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DE19856682A1 - Mehrzweck-Rollkoffer - Google Patents

Mehrzweck-Rollkoffer

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DE19856682A1
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suitcase
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DE1998156682
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Klaus Weber
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Weber Klaus Dipl-Ing 30159 Hannover De
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C5/00Rigid or semi-rigid luggage
    • A45C5/14Rigid or semi-rigid luggage with built-in rolling means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C9/00Purses, Luggage or bags convertible into objects for other use
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B33/00Castors in general; Anti-clogging castors
    • B60B33/0002Castors in general; Anti-clogging castors assembling to the object, e.g. furniture

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Abstract

Ein vielseitiges Gepäcktransport- und Fortbewegungsmittel ist erforderlich, um das Überwechseln zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln zu ermöglichen, die Voraussetzung für eine allgemein akzeptierte, fortgeschrittene Form von Car-Sharing. DOLLAR A Dieser Rollkoffer erfüllt u.a. die Funktionen eines Reisekoffers, eines Einkaufsrollers, eines Fahrradanhängers und - versehen mit elektrischem Antrieb - eines Transportmittels für Gehbehinderte. Wie eine Akten- oder Handtasche ist er von oben zu öffnen. Der Kofferdeckel ist in zwei Teilen ausgeführt (Fig.). Die Kofferdeckelteile (2a, b) sind durch Scharniere untereinander und mit der Kofferwanne (1) verbunden. Ein besonderer Schließmechanismus (7) verhindert das unbeabsichtigte Öffnen des unteren Deckelteils. Auf der Unterseite sind 2 Festrollen (3) und eine Lenkrolle (4) montiert. Die teleskopartig ausgeführte Festrollenachse, bestehend aus einem Außenrohr (16) und einem Innenrohr (17), das in 2 Positionen arretierbar ist, ist mittels halboffener Rohrschellen (8a, b) mit der Kofferwanne bzw. dem unteren Deckelteil verbunden, wodurch ein einfaches Auswechseln der Achse möglich ist.

Description

Die Erfindung betrifft einen Mehrzweck-Rollkoffer, der u. a. die Funktionen eines Reisekoffers, eines Einkaufsrollers und eines Fahrradanhängers erfüllt und außerdem als Fortbewegungsmittel für Fußgänger und Gehbehinderte dienen kann.
Aufgabenstellung
Im Rahmen einer neuen, ganzheitlichen Verkehrskonzeption (die u. a. eine verbesserte Form des Car-Sharing beinhaltet) wird ein kofferartiges Transportmittel benötigt, das dem Reisenden das Umsteigen zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln erleichtern soll.
Der Koffer soll geeignet sein
  • 1. für den (ggfs. gehbehinderten) Fußgänger, der sich damit mühelos und ggfs. schneller als gewöhnlich fortbewegen kann;
  • 2. 2. für den Transport in öffentlichen PKWs,
  • 3. für den Transport in Massenverkehrsmitteln, die allerdings dafür noch angepaßt werden sollten (z. B. mit Auffahrrampen versehen werden sollten).
  • 4. Er soll die Funktionen
    • A) eines Reisekoffers,
    • B) eines Fahrradanhängers,
    • C) eines Einkaufsrollers erfüllen. Letzteres ist im Rahmen der neuen Verkehrskonzeption von großer Bedeutung (Vermeidung von Individualverkehr soweit möglich).
Diese Funktionen eines vielseitigen, abschließbaren Transportmittels werden erfindungsgemäß dadurch erfüllt, daß
(zu 1. und 4.C.) der geteilte Kofferdeckel es ermöglicht, den Koffer genauso mühelos zu öffnen und zu schließen wie eine Hand- oder Aktentasche, die damit u. U. entbehrlich werden - Voraussetzung auch für die Verwendung als Einkaufsroller;
(zu 1.) der Koffer mit einer Lenkrolle und zwei relativ großen Festrollen versehen ist, von denen eine am Ende eines teleskopartig ausziehbaren Innenrohrs montiert ist, das in 2 Positionen durch Federelemente arretierbar ist. Dies erlaubt dem Fußgänger, den Koffer mit dem Fuß auf dem ausgezogenen Innenrohr bzw. einer Trittplatte mühelos wie einen Kinderroller zu schieben;
(zu 2.) die ausziehbare Rolle dem Koffer die nötige seitliche Stabilität als Fahrradanhänger gibt, wobei einer der Handgriffe auch als Befestigungspunkt für die Anhängerkupplung, zum Festhalten beim Fahren über Treppen und zur Sicherung gegen Diebstahl in Massenverkehrsmitteln und öffentlichen PKWs dienen kann.
Um die Festrollenachse leicht austauschen zu können, ist diese in halboffenen Rohrschellen montiert. (Falls der Koffer überwiegend als Fahrradanhänger oder Treppenroller eingesetzt werden soll, ist dadurch die Montage einer längeren Achse mit größeren Festrollen bzw. Sternrollen leicht möglich.).
Stand der Technik
Rollkoffer, Einkaufsroller und Fahrradanhänger gibt es in zahllosen Ausführungen, die jeweils für begrenzte Einsatzbereiche vorteilhaft sind.
  • 1. Handelsübliche quaderförmige Rollkoffer mit 2 relativ kleinen Festrollen (bis ca. 80 mm) montiert an einem Eck der schmalen Kofferseite (Höhe) sind nur für kurze Transportwege auf einigermaßen ebenem Gelände geeignet. Ihre Handhabung ist je nach Körpergröße mehr oder weniger anstrengend, zum einen wegen der ungünstigen Schwerpunktlage, zum anderen wegen des geringen Rollenabstands, wodurch der Koffer zum Umkippen neigt.
  • 2. Eine andere verbreitete Bauform hat Festrollen auf der kurzen Rechteckseite (Breite). Der Rollenabstand ist dabei etwa doppelt so groß wie bei der oben beschriebenen Version. Dies verbessert die Stabilität und die Handhabung. Aufgrund des Platzbedarfs ist diese Bauform aber für die engen Gänge in öffentlichen Verkehrsmittel nicht gut geeignet.
  • 3. Eine weitere Bauform ist mit 4 kleinen Lenkrollen auf der schmalen Kofferseite ausgestattet. Das Bewegen des Koffers ist praktisch nur auf völlig ebenen Flächen möglich.
  • 4. Handelsübliche Einkaufsroller - ähnliche Bauform wie 2., jedoch mit größeren Rollen - sind mit einer (nicht sehr diebstahlsicheren) Tasche ausgestattet. Beim Gehen mit diesen Einkaufsrollern kann man leicht über die Räder stolpern.
  • 5. Handelsübliche Fahrradanhänger sind ziemlich sperrig.
Der mit der Erfindung erzielbare Vorteil beruht darin, die verschiedenen Bauformen von Rollkoffern, Einkaufsrollern und Fahrradanhängern in einer einzigen standardisierten Bauform zu vereinheitlichen und so die Grundlage zu schaffen für den bequemen Transport von Gepäck zu Fuß, auf dem Fahrrad, in Individual- und Massenverkehrsmitteln.
Ausführungsbeispiel
Fig. 1-5 zeigen Möglichkeiten der technischen Realisierung.
Das obere Kofferdeckelteil 2a ist durch ein Scharnier 11 mit dem unteren Deckelteil 2b verbunden, das seinerseits ebenfalls mit einem horizontalen (oder vertikalen) Scharnier 12 an der Kofferwanne 1 befestigt ist (Fig. 1). An der Oberseite befindet sich ein Kofferschloß 13, ein Handgriff 5 sowie ein weiterer Handgriff 6, der auch als Befestigungspunkt für einen Fahrradanhänger dienen kann. Das untere Deckelteil 2b ist mit handelsüblichen Verriegelungen 14 gegen Aufklappen gesichert. Demselben Zweck dient der Schließmechanismus 7, bestehend aus zwei hakenförmigen Riegeln 7a und zwei Bolzen 7b, der beim Zuklappen des oberen Deckelteils 2a das untere Deckelteil 2b mit der Kofferwanne 1 verbindet. Elastische Fangriemen 15 verhindern ein unbeabsichtigtes Öffnen des unteren Deckelteils. Die Festrollenachse ist mittels halboffener Rohrschellen 8a, b (Fig. 2), die als Gelenke ausgeführt sind, um den Öffnungswinkel des unteren Deckelteils zu vergrößern (Fig. 2a), mit der Kofferwanne bzw. dem unteren Deckelteil verbunden. Das Außenrohr ist durch einen Stift 23 (Fig. 2b), der gegen Federkraft herausgezogen werden kann, in der Rohrschelle 8b gegen axiales Verschieben gesichert. Wenn der Stift 23 herausgezogen ist, kann man das Außenrohr nach links schieben und zuerst aus der Rohrschelle 9a und dann aus der Rohrschelle 9b nach unten entnehmen. Letzteres kann auch durch Herausziehen des Innenrohrs 17 gegen die Kraft der Zugfeder 10 erreicht werden. Der Federweg in Zugrichtung ist durch eine Fangleine 24 begrenzt.
Die Teleskoprohre der Festrollenachse 16, 17 werden durch die Zugfeder 10 und die Clipsbiegefeder 9 in Position gehalten. Nach dem Eindrücken des Hakens 9a am Ende der Clipsbiegefeder kann die Zugfeder 10 das Innenrohr 17 in das Außenrohr 16 ziehen.
Im oberen Deckelteil ist eine Falttasche 18 zur Aufbewahrung von Akten und Handgepäck vorgesehen. Ein Haken 19 dient zum Einhängen von Hand- und Aktentaschen.
Die einfache Demontierbarkeit der Festrollenachse mit Hilfe der offenen Rohrschellen 8a, b ist von Vorteil, wenn man den Rollkoffer speziell als Fahrradanhänger oder als Einkaufsroller verwenden will. Dazu kann eine etwas längere Achse, im ersten Fall mit größeren Festrollen, im zweiten Fall mit Sternrollen für gute Treppengängigkeit, montiert werden. Durch Verkürzen des Kofferdeckels (Fig. 3) wird man diesen Anforderungen besser gerecht. Hierbei können die Gelenke 8a, b durch starre, halboffene Rohrschellen 8 ersetzt werden. Diese letztere Konstruktion eignet sich auch für die Ausstattung des Rollkoffers mit elektrischem Antrieb 25 (Fig. 3). Das Antriebsmoment wird in diesem Beispiel über das Kegelritzel 25a und den Zahnkranz 25b auf die Festrolle 3a übertragen. Um das Manövrieren zu erleichtern, kann hierbei an Stelle des Handgriffs 5 auch eine Lenkstange (für Einhand- oder Zweihandbedienung, 5a oder 5b) zum Betätigen der Lenkrolle 4, ggfs. mit Handbremse 28 und Geschwindigkeitsregler 29 Verwendung finden (Fig. 4a, 4b).
Unter Umständen ist der Anbau einer Trittplatte 30, die durch ein Scharnier 31 mit dem Kofferboden bzw. Kofferdeckel verbunden ist, von Vorteil (Fig. 1).
Um das Öffnen des Kofferdeckels um 180 Grad zu ermöglichen, kann die Teleskopachse der Variante nach Fig. 5 um die Drehachse 20, die mit der Rohrschelle 21 fest verbunden ist, um 90 Grad gedreht werden. Dazu wird letztere gegen die Kraft der Druckfeder 22 nach unten soweit herausgezogen bis der Stift 26 das Außenrohr 16 freigibt, so daß dieses nach links (Fig. 4a) verschoben werden kann. Dann zieht man die Rohrschelle weiter nach unten bis die Verbindung mit dem Stift 26 gelöst ist und kann dann die Teleskopachse um 90 Grad verdrehen (Fig. 5a). Analog Fig. 3 kann diese Variante auch mit einem Antrieb versehen werden.
Fig. 6-8 zeigen weitere Einsatzmöglichkeiten:
Fig. 6 - als provisorische Sitzgelegenheit z. B. im Camping;
Fig. 7 - als provisorischen Schreibtisch;
Fig. 8 - beim Einkaufen im Supermarkt, um die Abfertigung an der Kasse zu beschleunigen.
Weitere Einsatzbereiche: Militär, Büro, Werkstatt.
Stückliste
1
Kofferwanne
2
a oberer Kofferdeckel
2
b unterer Kofferdeckel
3
a Festrolle
3
b Festrolle
4
Lenkrolle
5
Handgriff
5
a Lenkstange Einhand
5
b Lenkstange Zweihand
6
Handgriff/Anhängerkupplung
7
Schließmechanismus
7
a hakenförmiger Riegel
7
b Bolzen
8
a Rohrschelle
8
b Rohrschelle
9
Clipsbiegefeder
9
a Haken
10
Zugfeder
11
Scharnier
12
Scharnier
13
Kofferschloß
14
Verriegelung
15
Fangriemen
16
Außenrohr
17
Innenrohr
18
Falttasche
19
Haken
20
Drehachse
21
Rohrschelle
22
Druckfeder
23
Stift
24
Fangleine
25
elektrischer. Antrieb
25
a Kegelritzel
25
b Zahnkranz
26
Stift
27
Schutzblech
28
Handbremshebel
29
Geschwindigkeitsregler
30
Trittplatte
31
Scharnier

Claims (2)

1. Mehrzweck-Rollkoffer, geeignet auch als Einkaufsroller und Fahrradanhänger, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kofferdeckel aus zwei Teilen besteht, die untereinander bzw. mit der Kofferwanne gelenkig verbunden sind;
daß der Koffer mit einer teleskopartig ausziehbaren Radachse versehen ist, bestehend aus einem Außenrohr und mindestens einem Innenrohr, an deren Enden Festrollen montiert sind;
daß das Innenrohr mittels Federelementen in zwei Positionen arretierbar ist.
2. Mehrzweck-Rollkoffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Koffer auf der unteren Schmalseite mit einer Lenkrolle versehen ist;
daß der Koffer an der oberen Schmalseite mit Handgriffen versehen ist;
daß das Oberteil des Kofferdeckels mit einem Schließmechanismus ausgestattet ist, der beim Zuklappen des Oberteils das Unterteil fest mit der Kofferwanne verbindet.
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