[go: up one dir, main page]

DE19800891A1 - Einspuriger Rollschuh mit Radbremse - Google Patents

Einspuriger Rollschuh mit Radbremse

Info

Publication number
DE19800891A1
DE19800891A1 DE1998100891 DE19800891A DE19800891A1 DE 19800891 A1 DE19800891 A1 DE 19800891A1 DE 1998100891 DE1998100891 DE 1998100891 DE 19800891 A DE19800891 A DE 19800891A DE 19800891 A1 DE19800891 A1 DE 19800891A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller skate
skate according
wheel
brake
braking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1998100891
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Hammedinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1998100891 priority Critical patent/DE19800891A1/de
Publication of DE19800891A1 publication Critical patent/DE19800891A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C17/00Roller skates; Skate-boards
    • A63C17/004Roller skates; Skate-boards with auxiliary wheels not contacting the riding surface during steady riding
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C17/00Roller skates; Skate-boards
    • A63C17/14Roller skates; Skate-boards with brakes, e.g. toe stoppers, freewheel roller clutches
    • A63C17/1409Roller skates; Skate-boards with brakes, e.g. toe stoppers, freewheel roller clutches contacting one or more of the wheels
    • A63C17/1427Roller skates; Skate-boards with brakes, e.g. toe stoppers, freewheel roller clutches contacting one or more of the wheels the brake contacting other wheel associated surfaces, e.g. hubs, brake discs or wheel flanks
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C17/00Roller skates; Skate-boards
    • A63C17/14Roller skates; Skate-boards with brakes, e.g. toe stoppers, freewheel roller clutches
    • A63C17/1436Roller skates; Skate-boards with brakes, e.g. toe stoppers, freewheel roller clutches contacting the ground
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C17/00Roller skates; Skate-boards
    • A63C17/04Roller skates; Skate-boards with wheels arranged otherwise than in two pairs
    • A63C17/06Roller skates; Skate-boards with wheels arranged otherwise than in two pairs single-track type

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen einspurigen Rollschuh nach dem Oberbegriff des Patentan­ spruches 1.
Die einspurigen Rollschuhe, welche man auf dem Markt findet, sind im allgemeinen mit einer Bremse ausgestattet, die aus einem am hinteren Teil des Rollschuhfahrgestelles herausragenden Klotz aus Kunststoff besteht. Dieser Klotz kommt mit dem Boden in Kontakt, wenn der Rollschuh beim Bremsen um seine hintere Rolle kippt. Diese Brem­ sen sind, von anderen Nachteilen abgesehen, relativ unwirksam. Es gibt Rollschuhe deren Bremseinrichtungen mit einem Seilzug, den der Rollschuhläufer von Hand be­ dient, versehen sind. Diese Ausführung ist unpraktisch, da das Bremsseil ständig kon­ trolliert werden muß. Die Bremswirkung ist unzureichend und das Konzept wird als un­ sportlich empfunden. Andere Lösungskonzepte arbeiten mit Seilzügen, die an der Rück­ seite des Schuhes befestigt sind. All diese technischen Lösungsvorschläge haben ge­ meinsam den Nachteil, daß sie Bremsklötze auf den Boden drücken, die am hinteren Ende des Fahrgestelles angeordnet sind bzw. die hinteren Rollen bremsen. Im ganzen läßt sich feststellen, daß trotz einer immensen Zahl von Lösungsvorschlägen keine Konzepte bekannt sind, welche das Bremsproblem beim Rollschuhlauf befriedigend lö­ sen.
Es sind Bestrebungen des Gesetzgebers bekannt geworden, die Straßenverkehrsord­ nung dahingehend zu ändern, daß Rollschuhläufer die Fußwege nicht mehr benutzen dürfen, da trotz beachtlicher Geschwindigkeiten, die mit modernen Rollschuhen erreicht werden, keine angemessenen Bremseinrichtungen existieren und die Unfallgefahr nicht mehr ignoriert werden kann In dem Gebrauchsmuster DE 296 10 262 U1 wird ein Rollschuh mit in einer Linie hin­ tereinander angeordneten Rollen vorgeschlagen, der die Bremswirkung dadurch erzeugt, daß der Schuh um eine Achse kippt, welche zwischen den beiden hinteren Rollen liegt und mit einem Bremsblock versehen ist, der durch Druck auf die zwei hinte­ ren Rollen bremst. Einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer befriedigenden techni­ schen Lösung des Bremsproblemes bei Rollschuhen stellt diese Lösung insoweit dar, als alle Rollen des Rollschuhes während des Bremsens mit dem Boden in Kontakt blei­ ben. Es ist jedoch kein Vorschlag gemacht worden, der alle anderen technischen Forde­ rungen, die im Zusammenhang mit der Bremsung von Rollschuhen gestellt werden müssen, umfassend und befriedigend erfüllt.
  • - Der Rollschuh soll mit allen Rädern während der Bremsung im Bodenkontakt bleiben.
  • - Die Bremse soll in einer ergonomisch günstigen Fahrhaltung des Läufers in Betrieb gesetzt werden können.
  • - Die Bremswirkung soll progressiv und vom Rollschuhläufer wohl dosierbar sein.
  • - Die Bremswirkung soll im Normalfall nicht zum Blockieren der Räder führen (ABS).
  • - Für Notbremsungen soll das Anti-Blockier-System überwunden werden können und eine Radblockierung möglich sein.
  • - Die Bremswirkung soll unabhängig vom Abrieb des Radmaterials sein.
  • - Die Bremsenergie soll von mehreren Rädern aufgenommen werden, um die Erwär­ mung in Grenzen zu halten.
  • - Die Bremswirkung soll einstellbar sein, um damit den unterschiedlichen Körpermas­ sen der Läufer und ihren Fahrtechniken zu entsprechen.
  • - Die Fahreigenschaft des Rollschuhes beim normalen Laufen soll durch die Bremsein­ richtung nicht nennenswert beeinträchtigt werden.
  • - Die Bremseinrichtung soll billig hergestellt werden können, um ihre Verbreitung zu fördern.
  • - Die Bremse soll auch nachträglich in jeden Rollschuh eingebaut werden können.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Rollschuh einfacher Bauart aufzuzei­ gen, der alle aufgelisteten Forderungen erfüllt und zukünftig den Standard dieses ver­ kehrssicheren Fortbewegungsmittels darstellen soll.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch das Kennzeichen des Patentanspruches 1 gelöst. Der einspurige Rollschuh mit Radbremse besteht aus zwei Baugruppen. Eine Baugruppe besteht aus dem Schuh und dem darunter angeordneten Fahrwerk (Rollschuh). Die zweite Baugruppe stellt die Radbremse dar. Diese ist so konzipiert, daß sie an jeden handelsüblichen Rollschuh angepaßt und auch nachträglich eingebaut wer­ den kann. Bei Neukonstruktion eines Rollschuhes können durch geringfügige Änderun­ gen am Fahrgestell die Voraussetzungen für den Einbau der Radbremse so geschaffen werden, daß die Montage der Bremse so einfach wie ein Radwechsel durchgeführt wer­ den kann. Die Bremseinrichtung stellt nur eine Option dar, sie kann auch weggelassen werden (Baukastenprinzip).
Mit dieser Kombination steht ein einspuriger Rollschuh zur Verfügung, der alle wirt­ schaftlichen und technischen Forderungen, die an einen verkehrssicheren Rollschuh gestellt werden müssen, erfüllt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen, die in Zeichnungen dargestellt sind.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Rollschuhes im Vertikalschnitt durch die Radmitten;
Fig. 2 eine Seitenansicht von links im Schnitt E-F aus Fig. 1, in ungebremster Stellung;
Fig. 3 den selben Schnitt E-F wie Fig. 2, jedoch in gebremster Stellung;
Fig. 4 eine Seitenansicht des Rollschuhes;
Fig. 5 eine Draufsicht im Schnitt A-B aus Fig. 4;
Fig. 6 eine Seitenansicht von links im Schnitt G-H aus Fig. 5;
Fig. 7 einen Schnitt G-H, wie Fig. 6, jedoch in gebremster Stellung;
Fig. 8 einen Ausschnitt "X" aus Fig. 5, im vergrößerten Maßstab;
Fig. 9 eine Draufsicht im Schnitt A-B, analog zu Fig. 5.
Die Fig. 2 zeigt im Schnitt einen Rollschuh mit Backenbremse, bei dem die Bremskraft dadurch erzeugt wird, daß ein neben der Hauptfahrspur angeordnetes Bremsbetäti­ gungsrad (1), das bei ungebremstem Fahren keinen Bodenkontakt hat, im Fall des Bremsens dadurch in Bodenkontakt kommt, daß der Rollschuh eine leichte seitliche Kippbewegung ausführt, wie es in Fig. 3 dargestellt ist.
Infolge der dadurch ausgelösten und im Langloch (20) begrenzten Kippbewegung der das Bremsbetätigungsrad (1) tragenden Kippachse (2) wird, gegen den Widerstand der Zugfeder (13), die Zugstange (3), welche mit der Kippachse (2) ein Gelenk (10) bildet, nach unten gezogen, wodurch das auf der Zugstange (3) einstellbar und mittels Druck­ feder (8) distanziert angeordnete Bremselement (4) ebenfalls nach unten gezogen wird, was dazu führt, daß das Bremselement (4) wie ein Waagbalken gleichmäßig auf die Räder (15) drückt, was in Fig. 1 deutlich wird. Durch die spezielle Form des Bremsele­ mentes (4) werden die Räder (15) an den Reifenflanken berührt, wodurch die Bremsung stets mit konstanten Bedingungen erfolgt, da der fahrbedingte Radabrieb außerhalb des Wirkbereiches der Bremse erfolgt. Die Stärke der Bremskraft wird mit der Mutter (26) eingestellt. Die horizontale Verschiebung des Bremselementes (4) unter dem Einfluß der Bremskraft wird dadurch verhindert, daß das Bremselement gegenüber dem Fahrgestell mittels Stifte (9) und Langlöchern (11) formschlüssig festgelegt ist und somit auch einen vertikalen Anschlag für die unbetätigte Stellung des Bremselementes (4) bilden.
Eine andere Ausformung der erfindungsgemäßen Neuerung ist in den Fig. 4, 5, 6 und 7 zu sehen.
Fig. 6 zeigt einen Achsschnitt durch das Bremsbetätigungsrad (1), das neben der Hauptfahrspur angeordnet ist und bei ungebremster Fahrt keinen Bodenkontakt hat. Der Bodenkontakt wird dadurch hergestellt, daß der Rollschuh (17) eine leichte seitliche Kippbewegung ausführt.
Fig. 7 veranschaulicht die Bremsstellung, wobei deutlich wird, daß die Kipplage des Rollschuhes eine Bewegung des Bremsbetätigungsrades (1) bewirkt, welche die das Bremsbetätigungsrad (1) tragende Kippachse (2') ebenfalls in eine relative Kippstellung bringt. Der senkrechte Schenkel (2') der winkelförmig ausgebildeten Kippachse ist in Bremsstellung gegenüber der Stirnfläche der Rohrachse (28) abgespreizt und an der Berührungslinie vertikal abgeglitten, was durch die Zwangsführung des Kugelgelenkes bedingt ist. Als Folge der Spreizung vollführt die in der Rohrachse (28) geführte Zugstange (3') eine axiale Bewegung in Richtung Kugelende, was aus Fig. 5 deutlich wird. An dem der Gelenkkugel der Zugstange (3') gegenüber liegenden Ende befindet sich des Joch (31), welches sich an der Mutter (35) abstützt und von der Druckfeder (36) gegen die Mutter (35) gedrückt wird. Die Druckfeder (36) stützt sich ihrerseits an dem Stützelement (32) ab, welches sich an der Mutter (29) abstützt und dieses endlich die Kraftflußkette an der Radlagerwange (16) des Fahrgestelles schließt. Die vor be­ schriebene Wirkkette hat somit die Funktion, das Bremsbetätigungsrad (1) nach dem Bremsen in seine Ruhelage zurück zu holen.
Zur Veranschaulichung des Bremsvorganges ist Fig. 5 geeignet, in welcher der Bewe­ gungsablauf und der Kraftfluß deutlich werden. Hierfür steht auch Fig. 8 zur Verfügung, welche ein vergrößertes Detail der Bremsmechanik veranschaulicht. Das als Brems­ scheibe ausgebildete Bremselement (4') ist zwischen dem axial feststehenden Rad (15) und der Radlagerwange (16) koaxial zur Radachse und axial beweglich ange­ ordnet. Das Bremselement (4') ist mit Fortsätzen (27) versehen, welche durch Durch­ bruche (38) in der Radlagerwange (16) an die Außenseite der Wange ragen und dort durch Bohrungen in dem Stützelement (32) und dem Joch (31) treten. Zwischen dem Stützelement (32) und dem Joch (31) sind unterschiedlich starke Druckfedern (33, 37), von einer Mutter (34) getrennt, auf den Fortsätzen (27) angeordnet.
In ungebremster Stellung liegt das Bremselement (4') an der Innenseite der Radlager­ wange (16) an und ist damit vom Rad (15) distanziert.
In gebremster Stellung liegt das Bremselement (4') lateral am Rad (15) an und bewirkt die Bremsung desselben. Die Stärke der Anpreßkraft und damit der Bremskraft wird durch die Vorspannung der Druckfeder (33) eingestellt, welche durch die Mutter (34) erfolgt. Die Begrenzung der Bremskraft erfolgt durch die Begrenzung des Aktionsweges der Bremsbewegung, welche dadurch realisiert ist, daß das Joch (31) gegen das Di­ stanzstück (30) "fährt", wodurch die Bewegung der Zugstange (3') blockiert ist. Der Ak­ tionsweg des Bremsvorganges vom Aufsetzen des Bremsbetätigungsrades (1) auf der Fahrbahn bis zum Anschlag des Joches (31) am Distanzstück (30) wird durch die Mutter (35) eingestellt.
Eine Fortbildung der Erfindung ist in Fig. 9 zu sehen und besteht darin, daß an der dem Bremsbetätigungsrad (1) zugewandten Seite des Fahrgestelles zusätzlich ein Bremse­ lement (4'') koaxial und axial beweglich auf der Rohrachse (28') zwischen der Radla­ gerwange (16) und dem Rad (15) angeordnet ist. Analog zur Bremsmechanik, wie sie in Fig. 5 und Fig. 8 dargestellt ist, ist auch in der hier beschriebenen Fortbildung das Bremselement (4'') mit Fortsätzen (45) versehen, welche durch Durchbrüche (38) in den Radlagerwangen (16) an die Außenseite der Wange ragen und dort durch Bohrungen in dem Stützelement (32) und dem Stützschild (41) treten. Zwischen dem Stützelement (32) und dem Stützschild (41) sind Druckfedern (43) auf den Fortsätzen (45) angeord­ net. Außerdem sind die Fortsätze (45) über Formschlußelemente (42) einstellbar mit dem Stützschild (41) verbunden. Die in Fig. 9 dargestellte erfindungsgemäße Fortbil­ dung der Radbremse ist eine zusätzliche Bremse, welche dann in Aktion tritt, wenn die mit begrenzter (ABS) Bremskraft ausgestattete Hauptbremse verstärkt werden soll, um im Notfall eine "Vollbremsung" mit blockierten Rädern zu bewirken.

Claims (26)

1. Einspuriger Rollschuh mit einem eine Räderreihe aufweisenden Fahrwerk und einer Bremseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung aus einem seitlich am Fahrwerk angebrachten Bremsbetätigungsrad besteht, dessen parallel zu den Achsen der Räder des Fahrwerkes verlängerte Achse in einer rechtwinkelig zur Fahrtrichtung liegenden Ebene kippbar gelagert ist und über ein Gelenk mit wenig­ stens einer Zugstange verbunden ist, dessen vom Gelenk abgewandtes Ende mit einem reibschlüssig gegen wenigstens ein Rad drückendes Bremselement verbun­ den ist.
2. Rollschuh nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das Kippachsenlager (5) einen Durchbruch (21) in der einen Radlagerwange und ein Langloch (20) in der ge­ genüber liegenden Radlagerwange (16, 18) aufweist.
3. Rollschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kippachsenlager (5) aus an den Radlagerwangen (19) befestigten Formstücken (5, 18) besteht.
4. Rollschuh nach Ansprüchen 1, 2, 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippachse (2) durch Axialsicherungselement (12) in axialer Richtung gegenüber den Radlager­ wangen (16, 18) festgelegt ist und eine Kippbewegung in einer senkrecht zur Fahrt­ richtung stehenden Ebene ausführt und mit einer Zugfeder (13) zurückgeholt wird.
5. Rollschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als zweiarmiger He­ bel ausgebildete, zwischen zwei Rädern (15) angeordnete, Kippachse (2) ein Ge­ lenk (10) aufweist, womit sie mit der Zugstange (3) verbunden ist.
6. Rollschuh nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der das Kippachsenlager tragenden Formstücke (5, 18) voneinander durch eine Spreiz­ vorrichtung (7) eingestellt ist.
7. Rollschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange (3) an ihrem oberen Ende mit dem Bremselement (4) einstellbar verbunden und durch eine Druckfeder (8) distanziert ist.
8. Rollschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremselement (4) gegenüber den Radlagerwangen (5, 16, 18) mit horizontal formschlüssige Verbin­ dungen herstellenden Elementen (9, 11) abgestützt ist.
9. Rollschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippachse (2') winkel­ förmig fortgesetzt ausgebildet ist und Lagerstellen besitzt, welche als Kugelpfannen geformt sind.
10. Rollschuh nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstangen (3') am Ende Kugeln aufweisen, mit welchen sie, in Verbindung mit der Kippachse (2'), Gelenke bilden.
11. Rollschuh nach Ansprüchen 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstan­ gen (3') in Rohrachsen (28) geführt sind.
12. Rollschuh nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrachsen (28) in den Lagerdurchbrüchen (22) der Radlagerwangen (16) des am Schuh (17) befestig­ ten Fahrgestelles gelagert sind und mittels Muttern (29) die Räder (15) und die Rohrachsen (28) axial befestigt sind.
13. Rollschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die winkelförmige Fort­ bildung der Kippachse (2') zwischen der Gelenkkugel (3') und dem verdickten Ende der Rohrachse (28) angeordnet ist.
14. Rollschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder (15) mit Bremsbelägen (39) versehen sind.
15. Rollschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremselement als Scheibe (4') ausgebildet und koaxial sowie axial beweglich auf der Rohrachse (28) zwischen Rad (15) und Wange (16) angeordnet ist.
16. Rollschuh nach Ansprüchen 1 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Brems­ scheibe (4') mit Fortsätzen (27) versehen ist, welche durch Durchbrüche (38) in den Wangen (16) an die Außenseite der Wange (16) ragen.
17. Rollschuh nach Anspruch 1 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit zur Ra­ dachse (15) und zu den Fortsätzen (27) koaxiale Bohrungen aufweisendes Stütze­ lement (32) an der Außenseite der Mutter (29) anliegt.
18. Rollschuh nach Anspruch 1, 16, 17, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit zur Ra­ dachse (15) und zu den Fortsätzen (27) koaxiale Bohrungen aufweisendes Joch (31) am Schraubende der Zugstange (3') von einer Mutter (35) abgestützt ist.
19. Rollschuh nach Anspruch 1, 16, 17, 18, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Stützelement (32) und dem Joch (31) zwei unterschiedlich starke Druckfedern (33, 37), von einer Mutter (34) getrennt, angeordnet sind.
20. Rollschuh nach Anspruch 1, 17, 18, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Stützelement (32) und dem Joch (31) koaxial zur Zugstange (3') ein Distanzstück (30) und eine Druckfeder (36) angeordnet sind.
21. Rollschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremsbetätigungs­ rad (1) auf der Kippachse (2') beweglich gelagert und von einer Druckfeder (40) ge­ gen ein Axialsicherungselement (23) gedrückt ist.
22. Rollschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bremselement (4'') koaxial sowie axial beweglich auf der Rohrachse (28) zwischen Rad (15) und Wan­ ge (16) angeordnet ist.
23. Rollschuh nach Anspruch 1, 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremselement (4'') mit Fortsätzen (45) versehen ist, welche durch Durchbrüche (46) in den Wan­ gen (16) an die Außenseite der Wange (16) ragen.
24. Rollschuh nach Anspruch 1, 22, 23, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit zur Rad­ achse (15) und zu den Fortsätzen (45) koaxiale Bohrungen aufweisendes Stützele­ ment (32) an der Außenseite der Mutter (44) anliegt.
25. Rollschuh nach Anspruch 1, 22, 23, 24, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stütz­ schild (41) auf der Rohrachse (28') zwischen Stützelement (32) und der winkelför­ migen Kippachse (2') angeordnet ist.
26. Rollschuh nach vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß ein einstell­ bares Element (42) in den Stützschild (41) formschlüssig eingreift.
DE1998100891 1998-01-13 1998-01-13 Einspuriger Rollschuh mit Radbremse Withdrawn DE19800891A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1998100891 DE19800891A1 (de) 1998-01-13 1998-01-13 Einspuriger Rollschuh mit Radbremse

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1998100891 DE19800891A1 (de) 1998-01-13 1998-01-13 Einspuriger Rollschuh mit Radbremse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19800891A1 true DE19800891A1 (de) 1999-07-15

Family

ID=7854430

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1998100891 Withdrawn DE19800891A1 (de) 1998-01-13 1998-01-13 Einspuriger Rollschuh mit Radbremse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19800891A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1123145A4 (de) * 1998-10-23 2002-10-16 Robert C Brandriff Bremssystem für rollschuhe
WO2014160146A1 (en) * 2013-03-13 2014-10-02 Batenburg Richard M In-line skate braking device
US20190299083A1 (en) * 2018-02-13 2019-10-03 K2 Sports, Llc Single-wall inline skate frame with box beam wall

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1123145A4 (de) * 1998-10-23 2002-10-16 Robert C Brandriff Bremssystem für rollschuhe
WO2014160146A1 (en) * 2013-03-13 2014-10-02 Batenburg Richard M In-line skate braking device
US9132337B2 (en) 2013-03-13 2015-09-15 Batmann Consulting, Inc. In-line skate braking device
US9844720B2 (en) 2013-03-13 2017-12-19 Batmann Consulting, Inc. In-line skate braking device
US20190299083A1 (en) * 2018-02-13 2019-10-03 K2 Sports, Llc Single-wall inline skate frame with box beam wall

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE29980183U1 (de) Automatischer Bremsmechanismus für einen Wagen
DE19857891A1 (de) Raupenfahrzeug
DE4424297A1 (de) Rover Board
DE3902547C2 (de)
DE2925555A1 (de) Rollereinrichtung, insbesondere zur fortbewegung von personen
DE19918605C1 (de) Rollstuhl mit einer Schiebehilfe
DE2916818C2 (de)
DE19800891A1 (de) Einspuriger Rollschuh mit Radbremse
DE4413537C2 (de) Fahrwerk für Hebezeuge
DE102007031237A1 (de) Kippwinkel-gelenktes Rollgerät mit versetzten Rollen
WO1998046318A1 (de) Einspuriger rollschuh
DE4209771A1 (de) Einspuriger Rollschuh
DE19640525C2 (de) Einspuriger Rollschuh mit geferderten Rollen
AT405613B (de) Bremse für rollschuhe, insbesondere einspurige rollschuhe
DE29610262U1 (de) Rollschuh mit in einer Linie hintereinander angeordneten Rollen
DE29612000U1 (de) Rollschuh
DE19706222C2 (de) Rollvorrichtung für Rollschuhe
EP0841081A2 (de) Rollschuh
DE19932425A1 (de) Bremssystem für Inline-Skates
DE19848907C2 (de) Bremse für Inline-Skate-Rollschuhe
DE29822943U1 (de) Bremsvorrichtung für einen Roller-Skate-Schuh o.dgl.
DE8229185U1 (de) Skiroller
DE9107661U1 (de) Sportgerät, insbesondere Rollski
DE3517618A1 (de) Vierspuriges vierrad pendelachssystem
DE3942682A1 (de) Kettenbahnwagen

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee
8170 Reinstatement of the former position
8139 Disposal/non-payment of the annual fee