DE19800121A1 - Bagger - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Bagger mit verschwenkbarem
Baggergehäuse, auf welchem ein Auslegerarm gelagert ist,
mit einem ersten Drehgelenk zum Heben und Senken des Aus
legerarmes und mit einem zweiten Drehgelenk zu einer
seitlichen Verschwenkung zumindest eines Teils des Ausle
gerarmes.
Aus der US-A-4 500 250 ist bereits ein Bagger bekannt,
dessen Ausleger mittels Hydraulikvorrichtungen im Sinne
einer Verschwenkung um eine horizontal verlaufende Dreh
achse anhebbar und absenkbar sowie im Sinne einer Ver
schwenkung um eine vertikal verlaufende Drehachse seit
lich verschwenkbar ist.
Weiterhin ist aus der DE-A-16 58 033 ein Bagger bekannt,
welcher einen am Baggeroberteil angeordneten Grundarm
aufweist, an dem ein Auslegerarm mit einem Knickarm ange
lenkt ist. Der Grundarm und der Auslegerarm dieses Bag
gers sind durch ein Drehgelenk mit in bzw. parallel zur
Mittelebene des Auslegerarmes verlaufender Achse verbun
den.
Ferner ist in der DE-A-21 63 358 ein Bagger beschrieben,
welcher einen in vertikaler Richtung auf- und abschwenk
baren Grundarm und einen darauf montierten Auslegerarm
aufweist. Zwischen diese beiden Arme ist ein Doppelgelenk
mit einer vertikalen und einer in der Längsmittelebene
des Auslegers liegenden horizontalen Drehachse einge
setzt.
Aus der DE-A1-32 34 019 ist eine Hydraulikbaggerausrü
stung für eine lotrechte, zur Baggerfahrwerkslängsrich
tung parallelversetzte Arbeitsebene bekannt, bei der ein
zwischen dem Auslegerober- und -unterteil vorgesehenes
Schwenkgelenk mit lotrechter Schwenkachse über eine Par
allelführung mit dem Baggeroberwagen verbunden ist.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfin
dung die Aufgabe zugrunde, einen neuen Weg aufzuzeigen,
wie bei einem Bagger mit den im Oberbegriff des Anspruchs
1 angegebenen Merkmalen ein lotgerechtes Ausbaggern von
Gräben, die parallel zum Fahrwerk des Baggers verlaufen,
sichergestellt werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einem Bagger mit den im Oberbe
griff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen durch die im
kennzeichnenden Teil des Anspruchs angegebenen Merkmale
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Patentan
sprüchen.
Die Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin,
daß die bei herkömmlichen Baggern beim Ausbaggern von
Gräben, die parallel zum Fahrwerk des Baggers verlaufen,
bei einem Heben bzw. Senken des Auslegers zwangsläufig
auftretende Schiefstellung des Baggerlöffels durch die
beanspruchte rotationssymmetrische Verstellung ausgegli
chen wird. Beim Ausheben der genannten Gräben sind dem
nach insgesamt drei Drehachsen aktiv. Die erste Drehachse
verläuft horizontal und wird zum Heben und Senken des
Baggerarmes verwendet. Bei der zweiten Drehachse handelt
es sich um eine im wesentlichen senkrecht verlaufende
Knickachse, die zu einer Verschwenkung zumindest eines
Teils des Baggerarmes nach links oder rechts vorgesehen
ist. Wird beim Vorliegen einer derartigen Verschwenkung
nach links oder rechts der Baggerarm angehoben oder abge
senkt, dann führt dies zu einer Schiefstellung bzw. Ver
kippung des Baggerlöffels. Diese Schiefstellung bzw. Ver
kippung wird durch die im Anspruch 1 weiterhin angegebene
rotationssymmetrische Verstellung zumindest des vorder
sten Teils des Baggerarmes kompensiert, wobei die Mittel
achse des vordersten Teils des Baggerarmes als Drehachse
dient.
In den Ansprüchen 2 bis 8 sind vorteilhafte Ausführungs
formen eines Baggers gemäß der Erfindung beschrieben.
Die Vorteile der im Anspruch 9 angegebenen lasergesteuer
ten Verdrehung des dritten Drehgelenks bestehen darin,
daß der Baggerführer bzw. eine andere Bedienperson von
der Aufgabe befreit ist, die Verdrehung manuell mittels
einer Bedienvorrichtung zu steuern. Dadurch wird dem Um
stand Rechnung getragen, daß der Baggerführer in vielen
Fällen keinen optimalen Einblick in einen bereits teil
weise ausgehobenen Graben hat, so daß es für ihn ohnehin
sehr schwierig wäre, die Verdrehung des dritten Drehge
lenks manuell zu steuern. Weiterhin wäre er durch eine
gleichzeitige manuelle Bedienung von insgesamt drei Dreh
gelenken auch überfordert.
Mittels der im Anspruch 11 angegebenen Merkmale wird er
reicht, daß die lasergesteuerte Drehgelenkverstellung je
nach Bedarf ein- und ausschaltbar ist. Da sie beim Aushe
ben von Gräben, die ohne Verschwenkung zumindest eines
Teils des Baggerarmes nach links oder rechts ausgehoben
werden können, nicht notwendig ist, kann sie in diesen
Fällen ausgeschaltet werden bzw. bleiben.
Durch die in den Ansprüchen 12 bis 14 beschriebenen Maß
nahmen wird eine Stabilisierung des zweiten Drehgelenks
erreicht.
Weitere vorteilhafte Eigenschaften der Erfindung ergeben
sich aus der Erläuterung eines Ausführungsbeispiels an
hand der Figuren.
Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht auf einen Teil
eines Baggerarmes gemäß der Erfindung und
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf den in Fig. 1
gezeigten Teil eines Baggerarmes gemäß der Er
findung.
Die Erfindung ist vorzugsweise verwendbar bei einem Rad
bagger. Ein derartiger Radbagger weist ein Fahrwerk, ein
Baggergehäuse und einen Baggerarm auf, der auch als Aus
leger bezeichnet wird. Der Ausleger selbst kann in einen
hinteren Auslegerarm, einen mittleren Auslegerarm und ei
nen vorderen Auslegerarm aufgeteilt sein, wobei der Bag
gerlöffel am vorderen Auslegerarm angebracht ist. Es ist
auch denkbar, daß der Bagger nur einen Auslegerarm hat.
Die nachstehende beispielhafte Erläuterung der Erfindung
erfolgt anhand des mittleren Auslegerarms eines Radbag
gers, der einen hinteren, mittleren und vorderen Ausle
gerarm aufweist.
Die Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht auf ei
nen Teil eines Baggerarmes gemäß der Erfindung, wobei der
gezeigte Teil ein Teil des mittleren Auslegerarmes ist.
Aus dem gezeigten Teil des mittleren Auslegerarmes ist
ersichtlich, daß dieser einen hinteren Abschnitt 10, ei
nen mittleren Abschnitt 9 und einen vorderen Abschnitt 8
aufweist.
Nicht in der Figur dargestellt ist ein erstes Drehgelenk
des Baggers, unter dessen Verwendung ein Heben und Senken
des Auslegerarmes erfolgt, wobei die zugehörige Drehachse
in horizontaler Richtung verläuft. Dieses erste Drehge
lenk kann zwischen dem Baggergehäuse und dem hinteren
Auslegerarm oder zwischen dem hinteren und dem mittleren
Auslegerarm bzw. dessen hinterem Abschnitt 10 vorgesehen
sein. Das Heben und Senken des Auslegerarmes erfolgt un
ter Verwendung von einem oder zwei Hydraulikzylindern,
die über einen Schalthebel vom Baggerführer steuerbar
sind.
Der hintere Abschnitt 10 des mittleren Auslegerarmes ist
über ein zweites Drehgelenk 11 mit dem mittleren Ab
schnitt 9 des mittleren Auslegerarmes verbunden. Dieses
zweite Drehgelenk 11 weist eine in der Fig. 1 senkrecht
verlaufende Drehachse auf und ist zu einem seitlichen
Verschwenken des vorderen Teils des Baggerarmes vorgese
hen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel besteht dieser
seitlich verschwenkbare vordere Teil des Baggerarmes aus
dem mittleren und vorderen Abschnitt 9, 8 des mittleren
Auslegerarmes sowie dem nicht gezeichneten vorderen Aus
legerarm mit dem daran befestigten Baggerlöffel.
Die seitliche Verschwenkung erfolgt unter Verwendung von
zwei seitlich angeordneten Hydraulikzylindern, von denen
der auf der rechten Außenseite des Baggerarmes befindli
che Hydraulikzylinder 12a in der Figur gezeigt ist. Die
hintere Halterung 19a für diesen Hydraulikzylinder 12a
ist im hinteren Abschnitt 10 des mittleren Auslegerarmes
angeordnet. Die vordere Halterung 18a für diesen Hydrau
likzylinder befindet sich auf der rechten Außenseite des
mittleren Abschnitts 9 des mittleren Auslegerarmes.
Das Knickgelenk 11 wird durch oberhalb und unterhalb des
Knickgelenkes angebrachte Gleitplatten 15a, 15b, 16a, 16b
stabilisiert. Dabei sind mit den Bezugszahlen 15a und 15b
äußere Gleitplatten bezeichnet, die mit der Ober- bzw.
Unterseite des hinteren Abschnitts 10 des mittleren Auslegerarmes
verschweißt sind. Diese äußeren Gleitplatten
15a und 15b erstrecken sich über das Knickgelenk 11 hin
aus bis in den Bereich des mittleren Abschnitts 9 des
mittleren Auslegerarmes. Dort umfassen sie die inneren
Gleitplatten 16a und 16b, die auf der Ober- bzw. Unter
seite des mittleren Abschnitts des mittleren Auslegerar
mes angeschweißt sind. Bei einem Verschwenken nach links
oder rechts und beim nachfolgenden Arbeiten in der ver
schwenkten Stellung haben die genannten Gleitplatten die
Aufgabe, die auf das Knickgelenk einwirkenden Belastungen
aufzufangen und dadurch sowohl das Knickgelenk als auch
den gesamten Baggerarm zu stabilisieren.
Bei einem Einknicken des Knickgelenkes nach links wird
der auf der rechten Außenseite des Baggerarmes angeord
nete Hydraulikzylinder 12a ausgefahren und der auf der
linken Außenseite des Baggerarmes vorgesehene Hydrau
likzylinder 12b eingezogen.
Bei den weiterhin in der Fig. 1 gezeigten Bauteilen des
Knickgelenkes 11 handelt es sich um einen Stahlbolzen 20,
eine Gleitbuchse 21 und eine Stahlbuchse 22, die zur Ge
währleistung der Funktionsweise des Knickgelenks 11 bei
tragen.
Der mittlere Abschnitt 9 des mittleren Auslegerarmes ist
über ein drittes Drehgelenk 1 mit dem vorderen Abschnitt
8 des mittleren Auslegerarmes gekoppelt. Dieses dritte
Drehgelenk 1, dessen Drehachse die in der Fig. 1 gestri
chelt gezeichnete Mittelachse des vorderen Abschnitts 8
ist, erlaubt eine rotationssymmetrische Verdrehung des
vorderen Abschnitts 8 um die genannte Mittelachse. Dies
ist in der Figur mit dem Buchstaben u angedeutet. Da der
vordere Auslegerarm im Hinblick auf die rotationssymme
trische Verdrehung fest mit dem vorderen Abschnitt 8 des
mittleren Auslegerarmes verbunden ist, führt die genannte
rotationssymmetrische Verdrehung zu einer Aufhebung bzw.
Kompensation der seitlichen Verkippung des auf dem vorde
ren Auslegerarm angebrachten Baggerlöffels, die bei her
kömmlichen Baggerarmen dann auftritt, wenn der Baggerarm
bei seitlicher Verschwenkung angehoben oder abgesenkt
wird.
Da die genannte rotationssymmetrische Verdrehung zu einer
Kompensation der seitlichen Verkippung des Baggerlöffels
führt, können mittels eines Baggers, der die Merkmale der
Erfindung aufweist, in vorteilhafter Weise Gräben lotge
recht ausgehoben werden, die parallel zum Fahrwerk des
Baggers verlaufen.
Die Verdrehung des dritten Drehgelenks 1, bei dem es sich
vorzugsweise um ein Kugelgelenk handelt, erfolgt unter
Verwendung von vorzugsweise zwei Hydraulikzylindern, die
auf den Außenseiten des Baggerarmes vorgesehen sind und
dort schräg von oben nach unten bzw. umgekehrt verlaufen.
Der auf der rechten Außenseite des Baggerarmes angeord
nete Hydraulikzylinder 6a ist über eine hintere Halterung
24a am mittleren Abschnitt 9 des mittleren Auslegerarmes
und über eine vordere Halterung 23a am vorderen Abschnitt
8 des mittleren Auslegerarms befestigt.
Auch im Bereich dieses dritten Drehgelenkes 1 sind Gleit
elemente vorgesehen, die die Kontaktfläche zwischen dem
mittleren und dem vorderen Abschnitt des mittleren Ausle
gerarmes bilden und die Funktion dieses Gelenkes sicher
stellen. Dabei ist in der Fig. 1 mit der Bezugszahl 2
die mit dem vorderen Abschnitt 8 verschweißte Gleitplatte
des vorderen Abschnitts 8, mit der Bezugszahl 3 die mit
dem mittleren Abschnitt 9 verschweißte Gleitplatte, mit
der Bezugszahl 4 eine auf der Rückseite des vorderen Ab
schnitts 8 angebrachte Gleitkugel und mit der Bezugszahl
5 eine in die Gleitplatte 3 bzw. die Vorderseite des
mittleren Abschnitts 9 eingebrachte Gleitpfanne.
Auf der Oberseite ist im hinteren Bereich des vorderen
Abschnitts 8 die hintere Halterung 17 für einen weiteren
Hydraulikzylinder 13 vorgesehen, der zur Verstellung des
in der Fig. 1 nicht gezeigten vorderen Auslegerarmes
vorgesehen ist.
Weiterhin sind in der Fig. 1 Hydraulikschläuche 14 ge
zeigt, die mit einem Steuergerät in Verbindung stehen,
von dem aus die genannten Gelenke verstellt werden kön
nen.
Die Verstellung bzw. Verdrehung des Drehgelenkes 1 er
folgt vorzugsweise ultraschall- und/oder lasergesteuert.
Zu diesem Zweck ist beispielsweise auf der rechten
Außenseite des Baggerarmes im Bereich des mittleren
Abschnitts 9 des mittleren Auslegerarmes eine Laser-
Zentraleinheit 7 vorgesehen. Dieser werden vom
Baggerführer mittels einer Bedieneinheit eingegebene
Steuersignale über ein Verbindungskabel zugeführt. Die
Steuersignale sind insbesondere zur Aktivierung und
Deaktivierung der Lasereinheit sowie zur Vorgabe von
Winkelstellungen vorgesehen. Dieses Lasergerät ist unter
anderem dazu vorgesehen, zu erkennen, ob der Baggerlöffel
momentan in einer lotgerechten Stellung arbeitet oder
nicht.
Zu diesem Zweck werden von der Laser-Zentraleinheit 7
Laserstrahlen in einer Richtung parallel zur rechten
Außenseite des mittleren Abschnitts 9 nach vorne
ausgestrahlt. Diese Laserstrahlen, die eine senkrechte
Linie beschreiben, werden von einer einen Sensor
bildenden Reflektorplatte 25, die am oberen Rand des
Baggerlöffels oder auf der rechten Außenseite des
vorderen Abschnitts 8 oder einer anderen geeigneten
Stelle des Baggerarmes angebracht ist, reflektiert und
von der Laser-Zentraleinheit 7 detektiert. Gegebenenfalls
können auch mehrere Sensoren bzw. Reflektorplatten
verwendet werden.
Durch eine Auswertung der reflektierten Strahlung können
Rückschlüsse auf die momentane Stellung des Baggerlöffels
gezogen werden. Beispielsweise ist bei einer lotgerechten
Stellung des Baggerlöffels die reflektierte Strahlung
groß, bei nicht lotgerechter Stellung klein. Die
Information über die Menge der reflektierten Strahlung
wird in eine Stellinformation umgesetzt, mit deren Hilfe
unter Verwendung von Steuerventilen und mittels der dem
Kugelgelenk 1 zugeordneten Hydraulikzylinder der vordere
Abschnitt 8 sowie der daran befestigte vordere Ausle
gerarm mit dem Baggerlöffel so gedreht wird, daß der
Baggerlöffel stets in einer lotgerechten Stellung
arbeitet.
Die Fig. 2 zeigt eine schematische Draufsicht auf den in
Fig. 1 gezeigten Teil eines Baggerarmes gemäß der Erfin
dung. Insbesondere sind aus dieser Figur auch die auf der
linken Außenseite des Baggerarmes vorgesehenen Hydrau
likzylinder 12b und 6b ersichtlich, wobei der Hydrau
likzylinder 12b ebenso wie der auf der rechten Außenseite
des Baggerarmes vorgesehene Hydraulikzylinder 12a in drei
unterschiedliche Stellungen gezeigt sind, um deren Ar
beitsweise bei einer seitlichen Verdrehung des zweiten
Drehgelenkes 11 zu veranschaulichen. Weiterhin ist in der
Fig. 2 auch angedeutet, wie die vor dem zweiten Drehge
lenk 11 gelegenen Teile des Baggerarmes nach links bzw.
rechts "abgeknickt" bzw. verschwenkt werden können. An
sonsten sind bereits im Zusammenhang mit der Fig. 1 er
läuterte Bauteile des Baggerarmes in der Fig. 2 mit den
selben Bezugszeichen versehen wie in der Fig. 1.
Claims (14)
1. Bagger mit verschwenkbarem Baggergehäuse und einem
Auslegerarm, mit einem ersten Drehgelenk zum Heben und
Senken des Auslegerarms und mit einem zweiten Drehgelenk
zu einer seitlichen Verschwenkung zumindest eines Teils
des Auslegerarmes, dadurch gekennzeichnet,
daß er ein drittes Drehgelenk (1) zur rotationssym
metrischen Verstellung zumindest des vordersten Teils des
Auslegerarms aufweist, wobei die Mittelachse des vor
dersten Auslegerarmteils als Drehachse dient.
2. Bagger nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das dritte Drehgelenk (1) ein Kugelge
lenk ist.
3. Bagger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß das dritte Drehgelenk (1) zwi
schen dem zweiten Drehgelenk (11) und dem Baggerlöffel
angeordnet ist.
4. Bagger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das zweite und das
dritte Drehgelenk im Bereich des Auslegerarmes vorgesehen
sind und daß der Auslegerarm durch diese Drehgelenke in
ein hinteres, ein mittleres und ein vorderes Auslegerarm
teil aufgeteilt ist.
5. Bagger nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß das dritte Drehgelenk zwischen dem
mittleren und dem vorderen Auslegerarmteil vorgesehen
ist.
6. Bagger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das dritte Drehge
lenk mittels mindestens eines ersten Hydraulikzylinders
(6a) drehbar ist und daß auf dem vorderen und dem mittle
ren Auslegerarmteil jeweils eine Halterung (23a, 24a) für
den ersten Hydraulikzylinder vorgesehen ist.
7. Bagger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der mittlere und
der vordere Auslegerarmteil im Bereich ihrer gemeinsamen
Kontaktfläche jeweils eine Gleitplatte (2, 3) aufweisen.
8. Bagger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die hintere Halte
rung (17) für einen zweiten, dem vorderen Auslegerarmteil
zugehörigen Hydraulikzylinder (13) im hinteren Bereich
des vorderen Auslegerarmteils (8) angebracht ist.
9. Bagger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß er eine
Ultraschall- und/oder eine Laservorrichtung (7) aufweist
und der zur Verdrehung des dritten Drehgelenks (1)
vorgesehene erste Hydraulikzylinder (6a) in Abhängigkeit
von einem Ausgangssignal der Ultraschall- bzw.
Laservorrichtung angesteuert wird.
10. Bagger nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Ultraschall- bzw. Laservorrichtung
(7) auf dem mittleren Auslegerarmteil (9) positioniert
ist.
11. Bagger nach Anspruch 9 oder 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß er mit einem Bedienelement ver
sehen ist, durch dessen Betätigung eine ultraschall- und/oder
lasergesteuerte Verstellung des dritten
Drehgelenkes aktivierbar und deaktivierbar ist.
12. Bagger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Auslegerarm im
Bereich des zweiten Drehgelenkes (11) äußere und innere
Gleitplatten (15a, 15b, 16a, 16b) zur Stabilisierung des
Gelenkes (11) aufweist.
13. Bagger nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß die inneren Gleitplatten (16a, 16b)
fest mit dem mittleren Auslegerarmteil (9) verschweißt
sind.
14. Bagger nach Anspruch 12 oder 13, dadurch ge
kennzeichnet, daß die äußeren Gleitplatten (15a,
15b) fest mit dem hinteren Auslegerarmteil (10) ver
schweißt sind, über das zweite Drehgelenk (11) hinaus bis
in den Bereich des mittleren Auslegerarmteils (9) hin
einreichen und dort eine gemeinsame Kontaktfläche mit den
inneren Gleitplatten (15a, 15b) aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998100121 DE19800121A1 (de) | 1998-01-03 | 1998-01-03 | Bagger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998100121 DE19800121A1 (de) | 1998-01-03 | 1998-01-03 | Bagger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19800121A1 true DE19800121A1 (de) | 1999-07-15 |
Family
ID=7853988
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998100121 Withdrawn DE19800121A1 (de) | 1998-01-03 | 1998-01-03 | Bagger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19800121A1 (de) |
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- 1998-01-03 DE DE1998100121 patent/DE19800121A1/de not_active Withdrawn
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