DE19845457A1 - Photoleiter für die Elektrophotographie - Google Patents
Photoleiter für die ElektrophotographieInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen im folgenden einfach als "Photoleiter" bezeichne
ten Photoleiter für die Elektrophotographie, der sich für elektrophotographische Geräte wie
Drucker und Kopiergeräte eignet. Der erfindungsgemäße Photoleiter soll eine hohe Empfindlich
keit und ein niedriges Restpotential aufweisen. Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf einen
Photoleiter, der keine optische Ermüdung zeigt.
Die üblichen photosensitiven Materialien für Photoleiter umfassen anorganische
Photoleitermaterialien wie Selen und Selenlegierungen, anorganische Photoleitermaterialien wie
Zinkoxid und Cadmiumsulfid, die in einem Harzbindemittel verteilt sind, organische Photoleiter
materialien wie Poly-N-vinylcarbazol und Polyvinylanthracen, und organische Photoleitermateria
lien wie Phthalocyaninverbindungen und Bisazoverbindungen, die in einem Harzbindemittel
dispergiert sind oder durch Vakuum-Niederschlagung aufgebracht sind.
Der Photoleiter muß Oberflächenladungen bei Dunkelheit halten, elektrische Ladungen
in Antwort auf empfangenes Licht erzeugen und die elektrischen Ladungen in Antwort auf das
empfangene Licht transportieren. Die Photoleiter können in Monoschicht-, Funktionstrennungs- und
Mehrschicht-Photoleiter klassifiziert werden. Der Monoschicht-Photoleiter umfaßt eine
Schicht, die alle beschriebenen benötigten Funktionen ausführt. Der Mehrschicht-Photoleiter
umfaßt eine als Ladungserzeugungsschicht bezeichnete Schicht, die zur Ladungserzeugung
beiträgt, und eine Ladungstransportschicht, die dazu beiträgt, die Oberflächenladungen bei
Dunkelheit festzuhalten und sie bei empfangenem Licht zu transportieren.
Beispielsweise wird bei der elektrophotographischen Bildformierung das sogenannte
Carlson-Verfahren angewandt. Die Bildformierung durch das Carlson-Verfahren umfaßt die
Schritte, daß die Oberfläche des Photoleiters bei Dunkelheit durch Coronaentladung elektrisch
geladen wird, daß elektrostatische latente Bilder der ursprünglichen Zeichen und Bilder auf der
elektrisch geladenen Oberfläche des Photoleiter gebildet werden, daß die elektrostatischen
latenten Bilder mit Toner entwickelt werden und daß die entwickelten Tonerbilder auf einem
Träger wie beispielsweise Papier fixiert werden. Nach dem Kopieren der Tonerbilder wird der
Photoleiter neutralisiert, der restliche Toner entfernt und der Photoleiter optisch neutralisiert.
Dann kann der Photoleiter erneut verwendet werden.
In jüngerer Zeit wurden organische Photoleitermaterialien hauptsächlich aufgrund ihrer
Flexibilität, ihrer thermischen Stabilität und ihrer leichten Filmbildung verwendet. Beispielsweise
beschreibt die US-PS 3484237 einen Photoleiter, der Poly-N-vinylcarbazol und 2,4,7-Trinitro
fluoren-9-one enthält. Die japanische ungeprüfte offengelegte Patentanmeldung S47-37543
beschreibt einen Photoleiter, der als Hauptkomponente ein organisches Pigment enthält. Und
die japanische ungeprüfte offengelegte Patentanmeldung S47-10785 beschreibt einen Photolei
ter, der einen eutektischen Komplex enthält, welcher aus einem Farbstoff und einem Harz
besteht.
In letzter Zeit wurden hauptsächlich Funktionstrennungs-Photoleiter mit mehrschichti
gem Laminataufbau einschließlich einer Ladungserzeugungsschicht, die ein Ladungserzeu
gungsmittel enthält, und einschließlich einer Ladungstransportschicht, die ein Ladungstransport
mittel enthält, verwendet. Unter den mehrschichtigen Photoleitern wurden viele mit negativer
Elektrisierung vorgeschlagen. Der Photoleiter mit negativer Elektrisierung enthält eine Ladungs
erzeugungsschicht, die durch Vakuum-Niederschlagung eines organischen Ladungserzeugungs
pigments oder durch Dispergieren eines organischen Ladungserzeugungspigments in einem
Bindemittel-Harz entsteht, und eine Ladungstransportschicht, die durch Dispergieren einer
organischen niedermolekularen Verbindung als Ladungstransportmittel in einem Bindemittel-Harz
entsteht.
Wenn auch die organischen Photoleitermaterialien viele Vorteile aufweisen, die die
anorganischen Photoleitermaterialien nicht haben, gibt es doch bisher kein organisches
Photoleitermaterial, mit dem sämtliche für einen Photoleiter zur Elektrophotographie erforderli
chen Eigenschaften leicht realisierbar sind. Die wiederholte Verwendung eines bekannten
organischen Photoleiters bewirkt eine Erniedrigung des elektrischen Ladepotentials, einen
Anstieg des Restpotentials und eine Änderung der Empfindlichkeit, was wiederum zu einer
schlechten Bildqualität führt. Obwohl nicht alle Ursachen der Verschlechterung bisher geklärt
sind, wird als Grund dafür die Zersetzung des Ladungstransportmittels aufgrund wiederholter
Belichtung mit dem Licht für die Bildformierung und dem Licht für die Neutralisierung und
aufgrund der Belichtung von außen während der Wartungsarbeiten angesehen. Um die
Entstehung der optischen Ermüdung zu verhindern, ist vorgeschlagen worden, die Oberflächen
schutzschicht oder den photosensitiven Film mit einem Farbstoff oder einem Ultraviolett-
Absorbierer zu dotieren. Beispielsweise beschreibt die japanische ungeprüfte offengelegte
Patentanmeldung S58-160957 das Einbringen eines Farbstoffs oder eines Ultraviolett-Absorbie
rers, die einen Absorptionswellenlängenbereich haben, der den Absorptionswellenlängenbereich
der Ladungstransportschicht im Oberflächenschutzfilm enthält. Die japanische ungeprüfte
offengelegte Patentanmeldung S58-163946 beschreibt die Dotierung der Ladungstransport
schicht mit einem gelben Farbstoff.
Die bekannten Techniken zur Verhinderung einer Zersetzung des Ladungstransport
mittels haben keine zufriedenstellenden Ergebnisse erbracht. Das Dotieren mit dem Farbstoff
oder mit dem Ultraviolett-Absorbierer bewirkt eine Erniedrigung der Empfindlichkeit und eine
Erhöhung des Restpotentials.
Demgemäß soll durch die Erfindung ein Photoleiter geschaffen werden, der diese
Probleme der bekannten Photoleiter vermeidet. Weiterhin soll durch die Erfindung ein Photoleiter
geschaffen werden, der eine hohe Empfindlichkeit und ein niedriges Restpotential aufweist.
Weiterhin ist es erwünscht, daß der Photoleiter keine optische Ermüdung zeigt.
Als Ergebnis ausführlicher und intensiver Untersuchungen haben die Erfinder her
ausgefunden, daß die vorgenannten Ziele der Erfindung erreicht werden durch Zugeben
spezifischer Farbstoffverbindungen, die bisher in den bekannten Photoleitern nicht verwendet
werden, im photoempfindlichen Film oder im Oberflächenschutzfilm.
Entsprechend wird gemäß einem Aspekt der Erfindung ein Photoleiter für die Elek
trophotographie geschaffen, der ein leitfähiges Substrat und auf diesem einen photosensitiven
Film umfaßt, der eine orangene Farbstoffverbindung enthält.
Vorteilhafterweise umfaßt der photosensitive Film eine Ladungserzeugungsschicht und
eine Ladungstransportschicht, die die orange Farbstoffverbindung enthält.
Vorzugsweise umfaßt der Photoleiter weiterhin auf dem photosensitiven Film einen
Oberflächenschutzfilm.
Vorzugsweise enthält auch der Oberflächenschutzfilm eine orange Farbstoffverbindung.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Photoleiter für die Elektrophoto
graphie geschaffen, der ein leitfähiges Substrat, einen photosensitiven Film auf dem leitfähigen
Substrat und einen Oberflächenschutzfilm auf dem photosensitiven Film umfaßt, wobei der
Oberflächenschutzfilm eine orangene Farbstoffkomponente enthält.
Vorzugsweise ist die orange Farbstoffkomponente eine der folgenden Verbindungen:
1-Phenylazo-2-naphthol, 1-(2,4-Xylidylazo)-2-naphthol, 1-((p-Phenylazo)Phenyl)azo-2-naphthol, 1-(4-o-Tolylazo-o-tolylazo)-2-naphthol, 1-(o-Anisylazo)-2-naphthol, 4-(Phenylazo)resorcinol, 3,6-Bis(dimethylamino)acridin, 1-Phenylazo-2-naphthylamin, 4-Phenylazo-1-naphthylamin, p-Phenylazophenol, 4-[4-(Phenylazo)-1-naphthylazo]phenol und 3-[N-Ethyl-4(4-nitrnphenyla zo)phenylamino]propionitril.
1-Phenylazo-2-naphthol, 1-(2,4-Xylidylazo)-2-naphthol, 1-((p-Phenylazo)Phenyl)azo-2-naphthol, 1-(4-o-Tolylazo-o-tolylazo)-2-naphthol, 1-(o-Anisylazo)-2-naphthol, 4-(Phenylazo)resorcinol, 3,6-Bis(dimethylamino)acridin, 1-Phenylazo-2-naphthylamin, 4-Phenylazo-1-naphthylamin, p-Phenylazophenol, 4-[4-(Phenylazo)-1-naphthylazo]phenol und 3-[N-Ethyl-4(4-nitrnphenyla zo)phenylamino]propionitril.
Das blaue Licht und das ultraviolette Licht zeigen chemische Aktivitäten ausreichender
Stärke, um das Ladungstransportmittel zu zersetzen. Die orange Farbstoffverbindung, mit der
der photosensitive Film oder der Oberflächenschutzfilm dotiert sind, absorbiert oder unterbricht
das blaue Licht oder das ultraviolette Licht, ohne die elektrophotographischen Eigenschaften
wie die Empfindlichkeit und das Restpotential nachteilig zu beeinflussen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch einen Photoleiter mit negativer elektrischer
Aufladung und Funktionstrennung;
Fig. 2 einen schematischen Querschnitt durch einen Photoleiter mit positiver elektrischer
Aufladung und Funktionstrennung;
Fig. 3 einen schematischen Querschnitt durch einen Monoschicht-Photoleiter der hauptsäch
lich von der Art der positiven elektrischen Aufladung ist;
Fig. 4 einen schematischen Querschnitt durch einen weiteren Photoleiter mit negativer
elektrischer Aufladung und Funktionstrennung;
Fig. 5 einen schematischen Querschnitt durch einen weiteren Photoleiter mit positiver
elektrischer Aufladung und Funktionstrennung;
Fig. 6 einen schematischen Querschnitt durch einen weiteren Monoschicht-Photoleiter, der
hauptsächlich von der Art der positiven elektrischen Aufladung ist.
Die Erfindung ist anwendbar bei einem Photoleiter mit negativer elektrischer Aufladung
und Funktionstrennung, wie er in Fig. 1 dargestellt ist, bei einem Photoleiter mit positiver
elektrischer Aufladung und Funktionstrennung, wie er Fig. 2 dargestellt ist, bei einem Mono
schicht-Photoleiter von hauptsächlich positiver elektrischer Aufladung, wie er in Fig. 3 dar
gestellt ist, bei dem weiteren Photoleiter mit negativer elektrischer Aufladung und Funktions
trennung, wie er in Fig. 4 dargestellt ist, bei dem weiteren Photoleiter mit positiver elektrischer
Aufladung und Funktionstrennung, wie er in Fig. 5 dargestellt ist, und bei dem weiteren
Monoschicht-Photoleiter vorwiegend für positive elektrische Aufladung, wie er in Fig. 6
dargestellt ist.
Fig. 1 zeigt ein leitfähiges Substrat 1, auf dem ein Unterschichtfilm 2 gebildet ist,
sowie eine Ladungserzeugungsschicht 3 auf dem Unterschichtfilm 2 und eine Ladungstransport
schicht 4 auf der Ladungserzeugungsschicht 3, wobei die Schichten 3 und 4 zusammen einen
photosensitiven Film 6 bilden.
Der Photoleiter von Fig. 2 umfaßt wiederum das leitfähige Substrat 1, den Unter
schichtfilm 2 auf dem leitfähigen Substrat 1 und den photosensitiven Film 6 auf dem Unter
schichtfilm 2. Der photosensitive Film 6 umfaßt die Ladungserzeugungsschicht 3 und die
Ladungstransportschicht 4, wobei jedoch die Ladungstransportschicht 4 auf dem Unterschicht
film 2 sitzt und die Ladungserzeugungsschicht 3 auf der Ladungstransportschicht 4 sitzt.
In Fig. 3 ist wiederum das leitfähige Substrat 1 mit dem darauf aufgebrachten
Unterschichtfilm 2 gezeigt. Auf dem Unterschichtfilm 2 befindet sich als Monoschicht ein
einzelner photosensitiver Film 6A.
Fig. 4 zeigt wiederum das leitfähige Substrat 1, auf diesem den Unterschichtfilm 2
auf diesem den photosensitiven Film 6 und sodann einen Oberflächenschutzfilm 5. Wiederum
umfaßt der photosensitive Film 6 die Ladungserzeugungsschicht 3, die auf dem Unterschichtfilm
2 sitzt, und die Ladungstransportschicht 4 auf der Ladungserzeugungsschicht 3.
Der Photoleiter nach Fig. 5 umfaßt das photoleitende Substrat 1, den Unterschichtfilm
2 auf dem Substrat 1, den photosensitiven Film 6 auf dem Unterschichtfilm 2 und den Ober
flächenschutzfilm 5 auf dem photosensitiven Film 6. Die Komponenten des photosensitiven Films
6, nämlich die Schichten 3 und 4 sind hier so angeordnet, daß die Ladungstransportschicht 4
auf dem Unterschichtfilm 2 und die Ladungserzeugungsschicht 3 auf der Ladungstransport
schicht 4 aufgebracht sind.
Der Photoleiter von Fig. 6 umfaßt das photoleitende Substrat 1, den Unterschichtfilm
2 auf dem Substrat 1, den photosensitiven Monoschichtfilm 6A auf dem Unterschichtfilm 2 und
den Oberflächenschutzfilm 5 auf dem photosensitiven Film 6A.
Das leitfähige Substrat 1 dient sowohl als Elektrode des Photoleiters als auch als
Träger zum Tragen der anderen Schichten. Das Substrat 1 kann die Form eines zylindrischen
Rohrs, einer Platte oder auch eines Films haben. Es besteht aus metallischem Material wie
Aluminium, rostfreiem Stahl oder Nickel, oder auch aus Glas oder einem Kunststoff oder Harz.
Das Glas und der Kunststoff sind so behandelt, daß sie eine gewisse elektrische Leitfähigkeit
aufweisen.
Der Unterschichtfilm 2 ist ein hauptsächlich aus Harz bestehender Film oder ein Film
aus anodisiertem Aluminiumoxid oder derartigen Oxiden. Er wird bei Bedarf aufgebracht, um
zu verhindern, daß eine unnötige Ladungsinjektion vom leitfähigen Substrat zum photosensitiven
Film bewirkt wird, um Oberflächendefekte des leitfähigen Substrats zu überdecken und um die
Anhaftung des photosensitiven Films zu verbessern. Als Harzbindemittel für den Unterschichtfilm
2 können folgende Substanzen genannt werden: Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol,
Acrylharz, Vinylchloridharz, Vinylacetatharz, Polyurethanharz, Epoxyharz, Polyesterharz,
Melaminharz, Siliconharz, Polvinylbutyralharz, Polyamidharz und Copolymere dieser Harze. Diese
Harze und Copolymere werden allein oder in einer passenden Kombination verwendet. In
diesem Bindemittel können feine Partikel aus Metalloxid wie SiO2, TiO2, In2O3 und ZrO2 enthalten
sein.
Die Dicke des Unterschichtfilms 2 hängt zwar von seiner Zusammensetzung ab, sie
kann jedoch willkürlich innerhalb eines Bereichs festgesetzt werden, in dem kein Anstieg des
Restpotentials aufgrund wiederholten Gebrauchs und keine ähnlichen nachteiligen Effekte
bewirkt werden.
Die Ladungserzeugungsschicht 3 kann durch Vakuumniederschlagung eines organi
schen photoleitenden Materials oder durch Beschichten mit einer Beschichtungsflüssigkeit, die
feine Partikel eines organischen photoleitenden Materials enthält, die in einem Harzbindemittel
dispergiert sind, gebildet werden. Diese Schicht 3 empfängt Licht und erzeugt elektrische
Ladungen als Reaktion auf das empfangene Licht. Sie muß eine hohe Ladungserzeugungs-
Effizienz und eine hohe Injektions-Effizienz der erzeugten elektrischen Ladungen in die Ladungs
transportschicht aufweisen. Die Ladungsinjektions-Effizienz soll vorzugsweise nur eine kleine
Abhängigkeit von elektrischen Feldern aufweisen und auch in einem niedrigen elektrischen Feld
ausreichend hoch sein. Da es für die Ladungserzeugungsschicht 3 genügt, wenn sie eine
Ladungserzeugungsfunktion zeigt, wird ihre Dicke durch den optischen Absorptionskoeffizienten
des Ladungserzeugungsmittels bestimmt. Die Schicht 3 ist im allgemeinen 5 µm oder weniger
dick und vorzugsweise nur 1 µm oder weniger dick. Sie enthält als ihre Hauptkomponente das
Ladungserzeugungsmittel, dem ein Ladungstransportmittel hinzugefügt sein kann. Ladungs
erzeugungsmittel sind beispielsweise folgende Substanzen: Phthalocyaninpigmente wie
metallfreies Phthalocyanin, Titanylphthalocyanin und Zinnphthalocyanin, Azo-Pigment, Anthan
thron-Pigment, Perylenpigment, Perynonpigment, Squalanpigment (Squalirium), Thiapyryliumpig
ment und Chinacridonpigment. Diese Pigmente werden allein oder in zweckmäßiger Kombina
tion verwendet.
Das Harzbindemittel für die Ladungserzeugungsschicht 3 umfaßt beispielsweise
folgende Substanzen: Polycarbonatharz, Polyesterharz, Polyamidharz, Polyurethanharz,
Epoxyharz, Polyvinylbutyralharz, Polyvinylacetalharz, Vinylchloridharze, Phenoxyharz, Siliconharz,
Methacrylatharz und Copolymere dieser Harze. Diese Harze und Copolymere werden allein oder
in zweckmäßiger Kombination verwendet.
Die Ladungstransportschicht 4 ist eine Schicht, die ein in einem Harzbindemittel
dispergiertes Ladungstransportmittel enthält. Sie dient als Isolierschicht, die die elektrischen
Ladungen des Photoleiters bei Dunkelheit feststellt, und als Transportmedium zum Trans
portieren der von der Ladungserzeugungsschicht 3 injizierten elektrischen Ladungen, wenn sie
Licht empfängt.
Die Ladungstransportschicht 4 umfaßt das Ladungstransportmittel und ein Harzbinde
mittel als seine Hauptbestandteile, und gemäß der Erfindung ist zum Vermeiden optischer
Ermüdung eine orange Farbstoffverbindung hinzugefügt. Die im Rahmen der Erfindung
verwendeten orangen Farbstoffverbindungen umfassen: 1-Phenylazo-2-naphthol, 1-(2,4-Xylidyl
azo)-2-naphthol, 1-((p-Phenylazo)Phenyl)azo-2-naphthol, 1-(4-o-Tolylazo-o-tolylazo)-2-naphthol,
1-(o-Anisylazo)-2-naphthol, 4-(Phenylazo)resorcinol, 3,6-Bis(dimethylamino)acridin, 1-Phenyl
azo-2-naphthylamin, 4-Phenylazo-1-naphthylamin, p-Phenylazophenol, 4-[4-(Phenyl
azo)-1-naphthylazo]phenol und 3-[N-Ethyl-4-(4-nitrnphenylazo)phenylamino]propionitril.
Zu zusammen 100 Gewichtsteilen Ladungstransportmittel und Harzbindemittel werden
0,01 bis 10 Gewichtsteile, vorzugsweise 0,05 bis 5 Gewichtsteile der orangen Farbstoffverbin
dung zugefügt.
Als Ladungstransportmittel werden Ladungstransportverbindungen wie Hydrazon
verbindungen, Styrylverbindungen, Pyrazolinverbindungen, Pyrazolonverbindungen, Oxadiazol
verbindungen, Arylaminverbindungen, Benzidinverbindungen, Stilbenverbindungen und
Butadienverbindungen sowie Ladungstransportpolymere wie Polyvinylcarbazol verwendet. Als
Bindemittelharz für die Ladungstransportschicht 4 kommen in Frage: Polymere wie Polycarbo
natharz, Polyesterharz, Polystyrolharz und Methacrylatharz sowie Copolymere dieser Harze. Das
Bindemittel der Ladungstransportschicht muß eine gewisse mechanische Stabilität, chemische
Stabilität, elektrische Stabilität, ein Haftvermögen und eine Kompatibilität mit dem Ladungstrans
portmittel haben.
Vorzugsweise ist die Ladungstransportschicht 3 bis 50 µm dick, um ein praktisch
effektives Oberflächenpotential zu halten, und noch weiter bevorzugt ist sie 10 bis 40 µm dick.
Der Oberflächenschutzfilm 5 muß eine hervorragende Widerstandskraft gegen
mechanische Beanspruchungen aufweisen, aus chemisch stabilen Materialien bestehen, die
elektrischen Ladungen einer Coronaentladung annehmen und festhalten, Licht, für das die
Ladungserzeugungsschicht empfindlich ist, übertragen, das Belichtungslicht zur Ladungs
erzeugungsschicht durchlassen und die erzeugten elektrischen Ladungen annehmen, um die
Oberflächenladungen zu neutralisieren.
Für den Oberflächenschutzfilm 5 werden Polyvinylbutyralharze, Polycarbonatharze,
Polyamid harze (Nylon), Polyurethanharze, Polyarylatharze, modifizierte Siliconharze wie mit
Acrylharz modifiziertes Siliconharz, mit Epoxyharz modifiziertes Siliconharz, mit Alkydharz
modifiziertes Siliconharz, mit Polyester modifiziertes Siliconharz und mit Urethanharz modifizier
tes Siliconharz, und als hartes Beschichtungsmittel Siliconharze verwendet. Diese modifizierten
Siliconharze können allein verwendet werden. Zur Verbesserung der Haltbarkeit des Ober
flächenschutzfilms wird noch weiter bevorzugt, das modifizierte Siliconharz und ein Kondensa
tionsprodukt von Metallalkoxyverbindungen, die die Bildung eines Beschichtungsfilms erleichtem
und zu denen SiO2, TiO2, In2O3 oder ZrO2 als Hauptkomponenten gehören, zu mischen.
Gemäß der Erfindung ist der Oberflächenschutzfilm mit einer orangen Farbstoff
verbindung dotiert. Solche Farbstoffverbindungen sind 1-Phenylazo-2-naphthol, 1-(2,4-Xylidyl
azo)-2-naphthol, 1-((p-Phenylazo) Phenyl)azo-2-naphthol, 1-(4-o-Tolylazo-O-tolylazo)-2-naphthol,
1-(o-Anisylazo)-2-naphthol, 4-(Phenylazo)resorcinol, 3,6-Bis(dimethylamino)acridin, 1-Phenyl
azo-2-naphthylamin, 4-Phenylazo-1-naphthylamin, p-Phenylazophenol, 4-[4-(Phenyl
azo)-1-naphthylazo]phenol und 3-[N-Ethyl-4-(4-nitrophenylazo)phenylamino]propionitril.
Von der orangen Farbstoffverbindung werden zu hundert Gewichtsteilen eines
Harzbindemittels von 0,01 bis 10 Gewichtsteile, und noch weiter bevorzugt von 0,05 bis 5
Gewichtsteile hinzugefügt.
Obwohl die Dicke des Oberflächenschutzfilms 5 von dessen Zusammensetzung
abhängt, kann sie auf einen willkürlichen Wert innerhalb eines Bereichs festgesetzt werden, in
dem der Restpotentialanstieg aufgrund wiederholten Gebrauchs und derartige nachteilige Effekte
nicht verursacht werden.
Der in den Fig. 3 und 6 gezeigte photosensitive Film 6A mit Monoschichtstruktur
enthält ein Ladungserzeugungsmittel und ein Ladungstransportmittel, die beide in einem
Harzbindemittel dispergiert sind. Die Materialien fuhr das Ladungserzeugungsmittel, für das
Ladungstransportmittel und für das Harz-Bindemittel sind oben angegeben. Die genannten
orangen Farbstoffverbindungen können im photosensitiven Monoschichtfilm 6A enthalten sein.
Vorzugsweise ist der photosensitive Monoschichtfilm 6A zum Aufrechthalten eines
praktisch effektiven Oberflächenpotentials von 3 bis 50 µm und noch weiter bevorzugt von 10
bis 40 µm dick.
Wenn der photosensitive Monoschichtfilm 6A die orange Farbstoffverbindung enthält,
werden vorzugsweise zu insgesamt hundert Gewichtsteilen des Ladungstransportmittels und
des Harz-Bindemittels 0,01 bis 10 Gewichtsteile der orangen Farbstoffverbindung zugefügt. Noch
weiter bevorzugt ist die Hinzufügung von 0,05 bis 5 Gewichtsteilen der orangen Farbstoff
verbindung zu hundert Gewichtsteilen des Ladungstransportmittels und des Harz-Bindemittels.
Zu Verbesserung des Widerstands gegen Hitze und Ozon kann im photosensitiven
Monoschichtfilm 6A oder im mehrschichtigen photosensitiven Film 6 ein Antioxidationsmittel
enthalten sein. Zweckmäßige Antioxidationsmittel sind beispielsweise Tocopherol und solche
Chromanolderivate, etherifizierte Verbindungen der Chromanolderivate, esterifizierte Verbindun
gen der Chromanolderivate, Polyarylalkanverbindungen, Hydrochinonderivate, monoetherfizierte
Verbindungen der Hydrochinonderivate, dietherifizierte Verbindungen der Hydrochinonderivate,
Benzophenonderivate, Bonzotriazolderivate, Thioetherverbindungen, Phenylendiaminderivate,
Phosphate, Phosphite, phenolische Verbindungen, gehinderte phenolische Verbindungen,
lineare Aminverbindungen, zyklische Aminverbindungen und gehinderte Aminverbindungen.
Bei Bedarf wird dem photosensitiven Monoschichtfilm 6A oder dem mehrschichtigen
photosensitiven Film 6 ein Elektronenakzeptor zur Verbesserung der Sensivität, zur Erniedrigung
des Restpotentials und zum Verhindern, daß Änderungen der Eigenschaften aufgrund wiederhol
ten Gebrauchs verursacht werden, hinzugefügt. Der Elektronenakzeptor ist eine Verbindung,
die eine hohe Elektronenaffinität aufweist, wie beispielsweise Bernsteinsäureanhydrid, Mal
einsäureanhydrid, Dibrombernsteinsäureanhydrid, Phthalsäureanhydrid, 3-Nitrophthalsäure
anhydrid, 4-Nitrophthalsäureanhydrid, Pyromellitsäureanhydrid, Pyromellitsäure, Trimellithsäure,
Trimellithsäureanhydrid, Phthalimid, 4-Nitrophthalimid, Tetracyanethylen, Tetracyanchinodi
methan, Chloranil, Bromanil und o-Nitrobenzoesäure.
Wie oben beschrieben können der photosensitive Film und der Oberflächenschutzfilm
unabhängig von der Schichtstruktur des Photoleiters mit der orangen Farbstoffverbindung dotiert
sein. Wenn der Photoleiter den photosensitiven Film und den Oberflächenschutzfilm enthält, ist
es effektiv, die orange Farbstoffverbindung beiden Filmen zuzufügen. Es ist aber auch effektiv,
die orange Farbstoffverbindung entweder dem photosensitiven Film oder dem Oberflächen
schutzfilm zuzufügen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele und unter
Bezugnahme auf Vergleichsbeispiele erläutert.
Zunächst wird die Synthese von in den Ausführungsbeispielen der Erfindung verwen
detem Titanyloxyphthalocyanin beschrieben.
Zunächst wurden 47,5 g Titantetrachlorid zu 128 g Phthalodinitril und 1000 g Chinolin
in einer Stickstoffatmosphäre tropfenweise zugefügt. Nachdem das gesamte Titantetrachlorid
hinzugefügt war, wurde das Gemisch 8 Stunden lang auf 200°C erhitzt. Dann wurde das
Reagenziengemisch in natürlicher Weise abgekühlt. Nach dem Abkühlen wurde das Reagenzien
gemisch bei 1300°C gefiltert. Der Filterkuchen wurde mit 500 g auf 1300°C erhitztem Chinolin
gewaschen und dann mit N-Methyl-2-pyrolidon, das auf 1300°C erhitzt war, gewaschen. Der
Filterkuchen wurde weiterhin mit Methanol und dann mit Wasser gewaschen. Der so erhaltene
nasse Kuchen wurde in 1000 g wässeriger Lösung dispergiert, die 3% Natriumhydroxid enthielt.
Nach Erhitzen des Dispersionskolloids für 4 Stunden wurde das Dispersoid gefiltert und mit
Wasser gewaschen, bis das Filtrat neutral wurde. Dann wurde der Filterkuchen in 1000 g
wässeriger Lösung dispergiert, die 3% Salzsäure enthielt. Nach Erhitzen des Dispersionskolloids
für 4 Stunden wurde das Dispersoid gefiltert und mit Wasser gewaschen, bis das Filtrat neutral
wurde. Der Filterkuchen wurde weiter mit Methanol und Aceton gewaschen. Nach einer
Wiederholung der oben beschriebenen Reihe von Reinigungen mit basischen Lösungen, sauren
Lösungen, Methanol und Aceton mehrere Male, wurde der Kuchen getrocknet. Der erhaltene
trockene Kuchen hatte 101,2 g.
Dann wurden 50 g des in der beschriebenen Weise erhaltenen Titanyloxyphthalocya
nins langsam zu 750 g konzentrierter Schwefelsäure hinzugefügt, die zuerst auf unter -100°C
abgekühlt wurde, während die Lösung gerührt und die Temperatur der Lösung auf unter -5°C
gehalten wurde. Die Lösung wurde weiter 2 Stunden lang gerührt und dann in Eiswasser von
0°C getropft. Es fiel ein blaues Material aus, das gefiltert und mit Wasser gewaschen wurde.
Der Filterkuchen wurde in 500 g wässeriger Lösung von 2% Natriumhydroxid dispergiert und
erhitzt. Sodann wurde das Dispersoid gefiltert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Hierdurch
erhielt man 47 g Titanyloxyphthalocyanin.
Sodann wurde 40 g des oben erhaltenen Titanyloxyphthalocyanins in einem Gemisch
von 100 g Natriumchlorid und 400 g Wasser in einer Sandmühle (DAYNO-MILL, zu erhalten bei
Shinmaru Enterprises Corporation), die mit Zirkoniumoxidperlen gefüllt war, bei Raumtemperatur
3 Stunden lang dispergiert und pulverisiert. Sodann wurden 200 g Dichlortoluol hinzugefügt und
wurde der Mahlvorgang fortgesetzt. Anschließend wurde der Inhalt der Sandmühle herausge
nommen und wurde das Dichlortoluol durch Dampfdestillation abdestilliert. Das verbleibende
Titanyloxyphthalocyanin wurde mit Wasser gewaschen und dann getrocknet. Das Röntgenbeu
gungsspektrum des so erhaltenen Titanyloxyphthalocyanins, gemessen mit CuK-α-Strahlung,
hatte klare Beugungsspitzen bei den Bragg-Winkeln (2θ ±0,2°) 7,22°, 9,60°,11,60°, 13,40°,
14,88°, 18,34°, 23,62°, 24,14° und 27,32°. Die Spitze bei 9,60° des Bragg'schen Beugungswinkels
war die höchste Spitze.
Ein Photoleiter A1 gemäß der ersten Ausführungsform wurde in folgender Weise
hergestellt. Durch Tauchen eines Aluminiumrohrs von 30 mm Durchmesser in eine Beschich
tungsflüssigkeit der folgenden Zusammensetzung und durch Trocknen der Beschichtungsflüs
sigkeit auf dem Aluminiumrohr bei 100°C für 30 Minuten wurde ein Unterschichtfilm von 4 µm
Dicke gebildet.
Alkohollösliches Polyamid (Nylon) (CM-8000, zu beziehen von Toray Industries, Inc.)
5 Gewichtsteile
Kleine Teilchen von Titanoxid, die mit Aminosilan behandelt sind 5 Gewichtsteile
Lösungsmittelgemisch von Methanol und Formaldehyd (Methylenoxid) (Mischungs-
verhältnis 6/4) 90 Gewichtsteile.
Kleine Teilchen von Titanoxid, die mit Aminosilan behandelt sind 5 Gewichtsteile
Lösungsmittelgemisch von Methanol und Formaldehyd (Methylenoxid) (Mischungs-
verhältnis 6/4) 90 Gewichtsteile.
Sodann wurde durch Aufbringen einer Beschichtungsflüssigkeit der nachfolgend
angegebenen Zusammensetzung auf dem Unterschichtfilm, Tauchbeschichten und Trocknen
der Beschichtungsflüssigkeit bei 100°C für 30 Minuten eine 0,3 µm dicke Ladungserzeugungs
schicht gebildet:
Titanyloxyphthalocyanin (wie oben beschrieben synthetisiert) 1 Gewichtsteil
Copolymerisiertes Vinylchloridharz (MR-110, zu beziehen bei Nippon Zeon Co., Ltd.) 1 Gewichtsteil
Methylenchlorid 98 Gewichtsteile.
Titanyloxyphthalocyanin (wie oben beschrieben synthetisiert) 1 Gewichtsteil
Copolymerisiertes Vinylchloridharz (MR-110, zu beziehen bei Nippon Zeon Co., Ltd.) 1 Gewichtsteil
Methylenchlorid 98 Gewichtsteile.
Sodann wurde eine 20 µm dicke Ladungstransportschicht durch Aufbringen einer
Beschichtungsflüssigkeit der nachfolgend angegebenen Zusammensetzung auf der Ladungs
erzeugungsschicht durch Tauchbeschichten und Trocknen der Beschichtungsflüssigkeit bei
100°C für 30 Minuten gebildet. Die Beschichtungsflüssigkeit enthielt o-Methyl-p-dibenzyl
aminobenzaldehyd(phenylhydrazon) als Ladungstransportmittel und 1-Phenylazo-2-naphthol als
orange Farbstoffverbindung.
o-Methyl-p-dibenzylaminobenzaldehyd(phenylhydrazon) 10 Gewichtsteile
1-Phenylazo-2-naphthol (SUDAN I, zu beziehen von Tokyo Chemical Industry Co., Ltd.) 0,05 Gewichtsteile
Polycarbonatharz (K1300, zu beziehen von Teijin Ltd.) 10 Gewichtsteile
Methylenchlorid 90 Gewichtsteile.
o-Methyl-p-dibenzylaminobenzaldehyd(phenylhydrazon) 10 Gewichtsteile
1-Phenylazo-2-naphthol (SUDAN I, zu beziehen von Tokyo Chemical Industry Co., Ltd.) 0,05 Gewichtsteile
Polycarbonatharz (K1300, zu beziehen von Teijin Ltd.) 10 Gewichtsteile
Methylenchlorid 90 Gewichtsteile.
Auf diese Weise wurde der Photoleiter A1 der ersten Ausführungsform hergestellt.
Ein Photoleiter A2 gemäß der zweiten Ausführungsform wurde in gleicher Weise wie
der Photoleiter A1 der ersten Ausführungsform hergestellt, mit der Ausnahme, daß die Dosis
menge des 1-Phenylazo-2-naphthol im Photoleiter A2 0,5 Gewichtsteile betrug.
Ein Photoleiter V1 gemäß dem Vergleichsbeispiel V1 wurde in gleicher Weise wie der
Photoleiter A1 der ersten Ausführungsform hergestellt mit der Ausnahme, daß kein 1-Phenyl
azo-2-naphthol im Photoleiter V1 enthalten war.
Ein Photoleiter V2 gemäß dem Vergleichsbeispiel 2 wurde in gleicher Weise wie der
Photoleiter A1 der ersten Ausführungsform hergestellt mit der Ausnahme, daß anstelle des
1-Phenylazo-2-naphthols des Photoleiters A1 im Photoleiter V2 0,05 Gewichtsteile von
2-(2-Chinolyl)-1,3-indandion (Yellow No. 204, zu beziehen von Kishi Chemical Industries Co.,
Ltd.) als gelbe Farbstoffverbindung enthalten waren.
Ein Photoleiter V3 gemäß dem Vergleichsbeispiel 3 wurde in gleicher Weise wie der
Photoleiter A1 der ersten Ausführungsform hergestellt mit der Ausnahme, daß anstelle des
1-Phenylazo-2-naphthols des Photoleiters A1 im Photoleiter V3 0,5 Gewichtsteile von
2-(2-Chinolyl)-1,3-indandion (Yellow No. 204, zu beziehen von Kishi Chemical Industries Co.,
Ltd.) enthalten waren.
Ein Photoleiter A3 gemäß der dritten Ausführungsform wurde in gleicher Weise wie
der Photoleiter A1 der ersten Ausführungsform hergestellt mit der Ausnahme, daß die Ladungs
transportschicht nicht mit 1-Phenylazo-2-naphthol dotiert war und daß ein Oberflächenschutzfilm
von 1 µm Dicke gebildet wurde durch Auftragen einer Beschichtungsflüssigkeit der nachfolgend
angegebenen Zusammensetzung auf der Ladungstransportschicht durch Tauchbeschichtung
und Trocknung der Beschichtungsflüssigkeit bei 100°C für 30 Minuten:
1-Phenylazo-2-naphthol (SUDAN I, zu beziehen von Tokyo Chemical Industry Co., Ltd.) 0,05 Gewichtsteile
Polyvinylbutyral-Harz (S.LEC BM-2, zu beziehen von Sekisui Chemical Co., Ltd.) 10 Gewichtsteile
Tetrahydrofuran 90 Gewichtsteile.
1-Phenylazo-2-naphthol (SUDAN I, zu beziehen von Tokyo Chemical Industry Co., Ltd.) 0,05 Gewichtsteile
Polyvinylbutyral-Harz (S.LEC BM-2, zu beziehen von Sekisui Chemical Co., Ltd.) 10 Gewichtsteile
Tetrahydrofuran 90 Gewichtsteile.
Ein Photoleiter A4 gemäß der vierten Ausführungsform wurde in gleicher Weise wie
der Photoleiter A3 der dritten Ausführungsform hergestellt mit der Ausnahme, daß im Photoleiter
A4 die Dosismenge des 1-Phenylazo-2-naphthols 0,5 Gewichtsteile betrug.
Ein Photoleiter V4 gemäß dem Vergleichsbeispiel 4 wurde in gleicher Weise wie der
Photoleiter A3 der dritten Ausführungsform hergestellt mit der Ausnahme, daß der Oberflächen
schutzfilm des Photoleiters V4 nicht mit 1-Phenylazo-2-naphthol dotiert war.
Ein Photoleiter V5 gemäß dem Vergleichsbeispiel 5 wurde in gleicher Weise wie der
Photoleiter A3 der dritten Ausführungsform hergestellt mit der Ausnahme, daß anstelle der
Dotierung mit 1-Phenylazo-2-naphthol des Photoleiters A3 der Oberflächenschutzfilm des
Photoleiters V5 mit 0,05 Gewichtsteilen von 2-(2-Chinolyl)-1,3-indandion (Yellow No. 204, zu
beziehen von Kishi Chemical Industries Co., Ltd.) als gelber Farbstoffverbindung dotiert war.
Ein Photoleiter V6 gemäß dem Vergleichsbeispiel 6 wurde in gleicher Weise wie der
Photoleiter A3 der dritten Ausführungsform hergestellt mit der Ausnahme, daß anstelle der
Dotierung mit 1-Phenylazo-2-naphthol des Photoleiters A3 der Oberflächenschutzfilm des
Photoleiters V6 mit 0,5 Gewichsteilen von 2-(2-Chinolyl)-1,3-indandion (Yellow No. 204, zu
beziehen von Kishi Chemical Industries Co., Ltd.) als gelber Farbstoffverbindung dotiert war.
Ein Photoleiter A5 gemäß der fünften Ausführungsform wurde in gleicher Weise wie
der Photoleiter A1 der ersten Ausführungsform hergestellt mit der Ausnahme, daß die Ladungs
transportschicht des Photoleiters A5 anstatt mit dem 1-Phenylazo-2-naphthol des Photoleiters
A1 mit 1-(2,4-Xylidylazo)-2-naphthol (SUDAN II, zu beziehen von Tokyo Chemical Industry Co.,
Ltd.) dotiert war.
Ein Photoleiter A6 gemäß der sechsten Ausführungsform wurde in gleicher Weise wie
der Photoleiter A1 der ersten Ausführungsform hergestellt mit der Ausnahme, daß die Ladungs
transportschicht des Photoleiters A6 anstatt mit dem 1-Phenylazo-2-naphthol des Photoleiters
A1 mit 1-((p-Phenylazo)phenyl)azo-2-naphthol (SUDAN III, zu beziehen von Tokyo Chemical
Industry Co., Ltd.) dotiert war.
Ein Photoleiter A7 gemäß der siebten Ausführungsform wurde in gleicher Weise wie
der Photoleiter A1 der ersten Ausführungsform hergestellt mit der Ausnahme, daß die Ladungs
transportschicht des Photoleiters A7 anstatt mit dem 1-Phenylazo-2-naphthol des Photoleiters
A1 mit 1-(o-Anisylazo)-2-naphthol (SUDAN R, zu beziehen von Tokyo Chemical Industry Co.,
Ltd.) dotiert war.
Ein Photoleiter A8 gemäß der achten Ausführungsform wurde in gleicher Weise wie
der Photoleiter A1 der ersten Ausführungsform hergestellt mit der Ausnahme, daß die Ladungs
transportschicht des Photoleiters A8 anstatt mit dem 1-Phenylazo-2-naphthol des Photoleiters
A1 mit 4-(Phenylazo)resorcinol (Phenylazoresorcin, zu beziehen von Tokyo Chemical Industry
Co., Ltd.) dotiert war.
Ein Photoleiter A9 gemäß der neunten Ausführungsform wurde in gleicher Weise wie
der Photoleiter A1 der ersten Ausführungsform hergestellt mit der Ausnahme, daß die Ladungs
transportschicht des Photoleiters A9 anstatt mit dem 1-Phenylazo-2-naphthol des Photoleiters
A1 mit 4[4-(Phenylazo)-1-naphthylazo]phenol (Disperse Orange 13, zu beziehen von Aldrich
Chemical Co., Inc.) dotiert war.
Ein Photoleiter A10 gemäß der zehnten Ausführungsform wurde in gleicher Weise wie
der Photoleiter A3 der dritten Ausführungsform hergestellt mit der Ausnahme, daß der Ober
flächenschutzfilm des Photoleiters A10 statt mit dem 1-Phenylazo-2-naphthol des Photoleiters
A3 mit 1-(2,4-Xylidylazo)-2-naphthol (SUDAN II, zu beziehen von Tokyo Chemical Industry Co.,
Ltd.) dotiert war.
Ein Photoleiter A11 gemäß der elften Ausführungsform wurde in gleicher Weise wie
der Photoleiter A3 der dritten Ausführungsform hergestellt mit der Ausnahme, daß der Ober
flächenschutzfilm des Photoleiters A11 statt mit dem 1-Phenylazo-2-naphthol des Photoleiters
A3 mit 1-((p-Phenylazo)phenyl)azo-2-naphthol (SUDAN III, zu beziehen von Tokyo Chemical
Industry Co., Ltd.) dotiert war.
Ein Photoleiter A12 gemäß der zwölften Ausführungsform wurde in gleicher Weise wie
der Photoleiter A3 der dritten Ausführungsform hergestellt mit der Ausnahme, daß der Ober
flächenschutzfilm des Photoleiters A12 statt mit dem 1-Phenylazo-2-naphthol des Photoleiters
A3 mit 1-(o-Anisylazo)-2-naphthol (SUDAN R, zu beziehen von Tokyo Chemical Industry Co.,
Ltd.) dotiert war.
Ein Photoleiter A13 gemäß der dreizehnten Ausführungsform wurde in gleicher Weise
wie der Photoleiter A3 der dritten Ausführungsform hergestellt mit der Ausnahme, daß der
Oberflächenschutzfilm des Photoleiters A13 statt mit dem 1-Phenylazo-2-naphthol des Photolei
ters A3 mit 4-(Phenylazo)resorcinol (Phenylazoresorcin, zu beziehen von Tokyo Chemical
Industry Co., Ltd.) dotiert war.
Ein Photoleiter A14 gemäß der vierzehnten Ausführungsform wurde in gleicher Weise
wie der Photoleiter A3 der dritten Ausführungsform hergestellt mit der Ausnahme, daß der
Oberflächenschutzfilm des Photoleiters A14 statt mit dem 1-Phenylazo-2-naphthol des Photolei
ters A3 mit mit 4-[4-(Phenylazo)-1-naphthylazo]phenol (Disperse Orange 13, zu beziehen von
Aldrich Chemical Co., Inc.) dotiert war.
Es wurden die elektrischen Eigenschaften der hergestellten Photoleiter durch einen
elektrostatischen Photoleiter-Tester ermittelt. Die Oberfläche jedes Photoleiters wurde durch eine
Coronaentladung mit Hilfe des Corotron-Verfahrens elektrisch so geladen, daß das Ober
flächenpotential etwa -650 V betrug, und das Anfangs-Oberflächenpotential Vo des Photoleiters
wurde gemessen. Dann wurde die Coronaentladung beendet, der Photoleiter 5 Sekunden lang
bei Dunkelheit belassen und dann das Oberflächenpotential VD gemessen. Die Potentialhalterate
Vk5 wurde durch die folgende numerische Formel ermittelt.
Vk5(%) = [(Vo - VD)/Vo].100.
Der Photoleiter wurde nun in gleicher Weise elektrisch so geladen, daß das Ober
flächenpotential bei etwa -650 V lag, und einer Bestrahlung mit Licht einer Wellenlänge von 780
nm und einer Leistungsdichte von 1 µW/cm2 ausgesetzt, und es wurde die Belichtungs-
Lichtenergie E100 gemessen, die notwendig war um das Oberflächenpotential von -600 V auf
-100 V zu reduzieren. Sodann wurde das Restpotential VR5 5 Sekunden nach Beendigung der
Lichtbestrahlung gemessen.
Jeder Photoleiter wurde mit 1500 Luxsekunden belichtet. Die Belichtung wurde
durchgeführt, indem der Photoleiter 10 Minuten lang einer Leuchtstofflampe ausgesetzt wurde.
Zur Ermittlung der optischen Ermüdung des Photoleiters wurden die Potentiale vor und nach
der Belichtung durch die Leuchtstofflampe gemessen. Es wurde die Oberfläche jedes Photolei
ters bei rotierender Photoleitertrommel so elektrisch geladen, daß das Oberflächenpotential etwa
-600 V betrug, und das elektrische Ladungspotential Vo des Photoleiters wurde gemessen. Dann
wurde der Photoleiter mit einer Bestrahlung einer Lichtwellenlänge von 780 nm und
mit 2 µW/cm2 0,25 Sekunden lang belichtet und das Hellpotential VL gemessen.
Die Ergebnisse sind für die Photoleiter nach den Ausführungsformen und den
Vergleichsbeispielen in der Tabelle aufgelistet. In der Tabelle bedeutet "Vorher" und "Nachher"
in den Spalten für die optische Ermüdung "Vor der Belichtung durch die Leuchtstofflampe" bzw.
"Nach der Belichtung durch die Leuchtstofflampe".
Wie die Tabelle zeigt, wurde im Rahmen der Erfindung vermieden, daß optische
Ermüdung verursacht wird, und zwar ohne Bewirkung irgendwelcher Verschlechterungen der
elektrophotographischen Eigenschaften wie der Empfindlichkeit und des Restpotentials des
Photoleiters. Es ist also die Hinzufügung irgendeiner der orangen Farbverbindungen gemäß der
Erfindung sehr wirksam zur Vermeidung des Auftretens optischer Ermüdung.
Es kann also dadurch, daß der photosensitive Film oder der Oberflächenschutzfilm
mit einer orangen Farbstoffverbindung dotiert wird, die die Abfilterung einer chemisch aktiven
Blaustrahlung oder einer Ultraviolettstrahlung fördert, ein elektrophotographischer Photoleiter
geschaffen werden, der keine optische Ermüdung zeigt und bei dem es keine nachteiligen
Effekte hinsichtlich der elektrophotographischen Eigenschaften wie Empfindlichkeit und
Restpotential des Photoleiters gibt.
Der die orange Farbverbindung enthaltende erfindungsgemäße Photoleiter kann
elektrophotographischen Geräten angepaßt werden, die kontaktlose elektrische Lademaß
nahmen anwenden, wie etwa das Corotron-Verfahren und das Scorotron-Verfahren, oder die
elektrische Lademaßnahmen mit Berührungskontakt durchführen, wie die Verwendung einer
Rolle oder Bürste. Der erfindungsgemäße Photoleiter kann auch elektrophotographischen
Geräten angepaßt werden, die das Entwicklungsverfahren mit magnetischer Einzelkomponente
anwenden, oder solchen, die das Entwicklungsverfahren mit nicht-magnetischer Einzelkompo
nente anwenden, oder Doppel-Komponenten-Entwicklungsverfahren. Er ist von erheblichem
Nutzen für Kopiergeräte und Drucker, die Licht zum Neutralisieren ihres elektrischen geladenen
Photoleiters verwenden.
Claims (10)
1. Photoleiter für die Elektrophotographie, umfassend ein leitfähiges Substrat (1) und auf
dem leitfähigen Substrat eine oder mehrere lichtdurchsetzte Schichten, von denen eine
ein photosensitiver Film (6, 6A) ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Photoleiter in
wenigstens einer der von Licht durchsetzten Schichten eine orange Farbstoffverbin
dung enthält.
2. Photoleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die orange Farbstoff
verbindung im photosensitiven Film (6, 6A) enthalten ist.
3. Photoleiter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der photosensitive Film
(6) eine Ladungserzeugungsschicht (3) und eine Ladungstransportschicht (4) enthält
und daß die Ladungstransportschicht die orange Farbstoffverbindung enthält.
4. Photoleiter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die orange Farbstoff
verbindung in einem Anteil von 0,01 bis 10,0 Gewichtsteilen je 100 Gewichtsteilen der
Ladungstransportschicht ohne deren Zuschlagstoffe enthalten ist.
5. Photoleiter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichtsteile der
Farbstoffverbindung 0,05 bis 5,0 betragen.
6. Photoleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er auf dem photosensitiven
Film (6, 6A) einen Oberflächenschutzfilm (2) umfaßt und dieser Oberflächenschutzfilm
zumindest einen Teil der orangen Farbstoffverbindung enthält.
7. Photoleiter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die orange Farbstoff
verbindung in einem Anteil von 0,01 bis 10,0 Gewichtsteilen je 100 Gewichtsteilen des
Oberflächenschutzfilms ohne dessen Zuschlagstoffe enthalten ist.
8. Photoleiter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichtsteile der
Farbstoffverbindung 0,05 bis 5,0 betragen.
9. Photoleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
orange Farbstoffverbindung eine der folgenden Verbindungen oder ein Gemisch aus
diesen ist: 1-Phenylazo-2-naphthol, 1-(2,4-Xylidylazo)-2-naphthol, 1-((p-Phenylazo)-
phenyl)azo-2-naphthol, 1-(4-o-Tolylazo-O-tolylazo)-2-naphthol,1-(o-Anisylazo)-2-naph
thol, 4-(Phenylazo)resorcinol, 3,6-Bis(dimethylamino)acridin, 1-Phenylazo-2-naph
thylamin, 4-Phenylazo-1-naphthylamin, p-Phenylazophenol, 4-[4-(Phenylazo)-1-
naphthylazo]phenol und 3-[N-Ethyl-4-(4-nitrophenylazo)phenylamino] propionitril.
10. Photoleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
photosensitive Film (6, 6A) auch einen Elektronenakzeptor und/oder ein Antioxidations
mittel enthält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP9271041A JPH11109666A (ja) | 1997-10-03 | 1997-10-03 | 電子写真用感光体 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19845457A1 true DE19845457A1 (de) | 1999-04-08 |
Family
ID=17494586
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19845457A Withdrawn DE19845457A1 (de) | 1997-10-03 | 1998-10-02 | Photoleiter für die Elektrophotographie |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
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| KR (1) | KR19990036754A (de) |
| DE (1) | DE19845457A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1283447A1 (de) * | 2001-08-03 | 2003-02-12 | Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft | Elektrophotographisches Element geschützt gegen von sichtbarem Licht verursachte optische Ermüdung |
Families Citing this family (5)
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|---|---|---|---|---|
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| KR100704452B1 (ko) * | 2006-04-21 | 2007-04-09 | 주식회사 코오롱 | 필름형 감광성 전사재료 및 이를 이용한 블랙매트릭스형성방법 |
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1997
- 1997-10-03 JP JP9271041A patent/JPH11109666A/ja active Pending
-
1998
- 1998-10-01 KR KR1019980041328A patent/KR19990036754A/ko not_active Withdrawn
- 1998-10-02 DE DE19845457A patent/DE19845457A1/de not_active Withdrawn
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1283447A1 (de) * | 2001-08-03 | 2003-02-12 | Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft | Elektrophotographisches Element geschützt gegen von sichtbarem Licht verursachte optische Ermüdung |
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Also Published As
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|---|---|
| JPH11109666A (ja) | 1999-04-23 |
| KR19990036754A (ko) | 1999-05-25 |
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |