[go: up one dir, main page]

DE19917101C2 - Werkzeug zum Innenschälen von Werkstücken, insbesondere zum Innenschälen von Schläuchen - Google Patents

Werkzeug zum Innenschälen von Werkstücken, insbesondere zum Innenschälen von Schläuchen

Info

Publication number
DE19917101C2
DE19917101C2 DE1999117101 DE19917101A DE19917101C2 DE 19917101 C2 DE19917101 C2 DE 19917101C2 DE 1999117101 DE1999117101 DE 1999117101 DE 19917101 A DE19917101 A DE 19917101A DE 19917101 C2 DE19917101 C2 DE 19917101C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
peeling
tool
cutter head
tool according
adjusting spindle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE1999117101
Other languages
English (en)
Other versions
DE19917101A1 (de
Inventor
Gunter Seibold
Henning Schatz
Fritz Ertl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Uniflex Hydraulik GmbH
Original Assignee
Uniflex Hydraulik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Uniflex Hydraulik GmbH filed Critical Uniflex Hydraulik GmbH
Priority to DE1999117101 priority Critical patent/DE19917101C2/de
Publication of DE19917101A1 publication Critical patent/DE19917101A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19917101C2 publication Critical patent/DE19917101C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/03Boring heads
    • B23B29/034Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings
    • B23B29/03403Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings radially adjustable before starting manufacturing
    • B23B29/03407Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings radially adjustable before starting manufacturing by means of screws and nuts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D79/00Methods, machines, or devices not covered elsewhere, for working metal by removal of material
    • B23D79/02Machines or devices for scraping
    • B23D79/04Machines or devices for scraping with rotating cutting-tool, e.g. for smoothing linings of bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Innenschälen von Werkstücken, insbesondere zum Innen­ schälen von Schläuchen, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein als Bohrstange ausgeführtes Werkzeug der vorstehend genannten Art ist bekannt aus der DE 10 82 480 C. Dabei sind in eine Querdurchbrechung der Bohrstange zwei Bohrstähle eingesetzt, die durch eine zwischen ihnen angeordnete, mit Gewindeabschnitten entgegengesetzter Steigung versehene Gewindespindel verbunden sind. Die Gewindeabschnitte sind in entsprechende Gewindebohrun­ gen der beiden Bohrstähle eingeschraubt. An beiden Enden weist die Gewindespindel Zapfen auf, die in durchgehende Längslöcher der beiden Bohrstähle hinein­ ragen. Die Längslöcher gehen nach außen in Gewinde­ bohrungen über, in die Konterschrauben eingeschraubt sind, welche dazu dienen, durch Festziehen gegen die Zapfen der Gewindespindel die Bohrstähle auf der Spindel festzuspannen. Eine Klemmschraube wirkt auf einen der beiden Bohrstähle. Nachteilig bei diesem bekannten Werkzeug ist insbesondere die ungünstige Einleitung der Kräfte aus den Bohrstählen in die Bohrstange; dies gilt namentlich bei Anwendung der bekannten Konstruktion auf vergleichsweise kleine Werkzeuge, bei denen mit abnehmenden Dimensionen die Gefahr, daß die Bohrstähle in der Querdurchbrechung verkanten, zunimmt. Ferner setzt die bekannte Konstruk­ tion Mindestabmessungen für die Bohrstähle voraus, da diese anderenfalls in ihren hoch belasteten äußeren Endbereichen nicht die Konterschrauben aufnehmen könnten, ohne bruchgefährdet zu sein. Schließlich ist der zum Verstellen der Bohrstähle erforderliche Aufwand sehr hoch; denn zum Verdrehen der Spindel müssen die Klemmschraube und beide Konterschrauben gelöst, eine von ihnen ganz herausgeschraubt, die Spindel verstellt, die betreffende Konterschraube wieder eingeschraubt und beide Konterschrauben und die Klemmschraube wieder festgezogen werden.
Bei Schläuchen besteht verschiedentlich die Notwendig­ keit, endseitig im Bereich der Innenwand Material abzutragen. Namentlich gilt dies für die Vorbereitung von Hydraulikschläuchen vor der Montage von Armaturen. Bekannt ist in diesem Zusammenhang, insbesondere bei kleinen Schlauchdurchmessern, die Verwendung von herkömmlichen (linksgängigen) Bohrern. Bei größeren Schlauchdurchmessern werden zum Innenschälen Werkzeuge eingesetzt, die einen Messerkopf und ein darin verstellbar, im wesentlichen radial verschiebbar gelagertes Schälmesser umfassen (vgl. DE 93 14 060 U1).
Nachteilig bei den bekannten Verfahren ist das z. T. unbefriedigende Arbeitsergebnis bei relativ schlechter Wirtschaftlichkeit.
Die vorliegende Erfindung setzt sich zum Ziel, ein Werkzeug der gattungsgemäßen Art zu schaffen, das die vorstehend im Zusammenhang mit der DE 10 82 480 C geschilderten Nachteile vermeidet und mit welchem sich insbesondere Schläuche endseitig wirtschaftlich und mit einem guten Arbeitsergebnis im Bereich der Innenwand schälen lassen.
Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Werkzeug der eingangs genannten Art, das die den Anspruch 1 kennzeichnenden Merkmale aufweist.
Das erfindungsgemäße, insbesondere zum Innenschälen von Schläuchen geeignete Werkzeug umfaßt somit einen Messerkopf und zwei darin verstellbar, parallel verschiebbar gelagerte Schälmesser, wobei der Messerkopf eine sich quer erstreckende, drehbar gelagerte, radial gesicherte, doppelt wirkende Verstellspindel mit zwei gegenläufigen Gewindeab­ schnitten aufweist und wobei ferner jedes der beiden Schälmesser einen Innengewindeabschnitt aufweist, der mit einem der beiden Gewindeabschnitte der Verstell­ spindel in Eingriff steht. Die beiden Schälmesser liegen dabei, wie dies für ein anderes, gattungsfremdes Werkzeug bereits beschrieben wurde (AT-PS 45003), in einer Axialebene des Werkzeugs flächig aneinander an und sind in einem gemeinsamen Durchbruch des Messer­ kopfes aufgenommen. Und der Messerkopf weist im vorderen Bereich eine axiale Gewindebohrung auf, in der eine Klemmschraube einer Klemmeinrichtung aufgenommen ist. Das erfindungsgemäße Schälwerkzeug zeichnet sich somit durch eine Mehrzahl von charakteristischen Merkmalen aus. Anders als dies für bekannte Schlauch- Schälwerkzeuge (vgl. DE 93 14 060 U1) zutrifft, verfügt das Schälwerkzeug gemäß der vorliegenden Erfindung über zwei Schälmesser, welche in einem Messerkopf verstell­ bar, im wesentlichen radial, parallel zueinander verschiebbar gelagert sind. Die Schneidkanten der beiden Schälmesser stehen dabei einander diametral gegenüber. Der Messerkopf ist durchsetzt von einer sich quer zur Werkzeugachse erstreckenden Verstellspindel für die beiden Schälmesser. Die Verstellbewegung der beiden Schälmesser ist dabei synchronisiert, indem beide Schälmesser über eine gemeinsame Verstellspindel nachgestellt werden. Hierzu weist die Verstellspindel zwei gegenläufige Gewindeabschnitte auf, wobei jedes der beiden Schälmesser über einen korrespondierenden Innengewindeabschnitt mit einem zugeordneten Gewinde­ abschnitt der Verstellspindel in Eingriff steht. Durch Verdrehen der Verstellspindel werden beide Schälmesser synchron auswärts bzw. einwärts bewegt, um den Bearbei­ tungsdurchmesser zu vergrößern bzw. zu verkleinern. Die Verstellspindel ist dabei - bezogen auf die Werkzeug­ achse - radial gesichert, so daß sie nicht längs ihrer eigenen Achse verschoben werden kann. Dies stellt die exakte, symmetrische Anordnung der Schneidkanten der beiden Schälmesser relativ zur Werkzeugachse sicher.
Bei der erfindungsgemäßen Gestaltung des Werkzeuges können die beiden Schälmesser infolge ihrer Überlappung zudem eine relativ große Länge (in Verstellrichtung) aufweisen, was sich auf die Einleitung der Kräfte aus den Schälmessern in den Messerkopf günstig auswirkt. Insbesondere können die beiden Schälmesser in diesem Falle deutlich länger ausgebildet sein, als wenn sie - wie im Falle der DE 10 82 480 C - in derselben (Axial-) Ebene liegen. Auf der anderen Seite ist die Kraftein­ leitung von der Verstellspindel in die beiden Schälmesser hinein deutlich günstiger, als wenn der Abstand zwischen den beiden Schälmesserebenen noch größer gewählt und zwei zueinander parallele, jedoch durch einen Steg des Messerkopfes getrennte Durchbrüche vorgesehen wären, wobei jedes der beiden Schälmesser in einem eigenen Durchbruch aufgenommen wäre.
Die Klemmschraube der Klemmeinrichtung wirkt dabei unmittelbar oder aber mittelbar (siehe unten) auf die Stirnflächen der beiden aneinander anliegenden Schälmesser, um diese - nach Einstellen der gewünschten Lage mittels der Verstellspindel - zu fixieren. Besonders bevorzugt umfaßt dabei die Klemmeinrichtung einen Weichmetallbolzen, der in einer axialen, sich an die Gewindebohrung anschließenden Bohrung axial verschiebbar aufgenommen ist. Ein derartiger Weich­ metallbolzen, der insbesondere aus Kupfer bestehen kann, sichert in besonders günstiger Weise bei ange­ zogener Klemmschraube die beiden Schälmesser gegen unbeabsichtigtes Verstellen.
Von besonderem Vorteil ist bei Einsatz des erfindungs­ gemäßen Schälwerkzeugs die hohe Präzision und hohe Abtragsgeschwindigkeit bei der Innenbearbeitung von Schläuchen. Des weiteren läßt sich durch die Verstell­ barkeit der beiden Schälmesser nicht nur Verschleiß ausgleichen. Von höherer Bedeutung für die Praxis ist die Anpaßbarkeit des Werkzeugs an verschiedene Schäldurchmesser. Die simultane Verstellung der beiden Schälmesser über die gemeinsame Verstellspindel und das gemeinsame Verklemmen beider Schälmesser über eine einzige, axial angeordnete Klemmschraube ermöglicht dabei ein Anpassen des Werkzeugs an unterschiedliche Schäldurchmesser in außerordentlich kurzer Zeit.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist im vorderen Bereich des Messerkopfes eine drehbar gelagerte Stützhülse vorgesehen. Eine solche drehbar gelagerte Stützhülse dient der Abstützung eines zu bearbeitenden Schlauches. Sie ist besonders bevorzugt mit geringem Aufwand abnehmbar und gegen eine Stützhülse mit einem anderen Außendurchmesser austauschbar. Auch dies ist wiederum im Hinblick auf die Anpaßbarkeit eines zum Innenschälen von Schläuchen verwendeten Schälwerkzeuges an unterschiedliche Schlauchdurchmesser vorteilhaft. In diesem Sinne kann die Stützhülse beispielsweise mittels der Klemmschraube der Klemmeinrichtung axial gesichert sein. In Betracht kommen allerdings auch andere Arten der Sicherung, beispielsweise mittels einer Rastmechanik.
Eine andere bevorzugte Weiterbildung des erfindungs­ gemäßen Schälwerkzeuges zeichnet sich dadurch aus, daß zur radialen Sicherung der Verstellspindel ein den Messerkopf quer durchsetzender Stift vorgesehen ist, welcher in eine zwischen den beiden Gewindeabschnitten angeordnete Umfangsnut der Verstellspindel eingreift. Ein derartiger Stift sichert mit geringem Aufwand die Lage der Verstellspindel, wobei zur Bestückung des Werkzeuges mit einer neuen Verstellspindel, ggf. gemeinsam mit zwei neuen Schälmessern lediglich der Stift herausgetrieben zu werden braucht, woraufhin die Einheit aus den beiden Schälmessern und der Verstell­ spindel dem Messerkopf seitwärts entnommen werden kann.
Zur Abfuhr von abgetragenem Werkstoff aus dem Bearbei­ tungsbereich sind besonders bevorzugt zwei Spannuten vorgesehen. Die hierdurch begünstigte Spanabfuhr ist sowohl der Qualität der Bearbeitung wie auch deren Geschwindigkeit dienlich.
Das in der vorliegenden Anmeldung beschriebene Werk­ zeug, das sich zusätzlich zu den bereits dargelegten Vorteilen durch eine besonders kompakte Gestaltung bei einer relativ großen Bandbreite des jeweiligen Bearbeitungsdurchmessers auszeichnet, eignet sich zwar seiner Bestimmung nach in besonderer Weise zum Innen­ schälen von Schläuchen. Sein Einsatzbereich ist jedoch auf diese Anwendung nicht beschränkt. Vielmehr läßt sich das erfindungsgemäße Werkzeug mit vergleichbaren Vorteilen bei vergleichbaren Bearbeitungsschritten auch bei anderen Werkstoffen einsetzen. Beispielsweise kommt der Einsatz des erfindungsgemäßen Werkzeugs zum Bearbeiten von Metall, Kunststoffen und Holz in Betracht.
Im folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 einen teilweisen Längsschnitt durch eine erste besonders bevorzugte Ausführungsform des Innenschälwerkzeuges nach der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht von oben auf das Werkzeug gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Kopfteils des Werk­ zeuges gemäß den Fig. 1 und 2,
Fig. 4 einen (vergrößerten) Schnitt durch das Werk­ zeug gemäß den Fig. 1 bis 3 längs der Linie IV-IV,
Fig. 5 einen (vergrößerten) Schnitt durch das Werk­ zeug gemäß den Fig. 1 bis 3 längs der Linie V- V,
Fig. 6 einen teilweisen Längsschnitt durch eine zweite bevorzugte Ausführungsform des Innen­ schälwerkzeugs nach der vorliegenden Erfindung und
Fig. 7 einen Schnitt durch das Werkzeug gemäß Fig. 6 längs der Linie VII-VII.
Das in den Fig. 1 bis 5 der Zeichnung veranschaulichte Innenschälwerkzeug umfaßt einen einteiligen Grundkörper 1, welcher rückwärtig in einen Einspannschaft 2 übergeht. Durch den Grundkörper 1 des Werkzeuges hindurch erstreckt sich ein Durchbruch 3 von recht­ eckiger Grundform. In diesem sind zwei Schälmesser 4 und 5 aufgenommen, welche in einer Axialebene 6 flächig aneinander anliegen.
Um die beiden Schälmesser 4 und 5 verstellen zu können (Doppelpfeil A) ist eine Verstellspindel 7 vorgesehen. Diese ist in einer zylindrischen Bohrung 8 des Grund­ körpers 1 des Schälwerkzeuges um ihre Achse 9 drehbar gelagert. Die Bohrung 8 ist dabei mit dem Durchbruch 3 für die beiden Schälmesser 4 und 5 verschnitten, so daß die Verstellspindel 7 in den Durchbruch 3 hineinragt.
Die Verstellspindel 7 ist doppelt wirkend. Sie weist zwei Gewindeabschnitte 10 und 11 auf, von denen einer ein Rechtsgewinde und der andere ein Linksgewinde auf­ weist. Jedes der beiden Schälmesser 4 und 5 steht über ein korrespondierendes Innengewinde 12 bzw. 13 mit dem zugeordneten Gewindeabschnitt 10 bzw. 11 der Verstell­ spindel 7 in Eingriff. Durch Verdrehen der Verstell­ spindel 7 um ihre Achse 9 herum werden auf diese Weise die beiden Schälmesser 4 bzw. 5 innerhalb des Durch­ bruchs 3 auswärts bzw. einwärts bewegt.
Die Verstellspindel 7 ist mittels eines Stifts 14, welcher in einer den Grundkörper 1 des Werkzeuges durchsetzenden Bohrung aufgenommen ist, gegen Verschieben in (bezogen auf das Werkzeug) radialer Richtung gesichert. Der Stift 14 greift dabei in eine Umfangsnut 15 ein, welche die Verstellspindel 7 zwischen den beiden Gewindeabschnitten 10 und 11 aufweist. Um zum Verstellen der beiden Schälmesser 4 und 5 die Verstellspindel 7 mittels eines Schrauben­ drehers verdrehen zu können, weist die Verstellspindel 7 beidseitig Schlitze auf; alternativ könnten beispielsweise Innensechskante vorgesehen sein.
Im vorderen Bereich 16 des Schälwerkzeuges ist auf dem Grundkörper 1 eine Stützhülse 17 um die Werkzeugachse drehbar gelagert. Die Stützhülse 17 weist stirnseitig eine groß dimensionierte Anfasung 18 auf. Die axiale Sicherung der Stützhülse 17 erfolgt einerseits durch einen Bund 19 des Grundkörpers 1 des Innenschälwerk­ zeugs und andererseits durch den Kopf 20 einer Klemm­ schraube 21. Diese ist Teil einer Klemmeinrichtung 22 für die beiden Schälmesser 4 und 5, welche neben der Klemmschraube 21 noch einen Kupferbolzen 23 umfaßt. Die Klemmschraube 21 ist in eine Gewindebohrung 24 des Grundkörpers 1 des Messerkopfes eingeschraubt. Die Gewindebohrung 24 geht über in eine Führungsbohrung 25 für den Kupferbolzen 23, in welcher letzterer axial verschiebbar geführt ist. Der Kupferbolzen 23 drückt bei angezogener Klemmschraube 21 auf die Stirnseite 26 der beiden Schälmesser 4 und 5, um deren mittels der Verstellspindel 7 eingestellte Lage zu sichern. Um eine Beschädigung der Verstellspindel 7 durch die von der Klemmschraube 1 auf die beiden Schälmesser 4 und 5 aufgebrachten Klemmkräfte zu verhindern, stützen sich die beiden Schälmesser an ihren rückwärtigen Stirn­ kanten an Stützflächen 27 des Durchbruchs 3 ab, die bei der Verschneidung der Bohrung 8 für die Verstellspindel 7 mit dem Durchbruch 3 stehengeblieben sind.
In den Fig. 2 und 3 sind schließlich noch zwei Span­ nuten 28 erkennbar, welche die Abfuhr von Spänen aus dem Bearbeitungsbereich begünstigen.
Das in den Fig. 6 und 7 veranschaulichte Innenschäl­ werkzeug entspricht in wesentlichen Merkmalen dem vor­ stehend erläuterten, in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Innenschälwerkzeug. Insoweit wird auf die vorstehenden Ausführungen Bezug genommen und werden nachstehend lediglich die maßgeblichen Unterschiede erläutert. In diesem Sinne ist insbesondere hervor­ zuheben, daß bei dem Werkzeug gemäß den Fig. 6 und 7 der Grundkörper des Messerkopfes zweiteilig ausgeführt ist. Er umfaßt einen hinteren Abschnitt 29 und einen vorderen Abschnitt 30, wobei die Trennebene 31 im Bereich der Stirnkanten 26 der beiden Schälmesser 4 und 5 verläuft. Die beiden Abschnitte 29 und 30 des Messer­ kopfes sind mittels vier Schrauben 32 miteinander ver­ spannt.
Des weiteren ist anstelle der bei dem Werkzeug gemäß den Fig. 1 bis 5 vorgesehenen Stützhülse ein Stützring 33 vorgesehen; dieser ist über zwei Lager­ buchsen 34 auf einem zylindrischen Ansatz 35 des vorderen Abschnitts 30 des Grundkörpers des Messer­ kopfes drehbar gelagert. Die axiale Sicherung übernimmt ein Sicherungsring 36 und eine Scheibe 37.
Das in den Fig. 6 und 7 dargestellte Innenschälwerk­ zeug ist insbesondere zur Bearbeitung von Schläuchen mit größeren Nennweiten bestimmt.

Claims (6)

1. Werkzeug zum Innenschälen von Werkstücken, insbesondere zum Innenschälen von Schläuchen, umfassend einen Messerkopf und zwei darin verstellbar, parallel verschiebbar gelagerte, in einem gemeinsamen Durchbruch (3) des Messerkopfes aufgenomme Schälmesser (4; 5), mit den folgenden Merkmalen:
  • - Der Messerkopf weist eine sich quer erstreckende, drehbar gelagerte, radial gesicherte, doppelt wirkende Verstellspindel (7) mit zwei gegenläufigen Gewindeabschnitten (10, 11) auf;
  • - jedes der beiden Schälmesser (4, 5) weist einen Innengewindeabschnitt (12, 13) auf, der mit einem der beiden Gewindeabschnitte (10, 11) der Verstellspindel (7) in Eingriff steht;
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Schälmesser (4, 5) in einer Axialebene (6) flächig aneinander anliegen und
daß der Messerkopf im vorderen Bereich eine axiale Gewindebohrung (24) aufweist, in der eine Klemm­ schraube (21) einer Klemmeinrichtung (22) aufge­ nommen ist.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung (22) einen Weichmetall­ bolzen (23) umfaßt, der in einer axialen, sich an die Gewindebohrung (24) anschließenden Bohrung (25) axial verschiebbar aufgenommen ist.
3. Werkzeug nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im vorderen Bereich (16) des Messerkopfes eine drehbar gelagerte Stützhülse (17) vorgesehen ist.
4. Werkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützhülse (17) mittels der Klemmschraube (21) axial gesichert ist.
5. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur radialen Sicherung der Verstellspindel (7) ein den Messerkopf quer durchsetzender Stift (14) vorgesehen ist, welcher in eine zwischen den beiden Gewindeabschnitten (10, 11) angeordnete Umfangsnut (15) der Verstellspindel (7) eingreift.
6. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang des Messerkopfes mindestens eine Spannut (28) vorgesehen ist.
DE1999117101 1999-04-15 1999-04-15 Werkzeug zum Innenschälen von Werkstücken, insbesondere zum Innenschälen von Schläuchen Expired - Fee Related DE19917101C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1999117101 DE19917101C2 (de) 1999-04-15 1999-04-15 Werkzeug zum Innenschälen von Werkstücken, insbesondere zum Innenschälen von Schläuchen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1999117101 DE19917101C2 (de) 1999-04-15 1999-04-15 Werkzeug zum Innenschälen von Werkstücken, insbesondere zum Innenschälen von Schläuchen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19917101A1 DE19917101A1 (de) 2000-10-26
DE19917101C2 true DE19917101C2 (de) 2003-06-05

Family

ID=7904710

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1999117101 Expired - Fee Related DE19917101C2 (de) 1999-04-15 1999-04-15 Werkzeug zum Innenschälen von Werkstücken, insbesondere zum Innenschälen von Schläuchen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19917101C2 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2012130361A1 (de) 2011-03-31 2012-10-04 Uniflex-Hydraulik Gmbh Maschine zum abtragen von material am umfang eines schlauches
DE102016108585B3 (de) * 2016-05-10 2017-10-05 Uniflex-Hydraulik Gmbh Schlauchschälmaschine

Families Citing this family (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102000885A (zh) * 2010-11-02 2011-04-06 上海锅炉厂有限公司 一种钻刮排
CN102229012A (zh) * 2011-06-24 2011-11-02 南京德邦金属装备工程有限公司 有色金属换热管刮管器
CN103008791B (zh) * 2012-12-07 2015-11-18 上海锅炉厂有限公司 一种转刀多级定位刮排
CN103071858A (zh) * 2013-01-17 2013-05-01 南通江华热动力机械有限公司 断屑式齐平刀头
CN104325197A (zh) * 2014-09-28 2015-02-04 上海锅炉厂有限公司 管孔坡口组合加工方法与通用坡口刮排
CN105710452B (zh) * 2016-04-29 2018-11-09 庄明章 一种用于加工轴承座内球面的刮刀
CN106041220B (zh) * 2016-06-23 2018-07-06 绵阳市绵工工具有限公司 用于反面台阶孔加工的反刮刀具
CN107824899A (zh) * 2017-03-15 2018-03-23 青岛新鲁锋王针布有限公司 一种毛刺辊后加工设备
CN109623043A (zh) * 2017-10-09 2019-04-16 上海济可佳精密技术有限公司 反向倒角的加工方法
CN110480099B (zh) * 2019-07-17 2024-02-02 苏州名匠阀门设备有限公司 一种用于工件反面沉孔的加工刀具及加工方法
CN112894010A (zh) * 2021-01-12 2021-06-04 岚山环保科技(上海)有限公司 一种过滤网框倒角装置

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT45003B (de) * 1907-02-16 1910-11-10 Ernst Matthes & Co Fa Werkzeughalter.
DE1082480B (de) * 1955-08-27 1960-05-25 Koyemann Nachf Puchstein & Co Einsatz mit Bohrstaehlen an beiden Enden fuer Bohrstangen mit Querloch
DE9314060U1 (de) * 1993-09-17 1993-11-25 Schorde, Paul, 51709 Marienheide Vorrichtung zum Außen- und Innenschälen von Schläuchen, insbesondere Hydraulikschläuchen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT45003B (de) * 1907-02-16 1910-11-10 Ernst Matthes & Co Fa Werkzeughalter.
DE1082480B (de) * 1955-08-27 1960-05-25 Koyemann Nachf Puchstein & Co Einsatz mit Bohrstaehlen an beiden Enden fuer Bohrstangen mit Querloch
DE9314060U1 (de) * 1993-09-17 1993-11-25 Schorde, Paul, 51709 Marienheide Vorrichtung zum Außen- und Innenschälen von Schläuchen, insbesondere Hydraulikschläuchen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2012130361A1 (de) 2011-03-31 2012-10-04 Uniflex-Hydraulik Gmbh Maschine zum abtragen von material am umfang eines schlauches
DE102011108647A1 (de) 2011-03-31 2012-10-04 Uniflex-Hydraulik Gmbh Maschine zum Abtragen von Material am Umfang eines Schlauches
DE102016108585B3 (de) * 2016-05-10 2017-10-05 Uniflex-Hydraulik Gmbh Schlauchschälmaschine

Also Published As

Publication number Publication date
DE19917101A1 (de) 2000-10-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0687516B1 (de) Kombinationswerkzeug
EP0674561B1 (de) Vollbohrer
EP1321210B1 (de) Werkzeug
DE3204210C2 (de) Bohrwerkzeug für metallische Werkstoffe
EP2560778A1 (de) Bohrkopf für ein tiefbohrwerkzeug zum bta-tiefbohren und tiefbohrwerkzeug
EP1140400B1 (de) Zerspanungs-werkzeug für die hochgeschwindigkeitsbearbeitung
DE19917101C2 (de) Werkzeug zum Innenschälen von Werkstücken, insbesondere zum Innenschälen von Schläuchen
DE69117286T2 (de) Bohrer mit Senkgerät
EP3713700A1 (de) Werkzeug zur spanenden bearbeitung eines werkstücks
DE4239559A1 (de) Handwerkzeugmaschine mit einer Blockiereinrichtung zum Blockieren der Werkzeugspindel beim Werkzeugwechsel
DE69213229T2 (de) Werkzeug für die bearbeitung schwerzugänglichen räumen, beispielsweise für innendrehen
DE102019200692A1 (de) Maschinenwerkzeug
WO2008052623A1 (de) Werkzeughalter
DE3128121A1 (de) Drehwerkzeug fuer die endenbearbeitung von wellen, zapfen, rohren und dergleichen
DE102004008167B4 (de) Aufbohrwerkzeug
DE9203801U1 (de) Einstellbarer Ausdrehkopf für kleine Durchmesser
DE3929006C2 (de)
DE2705360B2 (de) Werkzeughalter für Einstecharbeiten auf Drehmaschinen, insbesondere Bohrstange
DE1940059C3 (de) Werkzeug zum flächigen Ansenken des Endes einer Bohrung
DE10240503B4 (de) Bohrer
EP0149994B1 (de) Abschälwerkzeug für Standardbolzen
DE3213677A1 (de) Meisselhalter fuer karusseldrehmaschinen
DE10220021A1 (de) Bohrer
DE9309505U1 (de) Vorrichtung zur spanabhebenden herstellung von profilen, insbesondere von polygonprofilen
CH617109A5 (en) Tube deburring device

Legal Events

Date Code Title Description
ON Later submitted papers
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8304 Grant after examination procedure
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee