DE19743637A1 - Hochwasserabsicherung für Baukörper - Google Patents
Hochwasserabsicherung für BaukörperInfo
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Description
Es ist bekannt, das Baukörper durch Hochwasser erheblichen Schaden erleiden können.
Nicht nur das schlammförmige Massen in Keller, Wohnräume, Garagen oder sonstige
Lagerhallen eindringen können, sondern das auch nach dem Abfließen des Hochwassers
starke bakterielle Verunreinigungen am Baukörper selbst zurückbleiben die eine Gefährdung
für Menschen, Tiere oder auch lagernde Ware, insbesondere Lebensmittel darstellen.
Es ist festgestellt worden, das bei Baukörpern die durch Überschwemmungen in
Mitleidenschaft gezogen wurden, bis zu 10× mehr pilzförmige Ansätze im Baukörper
entstanden sind als in einer Biotonne. Normalerweise dürften sich dort keine Menschen bis zur
restlosen Reinigung und Denaturierung des Hauses aufhalten.
Um dieses zu vermeiden wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, den zu schützenden
Baukörper mit einer aufzieh- und/oder aufblähbaren wasserdichten elastisch und gleichzeitig
dehnbaren Haut zu versehen.
Diese Haut kann gänzlich beim Beginn des Fundamentes bereits unter der Fundamentplatte
angesetzt werden und dann mit einer unterhalb der Fundamentplatte herauskragenden
Dichtrandamierung versehen werden, wobei an diesen Dichtrand eine weitere Dichthaut
angeschweißt oder mechanisch dichtend verbunden werden kann, die denaturierend wirkt,
d. h. nicht durch Ungeziefer angefressen, zerstört oder belastet wird, so daß sie z. B. in einer
Rinne um den gesamten Baukörper gefaltet abgelegt sein kann um dann wenn das
Hochwasser droht durch eine Blähkörpertechnik z. B. Rippen die auf der Folie aufgesetzt sind
die mit Druckluft über einen kleinen Kompressor oder aber mit normal anstehendem
Leitungswasser gefüllt werden und sich dann aufgrund der streckenden Bewegung des
ausdehnenden Füllmediums nach oben um den Baukörper anschmiegen auch dann wenn
Treppen oder sonstige Einfahrten mit überbrückt werden so ist das in der Auslegung der Haut
zu berücksichtigen und umschließt somit den gesamten Baukörper in Höhe von z. B. 2, 3 oder
auch 4 m, so daß eine absolute Gewähr gegen Wassereindringen in den Baukörper gegeben
ist.
Diese wasserabdichtende Haut ist vorzugsweise mit einem gummiförmigen Charakter
versehen, d. h. sie kann sich ausdehnen ohne das sie zerreißt.
Eine weitere erfindungsgemäße Eigenschaft ist dadurch gewährleistet, das bereits bei
bestehenden Häusern, eine um das Haus oder um den Baukörper nicht aufschwemmbare
Rinne angesetzt ist, die mit einem gefalteten hautförmigen elastischen bakteriziden
abdichtenden Körper versehen ist, wobei dieser Körper an der Rinne selbst durch
mechanische dichtende Verbindungen über Lippen und Schraubverbindungen angedockt sein
kann oder aber die Rinne selbst hat eine innen Kunststoff- und/oder Gummiamierung, so daß
mit der abdichtenden Haut verschweißt, verklebt oder sonst wie nach den Regeln der Technik
verbunden werden kann.
In Rippen die dann auf dieser Haut aufgesetzt sind, z. B. aufgeschweißt und auch flexibel sind
wird z. B. mit 0,1 oder 0,2 bar als Beispiel über einen Druckminderer das Medium von einem
Kompressor und einer Hauswasserleitung in diese Rippen eingeführt und der hautförmige
Körper zieht sich somit automatisch zur Abdichtung an den Baukörper hoch.
Blendläden oder scharfe Kanten müssen natürlich durch entsprechende nicht kantige Körper
verwendet werden, so daß die Haut ohne Schaden daran hoch geschoben oder hochgezogen
werden kann.
Selbstverständlich kann diese Haut auch durch mechanische Hilfsmittel hochgezogen werden
oder sogar bei kleineren Einfamilienhäusern von Hand aus hochgezogen werden.
Erfindungsgemäß ist diese abdichtende Haut bakterizid ausgebildet so daß negative Einflüsse
durch Tiere und Bakterien, Pilze und dergleichen nicht gegeben sind.
Die Rinne rund um das Haus muß denaturierend ausgeführt sein, damit nicht Ungeziefer in die
Ablagerungen eindringt und/oder Wasser dort Anlaß gibt für bakterielle bzw. keimbildende
Belastungen für Mensch, Tier und somit für die Gesundheit.
In der Abbildung (A) ist dargestellt
mit (1) die Fundamentplatte eines Einfamilienhauses
mit (2) die abdichtende Haut die erfindungsgemäß unter der Fundamentplatte angesetzt ist und dann am Hauskörper hochgezogen werden kann.
mit (1) die Fundamentplatte eines Einfamilienhauses
mit (2) die abdichtende Haut die erfindungsgemäß unter der Fundamentplatte angesetzt ist und dann am Hauskörper hochgezogen werden kann.
In der Abbildung (B) ist dargestellt
mit (2) die dehnbar ausgebildete Dichthaut im Ruhezustand
mit (3) die Dichtrinne welche die Lagerhalle umschließt und die gleichzeitig als Deponierrinne für die elastischen ausgebildete Dichthaut dient
mit (4) die stark dehnbar ausgebildete Dichthaut die bei Hochwasseralarm hochgezogen ist oder durch eigene Druckluft oder Wasserdruckstege hochgefahren werden kann mit (5) der Baukörper einer Lagerhalle.
mit (2) die dehnbar ausgebildete Dichthaut im Ruhezustand
mit (3) die Dichtrinne welche die Lagerhalle umschließt und die gleichzeitig als Deponierrinne für die elastischen ausgebildete Dichthaut dient
mit (4) die stark dehnbar ausgebildete Dichthaut die bei Hochwasseralarm hochgezogen ist oder durch eigene Druckluft oder Wasserdruckstege hochgefahren werden kann mit (5) der Baukörper einer Lagerhalle.
Diese in der Zeichnung dargestellte Hochwasserschutzvorrichtung ist insbesondere für aus
Fertigteilen hergestellte Häuser bzw. Baukörper gedacht, da diese an den Verbindungsstellen
durch Hochwasser in der Regel unterflutet oder durch Druckeinflüsse bakterizid benachteiligt
sind.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die vorstehend im einzelnen beschriebenen und
dargestellten Ausbildungsformen beschränkt, sondern es sind zahlreiche Abänderungen
möglich, ohne jedoch von dem Grundgedanken abzuweichen, eine abdichtende Haut
unterhalb oder am untersten Punkt des Baukörpers oder eine den Baukörper umschließenden
Rinne anzusetzen die bei Hochwasser hochgezogen wird und somit den Baukörper vor dem
negativen Einfluß von Hochwasser zu schützen, wobei diese dichtende elastisch verformbare
und stark dehnbare Haut bakterizid ausgeführt ist um während der Lagerung und auch
während des Hochwassers und nach dem Hochwasser Keimen, Bakterien vor dem Fall zu
warnen.
Claims (4)
1. Verfahren zur Abdichtung von Baukörpern dadurch gekennzeichnet, das die abdichtende
Vorrichtung aus einer elastischen bakteriziden Haut besteht die vorzugsweise bei
Neuerstellung eines Baukörpers unter dem Baukörper selbst d. h. unter der Fundamentplatte
sofort mit eingesetzt wird und kragförmige Ansätze unter der Fundamentplatte herausragen
und mittels verschweißen oder mechanischer abdichtender Verbindung mit einem
hautförmigen Körper das Haus umschließt, wobei diese haufförmige Körper im faltartigen
Verhalten am unteren Baukörper endet in einer Rinne oder in einer besonderen dafür
vorgesehenen landschaftlich schön angelegten Vertiefung eingelagert ist und
erfindungsgemäß bakterizid wirkend und/oder deckelförmige Überlagerungen abgedichtet in
einer nicht aufschwemmbaren Rinne und/oder in einer grabenförmigen Vertiefung so
eingelagert ist, das bei Hochwasseralarm die Haut hochgezogen werden kann z. B. über eine
Lagerhalle und/oder Ein- oder Mehrfamilienhäuser oder erfindungsgemäß durch
blähkörperförmige Ansätze, Verrippungen und dergleichen durch Druckwasser aus dem
Leitungswasser und/oder Druckluft aufgebläht werden kann, so daß diese Blähkörper die Haut
automatisch am zu schützenden Baukörper hochziehen.
2. Vorrichtung zur Abdichtung von Baukörpern nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, das
der abdichtende Körper aus einer Dichtvorrichtung am tiefsten Punkt des Gebäudes versehen
ist, die am Baukörper selbst abdichtend mechanisch angebracht werden kann und durch
eigens im Abdichtungskörper angesetzte aufblähbare Aussteifungsrippen und Heberippen
versehen wird und der Baukörper auch im Bereich von Treppen, Eingängen usw. durch seine
großzügig ausgelegte und elastisch wirkende stark dehnbare gummiförmigen Haut sich den
beliebig geformten Baukörper anpassen kann.
3. Vorrichtung zur Abdichtung von Baukörpern nach Anspruch 1-2 dadurch gekennzeichnet, das
die Vorrichtung am tiefsten Punkt des Baukörper mit einer nicht aufschwemmbaren Rinne
versehen wird, die im Boden gelagert ist und selbst bakterizid wirkt zur Deponierung der mit
der Bodenrinne versehenen abdichtenden Baukörperhaut verbunden ist.
4. Vorrichtung zur Abdichtung von Baukörpern nach Anspruch 1-3 dadurch gekennzeichnet,
das die Vorrichtung auch mit angesetzten Ösen und Haken versehen kann an denen man zum
Stand der Technik herkömmlichen Hub- und/oder Zugeinrichtungen, Hebezeugen und
dergleichen diese dichtende Haut sukzessiv um den Baukörper hochziehen kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19743637A DE19743637A1 (de) | 1997-10-02 | 1997-10-02 | Hochwasserabsicherung für Baukörper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19743637A DE19743637A1 (de) | 1997-10-02 | 1997-10-02 | Hochwasserabsicherung für Baukörper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19743637A1 true DE19743637A1 (de) | 1999-04-29 |
Family
ID=7844435
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19743637A Withdrawn DE19743637A1 (de) | 1997-10-02 | 1997-10-02 | Hochwasserabsicherung für Baukörper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19743637A1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19942415A1 (de) * | 1999-09-02 | 2001-03-29 | Max Richter | Herstellung von wasserdichten Kellerneubauten aus Mauerwerk durch Umschließung mit Kautschukfolie |
| DE10005351A1 (de) * | 2000-02-08 | 2001-08-09 | Frank Sagenschneider | Fundamentabdichtung durch Kautschukplane |
| GB2371587A (en) * | 2001-01-26 | 2002-07-31 | Ralph Victor Round | Flood protection system |
| DE10146248A1 (de) * | 2001-09-20 | 2003-04-17 | Bernd Manzke | Überflutungsschutzvorrichtung für ein Gebäude |
| DE20219442U1 (de) | 2002-12-16 | 2003-08-07 | Kerl, Jürgen, Dr., 75180 Pforzheim | Hochwasserschutzsystem für Gebäude |
| CN102011506A (zh) * | 2010-11-23 | 2011-04-13 | 昆明理工大学 | 建筑物防洪浮力装置 |
-
1997
- 1997-10-02 DE DE19743637A patent/DE19743637A1/de not_active Withdrawn
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19942415A1 (de) * | 1999-09-02 | 2001-03-29 | Max Richter | Herstellung von wasserdichten Kellerneubauten aus Mauerwerk durch Umschließung mit Kautschukfolie |
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| DE10146248A1 (de) * | 2001-09-20 | 2003-04-17 | Bernd Manzke | Überflutungsschutzvorrichtung für ein Gebäude |
| DE20219442U1 (de) | 2002-12-16 | 2003-08-07 | Kerl, Jürgen, Dr., 75180 Pforzheim | Hochwasserschutzsystem für Gebäude |
| CN102011506A (zh) * | 2010-11-23 | 2011-04-13 | 昆明理工大学 | 建筑物防洪浮力装置 |
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