DE19712933A1 - Spannvorrichtung für Finishgeräte - Google Patents
Spannvorrichtung für FinishgeräteInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung für Finishgeräte, auf
oder in denen Kleidungsstücke, wie z. B. Röcke, Kleider, Pullover o. ä. be
handelt werden.
Um den Kleidungsstücken die gewünschte Form zu geben, werden diese auf
einem Gestell befestigt, definiert gespannt und mit z. B. einem Dampf/Heiß
luftgemisch beaufschlagt. Zum Spannen werden entsprechend angepaßte
Spannvorrichtungen verwendet. Aus dem Stand der Technik ist z. B. bekannt,
einen Abschnitt eines Kleidungsstücks, z. B. den Saum eines Rockes, mittels
einer Spannvorrichtung auf eine vorbestimmte Weite zu spannen. Diese
Spannvorrichtung weist mehrere Spannelemente auf, die mittels einer An
triebsvorrichtung von einer Aufgabeposition, in der das Kleidungsstück aufge
zogen bzw. abgenommen wird, zu einer Spannposition bewegt werden. In der
Spannposition dehnen die Spannelemente einen vorbestimmten Abschnitt des
Kleidungsstücks, z. B. den Rocksaum um einen vorbestimmten Weg.
Eine gattungsgemäße Vorrichtung ist in dem Dokument G 88 06 018.7 vor
geschlagen worden. Zum Bewegungen der Spannelemente werden Antriebs
vorrichtungen nach dem Zylinder-Kolben-Prinzip eingesetzt, wobei die Kolben
stange über Hebel und Gelenke mit den Spannelementen verbunden ist. Diese
Anordnung hat einige prinzipielle Nachteile: Die Kolbenstange bzw. die Hebel
weisen einen relativ hohen Raumbedarf auf. Wenn mehrere Spannelemente
einzeln angetrieben werden müssen, erhöht sich dieser Raumbedarf. Wenn
mehrere Spannelemente von einem Antrieb bewegt werden, bewegen sich die
entsprechenden Hebel auf Raumbahnen, so daß ebenfalls ein hoher Raumbe
darf entsteht. Ein weiterer Nachteil dieser Vorrichtung besteht darin, daß eine
Bedienperson durch die ausladenden und sperrigen Gestänge behindert bzw.
gestört wird, wenn das Kleidungsstück auf bzw. abgezogen wird. Während
des Spannvorganges muß die Bedienperson weit genug von den bewegten
Teilen der Antriebsvorrichtung entfernt sein, um eine Unfallgefahr bzw. Be
schädigungen der Finishanlage zu vermeiden. Dadurch wird die Bedienung
aufwendig, was sich nachteilig auf die Durchsatzleistung der Finishanlage
auswirkt. Um diese Nachteile z. T. zu beseitigen, wäre der Einsatz eines kol
benstangenlosen Zylinders möglich. Diese Baugruppe ist jedoch sehr teuer.
Da die Zylinder-Antriebe insgesamt durch eine relativ aufwendige Steuerung
angesteuert werden müssen, erhöht sich nochmals der Preis des Finishgeräts
um die Kosten für diese Steuerung.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine preisgünstige Spannvorrichtung
mit einem geringen Bauvolumen und wenig beweglichen Teilen zu schaffen,
die zudem sehr robust und zuverlässig ist.
Die Aufgabe wird durch die Kombination der Merkmale nach den Patentan
sprüchen 1 und 2 gelöst.
Die Vorrichtung nach Anspruch 1 weist folgende Merkmale auf:
- - ein band- oder seilförmiges Zugelement,
- - ein erstes, am Zugelement angeordnetes Spannelement,
- - ein zweites, fest angeordnetes Spannelement,
- - Antriebsmittel zum Bewegen des Zugelements, wodurch das Spannelement zu einer Aufgabeposition und einer Spannposition verfahrbar ist,
- - eine steuerbare Spannkrafteinstellvorrichtung, die bewirkt, daß das Spann element mit einer zum optimalen Spannen des Kleidungsstücks erforderlichen und einstellbaren Kraft in die Spannposition gefahren und dort gehalten wird.
Die Vorrichtung nach Anspruch 2 weist folgende Merkmale auf:
- - ein erstes band- oder seilförmiges Zugelement,
- - ein zweites band- oder seilförmiges Zugelement, das parallel zum ersten Zug element verläuft,
- - ein erstes, am ersten Zugelement angeordnetes Spannelement,
- - ein zweites, am zweiten Zugelement angeordnetes Spannelement,
- - Antriebsmittel zum Bewegen des ersten und des zweiten Zugelements rela tiv zueinander, wodurch die Spannelemente aufeinander zu in eine Aufgabe position und voneinander weg in eine Spannposition verfahrbar sind und
- - eine steuerbare Spannkrafteinstellvorrichtung, die bewirkt, daß die Span nelemente mit einer zum optimalen Spannen des Kleidungsstücks erforderli chen und einstellbaren Kraft in die Spannposition fahren und dort gehalten werden.
Die erfindungsgemäße Spannvorrichtung zeichnet sich durch eine kompakte
Bauweise aus und ermöglicht ein definiertes Spannen der Kleidungsstücke.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung gemäß Anspruch 3 sind die beiden
Zugelemente gemäß Anspruch 2 zu einem ringförmigen Zugelement verbun
den, das über zwei Umlenkrollen geführt wird, so daß das Obertrum und das
Untertrum des Zugelements zueinander parallel verlaufen, wobei am Obertrum
das erste Spannelement und am Untertrum das zweite Spannelement ange
ordnet ist, so daß beide Spannelemente durch Drehen der Umlenkrollen auf
einander zu bewegbar sind, um die Aufgabeposition zu erreichen und durch
Drehen der Umlenkrollen in entgegengesetzte Richtung die Spannelemente
voneinander weg in die Spannposition bewegbar sind. Der Antriebsmotor ist
z. B. an einer der Umlenkrollen angeordnet.
Gemäß Anspruch 4 weist die steuerbare Spannkrafteinstellvorrichtung folgen
de Merkmale auf:
- - eine Bestimmungsvorrichtung zur Bestimmung der Leistungsaufnahme des Antriebsmotors und
- - eine Steuereinrichtung, die den Antriebsmotors in Abhängigkeit von der Lei stungsaufnahme so ansteuert, daß an dem Spannelement eine gewünschte Spann kraft eingestellt wird.
Gemäß Anspruch 5 weist die steuerbare Spannkrafteinstellvorrichtung folgen
de Merkmale auf:
- - eine Drehmomentenmeßvorrichtung zur Bestimmung des Antriebsmoments und
- - eine Steuereinrichtung, die den Antriebsmotors in Abhängigkeit von dem gemessenen Drehmoment so ansteuert, daß an dem Spannelement eine ge wünschte Spannkraft eingestellt wird.
Gemäß Anspruch 6 ist zwischen dem Antriebsmotor und den Spannelementen
eine Rutschkupplung vorgesehen, wobei diese so einstellbar ist, daß mit den
Spannelementen die gewünschte Spann kraft erzeugt wird.
Gemäß Anspruch 7 ist die Rutschkupplung direkt am Antrieb und gemäß An
spruch 8 ist die Rutschkupplung an dem bzw. den Spannelement/en angeord
net.
Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nach
folgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den bei
gefügten schematischen Zeichnungen, wobei sich die Erfindung auf alle dar
aus entnehmbaren neuen Merkmale oder Merkmalskombinationen richtet,
auch wenn diese nicht ausdrücklich in den Ansprüchen angeführt sein sollten.
Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 3 zeigt eine dritte Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch eine Rutschkupplung, wie sie ge
mäß der Fig. 1 bis 3 verwendet wird.
Die Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform der Erfindung, bei der ein erstes,
an einem Zugelement 1 angeordnetes Spannelement 3 und ein zweites, fest
angeordnetes Spannelement 4 angewendet wird. Das Zugelement 1 ist ein
Stahlband, das von einer Antriebsvorrichtung (nicht gezeigt) in den Richtun
gen des Doppelpfeils hin- und hergezogen wird. Die Spannelemente 3, 4 sind
gewölbte Spannkörbe, wie sie aus dem Stand der Technik z. B. bei Hosen
toppern und ähnlichen Finish-Geräten bekannt sind. Das bewegbare Spann
element 3 wird mittels einer Führungsschiene (nicht gezeigt) geführt. Es ist
jedoch auch möglich, auf diese Führung zu verzichten, wenn das Zugelement
1 eine ausreichende Stabilität aufweist. Das Spannelement 3 ist über eine
einstellbare Rutschkupplung 6 mit dem Zugelement 1 verbunden. Soll z. B.
ein Rock gefinished werden, so wird dieser am Bundbereich gehalten und im
Saumbereich über die Spannelement 3, 4 gezogen, wobei sich das Spannele
ment 3 in seiner Aufgabeposition befindet, d. h. nahe am festen Spannele
ment 4. Die Reibkraft der Rutschkupplung 6 ist pneumatisch veränderbar
bzw. einstellbar. Die Funktion dieser Rutschkupplung wird später ausführlich
beschrieben. Um den Saumbereich des Rocks definiert zu dehnen, wird eine
vorbestimmte Reibkraft an der Rutschkupplung 6 eingestellt. Die zweckmäßi
ge Größe dieser Reibkraft wird empirisch ermittelt. Dann wird mittels der An
triebsvorrichtung das Zugelement 1 so bewegt, daß der Rocksaum definiert
gespannt wird. Anschließend kann z. B. der Rock mit Wasserdampf behandelt
werden. Nach der Finish-Behandlung wird das Spannelement 3 wieder in die
Aufgabeposition gefahren, in der der Rock von den Spannelementen 3, 4 ab
genommen wird.
Die Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung. Anstelle des fe
sten Spannelements ist ein weiteres bewegbares Spannelement 4' vorgese
hen, d. h. der konstruktive Aufbau zum Bewegen des zweiten Spannelements
4' entspricht dem Aufbau für das erste Spannelement. Die Ausführungsform
mit zwei bewegbaren Spannelementen hat den Vorteil, daß der Spannvorgang
zentrisch ausgeführt wird, d. h. beide Spannelemente bewegen sich von der
Aufgabeposition um den gleichen Weg nach links bzw. rechts, d. h. von der
Mitte nach außen in die Spannposition. Der Ablauf der Dehnoperation ist
analog der nach Fig. 1.
Die Fig. 3 zeigt eine dritte Ausführungsform der Erfindung. Anstelle von zwei
unabhängigen Zugelementen 1, 2 ist für die beiden Spannelemente 3, 4' ein
gemeinsames ringförmiges Zugelement 5 vorgesehen, das über zwei Rollen 7
läuft, wobei das Spannelement 3 mit dem Obertrum 5a und das Spannele
ment 4' mit dem Untertrum 5b in Wirkverbindung stehen. An einer der Rol
len 7 ist ein Antriebsmotor 8 angekoppelt. Der Ablauf der Dehnoperation ist
analog der nach Fig. 1 oder 2. Diese Ausführungsform erfordert nur einen
geringen konstruktiven Aufwand.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch eine Rutschkupplung, die zwischen dem
Spannelement 3 und dem Obertrum 5a des Zugelements 5 angeordnet ist. Die
Rutschkupplung weist ein Gehäuse 9 auf, das mittels einer Gummiemembran
10 in eine offene Kammer 11 und in eine geschlossene 12 Kammer geteilt ist.
Durch die offene Kammer 11 läuft das Zugelement 5a, das an seiner Ober-
und Unterseite von zwei Kupplungsbelägen 13 sandwichartig eingeschlossen
ist. Die geschlossene Kammer 12 hat einen Pneumatikanschluß 14, durch den
Druckluft in die Kammer 12 geleitet werden kann, wodurch sich die Gum
mimembran 10 nach oben auswölbt und gegen den unteren Kupplungsbelag
13 drückt. Dieser Kupplungsbelag drückt gegen das Zugelement 5a, das wie
derum gegen den oberen Kupplungsbelag 13 drückt. Da der obere Kupp
lungsbelag 13 gegen die feste Wandung des Gehäuses 9 gedrückt wird, er
folgt ein Festklemmen des Zugelements 5a, wenn der Druck ausreichend
hoch ist. Der Betriebsdruck zum Spannen eines Kleidungsstücks wird so ein
gestellt, daß das Spannelement 3 durch die Reibkraft an den Kupplungsbelä
gen 13 mit einer vorbestimmten Spannkraft in Richtung der Spannposition
gezogen wird, wenn der Antriebsmotor 8 eingeschaltet ist.
Die Reibkraft der Rutschkupplung 6 ist bei den bisher erwähnten Ausfüh
rungsbeispielen mittels Druckluft steuerbar. Es ist selbstverständlich, daß ver
schiedene Bauarten von einstellbaren Rutschkupplungen einsetzbar sind, ohne
das dazu ein Fachmann erfinderisch tätig sein muß. Diese Kupplungen können
hydraulisch, elektromagnetisch oder mechanisch (z. B. über einen Bowden
zug-Federmechanismus) einstellbar sein.
Es ist ferner möglich, die Rutschkupplung 6 zwischen dem Antrieb und der
dazugehörigen Antriebsrolle 7 anzuordnen. Eine weitere Möglichkeit zur
Schaffung einer Rutschkupplung ist die Erzeugung eines definierten Schlupfs
des Zugelements 5 auf der jeweiligen Antriebsrolle 7. Dieser Schlupf ist er
zeugbar, wenn der Abstand zwischen den Antriebsrollen 7 verringert wird.
Dem Fachmann sind die verschiedenen technischen Möglichkeiten dazu be
kannt.
Eine weitere Möglichkeit zur Erzeugung einer vorbestimmten Dehnkraft zwi
schen den Spannelementen ist die Anwendung einer elektrischen Drehmo
mentenmeßvorrichtung, die das Antriebsmoment am Antriebsmotor erfaßt,
wobei über eine Regeleinrichtung der Motor so geregelt wird, daß die vorbe
stimmte Dehnkraft erzeugt wird. Anstelle des Drehmoments kann auch die
Leistungsaufnahme des Antriebsmotors bestimmt werden. Mittels einer Regel
einrichtung kann der Antriebsmotor so geregelt werden, daß die vorbestimm
te Dehnkraft erzeugt wird.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Spannen von Kleidungsstücken, vorzugsweise zur Be
handlung in einem Finish-Prozeß, wobei die Kleidungsstücke auf einem Gestell
befestigt, definiert gespannt und mit z. B. einem Dampf/Heißluftgemisch be
aufschlagt werden, und das Spannen durch Spannelemente erfolgt, die mit
tels einer Antriebsvorrichtung von einer Aufgabeposition, in der das Klei
dungsstück aufgezogen bzw. abgenommen wird, zu einer Spannposition be
wegt werden, wobei in der Spannposition die Spannelemente den zu span
nenden Abschnitt des Kleidungsstücks um einen vorbestimmten Weg dehnen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung folgende Merkmale aufweist:
- - ein band- oder seilförmiges Zugelement (1),
- - ein erstes, am Zugelement (1) angeordnetes erstes Spannelement (3),
- - ein zweites, fest angeordnetes Spannelement (4),
- - Antriebsmittel zum Bewegen des Zugelements (1), wodurch das Spannele ment (3) zu einer Aufgabeposition und einer Spannposition verfahrbar ist und
- - eine steuerbare Spannkrafteinstellvorrichtung, die bewirkt, daß das Spann element (3) mit einer zum optimalen Spannen des Kleidungsstücks erforderli chen und einstellbaren Kraft in die Spannposition gefahren und dort gehalten wird.
2. Vorrichtung zum Spannen von Kleidungsstücken, vorzugsweise zur Be
handlung in einem Finish-Prozeß, wobei die Kleidungsstücke auf einem Gestell
befestigt, definiert gespannt und mit z. B. einem Dampf/Heißluftgemisch be
aufschlagt werden, und das Spannen durch Spannelemente erfolgt, die mit
tels einer Antriebsvorrichtung von einer Aufgabeposition, in der das Klei
dungsstück aufgezogen bzw. abgenommen wird, zu einer Spannposition be
wegt werden, wobei in der Spannposition die Spannelemente den zu span
nenden Abschnitt des Kleidungsstücks um einen vorbestimmten Weg dehnen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung folgende Merkmale aufweist:
- - ein erstes band- oder seilförmiges Zugelement (1),
- - ein zweites band- oder seilförmiges Zugelement (2), das parallel zum Zug element (1) verläuft,
- - ein erstes, am Zugelement (1) angeordnetes Spannelement (3),
- - ein zweites, am Zugelement (2) angeordnetes Spannelement (4),
- - Antriebsmittel zum Bewegen des ersten Zugelements (1) und des zweiten Zugelements (2) relativ zueinander, wodurch die Spannelemente (3, 4) auf einander zu in eine Aufgabeposition und voneinander weg in eine Spannposi tion verfahrbar sind und
- - eine steuerbare Spannkrafteinstellvorrichtung, die bewirkt, daß die Span nelemente (3, 4) mit einer zum optimalen Spannen des Kleidungsstücks erfor derlichen und einstellbaren Kraft in die Spannposition fahren und dort gehal ten werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
- - das erste und das zweite Zugelement zu einem ringförmigen Zugelement (5) verbunden ist und über zwei Umlenkrollen (7) geführt wird, so daß das Ober trum (5a) und das Untertrum (5b) des Zugelements (5) zueinander parallel verlaufen, wobei
- - am Obertrum (5a) das erste Spannelement (3) und am Untertrum (5b) das zweite Spannelement (4') so angeordnet sind, daß beide Spannelemente (3, 4') durch Drehen der Umlenkrollen (7) aufeinander zu bewegbar sind, um die Aufgabeposition zu erreichen, und daß durch Drehen der Umlenkrollen (7) in entgegengesetzte Richtung die Spannelemente (3, 4') voneinander weg in die Spannposition bewegbar sind und
- - der Antriebsmotor mit einer der Umlenkrollen (7) verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
steuerbare Spannkrafteinstellvorrichtung folgende Merkmale aufweist:
- - eine Bestimmungsvorrichtung zur Bestimmung der Leistungsaufnahme des Antriebsmotors und
- - eine Steuereinrichtung, die den Antriebsmotor in Abhängigkeit von seiner Leistungsaufnahme so ansteuert, daß die Spannelemente mit der gewünsch ten Spannkraft auswärts drücken.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am An
triebsmotor eine Drehmomentenmeßvorrichtung zur Bestimmung des An
triebsmoments oder einer damit proportionalen Größe vorgesehen ist, wobei
die Größe der Spannkraft in Abhängigkeit von der Größe des Drehmoments
bestimmt wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwi
schen dem Antriebsmotor und den Spannelementen wenigstens eine
Rutschkupplung vorgesehen und diese so einstellbar ist, daß mit den Spann
elementen die gewünschte Spannkraft erzeugbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß, die
Rutschkupplung am Antrieb angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rutschkupplung zwischen dem Spannelement und dem Zugelement angeord
net ist.
Priority Applications (2)
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| DE1997112933 DE19712933C2 (de) | 1997-03-27 | 1997-03-27 | Spannvorrichtung für Finishgeräte |
| EP98105655A EP0867555A3 (de) | 1997-03-27 | 1998-03-27 | Spannvorrichtung für Finishgeräte |
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1997112933 Expired - Fee Related DE19712933C2 (de) | 1997-03-27 | 1997-03-27 | Spannvorrichtung für Finishgeräte |
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| EP0867555A2 (de) | 1998-09-30 |
| DE19712933C2 (de) | 2003-10-23 |
| EP0867555A3 (de) | 1999-04-21 |
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