DE19521549A1 - Vorrichtung zur Halterung von Gegenständen in Kraftfahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zur Halterung von Gegenständen in KraftfahrzeugenInfo
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Description
Es ist bekannt, daß Monteure, Kundendienst-Techniker oder
ähnliche Personen in ihren Kraftfahrzeugen, üblicherweise
Kombis, Material- oder Werkzeugschränke untergebracht haben.
Benötigt der Monteur vor Ort ein bestimmtes Werkzeug, so kann
er dieses Werkzeug beispielsweise aus einem Sortimentskasten
regal entnehmen.
Es ist möglich, diese Einrichtungen aus dem Personenkraft
wagen herauszunehmen und durch andere Einrichtungen zu erset
zen, falls beispielsweise eine andere Art von Tätigkeit aus
geübt werden soll. Der Ausbau und das Auswechseln bedeutet
jedoch einen erheblichen Aufwand, da die Schränke in den
Kraftfahrzeugen losgeschraubt und mit Hilfe von Gabelstaplern
o. dgl. ausgetauscht werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu
schaffen, die im Kraftfahrzeug gehalterten und transportier
ten Gegenstände leichter zugänglich zu machen, ggf. auch her
auszunehmen bzw. auszutauschen.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine Vorrich
tung mit den im Anspruch 1 aufgeführten Merkmalen vor. Wei
terbildungen der Erfindung sind Gegenstand von abhängigen An
sprüchen.
Die im Kraftfahrzeug transportierten bzw. bereitgehaltenen
Gegenstände, bei denen es sich auch um sortimentskastenregale
handeln kann, werden an dem Gestell befestigt. Wenn nun der
Monteur vor Ort einen bestimmten Gegenstand benötigt, bei
spielsweise ein an dem Gestell befestigtes Gerät, so kann er
bei geöffnetem Kraftfahrzeug das Gestell herausziehen, so daß
der Gegenstand leichter zugänglich ist.
Die Schienen und die mit diesen in Eingriff stehenden Rollen
können so ausgeführt sein, daß die Schienen nicht nur eine
Verschiebung, sondern auch eine Führung bewirken, so daß das
Gestell auch in herausgezogenem Zustand nicht verkippt. Es
ist daher möglich, je nach Schwere der auf dem Gestell befe
stigten Gegenstände, diese auch so weit herauszuziehen, daß
der Gegenstand vollständig außerhalb des Kraftfahrzeugs an
geordnet ist. Soll er ausgewechselt oder ausgetauscht wer
den, so kann dies ebenfalls leichter geschehen als wenn dies
innerhalb des Kraftfahrzeugs erfolgen müßte.
Insbesondere können die Schienen U-Profile sein, deren offene
Seiten einander zugewandt sind.
Erfindungsgemäß kann in Weiterbildung das Gestell einen min
destens teilweise ausgebildeten Rahmen aufweisen, an dem eine
Platte zur Aufnahme der Gegenstände angebracht ist. Der Rah
men dient in erster Linie zur Halterung der Rollen, während
die Platte eine Möglichkeit zur Anbringung beispielsweise von
Schränken, Fächern o. dgl. bietet. Sie kann außerdem als Ar
beitsplatte dienen.
Es ist möglich, daß das Gestell nach der ersten Montage
ständig in dem Kraftfahrzeug bleibt.
In Weiterbildung der Erfindung kann aber auch vorgesehen
sein, daß das Gestell vollständig aus den Schienen heraus
gezogen werden kann, um in ein Kraftfahrzeug unterschiedliche
Gestelle einzubringen oder auch um die Gegenstände mit Hilfe
des Gestells in ein Lager oder an eine Arbeitsstätte zu
transportieren.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, daß das Gestell minde
stens ein Paar schwenkbarer Beine aufweist, die aus einer
eingeschwenkten Stellung, in der sie im wesentlichen in der
Ebene des Gestells liegen, in eine senkrechte Stellung ver
schwenkbar sind, in der sie arretierbar sind. Dieses Bein
paar, das ggf. auch durch ein einziges Bein ersetzt werden
kann, kann beispielsweise dazu dienen, das Gestell dann zu
haltern, wenn es aus dem Kraftfahrzeug herausgezogen ist.
Dann lassen sich auch schwerere Gegenstände auf dem Rahmen
außerhalb des Kraftfahrzeugs haltern.
Dabei kann insbesondere vorgesehen sein, daß die Beine in der
eingeklappten Stellung innerhalb der Längsabmessung des Ge
stells angeordnet sind. Dies kann beispielsweise dadurch ge
schehen, daß die Beine aus der senkrechten Stellung in Rich
tung auf die Vorderseite des Kraftfahrzeugs hochgeklappt wer
den. Dann muß allerdings zum Ausklappen der Beine das Gestell
zunächst um die Länge der Beine aus dem Kraftfahrzeug heraus
gezogen werden, bevor diese abgeklappt werden können.
Eine andere und von der Erfindung bevorzugten Möglichkeit be
steht darin, daß die Schwenkachse der Beine bei deren Ein
schwenken in der Längsrichtung des Gestells verlagert werden
kann. Dann ist es auch möglich, die Beine aus der senkrechten
Stellung nach hinten und oben zu verschwenken.
Besonders günstig ist es, wenn das erwähnte Paar von Beinen
im ausgeschwenkten senkrechten Zustand im Bereich der Außen
kante des Gestells bzw. zwischen der Außenkante und der
halben Längsabmessung des Gestells angeordnet ist. Unter
Außenkante des Gestells ist dabei diejenige Kante des Ge
stells zu verstehen, die beim Herausziehen des Gestells aus
dem Fahrzeug als erste nach außen gelangt.
Erfindungsgemäß kann das Gestell ein zweites Paar von Beinen
aufweisen, das dann im Bereich der Innenkante des Gestells
angelenkt ist. Wenn dieses Paar von Beinen nach hinten und
oben verschwenkt wird, so ist hier eine Veränderung der Lage
der Schwenkachse nicht erforderlich.
Mit Hilfe von zwei Paaren von Beinen ist es möglich, das Ge
stell als Art Tisch zu verwenden, so daß es vollständig vom
Kraftfahrzeug getrennt werden kann und stehen bleibt.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, daß die Beine des Ge
stells mit Rädern versehen sind, wobei vorzugsweise zwei der
Räder Schwenkräder mit Feststellbremsen sind. Dann kann das
Gestell auch zum Transport von Gegenständen aus dem Fahrzeug
zu einer Arbeitsstelle oder zum Lager verwendet werden.
Selbst schwere Gegenstände können so transportiert werden,
ohne daß das Gewicht der Gegenstände angehoben oder abgesenkt
zu werden braucht. Die Gegenstände können immer auf der ergo
nomisch günstigen Höhe von beispielsweise etwa 75 cm angeord
net bleiben.
Zum Erleichtern des Einschiebens des Gestells in das Kraft
fahrzeug können Adapterelemente vorgesehen sein, die sich an
den äußeren Enden der Schienen anbringen lassen. Diese Adap
terelemente können beispielsweise in der Richtung verstellbar
sein oder auch Einlaufschrägen bilden, um bei unterschiedli
cher Höhe des Kraftfahrzeugs, je nach dessen Belastung, das
Einfädeln der Rollen an den Längsseitenkanten des Gestells in
die Schienen zu erleichtern.
Die von der Erfindung vorgeschlagene Vorrichtung kann sowohl
als Schwerlastauszug des Kraftfahrzeugs als auch als Trans
porteinrichtung außerhalb des Kraftfahrzeugs Verwendung fin
den. Ihr Einsatzbereich betrifft nicht nur Installateure,
Monteure und Kundendienst-Techniker, sondern auch beispiels
weise Paketzusteller, Tierärzte, Bäcker und so weiter.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge ergeben sich aus
den Patentansprüchen, deren Wortlaut durch Bezugnahme zum
Inhalt der Beschreibung gemacht wird, der folgenden Beschrei
bung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sowie
anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen:
Fig. 1 schematisch die Seitenansicht einer von der
Erfindung vorgeschlagenen Vorrichtung hinter
einem nur teilweise dargestellten Kombi;
Fig. 2 eine schematische Ansicht der Anordnung der
Fig. 1 von hinten, d. h. von links in Fig. 1;
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht eines mit
Rädern versehenen Gestells;
Fig. 4 vereinfacht eine Stirnansicht des Gestells der
Fig. 3.
In Fig. 1 ist schematisch das hintere Ende eines Kraftfahr
zeugs 1 zu sehen. Es handelt sich um einen Kombi, bei dem aus
Gründen der Vereinfachung die Ladeklappe weggelassen ist. In
dem rückwärtigen Raum des Kraftfahrzeugs ist kurz über dem
Boden 2 ein Paar von Schienen 3 mit Hilfe von Winkeln 4 ange
schraubt. Anstelle der Winkel könnten selbstverständlich auch
andere Befestigungselemente verwendet werden. Das hintere
bzw. äußere Ende 5 der Schienen 3 ist an einer Stelle ange
ordnet, die noch innerhalb des Innenraums des Kraftfahrzeugs
1 liegt, so daß die Heckklappe noch geschlossen werden kann.
Auf das äußere Ende 5 der Schienen 3 ist ein Adapterelement 6
aufgesteckt, das im wesentlichen trichterförmig ausgebildet
ist.
Im dargestellten Beispiel sollen die Schienen 3 U-Profile
sein, bei denen die offenen Seiten des U-Profils beider
Schienen 3 einander zugewandt sind. Das Adapterelement 6
weist dementsprechend ebenfalls einen U-Querschnitt auf,
wobei der Abstand der beiden Schenkel des U sich von dem
freien Ende 7 des Adapterelementes 6 in Richtung auf das
äußere Ende 5 der Schienen 3 verringert.
Die Adapterelemente 6 können beispielsweise aufgesteckt oder
in sonstiger Weise befestigt werden. Sie werden nach Gebrauch
wieder abgenommen.
In den Schienen 3 des Kraftfahrzeugs 1 soll das Gestell 8
untergebracht und gehaltert werden. Das Gestell 8 enthält
eine Platte 9, die an Längsträgern 10 angeschraubt ist. Die
Längsträger 10 bilden eine Art Rahmen für das Gestell 8.
An den Längsträgern 10 ist im Bereich der in das Innere des
Kraftfahrzeugs hinein gerichteten Innenkante 11 des Gestells
je eine Rolle 12 drehbar gelagert. Die Rolle 12 ist zum Ein
greifen in das U-Profil der Schienen 3 bestimmt.
An dem Gestell 8 sind schematisch dargestellt zwei Paare von
Beinen 13, 14 schwenkbar gelagert. Das dem Kraftfahrzeug 1
nähere innere Beinpaar ist im Bereich der Innenkante 11 des
Gestells 8 gelagert, während das äußere Beinpaar 13 an einer
Stelle jenseits der Hälfte der Längsabmessung des Gestells 8
schwenkbar gelagert ist. Unter Längsabmessung ist diejenige
Abmessung zu verstehen, die in Längsrichtung der Schienen 3
verläuft.
Mit Abstand von der Rolle 12 ist auf gleicher Höhe eine wei
tere Rolle 15 drehbar gelagert.
Das äußere Beinpaar 13 ist in nicht näher dargestellter Weise
in der senkrechten Stellung arretiert.
Die Arretierung des inneren Beinpaars 14 geschieht mit Hilfe
einer Arretierstange 16, die schwenkbar an dem inneren Bein
paar 14 gelagert ist und mit einem Zapfen 17 oder einer Quer
stange des äußeren Beinpaars 13 in Eingriff gebracht werden
kann. Die Arretierstange 16 enthält an ihrem freien Ende
einen Handgriff 18.
Am unteren Ende jedes Beines ist jeweils ein Rad 19 ange
bracht.
Im Bereich der Außenkante des Gestells 8 weist dieses auf der
Oberseite der Platte 9 ebenfalls einen Handgriff 20 auf.
Auf der Platte 9 ist im dargestellten Beispiel ein Sorti
mentskastenregal 21 aufgesetzt, das beispielsweise auch mit
Hilfe von Klammern festgehalten werden kann.
Fig. 2 zeigt die Anordnung der Fig. 1 von links in Fig. 1,
d. h. von hinten. Es ist zu sehen, daß die Beine des inneren
Beinpaars 14 einen kleineren Abstand voneinander aufweisen
als die weiter außen gelegenen Beine 13 des äußeren Bein
paars.
Die bereits erwähnten Rahmenelemente 10 tragen die in die
Schienen 3 eingreifenden Rollen 12, 15. An der Innenseite der
Rahmenelemente 10 sind Führungen 22 für an den oberen Enden
der Beine 13 angebrachte Schwenkzapfen angeordnet, in denen
diese Schwenkzapfen 23 geführt sind.
Die oberen Enden der Beine 14 sind in einer gemeinsamen
festliegenden Schwenkachse 14 schwenkbar gelagert.
Die Platte 9 erstreckt sich über die äußeren Rahmenelemente
10 hinaus. Der Griff 20 zum Verschieben des Gestells 8 ist
ebenfalls zu sehen.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung wird folgen
dermaßen verwendet. Soll ein Gegenstand, beispielsweise das
Sortimentskastenregal 21 in das Kraftfahrzeug gebracht wer
den, so wird es auf die Platte 9 des Gestells aufgesetzt und
dort ggf. verankert. Das Gestell wird dann an dem Handgriff
20 angefaßt und zu dem Kraftfahrzeug 1 verschoben. Auf die
äußeren Enden 5 der Schienen 3 werden die Adapterelemente 6
aufgesteckt. Das Gestell wird so an die Schienen herange
schoben, daß die vorderen Rollen 12 in die Adapterelemente 6
eingreifen und dort geführt und gehalten sind. Sobald die
Innenkante 11 des Gestells 8 von den Schienen bzw. dem Adap
terelement 6 geführt und gehalten sind, wird mit Hilfe des
Handgriffs 18 die Arretierstange 16 angehoben. Die inneren
Beine 14 sind dadurch nicht mehr in ihrer senkrechten Stel
lung arretiert und können nach hinten und oben verschwenkt
werden. Sie gelangen nach einer Verschwenkung um etwa 90° in
eine eingeschwenkte Stellung, in der sie im wesentlichen in
der Ebene des Rahmens des Gestells 8 liegen. Sie werden dort
arretiert. Nun wird das Gestell 8, das noch auf den Rädern 19
der äußeren Beine 13 rollt, weiter in das Kraftfahrzeug ein
geschoben. Sobald auch die zweite, etwa in der Mitte der
Längsabmessung angeordnete Rolle 15 in die Schienen 3 ein
greift und somit das Gestell 8 geführt wird, kann nun auch
die Arretierung des Beinpaars 13 gelöst und das Beinpaar nach
hinten und oben verschwenkt werden. Dann wird das Gestell 8
vollständig in den Innenraum des Kraftfahrzeugs eingeschoben.
In der maximal möglichen Einschiebeposition kann eine Arre
tiereinrichtung vorgesehen sein, die beispielsweise die Rol
len 12, 15 nach Überwinden eines Hindernisses festhält.
Bei dem gesamten Einschieben wurde das Gewicht des Sorti
mentskastenregals 21 von dem Gestell getragen, es brauchte
also nicht angehoben oder abgesenkt zu werden. Für die
Person, die dies durchführt, bedeutet dies eine beachtliche
Erleichterung.
In gleicher Weise kann der Gegenstand auch wieder aus dem
Kraftfahrzeug herausgenommen werden. Dieser Vorgang kann beim
Transport vom Lager zum Kraftfahrzeug oder auch beim Trans
port vom Kraftfahrzeug zu einer Arbeitsstätte auftreten.
Fig. 3 und 4 zeigen in größerer Einzelheit Teile des Gestells
8 der Vorrichtung. Dabei ist bei der Darstellung der Fig. 3
das äußere Rahmenelement 10 teilweise abgebrochen. An dem
äußeren Rahmenelement 10 sind die Rollen 12, 15 angeordnet,
wobei die links in Fig. 3 zu sehende Rolle 15 nur eine ge
ringe Rolle spielt, da die in Fig. 1 zu sehende mittlere
Rolle 15 wesentlicher ist.
An dem oberen Ende des äußeren Beines 13 ist ein Schwenkzap
fen 23 angeordnet. Dieser greift in die bereits erwähnte Füh
rung 22 ein. Die Führung 22 ist als seitlich offener Kasten
an der Innenseite des äußeren Rahmenelementes 10 befestigt.
Die Führung 22 weist eine langgestreckte rechteckige Innen
form auf, wobei der Innenabstand dieser Führung etwa dem
Durchmesser des Schwenkzapfens 23 entspricht. An ihrem zur
Außenkante 25 des Gestells 8 hin gerichteten Ende weist die
Führung 22 einen kurzen nach oben gerichteten L-förmig abge
winkelten Teil 26 auf, dessen Breite dem Innenabstand der
Wände der Führung 22 gleich ist. Im senkrechten Zustand des
äußeren Beines 13 ist der Schwenkzapfen 23 in diesem Teil 26
untergebracht. Die Arretierung geschieht dadurch, daß ein
zweiter Zapfen 27 in einer ähnlichen Formation festgelegt
ist.
Die Anordnung der Führung 22 an der Innenseite des äußeren
Rahmenelementes 10 ist aus Fig. 4 ersichtlich.
An der Unterseite der Platte 9 sind parallel zu den äußeren
Rahmenelementen 10 zwei innere Winkelelemente 28 befestigt,
an denen die beiden inneren Beine 14 mit Hilfe einer gemein
samen Achse 24 schwenkbar angelenkt sind.
Die an den äußeren Beinen 13 angebrachten Räder 19 weisen
eine Feststellbremse 29 auf.
Beim Einschieben des Gestells 8 in die Schienen 3 des Kraft
fahrzeugs wird, nachdem die führenden Rollen 12 bereits in
die Schienen 3 bzw. das Adapterelement 6 eingesetzt sind,
zunächst die Arretierstange 16 mit Hilfe des Handgriffs 18
angehoben. Dann können die inneren Beine 14 bis nach oben
verschwenkt werden. In diesem Zustand sind die äußeren Beine
13 noch in ihrer senkrechten Stellung arretiert. Um diese aus
ihrer Arretierung zu lösen, kann der Benutzer das Gestell 8,
sobald dieses schon zum größten Teil im Kraftfahrzeug ist,
durch Angreifen an dem Griff 20 etwas anheben. Dadurch ge
langt der Schwenkzapfen 23 aus dem nach oben gerichteten
Schenkel 26 der Führung 22 und gleichzeitig der zweite Zapfen
27 aus der entsprechenden Ausbildung heraus, wonach sich das
Bein 13 dann verschwenken läßt. Dabei gelangt der Zapfen 27
an seiner Gegenausbildung vorbei. Dann kann das Bein 13
gleichzeitig oder nach vollständigem Hochschwenken derart
verschoben werden, daß der Schwenkzapfen 23 längs der Führung
22 bis zu deren gegenüberliegendem Ende verschoben wird. Dann
liegt das Beinpaar 13 ebenfalls in der Ebene des Gestells und
sein unteres, mit dem Rad 19 versehenes Ende ragt nicht über
die Außenkante 25 des Gestells vor. Dadurch ist das gesamte
Gestell so in dem Kraftfahrzeug untergebracht, daß die Heck
klappe geschlossen werden kann.
Fig. 4 zeigt die Ansicht der Lagerung der Beine von hinten,
wobei aus Gründen der besseren Darstellung die Schiene 3, die
aus einem U-Profil gebildet ist, einschließlich des Winkel
elementes 4 etwas zur Seite gerückt ist. In das U-Profil
greift die Rolle 12 ein, die auf gleicher Höhe gezeichnet
ist.
Die Figuren zeigen eine Ausführungsform, bei der das Gestell
8 mit zwei Beinen versehen ist, die jeweils mit Rädern ver
sehen sind.
Soll das Gestell 8 ständig in dem Kraftfahrzeug bleibt, so
sind Beine mit Rollen nicht erforderlich. Es muß natürlich
durch einen Anschlag dafür gesorgt werden, daß das Gestell 8
nicht vollständig außer Eingriff mit der Schiene gelangt. Es
müssen auf jeder Seite mindestens zwei Rollen 12, 15 in Ein
griff mit den Schienen bleiben.
Soll dagegen das Gestell zwar ständig bei dem Kraftfahrzeug
bleiben, aber weiter herausgezogen werden, so kann eines
solche Ausführungsform ähnlich aussehen wie die dargestellte
Ausführungsform, jedoch nur ein Beinpaar 13 aufweist. In
diesem Fall würde also dafür gesorgt, daß die Rollen 12 auf
beiden Seiten des Gestells immer in der Schiene 3 bleiben,
daß aber das Gewicht des herausgezogenen Gestells 8 von dem
dann einzigen Beinpaar 13 übernommen wird. In einem solchen
Fall wäre das Vorsehen eines Rades 19 am unteren Ende des
Beines 13 nicht erforderlich.
Um die Vorrichtung, sofern sie mit Beinen und/oder Rädern
versehen ist, an Kraftfahrzeuge mit unterschiedlicher Höhe
anpassen zu können, kann die Vorrichtung eine Höhenverstel
lung aufweisen. Diese kann beispielsweise darin bestehen, daß
das in senkrechter Stellung verriegelbare Beinpaar 13 auch in
einer schrägen Stellung verriegelt werden kann. Das zweite
Beinpaar 14 bleibt dann in der gleichen Weise parallel zu dem
ersten Beinpaar 13 verriegelt. Dadurch bleibt die horizontale
Stellung des Gestells erhalten. Selbstverständlich sind auch
andere Möglichkeiten der Höhenverstellung möglich.
Ebenfalls möglich ist eine Einrichtung, die beim Einschieben
des Gestells in die Schienen des Kraftfahrzeuges die Verrie
gelung des näheren Beinpaars 14 und dann beim weiteren Ein
schieben auch die Verriegelung des anderen Beinpaares 13
automatisch öffnet und ggf. auch die Beine dann automatisch
verschwenkt.
Claims (10)
1. Vorrichtung zur Aufnahme und Halterung von Gegenständen
in Kraftfahrzeugen, insbesondere Kombis, mit einem Paar
von Schienen (3), die in dem Kraftfahrzeug (1) parallel
zueinander mit gegenseitigem Abstand horizontal verlau
fend anbringbar sind, sowie mit einem Gestell (8), das
im Bereich seiner beiden Längskanten je mindestens zwei
Rollen (12, 15) zum Eingriff in die Schienen (13) auf
weist und aus einer Position, in der es vollständig
innerhalb des geschlossenen Kraftfahrzeugs (1) angeord
net ist, so weit verfahrbar ist, daß es mindestens
teilweise außerhalb des Kraftfahrzeugs angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Gestell (8)
einen mindestens teilweise ausgebildeten Rahmen sowie
eine Platte (9) zur Aufnahme der Gegenstände aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der das Gestell
(8) vollständig aus den Schienen (3) herausziehbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
dem das Gestell (8) mindestens ein Paar schwenkbarer
Beine (13) aufweist, die aus der Ebene des Gestells (8)
in eine senkrechte Stellung verschwenkbar und dort
arretierbar sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei dem die Beine (13) in
der eingeklappten Stellung innerhalb der Längsabmessun
gen des Gestells (8) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, bei der die Schwenk
achse der Beine (13) bei deren Einschwenken in Längs
richtung des Gestells (8) verlagert werden kann.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, bei dem
das Beinpaar (13) im Bereich zwischen der Außenkante
(25) und der Hälfte der Längsabmessung des Gestells (8)
angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, mit einem
zweiten Paar von Beinen (14), das im Bereich der In
nenkante (11) des Gestells angelenkt ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, bei dem
die Beine (13, 14) des Gestells (8) mit Rädern (19)
versehen sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit
einem an den äußeren Enden (5) der Schienen (3) anbring
baren Adapterelement (6) zur Erleichterung des Einschie
bens der Rollen (12) in die Schienen (3).
Priority Applications (2)
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| DE19521549A DE19521549B4 (de) | 1995-06-13 | 1995-06-13 | Vorrichtung zur Halterung von Gegenständen in Kraftfahrzeugen |
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Applications Claiming Priority (1)
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