DE19807284A1 - Einrichtung und Verfahren zur Registrierung und Verwaltung von Bäumen, sowie mit einem Transponder versehener Baum oder Holzbalken - Google Patents
Einrichtung und Verfahren zur Registrierung und Verwaltung von Bäumen, sowie mit einem Transponder versehener Baum oder HolzbalkenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung und ein Verfahren zur
Registrierung und Verwaltung von Bäumen, insbesondere von großen
kommunalen Baumbeständen, und mit einem Transponder versehene
Bäume oder Holzbalken.
Die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Registrierung und Verwaltung von
Bäumen stellt für viele Kommunen mit größeren Baumbeständen ein
erhebliches Problem dar. Die Bäume müssen dabei in verschiedenen
zeitlichen Abständen wie folgt erfaßt werden:
- - einmalig findet zunächst eine Ersterfassung statt,
- - ein- bis zweimal jährlich ergibt sich das Erfordernis für Kontrollgänge im Rahmen der Verkehrssicherheit,
- - ca. alle 5 Jahre müssen die Bäume auf ihren Zustand überprüft werden und
- - bei Bedarf sind zwischenzeitliche Kontrollgänge bspw. in Baustellenbereichen erforderlich.
Der gebräuchlichste Weg zur Baumerfassung ist die Inaugenscheinnahme
und Beobachtung des Baumbestandes. Dazu ist es erforderlich jeden
Baum mit einer eindeutigen Kennzeichnung zu versehen. Dazu wird
entweder
- - jeder zu erfassende Baum mit einer Baumnummer in Form eines üblichen Farbanstrichs versehen. Die Haltbarkeitsdauern solcher Anstriche werden mit ca. 2 Jahren angesetzt.
- - oder jeder zu erfassende Baum wird mit einer Hobelstelle in der Rinde versehen, auf welcher die Baumnummer per Farbanstrich mittels einer Schablone: aufgetragen wird. Diese Methode erhöht zwar die Haltbarkeitsdauer der Farbmarkierung auf ca. 5 Jahre, jedoch steigen die Kosten für die Anbringung der Markierung pro Baum.
- - oder jeder zu erfassende Baum wird mit einer mit einer Prägenummer versehenen Plakette, die mittels eines Edelstahlnagels am Baum befestigt wird, gekennzeichnet. Die Haltbarkeitsdauer derartiger Markierungen beträgt ca. 15 Jahre.
Der Nachteil aller vorgenannten Methoden besteht zum einen darin, daß
eine zyklische Erneuerung der Kennzeichnungen, je nach ihrer
Haltbarkeitsdauer, erfolgen muß, was bei Kommunen oder Städten mit
großen Baumbeständen mit erheblichen Kosten verbunden ist und
zugleich eine Beschädigung des Baumes zur Folge haben kann. Ein
weiterer Nachteil dieser Methoden besteht darin, daß jeder
gekennzeichnete Baum manuell in gesonderten Erfassungsbögen
registriert werden muß. Da für jede Kommune spezielle
Erfassungsschemata vorliegen oder vorgegeben sind, bedingt dies
weiterhin eine Vielzahl von unterschiedlichen Erfassungsformularen.
Auch der Einsatz von Notebooks zur Erfassung der Baumbestände ist
nicht praktikabel, da diese zum einen nicht unter allen
Witterungsbedingungen einsetzbar sind, zum anderen ihre Bedienung im
Rahmen der Baumkartierung unhandlich ist.
Der Hauptnachteil aller bislang beschriebenen und nach dem Stand der
Technik gebräuchlichen Erfassungsarten besteht jedoch darin, daß
Baummarkierungen vor ihrem natürlichen Verschleiß, bspw. durch
Vandalismus, verlustig gehen können, was ihre eindeutige Zuordnung zu
einem Baumkataster erschwert und daß lediglich eine Identifizierung des
Baumes anhand seiner Markierung erfolgt, baumbezogene weitere
Angaben jedoch aus anderen, baumabseitigen Datenbanken oder
Erfassungsunterlagen bezogen werden müssen. Letzteren Nachteil weist
auch eine bekannt gewordene Lösung auf, bei der ein Nagel mit einem
ROM-Speicher versehen ist, in welchen ein Baumidentifizierungscode
eingebrannt wurde. Ein solcher Nagel wird in den Baum eingeschlagen
und der Baumidentifizierungscode (Baumnummer) kann mit einer
entsprechenden Leseeinheit erfaßt werden. Neben des Nachteils der
wiederum erforderlichen gesonderten baumabseitigen Zuordnung zu den
Erfassungsunterlagen haftet dieser Lösung jedoch als Hauptnachteil an,
daß diese Nägel, insbesondere bei schnellwachsenden Bäumen, schon
nach einem Jahr in den Baum eingewachsen sind und somit ihr Auffinden
zum Teil unmöglich wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung und ein
Verfahren zur Registrierung und Verwaltung von Bäumen anzugeben, die
neben einer reinen, über Jahrzehnte verbleibenden und stets wieder
auffindbaren Baumkennzeichnung zugleich eine am Baum verbleibende
Speicherung aktueller Baumdaten, wie bspw. des Baumzustandes, Datum
der letzten Kontrolle, Datum des letzten Verschnitts u.v.a.m.
ermöglichen. Ein solcherart gekennzeichneter Baum oder Holzbalken ist
ebenfalls Gegenstand vorliegender Erfindung.
Die Aufgabe wird durch die Merkmale der Patentansprüche 1 und 9
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den jeweils nachgeordneten
Ansprüchen erfaßt.
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher
erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 die Einbringung eines ersten Teils der Einrichtung an einem
Baum und
Fig. 2 eine detailliertere Ausbildung des ersten Teils in teilweise
geschnittener Darstellung, eines zweiten Teils und
schematisch den Wirkzusammenhang aller Teile der
erfindungsgemäßen Einrichtung.
Die Einrichtung zur Registrierung und Verwaltung von Bäumen umfaßt
ein erstes Teil 1, das aus einem Bolzen besteht, der in einer Spitze 11
ausläuft und mit einem speziell ausgebildeten Schraubgewinde 12
versehen ist. Weiterhin trägt dieser Bolzen einen Kopf 13, der mit einer
nicht näher bezeichneten Ausnehmung versehen ist. In diese
Ausnehmung ist ein in einem Chip integriert ausgebildeter les- und
beschreibbarer Datenträger 14, der üblicherweise als Transponder
bezeichnet wird, so eingelassen, daß die ihn umfassenden Kopfbereiche
den Transponder, in Fig. 2 in vertikaler Richtung, überragen. Vermittels
einer nicht näher dargestellten Vergußmasse ist der Transponder 14
hermetisch dichtend in dem Kopf 13 fixiert und zur Kopfoberkante
abgeschlossen. Dieses erste Teil 1 wird zunächst in den zu
registrierenden und zu verwaltenden Baum B eingeschlagen. Damit der
Baum dabei keine Verletzungen erfährt, die einen Nährboden für
Pilzinfektionen darstellen können, ist dem Schraubgewinde eine spezielle
Ausbildung derart gegeben, daß es eine Gewindesteigung von mindestens
30°, bevorzugt eine Gewindesteigung zwischen 45° bis 60°, aufweist,
wobei der Gewindedurchmesser, worunter der Außendurchmesser des
Schraubgewindes zu verstehen ist, unterhalb von 6 mm, bevorzugt
zwischen 3 mm und 5 mm, festgelegt ist. Weitere Profilierungen des
Gewindes, etwa Verrundungen, liegen im Rahmen der Erfindung. Die
Länge des Schraubgewindeteils sollte dabei zwischen 35 mm und 50 mm
festgelegt sein. Weiterhin sollte der kleinste Außendurchmesser des
Kopfes 13, worunter im Falle des Einsatzes eines Sechskantkopfes, wie
im vorliegenden Beispiel, der Abstand zweier gegenüberliegender
Anschlagflächen verstanden werden soll, mindestens ein 2faches des
Gewindedurchmessers des Schraubgewindes 12 betragen. Dadurch ist ein
hinreichend großer Einbauraum für den Transponder 14 und eine
hinreichend große Aufschlagfläche für die Einbringung des ersten Teils
als auch eine hinreichend große Angrifffläche für den im weiteren zu
beschreibenden zweiten Teil der Einrichtung geschaffen. Der zweite Teil
2 der Einrichtung ist durch ein schlüsselartiges Verstellmittel gebildet.
Dieses Verstellmittel ist mit einer Aufnahme 21 versehen, deren Kontur
zur äußeren Kontur des Kopfes 13 korrespondierend, im Beispiel ein
Innensechskant, festgelegt ist. Oberhalb und zentrisch zur Aufrahme 21
ist in dem Verstellmittel integriert mindestens eine Sende- und
Empfangsspule 22 vorgesehen, welche über eine
Datenübertragungsverbindung, die im Beispiel als Kabelverbindung 3
ausgebildet ist, im Rahmen der Erfindung aber auch durch eine Infrarot-
oder Funkverbindung realisiert werden kann, mit einer Anzeige- und/oder
Eingabeeinheit oder einer Funkeinrichtung 4, die bspw. mit einem
zentralen Computer in Verbindung stehen, über gängige Schnittstellen in
Verbindung gebracht ist. Im Rahmen des Beispiels findet für die
Anzeige- und Eingabeeinheit ein mobiler Computer 4, z. B. ein
Handheldgerät, Verwendung. Es liegt im Rahmen der Erfindung,
ebenfalls im Verstellmittel eine nicht näher dargestellte Lese- und
Schreibeinheit zu integrieren. Ebenso kann diese Lese- und
Schreibeinheit aber auch im mobilen Computer 4 integriert sein. Da über
die induktive Ankopplung der Sende- und Empfangsspule 22 an den
Transponder 14 nicht nur eine Datenübertragung sondern auch eine
Energieübertragung bewerkstelligt wird, die den Transponder mit der
erforderlichen Betriebsspannung versorgt, kann die dafür notwendige
Energiequelle, insbesondere bei einer kabellosen Anbindung der Sende-
und Empfangsspule mit dem mobilen Computer, ebenfalls, bspw. im
Handstück des Teils 2 vorgesehen sein.
Weiterhin liegt es ausdrücklich im Rahmen der Erfindung, das zweite
Teil 2, die Datenübertragungsverbindung 3 und den mobilen Computer 4
als eine in sich geschlossene Baugruppe auszubilden.
Das verfahrensmäßige Vorgehen, bei der die beschriebene Einrichtung
zum Einsatz gelangt ist folgendes: Zunächst wird das beschriebene erste
Teil 1 in einen Baum B eingeschlagen. Dabei können dem Transponder
14 bereits in einem nichtlöschbaren Speicherbereich ein Fixcode, bspw.
die Baumnummer, und andere Daten eingebrannt sein, die keiner
Veränderung während der Lebensdauer des Baumes unterworfen sind. In
gleicher Weise ist es aber auch möglich, diese Daten vermittels des
mobilen Computers 4 und durch Aufsetzen des Verstellmittels 2 oder
Anlegen einer anderen Einschreibeinrichtung erst nach Setzen des ersten
Teils einzuschreiben. Weiterhin weist der Transponder wenigstens einen
lösch- und beschreibbaren Speicherbereich au?, in den wiederum
vermittels der Schreib- und Leseeinheit bei Aufsetzen des Verstellmittels
bereits im mobilen Computer gespeicherte Daten, wie z. B. der aktuelle
Kontrolltag, oder per Hand in den Computer eingegebene Daten, wie z. B.
der Name des Kontrolleurs, ein nächst fälliger Baumverschnitt u.v.a.m.,
in den Transponder übertragen werden. Auf die gleiche Weise ist ein
Auslesen der im Transponder von der vorherigen Baumbegehung
gespeicherten Daten möglich. Da in diesen Fällen das Verstellmittel 2
zwecks Datenübertragung ohnehin auf den Kopf 13 des ersten Teils 1
aufgesetzt werden muß, kann gleichzeitig während der Datenübertragung
durch Verdrehen des Verstellmittels das Schraubgewinde um Bruchteile
eines Gewindegangs soweit herausgeschraubt werden, daß ein
Einwachsen des ersten Teils 1 in den Baum B verhindert wird. Durch die
oben beschriebene spezielle Ausbildung des Schraubgewindes wird eine
Verletzung des Baumes bei dieser Prozedur unterbunden.
Die mit Hilfe der beschriebenen Kontrollgänge gewonnenen, stets
aktuellen Daten können, auf Datenträgern gespeichert, den beteiligten
Behörden zur weiteren Auswertung zur Verfügung gestellt werden. Da
auch die exakten Baumstandorte definiert speicherbar sind, können diese
Grundlage für eine Kartierung des Baumbestandes sein. So kann bspw.
sofort bei einem Kontrollgang, wenn dieser in größeren Zeitabständen
durchgeführt wird, auch das Verschwinden eines Baumes aus einem
Bestand z. B. auf dem Computerdisplay erkannt werden, ohne daß die
vorhanden Bäume bereits alle ausgelesen sein worden müssen.
Ausgehend von einer solchen Kartierungsmöglichkeit sind spezielle
Bäume ebenfalls sofort auffindbar.
Das beschriebene Teil 1 kann auch beim Holzeinschlag am Baum
verbleiben und so unter Einsatz der beschriebenen Gesamteinrichtung in
der Forstwirtschaft bis hin zum Sägewerk mit weiteren relevanten Daten
versehen werden.
Die beschriebe Einrichtung kann ebenso sinnvoll am nicht mehr lebenden
Holz zum Einsatz gelangen, bspw. zur Überwachung des Zustandes von
Holzverstrebungen in Grubenausbauten im Bergbau.
Im Rahmen der Erfindung kann das Schraubgewinde 12 und der Kopf 13
aus einem nichtmetallischen Werkstoff als auch aus einem metallischen
Werkstoff gefertigt sein. Im letzteren Fall ist bei der Einbettung des
Transponders 14 dafür Sorge zu tragen, daß die Reduzierung der
Energieübertragung von der Sendespule zum Transponder in
verträglichen Grenzen bleibt. Eine für diese Maßnahme besonders
geeignete Einbauschale für den Transponder ist in DE 44 25 736 C2
beschrieben.
Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und der
Zeichnung dargestellten Merkmale können sowohl einzeln als auch in
beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
Claims (13)
1. Einrichtung zur Registrierung und Verwaltung von Bäumen, bestehend
aus einem ersten Teil (1) mit einem Kopf (13) und einem
Schraubgewinde (12) versehenen und in einer Spitze (11) auslaufenden
Bolzen, wobei in den Kopf (13) ein in einem Chip integriert
ausgebildeter les- und beschreibbarer Datenträger (Transponder) (14)
derart eingelassen und hermetisch abgedichtet ist, daß ihn umfassende
Kopfbereiche den Transponder überragen, dem Kopf (13) weiterhin
eine äußere Kontur mit Eingriffen gegeben ist, die korrespondierend zu
der Kontur einer mechanischen Aufnahme (21) eines zweiten Teils (2)
festgelegt ist, das als schlüsselartiges Verstellmittel ausgebildet ist und
welches den Kopf (13) zu erfassen gestattet, wobei das schlüsselartige
Verstellmittel mindestens mit einer induktiven Sende- und
Empfangsspule (22) versehen, die einen kontaktlosen Energie- und
Datenaustausch mit dem Datenträger (14) ermöglicht, und die über
eine Datenübertragungsverbindung (3) mit einer Anzeige- und/oder
Eingabeeinheit oder einer Funkeinrichtung (4) in Verbindung gebracht
ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite
Teil (2), die Datenübertragungsverbindung (3) und der mobile
Computer (4) Bestandteil einer in sich geschlossenen Baugruppe sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schraubgewinde (12) des in einer Spitze auslaufenden Bolzens eine
Gewindesteigung von mindestens 30° aufweist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gewindesteigung bevorzugt zwischen 45° bis 60° festgelegt ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Gewindedurchmesser des Schraubgewindes (12) des in einer Spitze
auslaufenden Bolzens unterhalb von 6 mm festgelegt ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Gewindedurchmesser des Schraubgewindes (12) zwischen 3 mm und
5 mm festgelegt ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
kleinste Außendurchmesser des Kopfes (13) mindestens ein 2faches
des Gewindedurchmessers des Schraubgewindes (12) beträgt.
8. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß dem Kopf (13) und der Aufnahme (22) des
schlüsselartigen Verstellmittels (2) jeweils ein in Eingriff bringbares
Sechskantprofil gegeben ist.
9. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Länge des Schraubgewindes mindestens
35 mm beträgt.
10. Verfahren zur Registrierung und Verwaltung von Bäumen, bei dem ein
in einem Chip integriert ausgebildeter les- und beschreibbarer
Datenträger (Transponder) in einem Kopf eines mit einem
Schraubgewinde versehenen und in einer Spitze auslaufenden Bolzens
eingebracht ist, welcher zunächst in einen Baum durch Einschlagen
eingebracht wird und der Kopf vermittels eines schlüsselartigen
Verstellmittels, welches mindestens eine Sende- und Empfangsspule
beinhaltet, erfaßt wird, während dessen gleichzeitig eine
Datenübertragung zwischen einer Lese- und Schreibeinheit, einem
mobilen Computer und dem Chip (Transponder) im Kopf
vorgenommen wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Datenübertragung zwischen der Lese- und Schreibeinheit, die
entweder dem mobilen Computer oder dem schlüsselartigen
Verstellmittel zugeordnet ist, und dem Chip (Transponder) im Kopf
des mit dem Schraubgewinde versehenen und in einer Spitze
auslaufenden Bolzens zu einem Zeitpunkt vorgenommen wird während
dem die Schraube um Bruchteile eines Gewindegangs aus dem Baum
bei Kontrollerfassungen vermittels des schlüsselartigen Verstellmittels
herausgeschraubt wird.
12. Baum oder Holzbalken, versehen mit einem eingeschlagenen und
herausdrehbaren Teil (1), das einen Kopf (13) und einen mit einem
Schraubgewinde (12) versehenen und in einer Spitze (11) auslaufenden
Bolzen umfaßt, wobei in den Kopf (13) ein in einem Chip integriert
ausgebildeter, kontaktlos induktiv les- und beschreibbarer Datenträger
(Transponder) (14) derart eingelassen und hermetisch abgedichtet ist,
daß ihn umfassende Kopfbereiche den Transponder überragen und
dem Kopf (13) eine äußere Kontur mit Eingriffen gegeben ist.
13. Baum oder Holzbalken nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausbildung des Teils (1) nach einem oder mehreren der
Ansprüche 3 bis 7 und 9 vorgenommen ist.
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