DE19728665A1 - Achsschenkellenkung für Krafträder - Google Patents
Achsschenkellenkung für KrafträderInfo
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- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Achsschenkellenkung für Krafträder
und andere motorgetriebene Fahrzeuge mit einem einzelnen,
gelenkten Vorderrad, wie z. B. Trikes.
Die Lenkung der Vorderräder von Krafträdern wird üblicherweise
ausgehend von der Bewegung des Lenkers über eine gefederte
Gabel auf das zwischen den Gabelholmen angeordnete Vorderrad
übertragen. Der Nachteil dieser Lenkkonstruktion liegt darin,
daß ein großer Hebelarm zwischen dem Lenkkopf und dem
Vorderrad besteht, über den die an der Reifenaufstandsfläche
eingeleiteten Kräfte wirken. Daher wird der Lenkkopfbereich
des Rahmens sehr stark beansprucht und die Gabelholme
unterliegen beträchtlichen Biege- und Verwindungskräften, die
im Fall einer sogenannten Telegabel mit darin angeordneten
Federungselementen deren Funktion beeinträchtigen können. Um
die Verwindungssteifigkeit der Gabelholme zu erhöhen, müssen
deren Querschnittsabmessungen erhöht werden, so daß sich auch
die Berührungsfläche von Dichtelementen im Bereich der
Federungselemente mit den Gabelholmen erhöht. Die
resultierende erhöhte Reibung beeinträchtigt die Funktion der
Federungselemente und vermindert den Federungskomfort des
Kraftrades. Schließlich treten bei den herkömmlichen,
gefederten Gabeln erhöhte, unerwünschte Bremsnickkräfte auf.
Um die oben genannten Nachteile zu umgehen, wurden
verschiedene Lösungen in der Technik entwickelt. Die
europäische Patentanmeldung 0 393 218 beschreibt ein Gestell
für ein Motorrad, bei dem der Nabenträger zur Lagerung des
Vorderrades mit einer einarmigen Schwinge verbunden ist, die
im vorderen unteren Bereich des Rahmens schwenkbar angebracht
ist. Eine Federungs- und Dämpfungsvorrichtung ist zwischen der
einarmigen Schwinge und dem Rahmen angeordnet. Die Lenkung des
Vorderrades erfolgt über ein kardanisches Lenkgestänge mit
mindestens zwei zueinander und zur Schwenkachse des Lenkers
senkrechten Gelenkachsen.
In dem Fachaufsatz "Moderne Zeiten", Motorrad 95/1992, Seiten
12 bis 15 wird ein Motorrad mit Achsschenkellenkung
beschrieben. Das Vorderrad ist mit einer einarmigen Schwinge
verbunden und die Lenkung durch das Anbinden des Achsschenkels
an den Lenker über eine Teleskop-Lenksäule ausgeführt. Die
einarmige Schwinge dient somit der Befestigung des Vorderrades
und der Anbringung von Dämpfungselementen zwischen der
einarmigen Schwinge und dem Rahmen, während die Übertragung
der Lenkbewegungen durch einen getrennten
Übertragungsmechanismus erfolgt.
Die europäische Patentanmeldung 0 432 107 A1 wie auch der
Fachaufsatz "Test Bimota Tesi 1D", Motorrad, 19/1991, Seiten
24 bis 29, beschreibt ein Motorrad mit einer Vorderradführung
basierend auf einer Zweiarmschwinge mit Achsschenkellenkung,
die über ein Hebelsystem mit einem Federbein verbunden ist.
Eine Zweiarmschwinge besitzt gegenüber den oben beschriebenen
Einarmschwingen den Vorteil, daß das Motorrad symmetrisch
ausgeführt werden kann, was neben einem verbesserten optischen
Erscheinungsbild insbesondere auch Vorteile bezüglich der
Gewichtsverteilung und der daraus resultierenden
Fahreigenschaften besitzt. Weiterhin ist es nur bei der
Verwendung von Zweiarmschwingen möglich, zwei Bremsscheiben am
Vorderrad anzubringen. Daher besitzen Zweiarmschwingen den
Vorteil gegenüber den einarmigen Schwingarmen, daß die
verbesserten Dämpfungs- und Federeigenschaften nicht durch
verschlechterte Bremseigenschaften erkauft werden muß.
Die Lenkung des Vorderrades erfolgt bei den technischen
Lösungen mit Zweiarmschwinge mittels einer Schubstange, welche
die Lenkbewegung auf einen am Radnabenkörper montierten
Ausleger weitergibt.
Um bei der Verwendung einer Zweiarmschwinge dem Vorderrad eine
ausreichende Bewegungsfreiheit bei der Lenkbewegung zu
ermöglichen, müssen die Zweiarmschwingen an dem dem Rahmen des
Motorrades zugewandten Ende des Vorderrades einen deutlichen
Abstand vom Vorderrad besitzen. Dies wird insbesondere aus der
Abbildung des im oben zitierten Fachaufsatzes "Test Bimota
Tesi 1D" dargestellten Motorrads deutlich. Insbesondere bei
kleineren Krafträdern ohne ausladende Verkleidungen
beeinträchtigt eine derartige Gestaltung der Zweiarmschwingen
den optischen Gesamteindruck. Darüber hinaus stellt die
Lenkung unter Verwendung der Schubstange eine technisch
aufwendige Lösung dar, da die Lenkung und Dämpfung
beziehungsweise Federung des Vorderrades nicht mehr wie bei
der gebräuchlichen Teleskopgabel gemeinsam in einer einzigen
Baueinheit erfolgen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Achsschenkellenkung für Krafträder mit einer Zweiarmschwinge
zu entwickeln, bei der der Lenkmechanismus in der
Zweiarmschwinge integriert ist.
Diese Aufgabe wird durch eine Achsschenkellenkung mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Der wesentliche Gesichtspunkt der Erfindung ist es, daß die
Holme der Zweiarmschwinge jeweils um eine Achse drehbar sind,
die sich im wesentlichen in Längsrichtung der Holme erstreckt,
wodurch die Holme der Zweiarmschwinge sowohl der Anbringung
des Rades, als auch der Übertragung der Lenkbewegung dienen.
Bevorzugte Ausführungsformen sind durch die Unteransprüche
gekennzeichnet.
Bevorzugt sind die Holme in Längserstreckung gekrümmt und in
Einbaulage so im Kraftrad angeordnet, daß die Krümmung bei
einer Längsstellung, die der Geradeausfahrt des Kraftrades
entspricht, nach oben oder nach unten verläuft. Diese
Gestaltung der Holme besitzt den Vorteil, daß der optische
Eindruck des Motorrades nicht beeinträchtigt wird, da bei der
üblichen Geradeausfahrt die Krümmung der Holme jeweils nach
oben oder nach unten weist und somit einen schlanken
Gesamteindruck des von vorne betrachteten Kraftrades
ermöglicht.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform erfolgt die Drehung der
Holme durch ein Lenkgetriebe, das die Drehung einer Lenkwelle
in eine Axialbewegung eines Zahnstangenelementes übersetzt,
das in kämmenden Eingriff steht mit Drehschwingenzapfen, die
jeweils drehstarr mit einem der Holme verbunden sind. Die
Verwendung eines Lenkgetriebes mit einer Zahnstange besitzt
den Vorteil, daß die Holme der Zweiarmschwinge jeweils exakt
aufeinander abgestimmt und in gleichsinniger Richtung gedreht
werden können. Dies ist insbesondere in bezug auf die
Ausführung gekrümmter Holme von Interesse, da erst eine
gleichsinnige Bewegung den benötigten Raum für einen
Lenkeinschlag schafft.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist eine Lenkwelle
drehbar auf einem Achsschenkel gelagert und die Lenkwelle fest
mit einer zweiteiligen Radnabe verbunden. Die aus der
Lenkwelle und dem Achsschenkel bestehende Baueinheit stellt
das kinematische Bezugssystem für die Achsschenkellenkung dar,
indem ein ortsfest angeordneter Achsschenkel mit weiteren
ortsfesten Bauelementen verbunden werden kann und die auf dem
Achsschenkel drehbar gelagerte Lenkwelle die im Rahmen einer
Lenkbewegung zu bewegenden Bauteile, wie die zweiteilige
Radnabe, trägt.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform wird die Drehung der
Lenkwelle durch eine Lenkkoppel ausgeführt, die die
zweiteilige Radnabe mit einer Zahnstange verbindet, wobei die
Zahnstange axial verschiebbar in einem Achsschenkelträger
geführt wird. Diese Ausführungsform stellt eine einfache
konstruktive Lösung des Problems der Übertragung einer
Lenkbewegung auf die Drehung der Lenkwelle auf dem
Achsschenkel dar, in dem eine Verschiebebewegung einer
Zahnstange, die in ortsfesten Bauelementen geführt wird, in
eine Drehbewegung der Lenkwelle umgesetzt wird.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist der
Achsschenkelträger bereichsweise geschlitzt ausgeführt. Der
ortsfeste Achsschenkelträger, der mit dem ebenfalls ortsfesten
Achsschenkel verbunden ist, ist gut dafür geeignet, eine
axiale Verschiebebewegung einer Zahnstange zu führen, wobei
durch die geschlitzte Ausführung des Achsschenkelträgers die
Zahnstange beim Betrieb gleichzeitig umhüllt und geschützt
ist.
In den nachfolgenden Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht von oben einer
Ausführungsform der Achsschenkellenkung eines
Vorderrades eines Motorrades in der Betriebsstellung
einer Lenkbewegung;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Lenkgetriebes mit
eingesetzten Drehschwingen;
Fig. 3 eine schematische Ansicht des Lenkgetriebes gemäß
Fig. 2, das auf die wesentlichen Elemente reduziert
ist;
Fig. 4 eine Explosionsansicht des Lenkgetriebes mit
Drehschwingen;
Fig. 5 eine Schnittdarstellung einer Drehschwinge sowie
deren Lagerung im Bereich des Lenkgetriebes sowie
der Radanbringung;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der Radanbringung im
Montagezustand;
Fig. 7 die wesentlichen Funktionselemente eines Teils der
in Fig. 6 gezeigten Radanbringung;
Fig. 8 eine Explosionsdarstellung der in Fig. 6 gezeigten
Radanbringung; und
Fig. 9 einen Schnitt durch die Radanbringung entlang der
Erstreckung der Lenkkoppel.
In den folgenden Zeichnungen bezeichnen gleiche
Referenzziffern jeweils gleiche Elemente.
Fig. 1 zeigt schematisch eine Ansicht von oben der
Achsschenkellenkung in Verbindung mit dem Vorderrad eines
Motorrades. Die Vorrichtung umfaßt im allgemeinen ein
Lenkgetriebe 12, Drehschwingen 14a und 14b sowie eine
Achsschenkeleinrichtung, die später eingehender erläutert wird
und allgemein mit Referenzziffer 16 bezeichnet ist. Fig. 1
zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Achsschenkellenkung während einer Lenkbewegung, wobei das
Motorrad eine Linkskurve ausführt, wie an der Stellung des
Vorderrads 18 zu erkennen ist.
Wie sich aus der in Fig. 1 dargestellten Ansicht von oben
zeigt, sind die Holme 20a und 20b der Drehschwingen 14a und
14b gekrümmt, so daß für den benötigten Radeinschlag der
hierzu erforderliche Platz zwischen den Holmen 20a und 20b
geschaffen wird. Im Falle eines entgegengesetzten
Radeinschlags, d. h. im Rahmen einer Rechtskurve, werden die
Holme 20a und 20b so angeordnet, daß diese eine im Vergleich
zu Fig. 1 entgegengesetzte Krümmung aufweisen. Das
Lenkgetriebe 12 ist mit dem Rahmen des Kraftrades verbunden
und befindet sich im Einbauzustand in einem Kraftrad in etwa
auf der Höhe der Radnabe des Vorderrades 18. Wie aus Fig. 1
ersichtlich ist, besitzen die Drehschwingen 14a und 14b sowohl
die Funktion, die Radanbringung 16 des Vorderrads 18 über das
Lenkgetriebe 12 mit dem Rahmen des Kraftrades zu verbinden,
als auch die vom Fahrer am Lenker ausgeführten Lenkbewegungen
auf die Radanbringung 16 zu übertragen.
Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht des Lenkgetriebes
mit eingesetzten Drehschwingen der in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsform. Wie aus Fig. 2 sofort ersichtlich ist,
besitzen die Holme 20a und 20b jeweils eine Krümmung nach
oben, die der Betriebsstellung bei Geradeausfahrt des
Motorrades und somit einem Anordnen des Vorderrades in der
Längsachse des Motorrades entspricht. Die Drehschwingen 14a
und 14b besitzen an dem der Radanbringung zugewandten Ende
jeweils einen Befestigungsansatz 22a und 22b, der einstückig
mit den Holmen 20a und 20b ausgebildet sein kann. Ähnliche
Befestigungsansätze 24a und 24b sind an dem dem Lenkgetriebe
12 zugewandten Ende der Holme 20a und 20b in gleicher Weise
ausgebildet. Die Befestigungsansätze 22a, 22b, 24a und 24b
dienen jeweils dazu, die aus den Holmen und
Befestigungsansätzen gebildeten Drehschwingen um diejenige
Achse rotierbar zu halten, die konzentrisch durch die
Öffnungen 26a, 26b sowie die korrespondierenden Öffnungen in
den Befestigungsansätzen 24a und 24b (nicht dargestellt)
hindurchtritt. Diese Drehachse 28 ist in Fig. 5 dargestellt.
Das Gehäuse des Lenkgetriebes 12 wird vorzugsweise als Gußteil
gefertigt, wobei zum Beispiel ein Aluminiumdruckguß zum
Einsatz gelangen kann. Das Gehäuse des Lenkgetriebes besteht
aus einem unteren Gehäuseteil 30 sowie einem Gehäusedeckel 32,
der mit Hilfe von geeigneten Befestigungselementen wie zum
Beispiel Befestigungsschrauben 34 mit dem unteren Gehäuseteil
30 verbunden ist. Am unteren Gehäuseteil 30 sind zudem
Befestigungsaugen 36 vorgesehen, die der Anbringung des
Lenkgetriebes 12 am Rahmen des Kraftrades dienen. Die
ebenfalls am unteren Gehäuseteil 30 angeordneten Rohransätze
38 dienen, wie später anhand der Fig. 4 dargestellt ist, der
Aufnahme von Federelementen und die rohrförmigen Ansätze 40
dem Einschieben eines Zahnstangenelements.
Fig. 3 zeigt das in Fig. 2 dargestellte Lenkgetriebe, das ohne
Gehäuse und auf die wesentlichen Elemente reduziert
dargestellt ist. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist die
Lenkwelle 42, die, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, aus dem
Gehäusedeckel 32 herausragt, drehstarr mit einem Zahnelement
44 verbunden, das in dem in Fig. 3 und 4 dargestellten
Ausführungsbeispiel mit einem Vorgelege 46 kämmt. Alternativ
sind jedoch auch Lösungen denkbar, bei denen ein geeignetes
Zahnelement 44 die durch die Lenkbewegung auf die Lenkwelle 42
ausgeübte Rotation direkt auf die Zahnstange 48 überträgt.
Ebenso ist es denkbar, daß die Ritzelgröße so angepaßt wird,
daß anstelle des in Fig. 3 dargestellten Vorgeleges 46 nur ein
einziges Zahnrad benötigt wird.
Das Vorgelege 46 kämmt mit einer Verzahnung 48a an der
Zahnstange, so daß diese bei einer Rotation der Lenkwelle 42,
je nach Drehrichtung in Pfeilrichtung A bewegt wird. Die
Zahnstange 48 besitzt jeweils zwei weitere Verzahnungsbereiche
48b, die mit Drehschwingenzapfen 50a und 50b kämmen, die
jeweils auf ihrer Umfangsfläche mit einer Außenverzahnung
versehen sind. Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, sind die
Drehschwingenzapfen 50a und 50b mittels einer Paßfeder 52
drehstarr in den Befestigungsansätzen 24a, 24b der
Drehschwingen befestigt und zudem mit Hilfe einer
Befestigungsschraube axial fixiert.
Bei einer Winkeldrehung der Lenkwelle 42 wird diese
Winkeldrehung über die Wahl eines geeigneten Zahnelementes 44,
Vorgeleges 46 wie auch der Verzahnung 48a in der Zahnstange 48
in eine Bewegung in Längsrichtung der Zahnstange 48 umgesetzt.
Dies wiederum bewirkt eine Drehung der Drehschwingenzapfen
50a, 50b in einer jeweils gleichsinnigen Weise und, aufgrund
der drehstarren Befestigung der Drehschwingenzapfen 50a, 50b
in den Befestigungsansätzen 24a, 24b der Drehschwingen, drehen
sich die Drehschwingen jeweils um ihre Drehachse 28, die in
Fig. 5 dargestellt ist.
Um die Zahnstange 48 in Eingriff mit den mit diesen kämmenden
Getriebeelementen zu halten, sind geeignete Anpreßfedern
vorgesehen. In Fig. 3 ist zunächst nur die Anpreßfeder 56
dargestellt, welche die Zahnstange 48 gegen das Vorgelege 46
drückt und dieses in Eingriff mit der Verzahnung 48a auf der
Zahnstange 48 hält. In gleicher Weise sind, wie in Fig. 4
gezeigt ist, Anpreßfedern 58 in die Rohransätze 38 des unteren
Gehäuseteils 30 eingeschoben und wirken unter
Zwischenschaltung geeigneter Elemente 60 in Kontakt mit der
Zahnstange 48 auf die Zahnstange 48, um diese im Bereich der
Verzahnungen 48a und 48b in Eingriff mit den
Drehschwingenzapfen 50a und 50b zu halten. An dem dem
Kontaktelement 60 entgegengesetzten Ende stützen sich die
Anpreßfedern 58 an geeigneten Verschlußelementen 62 ab, welche
die Rohransätze 38 von unten dicht abschließen. In gleicher
Weise ist, wie in Fig. 4 gezeigt ist, auch die Feder 56 mit
einem Kontaktelement 60 sowie Verschlußelement 62 versehen.
Fig. 4 zeigt eine Explosionsansicht des Lenkgetriebes mit den
Drehschwingen und verdeutlicht die Montage des Lenkgetriebes
sowie die Lagerung der Drehschwingenzapfen 50a und 50b.
Die Drehschwingenzapfen 50a und 50b sind jeweils mit vorderen
Kegelrollenlagern 64 sowie hinteren Kegelrollenlagern 66 im
unteren Gehäuseteil 30 drehbar gelagert. Während die vorderen
Kegelrollenlagern 64 unter Zwischenschaltung einer
Abstandshülse 72 durch die Befestigungsschraube 54 gegen einen
Absatz im Drehschwingenzapfen (24a, 24b) verspannt werden,
sind die hinteren Kegelrollenlager 66 jeweils unter
Zwischenschaltung eines Federringes 68 durch eine Spannhülse
70 axial fixiert. Die verbleibenden Öffnungen im unteren
Gehäuseteil 30 werden durch einen Deckel 74 und einen
Dichtring 76 dicht geschlossen. Aus der zusätzlichen
Betrachtung der Darstellung in Fig. 5 wird die Position der
genannten Bauteile im Montagezustand deutlich.
Die Zahnstange 48 wird über einen der rohrförmigen Ansätze 40
in das untere Gehäuseteil 30 eingeschoben und dieses durch
Deckel 78 ebenfalls dicht verschlossen.
Die aus der Lenkwelle 42, dem Zahnelement 44 sowie dem
Vorgelege 46 bestehende Baueinheit ist mit den Lagerungs-,
Befestigungs- und Dichteinrichtungen ebenfalls in Fig. 4 in
Explosionsdarstellung gezeigt. Zunächst ist das in Einbaulage
untere Wellenende des Vorgeleges 46 über ein Lager 80, dessen
Außenring vorzugsweise in das untere Gehäuseteil 30 eingepreßt
wird, drehbar gehalten. Das Vorgelege 46 wird unter
Zwischenschaltung einer geeigneten Lagerung 82 am oberen
Wellenende durch einen Zwischendeckel 84, der durch
Befestigungsschrauben 86 am unteren Gehäuseteil (88)
angebracht ist, in seiner Lage fixiert. Vor dem Festschrauben
des Zwischendeckels 84 wird die aus der Lenkwelle 42 und dem
Zahnelement 44 bestehende Baueinheit so mit dem Vorgelege 46
in Eingriff gebracht, daß die Lenkwelle 42 durch eine Öffnung
im Zwischendeckel 84 hindurchtritt und zusätzlich im oberen
Gehäusedeckel 32 gelagert und gegen Eindringen von Nässe und
Schmutz abgedichtet ist.
Die Zahnstange 48 ist aus einem zylinderförmigen Grundkörper
gefertigt und die Verzahnungen 48a und 48b sind jeweils in
einem Winkel von 90 Grad zueinander angeordnet, damit die
Vorspannwirkung der Andrückfedern 56 und 58 Kraftkomponenten
erzeugen, die im 90-Grad-Winkel zueinanderstehen und sich
somit nicht gegenseitig aufheben können.
Fig. 6 zeigt eine perspektivische Ansicht der Radanbringung im
Montagezustand. Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, ist die
Radanbringung 16 symmetrisch ausgebildet und weist eine
zweigeteilte Radnabe auf, die aus den zwei Radnabenhälften 90a
und 90b gebildet ist. Auf der zweigeteilten Radnabe befinden
sich die Radlager. Zusätzlich sind auf den beiden
Radnabenhälften jeweils Befestigungsaugen 92 für Bremsscheiben
vorgesehen. Die Radnabenhälften sind jeweils mit
Drehschwingengehäusen 94a und 94b versehen, in denen die in
Fig. 6 nicht dargestellten Drehschwingen 14a und 14b drehbar
gelagert sind. Die axiale Fixierung der Drehschwingen wird in
Fig. 8 eingehender erläutert werden und erfolgt unter
Mitwirkung der Befestigungsschrauben 96.
Wendet man sich Fig. 7 zu, so sind dort die wesentlichen
Funktionselemente eines Teils der in Fig. 6 gezeigten
Radanbringung dargestellt. Im Vergleich zu Fig. 6 ist
lediglich die rechte Hälfte der nach außen hin symmetrischen
Radanbringung sowie die Radnabenhälfte 90b gezeigt; die linke
Hälfte kann analog zur rechten Hälfte in gleicher Weise
ausgeführt werden oder aber, um Fertigungs- und Montagekosten
zu verringern, eine vereinfachte Form besitzen, wie sie später
anhand der Fig. 8 dargestellt wird.
Ein Drehschwingenritzel 96a ist mit Hilfe eines
Formschlußelementes, wie beispielsweise einer Keilfeder 98,
drehstarr mit dem Holm der Drehschwinge (nicht dargestellt)
verbunden und weist eine Außenverzahnung auf, die mit einer
Zahnstange 100 in Eingriff steht. Um den ordnungsgemäßen
Eingriff sicherzustellen, wirkt eine Druckfeder 102 über ein
daran befestigtes Andrückelement 104 auf die Zahnstange 100.
Die Druckfeder 102 stützt sich, wie dies in entsprechender
Weise in Fig. 4 in bezug auf die Feder 58 beschrieben wurde,
an einem Verschlußelement 106 ab, das einem Gehäuseansatz 108
(siehe auch Fig. 6) zur Aufnahme der Druckfeder 102, das
Andrückelementes 104 sowie des Verschlußelementes 106 aufnimmt
und durch das Verschlußelement 106 dicht abgeschlossen wird.
Die Zahnstange 100 ist in einen Achsschenkelträger 110
eingeschoben, der einen geschlitzten Wellenbereich und einen
ebenfalls geschlitzten Befestigungsflansch 112 aufweist. An
der Zahnstange 100 befindet sich zusätzlich ein
Befestigungszapfen 114, welcher der schwenkbaren Anbringung
einer Lenkkoppel 116, die später eingehender beschrieben wird,
dient. Die Zahnstange 100 ist in axialer Richtung in dem
geschlitzten Bereich des Achsschenkelträgers 110 verschiebbar
geführt und auf dem Achsschenkelträger 110 ist ein
Achsschenkel aufgepreßt, der von einer relativ zum
Achsschenkel drehbaren Lenkwelle 118 umgeben ist, an der
wiederum die Radnabenhälften 90a und 90b befestigt sind. Zur
leichteren Darstellung ist in Fig. 7 die Radnabenhälfte 90a,
an der die Lenkkoppel 116 drehbar befestigt ist, nicht
dargestellt.
Fig. 8 zeigt die Radanbringung in Explosionsdarstellung. Wie
bereits anhand der Fig. 8 dargelegt wurde, wird das
Drehschwingenritzel 96a, das drehstarr mittels der Keilfeder
98 an dem Holm der entsprechenden Drehschwinge befestigt ist,
in das Drehschwingengehäuse 94a eingeführt. Das
Drehschwingenritzel 96a ist durch Kegelrollenlager 120 drehbar
im Drehschwingengehäuse 94a gelagert und das dem Lenkgetriebe
120 zugewandte Kegelrollenlager 120 unter Zwischenschaltung
einer Distanzhülse 122 und eines Dichtelements 124 an dem
nicht dargestellten Ansatz 22a der Drehschwinge 96 befestigt.
Das andere Kegelrollenlager 120 wird mittels einer gesicherten
Wellenmutter 126 axial fixiert und das Drehschwingengehäuse
94a durch einen Deckel 128 fest verschlossen. Am
Drehschwingengehäuse 94a befindet sich ein Gehäusedeckel 130a,
gegen den der Befestigungsflansch 112 des Achsschenkelträgers
110 mit Hilfe von Befestigungsschrauben 132 befestigt wird.
Die zwischen dem Gehäusedeckel 130a und der Radnabenhälfte 90a
angeordnete flexible Manschette 134 wird beim Verschrauben
mitfixiert. Die Manschette besitzt eine Schutz- und
Abdichtfunktion und soll das Eindringen von Schmutz sowie das
Austreten von Schmiermittel verhindern.
Der Achsschenkelträger 110 tritt durch den Achsschenkel 136
hindurch und ist, zum Beispiel durch Einpressen, fest mit
diesem verbunden. Über dem Achsschenkel 136 befindet sich die
Lenkwelle 118, die relativ zum Achsschenkel 136 um ihre in
Längsrichtung verlaufende Rotationsachse drehbar ist. Nach dem
Aufschieben der Lenkwelle auf den Achsschenkel werden in die
Stirnseiten der hülsenförmig ausgebildeten Lenkwelle
Lenkwellenlager 138 eingeführt, die der Führung des
Achsschenkels innerhalb der Lenkwelle sowie der leichten
relativen Drehbarkeit der beiden Bauteile zueinander dienen.
In der Radnabenhälfte 90a befindet sich ein Lagerbolzen 140
sowie ein Nadellager 142, die der schwenkbaren Befestigung der
Lenkkoppel 116 an der Radnabenhälfte 90a dienen. Die beiden
Radnabenhälften 90a und 90b werden nach der Montage des
Achsschenkels 136 auf dem Achsschenkelträger 110 sowie der
Lenkwelle und Lenkwellenlager und nach der Anbringung der
Lenkkoppel 116 mittels Befestigungsschrauben 144 miteinander
verschraubt. Die Befestigung der Lenkkoppel 116 auf dem
Achsschenkelträger 110 kann auf beliebige Weise erfolgen.
Vorzugsweise werden Nadellager 146 um die Befestigungszapfen
114 des Achsschenkelträgers 110 angeordnet, um die
Relativbewegung zwischen dem Befestigungszapfen 114 und der
Lenkkoppel 116 zu erleichtern.
Der in Fig. 8 links angeordnete Bereich der Radanbringung kann
analog zu den bereits beschriebenen Bauteilen ausgeführt
werden, wobei in diesem Falle beide Achsschenkelträger 110
fest mit dem Achsschenkel 136 verbunden wären. Um Herstell-
und Fertigungskosten zu sparen, wird jedoch bevorzugt, nur
eine der beiden Drehschwingen mit der zusätzlichen
Lenkfunktion auszustatten, während die andere Drehschwinge
mitrotiert wird, um den Radausschlag bei der Lenkbewegung zu
ermöglichen (siehe Fig. 1). Bei der in Fig. 8 dargestellten
Ausführungsform ist daher mit dem Bauteil 96b kein
Drehschwingenritzel, sondern lediglich ein Drehschwingenzapfen
bezeichnet, der keine Außenverzahnung aufweist. Die Anbringung
und Lagerung des Drehschwingenzapfens 96b erfolgt analog zu
der oben in bezug auf das Drehschwingenritzel 96a
beschriebenen Weise. Der Achsschenkelträger 110 wird
verschiebefest sowie drehstarr mit einem Flansch 148 verbunden
und dieser wiederum mit Hilfe von Befestigungsschrauben 132 am
Gehäusedeckel 130b befestigt.
Fig. 9 zeigt einen Schnitt durch die Radanbringung entlang der
Lenkkoppel 116 und dient dazu, gemeinsam mit Fig. 5 die
Funktion der Achsschenkellenkung noch einmal zu verdeutlichen.
Wie bereits anhand der Fig. 2 bis 4 sowie 5 und 7 dargelegt
wurde, bewirkt eine Drehung der Lenkwelle eine Rotation der
Drehschwingenzapfen 50a, 50b, die drehstarr mit den
Drehschwingen verbunden sind. Aufgrund des drehstarr mit der
Drehschwinge 14a verbundenen Drehschwingenritzels 96a wird die
Zahnstange 100 je nach Richtung des Lenkeinschlages in axialer
Richtung bewegt (siehe Pfeil B in Fig. 9) und diese axiale
Bewegung durch die Lenkkoppel 116 auf die Radnabenhälfte 90a
übertragen. Wie in Fig. 9 dargestellt ist, ist die Lenkwelle
118 auf dem Achsschenkel 136 drehbar angeordnet, so daß sich
das axiale Verschieben der Zahnstange 100 über die
Bewegungsübertragung der Lenkkoppel 116 in eine Drehbewegung
der Lenkwelle 118 relativ zum Achsschenkel 136 überträgt. Über
die Drehung der Radnabenhälften 90a, 90b wird das unter
Zwischenschaltung der Radlager 150 sowie der Felge 152
befestigte Vorderrad 18 des Motorrades gelenkt. Aufgrund der
Krümmung der Drehschwingenholme 20a, 20b und der vom
Lenkgetriebe erzeugten, gleichsinnigen Bewegung dieser Holme
werden diese jeweils in eine Richtung verschwenkt, die, wie in
Fig. 1 dargelegt wurde, für die notwendige Lenkbewegung Platz
schafft.
Alternativ können jedoch die Holme 20a, 20b auch eine
bedeutend geringere Krümmung aufweisen, als dies in den Fig. 1
und 5 dargestellt wurde, oder aber auch gerade sein, sofern
diese in einem größeren Abstand zueinander bezüglich der
Rotationsachse des Vorderrades stehen. Diese Ausführungsform
könnte insbesondere bei Rennmotorrädern verwirklicht werden,
bei denen aufgrund der sehr hohen Geschwindigkeiten nur
geringe Lenkausschläge benötigt werden.
Die erfindungsgemäße Achsschenkellenkung bietet den großen
Vorteil, daß die Doppelschwingen einerseits eine symmetrische
Kraftübertragung und Aufhängung des Vorderrades gestatten und
zum anderen gleichzeitig die Funktion besitzen, die
Lenkbewegung auf das Vorderrad zu übertragen.
12
Lenkgetriebe
14
a,
14
b Drehschwingen
16
Radanbringung
18
Vorderrad
20
a,
20
b Holme
22
a,
22
b Befestigungsansätze
24
a,
24
b Befestigungsansätze
26
a,
26
b Öffnung
28
Drehachse
30
unteres Gehäuseteil
32
Gehäusedeckel
34
Befestigungsschraube
36
Befestigungsauge
38
Rohransatz
40
rohrförmiger Ansatz
42
Lenkwelle
44
Zahnelement
46
Vorgelege
48
Zahnstange
48
a,
48
b Verzahnungsbereiche
50
a,
50
b Drehschwingenzapfen
52
Paßfeder
54
Befestigungsschraube
56
Anpreßfeder
58
Anpreßfeder
60
Kontaktelement
62
Verschlußelement
64
vorderes Kegelrollenlager
66
hinteres Kegelrollenlager
68
Federring
70
Spannhülse
72
Abstandshülse
74
Deckel
76
Dichtring
78
Deckel
80
Lagerung
82
Lagerung
84
Zwischendeckel
86
Befestigungsschraube
90
a,
90
b Radnabenhälfte
92
Befestigungsauge
94
a,
94
b Drehschwingengehäuse
96
a Drehschwingenritzel
96
b Drehschwingenzapfen
98
Keilfeder
100
Zahnstange
102
Druckfeder
104
Andrückelement
106
Verschlußelement
108
Gehäuseansatz
110
Achsschenkelträger
112
Befestigungsflansch
114
Befestigungszapfen
116
Lenkkoppel
118
Lenkwelle
120
Kegelrollenlager
122
Distanzhülse
124
Dichtelement
126
gesicherte Wellenmutter
128
Deckel
130
a,
130
b Gehäusedeckel
132
Befestigungselement
134
flexible Manschette
136
Achsschenkel
138
Lenkwellenlager
140
Lagerbolzen
142
Nadellager
144
Befestigungselement
146
Nadellager
148
Flansch
150
Radlager
152
Felge
Claims (6)
1. Achsschenkellenkung für das Vorderrad von Krafträdern
umfassend eine Zweiarmschwinge (14a, 14b) mit zwei Holmen
(20a, 20b), die sich zwischen einem Lenkgetriebe (12) und
einer Radanbringung (16) erstrecken, wobei die Holme
(20a, 20b) jeweils um eine Achse (28) drehbar sind, die
jeweils durch die Endbereiche (22a, 24a; 22b, 24b) der
Holme (20a, 20b) verläuft; und eine Einrichtung (100,
110, 116, 118, 136) im Radnabenbereich (90a, 90b), um die
Drehbewegung der Holme (20a, 20b) in eine Lenkbewegung
des Vorderrades zu übertragen.
2. Achsschenkellenkung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Holme (20a, 20b) in Längserstreckung gekrümmt sind
und in Einbaulage so im Kraftrad angeordnet sind, daß die
Krümmung bei einer Lenkstellung, die der Geradeausfahrt
des Kraftrades entspricht, nach oben oder nach unten
verläuft.
3. Achsschenkellenkung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Drehung der Holme (20a, 20b) durch ein Lenkgetriebe
(12) erfolgt, das die Drehung einer Lenkwelle (42) in
eine Axialbewegung eines Zahnstangenelements (48)
übersetzt, das in kämmendem Eingriff (48b) mit
Drehschwingenzapfen (50a, 50b) steht, die jeweils
drehstarr mit einem der Holme (20a, 20b) verbunden sind.
4. Achsschenkellenkung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine Lenkwelle (118) drehbar auf einem Achsschenkel (136)
gelagert ist und die Lenkwelle (118) fest mit einer
zweiteiligen Radnabe (90a, 90b) verbunden ist.
5. Achsschenkellenkung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Drehung der Lenkwelle (118) durch eine Lenkkoppel
(116) ausgeführt wird, die die zweiteilige Radnabe (90a,
90b) mit einer Zahnstange (100) verbindet, wobei die
Zahnstange (100) axial verschiebbar in einem
Achsschenkelträger (110) geführt wird.
6. Achsschenkellenkung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Achsschenkelträger (110) bereichsweise geschlitzt
ausgeführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997128665 DE19728665A1 (de) | 1997-07-04 | 1997-07-04 | Achsschenkellenkung für Krafträder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997128665 DE19728665A1 (de) | 1997-07-04 | 1997-07-04 | Achsschenkellenkung für Krafträder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19728665A1 true DE19728665A1 (de) | 1999-01-07 |
Family
ID=7834692
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997128665 Withdrawn DE19728665A1 (de) | 1997-07-04 | 1997-07-04 | Achsschenkellenkung für Krafträder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19728665A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN115180058A (zh) * | 2021-04-02 | 2022-10-14 | 佛山市新玛拓机车部件实业有限公司 | 用于摩托车的转弯调节装置及摩托车 |
| US20230192226A1 (en) * | 2019-10-04 | 2023-06-22 | Murao Design Works Llc | Front wheel steering mechanism in center hub steering |
| WO2026003245A1 (en) * | 2024-06-28 | 2026-01-02 | Veldeik B.V. | In-wheel steering assembly, wheel, vehicle and method for steering a vehicle |
| NL2038088B1 (en) * | 2024-06-28 | 2026-01-15 | Veldeik B V | In-wheel steering assembly for steering a vehicle and method for assembling said in-wheel steering assembly |
-
1997
- 1997-07-04 DE DE1997128665 patent/DE19728665A1/de not_active Withdrawn
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20230192226A1 (en) * | 2019-10-04 | 2023-06-22 | Murao Design Works Llc | Front wheel steering mechanism in center hub steering |
| US12466509B2 (en) * | 2019-10-04 | 2025-11-11 | Murao Design Works Llc | Front wheel steering mechanism in center hub steering |
| CN115180058A (zh) * | 2021-04-02 | 2022-10-14 | 佛山市新玛拓机车部件实业有限公司 | 用于摩托车的转弯调节装置及摩托车 |
| CN115180058B (zh) * | 2021-04-02 | 2023-11-10 | 佛山市新玛拓机车部件实业有限公司 | 用于摩托车的转弯调节装置及摩托车 |
| WO2026003245A1 (en) * | 2024-06-28 | 2026-01-02 | Veldeik B.V. | In-wheel steering assembly, wheel, vehicle and method for steering a vehicle |
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