DE19732542A1 - Anlegeleiter - Google Patents
AnlegeleiterInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06C—LADDERS
- E06C7/00—Component parts, supporting parts, or accessories
- E06C7/48—Ladder heads; Supports for heads of ladders for resting against objects
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06C—LADDERS
- E06C1/00—Ladders in general
- E06C1/02—Ladders in general with rigid longitudinal member or members
- E06C1/32—Ladders with a strut which is formed as a ladder and can be secured in line with the ladder
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E06C—LADDERS
- E06C1/00—Ladders in general
- E06C1/02—Ladders in general with rigid longitudinal member or members
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E06C7/00—Component parts, supporting parts, or accessories
- E06C7/42—Ladder feet; Supports therefor
- E06C7/44—Means for mounting ladders on uneven ground
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Ladders (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Anlege-Leiter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Leitern sind allgemein bekannt. Weiterhin ist aus dem DE-GM 88 07 442
eine Sicherheitsleiter bekannt, die zumindest ein stabförmiges Glied auf
weist, das von der Leiterebene aus rechtwinklig absteht. Will man eine derartige
Leiter beispielsweise an eine Hauswand mit Vollwärmeschutz oder an eine
andere Fläche geringerer Festigkeit anlegen, so ist daran nachteilig, daß der
artige Flächen beschädigt werden können. Aus der DE 28 51 987 C2 ist eine
Stützvorrichtung für Leitern mit zwei Stützen, welche mit Sprossen der Leiter
mittels Verbindungseinrichtungen verbindbar sind, die zwei Paare gegenseitig
zwei Sprossen der Leiter aufnehmende Verbindungsteile bilden, welche von je
einem Stab mit in dessen Längsrichtung veränderbarerem Abstand getragen
werden, wobei die Stäbe längenveränderbar sind, bekannt. Nachteilig hierbei ist,
daß die Vorrichtung ziemlich teileaufwendig und kompliziert in der Handhabung
ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine Leiter der eingangs
genannten Art dahingehend zu verbessern, daß eine Leiter geschaffen wird, die
ein schonendes und flexibles An- und Auflegen bei empfindlichen Bauteilen bei
gleichzeitig sicherem Stand ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Man erkennt, daß die Erfindung jedenfalls dann verwirklicht ist, wenn das obere
Ende einer Anlegeleiter ein angelenktes und arretierbares Stützorgan mit
mindestens einer Stützpartie aufweist, die sicherstellt, daß der von der Leiter
herrührende Druck auf eine möglichst große Fläche verteilt wird bzw. auf druck
aufnehmende und dabei nicht zerstörbare Teile des Objekts, an dem sich die
Leiter abstützt, weitergeleitet wird. Durch die gelenkige Verbindung kann der
Abstand der Leiter vom Objekt nach Bedarf eingestellt werden, während die
Stützpartie die Funktion einer optimalen Druckübertragung erfüllt.
Weitere zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung gehen aus
den Unteransprüchen hervor.
Vorteilhaft ist es, daß an einem Ende der Leiter im wesentlichen parallel zu den
Sprossen ein Querbalken angeordnet ist, denn dadurch wird die
Flächenpressung im Bereich der Auflagestelle im Vergleich zu bisher bekannten
Leitern reduziert.
Um die Handhabung der Leiter beim Anlegen an kritische Bauteile zu
verbessern, ist gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung der Querbalken
mit elastischem Material versehen. Dies ist insbesondere mittels einer
Schaumstoffummantelung realisiert. Ein derart elastisch ausgestalteter
Querbalken gleicht eventuelle Unebenheiten ebenso aus, wie er
Spannungsspitzen vermeidet, da durch die Nachgiebigkeit Einpunktauflagen
vermieden werden. Die vorteilhafte Verwendung der Leiter, insbesondere an
senkrechten und geneigten Flächen wird hierdurch garantiert.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der
Querbalken im wesentlichen das Ein- bis Vierfache der Länge einer Sprosse
umfaßt. Auf diese Weise wird die Flächenpressung weiter verringert. Es ist
ebenfalls denkbar, je nach Einsatzzweck, unterschiedlich lange bzw. mit
unterschiedlichem Durchmesser versehene Querbalken einzusetzen.
In einer anderen vorteilhaften Weiterbildung ist vorgesehen, daß jeder Holm ein
weiteres Gelenk aufweist. Diese korrespondierenden Gelenke, die ein
Gelenkpaar der Leiter bilden, ermöglichen den flexiblen Einsatz der Leiter in der
Weise, daß durch unterschiedliche Winkelstellungen der Gelenkpaarungen
unterschiedliche Abstände der Leiter zur Anstellwand bzw. -fläche realisierbar
sind.
Weiter kann man vorteilhafterweise vorsehen, daß die Leiter zwei weitere
mittels Sprossen verbundene zweite Holme aufweist, die parallel zu den ersten
Holmen verschieb- und arretierbar angeordnet sind. Durch diese Ausgestaltung
erhält die Anlegeleiter eine weitere Funktion, nämlich die der Schiebeleiter, was
die Flexibilität der Leiter weiter erhöht.
Weiter kann man vorteilhafterweise vorsehen, daß an dem anderen, dem
Querbalken entgegengesetzten Ende der Leiter ein Unebenheiten ausgleichendes
Element angeordnet ist. Durch diese Maßnahme wird der Einsatz der Leiter nicht
nur noch flexibler, er wird auch sicherer. Ein Aufstellen der Leiter sowohl in
unebenem Gelände als auch in Hanglagen ist möglich.
Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1a eine Seitenansicht der ausgestreckten Leiter,
Fig. 1b eine Draufsicht der ausgestreckten Leiter,
Fig. 2a eine Seitenansicht der angelegten Leiter mit erster
abgewinkelter Gelenkpaarung,
Fig. 2b eine Draufsicht der angelegten Leiter mit erster
abgewinkelter Gelenkpaarung,
Fig. 3a eine Seitenansicht der angelegten Leiter mit zweiter
abgewinkelter Gelenkpaarung,
Fig. 3b eine Draufsicht der angelegten Leiter mit zweiter
abgewinkelter Gelenkpaarung,
Fig. 4a eine Seitenansicht der Leiter mit zwei abgewinkelten
Gelenkpaarungen,
Fig. 4b eine Draufsicht der Leiter mit zwei abgewinkelten
Gelenkpaarungen,
Fig. 5a eine Seitenansicht der zusammengelegten Leiter und
Fig. 5b eine Draufsicht der zusammengelegten Leiter.
In den Figuren ist eine Anlage-Leiter mit jeweils zwei Holmenpaaren und
Sprossen 3 dargestellt. Die Holmenpaare bestehen aus jeweils zwei ersten
Holmen 1 und jeweils zwei zweiten Holmen 2. Am oberen Ende der Holme 1 ist
ein Stützorgan S mit einem Stützpartie 5 angeordnet, die zu dem Holmenpaaren
mit Abstand angeordnet werden kann. Das Stützorgan S ist in bezug auf die
Holme 1, 2 verschwenkbar und arretierbar. Die flächige oder linienförmige
Stützpartie 5 erstreckt sich quer zu den Holmen 1, 2. Man erkennt, daß
insgesamt vier Gelenke 7 vorgesehen, die zum einen eine gelenkige Verbindung
zwischen dem Stützorgan S und den Leiterholmen 1 herstellen, zum anderen
sind auch die Teile des Stützorgans S miteinander gelenkig verbunden. Die
Gelenkachsen der Gelenke 5 verlaufen in etwa parallel zu den Sprossen 3 und
die Gelenke 7 sind separat arretierbar. Dabei beträgt der Schwenkwinkel der
Gelenke 7 mindestens 180°.
In Fig. 1a ist der erste Holm 1 der Leiter sowie der zweite Holm 2 dargestellt.
Die Sprossen 3 verbinden den ersten Holm 1 mit einem korrespondierenden
Holm 1, der in dieser Darstellung nicht sichtbar ist. Ebenso verbinden sieben
Sprossen 3 die zweiten Holme 2. Der am oberen Ende der Leiter 4 parallel zu
den Sprossen 3 angeordnete und als Stützpartie dienende Querbalken 5 ist von
elastischem Material 6 umgeben. Diese vorzugsweise aus Schaumstoff
gefertigte Ummantelung des Querbalken 5 gleicht Unebenheiten aus, wie sie
beispielsweise an Verputzen von Außenfassaden anzutreffen sind. Durch das
großflächige Aufliegen auf der betreffenden Fläche werden wegen den geringen
Flächenlasten Beschädigungen, insbesondere von Fassaden mit
Vollwärmeschutz, vermieden. Die in diesem Ausführungsbeispiel dargestellte
Leiter 4 weist vier Gelenke 7 auf, von denen lediglich zwei sichtbar sind. Am
unteren Ende der Leiter 4 befindet sich ein Element 8, das es ermöglicht,
eventuell auftretende Unebenheiten des Untergrunds auszugleichen. Mittels des
Längenveränderungselement 10 ist die relative Anordnung der ersten Holme 1
und der zweiten Holme 2 zueinander bestimmbar.
In Fig. 1b sind zwei erste Holme 1 einer Leiter 4 sowie zwei zweite Holme 2
aus Fig. 1a dargestellt. Die Sprossen 3 verbinden die ersten Holme 1 sowie die
zweiten Holme 2. Der am oberen Ende der Leiter 4 parallel zu den Sprossen 3
angeordnete Querbalken 5 ist von elastischem Material 6 umgeben. Diese
vorzugsweise aus Schaumstoff gefertigte Ummantelung des Querbalken 5
gleicht Unebenheiten aus, wie sie an Verputzen von Außenfassaden anzutreffen
sind. Durch das großflächige Aufliegen auf der betreffenden Fläche werden
wegen der geringen Flächenlasten Beschädigungen, insbesondere von Fassaden
mit Vollwärmeschutz, vermieden. Die in diesem Ausführungsbeispiel
dargestellte Leiter 4 weist vier Gelenke 7 auf. Am unteren Ende der Leiter 4
befindet sich ein Element 8, das es ermöglicht, eventuell auftretende
Unebenheiten des Untergrunds auszugleichen. Damit die Einstellung des
Elements 8 veränderbar und fixierbar ist, ist eine Feststellvorrichtung 9
vorgesehen, mit der ein Niveauausgleich auch an Hanglagen stufenlos möglich
ist. Die Verstellung des kreisbogenartigen aus einem Rohrstück geformten
Elements 8 erfolgt in diesem
Ausführungsbeispiel in der Weise, daß das Element 8, das in zwei Öffnungen,
die im Endbereich der Holme 2 angeordnet sind, aufgenommen wird, in die
Richtung von einem der Holme 2 hin- oder herbewegt wird. Mit dem an einem
zweiten Holm 2 befestigten Längenveränderungselement 10 ist die relative
Anordnung der ersten Holme 1 und der zweiten Holme 2 zueinander
bestimmbar.
In Fig. 2a ist ein erster Holm 1 einer Leiter sowie ein zweiter Holm 2
dargestellt. Die Sprossen 3 verbinden den ersten Holm 1 mit einem
korrespondierenden Holm 1. Ebenso verbinden Sprossen 3 die zweiten Holme 2.
Der am oberen Ende der Leiter 4 parallel zu den Sprossen 3 angeordnete
Querbalken 5 ist von elastischem Material 6 umgeben. Die in diesem
Ausführungsbeispiel dargestellte Leiter 4 weist aus Gelenken 7 bestehende
Gelenkpaarungen auf, wobei die obere abgewinkelt ist. Auf diese Weise
entspricht der Abstand der Leiter zur Wand im wesentlichen dem Maß zwischen
Querbalken 5 und oberen Gelenk 7. Wie im Ausführungsbeispiel dargestellt, ist
eine Dachrinne eines Hauses erreichbar, ohne daß die Leiter an der Dachrinne,
die üblicherweise die äußerste Begrenzung eines Daches darstellt, angelehnt
werden muß. Am unteren Ende der Leiter 4 befindet sich ein Element 8, das es
ermöglicht, eventuell auftretende Unebenheiten des Untergrunds auszugleichen.
Mittels des Längenveränderungselement 10 ist die relative Anordnung der
ersten Holme 1 und der zweiten Holme 2 zueinander bestimmbar.
In Fig. 2b handelt es sich um eine Draufsicht der angelegten Leiter mit erster
abgewinkelter Gelenkpaarung aus Fig. 2a, es sind zwei erste Holme 1 einer
Leiter 4 sowie zwei zweite Holme 2 dargestellt. Die Sprossen 3 verbinden die
ersten Holme 1 sowie die zweiten Holme 2. Der am oberen Ende der Leiter 4
parallel zu den Sprossen 3 angeordnete Querbalken 5 ist von elastischem
Material 6 umgeben. Diese vorzugsweise aus Schaumstoff gefertigte
Ummantelung des Querbalken 5 gleicht Unebenheiten aus. Die in diesem
Ausführungsbeispiel dargestellte Leiter 4 weist vier Gelenke 7 auf.
Am unteren Ende der Leiter 4 befindet sich ein Element 8, das es ermöglicht,
eventuell auftretende Unebenheiten des Untergrunds auszugleichen. Damit die
Einstellung des Elements 8 veränderbar und fixierbar ist, ist eine
Feststellvorrichtung 9 vorgesehen, mit der ein Niveauausgleich auch an
Hanglagen stufenlos möglich ist. Mit dem an einem zweiten Holm 2 befestigten
Längenveränderungselement 10 ist die relative Anordnung der ersten Holme 1
und der zweiten Holme 2 zueinander bestimmbar.
In Fig. 3a ist ein erster Holm 1 einer Leiter sowie ein zweiter Holm 2
dargestellt. Die Sprossen 3 verbinden den ersten Holm 1 mit einem
korrespondierenden Holm 1. Ebenso verbinden Sprossen 3 die zweiten Holme 2.
Der am oberen Ende der Leiter 4 parallel zu den Sprossen 3 angeordnete
Querbalken 5 ist von elastischem Material 6 umgeben. Die in diesem
Ausführungsbeispiel dargestellte Leiter 4 weist aus Gelenken 7 bestehende
Gelenkpaarungen auf, von denen die untere abgewinkelt ist. Auf diese Weise
entspricht der Abstand der Leiter zur Wand dem Maß zwischen Querbalken 5
und unterem Gelenk 7. Wie im Ausführungsbeispiel dargestellt wird, ist ein weit
herausragendes Dachende eines Hauses erreichbar, ohne daß die Leiter an z. B.
der Dachrinne angelehnt werden muß. Am unteren Ende der Leiter 4 befindet
sich ein Element 8, das es ermöglicht, eventuell auftretende Unebenheiten des
Untergrunds auszugleichen. In einem alternativen Ausführungsbeispiel ist auch
denkbar, daß das Element bezüglich seiner Lagerung kreisförmig verstellt
werden kann. Mittels des Längenveränderungselement 10 ist die relative
Anordnung der ersten Holme 1 und der zweiten Holme 2 zueinander
bestimmbar.
In Fig. 3b handelt es sich um eine Draufsicht der angelegten Leiter mit
abgewinkelter Gelenkpaarung aus Fig. 3a, wobei zwei erste Holme 1 einer
Leiter 4 sowie zwei zweite Holme 2 dargestellt werden. Die Sprossen 3
verbinden die ersten Holme 1 sowie die zweiten Holme 2. Der am oberen Ende
der Leiter 4 parallel zu den Sprossen 3 angeordnete Querbalken 5 ist von
elastischem Material 6 umgeben. Die Ummantelung des Querbalken 5 gleicht
Unebenheiten aus. Die in diesem Ausführungsbeispiel dargestellte Leiter 4 weist
vier Gelenke 7 auf. Am unteren Ende der Leiter 4 befindet sich ein Element 8,
das es ermöglicht, eventuell auftretende Unebenheiten des Untergrunds
auszugleichen. Damit die Einstellung des Elements 8 veränderbar und fixierbar
ist, ist eine Feststellvorrichtung 9 vorgesehen, mit der ein Niveauausgleich auch
an Hanglagen stufenlos möglich ist. Mit dem an einem zweiten Holm 2
befestigten Längenveränderungselement 10 ist die relative Anordnung der
ersten Holme 1 und der zweiten Holme 2 zueinander bestimmbar.
In Fig. 4a ist eine Leiter 4 zu sehen, die auf einer Dachfläche oder
beispielsweise auf einem Wintergarten, aufliegt, es ist ein erster Holm 1 einer
Leiter sowie ein zweiter Holm 2 dargestellt. Die Sprossen 3 verbinden den
ersten Holm 1 mit einem korrespondierenden Holm 1. Ebenso verbinden
Sprossen 3 die zweiten Holme 2. Der am oberen Ende der Leiter 4 parallel zu
den Sprossen 3 angeordnete Querbalken 5 ist von elastischem Material 6
umgeben. Die in diesem Ausführungsbeispiel dargestellte Leiter 4 weist aus
Gelenken 7 bestehende Gelenkpaarungen auf, von denen beide abgewinkelt
sind. Auf diese Weise sind auch Glasflächen oder Dachziegel erreichbar, die
sonst nur mit großem Aufwand zugänglich werden. Wie im Ausführungsbeispiel
dargestellt wird, ist eine weit herausragendes Dachende eines Hauses
übersteigbar, ohne daß die Leiter an z. B. der Dachrinne angelehnt werden muß.
Hierbei bietet sich an, beispielsweise bei Wintergärten, den schaumgummi
bewehrten Querbalken 5 an den Sparren anzulegen. Am unteren Ende der Leiter
4 befindet sich ein Element 8, das es ermöglicht, eventuell auftretende
Unebenheiten des Untergrunds auszugleichen. Mittels des
Längenveränderungselement 10 ist die relative Anordnung der ersten Holme 1
und der zweiten Holme 2 zueinander bestimmbar.
In Fig. 4b handelt es sich um eine Draufsicht der angelegten Leiter mit
abgewinkelter Gelenksprung aus Fig. 4a, wobei zwei erste Holme 1 einer
Leiter 4 sowie zwei zweite Holme 2 dargestellt werden. Die Sprossen 3
verbinden die ersten Holme 1 sowie die zweiten Holme 2. Der am oberen Ende
der Leiter 4 parallel zu den Sprossen 3 angeordnete Querbalken 5 ist von
elastischem Material 6 umgeben. Die Ummantelung des Querbalken 5 gleicht
Unebenheiten aus, so daß die Auflagekraft z. B. auf den Ziegeln eines Daches
minimiert wird um Schäden zu vermeiden. Die in diesem Ausführungsbeispiel
dargestellte Leiter 4 weist Gelenke 7 auf. Am unteren Ende der Leiter 4 befindet
sich ein Element 8, das es ermöglicht, eventuell auftretende Unebenheiten des
Untergrunds auszugleichen. Damit die Einstellung des Elements 8 veränderbar
und fixierbar ist, ist eine Feststellvorrichtung 9 vorgesehen, mit der ein
Niveauausgleich auch an Hanglagen stufenlos möglich ist. Mit dem an einem
zweiten Holm 2 befestigten Längenveränderungselement 10 ist die relative
Anordnung der ersten Holme 1 und der zweiten Holme 2 zueinander
bestimmbar.
In Fig. 5a ist eine zusammengelegte Leiter 4 zu sehen, die bisher in den
Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 1 bis 4 dargestellt worden ist, es ist
einer erster Holm 1 einer Leiter sowie ein zweiter Holm 2 dargestellt. Die
Sprossen 3 verbinden den ersten Holm 1 mit einem korrespondierenden Holm 1.
Ebenso verbinden Sprossen 3 die zweiten Holme 2. Der am oberen Ende der
Leiter 4 parallel zu den Sprossen 3 angeordnete Querbalken 5 ist von
elastischem Material 6 umgeben. Die in diesem Ausführungsbeispiel dargestellte
Leiter 4 weist aus Gelenken 7 bestehende Gelenkpaarungen auf, von denen das
in den vorigen Ausführungsbeispielen als untere bezeichnete abgewinkelt ist.
Auf diese Weise ist eine Leiter, mit der auch Glasflächen oder Dachziegel
erreichbar sind, die sonst nur mit großem Aufwand zugänglich werden, auf
kleinstem Raum unterzubringen. Wie im Ausführungsbeispiel dargestellt wird, ist
das untere Gelenk hierbei in seiner maximalen auslenkbaren Position, so daß der
Bereich zwischen unterem Gelenkpaar und dem Querbalken 5 parallel zu dem
Bereich der Holme 1, der sich zwischen dem unterem Gelenkpaar und dem
unteren Ende der Holme 1 befindet, zu liegen kommt. Die Verwendung
selbstarretierender Gelenke 7 ist von Vorteil, da die Bedienung der Leiter 4
sowohl einfacher als auch sicherer wird. Am unteren Ende der Leiter 4 befindet
sich ein Element 8, das es ermöglicht, eventuell auftretende Unebenheiten des
Untergrunds auszugleichen. Im zusammengebauten Zustand der Leiter 4 ist es
ebenfalls vorteilhaft, wenn dieses Element 8 um 180°, bezogen auf seine
Betriebslage, verdreht wird, da dadurch die Leiter 4 noch kompakter zu
verstauen ist. Mittels des Längenveränderungselements 10 ist die relative
Anordnung der ersten Holme 1 und der zweiten Holme 2 zueinander
bestimmbar.
In Fig. 5b handelt es sich um eine Draufsicht der angelegten Leiter mit
abgewinkelter Gelenkpaarung aus Fig. 5a, wobei zwei erste Holme 1 einer
Leiter 4 sowie zwei zweite Holme 2 dargestellt werden. Die Sprossen 3
verbinden die ersten Holme 1 sowie die zweiten Holme 2. Der am oberen Ende
der Leiter 4 parallel zu den Sprossen 3 angeordnete Querbalken 5 ist von
elastischem Material 6 umgeben. Die Ummantelung des Querbalken 5 gleicht
Unebenheiten aus. Die in diesem Ausführungsbeispiel dargestellte Leiter 4 weist
Gelenke 7 auf. Am unteren Ende der Leiter 4 befindet sich ein Element 8, das
es ermöglicht, eventuell auftretende Unebenheiten des Untergrunds
auszugleichen. Damit die Einstellung des Elements 8 veränderbar und fixierbar
ist, ist eine Feststellvorrichtung 9 vorgesehen, mit der ein Niveauausgleich auch
an Hanglagen stufenlos möglich ist. Mit dem an einem zweiten Holm 2
befestigten Längenveränderungselement 10 ist die relative Anordnung der
ersten Holme 1 und der zweiten Holme 2 zueinander bestimmbar.
1
erste Holme
2
zweite Holme
3
Sprosse
4
Leiter
5
Querbalken
6
elastisches Material
7
Gelenk
8
Element
9
Feststellvorrichtung
10
Längenveränderungselement
Claims (12)
1. Anlegeleiter mit Holmen (1, 2) und Sprossen (3) sowie mindestens einem
am oberen Ende der Holme (1) angeordneten Stützorgan (S) mit
mindestens einer Stützpartie (5), die zu dem Holmenpaar (1, 2) mit
Abstand angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Stützorgan (S) mit Bezug auf die Holme (1, 2) verschwenkbar
und arretierbar ist und daß die flächige oder linienförmige Stützpartie (5)
sich quer zu den Holmen (1) erstreckt.
2. Anlegeleiter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Stützorgan (S) mit dem Holmenpaar (1) durch mindestens ein,
vorzugsweise zwei, Gelenk(e) (7) verbunden ist.
3. Anlegeleiter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkachse(n) in etwa parallel zu den Sprossen (3) verläuft.
4. Anlegeleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenke (7) separat arretierbar sind.
5. Anlegeleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwenkwinkel der Gelenke (7) mindestens 180° beträgt.
6. Anlegeleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützpartie (5) durch einen Querbalken definiert ist.
7. Anlegeleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Querbalken (5) mit elastischem Material versehen ist.
8. Anlegeleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Querbalken (5) im wesentlichen das Ein- bis Vierfache der Länge
einer Sprosse (3) umfaßt.
9. Anlegeleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß insbesondere jeder erste Holm (1) ein weiteres Gelenk (7) aufweist.
10. Anlegeleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Leiter (4) zwei weitere mittels Sprossen (3) verbundene zweite
Holme (2) aufweist, die parallel zu den ersten Holme (1) verschieb- und
arretierbar angeordnet sind.
11. Anlegeleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem unteren Ende der Leiter (4) ein Unebenheiten ausgleichendes
Element (8) angeordnet ist.
12. Anlegeleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Unebenheiten ausgleichende Element (8) in axialer und/oder
radialer Richtung stufenlos verstellbar ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997132542 DE19732542A1 (de) | 1997-07-29 | 1997-07-29 | Anlegeleiter |
| EP98113988A EP0894937A1 (de) | 1997-07-29 | 1998-07-27 | Anlegeleiter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997132542 DE19732542A1 (de) | 1997-07-29 | 1997-07-29 | Anlegeleiter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19732542A1 true DE19732542A1 (de) | 1999-02-18 |
Family
ID=7837199
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997132542 Withdrawn DE19732542A1 (de) | 1997-07-29 | 1997-07-29 | Anlegeleiter |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0894937A1 (de) |
| DE (1) | DE19732542A1 (de) |
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