DE19830354A1 - Photoleiter für die Elektrophotografie - Google Patents
Photoleiter für die ElektrophotografieInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Photoleiter für die Elektrophotografie,
im folgenden einfach "Photoleiter" bezeichnet, der angepaßt ist an elektrophotographi
sche Apparate wie Drucker, Kopiergeräte und Faximilegeräte. Mehr im einzelnen
dargestellt, bezieht sich die Erfindung auf einen Photoleiter des Typs mit positiver
elektrischer Aufladung oder Elektrisierung, der einen organischen photoleitenden Film
enthält, dessen Oberfläche zur Bildformierung mit positiver elektrostatischer Ladung
geladen wird.
Wie in der US-A-2297691 beschrieben ist, handelt es sich beim elektrophoto
graphischen Verfahren um ein Verfahren, das die Photoleitfähigkeit einiger Materialien
und elektrostatische Erscheinungen für die Bildformierung in zweckmäßiger Weise
kombiniert. Die Bildformierung durch das elektrophotographische Verfahren umfaßt
die Schritte der gleichförmigen elektrischen Ladung der Photoleiteroberfläche im
Dunklen durch eine Coronaentladung, der Bildung elektrostatischer latenter Bilder
durch Belichten der geladenen Oberfläche des Photoleiters und der Ablage farbiger
Ladungsträgerteilchen (Toner) auf den elektrostatischen latenten Bildern zur Umwand
lung dieser elektrostatischen latenten Bilder in sichtbare Bilder. Dieses elektrophoto
graphische Verfahren wird in großem Umfang in Kopiergeräten, Laserstrahldruckern,
als Ausgangsvorrichtung von Rechnern und ähnlichen Geraten und Apparaten
angewandt.
Der Photoleiter umfaßt ein leitfähiges Substrat und einen photoleitenden Film
auf diesem leitfähigen Substrat als seine Hauptbestandteile. Für die Hauptkomponente
des photoleitenden Films werden bisher verbreitet anorganische photoleitende
Materialien wie amorphes Silicium, Selen, Zinkoxid und Cadmiumsulfid verwendet.
Cadmiumsulfid ist jedoch ein aus Gründen des Umweltschutzes bedenkliches Material,
das Nachteile für die menschliche Gesundheit hat. Verfahren der Vakuumaufbringung
oder der chemischen Aufdampfung (CVD) bei der Bildung des photoleitenden Films
aus amorphem Silicium, amorphem Selen oder Selenlegierungen erhöht die Her
stellungskosten des Photoleiters. Außerdem haben die photoleitenden Filme aus
amorphem Silicium, amorphem Selen oder aus Selenlegierung nur eine niedrige
Flexibilität. Zur Vermeidung dieser Probleme wurden organische Photoleiter lebhaft
untersucht, einschließlich eines photoleitenden Films, der ein organisches photoleiten
des Material enthält, das in einem Harz-Bindemittel verteilt und aufgelöst ist, und zwar
aufgrund der breiten Vielfalt nützlicher Materialien, der leichten Filmbildung, der
niedrigen Kosten und der thermischen Stabilität. In jüngerer Zeit werden hauptsächlich
solche organischen Photoleiter verwendet.
Die Photoleiter müssen elektrische Ladungen in Antwort auf empfangenes
Licht erzeugen und die erzeugten elektrischen Ladungen, in Antwort auf empfangenes
Licht transportieren. Sie können eingeteilt werden in Monoschicht-Photoleiter und in
Photoleiter mit Funktionstrennung. Die Monoschicht-Photoleiter enthalten einen
photoleitenden Film, der alle oben genannten Funktionen erfüllt. Die Photoleiter mit
Funktionstrennung enthalten ein photoleitendes Filmlaminat, das aus einer Ladungs
erzeugungsschicht zum Erzeugen von Ladungsträgern in Antwort auf das empfangene
Licht besteht, und eine Ladungstransportschicht zum Halten von Oberflächenpotential
des Photoleiters im Dunklen und zum Neutralisieren der Oberflächenladung bis zum
Erlöschen durch Transportieren der in der Ladungserzeugungsschicht erzeugten
Ladungsträger, die unter dem empfangenen Licht in die Ladungstransportschicht
injiziert worden sind. In der jüngeren Zeit werden hauptsächlich Photoleiter mit
Funktionstrennung verwendet, da durch geeignete Wahl guter Materialien für die
Ladungserzeugungsschicht und für die Ladungstransportschicht und durch passende
Laminierung dieser Schichten eine hohe Empfindlichkeit und hervorragende elek
trophotographische Eigenschaften leicht realisiert werden können.
Da die Mobilität der Ladungsträger in der Ladungserzeugungsschicht im
wesentlichen niedrig ist, soll diese Schicht im wesentlichen nur ein 1 µm oder weniger
dick sein. Um eine so dünne Ladungserzeugungsschicht gegen Abnützung zu
schützen, enthält eine praktische Ausführung des Photoleiters mit Funktionstrennung
einen photoleitenden Film vom Laminattyp, bei dem die Ladungstransportschicht auf
die Ladungserzeugerschicht auflaminiert ist. Die praktisch verwendeten, gegenwärtig
verfügbaren Photoleiter mit Funktionstrennung sind solche mit negativer elektrischer
Aufladung, da die gegenwärtig verfügbaren praktischen Ladungstransportmittel solche
für den Löchertransport sind und da gute Ladungstransportmittel, die Elektronen
transportieren können, insoweit noch nicht bekannt sind. Die Photoleiter mit negativer
elektrischer Aufladung werden im Bildformierungsmodus mit negativer elektrischer
Aufladung verwendet, bei dem die Oberfläche des Photoleiters so geladen wird, daß
sie elektrostatisch negativ ist.
Es ergeben sich folgende Probleme, die durch die Erfindung gelöst werden
sollen.
Da der übliche Photoleiter mit Funktionstrennung (Laminat-Typ) üblicherweise
im Modus der negativen elektrischen Aufladung verwendet wird, wie beschrieben
wurde, muß die Photoleiteroberfläche durch eine negative Coronaentladung geladen
werden, sofern die üblicherweise angewandte Coronaentladungstechnik gebraucht
werden soll.
Die für die Selen-Photoleiter entwickelten Verfahrenstechniken, die beim
positiven Aufladungsmodus funktionieren, sind jedoch für den negativen Aufladungs
modus nicht so gut anwendbar.
Da es der negativen Coronaentladung an Gleichförmigkeit der Entladung fehlt,
ergibt sich die Tendenz einer ungleichmäßigen elektrischen Aufladung auf der
Oberfläche des Photoleiters, die wiederum eine Ungleichförmigkeit der erhaltenen
Bilder bewirkt.
Da außerdem die negative Coronaentladung eine große Menge von Ozon
erzeugt, nämlich etwa die zehnfache Menge im Vergleich zur positiven Coronaentla
dung, werden das Oberflächenmaterial und die elektrischen Eigenschaften des
Photoleiters angegriffen und verschlechtert, die Lebenszeit des Photoleiters verkürzt
und Ausgangsbilder mäßiger Qualität erzeugt. Die große Menge entstehenden Ozons
ist auch nachteilig für die Umwelthygiene.
Zur Vermeidung der aufgeführten Probleme wurden in letzter Zeit organische
Photoleiter, die im positiven Aufladungsmodus verwendbar sind, intensiv untersucht.
Auch die organischen Photoleiter des positiven Aufladungstyps können klassifiziert
werden in Monoschicht-Photoleiter, die einen einzigen photoleitenden Film für die
Ladungserzeugung und den Ladungstransport enthalten, und Photoleiter mit Funk
tionstrennung, die einen photoleitenden Film mit einer Schicht für die Ladungs
erzeugung und einer weiteren Schicht für den Ladungstransport enthalten.
Die japanische ungeprüfte offengelegte Patentanmeldung 548-25658 be
schreibt einen Monoschicht-Photoleiter, der Poly-N-vinylcarbazol verwendet, das
chemisch mit einem Akzeptormaterial wie 2,4,7-Trinitrofluorenon (TNF) und Tetracyan
chinodimethan (TCNQ) sensibilisiert ist. Und die japanische ungeprüfte offengelegte
Patentanmeldung 547-10785 beschreibt einen Monoschicht-Photoleiter, der einen
eutektischen Komplex verwendet, welcher aus einem Farbstoff aus Pyryliumsalz und
aus einem Harz besteht.
Wird jedoch das Akzeptormaterial wie TNF und TCNQ zum Sensibilisieren
des Poly-N-vinylcarbazols in ausreichender Menge zugefügt, um eine praktische
Empfindlichkeit zu erzielen, so erniedrigt sich der Dunkelwiderstand des Photoleiters
durch die Formierung eines Ladungstransferkomplexes und es wird also der Aufla
dungspegel des Photoleiters erniedrigt. TNF und TCNQ sind außerdem zu karzinogen,
um in Photoleitern für den allgemeinen Gebrauch verwendet zu werden. Änderungen
der elektrischen Eigenschaften aufgrund einer Feuchtigkeitsänderung, beispielweise
eine Erniedrigung des Aufladungspegels aufgrund hoher Feuchtigkeit, werden in
Photoleitern bewirkt, die eine ionische Farbstoffverbindung wie ein Pyryliumsalz und
ein Thiapyryliumsalz verwenden. Die Materialien, die einen Ladungstransferkomplex
bilden, oder ionische Materialien sind deshalb im wesentlichen für das photoleitende
Material unbrauchbar.
In der japanischen geprüften Patenanmeldung S47-42512 wird ein Mono
schicht-Photoleiter vorgeschlagen, der metallfreies Phthalocyanin vom Typ X enthält,
das ein n-leitender Halbleiter ist, der in einem Bindemittelharz verteilt ist. Der Photolei
ter ergibt jedoch einige Probleme hinsichtlich seiner Empfindlichkeit und Charakteristi
ken bei wiederholtem Gebrauch aufgrund unzureichender Landungstransportfähigkeit.
Obwohl ein Pigment-Dispersions-Photoleiter geprüft wurde, der sowohl ein
Löchertransportmittel als auch ein Elektronentransportmittel verwendet, um die
Ladungstransportfähigkeit zu verbessern, ist doch festzustellen, daß es nur wenige
gute Elektronentransportmittel für den Photoleiter gibt. Viele der relativ guten Elek
tronentransportmittel sind giftig oder karzinogen. Eine große Menge des im Photoleiter
film verwendeten Elektronentransportmittels bewirkt die Injektion von Elektronen, die
die entgegengesetzte Ladung haben, aus dem Substrat, wenn die Photoleiterober
fläche positiv elektrisiert, also aufgeladen ist, sie vermindert den Widerstand des
photoleitenden Films durch die Bildung eines Ladungstransportkomplexes mit dem
Ladungserzeugungsmittel oder mit dem Lochtransportmittel und verschlechtert die
Aufladungsfähigkeit des Photoleiters.
Im praktischen Gebrauch nützt sich die Photoleiter-Oberfläche durch den
wiederholten Schleifkontakt mit dem Toner, mit vielen Blättern des Trägerpapiers und
mit dem Abstreifer ab. Mit zunehmendem Dünnerwerden des photoleitenden Films
ergeben sich Probleme hinsichtlich der Haltbarkeit gegen wiederholtes Drucken,
beispielsweise eine Erniedrigung der Potentialzurückhaltefähigkeit und eine Erniedrigung
der Druckdichte der Ausgangsbilder. Ein dickerer photoleitender Film vermag zwar
das beschriebene Problem abzuschwächen; die Dicke des photoleitenden Films hat
jedoch ihre Grenze, da sich die Empfindlichkeit drastische erniedrigt, wenn der
photoleitende Film dicker ist als die Dicke, bei der die maximale Empfindlichkeit
erhalten wird.
Photoleiter mit Funktionstrennung und Laminat-Photoleiter wurden intensiv
untersucht, da ein Photoleiter, der einen photoleitenden Film einschließlich einer
Ladungstransportschicht, die auf einer Ladungserzeugungsschicht auflaminiert ist, und
zur Verwendung im positiven Aufladungsmodus dann erhalten wird, wenn ein La
dungstransportmittel gefunden wird, das eine hervorragende Elektronentransportfähig
keit aufweist. Jedoch wurde bisher noch kein solches hervorragendes Elektronentrans
portmittel gefunden. Zum Erhalten eines Photoleiters mit Funktionstrennung oder eines
Laminat-Photoleiters, die im positiven Aufladungsmodus verwendbar sind, durch die
Verwendung der gegenwärtig zur Verfügung stehenden praktischen Ladungstransport
mittel muß man einen photoleitenden Film einsetzen, der eine Ladungserzeugungs
schicht enthält, die auf eine Ladungstransportschicht mit Löcherleitfähigkeit auflami
niert ist. Diese Art von photoleitendem Film, der eine Laminierungsreihenfolge
entgegengesetzt derjenigen beim im negativen Aufladungsmodus verwendeten
Photoleiter hat, wird als "Invers-Laminierungs-Photoleiter" bezeichnet. Wie oben
beschrieben, sollte die Ladungserzeugungsschicht des Photoleiters mit Funktions
trennung und Laminierung nicht dicker als 1 µm sein. Es ist schwierig, einen so
dünnen Film gleichförmig auszubilden. Ein so dünner Film wird leicht durch Schädi
gungen, Unebenheiten, Korrosionen und Ablagerungen wie Verunreinigungen auf der
unteren Schicht ungünstig beeinflußt und Filmdefekte ergeben sich auf dem dünnen
Film sehr leicht. Diese Filmdefekte und eine unebene Filmdicke bewirken außerdem
Bildmängel wie ungleichmäßige Druckdichte, schwarze Punkte und weiße Streifen.
Außerdem führen sie zu einer niedrigen Produktionsleistung und hohen Herstellungs
kosten des Photoleiters. Die Photoleiter mit inverser Laminierung, die eine derartige
dünne Ladungserzeugungsschicht an ihrer Oberfläche haben, zeigen eine unzurei
chende Beständigkeit gegen wiederholtes Drucken. Ein abriebfester Schutzfilm, der
vorgeschlagen wurde, um die Photoleiteroberfläche vor Abnützung zu schützen, erhöht
die Zahl der Herstellungsschritte und die Herstellungskosten. Außerdem beeinflußt
dieser Schutzfilm, der keine Ladungstransportfähigkeit aufweist, die elektrischen
Eigenschaftes des Photoleiters ungünstig. Es wurden deshalb bisher in der Praxis
keine Photoleiter mit einem Oberflächenschutzfilm verwendet.
Die japanische geprüfte Patentanmeldung H05-30262 beschreibt einen
Photoleiter, der die beschriebenen Probleme mit Monoschicht- und Dispersions-
Photoleitern sowie mit Photoleitern mit inverser Laminierung und Funktionstrennung
vermeidet. Dieser Photoleiter enthält einen photoleitenden Film, der eine Ladungstrans
portschicht enthält, die ihrerseits ein Löchertransportmittel enthält und auf einem
leitfähigen Substrat auflaminiert ist, sowie eine Schicht, die ein Ladungserzeugungs
mittel und ein Löchertransportmittel enthält und auf die Ladungstransportschicht
auflaminiert ist. Im Folgenden wird eine Schicht, die sowohl Ladungserzeugungs- als
auch Ladungstransportfunktionen zeigt, als "Ladungserzeugungs- und -transport
schicht" bezeichnet und wird der Photoleiter, der eine Ladungserzeugungs- und
-transportschicht enthält, die auf eine Ladungstransportschicht auflaminiert ist, als
"Monoschicht-Dispersions-Photoleiter mit inverser Laminierung" bezeichnet. Der
Monoschicht-Dispersions-Photoleiter mit inverser Laminierung erleichtert eine Ver
besserung der Beständigkeit gegen wiederholtes Drucken im Vergleich zum Photolei
ter mit inverser Laminierung und Funktionstrennung, dessen Oberflächenschicht nur
die Ladungserzeugungsfunktion zeigt, da die Oberflächenschicht des Monoschicht-
Dispersions-Photoleiters mit inverser Laminierung so eingestellt sein kann, daß sie
dicker ist als die Oberflächenschicht des Photoleiters mit inversem Laminat und
Funktionstrennung. Ist jedoch die Ladungserzeugungs- und -transportschicht zu dick,
so erniedrigt sich die elektrostatische Kapazität des Photoleiterfilms und reduziert sich
die Menge der im photoleitenden Film zurückgehaltenen elektrischen Ladungen, selbst
wenn die Potentialhaltefähigkeit verbessert wird. Bei einer Reduzierung der Menge der
elektrischen Ladungen, die im photoleitenden Film gehalten werden, wird es schwierig,
den Toner anzuziehen, und elektrische Ermüdungserscheinungen, wie eine Erniedrigung
der Druckdichte in den Ausgangsbildern, eine Erniedrigung der Empfindlichkeit bei
wiederholtem Gebrauch, Restpotentialanstieg und eine Änderung der Aufladungsfähig
keit sind die Folgen. Im praktischen Gebrauch wird die Oberfläche des Photoleiters
durch den Toner und das Trägerpapier abgenützt. Gelegentlich entstehen örtliche
Kratzer, die zehnmal so tief sind wie die mittlere Kratzerstreifentiefe. Da die elek
trischen Ladungen aus einem so tiefen Kratzerstreifen nicht entweichen können, um
die Ladungstransportschicht zu erreichen, werden Fehler wie Striche auf den Aus
gangsbildern verursacht. Der bekannte Monoschicht-Dispersions-Photoleiter mit
inverser Laminierung ergibt also keine praktisch ausreichende Beständigkeit gegen
wiederholtes Drucken.
Wie insoweit erläutert ist bei den bekannten Photoleitern die positive Aufla
dung im Vergleich zur negativen Aufladung aus praktischen Gesichtsgründen weniger
zweckmäßig.
Unter der Erwägung der obigen Darlegungen soll durch die Erfindung ein
Photoleiter mit positiver Aufladung geschaffen werden, der doch hervorragende
elektrische Eigenschaften und eine hervorragende Beständigkeit gegen wiederholtes
Drucken aufweist. Die Charakteristiken dieses Photoleiters sollen nach Möglichkeit
durch Änderungen in den Umständen und durch seinen wiederholten Gebrauch kaum
beeinflußt werden. Weiterhin soll er möglichst stabil sein, was zum Erzielen von
Ausgangsbildern hoher Qualität beiträgt.
Zur Lösung der Probleme wird gemäß einem Aspekt der Erfindung ein
Photoleiter für die Elektrophotographie geschaffen, der folgende Komponenten enthält:
ein leitfähiges Substrat; auf diesem einen leitfähigen Film, der eine Mehrzahl von
Ladungserzeugungs- und -transportschichten umfaßt, die jeweils ein Ladungserzeu
gungsmittel und ein Ladungstransportmittel so enthalten, daß jede Schicht eine
Ladungserzeugungsfunktion und eine Ladungstransportfunktion erfüllen kann; wobei
das Ladungserzeugungsmittel eine Phthalocyanin-Verbindung ist, wie sie durch die
Formel (I) in Fig. 3 beschrieben wird, und seine Konzentration in einer oberen der
Schichten höher ist als die Konzentration des Ladungserzeugungsmittels in einer
tieferen Schicht.
In der allgemeinen Formel (I) bezeichnet M folgendes: TiO, 2H oder Cu; R1,
R2, R3 und R4 bezeichnen jeweils unabhängig Wasserstoff oder eine Methylgruppe;
und k, l, m und n bezeichnen jeweils unabhängig 0, 1, 2 oder 3.
Durch Anwendung dieser beschriebenen Schichtstruktur für den photoleiten
den Film wird ein Photoleiter mit positiver elektrischer Aufladung erhalten, der die
Probleme des üblichen Monoschicht-Dispersions-Photoleiters und des üblichen
Monoschicht-Dispersions-Photoleiters mit inverser Laminierung vermeidet. Der
erfindungsgemäße Photoleiter mit positiver Aufladung zeigt hervorragende elektrische
Anfangseigenschaften wie die Aufladungsfähigkeit, die Lichtempfindlichkeit und die
Potentialhaltefähigkeit. Außerdem zeigt er wenig Änderungen seiner Charakteristiken
während wiederholten Gebrauchs und weist eine ausgezeichnete Beständigkeit auch
bei wiederholtem Drucken auf.
Jede Ladungserzeugungs- und -transportschicht enthält ein Ladungserzeu
gungsmittel und ein Ladungstransportmittel, die in einem Bindemittel dispergiert oder
aufgelöst sind. Aus Gesichtspunkten der Empfindlichkeit (Sensitivität) und der Bestän
digkeit gegen wiederholtes Drucken (mechanische Festigkeit) ist es zu bevorzugen,
daß die Ladungserzeugungs- und Ladungstransportschicht die Summe von Ladungs
erzeugungsmittel und Ladungstransportmittel in einem Gewichtverhältnis zwischen 7/3
und 3/7 in Bezug zum Bindemittel enthält. Vorzugsweise ist die Konzentration des
Ladungserzeugungsmittels in einer obersten Schicht 25 Gewichts-% oder weniger in
Bezug auf das Gesamtgewicht der Feststoffe in der obersten Schicht. Die Konzen
tration des Ladungserzeugungsmittels in jeder Schicht erhöht sich allmählich von der
untersten Schicht bis zur obersten Schicht. Ist die Differenz zwischen den Konzen
trationen des Ladungserzeugungsmittels in der oberen Schicht und in den unteren
Schichten niedrig, so ähnelt die Struktur einem Monoschicht-Dispersions-Photoleiter,
der jedoch nicht Gegenstand der Erfindung ist. Die Konzentration des Ladungs
erzeugungsmittels in einer tieferen Schicht wird bestimmt durch die zweckmäßige
Konzentration des Ladungserzeugungsmittels zum Aufrechterhalten der Fähigkeiten
des Potentialhaltens, der Empfindlichkeit und der elektrostatischen Kapazität, die für
den Photoleiter notwendig sind, damit er sich in der erwarteten Weise verhält, wenn
der Photoleiterfilm bis zu dieser tieferen Schicht abgenützt ist. Vorteilhaft ist die
Konzentration des Ladungserzeugungsmittels in einer der Schichten das Produkt der
Konzentration des Ladungserzeugungsmittels in der obersten Schicht und eines
Verhältnisses der Dicken von der Unterfläche der untersten Schicht bis zur Oberfläche
der betreffenden bzw. der obersten Schichten. Der Konzentrationsbereich der La
dungserzeugungsmittels wird passend durch die Ladungserzeugungsfähigkeit des
Ladungserzeugungsmittels und die beabsichtigte Potentialhaltefähigkeit des Photolei
ters gewählt.
Vorzugsweise ist die Phthalocyaninverbindung metallfreies Phthalocyanin, und
ist das metallfreie Phthalocyanin ein metallfreies Phthalocyanin des X-Typs. Vorzugs
weise ist die Phthalocyaninverbindung Titanylphthalocyanin, und ist das Titanylpht
halocyanin dasjenige, welches eine höchste Spitze des Bragg-Beugungswinkels 2θ
in einem Röntgenstrahlen-Beugungsspektrum bei 27,2° ± 0,2° hat, gemessen mit Cu-
K-α-Strahlung. Vorzugsweise ist das Titanylphthalocyanin eines, das eine höchste
Spitze des Bragg-Beugungswinkels 2θ in einem Röntgenstrahlen-Beugungsspektrum,
gemessen mit Cu-K-α-Strahlung, bei 9,6° ± 0,2° hat.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung beispielhaft erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch einen Photoleiter gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 einen schematischen Querschnitt durch einen Photoleiter gemäß einer
anderen Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 3 eine allgemeine Formel (I) für die Phthalocyaninverbindungen, die im erfin
dungsgemäßen Photoleiter verwendet werden;
Fig. 4 die Strukturformel (II) von Tetra-N,N,N',N'-phenyltoluidin, das als Ladungs
transportmittel verwendet wird;
Fig. 5 die Strukturformel (III) von p-Diphenylaminbenzaldehyd-diphenylhydrazon,
das als Ladungstransportmittel verwendet wird;
Fig. 6 einen schematischen Schnitt durch ein Paket mehrerer Ladungserzeugungs- und
Ladungstransportschichten.
Fig. 1 zeigt ein leitfähiges Substrat 1, einen Unterschicht-Film 2 auf dem
Substrat 1 und einen photoleitenden Film 3a auf dem Unterschicht-Film 2. Der
photoleitende Film 3a enthält eine erste Ladungserzeugungs- und -transportschicht
4a, eine zweite Ladungserzeugungs- und -transportschicht 4b auf der ersten Schicht
4a und eine dritte Ladungserzeugungs- und -transportschicht 4c auf der zweiten
Schicht 4b. Jede Ladungserzeugungs- und -transportschicht enthält ein Ladungs
erzeugungsmittel, ein Ladungstransportmittel gemäß der Erfindung und ein Bindemittel
als seine Hauptkomponenten. Die Konzentration des Ladungserzeugungsmittels ist
in der oberen Ladungserzeugungs- und -transportschicht höher als in der unteren
Schicht.
In der abgewandelten Ausführungsform von Fig. 2 sind das leitfähige
Substrat 1, der Unterschicht-Film 2 auf dem Substrat 1 und ein photoleitender Film
3b auf dem Unterschicht-Film 2 enthalten. Der photoleitende Film 3b enthält eine erste
Ladungserzeugungs- und -transportschicht 4d und eine Ladungserzeugungs- und
-transportschicht 4e auf der ersten Schicht 4d.
Als Ladungserzeugungsmittel für den erfindungsgemäßen Photoleiter werden
Phthalocyaninverbindungen verwendet.
Zu den bevorzugten Phthalocyaninverbindungen gehören metallfreie Phthalo
cyaninpigmente und Titanylphthalocyaninpigmente. Mehr im Einzelnen, gehören zu
den bevorzugten metallfreien Phthalocyaninpigmenten solches metallfreie Phthalocya
nin vom Typ X, wie es in der US-Patentschrift 3357989 beschrieben ist, und metall
freies Phthalocyanin vom Typ τ, wie es in der japanischen ungeprüften offengelegten
Patentanmeldung S58-182639 beschrieben ist. Zu den bevorzugten Titanylpht
halocyaninpigmenten gehört eines vom Typ α, wie es in der japanischen ungeprüften
offengelegten Patentanmeldung S61-239248 beschrieben ist, ferner vom Typ Y, wie
es in der japanischen ungeprüften offengelegten Patentanmeldung H01-17066
beschrieben ist, vom Typ I, wie es in der japanischen ungeprüften offengelegten
Patentanmeldung S61-109058 beschrieben ist, vom Typ A, wie es in der japanischen
ungeprüften offengelegten Patentanmeldung S62-67094 beschrieben ist, vom Typ C,
wie es in den japanischen ungeprüften offengelegten Patentanmeldungen S63364
und S63-366 beschrieben ist, vom Typ B, wie es in der japanischen ungeprüften
offengelegten Patentanmeldung S61-239248 beschrieben ist, vom Typ m, wie es in
der japanischen ungeprüften offengelegten Patentanmeldung S63-198067 beschrieben
ist, und vom quasi-amorphen Typ, wie es in der japanischen ungeprüften offengeleg
ten Patentanmeldung H01-123868 beschrieben ist. Weiterhin gehört zu den bevor
zugten Phthalocyaninverbindungen Kupferphthalocyanin vom Typ ε.
Im Rahmen der Erfindung können für den Photoleiter verschiedene bekannte
Ladungstransportmittel verwendet werden. Zu den üblichen Ladungstransportmitteln
gehören Hydrazonverbindungen, wie sie beschrieben sind in den US-Patentschriften
4150987 und 4278747, in der westdeutschen Patentanmeldung 2939483A, in der
britischen Patentanmeldung 2034493A und in der europäischen Patentanmeldung
13172A; Pyrazolinverbindungen und Pyrazolonverbindungen, wie sie beschrieben sind
in der US-Patentschrift 3180729 und der japanischen ungeprüften offengelegten
Patentanmeldung S49-105536; Oxadiazolverbindungen, wie sie beschrieben sind in
der japanischen ungeprüften offengelegten Patentanmeldung S5-112637; Styryl
verbindungen, wie sie beschrieben sind in der japanischen ungeprüften offengelegten
Patentanmeldung S50-31773; Arylaminverbindungen, wie sie beschrieben sind in den
US-Patenschriften 3567450, 3180703, 3240597, 3658520, 4232103, 4175961 und
4012376, den japanischen geprüften Patentanmeldungen S49-35702 und S39-27577
dem westdeutschen Patent 1110518 und den japanischen ungeprüften offengelegten
Patentanmeldungen S55-144250 und S56-119132; Oxazolverbindungen, wie sie
beschrieben sind in der US-Patentschrift 3542546; und Polyarylalkanverbindungen,
wie sie beschrieben sind in den US-Patentschriften 3615402, 3820989 und 3542544
und den japanischen geprüften Patentanmeldungen S45-555 und S51-10983. Zu den
Ladungstransport-Polymeren gehören Polyvinylpyren; Polyvinylanthracen;
Polyvinylatrazin; Poly-9-vinylphenylanthracen; Polyvinylcarbazol und seine Derivate
wie sie beschrieben sind in der japanischen geprüften Patentanmeldung S34-10966;
Polymere von N-Acrylamidmethylcarbazol, beschrieben in der japanischen ungeprüften
offengelegten Patentanmeldung S50-85337; 6-Vinylindol(2,3-6)chino-xalin-Polymer,
beschrieben in der japanischen ungeprüften offengelegten Patentanmeldung S50-
93432; Vinyl-Polymere, wie sie beschrieben sind in den japanischen geprüften
Patentanmeldungen S43-18674 und S43-19192; Triphenylmethan-Polymere, wie sie
beschrieben sind in den japanischen ungeprüften offengelegten Patentanmeldungen
S56-90883 und S56-161550; Styrol-Copolymere, wie sie beschrieben sind in der
japanischen geprüften Patentanmeldung S43-19193; Polyacenaphthen, Polyinden,
Copolymere des Acenapthylen und Styrol, und kondensierte Formaldehydharze,
beschrieben in der japanischen geprüften Patentanmeldung S36-13940.
Mehr im einzelnen, umfassen die Hydrazonverbindungen P-N-Dimethylami
nobenzaldehyd-N-phenylhydrazon; P-N-Diethylaminobenzaldehyd-N-phenylhydrazon;
P-N-Diethylaminobenzaldehyd-N,N-diphenylhydrazon, 3-(N-diphenylhydrazon)Methyl-
9-ethylcarbazol; 3-(N-Methyl-N-phenylhydrazon)methyl-9-ethylcarbazol; P-N-Diethyl
benzaldehyd-N,N-ethylphenylhydrazon; Diethylaminobenzaldehyd-methyl-phenyl
hydrazon; Diethylaminobenzthiazol-carboaldehyddiphenylhydrazon; p-Diphenylami
nobenzaldehyd-diphenylhydrazon; p-Dibenzylaminobenzaldehyd-diphenylhydrazon;
p-(Benzyl-methoxyphenyl)aminobenzaldehyd-diphenylhydrazon; o-Methyl-p-diethyl
aminobenzaldehyd-diphenylhydrazon; o-Methoxy-p-diethylaminobenzaldehyd-diphenyl
hydrazon; o-Benzyloxy-p-diethylaminobenzaldehyd-diphenylhydrazon; p-Diethylami
nobenzaldehyd-methyl-phenylhydrazon; o-Methyl-p-dibenzylaminobenzaldehyd-methyl
phenylhydrazon; und o-Methoxy-p-dibenzylaminobenzaldehyd-phenylhydrazon.
Die Pyrazolinverbindungen und Pyrazolonverbindungen umfassen 1-Phenyl-3-
(p-diethylaminostyryl)-5-(p-diethylaminophenyl)-2Δ-pyrazolin; 1,5-Diphenyl-3-methyl
pyrazolin; 1,3,5-Triphenylpyrazolin; 1-(β)-Naphthyl-3-diphenyl-pyrazolin; 1,5-Diphenyl-
3-p-oxyphenyl-pyrazolin; 1,3-Diphenyl-5-p-methoxyphenyl-pyrazolin; 1-p-Ethoxy-phenyl-
3,5-diphenyl-pyrazolin; 1-m-Tolyl-3,5-diphenyl-pyrazolin; 1-p-Tolyl-3,5-diphenyl-pyrazo
lin; 1-Phenyl-3-p-methoxy-styryl-5-p-metho-xy-phenyl-pyrazolin; 1-Phenyl-3-p-di
methylaminostyryl-5-p-dimethylaminophenyl-pyrazolin; 1-p-Nitrophenyl-3-p-styryl-5-
phenyl-pyrazolin; 1,3-Diphenyl-5-(p-dimethylamino)-phenyl-pyrazolin, 1,5-Diphenyl-3-
styryl-pyrazolin; 1-Phenyl-3-(4-N,N-diethylaminostyryl)-5-(4-N-diethylaminophenyl)
pyrazolin, 1-Phenyl-3-(4-N,N-dipropylstryryl)-5-(4-N-diethylaminophenyl)pyrazolin, 1-
Phenyl-3-(4-N,N-dibenzylstyryl)-5-(4-N-dietylaminophenyl)pyrazolin, 1-[Pyridyl-(2)]-(4-
N,N-diethylaminostyryl)-5-(4-N,N-diethylaminophenyl)pyrazolin, 1-[Chinolyl-(2)]-3-(4-
N,N-diethylaminophenyl)-5-(4-N,N-diethylaminophenyl)pyrazolin, 1-[Chinolyl-(4)]-3-(4-
N,N-diethylaminostyryl)-5-(4-N,N-diethylaminophenyl)pyrazolin; 1-[3-Methoxy-pyridyl
(2)]-3-(4-N,N-diethylaminostyryl)-5-(4-N,N-diethylaminophenyl)-pyrazolin, 1-[Lepidyl-(2)]-
3-(4-N,N(diethylaminostyryl)-5-(4-N,N-diethylaminophenyl)pyrazolin, 1-Phenyl-(4-N,N-
diethylaminostyryl)-4-methyl-5-(4-N,N-diethylaminophenyl)pyrazolin, 1-Phenyl-3-(α
methyl-4-N,N-diethylaminostyryl)-5-(4-N,N-diethylaminophenyl)pyrazolin, 1-[Pyndyl-(3)]-
3-(4-N,N-die-thylaminostyryl)-5-(4-N,N-diethylaminophenyl)pyrazolin, und 1-Phenyl-3-(α
benzyl-4-N,N-diethylaminostyryl)-5-(4-N,N-diethylaminophenyl)pyrazolin.
Die Oxadiazolverbindungen umfassen 2,5-Bis(4-N,N-dimethylaminophenyl)-
1,3,4-oxadiazol; 2,5-Bis(4-N,N-dipropylaminophenyl)-1,3,4-oxadiazol; 2,5-Bis(4-N,N-
diethylaminophenyl)-1,3,4-oxadiazol; 2,5-Bis(4-acethylamino-2-chlorphenyl)-1,3,4-
oxadiazol; 2,5-Bis(4-n-propylamino-2-chlorphenyl)-1,3,4-oxadiazol; 2,5-Bis(4-cyclo
hexylaminophenyl)-1,3,4-oxadiazol; 2,5-Bis(4-diethylaminostyryl)-1,3,4-oxadiazol; 2,5-
Bis(4-N,N-dibenzylaminophenyl)-1,3,4-oxadiazol; 2-Methyl-5-(3-carbazolyl)-1,3,4-
oxadiazol; 2-Ethyl-5-(3-carbazolyl)-1,3,4-oxadiazol; 2-Ethyl-5-(9-ethyl-3-carbazol)-1,3,4-
oxadiazol; 2-N,N-diethylamino-5-(9-ethyl-3-carbazol)-1,3,4-oxadiazol; und 2-Styryl-5-(3-
carbazolyl)-1,3,4-oxadiazol.
Die Arylaminverbindungen umfassen Triphenylamin; Tri-(p-methylphenyl)-
amin; Tetra-N,N,N',N'-phenyl-benzidin, Tetra-N,N,N',N'-phenyl-toluidin; Tetra-N,N,N',N'-
phenyl-dichlorbenzidin; Tetra-N,N,N',N'-tolyl-benzidin; und Tetra-N,N,N',N'-tolyl-toluidin.
Die Oxazolverbindungen umfassen 2-(4-N,N-Diethylaminophenyl)-4-(4-N,N-
dimethylaminophenyl)-5-(2-chlorphenyl)oxazol; 2-(4-N,N-die-thylaminophenyl)-5-
phenyloxazol; 4-(4-N,N-Dimethylaminophenyl)-5-(2-chlorphenyl)-oxazol; 2-(4-N,N-
dimethylaminophenyl)-4,5-diphenyloxazol; und 2-(4-N,N-diethylaminophenyl)-4-(4-N,N-
diethylaminophenyl)oxazol.
Die Arylalkanverbindungen umfassen 1,1-Bis(4-N,N-diemethylaminophe
nyl)propan; 1,1-Bis(4-N,N-diethylaminophenyl)propan, 1,1-Bis(4-N,N-diethylamino-2-
methylphenyl)propan; 1,1-Bis(4-N,N-diethylamino-2-methoxyphenyl)propan; 1,1-Bis(4-
N,N-dibenzylamino-2-methoxyphenyl)-2-methylpropan; 1,1-Bis(4-N,N-diethylamino-2-
methylphenyl)-2-phenyl-propan; 1,1-Bis(4-N,N-diethylamino-2-methylphenyl)heptan;
1,1-Bis(4-N,N-dibenzylamino-2-methylphenyl)-1-cyclohexylmethan; 1,1-Bis(4-N,N-
dimethylaminophenyl)pentan, und 1,1-Bis(4-N,N-dibenzylaminophenyl)normalheptan.
Die Triarylalkanverbindungen umfassen 1,1-Bis(4-N,N-dimethyl-aminophenyl)-
1-phenylmethan, 1,1-Bis(4-N,N-diethylaminophenyl)-1-phenylmethan, 1,1-Bis(4-N,N-
diethylamino-2-methylphenyl)-1-phenylmethan; 1,1-Bis(4-N,N-diethylamino-2-ethylphe
nyl)-2-phenylmethan, 1,1-Bis(4-N,N-diethylamino-2-methylphenyl)-3-phenylpropan und
1,1-Bis(4-N,N-diethylamino-2,5-dimethoxyphenyl)-3-phenylpropan.
Die anderen Verbindungen für das Ladungstransportmittel enthalten Butadien
verbindungen wie 1,1-Bis(p-dimethylaminophenyl)-4,4-diphenyl-1,3-butadien und 1,1-
Bis-(p-diethylamino-phenyl)-4,4-diphenyl-1,3-butadien; Anthracenverbindungen wie 9-
Styrylanthracen, 9-(4-N,N-Dimethylaminostyryl)anthracen, 9-(4-N,N-Diethylaminosty
ryl)anthracen, 9-(4-N,N-Dibenzylaminostyryl)anthracen, 4-Brom-9-(4-N,N-diethylamino
styryl)anthracen; α-(9-Antryl)-β-(3-carbazolyl)ethylen; und α-(9-Antryl)-β-(9-ethyl-3-
carbazolyl)ethylen; Stilbenverbindungen wie 4,4'-Bis-(diethylamino)stilben, 4-Diphenyl
amino-4'-methoxystilben und 4-Diethyl-amino-α-(p-diethylaminophenyl)stilben und 3-(p-
Methoxy-styryl-9-p-methoxyphenylcarbazol.
Die in den japanischen ungeprüften offengelegten Patentanmeldungen H05-
279285, H05-148214 und H05-306262 beschriebenen Diphenochinonverbindungen
werden als Elektronentransportmittel verwendet.
Die an den erfindungsgemäßen Photoleiter anpaßbaren Ladungstransport
mittel sind nicht auf die oben beschriebenen beschränkt. Die beschriebenen Ladungs
transportmittel können allein oder in passender Kombination verwendet werden.
Da die angegebenen Ladungstransportmittel und Ladungserzeugungsmittel
kaum als Film ausgebildet sind, wird eine Ladungserzeugungs- und -transportschicht
dadurch gebildet, daß die Beschichtungsflüssigkeit aufgebracht wird, die hergestellt
ist durch Dispergieren oder Auflösen eines Ladungstransportmittels und eines
Ladungserzeugungsmittels in einem passenden Bindemittel. Zu den bevorzugten
Bindemitteln gehören hydrophobe und in hohem Maß isolierende Polymere und
Copolymere, die die Bildung eines Films erleichtern. Im einzelnen gehört zu den
bevorzugten Bindemitteln Phenolharz, Polyesterharz, Vinylacetatharz, Polycarbo
natharz, Polypeptidharz, Celluloseharz, Polyvinylpyrrolidon, Polyethylenoxid, Polyvinyl
chloridharz, Polyvinylidenharz, Polystyrolharz, Polyvinylacetat, Styrol-Butadien-Co
polymer, Vinylidenchlorid-Acrylnitnl-Copolymer, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer,
Vinylchlorid-Vinylacetat-Maleinsäureanhydrid-Copolymer, Silicon-Alkydharz, Phenol-
Formaldehyd-Harz, Ethylen-Alkydharz, Polyvinylalkohol, Acryl-Copolymerharz, Metha
cryl-Copolymerharz, Siliconharz, Methacrylnitril-Copolymerharz und Polyvinylbutyral.
Da das Bindemittel mit dem höchstem Gewichtsanteil in der Ladungs
erzeugungs- und -transportschicht enthalten ist, beeinflussen seine Eigenschaften
erheblich die Eigenschaften des Photoleiters. Aus dem Gesichtspunkt der elektrischen
Eigenschaften und der Beständigkeit gegen wiederholtes Drucken sind Polycarbo
natharz, Polybutyralharz und Polyvinylformal-Harz zu bevorzugen. Polycarbonatharz
ist speziell für die erfindungsgemäße Materialkombination bevorzugenswert, da es
hervorragende elektrische Eigenschaften wie die Empfindlichkeit sowie eine her
vorragende Beständigkeit gegen wiederholtes Drucken aufweist.
Diese beschriebenen Bindemittel können einzeln oder in einer passenden
Kombination verwendet werden.
Falls notwendig, wird die Ladungserzeugungs- und -transportschicht mit
verschiedenen Zutaten dotiert, wie beispielweise mit Antioxidationsmitteln und
Lichtstabilisatoren zum Verhindern einer Verschlechterung, die durch das von der
Coronaentladung erzeugte Ozon, NOx oder Licht verursacht werden kann, mit
Plastifizierern und Planiermitteln dotiert.
Die Antioxidationsmittel umfassen Chromanolderivate wie Tocopherol,
Etherverbindungen der Chromanolderivate, estherifizierte Verbindungen der Chroma
nolderivate, Polyarylalkanverbindungen, Hydrochinonderivate, Monoetherverbindungen
der Hydrochinonderivate, Dietherverbindungen der Hydrochinonderivate, Benzophe
nonderivate, Benzotriazolderivate, Thioetherverbindungen, Phosphonesther, Phosphite,
Phenylendiaminderivate, Phenolverbindungen, gehinderte Phenolverbindungen, lineare
Aminverbindungen, zyklische Aminverbindungen und gehinderte Aminverbindungen.
Im einzelnen dargestellt, werden gehinderte Phenolverbindungen wie Irganox1010
(geliefert von Ciba Geigy Japan, Ltd.), Irganox565 (geliefert von Ciba Geigy Japan,
Ltd.) und Sumilyzer-MDP (geliefert von Sumitomo Chemical Co., Ltd.) sowie gehinder
te Aminverbindungen wie Sanol LS-622LD (geliefert von Sankyo Co., Ltd.) und Sanol
LS-2626 (geliefert von Sankyo Co., Ltd.) verwendet.
Vorzugsweise ist in der Ladungserzeugungs- und -transportschicht zur
Erniedrigung des Restpotentials und zur Erhöhung der Empfindlichkeit eine organische
Akzeptorverbindung enthalten. Zu den organischen Akzeptorverbindungen gehören
Verbindungen, die eine hohe Elektronenaffinität aufweisen, wie Bernsteinsäurean
hydrid, Maleinsäureanhydrid, Dibrombernsteinsäureanhydrid, Phthalsäureanhydrid, 3-
Nitrophthal-säureanhydrid, 4-Nitrophthalsäureanhydrid, Pyromellitsäureanhydrid,
Pyromellitsäure, Trimellitsäure, Trimellitsäureanhydrid, Phthalimid, 4-Nitrophthalimid,
Tetracyanethylen, Tetracyanchinodimethan, Chloranil, Bromanil, o-Nitrobenzoesäure
und p-Nitrobenzoesäure.
Die erfindungsgemäße Ladungserzeugungs- und -transportschicht wird
dadurch gebildet, daß man ein leitfähiges Substrat mit der Beschichtungsflüssigkeit
überzieht, die dadurch hergestellt worden ist, daß man das genannte Ladungstrans
portmittel, das genannte Ladungserzeugungsmittel, den genannten Binder und, falls
erforderlich, die genannten Zutaten in einem passenden Lösungsmittel löst, wobei das
Überziehen mit einem üblichen Beschichtungsinstrument wie einem Tauchbeschichter,
einem Sprühbeschichter, einem Drahtstabbeschichter, einem Applikator, einem
Abstreifmesser, einem Rollbeschichter, einer Lackgießanlage oder einem Perlbeschich
ter erfolgt, und durch Trocknen der Beschichtungsflüssigkeit.
Die Lösungsmittel für die Beschichtungsflüssigkeit umfassen Toluol, Xylol,
Monochlorbenzol, 1,2-Dichlorethan, Dichlormethan, 1,1,1-Trichlorethan, 1,1,2-Tri
chlorethylen, Tetrahydrofuran, Methyl-ethylketon, Cyclohexanon, Ethylacetat und
Butylacetat.
Das Instrument zum Dispergieren oder Auflösen bei der Herstellung der
Beschichtungsflüssigkeit ist beispielsweise ein Zerreiber, eine Kugelmühle, eine
Sandmühle, ein Hochgeschwindigkeitsmischer, ein Banbury-Mischer, ein Spec-
Mischer, eine Walzenmühle, eine Dreiwalzenmühle, ein Zerkleinerer "Nanomizer", eine
Fehltritt-Mühle, eine epizyklische Mühle oder eine Vibrationsmühle. Zusätzlich können
bei Bedarf Dispersionsmittel wie Glasperlen, Stahlperlen, Zirconoxidperlen, Aluminium
oxidkugeln, Zirkonoxidkugeln und Kiesel verwendet werden.
Für das leitfähige Substrat des erfindungsgemäßen Photoleiters kann
irgendein elektrisch leitfähiges Material verwendet werden. Das leitfähige Substrat kann
mit der Form eines flächigen Blatts, eines zylindrischen Rohrs, einer Scheibe oder
einer passenden wünschbaren Form geformt sein. Im einzelnen können eine Trommel,
eine Platte oder ein Blatt eines Metalls wie Aluminium, Vanadium, Nickel, Kupfer, Zink,
Palladium, Indium, Zinn, Platin, rostfreier Stahl, Chrom und Messing verwendet
werden. Auch werden eine Trommel, eine Scheibe oder ein Blatt von leitfähigem
Kunststoff oder aus einem Kunststoff, in dem ein elektrisch leitendes Material disper
giert ist, verwendet. Ferner wird auch eine Plastikfolie verwendet, die elektrisch leitfähig
gemacht ist durch Überziehen mit einem elektrisch leitenden Material wie einem
Metallpulver, Ruß, Kupferjodid, Kupferoxid, Titanoxid, Indiumoxid und Aluminiumoxid,
im Bedarfsfall zusammen mit einem Bindemittel, oder auch eine Plastikfolie, auf der
eine Metallschicht abgelagert oder auflaminiert ist.
Bei Bedarf ist eine Schicht, die als "Sperrschicht" oder als "Unterschicht-Film"
bezeichnet wird, zwischen das leitfähige Substrat und die Ladungserzeugungs- und
-transportschicht eingeschoben, und zwar zum Verhindern der Ladungsinjektion vom
leitfähigen Substrat in die Ladungserzeugungs- und -transportschicht, und zwar zum
Bewirken und zum Verbessern der Haftung zwischen dem leitfähigen Substrat und
jener Schicht.
Als Materialien für diesen Unterschicht-Film kommen beispielsweise Metall
oxide wie anodisiertes Aluminiumoxid oder Harze, die leicht als Film geformt werden
können, in Frage. Zu den Harzen gehören Polyamide wie Nylon 6, Nylon 66, Nylon
11, Nylon 610, copolymerisiertes Nylon und alkoxymethylisiertes Nylon; Casein;
Polyvinylalkohol; Polyvinylbutyral; Ethylen-Acrylsäure-Copolymer; Acrylharz; Methacryl
harz; Vinylchloridharz; Phenolharz; Epoxyharz; Polyesterharz; Alkydharz; Polycarbo
natharz; Urethanharz; Polyimidharz; Vinylidenchlorid-Harz; Vinylchlorid-Vinylacetat-
Copolymer; Gelatine; Nitrocellulose; und wasserlösliches Ethylen-Acrylsäure-Co
polymer. In diese Harze für den Unterschicht-Film können leitende, halbleitende oder
dielektrische Partikel wie Zinkoxid, Titanoxid, Aluminiumoxid bzw. Siliciumnitrid
Siliciumcarbid und Ruß (schwarzer Kohlenstoff) dispergiert werden. Diese Sperrschicht
oder dieser Unterschicht-Film ist vorzugsweise 0,1 bis 10 µm und noch weiter zu
bevorzugen 0,5 bis 3 µm dick.
Die Konzentration des Ladungserzeugungsmittels in einem Schichtenpaket
von Ladungserzeugungs- und Ladungstransportschichten hängt vom Abstand der
einzelnen Schicht vom Boden der untersten Schicht, also von der partiellen Dicke ab.
Dies ist in Fig. 6 anhand der schematischen Darstellung eines stapelartigen Pakets
von n Schichten dargestellt, nämlich den Schichten mit der jeweiligen Nummer i = 1
(unterste Schicht), . . . k (eine Zwischenschicht), . . . n (oberste Schicht). Die Konzen
tration des Ladungserzeugungsmittels in der Schicht i beträgt Ci also in der untersten
Schicht C1, in der Schicht i = k Ck und in der obersten Schicht Cu. Die Dicke der
Schicht i beträgt ti. Von der Unterseite der untersten Schicht i = 1 zur Oberseite der
Schicht i = k beträgt der dickenmäßige Abstand Dk und zur Oberseite der obersten
Schicht, was also die Gesamtdicke des Pakets darstellt, beträgt er Dn. Dann gilt für
die Verteilung der Konzentration des Ladungserzeugungsmittels gemäß einer bevor
zugten Regel:
Im folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf bevorzugte Aus
führungsformen und Beispiele beschrieben, die jedoch vom Fachmann vielfältig
abgewandelt werden können.
Es wurden drei Arten von Beschichtungsflüssigkeiten "a", "b" und "c" mit
unterschiedlicher Konzentration des Ladungserzeugungsmittels dadurch zubereitet
daß metallfreies Phthalocyanin vom Typ X als Ladungserzeugungsmittel, Tetra-
N,N,N',N'-phenyltoluidin gemäß der Strukturformel (II) in Fig. 4 als Ladungstransport
mittel und Polycarbonatharz (IUPILON PCZ-200, zu beziehen durch Mitsubishi Gas
Chemical Company, Inc.) als Bindemittel jeweils in einem in Tabelle 1 aufgelisteten
Zusammensetzungsverhältnis vermischt und die Mischungen mit 1000 Gewichtsteilen
Tetrahydrofuran in einer Kugelmühle durchgeknetet wurden.
Diese Beschichtungsflüssigkeiten wurden dazu verwendet, Photoleiter mit
dem in Fig. 1 dargestellten Aufbau herzustellen. Das Substrat 1 war ein zylindrisches
rohrförmiges leitfähiges Substrat 1 aus Aluminium.
Die Beschichtungsflüssigkeit für den Unterschicht-Film 2 wurde hergestellt
durch Auflösen von 1 Gewichtsteil von copolymerisiertem Polyamid (Amilan CM8000
zu beziehen von Toray Industries, Inc.) in 100 Gewichtsteilen Ethanol. Der
Unterschicht-Film 2 wurde in einer Dicke von 0,2 µm gebildet durch Auftragen dieser
Beschichtungsflüssigkeit auf das Substrat 1 und Trocknen der Beschichtungsflüssig
keit.
Die erste Ladungserzeugungs- und -transportschicht 4a wurde 7 µm dick auf
dem Unterschicht-Film 2 gebildet, indem die Beschichtungsflüssigkeit "a" durch eine
Tauchbeschichtung auf dem Unterschicht-Film 2 aufgebracht und dort getrocknet
wurde. Auf dieser ersten Ladungserzeugungs- und -transportschicht 4a wurde die
zweite Ladungserzeugungs- und -transportschicht 4b in einer Dicke von 7 µm durch
Tauchbeschichtung und Trocknen der Beschichtungsflüssigkeit "b" auf der Schicht 4a
gebildet. Hierauf wurde die dritte Ladungserzeugungs- und -transportschicht 4c von
7 µm Dicke auf der zweiten Schicht 4b durch Tauchbeschichtung und Trocknung der
Beschichtungsflüssigkeit "c" auf der Schicht 4b gebildet. Somit wurde insgesamt ein
Photoleiter A1 mit einem dreischichtigen photoleitenden Film von 21 µm Dicke gemäß
dem in Fig. 1 gezeigten Aufbau hergestellt.
Der so erhaltene Photoleiter A1 wurde hinsichtlich der anfänglichen elek
trischen Eigenschaften in der folgenden Weise als Photohalbleiter geprüft. Der
Photoleiter wurde in einem im Handel erhältlichen Halbleiter-Laserstrahldrucker
montiert, dessen Elektrisierungsvorrichtung gegen eine Scorotron-Elektrisierungsvor
richtung ausgetauscht wurde, die mit einer Coronaentladungsladung von +6,5 kV und
einer Gitterspannung von +800 V arbeitet, so daß der Drucker in einem positiven
Aufladungsmodus operierte. Die Photoleiteroberfläche wurde elektrisch geladen, also
elektrisiert, das Oberflächenpotential des keinem Laserstrahl ausgesetzten, aufge
ladenen Photoleiters wurde als Dunkelpotential an der Position der Entwicklungsstation
gemessen, und dann wurde, ebenfalls an der Position der Entwicklungsstation, das
Oberflächenpotential nach einer Bestrahlung durch einen Laserstrahl mit 780 nm
Wellenlänge und einer Bestrahlungsenergie von µJ/cm2 als Hellpotential gemessen.
Das Dunkelpotential wurde zum Auswerten der Aufladungsfähigkeit des Photoleiters
und das Hellpotential zum Auswerten der Lichtempfindlichkeit des Photoleiters
verwendet. Dann wurde der Photoleiter einem Beständigkeitstest, nämlich dem
Drucken von 20 000 Blatt Papier der Größe A4, unterworfen. Es wurden vor und nach
dem Test die elektrischen Eigenschaften gemessen und die Bildqualitäten ausge
wertet. Die Beständigkeit des Photoleiters gegen wiederholtes Drucken wurde
aufgrund der Änderungen der elektrischen Eigenschaften und der Bildqualität zwi
schen vor und nach dem Test ausgewertet. Tabelle 2 zeigt die Ergebnisse in aufgeli
steter Form.
Wie der Tabelle 2 entnehmbar ist, zeigt der Photoleiter A1 eine hervorragende
anfängliche Fähigkeit der Aufladung und eine hervorragende Empfindlichkeit. Die
Eigenschaften des Photoleiters A1 ändern sich durch den Druck-Beständigkeitstest
nur wenig. Die Bildqualitäten des Photoleiters A1 zeigen wenig Verschlechterung vor
und nach dem Test. Der Photoleiter A1 gemäß der Ausführungsform 1 ist also ein
praktischer Photoleiter, der hervorragende elektrische Eigenschaften und eine sehr
gute Beständigkeit aufweist.
Diese Ausführungsform hat den Aufbau von Fig. 2. Der Unterschicht-Film 2
wurde in gleicher Weise wie derjenige der Ausführungsform 1 auf dem zylindrischen
rohrförmigen leitfähigen Substrat 1 aus Aluminium ausgebildet. Auf ihm wurde durch
Tauchbeschichtung und Trocknen der Beschichtungsflüssigkeit "a" die erste Ladungs
erzeugungs- und -transportschicht 4d mit einer Dicke von 14 µm gebildet. Auf dieser
wurde dann durch Tauchbeschichtung und Trocknen der Beschichtungsflüssigkeit "c"
die zweite Ladungserzeugungs- und -transportschicht 4e mit einer Dicke von 7 µm
gebildet. Insgesamt wurde also ein Photoleiter A2 mit einem zweischichtigen, 21 µm
dicken photoleitendem Film gemäß Fig. 2 hergestellt.
Der Photoleiter A2 wurde in gleicher Weise wie der Photoleiter gemäß der
Ausführungsform 1 geprüft. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 2 niedergelegt.
Wie der Tabelle 2 entnehmbar ist, zeigt der Photoleiter A2 hervorragende
Anfangselektrisierungs-Fähigkeit und hervorragende Empfindlichkeit. Beim Druck-
Beständigkeitstest ändern sich die Eigenschaften des Photoleiters A2 nur wenig. Die
Bildqualitäten des Photoleiters A2 zeigen zwischen vor und nach dem Test wenig
Verschlechterung. Beim Photoleiter A2 handelt es sich also um einen praktischen
Photoleiter, der hervorragende elektrische Eigenschaften und eine hervorragende
Beständigkeit zeigt.
In gleicher Weise wie beim Photoleiter A1 wurde auf einem zylindrischen
rohrförmigen Aluminiumsubstrat ein Unterschicht-Film entsprechend dem Film 2
gebildet. Es wurde eine Beschichtungsflüssigkeit für eine Ladungstransportschicht
dadurch hergestellt, daß 40 Gewichtsteile des Ladungstransportmittels, das auch bei
der Ausführungsform 1 verwendet wurde, und 40 Gewichtsteile des bei der Aus
führungsform 1 verwendeten Bindemittels in 1000 Gewichtsteilen Tetrahydrofuran
aufgelöst wurden. Durch Tauchbeschichtung in dieser Beschichtungsflüssigkeit und
durch deren Trocknung wurde eine 20 µm dicke Ladungstransportschicht auf dem
Unterschicht-Film hergestellt. Sodann wurde eine Beschichtungsflüssigkeit für die
Ladungserzeugungsschicht hergestellt, indem 60 Gewichtsteile des bei der Aus
führungsform 1 verwendeten Bindemittels in 2000 Gewichtsteilen Tetrahydrofuran
aufgelöst wurden und 40 Gewichtsteile metallfreien Phthalocyanins vom Typ X durch
Behandlung in einer Kugelmühle in der beschriebenen Lösung dispergiert wurden.
Auf der Ladungstransportschicht wurde dann durch Sprühbeschichtung und Trock
nung der Beschichtungsflüssigkeit eine 1 µm dicke Ladungserzeugungsschicht
gebildet. Hierdurch wurde also ein invers laminierter Photoleiter V1 mit einem photolei
tendem Film, der eine Ladungserzeugungsschicht auf einer Ladungstransportschicht
hat, hergestellt.
Der Photoleiter V1 wurde in gleicher Weise wie der Photoleiter A1 geprüft.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 niedergelegt.
Wie aus der Tabelle 2 ersichtlich zeigt der Photoleiter V1 vergleichbare
Anfangseigenschaften wie der Photoleiter gemäß der Ausführungsform 1. Jedoch
werden beim Druck-Beständigkeitstest schon nach dem Druck von 500 Blatt viele
weiße Streifen auf dem durchgehend schwarzen Hintergrund erzeugt. Der Photoleiter
V1 gemäß dem Vergleichsbeispiel kann also in der Praxis nicht verwendet werden.
Gemäß dem Vergleichsbeispiel 2 wurde ein Photoleiter V2 in gleicher Weise
wie der Photoleiter V1 hergestellt mit der Ausnahme, daß die Ladungstransportschicht
14 µm und die Ladungserzeugungsschicht 7 µm dick waren. Der Photoleiter V2 wurde
in gleicher Weise wie der Photoleiter A1 geprüft. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2
wiedergegeben.
Wie die Tabelle 2 zeigt, ist beim Photoleiter V2 das anfängliche Hellpotential
nahezu gleich dem anfänglichen Dunkelpotential. Der Photoleiter V2 zeigt also nahezu
keine Lichtempfindlichkeit und ist deshalb nicht praktisch anwendbar.
Es wurde für die Ladungstransportschicht eine Beschichtungsflüssigkeit
präpariert, die keinerlei Ladungserzeugungsmittel enthält, indem bei der beschriebe
nen Beschichtungsflüssigkeit "a" das Ladungserzeugungsmittel durch die gleiche
Menge von Ladungstransportmittel ersetzt wurde. Sodann wurde ein Photoleiter V3
nach dem Vergleichsbeispiel 3 in gleicher Weise wie der Photoleiter A1 entsprechend
der Ausführungsform 1 hergestellt mit der Ausnahme, daß unter Verwendung der
beschriebenen Beschichtungsflüssigkeit eine 14 µm dicke Ladungstransportschicht
und unter Verwendung der Beschichtungsflüssigkeit "c" eine 7 µm dicke Ladungs
erzeugungs- und -transportschicht auf der zuerst gebildeten Ladungstransportschicht
so aufgebracht wurden, daß ein photoleitender Film einer Dicke von 21 µm gebildet
wurde.
Der Photoleiter V3 wurde in gleicher Weise wie der Photoleiter A1 geprüft.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 niedergelegt.
Wie Tabelle 2 zeigt, sind zwar die Anfangseigenschaften und die Ausgangs-
Bildqualität des Photoleiters V3 hervorragend, jedoch ändert sich während des Druck-
Beständigkeitstests das Hellpotential erheblich, die Empfindlichkeit geht zurück und
die Dichte des durchgehend schwarzen Hintergrunds wird niedriger mit vielen weißen
Streifen, die nicht mit Toner bedeckt sind. Der Photoleiter V3 eignet sich also kaum
für den praktischen Gebrauch.
Ein Photoleiter V4 gemäß dem Vergleichsbeispiel 4 wurde in gleicher Weise
wie der Photoleiter A1 hergestellt, mit der Ausnahme, daß der photoleitende Film des
Photoleiters V4 ein einschichtiger Film von 21 µm Dicke war, der aus einer Ladungs
erzeugungs- und -transportschicht bestand, die unter Verwendung der Beschichtungs
flüssigkeit "c" gebildet wurde.
Der Photoleiter V4 wurde in gleicher Weise wie der Photoleiter A1 geprüft.
Die Ergebnisse sind in der Tabelle 2 niedergelegt.
Wie Tabelle 2 zeigt, zeigt der Photoleiter V4 hervorragende Anfangseigen
schaften. Jedoch tritt eine erhebliche Erniederung des Dunkelpotentials, nämlich in
einem Ausmaß von 350 V auf, was in der Folge eine erhebliche Erniedrigung der
Aufladungsfähigkeit mit sich bringt; und das Hellpotential steigt im Druck-Beständig
keitstest auf das Zweifache des Anfangswerts an. Die Dichte der Ausgangsbilder
erniedrigt sich und der nicht belichtete, an sich weiße Hintergrund ist mit einer dünnen
Tonerschicht bedeckt. Der Photoleiter V4 erzeugt also im praktischen Gebrauch viele
Probleme.
Ein Photoleiter A3 entsprechend der Ausführungsform 3 wurde in gleicher
Weise wie der Photoleiter A1 hergestellt, mit der Ausnahme, daß darin als Ladungs
erzeugungsmittel Titanylphthalocyanin des Typs Y verwendet wurde, das eine höchste
Beugungsspitze bei 27,2° des Bragg-Winkels 2θ bei einem Röntgenstrahlen-Beugungs
spektrum, gemessen mit Cu-K-α-Strahlung, aufweist.
Der Photoleiter A3 wurde in gleicher Weise wie der Photoleiter A1 geprüft.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 wiedergegeben.
Wie der Tabelle 2 zu entnehmen ist, zeigt der Photoleiter A3 hervorragende
elektrische Eigenschaften und eine hervorragende Beständigkeit gegen wiederholtes
Drucken, ähnlich wie die Photoleiter A1 und A2.
Ein Photoleiter V5 gemäß dem Vergleichsbeispiel V5 wurde in gleicher Weise
wie der Photoleiter V3 hergestellt mit der Ausnahme, daß bei V5 als Ladungserzeu
gungsmittel Titanylphthalocyanin wie bei der Ausführungsform 3 verwendet wurde.
Der Photoleiter V5 wurde in gleicher Weise wie der Photoleiter A1 geprüft.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 wiedergegeben.
Wie Tabelle 2 zeigt, ist, obwohl die Anfangseigenschaften und die Ausgangs
bildqualität des Photoleiters V5 sehr gut sind, das Hellpotential während des Druck-
Beständigkeitstests einer erheblichen Änderung in Richtung zu sehr hohen Werten
unterworfen, die Empfindlichkeit sinkt ab, die Dichte des durchgehend schwarzen
Hintergrunds erniedrigt sich und es werden viele weiße Streifen, die nicht mit Toner
bedeckt sind, erzeugt. Der Photoleiter V5 eignet sich also kaum für den praktischen
Gebrauch.
Ein Photoleiter V6 gemäß dem Vergleichsbeispiel V6 wurde in gleicher
Weise wie der Photoleiter V4 hergestellt mit der Ausnahme, daß bei V6 als Ladungs
erzeugungsmittel Titanylphthalocyanin vom Typ Y wie bei der Ausführungsform 3
verwendet wurde. Der Photoleiter V6 wurde in gleicher Weise wie der Photoleiter A1
geprüft. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 wiedergegeben.
Wie Tabelle 2 entnehmbar ist, zeigt der Photoleiter V6 hervorragende
Anfangseigenschaften und eine sehr gute Anfangsqualität der Ausgangsbilder, ebenso
wie der Photoleiter V4 gemäß dem Vergleichsbeispiel 4. Jedoch sinkt das Dunkelpo
tential erheblich, nämlich um 350 V, ab, was weiterhin eine starke Erniedrigung der
Aufladbarkeit bewirkt, und steigt des Hellpotential beim Druck-Beständigkeitstest zu
einem Wert gleich dem dreifachen Wert des Anfangswerts an. Die Dichte der Aus
gangsbilder erniedrigt sich und der nicht durch Belichtungslicht bestrahlte weiße
Hintergrund ist mit einer dünnen Tonerschicht bedeckt. Der Photoleiter V6 ergibt also
im praktischen Gebrauch viele Probleme.
Es wurde ein Photoleiter A4 gemäß der Ausführungsform 4 in gleicher Weise
wie der Photoleiter A2 gemäß der Ausführungsform 2 hergestellt mit der Ausnahme
daß als Ladungserzeugungsmittel Titanylphthalocyanin vom Typ α und als Ladungs
transportmittel p-Diphenylaminobenzaldehyd-diphenylhydrazon wie es durch die
Strukturformel (III) in Fig. 5 angegeben ist, verwendet wurde.
Der Photoleiter A4 wurde in gleicher Weise wie der Photoleiter A1 geprüft.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 wiedergegeben.
Wie der Tabelle 2 zu entnehmen ist, zeigte der Photoleiter A4 hervorragende
Eigenschaften und eine hervorragende Beständigkeit gegen wiederholtes Drucken
in gleicher Weise wie die Photoleiter gemäß den oben beschriebenen bevorzugten
Ausführungsformen.
Ein Photoleiter AS gemäß der Ausführungsform 5 wurde in gleicher Weise wie
der Photoleiter A4 hergestellt mit der Ausnahme, daß als Ladungserzeugungsmittel
Titanylphthalocyanin verwendet wurde, wie es in der japanischen ungeprüften
offengelegten Patentanmeldung H08-145384 beschrieben ist und wie es eine höchste
Beugungsspitze bei 9,6° des Bragg-Winkels 2θ in einem Röntgenstrahlen-Beugungs
spektrum, gemessen mit Cu-K-α-Strahlung, aufweist.
Der Photoleiter A5 wurde in gleicher Weise wie der Photoleiter A1 geprüft.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 wiedergegeben.
Wie der Tabelle 2 zu entnehmen ist, zeigt der Photoleiter A5 hervorragende
elektrische Eigenschaften und eine hervorragende Beständigkeit gegen wiederholtes
Drucken in ähnlicher Weise wie die Photoleiter gemäß den oben beschriebenen
bevorzugten Ausführungsformen.
Wie erläutert, enthält der erfindungsgemäße Photoleiter ein leitfähiges Substrat
und einen photoleitenden Film auf dem leitfähigen Substrat, wobei dieser Film eine
Mehrzahl von Ladungserzeugungs- und -transportschichten umfaßt, die übereinander
laminiert sind, und jede Schicht als Ladungserzeugungsmittel eine Phthalocyanin
verbindung, wie sie in der allgemeinen Formel (I) in Fig. 3 angegeben ist, sowie ein
Ladungstransportmittel, die in einem Bindemittel dispergiert oder aufgelöst sind
enthält und die Konzentration des Ladungserzeugungsmittels in den oberen Schichten
höher ist als in den unteren Schichten. Die beschriebene Struktur erleichtert das
Erhalten eines Photoleiters vom Typ mit positiver elektrischer Aufladung, der her
vorragende elektrische Eigenschaften, wenig Veränderung der Eigenschaften durch
Umwelteinflüsse oder durch wiederholten Gebrauch und hervorragende Beständigkeit
gegen wiederholtes Drucken aufweist und das Erzielen von Ausgangsbildern hoher
Qualität erleichtert.
Claims (8)
1. Photoleiter für die Elektrophotographie, mit einem leitfähigen Substrat (1) und
auf diesem einem photoleitenden Film (3a, 3b), der eine Mehrzahl von
Schichten (4a-4e) umfaßt, von denen jede ein Ladungserzeugungsmittel und
ein Ladungstransportmittel enthält und hierdurch eine Ladungserzeugungs
funktion und eine Ladungstransportfunktion erfüllt, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ladungserzeugungsmittel eine durch die folgende Formel (I) ange
gebene Phthalocyaninverbindung umfaßt,
wobei M = TiO, 2H oder Cu; R1, R2, R3 und R4, jeweils unabhängig vonein ander, = Wasserstoff oder eine Methylgruppe; und k, l, m und n, jeweils unabhängig voneinander, = 0, 1, 2, oder 3; und daß die Konzentration des Ladungserzeugungsmittels in einer oberen Schicht (4c, 4e) der Mehrzahl der Schichten höher ist als die Konzentration dieses Ladungserzeugungsmittels in einer tieferen Schicht (4a, 4d).
wobei M = TiO, 2H oder Cu; R1, R2, R3 und R4, jeweils unabhängig vonein ander, = Wasserstoff oder eine Methylgruppe; und k, l, m und n, jeweils unabhängig voneinander, = 0, 1, 2, oder 3; und daß die Konzentration des Ladungserzeugungsmittels in einer oberen Schicht (4c, 4e) der Mehrzahl der Schichten höher ist als die Konzentration dieses Ladungserzeugungsmittels in einer tieferen Schicht (4a, 4d).
2. Photoleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration
des Ladungserzeugungsmittels in der obersten Schicht (4c, 4e) 25 Ge
wichts-% oder weniger in Bezug zum Gesamtgewicht der Feststoffe in der
obersten Schicht beträgt.
3. Photoleiter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Konzentration des Ladungserzeugungsmittels in einer der Schichten das
Produkt der Konzentration des Ladungserzeugungsmittels in der obersten
Schicht und des Verhältnisses der Dicke von der Unterseite der untersten
Schicht zur Oberseite dieser einen Schicht zur Dicke von der Unterseite der
untersten Schicht zur Oberseite der obersten Schicht ist.
4. Photoleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Phthtalocyaninverbindung metallfreies Phthalocyanin ist.
5. Photoleiter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das metallfreie
Phthalocyanin solches vom Typ X ist.
6. Photoleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Phthalocyaninverbindung Titanylphthalocyanin ist.
7. Photoleiter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Titanylpht
halocyanin eine höchste Spitze bei 27,2° ± 0,2° des Bragg-Beugungswinkels
2θ in einem Röntgenstrahlen-Beugungsspektrum, das mit Cu-K-α-Strahlung
gemessen wird, hat.
8. Photoleiter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Titanylpht
halocyanin eine höchste Spitze bei 9,6° ± 0,2° des Bragg-Beugungswinkels
2θ in einem Röntgenstrahlen-Beugungsspektrum, das mit Cu-K-α-Strahlung
gemessen wird, hat.
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|---|---|---|---|
| 8181 | Inventor (new situation) |
Inventor name: MIMURA, TADASHI, KAWASAKI, JP Inventor name: ASAKAWA, TADASHI, KAWASAKI, JP Inventor name: KIMURA, HIROSHI, KAWASAKI, JP Inventor name: YAMADA, YOJI, KAWASAKI, JP Inventor name: TAMURA, SHINICHI, KAWASAKI, JP |
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