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DE19942415A1 - Herstellung von wasserdichten Kellerneubauten aus Mauerwerk durch Umschließung mit Kautschukfolie - Google Patents

Herstellung von wasserdichten Kellerneubauten aus Mauerwerk durch Umschließung mit Kautschukfolie

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Publication number
DE19942415A1
DE19942415A1 DE1999142415 DE19942415A DE19942415A1 DE 19942415 A1 DE19942415 A1 DE 19942415A1 DE 1999142415 DE1999142415 DE 1999142415 DE 19942415 A DE19942415 A DE 19942415A DE 19942415 A1 DE19942415 A1 DE 19942415A1
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DE
Germany
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buildings
parts
dollar
groundwater
upper edge
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1999142415
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English (en)
Inventor
Max Richter
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to EP00118803A priority patent/EP1081291A3/de
Publication of DE19942415A1 publication Critical patent/DE19942415A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D31/00Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution
    • E02D31/02Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution against ground humidity or ground water
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D2250/00Production methods
    • E02D2250/0023Cast, i.e. in situ or in a mold or other formwork
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D2300/00Materials
    • E02D2300/0001Rubbers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Building Environments (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)
  • Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)

Abstract

Verfahren zum Schutz von neu zu errichtenden unter der Geländeoberkante befindlichen Gebäuden und Gebäudeteilen gegen Grund- und/oder Sickerwasser. DOLLAR A Zum Schutz gegen Eindringen von Grundwasser werden die sich unter der Geländeoberkante befindenden Gebäude bzw. Gebäudeteile in Form einer sogenannten weißen Wanne aus wasserdichtem Beton erstellt, was insbesondere wegen der erforderlichen Schalungsarbeiten einen großen Aufwand mit sich bringt. Gegen Eindringen von Sickerwasser wird die Außenwand mit einer wasserabweisenden Außenhaut, beispielsweise einem Zementputz mit Kaltbitumenanstrich versehen und werden gegebenenfalls zusätzliche Dränagemaßnahmen vorgesehen, was ebenfalls hohen Aufwand bedeutet, häufig aber nicht die erwartete Sicherheit bietet. DOLLAR A Eine EPDM-Kautschukfolie wird vor der Herstellung der Betonbodenplatte in die äußere Schalung diese nach außen überkragend eingelegt und nach der Errichtung der Außenmauern diese bis zum oberen Rand der Höhe der Geländeoberkante bedeckend angeordnet, am oberen Mauerrand mechanisch befestigt und als allseits dichte wannenförmige Umhüllung dicht verschweißt. DOLLAR A Das Verfahren ist anwendbar für neu zu errichtende sich unter der Geländeoberkante befindende Teile von Bauten jeglicher Art.

Description

Grundsätzliches
Kellerräume und andere im Erdreich neu zu errichtende Gebäude und Gebäudeteile sollen durch die neu entwickelte Bauweise gegen von außen eindringendes Grund- oder Sickerwasser geschützt werden.
Nach dem heutigen Stand der Technik gelingt dieser Schutz bei anstehendem Grundwasser nur durch die Erstellung einer sog. weißen Wanne, d. h. der gesamte Keller wird in wasserdichtem Beton und zusätzlichen aufwendigen Abdichtungsmassnahmen ausgeführt.
Gegen Sickerwasser ist das Aufbringen einer wasserabweisenden Außenhaut erforderlich, wobei das auftretende Wasser mittels einer Dränage abgeführt werden muß. Die wirksame Entsorgung dieses Dränagewassers scheitert im allgemeinen an den einschlägigen behördlichen Bestimmungen.
Sowohl die aufwendige Erstellung einer weißen Wanne, als auch die Problematik der Dränagewasser­ beseitigung entfällt durch die Anwendung des neu entwickelten Verfahrens.
Die Abdichtung bei dem neuen Verfahren entsteht durch die Verwendung einer Kautschukfolie, die das Bauwerk bis zur Oberkante des umgebenden Geländes komplett umschließt.
Arbeitsablauf
Nach dem Erdaushub wird das Planum wie üblich hergestellt. Danach wird eine Sauberkeitsschicht aus Sand, oder aus 20 mm starken Hartschaumplatten o. ä. bzw. bei wärmegedämmten Keller­ geschossen aus 45 mm starken Hartschaumplatten o. ä. hergestellt. Danach wird die äußere Schalung erstellt.
Nun erfolgt der Einbau der Schutzfolie in einem Stück, wobei entweder die später an den Außen­ wänden hochzuziehenden Folienteile aufgerollt seitlich neben der Schalung zwischengelagert werden, (Abb. 1, Var. 2) oder diese Seitenteile zur späteren Montage getrennt angeliefert werden. (Abb. 1, Var. 1) Danach wird die Bodenplatte incl. der erforderlichen Bewehrung aus Fließbeton oder Transportbeton hergestellt. (Abb. 1)
Nach dem Abbinden der Bodenplatte kann das Kellergeschoss entweder in herkömmlicher Bauweise aus Gasbetonsteinen, Bimssteinen oder Ziegelmauerwerk erstellt werden. Vorzugsweise wird in dem hier neu entwickelten Verfahren ein Planziegel verwendet, der mittels eines Dünnbettmörtels in einer Art Klebetechnik verarbeitet wird. (Abb. 2)
Nach Fertigstellung des Kellermauerwerks wird die seitliche Folie angebracht, wobei entweder die seit­ lich gelagerten Folienteile an den Außenwänden hochgerollt (Abb. 2, Var. 2) und am oberen Rand mechanisch befestigt werden, oder die Seitenteile werden zunächst am oberen Rand mechanisch befestigt (Abb. 2, Var. 1) und am unteren Rand mit der Bodenfolie verschweißt.
Vor dem Verfüllen des Arbeitsraumes werden die Kellerwände zum Schutz der Dichtungsfolie beim Wiederverfüllen mit einer Noppenbahnbespannung gegen Beschädigung umspannt. (Abb. 2)
Nach dem Verfüllen kann dann die Kellerdecke aus Ortbeton, Fertigteilen oder anderen Materialien erstellt werden.
Verwendete Folie
Folie aus EPDM-Kautschuk unkaschiert nach DIN 7864 ohne gesundheitsgefährdende Emission und
  • - Deponierbarkeit, Deponieklasse 3 (Deponie für Siedlungsabfälle)
  • - Durchwurzelungsfestigkeit nach FLL Richtlinien, pflanzenverträglich
  • - DIN 16726
Thermofast-Fügetechnik am Arbeitsplatz (Abb. 3)
Eckverstärkungen aus vorgefertigten EPDM-Kautschukteilen auf der Baustelle verschweißt od. werks­ seitig vormontiert. (Abb. 3)
Vorteile
Bei anstehendem Grundwasser ist die mit erheblichen Zusatzkosten verbundene Herstellung einer sog. weißen Wanne aus wasserundurchlässigem Beton nicht mehr erforderlich. Dadurch kann ein Kel­ ler ohne besonderen zusätzlichen Aufwand aus vollwärmeschutzfähigem Mauerwerk erstellt werden. Zum Schutz gegen Sickerwasser entfallen die üblichen und in vielen Fällen nicht dauerhaft wirkenden Isolierungsmaßnahmen, wie z. B. Zementaußenputz mit Kaltbitumenanstrich, oder Bitumendickbe­ schichtung auf einem Voranstrich.
Die Ausbildung einer Hohlkehle am unteren Mauerwerksrand zur Ableitung des Sickerwassers in eine Dränage entfällt.
Auf eine Ringdränage kann grundsätzlich verzichtet werden, wobei dann auch die Problematik bez. des Verbleibs des Dränagewassers grundsätzlich entfällt.
Die Kostenersparnis gegenüber der weißen Wanne liegen bei einem Einfamilienhaus in einer Größen­ ordnung ab 15.000,00 DM.
Im Vergleich zum herkömmlich gegen Sickerwasser geschützten Keller entstehen durch die verein­ fachte Bauweise und den Wegfall der Dränagen ebenfalls Minderkosten.

Claims (2)

1. Herstellung von gemauerten Neubaukellern mit Abdichtung bis Oberkante Erdreich gegen eindringendes Grund- oder Sickerwasser aus vorkonfektionierter Kautschukfolie und vorgefertigten Formteilen.
2. Neubaukeller nach Anspruch 1, bei dem die vorkonfektionierten Kautschukteile vor Ort mittels Thermofast- Fügetechnik verbunden werden.
DE1999142415 1999-09-02 1999-09-02 Herstellung von wasserdichten Kellerneubauten aus Mauerwerk durch Umschließung mit Kautschukfolie Withdrawn DE19942415A1 (de)

Priority Applications (2)

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DE1999142415 DE19942415A1 (de) 1999-09-02 1999-09-02 Herstellung von wasserdichten Kellerneubauten aus Mauerwerk durch Umschließung mit Kautschukfolie
EP00118803A EP1081291A3 (de) 1999-09-02 2000-08-31 Verfahren zum Schutz von Kellerbauten gegen Grund- und Sickerwasser

Applications Claiming Priority (1)

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DE1999142415 DE19942415A1 (de) 1999-09-02 1999-09-02 Herstellung von wasserdichten Kellerneubauten aus Mauerwerk durch Umschließung mit Kautschukfolie

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19942415A1 true DE19942415A1 (de) 2001-03-29

Family

ID=7920930

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DE1999142415 Withdrawn DE19942415A1 (de) 1999-09-02 1999-09-02 Herstellung von wasserdichten Kellerneubauten aus Mauerwerk durch Umschließung mit Kautschukfolie

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EP (1) EP1081291A3 (de)
DE (1) DE19942415A1 (de)

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Also Published As

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EP1081291A2 (de) 2001-03-07
EP1081291A3 (de) 2002-11-27

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