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DE199475C - - Google Patents

Info

Publication number
DE199475C
DE199475C DENDAT199475D DE199475DA DE199475C DE 199475 C DE199475 C DE 199475C DE NDAT199475 D DENDAT199475 D DE NDAT199475D DE 199475D A DE199475D A DE 199475DA DE 199475 C DE199475 C DE 199475C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
plansifter
floors
conveyor
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT199475D
Other languages
English (en)
Publication of DE199475C publication Critical patent/DE199475C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • B07B1/38Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens oscillating in a circular arc in their own plane; Plansifters

Landscapes

  • Disintegrating Or Milling (AREA)

Description

et cfnm
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 199475 KLASSE 50d. GRUPPE
HUGO GRAEPEL in BUDAPEST.
Mühleneiiirichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. November 1906 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Mühleneinrichtung, die sich durch geringe Raumbeanspruchung auszeichnet und viel geringere Anlage- und Betriebskosten erheischt als die bisherigen Mühleneinrichtungen.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß der Plansichter der Mühleneinrichtung mit zwei Sätzen von in den Bereich ίο der Mahlmaschine reichenden Führungsböden, namentlich mit Auffang- und Aufgabböden ausgerüstet wird, von denen die ersteren das aus der Mahlmaschine kommende Mahlprodukt unmittelbar auffangen und. dem Plansichter zuführen, während die letzteren die weiter zu vermählenden Übergänge des Plansichters der Mähmaschine wiederholt aufgeben. Um" die Mahlprodukte von den Auf-.i fangböden zu den entsprechenden Sieben anzuheben, ' sind Fördervorrichtungen angegeordnet.
In der beiliegenden Zeichnung ist die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung in einigen Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι' ist ein Vertikalschnitt der Einrichtung. . .
Fig. 2 und 3 zeigen in schematischer Darstellung zwei abgeänderte Ausführungsformen.
Fig. 4 und 5 sind Teilzeichnungen.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform besteht die Mahlmaschine aus zwei in einem .geeigneten Stuhl gelagerten, mit den Mahlplatten T2a bzw. 12 zusammenarbeitenden Walzen bzw. Walzenreihen 6a, 6b.
Nach der Erfindung ist nun der Plansichter ι (Fig. 1) mit mehreren Führungsböden 2, 3, 4, 5 versehen, die über, zwischen und unter die Walzenreihen greifen, und von denen die Böden 3, 5 in später zu beschreibender Weise als Auffangbö'den, die Böden 2,.4 hingegen als Aufgabböden wirken, indem die ersteren die Mahlprodukte der Mahlmasehine auffangen, während die letzteren die Übergänge bzw. das zu vermählende Gut des Plansichters behufs weiterer Vermahlung der Mahlmaschine aufgeben. Infolge Anordnung dieser Führungsböden kann man, wie auch aus der Zeichnung ersichtlich, die Mahlwalzen knapp ,neben dem Plansichter lagern und unter Anwendung von wenig Raum einnehmenden Vorrichtungen einen Vermahlungsplan durchführen, der bisher nur bei kostspieligen, viel Raum beanspruchenden-Einrichtungen möglich war.
Die Führungsböden können selbstverständlich auch an beiden Schmalseiten-des Plansichters zwischen Mahlwalzen greifen, in welchem Falle wie in Fig. 2 auf jeder Seite nur eine Walzenreihe oder wie in Fig. 3 auf jeder Seite zwei oder mehrere übereinanderliegende Walzenreihen angeordnet werden können. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 sind ferner die Führungsböden derart eingerichtet, daß die Sichtprodukte an beiden Schmalseiten des Plansichters abgesackt werden können.
Wie leicht ersichtlich, müssen die Mahlprodukte von den Auffangböden zu den höher gelegenen Sieben angehoben werden. Zu diesem Zwecke werden zweckmäßig
schneckenartige Fördertreppen verwendet, die in ähnlicher Weise konstruiert sind wie die bisher zum Anheben von Putzgut in Plansichtern verwendeten Fördertreppen. Dieselben bestehen nämlich aus den horizontalen Stufen 5", 6 (Fig. 4 und 5) und aus den schrägen Stufen 7, 8, die an dem Treppenträger 9 in solcher Aufeinanderfolge befestigt sind, daß' sie sich zu einer schneckenartigen Bahn ergänzen. Diese Fördertreppen sind, wie auch aus Fig. 1 ersichtlich, in besonderen Schächten 10 des Plansichters angeordnet und machen demnach die kreisende . Bewegung desselben mit, wobei sie die verschiedenen Mahlprodukte in nachstehend beschriebener Weise und ohne Anwendung von komplizierten, mechanisch betriebenen Transportvorrichtungen zur gewünschten Stelle anheben.
Das von einer Kopperei gelangende Getreide wird durch eine öffnung ioa (Fig. 1) des Aufgabbodens in den Schlauch 11 geschüttet und gelangt durch diesen zur Mahlwalze 6a. Von dieser fällt das Mahlgut auf den Auffangboden 3 und wird auf diesem mittels bekannter Förderschaufeln zur Fördertreppe IJ geführt, die das Mahlgut in Richtung des Pfeiles 16 (Fig. 1) zum obersten Siebrahmen 20 anhebt. Von hier wird das Gut nach Absichtung in Richtung der Pfeile in den Sack geführt, während die Übergänge in der Richtung des Pfeiles 21 (Fig. 1) auf den unteren Aufgabboden 4 gelangen. Das Produkt wird nun der unteren Siebkastenhälfte aufgegeben und in dieser in derselben Weise geführt und verarbeitet wie in der oberen Hälfte.'

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Mühleneinrichtung, gekennzeichnet durch vom Plansichter ausgehende, in den Bereich der Mahlvorrichtung reichende Auffang- und Aufgabböden, von denen die ersteren die Produkte der Mahlvorrichtung auffangen, die letzteren hingegen die Überschläge des Plansichters behufs weiterer Vermahlung der Mahlmaschine aufgeben.
2. Mühleneinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch im Plansichter angeordnete, das Sichtgut von einem unteren Führungsboden zu den oberen Sieben anhebende, an sich bekannte Fördertreppen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT199475D Active DE199475C (de)

Publications (1)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT199475D Active DE199475C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE199475C (de)

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