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DE19712933A1 - Spannvorrichtung für Finishgeräte - Google Patents

Spannvorrichtung für Finishgeräte

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DE19712933A1
DE19712933A1 DE1997112933 DE19712933A DE19712933A1 DE 19712933 A1 DE19712933 A1 DE 19712933A1 DE 1997112933 DE1997112933 DE 1997112933 DE 19712933 A DE19712933 A DE 19712933A DE 19712933 A1 DE19712933 A1 DE 19712933A1
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DE
Germany
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tensioning
clamping
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tension element
drive
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DE1997112933
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DE19712933C2 (de
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Peter Berg
Wolfgang Reuner
Hans-Juergen Steger
Harald Michalke
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Veit GmbH and Co
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Veit GmbH and Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F71/00Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles
    • D06F71/32Details
    • D06F71/40Holders or stretchers for the article to be pressed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung für Finishgeräte, auf oder in denen Kleidungsstücke, wie z. B. Röcke, Kleider, Pullover o. ä. be­ handelt werden.
Um den Kleidungsstücken die gewünschte Form zu geben, werden diese auf einem Gestell befestigt, definiert gespannt und mit z. B. einem Dampf/Heiß­ luftgemisch beaufschlagt. Zum Spannen werden entsprechend angepaßte Spannvorrichtungen verwendet. Aus dem Stand der Technik ist z. B. bekannt, einen Abschnitt eines Kleidungsstücks, z. B. den Saum eines Rockes, mittels einer Spannvorrichtung auf eine vorbestimmte Weite zu spannen. Diese Spannvorrichtung weist mehrere Spannelemente auf, die mittels einer An­ triebsvorrichtung von einer Aufgabeposition, in der das Kleidungsstück aufge­ zogen bzw. abgenommen wird, zu einer Spannposition bewegt werden. In der Spannposition dehnen die Spannelemente einen vorbestimmten Abschnitt des Kleidungsstücks, z. B. den Rocksaum um einen vorbestimmten Weg.
Eine gattungsgemäße Vorrichtung ist in dem Dokument G 88 06 018.7 vor­ geschlagen worden. Zum Bewegungen der Spannelemente werden Antriebs­ vorrichtungen nach dem Zylinder-Kolben-Prinzip eingesetzt, wobei die Kolben­ stange über Hebel und Gelenke mit den Spannelementen verbunden ist. Diese Anordnung hat einige prinzipielle Nachteile: Die Kolbenstange bzw. die Hebel weisen einen relativ hohen Raumbedarf auf. Wenn mehrere Spannelemente einzeln angetrieben werden müssen, erhöht sich dieser Raumbedarf. Wenn mehrere Spannelemente von einem Antrieb bewegt werden, bewegen sich die entsprechenden Hebel auf Raumbahnen, so daß ebenfalls ein hoher Raumbe­ darf entsteht. Ein weiterer Nachteil dieser Vorrichtung besteht darin, daß eine Bedienperson durch die ausladenden und sperrigen Gestänge behindert bzw. gestört wird, wenn das Kleidungsstück auf bzw. abgezogen wird. Während des Spannvorganges muß die Bedienperson weit genug von den bewegten Teilen der Antriebsvorrichtung entfernt sein, um eine Unfallgefahr bzw. Be­ schädigungen der Finishanlage zu vermeiden. Dadurch wird die Bedienung aufwendig, was sich nachteilig auf die Durchsatzleistung der Finishanlage auswirkt. Um diese Nachteile z. T. zu beseitigen, wäre der Einsatz eines kol­ benstangenlosen Zylinders möglich. Diese Baugruppe ist jedoch sehr teuer. Da die Zylinder-Antriebe insgesamt durch eine relativ aufwendige Steuerung angesteuert werden müssen, erhöht sich nochmals der Preis des Finishgeräts um die Kosten für diese Steuerung.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine preisgünstige Spannvorrichtung mit einem geringen Bauvolumen und wenig beweglichen Teilen zu schaffen, die zudem sehr robust und zuverlässig ist.
Die Aufgabe wird durch die Kombination der Merkmale nach den Patentan­ sprüchen 1 und 2 gelöst.
Die Vorrichtung nach Anspruch 1 weist folgende Merkmale auf:
  • - ein band- oder seilförmiges Zugelement,
  • - ein erstes, am Zugelement angeordnetes Spannelement,
  • - ein zweites, fest angeordnetes Spannelement,
  • - Antriebsmittel zum Bewegen des Zugelements, wodurch das Spannelement zu einer Aufgabeposition und einer Spannposition verfahrbar ist,
  • - eine steuerbare Spannkrafteinstellvorrichtung, die bewirkt, daß das Spann­ element mit einer zum optimalen Spannen des Kleidungsstücks erforderlichen und einstellbaren Kraft in die Spannposition gefahren und dort gehalten wird.
Die Vorrichtung nach Anspruch 2 weist folgende Merkmale auf:
  • - ein erstes band- oder seilförmiges Zugelement,
  • - ein zweites band- oder seilförmiges Zugelement, das parallel zum ersten Zug­ element verläuft,
  • - ein erstes, am ersten Zugelement angeordnetes Spannelement,
  • - ein zweites, am zweiten Zugelement angeordnetes Spannelement,
  • - Antriebsmittel zum Bewegen des ersten und des zweiten Zugelements rela­ tiv zueinander, wodurch die Spannelemente aufeinander zu in eine Aufgabe­ position und voneinander weg in eine Spannposition verfahrbar sind und
  • - eine steuerbare Spannkrafteinstellvorrichtung, die bewirkt, daß die Span­ nelemente mit einer zum optimalen Spannen des Kleidungsstücks erforderli­ chen und einstellbaren Kraft in die Spannposition fahren und dort gehalten werden.
Die erfindungsgemäße Spannvorrichtung zeichnet sich durch eine kompakte Bauweise aus und ermöglicht ein definiertes Spannen der Kleidungsstücke.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung gemäß Anspruch 3 sind die beiden Zugelemente gemäß Anspruch 2 zu einem ringförmigen Zugelement verbun­ den, das über zwei Umlenkrollen geführt wird, so daß das Obertrum und das Untertrum des Zugelements zueinander parallel verlaufen, wobei am Obertrum das erste Spannelement und am Untertrum das zweite Spannelement ange­ ordnet ist, so daß beide Spannelemente durch Drehen der Umlenkrollen auf­ einander zu bewegbar sind, um die Aufgabeposition zu erreichen und durch Drehen der Umlenkrollen in entgegengesetzte Richtung die Spannelemente voneinander weg in die Spannposition bewegbar sind. Der Antriebsmotor ist z. B. an einer der Umlenkrollen angeordnet.
Gemäß Anspruch 4 weist die steuerbare Spannkrafteinstellvorrichtung folgen­ de Merkmale auf:
  • - eine Bestimmungsvorrichtung zur Bestimmung der Leistungsaufnahme des Antriebsmotors und
  • - eine Steuereinrichtung, die den Antriebsmotors in Abhängigkeit von der Lei­ stungsaufnahme so ansteuert, daß an dem Spannelement eine gewünschte Spann kraft eingestellt wird.
Gemäß Anspruch 5 weist die steuerbare Spannkrafteinstellvorrichtung folgen­ de Merkmale auf:
  • - eine Drehmomentenmeßvorrichtung zur Bestimmung des Antriebsmoments und
  • - eine Steuereinrichtung, die den Antriebsmotors in Abhängigkeit von dem gemessenen Drehmoment so ansteuert, daß an dem Spannelement eine ge­ wünschte Spannkraft eingestellt wird.
Gemäß Anspruch 6 ist zwischen dem Antriebsmotor und den Spannelementen eine Rutschkupplung vorgesehen, wobei diese so einstellbar ist, daß mit den Spannelementen die gewünschte Spann kraft erzeugt wird.
Gemäß Anspruch 7 ist die Rutschkupplung direkt am Antrieb und gemäß An­ spruch 8 ist die Rutschkupplung an dem bzw. den Spannelement/en angeord­ net.
Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nach­ folgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den bei­ gefügten schematischen Zeichnungen, wobei sich die Erfindung auf alle dar­ aus entnehmbaren neuen Merkmale oder Merkmalskombinationen richtet, auch wenn diese nicht ausdrücklich in den Ansprüchen angeführt sein sollten.
Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 3 zeigt eine dritte Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch eine Rutschkupplung, wie sie ge­ mäß der Fig. 1 bis 3 verwendet wird.
Die Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform der Erfindung, bei der ein erstes, an einem Zugelement 1 angeordnetes Spannelement 3 und ein zweites, fest angeordnetes Spannelement 4 angewendet wird. Das Zugelement 1 ist ein Stahlband, das von einer Antriebsvorrichtung (nicht gezeigt) in den Richtun­ gen des Doppelpfeils hin- und hergezogen wird. Die Spannelemente 3, 4 sind gewölbte Spannkörbe, wie sie aus dem Stand der Technik z. B. bei Hosen­ toppern und ähnlichen Finish-Geräten bekannt sind. Das bewegbare Spann­ element 3 wird mittels einer Führungsschiene (nicht gezeigt) geführt. Es ist jedoch auch möglich, auf diese Führung zu verzichten, wenn das Zugelement 1 eine ausreichende Stabilität aufweist. Das Spannelement 3 ist über eine einstellbare Rutschkupplung 6 mit dem Zugelement 1 verbunden. Soll z. B. ein Rock gefinished werden, so wird dieser am Bundbereich gehalten und im Saumbereich über die Spannelement 3, 4 gezogen, wobei sich das Spannele­ ment 3 in seiner Aufgabeposition befindet, d. h. nahe am festen Spannele­ ment 4. Die Reibkraft der Rutschkupplung 6 ist pneumatisch veränderbar bzw. einstellbar. Die Funktion dieser Rutschkupplung wird später ausführlich beschrieben. Um den Saumbereich des Rocks definiert zu dehnen, wird eine vorbestimmte Reibkraft an der Rutschkupplung 6 eingestellt. Die zweckmäßi­ ge Größe dieser Reibkraft wird empirisch ermittelt. Dann wird mittels der An­ triebsvorrichtung das Zugelement 1 so bewegt, daß der Rocksaum definiert gespannt wird. Anschließend kann z. B. der Rock mit Wasserdampf behandelt werden. Nach der Finish-Behandlung wird das Spannelement 3 wieder in die Aufgabeposition gefahren, in der der Rock von den Spannelementen 3, 4 ab­ genommen wird.
Die Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung. Anstelle des fe­ sten Spannelements ist ein weiteres bewegbares Spannelement 4' vorgese­ hen, d. h. der konstruktive Aufbau zum Bewegen des zweiten Spannelements 4' entspricht dem Aufbau für das erste Spannelement. Die Ausführungsform mit zwei bewegbaren Spannelementen hat den Vorteil, daß der Spannvorgang zentrisch ausgeführt wird, d. h. beide Spannelemente bewegen sich von der Aufgabeposition um den gleichen Weg nach links bzw. rechts, d. h. von der Mitte nach außen in die Spannposition. Der Ablauf der Dehnoperation ist analog der nach Fig. 1.
Die Fig. 3 zeigt eine dritte Ausführungsform der Erfindung. Anstelle von zwei unabhängigen Zugelementen 1, 2 ist für die beiden Spannelemente 3, 4' ein gemeinsames ringförmiges Zugelement 5 vorgesehen, das über zwei Rollen 7 läuft, wobei das Spannelement 3 mit dem Obertrum 5a und das Spannele­ ment 4' mit dem Untertrum 5b in Wirkverbindung stehen. An einer der Rol­ len 7 ist ein Antriebsmotor 8 angekoppelt. Der Ablauf der Dehnoperation ist analog der nach Fig. 1 oder 2. Diese Ausführungsform erfordert nur einen geringen konstruktiven Aufwand.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch eine Rutschkupplung, die zwischen dem Spannelement 3 und dem Obertrum 5a des Zugelements 5 angeordnet ist. Die Rutschkupplung weist ein Gehäuse 9 auf, das mittels einer Gummiemembran 10 in eine offene Kammer 11 und in eine geschlossene 12 Kammer geteilt ist. Durch die offene Kammer 11 läuft das Zugelement 5a, das an seiner Ober- und Unterseite von zwei Kupplungsbelägen 13 sandwichartig eingeschlossen ist. Die geschlossene Kammer 12 hat einen Pneumatikanschluß 14, durch den Druckluft in die Kammer 12 geleitet werden kann, wodurch sich die Gum­ mimembran 10 nach oben auswölbt und gegen den unteren Kupplungsbelag 13 drückt. Dieser Kupplungsbelag drückt gegen das Zugelement 5a, das wie­ derum gegen den oberen Kupplungsbelag 13 drückt. Da der obere Kupp­ lungsbelag 13 gegen die feste Wandung des Gehäuses 9 gedrückt wird, er­ folgt ein Festklemmen des Zugelements 5a, wenn der Druck ausreichend hoch ist. Der Betriebsdruck zum Spannen eines Kleidungsstücks wird so ein­ gestellt, daß das Spannelement 3 durch die Reibkraft an den Kupplungsbelä­ gen 13 mit einer vorbestimmten Spannkraft in Richtung der Spannposition gezogen wird, wenn der Antriebsmotor 8 eingeschaltet ist.
Die Reibkraft der Rutschkupplung 6 ist bei den bisher erwähnten Ausfüh­ rungsbeispielen mittels Druckluft steuerbar. Es ist selbstverständlich, daß ver­ schiedene Bauarten von einstellbaren Rutschkupplungen einsetzbar sind, ohne das dazu ein Fachmann erfinderisch tätig sein muß. Diese Kupplungen können hydraulisch, elektromagnetisch oder mechanisch (z. B. über einen Bowden­ zug-Federmechanismus) einstellbar sein.
Es ist ferner möglich, die Rutschkupplung 6 zwischen dem Antrieb und der dazugehörigen Antriebsrolle 7 anzuordnen. Eine weitere Möglichkeit zur Schaffung einer Rutschkupplung ist die Erzeugung eines definierten Schlupfs des Zugelements 5 auf der jeweiligen Antriebsrolle 7. Dieser Schlupf ist er­ zeugbar, wenn der Abstand zwischen den Antriebsrollen 7 verringert wird. Dem Fachmann sind die verschiedenen technischen Möglichkeiten dazu be­ kannt.
Eine weitere Möglichkeit zur Erzeugung einer vorbestimmten Dehnkraft zwi­ schen den Spannelementen ist die Anwendung einer elektrischen Drehmo­ mentenmeßvorrichtung, die das Antriebsmoment am Antriebsmotor erfaßt, wobei über eine Regeleinrichtung der Motor so geregelt wird, daß die vorbe­ stimmte Dehnkraft erzeugt wird. Anstelle des Drehmoments kann auch die Leistungsaufnahme des Antriebsmotors bestimmt werden. Mittels einer Regel­ einrichtung kann der Antriebsmotor so geregelt werden, daß die vorbestimm­ te Dehnkraft erzeugt wird.

Claims (8)

1. Vorrichtung zum Spannen von Kleidungsstücken, vorzugsweise zur Be­ handlung in einem Finish-Prozeß, wobei die Kleidungsstücke auf einem Gestell befestigt, definiert gespannt und mit z. B. einem Dampf/Heißluftgemisch be­ aufschlagt werden, und das Spannen durch Spannelemente erfolgt, die mit­ tels einer Antriebsvorrichtung von einer Aufgabeposition, in der das Klei­ dungsstück aufgezogen bzw. abgenommen wird, zu einer Spannposition be­ wegt werden, wobei in der Spannposition die Spannelemente den zu span­ nenden Abschnitt des Kleidungsstücks um einen vorbestimmten Weg dehnen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung folgende Merkmale aufweist:
  • - ein band- oder seilförmiges Zugelement (1),
  • - ein erstes, am Zugelement (1) angeordnetes erstes Spannelement (3),
  • - ein zweites, fest angeordnetes Spannelement (4),
  • - Antriebsmittel zum Bewegen des Zugelements (1), wodurch das Spannele­ ment (3) zu einer Aufgabeposition und einer Spannposition verfahrbar ist und
  • - eine steuerbare Spannkrafteinstellvorrichtung, die bewirkt, daß das Spann­ element (3) mit einer zum optimalen Spannen des Kleidungsstücks erforderli­ chen und einstellbaren Kraft in die Spannposition gefahren und dort gehalten wird.
2. Vorrichtung zum Spannen von Kleidungsstücken, vorzugsweise zur Be­ handlung in einem Finish-Prozeß, wobei die Kleidungsstücke auf einem Gestell befestigt, definiert gespannt und mit z. B. einem Dampf/Heißluftgemisch be­ aufschlagt werden, und das Spannen durch Spannelemente erfolgt, die mit­ tels einer Antriebsvorrichtung von einer Aufgabeposition, in der das Klei­ dungsstück aufgezogen bzw. abgenommen wird, zu einer Spannposition be­ wegt werden, wobei in der Spannposition die Spannelemente den zu span­ nenden Abschnitt des Kleidungsstücks um einen vorbestimmten Weg dehnen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung folgende Merkmale aufweist:
  • - ein erstes band- oder seilförmiges Zugelement (1),
  • - ein zweites band- oder seilförmiges Zugelement (2), das parallel zum Zug­ element (1) verläuft,
  • - ein erstes, am Zugelement (1) angeordnetes Spannelement (3),
  • - ein zweites, am Zugelement (2) angeordnetes Spannelement (4),
  • - Antriebsmittel zum Bewegen des ersten Zugelements (1) und des zweiten Zugelements (2) relativ zueinander, wodurch die Spannelemente (3, 4) auf­ einander zu in eine Aufgabeposition und voneinander weg in eine Spannposi­ tion verfahrbar sind und
  • - eine steuerbare Spannkrafteinstellvorrichtung, die bewirkt, daß die Span­ nelemente (3, 4) mit einer zum optimalen Spannen des Kleidungsstücks erfor­ derlichen und einstellbaren Kraft in die Spannposition fahren und dort gehal­ ten werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
  • - das erste und das zweite Zugelement zu einem ringförmigen Zugelement (5) verbunden ist und über zwei Umlenkrollen (7) geführt wird, so daß das Ober­ trum (5a) und das Untertrum (5b) des Zugelements (5) zueinander parallel verlaufen, wobei
  • - am Obertrum (5a) das erste Spannelement (3) und am Untertrum (5b) das zweite Spannelement (4') so angeordnet sind, daß beide Spannelemente (3, 4') durch Drehen der Umlenkrollen (7) aufeinander zu bewegbar sind, um die Aufgabeposition zu erreichen, und daß durch Drehen der Umlenkrollen (7) in entgegengesetzte Richtung die Spannelemente (3, 4') voneinander weg in die Spannposition bewegbar sind und
  • - der Antriebsmotor mit einer der Umlenkrollen (7) verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die steuerbare Spannkrafteinstellvorrichtung folgende Merkmale aufweist:
  • - eine Bestimmungsvorrichtung zur Bestimmung der Leistungsaufnahme des Antriebsmotors und
  • - eine Steuereinrichtung, die den Antriebsmotor in Abhängigkeit von seiner Leistungsaufnahme so ansteuert, daß die Spannelemente mit der gewünsch­ ten Spannkraft auswärts drücken.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am An­ triebsmotor eine Drehmomentenmeßvorrichtung zur Bestimmung des An­ triebsmoments oder einer damit proportionalen Größe vorgesehen ist, wobei die Größe der Spannkraft in Abhängigkeit von der Größe des Drehmoments bestimmt wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwi­ schen dem Antriebsmotor und den Spannelementen wenigstens eine Rutschkupplung vorgesehen und diese so einstellbar ist, daß mit den Spann­ elementen die gewünschte Spannkraft erzeugbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß, die Rutschkupplung am Antrieb angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutschkupplung zwischen dem Spannelement und dem Zugelement angeord­ net ist.
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