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DE19837278A1 - Kastenbehälter und Laderaum für ein Kraftfahrzeug - Google Patents

Kastenbehälter und Laderaum für ein Kraftfahrzeug

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DE19837278A1
DE19837278A1 DE19837278A DE19837278A DE19837278A1 DE 19837278 A1 DE19837278 A1 DE 19837278A1 DE 19837278 A DE19837278 A DE 19837278A DE 19837278 A DE19837278 A DE 19837278A DE 19837278 A1 DE19837278 A1 DE 19837278A1
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Germany
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container
box container
box
wall parts
recess
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DE19837278A
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Holger Seel
Werner P Schlecht
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BOS GmbH and Co KG
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Baumeister and Ostler GmbH and Co KG
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Priority to US10/191,255 priority patent/US6644710B2/en
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R7/00Stowing or holding appliances inside vehicle primarily intended for personal property smaller than suit-cases, e.g. travelling articles, or maps
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Es ist bekannt, kastenförmige Behälter im Laderaum eines Kraftfahrzeugs mitzuführen. Es ist auch bekannt, in einem Laderaumboden stationäre Staufächer vorzusehen. DOLLAR A Erfindungsgemäß sind die Wandungsteile um zu einander parallele Achsen relativ zueinander zwischen einer zusammengelegten Ruheposition und einer aufgestellten Funktionsposition parallelogrammförmig schwenkbeweglich gelagert. DOLLAR A Einsatz für Personenkraftwagen.

Description

Die Erfindung betrifft einen Kastenbehälter, insbesondere für den Einsatz in einem Laderaum eines Kraftfahrzeugs, mit meh­ reren, einem Behälterboden und vier Behälterseiten zugeordne­ ten, formstabilen Wandungsteilen.
Die Erfindung betrifft außerdem einen Laderaum für ein Kraft­ fahrzeug mit einem Laderaumboden, der wenigstens eine durch eine Abdeckung verschließbare Vertiefung aufweist.
Kastenförmige Behälter, die einen Boden sowie vier von dem Boden abragende Seitenwände aufweisen, sind allgemein be­ kannt. Es ist auch bekannt, solche kastenförmigen Behälter in einem Laderaum eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Per­ sonenkraftwagens mit Stufen- oder Steilheck, zu transportie­ ren. Solche Behälter können zur Aufnahme von Kleinteilen die­ nen, die in Ermangelung von Staufächern oder ähnlichem im La­ deraum des Kraftfahrzeugs in diesem Behälter verstaubar sind. Ein solcher Behälter ist jedoch sperrig und platzraubend, falls seine Funktion als Staubehältnis nicht oder lediglich teilweise benötigt wird.
Darüber hinaus ist es bekannt, in einem Laderaum eines Kraft­ fahrzeugs wenigstens ein stationäres Staufach in einem Lade­ raumboden vorzusehen. Das Staufach wird durch eine Vertiefung im Laderaumboden gebildet. Die Vertiefung ist durch eine im geschlossenen Zustand bündig mit dem Laderaumboden abschlie­ ßende Abdeckung verschließbar. Solche, als Staufächer dienen­ den Vertiefungen sind inbesondere bei Kombi-Personenkraft­ wagen Stand der Technik. Nachteilig bei solchen stationären Staufächern ist es, daß diese sich lediglich zur Aufnahme von im Kraftfahrzeug verbleibenden Kleinteilen und Produkten eig­ nen. Die Funktionen eines aus dem Kraftfahrzeug entfernbaren Kastenbehälters, der sich insbesondere für die Aufnahme von Einkäufen und dem Transport dieser Einkäufe zwischen Kraft­ fahrzeug und Wohnung bzw. Einkaufstätte eignet, können solche Staufächer nicht erfüllen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Kastenbehälter und einen Laderaum der eingangs genannten Art zu schaffen, die gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Einsatzmöglich­ keiten aufweisen.
Für den Kastenbehälter wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Wandungsteile um zueinander parallele Achsen relativ zu­ einander zwischen einer zusammengelegten Ruheposition und ei­ ner aufgestellten Funktionsposition parallelogrammförmig schwenkbeweglich gelagert sind. Bei Nichtbedarf ist der Ka­ stenbehälter somit platzsparend zusammenlegbar und kann an geeigneter Stelle verstaut werden. Dies ist insbesondere bei einem Einsatz des Kastenbehälters in einem Kraftfahrzeug von Vorteil. Die parallelogrammförmige Aufstellung in die Funk­ tionsposition und Absenkung in die Ruheposition kann äußerst zeitsparend mittels eines einzigen Handgriffs erfolgen, da die verschiedenen Wandungsteile jeweils miteinander verbunden sind und durch ein Verschwenken eines einzelnen Wandungstei­ les zwangsläufig auch eine Verschwenkung der anderen Wan­ dungsteile bewirken.
In Ausgestaltung der Erfindung ist wenigstens ein Wandungs­ teil zusätzlich in der aufgestellten Funktionsposition um ei­ ne Querachse derart schwenkbeweglich zu den benachbarten Wan­ dungsteilen gelagert, daß die Wandungsteile gemeinsam die Ka­ stenform aus Behälterboden und vier Behälterseiten bilden. Nach dem Aufstellen der parallelogrammförmig beweglichen Wan­ dungsteile wird somit der wenigstens eine verbleibende, eine Behälterseite oder einen Behälterboden bildende Wandungsteil entsprechend quer ausgeklappt, wodurch sich die endgültige Kastenform ergibt. Diese Ausgestaltung hat gegenüber der ebenfalls erfindungsgemäßen Lösung, nicht mit aufschwenkende Wandungsteile nach dem Aufstellen der parallelogrammförmig miteinander verbundenen Wandungsteile an entsprechender Stel­ le separat einzusetzen, den Vorteil, daß mit einer einzigen Handbewegung und damit in einem Bewegungsablauf der gesamte Kastenbehälter funktionstüchtig aufgestellt wird. Dadurch, daß alle Wandungsteile miteinander verbunden sind, wird der Verlust eines einzelnen oder mehrerer separater Wandungsteile wirkungsvoll vermieden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der wenigstens eine Wandungsteil um die Querachse derart exzentrisch zu sei­ nem Schwerpunkt gelagert, daß er in der aufgestellten Funk­ tionsposition durch sein Eigengewicht in seine die Kastenform vervollständigende Endlage verschwenkt. Durch diese Ausge­ staltung entfällt die gegebenenfalls notwendige manuelle Ver­ schwenkung dieser um zwei Achsen schwenkbeweglichen Wandungs­ teile.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind dem wenigstens einen zusätzlich um eine Querachse schwenkbeweglichen Wan­ dungsteil Fixiermittel zugeordnet, mittels derer der Wan­ dungsteil in seiner aufgestellten Endlage relativ zu wenig­ stens einem benachbarten Wandungsteil sicherbar ist. Fixier­ mittel können an den entsprechend korrespondierenden Wan­ dungsteilen einander jeweils ergänzend angeordnet sein. Falls die verschiedenen Wandungsteile mit entsprechend geringen To­ leranzen exakt dimensioniert sind, können die Wandungsteile sich in der aufgestellten Kastenform auch aufgrund entspre­ chender Verklemmungen bereits ausreichend gegeneinander sta­ bilisieren. Die hier beschriebene Ausgestaltung hat jedoch den Vorteil, daß auf derart enge Toleranzen und hohe Herstel­ lungsgenauigkeiten durch die zusätzlichen Fixiermittel ver­ zichtet werden kann, ohne daß die Stabilität und Funktion des Kastenbehälters in seiner aufgestellten Funktionsposition be­ einträchtigt wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Wandungstei­ le zueinander um vertikale Achsen parallelogrammförmig schwenkbeweglich gelagert. Diese Ausgestaltung ist insbeson­ dere vorteilhaft, falls die vier, die Behälterseiten bilden­ den Wandungsteile entsprechend parallelogrammförmig zueinan­ der beweglich sind. Der wenigstens eine, den Behälterboden bildende Wandungsteil kann separat eingesetzt werden oder ebenfalls mit den die Behälterseiten bildenden Wandungsteilen verbunden sein. In letzterem Fall ist der den Behälterboden bildende Wandungsteil gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung zwischen zwei jeweils eine Behälterseite bildenden Wandungsteilen zusätzlich um eine horizontale Querachse schwenkbeweglich gelagert. In allen Fällen sind die Begriffe horizontal und vertikal auf die Positionierung des Kastenbe­ hälters auf einem ebenen, horizontalen Untergrund bezogen. Der Behälterboden kann durch zwei Wandungsteile gebildet wer­ den, die jeweils an gegenüberliegenden Seiten entsprechend schwenkbeweglich angelenkt sind. In gleicher Weise kann der Behälterboden jedoch auch nur durch einen einzelnen Wandungs­ teil gebildet werden, der an einer Behälterseite zwischen den entsprechenden Wandungsteilen gelagert ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind zwei gegenüber­ liegende und Behälterseiten bildende Wandungsteile mit einan­ der diagonal gegenüberliegenden Winkelfortsätzen versehen, an denen die benachbarten Wandungsteile angelenkt sind, wobei die Länge der Winkelfortsätze auf die Dicke des wenigstens einen, in der zusammengelegten Ruheposition dazwischenliegen­ den Wandungsteiles abgestimmt ist. Dadurch ist ein vollstän­ diges Zusammenlegen auf geringstmögliche Höhe erzielbar. Die Länge der Winkelfortsätze ist derart auf die Dicke des wenig­ stens einen, dazwischenliegenden Wandungsteiles abgestimmt, daß der darüberliegende Wandungsteil und der darunterliegende Wandungsteil zumindest nahezu unmittelbar aufliegen.
Für den Laderaum wird die erfindungsgemäße Aufgabe dadurch gelöst, daß die Vertiefung derart dimensioniert ist, daß ein erfindungsgemäßer Kastenbehälter in seiner zusammengelegten Ruheposition in die Vertiefung integrierbar ist. Dadurch kann der Kastenbehälter platzsparend untergebracht werden. Falls der Kastenbehälter zum Transport von Ladegut benötigt wird, kann die Vertiefung als zusätzliches Staufach für stationär im Fahrzeug verbleibendes Gut dienen.
In Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Laderaumes weist die Abdeckung wenigstens einen Schwenkdeckel auf, der über eine mechanische Kopplung derart mit wenigstens einem Wandungsteil des Kastenbehälters verbunden ist, daß eine Öffnung des Schwenkdeckels ein Aufstellen des Kastenbehälters bewirkt. Dadurch wird ein schnelles und einfaches Aufstellen des Ka­ stenbehälters bereits beim Öffnen des Schwenkdeckels erzielt, so daß mit wenigen Handgriffen die entsprechenden Funktionen des Kastenbehälters und der Vertiefung erreichbar sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die mechanische Kopplung lösbar zwischen dem Schwenkdeckel und dem Wandungs­ teil angeordnet. Diese Ausgestaltung gewährleistet, daß die Kopplung zwischen Schwenkdeckel und Kastenbehälter lediglich zeitweise während des Aufstellvorganges vorhanden ist. Die freie Beweglichkeit und Entfernbarkeit des Kastenbehälters aus dem Kraftfahrzeug wird dadurch nicht beeinträchtigt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der wenigstens eine Schwenkdeckel mittels einer Stützhebelanordnung in eine Greifposition anhebbar. Die Stützhebelanordnung stellt eine Öffnungshilfe dar, um den in der geschlossenen Position bün­ dig mit dem Laderaumboden abschließenden Schwenkdeckel ein­ fach und schnell ergreifen zu können.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist an einem Boden der Vertriefung und/oder an dem wenigstens einen Schwenkdec­ kel wenigstens ein Stützelement vorgesehen, das bei leerer Vertiefung eine bodenbündige Stützung des Schwenkdeckels schafft. Diese Ausgestaltung ist vorteilhaft, falls die Ver­ tiefung zur Stützung des Schwenkdeckels in der geschlossenen Position keinen eigenen Rahmen aufweist, sondern vielmehr die Abmessungen des Schwenkdeckels den Abmessungen des Kastenbe­ hälters in der zusammengelegten Ruheposition entsprechen. Um zu vermeiden, daß der wenigstens eine Schwenkdeckel bei ent­ nommenem Kastenbehälter in seiner anschließend wieder ver­ schlossenen Stellung schräg nach innen bis zum Boden der Ver­ tiefung hineinragt, gewährleistet das wenigstens eine Stütz­ element eine sichere Abstützung des Schwenkdeckels, so daß der Schwenkdeckel einen bündigen Abschluß mit dem übrigen La­ deraumboden bildet. Der ebene und gleichmäßige Gesamteindruck des Laderaumbodens wird somit auch bei entnommenem Kastenbe­ hälter nicht beeinträchtigt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist korrespondierend zu dem wenigstens einen Stützelement wenigstens eine Zen­ trieraussparung an dem Behälterboden des Kastenbehälters vor­ gesehen, mittels der eine definierte Positionierung des Ka­ stenbehälters in der Vertiefung erzielbar ist. Dadurch wird eine Zentrierung und Sicherung des Kastenbehälters in seiner zusammengelegten Ruheposition innerhalb der Vertiefung ermög­ licht. Dadurch ist es möglich, den Kastenbehälter insbesonde­ re in seiner zusammengelegten Ruheposition in der Vertiefung zu sichern. Auch in der aufgestellten Funktionsposition kann der Kastenbehälter durch Stützelement und Zentrieraussparung sicher im Laderaum positioniert werden. Unter Laderaum im Sinne der Erfindung ist sowohl ein Kofferraum eines Personen­ kraftwagens mit Stufenheck als auch ein Laderaum eines Kombi-Personenkraftwagens oder eines Personenkraftwagens mit Fließ- oder Steilheck zu verstehen, so daß erfindungsgemäße Laderäu­ me sowohl durch Heckklappen als auch durch Hecktüren und Heckdeckel verschließbar sind. Auch Laderäume von Lieferwagen und Lastkraftwagen zählen zu der Erfindung.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung, die anhand der Zeichnungen dargestellt sind.
Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Ausfüh­ rungsform eines erfindungsgemäßen Laderaums für einen Kraftfahrzeug mit einer in einem Laderaumboden vorge­ sehenen, verschließbaren Vertiefung,
Fig. 2 eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kasten­ behälters, der in der Vertiefung des Laderaumes nach Fig. 1 integriert ist und in einer teilweise aufge­ stellten Zwischenposition dargestellt ist,
Fig. 3 den Kastenbehälter nach Fig. 2 in dem Laderaum nach Fig. 1, wobei der Kastenbehälter in seiner aufge­ stellten Funktionsposition gezeigt ist,
Fig. 4 in vergrößerter perspektivischer Darstellung einen Ausschnitt einer Behälterseitenwand des Kastenbehäl­ ters nach Fig. 3 im Bereich eines Einführschlitzes für eine mechanische Aufstellhilfe für den Kastenbe­ hälter,
Fig. 5 in perspektivischer Darstellung den Laderaum nach Fig. 1, in dem der Kastenbehälter nach Fig. 3 posi­ tioniert ist,
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kastenbehälters in seiner aufgestellten Funktionspo­ sition,
Fig. 7 eine Draufsicht auf einen Kastenbehälter ähnlich Fig. 6, und
Fig. 8 den Kastenbehälter nach Fig. 7 in seiner zusammenge­ legten Ruheposition.
Ein Laderaum eines Kraftfahrzeugs gemäß den Fig. 1 bis 3 und 5 stellt einen Kofferraum eines Personenkraftwagens dar, der in an sich bekannter Weise durch einen Kofferraumdeckel ver­ schließbar ist. Der Laderaum 1 weist einen Laderaumboden 2 auf, in dem gemäß Fig. 2 und 3 eine Vertiefung 6 vorgesehen ist. Die Vertiefung 6 ist durch eine Abdeckung in Form von zwei Schwenkdeckeln 3, 4 verschlossen. Die Schwenkdeckel 3, 4 sind in ihrer geschlossenen Stellung (Fig. 1 und 5) eben und bündig mit dem Laderaumboden 2. Die beiden Schwenkdeckel 3, 4 sind jeweils von der Mitte her in entgegengesetzten Richtun­ gen jeweils um eine in Fahrzeuglängsrichtung verlaufende, ho­ rizontale Schwenkachse schwenkbeweglich gelagert. Dem in der Darstellung nach Fig. 1 rechten Schwenkdeckel 4 ist ein Griffbügel 7 zugeordnet, mittels dessen der Schwenkdeckel 4 von Hand ergriffen und nach oben gezogen werden kann.
In der Vertiefung 6 ist ein Kastenbehälter 5 in seiner zusam­ mengelegten Ruheposition versenkt angeordnet, wobei die Höhe des Kastenbehälters 5 in seiner zusammengelegten Ruheposition etwa der Tiefe der Vertiefung zwischen der Unterseite der ge­ schlossenen Schwenkdeckel 3, 4 und dem Boden der Vertiefung 6 entspricht. Der Kastenbehälter 5 ist aus der Vertiefung 6 herausnehmbar und separat vom Kraftfahrzeug oder vom Laderaum 1 nutzbar. Der Kastenbehälter 5 weist mehrere Wandungsteile 8 bis 11 auf, die gemeinsam eine geschlossene, viereckige Ka­ stenform des Kastenbehälters 5 definieren. Ein Wandungsteil bildet einen Behälterboden 8. Die vier anderen Wandungsteile 9 bis 11 stellen die vom Behälterboden 8 abragenden Seiten­ wände dar. Der Behälterboden 8 weist eine rechteckige Grund­ fläche auf. Auch die Seitenwände 9 bis 11 sind rechteckig ge­ staltet. Alle Wandungsteile 8 bis 11 sind formstabil, vor­ zugsweise aus einem schlagzähen Kunststoff, hergestellt. Alle Wandungsteile 8 bis 11 sind über Scharnieranordnungen 12, 13 schwenkbeweglich miteinander verbunden. Dabei sind die Schar­ nieranordnungen 12, 13 so gewählt, daß die Wandungsteile 8 bis 11 aus der zusammengelegten Ruheposition parallelogramm­ förmig aufstellbar und aus der aufgestellten Funktionsposi­ tion entsprechend wieder parallelogrammförmig absenkbar sind.
Die beiden einander gegenüberliegenden und schmale Seitenwän­ de bildenden Wandungsteile 9, 10 sind um zueinander paralle­ le, horizontale Schwenkachsen 12 über die entsprechenden Scharnieranordnungen an dem Behälterboden 8 schwenkbeweglich gelagert. Die beiden die Längsseiten bildenden Wandungsteile 11 sind über Doppelgelenke 13 im Bereich der oberen Außenkan­ ten mit den gegenüberliegenden Seitenwänden 9, 10 um zwei Schwenkachsen 14, 15 schwenkbeweglich verbunden, wobei beide Schwenkachsen 14, 15 horizontal verlaufen. Die Schwenkachsen 14 sind parallel zu den Schwenkachsen 12 ausgerichtet und die Schwenkachsen 15 rechtwinklig zu den Schwenkachsen 14. Die Höhe der Längsseiten bildenden Wandungsteile 11 ist etwas ge­ ringer als die Hälfte der Breite des Behälterbodens 8, so daß die Wandungsteile 11 in einer gemeinsamen Ebene horizontal nach innen geschwenkt positionierbar sind (Fig. 2). In der zusammengelegten Ruheposition liegen die Wandungsteile 11 so­ mit teilweise auf der Seitenwand 10 sowie auf dem Behälterbo­ den 8 auf. Beim Hochschwenken der in der Darstellung nach Fig. 2 rechten Seitenwand 9 werden zwangsläufig die Wandungs­ teile 11 sowie die gegenüberliegende Seitenwand 10 parallelo­ grammförmig mit angehoben, wobei die Wandungsteile 11 zu­ nächst in ihrer horizontalen Position verbleiben, da sie sich an der zunächst noch schrägliegenden Innenseite der Seiten­ wand 10 abstützen. Sobald die Seitenwand 9 in die vertikale Funktionsposition aufgestellt ist, schwenken die Wandungstei­ le 11 durch ihr Eigengewicht in die aufgestellte Funktionspo­ sition nach Fig. 5 nach unten, wobei sie sich auf dem Behäl­ terboden 8 verklemmen.
Bei einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfin­ dung sind als Fixiermittel am Behälterboden 8 entsprechende Zapfen vorgesehen, in die korrespondierende, keilartige Aus­ sparungen an den Außenseiten der Wandungsteile 11 eingreifen, sobald die Wandungsteile 11 nach unten geschwenkt sind. Da­ durch wird verhindert, daß die Wandungsteile 11 über den Be­ hälterboden 8 hinaus nach außen gedrückt werden können, wo­ durch die geschlossene Kastenform des Kastenbehälters 5 auf­ gelöst würde. Es ist auch möglich, als Fixiermittel die Dop­ pelgelenke 13 mit entsprechenden Sperren oder Anschlägen aus­ zuführen, die ein Weiterschwenken der Wandungsteile 11 über die vertikale Funktionsposition hinaus verhindern.
Das Zurückschwenken in die abgesenkte und zusammengelegte Ru­ heposition erfolgt entsprechend umgekehrt, indem die Wan­ dungsteile 11 wieder nach innen und nach oben geklappt und die Wandungsteile 9, 10 parallelogrammförmig umgelegt werden. Die Wandungsteile 11 sind in ihrer Funktionsposition zwischen den Wandungsteilen 9 und 10 angeordnet, so daß sie die Wan­ dungsteile 9, 10 stützen.
Das Anheben des Kastenbehälters aus seiner zusammengelegten Ruheposition in die aufgestellte Funktionsposition erfolgt über eine mechanische Kopplung 18, 19 mittels eines Anhebens des Schwenkdeckels 4. Dabei weist der Schwenkdeckel 4 an sei­ ner Unterseite etwa auf gleicher Höhe wie der Griffbügel 7 eine mit einem knochenartigen Halteabschnitt versehene, be­ wegliche Haltelasche 18 auf, die in einen korrespondierenden Einführschlitz 19 eingreift. Die Haltelasche 18 ist somit formschlüssig in dem Einführschlitz 19 positioniert. Wie an­ hand der Fig. 4 erkennbar ist, kann der Halteabschnitt der Haltelasche durch den Einführschlitz nach unten hindurchglei­ ten bis zu einer vergrößerten Freigabeaussparung 20, deren Breite größer als der Halteabschnitt der Haltelasche 18 ist. Die Länge des Einführschlitzes 19 und die Positionierung der Freigabeaussparung 20 sind derart auf die Aufstellbewegung des Kastenbehälters 5 abgestimmt, daß der Halteabschnitt der Haltelasche 18 beim Aufstellen des Kastenbehälters entlang des Einführschlitzes 19 im Wandungsteil 9 nach unten gleitet und in der aufgestellten Funktionsposition auf Höhe der Frei­ gabeaussparung 20 angelangt ist. Damit gibt die mechanische Kopplung bei Erreichen der aufgestellten Funktionsposition des Kastenbehälters 5 zwangsläufig den Kastenbehälter 5 frei, so daß dieser aus dem Fahrzeug entnommen werden kann.
Um den Kastenbehälter 5 in seiner Position innerhalb der Ver­ tiefung 6 zu sichern, weist der Behälterboden 8 zwei kreis­ förmige Aussparungen 17 auf, in die entsprechende, als Stütz­ elemente dienende Stützdome 16 hineinragen, die am Boden der Vertiefung 6 angebracht sind und vertikal nach oben ragen. Neben der Sicherungsfunktion des Kastenbehälters 5 dienen die Stützdome 16 insbesondere dazu, die Schwenkdeckel 3, 4 bei herausgenommenem Kastenbehälter 5 in der ebenen, bündigen Schließposition gemäß Fig. 1 oder 5 zu stützen. Die Höhe der Stützdome 16 entspricht somit der Tiefe der Vertiefung 6 zwi­ schen der Unterseite der Schwenkdeckel 3, 4 und dem Boden der Vertiefung 6 - auf die geschlossene Position der Schwenkdec­ kel 3, 4 bezogen. Damit die Stützdome 16 das Zusammenlegen des Kastenbehälters 5 innerhalb der Vertiefung 6 nicht behin­ dern, ragt der eine Stützdom 16 durch eine Griffaussparung in den Wandungsteil 9 bis zur Unterseite des Schwenkdeckels 4 und der andere Stützdom 16 durch den zwischen den Wandungs­ teilen 11 in der horizontalen Ruheposition verbleibenden Spalt bis zur Unterseite des Schwenkdeckels 3 nach oben hin­ durch. Der Vorteil bei der beschriebenen Lösung ist es, daß die Breite des Kastenbehälters 8 nahezu vollständig auf die Breite der Vertiefung 6 abgestimmt werden kann. Alternativ ist es auch möglich, anstelle der Stützdome 16 die Vertiefung mit einem umlaufenden Rahmen oder Rand zu versehen, der die Stützung der Schwenkdeckel übernimmt. In diesem Fall kann je­ doch die Breite des Kastenbehälters nur noch den verbleiben­ den Abstand zwischen den gegenüberliegenden Rand- oder Rah­ menabschnitten entsprechen.
Der Kastenbehälter nach den Fig. 6 bis 8 weist ebenfalls eine viereckige Kastenform auf. Auch bei diesem Kastenbehälter 5a sind die entsprechenden Wandungsteile 8a, 10a, 11a schwenkbe­ weglich zueinander angeordnet und zwischen einer zusammenge­ legten Ruheposition und einer aufgestellten Funktionsposition beweglich. Die Wandungsteile 10a, 11a sind jedoch um vertika­ le Schwenkachsen 22, 24 parallelogrammförmig schwenkbeweglich zueinander gelagert. Dazu sind entsprechende Scharnieranord­ nungen S vorgesehen. Zwischen die Wandungsteile 10a, 11a ist ein den Behälterboden bildender Wandungsteil 8a einklappbar, der an dem einen, eine Längsseitenwand bildenden Wandungsteil 11a um eine horizontale Schwenkachse 23 mittels einer Schar­ nieranordnung S schwenkbeweglich angeordnet ist. Der den Be­ hälterboden bildende Wandungsteil 8a ist einstückig gestaltet und somit lediglich an einem einzelnen Wandungsteil 11a schwenkbeweglich gelagert. Der Wandungsteil 8a erstreckt sich über die gesamte Grundfläche des Kastenbehälters 5a. Zum Zu­ sammenlegen des Kastenbehälters 5a aus der Funktionsposition gemäß Fig. 6 wird zunächst der den Behälterboden bildende Wandungsteil 8a um seine Schwenkachse 23 und die Scharnieran­ ordnung S nach oben geschwenkt. Anschließend werden die Wan­ dungsteile 11a, 10a parallelogrammförmig zu einer Seite hin umgeklappt, so daß sich eine zusammengelegte Ruheposition analog der Darstellung nach Fig. 8 ergibt. Die die Längssei­ tenwände bildenden Wandungsteile 11a sind mit Winkelfortsät­ zen 21 versehen, die rechtwinklig nach Art eines L-Profils in Richtung der die kurzen Seitenwände bildenden Wandungsab­ schnitte 10a abragen. Die Länge der Winkelfortsätze 21 ist auf die Höhe des den Behälterboden bildenden Wandungsteiles 8a in der zusammengelegten Ruheposition abgestimmt (Fig. 8). Dadurch ist ein exaktes, rechtwinkliges und gestrecktes Zu­ sammenlegen des Kastenbehälters 5a möglich. Der den Behälter­ boden 8a bildende Wandungsteil ist durch Fixiermittel in sei­ ner horizontalen Funktionsposition an dem der Scharnieranord­ nung S gegenüberliegenden Wandungsteil 11a oder an den gegen­ überliegenden Wandungsteilen 10a abgestützt. Dazu können die Wandungsteile 10a oder 11a entsprechend horizontal nach innen abragende Stützstege aufweisen, auf denen der Wandungsteil 8a in seiner horizontalen Funktionsposition zur Auflage gelangt.
Eine entsprechend funktionsgleiche Ausführung ist durch den Kastenbehälter 5b nach den Fig. 7 und 8 dargestellt. Ergän­ zend zu entsprechenden Stützstegen 26 an dem Wandungsteil 11 weist bei dieser Ausführungsform der den Behälterboden bil­ dende Wandungsteil 8b auch noch Auflageabschnitte 27 auf, die beim Umklappen des Wandungsteiles 8b nach unten auf den Stütz­ stegen 26 zur Auflage gelangen. Es sind jedoch auch andere Arten von Fixiermitteln einsetzbar, wobei sich insbesondere mechanisch wirkende, formschlüssige Fixierungen als vorteil­ haft erweisen. So sind insbesondere Steck- oder Rastverbin­ dungen vorgesehen, die von Hand auch wieder einfach gelöst werden können. Vorzugsweise erfolgt das Lösen ohne Werkzeuge, damit das Aufstellen und Zusammenlegen des Kastenbehälters einfach und schnell erfolgen kann.
Um das manuelle Anheben des Schwenkdeckels, der über die me­ chanische Kopplung mit dem zusammengelegten Kastenbehälter verbunden ist, aus seiner geschlossenen Lage zu erleichtern, ist bei einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel eine Stützhebelanordnung vorgesehen, die sich über eine zentrale Lagerstelle auf dem zusammengelegten Kastenbehälter oder auf dem Boden der Vertiefung abstützt. Nach Art einer Wippe kann die Seite der Stützhebelanordnung, die über einen Druckknopf in dem benachbarten Schwenkdeckel betätigbar ist, abgesenkt werden, wodurch sich wippenartig der der Lagerstelle gegen­ überliegende Abschnitt der Stützhebelanordnung anhebt. Dieser greift wiederum an dem mit der Kopplung versehenen Schwenk­ deckel an, wodurch dieser um einen bestimmten Betrag angeho­ ben wird. Dadurch kann die der Trennfuge zwischen den beiden Schwenkdeckeln zugeordnete Stirnkante des Schwenkdeckels er­ griffen und der Schwenkdeckel bei gleichzeitigem Aufstellen des Kastenbehälters angehoben werden.

Claims (16)

1. Kastenbehälter, insbesondere für den Einsatz in einem Laderaum eines Kraftfahrzeugs, mit mehreren, einen Behälter­ boden und vier Behälterseiten zugeordneten, formstabilen Wan­ dungsteilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungsteile (8, 9, 10, 11; 10a, 11a) um zueinander parallele Achsen (12, 14; 22, 24) relativ zueinander zwischen einer zusammengeleg­ ten Ruheposition und einer aufgestellten Funktionsposition parallelogrammförmig schwenkbeweglich gelagert sind.
2. Kastenbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Wandungsteil (11; 8a) zusätzlich in der aufgestellten Funktionsposition um eine Querachse (15; 23) derart schwenkbeweglich zu den benachbarten Wandungsteilen (10, 9; 10a, 11a) gelagert ist, daß die Wandungsteile (8 bis 11; 8a, 10a, 11a) gemeinsam die Kastenform aus Behälterboden und vier Behälterseiten bilden.
3. Kastenbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens eine Wandungsteil (11, 8a) um die Querach­ se (15, 23) derart exzentrisch zu seinem Schwerpunkt gelagert ist, daß er in der aufgestellten Funktionsposition durch sein Eigengewicht in seine die Kastenform vervollständigende End­ lage verschwenkt.
4. Kastenbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem wenigstens einen zusätzlich um eine Querachse (23) schwenkbeweglichen Wandungsteil (8b) Fixiermittel (26, 27) zugeordnet sind, mittels derer der Wan­ dungsteil (8b) in seiner aufgestellten Endlage relativ zu we­ nigstens einem benachbarten Wandungsteil (11b) sicherbar ist.
5. Kastenbehälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Fixiermittel eine mechanisch wirksame Rast- oder Steckverbindung oder eine Stützanordnung zwischen den zuge­ ordneten Wandungsteilen vorgesehen ist.
6. Kastenbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungsteile (8, 9, 10, 11) zueinander um horizonta­ le Achsen (12, 14) parallelogrammförmig schwenkbeweglich ge­ lagert sind.
7. Kastenbehälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander gegenüberliegende, Behälterseiten bildende Wandungsteile (11) zusätzlich um horizontale Querachsen (15) an den flankierenden Wandungsteilen (9, 10) gelagert sind.
8. Kastenbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungsteile (10a, 11a; 10a, 11b) zueinander um ver­ tikale Achsen (22, 24) parallelogrammförmig schwenkbeweglich gelagert sind.
9. Kastenbehälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein den Behälterboden bildender Wandungsteil (8a, 8b) zwischen zwei jeweils eine Behälterseite bildenden Wandungsteilen (10a, 11a, 11b) zusätzlich um eine horizontale Querachse (23) schwenkbeweglich gelagert ist.
10. Kastenbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gegenüberliegende und Behäl­ terseiten bildende Wandungsteile (10a, 11a, 11b) mit einander diagonal gegenüberliegenden Winkelfortsätzen (21) versehen sind, an denen die benachbarten Wandungsteile (11a, 11b) an­ gelenkt sind, wobei die Länge der Winkelfortsätze (21) auf die Dicke des wenigstens einen, in der zusammengelegten Ruhe­ position dazwischenliegenden Wandungsteiles (8a, 8b) abge­ stimmt ist.
11. Laderaum für ein Kraftfahrzeug, mit einem Laderaumbo­ den, der wenigstens eine durch eine Abdeckung verschließbare Vertiefung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertie­ fung (6) derart dimensioniert ist, daß ein Kastenbehälter (5, 5a, 5b) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 in seiner zusammen­ gelegten Ruheposition in die Vertiefung (6) integrierbar ist.
12. Laderaumboden nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung wenigstens einen Schwenkdeckel (4) auf­ weist, der über eine mechanische Kopplung (18, 19) derart mit wenigstens einem Wandungsteil (9) des Kastenbehälters (5) verbunden ist, daß eine Öffnung des Schwenkdeckels (4) ein Aufstellen des Kastenbehälters (5) bewirkt.
13. Laderaum nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Kopplung (18, 19) lösbar zwischen dem Schwenkdeckel und dem Wandungsteil angeordnet ist.
14. Laderaum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß der wenigstens eine Schwenkdeckel mittels einer Stützhebelanordnung in eine Greifposition an­ hebbar ist.
15. Laderaum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß an einem Boden der Vertiefung (6) und/oder an dem wenigstens einen Schwenkdeckel (3, 4) wenig­ stens ein Stützelement (16) vorgesehen ist, das bei leerer Vertiefung (6) eine bodenbündige Stützung des Schwenkdeckels (3, 4) schafft.
16. Kastenbehälter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich­ net, daß korrespondierend zu dem wenigstens einen Stützele­ ment (16) wenigstens eine Zentrieraussparung (17) an dem Be­ hälterboden (8) des Kastenbehälters (5) vorgesehen ist, mit­ tels der eine definierte Positionierung des Kastenbehälters (5) in der Vertiefung (6) erzielbar ist.
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