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DE199817C - - Google Patents

Info

Publication number
DE199817C
DE199817C DENDAT199817D DE199817DA DE199817C DE 199817 C DE199817 C DE 199817C DE NDAT199817 D DENDAT199817 D DE NDAT199817D DE 199817D A DE199817D A DE 199817DA DE 199817 C DE199817 C DE 199817C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
grinding machine
classifier
machine
field
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT199817D
Other languages
English (en)
Publication of DE199817C publication Critical patent/DE199817C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C11/00Other auxiliary devices or accessories specially adapted for grain mills
    • B02C11/08Cooling, heating, ventilating, conditioning with respect to temperature or water content

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 199817 — KLASSE 50 #. GRUPPE
HUGO GRAEPEL in BUDAPEST.
Zur allmählichen Vermahlung von Getreide wurden bereits Mahlanlagen vorgeschlagen, bei denen behufs Raumersparung anstatt mehrerer Mahlmaschinen, mehrerer Sichtmaschinen und mehrerer Transportvorrichtungen nur eine Mahlmaschine, eine Sichtmaschine und eine Transportvorrichtung angeordnet und diese in mehrere Arbeitsfelder geteilt wurden, so daß mehrere Sätze entstanden,
ίο deren jeder aus einem Feld der Mahlmaschine, der Sichtmaschine und der Transportvorrichtung bestand. Bei diesen Anlagen wurde das auf einem Felde der Sichtmaschine abgesiebte Gut durch das entsprechende Feld der Transportvorrichtung zu einem anderen Felde der Mahlmaschine angehoben, während die Produkte der letzteren durch freien Fall auf die Sichtmaschine gelangten. Daraus ergab sich die Notwendigkeit von zwei Etagen, da man die Mahlmaschine über der Sichtmaschine anordnen mußte.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun eine Mahlanlage der erwähnten Art, bei der jedoch die ganze Einrichtung in einer Etage untergebracht werden kann. Dies wird im Sinne der Erfindung durch eine derartige Unterteilung der Maschinen erreicht, daß jedem aus einem Felde der Mahlmaschine und einem Felde der Sichtmaschine gebildeten Satze je zwei Felder der Transportvorrichtung entsprechen, von denen das eine die Produkte von der Mahlmaschine zur Sichtmaschine und das andere von der Sichtmaschine zur Mahlmaschine befördert. Es wird also bei dieser Anordnung das Befördern ' des Gutes von der einen zur anderen Maschine durch freien Fall vermieden, d. h.
die Möglichkeit gegeben, Mahl- und Sichtmaschine in gleicher Höhe anzuordnen.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in zwei Ausführungsformen dargestellt.
Fig. I ist eine Seitenansicht der Einrichtung.
Fig. 2 veranschaulicht eine Draufsicht derselben, wobei die Transportvorrichtung (im vorliegenden Falle ein Elevator) im Schnitt dargestellt ist.
Fig. 3 und 4 zeigen in ähnlicher Darstellung eine andere Ausführungsform.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht die Einrichtung aus der Mahlmaschine i, der Sichtmaschine 12 und der zwischen diesen Maschinen angeordneten Transportvorrichtung 21, die in dem dargestellten Beispiel als Elevator geplant is, während die Mahlmaschine als Walzenstuhl und die Sichtmaschine als Plansichter mit Parallelkurbelbewegung ausgebildet ist.
Die Walzen der auf den Wellen 10 und 11 angeordneten Walzenpaare erstrecken sich nicht 'als einheitliche Walzen über die ganze Breite des Walzenstuhles, sondern sind an mehreren Stellen unterbrochen, so daß mehrere, im dargestellten Falle z. B. acht, Walzenpaare 2, 3, 4, 5 und 6, 7, 8, 9 entstehen, von denen die Walzenpaare 2, 3, 4, 5 zweckmäßig Schrotwalzen, die Walzenpaare 6, 7, 8, 9 hingegen Auflösewalzen sind, wobei die verschiedenen Schrotwalzen und die verschiedenen Auflösewalzen natürlich verschiedene Arbeitsflächen besitzen.
Dieser Unterteilung des Walzenstuhles entsprechend ist auch der in derselben Höhe angeordnete Plansichter 12 in acht Abteilun-
gen 13, 14, 15, 16; 17, 18, 19, 20 geteilt, von denen jede für je ein Walzenpaar des Walzenstuhles bestimmt ist.
Im Sinne der Erfindung ist nun die Becherkette des Elevators, die sich über die ganze Breite der Einrichtung erstreckt, in so viele nebeneinanderliegende Kettenzüge 22, 23 ... 36, 37 zerlegt, daß deren Anzahl gleich der doppelten Anzahl der Walzenpaare ist.
Die Einlaufe und Ausläufe dieser Kettenzüge sind, wie die Pfeile andeuten, derart angeordnet und mit den verschiedenen Walzenpaaren und Siebkastenabteilungen derart in Verbindung gebracht, daß die Sichtprodukte je einer Kastenabteilung und die Mahlprodukte je eines Walzenpaares je einem Kettenzug zugeführt und durch diese zum zugehörigen Walzenpaar bzw. zur zugehörigen Siebkastenabteilung befördert werden.
Das gereinigte Getreide wird bei der dargestellten Ausführungsform mittels des ersten Kettenzuges 22 angehoben und in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles zwischen das erste Walzenpaar 2 geführt; die Vermahlungsprodukte dieses Walzenpaares gelangen zum zweiten Kettenzug 23 und werden von diesem der ersten Siebkastenabteilung 13 zugeführt, deren zurückbleibende Produkte von dem nächsten, d. h. dritten Kettenzug aufgefangen und zum zweiten Walzenpaar 3 befördert werden; die Vermahlungsprodukte dieses Walzenpaares gelängen in den vierten Kettenzug, werden zur zweiten Siebkastenabteilung geführt usw. bis zum letzten Walzenpaar und zur letzten Siebkastenabteilung.
Die in Fig. 3 und 4 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der soeben beschriebenen nur dadurch, daß die Kettenzüge schräg laufen, um die Einlaufe und Ausläufe des Elevators dem Plansichter und dem Walzenstuhl näher zu bringen. Um dies zu ermöglichen, sind je zwei benachbarte Kettenzüge in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise in einander kreuzenden Richtungen geführt, so daß sich zwei verschiedene Sätze von Kettenzügen ergeben, deren jeder auf besonderen (für die Kettenzüge des betreffenden Satzes jedoch gemeinschaftlichen) Wellen 38,41 bzw. 39,40 angeordnet ist. '
Es wird bemerkt, daß sowohl die Mahl- und Sichtmaschine als auch die Transportvorrichtung bei Aufrechterhaltung der erwähnten Unterteilung verschiedenartig ausgebildet werden kann. So kann man. z. B. an Stelle der Kettenzüge äußerst zweckmäßig einen Satz von Fördertreppen verwenden, die ähnlich ausgebildet sind wie die zum An1 heben des Putzgutes bei Plansichtern verwendeten Fördertreppen und die auf einem gemeinschaftlichen, in kreisender Bewegung erhaltenen Gestell angeordnet sind oder von dem Plansichter selbst getragen werden. In diesem Falle werden die Ein- und Ausläufe der Mahlmaschine und des Plansichter durch Schläuche mit den Ein- und Ausläufen der Fördertreppen verbunden.
Auch bei der Mahlmaschine sind innerhalb des Rahmens der Erfindung viele Abänderungen möglich; so kann man z. B. anstatt der Walzenpaare Einzelwalzen verwenden, die mit Mahlplatten zusammenarbeiten. Auch die Walzen selbst können hinsichtlich ihrer Arbeitsfläche und ihres Materials verschieden-

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Mahlanlage mit unterteilten Mahl-, Sicht- und Transportvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterteilung derart erfolgt ist, daß jedem aus einem Feld der Mahlmaschine und einem Feld der Sichtmaschine gebildeten Satze je zwei Felder der Transportvorrichtung entsprechen, von denen das eine die Produkte von der Mahlmaschine zur Sichtmaschine und das andere von der Sichtmaschine zur Mahlmaschine befördert.
2. Ausführungsform der Mahlanlage go nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zwischen der unterteilten Mahlmaschine und dem unterteilten Plansichter angeordneten Elevator, dessen Becherkette in so viele auf gemeinschaftlichen Wellen nebeneinander laufende Züge zerlegt ist, daß jedem aus einem Felde der Mahlmaschine und einem Felde der Sichtmaschine gebildeten Satze zwei Kettenzüge entsprechen.
3. Ausführungsform „ der Mahlanlage nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch in schräger Richtung von der Mahlmaschine zur Sichtmaschine und in schräger Richtung von der Sichtmaschine zur Mahlmaschine fördernde Kettenzüge, wobei sich die Richtungen der verschieden fördernden Kettenzüge kreuzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT199817D Active DE199817C (de)

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DE199817C true DE199817C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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Country Status (1)

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DE (1) DE199817C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5836398A (en) * 1994-09-20 1998-11-17 Fav, Inc. Vehicle mounted fire fighting system

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5836398A (en) * 1994-09-20 1998-11-17 Fav, Inc. Vehicle mounted fire fighting system

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