DE19917101A1 - Werkzeug zum Innenschälen von Schläuchen - Google Patents
Werkzeug zum Innenschälen von SchläuchenInfo
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Abstract
Ein Werkzeug zum Innenschälen von Schläuchen umfaßt einen Messerkopf und zwei darin verstellbar, parallel verschiebbar gelagerte Schälmesser (4; 5). Dabei weist der Messerkopf eine sich quer erstreckende, drehbar gelagert, radial gesicherte, doppelt wirkende Verstellspindel (7) mit zwei gegenläufigen Gewindeabschnitten (10, 11) auf. Jedes der beiden Schälmesser (4, 5) verfügt über einen Innengewindeabschnitt (12, 13), der mit einem der beiden Gewindeabschnitte (10, 11) der Verstellspindel (7) in Eingriff steht.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Werkzeug zum
Innenschälen von Schläuchen.
Verschiedentlich besteht die Notwendigkeit, bei
Schläuchen endseitig im Bereich der Innenwand Material
abzutragen. Namentlich gilt dies für die Vorbereitung
von Hydraulikschläuchen vor der Montage von Armaturen.
Bekannt ist in diesem Zusammenhang, insbesondere bei
kleinen Schlauchdurchmessern, die Verwendung von
herkömmlichen (linksgängigen) Bohrern. Bei größeren
Schlauchdurchmessern werden zum Innenschälen Werkzeuge
eingesetzt, die einen Messerkopf und ein darin
verstellbar, im wesentlichen radial verschiebbar
gelagertes Schälmesser umfassen.
Nachteilig bei den bekannten Verfahren ist das z. T.
unbefriedigende Arbeitsergebnis bei relativ schlechter
Wirtschaftlichkeit.
Die vorliegende Erfindung setzt sich zum Ziel, ein
Werkzeug zu schaffen, mit welchem sich Schläuche
endseitig wirtschaftlich und mit einem guten Arbeits
ergebnis im Bereich der Innenwand schälen lassen.
Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Werkzeug zum Innen
schälen von Schläuchen, umfassen einen Messerkopf und
zwei darin verstellbar, parallel verschiebbar gelagerte
Schälmesser, wobei der Messerkopf eine sich quer
erstreckende, drehbar gelagerte, radial gesicherte,
doppelt wirkende Verstellspindel mit zwei gegenläufigen
Gewindeabschnitten aufweist und wobei ferner jedes der
beiden Schälmesser einen Innengewindeabschnitt
aufweist, der mit einem der beiden Gewindeabschnitte
der Verstellspindel in Eingriff steht. Das erfindungs
gemäße Schälwerkzeug zeichnet sich somit durch eine
Mehrzahl von charakteristischen Merkmalen aus. Anders
als dies für bekannte Schälwerkzeuge zutrifft, verfügt
das Schälwerkzeug gemäß der vorliegenden Erfindung über
zwei Schälmesser, welche in einem Messerkopf verstell
bar, im wesentlichen radial, parallel zueinander
verschiebbar gelagert sind. Die Schneidkanten der
beiden Schälmesser stehen dabei einander diametral
gegenüber. Der Messerkopf ist durchsetzt von einer sich
quer zur Werkzeugachse erstreckenden Verstellspindel
für die beiden Schälmesser. Die Verstellbewegung der
beiden Schälmesser ist dabei synchronisiert, indem
beide Schälmesser über eine gemeinsame Verstellspindel
nachgestellt werden. Hierzu weist die Verstellspindel
zwei gegenläufige Gewindeabschnitte auf, wobei jedes
der beiden Schälmesser über einen korrespondierenden
Innengewindeabschnitt mit einem zugeordneten Gewinde
abschnitt der Verstellspindel in Eingriff steht. Durch
Verdrehen der Verstellspindel werden beide Schälmesser
synchron auswärts bzw. einwärts bewegt, um den
Bearbeitungsdurchmesser zu vergrößern bzw. zu ver
kleinern. Die Verstellspindel ist dabei - bezogen auf
die Werkzeugachse - radial gesichert, so daß sie nicht
längs ihrer eigenen Achse verschoben werden kann. Dies
stellt die exakte, symmetrische Anordnung der Schneid
kanten der beiden Schälmesser relativ zur Werkzeugachse
sicher.
Von besonderem Vorteil ist bei Einsatz des erfindungs
gemäßen Schälwerkzeugs die hohe Präzision und hohe
Abtragsgeschwindigkeit bei der Innenbearbeitung von
Schläuchen. Des weiteren läßt sich durch die Verstell
barkeit der beiden Schälmesser nicht nur Verschleiß
ausgleichen. Von höherer Bedeutung für die Praxis ist
die Anpaßbarkeit des Werkzeugs an verschiedene
Schlauchdurchmesser. Die simultane Verstellung der
beiden Schälmesser über die gemeinsame Verstellspindel
ermöglicht dabei ein Anpassen des Werkzeugs an unter
schiedliche Schlauchdurchmesser in außerordentlich
kurzer Zeit.
Eine erste bevorzugte Weiterbildung des erfindungs
gemäßen Schälwerkzeuges zeichnet sich dadurch aus, daß
die beiden Schälmesser in einer Axialebene des Werk
zeugs flächig aneinander anliegen und in einem gemein
samen Durchbruch des Messerkopfes aufgenommen sind. Bei
einer derartigen Gestaltung des Schälwerkzeuges können
die beiden Schälmesser infolge ihrer Überlappung eine
relativ große Länge (in Verstellrichtung) aufweisen,
was sich auf die Einleitung der Kräfte aus den Schäl
messern in den Messerkopf günstig auswirkt. Insbeson
dere können die beiden Schälmesser in diesem Falle
deutlich länger ausgebildet sein, als wenn sie in
derselben (Axial-)Ebene liegen würden. Auf der anderen
Seite ist die Krafteinleitung von der Verstellspindel
in die beiden Schälmesser hinein deutlich günstiger,
als wenn der Abstand zwischen den beiden Schäl
messerebenen noch größer gewählt und zwei zueinander
parallele, jedoch durch einen Steg des Messerkopfes
getrennte Durchbrüche vorgesehen wären, wobei jedes der
beiden Schälmesser in einem eigenen Durchbruch auf
genommen wäre. Die vorstehend erläuterte, in aller
Regel optimale Anordnung der beiden Schälmesser, indem
diese in einer Axialebene des Werkzeugs flächig
aneinander anliegen und in einem gemeinsamen Durchbruch
des Messerkopfes aufgenommen sind, ist jedoch keines
wegs zwingend. Vielmehr kann unter Verzicht auf die
vorstehend erläuterten Vorteile jener Gestaltung durch
aus vorgesehen sein, daß die beiden Schälmesser zwar in
einem gemeinsamen Durchbruch des Messerkopfes auf
genommen, jedoch in derselben (Axial-)Ebene angeordnet
sind, oder aber daß in dem Messerkopf zwei zueinander
parallele Durchbrüche vorgesehen sind, wobei jedes der
beiden Schälmesser in einem eigenen Durchbruch auf
genommen ist.
Eine andere besonders bevorzugte Weiterbildung der
Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Messer
kopf im vorderen Bereich eine axiale Gewindebohrung
aufweist, in der eine Klemmschraube einer Klemmein
richtung aufgenommen ist. Die Klemmschraube der
Klemmeinrichtung wirkt dabei unmittelbar oder aber
mittelbar (siehe unten) auf die Stirnflächen der beiden
Schälmesser, um diese - nach Einstellen der gewünschten
Lage mittels der Verstellspindel - zu fixieren.
Besonders bevorzugt umfaßt dabei die Klemmeinrichtung
einen Weichmetallbolzen, der in einer axialen, sich an
die Gewindebohrung anschließenden Bohrung axial
verschiebbar aufgenommen ist. Ein derartiger Weich
metallbolzen, der insbesondere aus Kupfer bestehen
kann, sichert in besonders günstiger Weise bei
angezogener Klemmschraube die beiden Schälmesser gegen
unbeabsichtigtes Verstellen.
Gemäß einer wiederum anderen bevorzugten Weiterbildung
der Erfindung ist im vorderen Bereich des Messerkopfes
eine drehbar gelagerte Stützhülse vorgesehen. Eine
solche drehbar gelagerte Stützhülse dient der
Abstützung des zu bearbeitenden Schlauches. Sie ist
besonders bevorzugt mit geringem Aufwand abnehmbar und
gegen eine Stützhülse mit einem anderen Außendurch
messer austauschbar. Auch dies ist wiederum im Hinblick
auf die Anpaßbarkeit des Schälwerkzeuges an unter
schiedliche Schlauchdurchmesser vorteilhaft. In diesem
Sinne kann die Stützhülse beispielsweise mittels der
Klemmschraube der Klemmeinrichtung axial gesichert
sein. In Betracht kommen allerdings auch andere Arten
der Sicherung, beispielsweise mittels einer Rast
mechanik.
Eine abermals andere bevorzugte Weiterbildung des
erfindungsgemäßen Schälwerkzeuges zeichnet sich dadurch
aus, daß zur radialen Sicherung der Verstellspindel ein
den Messerkopf quer durchsetzender Stift vorgesehen
ist, welcher in eine zwischen den beiden Gewinde
abschnitten angeordnete Umfangsnut der Verstellspindel
eingreift. Ein derartiger Stift sichert mit geringem
Aufwand die Lage der Verstellspindel, wobei zur
Bestückung des Werkzeuges mit einer neuen Verstell
spindel, ggf. gemeinsam mit zwei neuen Schälmessern
lediglich der Stift herausgetrieben zu werden braucht,
woraufhin die Einheit aus den beiden Schälmessern und
der Verstellspindel dem Messerkopf seitwärts entnommen
werden kann.
Zur Abfuhr von abgetragenem Werkstoff aus dem
Bearbeitungsbereich sind besonders bevorzugt zwei
Spannuten vorgesehen. Die hierdurch begünstigte Span
abfuhr ist sowohl der Qualität der Bearbeitung wie auch
deren Geschwindigkeit dienlich.
Das in der vorliegenden Anmeldung beschriebene Werk
zeug, das sich zusätzlich zu den bereits dargelegten
Vorteilen durch eine besonders kompakte Gestaltung bei
einer relativ großen Bandbreite des jeweiligen
Bearbeitungsdurchmessers auszeichnet, eignet sich zwar
seiner Bestimmung nach in besonderer Weise zum Innen
schälen von Schläuchen. Sein Einsatzbereich ist jedoch
auf diese Anwendung nicht beschränkt. Vielmehr läßt
sich das erfindungsgemäße Werkzeug mit vergleichbaren
Vorteilen bei vergleichbaren Bearbeitungsschritten auch
bei anderen Werkstoffen einsetzen. Beispielsweise kommt
der Einsatz des erfindungsgemäßen Werkzeugs zum
Bearbeiten von Metall, Kunststoffen und Holz in
Betracht. Insoweit bleibt eine Ausdehnung des
beantragten Schutzes vorbehalten.
Im folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand der
Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 einen teilweisen Längsschnitt durch eine erste
besonders bevorzugte Ausführungsform des
Innenschälwerkzeuges nach der vorliegenden
Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht von oben auf das Werkzeug
gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Kopfteils des Werk
zeuges gemäß den Fig. 1 und 2,
Fig. 4 einen (vergrößerten) Schnitt durch das Werk
zeug gemäß den Fig. 1 bis 3 längs der Linie
IV-IV,
Fig. 5 einen (vergrößerten) Schnitt durch das Werk
zeug gemäß den Fig. 1 bis 3 längs der Linie
V-V,
Fig. 6 einen teilweisen Längsschnitt durch eine
zweite bevorzugte Ausführungsform des Innen
schälwerkzeugs nach der vorliegenden Erfindung
und
Fig. 7 einen Schnitt durch das Werkzeug gemäß Fig. 6
längs der Linie VII-VII.
Das in den Fig. 1 bis 5 der Zeichnung veranschaulichte
Innenschälwerkzeug umfaßt einen einteiligen Grundkörper
1, welcher rückwärtig in einen Einspannschaft 2
übergeht. Durch den Grundkörper 1 des Werkzeuges
hindurch erstreckt sich ein Durchbruch 3 von recht
eckiger Grundform. In diesem sind zwei Schälmesser 4
und 5 aufgenommen, welche in einer Axialebene 6 flächig
aneinander anliegen.
Um die beiden Schälmesser 4 und 5 verstellen zu können
(Doppelpfeil A) ist eine Verstellspindel 7 vorgesehen.
Diese ist in einer zylindrischen Bohrung 8 des Grund
körpers 1 des Schälwerkzeuges um ihre Achse 9 drehbar
gelagert. Die Bohrung 8 ist dabei mit dem Durchbruch 3
für die beiden Schälmesser 4 und 5 verschnitten, so daß
die Verstellspindel 7 in den Durchbruch 3 hineinragt.
Die Verstellspindel 7 ist doppelt wirkend. Sie weist
zwei Gewindeabschnitte 10 und 11 auf, von denen einer
ein Rechtsgewinde und der andere ein Linksgewinde auf
weist. Jedes der beiden Schälmesser 4 und 5 steht über
ein korrespondierendes Innengewinde 12 bzw. 13 mit dem
zugeordneten Gewindeabschnitt 10 bzw. 11 der Verstell
spindel 7 in Eingriff. Durch Verdrehen der Verstell
spindel 7 um ihre Achse 9 herum werden auf diese Weise
die beiden Schälmesser 4 bzw. 5 innerhalb des Durch
bruchs 3 auswärts bzw. einwärts bewegt.
Die Verstellspindel 7 ist mittels eines Stifts 14,
welcher in einer den Grundkörper 1 des Werkzeuges
durchsetzenden Bohrung aufgenommen ist, gegen Ver
schieben in (bezogen auf das Werkzeug) radialer
Richtung gesichert. Der Stift 14 greift dabei in eine
Umfangsnut 15 ein, welche die Verstellspindel 7
zwischen den beiden Gewindeabschnitten 10 und 11
aufweist. Um zum Verstellen der beiden Schälmesser 4
und 5 die Verstellspindel 7 mittels eines Schrauben
drehers verdrehen zu können, weist die Verstellspindel
7 beidseitig Schlitze auf; alternativ könnten
beispielsweise Innensechskante vorgesehen sein.
Im vorderen Bereich 16 des Schälwerkzeuges ist auf dem
Grundkörper 1 eine Stützhülse 17 um die Werkzeugachse
drehbar gelagert. Die Stützhülse 17 weist stirnseitig
eine groß dimensionierte Anfasung 18 auf. Die axiale
Sicherung der Stützhülse 17 erfolgt einerseits durch
einen Bund 19 des Grundkörpers 1 des Innenschälwerk
zeugs und andererseits durch den Kopf 20 einer Klemm
schraube 21. Diese ist Teil einer Klemmeinrichtung 22
für die beiden Schälmesser 4 und 5, welche neben der
Klemmschraube 21 noch einen Kupferbolzen 23 umfaßt. Die
Klemmschraube 21 ist in eine Gewindebohrung 24 des
Grundkörpers 1 des Messerkopfes eingeschraubt. Die
Gewindebohrung 24 geht über in eine Führungsbohrung 25
für den Kupferbolzen 23, in welcher letzterer axial
verschiebbar geführt ist. Der Kupferbolzen 23 drückt
bei angezogener Klemmschraube 21 auf die Stirnseite 26
der beiden Schälmesser 4 und 5, um deren mittels der
Verstellspindel 7 eingestellte Lage zu sichern. Um eine
Beschädigung der Verstellspindel 7 durch die von der
Klemmschraube 1 auf die beiden Schälmesser 4 und 5
aufgebrachten Klemmkräfte zu verhindern, stützen sich
die beiden Schälmesser an ihren rückwärtigen Stirn
kanten an Stützflächen 27 des Durchbruchs 3 ab, die bei
der Verschneidung der Bohrung 8 für die Verstellspindel
7 mit dem Durchbruch 3 stehengeblieben sind.
In den Fig. 2 und 3 sind schließlich noch zwei Span
nuten 28 erkennbar, welche die Abfuhr von Spänen aus
dem Bearbeitungsbereich begünstigen.
Das in den Fig. 6 und 7 veranschaulichte Innenschäl
werkzeug entspricht in wesentlichen Merkmalen dem vor
stehend erläuterten, in den Fig. 1 bis 5
dargestellten Innenschälwerkzeug. Insoweit wird auf die
vorstehenden Ausführungen Bezug genommen und werden
nachstehend lediglich die maßgeblichen Unterschiede
erläutert. In diesem Sinne ist insbesondere hervor
zuheben, daß bei dem Werkzeug gemäß den Fig. 6 und 7
der Grundkörper des Messerkopfes zweiteilig ausgeführt
ist. Er umfaßt einen hinteren Abschnitt 29 und einen
vorderen Abschnitt 30, wobei die Trennebene 31 im
Bereich der Stirnkanten 26 der beiden Schälmesser 4 und
5 verläuft. Die beiden Abschnitte 29 und 30 des Messer
kopfes sind mittels vier Schrauben 32 miteinander ver
spannt.
Des weiteren ist anstelle der bei dem Werkzeug gemäß
den Fig. 1 bis 5 vorgesehenen Stützhülse ein
Stützring 33 vorgesehen; dieser ist über zwei Lager
buchsen 34 auf einem zylindrischen Ansatz 35 des
vorderen Abschnitts 30 des Grundkörpers des Messer
kopfes drehbar gelagert. Die axiale Sicherung übernimmt
ein Sicherungsring 36 und eine Scheibe 37.
Das in den Fig. 6 und 7 dargestellte Innenschälwerk
zeug ist insbesondere zur Bearbeitung von Schläuchen
mit größeren Nennweiten bestimmt.
Claims (8)
1. Werkzeug zum Innenschälen von Schläuchen,
umfassend einen Messerkopf und zwei darin
verstellbar, parallel verschiebbar gelagerte
Schälmesser (4; 5), mit den folgenden Merkmalen:
- - der Messerkopf weist eine sich quer erstreckende, drehbar gelagerte, radial gesicherte, doppelt wirkende Verstellspindel (7) mit zwei gegenläufigen Gewindeabschnitten (10, 11) auf;
- - jedes der beiden Schälmesser (4, 5) weist einen Innengewindeabschnitt (12, 13) auf, der mit einem der beiden Gewindeabschnitte (10, 11) der Verstellspindel (7) in Eingriff steht.
2. Werkzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Schälmesser (4, 5) in einer
Axialebene (6) flächig aneinander anliegen und in
einem gemeinsamen Durchbruch (3) des Messerkopfes
aufgenommen sind.
3. Werkzeug nach Anspruch 1 oder Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Messerkopf im vorderen Bereich eine axiale
Gewindebohrung (24) aufweist, in der eine
Klemmschraube (21) einer Klemmeinrichtung (22)
aufgenommen ist.
4. Werkzeug nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmeinrichtung (22) einen
Weichmetallbolzen (23) umfaßt, der in einer
axialen, sich an die Gewindebohrung (24)
anschließenden Bohrung (25) axial verschiebbar
aufgenommen ist.
5. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß im vorderen Bereich (16) des Messerkopfes eine
drehbar gelagerte Stützhülse (17) vorgesehen ist.
6. Werkzeug nach Anspruch 3 und Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützhülse (17) mittels der Klemmschraube
(21) axial gesichert ist.
7. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur radialen Sicherung der Verstellspindel (7)
ein den Messerkopf quer durchsetzender Stift (14)
vorgesehen ist, welcher in eine zwischen den
beiden Gewindeabschnitten (10, 11) angeordnete
Umfangsnut (15) der Verstellspindel (7) eingreift.
8. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Umfang des Messerkopfes mindestens eine
Spannut (28) vorgesehen ist.
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