DE19835765A1 - Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ - Google Patents
Wärmegenerator vom Viskosfluid-TypInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Wärmegenerator
vom Viskosfluid-Typ, der ein Gehäuse umfaßt, welches
mit einer Wärmeerzeugungskammer und einer Wärmeaufnah
mekammer versehen ist, die voneinander getrennt sind,
sowie ein Rotorelement, um ein in der Wärmeerzeugungs
kammer enthaltenes viskoses Fluid einer Scherwirkung zu
unterwerfen zur Erzeugung von Wärme, die wiederum auf
ein durch die Wärmeaufnahmekammer zirkulierendes Wärme
tauschfluid übertragen wird, um von dem Wärmetausch
fluid zu einem gewünschten zu erwärmenden Bereich
transportiert zu werden.
Wärmegeneratoren vom Viskosfluid-Typ, die in ein Fahr
zeug-Heizsystem eingebaut werden können, sind aus dem
Stand der Technik bekannt. Ein Beispiel ist in der Ja
panischen Offenlegungsschrift (Kokai) Nr. 8-337110
(JP-A-8-337110) offenbart. Bei diesem Wärmegenerator
vom Viskosfluid-Typ definiert eine Gehäuseanordnung in
sich eine Wärmeerzeugungskammer und eine benachbart zur
Wärmeerzeugungskammer angeordnete Wärmeaufnahmekammer.
Die Wärmeerzeugungskammer ist von der Wärmeaufnahmekam
mer durch eine Trennwand abgetrennt, durch welche Wärme
zwischen einem in die Wärmeerzeugungskammer aufgenomme
nen viskosen Fluid und einem durch die Wärmeaufnahme
kammer strömenden Wärmetauschfluid ausgetauscht wird.
Das Wärmetauschfluid wird durch eine Einlaßöffnung in
die Wärmeaufnahmekammer eingeführt und durch eine Aus
laßöffnung aus der Wärmeaufnahmekammer in einen exter
nen Heizkreislauf abgegeben.
Eine Antriebswelle ist durch eine Lagereinheit in der
Gehäuseanordnung drehbar gelagert und durch eine Ab
dichtvorrichtung darin abgedichtet. Ein Rotorelement,
welches aus einem Kunststoffmaterial gefertigt sein
kann, ist fest auf die Antriebswelle an deren hinterem
Ende in einer Weise angebracht, daß es sich innerhalb
der Wärmeerzeugungskammer drehen kann. Eine elektroma
gnetische Kupplung ist auf der Antriebswelle an deren
vorderem Ende vorgesehen, um das Ausgangsdrehmoment ei
nes Fahrzeugmotors über die Kupplung auf die Antriebs
welle zu übertragen. Das Rotorelement umfaßt Außenflä
chen, die gegenüberliegend zu den inneren Wandflächen
der Wärmeerzeugungskammer angeordnet sind, um dazwi
schen einen fluidgefüllten Spalt zu definieren. Das
viskose Fluid wird in die Wärmeerzeugungskammer gege
ben, um in dem fluidgefüllten Spalt enthalten zu sein.
Wenn das Ausgangsdrehmoment des Fahrzeugmotors durch
die elektromagnetische Kupplung auf die Antriebswelle
übertragen wird, um die Antriebswelle zu einer Drehbe
wegung anzutreiben, wird das Rotorelement ebenfalls in
nerhalb der Wärmeerzeugungskammer gedreht. In dieser
Situation unterwirft das Rotorelement das viskose
Fluid, welches in dem Spalt zwischen den inneren Wand
flächen der Wärmeerzeugungskammer und den Außenflächen
des Rotorelementes enthalten ist, einer Scherwirkung,
und dabei erzeugt das viskose Fluid Wärme. Die erzeugte
Wärme wird dann von dem viskosen Fluid auf das Wärme
tauschfluid übertragen, welches durch die Wärmeaufnah
mekammer zirkuliert, und das Wärmetauschfluid bringt
die übertragene Wärme zu dem Heizkreislauf des Fahr
zeug-Heizsystems, um einen Fahrgastraum zu erwärmen.
Bei den bekannten Wärmegeneratoren vom Viskosfluid-Typ
ist es im allgemeinen schwierig, sowohl den hohen Wert
der Wärmeerzeugung als auch die Haltbarkeit der Be
standteile des Wärmegenerators sicherzustellen.
Das heißt, um den hohen Wert der Wärmeerzeugung bei
diesem Typ von Wärmegenerator sicherzustellen, ist es
erwünscht, daß der fluidgefüllte Spalt zwischen den in
neren Wandflächen der Wärmeerzeugungskammer und den Au
ßenflächen des Rotorelementes eng ist. Jedoch steigt,
wenn das Rotorelement sich ständig dreht, nachdem es
mit der Drehung begonnen hat, die Temperatur des visko
sen Fluids aufgrund der Wärmeerzeugung desselben auf
einen hohen Wert an, und dabei dehnen sich Teile der
Gehäuseanordnung, welche die Wände der Wärmeerzeugungs
kammer bilden, ebenso wie das Rotorelement aufgrund des
Temperaturanstieges in merklichem Umfang aus.
Folglich gibt es einige Fälle, in denen die Abmessung
des fluidgefüllten Spaltes weiter verringert wird, ob
gleich die Fälle von der Wahl der Materialien der Kam
merwand-Teile der Gehäuseanordnung und des Rotorelemen
tes abhängen, und in denen der verringerte Spalt ein
Anstoßen oder ein Aneinanderreiben des Kammerwand-
Teiles und des Rotorelementes hervorruft. Auch in sol
chen Fällen, selbst wenn der Fahrgastraum ausreichend
oder zufriedenstellend erwärmt worden ist, erzeugt das
viskose Fluid ständig und in zunehmenden Maße Wärme,
was zu einer thermischen und/oder mechanischen Beschä
digung oder Verschlechterung der Bestandteile des Wär
megenerators führen kann.
Insbesondere wenn der bekannte Wärmegenerator, wie in
der JP-A-8-337110 beschrieben, ein Kunststoff-
Rotorelement und eine metallische Gehäuseanordnung um
faßt, kann unter Berücksichtigung der Wärmebeständig
keit der Gehäuseanordnung die Haltbarkeit der Bestand
teile des Wärmegenerators verschlechtert werden, weil
der thermische Ausdehnungskoeffizient von Kunststoff
normalerweise größer ist als derjenige von Metall. Wenn
ferner dieser Wärmegenerator in ein Fahrzeug-Heizsystem
eingebaut wird, treibt der Fahrzeugmotor häufig die An
triebswelle mit einer hohen Drehgeschwindigkeit an,
z. B. Tausende von Umdrehungen pro Minute, und dabei
kann das viskose Fluid bei einer Temperatur von mehre
ren Hundert Grad (°C) Wärme erzeugen. Folglich neigt,
wenn das Rotorelement aus einem Kunststoffmaterial ge
fertigt ist, das Rotorelement selbst dazu, eine niedri
ge Wärmebeständigkeit aufzuweisen.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zu
grunde, einen Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ zur
Verfügung zu stellen, der sowohl den hohen Wert der
Wärmeerzeugung als auch die gute Haltbarkeit der Be
standteile des Wärmegenerators sicherstellen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen
Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ, der folgendes um
faßt
eine Gehäuseanordnung, die in sich eine Wärmeerzeu gungskammer definiert, in welcher Wärme erzeugt wird, wobei die Wärmeerzeugungskammer innere Wandflächen auf weist, sowie eine Wärmeaufnahmekammer, welche benach bart zu der Wärmeerzeugungskammer angeordnet ist, wobei die Wärmeaufnahmekammer einem Wärmetauschfluid gestat tet, durch die Wärmeaufnahmekammer hindurch zu zirku lieren, um dabei von der Wärmeerzeugungskammer übertra gene Wärme aufzunehmen;
eine Antriebswelle, welche von der Gehäuseanordnung um eine Drehachse der Antriebswelle drehbar gelagert ist, wobei die Antriebswelle mit einer externen Drehan triebsquelle in Wirkverbindung steht;
ein Rotorelement, welches von der Antriebswelle zu ei ner Drehbewegung in der Wärmeerzeugungskammer antreib bar ist, wobei das Rotorelement Außenflächen aufweist, die den inneren Wandflächen der Wärmeerzeugungskammer über einen dazwischen definierten Spalt gegenüberlie gen;
und ein viskoses Fluid, welches in dem zwischen den in neren Wandflächen der Wärmeerzeugungskammer und den Au ßenflächen des Rotorelementes definierten Spalt enthal ten ist, um Wärme zu erzeugen, wenn es durch die Dre hung des Rotorelementes einer Scherwirkung unterworfen wird,
wobei mindestens ein Teil der Gehäuseanordnung, welcher die Wärmeerzeugungskammer definiert, aus einem Material gefertigt ist, dessen linearer Ausdehnungskoeffizient größer ist als derjenige des Materials des Rotorelemen tes.
eine Gehäuseanordnung, die in sich eine Wärmeerzeu gungskammer definiert, in welcher Wärme erzeugt wird, wobei die Wärmeerzeugungskammer innere Wandflächen auf weist, sowie eine Wärmeaufnahmekammer, welche benach bart zu der Wärmeerzeugungskammer angeordnet ist, wobei die Wärmeaufnahmekammer einem Wärmetauschfluid gestat tet, durch die Wärmeaufnahmekammer hindurch zu zirku lieren, um dabei von der Wärmeerzeugungskammer übertra gene Wärme aufzunehmen;
eine Antriebswelle, welche von der Gehäuseanordnung um eine Drehachse der Antriebswelle drehbar gelagert ist, wobei die Antriebswelle mit einer externen Drehan triebsquelle in Wirkverbindung steht;
ein Rotorelement, welches von der Antriebswelle zu ei ner Drehbewegung in der Wärmeerzeugungskammer antreib bar ist, wobei das Rotorelement Außenflächen aufweist, die den inneren Wandflächen der Wärmeerzeugungskammer über einen dazwischen definierten Spalt gegenüberlie gen;
und ein viskoses Fluid, welches in dem zwischen den in neren Wandflächen der Wärmeerzeugungskammer und den Au ßenflächen des Rotorelementes definierten Spalt enthal ten ist, um Wärme zu erzeugen, wenn es durch die Dre hung des Rotorelementes einer Scherwirkung unterworfen wird,
wobei mindestens ein Teil der Gehäuseanordnung, welcher die Wärmeerzeugungskammer definiert, aus einem Material gefertigt ist, dessen linearer Ausdehnungskoeffizient größer ist als derjenige des Materials des Rotorelemen tes.
Bei diesem Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ kann die
Gehäuseanordnung mindestens eine Trennplatte aufweisen,
welche zwischen der Wärmeerzeugungskammer und der Wär
meaufnahmekammer angeordnet ist, wobei die Trennplatte
die inneren Wandflächen der Wärmeerzeugungskammer um
faßt, und die Trennplatte kann aus dem Material gefer
tigt sein, dessen linearer Ausdehnungskoeffizient grö
ßer ist als derjenige des Materials des Rotorelementes.
Auch kann die Gehäuseanordnung mindestens eine Trenn
platte aufweisen, welche zwischen der Wärmeerzeugungs
kammer und der Wärmeaufnahmekammer angeordnet ist, wo
bei die Trennplatte die inneren Wandflächen der Wärme
erzeugungskammer umfaßt, sowie mindestens ein Gehäuse
teil, welches außerhalb der Trennplatte angeordnet ist,
um die Wärmeaufnahmekammer zwischen dem Gehäuseteil und
der Trennplatte zu definieren, und die Trennplatte und
das Gehäuseteil können aus dem Material gefertigt sein,
dessen linearer Ausdehnungskoeffizient größer ist als
derjenige des Materials des Rotorelementes.
Es ist vorteilhaft, wenn das Material des in Rede ste
henden, mindestens einen Teiles der Gehäuseanordnung
ein Aluminium-Material ist.
In diesem Fall kann das Aluminium-Material ein Druck
guß-Aluminium mit einem linearen Ausdehnungskoeffizien
ten von 2,10 × 10-5 (1/K) sein.
Es ist auch vorteilhaft, wenn das Material des Rotore
lementes ein Eisen-Material ist.
In diesem Fall kann das Eisen-Material ein Stahl mit
mittlerem Kohlenstoffgehalt mit einem linearen Ausdeh
nungskoeffizienten von 1,17 × 10-5 (1/K) sein.
Die vorstehend genannten und weitere Ziele, Merkmale
und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand
der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungs
beispiele unter Bezug auf die zugehörigen Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt eines Ausführungs
beispieles eines Wärmegenerators vom Viskos
fluid-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt eines Teiles
des Wärmegenerators von Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Rotorele
mentes, welches in den Wärmegenerator von
Fig. 1 eingebaut ist; und
Fig. 4 eine graphische Darstellung der Beziehung
zwischen der Drehgeschwindigkeit einer An
triebswelle und einem Heizwert-Verhältnis
des Ausführungsbeispieles zu einem Ver
gleichsbeispiel.
In den Zeichnungen sind gleiche oder ähnliche Bestand
teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Fig. 1
zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Wärmegenerators vom Viskosfluid-Typ. Der Wärmegenerator
vom Viskosfluid-Typ gemäß diesem Ausführungsbeispiel
kann als eine zusätzliche Wärmequelle verwendet werden,
die in ein Fahrzeug-Heizsystem eingebaut ist, er kann
aber auch für andere Anwendungen ausgestaltet sein.
Der Wärmegenerator gemäß diesem Ausführungsbeispiel um
faßt ein vorderes Gehäuseteil 1, eine vordere Trenn
platte 2, eine hintere Trennplatte 3 und ein hinteres
Gehäuseteil 4. Die vordere und die hintere Trennplatte
2 bzw. 3 sind aneinander gestapelt unter Zwischenlegen
eines O-Ringes, welcher zwischen den äußeren Randberei
chen der einander gegenüberliegenden Flächen der Trenn
platten 2 und 3 hermetisch abdichtet. Die gestapelten
vorderen und hinteren Trennplatten 2 und 3 werden zwi
schen den vorderen und hinteren Gehäuseteilen 1 und 4
durch Zwischenlegen mehrerer O-Ringe sicher und dicht
gehalten. Die O-Ringe sind so angeordnet, daß sie zwi
schen den inneren und äußeren Randbereichen des vorde
ren Gehäuseteiles 1 und der vorderen Trennplatte 2
ebenso wie zwischen den inneren und äußeren Randberei
chen des hinteren Gehäuseteiles 4 und der hinteren
Trennplatte 3 hermetisch abdichten. Die so gestapelten
vorderen und hinteren Gehäuseteile 1 und 4 und vorderen
und hinteren Trennplatten 2 und 3 sind axial zusammen
gefügt und werden dicht zusammengehalten durch eine
Mehrzahl von Schraubbolzen oder Schrauben 5 (nur eine
Schraube 5 ist in Fig. 1 dargestellt), um eine Gehäu
seanordnung des Wärmegenerators zu bilden.
Das vordere Gehäuseteil 1 umfaßt einen ebenen, ringför
migen Plattenbereich 1a und eine zentrale Nabe 1b, die
sich vom radial inneren Rand des ringförmigen Platten
bereichs 1a aus einstückig in axialer Richtung nach
vorne erstreckt, um in sich eine zentrale Durchgangs
bohrung 1c zu definieren. Das hintere Gehäuseteil 4 um
faßt einen ebenen Plattenbereich 4a und Einlaß- bzw.
Auslaßöffnungen 13 bzw. 14, die sich vom ebenen Plat
tenbereich 4a aus einstückig nach hinten erstrecken.
Die Öffnungen 13 und 14 werden nachfolgend genauer be
schrieben.
Die vordere Trennplatte 2 weist axial voneinander abge
wandte, vordere und hintere Flächen 2a bzw. 2b und ein
zentrales Durchgangsloch 2c auf. Die hintere Trennplat
te 3 weist axial voneinander abgewandte, vordere und
hintere Flächen 3a bzw. 3b und ein zentrales Durch
gangsloch 3c auf. Die hintere Fläche 2b der vorderen
Trennplatte 2 definiert in sich eine ringförmige Ver
tiefung. Ein ebener, ringförmiger, hinterer Flächenteil
und ein zylindrischer Umfangs-Flächenteil der in der
hinteren Fläche 2b der vorderen Trennplatte 2 ausgebil
deten, ringförmigen Vertiefung wirkt mit dem ebenen,
ringförmigen, vorderen Flächenteil der vorderen Fläche
3a der hinteren Trennplatte 3 zusammen, um eine Wärme
erzeugungskammer 6 zu definieren. So bilden der hintere
Flächenteil und der Umfangs-Flächenteil der hinteren
Fläche 2b sowie der vordere Flächenteil der vorderen
Fläche 3a die inneren Wandflächen der Wärmeerzeugungs
kammer 6.
Die vordere Fläche 2a der vorderen Trennplatte 2 defi
niert in sich eine ringförmige Vertiefung, und drei C-
förmige Rippen 2d, welche in axialer Richtung nach vor
ne vorspringen und sich konzentrisch um das zentrale
Durchgangsloch 2c herum erstrecken, sind in der ring
förmigen Vertiefung vorgesehen. Der Flächenteil der
vorderen Fläche 2a der vorderen Trennplatte 2 wirkt un
ter Einbeziehung der Flächen der ringförmigen Vertie
fung und der C-förmigen Rippen 2d mit einer ebenen,
hinteren Fläche des ringförmigen Plattenbereichs 1a des
vorderen Gehäuseteiles 1 zusammen, um eine C-förmige,
vordere Wärmeaufnahmekammer 15 zu definieren, welche in
der Nähe der Vorderseite der Wärmeerzeugungskammer 6
angeordnet ist. Die vordere Wärmeaufnahmekammer 15 ist
auf fluiddichte Weise von der Wärmeerzeugungskammer 6
durch die dazwischen eingebrachte vordere Trennplatte 2
getrennt.
Die hintere Fläche 3b der hinteren Trennplatte 3 defi
niert in sich eine ringförmige Vertiefung, und drei C-
förmige Rippen 3d, welche in axialer Richtung nach hin
ten vorspringen und sich konzentrisch um das zentrale
Durchgangsloch 3c herum erstrecken, sind in der ring
förmigen Vertiefung vorgesehen. Der Flächenteil der
hinteren Fläche 3b der hinteren Trennplatte 3 wirkt un
ter Einbeziehung der Flächen der ringförmigen Vertie
fung und der C-förmigen Rippen 3d mit einer ebenen,
vorderen Fläche des Plattenbereichs 4a des hinteren Ge
häuseteiles 4 zusammen, um eine C-förmige, hintere Wär
meaufnahmekammer 16 zu definieren, welche in der Nähe
der Rückseite der Wärmeerzeugungskammer 6 angeordnet
ist. Die hintere Wärmeaufnahmekammer 16 ist auf fluid
dichte Weise von der Wärmeerzeugungskammer 6 durch die
dazwischen eingebrachte hintere Trennplatte 3 getrennt.
Die an dem hinteren Gehäuseteil 4 ausgebildete Einlaß
öffnung 13 steht mit der vorderen und der hinteren Wär
meaufnahmekammer 15 bzw. 16 in Verbindung über (nicht
dargestellte) Kanäle oder Leitungen, die jeweils in der
vorderen und der hinteren Trennplatte 2 bzw. 3 und dem
hinteren Gehäuseteil 4 ausgebildet sind. Auch die an
dem hinteren Gehäuseteil 4 ausgebildete Auslaßöffnung
14 steht mit der vorderen und der hinteren Wärmeaufnah
mekammer 15 bzw. 16 in Verbindung über (nicht darge
stellte) andere Kanäle oder Leitungen, die jeweils in
der vorderen und der hinteren Trennplatte 2 bzw. 3 und
dem hinteren Gehäuseteil 4 ausgebildet sind.
Ein Wärmetauschfluid, welches durch den (nicht darge
stellten) Heizkreislauf des Fahrzeug-Heizsystems zirku
liert, wird durch die Einlaßöffnung 13 in die vordere
und die hintere Wärmeaufnahmekammer 15 bzw. 16 einge
führt, strömt entlang der im wesentlichen kreisbogen
förmigen Kanäle, welche durch die bogenförmigen Rippen
2d und 3d in der vorderen bzw. der hinteren Wärmeauf
nahmekammer 15 bzw. 16 definiert werden, und wird von
der vorderen und der hinteren Wärmeaufnahmekammer 15
bzw. 16 durch die Auslaßöffnung 14 in den Heizkreislauf
abgegeben. Die bogenförmigen Rippen 2d und 3d dienen
dazu, die Wärmeaustauschflächen zwischen dem Wärme
tauschfluid und der vorderen und der hinteren Trenn
platte 2 bzw. 3 zu vergrößern.
Eine Antriebswelle 10, typischerweise in einer im we
sentlichen horizontalen Lage angeordnet, erstreckt sich
in die zentrale Durchgangsbohrung 1c des vorderen Ge
häuseteiles 1 und in die zentralen Durchgangslöcher 2c
und 3c der vorderen bzw. der hinteren Trennplatte 2
bzw. 3 und wird für eine Drehung durch Lagereinheiten 7
bzw. 8 gelagert, die jeweils in die zentralen Durch
gangslöchern 2c bzw. 3c eingebracht sind. Beide Lage
reinheiten 7 bzw. 8 sind mit (nicht dargestellten) Wel
lenabdichtmitteln versehen. Folglich ist die Wärmeer
zeugungskammer 6 in einer fluiddichten Weise vom Äuße
ren des Wärmegenerators abgedichtet.
Ein Rotorelement 11 in Gestalt einer flachen, kreisför
migen Scheibe ist fest aufgebracht oder aufgepreßt auf
die Antriebswelle 10 an einer Stelle zwischen den Lage
reinheiten 7 und 8 und ist innerhalb der Wärmeerzeu
gungskammer 6 angeordnet für eine Drehung zusammen mit
der Antriebswelle 10. Das Rotorelement 11 weist in
axialer Richtung voneinander abgewandte, vordere und
hintere, ringförmige Flächen 11c bzw. 11d und eine äu
ßere Umfangsfläche 11e auf, welche die Außenflächen des
Rotorelementes 11 bilden. Die Außenflächen des Rotore
lementes 11 kommen zu keiner Zeit mit den inneren Wand
flächen der Wärmeerzeugungskammer 6 in Kontakt und de
finieren so einen relativ engen, fluidgefüllten Spalt
20 zwischen sich, der ein viskoses Fluid 21 enthält,
wie nachfolgend beschrieben wird.
Wie in Fig. 3 dargestellt, ist das Rotorelement 11 mit
einer Mehrzahl von radialen Schlitzen 11a versehen, von
denen sich jeder zwischen der vorderen Fläche 11c, der
hinteren Fläche 11d und der Umfangsfläche 11e des Roto
relementes 11 erstreckt. Die Schlitze 11a dienen dazu,
die Scherwirkung auf das viskose Fluid 21 aufgrund des
sich drehenden Rotorelementes 11 zu steigern, und sie
dienen auch dazu, die radiale Verschiebung des im
fluidgefüllten Spalt 20 enthaltenen viskosen Fluids 21
in Richtung des äußeren Randbereichs desselben zu er
leichtern, wenn das Rotorelement 11 sich dreht. Das Ro
torelement 11 ist außerdem mit einer Mehrzahl von
Durchgangslöchern 11b versehen, die in dem radial inne
ren Bereich des Rotorelementes 11 ausgebildet sind. Je
des Durchgangsloch 11b erstreckt sich zwischen der vor
deren und der hinteren Fläche des Rotorelementes 11, um
die Vorderseite und die Rückseite des letzteren mitein
ander zu verbinden.
Das viskose Fluid 21, wie beispielsweise Silikonöl, ist
innerhalb des fluidgefüllten Spaltes 20 in der Wärmeer
zeugungskammer 6 in einer Menge von ungefähr 40 bis 70
Volumenprozenten eingeschlossen.
Bei dem Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ der vorlie
genden Erfindung ist mindestens ein Teil der Gehäusean
ordnung, welcher die Wärmeerzeugungskammer 6 definiert,
aus einem Material gefertigt, dessen linearer Ausdeh
nungskoeffizient größer ist als derjenige des Materials
des Rotorelementes 11. Im beschriebenen Ausführungsbei
spiel ist die Gehäuseanordnung, die durch das vordere
Gehäuseteil 1, die vordere Trennplatte 2, die hintere
Trennplatte 3 und das hintere Gehäuseteil 4 gebildet
wird, vollständig aus einem Aluminium-Material gefer
tigt, d. h. einem Druckguß-Aluminium (JIS/ADC12) mit ei
nem linearen Ausdehnungskoeffizienten von
2,10 × 10-5 (1/K). Andererseits ist das Rotorelement 11 aus einem Eisen-Material gefertigt, d. h. aus einem Stahl mit mittlerem Kohlenstoffgehalt (JIS/S45C) mit einem linearen Ausdehnungskoeffizienten von 1,17 × 10-5 (1/K).
2,10 × 10-5 (1/K). Andererseits ist das Rotorelement 11 aus einem Eisen-Material gefertigt, d. h. aus einem Stahl mit mittlerem Kohlenstoffgehalt (JIS/S45C) mit einem linearen Ausdehnungskoeffizienten von 1,17 × 10-5 (1/K).
Eine Riemenscheibe 18 wird durch eine Lagereinheit 17
auf der zentralen Nabe 1b des vorderen Gehäuseteils 1
drehbar gelagert und ist auf der Antriebswelle 10 an
dem vorderen Ende derselben durch eine Schraube 19 und
eine Nut-Feder-Verbindung 22 fest angebracht. Die Rie
menscheibe 18 steht über einen (nicht dargestellten)
Riemen in Wirkverbindung mit einem (nicht dargestell
ten) Fahrzeugmotor als Drehantriebsquelle. Es wird ver
ständlich sein, daß die Antriebswelle 10 durch eine be
kannte elektromagnetische Kupplung anstatt durch die
Riemenscheibe 18 an den Fahrzeugmotor angeschlossen
werden kann.
Bei dem Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ gemäß dem
obigen Ausführungsbeispiel wird, wenn die Antriebswelle
10 durch den Fahrzeugmotor angetrieben wird, das Roto
relement 11 innerhalb der Wärmeerzeugungskammer 6 ge
dreht. Dadurch wird das viskose Fluid 21, wie bei
spielsweise Silikonöl, das in dem fluidgefüllten Spalt
20 zwischen den inneren Wandflächen der Wärmeerzeu
gungskammer 6 und den Außenflächen des Rotorelementes
11 enthalten ist, durch das sich drehende Rotorelement
11 einer Scherwirkung unterworfen. Folglich erzeugt das
viskose Fluid 21 Wärme, die auf das Wärmetauschfluid
übertragen wird, typischerweise Wasser, welches durch
die vordere und die hintere Wärmeerzeugungskammer 15
bzw. 16 strömt. Dann wird die Wärme von dem Wärme
tauschfluid zu einem Heizkreislauf des Heizsystems ge
bracht, um einen bestimmten Bereich des Fahrzeuges zu
erwärmen, wie beispielsweise einen Fahrgastraum oder
den Motor.
Wenn das Rotorelement 11 sich ständig über eine lange
Zeit hinweg dreht und die Temperatur des viskosen
Fluids 21 aufgrund der Wärmeerzeugung darin auf einen
hohen Wert ansteigt, dehnen sich die vordere und die
hintere Trennplatte 2 bzw. 3, welche die Wände der Wär
meerzeugungskammer 6 bilden, ebenso wie das Rotorele
ment 11 mit dem Temperaturanstieg in merklichem Umfang
aus. Da die vordere und die hintere Trennplatte 2 bzw.
3 aus einem Druckguß-Aluminium mit einem linearen Aus
dehnungskoeffizienten von 2,10 × 10-5 (1/K) gefertigt
sind und das Rotorelement 11 aus einem Stahl mit mitt
lerem Kohlenstoffgehalt mit einem linearen Ausdehnungs
koeffizienten von 1,17 × 10-5 (1/K) gefertigt ist, deh
nen sich in dieser Situation die vordere und die hinte
re Trennplatte 2 bzw. 3 thermisch in größerem Maße aus
als das Rotorelement 11.
Folglich wird bei dem Wärmegenerator vom Viskosfluid-
Typ gemäß dem obigen Ausführungsbeispiel, selbst wenn
das Rotorelement 11 sich ständig über eine lange Zeit
hinweg dreht, die Abmessung des fluidgefüllten Spaltes
20 vor einer Verkleinerung bewahrt, und der Spalt 20
wird aufgrund des Temperaturanstieges des viskosen
Fluids 21 erweitert. Dadurch wird ein Anstoßen oder ein
Aneinanderreiben zwischen der vorderen und der hinteren
Trennplatte 2 bzw. 3 und dem Rotorelement 11 wirkungs
voll verhindert. Wurde der Fahrgastraum ausreichend
oder zufriedenstellend erwärmt, während die vordere und
die hintere Trennplatte 2 bzw. 3 und das Rotorelement
11 sich ausdehnen, so ist der fluidgefüllte Spalt 20,
welcher in sich das viskose Fluid 21 enthält, ausge
dehnt worden, so daß die Scherwirkung, der das viskose
Fluid 21 unterworfen wird, verringert wird, um eine
übermäßige Wärmeerzeugung des viskosen Fluids 21 zu un
terdrücken. Folglich wird eine thermische und/oder me
chanische Beschädigung oder Verschlechterung der Be
standteile des Wärmegenerators wirksam verhindert.
Insbesondere ist bei dem obigen Wärmegenerator das Ro
torelement 11, als eine kreisförmige Scheibe ausgestal
tet, und so ist die Bahngeschwindigkeit oder Drehge
schwindigkeit des Rotorelementes 11 in dem radial äuße
ren Bereich desselben größer als diejenige in dem radi
al inneren Bereich desselben, so daß die Wärmeerzeugung
des viskosen Fluids 21 in dem radial äußeren Bereich
des Spaltes 20 größer ist als diejenige in dem radial
inneren Bereich des Spaltes 20. Folglich ist der Unter
schied zwischen der Abmessungsvergrößerung der vorderen
Trennplatte 2 und derjenigen des Rotorelementes 11 in
den radial äußeren Bereichen desselben größer als in
den radial inneren Bereichen desselben (wie durch Pfei
le in Fig. 2 angedeutet), wobei der fluidgefüllte Spalt
20 im radial äußeren Bereich, in welchem das viskose
Fluid 21 dazu neigt, einer relativ großen Scherwirkung
unterworfen zu werden, desselben in relativ starkem
Ausmaß vergrößert wird.
Folglich kann die Dimensionierung des fluidgefüllten
Spaltes 20 in obigem Wärmegenerator auf solch eine Ab
messung verringert werden, daß der hohe Wert der Wärme
erzeugung sicher erzielt wird, während die Haltbarkeit
der Bestandteile des Wärmegenerators, insbesondere der
vorderen und der hinteren Trennplatte 2 bzw. 3 und des
Rotorelementes 11, sichergestellt ist.
Es wird angenommen, daß bei dem Wärmegenerator vom Vis
kosfluid-Typ gemäß dem obigen Ausführungsbeispiel die
ringförmige Vertiefung der vorderen Trennplatte 2, wel
che zusammen mit der hinteren Trennplatte 3 die Wärme
erzeugungskammer 6 definiert, eine Tiefe S = 5,2 mm
aufweist, das Rotorelement 11 eine Dicke L = 5,0 mm
hat, und der fluidgefüllte Spalt 20 einen vorderen Ab
stand C1 = 0,1 mm und einen hinteren Abstand
C2 = 0,1 mm aufweist (siehe Fig. 2), und zwar bei einer
gewöhnlichen Temperatur von 20°C der Umgebungsluft,
wenn der Wärmegenerator zusammengebaut wird. Die vorde
re und die hintere Trennwand 2 bzw. 3 sind aus einem
Druckguß-Aluminium (JIS/ADC12) mit einem linearen Aus
dehnungskoeffizienten β2 = 2,10 × 10-5 (1/K) gefertigt,
und das Rotorelement 11 sei aus einem Stahl mit mittle
rem Kohlenstoffgehalt (JIS/S45C) mit einem linearen
Ausdehnungskoeffizienten β1 = 1,17 × 10-5 (1/K) gefer
tigt.
Andererseits weise ein Vergleichs-Wärmegenerator vom
Viskosfluid-Typ die gleiche Ausgestaltung und Abmessung
wie das obige Ausführungsbeispiel auf mit der Ausnahme,
daß sowohl das Rotorelement 11 als auch die vordere und
die hintere Trennplatte 2 bzw. 3 aus einem Druckguß-
Aluminium (JIS/ADC12) mit einem linearen Ausdehnungs
koeffizienten β2 = 2,10 × 10-5 (1/K) gefertigt sind.
Wenn die Temperatur des viskosen Fluids 21 von 20°C auf
t°C ansteigt, werden die aufgrund des Temperaturan
stiegs vergrößerten Abstände C1(t) und C2(t) nach fol
genden Gleichungen berechnet:
C1(t) = C2(t) = ({S + β2 S (t - 20)} -
{L + β1 L (t -20)}) × 1/2 (1)
C1(t) = C2(t) = ({S + β2 S (t - 20)} -
{L + β2 L (t - 20)}) × 1/2 (2).
Der theoretische Heizwert Q (in cal) des viskosen
Fluids 21, welches in dem vorderen und dem hinteren
Spaltbereich des fluidgefüllten Spaltes 20 enthalten
ist, berechnet sich nach folgender Gleichung:
wobei µ die Viskosität (in Poise) des viskosen Fluids
21, ω die Winkelgeschwindigkeit (in rad/sec) des Roto
relementes 11 und r0 der Radius (in mm) des Rotorele
mentes 11 ist.
Wie aus den Gleichungen (1) und (2) verständlich wird,
ist die Abmessung von C1(t) (oder C2(t)) bei dem Wärme
generator gemäß dem obigen Ausführungsbeispiel größer
als diejenige bei dem Vergleichs-Wärmegenerator. Ferner
wird aus Gleichung (3) verständlich, daß der theoreti
sche Heizwert Q(t) bei einer Temperatur von t°C im um
gekehrten Verhältnis zu C1(t) (oder C2(t)) steht. Dar
aus ist zu ersehen, daß der Wärmegenerator gemäß dem
obigen Ausführungsbeispiel eine übermäßige Wärmeerzeu
gung durch das viskose Fluid 21 bei einer hohen Tempe
ratur unterdrückt, indem die Abmessung des fluidgefüll
ten Spaltes 20 im Vergleich zu dem Vergleichs-Wärme
generator vergrößert wird.
Fig. 4 stellt die Beziehung dar zwischen der Drehge
schwindigkeit der Antriebswelle 10 oder des Rotorele
mentes 11 und dem Verhältnis eines theoretischen Heiz
wertes Q(t) des Ausführungsbeispiels zu demjenigen des
Vergleichs-Wärmegenerators, wie man es als Ergebnis ei
nes Versuches erhalten hat. Wie aus Fig. 4 verständlich
wird, unterdrückt der Wärmegenerator gemäß dem Ausfüh
rungsbeispiel eine übermäßige Wärmeerzeugung durch das
viskose Fluid 21 bei einer hohen Drehgeschwindigkeit
des Rotorelementes 11, d. h. bei einer hohen Temperatur,
im Vergleich zu dem Vergleichs-Wärmegenerator.
Die obige Abschätzung berücksichtigt nicht den Zuwachs
des Umfangs-Spaltbereichs des fluidgefüllten Spaltes 20
aufgrund des Temperaturanstieges, da das Rotorelement
11 eine kreisscheibenförmige Gestalt aufweist und daher
das Volumen des Umfangs-Spaltbereichs sich nicht bedeu
tend vergrößern sollte. Es wird jedoch verständlich
sein, daß der Zuwachs des Umfangs-Spaltbereichs bedeu
tend wird, wenn ein Rotorelement mit zylindrischer Ge
stalt eingebaut wird.
Während die Erfindung im Einzelnen dargestellt und be
schrieben worden ist unter Bezugnahme auf bevorzugte
Ausführungsbeispiele, wird es für einen Fachmann ver
ständlich, daß verschiedene Änderungen und Abwandlungen
vorgenommen werden können, ohne dabei die Idee und den
Bereich der Erfindung zu verlassen. Zum Beispiel kann
eine Gehäuseanordnung mit einer unterschiedlichen Aus
gestaltung verwendet werden, bei der nur die vordere
und die hintere Trennplatte 2 bzw. 3 aus dem Druckguß-
Aluminium (JIS/ADC12) mit einem linearen Ausdehnungs
koeffizienten von 2,10 × 10-5 (1/K) gefertigt sind und
das vordere und das hintere Gehäuseteil 1 bzw. 4 aus
einem anderen Material gefertigt sind, beispielsweise
aus einem Stahl mit mittlerem Kohlenstoffgehalt
(JIS/S45C) mit einem linearen Ausdehnungskoeffizienten
von 1,17 × 10-5 (1/K). In jedem Fall ist daher der Er
findungsgedanke durch die beigefügten Ansprüche zu be
stimmen.
Claims (7)
1. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ, der folgendes
umfaßt:
eine Gehäuseanordnung (1, 2, 3, 4), die in sich eine Wärmeerzeugungskammer (6) definiert, in wel cher Wärme erzeugt wird, wobei die Wärmeerzeu gungskammer (6) innere Wandflächen (2b, 3a) auf weist, sowie eine Wärmeaufnahmekammer (15, 16), welche benachbart zu der Wärmeerzeugungskammer (6) angeordnet ist, wobei die Wärmeaufnahmekammer (15, 16) einem Wärmetauschfluid gestattet, durch die Wärmeaufnahmekammer (15, 16) hindurch zu zirkulie ren, um dabei von der Wärmeerzeugungskammer (6) übertragene Wärme aufzunehmen;
eine Antriebswelle (10), welche von der Gehäusean ordnung (1, 2, 3, 4) um eine Drehachse der An triebswelle (10) drehbar gelagert ist, wobei die Antriebswelle (10) mit einer externen Drehan triebsquelle in Wirkverbindung steht;
ein Rotorelement (11), welches von der Antriebs welle (10) zu einer Drehbewegung in der Wärmeer zeugungskammer (6) antreibbar ist, wobei das Ro torelement (11) Außenflächen (11c, 11d, 11e) auf weist, die den inneren Wandflächen (2b, 3a) der Wärmeerzeugungskammer (6) über einen dazwischen definierten Spalt (20) gegenüberliegen;
und ein viskoses Fluid (21), welches in dem zwi schen den inneren Wandflächen (2b, 3a) der Wärme erzeugungskammer (6) und den Außenflächen (11c, 11d) des Rotorelementes (11) definierten Spalt (20) enthalten ist, um Wärme zu erzeugen, wenn es durch die Drehung des Rotorelementes (11) einer Scherwirkung unterworfen wird,
wobei mindestens ein Teil der Gehäuseanordnung (1, 2, 3, 4), welcher die Wärmeerzeugungskammer (6) definiert, aus einem Material gefertigt ist, des sen linearer Ausdehnungskoeffizient größer ist als derjenige des Materials des Rotorelementes (11).
eine Gehäuseanordnung (1, 2, 3, 4), die in sich eine Wärmeerzeugungskammer (6) definiert, in wel cher Wärme erzeugt wird, wobei die Wärmeerzeu gungskammer (6) innere Wandflächen (2b, 3a) auf weist, sowie eine Wärmeaufnahmekammer (15, 16), welche benachbart zu der Wärmeerzeugungskammer (6) angeordnet ist, wobei die Wärmeaufnahmekammer (15, 16) einem Wärmetauschfluid gestattet, durch die Wärmeaufnahmekammer (15, 16) hindurch zu zirkulie ren, um dabei von der Wärmeerzeugungskammer (6) übertragene Wärme aufzunehmen;
eine Antriebswelle (10), welche von der Gehäusean ordnung (1, 2, 3, 4) um eine Drehachse der An triebswelle (10) drehbar gelagert ist, wobei die Antriebswelle (10) mit einer externen Drehan triebsquelle in Wirkverbindung steht;
ein Rotorelement (11), welches von der Antriebs welle (10) zu einer Drehbewegung in der Wärmeer zeugungskammer (6) antreibbar ist, wobei das Ro torelement (11) Außenflächen (11c, 11d, 11e) auf weist, die den inneren Wandflächen (2b, 3a) der Wärmeerzeugungskammer (6) über einen dazwischen definierten Spalt (20) gegenüberliegen;
und ein viskoses Fluid (21), welches in dem zwi schen den inneren Wandflächen (2b, 3a) der Wärme erzeugungskammer (6) und den Außenflächen (11c, 11d) des Rotorelementes (11) definierten Spalt (20) enthalten ist, um Wärme zu erzeugen, wenn es durch die Drehung des Rotorelementes (11) einer Scherwirkung unterworfen wird,
wobei mindestens ein Teil der Gehäuseanordnung (1, 2, 3, 4), welcher die Wärmeerzeugungskammer (6) definiert, aus einem Material gefertigt ist, des sen linearer Ausdehnungskoeffizient größer ist als derjenige des Materials des Rotorelementes (11).
2. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseanord
nung (1, 2, 3, 4) mindestens eine Trennplatte (2,
3) aufweist, welche zwischen der Wärmeerzeugungs
kammer (6) und der Wärmeaufnahmekammer (15, 16)
angeordnet ist, wobei die Trennplatte (2, 3) die
inneren Wandflächen (2b, 3a) der Wärmeerzeugungs
kammer (6) umfaßt, und wobei die Trennplatte (2,
3) aus dem Material gefertigt ist, dessen linearer
Ausdehnungskoeffizient größer ist als derjenige
des Materials des Rotorelementes (11).
3. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseanord
nung (1, 2, 3, 4) mindestens eine Trennplatte (2,
3) aufweist, welche zwischen der Wärmeerzeugungs
kammer (6) und der Wärmeaufnahmekammer (15, 16)
angeordnet ist, wobei die Trennplatte (2, 3) die
inneren Wandflächen (2a, 3a) der Wärmeerzeugungs
kammer (6) umfaßt, sowie mindestens ein Gehäuse
teil (1, 4), welches außerhalb der Trennplatte (2,
3) angeordnet ist, um die Wärmeaufnahmekammer (15,
16) zwischen dem Gehäuseteil (1, 4) und der Trenn
platte (2, 3) zu definieren, wobei die Trennplatte
(2, 3) und das Gehäuseteil (1, 4) aus dem Material
gefertigt sind, dessen linearer Ausdehnungskoeffi
zient größer ist als derjenige des Materials des
Rotorelementes (11).
4. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ nach einem der
Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Material des mindestens einen Teiles der Gehäu
seanordnung (1, 2, 3, 4) ein Aluminium-Material
ist.
5. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ nach Anspruch
4, dadurch gekennzeichnet, daß das Aluminium-
Material ein Druckguß-Aluminium mit einem linearen
Ausdehnungskoeffizienten von 2,10 × 10-5 (1/K) ist.
6. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ nach einem der
Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Material des Rotorelementes (11) ein Eisen-
Material ist.
7. Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ nach Anspruch
6, dadurch gekennzeichnet, daß das Eisen-Material
ein Stahl mit mittlerem Kohlenstoffgehalt mit ei
nem linearen Ausdehnungskoeffizienten von
1,17 × 10-5 (1/K) ist.
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