DE19600457A1 - Steckleiter zur Astung von Bäumen (Wertastung) - Google Patents
Steckleiter zur Astung von Bäumen (Wertastung)Info
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- E06C—LADDERS
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- E06C1/02—Ladders in general with rigid longitudinal member or members
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- E06C1/08—Ladders for resting against objects, e.g. walls poles, trees multi-part
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Description
Die Erfindung betrifft ein Leiter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Wertastungen werden an stehenden, jungen Bäumen durchgeführt, um durch das
nach der Astung astfrei zuwachsende Holz eine Wertsteigerung zu erzielen.
Durchgeführt werden Wertastungen an Bäumen in verschiedenen Stufen
(Astungsstufen) bis in Höhen von 10-15 m. Die erste Astungsstufe geht bis in etwa
2,50 m Höhe (Reichhöhe mit Handsäge). Weitere Astungsstufen erfordern Hilfsmittel.
Gängige Astungsstufen sind 5 m und 10 m. Diese Höhen sind bedingt durch die
Ansprüche der Käufer, astfreie Stammlängen in sog. Blocklängen (4,50 m) zu
erhalten. Der Überschuß von 0,5 bzw. 1,0 m dient dazu, eventuelle Holzschäden
(Pilze, Fäule) im Stockbereich ausgleichen zu können. Die Astung sollte möglichst
exakt erfolgen, damit der Wundverschluß zügig und ohne Verzögerung stattfindet
und keine Infektionen erfolgen. Meist erfolgt die Astung zeitlich verzögert (d. h.
Astungsstufe 1-3 im Abstand von jeweils mehreren Jahren), da zum einen möglichst
früh geastet werden soll (größtmöglicher Zuwachs an astfreiem Holz und weniger
Arbeitsaufwand bei dünneren Ästen) zum anderen jedoch noch nicht bis in größere
Höhen geastet werden kann, da die Bäume noch zu klein sind.
Zur Ausführung der Astung über die erste Astungsstufe hinaus werden
Stangensägen mit variabler Reichweite (Teleskopgestänge) und pneumatische oder
hydraulische Sägen/Fräsen auf Teleskopgestängen eingesetzt. Verwendet werden
auch Einholm- oder Zweiholmanlegeleitern mit verschiedener oder verstellbarer
Länge. Eine derartige Leiter, die häufig in der Wertastung eingesetzt wird, ist z. B. in
DE 36 29 460 C1 beschrieben. Andere Leitern, die in der Wertastung eingesetzt
werden, sind z. B. handelsübliche Anlegeleitern mit Sprossen oder Stufen, einige
auch zusätzlich mit einem Anlegeband versehen (vgl. Grube KG, Hützel, Katalog
95/96 S. 204 "Spezial-Forstastungsleiter"). Bekannt sind auch
Einholmfallschutzläuferleitern der Firma HACA, die aus ca. 1,70 m langen Leiterteilen
bestehen und jeweils mit zwei Halteböcken am Stamm befestigt werden (vgl. Grube
KG, Hützel, Katalog 95/96 S. 204 "Einholm-Fallschutzleitern"). Bekannt sind auch
Steckleitersysteme für die Besteigung von Bäumen auf der Basis von
Zweiholmleitern (DE 42 14 671 A1). Verwendet werden auch mechanische
Steiggeräte, die auf einem Klemmenprinzip beruhen ("Baumvelo",
"Klettereichhörnchen", "Kletternder Sattel"). Ein Merkmal aller dieser Hilfsmittel und
der dazugehörigen Verfahren ist die Arbeit von unten. Es ist auch ein
Arbeitsverfahren bekannt, bei dem die meist schwachen Äste von unten bestiegen
werden und dann von oben nach unten gearbeitet wird.
Nachteile:
Ein Nachteil aller Verfahren mit Gestänge (Stangensägen, Stangenfräsen) ist die Tatsache, daß von unten gearbeitet wird. Die Überkopfarbeit führt zu Verspannungen im Halswirbelbereich und zur raschen Ermüdung. Stangensägen und pneumatische oder hydraulische Sägen/Fräsen sind meist nur ungenau handzuhaben, die geforderte Arbeitsqualität ist meist nicht einzuhalten. Die körperliche Belastung ist bei diesen Geräten besonders hoch. Normale Anlegeleitern haben den Nachteil, daß nur ein relativ kurzer Stammbereich geastet werden kann (2-2,50 m), bei geforderten größeren Astungshöhen muß abgestiegen und eine längere Leiter gewählt oder die Leiter verlängert werden (z. B. bei "Tiroler Steigtanne", beschrieben in DE 36 29 460 1). Dies führt zu erheblichen Zeitverlusten, zumal das notwendige Sicherheitsseil jedesmal aus- und wieder eingeklinkt werden muß. Die Arbeitsqualität an der abgewandten Stammseite ist nicht genügend, da die Leiter schräg angelegt wird und somit der Abstand des Arbeiters vom Stamm für eine saubere Arbeitsausführung zu groß ist. Normale Anlegeleitern (auch solche mit Anlegeband) haben auch den Nachteil, daß sie bei ungünstigen Verhältnissen am Stamm ab- bzw. wegrutschen können und somit zur Gefährdung des Arbeiters führen können. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Sprossen der normalen Anlegeleitern einen ungünstigen Winkel zur Schuhsohle bilden, d. h. die Sprossen drücken und führen zur Ermüdung des Arbeiters. Anlegeleitern mit Tritten, die dies umgehen sind äußerst schwer. Einholm-Fallschutzläuferleitern sind sehr aufwendig im Aufbau, sehr schwer und sperrig zu transportieren, außerdem sind die Leiterlängen nicht an die erforderlichen Höhen angepaßt. Zweiholmsteckleitern (DE 42 14 671 A1) sind ebenfalls nicht an die besonderen Bedürfnisse der Wertastung in der Leiterlänge angepaßt. Mechanische Steiggeräte sind umständlich und zeitaufwendig anzulegen, am Stamm sind diese Geräte relativ unbeweglich, so daß die erforderliche Astungsgenauigkeit auf der abgewandten Seite unter Zeitdruck (Akkordarbeit) leidet. Diesen Geräten fehlt auch oftmals die nötige Akzeptanz der Arbeiter, da es ein ungewöhnliches Steigverfahren darstellt. Ein weiterer Nachteil ist der hohe Anpreßdruck der Bänder und des Gegenstückes. Diese sind derartig hoch, daß in der Saftzeit Schäden am Kambium entstehen. Deshalb können derartige Verfahren nicht in der Saftzeit angewandt werden. Dies stellt ein erheblicher Nachteil dar, da gerade in dieser Zeit aufgrund der jahreszeitlichen Verteilung der Forstbetriebsarbeiten derartige Arbeiten gerne durchgeführt werden. Der Nachteil des zuletzt beschriebenen Verfahrens (Aufstieg auf den Ästen und anschließende Arbeit von oben) ist die fehlende Arbeitssicherheit, da ausbrechende Äste zu einem Absturz führen können. Dies Arbeitsverfahren wird zwar teilweise angewandt, ist aber von den Berufsgenossenschaften nicht anerkannt und empfohlen. Dieses Arbeitsverfahren wird generell von staatlichen und kommunalen Behörden abgelehnt und kommt somit nur für Unternehmer mit entsprechender Risikobereitschaft in Frage.
Ein Nachteil aller Verfahren mit Gestänge (Stangensägen, Stangenfräsen) ist die Tatsache, daß von unten gearbeitet wird. Die Überkopfarbeit führt zu Verspannungen im Halswirbelbereich und zur raschen Ermüdung. Stangensägen und pneumatische oder hydraulische Sägen/Fräsen sind meist nur ungenau handzuhaben, die geforderte Arbeitsqualität ist meist nicht einzuhalten. Die körperliche Belastung ist bei diesen Geräten besonders hoch. Normale Anlegeleitern haben den Nachteil, daß nur ein relativ kurzer Stammbereich geastet werden kann (2-2,50 m), bei geforderten größeren Astungshöhen muß abgestiegen und eine längere Leiter gewählt oder die Leiter verlängert werden (z. B. bei "Tiroler Steigtanne", beschrieben in DE 36 29 460 1). Dies führt zu erheblichen Zeitverlusten, zumal das notwendige Sicherheitsseil jedesmal aus- und wieder eingeklinkt werden muß. Die Arbeitsqualität an der abgewandten Stammseite ist nicht genügend, da die Leiter schräg angelegt wird und somit der Abstand des Arbeiters vom Stamm für eine saubere Arbeitsausführung zu groß ist. Normale Anlegeleitern (auch solche mit Anlegeband) haben auch den Nachteil, daß sie bei ungünstigen Verhältnissen am Stamm ab- bzw. wegrutschen können und somit zur Gefährdung des Arbeiters führen können. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Sprossen der normalen Anlegeleitern einen ungünstigen Winkel zur Schuhsohle bilden, d. h. die Sprossen drücken und führen zur Ermüdung des Arbeiters. Anlegeleitern mit Tritten, die dies umgehen sind äußerst schwer. Einholm-Fallschutzläuferleitern sind sehr aufwendig im Aufbau, sehr schwer und sperrig zu transportieren, außerdem sind die Leiterlängen nicht an die erforderlichen Höhen angepaßt. Zweiholmsteckleitern (DE 42 14 671 A1) sind ebenfalls nicht an die besonderen Bedürfnisse der Wertastung in der Leiterlänge angepaßt. Mechanische Steiggeräte sind umständlich und zeitaufwendig anzulegen, am Stamm sind diese Geräte relativ unbeweglich, so daß die erforderliche Astungsgenauigkeit auf der abgewandten Seite unter Zeitdruck (Akkordarbeit) leidet. Diesen Geräten fehlt auch oftmals die nötige Akzeptanz der Arbeiter, da es ein ungewöhnliches Steigverfahren darstellt. Ein weiterer Nachteil ist der hohe Anpreßdruck der Bänder und des Gegenstückes. Diese sind derartig hoch, daß in der Saftzeit Schäden am Kambium entstehen. Deshalb können derartige Verfahren nicht in der Saftzeit angewandt werden. Dies stellt ein erheblicher Nachteil dar, da gerade in dieser Zeit aufgrund der jahreszeitlichen Verteilung der Forstbetriebsarbeiten derartige Arbeiten gerne durchgeführt werden. Der Nachteil des zuletzt beschriebenen Verfahrens (Aufstieg auf den Ästen und anschließende Arbeit von oben) ist die fehlende Arbeitssicherheit, da ausbrechende Äste zu einem Absturz führen können. Dies Arbeitsverfahren wird zwar teilweise angewandt, ist aber von den Berufsgenossenschaften nicht anerkannt und empfohlen. Dieses Arbeitsverfahren wird generell von staatlichen und kommunalen Behörden abgelehnt und kommt somit nur für Unternehmer mit entsprechender Risikobereitschaft in Frage.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und dazu notwendige
Hilfsmittel zu entwickeln, das die obengenannten Nachteile weitgehend vermeidet.
Das Verfahren soll sicher sein und sich durch eine hohe Ergonomie auszeichnen.
Das notwendige Hilfsmittel (die Leiter) soll es ermöglichen, die 5 m Astungshöhe
bzw. 10 m Astungshöhe oder andere Höhen in einem Arbeitsgang zu erreichen
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausführungen enthalten die Ansprüche 2-6.
Mit Hilfe einer derartigen Leiter kann in jederzeit ergonomischer Position am Stamm
geastet werden. Die Arbeitsausführung ist genau und schnell. Es kann auch zur
Saftzeit gearbeitet werden, ohne daß Schäden an der Rinde und am Kambium
entstehen. Von der Leiter aus können alle Astungshöhen erreicht werden, ohne daß
abgestiegen und wiederaufgestiegen werden muß. Somit können Astungshöhen von
0 Meter Höhe bis 10 m Höhe oder noch größeren Höhen (abhängig von der Anzahl
der verfügbaren Leiterelemente) in einem Durchgang ergonomisch durchgeführt
werden. Durch die Befestigung mit einem Haltebock und Haltegurt wird die Leiter
jederzeit sicher am Stamm gehalten. Die beschriebene Ausführung der Leiter erlaubt
eine senkrechte Aufstellung am Stamm und ermöglicht somit eine bessere und
sauberere Arbeitsausführung, besonders auch an der leiterabgewandten Seite.
Eine Kombination der Leiter nach Anspruch 2 erlaubt es an Bäumen, die schon auf 5 m
Höhe vorgeastet sind, eine lange Leiter anzulegen und dann mit Hilfe einer kurzen
Leiter weiterzuasten. Dies ist insbesondere deshalb wichtig, weil die Bäume zumeist
in 2-3 Arbeitsgängen im Lauf der Jahre geastet werden.
Eine einfache Verlängerung eines Leitersegmentes nach Anspruch 3 erlaubt es, daß
z. B. die 5 m Astungshöhe von einem einzigen Leitersegment aus erreicht werden
kann. Die 10 m Astungshöhe kann durch die Kombination eines langen (5 m) und
eines kurzen Leitersegmentes (2,20 m mit Verlängerung) erreicht werden.
Die Ausführung der Verlängerung nach Anspruch 4 mit Hilfe eines Rastgelenkes
ermöglicht eine standsichere und spielfreie Verlängerung des Leitersegmentes.
Eine zusätzliche Aufnahme für die Steckverbindung am oberen Ende des
Leitersegmentes nach Anspruch 5 ermöglicht, daß auch verlängerbare
Leitersegmente aufeinander gesteckt werden können.
Eine Ausführung der Steckverbindung der Leitersegmente nach Anspruch 6
ermöglicht es, daß sämtliche Leitersegmente sowohl zum Aufstecken auf andere
Leitersegmente als auch als Erdstückleitersegmente eingesetzt werden können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 zeigt ein kurzes Leitersegment, mit nach unten geklapptem Verlängerungsteil
Fig. 2 zeigt ein kurzes Leitersegment, mit nach oben geklapptem Verlängerungsteil
Fig. 3 zeigt ein langes Leitersegment, worauf ein kurzes Leitersegment mit nach
oben geklapptem Verlängerungsteil aufgesteckt ist.
Fig. 1 zeigt ein kurzes Leitersegment, an einem Stamm angelegt. Das
Leitersegment besitzt am unteren Ende Steckdornen (1), die sowohl als Erddornen
aber auch als Verbindungsdornen zum Aufstecken auf andere Leitersegmente
dienen. Das Leitersegment besitzt einen Haltebock mit Ratsche (2) mit
Befestigungsriemen (3), mit dem es am Stamm (4) befestigt ist. Das Leitersegment
besitzt ein Rastgelenk (5) mit Verlängerungsteil (6) zur Vergrößerung der Leiterhöhe.
Das Verlängerungsteil ist noch nach unten geklappt, die nutzbare Leiterhöhe ist 2,20 m.
Das Verlängerungsteil ist mit einer Aufnahme (7) für die Steckverbindung eines
weiteren Leitersegmentes versehen.
Fig. 2 zeigt ein kurzes Leitersegment mit nach oben geklapptem Verlängerungsteil.
Das Leitersegment besitzt einen Haltebock mit Ratsche (2) mit Befestigungsriemen
(3), mit dem es am Stamm (4) befestigt ist. Das Leitersegment besitzt ein Rastgelenk
(5) mit Verlängerungsteil (6) zur Vergrößerung der Leiterhöhe. Das Verlängerungsteil
ist noch nach oben geklappt, die nutzbare Leiterhöhe ist 2,70 m, es kann eine
Astungshöhe von 5 m erreicht werden. Das Verlängerungsteil ist mit einer Aufnahme
(7) für die Steckverbindung eines weiteren Leitersegmentes versehen.
Fig. 3 zeigt ein langes Leitersegment (5 m) mit Haltebock (2) und
Befestigungsriemen (3) am Stamm (4) befestigt. In die Aufnahme (7) für die
Steckverbindung ist ein kurzes Leitersegment mit Steckdornen (1) aufgesteckt. Es ist
mit Haltebock (2) und Befestigungsriemen (3) am Stamm (4) befestigt. Das
Verlängerungsteil der Leiter ist nach oben geklappt, die nutzbare Leiterhöhe ist 7,70 m
Höhe, es kann eine Astungshöhe von 10 m erreicht werden.
Der Einsatz der Leitersegmente und die Durchführung einer Wertastung wird im
folgenden beschrieben.
Astungshöhen von 5 m:
Der Arbeiter stellt ein 2,20 m Leitersegment mit Verlängerungsmechanismus in den vorgeasteten Bereich senkrecht an (dieser astfreie Bereich von bis zu 2,40 m Höhe wurde bei einem früheren Durchgang oder vor dem Anstellen der Leiter vom Arbeiter selbst vorgeastet).
Der Arbeiter stellt ein 2,20 m Leitersegment mit Verlängerungsmechanismus in den vorgeasteten Bereich senkrecht an (dieser astfreie Bereich von bis zu 2,40 m Höhe wurde bei einem früheren Durchgang oder vor dem Anstellen der Leiter vom Arbeiter selbst vorgeastet).
Der Arbeiter legt sein Sicherheitsseil (Halteseil) um das Leitersegment und den
Baum. Er besteigt die Leiter und befestigt mit dem Spanngurt und Ratsche das
Leitersegment am Baum. Auf der Leiterseite werden ca. 50 cm nach oben
freigeastet. Dadurch kann vor dem weiteren Asten das Verlängerungsteil nach oben
geklappt werden. Somit kann von der verlängerten Leiter aus die 5 m Astungshöhe
erreicht werden.
Astungshöhen bis 10 m:
Die 5m-Leiter wird senkrecht in den vorgeasteten Bereich angelegt. Das Sicherheitsseil wird vor dem Besteigen des Leitersegmentes um den Baum gelegt.
Die 5m-Leiter wird senkrecht in den vorgeasteten Bereich angelegt. Das Sicherheitsseil wird vor dem Besteigen des Leitersegmentes um den Baum gelegt.
Nach Erreichen des oberen Endes des Leitersegmentes wird dieses mit dem
Ratschengurt befestigt.
Vom Leitersegment aus wird eine Reichhöhenastung ausgeführt, damit das kurze
Leitersegment mit Hilfe eines Seiles nachgezogen und gesteckt werden kann.
Anschließend wird wie oben bei Astungshöhe 5 m beschrieben weiter verfahren.
Weitere Kombinationen von Leiterlängen und Astungshöhen sind nach Bedarf
zusammenzustellen und sollen hier nicht einzeln aufgeführt werden.
Claims (6)
1. Leiter für das Besteigen von Masten und Bäumen, insbesondere für die
Durchführung von Wertastungen, bestehend aus steck- und kombinierbaren
Leiterteilen mit Halteböcken und Befestigungsgurten dadurch gekennzeichnet, daß
mit Hilfe der Leiter Astungshöhen von 5, 10 oder noch mehr Metern in einem
Arbeitsgang durchgeführt werden können und daß dabei insbesondere die
Astungshöhen 5 und 10 m genau eingehalten werden können.
2. Leiter nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß Steckleitersegmente
verschiedener Länge kombiniert werden, um die erforderlichen Astungshöhen zu
erreichen.
3. Leitersegmente nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine
oder mehrere der Leitersegmente zusätzlich durch einfache Einrichtungen nach oben
verlängerbar sind.
4. Leitersegment nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Möglichkeit der
Verlängerung nach Anspruch 3 durch Rastgelenke mit anmontiertem kurzem
Leiterabschnitt hergestellt wird.
5. Leitersegment nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei den
verlängerbaren Leitersegmenten nach Anspruch 3 bzw. 4 zusätzlich am oberen Ende
eine Aufnahme für die Steckverbindung weiterer Leitersegmente vorgesehen ist.
6. Leitersegment nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steckdornen (Verbindungsdornen) des Leitersegmentes
auch als Erddornen eingesetzt werden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996100457 DE19600457A1 (de) | 1996-01-09 | 1996-01-09 | Steckleiter zur Astung von Bäumen (Wertastung) |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996100457 DE19600457A1 (de) | 1996-01-09 | 1996-01-09 | Steckleiter zur Astung von Bäumen (Wertastung) |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19600457A1 true DE19600457A1 (de) | 1997-07-10 |
Family
ID=7782323
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996100457 Withdrawn DE19600457A1 (de) | 1996-01-09 | 1996-01-09 | Steckleiter zur Astung von Bäumen (Wertastung) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19600457A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0894937A1 (de) * | 1997-07-29 | 1999-02-03 | Hailo-Werk Rudolf Loh GmbH & Co. KG | Anlegeleiter |
-
1996
- 1996-01-09 DE DE1996100457 patent/DE19600457A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0894937A1 (de) * | 1997-07-29 | 1999-02-03 | Hailo-Werk Rudolf Loh GmbH & Co. KG | Anlegeleiter |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |