DE19820952A1 - Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher Wärmeerzeugung - Google Patents
Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher WärmeerzeugungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Wärmegenerator vom
Viskosfluid-Typ mit veränderlicher Wärmeerzeugung, der zur
Verwendung als Heizquelle geeignet ist, die in ein Heizsy
stem zur Erwärmung eines bestimmten Bereichs eingebaut ist.
Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung einen Wär
megenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher Wärmeer
zeugung, der zum Einbau in ein Fahrzeug-Heizsystem zur Er
wärmung eines Fahrgastraumes des Fahrzeuges geeignet ist.
Die japanische Veröffentlichung des ungeprüften Gebrauchs
musters Nr. 3-98107 (JU-A-3-98107) offenbart einen Wärmege
nerator vom Viskosfluid-Typ, der zum Einbau in ein Kraft
fahrzeug-Heizsystem als eine zusätzliche Wärmequelle geeig
net ist. Der Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ nach der
JU-A-3-98107 ist als ein Wärmegenerator ausgebildet, der
mit einer Vorrichtung zur Änderung der Wärmeerzeugungslei
stung versehen ist. Der Wärmegenerator nach der JU-A-3-98107
umfaßt vordere und hintere Gehäuse, die miteinander
verbunden sind, um eine Gehäuseanordnung zu bilden, in wel
cher eine Wärmeerzeugungskammer und eine benachbart zur
Wärmeerzeugungskammer angeordnete Wärmeaufnahmekammer aus
gebildet sind, um einem viskosen Fluid die Erzeugung von
Wärme zu ermöglichen und um einer Wärmetauschflüssigkeit zu
ermöglichen, Wärme aus der Wärmeerzeugungskammer aufzuneh
men. Die Wärmeaufnahmekammer in der Gehäuseanordnung ge
stattet der Wärmetauschflüssigkeit, durch sie hindurch von
einer Flüssigkeitseinlaßöffnung zu einer Flüssigkeitsaus
laßöffnung zu fließen, welche in einem Teil der Gehäusean
ordnung ausgebildet sind. Die Wärmetauschflüssigkeit zirku
liert durch die Wärmeaufnahmekammer und einen gesonderten
Heizkreislauf des Kraftfahrzeug-Heizsystems derart, daß
während des Betriebes des Heizsystems Wärme einem bestimm
ten Bereich zugeführt wird, z. B. einem Fahrgastraum in ei
nem Kraftfahrzeug. Die Wärmetauschflüssigkeit strömt durch
die Flüssigkeitseinlaßöffnung in die Wärmeaufnahmekammer
hinein und durch die Flüssigkeitsauslaßöffnung aus ihr her
aus. Der Wärmegenerator nach der JU-A-3-98107 weist ferner
eine Antriebswelle auf, die von Lagern drehbar gelagert
wird, welche im vorderen und im hinteren Gehäuse der Gehäu
seanordnung angeordnet sind. Ein Rotorelement ist auf der
Antriebswelle derart angebracht, daß es zusammen mit der
Antriebswelle innerhalb der Wärmeerzeugungskammer gedreht
wird. Die innere Wandfläche der Wärmeerzeugungskammer und
die Außenflächen des Rotorelementes definieren Labyrinth-
Rillen, in welchen ein viskoses Fluid, wie beispielsweise
Silikonöl, das eine kettenförmige Molekularstruktur auf
weist, enthalten ist, um als Reaktion auf die Drehung des
Rotorelementes einer Schwerwirkung unterworfen zu werden,
um Wärme zu erzeugen.
Der Wärmegenerator nach der JU-A-3-98107 hat eine derartige
Anordnung, daß obere und untere Gehäuse an einem unteren
Teil der Gehäuseanordnung angebracht sind, um darin eine
Wärmeerzeugungs-Steuer- oder -Regelkammer zu bilden. Die
Wärmeerzeugungs-Regelkammer ist als Kammer mit veränderli
chem Volumen mit einer Wand ausgebildet, die aus einer Mem
bran, beispielsweise einem Diaphragma, besteht.
Die Wärmeerzeugungskammer steht mit der Umgebungsluft über
ein Durchgangsloch, welches in einen oberen Teil des vorde
ren und des hinteren Gehäuses der Gehäuseanordnung gebohrt
ist, und mit der Wärmeerzeugungs-Regelkammer über einen
Verbindungskanal, welcher zwischen der Wärmeerzeugungs-
Regelkammer und der Wärmeerzeugungskammer angeordnet ist,
in Verbindung. Das Volumen der Wärmeerzeugungs-Regelkammer
wird einstellbar geändert durch die Bewegung des Diaphrag
mas, die von einem Federelement mit einer vorbestimmten Fe
derkonstante oder von einem von außen zugeführten Signal
hervorgerufen wird, beispielsweise einem Drucksignal, das
von einer Motoransaugleitung eines Kraftfahrzeuges zur Ver
fügung gestellt wird.
Wenn der Wärmegenerator nach der JU-A-3-98107 in ein Kraft
fahrzeug-Heizsystem eingebaut ist und die Antriebswelle von
einem Kraftfahrzeugmotor angetrieben wird, dann wird das
Rotorelement innerhalb der Wärmeerzeugungskammer gedreht,
so daß Wärme durch das viskose Fluid erzeugt wird, welches
zwischen der inneren Wandfläche der Wärmeerzeugungskammer
und den Außenflächen des Rotorelementes einer Scherwirkung
unterworfen wird. Die durch das viskose Fluid erzeugte Wär
me wird von der Wärmeerzeugungskammer auf die Wärme
tauschflüssigkeit, d. h. auf Motorkühlwasser, welches durch
die Wärmeaufnahmekammer und das Heizsystem zirkuliert,
übertragen, damit es von dem Wasser zu einem Heizkreislauf
des Heizsystems befördert wird, um einen bestimmten beheiz
ten Bereich, wie beispielsweise einen Fahrgastraum, zu er
wärmen.
Wenn übermäßig viel Wärme vom Fahrzeug-Heizsystem auf den
bestimmten beheizten Bereich übertragen wird, dann wird ein
Unterdruck von der Motoransaugleitung dem Diaphragma aufer
legt, und folglich wird das Volumen der Wärmeerzeugungs-
Regelkammer aufgrund der Bewegung des Diaphragmas vergrö
ßert. Dadurch wird das viskose Fluid von der Wärmeerzeu
gungskammer in die Wärmeerzeugungs-Regelkammer zurückge
führt, um die Wärmeerzeugung durch das viskose Fluid in der
Wärmeerzeugungskammer zu verringern. Dadurch verringert
sich die Abgabe von Wärme durch den Wärmegenerator vom Vis
kosfluid-Typ an das Fahrzeug-Heizsystem, was zu einer Ver
ringerung der Wärme führt, die an den bestimmten beheizten
Bereich abgegeben wird.
Andererseits, wenn die vom Fahrzeug-Heizsystem an den be
stimmten beheizten Bereich abgegebene Wärme zu gering ist,
dann wird das Diaphragma durch eine Kombination der Feder
kraft des Federelementes und des Luftdruckes bewegt, um das
Volumen der Wärmeerzeugungs-Regelkammer zu verringern. Da
durch wird das viskose Fluid von der Wärmeerzeugungs-
Regelkammer der Wärmeerzeugungskammer zugeführt, um die
Wärmeerzeugung durch das viskose Fluid in der Wärmeerzeu
gungskammer zu steigern. So nimmt die Abgabe von Wärme von
dem Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ an das Fahrzeug-Heiz
system zu, was zu einem Anstieg der Wärme führt, die
dem bestimmten beheizten Bereich zugeführt wird.
Bei dem in ein Fahrzeug-Heizsystem eingebauten Wärmegenera
tor vom Viskosfluid-Typ nach der JU-A-3-98107 ist die Wär
meerzeugungs-Regelkammer unterhalb der Wärmeerzeugungskam
mer angeordnet, so daß das viskose Fluid aufgrund seines
eigenen Gewichtes von der Wärmeerzeugungskammer in die Wär
meerzeugungs-Regelkammer zurückgeführt werden kann, wenn
die Wärmeerzeugung durch den Wärmegenerator verringert wer
den soll. Jedoch kann das Zurückführen des viskosen Fluids
von der Wärmeerzeugungskammer in die Wärmeerzeugungs-
Regelkammer nicht auf sanfte Weise erreicht werden, wenn
das Rotorelement in der Wärmeerzeugungskammer gedreht wird.
insbesondere ist es, da die Wärmeerzeugungskammer des Wär
megenerators vom Viskosfluid-Typ nach der JU-A-3-98107 eine
Labyrinth-Anordnung aufweist, die zwischen der Außenfläche
des Rotorelementes und der inneren Wandfläche der Wärmeer
zeugungskammer ausgebildet ist, sehr schwierig für das vis
kose Fluid, von der Wärmeerzeugungskammer über die Laby
rinth-Anordnung in die Wärmeerzeugungs-Regelkammer zurück
geführt zu werden. Daher kann keine rasche Verringerung der
Wärmeerzeugungsleistung des Wärmegenerators vom Viskos
fluid-Typ erreicht werden. Ferner gelangt, wenn das viskose
Fluid von der Wärmeerzeugungskammer in die Wärmeerzeugungs-
Regelkammer zurückgeführt wird, frische Luft durch eine of
fene Öffnung, die in der Gehäuseanordnung des Wärmegenera
tors ausgebildet ist, in die Wärmeerzeugungskammer, um so
einen Unterdruck auszugleichen, der in der Wärmeerzeugungs
kammer auftritt. Daher neigt das viskose Fluid dazu, mit
Feuchtigkeit in Kontakt zu kommen, die in der frischen Luft
enthalten ist, wenn die Verringerung der Wärmeerzeugungs
leistung des Wärmegenerators vorgenommen wird. Folglich
wird das viskose Fluid ziemlich rasch durch die Feuchtig
keit degradiert oder verschlechtert, was die Leistungsfä
higkeit der Wärmeerzeugung durch das viskose Fluid verrin
gert und die Betriebsdauer des Wärmegenerators vom Viskos
fluid-Typ verkürzt.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen
Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher Wär
meerzeugung zur. Verfügung zu stellen, der Mittel zum ra
schen und sicheren Verringern der Wärmeerzeugungsleistung
aufweist, ohne eine Verringerung der Leistungsfähigkeit
während der Betriebsdauer des Wärmegenerators vom Viskos
fluid-Typ hervorzurufen.
Der Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher
Wärmeerzeugung soll dazu geeignet sein, in ein Fahrzeug-
Heizsystem eingebaut zu werden, und in der Lage sein, die
Wärmeerzeugung als Reaktion auf eine Anforderung des Fahr
zeug-Heizsystems hin rasch zu verringern.
Ferner soll der Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit ver
änderlicher Wärmeerzeugung in der Lage sein, die Wärmeer
zeugungsleistung als Reaktion auf ein externes Steuersignal
zu steuern oder zu regeln.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Wär
megenerator vom Viskosfluid-Typ Typ mit veränderlicher Wär
meerzeugung, der folgendes umfaßt:
eine Gehäuseanordnung mit einer Wärmeerzeugungskammer, in welcher Wärme erzeugt wird, und einer Wärmeaufnahmekammer, welche benachbart zu der Wärmeerzeugungskammer angeordnet ist und einem Wärmetauschfluid ermöglicht, durch sie hin durch zu zirkulieren und dabei Wärme von der Wärmeerzeu gungskammer aufzunehmen, wobei die Wärmeerzeugungskammer eine innere Wandfläche aufweist;
eine Antriebswelle, welche von der Gehäuseanordnung mittels einer Lageranordnung um eine Drehachse drehbar gelagert ist;
ein Rotorelement, welches mittels der Antriebswelle zusam men mit derselben zu einer Drehung innerhalb der Wärmeer zeugungskammer antreibbar angeordnet ist, wobei das Rotor element eine Außenfläche aufweist, die der inneren Wandflä che der Wärmeerzeugungskammer über einen vorgegebenen, fluidgefüllten Spalt gegenüberliegt;
ein viskoses Fluid, welches den vorgegebenen, fluidgefüll ten Spalt zwischen der inneren Wandfläche der Wärmeerzeu gungskammer und der Außenfläche des Rotorelementes füllt, zur Wärmeerzeugung während der Drehung des Rotorelementes,
wobei die Gehäuseanordnung einen axial begrenzten Bereich definiert, in welchem die Wärmeerzeugungskammer mit einer bestimmten axialen Länge ausgebildet ist, und wobei die Ge häuseanordnung eine Anordnung von Plattenelementen umfaßt, um die Wärmeaufnahmekammer von der Wärmeerzeugungskammer zu trennen, wobei die innere Wandfläche der Wärmeerzeugungs kammer zur einstellbaren Änderung der axialen Länge der Wärmeerzeugungskammer versetzbar ist.
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ein viskoses Fluid, welches den vorgegebenen, fluidgefüll ten Spalt zwischen der inneren Wandfläche der Wärmeerzeu gungskammer und der Außenfläche des Rotorelementes füllt, zur Wärmeerzeugung während der Drehung des Rotorelementes,
wobei die Gehäuseanordnung einen axial begrenzten Bereich definiert, in welchem die Wärmeerzeugungskammer mit einer bestimmten axialen Länge ausgebildet ist, und wobei die Ge häuseanordnung eine Anordnung von Plattenelementen umfaßt, um die Wärmeaufnahmekammer von der Wärmeerzeugungskammer zu trennen, wobei die innere Wandfläche der Wärmeerzeugungs kammer zur einstellbaren Änderung der axialen Länge der Wärmeerzeugungskammer versetzbar ist.
Der vorstehend beschriebene Wärmegenerator vom Viskosfluid-
Typ mit veränderlicher Wärmeerzeugung ist dazu in der Lage,
einstellbar die axiale Länge der Wärmeerzeugungskammer zu
ändern, in welcher die Außenfläche des Rotorelementes und
die innere Wandfläche der Wärmeerzeugungskammer den vorge
gebenen fluidgefüllten Spalt definieren, der mit dem visko
sen Fluid, wie beispielsweise Silikonöl, gefüllt ist, indem
die innere Wandfläche axial versetzt wird. Dadurch kann die
Spaltbreite des fluidgefüllten Spaltes direkt und rasch
eingestellt werden, indem die axiale Versetzung der inneren
Wandfläche der Wärmeerzeugungskammer genau eingestellt
wird. Es sei angemerkt, daß eine Änderung der Spaltbreite
der fluidgefüllten Spalte der Wärmeerzeugungskammer eine
Änderung der Wärmeerzeugung des viskosen Fluids in den
fluidgefüllten Spalten hervorrufen kann, und zwar im umge
kehrt proportionalen Verhältnis zur Änderung der Spaltbrei
te.
Ferner kann bei dem Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit
veränderlicher Wärmeerzeugung, wenn der fluidgefüllte Spalt
vergrößert wird (d. h. das innere Volumen der Wärmeerzeu
gungskammer ansteigt), um die Wärmeerzeugungsleistung des
Wärmegenerators zu verringern, ein Unterdruck, der durch
den Anstieg des inneren Volumens der Wärmeerzeugungskammer
erzeugt wird, ausgeglichen werden durch eine thermische
Ausdehnung der Luft, die während des Zusammenbaus des Wär
megenerators unvermeidbar in die Wärmeerzeugungskammer ge
langt. So kann das viskose Fluid in dem fluidgefüllten
Spalt der Wärmeerzeugungskammer davor bewahrt werden, mit
frischer Luft und mit in der frischen Luft enthaltener
Feuchtigkeit in Kontakt zu kommen, und zwar während der
langen Betriebsdauer des Wärmegenerators vom Viskosfluid-
Typ. Dadurch wird die Degradation oder Verschlechterung der
Wärmeerzeugungs-Eigenschaften des viskosen Fluids durch die
Luft und die Feuchtigkeit nicht beschleunigt.
Vorzugsweise umfaßt die Anordnung von Plattenelementen min
destens ein axial bewegliches Plattenelement mit einer Flä
che, die einen Teil der inneren Wandfläche der Wärmeerzeu
gungskammer bildet. Ferner kann die Anordnung von Plat
tenelementen ein festes Plattenelement umfassen, um die
Wärmeaufnahmekammer von der Wärmeerzeugungskammer zu tren
nen. Dann definiert das axial bewegliche Plattenelement die
Wärmeerzeugungskammer in dem axial begrenzten Bereich der
Gehäuseanordnung.
Da das axial bewegliche Plattenelement der Anordnung von
Plattenelementen vorzugsweise angeordnet ist, um eine axia
le Bewegung von geringem Ausmaß durchzuführen, um die axia
le Länge der Wärmeerzeugungskammer einstellbar zu ändern,
kann die Spaltbreite des fluidgefüllten Spaltes zwischen
der Außenfläche des Rotorelementes und der inneren Wandflä
che der Wärmeerzeugungskammer, die im umgekehrt proportio
nalen Verhältnis zur Größe der Wärmeerzeugung im viskosen
Fluid innerhalb des fluidgefüllten Spaltes steht, direkt
und rasch eingestellt werden.
Da ferner das feste Plattenelement der Anordnung von Plat
tenelementen angeordnet ist, um die Wärmeaufnahmekammer von
der Wärmeerzeugungskammer zu trennen, tritt keine nennens
werte Änderung des inneren Volumens der Wärmeaufnahmekammer
auf, selbst wenn die axiale Länge der Wärmeerzeugungskammer
durch die Verschiebung des beweglichen Plattenelementes ge
ändert wird. So kann die Wärmetauschflüssigkeit, die durch
die Wärmeaufnahmekammer fließt, ständig eine stabile Fließ
geschwindigkeit aufrechterhalten. So können während des
Wärmeerzeugungs-Betriebes des Wärmegenerators vom Viskos
fluid-Typ mögliche Vibrationen und Geräusche aufgrund einer
Änderung der Fließgeschwindigkeit der Wärmetauschflüssig
keit verhindert werden. Dies hat einen ruhigen Betrieb des
Wärmegenerators vom Viskosfluid-Typ zur Folge.
Vorzugsweise umfaßt der Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ
ferner eine Bewege-Einheit, um das bewegliche Plattenele
ment mit einer axialen Bewegung zu versehen, um dabei die
axiale Länge der Wärmeerzeugungskammer einstellbar zu än
dern.
Vorteilhafterweise ist die vorstehend genannte Bewege-
Einheit in einem vorgegebenen, beschränkten Bereich ange
ordnet, in welchem das axial bewegliche Plattenelement ei
nem stationären Teil der Gehäuseanordnung in axialer Rich
tung gegenüberliegt.
Der vorgegebene, beschränkte Bereich ist vorzugsweise als
Wärmeerzeugungs-Steuer- oder -Regelkammer ausgebildet, die
bevorzugt als luftdichte Kammer ausgebildet ist.
Das Bewege-Mittel kann ein elastisches Element umfassen, um
das axial bewegliche Plattenelement in eine axiale Richtung
zu drängen zur Verringerung der axialen Länge der Wärmeer
zeugungskammer, sowie ein Gaseinlaßmittel, um der luftdich
ten Wärmeerzeugungs-Regelkammer als Reaktion auf ein exter
nes Steuersignal einen Unterdruck aufzuerlegen. Der Unter
druck wirkt auf das axial bewegliche Plattenelement, um ei
ne Kraft entgegen der elastischen Kraft des elastischen
Elementes zu erzeugen.
Alternativ kann das Bewege-Mittel ein elastisches Element
umfassen, um das axial bewegliche Plattenelement mit einer
konstanten elastischen Kraft zu versehen zur Bewegung des
axial beweglichen Plattenelements in eine axiale Richtung,
um die axiale Länge der Wärmeerzeugungskammer zu ändern,
sowie ein Magnet-Betätigungselement umfassen, das ein Mag
netkern-Element aufweist, welches an dem axial beweglichen
Plattenelement angebracht ist, sowie einen Elektromagneten,
welcher um den Magnetkern herum angeordnet ist, um den Mag
netkern als Reaktion auf ein externes Steuersignal anzuzie
hen zur Bewegung des axial beweglichen Plattenelements ent
gegen der konstanten elastischen Kraft des elastischen Ele
mentes.
Das externe Steuersignal ist vorzugsweise ein Temperatur
meßsignal, durch welches die Notwendigkeit für eine Zufuhr
von Wärme durch den Wärmegenerator festgestellt wird.
Das Rotorelement kann so auf der Antriebswelle angeordnet
sein, daß es frei beweglich entlang der Drehachse der An
triebswelle ist. Alternativ kann das Rotorelement axial un
verschieblich auf der Antriebswelle gehalten sein.
Wenn das Rotorelement axial unverschieblich auf der An
triebswelle gehalten ist, kann das axial bewegliche Plat
tenelement so angeordnet sein, daß es durch ein elastisches
Element elastisch in eine axiale Richtung gedrängt wird, um
die axiale Länge der Wärmeerzeugungskammer zu verringern,
und die Außenfläche des Rotorelementes und/oder eine Fläche
des axial beweglichen Plattenelementes, welche der Außen
fläche des Rotorelementes gegenüberliegt, kann ein Fluid
druck-Steigerungsmittel umfassen, um den Fluiddruck in dem
fluidgefüllten Spalt als Reaktion auf die Drehung des Roto
relementes zu erhöhen, um dabei das axial bewegliche Plat
tenelement entgegen der konstanten elastischen Kraft des
elastischen Elementes in eine Richtung zu bewegen, zur Ver
größerung der axialen Länge der Wärmeerzeugungskammer.
Das Fluiddruck-Steigerungsmittel umfaßt vorzugsweise eine
geneigte Fläche, die in der Außenfläche des Rotorelementes
oder in der gegenüberliegenden Stirnfläche des axial beweg
lichen Plattenelementes ausgebildet ist und die als Reakti
on auf die Drehung des Rotorelementes den fluidgefüllten
Spalt zwischen dem Rotorelement und dem axial beweglichen
Plattenelement mit einer kontinuierlichen Änderung der
Spaltbreite versieht.
Alternativ kann das Fluiddruck-Steigerungsmittel vertiefte
Bereiche und erhöhte Bereiche umfassen, die in der Außen
fläche des Rotorelementes und/oder der gegenüberliegenden
Stirnfläche des axial beweglichen Plattenelementes in Um
fangsrichtung abwechselnd angeordnet sind. Dann sind die
vertieften Bereiche und die erhöhten Bereiche so ausgebil
det, daß sie sich in einer zur Umfangsrichtung um die An
triebswelle unterschiedlichen Richtung erstrecken.
Die Gehäuseanordnung ist vorzugsweise so ausgebildet, daß
sie einen sich im wesentlichen in axialer Richtung erstreckenden,
zylindrischen Bereich aufweist, der eine zylindri
sche Kammer definiert zur Aufnahme der Anordnung von Plat
tenelementen. Die zylindrische Kammer weist ein weites, of
fenes Ende auf, durch welches die Anordnung von Plattenele
menten einbaubar ist und welches durch einen deckelartigen
Gehäuseteil verschlossen wird, so daß die zylindrische Kam
mer gegen die Umgebungsluft abgedichtet ist.
Vorzugsweise umfaßt der Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ
mit veränderlicher Wärmeerzeugung ferner eine Begrenzungs
einheit zur Begrenzung einer axialen Bewegung des axial be
weglichen Plattenelementes, das gegen einen stationären
Teil der Gehäuseanordnung versetzt wird. So wird eine ein
stellbare Begrenzung der axialen Länge der Wärmeerzeugungs
kammer durch die Begrenzungseinheit definiert.
Alternativ kann der Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit
veränderlicher Wärmeerzeugung so ausgebildet sein, daß er
ein Zwangsmittel aufweist, um das axial bewegliche Plat
tenelement der Anordnung von Plattenelementen ständig zu
einer Bewegung in axialer Richtung zu drängen zur Verringe
rung der axialen Länge der Wärmeerzeugungskammer, wobei das
Zwangsmittel in einem vorgegebenen, begrenzten Bereich an
geordnet ist, in welchem das axial bewegliche Plattenele
ment in axialer Richtung einem stationären Teil der Gehäu
seanordnung gegenüberliegt. Dann umfaßt das Zwangsmittel
vorzugsweise eine Schraubenfeder, die in dem vorgegebenen,
begrenzten Bereich angeordnet ist.
Die obigen und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vor
liegenden Erfindung werden in der nachfolgenden Beschrei
bung der bevorzugten Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung und unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeich
nungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt eines Wärmegenerators vom
Viskosfluid-Typ mit veränderlicher Wärmeerzeu
gung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Ansicht einer Anordnung von Plattenelemen
ten, die insbesondere ein bewegliches Plat
tenelement der Anordnung von Plattenelementen
zeigt;
Fig. 3 einen Längsschnitt eines Wärmegenerators vom
Viskosfluid-Typ mit veränderlicher Wärmeerzeu
gung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 4 einen Längsschnitt eines Wärmegenerators vom
Viskosfluid-Typ mit veränderlicher Wärmeerzeu
gung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 einen Längsschnitt eines Wärmegenerators vom
Viskosfluid-Typ mit veränderlicher Wärmeerzeu
gung gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 6 eine Seitenansicht eines Rotorelementes, das in
den Wärmegenerator des vierten Ausführungsbei
spiels der vorliegenden Erfindung eingebaut ist;
Fig. 7 eine Ansicht eines Rotorelementes, das in einen
Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränder
licher Wärmeerzeugung gemäß einem fünften Aus
führungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ein
gebaut ist;
Fig. 8 einen Schnitt entlang der Linie A-A in Fig. 7;
Fig. 9 eine Ansicht eines Rotorelementes, das in einen
Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränder
licher Wärmeerzeugung gemäß einem sechsten Aus
führungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ein
gebaut ist;
Fig. 10 einen Schnitt entlang der Linie B-B in Fig. 9;
Fig. 11 eine Ansicht eines Rotorelementes, das in einen
Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränder
licher Wärmeerzeugung gemäß einem siebten Aus
führungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ein
gebaut ist;
Fig. 12 einen ausschnittsweise dargestellten Schnitt
durch das Rotorelement entlang der Linie C-C in
Fig. 11; und
Fig. 13 einen Längsschnitt eines Wärmegenerators vom
Viskosfluid-Typ mit veränderlicher Wärmeerzeu
gung gemäß einem achten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung.
Bezugnehmend auf die Fig. 1 und 2 ist ein Wärmegenerator
vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher Wärmeerzeugung mit
einer Gehäuseanordnung versehen, die einen äußeren Rahmen
des Wärmegenerators bildet, um darin eine Wärmeerzeugungs-
Einheit und eine Wärmetausch-Einheit aufzunehmen. Die Ge
häuseanordnung weist ein vorderes Gehäuse 1 in Form einer
Glocke auf, um darin eine zylindrische Kammer zu definie
ren, die die Wärmeerzeugungs-Einheit und die Wärmetausch-
Einheit aufnimmt. Das vordere Gehäuse 1 weist eine sich in
Längsrichtung erstreckende, zentrale Achse auf und ist mit
einem hohlen Nabenbereich Ia versehen, der sich nach vorne
erstreckt, ausgehend von einem kreisförmigen Bodenbereich
1b, welcher sich von der zentralen Achse des vorderen Ge
häuses 1 aus in radialer Richtung erstreckt. Das vordere
Gehäuse 1 ist außerdem mit einem hohlen, zylindrischen Be
reich 1c versehen, der sich von dem Bodenbereich 1b aus
nach hinten erstreckt und der einen Außendurchmesser auf
weist, welcher größer ist als derjenige des hohlen Nabenbe
reichs 1a. Der zylindrische Bereich 1c weist ein axiales
Ende auf, welches als große, offene Mündung ausgebildet
ist, durch welche ein vorderes Plattenelement 2 und ein be
wegliches Plattenelement 3 in die zylindrische Kammer des
vorderen Gehäuses 1 eingebaut werden. Die offene Mündung
des zylindrischen Bereichs 1c des vorderen Gehäuses 1 wird
durch ein hinteres Gehäuse 4 verschlossen, welches mit ei
nem hinteren Ende des zylindrischen Bereichs 1c mittels
mehrerer Schrauben verbunden ist, wie in Fig. 1 darge
stellt.
Das vordere Plattenelement 2 ist fest in der zylindrischen
Kammer des vorderen Gehäuses 1 angeordnet und weist einen
scheibenförmigen Bodenplattenbereich 2a sowie einen zylin
drischen Randbereich 2b auf, welcher einstückig mit einem
äußeren Umfang des Bodenplattenbereichs 2a ausgebildet ist.
Der zylindrische Randbereich 2b des vorderen Plattenele
ments 2 ist in den gesamten Bereich einer zylindrischen,
inneren Wandfläche des zylindrischen Bereichs 1c eingepaßt
und steht in Kontakt sowohl mit einer sich in Umfangsrich
tung erstreckenden inneren Wandfläche des vorderen Gehäuses
1 als auch mit einer sich in Umfangsrichtung erstreckenden
inneren Wandfläche des hinteren Gehäuses 4. Das vordere
Plattenelement 2 ist ferner mit einer nachfolgend beschrie
benen, ringförmigen Stufe 2c, welche in einem inneren Wand
bereich des zylindrischen Randbereichs 2b ausgebildet ist,
und mit einer Mehrzahl von zylindrischen Kühlrippen 2d,
welche in einer vorderen Fläche des Bodenplattenbereichs 2a
des vorderen Plattenelementes 2 ausgebildet sind, versehen.
Das bewegliche Plattenelement 3 weist einen scheibenförmi
gen Bodenplattenbereich 3a auf, der mit einem äußeren Um
fang versehen ist, welcher gleitend in eine zylindrische
Bohrung eingepaßt ist, die durch einen hinteren Bereich des
zylindrischen Randbereichs 2b des vorderen Plattenelementes
2 gebildet wird. Der Außenumfang des vorstehend genannten
Bodenplattenbereichs 3a steht axial verschiebbar in Kontakt
mit der Bohrungswand, ist aber mittels einer geeigneten
Dichtung, z. B. einem O-Ring S4, abgedichtet. Das bewegliche
Plattenelement 3 weist außerdem eine Mehrzahl von nachfol
gend beschriebenen, kreisbogenförmigen Kühlrippen 3d auf.
Der Bodenplattenbereich 2a des vorderen Plattenelementes 2
und der Bodenplattenbereich 3a des beweglichen Plattenele
mentes 3 liegen in axialer Richtung einander gegenüber und
bilden einen vorgegebenen, zylindrischen Bereich, der in
axialer Richtung begrenzt wird durch eine kreisförmige in
nere Wandfläche des Bodenplattenbereichs 2a und durch eine
im wesentlichen ebene, kreisförmige innere Wandfläche einer
zylindrischen Vertiefung, die im Bodenplattenbereich 3a des
beweglichen Plattenelementes 3 ausgebildet ist. Der vorge
gebene zylindrische Bereich ist als eine fluiddichte Wärme
erzeugungskammer 5 ausgebildet, die eine Länge aufweist,
welche genau definiert ist als der Abstand zwischen der
kreisförmigen inneren Wandfläche des Bodenplattenbereichs
2a und der ebenen, kreisförmigen inneren Wandfläche des Bo
denplattenbereichs 3a.
Beim beschriebenen Ausführungsbeispiel bilden das vordere
Gehäuse 1, das vordere Plattenelement 2 und das hintere Ge
häuse 4 einen stationären Teil der Gehäuseanordnung, und
das bewegliche Plattenelement 3 bildet einen beweglichen
Teil der Gehäuseanordnung.
Innerhalb der zylindrischen Kammer des vorderen Gehäuses 1
ist ein zentraler Bereich des vorderen Plattenelementes 2
in axialer Richtung in einen zentralen Bohrungsbereich ein
gepaßt, welcher innerhalb des kreisförmigen Bodenbereichs
1b des vorderen Gehäuses 1 ausgebildet ist, um einen sich
in axialer Richtung erstreckenden, vorderen Eingriffsbe
reich 6 zu bilden, der mittels einer geeigneten Dichtung,
beispielsweise einem O-Ring S2, abgedichtet ist. In glei
cher Weise bilden ein zentraler Bereich des beweglichen
Plattenelementes 3 und ein zentraler Bereich des hinteren
Gehäuses 4 einen sich in axialer Richtung erstreckenden,
hinteren Eingriffsbereich 7, der mittels einer geeigneten
Dichtung, beispielsweise einem O-Ring S3, abgedichtet ist.
Der vordere Eingriffsbereich 6 und ein vorderer Teil des
zylindrischen Randbereichs 2b des vorderen Plattenelementes
2 definieren einen sich ringförmig erstreckenden Bereich,
der als eine vordere Wärmeaufnahmekammer FW ausgebildet
ist, welche benachbart zu einem vorderen Teil der Wärmeer
zeugungskammer 5 angeordnet ist. Der hintere Eingriffsbe
reich 7 und ein hinterer Teil des zylindrischen Randbe
reichs 2b des vorderen Plattenelementes 2 definieren einen
sich ringförmig erstreckenden Bereich, der als eine hintere
Wärmeaufnahmekammer RW ausgebildet ist, welche benachbart
zu einem hinteren Teil der Wärmeerzeugungskammer 5 angeord
net ist. Die vordere und die hintere Wärmeaufnahmekammer FW
bzw. RW sind durch eine Dichtung (den O-Ring S1) gegen die
Umgebungsluft abgedichtet. Ebenso sind die vordere und die
hintere Wärmeaufnahmekammer FW bzw. RW durch die oben ge
nannten O-Ringe S2 und S3 fluiddicht gegen radiale Bereiche
der Gehäuseanordnung abgedichtet. Der O-Ring S4 dichtet den
Kontaktbereich des zylindrischen Randbereichs 2b des vorde
ren Plattenelementes 2 und des äußeren Umfangs des Boden
plattenbereichs 3a des beweglichen Plattenelementes 3 ab,
erlaubt aber eine geringe axiale Bewegung des beweglichen
Plattenelementes 3 gegenüber dem zylindrischen Randbereich
2b des vorderen Plattenelementes 2. Die ringförmige Stufe
2c, die in dem Bodenplattenbereich 2a des vorderen Plat
tenelementes 2 ausgebildet ist, ist vorgesehen, um einen
axialen Anschlag für das bewegliche Plattenelement 3 bezüg
lich des vorderen Plattenelementes 2 zu bestimmen. Daher
bestimmt die ringförmige Stufe 2c des vorderen Plattenele
mentes 2 die kleinste axiale Länge der Wärmeerzeugungskam
mer 5.
Eine Antriebswelle 8 ist in den Nabenbereich 1a des vorde
ren Gehäuses 1 eingeführt und wird drehbar gelagert durch
axial beabstandete Wälzlager 9 und 10, die in dem Nabenbe
reich 1a und dem Bodenbereich 1b des vorderen Gehäuses 1
eingesetzt sind. Ein innerstes Ende (hinteres Ende) der An
triebswelle 8 erstreckt sich in die Wärmeerzeugungskammer 5
und trägt ein Rotorelement 11, welches innerhalb der Wärme
erzeugungskammer 5 angeordnet ist. Das Rotorelement 11 ist
auf dem hinteren Ende der Antriebswelle 8 mittels einer
Nut-Feder-Verbindung befestigt. Daher kann das Rotorelement
11 zusammen mit der Antriebswelle 8 gedreht werden, und es
ist auf der Antriebswelle 8 axial beweglich.
Eine Öldichtung 12 ist um einen Teil der Antriebswelle 8
herum angebracht und benachbart zu dem vorderen Teil der
Wärmeerzeugungskammer 5 angeordnet. Die Öldichtung 12 wird
gleichzeitig von dem zentralen Bereich des vorderen Plat
tenelementes 2 aufgenommen und ist innerhalb des oben ge
nannten Eingriffsbereich 6 angeordnet. Dabei ist die Öl
dichtung 12 vorgesehen, um ein weiter unten beschriebenes
viskoses Fluid, z. B. Silikonöl, daran zu hindern, aus der
Wärmeerzeugungskammer 5 auszulaufen.
Die kreisbogenförmigen Kühlrippen 2d und 3d sind in den
Stirnflächen der Bodenplattenbereiche 2a bzw. 3a des vorde
ren bzw. beweglichen Plattenelementes 2 bzw. 3 ausgebildet,
so daß die Kühlrippen 2d und 3d in die vordere bzw. hintere
Wärmeaufnahmekammer FW bzw. RW ragen. Die Kühlrippen 2d der
vorderen Wärmeaufnahmekammer FW sind koaxial zueinander an
geordnet, und in gleicher Weise sind die Kühlrippen 3d der
hinteren Wärmeaufnahmekammer RW koaxial zueinander angeord
net, wie am besten in Fig. 2 dargestellt ist. Ferner ist,
die aus Fig. 2 ersichtlich ist, die hintere Wärmeaufnahme
kammer RW mit einer Trennwand 13 versehen, welche als eine
sich in radialer Richtung erstreckende Wand ausgebildet
ist, die im beweglichen Plattenelement 3 vorgesehen ist.
Dadurch ist die hintere Wärmeaufnahmekammer RW durch die
Trennwand 13 getrennt und ferner durch die kreisbogenförmi
gen Kühlrippen 3d unterteilt in eine Mehrzahl von Strö
mungskanälen "a" bis "c". Eine ähnliche Ausgestaltung und
Anordnung ist auch in der vorderen Wärmeaufnahmekammer FW
vorgesehen, indem eine Trennwand (nicht dargestellt in Fig.
2) und die kreisbogenförmigen Kühlrippen 2d (in Fig. 1 dar
gestellt) vorgesehen sind. Die vordere und die hintere Wär
meaufnahmekammer FW bzw. RW sind mit Einlaßöffnungen 14
bzw. Auslaßöffnungen 15 versehen, welche in dem zylindri
schen Randbereich 2b des vorderen Plattenelementes 2 ausge
bildet sind. Die Einlaß- und Auslaßöffnungen 14 bzw. 15
stehen in Verbindung mit Leitungen (nicht dargestellt in
Fig. 1 und 2), durch welche eine Wärmetauschflüssigkeit
ständig über die vordere und die hintere Wärmeaufnahmekam
mer FW bzw. RW zirkuliert. Es sei angemerkt, daß die Strö
mungskanäle "a" bis "c" so ausgebildet sind, daß die ent
sprechenden Breiten der Strömungskanäle "a" bis "c" von ra
dial innen nach radial außen allmählich ansteigen. Die Un
terschiede in den radialen Breiten der Strömungskanäle "a"
bis "c" tragen nämlich dazu bei, daß sich eine gleiche
Fließgeschwindigkeit der Wärmetauschflüssigkeit innerhalb
der entsprechenden Strömungskanäle "a" bis "c" der vorderen
und der hinteren Wärmeaufnahmekammer FW bzw. RW ausbildet.
Es sollte verständlich sein, daß die vorstehend genannten
Trennwände 13, die in den entsprechenden Bodenplattenberei
chen 2a und 3a des vorderen bzw. des beweglichen Plat
tenelementes 2 bzw. 3 ausgebildet sind, so angeordnet sind,
daß sie in Eingriff mit geeigneten Schulterpartien 16 ste
hen, welche in dem vorderen und dem hinteren Gehäuse 1 bzw.
4 ausgebildet sind, um die zwei Plattenelemente 2 bzw. 3
daran zu hindern, sich während des Betriebes des Wärmegene
rators vom Viskosfluid-Typ zu verdrehen.
Es sollte ferner verständlich sein, daß die inneren Wand
flächen der vorderen und der hinteren Wärmeaufnahmekammer
FW bzw. RW, welche durch das vordere bzw. durch das beweg
liche Plattenelement 2 bzw. 3 gebildet werden, mit einer
rauhen Oberfläche ausgebildet sind. Da nämlich das vordere
bzw. das bewegliche Plattenelement 2 bzw. 3 üblicherweise
aus einem metallischen Material mittels eines Gießverfah
rens hergestellt werden, werden die Bereiche der Plat
tenelemente 2 und 3, welche die inneren Wandflächen der
vorderen und der hinteren Wärmeaufnahmekammer FW bzw. RW
bilden, nicht spanabhebend bearbeitet und verbleiben als
Guß zum Zwecke der Steigerung der Wärmetauschleistung durch
die Wandflächen der vorderen und der hinteren Wärmeaufnah
mekammer FW bzw. RW hindurch.
Ein viskoses Fluid, wie beispielsweise Silikonöl, wird in
einen fluidgefüllten Spalt eingefüllt, der zwischen der ge
samten inneren Wandfläche der Wärmeerzeugungskammer 5, wel
che durch den O-Ring S4 abgedichtet ist, und der gesamten
Außenfläche des Rotorelementes 11 vorgesehen ist. Dadurch
wird das viskose Fluid im fluidgefüllten Spalt in der Wär
meerzeugungskammer 5 aufgrund der Drehung des Rotorelemen
tes 11 innerhalb der Wärmeerzeugungskammer 5 einer Scher
wirkung unterworfen.
Der Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ ist mit einem luft
dichten Hohlraumbereich 17 versehen, der zwischen dem zen
tralen Bereich des beweglichen Plattenelementes 3 und dem
zentralen Bereich des hinteren Gehäuses 4 definiert ist und
der radial innerhalb des hinteren Eingriffsbereichs 7 ange
ordnet ist. Der luftdichte Hohlraumbereich 17 wird als Wär
meerzeugungs-Steuer- oder -Regelkammer genutzt, innerhalb
der eine Bewege-Einheit angeordnet ist, um eine einstellba
re, axiale Verschiebung des beweglichen Plattenelementes 3,
bezogen auf das fest angeordnete vordere Plattenelement 2,
hervorzurufen.
Beim ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
umfaßt die Bewege-Einheit ein elastisches Element, z. B. ei
ne Druck-Schraubenfeder 18, welche das bewegliche Plat
tenelement 3 in axialer Richtung auf das vordere Plat
tenelement 2 zu in der Weise vorspannt, daß die Länge der
Wärmeerzeugungskammer 5 verringert wird. Die Bewege-Einheit
umfaßt auch ein Unterdruck-Zufuhrmittel, um der Wärmeerzeu
gungs-Regelkammer 17 einen Unterdruck aus einer externen
Unterdruckquelle aufzuerlegen. Das Unterdruck-Zufuhrmittel
umfaßt eine Gasleitung 19, die mit einem Ende abgedichtet
an dem hinteren Gehäuse 4 angebracht ist und in Fluidver
bindung mit der Wärmeerzeugungs-Regelkammer 17 steht und
mit dem anderen Ende (nicht dargestellt) mittels eines Ma
gnetventils (nicht dargestellt) an die Unterdruckquelle an
schließbar ist, z. B. an eine Motoransaugleitung eines Fahr
zeuges, in das ein Fahrzeug-Heizsystem eingebaut ist. Das
Magnetventil ist so vorgesehen, daß es als Reaktion auf ein
Steuersignal hin betätigt wird, beispielsweise auf ein Tem
peraturmeßsignal hin, das entweder die Temperatur der Wär
metauschflüssigkeit, welche durch die Wärmeaufnahmekammern
FW und RW des Wärmegenerators zirkuliert, oder die Umge
bungstemperatur in einem bestimmten beheizten Bereich, wel
cher durch das Heizsystem erwärmt wird, angibt. Wenn das
Magnetventil betätigt wird und über die Gasleitung 19 eine
Verbindung zwischen der Motoransaugleitung und der Wärmeer
zeugungs-Regelkammer 17 zur Verfügung steht, dann wird der
Wärmeerzeugungs-Regelkammer 17 Unterdruck auferlegt, um so
das Druckniveau in der Wärmeerzeugungs-Regelkammer 17 von
dem Umgebungsluftdruck aus abzusenken, welcher zuvor in der
Wärmeerzeugungs-Regelkammer 17 geherrscht hat. Dadurch wird
es dem beweglichen Plattenelement 3 ermöglicht, sich entge
gen der elastischen Kraft der Druckfeder 18 von dem vorde
ren Plattenelement 2 wegzubewegen. Dadurch ist es durch
Steuerung oder Regelung der Auferlegung von Unterdruck in
die Wärmeerzeugungs-Regelkammer 17 möglich, die axiale Be
wegung des beweglichen Plattenelementes 3, bezogen auf das
feste vordere Plattenelement 2, einzustellen. Folglich kann
die axiale Länge der Wärmeerzeugungskammer 5 einstellbar
geändert werden. Die axiale Bewegung des beweglichen Plat
tenelementes 3 in die Richtung weg von dem festen vorderen
Plattenelement 2 wird beschränkt durch ein inneres Ende 4a
einer zylindrischen Nabe, welche den Eingriffsbereich 7 des
beweglichen Plattenelementes 2 im zentralen Bereich des
hinteren Gehäuses 4 bildet. Wenn nämlich der Bodenplatten
bereich 3a des beweglichen Plattenelementes 3 während sei
ner Bewegung weg vom vorderen Plattenelement 2 an dem inne
ren Ende 4a der zylindrischen Nabe des hinteren Gehäuses 4
zur Anlage gelangt, dann wird das bewegliche Plattenelement
3 angehalten, um eine maximale axiale Länge der Wärmeerzeu
gungskammer 5 einzustellen.
Wenn der Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ des ersten Aus
führungsbeispiels in das Fahrzeug-Heizsystem eingebaut
wird, und wenn die Antriebswelle 8 durch den Fahrzeugmotor
über einen Riemen-Riemenscheiben-Mechanismus und/oder eine
Magnetkupplung angetrieben wird, dann wird das auf der An
triebswelle 8 angebrachte Rotorelement 11 innerhalb der
Wärmeerzeugungskammer 5 gedreht. Dadurch wird das viskose
Fluid (das Silikonöl) in dem fluidgefüllten Spalt zwischen
der Außenfläche des Rotorelementes 11 und der inneren Wand
fläche der Wärmeerzeugungskammer 5 aufgrund der Drehung des
Rotorelementes 11 einer Scherwirkung unterworfen, und folg
lich wird in dem viskosen Fluid Wärme erzeugt. Die Wärme
wird auf die Wärmetauschflüssigkeit übertragen, die durch
die vordere und durch die hintere Wärmeaufnahmekammer FW
bzw. RW fließt, und wird zu dem Heizsystem gebracht, durch
das die Wärme in den bestimmten beheizten Bereich, wie bei
spielsweise den Fahrgastraum des Fahrzeuges, abgegeben
wird.
In der Ausgestaltung des Wärmegenerators vom Viskosfluid-Typ
des ersten Ausführungsbeispiels werden das vordere und
das bewegliche Plattenelement 2 bzw. 3, welche die Wärmeer
zeugungskammer 5 und die vordere und die hintere Wärmeauf
nahmekammer FW bzw. RW in Zusammenwirkung mit dem vorderen
und dem hinteren Gehäuse 1 bzw. 4 definieren, eingeschlos
sen durch den zylindrischen Bereich 1c des vorderen Gehäu
ses 1, lediglich mit Ausnahme des offenen Endes des zylin
drischen Bereichs 1c des vorderen Gehäuses 1, und das offe
ne Ende des zylindrischen Bereichs 1c ist über den O-Ring
S1 fluiddicht verschlossen durch das hintere Gehäuse 4. Da
durch ist das Innere des Wärmegenerators vom Viskosfluid-
Typ vollständig gegenüber der Umgebungsluft abgedichtet. So
kann eine Leckage der Wärmetauschflüssigkeit aus der vorde
ren und/oder der hinteren Wärmeaufnahmekammer FW bzw. RW
verhindert werden. Ferner kann der Wärmegenerator vom Vis
kosfluid-Typ gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel sehr ein
fach und effizient hergestellt und zusammengebaut werden,
und zwar aufgrund der Verwendung des zylindrischen, vorde
ren Gehäuses 1 und des scheibenförmigen, hinteren Gehäuses
4 und der einfachen Dichtungselemente, bestehend aus den O-Rin
gen S1 bis S4.
Bei dem beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel der vor
liegenden Erfindung sind das vordere und das hintere Plat
tenelement 2 bzw. 3, welche die vordere und die hintere
Wärmeaufnahmekammer FW bzw. RW definieren, mit Kühlrippen
2d bzw. 3d versehen, und diese im Gießverfahren hergestell
ten Plattenelemente 2 und 3 weisen eine rauhe Gußoberfläche
auf. Dadurch kann der Oberflächenbereich der vorderen und
der hinteren Wärmeaufnahmekammer FW bzw. RW groß genug
sein, um die Wärmetauschleistung zwischen dem viskosen
Fluid und der Wärmetauschflüssigkeit durch die Wandflächen
der vorderen und der hinteren Wärmeaufnahmekammer FW bzw.
RW hindurch zu steigern.
Das vordere und das bewegliche Plattenelement 2 bzw. 3 sind
in ihren radial zentralen Bereichen mit den sich in axialer
Richtung erstreckenden Eingriffsbereichen 6 bzw. 7 verse
hen, welche die radial inneren Bereiche der vorderen bzw.
der hinteren Wärmeaufnahmekammer FW bzw. RW bilden. Ferner
ist der Eingriffsbereich 7 durch den O-Ring S3 derart abge
dichtet, daß eine Relativbewegung zwischen dem beweglichen
Plattenelement 3 und dem hinteren Gehäuse 4 möglich ist.
Der O-Ring S2 ist so angeordnet, daß er die zylindrischen
Kontaktflächen des Eingriffsbereichs 6 des vorderen Plat
tenelementes 2 und des vorderen Gehäuses 1 abdichtet.
Selbst wenn eine axiale Relativbewegung zwischen den Plat
tenelementen 2 und 3 und dem vorderen und dem hinteren Ge
häuse 1 bzw. 4 aufgrund thermischer Verformung dieser vier
Teile und während eines nachfolgend beschriebenen Wechsels
der Wärmeerzeugungsleistung auftritt, kann dadurch die Ab
dichtung des Inneren des Wärmegenerators sicher aufrecht
erhalten werden. Dadurch kann eine Leckage der Wärme
tauschflüssigkeit aus der vorderen und/oder der hinteren
Wärmeaufnahmekammer FW bzw. RW sicher verhindert werden,
selbst wenn irgendeine Bewegung der Plattenelemente 2 und 3
gegenüber dem vorderen und dem hinteren Gehäuse 1 bzw. 4
auftritt.
Wenn die Wärmetauschflüssigkeit über eine mit dem vorderen
Gehäuse 1 verbundene Leitung (nicht dargestellt in den Fig.
1 und 2) dem Wärmegenerator zugeführt wird, wird die Wärme
tauschflüssigkeit in die vordere und in die hintere Wärme
aufnahmekammer FW und RW über die Einlaßöffnungen 14 (siehe
Fig. 2) eingeleitet. Die Wärmetauschflüssigkeit zirkuliert
dann durch die abgetrennten Strömungskanäle "a" bis "c" in
der vorderen und der hinteren Wärmeaufnahmekammer FW und
RW. Dann gelangt die Wärmetauschflüssigkeit durch die Aus
laßöffnungen 15, die zu den Einlaßöffnungen 14 symmetrisch
bezüglich der radialen Trennwände 13 angeordnet sind, aus
den beiden Wärmeaufnahmekammern FW und RW heraus, so daß
die Wärmetauschflüssigkeit, welche die Wärme aus der Wärme
erzeugungskammer 5 aufgenommen hat, in die Umlaufleitung
des Heizsystems abgegeben wird.
Es sei angemerkt, daß, wie zuvor beschrieben, die getrenn
ten Strömungskanäle "a" bis "c" der vorderen und der hinte
ren Wärmeaufnahmekammer FW bzw. RW so ausgebildet sind, daß
sie radiale Breiten aufweisen, welche in den Wärmeaufnahme
kammern FW und RW von radial innen nach radial außen all
mählich ansteigen, wie in Fig. 2 gezeigt. Dadurch werden
die Fließgeschwindigkeiten der Wärmetauschflüssigkeit ange
glichen, welche in den entsprechenden kreisbogenförmigen
Strömungskanälen "a" bis "c" innerhalb der vorderen und der
hinteren Wärmeaufnahmekammer FW bzw. RW fließt. Folglich
fließt die Wärmetauschflüssigkeit mit gleicher Fließge
schwindigkeit durch alle Teile der vorderen und der hinte
ren Wärmeaufnahmekammer FW bzw. RW, um so einen wirkungs
vollen Wärmetauschvorgang durchzuführen, durch die Wandflä
chen der vorderen und der hinteren Wärmeaufnahmekammer FW
bzw. RW hindurch, welche durch das vordere und das bewegli
che Plattenelement 2 bzw. 3 definiert sind. Dadurch kann
die Wärmeübertragung von dem viskosen Fluid in der Wärmeer
zeugungskammer 5 auf die Wärmetauschflüssigkeit, welche
durch die vordere und die hintere Wärmeaufnahmekammer FW
bzw. RW fließt, mit einer hohen Wärmetauscheffizienz er
reicht werden.
Wenn die Wärmezufuhr vom Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ
in das externe Heizsystem, d. h. das Fahrzeug-Heizsystem,
verringert oder eingestellt werden soll, wird ein Steuersi
gnal, das die Verringerung oder die Einstellung der Wärme
zufuhr angibt, an das Magnetventil gegeben, welches in der
mit der Motoransaugleitung verbundenen Gasleitung 19 ange
ordnet ist. Das Steuersignal kann ein Befehlssignal sein,
welches von einer Bedienungsperson, d. h. dem Fahrer des
Fahrzeuges, ausgelöst wird, oder ein automatisches Tempera
turmeßsignal sein, welches die Temperatur der Wärme
tauschflüssigkeit oder diejenige im Fahrgastraum wieder
gibt. So wird die Gasleitung 19 derart geschaltet, daß Un
terdruck von der Motoransaugleitung der Wärmeerzeugungs-
Regelkammer 17 auferlegt wird, welche mit Luft gefüllt wor
den ist. Dadurch wird das bewegliche Plattenelement 3 von
dem vorderen Plattenelement 2 entgegen der elastischen
Kraft der Druckfeder 18 wegbewegt, bis das bewegliche Plat
tenelement 3 durch das innere Ende 4a der Nabe des hinteren
Gehäuses 4 angehalten wird. Folglich wird die axiale Länge
der Wärmeerzeugungskammer 5 und dadurch die axiale Spalt
breite des fluidgefüllten Spaltes zwischen der inneren
Wandfläche der Wärmeerzeugungskammer 5 und der Außenfläche
des Rotorelementes 11 vergrößert, so daß die Wärmeerzeugung
in dem viskosen Fluid, welches in dem fluidgefüllten Spalt
enthalten ist, verringert wird. Während der Vergrößerung
der axialen Länge der Wärmeerzeugungskammer 5 wird die
Luft, die unvermeidbar in der Wärmeerzeugungskammer 5 ent
halten ist, thermisch expandiert, um so einen Unterdruck
auszugleichen, der in der Wärmeerzeugungskammer 5 während
der Vergrößerung der axialen Länge der Wärmeerzeugungskam
mer 5 erzeugt wird. Dadurch kommt das viskose Fluid, d. h.
das Silikonöl, nicht in Kontakt mit frischer Luft, und
folglich wird das viskose Fluid nicht degradiert, thermisch
zersetzt oder sonstwie verschlechtert.
Wenn die Wärmezufuhr vom Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ
in das externe Heizsystem, d. h. das Fahrzeug-Heizsystem,
erhöht werden muß, wird das vorstehend genannte Steuersig
nal an das Magnetventil gegeben, welches so schaltet, daß
die Gasleitung 19 mit der Umgebungsluft verbunden wird. Da
durch wird der Umgebungsluftdruck durch die Gasleitung 19
der Wärmeerzeugungs-Regelkammer 17 zugefährt, und folglich
wird das bewegliche Plattenelement 3 aufgrund der elasti
schen Kraft der Druckfeder 18 auf das vordere Plattenele
ment 2 zubewegt, bis der Bodenplattenbereich 3a des beweg
lichen Plattenelementes 3 durch die ringförmige Stufe 2c
des vorderen Plattenelementes 2, welche als Begrenzungsmit
tel für die axiale Bewegung des beweglichen Plattenelemen
tes 3 dient, angehalten wird. So wird die axiale Länge der
Wärmeerzeugungskammer 5 verringert, um dadurch die Spalt
breite des fluidgefüllten Spaltes in der Wärmeerzeugungs
kammer 5 zu verringern. Folglich wird die Wärmeerzeugung in
dem viskosen Fluid erhöht, um die Wärmezufuhr vom Wärmege
nerator an das Fahrzeug-Heizsystem zu steigern.
Es sollte verständlich sein, daß bei dem Wärmegenerator vom
Viskosfluid-Typ gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel die
Wärmeerzeugungsleistung mittels der Magnetkupplung ein
stellbar geändert werden kann, ohne das Aufnehmen oder Ein
stellen des Betriebes des Wärmegenerator per se zu steuern
oder zu regeln.
Bei dem beschriebenen Wärmegenerator gemäß dem ersten Aus
führungsbeispiel ist das Rotorelement 11 mit dem Endab
schnitt der Antriebswelle 8 über eine Nut-Feder-Verbindung
verbunden. Dadurch kann das Rotorelement 11 innerhalb der
Wärmeerzeugungskammer 5 axial verschoben werden. Dadurch
wird während des vorstehend beschriebenen Vergrößerns und
Verringerns der axialen Länge der Wärmeerzeugungskammer 5
das Rotorelement 11 in eine im wesentlichen mittlere Stel
lung in der Wärmeerzeugungskammer 5 verschoben, um so aus
geglichene Fluiddrücke über das Rotorelement 11 hinweg zu
erhalten. So kann der fluidgefüllte Spalt ständig auf bei
den Seiten des Rotorelementes 11 im wesentlichen die glei
che Menge an Reibungswärme im viskosen Fluid erzeugen.
In der abgewandelten Ausgestaltung des ersten Ausführungs
beispiels kann das Rotorelement 11 an der Antriebswelle 8
axial fest (unverschieblich) angebracht sein. Bei einer
derart abgewandelten Ausgestaltung werden die Spaltbreiten
der fluidgefüllten Spalte auf beiden Seiten des Rotorele
mentes 11, abhängig von der axialen Bewegung des bewegli
chen Plattenelementes 3, voneinander unterschiedlich sein.
So wird zum Beispiel, wenn das bewegliche Plattenelement 3
von dem vorderen Plattenelement 2 wegbewegt wird, um die
axiale Länge der Wärmeerzeugungskammer 5 zu vergrößern, der
fluidgefüllte Spalt vergrößert, der zwischen der Stirnflä
che des beweglichen Plattenelementes 3 und der Außenfläche
des Rotorelementes 11 gebildet wird, so daß die Spaltbreite
dieses fluidgefüllten Spaltes größer wird als diejenige des
fluidgefüllten Spaltes zwischen der Stirnfläche des vorde
ren Plattenelementes 2 und der Außenfläche des Rotorelemen
tes 11. So wird die Wärmeerzeugung in dem erstgenannten
fluidgefüllten Spalt kleiner als diejenige in dem letztge
nannten fluidgefüllten Spalt. Folglich tritt ein Unter
schied in der Menge der erzeugten Wärme zwischen den gegen
überliegenden fluidgefüllten Spalten auf. Wenn das bewegli
che Plattenelement 3 von dem vorderen Plattenelement 2 weg
bewegt wird, dann wird jedoch das innere Volumen der hinte
ren Wärmeaufnahmekammer RW verringert, und dadurch wird der
Oberflächenbereich für den Wärmeaustausch der hinteren Wär
meaufnahmekammer RW verringert. So kann die Verringerung
der Wärmeerzeugung gut ausgeglichen werden durch die ent
sprechende Verringerung des Oberflächenbereichs für den
Wärmeaustausch in der hinteren Wärmeaufnahmekammer RW.
Es sollte verständlich sein, daß bei dem Wärmegenerator ge
mäß dem ersten Ausführungsbeispiel ein großer Spalt, der
zwischen der Öldichtung 12 und der vorderen Außenfläche des
Rotorelementes 11 erzeugt wird, nicht zur Wärmeerzeugung
durch das viskose Fluid beiträgt.
Fig. 3 zeigt einen Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit
veränderlicher Wärmeerzeugung gemäß einem zweiten Ausfüh
rungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Der Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ des zweiten Ausfüh
rungsbeispiels unterscheidet sich von demjenigen des ersten
Ausführungsbeispiels in der Anordnung des vorderen und des
beweglichen Plattenelementes. Beim zweiten Ausführungsbei
spiel ist nämlich das bewegliche Plattenelement 3B auf der
Vorderseite des festen Plattenelementes 2B im Inneren der
Gehäuseanordnung des Wärmegenerators angeordnet. Das beweg
liche Plattenelement 3B ist mit einem Bodenplattenbereich
3Ba, einer zentralen Nabe, die einstückig mit dem Boden
plattenbereich 3Ba ausgebildet ist und sich von einem zen
tralen Bereich des Bodenplattenbereichs 3Ba aus nach vorne
erstreckt, und einer Mehrzahl von Kühlrippen versehen, die
den Kühlrippen 3d des beweglichen Plattenelementes 3 des
ersten Ausführungsbeispiels gleichen. Ein Außenumfang des
Bodenplattenbereichs 3Ba ist gleitend in eine zylindrische
Bohrung eingepaßt, welche durch eine innere, zylindrische
Wand eines ringförmigen Randbereichs 2Bb des festen Plat
tenelementes 2B definiert wird. So kann das bewegliche
Plattenelement 3B axial vorwärts und rückwärts bewegt wer
den, bezogen auf den ringförmigen Randbereich 2Bb des fe
sten Plattenelementes 2B. Der Kontaktbereich des Außenum
fangs des beweglichen Plattenelementes 3B mit der inneren,
zylindrischen Wand des Randbereichs 2Bb des festen Plat
tenelementes 2B wird abgedichtet durch eine geeignete Dich
tung, wie beispielsweise einen O-Ring, der dem O-Ring S4
des ersten Ausführungsbeispiels gleicht.
Eine Wärmeerzeugungs-Regelkammer 17B ist in dem vorgegebe
nen Bereich vorgesehen, der durch die vorstehend genannte
zentrale Nabe des beweglichen Plattenelementes 3B und dem
inneren Nabenbereich begrenzt wird, welcher in einem zen
tralen Bereich eines vorderen Gehäuses 1B gleich dem vorde
ren Gehäuse 1 des ersten Ausführungsbeispiels ausgebildet
ist. Die Wärmeerzeugungs-Regelkammer 17B ist als eine luft
dichte Kammer ausgebildet, die durch ein Wälzlager 10B vom
abgedichteten Typ abgedichtet ist, welches in einem Boden
bereich einer zentralen Nabe 1Ba des vorderen Gehäuses 1B
eingesetzt ist.
Der Wärmegenerator vom Viskösfluid-Typ des zweiten Ausfüh
rungsbeispiels ist mit einer Bewege-Einheit in der vorste
hend genannten Wärmeerzeugungs-Regelkammer 17B versehen, um
das bewegliche Plattenelement 3B in einer axialen Richtung
bezüglich des festen Plattenelementes 2B zu bewegen. Die
Bewege-Einheit umfaßt eine Druck-Schraubenfeder 18B, die
der Druck-Schraubenfeder 18 des ersten Ausführungsbeispiels
gleicht. Die Schraubenfeder 18B ist zwischen der Innenflä
che des vorderen Gehäuses 1B und einer Stirnfläche des Bo
denplattenbereichs 3Ba des beweglichen Plattenelementes 3B
angeordnet und drängt das bewegliche Plattenelement 3B
ständig zu einem Bodenplattenbereich 2Ba des festen Plat
tenelementes 2B hin. Die Bewege-Einheit umfaßt ferner ein
Unterdruck-Zufuhrmittel mit einer Gasleitung 19B, welche
der Wärmeerzeugungs-Regelkammer 17B einen Unterdruck aufer
legt. Das Unterdruck-Zufuhrmittel ist das gleiche wie das
jenige im ersten Ausführungsbeispiel, und wenn der Wärmeer
zeugungs-Regelkammer 17B ein Unterdruck auferlegt wird, ist
es dem beweglichen Plattenelement 3B möglich, sich entgegen
der Federkraft der Druck-Schraubenfeder 18B von dem Boden
plattenbereich 2Ba des festen Plattenelementes 2B wegzube
wegen. Die Gasleitung 19B des Unterdruck-Zufuhrmittels ist
mit einer externen Unterdruckquelle verbunden, z. B. einer
Motoransaugleitung eines Fahrzeugmotors, und zwar über ein
geeignetes Magnetventil, das dem in Zusammenhang mit dem
ersten Ausführungsbeispiel beschriebenen Magnetventil
gleicht.
Die weitere innere Ausgestaltung und Funktionsweise des
Wärmegenerators vom Viskosfluid-Typ des zweiten Ausfüh
rungsbeispiels ist im wesentlichen die gleiche wie im er
sten Ausführungsbeispiel, so daß eine ausführliche Be
schreibung desselben der Einfachheit halber hier entfällt.
Es sollte verständlich sein, daß unter dem Gesichtspunkt
der Herstellung und des Zusammenbaus der Gehäuseanordnung
das feste vordere Plattenelement 2 des ersten Ausführungs
beispiels und das feste Plattenelement 2B des zweiten Aus
führungsbeispiels einstückig mit dem vorderen Gehäuse 1
bzw. 1B oder dem hinteren Gehäuse 4 der beiden Ausführungs
beispiele ausgebildet sein können. Dann kann eine einzelne
Wärmeaufnahmekammer zwischen dem beweglichen Plattenelement
3 oder 3B und der Gehäuseanordnung angeordnet sein. In ei
nem abgewandelten Fall kann das bewegliche Plattenelement 3
oder 3B benutzt werden, um die axiale Länge der Wärmeerzeu
gungskammer 5 des Wärmegenerators in der gleichen Weise wie
im ersten und zweiten Ausführungsbeispiel einstellbar zu
ändern.
Ferner kann in einer weiteren, abgewandelten Ausführung des
ersten und des zweiten Ausführungsbeispiels die Bewege-
Einheit für die axiale Bewegung des beweglichen Plattenele
mentes 3 oder 3B lediglich ein Zwangsmittel umfassen, wel
ches durch eine Druckfeder gebildet werden kann. Das
Zwangsmittel wird dafür verwendet werden, das bewegliche
Plattenelement 3 oder 3B in eine einzige Richtung zu zwin
gen, um die axiale Länge der Wärmeerzeugungskammer 5 zu
verringern. Ein Unterdruck-Zufuhrmittel mit einer Gaslei
tung 19 oder 19B kann dann entfallen. Dann wird die Rück
kehr des beweglichen Plattenelementes 3 oder 3B aus der er
zwungenen Stellung in eine Stellung mit vergrößerter axia
ler Länge der Wärmeerzeugungskammer 5 durch einen Anstieg
des Druckes des viskosen Fluids in der Wärmeerzeugungskam
mer 5 erreicht, der durch einen Anstieg der Temperatur des
viskosen Fluids während des Wärmeerzeugungs-Betriebs des
Wärmegenerators hervorgerufen wird. Der Anstieg des Fluid
druckes in der Wärmeerzeugungskammer 5 wird das bewegliche
Plattenelementes 3 oder 3B entgegen der von dem Zwangsmit
tel ausgeübten Kraft in eine Richtung bewegen, in welcher
die axiale Länge der Wärmeerzeugungskammer 5 größer wird.
So wird die Wärmeerzeugung verringert werden. Folglich kann
eine thermische Degradation des viskosen Fluids verhindert
werden.
Fig. 4 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegen
den Erfindung.
Durch Vergleich von Fig. 4 mit Fig. 1 wird verständlich,
daß der Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ des dritten Aus
führungsbeispiels mit einer Wärmeerzeugungskammer 5 und ei
nem Paar vorderer und hinterer Wärmeaufnahmekammern FW und
RW versehen ist, die in gleicher Weise wie diejenigen des
Wärmegenerators vom Viskosfluid-Typ des ersten Ausführungs
beispiels ausgebildet sind. Der Wärmegenerator vom Viskos
fluid-Typ des dritten Ausführungsbeispiels umfaßt eine Ge
häuseanordnung, die mit einem vorderen Gehäuse 1, einem
hinteren Gehäuse 4A, einem festen Plattenelement 2 und ei
nem beweglichen Plattenelement 3A versehen ist. So ist die
Wärmeerzeugungskammer 5 in einem Bereich angeordnet, der in
axialer Richtung durch das feste Plattenelement 2 und das
bewegliche Plattenelement 3A begrenzt ist. Das Paar vorde
rer und hinterer Wärmeaufnahmekammern FW und RW ist benach
bart zu dem vorderen bzw. hinteren Teil der Wärmeerzeu
gungskammer 5 angeordnet, in welcher ein Rotorelement 11
drehbar von einer Antriebswelle 8 getragen wird. Jedoch un
terscheidet sich die Bewege-Einheit zum axialen Bewegen des
beweglichen Plattenelementes 3A bezüglich des festen Plat
tenelementes 2 von der Bewege-Einheit zum axialen Bewegen
des beweglichen Plattenelementes 3 des Wärmegenerators vom
Viskosfluid-Typ des ersten Ausführungsbeispiels. Die Be
schreibung der Bewege-Einheit des Wärmegenerators des drit
ten Ausführungsbeispiels erfolgt nachfolgend.
Bei dem Wärmegenerators vom Viskosfluid-Typ von Fig. 4 ist
eine Wärmeerzeugungs-Regelkammer 17A als eine ringförmige
Kammer ausgebildet, die zwischen einem zentralen Bereich
einer Rückseite des beweglichen Plattenelementes 3A und ei
nem zentralen Bereich des hinteren Gehäuses 4A definiert
ist. Der zentrale Bereich der Rückseite des beweglichen
Plattenelementes 3A weist einen zylindrischen Nabenbereich
20 auf, der nach hinten in die Wärmeerzeugungs-Regelkammer
17A ragt, um darin einen hutförmigen Eisenkern 21 aufzuneh
men, welcher in die Bohrung der zylindrischen Nabe 20 ein
gepreßt ist. Der zentrale Bereich des hinteren Gehäuses 4A
weist einen zylindrischen Vorsprung 4Aa auf, der mit einer
darin ausgebildeten axialen Bohrung versehen ist. Eine
Druck-Schraubenfeder 18A ist zwischen der Unterseite der
axialen Bohrung des zylindrischen Vorsprungs 4Aa des hinte
ren Gehäuses 4A und der Unterseite des hutförmigen Eisen
kerns 21 angeordnet, so daß die Druck-Schraubenfeder 18A
ständig das bewegliche Plattenelement 3A in eine axiale
Richtung zwingt, um die axiale Länge der Wärmeerzeugungs
kammer 5 zu verringern. Ein Elektromagnet 22 ist in die
axiale Bohrung des zylindrischen Vorsprungs 4Aa des hinte
ren Gehäuses 4A eingesetzt, um so mit dem am beweglichen
Plattenelement 3A befestigten Eisenkern 21 elektromagne
tisch zusammenzuwirken. Wenn der Elektromagnet 22 elek
trisch erregt wird, übt er in axialer Richtung eine magne
tische Anziehungskraft über den Eisenkern 21 auf das beweg
liche Plattenelement 3A aus, um das bewegliche Plattenele
ment 3A entgegen der elastischen Kraft der Druck-Schrau
benfeder 18A zu bewegen, d. h. in einer axialen Rich
tung zur Vergrößerung der axialen Länge der Wärmeerzeu
gungskammer 5. Der Elektromagnet 22 ist elektrisch verbun
den mit einem externen elektrischen Schaltkreis, um ein ex
ternes Steuersignal zu empfangen, durch welches das Erregen
und Abschalten des Elektromagneten 22 gesteuert oder gere
gelt wird. Das externe Steuersignal kann entweder ein Si
gnal sein, das von einer Bedienungsperson (z. B. dem Fahr
zeugführer) über einen geeigneten Schalter im Armaturen
brett des Fahrzeuges ausgelöst wird, oder es kann ein auto
matisches Signal sein, das als Reaktion auf ein Temperatur
meßsignal erzeugt wird, welches die Temperatur der Wärme
tauschflüssigkeit in der vorderen und in der hinteren Wär
meaufnahmekammer FW bzw. RW oder die Temperatur in dem be
stimmten beheizten Bereich, wie beispielsweise dem Fahr
gastraum des Fahrzeuges, wiedergibt. Das externe Steuersi
gnal kann ferner entweder ein Temperaturmeßsignal, das die
Temperatur des viskosen Fluids in der Wärmeerzeugungskammer
5 wiedergibt, oder ein Rotationsmeßsignal sein, das eine
bestimmte Rotationsgeschwindigkeit des Rotorelementes 11
wiedergibt. Die bestimmte Rotationsgeschwindigkeit des Ro
torelementes 11 wird beispielsweise ermittelt, indem be
rücksichtigt wird, daß die thermische Verschlechterung des
physikalischen Eigenschaften des viskosen Fluids verhindert
werden soll.
Beim Wärmegenerator des dritten Ausführungsbeispiels wird,
wenn der Elektromagnet 22 der Bewege-Einheit abgeschaltet
wird, das bewegliche Plattenelement 3A durch die Druck-
Schraubenfeder 18A zu einer Stelle gezwungen, wo die axiale
Länge der Wärmeerzeugungskammer 5 auf ihren minimalen Wert
verringert wird. Folglich wird der fluidgefüllte Spalt zwi
schen der inneren Wandfläche der Wärmeerzeugungskammer 5
und der Außenfläche des Rotorelementes 11 auf der kleinsten
Spaltbreite gehalten, welche eine maximale Wärmeerzeugungs
leistung zeigt. Wenn die Wärmezufuhr von dem Wärmegenerator
in das angeschlossene Heizsystem verringert werden soll,
wird der Elektromagnet 22 als Reaktion auf die Anwendung
des externen Steuersignals erregt, um über den Eisenkern 21
das bewegliche Plattenelement 3A in eine Richtung entgegen
der elastischen Kraft der Druck-Schraubenfeder 18A magne
tisch anzuziehen, um die Spaltbreite des fluidgefüllten
Spaltes in der Wärmeerzeugungskammer 5 zu vergrößern. Da
durch wird die Wärmeerzeugung in dem viskosen Fluid, das in
dem fluidgefüllten Spalt enthalten ist, auf das gewünschte
Niveau abgesenkt. Die vom Elektromagneten 22 bewirkte axia
le Bewegung des beweglichen Plattenelementes 3A wird dann
begrenzt, wenn der zylindrische Nabenbereich 20 des beweg
lichen Plattenelementes 3A an dem zylindrischen Vorsprung
4Aa des hinteren Gehäuses 4A zur Anlage gelangt.
Die Fig. 5 und 6 zeigen einen Wärmegenerator vom Viskos
fluid-Typ mit veränderlicher Wärmeerzeugung gemäß einem
vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Bei dem Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ des vierten Aus
führungsbeispiels umfaßt die Gehäuseanordnung ein vorderes
Gehäuse 1 und ein hinteres Gehäuse 4, welche dem vorderen
Gehäuses 1 und dem hinteren Gehäuse 4 des ersten Ausfüh
rungsbeispiels gleichen. So weist das vordere Gehäuse 1 ei
nen zylindrischen Bereich 1c auf, der in sich einen zylin
drischen Hohlraum definiert, welcher durch das hintere Ge
häuse 4 dicht verschlossen wird. Von dem Hohlraum des zylindrischen
Bereichs 1c des vorderen Gehäuses 1 werden ein
vorderes festes Plattenelement 2 und ein hinteres festes
Plattenelement 23 fest aufgenommen, so daß äußere zylindri
sche Randbereiche 2b und 23b der Plattenelemente 2 bzw. 23
gut sitzend in die Hohlraumwand des zylindrischen Bereichs
1c eingepaßt sind. Das vordere und das hintere feste Plat
tenelement 2 bzw. 23 sind mit kreisbogenförmigen Kühlrippen
2d bzw. 3d versehen, welche in vordere bzw. hintere Wärme
aufnahmekammern FW bzw. RW ragen.
Das hintere feste Plattenelement 23 ist in seinem zentralen
Bereich mit einer in axialer Richtung gebohrten, zentralen
Bohrung 23c versehen, in welche ein axialer Vorsprung des
hinteren Gehäuses 4 dicht eingepaßt ist, um einen Ein
griffsbereich 7 zu bilden, der durch einen O-Ring S3 abge
dichtet ist.
Das hintere feste Plattenelement 23 umfaßt einen kreisför
migen Bodenplattenbereich 23a mit einer großen kreisförmi
gen Vertiefung, die in einer Stirnseite gegenüberliegend zu
der Stirnseite, von der die Kühlrippen 3d abstehen, ausge
bildet ist. In der großen kreisförmigen Vertiefung ist ein
bewegliches Plattenelement 24 angeordnet, um koaxial mit
der Drehachse eines auf einer Antriebswelle 8 drehbar ge
tragenen Rotorelementes 11 beweglich zu sein. Das bewegli
che Plattenelement 23 weist einen Bodenplattenbereich 24a
auf, welcher so angeordnet ist, daß er einem Bodenplatten
bereich 2a des vorderen festen Plattenelementes 2 über ei
nen axial begrenzten, zylindrischen Bereich, welcher eine
Wärmeerzeugungskammer 5 bildet, gegenüberliegt.
Das bewegliche Plattenelement 24 weist auch in seinem zen
tralen Bereich einen hohlen, zylindrischen Bereich 24b auf,
der sich zum hinteren Gehäuse 4 hin erstreckt. Der hohle,
zylindrische Bereich 24b nimmt ein Wälzlager 25 an der in
nersten Stelle des zylindrischen Bereichs 24b auf. Das La
ger 25 ist in die Bohrung des zylindrischen Bereichs 24b
fest eingepaßt, ist aber auf das innerste Ende der An
triebswelle 8 mit Spiel aufgebracht, so daß das Lager 25
zusammen mit dem beweglichen Plattenelement 24 bezüglich
der Antriebswelle 8 axial beweglich ist. Eine Druck-Schrau
benfeder 26 ist zwischen dem Ende des Lagers 25 und
dem zentralen Bereich des hinteren Gehäuses 4 so angeord
net, daß sie das bewegliche Plattenelement 24 in eine Rich
tung zwingt, um die axiale Länge der Wärmeerzeugungskammer
5 zu verringern.
Der Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ ist mit einer
Fluidspeicherkammer 27 versehen, welche innerhalb des Ein
griffsbereichs 7 des hinteren festen Plattenelementes 23
und des hinteren Gehäuses 4 ausgebildet ist. Die Fluidspei
cherkammer 27 steht in Fluidverbindung mit der Wärmeerzeu
gungskammer 5 über eine Fluidrückfuhr-Bohrung 24c und eine
Fluidzufuhr-Bohrung 24d, welche in dem beweglichen Plat
tenelement 24 ausgebildet sind.
Bei dem beschriebenen Wärmegenerator gemäß dem vierten Aus
führungsbeispiel ist das Rotorelement 11 fest auf der An
triebswelle 8 angebracht, aber bezogen auf eine Ebene senk
recht zur Drehachse der Antriebswelle 8 geneigt um einen
durch Maßtoleranzen bestimmten Winkel "Θ" (siehe Fig. 6),
zur Drehung des Rotorelementes 11 innerhalb der Wärmeerzeu
gungskammer 5, wie in Fig. 6 dargestellt. So wirken die ge
genüberliegenden Außenflächen 11a des Rotorelementes 11 als
Druck-Steigerungsmittel, wenn das Rotorelement 11 sich in
nerhalb der mit dem viskosem Fluid gefüllten Wärmeerzeu
gungskammer 5 dreht. Der Neigungswinkel "Θ" des Rotorele
mentes 11 wird als ein Winkel zwischen 1° und 5° ausge
wählt. Die weitere interne Ausgestaltung des Wärmegenera
tors vom Viskosfluid-Typ gleicht im wesentlichen derjenigen
des Wärmegenerators vom Viskosfluid-Typ des ersten Ausfüh
rungsbeispiels.
Bei dem Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ des vierten Aus
führungsbeispiels sollte verständlich sein, daß jeder
Spalt, der sich zwischen jeder geneigten Außenfläche 11a
des Rotorelementes 11 und der inneren Wandfläche der Wärme
erzeugungskammer 5 erstreckt, nicht konstant ist und sich
ständig in Umfangsrichtung um die Drehachse der Antriebs
welle 8 herum ändert. Dadurch ändert sich, wenn das Rotore
lement 11 innerhalb der Wärmeerzeugungskammer 5 gedreht
wird, der Druck des viskosen Fluids, das in dem fluidge
füllten Spalt der Wärmeerzeugungskammer 5 enthalten ist,
allmählich in einer Weise, daß der Fluiddruck in einem en
geren Spaltbereich größer ist als derjenige in einem brei
teren Spaltbereich. Diese allmähliche Änderung des Fluid
druckes im fluidgefüllten Spalt der Wärmeerzeugungskammer 5
hat die Wirkung wie ein Keil, der zwischen das Rotorelement
11 und das bewegliche Plattenelement 24 getrieben wird, und
der Keileffekt wird als Reaktion auf einen Anstieg der
Drehgeschwindigkeit des Rotorelementes 11 gesteigert. Der
Keileffekt aufgrund der vorstehend genannten Fluiddruckän
derung erzeugt eine auf das bewegliche Plattenelement 24
wirkende Schubkraft, die das bewegliche Plattenelement 24
zwingt, sich von dem an der Antriebswelle 8 befestigten Ro
torelement 11 aus axial in eine Richtung wegzubewegen, in
der die axiale Länge der Wärmeerzeugungskammer 5 größer
wird. Da der durch die Fluiddruckänderung bewirkte Keilef
fekt als Reaktion auf einen Anstieg der Drehgeschwindigkeit
des geneigten Rotorelementes 11 ansteigt, vergrößert sich
die axiale Bewegung des beweglichen Plattenelementes 24 als
Reaktion auf einen Anstieg der Drehgeschwindigkeit des Ro
torelementes 11. Folglich erhöht sich die Spaltbreite des
fluidgefüllten Spaltes zwischen dem Rotorelement 11 und der
inneren Wandfläche der Wärmeerzeugungskammer 5, so daß die
Wärmeerzeugung im Verhältnis dazu sinkt. So kann, wenn das
Rotorelement 11 zusammen mit der Antriebswelle 8 mit einer
hohen Geschwindigkeit gedreht wird, die Wärmeerzeugung ver
ringert werden. Folglich kann eine thermische Degradation
des viskosen Fluids aufgrund übermäßiger Erwärmung wir
kungsvoll unterdrückt werden.
Wenn das Rotorelement 11 mit einer geringen Geschwindigkeit
gedreht wird, dann erfolgt nur ein begrenzter Anstieg des
Fluiddruckes in dem fluidgefüllten Spalt aufgrund der ge
neigten Anordnung des Rotorelementes 11 bezüglich der Dreh
achse der Antriebswelle 8. Dies führt zur Erzeugung eines
kleinen Keileffektes. Daher wird das bewegliche Plattenele
ment 24 durch die elastische Kraft der Druck-Schraubenfeder
26 in eine Richtung bewegt, in der die axiale Länge der
Wärmeerzeugungskammer 5 und als Folge davon die Spaltbreite
des fluidgefüllten Spaltes zwischen dem Rotorelement 11 und
der inneren Wandfläche der Wärmeerzeugungskammer 5 verrin
gert wird. So wird eine große Menge an Wärme in dem visko
sen Fluid erzeugt, das in dem fluidgefüllten Spalt enthal
ten ist.
Bei dem beschriebenen Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ
gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel ist die hintere Wär
meaufnahmekammer RW definiert als eine Kammer mit festem
Volumen, die von dem hinteren festen Plattenelement 23 und
dem hinteren Gehäuse 4 eingeschlossen wird. Folglich ruft
eine axiale Bewegung des beweglichen Plattenelementes 24
keine Änderung des Volumens oder des gesamten Oberflächen
bereichs der hinteren Wärmeaufnahmekammer RW hervor. So
kann während des Betriebes des Wärmegenerators vom Viskos
fluid-Typ eine konstante Fließgeschwindigkeit der durch die
hintere Wärmeaufnahmekammer RW fließenden Wärmetauschflüs
sigkeit aufrechterhalten werden. Dadurch werden keine Ge
räusche oder Vibrationen erzeugt, die durch eine Änderung
der Fließgeschwindigkeit der Wärmetauschflüssigkeit entste
hen könnten.
Ferner ist die Fluidspeicherkammer 27 des Wärmegenerators
vom Viskosfluid-Typ gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel
angeordnet, um das viskose Fluid zu speichern, dessen Menge
größer ist als das gesamte Volumen des fluidgefüllten Spal
tes der Wärmeerzeugungskammer 5. Ferner kann das viskose
Fluid von der Wärmeerzeugungskammer 5 über die Fluidrück
fuhr-Bohrung 24c in die Fluidspeicherkammer 27 zurückge
führt werden und von der Fluidspeicherkammer 27 über die
Fluidzufuhr-Bohrung 24d der Wärmeerzeugungskammer 5 zuge
führt werden. So findet während des Betriebes des Wärmege
nerators vom Viskosfluid-Typ ein Ersetzen des viskosen
Fluids in der Wärmeerzeugungskammer 5 durch dasjenige in
der Fluidspeicherkammer 27 statt. Dadurch kann eine Degra
dation des viskosen Fluids über eine lange Betriebsdauer
des Wärmegenerators hinweg vermieden werden. Ferner kann
eine ausreichende Menge an viskosem Fluid, die notwendig
ist, um eine ausreichende Menge an Wärme zu erzeugen, im
Inneren des Wärmegenerators gespeichert werden. Dadurch
kann eine zuverlässige Wärmeerzeugungsleistung des Wärmege
nerators durch den Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ gemäß
dem vierten Ausführungsbeispiel erreicht werden. Da die
Wärmeerzeugungskammer 5 durch die Anordnung der Fluidspei
cherkammer 27 davor bewahrt werden kann, daß sie einem
übermäßig hohen Fluiddruck ausgesetzt wird, kann außerdem
ein beliebiger, ungünstiger Einfluß auf die Wellenabdicht
vorrichtung 12 durch den Fluiddruck in der Wärmeerzeugungs
kammer 5 verhindert werden. Folglich kann eine zuverlässige
Abdichtwirkung der Wellenabdichtvorrichtung 12 gewährlei
stet werden.
Die Fig. 7 und 8 zeigen einen Wärmegenerator vom Viskos
fluid-Typ mit veränderlicher Wärmeerzeugung gemäß einem
fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Bei dem Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderli
cher Wärmeerzeugung gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel
ist ein genauer beschriebenes Rotorelement 11A eingebaut,
um ein Fluiddruck-Steigerungsmittel zur Verfügung zu stel
len, mit dem ein Keileffekt gleich demjenigen, der in Bezug
auf das vierte Ausführungsbeispiel der Fig. 5 und 6 be
schrieben wurde, erzeugt werden kann. Es sollte verständ
lich sein, das die übrige innere Ausgestaltung des Wärmege
nerators im wesentlichen die gleiche ist wie diejenige des
vierten Ausführungsbeispiels in Fig. 5. Daher werden alle
Elemente und Teile, mit Ausnahme des genauer beschriebenen
Rotorelementes 11A, unter Verwendung der gleichen Bezugs
zeichen wie in Fig. 5 bezeichnet.
Das genauer beschriebene Rotorelement 11A des fünften Aus
führungsbeispiels ist mit einer Mehrzahl von identischen,
in Umfangsrichtung geneigten Flächen 28 versehen, die in
Umfangsrichtung um dessen zentrale Achse herum angeordnet
sind. Wie am besten in Fig. 8 zu sehen ist, ist jede ge
neigte Fläche 28 des Rotorelementes 11A zwischen einem vor
stehenden Bereich 29, im folgenden als Oberkante bezeich
net, und einem zurückgesetzten Bereich 30, im folgenden als
Unterkante bezeichnet, angeordnet und so ausgebildet, daß
sie von der Unterkante 30 zur Oberkante 29 in einer Rich
tung entgegen der Drehrichtung "P" (siehe Fig. 7) des Roto
relementes 11A ansteigt. Die entsprechenden geneigten Flä
chen 28, die Oberkanten 29 und die Unterkanten 30 erstrec
ken sich in einer radialen Richtung bezüglich der zentralen
Achse des Rotorelementes 11A, wie aus der Darstellung von
Fig. 7 verständlich wird. Daher erzeugt, wenn das Rotorele
ment 11A in der Wärmeerzeugungskammer 5 gedreht wird, das
viskose Fluid, das in einem fluidgefüllten Spalt zwischen
dem Rotorelement 11A und einer inneren Wandfläche der Wär
meerzeugungskammer 5 enthalten ist, eine Änderung des
Fluiddruckes. Der Fluiddruck, der in einem Bereich zwischen
jeder geneigten Fläche 28 und der gegenüberliegenden inne
ren Wandfläche der Wärmeerzeugungskammer 5 vorherrscht, ist
nämlich am niedrigsten an der Unterkante 30 und am höchsten
an der Oberkante 29, während er sich entlang der geneigten
Fläche 28 allmählich vom höchsten Wert zum niedrigsten Wert
ändert. Dadurch wirkt sich die Änderung des Fluiddruckes im
fluidgefüllten Spalt so aus, als ob ein Keil in den fluid
gefüllten Spalt getrieben würde. Folglich wird ein Keilef
fekt gleich dem Keileffekt, der unter Bezug auf das vierte
Ausführungsbeispiel beschrieben ist, erzeugt. Aufgrund des
Keileffektes wird nämlich eine Schubkraft auf das bewegli
che Plattenelement 24 ausgeübt, und dadurch wird das beweg
liche Plattenelement 24 von dem an der Antriebswelle 8 an
gebrachten Rotorelement 11A wegbewegt, so daß die axiale
Länge der Wärmeerzeugungskammer 5 bezüglich des Rotorele
mentes 11A geändert wird. Folglich wird, wie zuvor be
schrieben, wenn das Rotorelement 11A mit hoher Geschwindig
keit gedreht wird, die axiale Länge der Wärmeerzeugungskam
mer 5 durch die axiale Bewegung des bewegl 13330 00070 552 001000280000000200012000285911321900040 0002019820952 00004 13211ichen Plattenele
mentes 24 vergrößert, um wirksam die Erzeugung einer über
mäßigen Menge an Wärme zu verhindern. Folglich kann eine
thermische Degradation des viskosen Fluids während einer
langen Betriebsdauer des Wärmegenerators vom Viskosfluid-
Typ wirkungsvoll verhindert werden.
Ferner wird beim Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ gemäß
dem fünften Ausführungsbeispiel das näher beschriebene Ro
torelement 11A mit den geneigten Flächen 28, den Oberkanten
29 und den Unterkanten 30 in der Wärmeerzeugungskammer 5 so
gedreht, daß es das darin eingefüllte viskose Fluid einer
Scherwirkung unterwirft. Daher können die Oberkanten 29 und
die Unterkanten 30 des Rotorelementes 11A als Mittel zur
Steigerung der Scherwirkung dienen, der das viskose Fluid
unterworfen wird, verglichen mit einem Rotorelement mit
ebenen Außenflächen. Insbesondere ändert das Vorhandensein
der Oberkanten 29 und der Unterkanten 30 des Rotorelementes
11A die Spaltbreite des fluidgefüllten Spaltes in Umfangs
richtung um die Drehachse des Rotorelementes 11A herum. So
zeigt aufgrund der Änderung der Spaltbreite des fluidge
füllten Spaltes das viskose Fluid mit einer kettenförmigen
Molekularstruktur einen großen Widerstand im fluidgefüllten
Spalt. Folglich wird das viskose Fluid durch das sich dre
hende Rotorelement 11A einer großen Scherwirkung unterwor
fen. So wird die Wärmeerzeugungsleistung des Wärmegenera
tors vom Viskosfluid-Typ gesteigert.
Die Fig. 9 und 10 zeigen einen Wärmegenerator vom Viskos
fluid-Typ mit veränderlicher Wärmeerzeugung gemäß einem
sechsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Bei dem Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderli
cher Wärmeerzeugung gemäß dem sechsten Ausführungsbeispiel
ist ein näher beschriebenes Rotorelement 11B eingebaut. Das
näher beschriebene Rotorelement 11B ist auf seiner einen
Seite mit einer Mehrzahl von Vertiefungen 30a versehen, die
in gleichen Winkelabständen in Umfangsrichtung um die zen
trale Achse des Rotorelementes 11B herum angeordnet sind.
Die Vertiefungen 30a bilden eine Mehrzahl von erhöhten Be
reichen 29a, so daß jeder erhöhte Bereich 29a zwischen zwei
benachbarten Vertiefungen 30a angeordnet ist. So ist eine
abwechselnde Anordnung der Vertiefungen 30a und der erhöh
ten Bereichen 29a in einer der gegenüberliegenden Stirnflä
chen, d. h. der hinteren Stirnfläche, des Rotorelementes 11B
vorgesehen. Ferner erstrecken sich die Vertiefungen 30a und
die erhöhten Bereiche 29a in einer radialen Richtung bezüg
lich der zentralen Achse des Rotorelementes 11B und wirken
als Druck-Steigerungsmittel, vom Grundsatz her gleich wie
die Druck-Steigerungsmittel des Rotorelementes 11A des
fünften Ausführungsbeispiels.
Es sollte verständlich sein, daß die übrige Ausgestaltung
des Wärmegenerators vom Viskosfluid-Typ gemäß dem sechsten
Ausführungsbeispiel im wesentlich gleich wie im vierten
Ausführungsbeispiel von Fig. 5 ist.
Bei dem Rotorelement 11B des Wärmegenerators des sechsten
Ausführungsbeispiels bilden die erhöhten Bereiche 29a und
die gegenüberliegende Fläche des beweglichen Plattenelemen
tes 24 einen fluidgefüllten Spalt, dessen Spaltbreite klei
ner ist als diejenige des fluidgefüllten Spaltes, der durch
die Vertiefungen 30a und die gegenüberliegende Fläche des
beweglichen Plattenelementes 24 gebildet wird. Dadurch
wird, wenn das Rotorelement 11B sich in der Richtung "P"
(siehe Fig. 9) dreht, das viskose Fluid in dem fluidgefüll
ten Spalt durch Reibung in die gleiche Richtung wie die
Drehrichtung des Rotorelementes 11B gezogen. Nichtsdestowe
niger ist die Bewegung des viskosen Fluids nicht synchron
zur Drehung des Rotorelementes 11B. Folglich bewegt sich
das viskose Fluid so, daß es abwechselnd an den Vertiefun
gen 30a und den erhöhten Bereichen 29a des Rotorelementes
11B vorbeifließt. In diesem Zustand steigt der Druck des
viskosen Fluids, wenn das viskose Fluid sich von einer Ver
tiefung 30a zu einem benachbarten, erhöhten Bereich 29a be
wegt. So übt der Anstieg des Fluiddruckes des viskosen
Fluids eine Schubkraft auf das bewegliche Plattenelement 24
aus. Dadurch wird das bewegliche Plattenelement 24 von dem
Rotorelement 11B wegbewegt, um so die axiale Länge der Wär
meerzeugungskammer 5 zu vergrößern. Die Vertiefungen 30a
und die erhöhten Bereiche 29a des Rotorelementes 11B können
zu einem Anstieg der Scherwirkung beitragen, der das visko
se Fluid unterworfen wird, wenn das Rotorelement 11B in der
Wärmeerzeugungskammer 5 gedreht wird. So kann die Wärmeer
zeugungsleistung des Wärmegenerators vom Viskosfluid-Typ
verbessert werden.
Die Fig. 11 und 12 zeigen einen Wärmegenerator vom Viskos
fluid-Typ mit veränderlicher Wärmeerzeugung gemäß einem
siebten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Bei dem Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderli
cher Wärmeerzeugung gemäß dem siebten Ausführungsbeispiel
ist ein näher beschriebenes Rotorelement 11C eingebaut, um
ein Fluiddruck-Steigerungsmittel in einer Wärmeerzeugungs
kammer zur Verfügung zu stellen.
Es sollte verständlich sein, daß die übrige Ausgestaltung
des Wärmegenerators vom Viskosfluid-Typ gemäß dem siebten
Ausführungsbeispiel im wesentlich gleich wie beim vierten
Ausführungsbeispiel von Fig. 5 ist.
Das Rotorelement 11C des Wärmegenerators vom Viskosfluid-
Typ des siebten Ausführungsbeispiels ist mit einer Mehrzahl
von sich spiralförmig erstreckenden Vertiefungen 30b verse
hen, die in einer der gegenüberliegenden Stirnflächen des
Rotorelementes 11C ausgebildet sind und die in gleichen
Winkelabständen in Umfangsrichtung um die zentrale Achse
des Rotorelementes 11C herum angeordnet sind. Das Vorsehen
der sich spiralförmig erstreckenden Vertiefungen 30b er
laubt einer Mehrzahl von spiralförmigen erhöhten Bereichen
29b in der gleichen Stirnfläche des Rotorelementes 11C, in
gleichen Winkelabständen in Umfangsrichtung um die zentrale
Achse des Rotorelementes 11C herum angeordnet zu sein. Wie
am besten in Fig. 12 zu sehen ist, sind die spiralförmigen
Vertiefungen 30b und die spiralförmigen erhöhten Bereiche
29b abwechselnd angeordnet. Ferner sind die spiralförmigen
Vertiefungen 30b und die spiralförmigen erhöhten Bereiche
29b von einer radialen Richtung des Rotorelementes 11C aus
in eine Richtung gebogen, die der Drehrichtung "P" des Ro
torelementes 11C entspricht. Es wird verständlich sein, das
die spiralförmigen Vertiefungen 30b und die spiralförmigen
erhöhten Bereiche 29b des Rotorelementes 11C des siebten
Ausführungsbeispiels die gleiche Fluiddruck-Steigerungs
funktion und Scherwirkungs-Steigerungsfunktion zur Verfü
gung stellen kann, wie die durch das Rotorelement 11B des
sechsten Ausführungsbeispiels zur Verfügung gestellten.
In der vorstehenden Beschreibung des fünften bis siebten
Ausführungsbeispiels sind die Vertiefungen 30, 30a, 30b und
die erhöhten Bereiche 29, 29a bzw. 29b in einer der gegen
überliegenden Stirnseiten des Rotorelementes 11A, 11B bzw.
11C angeordnet, speziell in der Rückseite des entsprechen
den Rotorelementes 11A bis 11C, und sie sind dem bewegli
chen Plattenelement 24 zugewandt. Jedoch kann eine alterna
tive Anordnung verwendet werden, bei der die Vertiefungen
30, 30a, 30b und die erhöhten Bereiche 29, 29a bzw. 29b in
der Stirnseite des beweglichen Plattenelementes 24, der
Wärmeerzeugungskammer 5 zugewandt, angeordnet sind, falls
erforderlich.
Fig. 13 zeigt einen Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit
veränderlicher Wärmeerzeugung gemäß einem achten Ausfüh
rungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Der Wärmegenera
tor vom Viskosfluid-Typ des achten Ausführungsbeispiels un
terscheidet sich von demjenigen des in Fig. 5 dargestell
ten, vierten Ausführungsbeispiels darin, daß das Wälzlager
25 entfällt, das in dem hohlen, zylindrischen Bereich 24b
des beweglichen Plattenelementes 24 befestigt ist und be
weglich auf dem inneren Ende der Antriebswelle 8 mit Spiel
angeordnet ist. Ferner ist das bewegliche Plattenelement 24
des achten Ausführungsbeispiels mit einem zentralen Wandbe
reich 24e versehen, der als Bodenplatte des hohlen, zylin
drischen Bereichs 24b ausgebildet ist. So ist die Druck-
Schraubenfeder 26, die als Zwangsmittel wirkt, um das be
wegliche Plattenelement 24 zu dem Rotorelement 11 hin zu
zwingen oder vorzuspannen, zwischen dem zentralen Wandbe
reich 24e des beweglichen Plattenelementes 24 um dem zen
tralen Bereich des hinteren Gehäuses 4 angeordnet. Das be
wegliche Plattenelement 24 des achten Ausführungsbeispiels
wird axial beweglich aufgenommen von der großen Vertiefung,
die in der Vorderseite des hinteren festen Plattenelementes
23 ausgebildet ist. Die übrige innere Ausgestaltung des
Wärmegenerators vom Viskosfluid-Typ des achten Ausführungs
beispiels ist die gleiche wie die innere Ausgestaltung des
Wärmegenerators vom Viskosfluid-Typ des vierten Ausfüh
rungsbeispiels von Fig. 5. Daher ist der Grundbetrieb des
Wärmegenerators des achten Ausführungsbeispiels ganz ähn
lich wie derjenige des vierten Ausführungsbeispiels.
Aus der vorstehenden Beschreibung der verschiedenen, bevor
zugten Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung wird
verständlich werden, daß der Wärmegenerator vom Viskos
fluid-Typ mit veränderlicher Wärmeerzeugung gemäß der vor
liegenden Erfindung rasch und einstellbar seine Wärmeerzeu
gungsleistung durch Anwendung einer Anordnung ändern kann,
bei der ein bewegliches Plattenelement einen beweglichen
Teil der inneren Wandfläche der Wärmeerzeugungskammer defi
niert und axial in Richtung auf einen festen Teil der inne
ren Wandfläche der Wärmeerzeugungskammer und von diesem weg
beweglich ist, um dabei einstellbar die axiale Länge der
Wärmeerzeugungskammer und, als Folge davon, die Spaltbreite
des fluidgefüllten Spaltes zwischen dem Rotorelement und
der inneren Wandfläche der Wärmeerzeugungskammer zu ändern.
Ferner bewirkt bei einem der Ausführungsbeispiele, da das
in der Gehäuseanordnung angeordnete feste Plattenelement
eine Wärmeaufnahmekammer definiert, in welche die Wärme
tauschflüssigkeit fließt, um Wärme aus der Wärmeerzeugungs
kammer aufzunehmen, und da die Kammer ein konstantes, fe
stes Volumen aufweist, die Bewegung des beweglichen Plat
tenelementes zum einstellbaren Ändern des fluidgefüllten
Spaltes in der Wärmeerzeugungskammer keine Änderung des Vo
lumens der Wärmeaufnahmekammer. So kann die Wärme
tauschflüssigkeit, die in der Wärmeaufnahmekammer fließt,
ständig einen stabilen Durchfluß aufrecht erhalten, ohne
Vibrationen und Geräusche zu erzeugen. Daher kann der Be
trieb des Wärmegenerators vom Viskosfluid-Typ ständig ruhig
gehalten werden.
Ferner ist der Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit ver
änderlicher Wärmeerzeugung gemäß der vorliegenden Erfindung
in der Lage, eine Verschlechterung der Wärmeerzeugungs-
Eigenschaften des viskosen Fluids über eine lange Betriebs
dauer des Wärmegenerators hinweg sicher zu verhindern.
Da der Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderli
cher Wärmeerzeugung gemäß der vorliegenden Erfindung seine
Wärmeerzeugungsleistung ändern kann, indem ein externes
Steuersignal, z. B. ein Temperaturmeßsignal, das die Tempe
ratur der Wärmetauschflüssigkeit oder des bestimmten be
heizten Bereichs wiedergibt, an die Bewege-Einheit zum Be
wegen des beweglichen Plattenelementes abgegeben wird, ist
es möglich, den Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ in ein
Heizsystem einzubauen, so daß die Wärmeerzeugungsleistung
automatisch geregelt wird.
Es sollte beachtet werden, daß viele weitere Änderungen und
Abwandlungen des beschriebenen Wärmegenerators vom Viskos
fluid-Typ dem Fachmann in den Sinn kommen werden, ohne da
bei die in den beigefügten Ansprüchen niedergelegte Idee
oder den Gedanken der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Claims (21)
1. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher
Wärmeerzeugung, der folgendes umfaßt:
eine Gehäuseanordnung (1, 2, 3, 4; 1B, 2B, 3B; 3A, 4A; 23, 24) mit einer Wärmeerzeugungskammer (5), in wel cher Wärme erzeugt wird, und einer Wärmeaufnahmekammer (FW, RW), welche benachbart zu der Wärmeerzeugungskam mer (5) angeordnet ist und einem Wärmetauschfluid er möglicht, durch sie hindurch zu zirkulieren und dabei Wärme von der Wärmeerzeugungskammer (5) aufzunehmen, wobei die Wärmeerzeugungskammer (5) eine innere Wand fläche aufweist;
eine Antriebswelle (8), welche von der Gehäuseanord nung (1, 2, 3, 4; 1B, 2B, 3B; 3A, 4A; 23, 24) mittels einer Lageranordnung (9, 10) um eine Drehachse drehbar gelagert ist;
ein Rotorelement (11; 11A; 11B; 11C), welches mittels der Antriebswelle (8) zusammen mit derselben zu einer Drehung innerhalb der Wärmeerzeugungskammer (5) an treibbar angeordnet ist, wobei das Rotorelement (11; 11A; 11B; 11C) eine Außenfläche aufweist, die der in neren Wandfläche der Wärmeerzeugungskammer (5) über einen vorgegebenen, fluidgefüllten Spalt gegenüber liegt;
ein viskoses Fluid, welches den vorgegebenen, fluidge füllten Spalt zwischen der inneren Wandfläche der Wär meerzeugungskammer (5) und der Außenfläche des Rotor elementes (11; 11A; 11B; 11C) füllt, zur Wärmeerzeu gung während der Drehung des Rotorelementes (11; 11A; 11B; 11C),
wobei die Gehäuseanordnung (1, 2, 3, 4; 1B, 2B, 3B; 3A, 4A; 23, 24) einen axial begrenzten Bereich defi niert, in welchem die Wärmeerzeugungskammer (5) mit einer bestimmten Länge ausgebildet ist, und wobei die Gehäuseanordnung (1, 2, 3, 4; 1B, 2B, 3B; 3A, 4A; 23, 24) eine Anordnung von Plattenelementen (2, 3; 2B, 3B; 3A; 23, 24) umfaßt, um die Wärmeaufnahmekammer (FW, RW) von der Wärmeerzeugungskammer (5) zu trennen, wo bei die innere Wandfläche der Wärmeerzeugungskammer (5) zur einstellbaren Änderung der axialen Länge der Wärmeerzeugungskammer (5) versetzbar ist.
eine Gehäuseanordnung (1, 2, 3, 4; 1B, 2B, 3B; 3A, 4A; 23, 24) mit einer Wärmeerzeugungskammer (5), in wel cher Wärme erzeugt wird, und einer Wärmeaufnahmekammer (FW, RW), welche benachbart zu der Wärmeerzeugungskam mer (5) angeordnet ist und einem Wärmetauschfluid er möglicht, durch sie hindurch zu zirkulieren und dabei Wärme von der Wärmeerzeugungskammer (5) aufzunehmen, wobei die Wärmeerzeugungskammer (5) eine innere Wand fläche aufweist;
eine Antriebswelle (8), welche von der Gehäuseanord nung (1, 2, 3, 4; 1B, 2B, 3B; 3A, 4A; 23, 24) mittels einer Lageranordnung (9, 10) um eine Drehachse drehbar gelagert ist;
ein Rotorelement (11; 11A; 11B; 11C), welches mittels der Antriebswelle (8) zusammen mit derselben zu einer Drehung innerhalb der Wärmeerzeugungskammer (5) an treibbar angeordnet ist, wobei das Rotorelement (11; 11A; 11B; 11C) eine Außenfläche aufweist, die der in neren Wandfläche der Wärmeerzeugungskammer (5) über einen vorgegebenen, fluidgefüllten Spalt gegenüber liegt;
ein viskoses Fluid, welches den vorgegebenen, fluidge füllten Spalt zwischen der inneren Wandfläche der Wär meerzeugungskammer (5) und der Außenfläche des Rotor elementes (11; 11A; 11B; 11C) füllt, zur Wärmeerzeu gung während der Drehung des Rotorelementes (11; 11A; 11B; 11C),
wobei die Gehäuseanordnung (1, 2, 3, 4; 1B, 2B, 3B; 3A, 4A; 23, 24) einen axial begrenzten Bereich defi niert, in welchem die Wärmeerzeugungskammer (5) mit einer bestimmten Länge ausgebildet ist, und wobei die Gehäuseanordnung (1, 2, 3, 4; 1B, 2B, 3B; 3A, 4A; 23, 24) eine Anordnung von Plattenelementen (2, 3; 2B, 3B; 3A; 23, 24) umfaßt, um die Wärmeaufnahmekammer (FW, RW) von der Wärmeerzeugungskammer (5) zu trennen, wo bei die innere Wandfläche der Wärmeerzeugungskammer (5) zur einstellbaren Änderung der axialen Länge der Wärmeerzeugungskammer (5) versetzbar ist.
2. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher
Wärmeerzeugung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Anordnung von Plattenelementen (2, 3; 2B,
3B; 3A; 23, 24) mindestens ein axial bewegliches Plat
tenelement (3; 3B; 3A; 24) umfaßt, wobei das axial be
wegliche Plattenelement (3; 3B; 3A; 24) eine Fläche
aufweist, die einen Teil der inneren Wandfläche der
Wärmeerzeugungskammer (5) bildet.
3. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher
Wärmeerzeugung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Anordnung von Plattenelementen (2, 3; 2B,
3B; 3A; 23, 24) ferner ein festes Plattenelement (2;
2B; 23) umfaßt, um die Wärmeaufnahmekammer (FW, RW)
von der Wärmeerzeugungskammer (5) zu trennen, wobei
das axial bewegliche Plattenelement (3; 3B; 3A; 24)
die Wärmeerzeugungskammer (5) in dem axial begrenzten
Bereich definiert.
4. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher
Wärmeerzeugung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Wärmegenerator ferner ein Bewege-
Mittel umfaßt, um das bewegliche Plattenelement (3;
3B; 3A; 24) mit einer axialen Bewegung zu versehen, um
dabei die axiale Länge der Wärmeerzeugungskammer (5)
einstellbar zu ändern.
5. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher
Wärmeerzeugung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß das Bewege-Mittel in einem vorgegebenen, be
schränkten Bereich angeordnet ist, in welchem das
axial bewegliche Plattenelement (3; 3B; 3A; 24) einem
stationären Teil der Gehäuseanordnung (1, 2, 3, 4; 1B,
2B, 3B; 3A, 4A; 23, 24) in axialer Richtung gegenüber
liegt.
6. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher
Wärmeerzeugung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß der vorgegebene, beschränkte Bereich als Wär
meerzeugungs-Steuer- oder -Regelkammer (17) ausgebil
det ist.
7. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher
Wärmeerzeugung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß die Wärmeerzeugungs-Steuer- oder -Regelkammer
(17) als luftdichte Kammer ausgebildet ist und daß das
Bewege-Mittel folgendes umfaßt:
ein elastisches Element (18), um das axial bewegliche Plattenelement (3) in eine axiale Richtung zu drängen zur Verringerung der axialen Länge der Wärmeerzeu gungskammer (5); und
ein Gaseinlaßmittel (19), um der luftdichten Wärmeer zeugungs-Steuer- oder -Regelkammer (17) als Reaktion auf ein externes Steuersignal einen Unterdruck aufzu erlegen, wobei der Unterdruck auf das axial bewegliche Plattenelement (3) einwirkt, um eine Kraft entgegen der elastischen Kraft des elastischen Elementes (18) zu erzeugen.
ein elastisches Element (18), um das axial bewegliche Plattenelement (3) in eine axiale Richtung zu drängen zur Verringerung der axialen Länge der Wärmeerzeu gungskammer (5); und
ein Gaseinlaßmittel (19), um der luftdichten Wärmeer zeugungs-Steuer- oder -Regelkammer (17) als Reaktion auf ein externes Steuersignal einen Unterdruck aufzu erlegen, wobei der Unterdruck auf das axial bewegliche Plattenelement (3) einwirkt, um eine Kraft entgegen der elastischen Kraft des elastischen Elementes (18) zu erzeugen.
8. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher
Wärmeerzeugung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß das Bewege-Mittel folgendes umfaßt:
ein elastisches Element (18A), um das axial bewegliche Plattenelement (3A) mit einer konstanten elastischen Kraft zu versehen zur Bewegung des axial beweglichen Plattenelements (3A) in eine axiale Richtung, um die axiale Länge der Wärmeerzeugungskammer (5) zu verän dern; und ein Magnet-Betätigungselement (21, 22), das ein Ma gnetkern-Element (21), welches an dem axial bewegli chen Plattenelement (3A) angebracht ist, und einen Elektromagneten (22) umfaßt, welcher um den Magnetkern (21) herum angeordnet ist, um den Magnetkern (21) als Reaktion auf ein externes Steuersignal anzuziehen, zur Bewegung des axial beweglichen Plattenelements (3A) entgegen der konstanten elastischen Kraft des elasti schen Elementes (18A).
ein elastisches Element (18A), um das axial bewegliche Plattenelement (3A) mit einer konstanten elastischen Kraft zu versehen zur Bewegung des axial beweglichen Plattenelements (3A) in eine axiale Richtung, um die axiale Länge der Wärmeerzeugungskammer (5) zu verän dern; und ein Magnet-Betätigungselement (21, 22), das ein Ma gnetkern-Element (21), welches an dem axial bewegli chen Plattenelement (3A) angebracht ist, und einen Elektromagneten (22) umfaßt, welcher um den Magnetkern (21) herum angeordnet ist, um den Magnetkern (21) als Reaktion auf ein externes Steuersignal anzuziehen, zur Bewegung des axial beweglichen Plattenelements (3A) entgegen der konstanten elastischen Kraft des elasti schen Elementes (18A).
9. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher
Wärmeerzeugung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß das externe Steuersignal ein Temperatur
meßsignal umfaßt, durch welches die Notwendigkeit für
eine Zufuhr von Wärme durch den Wärmegenerator festge
stellt wird.
10. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher
Wärmeerzeugung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß das Rotorelement (11; 11A;
11B; 11C) entlang der Drehachse der Antriebswelle (8)
frei beweglich auf der Antriebswelle (8) gehalten ist.
11. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher
Wärmeerzeugung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß das Rotorelement (11; 11A;
11B; 11C) axial unverschieblich auf der Antriebswelle
(8) gehalten ist.
12. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher
Wärmeerzeugung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß das Rotorelement (11; 11A;
11B; 11C) axial unverschieblich auf der Antriebswelle
(8) gehalten ist,
wobei das axial bewegliche Plattenelement (24) durch ein elastisches Element (26) elastisch in eine axiale Richtung gedrängt wird, um die axiale Länge der Wärme erzeugungskammer (5) zu verringern; und
wobei die Außenfläche des Rotorelementes (11; 11A; 11B; 11C) und/oder die Stirnfläche des axial bewegli chen Plattenelementes (24), welche der Außenfläche des Rotorelementes (11; 11A; 11B; 11C) gegenüberliegt, ein Fluiddruck-Steigerungsmittel umfaßt, um den Fluiddruck in dem fluidgefüllten Spalt als Reaktion auf die Dre hung des Rotorelementes (11; 11A; 11B; 11C) zu erhö hen, um dabei das axial bewegliche Plattenelement (24) entgegen der konstanten elastischen Kraft des elasti schen Elementes (26) in eine Richtung zu bewegen zur Vergrößerung der axialen Länge der Wärmeerzeugungskam mer.
wobei das axial bewegliche Plattenelement (24) durch ein elastisches Element (26) elastisch in eine axiale Richtung gedrängt wird, um die axiale Länge der Wärme erzeugungskammer (5) zu verringern; und
wobei die Außenfläche des Rotorelementes (11; 11A; 11B; 11C) und/oder die Stirnfläche des axial bewegli chen Plattenelementes (24), welche der Außenfläche des Rotorelementes (11; 11A; 11B; 11C) gegenüberliegt, ein Fluiddruck-Steigerungsmittel umfaßt, um den Fluiddruck in dem fluidgefüllten Spalt als Reaktion auf die Dre hung des Rotorelementes (11; 11A; 11B; 11C) zu erhö hen, um dabei das axial bewegliche Plattenelement (24) entgegen der konstanten elastischen Kraft des elasti schen Elementes (26) in eine Richtung zu bewegen zur Vergrößerung der axialen Länge der Wärmeerzeugungskam mer.
13. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher
Wärmeerzeugung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß das Fluiddruck-Steigerungsmittel eine geneig
te Fläche (11a; 28) umfaßt, die in der Außenfläche des
Rotorelementes (11; 11A; 11B; 11C) oder in der gegen
überliegenden Stirnfläche des axial beweglichen Plat
tenelementes (24) ausgebildet ist und die als Reaktion
auf die Drehung des Rotorelementes (11; 11A; 11B; 11C)
den fluidgefüllten Spalt zwischen dem Rotorelement
(11; 11A; 11B; 11C) und dem axial beweglichen Plat
tenelement (24) mit einer kontinuierlichen Änderung
der Spaltbreite versieht.
14. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher
Wärmeerzeugung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich
net, daß die geneigte Fläche (11a; 28) in der Außen
fläche des Rotorelementes (11; 11A; 11B; 11C) ausge
bildet ist, welches axial an der Antriebswelle (8) an
gebracht ist und innerhalb einer vorgegebenen Winkel
toleranz einen Neigungswinkel (Θ) aufweist bezüglich
einer Ebene, die senkrecht zur Achse der Antriebswelle
(8) ausgerichtet ist.
15. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher
Wärmeerzeugung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß die vorgegebenen Winkeltoleranz der Neigung
1° bis 5° beträgt.
16. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher
Wärmeerzeugung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, da
durch gekennzeichnet, daß das Fluiddruck-Stei
gerungsmittel vertiefte Bereiche (30; 30a; 30b)
und erhöhte Bereiche (29; 29a; 29b) umfaßt, die in der
Außenfläche des Rotorelementes (11A; 11B; 11C) und/oder
der gegenüberliegenden Stirnfläche des axial be
weglichen Plattenelementes (24) in Umfangsrichtung ab
wechselnd angeordnet sind, wobei die vertieften Berei
che (30; 30a; 30b) und die erhöhten Bereiche (29; 29a;
29b) sich in einer zur Umfangsrichtung um die An
triebswelle (8) unterschiedlichen Richtung erstrecken.
17. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher
Wärmeerzeugung nach einem der Ansprüche 2 bis 16, ge
kennzeichnet durch ein Begrenzungsmittel (2c, 4a; 4Aa)
zur Begrenzung einer axialen Bewegung des axial beweg
lichen Plattenelementes (3; 3B; 3A; 24), das gegen ei
nen stationären Teil der Gehäuseanordnung (1, 2, 3, 4;
1B, 2B, 3B; 3A, 4A; 23, 24) versetzt wird, wobei eine
einstellbare Begrenzung der axialen Länge der Wärmeer
zeugungskammer (5) durch das Begrenzungsmittel (2c;
4a; 4Aa) definiert wird.
18. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher
Wärmeerzeugung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, da
durch gekennzeichnet, daß die Gehäuseanordnung (1, 2,
3, 4; 1B, 2B, 3B; 3A, 4A; 23, 24) einen sich im we
sentlichen in axialer Richtung erstreckenden, zylin
drischen Bereich (1c) aufweist, der eine zylindrische
Kammer definiert zur Aufnahme der Anordnung von Plat
tenelementen (2, 3; 2B, 3B; 3A; 23, 24), wobei die zy
lindrische Kammer (1c) ein weites, offenes Ende auf
weist, durch welches die Anordnung von Plattenelemen
ten (2, 3; 2B, 3B; 3A; 23, 24) einbaubar ist.
19. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher
Wärmeerzeugung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich
net, daß die zylindrische Kammer (1c) der Gehäusean
ordnung (1, 2, 3, 4; 1B, 2B, 3B; 3A, 4A; 23, 24) gegen
die Umgebungsluft abgedichtet ist durch Verschließen
des weiten, offenen Endes mit einem einzelnen, deckel
artigen Gehäuse (4; 4A).
20. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher
Wärmeerzeugung nach einem der Ansprüche 2 bis 19, ge
kennzeichnet durch ein Zwangsmittel (18; 18B; 18A;
26), um das axial bewegliche Plattenelement (3; 3B;
3A; 24) der Anordnung von Plattenelementen (2, 3; 2B,
3B; 3A; 23, 24) ständig zu einer Bewegung in axiale
Richtung zu drängen zur Verringerung der axialen Länge
der Wärmeerzeugungskammer (5), wobei das Zwangsmittel
(18; 18B; 18A; 26) in einem vorgegebenen, begrenzten
Bereich (17) angeordnet ist, in welchem das axial be
wegliche Plattenelement (3; 3B; 3A; 24) in axialer
Richtung einem stationären Teil der Gehäuseanordnung
(1, 2, 3, 4; 1B, 2B, 3B; 3A, 4A; 23, 24) gegenüber
liegt.
21. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher
Wärmeerzeugung nach Anspruch 20 , dadurch gekennzeich
net, daß das Zwangsmittel (18; 18B; 18A; 26) eine
Schraubenfeder umfaßt, die in dem vorgegebenen, be
grenzten Bereich (17) angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP12696697A JP3630263B2 (ja) | 1996-08-27 | 1997-05-16 | 能力可変型ビスカスヒータ |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19820952A1 true DE19820952A1 (de) | 1998-11-19 |
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ID=14948311
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| DE19820952A Withdrawn DE19820952A1 (de) | 1997-05-16 | 1998-05-11 | Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ mit veränderlicher Wärmeerzeugung |
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| KR (1) | KR100305534B1 (de) |
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