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DE19782080B4 - Verfahren und Ausrüstung zur Reduzierung des Verschleißes des Bandmantels einer Langspaltwalze - Google Patents

Verfahren und Ausrüstung zur Reduzierung des Verschleißes des Bandmantels einer Langspaltwalze Download PDF

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DE19782080B4
DE19782080B4 DE19782080A DE19782080A DE19782080B4 DE 19782080 B4 DE19782080 B4 DE 19782080B4 DE 19782080 A DE19782080 A DE 19782080A DE 19782080 A DE19782080 A DE 19782080A DE 19782080 B4 DE19782080 B4 DE 19782080B4
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DE
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band
actuators
sheath
nip roll
actuator
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DE19782080A
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Antti Ilmarinen
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Valmet Technologies Oy
Original Assignee
Metso Paper Oy
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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
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    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/0209Wet presses with extended press nip
    • D21F3/0218Shoe presses
    • DTEXTILES; PAPER
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Abstract

Verfahren zur Reduzierung des Verschleißes des Bandmantels (11) einer Langspaltwalze (1), wobei die in diesem Verfahren verwendete Langspaltwalze (1) einen elastischen Bandmantel (11) aufweist, der angepaßt ist, um abgestützt auf Lagern um eine ortsfeste Mittelachse (12) zu drehen, welche Mittelachse (12) eine mit dieser verbundene Belastungseinrichtung in Form eines Belastungsschuhs (14) aufweist, der mittels des Druckes eines Belastungsmediums gepreßt werden kann, und zwar in Richtung auf eine Gegendruckwalze (2), so daß der Bandmantel (11) in dem Bereich des Belastungsschuhs (14) mit der Form der Gegendruckwalze (2) übereinstimmt, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Verfahren Stellglieder (15a1, 15a2; 50a1, 50a2; 30a1, 30a2; 40a1, 40a2), die mit den Enden des Bandmantels (11) verbunden sind, verwendet werden, welche Stellglieder angepaßt sind, um derart mit einer Kraft auf die Enden des Bandmantels (11) der Langspaltwalze (1) zu wirken, daß die Spannrichtung des Bandmantels (11) der Langspaltwalze (1) mittels Steuerung der Stellglieder (15a1, 15a2 und/oder...

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Ausrüstung zur Reduzierung des Verschleißes des Bandmantels einer Langspaltwalze.
  • In einer Langspaltpresse liegt ein Problem im Verschleiß des Bandmantels in den Bereichen der Enden des Gleitschuhs. Aus dem Dokument EP-A-0 527 881 sind ein Verfahren und eine Ausrüstung mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Patentanspruch 1 bzw. von Patentanspruch 10 bekannt. In diesem bekannten Fall wird der Bandmantel axial mittels mechanischer Anschläge verstellt, und zwar manuell ungefähr einmal pro Woche. Das Festspannen des Bandmantels findet mittels Hydraulikzylindern statt. Die Hydraulikzylinder sind angepaßt, um auf lediglich ein Ende des Bandmantels zu wirken, wobei das andere Ende des Bandmantels in seiner Position festgestellt gehalten wird. Nachdem der Bandmantel sich über eine bestimmte Strecke gedehnt hat, wird der Bandmantel zu einer neuen Position verstellt, während die Feststellung allzeit effektiv ist. Als ein Ergebnis muß ein Bandmantel nach einem Betrieb von etwa acht Monaten ausgewechselt werden. Die Ausrüstung zum Spannen eines Bandmantels wird aus betrieblichen Gründen heraus verwendet, um die Form des Bandmantels aufrechtzuerhalten. In der Lösung gemäß dem Dokument EP-A-0 527 881 wird die Dehnung des Bandmantels in keiner Weise vorteilhaft ausgenutzt, wobei die Ausrüstung zum Spannen des Bandmantels ausnahmslos dazu verwendet wird, um den Betrieb des Bandmantels zu gestatten, wenn der Bandmantel die Tendenz zeigt, sich im Betrieb zu dehnen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das gattungsgemäße Verfahren und die gattungsgemäße Ausrüstung zu verbessern.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Verfahren gemäß Patentanspruch 1 und die Ausrüstung gemäß Patentanspruch 10 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen definiert.
  • Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß die Spannrichtung des Bandmantels nach einer gewissen Spannstrecke oder Spanndauer automatisch umgekehrt wird. Somit wird in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des Verfahrens gemäß der Erfindung ein Ende des Bandmantels zunächst festgestellt, wobei auf das andere Ende des Bandmantels mittels zumindest eines Stellgliedes eingewirkt und der Bandmantel in einer ersten Richtung gespannt wird. Anschließend wird das andere Ende des Bandmantels festgestellt, wobei der Bandmantel in der entgegengesetzten Richtung gespannt wird, d. h. die Spannrichtung des Bandmantels wird umgekehrt. Beispielsweise wird nach 24 Stunden das Ende an der Wartungsseite freigegeben und dementsprechend das Ende der Antriebsseite festgestellt. In der erfindungsgemäßen Lösung wird das Spannen des Bandmantels dazu genutzt, um die Verschleißbereiche zu verstellen, die an den Enden des Belastungsschuhs in einer Langspaltwalze plaziert sind. Mit den Verschleißbereichen des Bandmantels sind die Bereiche des Bandmantels gemeint, die in den Seitenbereichen des Belastungsschuhs plaziert sind.
  • Falls notwendig, kann das Spann-Ausmaß mittels der Drücke in Hydraulikzylindern der Stellglieder gesteuert werden, wobei es möglich ist, den gesamten Bandmantel axial zu verstellen. Die Länge und die Position des Bandmantels kann mit Hilfe einer Detektorvorrichtung überwacht werden. Die Feststellung des Bandmantels kann beispielsweise mittels mechanischer, hydraulischer, magnetischer oder pneumatischer Feststellelemente durchgeführt werden.
  • In der erfindungsgemäßen Konstruktion wird der Bandmantel zunächst in eine Richtung und anschließend in die andere Richtung gespannt. Die Spannrichtung wird durch eine Steuerung von Stellgliedern variiert, wie etwa Hydraulikzylinder und/oder separate Feststelleinrichtungen, die mit den Enden des Bandmantels verbunden sind. In einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird zunächst ein Ende des Bandmantels festgestellt gehalten, wogegen das andere Ende gespannt wird. Anschließend wird das gegenüberliegende Ende des Bandes festgestellt gehalten und das andere Ende gespannt. Die Feststellung des Bandmantels kann beispielsweise dadurch bewerkstelligt werden, daß ein mit einem Zylinder, vorzugsweise einem Hydraulikzylinder, verbundenes Ventil festgestellt wird. Eine stabilere Feststellung wird erhalten, wenn separate Feststellvorrichtungen verwendet werden. Beispielsweise ist es möglich, eine separate Anschlagspindel zu verwenden, die an der Vorderfläche eines beweglichen Flansches anliegt, der mit dem Bandmantel verbunden ist. In einer Feststellsituation wird der Flansch des Bandmantels, der mit dem Bandende an der Feststellseite verbunden ist, gegen die Anschlagspindel gepreßt, und zwar mittels eines Stellglieds, vorzugsweise eines Hydraulikzylinders, wobei eine Belastungskraft auf das gegenüberliegende, frei bewegliche Ende des Bandmantels mit Hilfe eines zweiten Stellglieds aufgebracht wird, vorzugsweise eines Hydraulikzylinders, um den Bandmantel zu spannen.
  • Innerhalb des Bereiches der Erfindung ist auch ein Ausführungsbeispiel möglich, wonach der Bandmantel nicht nur gespannt, sondern auch oszilliert werden kann. Wenn in einem solchen Fall die Spannrichtung umgekehrt wird, wird auch die Oszillierrichtung des Bandmantels umgekehrt. Die Oszillation wird vorzugsweise mittels zweier Hydraulikzylinder derart bewerkstelligt, daß verschiedene Drücke an verschiedenen Seiten auf die Hydraulikzylinder ausgeübt werden.
  • Nachstehend wird die Erfindung mit Bezug auf einige Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben, die in den Figuren in den beigefügten Zeichnungen veranschaulicht sind, wobei die Erfindung allerdings nicht auf diese Ausführungsbeispiele alleine beschränkt sein soll. Es zeigen:
  • 1 eine Schnittansicht der Konstruktion einer Langspaltpresse gesehen von der Seite mit Bezug auf die Maschinenlaufrichtung;
  • 2 eine Längsschnittansicht, die eine Langspaltwalze der Langspaltpresse gemäß 1 veranschaulicht;
  • 3 eine Schnittansicht in vergrößertem Maßstab von einem Ende einer Langspaltwalze in dem Bereich eines Stellglieds;
  • 4 und 5 Spanndiagramme eines Bandmantels, wobei 4 eine aus dem Stand der Technik bekannte Lösung und 5 eine Lösung der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
  • 6 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, in welchem in Verbindung mit der Langspaltwalze eine untere Gegendruckwalze montiert ist, und in welcher in Verbindung mit Lagern eine Detektorvorrichtung angebracht ist; die dargestellte Ausrüstung hat Feststelleinrichtungen, wobei eine Anschlagspindel der Feststelleinrichtung an dem Ende des Bandmantels, das festgestellt ist, gegen einen Endflansch oder dergleichen plaziert ist, der mit dem Bandmantel verbunden ist.
  • 7 eine zwangsweise gesteuerte Verstellung einer Anschlagspindel;
  • 8 die Grundkonstruktion einer in 6 veranschaulichten Feststelleinrichtung;
  • 9 ein Ausführungsbeispiel einer Feststellung, in der die Feststellung mittels eines Feststellriemens durchgeführt wird, der mit einem verschiebbaren Flansch verbunden ist;
  • 10 eine Schnittansicht entlang der Linie I-I aus 9;
  • 11 eine Blockdiagrammveranschaulichung eines erfindungsgemäßen Verfahrens zum Spannen des Bandmantels;
  • 12 ein alternatives Ausführungsbeispiel, in welchem die Betriebsweise von Stellgliedern nach einer bestimmten Zeitdauer automatisch geändert wird;
  • 13 eine Darstellung ähnlich der 11, die auf andere Gesichtspunkte gerichtet ist, wobei jedoch in dem Ausführungsbeispiel dieser Figur Feststelleinrichtungen reguliert bzw. gesteuert werden; und
  • 14 ein dem Ausführungsbeispiel gemäß 12 ähnliches Ausführungsbeispiel, wobei jedoch die Steuerung derart stattfindet, daß Feststelleinrichtungen gesteuert werden.
  • 1 zeigt eine Schnittansicht der Konstruktion einer Langspaltpresse. Eine Langspaltwalze 1 und eine Gegendruckwalze 2 bilden einen Spalt N. Die Langspaltwalze 1 hat einen Bandmantel 11, der ein elastischer verformbarer Mantel ist, der eine Form annimmt, die durch einen Belastungsschuh 14 in der Langspaltwalze 1 und durch die Gegendruckwalze 2 bestimmt wird. Eine Mittelachse 12 der Langspaltwalze 1 hat eine Belastungseinrichtung 13, mit deren Hilfe der Belastungsschuh 14 gegen die Gegendruckwalze 2 gepreßt werden kann. Eine Bahn W und ein Filz H werden durch den Spalt N geleitet.
  • 2 zeigt eine schematische Schnittansicht der oberen Langspaltwalze 1 in 1, wobei die in der Figur gezeigte Konstruktion zwei Sätze von hydraulischen Stellgliedern 15a1 und 15a2 zum Spannen des Bandmantels 11 der Langspaltwalze 1 alternierend in Gegenrichtungen aufweist, nämlich in Richtungen L1 und L2.
  • In dem in den 1, 2 und 3 gezeigten Ausführungsbeispiel können die Stellglieder 15a1 und 15a2 auch als Feststellvorrichtungen arbeiten, in welchem Falle, wenn ein Stellglied 15a1 belastet ist, die anderen Stellglieder 15a2 in dem festgestellten Zustand gehalten werden, wodurch sie das andere Ende des Bandmantels feststellen, wobei gleiches für den umgekehrten Fall gilt. Weiter unten werden unter Bezugnahme auf die 9 und 10 auch separate Feststelleinrichtungen beschrieben, mit deren Hilfe die Feststellung der Enden des Bandmantels 11 der Langspaltwalze separat durchführbar ist.
  • Wie in 2 gezeigt, haben die Stellglieder 15a1 einen Hydraulikzylinder 16, der über eine Gelenkverbindung D mit einem Ausfahrarm 18 verbunden ist, der in einem Gleitstück 17 geführt wird. Der Ausfahrarm 18 ist mit einem Flansch 19 verbunden, der ferner betriebsfähig mit einem Endflansch 20a1 des Bandmantels 11 verbunden ist. Zwischen dem Endflansch 20a1 und der Mittelachse 12 ist eine Gleitpassung vorgesehen. Eine solche ist auch zwischen dem Flansch 19 und der Mittelachse 12 vorgesehen. Wenn somit das Stellglied 15a1 oder 15a2 in einer Weise auf den Bandmantel 11 wirkt, daß dieser gestreckt wird, wird auf eines der beiden Enden des Bandmantels 11, d.h. den Endflansch 20a1 oder 20a2 , eingewirkt. Ein Lager F1 ist zwischen einer Verlängerung 190 des Flansches 19 und einer Schulter 200 des Endflansches 20a1 plaziert. Der Bandmantel 11 ist angepaßt, um abgestützt auf dem Lager F1 und einem entsprechenden Lager F2 zu drehen.
  • Pumpen P1 und P2 können auch durch eine gemeinsame Pumpe ersetzt werden. Das Stellglied 15a1 wird mittels der Pumpe P1 betrieben, wobei durch ein Ventil V1 der Fluiddruck zu dem Hydraulikzylinder 16 geleitet wird. Gleichermaßen wird das Stellglied 15a2 über die Pumpe P2 und ein Ventil V2 betrieben. Die nicht drehbare, statische Mittelachse 12 der Langspaltwalze 1 ruht auf feststehenden Lagern G1 und G2, die eine Winkeländerung in der Achse 12 gestatten. In 2 ist lediglich der Fluidumlaufkreis der Stellglieder 15a1 , 15a2 gezeigt. Die weiteren Fluidumlaufkreise in der Walze sind nicht gezeigt.
  • Wenn somit, wie in der Figur gezeigt, das Stellglied 15a1 in der Richtung des Pfeiles L1 durch den Endflansch 20a1 auf ein Ende des Bandmantels 11 wirkt, werden die anderen Stellglieder 15a2 festgestellt gehalten, wodurch eine Bewegung des anderen Endes des Bandmantels 11 verhindert wird. Nachdem das Ende des Bandmantels, auf das das Stellglied 15a1 einwirkt, sich um eine bestimmte Strecke bewegt hat, wird diese Strecke beispielsweise mittels einer Detektorvorrichtung erfaßt, woraufhin die Stellglieder 15a1 , 15a2 derart gesteuert werden, daß das Stellglied 15a1 festgestellt wird und mit Hilfe des Stellglieds 15a2 eine Kraft auf das gegenüberliegende Ende des Bandmantels 11 einwirkt, wobei der Bandmantel ausgehend von diesem gegenüberliegenden Ende gespannt wird. Wenn das Stellglied 15a1 festgestellt ist, wirkt das Stellglied 15a2 durch den Flansch 19 mit einer Kraft auf den Endflansch 20a2 der Langspaltwalze und somit auf den Bandmantel 11 ein, der mit dem Endflansch 20a2 verbunden ist. Dies wird fortgesetzt, bis die gesamte Spannreserve des Bandmantels 11 aufgebraucht worden ist, woraufhin der Bandmantel 11 ausgewechselt wird. Mittels des vorbeschriebenen Verfahrens kann der Bandmantel 11 etwa 12 Monate eingesetzt werden, wodurch – im Vergleich mit dem aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren – Einsparungen von mehreren Monaten erzielt werden. Ferner wird in der neuen Lösung der vorliegenden Erfindung der Grenzbereich zwischen dem Belastungsschuh 14 und dem Bandmantel 11 konstant verstellt, wodurch ein Eindruck des Bandmantels in dem Endbereich des Belastungsschuhs 14 verhindert wird. Die Detektorvorrichtung kann beispielsweise durch zwei Induktivdetektoren 45a1 und 45a2 gebildet sein, die die Position des Endflansches 20a1 bzw. 20a2 des Bandmantels 11 erfassen. Somit können zwei Induktivdetektoren 45a1 und 45a2 vorhanden sein, in welchem Fall diese an gegenüberliegenden Enden des Bandmantels plaziert sind. Dann wird mittels eines Induktivdetektors die Position von einem Ende des Bandmantels erfaßt und wird mittels des anderen Induktivdetektors die Position des gegenüberliegenden Endes des Bandmantels erfaßt. In den in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispielen der Erfindung gleichen die Ausrüstungsanordnungen an den Enden des Bandmantels 11 einander. Somit sind die Stellglieder 15a1 und 15a2 vorzugsweise einander identisch, so wie auch die mit ihnen verbundenen Betriebsteile, wie etwa die Flansche 19.
  • 3 zeigt eine Schnittansicht eines Endes der Langspaltwalze in vergrößertem Maßstab. Das Stellglied 15a1 ist vorzugsweise ein Hydraulikstellglied, das den Hydraulikzylinder 16 aufweist, mit dessen Hilfe mit einer Kraft auf den Flansch 19 eingewirkt wird, welcher Flansch 19 an einer Schulter d' der Mittelachse 12 plaziert ist. Der Flansch 19 ist angepaßt, um an der Schulter d' der Mittelachse 12 zu gleiten. Der Flansch 19 hat ferner die Verlängerung 190. Der Endflansch 20a1 des Bandmantels 11 der Langspaltwalze ist mit der Schulter 200 versehen. Das Lager F1 ist zwischen der Schulter 200 und der Verlängerung 190 plaziert. Der Bandmantel 11 dreht sich abgestützt auf den Lagern F1 und F2. Der Endflansch 20a1 ist ebenso angepaßt, um an der Schulter d' zu gleiten. Wenn somit eine Kraft mit Hilfe des Stellglieds 15a1 effektiv ist, wird der Flansch 19 verschoben, wobei durch diesen Flansch 19 auf den Endflansch 20a1 eingewirkt wird und der Bandmantel 11 in der Richtung L1 gespannt wird. Wie in 3 gezeigt, ist der Hydraulikzylinder 16 ausgehend von einem Ende des Rahmens des Hydraulikzylinders mit den Konstruktionen verbunden, die mit der ortsfesten Mittelachse 12 in Beziehung stehen. Der Hydraulikzylinder 16 ist angepaßt, um ausgehend von seiner Stange e durch die Gelenkverbindung D mit dem Ausfahrarm 18 verbunden zu sein, der in dem mit der Mittelachse 12 verbundenen Gleitstück 17 geführt wird. Der Ausfahrarm 18 ist ferner mit dem Flansch 19 verbunden, der angepaßt ist, um durch den Endflansch 20a1 auf den Bandmantel 11 zu wirken.
  • 4 zeigt ein aus dem Stand der Technik bekanntes Bandmantelspann-/Zeitdiagramm. In den 4 und 5 bezeichnen die Buchstaben A und B bestimmte Punkte des Bandmantels an den Enden des Belastungsschuhs 14. Die Buchstaben A' und B' bezeichnen die Enden des Bandmantels.
  • Das Koordinatenvertikalsystem bezeichnet die Spannzeitdauer, wobei das Koordinatenhorizontalsystem die Spannstrecke in Millimetern bezeichnet. Wie in 4 gezeigt, muß der Bandmantel nach einem Spannen von etwa 8 Monaten ersetzt werden, in welcher Zeitdauer die gesamte Einstellreserve der Vorrichtung aufgebraucht worden ist. In der in 5 gezeigten erfindungsgemäßen Lösung kann ein schmalerer Bandmantel verwendet werden, wodurch eine längere Spannstrecke erhalten wird und der gesamte Spannbereich effizient anwendbar ist. Da gegenüberliegende Enden des Bandmantels 11 alternierend gespannt werden, ist es auch möglich, den Unstetigkeitsbereich zwischen dem Ende des Belastungsschuhs und dem Bandmantel 11 bis zu einem ausreichenden Ausmaß zu verstellen, wodurch ein Eindruck des Bandmantels verhindert wird. Wie in 5 gezeigt, wird der Bandmantel nach einem Betrieb von etwa 12 Monaten ersetzt.
  • 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel, in welchem Feststellvorrichtungen 50a1 und 50a2 und Stellglieder 15a1 und 15a2 , vorzugsweise Belastungseinrichtungen wie etwa Hydraulikzylinder, verwendet werden. In dem in 6 gezeigten Ausführungsbeispiel kann die Feststellung sehr stabil bewerkstelligt werden. Die Feststellung findet derart statt, daß, wenn der Bandmantel mittels des Stellglieds 15a2 in einer Richtung gespannt wird, der Endflansch, der an der entgegengesetzten Seite mit dem Bandmantel verbunden ist, mittels des anderen Stellglieds 15a1 in der Gegenrichtung gegen den mechanischen Anschlag der Feststellvorrichtung 50a1 gepreßt wird, die an der entgegengesetzten Seite planiert ist. Der Anschlag ist eine bewegliche Anschlagspindel 50b, die mittels einer separaten Feststellvorrichtung 50c, wie etwa eine Zylindervorrichtung, feststellbar ist. Die Feststellung kann beispielsweise derart stattfinden, daß ein mechanisches Feststellband mittels einer Zylindervorrichtung um die Anschlagspindel 50b gepreßt wird. Wenn die Belastungsrichtung gewechselt wird, ist der Betrieb in den anderen Gesichtspunkten gleich, ausgenommen, daß das den Bandmantel 11 spannende Stellglied nunmehr das Stellglied 15a1 ist, wobei die Vorrichtungen an der gegenüberliegenden Seite als Feststellvorrichtungen arbeiten, in welcher Verbindung das Stellglied 15a2 den mit dem Bandmantel verbundenen Endflansch oder dergleichen gegen die Anschlagspindel 50b der Feststellvorrichtung 50a2 preßt. Jede Feststellvorrichtung kann auch unter einer vorgeschriebenen Steuerung mittels eines Motors (wie in 7 gezeigt) verschiebbar sein.
  • Abweichend von dem Ausführungsbeispiel gemäß 6 ist das in 2 gezeigte, vorbeschriebene Ausführungsbeispiel möglich, wonach der Hydraulikzylinder des Stellgliedes 15a1 oder 15a2 an einer Seite nur als ein Feststellzylinder arbeitet und sich sein Ventil V1 oder V2 in einer sogenannten Feststellposition befindet, wogegen der Hydraulikzylinder des Stellgliedes an der gegenüberliegenden Seite als Spannzylinder arbeitet.
  • Innerhalb des Bereiches der Erfindung ist auch ein sogenanntes oszillierendes Ausführungsbeispiel möglich, wonach ausnahmslos Zylinder der Stellglieder 15a1 und 15a2 , vorzugsweise Hydraulikzylinder verwendet werden, so daß zu einem Zylinder ein größerer Druck geleitet wird als zum anderen Zylinder, in welchem Falle eine Spannkraft auf den Bandmantel 11 ausgeübt wird und überdies aufgrund dieses Druckunterschieds zwischen den Zylindern der Bandmantel 11 in der Spannrichtung verschoben wird. Wenn die Drücke in den Zylindern der Stellglieder 15a1 und 15a2 umgekehrt werden und dementsprechend zu einem Zylinder ein größerer Druck geleitet wird als zum anderen, wird die Verstellrichtung des Bandmantels umgekehrt, wobei in dieser Weise, zusätzlich zum Spannen, der Bandmantel 11 auch einer Oszillierbewegung unterworfen wird.
  • 7 veranschaulicht eine Betriebsweise zur Überwachung der Bewegungen der gegenüberliegenden Enden einer Langspaltwalze. In dem Ausführungsbeispiel gemäß der Figur sind gesteuerte Feststellvorrichtungen 30a1 und 30a2 vorgesehen, die das Verstellen eines mit einem Ende des Bandmantels verbundenen Endflansches oder dergleichen bis in Kontakt mit einem von zwei Kraftdetektoren F11 und F21 überwachen und die Informationen bezüglich dieses Verstellens eines der Endflansche 20a1 und 20a2 zu einer Zentraleinheit der Ausrüstung überträgt. Anschließend verstellt die Zentraleinheit eine Anschlagspindel k2 der Feststellvorrichtung 30a2 an der anderen Seite des Bandmantels beispielsweise um die Strecke Δl = 2 mm.
  • In beiden Stellgliedern 15a1 und 15a2 sind die Festspanndrücke konstant effektiv, wobei die Spannrichtung zu jeder bestimmten Zeit mittels der Positionen der Anschlagspindeln k1, k2 der Feststellvorrichtungen 30a1 und 30a2 bestimmt wird.
  • Die Kraftdetektoren F11, F21, die in Verbindung mit der Feststellvorrichtung 30a1 bzw. 30a2 plaziert sind, bilden eine Detektorvorrichtung, die die Ankunft des Endflansches 20a1 oder 20a2 oder dergleichen an der Position des Kraftdetektors F21 oder F11 mechanisch erfaßt. Nachdem eine bestimmte Spannstrecke des Bandmantels 11 erreicht worden ist, wird somit durch den Endflansch 20a1 auf den Kraftdetektor F11 der Feststellvorrichtung 30a1 eingewirkt, welcher Detektor die diesbezüglichen Informationen zu der Zentraleinheit der Vorrichtung überträgt, in welcher Verbindung die Spannrichtung geändert wird, wobei dementsprechend die Anschlagspindel k2 der weiteren Feststellvorrichtung 30a2 mit Hinblick auf den nächsten Überwachungsmessungszyklus verstellt wird. Die Feststellvorrichtungen 30a1 und 30a2 schließen Motoren M1 und M2 ein, die die Anschlagspindeln k1 und k2 in Gewinden in Führungen 200a1 und 200a2 drehen. Die Kraftdetektoren F11 und F21 sind an den Enden der Anschlagspindeln k1 und k2 plaziert. Die Kraftdetektoren können beispielsweise Verformungsmeßdetektoren sein.
  • 8 veranschaulicht die Betriebsweisen der Feststellvorrichtungen 50a1 und 50a2 . Jede Feststellvorrichtung 50a1 bzw. 50a2 hat die Anschlagspindel 50b, d. h. einen sogenannten Gegendruckstift, gegen den der Endflansch 20a1 oder 20a2 , der mit dem Ende des Bandmantels 11 verbunden ist, mittels des Stellglieds 15a1 oder 15a2 gepreßt wird. Die Anschlagspindel 50b kann in der Richtung des Pfeiles S1 verstellt werden. In der in 8 gezeigten Weise kann die Anschlagspindel 50b mechanisch mittels der Feststellvorrichtung 50c in einer Feststellposition festgestellt werden. Die Feststellvorrichtung 50c kann beispielsweise ein Hydraulikstellglied sein, wie etwa ein Hydraulikzylinder. Wie in der Figur gezeigt, kann die separate Anschlagspindel 50b abgestützt auf dem Lager G1 bzw. G2 verstellt werden. Es ist auch ein Ausführungsbeispiel möglich, wonach die Anschlagspindel ausgehend von ihrem Ende mit einem verstellbaren Flansch 21a1 oder 21a2 der Langspaltwalze 1 verbindbar ist. Somit bewegt sich in diesem Ausführungsbeispiel die Anschlagspindel 50b zusammen mit dem Flansch 21a1 bzw. 21a2 oder mit jeglicher anderen mobilen Konstruktion, die mit dem Bandmantel verbunden ist. Auch in diesem Ausführungsbeispiel kann die Anschlagspindel 50b mechanisch mittels einer Feststellvorrichtung 50c, vorzugsweise einem Hydraulikstellglied, wie etwa einem Hydraulikzylinder, in der erwünschten Position mechanisch festgestellt werden, woraufhin der mit dem Ende des Bandmantels verbundene Flansch 21a1 , 21a2 oder jegliche andere mit dem Bandmantel 11 verbundene Konstruktion gegen die Anschlagspindel 50b gepreßt wird. In einem solchen Fall ist die Feststellung des Endes des Bandmantels 11 so effizient wie möglich.
  • Die Anschlagspindel 50b kann ebenso mittels eines (in 8 nicht gezeigten) separaten Motors verstellt werden. In einem solchen Fall ist das Ende der Anschlagspindel 50b nicht mit dem Flansch 21a1 oder 21a2 der Langspaltwalze oder mit jeglicher weiterer mobilen Konstruktion verbunden, die mit dem Bandmantel verbunden ist, wobei diese jedoch mittels des Motors zu der erwünschten Position verstellbar ist.
  • 9 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer Feststellung eines Endes des Bandmantels 11 für die Zeitdauer eines Spannens des Bandmantels 11. Hierbei ist der Betrieb von Feststellvorrichtungen 40a1 und 40a2 gezeigt. Jede Feststellvorrichtung 40a1 , 40a2 hat einen Riemen 41, der die ortsfeste Mittelachse 12 umgibt. Die Feststellvorrichtung 40a1 ist an dem Flansch 21a1 befestigt. Gleichermaßen ist an dem gegenüberliegenden Ende des Bandmantels eine gleichartige Feststellvorrichtung 40a2 vorhanden, die an dem Flansch 21a2 befestigt ist. Wenn mittels der Feststellvorrichtung 40a1 eine Feststellung durchgeführt wird, wird mittels eines hydraulischen Stellglieds 42 derart auf den Riemen 41 eingewirkt, daß der Riemen 41 um die Mittelachse 12 festgespannt wird. Hierdurch wird der Riemen 41 relativ zu der Mittelachse 12 festgestellt, wobei er die Konstruktion derart feststellt, daß ein Ende des Bandmantels 11 durch die Wirkung der Stellglieder, vorzugsweise des Stellgliedes 15a1 oder 15a2 , nicht bewegbar ist. Die Feststellvorrichtungen 40a1 und 40a2 sind in einer entsprechenden Weise an gegenüberliegende Enden des Bandmantels 11 plaziert. Wenn die Feststellvorrichtung 40a1 festgestellt ist, wird auf beide Enden des Bandmantels mittels der Stellglieder 15a1 und 15a2 eingewirkt oder wird auf ein Ende mittels des Stellgliedes 15a1 eingewirkt, und zwar in einer Weise, daß der Bandmantel 11 gespannt wird, wobei gleichermaßen, sofern die Spannrichtung umgekehrt wird, auf beide Enden des Bandmantels mittels der Stellglieder 15a1 und 15a2 eingewirkt wird oder mittels des anderen Stellgliedes 15a2 auf ein Ende des Bandmantels eingewirkt wird und entsprechend die Feststellvorrichtung 40a2 an der anderen Seite festgestellt wird.
  • Auf beide Stellglieder 15a1 und 15a2 kann konstant eingewirkt werden. Die Spannrichtung wird mittels der Feststellvorrichtungen 40a1 und 40a2 bestimmt. Es besteht auch in diesem Fall und den in den 6 und 7 gezeigten Fällen eine mögliche Lösung darin, daß das Hydrauliksystem zur Belastung der Stellglieder 15a1 und 15a2 an dem unbeweglichen Ende festgestellt ist.
  • 10 ist eine Teilschnittansicht der Feststellvorrichtung 40a2 entlang der Linie I-I gemäß 9. Wenn auf das Stellglied 42 eingewirkt wird, wird der Riemen 41 um die Mittelachse 12 festgespannt, wodurch er den mit dem Riemen verbundenen Flansch 21a2 und ferner den mit dem Flansch verbundenen Bandmantel 11 feststellt, und zwar unbeweglich relativ zu der Mittelachse 12. Der Flansch 21a2 , auf dem die Feststellvorrichtung 40a2 aufgehängt ist, ist ferner mit dem Endflansch 20a2 verbunden, mit welchem der Bandmantel 11 verbunden ist. Die Anordnung ist im Falle des Flansches 21a1 gleichartig. Der Flansch 21a1 ist mit dem mit dem Bandmantel 11 verbundenen Endflansch 20a1 verbunden.
  • 11 veranschaulicht einen erfindungsgemäßen Meß- und Belastungsprozeß. Mit Hilfe von Induktivdetektoren 45a1 und 45a2 , die die Detektorvorrichtung bilden, wird die Position eines Endflansches der Langspaltwalze 1 überwacht, wobei, wenn beispielsweise eine Verstellung von 2 mm an dem Endflansch an einem ersten Ende wahrgenommen wird, mittels eines Ventils V100 die Stellglieder an dem anderen, zweiten Ende in Betrieb geschaltet werden und die Stellglieder an dem ersten Ende außer Betrieb geschaltet werden. Die Erfassung an dem zweiten Ende erfolgt in entsprechender Weise. Wenn die Bewegungsstrecke an dem zweiten Ende beispielsweise als Δl = 2 mm wahrgenommen worden ist, wird die Position des Ventils V100 geändert, wobei die Stellglieder an dem ersten Ende abermals aktiviert werden und die Stellglieder an dem zweiten Ende festgestellt werden.
  • 11 veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Ventils V100. Es ist offensichtlich, daß im Falle der Vorrichtung beispielsweise die Lösung gemäß 2 anwendbar ist, in der separate Ventile V1 und V2 für die Stellglieder 15a1 und 15a2 vorhanden sind. In einem solchen Fall verbindet in dem Ausführungsbeispiel der erste Ventilblock die Ströme kreuzweise, wobei der zweite Ventilblock den Hydraulikzylinder in der entgegengesetzten Richtung verstellt und der dritte Block ein sogenannter Feststellblock ist.
  • 12 zeigt eine zweite Alternative, in der die Stellglieder 15a1 und 15a2 in zeitlicher Steuerung eingeschaltet werden, beispielsweise in Intervallen von sieben Tagen. Somit wird immer nach sieben Tagen die Betriebsweise der Stellglieder 15a1 und 15a2 derart gewechselt, daß beispielsweise die Stellglieder 15a1 mit einer Kraft auf den Bandmantel einwirken und das Stellglied 15a2 festgestellt ist, wobei nach sieben Tagen das Ventil V100 derart gesteuert wird, daß das Stellglied 15a1 festgestellt ist und das Stellglied 15a2 mit einer Kraft auf das andere Ende des Bandes einwirkt.
  • Somit wird erfindungsgemäß der Betrieb der Stellglieder 15a1 und 15a2 nach einer bestimmten Zeitdauer automatisch geändert. Wenn ein Stellglied 15a1 belastet ist, ist das andere Stellglied 15a2 festgestellt und umgekehrt. Die Belastungsrichtung und die Spannrichtung ist die Axialrichtung des Bandmantels, d. h. senkrecht zu der Maschinenrichtung der Papier-/Kartonmaschine. Gleichermaßen können die Stellglieder 15a1 und 15a2 derart betätigt werden, daß anstelle der Belastungszeitdauer die Spannstrecke des Bandmantels 11 überwacht wird, wobei basierend auf dieser Strecke die Stellglieder 15a1 und 15a2 , die bevorzugt Hydraulikzylinder sind, isoliert werden. Nach einer bestimmten Spannstrecke wird die Belastungsrichtung umgekehrt, d. h. ein Satz von Stellgliedern 15a1 oder 15a2 wird in Betrieb geschaltet, während der andere Satz von Stellgliedern 15a1 oder 15a2 in den festgestellten Zustand ausgeschaltet wird.
  • 13 zeigt ein Ausführungsbeispiel entsprechend 11, das auf andere Gesichtspunkte gerichtet ist. Das Ausführungsbeispiel gemäß 13 entspricht dem Fall gemäß 6, wonach separate Feststellvorrichtungen 50a1 und 50a2 verwendet werden. Die Drücke in den Stellgliedern 15a1 und 15a2 können konstant aufrechterhalten werden, wobei der Effekt der Kraft und die Spannrichtung durch ein Einwirken auf die Feststellvorrichtungen 50a1 und 50a2 gemäß 13 umgekehrt werden. Wenn das Ventil V umgeschaltet wird, wird die Feststellseite der Enden des Bandmantels 11 gewechselt. Eine der Feststellvorrichtungen 50a1 und 50a2 ist festgestellt, während die andere nicht festgestellt ist. Wenn die Feststellung von einer Feststellvorrichtung zu der anderen gewechselt wird, wird die Spannrichtung des Bandmantels 11 umgekehrt.
  • 14 zeigt ein Ausführungsbeispiel, in welchem der Wechsel in der Spannrichtung nach einer bestimmten Zeitdauer automatisch stattfindet, so daß mittels des Ventils V auf die Feststellvorrichtungen 50a1 und 50a2 derart eingewirkt wird, daß die Anschlagspindel 50b einer Feststellvorrichtung derart verstellt wird, daß sie mit einer Konstruktion in Kontakt tritt, die mit dem Bandmantel 11 verbunden ist, wie etwa dem Endflansch 20a1 oder 20a2 . Anschließend wird die Anschlagspindel 50b festgestellt. Gleichermaßen wird die Anschlagspindel 50b der Feststellvorrichtung an der gegenüberliegenden Seite von der Feststellung relativ zu dem Endflansch 20a1 oder 20a2 oder einer anderen Konstruktion, die mit dem Bandmantel 11 verbunden ist, freigegeben. In einem solchen Fall wird die Spannrichtung umgekehrt. Ein Ende des Bandmantels 11 ist von der Feststellung freigegeben, während das andere Ende festgestellt ist, wodurch die Spannrichtung umgekehrt ist. Die Stellglieder 15a1 und 15a2 können wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 6 einer konstanten Belastung unterworfen werden.

Claims (16)

  1. Verfahren zur Reduzierung des Verschleißes des Bandmantels (11) einer Langspaltwalze (1), wobei die in diesem Verfahren verwendete Langspaltwalze (1) einen elastischen Bandmantel (11) aufweist, der angepaßt ist, um abgestützt auf Lagern um eine ortsfeste Mittelachse (12) zu drehen, welche Mittelachse (12) eine mit dieser verbundene Belastungseinrichtung in Form eines Belastungsschuhs (14) aufweist, der mittels des Druckes eines Belastungsmediums gepreßt werden kann, und zwar in Richtung auf eine Gegendruckwalze (2), so daß der Bandmantel (11) in dem Bereich des Belastungsschuhs (14) mit der Form der Gegendruckwalze (2) übereinstimmt, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Verfahren Stellglieder (15a1 , 15a2 ; 50a1 , 50a2 ; 30a1 , 30a2 ; 40a1 , 40a2 ), die mit den Enden des Bandmantels (11) verbunden sind, verwendet werden, welche Stellglieder angepaßt sind, um derart mit einer Kraft auf die Enden des Bandmantels (11) der Langspaltwalze (1) zu wirken, daß die Spannrichtung des Bandmantels (11) der Langspaltwalze (1) mittels Steuerung der Stellglieder (15a1 , 15a2 und/oder 50a1 , 50a2 ; 30a1 , 30a2 , 40a1 , 40a2 ) alternierend umgekehrt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Verfahren auf die Enden des Bandmantels der Langspaltwalze alternierend derart eingewirkt wird, daß, wenn ein Ende des Bandmantels (11) mittels eines Stellglieds (15a1 , 15a2 ) belastet wird, das gegenüberliegende Ende des Bandmantels (11) festgestellt ist, wobei nach einer bestimmten Belastungsstrecke oder einer Belastungszeitdauer die Belastungsrichtung des Bandmantels (11) umgekehrt wird und auf ein anderes der Stellglieder (15a1 oder 15a2 ) des Bandmantels (11) eingewirkt wird, während das diesem Stellglied gegenüberliegende Ende des Bandmantels (11) festgestellt ist, und daß in dem Verfahren die Spannrichtung des Bandmantels (11) automatisch nach einer bestimmten Belastungszeitdauer/Spannstrecke umgekehrt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Verfahren mittels eines Stellglieds (15a1 ) auf einen mit einem Ende des Bandmantels (11) verbundenen Endflansch (20a1 ) mit einer Kraft eingewirkt wird, und ein Endflansch (20a2 ) an der gegenüberliegenden Seite des Bandmantels (11) in seiner Stellung festgestellt gehalten wird.
  4. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellglieder (15a1 , 15a2 ) Hydraulikstellglieder sind, die sowohl als eine Spannvorrichtung als auch Feststellvorrichtung des Bandmantels arbeiten, so daß, wenn ein auf ein Ende wirkendes Stellglied (15a1 , 15a2 ) als eine Spannvorrichtung arbeitet, das auf das andere Ende wirkende Stellglied (15a1 , 15a2 ) als eine Feststellvorrichtung arbeitet und umgekehrt.
  5. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannen des Bandmantels (11) mittels einer Detektorvorrichtung (45a1 , 45a2 ; F11, F22) überwacht wird mittels der die Position eines mit dem Bandmantel (11) verbundenen, verschiebbaren Endflansches (20a1 , 20a2 ) überwacht wird.
  6. Verfahren gemäß dem vorangegangenen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektorvorrichtung (45a1 , 45a2 ; F1, F21), die das Spannen des Bandmantels (11) überwacht, Ventile (V100 V1, V2; V) der Stellglieder (15a1 , 15a2 ) so steuert, daß dann, wenn das Ventil eines Stellglieds (15a1 , 15a2 ) aus einer Blockierung geöffnet wird, das Ventil des anderen Stellglieds geschlossen wird und die Durchflußpassage zu dem anderen Stellglied blockiert wird.
  7. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Verfahren ein Endflansch (20a1 , 20a2 ), der mit dem Bandmantel verbunden ist, festgestellt wird, indem ein separater Riemen (41) mittels eines Stellglieds (42) festgestellt wird, das den Riemen um die Mittelachse (12) des Bandmantels festspannt, so daß der Riemen (41) als eine Bremse arbeitet und ein Gleiten des Endflansches (20a1 , 20a2 ) des Bandmantels (11) an einer Schulter (d') der Achse (12) verhindert.
  8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellglieder (151 , 15a2 ) durch zwei Sätze von Zylindern gebildet sind und daß in dem Verfahren Kräfte auf beide Sätze von Zylindern (15a1 , 15a2 ) gleichzeitig ausgeübt werden, so daß die Sätze von Zylindern in entgegengesetzte Richtungen wirken, und daß auf einen Satz von Zylindern ein geringerer Hydraulikfluiddruck ausgeübt wird als auf den anderen Satz von Zylindern, in welchem Falle der Bandmantel – neben einer Spannkraft, die auf den Bandmantel (11) ausgeübt wird – auch mittels der Wirkung derjenigen Zylinder verschoben wird, die einem größeren Hydraulikfluiddruck unterworfen werden, und daß die Richtung einer Bewegung und eines Spannens des Bandmantels umgekehrt wird, indem die auf die Zylinder ausgeübten Hydraulikfluiddrücke derart geändert werden, daß diejenigen Zylinder, auf welche während der erstgenannten Betriebsweise ein geringerer Hydraulikfluiddruck ausgeübt wird, nunmehr einem größeren Hydraulikfluiddruck unterworfen werden, wobei in einer entsprechenden Weise die anderen Zylinder nunmehr einem geringeren Hydraulikfluiddruck unterworfen werden, wodurch die Spannrichtung und die Bewegungsrichtung des Bandmantels umgekehrt werden.
  9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellglieder (15a1 , 15a2 ) Hydraulikzylinder sind und daß, wenn eine Spannkraft mittels eines Stellglieds auf ein Ende des Bandmantels (11) aufgetragen wird, mit Hilfe des anderen Stellglieds (15a2 ) ein mit dem Bandmantel (11) verbundener Endflansch gegen eine Anschlagspindel (50b; k1; k2) einer Feststellvorrichtung (50a1 , 30a1 , 40a1 ) gepreßt wird, wobei gleichermaßen, wenn die Belastungsrichtung des Bandmantels (11) umgekehrt wird, die anderen Stellglieder (15a2 ) den Bandmantel in die andere Richtung spannen, wobei die gegenüberliegenden Stellglieder (15a1 ) einen Endflansch der mit dem gegenüberliegenden Ende des Bandmantels verbunden ist, gegen eine Anschlagspindel (50b, k) einer anderen Feststellvorrichtung (50a2 , 30a2 , 40a2 ) pressen.
  10. Ausrüstung zur Reduzierung des Verschleißes des Bandmantels (11) einer Langspaltwalze (1), welche Ausrüstung in der Langspaltwalze einen Bandmantel (11) aufweist, der die nicht drehende Mittelachse (12) der Langspaltwalze umgibt und der mittels Endflanschen (20a1 , 20a2 ) mit der Mittelachse der Langspaltwalze verbunden ist und abgestützt auf mit den Endflanschen (20a1 , 20a2 ) verbundenen Lagern (F1, F2) gedreht wird, wobei die Langspaltwalze eine Belastungseinrichtung, die mit der nicht drehenden ortsfesten Mittelachse (12) verbunden ist, und zumindest einen Belastungsschuh (14) aufweist, der derart angepaßt ist, daß er in Richtung auf eine Gegendruckwalze (2) der Langspaltwalze gepreßt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Langspaltwalze Stellglieder (15a1 , 15a2 ) aufweist, die mit beiden Enden des Bandmantels (11) verbunden sind und den Bandmantel (11) belasten, und daß mittels der Stellglieder der Bandmantel (11) alternierend in entgegengesetzte Richtungen spannbar ist.
  11. Ausrüstung nach dem vorangegangenen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrüstung eine Detektorvorrichtung (45a1 , 45a2 ; F11, F21) aufweist, mit deren Hilfe das Spannen des Bandmantels (11) überwacht wird, wobei die Spannrichtung des Bandmantels (11) basierend auf einem Signal, das von der Detektorvorrichtung erzeugt wird, umgekehrt wird.
  12. Ausrüstung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der Detektorvorrichtung Ventile (V100: V1, V2; V) der Stellglieder (15a1 , 15a2 ) gesteuert werden.
  13. Ausrüstung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellglieder (15a1 , 15a2 ) jeweils einen Hydraulikzylinder (16) aufweisen, der auf einen der Endflansche (20a1 , 20a2 ) einwirkt, der mit dem Ende des Bandmantels (11) verbunden ist und der parallel zu der Mittelachse (12) verschiebbar ist, wobei der Endflansch (20a1 , 20a2 ) auf der Mittelachse (12) gleitet.
  14. Ausrüstung nach den Ansprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektorvorrichtung (45a1 , 45a2 ) Induktivdetektoren aufweist, die die Position der Endflansche (20a1 , 20a2 ) oder damit verbundener Elemente induktiv erfassen.
  15. Ausrüstung nach den Ansprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die der Detektorvorrichtung (F11, F21) Kraftdetektoren aufweist.
  16. Ausrüstung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe der Detektorvorrichtung (F1, F2, 45a1 , 45a2 ) Feststellvorrichtungen (50a1 , 50a2 ; 40a1 , 40a2 ; 30a1 , 30a2 ) für die Enden des Bandmantels (11) gesteuert werden.
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