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DE2730459A1 - Werkzeughalter fuer innen-einstecharbeiten in bohrungen - Google Patents

Werkzeughalter fuer innen-einstecharbeiten in bohrungen

Info

Publication number
DE2730459A1
DE2730459A1 DE19772730459 DE2730459A DE2730459A1 DE 2730459 A1 DE2730459 A1 DE 2730459A1 DE 19772730459 DE19772730459 DE 19772730459 DE 2730459 A DE2730459 A DE 2730459A DE 2730459 A1 DE2730459 A1 DE 2730459A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting body
tool holder
cutting
groove
curvature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772730459
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Eckle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Komet Praezisionswerkzeuge Robert Breuning GmbH
Original Assignee
Komet Praezisionswerkzeuge Robert Breuning GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Komet Praezisionswerkzeuge Robert Breuning GmbH filed Critical Komet Praezisionswerkzeuge Robert Breuning GmbH
Priority to DE19772730459 priority Critical patent/DE2730459A1/de
Publication of DE2730459A1 publication Critical patent/DE2730459A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/03Boring heads
    • B23B29/034Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings
    • B23B29/03403Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings radially adjustable before starting manufacturing
    • B23B29/03407Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings radially adjustable before starting manufacturing by means of screws and nuts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B27/00Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor
    • B23B27/04Cutting-off tools
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2205/00Fixation of cutting inserts in holders
    • B23B2205/02Fixation using an elastically deformable clamping member
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2205/00Fixation of cutting inserts in holders
    • B23B2205/16Shims
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2210/00Details of turning tools
    • B23B2210/02Tool holders having multiple cutting inserts
    • B23B2210/022Grooving tools
    • B23B2210/027Means for adjusting the grooving inserts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2220/00Details of turning, boring or drilling processes
    • B23B2220/12Grooving
    • B23B2220/123Producing internal grooves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Werkzeughalter für Innen-
  • Einstecharbeiten in Bohrungen, mit mindestens einem einen Schneidkörper aus Hartmetall aufweisenden Werkzeugträger mit zylindrischem Schaft, der in einer zylindrischen Aufnahmebohrung des Werkzeughalters angeordnet und durch eine senkrecht zur Aufnahmebohrung im Werkzeughalter angeordnete Halteschraube gehalten ist.
  • Bei einem bekannten Werkzeughalter dieser Art ist der Schneidkörper aus Hartmetall auf einem verjüngten Ansatz des Werkzeugträgers aufgelötet. Zur Halterung des Werkzeugträgers in der Aufnahmebohrung dient eine direkt auf den Schaft einwirkende Halteschraube. Irgendwelche Einstellvorrichtungen zur Einstellung des Schneidkörpers in radialer Richtung sind bei dem bekannten. Werkzeughalter nicht vorgesehen. Die üblicherweise verwendeten, fest aufgelöteten Schneidkörper haben den Nachteil, daß sie durch das häufig erforderliche Nachschleifen an Profilgenauigkeit verlieren. Man ist deshalb nicht nur darauf angewiesen, eine große Bevorratung zu treiben, sondern man muß auch Nachschleifeinrichtungen beschaffen und unterhalten. Die bekannte Art der Anbringung und Befestigung des Werkzeugträgers in dem Werkzeughalter ist auch für eine moderne Fertigung auf Bearbeitungszentren und NC-gesteuerten Maschinen, sowie auf Sondermaschinen und Mehr-Stationen-Maschinen wenig geeignet, da derartige Maschinen Werkzeuge vorraussetzen, die möglichst einfach und schnell herstellbar, einstell- und nachstellbar, sowie leicht mit anderen Werkzeugen kombinierbar sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Werkzeughalter für Innen-Einstecharbeiten in Bohrungen der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei dem der Schneidkörper auswechselbar und radial in dem Werkzeughalter verstellbar gehalten ist, wobei der Schneidkörper selbst und die Teile seiner Aufnahme möglichst kleine Bauabmessungen aufweisen und einfach herstellbar sind.
  • Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß der Werkzeugträger eine sich achsparallel erstreckende, zur Halteschraube hin offene Nut zur Aufnahme eines in der Nut verschiebbar gelagerten, auswechselbaren Schneidkörpers aufweist, welcher nur den unteren Teil der Nut ausfüllt, daß in dem verbleibenden oberen Teil der Nut ein Klemmstück vorgesehen ist, das sich unter Wirkung der Halteschraube mit seiner der Oberseite des Schneidkörpers angepaßten Unterseite auf dessen Oberseite abstützt und daß die Aufnahmebohrung in dem Werkzeughalter eine Sackbohrung ist und in ihrer Verlängerung eine sich parallel zur Achse der Sackbohrung erstreckende Stellschraube vorgesehen ist, an deren vorderen Ende sich der Schneidkörper abstützt. Die neue Art der Anordnung und Befestigung des Schneidkörpers ist äußerst einfach im Aufbau und erfordert so wenig Platz, daß sie beispielsweise für einen Werkzeughalter verwendet werden kann. der in eine, im Durchmesser nur 20 mm große Bohrung eines Werkstückes paßt. Die Sackbohrung im Werkzeughalter und die Gewinde zur Aufnahme der Halteschraube bzw. der Stellschraube sind mit einfachen Mitteln herstellbar, so daß sich auch der Anwender derartiger Werkzeughalter diese selbst herstellen kann. Da der Schneidkörper auswechselbar ist, entfallen Nachschleifarbeiten und die damit verbundenen Ungenauigkeiten. Außerdem ist der Schneidkörper in seiner Längsrichtung mittels der von außen her zugänglichen Stellschraube bequem und genau einstellbar.
  • Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn an einem Werkzeughalter mehrere Schneidkörper vorgesehen werden sollen, deren Schneiden gegenüber dem Werkzeughalter genau positioniert werden müssen. Es ist daran gedacht, daß der Werkzeugträger, die Schneidkörper und die Klemmstücke, deren Herstellung eine gewisse Präzision erfordert, in einer darauf spezialisierten Werkzeugfabrik hergestellt werden, während der Werkzeughalter selbst von dem Anwender der Werkzeuge gefertigt werden kann. Selbstverständlich ist es auch möglich daß der Werkzeughalter zusammen mit dem übrigen Teil von einer Werkzeugfabrik gefertigt werden.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Werkzeughalter sind die Schneidkörper auswechselbar. Entscheidend bei derartigen auswechselbaren Schneidkörpern ist es, daß sie einerseits möglichst billig herstellbar sind und andererseits auch sicher in dem Werkzeughalter befestigt werden können. Ferner müssen Werkzeuge, die der Innenbearbeitung von engen Bohrungen dienen einen besonders guten Spanabfluß besitzen. Um diese Bedingungen zu erfüllen, weist der Schneidkörper Schneiden an seinen beiden Enden auf, der Schneidkörper besitzt ferner einen sich zu seiner Oberseite erweiternden trapezförmigen Querschnitt und die die Spanfläche bildende Oberseite des Schneidkörpers ist kreisbogenförmig konkav gekrümmt, wobei der Radius dieser Krümmung den Spanwinkel bestimmt und die beiden Schneiden symmetrisch zu dem Krümmungsmittelpunkt angeordnet sind. Da der Schneidkörper Schneiden an seinen beiden Enden aufweist, kann er nach Abnutzung einer Schneide einfach umgedreht und nochmal verwendet werden. Das teure Hartmetall wird damit bestens ausgenutzt. Der trapezförmige Querschnitt des Schneidkörpers hat in Kombination mit der kreisbogenförmig konkav gekrümmten Oberseite des Schneidkörpers eine mehrfache Funktion. Zunächst läßt sich der Schneidkörper dank dieses trapezförmigen Cuerschnittes in einer entsprechenden trapezförmigen Nut des Werkzeugträgers spielfrei anordnen. Durch die konkave Krümmung der Oberseite verjüngt sich die Spanfläche des Schneidkörpers von der Schneide weg zu dessen Zentrum. Hierdurch ist sichergestellt, daß der Schneidkörper immer nur mit seiner vordersten Schneide an dem Werkstück anliegt tnd seine Flanken nirgends mit dem Werkstück in Beriiilrung stehen. Die gekrümmte Oberseite des Schneidkörpers läßt sich mittels einer Umfangschleifscheibe, deren Drehachse senkrecht gegenüber der Längsmittelebene des Schneidkörpers verläuft, leicht herstellen, indem die Schleifscheibe von oben her kommend die Oberseite des Schneidkörpers bearbeitet. Hierbei entstehen Schleifriefen, die sich senkrecht zur Schneidkante und damit in Richtung des Spanabflusses erstrecken. Diese in Richtung des Spanabflusses verlaufenden Schleifriefen begünstigen den Spanabfluß ganz wesentlich.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen gekennzeichnet. Die Erfindung ist anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen in folgendem näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 einen Querschnitt durch den Werkzeughalter in etwa 5-facher Vergrößerung nach der Linie I/I der Fig. 2 Fig. 2 eine Teilansicht desselben in Richtung II der Fig. I Fig. 3 eine Teilansicht eines zweiten Ausführungsbeispieles Fig. 4 eine Seitenansicht des Schneidkörpers im Maßstab 10 : 1 Der in der Zeichnung dargestellte Werkzeughalter 1 besitzt einen zylindrischen Querschnitt. An einer gewünschten Sielle weist er eine radial verlaufende Sackbohrung 2fln der Sackbohrung 2 ist ein Werkzeugträger 3 mit im wesentlichen zylindrischen Schaft angeordnet.
  • Der Werkzeugträger 3 kann nach seiner Bearbeitung und seinem Einsetzen in die Sackbohrung 2 in dieser durch einen Fixierstift 4 gegen Herausfallen und Verdrehung gesichert werden. In dem Werkzeughalter 1 ist ferner eine Halteschraube 6 vorgesehen, deren Achse senkrecht zu der Achse der Sackbohrung verläuft.
  • Der Werkzeugträger 3 weist eine sich achsparallel zu seinem Schaft erstreckende, durchgehende Nut 9 auf, die zur Halteschraube 6 hin offen ist. Diese §!# 9,besitzt zweckmäßig einen sich zur Halteschraube #eiternden'trapezförmigen Querschnitt, wobei die Seitenwände der Nut zweckmäßig in einem Winkel von etwa 50 gegenüber der Längsmittelebene geneigt sind. In der Nut 9 ist ein Schneidkörper 8 aus Hartmetall angeordnet, der einen entsprechenden, sich zu seiner Oberseite 7 hin trapezförmigen Querschnitt besitzt. Der Schneidkörper 8 füllt nur den unteren Teil der Nut 9 aus. In dem verbleibenden oberen Teil der Nut ist ein Klemmstück 10 vorgesehen, das sich unter Wirkung der Halteschraube 6 mit seiner Unterseite los auf der Oberseite 7 des Schneidkörpers 8 abstützt. Die Unterseite loa des Klemmstückes ist der Oberseite 7 des Schneidkörpers 8 angepaßt. Das Klemmstück lo weist an seiner der Halteschraube 6 zugekehrten Oberseite eine V-förmige Nut 11 auf, in welche das konisch verjüngte Ende 6a der Halteschraube 6 eingreift.
  • In Verlängerung der Sackbohrung 2 ist eine sich parallel zu der Achse der Sackbohrung oder auch koaxial hierzu erstreckende Stellschraube 13 vorgesehen, an deren konisch verjüngten vorderen Ende 13a sich der Schneidkörper 8 abstützt. Das hintere Ende 13b der Stellschraube 13 ist durch die Gewindebohrung 14 im Schaft 1 von außen her frei zugänglich. Damit die Stellschraube 13 frei in den Werkzeugträger 3 eingreifen kann, weist dieser eine Ausdrehung 12 auf. Mittels der Stellschraube 13 kann der radiale Abstand der jeweils außen liegenden wirksamen Schneide 8a des Schneidkörpers von der Achse des Werkzeughalters 1 genau eingestellt werden. Danach wird die Halteschraube 6 fest angezogen und durch das Klemmstück 1o ist der Schneidkörper 8 sicher gehalten. Es sei darauf hingewiesen, daß alle Teile des erfindungsgemäßen Werkzeughalters in den Fig. 1 und 2 etwa in 5-facher Vergrößerung dargestellt sind. In Wirklichkeit sind diese Teile also 5 mal kleiner'und die zur Aufnahme des Werkzeugtrögers 3 erforderliche Sackbohrung 2 weist beispielsweise nur einen Durchmesser von 9 mm auf. Der Durchmesser des Werkzeughalters 1 beträgt 18 mm. Der Schneideinsatz 8 könnte gegenüber seiner in Fig. 1 dargestellten Position noch weiter nach rechts verschoben werden so daß der Werkzeughalter mit dem Schneidkörper in eine Bohrung eines Werkstückes mit nur 20 mm Durchmesser einführbar ist und an beliebiger Stelle dieser Bohrung die gewünschte Einstechnut herstellbar ist. Die kleinen Abmessungen ermöglichen nicht nur die Herstellung eines Werkzeughalters mit auswelchselbarem und nachstellbarem Schneidkörper für sehr kleine Bohrungen, sondern man kann den Werkzeugträger zusammen mit Schneidkörper und Klemmstück auch an Spezialwerkzeugen wie z. B. Bohrstangen anbringen, die gleichzeitig mehrere Werkzeuge tragen. Durch die kleinen Abmessungen von Werkzeugträger Schneidkörper und Klemmstück ist ihre Anbringung in unmittelbarer Nähe von anderen Bearbeitungsçerkzeugen möglich und außerdem wird der Querschnitt des Werkzeughalters bzw. der Bohrstange durch eine Sackbohrung von nur 9 mm Durchmesser kaum geschwächt.
  • In Fig. 4 ist der vorteilhaft in Kombination mit dem erfindungsgemäßen Werkzeughalter verwendete Schneidkörper 8 in etwa lo-facher Vergrößerung dargestellt. Dieser Schneidkörper 8 kann unter Umständen auch mit Vorteil bei andersausgebildeten Werkzeugen verwendet werden, jedoch eignet er sich dank seiner kleinen Abmessungen und seiner sonstigen Ausgestaltung besonders zur Verwendung in dem erfindungsgemäßen Werkzeughalter. Der Schneidkörper 8 besitzt Schneiden 8a und 8b an seinen beiden Enden. Ferner weist er, wie bereits erwähnt. einen sich zu seiner Oberseite erweiterndenotrapezförmigen Querschnitt auf, der in Fig. 4 um 900 verdreht strichpunktiert eingezeichnet ist. Die Oberseite 7 des Schneidkörpers 8 ist kreisbogenförmig konkav gekrümmt. Hierbei kann die Oberseite des Schneidkörpers 8 durch drei Kreisbogenteile gebildet sein. Zwei Kreisbogenteile 7a und 7b, die an die Schneiden 8a und 8b angrenzen und deren Krümmungsradius R1 den Spanwinkel y bestimmt, sind durch einen mittleren Kreisbogenteil 7 mit etwas kleinerem Krümmungsradius R2 verbunden. Der Radus R1 beträgt bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel 25 mm und der Radius R2 18 mm. Die Krümmungsmittelpunkte beider Radien R1 und R2 liegen auf einer Linie s, die symmetrisch zu den beiden Schneiden 8a und 8b angeordnet ist. Gegebenenfalls wäre es auch möglich, die Oberseite des Schneidkörpers mit einer einzigen Krümmung auszubilden} deren Radius den Spanwinkel Y bestimmt.
  • Die obere Seite 7 bezw. 7a wird mittels Umfangschleifscheiben bearbeitet, deren Drehachsen senkrecht gegenüber der Längsmittelebene des Schneidkörpers verlaufen. Der Radius der zum Schleifen der Oberseite verwendeten Schleifkörper entspricht dabei zweckmäßig den gewünschten Krümmungsradien R1 und R2. Durch eine derartige Bearbeitung der Oberseite mittels Umfangschleifscheiben,verlaufen die Schleifriefen in Richtung des Spanabflusses und begünstigen damit den Spanabluß. Durch die trapezförmige Ausgestaltung des Querschnittes des Schneidkörpers 8 und die Krümmung an seiner Oberseite verjüngen sich sowohl die Spanfläche, als auch die Freifläche von der Schneide weg zum Zentrum des Schneidkörpers zuseiner Unterseite hin. Diese Verjüngung reicht aus, daß beide Schneiden 8a und 8b, die nacheinander zum Einsatz kommen, immer frei schneiden.
  • Um jeweils den dem zu zerspanenden Werkstoff angepaßten günstigsten Spanwinkel #zu erhalten, kann man nicht nur, wie oben beschrieben, eine Schleifscheibe mit einem Radius R1 verwenden, der diesen Spanwinkel ergibt, sondern man kann auch eine Schleifscheibe mit einem kleineren Radius R2 verwenden, deren Drehachse in dem gwünschten Winkel in längsrichtung des Schneidkörpers verschoben wird.
  • Wie bereits erwähnt, spielt die Spanabfuhr gerade bei engen Bohrungen von Werkstücken eine große Rolle. Um diese Spanabfuhr noch zu verbessern, ist es zweckmäßig, wenn die beiden äußeren Kreisbogenteile der Oberseite des Schneidkörpers 8'. wie es in Fig. 3 dargestellt ist, gegenüber seiner Lingsmittelebene M in entgegengesetzten Richtungen etwas geneigt sind, so daß auch die Schneidkanten 8'a und 8'b in entgegengesetzten Richtungen geneigt sind.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel verlaufen also die Mantellinien der beiden äußeren Kreisbogenteile, die den Kreisbogenteilen 7a, 7b des vorangegangenen Ausführungsbeispieles entsprechen, nicht senkrecht, sondern etwas schräg zur Längsmittelebene M. Die Schneidkanten 8'a und 8'b erfahren somit eine entgegengesetzte Neigung. Hierdurch werden die Späne gemäß Fig. 3 nach rechts zum offenen Ende der Werkstückbohrung hin abgelenkt. Dreht man den Schneideinsatz 8' um, so nimmt die vorher nicht benützte Schneide 8'b gegenüber der LÄngsmittelebene M die gleiche Neigung ein wie vorher die Schneidkante 8'a. Man kann die unterschiedliche Neigung der Schneidkanten 8'a und 8'b und der daran anschließenden, durch die äußeren Kreisbogenteile bestimmten Spanflächen dadurch erzielen, daß man die Mittelachse der die Spanflächen erzeugenden Schleifscheibe innerhalb einer Ebene, welche senkrecht zur Längsmittelebene M verläuft, etwas verschwenkt.
  • Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel weist der Werkzeugträger nur eine Nut zur Aufnahme eines Schneidkörpers auf. Sollen dicht nebeneinander jedoch zwei Einstiche in einem Werkstück in einem einzigen Arbeitsgang hergestellt werden , so wäre es auch denkbar, bei etwas größeren Abmessungen des Werkzeugträgers zwei parallele Nuten in diesem vorzusehen. Entsprec#hend wären dann auch in dem Werkzeughalter jeweils zwei in Achsrichtung zueinander versetzte parallele Halte- und Stellschrauben anzuordnen.

Claims (8)

  1. Bezeichnung: Werkzeughalter für Innen-Einstecharbeiten in Bohrungen Ansprüche Werkzeughalter für Innen-Einstecharbeiten in Bohrungen, mit mindestens einem einen Schneidkörper aus Hartmetall aufweisenden Werkzeugträger mit zylindrischem Schaft, der in einer zylindrischen Aufnahmebohrung des Werkzeughalters angeordnet und durch eine senkrecht zur Aufnahmebohrung im Werkzeughalter angeordnete Halteschraube gehalten ist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Werkzeugträger (3) eine sich achsparallel erstreckende, zur Halteschraube (6) hin offene Nut (9) zur zur Aufnahme eines in der Nut (9) verschiebbar gelagerten auswechselbaren Schneidkörpers (8) aufweist, welcher nur den unteren Teil der Nut (9) ausfiillt, daß in dem verbleibenden oberen Teil der Nut (9) ein Klemmstück (?o) vorgesehen ist, das sich unter Wirkung der Halteschraube (6) mit seiner der Oberseite (7) des Schneidkörpers (8) angepaßten Unterseite (loa) auf dessen Oberseite (7) abstützt und daß die Aufnahmebohrung in dem Werkzeughalter (1) eine Sackbohrung (2) ist und in ihrer Verlängerung eine sich parallel zur Achse der Sackbc#hrung -(2) erstreckende Stellschraube (13) vorgesehen ist, an derem vorderen Ende (13a) sich der Schneidkörper (8) abstützt.
  2. 2. Werkzeughalter nach Anspruch 1,dadurch g e k e n n z e i c hn e t, daß die Nut (9) zur Aufnahme des Schneidkörpers (8) einen trapezförmigen zu der Halteschraube (6) hin erweiternden Querschnitt aufweist und der Schneidkörper (8) den gleichen Querschnitt besitzt.
  3. 3. Werkzeughalter nach Anspruch 1,dadurch g e k e n n z e i c hn e t, daß das Klemmstück (lo) an seiner der Halteschraube (6) zugekehrten Oberseite eine V-förmige Nut (11) aufweist, in welche das konisch verjüngte Ende (6a) der Halteschraube (6) eingreift.
  4. 4. Schneidkörper für einen Werkzeughalter, insbesondere nach Anspruch 1 und 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Schneidkörper (8) Schneiden (8a, 8b) an seinen beiden Enden aufweist, daß der Schneidkörper (8) einen sich zu seiner Oberseite (7) erweiternden trapezförmigen Querschnitt besitzt, und daß die die Spanfläche bildende Oberseite (7 bzw. 7a, 7b) des Schneidkörpers (8) kreisbogenförmig konkav gekrümmt ist, wobei der Radius (R4) dieser Krümmung den Spanwinkel (g) bestimmt und die beiden Schneiden (8a, 8b) symmetrisch zu dem Krümmungsmittelpunkt angeordnet sind.
  5. 5. Schneidkörper nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Oberseite (7, 7a, 7b) des Schneidkörpers (8) durch drei Kreisbogenteile gebildet ist, zwei Kreisbogenteile (7a, 7b)« die an die Schneiden (8a 8b) angrenzen und deren Krümmungsradius (R1) den Spanwinkel (#) ) bestimmt und einen die beiden äußeren Kreisbogenteile (7a, 7b) verbindenden mittleren Kreisbogenteil (7) mit etwas kleinerem Krümmungsradius (R2).
  6. 6. Schneidkörper, nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die beiden äußeren Kreisbogenteile der Oberseite des Schneidkörpers (8') gegenüber seiner längsmittelebene (M) in entgegengesetzten Richtungen etwas geneigt sind, so daß auch die Schneidkanten (8'a und 8'b) in entgegengesetzten Richtungen geneigt sind.
  7. 7. Schneidkörper nach den Ansprüchen 4, 5 oder 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Oberseite (7 bzw. 7a, 7b) mittels einer Umfangschleifscheibe bearbeitet ist, deren Drehachse senkrecht oder leicht geneigt gegenüber der Längsmittelebene (M) des Schneidkörpers (8) verläuft.
  8. 8. Schneidkörper nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Radius der zum Schleifen der Oberseite des Schneidkörpers (8) verwendeten Schleifscheibe, dem gewünschten Krümmungsradius bzw. Krümmungsradien (R1, R2) entspricht.
DE19772730459 1977-07-06 1977-07-06 Werkzeughalter fuer innen-einstecharbeiten in bohrungen Withdrawn DE2730459A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4037984A1 (de) * 1989-12-07 1991-06-20 Jakob Krahwinkel Kreissaegeblatt
WO2004000492A1 (de) * 2002-06-21 2003-12-31 Ceratizit Austria Schneideinsatz mit zwei gegenüberliegenden schneidköpfen

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