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DE19727131C1 - Schubladenanordnung für ein Kraftfahrzeug - Google Patents

Schubladenanordnung für ein Kraftfahrzeug

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DE19727131C1
DE19727131C1 DE19727131A DE19727131A DE19727131C1 DE 19727131 C1 DE19727131 C1 DE 19727131C1 DE 19727131 A DE19727131 A DE 19727131A DE 19727131 A DE19727131 A DE 19727131A DE 19727131 C1 DE19727131 C1 DE 19727131C1
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DE
Germany
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drawer
arrangement according
box
receiving box
front wall
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Application number
DE19727131A
Other languages
English (en)
Inventor
Norbert Herr
Helge Hornbostel
Peter Schmitz
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Mercedes Benz Group AG
Faurecia Autositze GmbH
Original Assignee
Bertrand Faure Sitztechnik GmbH and Co KG
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Publication date
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R7/00Stowing or holding appliances inside vehicle primarily intended for personal property smaller than suit-cases, e.g. travelling articles, or maps
    • B60R7/04Stowing or holding appliances inside vehicle primarily intended for personal property smaller than suit-cases, e.g. travelling articles, or maps in driver or passenger space, e.g. using racks
    • B60R7/043Stowing or holding appliances inside vehicle primarily intended for personal property smaller than suit-cases, e.g. travelling articles, or maps in driver or passenger space, e.g. using racks mounted on or under a seat
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/90Details or parts not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schubladenan­ ordnung für ein Kraftfahrzeug zur Unterbringung zwischen dem auf einem Sitzuntergestell verschiebbar gelagerten Sitz und dem Bo­ denblech des Fahrzeuges.
Eine derartige Schubladenanordnung ist aus der DE 41 25 416 C2 bekannt. Bei dieser bekannten Anordnung ist ein zum Einlegen und zum Herausnehmen von Gegenständen unter dem Sitz angeordnetes Fach nach vorne herausziehbar oder an der Vorder­ seite mit einer schwenkbaren Klappe versehen.
Durch die FR-2 710 297 ist es auch bekannt, auf dem Bodenblech unterhalb des Sitzes ein tablettartiges, in Fächern aufgeteiltes, die Form eines Kreissektors aufweisendes Aufnahme­ fach um eine senkrechte Achse drehbar anzuordnen. Dieses Fach gelangt durch Drehung aus dem Bereich der Sitzfläche heraus, so daß Gegenstände hineingelegt und herausgenommen werden können.
Weitere gattungsgemäße Schubladenanordnungen sind in DE 93 10 246 U1 und GB 22 14 475 A beschrieben.
Derartige bekannte Schubladenanordnungen können im we­ sentlichen nur in der Serienfertigung oder nachträglich durch eine Werkstatt eingebaut werden. Ein nachträglicher Einbau durch den Kraftfahrzeugbesitzer ist gar nicht oder nur besonders geüb­ ten Personen möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kon­ struktiv einfache Schubladenanordnung der beschriebenen Art zu schaffen, die auch nachträglich durch den Kraftfahrzeugbesitzer eingebaut werden kann, ohne daß dafür eine Werkstatt bemüht wer­ den muß oder spezielle Werkzeuge notwendig sind.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Schubla­ denanordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch ge­ löst, daß die Anordnung im wesentlichen folgende Teile enthält: einen Aufnahmekasten für eine Schublade, der über formschlüssige Rastmittel manuell an dem Sitzuntergestell einrastbar ist und einen in den Aufnahmekasten einschiebbaren Schubladenkasten, der bei geschlossener Schublade selbsttätig durch formschlüssige Rastmittel an dem Aufnahmekasten arretiert ist.
Die erfindungsgemäße Lösung schafft somit einen Nachrüstsatz einer Schubladenanordnung, der es dem Kunden ermög­ licht, ohne Inanspruchnahme einer Werkstatt und ohne spezielle Werkzeuge eine Schubladenanordnung nachträglich in ein serienmä­ ßiges Kraftfahrzeug selbst einzubauen. Die Erfindung ist glei­ chermaßen für die Serienfertigung als auch für den nachträgli­ chen Einbau geeignet. Bei der erfindungsgemäßen Lösung wird das ohnehin im Kraftfahrzeug befindliche Sitzuntergestell zur Auf­ nahme des verschiebbaren Sitzes zusätzlich zum Aufbau der Schub­ ladenanordnung ausgenutzt. Die Erfindung ist sowohl beim Fahrer­ sitz als auch beim Beifahrersitz anwendbar.
Die formschlüssige Verbindung zwischen den einzelnen Teilen erfolgt vorzugsweise durch Clipse.
Der Aufnahmekasten ist vorzugsweise so ausgebildet, daß er schubladenartig in Schienen des Sitzuntergestells ein­ schiebbar ist. Es werden somit keine oder nur wenige Mittel zur sicheren Befestigung des Schubladenkastens an der Karosserie benötigt.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung sind an der Vorderwand des Schubladenkastens zwei in einer Linie liegende und parallel zur Vorderwand verschiebbare Schloßzungen gelagert, zwischen deren einander zugewandten Enden eine Druckfeder ge­ spannt ist und deren einander abgewandten Enden in Öffnungen des Aufnahmekastens eingreifen. Diese Schloßzungen bewirken beim Einschieben der Schublade selbstätig die notwendige Arretierung, ohne daß dafür eine besondere Handhabe notwendig ist. Dabei ist an der Vorderwand des Schubladenkastens ein Entriegelungsgriff quer zu den Schloßzungen verschiebbar gelagert, der bei manuel­ ler Betätigung entgegen der Kraft einer zweiten Feder so auf die Schloßzungen einwirkt, daß diese entgegen der Kraft der Druckfe­ der aufeinander zubewegt werden und ihre einander abgewandten Enden von den Öffnungen in dem Aufnahmekasten freikommen. Durch die manuelle Betätigung des Entriegelungsgriffes kann gleichzei­ tig die Arretierung der Schublade in dem Aufnahmekasten gelöst und die Schublade aus dem Aufnahmekasten herausgezogen werden. Vorzugsweise ist dabei die Blende mit einer Öffnung versehen, durch die hindurch der Entriegelungsgriff manuell verschiebbar ist.
Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist in die Blende zusätzlich ein Schloß eingebaut, das im verriegelten Zu­ stand die Verschiebung des Entriegelungsgriffes zum Herausziehen der Schublade verhindert.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Vorderwand des Schubladenkastens als Doppelwand ausgebildet. Dadurch wird die Stabilität erhöht und ein möglicher Schaden durch schwere in der Schublade befindliche Teile beim scharfen Bremsen oder im Crashfall vermieden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen
Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung Teile des Sitzuntergestells zusammen mit der daran gela­ gerten Schublade, sowie zusätzlich eine Explosi­ onsdarstellung der Teile des Sitzuntergestells,
Fig. 2 die konstruktive Ausbildung des Aufnahmekastens,
Fig. 3 die konstruktive Ausführung der in den Aufnahme­ kasten einschiebbaren Schublade und
Fig. 4 eine konstruktive Ausführung der Vorderwand des Schubladenkastens in einem Schnitt entlang der Linie A-A von Fig. 3.
Fig. 1 zeigt zunächst das Sitzuntergestell, das zur Aufnahme eines nicht dargestellten Sitzes dient. Das Sitzunter­ gestell enthält zwei schienenförmigen Träger 1, 2, die über eine Querschiene 7 miteinander und unten mit der Karosserie des Fahr­ zeuges starr verbunden sind. Die Träger 1, 2 bestehen vorzugs­ weise aus Stahl. An ihrer Oberseite sind die Träger 1, 2 mit An­ schlußlöchern 3 für die nicht dargestellten Sitzschienen für eine Sitzlängsverstellung versehen. Die Träger 1, 2 enthalten Gleitschienen 4 zur Aufnahme des Aufnahmekastens 5. Der Aufnah­ mekasten 5 ist ein im wesentlichen geschlossener Kunststoffbe­ hälter, der nur an seiner Vorderseite zum Einschieben der ei­ gentlichen, mit einer vorderen Blende 6 versehenen Schublade of­ fen ist. Die Fahrtrichtung des Kraftfahrzeuges ist durch den Pfeil 8 angedeutet.
Fig. 2 zeigt den Aufnahmekasten 5 der Schubladenanord­ nung gemäß Fig. 1 allein. Dieser Aufnahmekasten 5 enthält an seinen gegenüberliegenden Längsseiten je drei als Führungen die­ nende Gleitfüße 9, die beim Einsetzen des Aufnahmekastens 5 in das Sitzuntergestell auf dessen Gleitschienen 4 (Fig. 1) gleiten. An der Vorderseite ist der Aufnahmekasten 5 mit insgesamt fünf Aufnahmen 10 versehen, die sogenannte Clipse 11 für die form­ schlüssige Verbindung mit dem Sitzuntergestell aufnehmen. Mit diesen fünf Clipsen 11 wird der Aufnahmekasten 5, nachdem er wie eine Schublade in das Sitzuntergestell auf den Gleitschienen 4 gleitend eingeschoben ist, mit dem Sitzuntergestell formschlüs­ sig verriegelt. Die beiden gegenüberliegenden inneren Seitenflä­ chen des Aufnahmekastens 5 sind je mit einer Führungsnut 12 zur Aufnahme der Schublade versehen. Außerdem enthalten die Seiten­ wände je ein Vierkantloch 13, in das die später anhand von Fig. 3 beschriebenen Schloßzungen 18, 19 eingreifen. Der Boden des Aufnahmekastens 5 ist mit einer größeren Aussparung 14 versehen, um ohne Beeinträchtigung der Gesamtstabilität das Gewicht des Aufnahmekastens 5 zu verringern.
Fig. 3 zeigt den Schubladenkasten 15, in dem verschie­ dene Gegenstände wie Autoatlas, Medizinkästen, Werkzeug und der­ gleichen abgelegt werden können. Der Schubladenkasten 15 und die Blende 6 bilden zusammen die eigentliche Schublade. Die doppel­ wandig ausgebildete Vorderwand (vgl. Fig. 4) des Schubladenka­ stens 15 enthält insgesamt acht Rippen 16 je mit einem Vierkant­ loch 17. In die Vierkantlöcher 17 der vier linken Rippen 16 greift eine erste Schloßzunge 18 und in die Vierkantlöcher 17 der vier rechten Rippen 16 eine zweite Schloßzunge 19 ein. Die einander zugewandten Enden der Schloßzungen 18, 19 sind verjüngt und bilden zapfenförmige Enden 20, 21. Die Enden 20, 21 greifen in die beiden Enden einer Druckfeder 22 ein, die die beiden Schloßzungen 18, 19 durch Verschiebung in den Vierkantlöchern 17 auseinanderdrückt. Die einander gegenüberliegenden Enden der Schloßzungen 18, 19 sind mit schrägen Flächen 23, 24 versehen und ragen aus den beiden äußeren Rippen 16 etwas hervor.
Im unteren Bereich seiner Seitenflächen weist der Schubladenkasten 15 Gleitfüße 26 auf, die in den Führungsnuten 12 des Aufnahmekastens 5 laufen. Des weiteren ist der Schubla­ denkasten 15 mit einer Ausziehsicherung 27 versehen.
In der Vorderwand des Schubladenkastens 15 ist ein Entriegelungsgriff 25 gegen den Druck einer sich am Schubladen­ kasten 15 abstützenden Druckfeder 31 vertikal nach oben ver­ schiebbar gelagert. Auf der vom Betrachter abgewandten Rückseite ist der Entriegelungsgriff 25 mit Steuerstegen versehen, die mit in die Schloßzungen 18, 19 eingelassenen Schrägen 29 bzw. 30, wie weiter unten stehend ausgeführt, zusammenwirken.
Die Blende 6 enthält eine Öffnung 32, durch die hin­ durch der Entriegelungsgriff 25 manuell nach oben verschiebbar ist. Die Blende 6 enthält außerdem ein Schloß 33, das im verrie­ gelten Zustand eine Verschiebung des Entriegelungsgriffes 25 verhindert. Im folgenden werden nacheinander das Einschieben und Verriegeln sowie das Herausziehen des Schubladenkastens 15 aus dem Aufnahmekasten 5 beschrieben.
Beim Einschieben des Schubladenkastens 15 in den Auf­ nahmekasten 5 laufen die schrägen Flächen 23, 24 der Schloßzun­ gen 18 bzw. 19 auf die seitlichen Begrenzungskanten des Aufnah­ mekastens 5 auf. Dadurch werden die Schloßzungen 18, 19 unter Zusammendrückung der Druckfeder 22 nach innen, also aufeinander zu geschoben. Beim weiteren Einschieben gleiten dann die spitzen Kanten der schrägen Flächen 23, 24 an den Innenflächen des Auf­ nahmekastens 5, bis sie schließlich unter dem Druck der Feder 22 in die in Fig. 2 gezeigten Vierkantlöcher 13 des Aufnahmekastens 5 einrasten. Dadurch ist die aus dem Schubladenkasten 15 und der Blende 6 bestehende Schublade selbstätig an dem Aufnahmekasten 5 verriegelt, ohne daß dabei der Entriegelungsgriff 25 betätigt werden muß oder eine sonstige Handhabe notwendig ist.
Zum Herausziehen der Schublade aus dem Aufnahmekasten 5 wird durch die Öffnung 32 hindurch der Entriegelungsgriff 25 manuell in Richtung des Pfeiles 34 unter Zusammendrückung der Druckfeder 31 nach oben geschoben. Dabei laufen die nicht darge­ stellten Steuerstege des Entriegelungsgriffs 25 auf die Schrägen 29, 30 der Schloßzungen 18 bzw. 19 auf. Da sich die Schloßzungen 18, 19 nur in ihrer Längsrichtung innerhalb der Vierkantlöcher 17 bewegen können, werden sie unter Zusammendrückung der Druck­ feder 22 zwangsgesteuert, also nach innen verschoben, so daß die einander abgewandten Enden der Schloßzungen 18, 19 mit den schrägen Flächen 23, 24 von den Vierkantlöchern 13 des Aufnahme­ kastens 5 freikommen. Die Schublade kann dann aus dem Aufnahme­ kasten 5 so weitherausgezogen werden, bis die Ausziehsicherung 27 anschlägt. Um die Schublade bei Bedarf völlig aus dem Aufnah­ mekasten 5 herausnehmen zu können, muß die Ausziehsicherung 27 leicht nach oben gebogen werden.
Fig. 4 zeigt die Vorderwand des Schubladenkastens 15 im Schnitt entlang der Linie A-A von Fig. 3. Die Vorderwand ist als sogenannte Doppelwand mit zwei parallelen Wänden 35, 36 aus­ gebildet. Durch diese Ausbildung als Doppelwand wird die Festig­ keit der Schublade erhöht und verhindert, daß bei einem scharfen Bremsen oder bei einem Crash schwere in dem Schubladenkasten 15 befindliche Teile Schaden anrichten können, indem sie durch die Vorderwand in die Fahrgastzelle "schießen". An die Wand 36 schließen sich die in Fig. 3 dargestellten Rippen 16 zur weite­ ren Verstärkung an. Jede dieser Rippen 16 enthält das in Fig. 3 dargestellte Vierkantloch 17 zur Aufnahme der beiden Schloßzun­ gen 18, 19. Die zusätzlich dargestellte Nut 37 ist werkzeugbe­ dingt und hat keine besondere Funktion. Die Fahrtrichtung ist wieder durch den Pfeil 8 angedeutet.

Claims (13)

1. Schubladenanordnung für ein Kraftfahrzeug zur Unterbringung zwischen dem auf einem Sitzuntergestell verschiebbar gelagerten Sitz und dem Bodenblech des Fahrzeugs, gekennzeichnet durch einen Aufnahmekasten (5) für eine Schublade, der über form­ schlüssige Rastmittel manuell an dem Sitzuntergestell (1, 2, 7) einrastbar ist und einen in den Aufnahmekasten (5) einschiebba­ ren Schubladenkasten (15), der bei geschlossener Schublade selbsttätig durch formschlüssige Rastmittel (18, 19) an dem Aufnahmekasten (5) arretiert ist.
2. Schubladenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß auf die Vorderwand des Schubladenkastens (5) eine Blen­ de (6) über formschlüssige Rastmittel aufsetzbar ist.
3. Schubladenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die formschlüssigen Rastmittel durch Clipse (11) gebildet sind.
4. Schubladenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der Aufnahmekasten (5) so ausgebildet ist, daß er schubladenartig in Gleitschienen (4) des Sitzuntergestells (1, 2, 7) einschiebbar ist.
5. Schubladenanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß der Aufnahmekasten (5) an seinen äußeren Seitenflächen mit als Führung dienenden Gleitfüßen (9) versehen ist, die auf den Gleitschienen (4) des Sitzuntergestells (1, 2, 7) gleiten.
6. Schubladenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß an der Vorderwand des Schubladenkastens (15) zwei in einer Linie liegende und parallel zur Vorderwand verschiebbare Schloßzungen (18, 19) gelagert sind, zwischen deren einander zu­ gewandten Enden eine Druckfeder (22) gespannt ist und deren ein­ ander abgewandten Enden bei geschlossener Schublade in Öffnungen (13) des Aufnahmekastens (5) eingreifen.
7. Schubladenanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich­ net, daß an der Vorderwand des Schubladenkastens (15) ein Entriegelungsgriff (25) quer zu den Schloßzungen (18, 19) ver­ schiebbar gelagert ist, der bei manueller Betätigung entgegen der Kraft einer zweiten Feder (31) so auf die Schloßzungen (18, 19) einwirkt, daß diese entgegen der Kraft der Druckfeder (22) aufeinander zubewegt werden und ihre einander abgewandten Enden von den Öffnungen (13) im Aufnahmekasten (5) freikommen.
8. Schubladenanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich­ net, daß der Entriegelungsgriff (25) Steuerflächen aufweist, die auf schräg zur Verschieberichtung der Schloßzungen (18, 19) ge­ richtete Flächen (29, 30) an den Schloßzungen (18, 19) einwir­ ken, und diese beim Verschieben des Entriegelungsgriffs (25) nach oben zwangsgesteuert aus ihrer Verriegelungsstellung zie­ hen.
9. Schubladenanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich­ net, daß die Blende (6) mit einer Öffnung (32) versehen ist, durch die hindurch der Entriegelungsgriff (25) manuell ver­ schiebbar ist.
10. Schubladenanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich­ net, daß in die Blende (6) ein Schloß (33) eingebaut ist, das im verriegelten Zustand die Verschiebung des Entriegelungsgriffes (25) verhindert.
11. Schubladenanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderwand des Schubladenka­ stens (15) als Doppelwand (35, 36) ausgebildet ist.
12. Schubladenanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderwand des Schubladenkastens (15) mit Rippen (16) besetzt ist.
13. Schubladenanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich­ net, daß die Rippen (16) mit Führungen (17) für die Schloßzungen (18, 19) versehen sind.
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