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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine elektromagnetische Antriebsvorrichtung
gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1 und auf ein Verfahren zum Herstellen der elektromagnetischen
Antriebsvorrichtung gemäß den Oberbegriffen
von Ansprüchen
4 und 5.
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In
einer herkömmlichen
elektromagnetischen Antriebsvorrichtung mit einem Befestigungskern,
in dem ein Gehäuseabschnitt,
der ein bewegliches Element aufnimmt, und ein Anziehabschnitt, der das
bewegliche Element anzieht, aus getrennten Teilen ausgebildet sind,
ist es wahrscheinlich, dass die Achsmitten des Gehäuseabschnitts
und des Anziehabschnitts infolge ihrer Zusammenbaufehler versetzt
sind. Daher sind, um eine Hin- und
Herbewegung des beweglichen Elements selbst dann nicht zu stören, wenn
die Achsmitten des Gehäuse-
und Anziehabschnitts um ein gewisses Ausmaß versetzt sind, radiale Luftspalten
zwischen dem Gehäuseabschnitt
und dem beweglichen Element und zwischen dem Anziehabschnitt und
dem beweglichen Element um einen Versatzbetrag deren Achsmitten
größer. Da ein
größerer Luftspalt
eine Verringerung der Anziehungskraft verursacht, ist eine höhere Spulenwindungsanzahl
erforderlich, um eine vorbestimmte Anziehungskraft sicherzustellen.
Ein Erhöhen
der Spulenwindungsanzahl macht einen Körper der elektromagnetischen
Antriebsvorrichtung größer.
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Um
den Versatz der Achsmitten des Gehäuseabschnitts und des Anziehabschnitts
zu beseitigen, ist, wie in der JP-A-11-500509 und der JP-A-7-189852 offenbart
ist, eine elektromagnetische Antriebsvorrichtung bekannt, in der
der Gehäuseabschnitt
und der Anziehabschnitt einstückig
ausgebildet sind, und zwar beispielsweise durch spanabhebende Bearbeitung.
Wenn jedoch der Gehäuseabschnitt
und der Anziehabschnitt einstückig
ausgebildet sind, ist es wahrscheinlich, dass ein nach dem Erregen
der Spule erzeugter Magnetfluss direkt zwischen dem Gehäuseabschnitt
und dem Anziehabschnitt und nicht durch das Bewegungselement hindurchführt, so
dass die Anziehungskraft beschränkt ist.
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Ein
in der JP-A-11-500509 offenbartes Ventil ist zwischen dem Gehäuseabschnitt
und dem Anziehabschnitt mit einem dünnen Drosselabschnitt versehen,
der einen engen Bereich hat, durch welchen der Magnetfluss hindurchführt, um
den Magnetwiderstand zu vergrößern. Der
Drosselabschnitt dient dazu den Magnetfluss zu beschränken, der
direkt zwischen dem Gehäuseabschnitt
und dem Anziehabschnitt hindurchführt, so dass die Anziehungskraft
des beweglichen Elements sichergestellt werden kann.
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Um
den direkt zwischen dem Gehäuseabschnitt
und dem Anziehabschnitt hindurch führenden Magnetfluss auf ein
Ausmaß zu
beschränken,
sodass die Anziehungskraft ausreichend sichergestellt ist, muss
die Stärke
des Drosselabschnitts beträchtlich
dünn ausgeführt werden.
Je dünner
die Stärke ist,
desto schwächer
ist die mechanische Festigkeit des Drosselabschnitts, so dass der
Gehäuseabschnitt
beschädigt
werden kann.
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Ferner
ist ein in der JP-A-7-189852 offenbartes elektromagnetisches Stellglied
in einem Teil des Gehäuseabschnitts
vorgesehen, der einen Abschnitt aus nicht-magnetischen Material
hat, um den Magnetwiderstand zu erhöhen. Wenn in diesem Fall der Abschnitt
aus nicht magnetischen Material durch Eindiffundieren des nicht
magnetischen Materials beispielsweise durch Laserbestrahlung ausgebildet
ist, neigt eine Oberfläche
des Abschnitts aus nicht magnetischen Material dazu, rau zu sein.
Da der Abschnitt aus nichtmagnetischen Material in dem in der JP-A-7-189852
offenbarten Stellglied mit dem beweglichen Element nicht in Gleitkontakt
ist, wird die Bewegung des beweglichen Elements selbst dann nicht
gestört,
wenn eine Innenumfangswand des Abschnitts aus nicht-magnetischen
Material rau ist. Jedoch verursacht in dem elektromagnetischen Stellglied,
in dem der Abschnitt aus nicht-magnetischem Material mit dem beweglichen
Element in Gleitkontakt kommt, die raue Oberfläche des nicht-magnetischen
Abschnitts sehr wahrscheinlich, dass eine reibungslose (sanfte)
Bewegung des beweglichen Elements gestört wird.
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Die
DE-A1-197 27 414 offenbart eine gattungsgemäße elektromagnetische Antriebsvorrichtung
mit einer Spule, einem beweglichen Element, einem Befestigungselement
mit einem Gehäuseabschnitt,
in dem das bewegliche Element aufgenommen ist, so dass es sich hin
und her bewegt, und einem Anziehabschnitt, zu dem das bewegliche
Element durch Magnetfluss angezogen wird, der auf die Erregung der
Spule hin erzeugt wird, wobei der Gehäuseabschnitt an einer Stelle
davon, die radial gegenüberliegend
zu dem beweglichen Element liegt, mit einem Ringabschnitt versehen
ist, der mit dem Anziehabschnitt verbunden ist, so dass der Gehäuseabschnitt
und der Anziehabschnitt in einem einstückigen Teil aus einem magnetischen
Material ausgebildet sind.
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Eine ähnliche
elektromagnetische Antriebsvorrichtung ist in der US-2853659 offenbart.
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Es
ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine elektromagnetische
Antriebsvorrichtung zu schaffen, die kompakt ist und die eine große Anziehungskraft
ohne Beschädigung
eines Gehäuseabschnitts
eines Befestigungskerns erzeugt, und zudem ein Verfahren zum Herstellen
einer elektromagnetischen Antriebsvorrichtung zu schaffen.
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Die
Aufgabe wird durch die elektromagnetische Antriebsvorrichtung mit
den Merkmalen des Anspruchs 1 ebenso wie durch das Verfahren zum
Herstellen einer elektromagnetischen Antriebsvorrichtung mit den
Merkmalen der neuen Ansprüche
4 bzw. 5 gelöst.
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Der
Gehäuseabschnitt
und der Anziehabschnitt sind einstückig ausgebildet und durch
spanabhebende Bearbeitung kontinuierlich gefertigt. Dementsprechend
kann der Versatz der Achsmitten des Gehäuse- und Anziehabschnitts beseitigt
werden. Dies wird ein Minimieren der radialen Luftspalten zwischen
dem Gehäuseabschnitt
und dem beweglichen Element und zwischen dem Anziehabschnitt und
dem beweglichen Element ergeben, so dass eine Anziehungskraft zwischen
dem Anziehabschnitt und dem beweglichen Element erhöht werden kann.
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Ferner
sind eines oder mehrere Durchgangslöcher ausgebildet, um den Magnetwiderstand des
Ringabschnitts zu vergrößern, so
dass der Magnetfluss, der direkt zwischen dem einstückig ausgebildeten
Gehäuseabschnitt
und Anziehabschnitt strömt,
beschränkt
ist. Der Magnetwiderstand kann erhöht werden, indem eine Anzahl
und der jeweilige Durchmesser der Durchgangslöcher eingestellt wird, ohne
eine Dicke des Ringabschnitts zu verringern. Daher ist eine mechanische
Festigkeit des Gehäuseabschnitts
sichergestellt und es wird verhindert, dass der Gehäuseabschnitt
beschädigt
wird.
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Die
Stärke
der Wand des Ringabschnitts ist zu einem Ausmaß dünner als jene des dazu benachbarten
Gehäuseabschnitts,
so dass eine mechanische Festigkeit des Ringabschnitts praktischerweise nicht
beschädigt
wird. Dies wird auch dazu beitragen, den magnetischen Widerstand
des Ringabschnitts zu vergrößern.
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Als
ein Verfahren zum Herstellen der magnetischen Antriebsvorrichtung
wird nach dem Ausbilden von einem oder mehreren Durchgangslöchern, die eine
Wand des Ringabschnitts radial durchdringen, eine Kunstharzformgebung
an einer Außenumfangsfläche des
Befestigungskerns, der den Ringabschnitt aufweist, durchgeführt, während das
Durchgangsloch mit einem Blockierelement geschlossen wird, das an
einer inneren Umfangswand des Ringabschnitts anliegt. Im Ergebnis
dringt das Kunstharz nicht über
das Durchgangsloch zu einer Innenseite des Ringabschnitts ein.
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Ein
weiteres Verfahren besteht darin, dass nachdem eine radiale Stärke des
Ringabschnitts dünner
als die eines Teils des dazu axial benachbarten Gehäuseabschnitt
gemacht wird, eine Kunstharzformgebung an einer Außenumfangsfläche des
Befestigungskerns, der den Ringabschnitt aufweist, ausgeführt wird,
während
der Ringabschnitt durch ein Blockierelement gestützt ist, welches an einer Innenumfangswand
des Ringabschnitts anliegt, so dass verhindert wird, dass sich der
Ringabschnitt infolge des Kunstharzdrucks verformt.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden ebenso wie
Betriebsverfahren und die Funktion der zugehörigen Teile aus einem Studium
der nachstehenden ausführlichen
Beschreibung, den beiliegenden Ansprüchen und den Zeichnungen ersichtlich,
die alle einen Teil dieser Anmeldung bilden.
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In
den Zeichnungen ist:
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1 eine
Schnittansicht, die ein Fluidsteuerventil gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 eine
vergrößerte Ansicht
eines Ringabschnitts gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel;
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3A eine
Schnittansicht eines Befestigungskerns, bevor gemäß einem
Herstellungsverfahren des ersten Ausführungsbeispiels der Befestigungskern
mit Kunstharz gefüllt
wird, um eine Innenumfangsspule daran auszubilden;
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3B eine
Schnittansicht eines Befestigungskerns nachdem der Befestigungskern
gemäß dem Herstellungsverfahren
des ersten Ausführungsbeispiels
mit Kunstharz gefüllt
ist, um eine Innenumfangsspule daran auszubilden;
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4 eine
Schnittansicht eines Befestigungskerns, nachdem der Befestigungskern
gemäß einem
ersten modifizierten Herstellungsverfahren mit Kunstharz gefüllt ist,
um eine Innenumfangsspule daran auszubilden;
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5 eine
Schnittansicht eines Befestigungskerns, nachdem der Befestigungskern
gemäß einem
zweiten modifizierten Herstellungsverfahren mit Kunstharz gefüllt ist,
um eine Innenumfangsspule daran auszubilden;
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6 eine
Forderansicht, die eine Außenwand
des Befestigungskern gemäß dem zweiten
modifizierten Herstellungsverfahren zeigt;
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7 eine
vergrößerte Schnittansicht
eines Ringabschnitts gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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8 eine
vergrößerte Schnittansicht
eines Ringabschnitts gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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9 eine
vergrößerte Schnittansicht
eines Ringabschnitts gemäß einem
vierten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung; und
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10 eine
vergrößerte Schnittansicht
eines Ringabschnitts gemäß einem
fünften
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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Eine
Vielzahl bevorzugter Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung sind unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben.
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(erstes Ausführungsbeispiel)
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1 zeigt
ein Fluidsteuerventil gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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Das
Fluidsteuerventil 1 ist ein hydraulisches Steuerventil
der Spulenbauart zum Steuern eines Betriebsöls, das zu einem hydraulischen
Steuergerät eines
Automatikgetriebes für
ein Fahrzeug zuzuführen
ist.
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Ein
lineares Solenoid 10, das als eine elektromagnetische Antriebsvorrichtung
dient, besteht aus einem zylindrischen Joch 11, einer Endplatte
12, einem Befestigungskern 13, einem Plungerkolben 17,
einer Welle 18 und einer Spule 20. Das Joch 11, die
Endplatte 12 und der Befestigungskern 13 bilden ein
Befestigungselement und der Plungerkolben 17 und die Welle 18 bilden
ein bewegliches Element. Das Joch 11, die Endplatte 12,
der Befestigungskern 13 und der Plungerkolben 17 sind
aus einem magnetischen Material gefertigt. Der Befestigungskern 13 ist
auf so eine Weise zwischen der Endplatte 12 und einem Spulengehäuse 31 fixiert,
in dem ein Spulkern 30 verschieblich und hin und her bewegbar
gehalten ist, dass beide Enden des Jochs 11 die jeweiligen Umfangsränder des
Spulengehäuses 31 und
der Endplatte 12 umkrempeln.
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Der
Befestigungskern hat einen Gehäuseabschnitt 14,
in dem der Plungerkolben aufgenommen ist, so dass er sich hin und
her bewegt, und er hat einen Anziehabschnitt 16, der eine
magnetische Anziehungskraft zum Anziehen des Plungerkolbens 17 erzeugt.
Um zu verhindern, dass der Plungerkolben 17 an dem Gehäuseabschnitt 14 anhaftet,
ist eine Innenumfangsfläche
des Gehäuseabschnitt 14 oder eine
Außenumfangsfläche des
Plungerkolbens mit einem nicht magnetischen Material beschichtet
oder plattiert.
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Wie
in 2 gezeigt ist, ist der Gehäuseabschnitt 14 an
einer dem Plungerkolben 17 radial gegenüberliegenden Stelle mit einem
Ringabschnitt 15 versehen. Der Ringabschnitt 15 ist
durch spanabhebende Bearbeitung in einer Ringgestalt an einer Außenumfangswand
des Gehäuseabschnitt 14 ausgebildet.
Eine Stärke
des Ringabschnitt 15 ist zu einem Ausmaß dünner als jene des dazu axial
benachbarten Gehäuseabschnitts 14,
so dass eine erforderliche mechanische Festigkeit des Gehäuseabschnitts 14 nicht
beeinträchtigt
wird. Der Ringabschnitt 15 ist mit einer Vielzahl von radial
durchdringenden Durchgangslöchern 15a versehen.
Da der Ringabschnitt 15 dünn ist und eine Vielzahl der
Durchgangslöcher 15a hat,
ist eine Fläche
des Ringabschnitts 15, durch die der magnetische Fluss
hindurch führt,
eingeengt und beschränkt.
Die Durchgangslöcher 15a sind
durch Laserbestrahlung, spanabhebende Bearbeitung, Pressen oder
Wasserstrahlbearbeitung vorgesehen.
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Wie
in 1 gezeigt ist, hat der Anziehabschnitt 16 einen
gegenüberliegenden
Abschnitt 16a, der dem Plungerkolben 17 axial
gegenüber
liegt und hat einen Verjüngungsabschnitt 16b,
der sich zwischen dem gegenüberliegenden
Abschnitt 16a und dem Ringabschnitt 15 befindet
und dessen Durchmesser in Richtung des gegenüberliegenden Abschnitts 16a kleiner
wird. Der Plungerkolben 17 ist an seinem einen Ende an
einer Seite des gegenüberliegenden
Abschnitts 16a mit einem Verjüngungsabschnitt 17a versehen,
dessen Durchmesser in Richtung des Anziehabschnitts 19 kleiner
wird.
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Die
Welle 18 ist in den Plungerkolben 17 pressgepasst
und bewegt sich zusammen mit dem Plungerkolben 17 hin und
her. Ein Ende der Welle 18 liegt an einem Ende des Spulenkerns 30 an.
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Die
Spule 20 ist in einer zylindrischen Gestalt durch Kunstharzformgebung
ausgebildet und durch das Joch 11 und den Befestigungskern 13 befestigt. Wenn
Strom von einem Anschluss (nicht gezeigt), der Schaltungsintern
mit der Spule 20 verbunden ist, zu der Spule 20 zugeführt wird,
strömt
magnetischer Fluss durch einen Magnetkreis, der durch das Joch 11,
den Plungerkolben 17 und den Befestigungskern 13 gebildet
ist, so dass zwischen dem Anziehabschnitt 16 des Befestigungskern 13 und
dem Plungerkolben 17 eine Anziehungskraft erzeugt wird. Dementsprechend
werden der Plungerkolben 17 und die Welle 18 in 1 abwärts bewegt.
Die Abwärtsbewegung
des Plungerkolbens 17 in 1 ist durch einen
Anschlag 19 beschränkt.
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Das
Spulenkerngehäuse 31 hält den Spulenkern 30,
so dass sich der Spulenkern 30 darin hin und her bewegt.
Das Spulenkerngehäuse 31 ist
mit einer Eingangsöffnung 32,
einer Ausgangsöffnung 33,
einer Rückführungsöffnung 34 und
einer Auslassöffnung 35 versehen.
Von einem (nicht gezeigten) Tank wird über eine Pumpe Betriebsöl zugeführt und
zu der Eingabeöffnung 32 eingegeben.
Das Betriebsöl wird
zu einer Eingriffsvorrichtung eines Automatikgetriebes (nicht gezeigt)
von der Ausgangsöffnung 33 zugeführt. Die
Ausgangsöffnung 33 ist
mit der Rückführungsöffnung 34 an
einem Abschnitt außerhalb des
Fluidsteuerventils 1 in Verbindung, so dass ein Teil des
Betriebsöls,
welches von einer Ausgabeöffnung 33 herausgeflossen
ist, zu der Rückführungsöffnung 34 zugeführt wird.
Die Rückführungsöffnung 34 ist
mit einer Rückführungskammer 36 in
Verbindung. Das Betriebsöl
wird von der Auslassöffnung 35 zu
dem Tank ausgelassen.
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Der
Spulenkern 30 ist in Reihenfolge von einer gegenüberliegenden
Seite des linearen Solenoidventils 10 mit einem großdurchmessrigem
Steg 37, einem großdurchmessrigen
Steg 38 und einem kleindurchmessrigen Steg 39 versehen.
Ein Durchmesser des kleindurchmessrigen Stegs 39 ist kleiner
als der, der großdurchmessrigen
Stege 37 oder 38. Der Spulenkern 30 ist
immer mit der Welle 18 des linearen Solenoids 10 in
Kontakt. Die Bewegung des Plungerkolben 17 wird über die
Welle 18 zu dem Spulenkern übetragen, so dass sich der
Spulenkern 30 in dem Spulenkerngehäuse 31 hin und her
bewegt.
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Eine
Feder 40, die an einer zum linearen Solenoid 10 entgegengesetzten
Seite angeordnet ist und als eine Vorspanneinrichtung dient, spannt
den Spulenkörper 30 in
Richtung des linearen Solenoids 10 vor.
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Die
Rückführungskammer 36 befindet
sich zwischen dem großdurchmessrigen
Steg 38 und dem kleindurchmessrigen Steg 39, auf
die jeweils eine Kraft in Antwort auf einen Außendurchmesser davon infolge
des hydraulischen Öls
in der Rückführungskammer 38 aufgebracht
wird. Dementsprechend spannt das hydraulische Öl in der Rückführungskammer 38 den
Spulenkern 30 in einer zum linearen Solenoids 10 entgegengesetzten
Richtung vor. Das Rückführen eines
Teils der hydraulischen Ölausgabe
durch das Fluidsteuerventil 1 dient dazu, zu verhindern,
dass ein Ausgabedruck infolge einer Schwankung des zuzuführenden
oder einzubringenden Hydraulikdrucks schwankt. Der Spulenkern 30 befindet
sich an einer Stelle in Ruhe, an der die Vorspannkraft der Feder 40 mit
einer Kraft des Plungerkolbens 17, der den Spulenkern 30 infolge
der in dem Befestigungskern 13 auf Grundlage des zu der
Spule zugeführten
Stroms erzeugten elektromagnetischen Kraft vorspannt und einer Kraft,
die der Spulenkern 30 von dem hydraulischen Öl in der
Rückkopplungskammer 36 empfängt, ausgeglichen
ist.
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Eine
Menge des Betriebsöls,
welches von der Eingangsöffnung 32 zu
der Ausgangsöffnung 33 strömt, hängt von
einer Dichtungslänge
ab, die eine Länge
wiedergibt, mit der sich die eine Innenumfangswand 31a des
Spulenkerngehäuses 31 und eine
Außenumfangswand
des großdurchmessrigen Stegs 38 miteinander überlappen.
Wenn die Dichtungslänge
kürzer
ist, steigt die Menge des von der Eingangsöffnung 32 zu der Ausgangsöffnung 33 strömenden Betriebsöls stärker an.
Wenn im Gegensatz dazu die Dichtungslänge länger ist, nimmt die Menge des
von der Eingangsöffnung 32 zu
der Ausgangsöffnung 33 strömenden Betriebsöls stärker ab.
Auf ähnliche
Weise hängt
eine Menge des von der Ausgabeöffnung 33 zu
der Auslassöffnung 35 strömenden Betriebsöls von der
Dichtungslänge
mit Bezug auf eine Innenumfangswand 31b des Spulenkerngehäuses 31 und
einer Außenumfangswand
des großdurchmessrigen
Stegs 37 ab.
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Nun
wird ein Betrieb des Fluidsteuerventils 1 beschrieben.
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(1) Beim Entregen der
Spule
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Wenn,
wie in 1 gezeigt ist, die Spule 20 nicht erregt
ist, befindet sich der Spulenkern 30 an einer Stelle in
Ruhe, an der die Vorspannkraft der Feder 40 mit einer Rückführungskraft
des hydraulischen Öls
ausgeglichen ist. Die Eingangsöffnung 32 ist
mit der Ausgangsöffnung
in Verbindung und die Menge des von der Eingangsöffnung 32 zu der Ausgangsöffnung 33 strömenden Betriebsfluids
nimmt stärker
zu. Die Auslassöffnung 35 ist
geschlossen, so dass der Hydraulikdruck des zu dem Automatikgetriebe
zugeführten
Betriebsöls
seinen Maximalwert aufzeigt.
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(2) Beim Erregen der Spule
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Wenn
die Spule erregt ist, ist der zwischen dem Gehäuseabschnitt 14 und
dem Anziehabschnitt 16 strömende Magnetfluss beschränkt, da
der Ringabschnitt 15 als der magnetische Widerstand wirkt. Dementsprechend
fließt
der Magnetfluss zwischen dem Gehäuseabschnitt 14 und
dem Plungerkolben 17 und zwischen den Verjüngungsabschnitten 14a des
Plungerkolben 17 und 16b des Anziehabschnitts 16.
Der Magnetfluss, der nicht über
den Plungerkolben 17 sondern über den Ringabschnitt 15 direkt
zwischen dem Gehäuseabschnitt 14 und
dem Anziehabschnitt 16 hindurch führt, übt keine Anziehungskraft auf
den Plungerkolben 17 aus. Da verhindert wird, dass der
Magnetfluss direkt zwischen dem Gehäuseabschnitt 14 und
dem Anziehabschnitt 16 fließt, wird die Anziehungskraft
des Plungerkolbens 17 stärker erhöht.
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Nach
dem Erregen der Spule 20 wird der Plungerkolben 17 zu
dem Anziehabschnitt 16 gegen die Vorspannkraft der Feder 40 angezogen,
so dass sich der Spulenkern 30 abwärts in 1 bewegt.
Da die Dichtungslänge
mit Bezug auf die Innenumfangswand 31a und den großdurchmessrigen
Steg 38 länger
wird und die der Innenumfangswand 31b und des großdurchmessrigen
Stegs 37 kürzer
wird, nimmt die Menge des Betriebsöls, welches von der Eingangsöffnung 32 zu
der Ausgangsöffnung 33 fließt, stärker ab
und die Menge des Betriebsöls,
welches von der Ausgangsöffnung 33 zu
der Auslassöffnung 35 strömt, nimmt
stärker
zu. Dementsprechend nimmt der Hydraulikdruck des Betriebsöls, welches
aus der Ausgangsöffnung 33 heraus
fließt,
ab.
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Wenn
im Gegensatz dazu, der Spulenkörper 30 in
Richtung des linearen Solenoids 10 bewegt wird, wird die
Dichtungslänge
mit Bezug auf die Innenumfangswand 31a und den großdurchmessrigen Steg 38 kürzer und
mit Bezug auf die Innenumfangswand 31b und den großdurchmessrigen
Steg 37 länger,
so dass die Menge des von der Eingangsöffnung 32 zu der Ausgangsöffnung 33 strömenden Betriebsöls stärker ansteigt
und die Menge des von der Ausgangsöffnung 33 zu der Auslassöffnung 35 strömenden Betriebsöls stärker abnimmt.
Dementsprechend nimmt der Hydraulikdruck des Betriebsöls, welches
aus der Auslassöffnung 33 heraus
strömt, zu.
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In
dem Fluidsteuerventil 1 kann das lineare Solenoid 10 so
betrieben werden, dass eine Kraft zum Vorspannen des Spulenkerns 30 in
Richtung des linearen Solenoids 10 eingestellt wird, indem
ein zu dem Spulenkern 20 zuzuführender Strom gesteuert wird,
so dass der Hydraulikdruck des Betriebsöls, welches aus der Auslassöffnung 33 herausströmt, eingestellt
wird. Wenn ein Betrag des zu dem Spulenkern 20 zugeführten Stroms
zunimmt, nimmt die elektromagnetische Anziehungskraft des Anziehabschnitts 16 proportional
zu dem Strombetrag zu, so dass eine Vorspannkraft der Welle 18 zum
Bewegen des Spulenkerns 30 in einer zu dem linearen Solenoids 10 entgegengesetzten
Richtung (zunimmt). Der Spulenkern 30 kommt an einer Stelle
zur Ruhe, an der die von dem Plungerkolben 17 infolge der
elektromagnetischen Anziehungskraft auf den Spulenkern 30 wirkende
Kraft und die Vorspannkraft des Spulenkerns 30 in einer
zu dem linearen Solenoid 10 entgegengesetzten Richtung
infolge des Hydraulikdrucks des rückgeführten Betriebsöls mit der
Vorspannkraft der Feder 40 ausgeglichen sind. Dementsprechend nimmt
der Hydraulikdruck des Betriebsöls,
welches aus der Ausgangsöffnung 33 herausgeflossen
ist, proportional zu dem zu der Spule 20 zugeführten Strombetrag
ab.
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Als
nächstes
wird ein Verfahren zum Herstellen eines Innenumfangsspulenkörpers 21 beschrieben,
auf welchen die Spule 20 um den Befestigungskern 13 des
ersten Ausführungsbeispiels
gewickelt wird.
- (1) Wie in 3A gezeigt
ist, ist der Ringabschnitt 15 mit dünner Stärke mit den Durchgangslöchern 15a versehen.
Ein
Stift 100 ist in einen Innenumfang des Gehäuseabschnitts 14 eingesetzt,
um ein Blockierelement zum Schließen der Öffnungen der Durchgangslöcher 15a zu
bilden.
- (2) Ein Außenumfang
des Befestigungskerns 13 ist mit Kunstharz gefüllt, so
dass der Innenumfangsspulenkörper,
auf den die Spule 20 gewickelt ist, ausgebildet wird.
- (3) Nachdem das Kunstharz ausgehärtet ist, wird der Stift 100 herausgezogen,
wie in 3B gezeigt ist.
- (4) Nach dem Wickeln der Spule 20 auf den Innenumfangsspulenkörper 21,
wird der Außenumfang
der Spule 20 weiter mit Kunstharz gefüllt.
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(Abwandlung 1)
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Ein
erstes abgewandeltes Verfahren zum Herstellen des Innenspulenumfangskörpers 21 ist unter
Bezugnahme auf 4 beschrieben. Anstelle den
Stift 100 in den Gehäuseabschnitt 14 einzusetzen,
wird ein Betriebsöl 111 zu
einer Innenseite eines zylindrischen Kappenelements 110 zugeführt und eine
zylindrische Seitenwand des zylindrischen Kappenelements wird innerhalb
des Gehäuseabschnitts 14 durch
Hydraulikdruck des Betriebsöls 111 gehalten,
so dass eine Kunstharzleckage von den Durchgangslöchern 15a verhindert
wird. Das zylindrische Kappenelement 110 und das Betriebsöl 111 bilden das
Blockierelement.
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(Abwandlung 2)
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Ein
zweites abgewandeltes Verfahren zum Herstellen des Innenumfangsspulenkörpers 21 ist unter
Bezugnahme auf 5 und 6 beschrieben.
- (1) Ein Stift 120 wird in den Gehäuseabschnitt 14 eingesetzt.
Ein Außendurchmesser
des Stifts 120 ist nahezu gleich oder geringfügig kleiner
als ein Innendurchmesser des Gehäuseabschnitts 14. Der
Stift 120 ist mit einem Schlitz 121, der sich
in Durchmesserrichtung und axial erstreckt und mit einer sich verjüngenden
Oberfläche
versehen, die sich teilweise von dem Schlitz 121 an einer Öffnungsseite
des Schlitz 121 ausbreitet. Der Ringabschnitt 15 ist
an Stellen, die radial geöffneten Öffnungen
des Schlitz 121 zugewandt sind, mit den Durchgangslöchern 15a versehen,
wie in 6 gezeigt ist.
- (2) Eine Keilstange 125 wird von einer einer Einsetzseite
des Stifts 120 entgegengesetzten Seite gegen die sich verjüngende Fläche 122 des
Stifts 120 gedrückt.
Der Stift 120 und die Keilstange 125 bilden das
Blockierelement. Die Keilstange 125 ist an einem ihrer
Enden mit einer sich verjüngenden Fläche 126 versehen,
deren Neigungswinkel nahezu gleich zu jenem der sich verjüngenden
Fläche 122 des
Stifts 120 ist. Wenn die sich verjüngende Fläche 126 der Keilstange 125 gegen
die sich verjüngende
Fläche 122 des
Stifts 120 gedrückt
wird, empfängt
der Stift 120 eine Kraft, die in einer Druckrichtung wirkt
und den Stift 120 radial nach außen aufspreizt, so dass eine
Kunstharzleckage aus den Durchgangslöchern 15a verhindert
wird.
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Gemäß dem vorstehend
erwähnten
Verfahren zum Herstellen des Innenumfangsspulenkörpers 21 dient das
Blockierelement dazu, die Durchgangslöcher 15a zu schließen, um
zu verhindern, dass Kunstharz zum Ausbilden des Innenumfangsspulenkörpers 21 von
den Durchgangslöchern 15 entweicht.
Dementsprechend stört
das Kunstharz nie eine Hin und Herbewegung des Plungerkolben 17. Ferner
verschließt
das Blockierelement nicht nur die Durchgangslöcher 15a sondern stützt zudem
den Ringabschnitt 15 mit dünner Stärke von seiner Innenseite,
so dass verhindert wird, dass der Ringabschnitt 15 sich
infolge des Drucks verformt, der erzeugt wird, wenn das Kunstharz
aushärtet.
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Das
vorstehend erwähnte
Verfahren zum Herstellen des Innenumfangsspulenkerns 21 ist
nicht nur auf das erste Ausführungsbeispiel
anwendbar, bei dem die Durchgangslöcher 15a in dem Ringabschnitt 15 ausgebildet
sind, sondern auch auf jedes der nun beschriebenen zweiten bis fünften Ausführungsbeispiele.
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(zweites Ausführungsbeispiel)
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Unter
Bezugnahme auf 7 ist ein zweites Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung beschrieben. Die im wesentlichen gleiche
Struktur und gleichen Abschnitte wie in dem ersten Ausführungsbeispiel
sind durch die gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
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Gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel hat
die Außenumfangswand
des Ringabschnitts 15 eine Vielzahl von Vertiefungen 50.
Die Vertiefungen 50 sind durch Laserbestrahlung, Formwalzen
oder Pressbearbeitung ausgebildet. Die Vertiefungen 50 an
dem Ringabschnitt 15 mit dünner Stärke dienen dazu, einen Magnetkreisbereich
zu verringern und einen Magnetwiderstand zu erhöhen.
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(Drittes Ausführungsbeispiel)
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Unter
Bezugnahme auf 8 ist ein drittes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung beschrieben. Die im Wesentlichen gleiche
Struktur und die im Wesentlichen gleichen Abschnitte wie jene des ersten
Ausführungsbeispiels
sind durch die gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
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Gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel
hat eine Außenumfangswand
des Ringabschnitts 15 eine Vielzahl von ringförmigen Nuten 55.
Die ringförmigen
Nuten 55 sind durch Laserbestrahlung, spanabhebende Bearbeitung
oder Farmwalzen ausgebildet. Die ringförmigen Nuten 55 an
dem Ringabschnitt 15 mit dünner Stärke dienen dazu, einen Magnetkreisbereich
zu verringern und einen Magnetwiderstand zu erhöhen.
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In
dem vorstehend erwähnten
ersten bis dritten Ausführungsbeispielen
kann anstelle des Ausbildens des Ringabschnitts 15 mit
dünner
Stärke
durch spanabhebende Bearbeitung dessen Außenumfang der Ringabschnitt 15 mit
dünner
Stärke
durch spanabhebende Bearbeitung seines Innenumfangs ausgebildet
sein. Ferner sind in dem zweiten oder dritten Ausführungsbeispiel,
anstelle des Ausbildens der Vertiefungen 50 oder der ringförmigen Nuten 55 an dem
Außenumfang
des Ringabschnitts 15 die Vertiefungen 50 oder
die ringförmigen
Nuten 55 an einem Innenumfang oder sowohl an einem Innen-
als auch an einem Außenumfang
des Ringabschnitts 15 ausgebildet.
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(Viertes Ausführungsbeispiel)
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Ein
viertes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf 9 beschrieben.
Die im Wesentlichen gleiche Struktur und die im Wesentlichen gleichen
Abschnitte wie in dem ersten Ausführungsbeispiel sind durch die
gleichen Bezugzeichen bezeichnet. Eine nicht-magnetische Diffusionsschicht 16 ist
in dem Ringabschnitt 15 mit dünner Stärke vorgesehen, indem ein nicht-magnetisches
Material an dessen Außenumfang
eindiffundiert wird, um den Magnetwiderstand des Ringabschnitts 15 zu
vergrößern. Da
das nichtmagnetische Material nicht an einem Innenumfang des Ringabschnitts 15 eindiffundiert
ist, wird verhindert, dass eine Innenumfangsfläche des Ringabschnitts 15,
die mit dem beweglichen Element in Gleitkontakt ist, rau wird. Dementsprechend
bewegt sich das bewegliche Element reibungslos in dem Ringabschnitt 15 hin
und her. Die nachstehenden Verfahren können zum Eindiffundieren des
nicht-magnetischen Materials an dem Ringabschnitt 15 erwägt werden.
- (1) Eindiffundieren von nicht-magnetischen
Material in einer Gasumgebung durch Laserbestrahlung.
- (2) Eindiffundieren von einem nicht-magnetischen Material im
festen Zustand durch Laserbestrahlung.
- (3) Eindiffundieren von nicht-magnetischen Material in einer
Gasumgebung durch Kugelbestrahlung.
- (4) Eindiffundieren von nicht-magnetischen Material durch Schmelzeinspritzung.
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(Fünftes Ausführungsbeispiel)
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Unter
Bezugnahme auf 10 wird ein viertes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung beschrieben. Die im Wesentlichen gleiche
Struktur und Abschnitte wie in dem ersten Ausführungsbeispiel sind durch die
gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel ist ein nicht-magnetischer
Abschnitt 65 ausgebildet, um den Magnetwiderstand in dem
ringförmigen
Abschnitt 15 mit dünner
Stärke
zu vergrößern, indem Umformungen
in der metallografischen Struktur des Ringabschnitts 15 eingebracht
werden. Die nachstehenden Verfahren können zum Einbringen der Umformungen
in der metallografischen Struktur des Ringabschnitts 15 erwägt werden.
- (1) Einbringen von Umformungen auf Grundlage von
Arbeitsstückhärtung durch
Formwalzen.
- (2) Einbringen von Umformungen auf Grundlage von Arbeitsstückhärtung durch
Pressbearbeitung.
- (3) Einbringen von Umformungen auf Grundlage von Kunstharzdruck,
der erzeugt wird, wenn die Spule durch das Kunstharz befestigt wird.
- (4) Einbringen von Umformungen auf Grundlage von Wärme durch
Laserbestrahlung.
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Gemäß den vorstehend
erwähnten
Ausführungsbeispielen
wird der radiale Luftspalt zwischen dem Plungerkolben 17 und
dem Befestigungselement auf ein Minimalausmaß klein, da der Gehäuseabschnitt 14 und
der Anziehabschnitt 16 des Befestigungskerns einstückig vorgesehen
sind. Da ferner der Ringabschnitt 15 mit dünner Stärke Mittel
zum Vergrößern des
Magnetwiderstands hat, wie in den vorstehenden Ausführungsbeispielen
erwähnt
ist, ist der Magnetfluss, der direkt zwischen dem Gehäuseabschnitt 14 und
dem Anziehabschnitt 16 fließt, beschränkt. Folglich nimmt die Anziehungskraft
des Plungerkolbens zu, ohne dass der Körper der elektromagnetischen
Antriebsvorrichtung oder des Fluidsteuerventils vergrößert wird.
Außerdem
kann selbst dann, wenn die Stärke
des Ringabschnitts verglichen mit der des herkömmlichen Ringabschnitts dicker
ist, wodurch der Magnetwiderstand vergrößert wird, der Ringabschnitt
der vorliegenden Erfindung den gleichen Magnetwiderstand wie den
des herkömmlichen Ringabschnitts
sicherstellen. Außerdem
dient der dickere Ringabschnitt dazu, die mechanische Festigkeit
des Ringabschnitts stärker
zu erhöhen,
wodurch verhindert wird, dass der Gehäuseabschnitt beschädigt wird.
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In
den vorstehend erwähnten
Ausführungsbeispielen
kann anstelle die Stärke
des Ringabschnitts 15 dicker zu machen, der Ringabschnitt 15 vorgesehen
werden, ohne dass der dünnere
Abschnitt davon ausgebildet ist, indem (1) eine Gesamtanzahl und
jeder Durchmesser der Durchgangslöcher, (2) eine Gesamtanzahl
und jede Tiefe und jede Länge
der Vertiefungen 50, (3) eine Gesamtanzahl, jede Tiefe
und jede Breite der ringförmigen
Nuten 55, (4) die Tiefe, mit der das nicht-magnetische Material
eindiffundiert wird, oder (5) die Stärke der Umformungen eingestellt
wird.
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Die
elektromagnetische Antriebsvorrichtung der vorliegenden Erfindung
ist nicht nur auf das elektromagnetische Antriebsgerät mit dem
hydraulischen Steuerventil der Spulenkernbauweise anwendbar, sondern
auch auf jede andere Bauweise von elektromagnetischen Antriebsgeräten, die
ein Fluidsteuerventil oder eine Vorrichtung haben, in der die Anziehungskraft
auf das bewegliche Element größer ist, ohne
dass deren Körper
vergrößert wird.