DE19505281C2 - Leiteranordnung - Google Patents
LeiteranordnungInfo
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- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06C—LADDERS
- E06C7/00—Component parts, supporting parts, or accessories
- E06C7/42—Ladder feet; Supports therefor
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- E06C—LADDERS
- E06C1/00—Ladders in general
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Description
Die Erfindung betrifft eine Leiteranordnung, insbesondere
eine Kombinations-Leiteranordnung.
Es ist bereits eine Kombinationsleiter bekannt, die einen
Hauptleiterabschnitt aufweist, der eine Ausziehleiter bein
halten kann, an dem ein Stützleiterabschnitt befestigt ist,
so daß eine Relativ-Verschwenkung ermöglicht wird. Der
Stützleiterabschnitt ist in eine Stellung bewegbar, an der
er einen spitzen Winkel mit der Hauptleiter einschließt, um
diese in ihrer Gebrauchsposition abzustützen. Die Stützlei
ter ist auch durch "Streben" mit der Hauptleiter verbunden,
die eine übermäßige Auseinanderbewegung der beiden Leiter
teile verhindern. Die Stützleiter hat auch einen breiten
Stützfuß mit einer Breite, die größer ist, als die Breite
der Leiter, um der gesamten Kombinationsleiter Stabilität
zu verleihen.
Bei derartigen herkömmlichen Kombinationsleitern liegt ein
Problem darin, daß die Leiter Bauelemente aufweist, die
sehr spezifisch an die Kombinationsleiter angepaßt sind.
Aus der DE 35 05 914 A1 ist eine Standsicherung für Leitern bekannt, welche einen an
den unteren Enden der Holme der Leiter lösbar befestigten Querträger mit an dessen
Ende ausgebildeten Stützflächen aufweist.
Die DE-GM 72 46 788 offenbart eine Mehrzweckleiter, die mindestens zwei Leiterteile auf
weist, welche an ihrem oberen Ende einen Beschlag haben. Dieser läßt die Verwendung
der Leiter als Stehleiter und als ausschiebbare Anlegeleiter zu, wobei eine Sicherung
zwischen den beiden Leiterteilen zur Fixierung der Spreizstellung vorgesehen ist. Die
Sicherung weist eine Gleiteinrichtung auf, die entlang des ausschiebbaren Leiterteiles
beweglich ist, und die mindestens in einer unteren Stellung eine Anlage findet, wobei an
der Gleiteinrichtung eine gelenkig gehaltene Strebe angreift, die zu einem Gelenk am
anderen Leiterteil führt.
Aus der DE-PS 832 476 ist ferner eine Standleiter bekannt, welche auch als Auszieh
leiter verwendbar ist und eine Gelenkkonsole mit einer Muffe aufweist. Diese definiert
eine Passage, in der ein Holm der Stützleiter gleitend aufgenommen werden kann.
Ferner offenbart die DE 32 05 163 A1 eine Leiteranordnung mit zwei winkelig zueinan
der anordbaren Steigholmen sowie einem Schiebeteil, wobei am oberen Endbereich des
einen Steigholmes eine Verbindungsvorrichtung befestigt ist, die am anderen Steigholm
verschiebbar angreift und ein Verschwenken sowie ein Verschieben und Festlegen der
Steigholme in Gebrauchsstellung erlaubt. Dabei weist die Verbindungsvorrichtung rela
tiv zueinander verschiebbare Backen oder dergleichen und eine den einem Steigholm
erfassende Klemmvorrichtung auf.
Schließlich ist aus der DE-GM 87 12 600 U1 eine Leiter bekannt, welche wenigstens zwei
zusammensteckbare Leiterteile aufweist. Am unteren Ende zumindest eines Leiterteiles
kann eine Fußleiste vorhanden sein, und beide Leiterteile weisen Fußklötze zur Ausbil
dung eines Stützfußes mit Bodenauflagen auf. Diese sind an Positionen angeordnet, die
seitlich zu jeder Seitenfläche der Stützleiter beabstandet sind. Diese bekannte Leiteran
ordnung weist ferner ein Kupplungsteil auf, welches die beiden Leiterteile miteinander
verbindet und mittels dem eine Schwenkbewegung der Leiterteile ermöglicht wird.
Hierbei sind die beiden Leiterteile in einer Relativ-Schwenkposition zueinander festleg
bar. Ferner ist das Kupplungsteil lösbar an der Stützleiter befestigt. Um die Spreizstel
lung der Leiter abzusichern, ist eine Sicherungskette im unteren Bereich der Leiterteile
angeordnet. Der Oberbegriff des Anspruches 1 geht von dieser bekannten Leiteranord
nung aus.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte,
vielseitig verwendbare Leiteranordnung zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird eine Kombinations-Leiteranordnung mit den Merkmalen des Anspruches 1 ge
schaffen. Diese ist versehen mit einer Hauptleiter und einer Stützleiter, an
der ein Stützfuß mit Bodenauflagen befestigt ist, die seit
lich beabstandet zu jeder Seite der Stützleiter angeordnet
sind. Die Stützleiter und die Hauptleiter sind durch eine
Gelenkkonsole miteinander verbunden, die eine Schwenkbewe
gung der Leitern erlaubt und mittels der die Leitern in ei
ner vorbestimmten Relativ-Schwenkstellung zueinander gehal
ten werden können. Die Gelenkkonsole ist lösbar an der
Stützleiter angeordnet, wobei sich eine Strebe zwischen den
beiden Leitern erstreckt, die mit einer der beiden Leitern
mittels eines lösbaren Verbindungsgliedes verbunden ist.
Die Gelenkkonsole hat eine Extrusion oder eine
als Hohlprofil ausgebildete Muffe, die einen
Kanal bildet, der derart dimensioniert ist, daß er einen
Holm der Stützleiter gleitend aufnehmen kann.
Das Verbindungsglied, das die Strebe lös
bar mit der einen Leiter verbindet, hat ein längliches Hohlpro
fil, das derart ausgebildet ist, daß es entlang des Holms
der Leiter gleitend in Position bringbar ist.
Die Endabschnitte des Hohlprofils sind in ei
nem Winkel von etwa 35° zu einer Bezugslinie abgeschnitten,
die sich quer zur Profilachse erstreckt. Das Hohlprofil hat
einen Kanal mit nach innen gebogenen Laschen, die derart
dimensioniert sind, daß dann, wenn das Hohlprofil in eine
Position bewegt wird, in der es mit Bezug zu dem Holm der
Leiter ausgerichtet ist, die Laschen durch den Holm ver
formt werden und somit dazu beitragen, das Hohlprofil in
einer vorbestimmten Position zu halten.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
eine "normale" Ausziehleiter durch zusätzliche Bauelemente
derart weitergebildet, daß sie als Kombinationsleiter ver
wendbar ist, die keine wesentlichen Änderungen der
"normalen" Leiter erfordert. Daher besteht keine Notwendig
keit, die besonderen Bauelemente der herkömmlichen Kombina
tionsleiter herzustellen oder auf Lager zu halten. Eine im
wesentlichen "normale" Leiter kann in eine erfindungsgemäße
Kombinationsleiter umgewandelt werden, indem lediglich zur
"normalen" Leiter der Stützfuß, die Gelenkkonsole und die
Strebe(n) hinzugefügt werden.
Die Bodenauflagen werden vorzugsweise an einander gegen
überliegenden Enden eines sich längs erstreckenden Elements
angeordnet, das durch lösbare Klemmen mit den Holmen der
Stützleiter verbunden ist.
Vorzugsweise hat jede lösbare Klemme eine Bolzeneinrich
tung, die an einem Ende einen Haken hat, der dazu vorgese
hen ist, um in einen Teil des Holms der Stützleiter einzu
greifen und die an dem anderen Ende mit einem Spannelement
verbunden ist, das seinerseits dazu geeignet ist, das sich
längs erstreckende Element, im folgenden Längsverbinder ge
nannt, festzuklemmen.
Vorteilhafterweise hat das Spannelement eine Einrichtung,
um in den unteren Endabschnitt der Stützleiter einzugreifen
und somit zu verhindern, daß sich der Längsverbinder ent
lang der Leiterachse nach oben bewegt.
Vorteilhafterweise ist eine Einrichtung vorgesehen, um die
Muffe derart zu verformen, daß die einander gegenüberlie
genden Seiten des Kanals gegen den Holm der Stützleiter ge
klemmt werden.
Vorzugsweise bildet die Muffe zwei Kanäle aus, die durch
eines vergleichsweise enge Einschnürung miteinander verbun
den sind, wobei eine Mutter vorgesehen ist und sich ein
Schraubbolzen durch die Einschnürung erstreckt und die Mut
ter anziehbar ist, um die Einschnürung und damit den Kanal
zu verformen.
Die Konsole bildet eine Passage, entlang der die Hauptlei
ter in einer axialen Gleitbewegung mit Bezug zur Stützlei
ter geführt ist und die Konsole bildet eine Ausnehmung, die
dazu geeignet ist, um eine Sprosse der Hauptleiter aufzu
nehmen, so daß die Hauptleiter in einer vorbestimmten
Schwenkposition mit Bezug zur Stützleiter gehalten wird.
Die Erfindung betrifft weiterhin einen Bausatz zur Bildung
einer vorstehend beschriebenen Kombinationsleiter, wobei
der Bausatz einen Stützfuß und Einrichtungen, um den Stütz
fuß an einer Stützleiter lösbar festzuklemmen, eine Gelenk
konsole und eine Strebe mit einem Verbindungsglied hat,
durch das die Strebe lösbar mit einem Holm der Leiter ver
bindbar ist.
Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der
Erfindung anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Leiter;
Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht eines Stützfußes einer
Stützleiter;
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Klemme, mit der der Stütz
fuß in Position gehalten wird;
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Schraubbolzens, die zum
Gebrauch mit der Klemme aus Fig. 3 vorgesehen ist;
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Schraubbolzen aus Fig. 4;
Fig. 6 eine vergrößerte Seitenansicht des in Position ge
brachten Stützfußes;
Fig. 7 eine Draufsicht auf eine Gelenkkonsole;
Fig. 8 eine Seitenansicht der sich in Gebrauchsposition
befindlichen Gelenkkonsole aus Fig. 7;
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht der Gelenkkonsole an
einer zusammengebauten Leiter gemäß Fig. 1, bei der
der Deutlichkeit halber einige Teile weggelassen
wurden;
Fig. 10 eine Ansicht einer Verbindungsklemme für eine Stre
be, die auf einem Holm angeordnet ist und
Fig. 11 einen Teilschnitt durch einen Holm und einen Teil
der Verbindungsklemme für die Strebe.
Gemäß Fig. 1 betrifft die vorliegende Erfindung eine Kombi
nationsleiter, die in der gleichen Weise wie die herkömmli
chen Kombinationsleitern benutzt werden kann und die zwei
Leiterelemente einer herkömmlichen Ausziehleiter und zu
sätzliche Bauelemente aufweist. Es ist vorgesehen, die Bau
elemente, die dafür notwendig sind, um eine herkömmliche
Ausziehleiter in eine erfindungsgemäße Kombinationsleiter
umzuwandeln, als Bausatz zu verkaufen oder es kann alterna
tiv dazu, eine Kombinationsleiter in zusammengefügtem Zu
stand verkauft werden, die aber von einem potentiellen Kun
den vollständig zerlegt werden kann, um eine "herkömmliche"
Ausziehleiter zu erhalten.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, hat die erfindungsgemäße Kombi
nationsleiter eine Hauptleiter 1, die, wie dargestellt, ei
ne Einzelleiter sein kann, oder die mit einer weiteren Lei
ter verbunden sein kann, um eine Ausziehleiter zu bilden.
Die Leiteranordnung gemäß Fig. 1 beinhaltet auch eine
Stützleiter 2. Diese ist derart ausgebildet, daß sie in
Verbindung mit der Hauptleiter 1 verwendet werden kann, um
eine herkömmliche Ausziehleiter zu bilden. Für den Fall,
daß die Hauptleiter 1 mit einer weiteren Leiter versehen
ist, um eine Ausziehleiter zu bilden, können die drei Lei
tern zu einer Ausziehleiter mit drei Leiterteilen verbunden
werden.
Die Stützleiter 2 ist mit einem lösbar verbundenen Stützfuß
3 versehen, auf den im Zusammenhang mit den Fig. 2 bis 6
noch näher eingegangen werden wird.
Die Hauptleiter 1 und die Stützleiter 2 sind gegeneinander
geneigt, um sich gegenseitig zu stützen und sind an ihrem
Schnitt- oder Verbindungspunkt durch eine Gelenkkonsole 4
miteinander verbunden. Auf diese wird im Zusammenhang mit
den Fig. 7 bis 10 im folgenden näher eingegangen.
Die beiden Leitern sind durch eine Strebe S miteinander
verbunden, um deren Auseinanderbewegung zu verhindern. Die
Strebe 5 ist mittels einer Verbindungsklemme 6 mit der
Hauptleiter verbunden, die im einzelnen im Zusammenhang mit
den Fig. 10 und 11 erläutert wird. Das andere Ende der
Stütze 5 ist mit der Stützleiter durch eine Mutter und ei
nen Schraubbolzen 7 oder durch einen Niet verbunden, der
sich durch eine kleine Öffnung erstrecken, die zu diesem
Zweck in der Stützleiter 2 ausgebildet ist.
Gemäß den Fig. 2 bis 6 hat der Stützfuß 3 einen Längsver
binder 8, der vorzugsweise aus Aluminium oder ähnlichem
hergestellt ist und der an jedem seiner Endabschnitte einen
Bodenauflage-Formling 9, im folgenden Bodenauflage 9 ge
nannt, aus Gummi oder ähnlichem hat, die sich jeweils über
die untere Kante des Längsverbinders 8 hinaus erstreckt.
Die Bodenauflagen 9 liegen im Abstand zu jeder Seite der
Stützleiter auf dem Boden auf.
Der Längsverbinder 8 ist lösbar an jedem Holm 10 der Stütz
leiter 2 durch ein Spannelement 11 und einem diesem zuge
ordneten, im wesentlichen U-förmigen Bolzen 12 festge
klemmt. Jedes Spannelement 11 hat einen Vertikalabschnitt
13, der in Anlage an die Vorderfläche des Längsverbinders 8
bringbar ist und einen unteren vorspringenden Abschnitt 14,
der derart ausgelegt ist, daß er sich unterhalb des Längs
verbinders 8 erstrecken kann. Der Vertikalabschnitt 13 ist
mit Öffnungen versehen, um die beiden Gewindeendabschnitte
15 des im wesentlichen U-förmigen Bolzens 12 aufzunehmen.
Wie aus Fig. 5 hervorgeht, ist das geschlossene Ende des U-
förmigen Bolzens 12 aus der Ebene des Bolzens herausgebogen,
um einen Haken 16 zu bilden. Wie insbesondere aus Fig.
6 hervorgeht, ist der Haken 16 derart ausgebildet, daß er
die Hinterkante des Holms 10 der Leiter 2 umgreift, während
die an den Gewindeendabschnitten 15 des U-förmigen Bolzens
12 angeordneten Muttern 17 festziehbar sind, um das Spann
element 11 in eine feste Anlage an den Längsverbinder 8 zu
ziehen, so daß dieser an dem Holm 10 der Leiter 2 festge
spannt ist. Es ist erkennbar, daß der Abschnitt 14 des
Spannelements 11, der sich unterhalb des Querverbinders 8
erstreckt, mit einem vorspringenden Endabschnitt 18 verse
hen ist, der in Eingriff steht mit dem untersten Endab
schnitt des Holms 10 der Stützleiter 2, so daß sicherge
stellt ist, daß das Spannelement 11 in der richtigen Posi
tion verbleibt und eine Axialaufwärtsbewegung des Spannele
ments 11 entlang der Leiter verhindert ist.
Wie weiterhin erkennbar ist, sind die Auflagen 9 seitlich
im Abstand zu der jeweiligen Seite der Stützleiter 2 ange
ordnet und liegen auf dem Boden auf und sorgen für den not
wendigen Grad an Stabilität der Stützleiter.
In den Fig. 7 bis 10 sind die Gelenkkonsolen 4 dargestellt,
die die beiden Leitern miteinander verbinden. Die Konsole
erlaubt eine Relativ-Axialbewegung einer Leiter mit Bezug
zur anderen Leiter, so daß die beiden Leitern nach der Art
einer herkömmlichen Ausziehleiter verwendet werden können.
Die Konsole erlaubt auch eine Verschwenkung relativ zuein
ander, so daß die Leitern relativ zueinander verschwenkt
werden können, um sie in die in Fig. 1 dargestellte Stel
lung zu bringen.
Die Gelenkkonsole hat ein erstes Element 20 mit einer Alu
minium-Muffe, die eine sich durch diese hindurch erstrec
kende, erste rechtwinklige Passage 21 bildet, die gleitend
auf dem Holm am oberen Endabschnitt der Stützleiter 2 ange
ordnet ist.
Die erste Passage 21 ist durch eine verhältnismäßig enge
"Einschnürung" 23 mit einer im wesentlichen dreieckigen
Passage 22 verbunden. Durch die Einschnürung 23 erstreckt
sich ein Bolzen 24, der mit einer Mutter 25 versehen ist,
die festgezogen werden kann. Durch das Festziehen der Mut
ter wird die lichte Weite der Einschnürung 23 verringert
und die einander gegenüberliegenden Seitenflächen der Pas
sage 21 nach Art einer Klemme aufeinander zu bewegt, so daß
die Muffe 20 an einer Position des Holms der Leiter 2 fest
klemmbar ist. Mittels eines Niets 25 ist an der Muffe eine
Gelenkplatte 26 befestigt, die im Abstand vom Hauptkörper
der Muffe 20 angeordnet ist, um eine Ausnehmung zur Aufnah
me eines Holms der Hauptleiter 1 zu bilden. Wie am deut
lichsten aus den Fig. 8 und 9 hervorgeht, bildet die Ge
lenkplatte 26 in Richtung auf ihre obere Kante und auf eine
Seite eine Ausnehmung 27, von der eine Sprosse 34 der
Hauptleiter 1 aufnehmbar ist, um diese in der in Fig. 1
dargestellten Position zu halten.
Die Muffe 20 bildet einen Bereich 28, von dem eine Wandung
durch ein Element aus einem Material 29 mit hohem Reibungs
koeffizienten, wie beispielsweise Gummi, gebildet ist, das
durch die Muffe 20 in Position gehalten ist durch den hin
durch der Holm der Hauptleiter 1 frei gleiten kann wenn die
Hauptleiter 1 im wesentlichen mit der zweiten oder Stütz
leiter 2 ausgerichtet ist.
Der untere Teil der Gelenkplatte 26 kann auf der Oberseite
einer Sprosse der Stützleiter 2 aufliegen, um die Bewegung
der Gelenkkonsole 4 entlang der Stützleiter 2 zu verhin
dern.
Die Gelenkkonsole 4 hat nicht nur die Funktion, die Haupt
leiter 1 mit Bezug zur Stützleiter 2 mit einer Axialgleit
bewegung nach Art einer herkömmlichen Ausziehleiter zu füh
ren, sondern sie hat auch die Funktion, die beiden Leitern
miteinander zu verbinden, wenn sie gegeneinander verschwenkt
sind, wobei die Leitern dann in einer vorbestimm
ten, mit Bezug zueinander verschwenkten Stellung in Positi
on gehalten werden. Die Ausnehmung 27 hat einen Basisab
schnitt, der die rechteckförmige Sprosse 34 an der Haupt
leiter 1 mit Passung aufnimmt, um eine unbeabsichtigte Be
wegung der Hauptleiter 1 zu verhindern.
Wie aus den Fig. 10 und 11 hervorgeht, ist derjenige Endab
schnitt der Strebe S. der nicht durch den Niet oder den
Schraubbolzen 7 mit der Stützleiter 2 verbunden ist, durch
einen Niet oder einen Schraubbolzen 30 verschwenkbar mit
der Verbindungsklemme 6 für die Strebe 5 verbunden. Die
Verbindungsklemme 6 für die Strebe hat ein im wesentlichen
kanalförmiges Hohlprofil mit nach innen gebogenen Laschen
31, 32, die entlang des Holms der Hauptleiter 1 in eine
vorbestimmte Position verschiebbar sind. Die Verbindungs
klemme 6 kann von einem Hohlprofil derart abgetrennt wer
den, daß deren Endabschnitte 33, 33' parallel zueinander,
jedoch in einem Winkel von etwa 35° zu einer Linie 34 ange
ordnet sind, die sich quer zur Achse des Hohlprofils er
streckt. Dies erlaubt es, das die Verbindungsklemme 6 bil
dende Hohlprofil mit Bezug zur Holmachse der Leiter zu kip
pen, um die Axialbewegung der Muffe entlang des Holms der
Leiter zu erleichtern. Die Längsachse der Verbindungsklemme
6 kann dann zur Achse des Holms 10 der Leiter ausgerichtet
werden, so daß die Verbindungsklemme 6 in ihrer Position .
festgelegt und somit deren weitere Bewegung verhinderbar
ist.
Die nach innen gebogenen Laschen 31, 32 sind derart dimen
sioniert, daß dann, wenn die Klemme in eine Position bewegt
wird, in der die Achse der Klemme mit der Achse des Holms
der Leiter ausgerichtet ist, die Laschen leicht verformt
werden, um die Klemme in ihrer Position zu halten.
Wie vorstehend erwähnt, kann die Hauptleiter 1 mit einer
weiteren Leiter versehen werden, die in Axialrichtung relativ
zur Hauptleiter 1 verschiebbar ist, so daß eine Aus
zieh-Kombinationsleiter zur Verfügung gestellt wird. Die
vorbeschriebene Leiter kann - wie beschrieben - in zusam
mengebautem Zustand verkauft werden. Der Stützfuß 3 und die
Gelenkkonsole 4, die Strebe 5 und die Verbindungsklemme 6
für die Strebe können auf einfache Weise entfernt werden,
so daß die Leiterteile als eine herkömmliche Ausziehleiter
verwendet werden können. Alternativ dazu kann das Produkt
als herkömmliche Ausziehleiter mit einem Bausatz verkauft
werden, der es erlaubt, diese in eine Kombinationsleiter
umzuwandeln.
Claims (7)
1. Leiteranordnung mit einer Hauptleiter (1) und einer Stützleiter (2), an der lösbar
ein Stützfuß (3) mit Bodenauflagen (9) befestigt ist, die an Positionen angeordnet
sind, die seitlich zu jeder Seitenfläche der Stützleiter (2) beabstandet sind, wobei
die Stützleiter (2) und die Hauptleiter (1) durch eine Gelenkkonsole (4)
miteinander verbunden sind, die eine Schwenkbewegung der Leitern (1, 2) erlaubt
und mittels der die Leitern (1, 2) in einer vorbestimmten Relativ-Schwenkposition
zueinander festlegbar sind, wobei die Gelenkkonsole lösbar an der Stützleiter (2)
befestigt ist und eine Strebe (5) vorgesehen ist, die sich zwischen den beiden
Leitern (1, 2) erstreckt, die mittels eines lösbaren Verbindungsgliedes (6) mit
einer der beiden Leitern (1, 2) verbindbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkkonsole (4) eine Muffe (20) hat, die eine Passage (21) definiert, die derart dimensioniert ist, daß darin ein Holm (10) der Stützleiter (2) gleitend aufnehmbar ist, und Einrichtungen vorgesehen sind, um die Muffe (20) derart zu verformen, daß einander gegenüberliegende Seiten der Passage (21) gegen den Holm (10) der Stützleiter (2) geklemmt werden, und
daß das die Strebe (5) lösbar mit der einen Leiter verbindende Verbindungsglied (6) ein längliches Hohlprofil hat, das entlang des Holms (10) der Leiter gleitend in Position bringbar ist, wobei die Endabschnitte (33, 33) des Hohlprofils in einem Winkel von etwa 35° mit Bezug zu einer Ebene geschnitten sind, die sich quer zur Achse des Hohlprofils erstreckt, wobei dieses einen Kanal mit nach innen geboge nen Laschen (31, 32) aufweist, die derart dimensioniert sind, daß dann, wenn das Hohlprofil in eine Position bewegt wird, in der es zum Holm der Leiter ausgerichtet ist, die Laschen (31, 32) durch den Holm (10) verformbar sind und somit dazu beitragen, das Hohlprofil in einer vorbestimmten Postition festzulegen.
daß die Gelenkkonsole (4) eine Muffe (20) hat, die eine Passage (21) definiert, die derart dimensioniert ist, daß darin ein Holm (10) der Stützleiter (2) gleitend aufnehmbar ist, und Einrichtungen vorgesehen sind, um die Muffe (20) derart zu verformen, daß einander gegenüberliegende Seiten der Passage (21) gegen den Holm (10) der Stützleiter (2) geklemmt werden, und
daß das die Strebe (5) lösbar mit der einen Leiter verbindende Verbindungsglied (6) ein längliches Hohlprofil hat, das entlang des Holms (10) der Leiter gleitend in Position bringbar ist, wobei die Endabschnitte (33, 33) des Hohlprofils in einem Winkel von etwa 35° mit Bezug zu einer Ebene geschnitten sind, die sich quer zur Achse des Hohlprofils erstreckt, wobei dieses einen Kanal mit nach innen geboge nen Laschen (31, 32) aufweist, die derart dimensioniert sind, daß dann, wenn das Hohlprofil in eine Position bewegt wird, in der es zum Holm der Leiter ausgerichtet ist, die Laschen (31, 32) durch den Holm (10) verformbar sind und somit dazu beitragen, das Hohlprofil in einer vorbestimmten Postition festzulegen.
2. Leiteranordnung gemäß Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bodenauflagen (9) an entgegengesetzten Enden eines Längsverbinders (8)
angeordnet sind, der über lösbare Klemmen (11, 12) mit Holmen (10) der Stütz
leiter (2) verbindbar ist.
3. Leiteranordnung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede lösbare
Klemme eine Bolzeneinrichtung (12) hat, an deren einem Ende ein Haken (16) an
geordnet ist, der in Eingriff bringbar ist mit einem Teil des Holmes (10) der
Stützleiter (2) und der an seinem anderen Ende mit einem Spannelement (11)
verbunden ist, mit dem der Längsverbinder (8) festklemmbar ist.
4. Leiteranordnung nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Spannelement (11) eine Einrichtung (14) zum Eingriff mit dem unteren Ende der
Stützleiter (2) hat, um eine axiale Aufwärtsbewegung des Längsverbinders entlang
der Leiter (2) zu verhindern.
5. Leiteranordnung nach Patentanspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Muffe (20) zwei Passagen (21, 22) bildet, die durch eine vergleichsweise enge
Einschnürung (23) miteinander verbunden sind, und daß eine Mutter (25) und ein
Bolzen (24) vorhanden sind, der sich durch die Einschnürung (23) hindurch
erstreckt, wobei die Mutter (25) festziehbar ist, um die Einschnürung (23) derart
zu verformen, daß die Passagen (21, 22) verformt werden.
6. Leiteranordnung nach einem der Patentansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Konsole einen Bereich (28) bildet, durch den die
Hauptleiter (1) mit einer Axialgleitbewegung mit Bezug zur Stützleiter (2) führbar
ist und wobei die Konsole eine Ausnehmung (27) hat, in der eine Sprosse (34) der
Hauptleiter (1) aufnehmbar ist, um diese in einer vorbestimmten Schwenkposition
relativ zur Stützleiter (2) zu halten.
7. Bausatz zur Bildung einer Kombinationsleiter-Anordnung gemäß einem der
vorhergehenden Patentansprüche mit einem Stützfuß (3) und Einrichtungen (11,
12) zum lösbaren Festklemmen des Stützfußes (3) an einer Stützleiter (2) und mit
einer Gelenkkonsole (4) und einer Strebe (5), mit einem Verbindungsglied (6), mit
dem die Strebe (5) lösbar mit einem Holm (10) der Leiter verbindbar ist.
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