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DE19750784A1 - Greifvorrichtung - Google Patents

Greifvorrichtung

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Publication number
DE19750784A1
DE19750784A1 DE1997150784 DE19750784A DE19750784A1 DE 19750784 A1 DE19750784 A1 DE 19750784A1 DE 1997150784 DE1997150784 DE 1997150784 DE 19750784 A DE19750784 A DE 19750784A DE 19750784 A1 DE19750784 A1 DE 19750784A1
Authority
DE
Germany
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gripping
gripping device
gripping arms
arms
support rod
Prior art date
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Granted
Application number
DE1997150784
Other languages
English (en)
Other versions
DE19750784C2 (de
Inventor
Ernst Minnieur
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vallourec Deutschland GmbH
Original Assignee
Mannesmann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmann AG filed Critical Mannesmann AG
Priority to DE1997150784 priority Critical patent/DE19750784C2/de
Publication of DE19750784A1 publication Critical patent/DE19750784A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19750784C2 publication Critical patent/DE19750784C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/62Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means comprising article-engaging members of a shape complementary to that of the articles to be handled
    • B66C1/66Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means comprising article-engaging members of a shape complementary to that of the articles to be handled for engaging holes, recesses, or abutments on articles specially provided for facilitating handling thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manipulator (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Greifvorrichtung mit einer Tragstange und einem daran befestigten Haltekörper, an dem mindestens zwei anlenk- und fixierbare Greifarme angeordnet sind, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Beim Verpacken von senkrecht stehenden achssymmetrischen Hohlkörpern, wie beispielsweise Zylinderlaufbuchsen in Kisten, deren Abstellfläche durch enge Pappquadrate unterteilt ist, entsteht das Problem, daß beim Absetzen der Hohlkörper mit einer herkömmlichen Greifvorrichtung diese sich nicht mehr öffnen läßt. Dies bedeutet ein mühsames, zeitaufwendiges manuelles Öffnen der Greifvorrichtung mit der Gefahr eines Quetschens der Hand. Das Problem verschärft sich, wenn zwei oder sogar drei Hohlkörper übereinander gestapelt werden. Dann erfolgt das Absetzen der Hohlkörper quasi in einem engen Schacht mit einer hohen Verletzungsgefahr.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Greifvorrichtung anzugeben, mit der in einfacher Weise achssymmetrische Hohlkörper, die an einem Ende einen Außenkragen oder eine umlaufende Nut aufweisen, angehoben und auch in enge Verpackungseinheiten ohne Verletzungsgefahr abgesetzt werden können.
Diese Aufgabe wird ausgehend vom Oberbegriff in Verbindung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Bestandteil von Unteransprüchen.
Erfindungsgemäß wird zum einen auf der Unterseite des Haltekörpers ein Zentrierkörper angeordnet, dessen Außenmaße etwas geringer sind als die Innenmaße des zu transportierenden Hohlkörpers. Dieser Zentrierkörper stellt sicher, daß die Enden der Greifarme zentrisch zur Achsmittellage des Hohlkörpers an der Kragenunterseite bzw. in der umlaufenden Nut zur Anlage kommen. Deshalb genügen für eine erste einfache Ausführungsform zwei einander gegenüberliegende Greifarme. Um die Greifsicherheit zu erhöhen, können auch drei oder vier symmetrisch über den Umfang verteilt liegende Arme angeordnet werden. Für die Verriegelung der L-förmig ausgebildeten Greifarme sind diese im Anlenkbereich mit einer nach oben sich erstreckenden Nase versehen. Diese Nasen wirken mit einer Fixierhülse zusammen, die axial verschiebbar auf der Tragstange angeordnet ist und auf dem den Greifarmen zugewandten Ende glockenartig erweitert ist.
Wird nun der mit der Greifvorrichtung angehobene Hohlkörper abgesetzt, dann werden durch das Absenken des Haltekörpers die Greifarme mindestens in die horizontale Lage gebracht und die Fixierhülse rutscht unter ihrem Eigengewicht über die Nasen. Beim Wiederanheben der Greifvorrichtung bleiben die Greifarme fixiert und die Greifvorrichtung kann ohne Probleme aus der Verpackungseinheit herausgehoben werden. Damit die Fixierung der Greifarme sichergestellt ist, schließt die oben liegende Schmalseite des langen Schenkels der Greifarme mit der außenliegenden schmalen Stirnfläche der Nase einen spitzen Winkel ein. Dieser Winkel ergibt im Zusammenwirken mit der glockenartigen Erweiterung der Fixierhülse eine Verkeilung, so daß beim Anheben der Tragstange die Greifarme in der fixierten Stellung bleiben.
Damit beim Handling mit der Greifvorrichtung die Oberfläche des möglicherweise mechanisch bearbeiteten Hohlkörpers nicht beschädigt wird, ist der Zentrierkörper vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt und die Kontaktstellen der Greifarme mit dem Hohlkörper sind mit Kunststoffplatten belegt.
Die Greifvorrichtung kann Hohlkörper mit verschiedenen Querschnitten und verschiedenen Abmessungen transportieren, da der Zentrierkörper, als auch die Greifarme auswechselbar angeordnet sind.
In der Zeichnung wird anhand eines Ausführungsbeispieles die erfindungsgemäß ausgebildete Greifvorrichtung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt in Richtung A-A in Fig. 2
Fig. 2 eine Draufsicht von Fig. 1.
In Fig. 1 ist in einem Schnitt und in Fig. 2 in einer Draufsicht ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäß ausgebildeten Greifvorrichtung 1 dargestellt. Diese besteht aus einer Tragstange 2 und einem daran befestigten Haltekörper 3. An diesen Haltekörper 3 sind in diesem Ausführungsbeispiel vier um je 90° versetzt angeordnete Greifarme 4, 4', 4'', 4''' angelenkt. Mit dieser Greifvorrichtung 1 können achssymmetrische Hohlkörper 5, die an einem Ende einen nach außen sich erstreckenden umlaufenden Kragen 6 aufweisen, angehoben und abgesetzt werden. Dazu ist erfindungsgemäß auf der Unterseite des Haltekörpers 3 auswechselbar ein Zentrierkörper 7 angeordnet, dessen äußerer Durchmesser 8 etwas geringer ist als der Innendurchmesser 9 des zu transportierenden Hohlkörpers 5. Die Greifarme 4-4''' sind L-förmig ausgebildet und weisen im Anlenkbereich eine nach oben sich erstreckende Nase 10-10''' auf. Die Tragstange 2 wird von einer auf ihr axial verschiebbaren Fixierhülse 11 umfaßt, die an dem dem Greifarm 4-4''' zugewandten einen glockenartig erweiterten Abschnitt 12 aufweist.
Der Haltekörper 3 weist entsprechend der Anzahl der Greifarme 4-4''' ein gabelartig ausgebildetes, nach außen sich erstreckendes Stegelement 13-13''' auf, wobei zwischen den zwei Gabeln des Stegelementes 13-13''' der Endbereich der Greifarme 4-4''' mittels eines durch das Stegelement 13-13''' und die Greifarme 4-4''' sich erstreckenden Stiftes 14-14''' angelenkt ist. Damit die Greifvorrichtung 1 mittels eines Hebezeuges erfaßt werden kann, ist am oberen Ende der Tragstange 2 eine Anschlagöse 15 angeordnet.
In Fig. 1 ist auf der rechten Hälfte die Greifvorrichtung 1 in Transportstellung und auf der linken Hälfte in Absetzposition dargestellt. Nachfolgend wird dazu der Verfahrensablauf erläutert. Die Greifvorrichtung 1 wird bei verriegelter Stellung der Greifarme 4-4''', d. h. die über die Nasen 10-10''' gestülpte Fixierhülse 11 verhindert ein Herunterschwenken der Greifarme 4-4''' über den zu transportierenden Hohlkörper 5 positioniert und beim Absenken der Vorrichtung der Zentrierkörper 7 in den Hohlkörper 5 eingefahren. Sobald die Greifarme 4-4''' mit den kurzen Schenkeln (17-17''') unterhalb des Kragens 6 des Hohlkörpers 5 sich befinden, wird von Hand die Fixierhülse 11 nach oben geschoben und die Greifarme 4-4''' schwenken nach innen. Beim Anheben kommen die kurzen Schenkel 17-17''' der Greifarme 4-4''' auf der Unterseite des Kragens 6 zur Anlage. Gesichert vor Verrutschen durch den Zentrierkörper kann der Hohlkörper 7 ohne Probleme transportiert werden. Beim Absenken des Hohlkörpers 7 in einen Transportbehälter setzt am Ende die untere Stirnseite des Hohlkörpers 5 auf dem Boden auf. Die Greifvorrichtung 1 wird weiter abgesenkt, so daß der lange Schenkel 16-16''' der Greifarme 4-4''' auf der oberen Stirnfläche des Hohlkörpers 5 zur Anlage kommt. Die Greifarme 4-4''' schwenken dabei nach oben, bis die Spitzen der Nasen 10-10''' in den Innenbereich des glockenartig erweiterten Abschnittes 12 der Fixierhülse fassen. Durch das Eigengewicht rutscht die Fixierhülse 11 weiter nach unten, bis sie auf dem langen Schenkel 16-16''' der Greifarme 4-4''' zur Anlage kommt. Beim Anheben der Tragstange 2 schwenken die Greifarme 4-4''' nach unten und die Spitzen der Nasen 10-10''' drücken auf die Innenwand der Fixierhülse 11. Infolge des spitzen Winkels zwischen Nase 10-10''' und langem Schenkel 16-16''' der Greifarme 4-4''' kommt es zu einer Verkeilung, so daß die Greifvorrichtung mit fixierten Greifarmen 4-4''' ohne Schwierigkeiten nach oben gezogen werden kann.

Claims (7)

1. Greifvorrichtung mit einer Tragstange und einem daran befestigten Haltekörper, an dem mindestens zwei anlenk- und fixierbare Greifarme angeordnet sind zum Heben und Absetzen von achssymmetrischen Hohlkörpern, die an einem Ende einen nach außen sich erstreckenden umlaufenden Kragen oder eine nach innen sich erstreckende umlaufende Nut aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite des Haltekörpers (3) auswechselbar ein Zentrierkörper (7) angeordnet ist, dessen Außenmaße (8) etwas geringer sind als die Innenmaße (9) des zu transportierenden Hohlkörpers (5) und die L-förmig ausgebildeten und einen langen (16-16''') und einen kurzen (17-17''') Schenkel aufweisenden Greifarme (4-4''') im Anlenkbereich eine nach oben sich erstreckende Nase (10-10''') aufweisen und die Tragstange (2) von einer axial auf ihr verschiebbaren Fixierhülse (11) umfaßt wird, die an dem dem Greifarm (4-4''') zugewandten Ende mit einem glockenartig erweiterten Abschnitt (12) versehen ist.
2. Greifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obenliegende Schmalseite des langen Schenkels (16-16''') der Greifarme (4-4''') mit der außenliegenden schmalen Stirnfläche der Nase (10-10''') einen spitzen Winkel einschließt.
3. Greifvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei horizontaler Lage der Greifarme (4-4''') die beiden gegenüberliegenden Nasen (10, 10'' bzw. 10', 10''') in Höhe der Nasenspitzen einen Abstand aufweisen, der gleich ist der lichten Weite des glockenartig erweiterten Abschnittes (12) der Fixierhülse (11).
4. Greifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrierkörper (7) aus Kunststoff gefertigt und mit dem Haltekörper (3) verschraubbar ist.
5. Greifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem zu transportierenden Hohlkörper (5) in Kontakt tretenden Bereiche der Greifarme (4-4''') mit Kunststoffplatten belegt sind.
6. Greifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß symmetrisch über den Umfang verteilt vier Greifarme (4-4''') angeordnet sind.
7. Greifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifarme (4-4''') mittels Stifte (14-14''') auswechselbar am Haltekörper (3) angeordnet sind.
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