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DE102008049816A1 - Vorrichtung zum Verschrauben von Schraubkörpern - Google Patents

Vorrichtung zum Verschrauben von Schraubkörpern Download PDF

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DE102008049816A1
DE102008049816A1 DE200810049816 DE102008049816A DE102008049816A1 DE 102008049816 A1 DE102008049816 A1 DE 102008049816A1 DE 200810049816 DE200810049816 DE 200810049816 DE 102008049816 A DE102008049816 A DE 102008049816A DE 102008049816 A1 DE102008049816 A1 DE 102008049816A1
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screw
screwing
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contraption
tool
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Thomas Harms
Ingo Dittrich
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Spanners, Wrenches, And Screw Drivers And Accessories (AREA)

Abstract

Eine Vorrichtung (1) zum Verschrauben von Schraubkörpern (10) mit einem Schraubwerkzeug (2), welches eine Schraubspindel (4) und eine Antriebseinrichtung (12) zum Antreiben der Schraubspindel (4) sowie einen Werkzeugkopf (6) zum Kontaktieren der Schraubkörper (10) aufweist, wobei das Schraubwerkzeug (2) eine Steuerungseinrichtung (8) aufweist, welche die Antriebseinrichtung (12) in Abhängigkeit von dem Schraubkörper (10) ansteuert.
Erfindungsgemäß weisen die Schraubkörper (10) eine Sendeeinrichtung (22) zum Aussenden von Signalen (S1) auf, welche für physikalische Eigenschaften der Schraubkörper (10) charakteristisch sind, und es ist eine Empfangseinrichtung (16) zum Empfang der von den Sendeeinrichtungen (22) ausgegebenen Signale (S1) vorgesehen.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verschrauben von Schraubkörpern. Aus dem Stand der Technik sind unterschiedlichste Schraubsysteme bekannt. Diese weisen dabei üblicherweise eine Schraubspindel und ein auch als Nuss bezeichnetes Werkzeug auf. Daneben weisen derartige Systeme üblicherweise eine Software, einschließlich eines Schraubprogramms für Drehmoment- und Drehwinkelanwahl entsprechenden Anwendungsfällen auf. Eine optimale Schraubverbindung wird im Stand der Technik durch eine gezielte Auslegung der Schraubverbindung erreicht, wie beispielsweise einem weichen oder harten Schraubfall, einer Auswahl der Materialien, oder einem erforderlichen Kraftschluss. Dabei platziert ein Mitarbeiter das Schraubwerkzeug an einer Schraube, stellt ein Schraubprogramm am Rechner ein und führt den Schraubvorgang durch. Dieser Vorgang wird nach Bedarf wiederholt.
  • Dabei tritt teilweise das Problem auf, dass mehrere Schraubvorgänge manuell durchzuführen sind und diese Schraubvorgänge gegebenenfalls unterschiedliche Drehmomente und Drehwinkel ggf. unter Einsatz des gleichen. Werkzeugs erfordern. Dies kann dazu führen, dass Schrauben mit falschem Drehmoment, falschem Drehwinkel oder auch gar nicht angezogen werden. Das Versagen einer Schraubverbindung im Belastungsfall kann wiederum zum Funktionsverlust oder zu schwerwiegenden Unfällen führen.
  • Aus dem Stand der Technik sind diverse Verfahren zur Fehlervermeidung bekannt. So ist es bekannt, dass jede Schraube mit einem bestimmten Werkzeug angezogen wird. Wenn für jeden Schraubfall das Werkzeug gewechselt wird, kann heute mit der Entnahme des Werkzeuges bzw. der Schraubnuss aus einem Werkzeugköcher ein jeweils neues Schraubprogramm angewählt werden. Hierzu wird der Köcher mit einem Kontakt versehen, der die Entnahme des Werkzeugs an die Software meldet. Wird jedoch mit demselben Werkzeug ein weiterer Schraubprozess durchgeführt, für den ein anderes Drehmoment erforderlich ist, so kann dies mit dem genannten Werkzeug nicht realisiert werden.
  • Weiterhin ist es aus dem Stand der Technik bekannt, dass jede Schraube mit einem Ultraschallsensor ausgestattet ist, über den die Schraube im Raum lokalisiert werden kann. Sobald das Werkzeug an die Schraube geführt wird, wird über die Position der Schraube das richtige Schraubprogramm geladen. Für eine eindeutige Lokalisierung der Schraube dürfen diese aufgrund des Auflösungsvermögens von Ultraschallwellen nicht zu dicht beieinander liegen, da sonst diese Schraubüberwachung nicht realisiert werden kann.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Anziehen von Schrauben mit einer insbesondere softwaregestützten Drehmoment- und Drehwinkelüberwachung zur Verfügung zu stellen. Dabei soll auch eine Verschraubung von mehreren Schrauben mit unterschiedlichen Drehmomenten und Drehwinkel möglich sein. Weiterhin soll eine optimale Schraubverbindung durch Anwahl eines jeweils korrekten Schraubprogramms bei einer manuellen Verschraubung sichergestellt werden.
  • Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1 und ein Verfahren nach Anspruch 11 erreicht. Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Verschrauben von Schraubkörpern weist ein Schraubwerkzeug auf, welches eine Schraubspindel und eine Antriebseinrichtung zum Antreiben der Schraubspindel, sowie einen Werkzeugkopf zum Kontaktieren bzw. Verschrauben der Schraubkörper aufweist. Dabei weist das Schraubwerkzeug eine Steuerungseinrichtung auf, welche die Antriebseinrichtung in Abhängigkeit von dem Schraubkörper und insbesondere in Abhängigkeit von physikalischen Eigenschaften des Schraubkörpers und/oder eines mit den Schraubkörper zu versehenden Produkts ansteuert.
  • Erfindungsgemäß weist der Schraubkörper eine Sendeeinrichtung zum Aussenden von Signalen auf, welche für physikalische Eigenschaften des Schraubkörpers charakteristisch sind und es ist weiterhin eine Empfangseinrichtung zum Empfang der von der Sendeeinrichtung ausgegebenen Signale vorgesehen.
  • Bei dem Werkzeugkopf handelt es sich dabei, wie oben gesagt, bevorzugt um die so genannte Nuss, mit dem die Schraubkörper angezogen werden. Bei den physikalischen Eigenschaften des Schraubkörpers handelt es sich um Eigenschaften wie das Material, eine Kopfgröße, ein maximales Drehmoment, einen Verschraubungs-Drehwinkel und dergleichen. Damit wird insbesondere eine Sendeeinrichtung beschrieben, welche ein bestimmtes elektromagnetisches Signal ausgibt. Bei der Sendeeinrichtung kann es sich jedoch auch um ein passives Element handeln, welches beispielsweise bei Bestrahlung oder Beleuchtung eine bestimmte Information ausgibt. So kann es sich bei der Sendeeinrichtung beispielsweise um einen Barcode handeln, der bei Beleuchtung eine bestimmte optische Information ausgibt, wobei aus dieser Information charakteristische Eigenschaften für den Schraubkörper ablesbar sind. In diesem Fall weist die Empfangseinrichtung bevorzugt ein Bildaufnahmeelement für Aufnahme dieses Barcodes bzw. eines Bildes desselben auf.
  • Unter Schraubkörpern werden hierbei einerseits Schrauben jeglicher Art verstanden, jedoch auch andere Befestigungsmittel, welche durch Drehung eines Körpers gegenüber einem anderen Körper befestigt oder gelöst werden können.
  • Durch diese Vorgehensweise können sicherheits- und funktionsrelevante Schraubverbindungen gewährleistet werden und es kann vermieden werden, dass beispielsweise ein nicht korrektes Drehmoment zu einer Fehlfunktion führt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Schraubkörper eine Speichereinrichtung auf, in der für die Schraubkörper charakteristische Daten abgelegt sind. Bei diesen Daten kann es sich, wie oben erwähnt, um charakteristische Daten des Schraubkörpers, wie beispielsweise ein maximales Drehmoment und dergleichen handeln. Die Speichereinrichtung kann dabei gemeinsam mit der Sendeeinrichtung, beispielsweise in Form eines unten genauer beschriebenen RFID-Tags, ausgeführt sein.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Empfangseinrichtung an dem Schraubwerkzeug angeordnet. Besonders bevorzugt ist dabei die Empfangseinrichtung in einem Endbereich der Schraubspindel angeordnet, so dass sie während des Schraubvorgangs möglichst nahe an dem Schraubkörper herangeführt werden kann. Auf diese Weise kann bei entsprechender Auslegung der Empfangsreichweiten sichergestellt werden, dass nur die Signale der Sendeeinrichtung der gerade angezogenen Schraube empfangbar sind.
  • Vorzugsweise weist das Schraubwerkzeug eine Sendeeinrichtung auf, um Signale an eine Empfangseinrichtung der Schraube zu übermitteln. Mit Hilfe dieser Sendeeinrichtung können dabei Daten für einen Schraubvorgang auf die Speichereinrichtung der Schraube geschrieben werden.
  • Vorzugsweise sind die in der Speichereinrichtung abgelegten Daten veränderbar. So kann beispielsweise ein veränderbarer Speicher vorgesehen werden, in den auch Daten über einen aktuellen Schraubvorgang, insbesondere durch das Schraubwerkzeug selbst, abgelegt werden können. So kann beispielsweise abgelegt werden, mit wie vielen Umdrehungen eine bestimmte Schraube angezogen wurde und auch mit welchem Drehmoment. Auf diese Weise ist auch eine Dokumentation eines vollständig und richtig durchgeführten Schraubvorgangs auf jeder einzelnen Schraube möglich. Daneben wäre auch eine Überprüfung des Schraubvorgangs denkbar.
  • Vorzugsweise wird auch das für den Schraubprozess erforderliche Schraubprogramm auf der Schraube selbst gespeichert und auch der vollständig durchgeführte Schraubprozess wird auf der Schraube bzw. deren Speichereinrichtung dokumentiert. Damit wird der Schraubvorgang auf Grundlage von Daten ausgeführt, welche in der Schraube selbst abgelegt sind.
  • Weiterhin ist es möglich, über die Schraube das richtige Schraubprogramm auszuwählen, wodurch sich manuelle Verschraubungen besser und sicherer durchführen lassen. Im Gegensatz zum Stand der Technik ist daher eine Überprüfung möglich, ob eine Verschraubung überhaupt und falls ja, auch korrekt durchgeführt worden ist, da das Greifen der richtigen Schraube abgesichert ist.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Sendeeinrichtung in oder an einem Kopf des Schraubkörpers angeordnet. Auf diese Weise kann einerseits sichergestellt werden, dass während des Schraubvorgangs die Sendeeinrichtung sehr nahe an dem Werkzeug ist und somit nicht versehentlich die Signale einer anderen Schraube aufgenommen werden. Weiterhin ist es mit vergleichsweise geringem Aufwand möglich, die Sendeeinrichtung in einem Kopf zu integrieren.
  • Bevorzugt sind die Schraubkörper mit RFID-Tags ausgestattet. Diese RFID-Tags erlauben einerseits die Ausgabe von Signalen und andererseits auch die Aufzeichnung von Daten. Damit ist auf einem derartigen Tag sowohl eine Lese- als auch eine Schreibfunktion aufgebracht. Als Frequenz für die Informationsübertragung wird vorzugsweise eine Frequenz in einem Bereich von 125 kHz verwendet. Diese Frequenz eignet sich besonders für die hier vorteilhaften geringen Sendereichweiten.
  • Vorzugsweise ist in der Speichereinrichtung auch ein für einen Schraubprozess für eine spezielle Schraube charakteristischer Schraubablauf gespeichert. So kann beispielsweise gespeichert sein, dass sich das Drehmoment während des Schraubvorgangs in vorbestimmter Weise ändern kann.
  • Vorzugsweise ist in der Speichereinrichtung auch ein an der Schraube bereits vorgenommener Schraubverlauf ablegbar. Genauer wird hier gespeichert, wie eine bestimmte Schraube bereits angezogen wurde.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Vorrichtung eine Prüfeinrichtung auf, welche die von den Sendeeinrichtungen mehrerer Schraubkörper ausgegebenen Signale aufnimmt. Auf diese Weise kann nach einem Schraubvorgang mehrerer Schrauben überprüft werden, ob diese Schrauben korrekt angezogen wurden. Damit wird eine Pulklesung der RFID-Tags aller Schrauben an einem bestimmten Produkt ermöglicht und auf diese Weise beispielsweise die Überprüfung einer Verschraubung zwischen zwei Produkten. Dabei ist es möglich, dass auf den Schrauben selbst ein Schraubprogramm aufgebracht ist, welches anschließend ausgelesen werden kann. Vorzugsweise ist dieses Schraubprogramm codiert auf der Schraube bzw. dessen RFID-Tag gespeichert. Durch die Codierung können Fehlbehandlungen der Schraube verhindert werden. Eine Programmierung dieses Schraubprogramms erfolgt bevorzugt im Vorfeld der eigentlichen Verschraubung.
  • Weiterhin können Informationen bzw. sog. Flags auf der Schraube angebracht werden, welche beispielsweise darüber informieren, ob ein Schraubvorgang erfolgreich oder nicht erfolgreich war. Daneben können auch weitere Daten über eine Nutzungsdauer der Schraube, Belastungsfälle und dergleichen aufgenommen werden.
  • Vorzugsweise gibt die Sendeeinrichtung der Schraube ein Signal aus, welches eindeutig identifizierbar ist. So kann beispielsweise neben den charakteristischen Daten für die Schraube auch eine Adresse mit übermittelt werden, welche eine eindeutige Identifizierung der betreffenden Schraube erlaubt. Dabei wäre es auch möglich, einen metallischen Kopf der Schraube selbst als Transponder für die Übertragung von Daten einzusetzen.
  • Die oben erwähnte Prüfeinrichtung sowie die erfindungsgemäße Vorrichtung sind jedoch auch zum Lösen von Schrauben einsetzbar.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich weiterhin auf ein Verfahren zum Behandeln von Schraubkörpern, wobei mit einem Schraubwerkzeug, welches eine Schraubspindel und eine Antriebseinrichtung zum Antreiben der Schraubspindel sowie einen Werkzeugkopf zum Kontaktieren der Schraubkörper aufweist, die Schraubkörper behandelt werden und wobei die Antriebseinrichtung in Abhängigkeit von dem zu behandelnden Schraubkörper bzw. in Abhängigkeit von physikalischen Eigenschaften dieses Schraubkörpers gesteuert wird.
  • Erfindungsgemäß gibt eine Sendeeinrichtung des Schraubkörpers wenigstens ein Signal aus, welches für eine physikalische Eigenschaft des Schraubkörpers charakteristisch ist und eine Empfangseinrichtung nimmt dieses Signal auf. Auch hier kann es sich bei dem ausgegebenen Signal um ein passiv ausgegebenes Signal, wie beispielsweise ein Bild eines beleuchteten Barcodes, handeln. Bevorzugt gibt jedoch die Sendeeinrichtung aktiv ein bevorzugt elektromagnetisches Signal aus.
  • Vorzugsweise werden in einer Speichereinrichtung des Schraubkörpers für den Schraubkörper charakteristische Daten abgelegt, wobei es sich, wie oben erwähnt, bei diesen Daten beispielsweise um physikalische Daten des Schraubkörpers selbst handeln kann, oder auch um Daten über bereits vorgenommene Schraubvorgänge an diesem Schraubkörper.
  • Damit werden vorzugsweise in der Speichereinrichtung des Schraubkörpers auch für einen Schraubvorgang mit diesem Schraubkörper charakteristische Daten abgelegt.
  • Vorzugsweise werden im Anschluss an einem Schraubvorgang charakteristische Daten mehrerer Schraubkörper ausgelesen, um, wie oben erwähnt, zu überprüfen, ob ein Satz mehrerer Schrauben korrekt angezogen wurde.
  • Weitere Ausführungsformen und Beispiele ergeben sich aus den beigefügten Zeichnungen:
    Darin zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Verschrauben von Schraubkörpern;
  • 2a eine Darstellung eines erfindungsgemäßen Schraubkörpers in einer ersten Ausführungsform;
  • 2b eine Darstellung eines erfindungsgemäßen Schraubkörper in einer zweiten Ausführungsform;
  • 3 eine schematische Darstellung eines Schraubwerkzeugs; und
  • 4 eine schematische Darstellung einer Prüfeinrichtung.
  • 1 zeigt eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 zum Verschrauben von Schraubkörpern 10. Dabei weist diese Vorrichtung 1 ein Schraubwerkzeug 2 auf, welches eine Antriebseinrichtung 12 zum Antreiben einer Schraubspindel 4 aufweist. An einem Ende dieser Schraubspindel 4 ist ein Werkzeugkopf 6 angeordnet, der die Schraube 10 bzw. deren Kopf 10a zur Verschraubung kontaktiert. Dabei ist dieser Werkzeugkopf 6 vorzugsweise von der Schraubspindel 4 abnehmbar und durch andere Werkzeugköpfe je nach den zu verschraubenden Schrauben eintauschbar. Das Bezugszeichen 8 bezieht sich auf eine Steuerungseinrichtung, welche die Antriebseinrichtung 12 steuert. Weiterhin ist an dem Ende der Schraubspindel eine Empfangseinrichtung 16 angeordnet, welche in der Lage ist, Signale einer Sendeeinrichtung 22, die in dem Kopf 10a der Schraube 10 integriert ist, aufzunehmen.
  • Weiterhin weist der Schraubkörper 10 eine Speichereinrichtung 24 auf, in der Informationen abgelegt sein können, welche die Schraube 10 beschreiben. Daneben ist auch eine Empfangseinrichtung 14 in Form beispielsweise einer Antenne vorgesehen, welche einen Empfang von Signalen erlaubt, welche von einer Sendeeinrichtung 28, die ebenfalls an der Schraubspindel 4 angeordnet ist, stammen. Das Bezugszeichen S1 bezieht sich auf ein Sendesignal, welche von der Sendeinrichtung 22 an das Schraubwerkzeug 2 ausgegeben wird.
  • 2a zeigt einen Schraubkörper 10 in einer ersten Ausführungsform, hier genauer eine Sechskantschraube. Im Falle dieser Schraube erfolgt ein Eingriff durch das Werkzeug am Außenumfang der Schraubenkopfes 10a, so dass hier vorteilhaft ein RFID-Tag 30 zentrisch in dem Kopf 10a der Schraube untergebracht ist. Auf diese Weise ist der RFID-Tag 30 gut gegen äußere Einflüsse geschützt. Dieser RFID-Tag weist hier die Sendeeinrichtung 22, die Speichereinrichtung 24 und auch die Empfangseinrichtung 14 auf.
  • 2b zeigt ein weiteres Beispiel für eine Schraube, nämlich eine Zylinderschraube. Diese Schraube wird durch einen Eingriff des Werkzeugs in den Innenraum des Kopfes 10a verschraubt, so dass hier der RFID-Tag 30 günstig am Außenumfang dieser Schraube, wie in 2b gezeigt, angeordnet ist. Bei den beiden in den 2a und 2b gezeigten Schrauben sind die jeweiligen Tags damit in Richtung des Werkzeugkopfes nicht durch metallische Elemente verdeckt.
  • 3 zeigt eine schematische Darstellung eines Teils einer Schraubspindel 4, in der eine Empfangseinrichtung 16 angeordnet ist. Genauer enthält hier das Werkzeug einen RFID-Reader zum Auslesen und Beschreiben der Schraube, genauer des RFID-Tags dieser Schraube.
  • 4 zeigt eine schematische Darstellung einer Prüfstation 40. Diese Prüfstation weist hier Empfangseinrichtungen 18 auf, die links und rechtsseitig bezüglich einer Vielzahl von Schrauben 10 angeordnet sind bzw. werden. Auf diese Weise kann eine korrekte Verschraubung eines Produkts 5 überprüft werden. Dabei können die Empfangseinrichtung 18 auch identifizieren, von welcher der Schrauben 10 ein bestimmtes Sendesignal stammt und auf diese Weise beispielsweise im Falle der mittleren Schraube feststellen, dass diese Schraube nicht korrekt angezogen wurde. Dabei wurden während des Schraubvorgangs auf die jeweiligen RFID-Tags 30 Informationen über den Schraubvorgang geschrieben und auf diese Weise kann festgestellt werden, dass die mittlere Schraube 10 nicht oder zu wenig anzogen wurde.
  • Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale werden als erfindungswesentlich beansprucht, sofern sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
  • 1
    Vorrichtung
    2
    Schraubwerkzeug
    4
    Schraubspindel
    5
    Produkt
    6
    Werkzeugkopf
    8
    Steuerungseinrichtung
    10
    Schraubkörper
    10a
    Kopf
    12
    Antriebseinrichtung
    14
    Empfangseinrichtung (des Schraubkörpers)
    16, 18
    Empfangseinrichtung
    22
    Sendeeinrichtung des Schraubkörpers
    28
    Sendeeinrichtung des Schraubwerkzeugs
    24
    Speichereinrichtung
    30
    RFID-Tag
    40
    Prüfeinrichtung

Claims (14)

  1. Vorrichtung (1) zum Verschrauben von Schraubkörpern (10) mit einem Schraubwerkzeug (2), welches eine Schraubspindel (4) und eine Antriebseinrichtung (12) zum Antreiben der Schraubspindel (4) sowie einen Werkzeugkopf (6) zum Kontaktieren der Schraubkörper (10) aufweist, wobei das Schraubwerkzeug (2) eine Steuerungseinrichtung (8) aufweist, welche die Antriebseinrichtung (12) in Abhängigkeit von dem Schraubkörper (10) ansteuert, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubkörper (10) eine Sendeeineinrichtung (22) zum Aussenden von Signalen (S1) aufweisen, welche für physikalische Eigenschaften der Schraubkörper (10) charakteristisch sind und eine Empfangseinrichtung (16) zum Empfang der von den Sendeeinrichtungen (22) ausgegebenen Signale (S1) vorgesehen ist.
  2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubkörper (10) eine Speichereinrichtung (24) aufweisen, in der für die Schraubkörper (10) charakteristische Daten abgelegt sind.
  3. Vorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangseinrichtung (16) an dem Schraubwerkzeug (2) angeordnet ist.
  4. Vorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schraubwerkzeug (2) eine Sendeeinrichtung (28) zum Senden von Signalen aufweist.
  5. Vorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche 2–4, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Speichereinrichtung (24) abgelegten Daten veränderbar sind.
  6. Vorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendeeinrichtung (22) in einem Kopf (10a) der Schraubkörper angeordnet ist.
  7. Vorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubkörper (10) mit RFID-Tags ausgestattet sind.
  8. Vorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche 2–7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Speichereinrichtung (24) ein für einen Schraubprozess für dieses Schraube charakteristischer Schraubablauf gespeichert ist.
  9. Vorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche 2–8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Speichereinrichtung (24) ein an dem Schraubkörper (10) vorgenommener Schraubverlauf ablegbar ist.
  10. Vorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) eine Prüfeinrichtung (40) aufweist, welche die von den Sendeeinrichtungen (22) mehrerer Schraubkörper (10) ausgegebenen Signale aufnimmt.
  11. Verfahren zum Behandeln von Schraubkörpern (10), wobei mit einem Schraubwerkzeug (2), welches eine Schraubspindel (4) und eine Antriebseinrichtung (12) zum Antreiben der Schraubspindel (4) sowie einen Werkzeugkopf (6) zum Kontaktieren der Schraubkörper (10) aufweist, die Schraubkörper (10) behandelt werden und wobei die Antriebseinrichtung (12) dieses Schraubwerkzeugs (2) in Abhängigkeit von dem zu behandelnden Schraubkörper (10) gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sendeeinrichtung (22) des Schraubkörpers (10) wenigstens ein Signal (S1) aussendet, welches für eine physikalische Eigenschaften des Schraubkörpers (10) charakteristisch ist und eine Empfangseinrichtung (16) dieses Signal (S1) aufnimmt.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Speichereinrichtung (24) des Schraubkörpers (10) für den Schraubkörper charakteristische Daten abgelegt werden.
  13. Verfahren nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche 11–12 dadurch gekennzeichnet, dass in der Speichereinrichtung (24) des Schraubkörpers für einen Schraubvorgang mit diesem Schraubkörper (10) charakteristische Daten abgelegt werden.
  14. Verfahren nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche 11–13 dadurch gekennzeichnet, dass im Anschluss an einen Schraubvorgang charakteristische Daten mehrerer Schraubkörper (10) ausgelesen werden.
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