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DE20380264U1 - Fördersystem und Hinübergleiteinrichtung - Google Patents

Fördersystem und Hinübergleiteinrichtung Download PDF

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DE20380264U1
DE20380264U1 DE20380264U DE20380264U DE20380264U1 DE 20380264 U1 DE20380264 U1 DE 20380264U1 DE 20380264 U DE20380264 U DE 20380264U DE 20380264 U DE20380264 U DE 20380264U DE 20380264 U1 DE20380264 U1 DE 20380264U1
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DE
Germany
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conveyor belt
conveyor
conveying
fingers
conveying direction
Prior art date
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Application number
DE20380264U
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English (en)
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Rexnord Flattop Europe BV
Original Assignee
Rexnord Flattop Europe BV
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Application filed by Rexnord Flattop Europe BV filed Critical Rexnord Flattop Europe BV
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/52Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
    • B65G47/66Fixed platforms or combs, e.g. bridges between conveyors

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Abstract

Fördersystem (1) mit einem endlosen ersten Förderriemen (3), der zwischen zumindest ersten (2a) und zweiten Umlenkelementen (2b) umläuft, wobei ein Oberlauf (4a) des ersten Förderriemens (3) eine erste Förderfläche (5) bildet, die zwischen den Umlenkelementen (2a, 2b) in einer ersten Förderrichtung (P1) beweglich ist; und einem endlosen zweiten Förderriemen (7), der zwischen zumindest dritten (6a) und vierten Umlenkelementen (6b) umläuft, wobei ein Oberlauf (8a) des zweiten Förderriemens (7) eine zweite Förderfläche (9) bildet, die zwischen den Umlenkelementen (6a, 6b) in einer zweiten Förderrichtung (P2) beweglich ist, wobei der Oberlauf (8a) des zweiten Förderriemens (7) sich zumindest teilweise oberhalb und entlang des zweiten Umlenkelements (2b) erstreckt, so dass der erste (3) und der zweite Förderriemen (7) in wechselseitig quer verlaufender Ausrichtung sind, während sie einen lückenförmigen Zwischenraum (10) einschließen, wobei in dem Zwischenraum (10) zumindest ein Zwischenelement (T) angeordnet ist, welches die Lücke zwischen der ersten (5) und der zweiten...

Description

  • Diese Erfindung betrifft ein Fördersystem mit einem endlosen ersten Förderriemen, der zwischen zumindest ersten und zweiten Umlenkelementen umläuft, wobei ein Oberlauf des ersten Förderriemens eine erste Förderfläche bildet, die zwischen den Umlenkelementen in einer ersten Förderrichtung beweglich ist, und einem endlosen zweiten Förderriemen, der zwischen zumindest dritten und vierten Umlenkelementen umläuft, wobei ein Oberlauf des zweiten Förderriemens eine zweite Förderfläche bildet, die zwischen den Umlenkelementen in einer zweiten Förderrichtung beweglich ist, wobei der Oberlauf des zweiten Förderriemens sich zumindest teilweise oberhalb und entlang des zweiten Umlenkelements erstreckt, so dass der erste und der zweite Förderriemen, während sie einen lückenförmigen Zwischenraum einschließen, in wechselseitig quer verlaufender Ausrichtung sind, wobei in dem Zwischenraum zumindest ein Zwischenelement angeordnet ist, welches die Lücke zwischen der ersten und der zweiten Förderfläche überbrückt.
  • Ein solches Fördersystem ist aus der DE 25 08 275 bekannt.
  • Durch die Verwendung eines Zwischenelements kann die Längskante des zweiten Förderriemens geschützt werden, während außerdem das Umfallen von Produkten verhindert werden kann. Das Zwischenelement kann aus Material hergestellt sein, das weniger verschleißanfällig ist als der Förderriemen, und es kann beispielsweise als eine lose Einheit ausgetauscht werden.
  • Die Zwischenelemente können beispielsweise mit einer im wesentlichen horizontal orientierten Stützfläche versehen sein, die eine Gleitfläche bildet, die im Eingang des lückenförmigen Raums angeordnet ist.
  • In diesem System, in welchem der erste Förderriemen als modulare Förderkette verkörpert ist, variiert die Größe der Lücke zwischen den Förderriemen, da die modulare Förderkette ein Polygon bildet, wenn sie um das Umlenkrad herum umläuft. Die Scheitelpunkte des Polygons können dann eventuell Schmutz verklemmen, der durch diese variierende Lücke eingetreten ist. Insbesondere mit modularen Fördermatten aus Plastikmaterial kann verklemmter abrasiver Schmutz wie beispielsweise Glasfragmente beträchtlichen Schaden verursachen.
  • Fördersysteme sind allgemein bekannt und werden verwendet zum Fördern von Produkten in beispielsweise der Verpackungs- und Lebensmittelindustrie. Die Förderriemen dieser Systeme können beispielsweise als Gummimatten oder Metallmaschenriemen ausgestaltet sein, aber auch als modulare Matten oder Ketten aus Metall und/oder Plastik. Die Umlenkelemente können dann beispielsweise als Riemenscheiben ausgestaltet sein, aber beispielsweise auch als einzelne oder mehrfache Kettenräder. In Fördersystemen sind oft eine Anzahl von Förderriemen aufeinanderfolgend verbunden.
  • An Stellen, wo Produkte auf die Förderoberfläche hinauf oder von dieser herunter befördert werden sollen, beispielsweise bei rechtwinkligen Übergängen oder Inline-Übergängen zwischen Förderriemen und bei Bearbeitungsstationen, werden Hinübergleiteinrichtungen verwendet. Ein Beispiel einer solche Hinübergleiteinrichtung ist eine Hinübergleitplatte mit Fingern, die mit Nuten zusammenwirken, die in der Oberfläche eines Förderriemens ausgeformt sind, wie beschrieben in der US 6, 138, 819 .
  • Die Fördersysteme werden mehr und mehr dazu verwendet, kleine Stapel von Produkten zu befördern. Vorzugsweise sind die Fördersysteme so ausgestaltet, dass sich das Fördersystem ohne Eingriff durch den Menschen selbst leert. Ein Nachteil der Hinübergleitplatten, auch als Fingerplatten oder Kämme bezeichnet, ist, dass am Ende eines Produktionslaufs die letzten Produkte auf den Hinübergleitplatten zurückbleiben.
  • Um diesen Nachteil zu mildern, ist das in EP 0 722 896 beschriebene Fördersystem entwickelt worden. Was dank des oberen Laufs des zweiten Förderriemens erzielt werden kann, der sich zumindest teilweise oberhalb des zweiten Umlenkelements und entlang dieses zweiten Umlenkelements erstreckt, ist, dass die Förderoberflächen ohne einen dazwischen liegenden "toten" Flächenbereich miteinander verbunden sind. Um den lückenförmigen Zwischenraum so klein wie möglich zu machen, ist die Längskante des zweiten Förderriemens, die zu dem ersten Förderriemen hinweist, mit einer Fase versehen.
  • Ein Nachteil jenes Fördersystems ist, dass, wenn weniger stabile Produkte betroffen sind, der Zwischenraum zwischen dem ersten und dem zweiten Förderriemen eventuell zu groß ist, so dass die Produkte umfallen. Die Längskante des zweiten Förderriemens bildet dann eine Art Stoßfänger. Ein weiterer Nachteil ist, dass die erwähnte Längskante anfällig für Beschädigungen ist, die sich daraus ergeben, dass Produkte gegen diese Kante anstoßen.
  • Das Ziel der Erfindung ist es, ein Fördersystem der eingangs genannten Art zu schaffen, mit welchem die erwähnten Nachteile vermieden werden können. Dazu ist das Fördersystem gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass in dem Zwischenraum mehrere Zwischenelemente angeordnet sind, und dass hintere Teile der Zwischenelemente am Eintritt der Lücke zwischen der ersten und der zweiten Förderfläche, einen gitterförmigen Teil einer Hinübergleitfläche zwischen der ersten und der zweiten Förderfläche bilden.
  • Die Zwischenelemente weisen vorzugsweise Finger auf, die sich vorzugsweise in einer gleichmäßig beabstandeten Beziehung erstrecken, und zwar parallel zur Förderrichtung des ersten Förderriemens. Hintere Teile der Finger können dann einen gitterförmigen Teil der Hinübergleitfläche am Eingang der Lücke zwischen der ersten und der zweiten Förderfläche bilden. Mit der Hilfe einer solchen gitterförmigen Hinübergleitfläche können nicht nur Produkte während des Hinübergleitens gestützt werden, sondern auch der Eintritt größerer Schmutzeinheiten in die Lücke hinein kann verhindert werden, während kleinere Schmutzeinheiten zwischen den Fingern über die Lücke abgeführt werden können. Dies ist besonders wichtig mit modularen Matten, da im Fall solcher Matten die Größe der Lücke zwischen dem ersten und dem zweiten Förderer variiert. Bei einer solchen modularen Fördermatte bildet die Matte, wenn sie um das Kettenrad herumläuft, ein rotierendes Polygon, dessen Winkelpunkte Schmutzeinheiten in der Lücke verklemmen können. Insbesondere im Fall modularer Matten aus Plastikmaterial, wo abrasive Verunreinigungen wie beispielsweise Glassplitter verklemmt werden können, können beträchtliche Beschädigungen durch das durch die Finger gebildete Gitter verhindert werden.
  • Die Hinübergleitfläche kann dann aus einem im wesentlichen geschlossenen Teil der Stützfläche aufgebaut sein, wobei der gitterförmige Teil sich daran anschließt, wie beispielsweise mit einem Kamm oder einer Fingerplatte. Dies ist an sich aus US 6,138,819 bekannt.
  • Natürlich kann die Hinübergleitfläche auch aus einem vollständig gitterförmigen oder vollständig geschlossenen Design gemacht sein. Im Fall einer vollständig gitterförmigen Hinübergleitfläche können die Zwischenelemente durch lose Finger geformt sein. Dies ist an sich bekannt aus EP 0 930 254 .
  • Die Finger können beispielsweise stabförmig ausgestaltet sein, und sie können optional mit einem plattenförmigen Stützteil mit einer im wesentlichen aufrecht stehenden Orientierung versehen sein. Natürlich können die Finger und der Stützteil auch integriert sein, so dass sie eine einzelne Komponente bilden.
  • Im Falle einer Beschädigung der Finger können die Finger einzeln oder in Gruppen ausgetauscht werden, während die Längskante des Förderriemens intakt bleibt.
  • Ein weiterer Vorteil von als Finger ausgestalteten oder mit Fingern versehenen Zwischenelementen ist, dass die Finger mit den Nuten in der Oberfläche des ersten Förderriemens zusammenwirken können, die sich in der Förderrichtung erstrecken. Die Finger sind dann vorzugsweise mit einem ersten hinteren Teil versehen, der sich von der zweiten Förderfläche in die erste Förderfläche hinein erstreckt. In dieser Art und Weise können die Produkte einfach von der ersten Förderfläche auf die Hinübergleitfläche bewegt werden. Außerdem können auf ähnliche Art und Weise alle größeren Verunreinigungen von der ersten Förderfläche heruntergenommen und über die Hinübergleitfläche abgeführt werden. Als Folge davon können die Zwischenelemente optional an der ersten Förderfläche gelagert sein. Die Nuten in der Oberfläche der Fördermatte können beispielsweise durch Schlitze in einer im wesentlichen flachen Oberfläche des Förderriemens ausgeformt sein, können aber beispielsweise auch zwischen aufrecht stehenden Rippen auf der Oberfläche des Förderriemens ausgebildet sein. Die Wände und der Boden der Nuten können abgestuft oder sogar lokal unterbrochen sein.
  • Es wird klar sein, dass bei einer solchen Anordnung die durch die hinteren Seiten der Finger gebildete Hinübergleitfläche sich mit der ersten Förderfläche überlappen kann. Außerdem wird klar sein, dass der nicht überlappende Teil der Hinübergleitfläche einen stationären, "toten" Flächenbereich bildet. Um die Möglichkeit zu verhindern, dass Produkte auf dieser Hinübergleitfläche zurückbleiben, wenn der Förderriemen leer läuft, ist die Länge der Hinübergleitfläche zwischen der ersten und der zweiten Förderfläche in einer ersten Förderrichtung vorzugsweise kleiner gemacht als das minimale Abmaß der Grundfläche des zu befördernden Produkts.
  • Es wird außerdem klar sein, dass das System mit Produkten in zwei Richtungen gequert werden kann. Im Fall einer "aufsteigenden" Beförderung werden die Produkte von der ersten Förderfläche über die Hinübergleitfläche zur zweiten Förderfläche übergeben. Im Falle einer "absteigenden" Beförderung ist diese Reihenfolge umgekehrt.
  • Indem die Längskante des zweiten Förderriemens, die zu dem ersten Förderriemen hinweist, mit einer Fase versehen ist, kann die Breite der Lücke reduziert werden. Eine solche Fase bildet eine Reduzierung und kann eine im wesentlichen gerade Ausgestaltung haben, kann aber natürlich eine andere Ausgestaltung haben, beispielsweise eine konkave, konvexe oder kombinierte Konfiguration.
  • Vorzugsweise sind die Zwischenelemente, insbesondere die Finger, mit einem weiteren hinteren Teil versehen, der sich weiter unten befindet mit Bezug zu der durch den ersten hinteren Teil gebildeten Hinübergleitfläche und der so geformt ist, dass er der Fase der Längskante des zweiten Förderriemens entspricht. Was dadurch erreicht werden kann, ist, dass die Zwischenelemente sich sehr eng an die Längskante des zweiten Förderriemens anschließen können.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform reichen die Zwischenelemente, insbesondere die Finger, unter den oberen Lauf des zweiten Förderriemens. Was dadurch erzielt werden kann, ist, dass die Zwischenelemente beispielsweise an einem Stützrahmen des zweiten Förderriemens gesichert sein können. In einer besonders eleganten Ausgestaltung stützen die Zwischenelemente den oberen Lauf des zweiten Förderriemens. Was durch das Führen des zweiten Förderriemens über einen unteren Bereich der Zwischenelemente erreicht werden kann, ist, dass die Ausrichtung der zweiten Förderfläche relativ zu der Hinübergleitfläche in Richtung der Höhe nicht notwendig ist.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass die Hinübergleitfläche, die erste Förderfläche und die zweite Förderfläche, sich nicht auf der gleichen Höhe befinden müssen. Vorzugsweise befinden sich die genannten Oberflächen aber im wesentlichen auf der gleichen Höhe. Um ein korrektes Entfernen von Produkten von der Hinübergleitfläche im Falle der aufsteigenden Beförderung, d.h. von dem ersten Riemen auf den zweiten Riemen zu bewirken, kann die Hinübergleitfläche so gewählt werden, dass sie sich geringfügig weiter unten befindet als die erste und die zweite Förderfläche. Die Hinübergleitfläche bildet dann beispielsweise eine Grube, die relativ zu der zweiten und der ersten Förderfläche abgesenkt ist. Die Hinübergleitfläche kann außerdem auch Stufen mit der ersten und der zweiten Förderfläche bilden. Im Falle der absteigenden Beförderung, d.h. von dem zweiten zu dem ersten Riemen, kann diese Beziehung dann anders herum sein.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weisen die Zwischenelement Finger auf, die gruppenweise mit einem zentralen Träger verbunden sind. In diesem Fall kann der zentrale Träger zusammen mit den Fingern einen Kamm bilden, der als Einheit ausgetauscht werden kann. Die Finger können außerdem mit dem zentralen Träger so verbunden sein, dass sie jeweils separat lösbar sind. Die Finger können dann an einer Lagerung gesichert sein, und zwar direkt oder mittels eines zentralen Trägers. Was dadurch erzielt werden kann, ist, dass ein Finger als eine separate Einheit ausgetauscht werden kann.
  • Vorteilhafterweise können die Finger mit einer Sollbruchstelle insofern versehen sein, als beispielsweise der Oberflächenbereich des Querschnitts lokal geringer ist als bei benachbarten Teilen des Fingers. Was dadurch erzielt werden kann, ist, dass im Falle einer Überbelastung oder Beschädigung der Finger auf vorbestimmte Art und Weise zerbricht, so dass die Funktion des Fördersystems nicht beeinträchtigt wird.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind die Zwischenelemente, insbesondere die Finger, so angeordnet, dass sie quer zur Förderriemen des ersten Förderriemens beweglich sind. Was dadurch erzielt werden kann, ist, dass jegliche Variation in der Breite des Förderriemens als Ergebnis einer Temperaturänderung während des Betriebs ausgeglichen werden kann. Dies ist insbesondere wichtig in dem Fall von breiten modularen Fördermatten aus Plastikmaterial, beispielsweise bei Fördermatten, die in Tunnel-Pasteurisierern, Heizvorrichtungen oder Kühlvorrichtungen verwendet werden. Die Finger können dann so angeordnet sein, dass sie jeweils separat oder in Gruppen gleitbar sind, beispielsweise durch gleitbares Verbinden der Finger direkt oder über einen zentralen Träger mit einer Lagerung.
  • Die Erfindung bezieht sich außerdem auch auf eine Hinübergleiteinrichtung mit einem zentralen Träger mit einer Anzahl von wechselseitig beabstandeten im wesentlichen parallel sich erstreckenden Fingern, wobei hintere Teile dieser Finger einen gitterförmigen Teil einer Hinübergleitfläche bilden, wobei die Hinübergleiteinrichtung mit einem endlosen Förderriemen versehen ist, der zwischen zumindest zwei Umlenkelementen umläuft, wobei ein Oberlauf des endlosen Förderriemens eine zwischen den Umlenkelementen in einer Förderrichtung bewegliche Förderfläche bildet, welche Förderfläche in im wesentlichen flacher Ausrichtung mit der Hinübergleitfläche ist, und wobei die Finger sich im wesentlichen quer zur Förderrichtung des Förderriemens erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale Träger einen hinteren Teil aufweist, der während der Verwendung sich weiter unten bezüglich der Hinübergleitfläche befindet und welcher eine Führung für den oberen Lauf des Förderriemens bildet.
  • Die Hinübergleitfläche kann dann vollständig gitterförmig sein, so dass die Rückseiten der Finger sich direkt an die Förderfläche anschließen, aber sie kann sich auch über einen geschlossenen Teil an die Förderfläche anschließen. Vorzugsweise erstrecken sich die Finger im wesentlichen quer zur Förderrichtung des Förderriemens.
  • Die Erfindung betrifft auch einen Finger für die Verwendung in dem oben erwähnten Fördersystem oder der oben erwähnten Hinübergleiteinrichtung.
  • Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in der Figurenbeschreibung und den abhängigen Ansprüchen wiedergegeben.
  • Die Erfindung wird nun weiter auf der Basis einer beispielhaften Ausführungsform erläutert, die in einer Zeichnung wiedergegeben ist. In dieser Zeichnung zeigt
  • 1 eine perspektivische schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Fördersystems, und
  • 2 einen schematischen Querschnitt des Fördersystems der 1.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass die Figuren lediglich eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind und auch lediglich als nicht beschränkende beispielhafte Ausführungsform verstanden werden sollen. In den Zeichnungen sind die gleichen oder entsprechende Teile mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
  • Mit Bezug auf die 1 und 2 ist ein Fördersystem 1 dargestellt. Das Fördersystem 1 weist einen endlosen Förderriemen 3 auf, der zwischen ersten Umlenkrädern 2A (nicht dargestellt) und zweiten Umlenkrädern 2B umläuft. Der erste Förderriemen 3 weist einen oberen Lauf 4A und einen unteren Lauf 4B auf. Der obere Lauf 4A bildet eine erste Förderfläche 5, die zwischen den ersten und den zweiten Umlenkrädern in einer ersten Förderrichtung beweglich ist, die durch den Pfeil P1 wiedergegeben ist. Das Fördersystem 1 hat außerdem auch einen endlosen zweiten Förderriemen 7, der zwischen dritten Umlenkrädern 6A (nicht dargestellt) und vierten Umlenkrädern 6B (nicht dargestellt) umläuft. Der zweite Förderriemen 7 weist einen oberen Lauf 8A und einen unteren Lauf 8B auf. Der obere Lauf 8A bildet eine zweite Förderfläche 9, beweglich zwischen den dritten und den vierten Umlenkrädern in einer zweiten Förderriemen, angezeigt durch den Pfeil P2. Der obere Lauf 8A des zweiten Förderriemens 7 erstreckt sich zumindest teilweise oberhalb der zweiten Umlenkräder 2B und entlang dieser zweiten Umlenkräder 2B. Insbesondere erstreckt sich der obere Lauf 8A des zweiten Förderriemens 7 zumindest teilweise oberhalb eines sich abwärts erstreckenden Quadranten und entlang dieses Quadranten, der mit der ersten Förderfläche 5 ausgerichtet ist, des durch die zweiten Umlenkräder 2B gebildeten zweiten Umlenkelements.
  • Der erste 3 und der zweite Förderriemen 7 sind in einer quer verlaufenden wechselseitigen Ausrichtung, und dadurch schließen sie einen lückenförmigen Zwischenraum 10 ein. In diesem Zwischenraum 10 sind Zwischenelemente T angeordnet, ausgestaltet als Finger 11, welche die Lücke 10 zwischen der ersten 5 und der zweiten Förderfläche 9 überbrücken. Die Zwischenelemente T sind von einer kammförmigen Ausgestaltung und weisen einen zentralen Träger 31 mit Fingern 11 auf. Der zentrale Träger 31 definiert einen im wesentlichen flachen, geschlossenen Teil V der Hinübergleitfläche, während die hinteren Teile der Finger einen gitterförmigen Teil R der Hinübergleitfläche bilden.
  • In dieser beispielhaften Ausführungsform weist das Fördersystem 1 außerdem einen dritten endlosen Förderriemen 12 auf, der zwischen fünften und sechsten Umlenkrädern, nicht dargestellt, umläuft. Der dritte Förderriemen 12 läuft parallel zu dem zweiten Förderriemen 7, während die durch den oberen Lauf des dritten Förderriemens 12 gebildete dritte Förderfläche 13 im wesentlichen in der gleichen Ebene vorgesehen ist wie die zweite Förderfläche 9. Die dritte Förderfläche 13 bewegt sich zwischen den fünften und den sechsten Umlenkrädern, vorzugsweise in der gleichen Richtung wie die zweite Förderfläche 9, d.h. in der zweiten Förderrichtung, angezeigt durch den Pfeil P2. Der zweite Förderriemen 7 und der dritte Förderriemen 12 grenzen aneinander durch ihre jeweiligen Längskanten 14 und 15.
  • Ein Produkt 16, in dieser beispielhaften Ausführungsform eine Flasche, bewegt sich entlang des durch den Pfeil P3 angezeigten Wegs über den Förderweg, der durch die Förderriemen 3, 7 und 12 gebildet wird. Die Produkte 16 werden in der ersten Förderrichtung P1 zugeführt und werden bewegt entlang einer Führung 17 von der ersten Förderfläche 5 über den gitterförmigen Teil R der Hinübergleitfläche 22, die durch den hinteren Teil 26 der Finger 11 gebildet wird, und den geschlossenen Teil V der Hinübergleitfläche 22, der durch den zentralen Träger gebildet wird, auf die zweite Förderfläche 9. Durch die Verwendung der Finger 11 ist die Längskante 18 des zweiten Förderriemens 7 geschützt, während außerdem das Umfallen der Produkte 16 verhindert wird. Um die Möglichkeit zu vermeiden, dass Produkte, wenn der Förderweg leer läuft, auf der Hinübergleitfläche 22 stehen bleiben, ist die Länge der Hinübergleitfläche 22 zwischen der ersten 5 und der zweiten Förderfläche 9, gesehen in der ersten Förderrichtung, d.h. in der Richtung des Pfeils P1, so gewählt worden, dass sie geringer ist als das minimale Abmaß der Grundfläche 23 eines zu befördernden Produkts 16. Optional kann gegen alle Produkte, die auf der Hinübergleitfläche 22 stehen bleiben, auf mechanische Art und Weise gedrückt werden, beispielsweise mit einem Arm oder mit einer Schwingeinrichtung.
  • Bei der Ankunft auf der zweiten Förderfläche 9 werden die Produkte 16 über die Führung 17 weiter auf die dritte Förderfläche 13 des dritten Förderriemens 12 bewegt. Weil der zweite 7 und der dritte Förderriemen 12 in der gleichen Richtung laufen, kann der lückenförmige Zwischenraum 19 zwischen dem zweiten 7 und dem dritten Förderriemen 12 sehr schmal sein, so dass Probleme der Beschädigung der Längskante 15 sowie das Umfallen der Produkte verhindert werden.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass der gitterförmige Teil R der Hinübergleitfläche 22 sich direkt an die zweite Förderfläche 9 anschließen kann. Der zentrale Träger 31 oder der Finger 11 kann sich dann unter der zweiten Förderfläche 9 fortsetzen; in diesem Fall ist der geschlossene Teil V der Hinübergleitfläche 22 nicht vorhanden.
  • Der guten Ordnung halber wird außerdem darauf hingewiesen, dass der dritte Förderriemen 12 als solcher nicht erforderlich ist. Wenn gewünscht, wird nur ein zweiter Förderriemen 7 ausreichen. Optional kann der zweite Förderriemen 7 so ausgestaltet sein, dass er eine große Breite quer zu der zweiten Förderrichtung P2 hat.
  • Die Finger 11 und der zweite Förderriemen 7 können jedoch Teil einer Hinübergleiteinrichtung 20 sein, die sich zwischen dem ersten 3 und dem dritten Förderriemen 12 befindet. Dies kann den Vorteil bieten, dass der erste und der dritte Förderriemen jeweils eine eigene Schienenkonstruktion haben können und dass die Hinübergleiteinrichtung 20 unabhängig gelagert ist. In der hier dargestellten beispielhaften Ausführungsform ist jedoch die Hinübergleiteinrichtung 20 an dem Rahmen 21 des dritten Förderriemens 12 gelagert.
  • Die Hinübergleiteinrichtung 20 kann auch zwischen einem ersten Förderriemen 3 und einem dritten Förderriemen 12 angewandt sein, deren Förderrichtungen gleichgerichtet sind. Im Fall eines solchen Hinübergleitens am hinteren Ende zwischen den Förderern kann die Hinübergleiteinrichtung 20 zwischen den beiden Förderriemen so platziert sein, dass eine äußere Längskante 18 des zweiten Förderriemens 7 sich oberhalb der zweiten Kettenräder 2B des ersten Förderers und entlang dieser Kettenräder erstreckt, und eine andere äußere Längskante 14 des zweiten Förderriemens 7 sich oberhalb der fünften Kettenräder des dritten Förderriemens und entlang dieser Kettenräder erstreckt. Der guten Ordnung halber wird hier darauf hingewiesen, dass der zweite Förderriemen aus einer Anzahl von parallelen Förderriemen aufgebaut sein kann, beispielsweise aus einer Anzahl von Kettenspuren oder Schlepplaufbahnen, die nebeneinander verlaufen. Natürlich können auch der erste und der dritte Förderriemen aus mehreren parallelen Riemen aufgebaut sein, deren Oberläufe in jedem Fall zusammen eine Förderfläche bilden.
  • Nun werden einige wenige konstruktionelle Details der hier dargestellten beispielhaften Ausführungsform weiter erläutert.
  • Der erste Förderriemen 3 ist als eine madulare Fördermatte ausgestaltet, die aus einer Anzahl von aufeinanderfolgenden Modulen 23A in einer Förderrichtung P1 aufgebaut ist, welche durch Scharnierstifte 24 miteinander gekoppelt worden sind. Quer zur Förderrichtung P1 ist die Matte aus einer Anzahl von nebeneinander vorgesehenen Reihen von Modulen 23A aufgebaut, die gemäß einem Backsteinmuster durch die Scharnierstifte 24 gekoppelt worden sind, welche sich über die Breite der Matte hinüber erstrecken. Der Aufbau einer solchen modularen Fördermatte ist Fachleuten bekannt, beispielsweise aus US 3,870,141 , WO 00/13993 oder EP 0 903 247 .
  • Der zweite Förderriemen 7 ist hier ebenfalls als eine modulare Fördermatte aus Plastikmaterial ausgestaltet. Diese modulare Fördermatte ist aus nur einer einzigen Reihe aus aufeinanderfolgenden Modulen 23B in der zweiten Förderrichtung P2 aufgebaut, gekoppelt mittels nicht dargestellter Scharnierstifte. Die Längskante 15 proximal bezüglich des ersten Förderriemens 3 ist mit einer Fase versehen, so dass der lückenförmige Zwischenraum 10 zwischen dem ersten 3 und dem zweiten Förderriemen 7 so klein wie möglich ist. Eine solche Fördermatte mit Fase ist beispielsweise aus EP 0 722 896 bekannt. Es wird darauf hingewiesen, dass die Fase auch aus separaten Modulen aufgebaut sein kann, die an Längskanten der einzelnen Module 23 gesichert sind.
  • Der dritte Förderriemen 12 ist aufgebaut aus einer Anzahl von parallelen Spuren einer modularen Kette. Jede Schlepplaufbahn ist aufgebaut aus einer Anzahl von aufeinanderfolgenden Modulen 23C in der Förderrichtung P2, gekoppelt durch Scharnierstifte. Die Scharnierstifte koppeln nur die aufeinanderfolgenden Module einer Schlepplaufbahn, so dass die nebeneinander vorgesehenen Spuren der Kette nicht gekoppelt sind. Eine solche Kette ist Fachleuten bekannt und unter anderem in EP 0 344 411 oder EP 0 700 843 beschrieben.
  • Die Finger 11 sind plattenförmig und erstrecken sich nebeneinander, aufrecht stehend, mit gleichen Abständen, parallel zur ersten Förderrichtung P1. Hintere Teile 26 der Finger 11 bilden eine gitterförmige Hinübergleitfläche 22 am Eingang 27 der Lücke 10.
  • Die Finger 11 arbeiten mit Nuten 28 zusammen, die sich in der Förderrichtung P1 in der Oberfläche des ersten Förderrichtung 7 erstrecken. Die durch die hinteren Teile 26 der Finger 11 gebildete Hinübergleitfläche 22 überlappt die erste Förderfläche 5: die Finger 11 reichen in die erste Förderfläche 5 hinein. Die Finger 11 sind mit einem weiteren hinteren Teil 28 versehen, der so ausgeformt worden ist, dass er der Fase 29 der Längskante 18 des zweiten Förderriemens 7 entspricht, die zu der ersten Fördermatte hinweist. Mittels ihrer plattenförmigen Stützteile 30 reichen die Finger 11 unter den Oberlauf 8A des zweiten Förderriemens 7. Die Finger stützen den Oberlauf 8A des zweiten Förderriemens 7 und bilden eine Führung 32 für die Führungsvorsprünge 33 der Module 23B des Oberlaufs 8A des zweiten Förderriemens 7. Die erste Förderfläche 5, die zweite Förderfläche 9 und die Hinübergleitfläche 22 befinden sich im wesentlichen auf der gleichen Höhe. Wie dargestellt, kann die Hinübergleitfläche 22 so gewählt sein, dass sie gerade geringfügig weiter unten ist als die zweite Förderfläche 9, welche sich ihrerseits gerade geringfügig weiter unten befindet als die erste Förderfläche 5. Die Finger 11 sind hier nicht lösbar mit einem zentralen Träger 31 verbunden. Die Finger 11 sind mit dem Rahmen 21 über den zentralen Träger 31 verbunden, so dass sie quer zur Förderrichtung P1 des ersten Förderriemens 3 gleitbar sind, d.h. in der Förderrichtung P2 des zweiten Förderriemens 7. Dazu ist der zentrale Träger 31 an einer Lagerung 33 gelagert, die an dem Spurrahmen 21 des dritten Förderriemens 12 angeordnet ist, aber wie bereits erwähnt, kann er auch mittels eines unabhängigen Rahmens gelagert sein. Natürlich können die Finger auch an dem Spurrahmen des ersten Förderriemens 3 gelagert sein. Demzufolge kann die Hinübergleiteinrichtung an dem Spurrahmen des ersten und/oder des zweiten Förderriemens gelagert sein, und sie kann außerdem auch an einem eigenen Rahmen gelagert sein.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass die einzelnen Finger unterschiedlich ausgestaltet sein können, und dass der Zwischenraum zwischen den aufeinanderfolgenden Fingern unterschiedlich sein kann, beispielsweise wenn das Muster von Nuten in dem ersten Förderriemen 3 so gewählt worden ist, dass es eine Ausgestaltung mit abwechselnden Zwischenräumen oder auch eine unregelmäßige Ausgestaltung hat. Außerdem kann auch eine durch die Zwischenelemente ausgebildet Stützfläche als eine Hinübergleitplatte ausgestaltet sein, die mit Öffnungen oder Nuten versehen sein kann oder auch nicht und die im Eingang des lückenförmigen Zwischenraums angeordnet ist.
  • Außerdem kann ein Förderriemen, statt als eine modulare Fördermatte ausgestattet zu sein, auch einstückig hergestellt sein.
  • Außerdem können sowohl der erste als auch der zweite Förderriemen zwischen mehr als zwei Umlenkelementen umlaufen. Beispielsweise kann der zweite Förderriemen in einem Rechteck umlaufen, indem er um vier Umlenkelemente herumläuft, während optional ein weiteres Umlenkelement vorgesehen sein kann, um den Riemen zu spannen.
  • Es wird klar sein, dass die Erfindung nicht auf die hier beschriebene Ausführungsform beschränkt ist. Fachleuten wird klar sein, dass viele Variationen innerhalb des Bereichs der Erfindung möglich sind, wie er in den nun folgenden Ansprüchen definiert ist.

Claims (16)

  1. Fördersystem (1) mit einem endlosen ersten Förderriemen (3), der zwischen zumindest ersten (2a) und zweiten Umlenkelementen (2b) umläuft, wobei ein Oberlauf (4a) des ersten Förderriemens (3) eine erste Förderfläche (5) bildet, die zwischen den Umlenkelementen (2a, 2b) in einer ersten Förderrichtung (P1) beweglich ist; und einem endlosen zweiten Förderriemen (7), der zwischen zumindest dritten (6a) und vierten Umlenkelementen (6b) umläuft, wobei ein Oberlauf (8a) des zweiten Förderriemens (7) eine zweite Förderfläche (9) bildet, die zwischen den Umlenkelementen (6a, 6b) in einer zweiten Förderrichtung (P2) beweglich ist, wobei der Oberlauf (8a) des zweiten Förderriemens (7) sich zumindest teilweise oberhalb und entlang des zweiten Umlenkelements (2b) erstreckt, so dass der erste (3) und der zweite Förderriemen (7) in wechselseitig quer verlaufender Ausrichtung sind, während sie einen lückenförmigen Zwischenraum (10) einschließen, wobei in dem Zwischenraum (10) zumindest ein Zwischenelement (T) angeordnet ist, welches die Lücke zwischen der ersten (5) und der zweiten Förderfläche (9) überbrückt, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Zwischenraum (10) mehrere Zwischenelemente (5) angeordnet sind und dass hintere Teile der Zwischenelemente (T), am Eintritt (27) der Lücke zwischen der ersten (5) und der zweiten Förderfläche (9), einen gitterförmigen Teil (R) einer Hinübergleitfläche zwischen der ersten (5) und der zweiten Förderfläche (9) bilden.
  2. Fördersystem nach Anspruch 1, bei welchem die Zwischenelemente (T) von einer kammförmigen Ausgestaltung sind und einen zentralen Träger (31) mit Fingern (11) aufweisen.
  3. Fördersystem nach Anspruch 2, bei welchem die Zwischenelemente als wechselseitig beabstandete Finger ausgestaltet sind, die sich in der ersten Förderrichtung erstrecken.
  4. Fördersystem nach Anspruch 3, bei welchem die Finger mit Nuten in der Oberfläche des ersten Förderriemens zusammenwirken, die sich in der ersten Förderrichtung erstrecken.
  5. Fördersystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welchem der gitterförmige Teil der Hinübergleitfläche sich von der zweiten Förderfläche in die erste Förderfläche hinein erstreckt.
  6. Fördersystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welchem die Längskante des zweiten Förderriemens, die zu dem ersten Förderriemen hin weist, mit einer Fase versehen ist.
  7. Fördersystem nach Anspruch 6, bei welchem zumindest ein Zwischenelement mit einem weiteren hinteren Teil versehen ist, das sich bezüglich der Hinübergleitfläche, die durch den ersten hinteren Teil gebildet wird, weiter unten befindet und so ausgestaltet ist, dass es der Fase entspricht.
  8. Fördersystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welchem das zumindest eine Zwischenelement unter den Oberlauf des zweiten Förderriemens reicht.
  9. Fördersystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welchem das zumindest eine Zwischenelement den Oberlauf des zweiten Förderriemens stützt.
  10. Fördersystem nach einem der vorangehenden Ansprüche 2 bis 9, bei welchem die Zwischenelemente jeweils einen plattenförmigen Stützteil mit einer im wesentlichen aufrechten Orientierung aufweisen.
  11. Fördersystem nach einem der vorangehenden Ansprüche 2 bis 10, bei welchem die Zwischenelemente gruppenweise mit einem zentralen Träger verbunden sind.
  12. Fördersystem nach einem der vorangehenden Ansprüche 2 bis 10, bei welchem die Zwischenelemente mit einer Sollbruchstelle versehen sind.
  13. Fördersystem nach einem der vorangehenden Ansprüche 2 bis 11, bei welchem die Zwischenelemente so angeordnet sind, dass sie quer zur Förderrichtung des ersten Förderriemens gleitbar sind.
  14. Fördersystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welchem der erste und/oder der zweite Förderriemen aus zumindest einer Reihe aufeinanderfolgender Module in der Förderrichtung des Förderriemens aufgebaut ist bzw. sind, welche Module schwenkbar mit Hilfe von Scharnierstiften gekoppelt sind, die sich quer zur Förderrichtung des Förderriemens erstrecken.
  15. Hinübergleiteinrichtung mit einem zentralen Träger mit einer Anzahl von wechselseitig beabstandeten, sich im wesentlichen parallel erstreckenden Fingern, wobei hintere Teile dieser Finger einen gitterförmigen Teil einer Hinübergleitfläche bilden, wobei die Hinübergleiteinrichtung mit einem endlosen Förderriemen versehen ist, der zwischen zumindest zwei Umlenkelementen umläuft, wobei ein Oberlauf des endlosen Förderriemens eine zwischen den Umlenkelementen in einer Förderrichtung bewegliche Förderfläche bildet, welche Förderfläche in im wesentlichen flacher Ausrichtung mit der Hinübergleitfläche ist, und wobei die Finger sich im wesentlichen quer zur Förderrichtung des Förderriemens erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale Träger einen hinteren Teil aufweist, der sich während des Gebrauchs weiter unten bezüglich der Hinübergleitfläche befindet und eine Führung für den oberen Lauf des Förderriemens bildet.
  16. Zwischenelement für ein Fördersystem oder eine Hinübergleiteinrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, mit zumindest einem stab- oder plattenförmigen Element mit einem ersten hinteren Teil, der während des Gebrauchs eine Hinübergleitfläche bildet, und einem weiteren hinteren Teil, der mit Bezug auf den ersten hinteren Teil abgesetzt ist und sich während des Gebrauchs mit Bezug auf die Hinübergleitfläche weiter unten befindet und eine Führung für den oberen Lauf eines Förderriemens bildet.
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