DE19818985A1 - Substratgetriggerter Schaltkreis zum Schutz vor elektrostatischer Entladung in integrierten Schaltungen im Submikrometerbereich - Google Patents
Substratgetriggerter Schaltkreis zum Schutz vor elektrostatischer Entladung in integrierten Schaltungen im SubmikrometerbereichInfo
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- Metal-Oxide And Bipolar Metal-Oxide Semiconductor Integrated Circuits (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf die Halbleitertechnologie und
betrifft insbesondere einen Schaltkreis für die Anwendung in
einer integrierten Schaltung im Submikrometerbereich zum Schutz
von internen Schaltkreisen gegen elektrostatische Entladungen,
im folgenden ESD-Schutzschaltkreis genannt (ESD: electrostatic
discharge).
Bei der Herstellung von integrierten Schaltungen stellt die
elektrostatische Entladung (ESD) ein ernsthaftes Problem dar,
welche Schäden in den internen Schaltkreisen der integrierten
Schaltungen verursachen kann. Dieses Problem kann durch einen
ESD-Schutzschaltkreis gelöst werden, der an die
Eingang/Ausgangsanschlüsse von CMOS-Bauelementen (complementary
metal-oxide semiconductor) angeschlossen, auf dem Chip selbst
ausgebildet ist. Da die Technologie der Halbleiterherstellung
in den Submikrometerbereich der Integration fortgeschritten
ist, ist der herkömmliche ESD-Schutzschaltkreis nicht länger
geeignet, eine ausreichende ESD-Festigkeit
(Widerstandsfähigkeit der integrierten Schaltung gegen
elektrostatische Entladungen) zu gewährleisten. Dieses Problem
wird im folgenden, bezugnehmend auf die Fig. 1-3, näher
erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Prinzipschaltbild eines herkömmlichen ESD-Schutz
schaltkreises, der an die Eingangsstufe 10 des internen
Schaltkreises einer integrierten Schaltung angeschlossen ist.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist ein ESD-Schutzschaltkreis, der
ein Feldoxidbauelement F1 (FOD), einen Widerstand R1 und einen
NMOS-Transistor N1 aufweist, dessen Gateanschluß auf Masse
liegt, zwischen dem Eingangsanschluß IP und der Eingangsstufe
10 eingebaut, die aus einem CMOS gebildet ist, das ein Paar in
Reihe geschalteter PMOS- und NMOS-Transistoren aufweist. Das
FOD F1 ist über seinen Drainanschluß mit dem Eingangsanschluß
IP und über seinen Sourceanschluß mit Masse VSS verbunden. Der
Widerstand R1 ist zwischen den Eingangsanschluß IP und die
Eingangsstufe 10 geschaltet. Der NMOS-Transistor N1 ist über
seinen Drainanschluß mit dem Knotenpunkt zwischen dem
Widerstand R1 und der Eingangsstufe 10 verbunden und über
seinen Sourceanschluß an Masse VSS angeschlossen. Der
Gateanschluß des NMOS-Transistors ist an dessen Sourceanschluß
und damit mit diesem zusammen an Masse VSS angeschlossen. Wenn
eine Überspannung infolge elektrostatischer Entladung am
Eingangsanschluß IP anliegt, wird sie durch den Widerstand R1
zum Gateoxid der gepaarten PMOS- und NMOS-Transistoren der
Eingangsstufe 10 geleitet. Um die an dem Gateoxid abfallende
Überspannung zu unterdrücken, ist der NMOS-Transistor N1,
dessen Gateanschluß auf Massa liegt, derart ausgelegt, daß er
im Durchbruchbereich arbeitet, so daß der ESD-Strom nach Masse
abgeführt werden kann. Wird die integrierte Schaltung jedoch
in der Submikrometertechnologie hergestellt, wird das Gateoxid
zum Zwecke des Hochgeschwindigkeits- und
Niederspannungsbetriebs mit einer sehr kleinen Schichtdicke
ausgebildet. Diese kleine Schichtdicke senkt die
Durchbruchspannung des Gateoxid in der Eingangsstufe 10
bedeutend. Um sicherzustellen, daß der ESD-Schutzschaltkreis
dennoch wirksam bleibt, ist es in diesem Fall erforderlich, daß
die Durchbruchspannung des Gate-geerdeten NMOS-Transistors N1
kleiner als die Durchbruchspannung des Gateoxid in der
Eingansstufe 10 ist. Um dies zu erreichen, muß die Kanallänge
des Gate-geerdeten NMOS-Transistors N1 so kurz wie möglich
sein, um die gewünschte niedrige Durchbruchspannung zu
gewährleisten. Eine kleine Kanallänge macht jedoch den Gate-ge
erdeten NMOS-Transistor N1 unerwünscht weniger
widerstandsfähig gegen hohen ESD-Stress. Die Bereitstellung des
Widerstands R1 ist eine Lösung für dieses Problem, indem der
Widerstand R1 den ESD-Strom, der durch den Gate-geerdeten NMOS-Tran
sistor N1 fließt, verringern kann. Je größer der
Widerstandswert des Widerstands R1, umso mehr kann der
Widerstand R1 den ESD-Strom, der durch den Gate-geerdeten NMOS-Tran
sistor fließt, verringern. Ein größerer Widerstandswert für
den Widerstand R1 verursacht jedoch eine beträchtliche
unerwünschte Zeitverzögerung des Signals, welches vom
Eingangsanschluß IP zu der Eingangsstufe 10 der integrierten
Schaltung übertragen wird, wodurch die Leistung der
integrierten Schaltung verschlechtert wird. Aus der
vorhergehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß die Benutzung
des ESD-Schutzschaltkreises nach Fig. 1 in einer integrierten
Schaltung zu Kompromissen in der Ausführung dieses ESD-Schutz
schaltkreises führt.
In dem Schaltkreis nach Fig. 1 wird das FOD F1 verwendet,
um den ESD-Strom von dem Eingangsanschluß IP aufzunehmen.
Dieses FOD P1 ist ohne LDD-Struktur (lightly-doped drain,
schwachdotierten Drainanschluß) ausgebildet, so daß es eine
größere Festigkeit gegenüber dem ESD-Strom hat als der Gate
geerdete NMOS-Transistor N1. In der Praxis, wenn das FOD F1 in
der 0,5 µm CMOS-Technologie hergestellt wird, ist die ESD-Festig
keit des FOD F1 zweimal größer als die des Gate-geerdeten
NMOS-Transistors N1, wenn beide die gleiche Layoutfläche
aufweisen. Wenn das FOD P1 mit einer großen Kanallänge
ausgebildet wird, kann es eine höhere Durchbruchspannung haben
als der Gate-geerdete NMOS-Transistor N1. Die
Durchbruchspannung des FOD F1 kann darum nahezu gleich oder
größer als die Durchbruchspannung des Gateoxid in der
Eingangstufe 10 sein. Deshalb kann die Kombination von FOD P1
mit dem Gate-geerdeten NMOS-Transistor N1 einen ESD-Schutz für
die Eingangsstufe 10 der integrierten Schaltung gewährleisten.
Durch jüngste Forschungen wurde herausgefunden, daß eine
Vorspannung, an das Substrat der integrierten Schaltung
angelegt, dazu verwendet werden kann, die ESD-Festigkeit zu
erhöhen. Fig. 2 zeigt einen Graph, der bei unterschiedlichen
Substratvorspannungen die unterschiedlichen IDS-VDS-Kennlinien
(Drain-Source-Strom über Drain-Source Spannung) des FOD F1 und
des Gate-geerdeten NMOS-Transistors N1 im Schaltkreis nach
Fig. 1 darstellt, wenn diese im Durchbruchbereich arbeiten. Wie
aus Fig. 2 ersichtlich, stellt die Kurve 20 die IDS-VDS-Kenn
linie des Gate-geerdeten NMOS-Transistors N1 dar, wenn das
Substrat mit 0 V vorgespannt ist. Diese Kurve 20 zeigt einen
zweiten Durchbruchpunkt 21 in der IDS-VDS-Kennlinie des NMOS-Tran
sistors N1. Die Kurve 22 stellt die IDS-VDS-Kennlinie des
FOD F1 dar, wenn das Substrat mit 0 V vorgespannt ist, wobei
die Kurve 22 einen zweiten Durchbruchpunkt 23 in der Kennlinie
des FOD F1 zeigt. Die Kurve 24 stellt die IDS-VDS-Kennlinie des
FOD F1 dar, wenn an das Substrat eine Vorspannung von 0,8 V
angelegt ist, wobei die Kurve 24 einen zweiten Durchbruchpunkt
25 in der Kennlinie des FOD P1 zeigt. Aus den Kennlinien nach
Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Position des zweiten
Durchbruchpunktes des FOD F1 und des Gate-geerdeten NMOS-Tran
sistors N1 durch die angelegte Substratvorspannung
beeinflußt werden kann.
Die ESD-Festigkeit des FOD kann durch Ermitteln der
Beziehung zwischen dem zweiten Durchbruchstrom It2 und der
Substratvorspannung VSB bestimmt werden. Fig. 3 zeigt einen
Graph, in dem die Punkte die It2-VSB-Kennlinie des FOD F1 nach
Fig. 1 darstellen, wenn dieses in der 0,5 µm CMOS-Technologie
hergestellt ist, und die Rechtecke die It2-VSB-Kennlinie des
Gate-geerdeten NMOS-Transistors N1 nach Fig. 1 darstellen. Die
Stromstärke It2 bezogen auf die Breite des Kanals des FOD F1
kann durch Einstellung der an das Substrat angelegten
Vorspannung in Durchlaßrichtung erhöht werden. Aus Fig. 2 und 3
ist ersichtlich, daß die Stromstärke It2 im NMOS-Transistor N1
bei 0 V Substratvorspannung 4,8 mA/µm beträgt. Wenn eine 0 V
Vorspannung an das Substrat des FOD P1 angelegt wird, beträgt
die Stromstärke It2 9,0 mA/µm; und wenn eine 0,8 V Vorspannung
angelegt wird, wird die Stromstärke It2 auf 18,2 mA/µm erhöht,
welche etwa viermal größer ist als die im Gate-geerdeten NMOS-Tran
sistor N1 mit 0 V Substratvorspannung und zweimal größer
ist als die im FOD, wenn 0 V Substratvorspannung angelegt wird.
Die ESD-Festigkeit eines ESD-Schutzschaltkreises ist im
wesentlichen proportional zu der Stärke des zweiten Durchbruch-
Stroms It2. Anders gesagt, die ESD-Festigkeit des ESD-Schutz
schaltkreises im Human body mode (HBM, Maß zur Bestimmung
der elektrostatischen Aufladung einer Person) ist ungefähr
gleich der Multiplikation der Größe des zweiten
Durchbruchstroms mit dem Wert des Standard-Ent
ladungswiderstands in HBM, d. h. 1500 Ω. Wenn daher an das
Substrat des FOD eine geeigneten Vorspannung angelegt wird,
kann das FOD mit nur einer kleinen Layoutfläche auf dem
integrierten Schaltkreis eine relativ große ESD-Festigkeit
bereitstellen.
Durch die Erfindung wird ein substratgetriggerter ESD-Schutz
schaltkreis geschaffen, insbesondere für die Anwendung in
integrierten Schaltungen im Submikrometerbereich, um einen
hohen ESD-Schutz zu gewährleisten.
Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, einen substrat
getriggerten ESD-Schutzschaltkreis zu schaffen, der in einer in
der CMOS-Technologie hergestellten integrierten Schaltung
verwendet und gleichzeitig mit der Herstellung der integrierten
Schaltung ohne zusätzliche Herstellungsschritte hergestellt
werden kann.
Gemäß eines Aspekts der Erfindung, weist der ESD-Schutz
schaltkreis:
- (a) eine Eingangsstufe, die zwischen den Eingangsanschluß und den internen Schaltkreis der integrierten Schaltung geschaltet ist;
- (b) einen NMOS-Transistor, dessen Drainanschluß an den Eingangsanschluß angeschlossen ist und dessen Gateanschluß mit Masse verbunden ist;
- (c) einen Widerstand, an dessen einen Anschluß unter Festlegung eines Knotenpunktes zwischen dem Widerstand und dem Sourceanschluß des NMOS-Transistors dieser über seinen Sourceanschluß angeschlossen ist, wobei der andere Anschluß des Widerstands an Masse angeschlossen ist; und
- (d) ein FOD (Feldoxidbauelement, field oxide device) mit einem darin ausgebildeten parasitären LBJT (lateraler Bipolartransistor, lateral bipolar junction transistor) auf, wobei das FOD über seinen Drainanschluß mit dem Eingangsanschluß und über seinen Sourceanschluß mit Masse verbunden ist.
Im diesem ESD-Schutzschaltkreis ist das Substrat des FOD
sowie der Sourceanschluß und das Substrat des NMOS-Transistors
gemeinsam an den Knotenpunkt angeschlossen. Der Kollektor des
parasitäre LBJT ist aus dem Drainanschluß des FOD gebildet. Der
Emitter des parasitären LBJT ist aus dem Sourceanschluß des FOD
gebildet und die Basis ist aus dem Substrat des FOD gebildet.
Gemäß eines anderen Aspekts der Erfindung, weist der ESD-Schutz
schaltkreis:
- (a) eine Eingangsstufe, die zwischen den Eingangsanschluß und den internen Schaltkreis der integrierten Schaltung geschaltet ist;
- (b) einen ersten NMOS-Transistor, dessen Drainanschluß an den Eingangsanschluß angeschlossen ist und dessen Gateanschluß mit Masse verbunden ist;
- (c) einen Widerstand, an dessen einen Anschluß unter Festlegung eines Knotenpunkts zwischen dem Widerstand und dem Sourceanschluß des ersten NMOS-Transistors dieser über seinen Sourceanschluß angeschlossen ist, wobei das Substrat des ersten NMOS-Transistors ebenfalls an den Knotenpunkt angeschlossen ist und der andere Anschluß des Widerstands an Masse angeschlossen ist; und
- (d) einen zweiten NMOS-Transistor mit einem darin ausgebildeten parasitären LBJT auf, wobei dieser zweite NMOS- Transistor über seinen Drainanschluß an den Eingangsanschluß angeschlossen und über seinen Sourceanschluß und seinen Gateanschluß mit Masse verbunden ist.
In diesem ESD-Schutzschaltkreis ist das Substrat des
zweiten NMOS-Transistors sowie der Sourceanschluß und das
Substrat des ersten NMOS-Transistors gemeinsam an den
Knotenpunkt angeschlossen. Der Kollektor des parasitären LBJT
ist aus dem Drainanschluß des zweiten NMOS-Transistors
gebildet, der Emitter ist aus dem Sourceanschluß des zweiten
NMOS-Transistors gebildet und die Basis ist aus dem Substrat
des zweiten NMOS-Transistors gebildet.
Gemäß eines anderen Aspekts der Erfindung, weist der ESD-Schutz
schaltkreis:
- (a) eine Eingangsstufe, die zwischen den Eingangsanschluß und den internen Schaltkreis der integrierten Schaltung geschaltet ist;
- (b) einen ersten NMOS-Transistor mit einem Kanal des ersten Halbleitertyps, wobei der erste NMOS-Transistor über seinen Drainanschluß an den Eingangsanschluß angeschlossen und über seinen Gateanschluß an eine Vorspannung angeschlossen ist;
- (c) einen Widerstand, an dessen einen Anschluß unter Festlegung eines Knotenpunktes zwischen dem Widerstand und dem Sourceanschluß des ersten NMOS-Transistors dieser über seinen Sourceanschluß angeschlossen ist, wobei das Substrat des ersten NMOS-Transistors ebenfalls an den Knotenpunkt angeschlossen ist und der andere Anschluß des Widerstands an die Vorspannung angeschlossen ist; und
- (d) einen zweiten NMOS-Transistor mit einem Kanal des ersten Halbleitertyps auf, wobei der zweite NMOS-Transistor einen darin ausgebildeten parasitären LBJT aufweist und über seinen Drainanschluß an den Eingangsanschluß und über seinen Sourceanschluß und seinen Gateanschluß an die Vorspannung angeschlossen ist.
In diesem ESD-Schutzschaltkreis ist das Substrat des
zweiten NMOS-Transistors sowie der Sourceanschluß und das
Substrat des ersten NMOS-Transistors gemeinsam an den
Knotenpunkt angeschlossen. Der Kollektor des parasitären LBJT
ist aus dem Drainanschluß des zweiten NMOS-Transistors
gebildet, der Emitter ist aus dem Sourceanschluß des zweiten
NMOS-Transistors gebildet und die Basis ist aus dem Substrat
des zweiten NMOS-Transistors gebildet.
Die Erfindung schafft einen ESD-Schutzschaltkreis, der
durch die Anwendung eines substratgetriggerten Verfahrens
charakterisiert ist, mit dem ein parasitärer LBJT im ESD-Schutz
schaltkreis getriggert und dadurch der zweite
Durchbruchstrom erhöht wird, um so den ESD-Schutz zu
verbessern. Ferner kann bei dem ESD-Schutzschaltkreis gemäß
Erfindung eine kleine Triggerspannung für den ESD-Schutz
verwendet werden und dennoch wird ein verbesserter ESD-Schutz
für integrierte Schaltungen im Submikrometerbereich
gewährleistet. Außerdem ist der ESD-Schutzschaltkreis nach der
Erfindung durch die Bereitstellung einer N-Wannen-Struktur im
Substrat charakterisiert, auf dem der ESD-Schutzschaltkreis und
die damit verbundenen integrierten Schaltungen im
Submikrometerbereich ausgebildet werden, um den ESD-Schutz zu
verbessern.
Die Erfindung wird anhand der folgenden detaillierten
Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert, in der:
Fig. 1 ein Prinzipschaltbild eines herkömmlichen ESD-Schutz
schaltkreis zeigt;
Fig. 2 einen Graph zeigt, der die unterschiedlichen IDS-VDS-Kenn
linien (Drain-Source-Strom über Drain-Source-Spannung)
eines FOD und eines NMOS-Transistors darstellt, welche im
herkömmlichen ESD-Schutzschaltkreis nach Fig. 1 verwendet
werden;
Fig. 3 einen Graph zeigt, der die It2-VSB-Kennlinie eines
FOD darstellt, das in der 0,5 µm CMOS-Technologie hergestellt
ist;
Fig. 4 ein Prinzipschaltbild der ersten bevorzugten
Ausführungsform des ESD-Schutzschaltkreises gemäß der Erfindung
zeigt;
Fig. 5 einen schematischen Querschnitt einer ersten
Realisierung des ESD-Schutzschaltkreises nach Fig. 4 in dem
Substrat der integrierten Schaltung im Submikrometerbereich
zeigt;
Fig. 6 einen schematischen Querschnitt einer zweiten
Realisierung des ESD-Schutzschaltkreises nach Fig. 4 in dem
Substrat der integrierten Schaltung im Submikrometerbereich
zeigt;
Fig. 7 ein Prinzipschaltbild der zweiten bevorzugten
Ausführungsform des ESD-Schutzschaltkreises gemäß der Erfindung
zeigt;
Fig. 8 einen schematischen Querschnitt der ersten
Realisierung des ESD-Schutzschaltkreises nach Fig. 7 in dem
Substrat der integrierten Schaltungen im Submikrometerbereich
zeigt;
Fig. 9 einen schematischen Querschnitt der zweiten
Realisierung des ESD-Schutzschaltkreises nach Fig. 7 in dem
Substrat der integrierten Schaltungen im Submikrometerbereich
zeigt;
Fig. 10 ein Prinzipschaltbild der dritten bevorzugten
Ausführungsform des ESD-Schutzschaltkreises gemäß der Erfindung
zeigt;
Fig. 11 einen Graph zeigt, der die IDS-VDS-Kennlinie (Drain-Source-Strom
über Drain-Source-Spannung) des Gate-geerdeten
NMOS-Transistors N1 darstellt, der im ESD-Schutzschaltkreis
nach der Erfindung angewandt wird;
Fig. 12 einen Graph zeigt, der die I-V-Kennlinie (Strom
über Spannung) des Widerstands R1 darstellt, der im ESD-Schutz
schaltkreis nach der Erfindung angewandt wird;
Fig. 13 einen Graph zeigte der die IC-VCE-Kennlinie
(Kollektorstrom über Kollektor-Emitter- Spannung) des
parasitären LBJT im ESD-Schutzschaltkreis nach der Erfindung
darstellt; und
Fig. 14 einen Graph zeigt, der die unterschiedlichen I-V-Kenn
linien (Strom über Spannung) des ESD-Schutzschaltkreises
nach der Erfindung darstellt.
Fig. 4 zeigt ein Prinzipschaltbild der ersten bevorzugten
Ausführungsform des ESD-Schutzschaltkreises gemäß der
Erfindung, der durch substratgetriggerte Anwendung
charakterisiert wird, um den ESD-Schutz des internen
Schaltkreises 40 der integrierten Schaltung im
Submikrometerbereich zu gewährleisten. Wie aus Fig. 4
ersichtlich, ist der erfindungsgemäße ESD-Schutzschaltkreis
zwischen den Eingangsanschluß IP und die Eingangsstufe 10 des
internen Schaltkreises 40 der integrierten Schaltung eingebaut.
Der ESD-Schutzschaltkreis weist einen Gate-geerdeten Kurzkanal-
NMOS-Transistor N1, einen Widerstand R1 und ein
Feldoxidbauelement F1 (FOD) auf. Der NMOS-Transistor N1 ist
über seinen Drainanschluß an den Eingangsanschluß IP
angeschlossen, sein Gateanschluß ist mit Masse VSS verbunden
und sein Sourceanschluß ist an den einen Anschluß des
Widerstands R1 angeschlossen, wobei der andere Anschluß des
Widerstands R1 mit Masse VSS verbunden ist. Das FOD F1 ist über
seinen Drainanschluß an den Eingangsanschluß IP angeschlossen
und über seinen Sourceanschluß mit Masse VSS verbunden. Die
Eingangsstufe 10 ist ein aus einem PMOS-Transistor und einem
NMOS-Transistor ausgebildeter CMOS-Schaltkreis, der zwischen
die Versorgungsspannung VDD und Masse VSS geschaltet ist. Das FOD
P1 hat einen darin ausgebildeten parasitären lateralen
Bipolartransistor B1 (Lateral Bipolar Junction Transistor,
LBJT), der mit gestrichelter Linie neben dem FOD F1 in Fig. 4
eingezeichnet ist. Der Sourceanschluß und das Substrat des
NMOS-Transistors N1 sind beide mit dem Substrat des FOD F1
verbunden. Der Kollektor des parasitären LBJT B1 ist aus dem
Drainanschluß des FOD F1 gebildet, der Emitter ist aus dem
Sourceanschluß des FOD F1 gebildet und die Basis ist aus dem
Substrat des FOD F1 gebildet. Des weiteren ist die Basis des
parasitären LBJT B1 mit dem Knotenpunkt zwischen dem Widerstand
R1 und dem Sourceanschluß des NMOS-Transistors N1 verbunden.
Bei dem herkömmlichen Schaltkreis nach Fig. 1 wird das FOD
F1 getriggert (in Durchlaßrichtung geschaltet), wodurch ein
Rücksprung-Durchbruch an seinem Drainanschluß (drain snapback
breakdown) entsteht. Bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform
nach Fig. 4 wird das FOD F1 durch das Setzen einer geeigneten
Vorspannung in Durchlaßrichtung am Basis-Emitter-Übergang des
parasitären LBJT B1 im FOD P1 und anschließendes Anlegen der
Substratvorspannung getriggert, um so den parasitären LBJT B1
zu triggern. Wenn an das FOD P1 eine positive
Substratvorspannung angelegt wird, ist die Schwellspannung, um
das FOD F1 zu triggern, geringer als die
Draindurchbruchspannung des FOD F1. Daher kann bei
elektrostatischer Entladung die Kombination des NMOS-Tran
sistors N1 und des Widerstands R1 einen substrattriggernden
Strom bereitstellen, um damit den parasitären LBJT B1 zu
triggern und dadurch den gewünschten ESD-Schutz für die
Eingangsstufe 10 und den internen Schaltkreis 40 der
integrierter Schaltung im Submikrometerbereich zu
gewährleisten.
Wenn an den Gehäuseanschlüssen der integrierten Schaltung
im Submikrometerbereich eine elektrostatische Ladung anliegt,
wird diese an den Eingangsanschluß IP und danach an den NMOS-
Transistor N1 weitergeleitet, wodurch ein Rücksprung-Durchbruch
im NMOS-Transistor N1 entsteht. Dieser Rücksprung-Durchbruch
erzeugt einen Strom im Substrat (nämlich den sogenannten
substrattriggernden Strom), der durch die Basis des parasitären
LBJT B1 im FOD F1 fließt. Wenn der Durchbruchstrom über den
Widerstand R1 zu Masse VSS fließt, wird das Potential am
Substrat erhöht, wodurch der parasitäre LBJT B1 im FOD F1 durch
den substrattriggernden Strom sehr schnell getriggert wird. Auf
diese Weise kann das FOD P1 durch eine relativ kleine Spannung
sehr schnell in Durchlaßrichtung geschaltet werden, um die ESD-
Spannung über dem Gateoxid in der Eingangsstufe zu unterdrücken
und somit eine Beschädigung des Gateoxid in der Eingangsstufe
durch die ESD-Spannung zu verhindern. Aus der vorhergehenden
Beschreibung ist klar ersichtlich, daß der Betrieb des
erfindungsgemäßen ESD-Schutzschaltkreises sich wesentlich von
dem des herkömmlichen Schutzschaltkreises nach Fig. 1
unterscheidet.
Fig. 5 zeigt einen schematischen Querschnitt einer ersten
Realisierung des ESD-Schutzschaltkreises nach Fig. 4 in dem
Substrat der integrierten Schaltung im Submikrometerbereich,
welche in der 0,25 µm CMOS-Grabenisolationstechnik hergestellt
ist. Die symmetrische Halbleiterstruktur nach Fig. 5 ermöglicht
einen gleichmäßigen Strom, wodurch die Zuverlässigkeit des ESD-Schutz
schaltkreises erhöht werden kann. Wie aus Fig. 5
ersichtlich, sind der NMOS-Transistor N1, der Widerstand R1 und
das FOD F1 auf einem Substrat ausgebildet, beispielsweise einem
P-Typ Substrat 54, das mit einer ersten N-Wanne 50 und einer
zweiten N-Wanne 56 versehen ist.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist die erste N-Wanne 50 mit
dem Eingangsanschluß IP und dem Drainanschluß 52 des NMOS-
Transistors N1 elektrisch verbunden, um den Drainanschluß des
NMOS-Transistors N1 vor dem Durchbrennen zu schützen. In der
MOS-Technologie im Submikrometerbereich wird der NMOS-Tran
sistor N1 mit einem Kurzkanal, einem LDD, und einem auf
Silizid basierten Diffusionsbereich ausgebildet, wodurch die
ESD-Schutzfähigkeit erheblich geschwächt wird. Die erste N-Wanne
50 ermöglicht, daß der NMOS-Transistor N1 einen ESD-Strom
unterdrückungseffekt hat, der den NMOS-Transistor N1 vor
elektrostatischer Entladung schützen kann, bevor das FOD F1
getriggert wird. Der NMOS-Transistor N1 kann das FOD F1 durch
das P-Typ-Substrat 54 triggern, er ist jedoch nicht das primäre
Element, um den ESD-Strom abzuleiten. Daher beeinflußt die
Bereitstellung der ersten N-Wanne 50 den NMOS-Transistor N1
nicht in dessen Triggerfähigkeit.
Der Widerstand R1 ist durch den parasitären
Substratwiderstand realisiert. Die zweite N-Wanne 56 ist in dem
Sourcebereich des FOD F1 ausgebildet, welcher den Triggerstrom
von dem hochdotierten P-Typ-Diffusionsbereich 58 einsammelt, um
dadurch am Basis-Emitter-Übergang des parasitären LBJT B1 im
FOD F1 eine Vorspannung in Durchlaßrichtung anzulegen und
dadurch den parasitären LBJT B1 im FOD F1 in Durchlaßrichtung
(eingeschalteten Zustand) zu triggern. Die zweite N-Wanne 56
kann ferner den Widerstandswert des Widerstands R1 erhöhen.
Erreicht daher der NMOS-Transistor N1 seinen Durchbruchpunkt
infolge elektrostatischer Ladung, die am Eingangsanschluß IP
anliegt, fließt der Durchbruchstrom des NMOS-Transistor N1
durch den hochdotierten P-Typ-Diffusionsbereich 58 hindurch zum
P-Typ Substrat 54. Der substrattriggernde Strom wird in der
zweiten N-Wanne 56 im FOD P1 gesammelt, um dadurch den Basis-
Emitter-Übergang des parasitären LBJT B1 im FOD F1
vorzuspannen. Dies bewirkt, daß das FOD F1 schnell in
Durchlaßrichtung geschaltet wird, um somit den ESD-Strom vom
Eingangsanschluß IP abzuleiten und so zu verhindern, daß der
ESD-Strom in die Eingangsstufe 10 fließt. Erfindungsgemäß wird
daher der ESD-Schutzschaltkreis durch die vorangegangene
substrattriggernde Eigenschaft erheblich in seinem ESD-Schutz
verbessert.
Fig. 6 zeigt einen schematischen Querschnitt einer zweiten
Realisierung des ESD-Schutzschaltkreises nach Fig. 4 in dem
Substrat der integrierten Schaltung im Submikrometerbereich.
Diese Realisierung unterscheidet sich von der nach Fig. 5 nur
dadurch, daß der ESD-Schutzschaltkreis hier mit einer großen
dritten N-Wanne 60 gebildet wird anstatt der zweiten N-Wanne 56
im ESD-Schutzschaltkreis nach Fig. 5. Die Halbleiterstruktur des
parasitären LBJT B1 nach Fig. 6 ist asymmetrisch (im Gegensatz
dazu weist der parasitäre LBJT B1 nach Fig. 5 eine symmetrische
Struktur auf), so daß der Drainanschluß und der Sourceanschluß
des FOD F1 in einer anderen Weise wie nach Fig. 5 mit dem
Eingangsanschluß IP und Masse verbunden sind. Nach Fig. 6 ist
der Drainanschluß 62 (der eine hochdotierte Diffusionsschicht
ist) des FOD F1 ganz in die dritte N-Wanne 60 einbezogen, so
daß der Kollektor des parasitären LBJT B1 in seiner
Charakteristik verbessert werden kann, um dadurch die ESD-Festig
keit des FOD P1 zu erhöhen.
Fig. 7 zeigt ein Prinzipschaltbild der zweiten bevorzugten
Ausführungsform des ESD-Schutzschaltkreises gemäß der
Erfindung, der die substratgetriggerte Eigenschaft nützt, um
einen zuverlässigen ESD-Schutz für den NMOS-Transistor zu
gewährleisten, der mit einer dünnen Oxidschicht im ESD-Schutz
schaltkreis ausgebildet ist.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich, ist der ESD-Schutzschaltkreis
nach dieser Ausführungsform zwischen den Eingangsanschluß IP
und die Eingangsstufe 10 des internen Schaltkreises 40 der
integrierten Schaltung eingebaut. Dieser ESD-Schutzschaltkreis
weist einen ersten NMOS-Transistor N1, einen Widerstand R1 und
einen zweiten NMOS-Transistor N2 auf. Der erste NMOS-Transistor
N1 ist in Struktur und äußerer Beschaltung im wesentlichen mit
dem NMOS-Transistor N1 nach Fig. 4 identisch.
Der Drainanschluß des ersten NMOS-Transistor N1 ist an den
Eingangsanschluß IP angeschlossen, der Gateanschluß des ersten
NMOS-Transistors N1 ist mit Masse VSS verbunden und der
Sourceanschluß des ersten NMOS-Transistors N1 ist über den
Widerstand R1 mit Masse VSS verbunden. Der Drainanschluß des
zweiten NMOS-Transistor N2 ist an den Eingangsanschluß IP
angeschlossen und der Gateanschluß des zweiten NMOS-Transistors
N2 ist mit Masse VSS verbunden. Der Sourceanschluß des zweiten
NMOS-Transistors N2 ist an dessen Gateanschluß und damit mit
diesem zusammen an Masse VSS angeschlossen. Der Sourceanschluß
und das Substrat des ersten NMOS-Transistors N1 sind zusammen
an das Substrat des zweiten NMOS-Transistors N2 angeschlossen.
Ferner weist der zweite NMOS-Transistor N2 einen parasitären
LBJT B1 auf, der durch die gestrichelte Linie neben dem zweiten
NMOS-Transistors N2 in Fig. 7 dargestellt ist. Der Kollektor des
parasitären LBJT B1 ist aus dem Drainanschluß des zweiten NMOS-Tran
sistors N2 gebildet und der Emitter des parasitären LBJT B1
ist aus dem Sourceanschluß des zweiten NMOS-Transistors N2
gebildet. Die Basis des parasitären LBJT B1 ist aus dem
Substrat des zweiten NMOS-Transistors N2 gebildet und ist mit
dem Knotenpunkt zwischen dem Widerstand R1 und dem
Sourceanschluß des ersten NMOS-Transistors N1 verbunden.
In der Ausführungsform nach Fig. 7 ist der zweite NMOS-Tran
sistor N2 mit einer großen Kanallänge ausgebildet, um ihm
zu ermöglichen, einen hohen ESD-Strom bereit zustellen. Für den
Fall einer elektrostatischen Entladung wird der parasitäre LBJT
B1 im zweiten NMOS-Transistor N2 durch den substrattriggernden
Strom von dem ersten NMOS-Transistor N1 und dem Widerstand R1
getriggert.
Fig. 8-9 zeigen schematische Querschnitte, die zwei
unterschiedliche Realisierungen des ESD-Schutzschaltkreises
nach Fig. 7 in der integrierten Schaltung im
Submikrometerbereich darstellen, welche in der CMOS-Technologie
hergestellt ist.
Bezugnehmend auf Fig. 8 ist der ESD-Schutzschaltkreis gemäß
der ersten Realisierung auf einem Substrat 54, beispielsweise
ein P-Typ-Substrat, ausgebildet, das mit einer ersten N-Wanne
50 und einer zweiten N-Wanne 56 versehen ist. Die erste N-Wanne
50 kann den ESD-Strom, der durch den Kurzkanal-NMOS-Transistor
N1 fließt, unterdrücken. Die zweiten N-Wannen 56 können die
Leistung des parasitären LBJT B1 des zweiten NMOS-Transistor N2
und die Zuverlässigkeit des zweiten NMOS-Transistors N2
hinsichtlich des ESD-Schutzes verbessern. Die Realisierung des
ESD-Schutzschaltkreis nach Fig. 8 ist ähnlich der in Fig. 5
dargestellten Realisierung der ersten bevorzugten
Ausführungsform, so daß sie hier nicht näher beschrieben wird.
Bezugnehmend auf Fig. 9 unterscheidet sich der ESD-Schutz
schaltkreis gemäß der zweiten Realisierung nach Fig. 9 von
der ersten Realisierung nach Fig. 8 nur dadurch, daß die zweiten
N-Wannen 56 nach Fig. 8 durch eine größere dritte N-Wanne 60
ersetzt ist. Die dritte N-Wanne 60 ist breiter angelegt,
derart, daß sie sich in den Kanalbereich des zweiten NMOS-Tran
sistors N2 erstreckt und den Drainanschluß 62 des zweiten
NMOS-Transistors N2 ganz darin einschließt. Hierdurch wird die
Durchbruchspannung des zweiten NMOS-Transistors N2 weiter
reduziert. Daher kann die ESD-Spannung am Eingangsanschluß IP
auf einen niedrigeren Pegel begrenzt werden und somit das dünne
Gateoxid in der Eingangsstufe der integrierten Schaltung besser
geschützt werden.
Fig. 10 zeigt ein Prinzipschaltbild der dritten bevorzugten
Ausführungsform des ESD-Schutzschaltkreises gemäß der
Erfindung, der ebenso auf der obengenannte substratgetriggerten
Eigenschaft beruht. Wie aus Fig. 10 ersichtlich, ist der ESD-Schutz
schaltkreis nach dieser Ausführungsform zwischen den
Eingangsanschluß IP und die Eingangsstufe 10 des internen
Schaltkreises 40 der integrierten Schaltung eingebaut, um den
internen Schaltkreis vor elektrostatischer Entladung zu
schützen.
Der untere Teil des ESD-Schutzschaltkreis ist identisch
mit dem Schaltkreis nach Fig. 7 und weist einen ersten NMOS-Tran
sistor N1, einen Widerstand R1 und einen zweiten NMOS-Tran
sistor N1 auf, welche wie im Schaltkreis nach Fig. 7
geschaltet sind. Der ESD-Schutzschaltkreis der dritten
bevorzugten Ausführungsform weist des weiteren einen ersten
PMOS-Transistor P1, einen zweiten Widerstand R2 und einen
zweiten PMOS-Transistor P2 auf, welche in einer
Spiegelanordnung bezüglich des ersten NMOS-Transistors N1 des
ersten Widerstands R1 bzw. des zweiten NMOS-Transistors N2
angeordnet sind. Ähnlich zu der Verbindungsanordnung der
jeweiligen Bauelemente im unteren Teil des ESD-
Schutzschaltkreises ist der Drainanschluß des ersten PMOS-Tran
sistors P1 an den Eingangsanschluß IP angeschlossen, der
Gateanschluß des ersten PMOS-Transistors P1 ist an die
Versorgungsspannung VDD angeschlossen und der Sourceanschluß
des ersten PMOS-Transistors P1 ist über den Widerstand R2 an
die Versorgungsspannung VDD angeschlossen. Der Sourceanschluß
des ersten PMOS-Transistors P1 ist an dessen Gateanschluß und
damit mit diesem zusammen an die Versorgungsspannung VDD
angeschlossen. Der Sourceanschluß und das Substrat des ersten
PMOS-Transistors P1 sind zusammen an das Substrat des zweiten
PMOS-Transistors P2 angeschlossen. Der zweite PMOS-Transistor
P2 weist einen parasitärer LBJT B2 auf, der durch die
gestrichelte Linie neben dem zweiten PMOS-Transistor P2 in
Fig. 10 dargestellt ist. Der Kollektor des parasitären LBJT B2
ist aus dem Drainanschluß des zweiten PMOS-Transistors P2
gebildet und der Emitter des parasitären LBJT B2 ist aus dem
Sourceanschluß des zweiten PMOS-Transistors P2 gebildet. Die
Basis des parasitären LBJT B2 ist aus dem Substrat des zweiten
PMOS-Transistors P2 gebildet und an den Knotenpunkt zwischen
dem Widerstand R2 und dem Sourceanschluß des ersten PMOS-Tran
sistors P1 angeschlossen. Der erste NMOS-Transistor N1 und
der Widerstand R1 können gemeinsam den zweiten NMOS-Transistor
N2 über dessen Substrat in Durchlaßrichtung (eingeschalteter
Zustand) triggern. Ähnlich können der erste PMOS-Transistor P1
und der Widerstand R2 gemeinsam den zweiten PMOS-Transistor P2
über dessen Substrat in Durchlaßrichtung triggern.
Der zweite NMOS-Transistor N2 und der zweite PMOS-Tran
sistor P2 sind mit einer großen Kanallänge ausgebildet, um
einen hohen ESD-Strom bereit zustellen. Im Gegenteil sind der
erste NMOS-Transistor N1 und der erste PMOS-Transistor P1 mit
einer kleinen Kanallänge ausgebildet, so daß sie eine kleine
Rücksprungspannung haben. Das komplementäre Design des ESD-Schutz
schaltkreises nach Fig. 10 ermöglicht es, den ESD-Schutz
für die Eingangsstufe 10 und den internen Schaltkreis 40 der
integrierten Schaltung im Submikrometerbereich zu verbessern.
Die Realisierung des ESD-Schutzschaltkreis nach Fig. 10 ist
ähnlich der in Fig. 8-9 dargestellten Realisierung der zweiten
bevorzugten Ausführungsform, so daß sie hier nicht näher
beschrieben wird.
Fig. 11 zeigt einen Graph, der die IDS-VDS-Kennlinie (Drain-Source-Strom
über Drain-Source-Spannung) des Gate-geerdeten
NMOS-Transistors N1 darstellt, der in allen drei bevorzugten
Ausführungsformen des ESD-Schutzschaltkreis gemäß der Erfindung
angewandt wird. Die Kurve 110 stellt die IDS-VDS-Kennlinie dar.
Die Rücksprung-Spannung ist in der Kurve mit VSP
gekennzeichnet. Der NMOS-Transistor N1 nach der Erfindung ist
derart ausgelegt, daß er im Rücksprung-Bereich arbeitet (d. h.
im Bereich VDS < VSP), so daß er die ESD-Spannung an dem
Gateoxid der Eingangsstufe 10 unterdrücken kann. Je kleiner die
Rücksprung-Spannung ist, umso größer ist der daraus
resultierende ESD-Schutz. Entsteht ein Rücksprung-Durchbruch,
dann kann der NMOS-Transistor getriggert werden. Der erste
Durchbruchpunkt ist mit (Vt1,It1) gekennzeichnet. Je kleiner die
erste Durchbruchspannung Vt1 ist, desto höher ist der ESD-Schutz
für die Eingangsstufe 10. Grundsätzlich kann der ESD-
Schutz dadurch verbessert werden, daß der NMOS-Transistor N1
mit einer kleinen Kanallänge, kleiner Rücksprung-Spannung VSP
und kleiner Durchbruchspannung Vt1 ausgebildet wird.
Fig. 12 zeigt einen Graph, der die I-V-Kennlinie 120 (Strom
über Spannung) des in dem erfindungsgemäßen ESD-Schut
zschaltkreis angewandten Widerstands R1 darstellt, der in
dem P-Typ-Substrat 54 durch den PN-Übergangs realisiert ist.
Fig. 13 zeigt einen Graph, der bei unterschiedlichen Größen
des Basisstrom Ib im parasitären LBJT B1 die IC-VCE-Kennlinien
(Kollektorstrom über Kollektor-Emitter-Spannung) des
parasitären LBJT B1 in dem im ESD-Schutzschaltkreis nach Fig. 4
angewendeten FOD P1 und die IC-VCE-Kennlinien des parasitären
LBJT B1 in dem ESD-Schutzschaltkreis nach Fig. 7 und Fig. 10
angewendeten zweiten NMOS-Transistor N2 darstellt. Die Kurve
130 stellt die IC-VCE-Kennlinie des parasitären LBJT B1 bei Ib=0
dar. Ist der parasitäre LBJT B1 in Durchlaßrichtung geschaltet,
wird Ib größer als 0. Die Kurven 132, 134, 136 stellen die
jeweiligen IC-VCE-Kennlinien des parasitären LBJT B1 für drei
unterschiedlichen Größen des Ib, in ansteigender Ordnung dar.
Die IC-VCE Kennlinien 130, 132, 134, 136 haben einen gemeinsamen
Durchbruchpunkt bei (Vt2, It2). Übersteigt der Kollektorstrom IC
den zweiten Durchbruchstrom It2, kann das Bauelement, in dem
der parasitäre LBJT B1 liegt, dauerhaft geschädigt werden. Der
Wert von It2 stellt daher den Grenzwert für den ESD-Schutz
durch den parasitären LBJT B1 dar. Weist das Bauelement einen
größere Kanalbreite und eine größere Kanallänge auf, wird
dadurch der Wert von It2 erhöht.
Fig. 14 stellt die Kennlinien des ESD-Schutzschaltkreises
nach der Erfindung für Vergleichszwecke gemeinsam in einem
Graph dar. In Fig. 14 stellt die durchgezogenen Kurve 140 die
Gesamt-Strom-Spannungs-Kennlinie des ESD-Schutzschaltkreises
dar, der die substratgetriggerte Eigenschaft für den ESD-Schutz
nutzt, während die gestrichelten Kurven 110, 120, 130, 132,
134, 136 die Strom-Spannung-Kennlinien nach den Fig. 11, 12 und
13 darstellen.
In Fig. 14 ist das I-V-Diagramm in vier Bereiche I, II, III
und IV unterteilt.
Der Bereich I ist der Rücksprung-Bereich des NMOS-
Transistors N1. Daraus ist ersichtlich, daß der erste
Durchbruchpunkt der Kurve 140 verglichen mit dem ersten
Durchbruchpunkt der Kurve 110 leicht nach rechts verschoben
ist. Dies erfolgt aus der Tatsache, daß die Kurve 140 eine
Kombination aus den Kurven 110 und 120 ist.
Der Bereich II stellt die Kombination der
Durchbruchkennlinien des NMOS-Transistors N1 und des
Widerstands R1 bar. Daraus ist ersichtlich, daß die Kurve 140
in diesem Bereich leicht nach oben verschoben ist, da der
parasitäre LBJT B1 in diesem Bereich in Durchlaßrichtung
(eingeschalteten Zustand) geschaltet ist, so daß er
zum Basisstrom beiträgt. Die I-V-Kennlinie des parasitären LBJT
B1 in diesem Bereich ist die Kombination der Kurven 110, 120
und 132.
Der Bereich III stellt die I-V-Kennlinie des ESD-Schutz
schaltkreises dar, wenn der parasitäre LBJT B1 im FOD F1
nach Fig. 4 oder im zweiten NMOS-Transistor N2 nach Fig. 7 und
Fig. 10, getriggert (im eingeschalteten Zustand) ist. Daraus ist
ersichtlich, daß die Kurve 140 in diesem Bereich infolge des
substratgetriggerten Betriebs leicht nach oben verschoben ist.
Der Bereich IV ist der Überlastungsbereich des parasitären
LBJT B1. Der Betrieb in diesem Bereich kann dauerhafte Schäden
an dem parasitären LBJT B1 verursachen, da der Strom im
parasitären LBJT B1 größer als der zweite Durchbruchstrom It2
ist. Die Größe des parasitären LBJT B1 kann derart ausgelegt
werden, daß der zweiten Durchbruchstrom It2 linear ansteigt,
wodurch eine erhöhte Zuverlässigkeit des ESD-Schutz
schaltkreises erzielt wird. Die Größe der anderen
Bauteile im ESD-Schutzschaltkreis kann entsprechend der
jeweiligen Bedingungen spezifiziert werden.
Die Erfindung schafft also einen ESD-Schutzschaltkreis,
der mit Hilfe des substratgetriggerten Verfahrens einen
parasitären LBJT in einem ESD-Schutzschaltkreis triggert und
dabei den zweiten Durchbruchstrom zur Verbesserung des ESD-Schutzes
erhöht.
Des weiteren ist der ESD-Schutzschaltkreis nach der
Erfindung dadurch charakterisiert, daß dieser eine kleine
Triggerspannung für den ESD-Schutz verwenden und dennoch einen
verbesserten ESD-Schutz für integrierte Schaltungen im
Submikrometerbereich gewährleisten kann.
Außerdem ist der ESD-Schutzschaltkreis nach der Erfindung
durch die Bereitstellung einer N-Wanne im Substrat
charakterisiert, auf dem der ESD-Schutzschaltkreis und die
angeschlossene integrierte Schaltung im Submikrometerbereich
ausgebildet ist, um so den ESD-Schutz zu verbessern.
Claims (13)
1. ESD-Schutzschaltkreis, der zwischen einem Eingangsanschluß
(IP) und einem internen Schaltkreis (40) einer auf einem
Substrat ausgebildeten integrierten Schaltung eingebaut ist,
mit:
einer Eingangsstufe (10), die zwischen den Eingangsanschluß (IP) und den internen Schaltkreis (40) der integrierten Schaltung geschaltet ist;
einem NMOS-Transistor (N1), der über seinen Drainanschluß an den Eingangsanschluß (IP) angeschlossen ist, über seinen Gateanschluß mit Masse (VSS) verbunden ist und über seinen Sourceanschluß an einen Knotenpunkt angeschlossen ist;
einem Widerstand (R1), der zwischen den Knotenpunkt und Masse (VSS) geschaltet ist; und
einem Feldoxidbauelement (FOD, F1) mit einem darin ausgebildeten lateralen Bipolartransistor (LBJT, B1), wobei das FOD (F1) über seinen Drainanschluß an den Eingangsanschluß (IP) angeschlossen ist und über seinen Sourceanschluß mit Masse (VSS) verbunden ist; wobei
das Substrat des FOD (F1) sowie der Sourceanschluß und das Substrat des NMOS-Transistors (N1) gemeinsam an den Knotenpunkt angeschlossen sind; und
der Kollektor des parasitären LBJT (B1) aus dem Drainanschluß des FOD (F1), der Emitter des parasitären LBJT (B1) aus dem Sourceanschluß des FOD (F1) und die Basis des parasitären LBJT (B1) aus dem Substrat des FOD (F1) gebildet sind.
einer Eingangsstufe (10), die zwischen den Eingangsanschluß (IP) und den internen Schaltkreis (40) der integrierten Schaltung geschaltet ist;
einem NMOS-Transistor (N1), der über seinen Drainanschluß an den Eingangsanschluß (IP) angeschlossen ist, über seinen Gateanschluß mit Masse (VSS) verbunden ist und über seinen Sourceanschluß an einen Knotenpunkt angeschlossen ist;
einem Widerstand (R1), der zwischen den Knotenpunkt und Masse (VSS) geschaltet ist; und
einem Feldoxidbauelement (FOD, F1) mit einem darin ausgebildeten lateralen Bipolartransistor (LBJT, B1), wobei das FOD (F1) über seinen Drainanschluß an den Eingangsanschluß (IP) angeschlossen ist und über seinen Sourceanschluß mit Masse (VSS) verbunden ist; wobei
das Substrat des FOD (F1) sowie der Sourceanschluß und das Substrat des NMOS-Transistors (N1) gemeinsam an den Knotenpunkt angeschlossen sind; und
der Kollektor des parasitären LBJT (B1) aus dem Drainanschluß des FOD (F1), der Emitter des parasitären LBJT (B1) aus dem Sourceanschluß des FOD (F1) und die Basis des parasitären LBJT (B1) aus dem Substrat des FOD (F1) gebildet sind.
2. ESD-Schutzschaltkreis nach Anspruch 1, bei dem die
Eingangsstufe (10) ein CMOS-Schaltkreis ist.
3. ESD-Schutzschaltkreis nach Anspruch 1, bei dem der NMOS-Tran
sistor (N1) mit einer kleinen Kanallänge ausgebildet ist.
4. ESD-Schutzschaltkreis nach Anspruch 1, bei dem die
Durchbruchspannung des NMOS-Transistors (N1) kleiner als die
Durchbruchspannung des FOD (F1) ist.
5. ESD-Schutzschaltkreis, der zwischen einem Eingangsanschluß
(IP) und einem internen Schaltkreis (40) einer auf einem
Substrat ausgebildeten integrierten Schaltung eingebaut ist,
mit:
einer Eingangsstufe (10), die zwischen den Eingangsanschluß (IP) und den internen Schaltkreis (40) der integrierten Schaltung geschaltet ist;
einem ersten NMOS-Transistor (N1), der über seinen Drainanschluß an den Eingangsanschluß (IP) angeschlossen ist, über seinen Gateanschluß mit Masse (VSS) verbunden ist und über seinen Sourceanschluß sowie über sein Substrat an einen Knotenpunkt angeschlossen ist;
einem Widerstand (R1), der zwischen den Knotenpunkt und Masse (VSS) geschaltet ist, und
einem zweiten NMOS-Transistor (N2) mit einem darin ausgebildeten LBJT (B1), wobei der zweite NMOS-Transistor (N2) über seinen Drainanschluß an den Eingangsanschluß (IP) angeschlossen ist und über seinen Sourceanschluß sowie über seinen Gateanschluß mit Masse (VSS) verbunden ist; wobei
das Substrat des zweiten NMOS-Transistors (N2) sowie der Sourceanschluß und das Substrat des ersten NMOS-Transistors (N1) gemeinsam an den Knotenpunkt angeschlossen sind; und
der Kollektor des parasitären LBJT (B1) aus dem Drainanschluß des zweiten NMOS-Transistors (N2), der Emitter des parasitären LBJT (B1) aus dem Sourceanschluß des zweiten NMOS-Transistors (N2) und die Basis des parasitären LBJT (B1) aus dem Substrat des zweiten NMOS-Transistors (N2) gebildet sind.
einer Eingangsstufe (10), die zwischen den Eingangsanschluß (IP) und den internen Schaltkreis (40) der integrierten Schaltung geschaltet ist;
einem ersten NMOS-Transistor (N1), der über seinen Drainanschluß an den Eingangsanschluß (IP) angeschlossen ist, über seinen Gateanschluß mit Masse (VSS) verbunden ist und über seinen Sourceanschluß sowie über sein Substrat an einen Knotenpunkt angeschlossen ist;
einem Widerstand (R1), der zwischen den Knotenpunkt und Masse (VSS) geschaltet ist, und
einem zweiten NMOS-Transistor (N2) mit einem darin ausgebildeten LBJT (B1), wobei der zweite NMOS-Transistor (N2) über seinen Drainanschluß an den Eingangsanschluß (IP) angeschlossen ist und über seinen Sourceanschluß sowie über seinen Gateanschluß mit Masse (VSS) verbunden ist; wobei
das Substrat des zweiten NMOS-Transistors (N2) sowie der Sourceanschluß und das Substrat des ersten NMOS-Transistors (N1) gemeinsam an den Knotenpunkt angeschlossen sind; und
der Kollektor des parasitären LBJT (B1) aus dem Drainanschluß des zweiten NMOS-Transistors (N2), der Emitter des parasitären LBJT (B1) aus dem Sourceanschluß des zweiten NMOS-Transistors (N2) und die Basis des parasitären LBJT (B1) aus dem Substrat des zweiten NMOS-Transistors (N2) gebildet sind.
6. ESD-Schutzschaltkreis, der zwischen einem Eingangsanschluß
(IP) und einem internen Schaltkreis (40) einer auf einem
Substrat ausgebildeten integrierten Schaltung eingebaut ist,
mit:
einer Eingangsstufe (10), die zwischen den Eingangsanschluß (IP) und den internen Schaltkreis (40) der integrierten Schaltung geschaltet ist;
einem ersten NMOS-Transistor (N1) mit einem Kanal eines ersten Halbleitertyps, wobei der erste NMOS-Transistor (N1) über seinen Drainanschluß an den Eingangsanschluß (IP) angeschlossen ist, über seinen Gateanschluß an eine Vorspannung angeschlossen ist und über seinen Sourceanschluß sowie über sein Substrat an einen Knotenpunkt angeschlossen ist;
einem Widerstand (R1), der zwischen den Knotenpunkt und der Vorspannung geschaltet ist;
einem zweiten NMOS-Transistor (N2) mit einem Kanal des ersten Halbleitertyps, wobei der zweite NMOS-Transistor (N2) einen darin ausgebildeten parasitären LBJT (B1) aufweist und über seinen Drainanschluß an den Eingangsanschluß (IP) angeschlossen ist und über seinen Sourceanschluß sowie über seinen Gateanschluß an die Vorspannung angeschlossen ist; wobei
das Substrat des zweiten NMOS-Transistors (N2) sowie der Sourceanschluß und das Substrat des ersten NMOS-Transistors (N1) gemeinsam an den Knotenpunkt angeschlossen sind; und
der Kollektor des parasitären LBJT (B1) aus dem Drainanschluß des zweiten NMOS-Transistors (N2), der Emitter des parasitären LBJT (B1) aus dem Sourceanschluß des zweiten NMOS-Transistors (N2) und die Basis des parasitären LBJT (B1) aus dem Substrat des zweiten NMOS-Transistors (N2) gebildet sind.
einer Eingangsstufe (10), die zwischen den Eingangsanschluß (IP) und den internen Schaltkreis (40) der integrierten Schaltung geschaltet ist;
einem ersten NMOS-Transistor (N1) mit einem Kanal eines ersten Halbleitertyps, wobei der erste NMOS-Transistor (N1) über seinen Drainanschluß an den Eingangsanschluß (IP) angeschlossen ist, über seinen Gateanschluß an eine Vorspannung angeschlossen ist und über seinen Sourceanschluß sowie über sein Substrat an einen Knotenpunkt angeschlossen ist;
einem Widerstand (R1), der zwischen den Knotenpunkt und der Vorspannung geschaltet ist;
einem zweiten NMOS-Transistor (N2) mit einem Kanal des ersten Halbleitertyps, wobei der zweite NMOS-Transistor (N2) einen darin ausgebildeten parasitären LBJT (B1) aufweist und über seinen Drainanschluß an den Eingangsanschluß (IP) angeschlossen ist und über seinen Sourceanschluß sowie über seinen Gateanschluß an die Vorspannung angeschlossen ist; wobei
das Substrat des zweiten NMOS-Transistors (N2) sowie der Sourceanschluß und das Substrat des ersten NMOS-Transistors (N1) gemeinsam an den Knotenpunkt angeschlossen sind; und
der Kollektor des parasitären LBJT (B1) aus dem Drainanschluß des zweiten NMOS-Transistors (N2), der Emitter des parasitären LBJT (B1) aus dem Sourceanschluß des zweiten NMOS-Transistors (N2) und die Basis des parasitären LBJT (B1) aus dem Substrat des zweiten NMOS-Transistors (N2) gebildet sind.
7. ESD-Schutzschaltkreis nach Anspruch 6, bei dem der Kanal des
ersten Halbleitertyps ein N-Typ-Kanal ist.
8. ESD-Schutzschaltkreis nach Anspruch 1, 5 oder 7, bei dem das
Substrat P-Typ-Substrat ist.
9. ESD-Schutzschaltkreis nach Anspruch 6, bei dem der Kanal des
ersten Halbleitertyps ein P-Typ-Kanal ist.
10. ESD-Schutzschaltkreis nach Anspruch 9, bei dem das Substrat
ein N-Typ-Substrat ist.
11. ESD-Schutzschaltkreis nach Anspruch 5 oder 6, bei dem der
erste NMOS-Transistor (N1) mit einer kleinen Kanallänge
ausgebildet ist.
12. ESD-Schutzschaltkreis nach Anspruch 5 oder 6, bei dem der
zweite NMOS-Transistor (N2) mit einer großen Kanallänge
ausgebildet ist.
13. ESD-Schutzschaltkreis nach Anspruch 5 oder 6, bei dem die
Durchbruchspannung des ersten NMOS-Transistors (N1) kleiner als
die Durchbruchspannung des zweiten NMOS-Transistors (N2) ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: H01L 23/60 |
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |