DE10156859A1 - Vorrichtung zum Glätten hemdförmiger Kleidungsstücke - Google Patents
Vorrichtung zum Glätten hemdförmiger KleidungsstückeInfo
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Abstract
Zum Glätten von hemdförmigen Kleidungsstücken ist es bekannt, diese mit einem hemdförmigen Blähkörper 1 von innen zu spannen, der mit einem Unterteil 2 mit einem Gebläse 6 zum Aufblähen des Blähkörpers 1 verbunden ist. Auf dem Unterteil ist weiterhin ein Knopfleistenspanner 3 zur Fixierung der Ränder von zu öffnenden Kleidungsstücken bzw. der Knopfleiste und der Knopflochleiste eines Hemdes vorgesehen. Um auch nicht zu öffnende hemdförmige Kleidungsstücke wie beispielsweise Jacken mit der Vorrichtung glätten zu können, weist die Vorrichtung eine Verriegelungsvorrichtung auf, mit der der Knopfleistenspanner 3 in einer Arbeitsstellung nahe des Blähkörpers 1 lösbar befestigbar ist. Der Knopfleistenspanner 3 kann auf diese Weise auch von dem Blähkörper 1 beabstandet oder auch von der Vorrichtung ganz gelöst werden, um geschlossene Kleidungsstücke auf den Blähkörper 1 aufziehen und glätten zu können.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Glätten von Kleidungsstücken, mit einem hemdförmigen Blähkörper und einem Knopfleistenspanner zum Fixieren der Ränder eines zu öffnenden Kleidungsstücks.
- Bei derartigen Vorrichtungen wird das Gewebe der Kleidungsstücke gespannt, um es zu glätten. Dazu kann es abhängig von der Form des zu glättenden Kleidungsstücks vorteilhaft sein, das Kleidungsstück zum Spannen an verschiedenen Stellen zu fixieren. Beispielsweise bietet es sich bei Hemden an, sie nicht im zugeknöpften Zustand zu glätten, sondern die Knopfleiste bzw. Knopflochleiste mit einem Knopfleistenspanner zu fixieren. Dadurch kann das Hemd nach dem Glätten schneller von dem Blähkörper abgenommen werden, da das Lösen der Fixierung in aller Regel weniger Zeit beansprucht als das Aufknöpfen des Hemds. Gleiches gilt für andere vorne zu öffnenden Kleidungsstücke wie beispielsweise Jacken.
- Durch die US 3,165,244 ist eine Vorrichtung zum Glätten von Hemden bekannt, bei der die Knopfleiste und die Knopflochleiste parallel nebeneinander jeweils durch mehrere Klemmbacken gehalten werden. Die Klemmbacken für die Knopfleiste beziehungsweise die Knopflochleiste sind jeweils durch eine Feder vorgespannt und mit einer Leiste miteinander verbunden, so daß sie von einem Nutzer gemeinsam geöffnet und geschlossen werden können. Die Klemmvorrichtung ist an der Hemdenglättvorrichtung fest verbunden und weist den Nachteil auf, dass hemdförmige Kleidungsstücke, die sich vorne nicht öffnen lassen, nicht mit der Hemdenglättvorrichtung geglättet werden können, da die Klemmbacken ein Aufziehen verhindern.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der sowohl geschlossene als auch zu öffnende hemdförmige Kleidungsstücke geglättet werden können.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung zum Glätten von Kleidungsstücken mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Die Unteransprüche definieren jeweils bevorzugte und vorteilhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
- Die Glättvorrichtung weist erfindungsgemäß eine Verriegelungsvorrichtung auf, mit der der Knopfleistenspanner so mit der Glättvorrichtung verbindbar ist, dass der Knopfleistenspanner in einer Arbeitsstellung nahe des Blähkörpers angeordnet und auch von dem Blähkörper beabstandet werden kann. In der Arbeitsstellung befindet sich der Knopfleistenspanner so nahe am Blähkörper, dass er seine Funktion erfüllen und die Ränder von vorne zu öffnenden Kleidungsstücken fixieren kann. In seiner vom Blähkörpers beabstandeten Position ist es hingegen möglich, mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung geschlossene Kleidungsstücke über den Blähkörper zu ziehen und zu glätten.
- Die Verriegelungsvorrichtung kann vorteilhafterweise ein Gelenk umfassen, mit dem der Knopfleistenspanner gelenkig mit der Glättvorrichtung verbunden ist. Auf diese Weise kann mit besonders geringem Aufwand eine Verbindung geschaffen werden, die sowohl eine Anordnung des Knopfleistenspanners in seiner Arbeitsstellung als auch eine Beabstandung von dem Blähkörper ermöglicht. Durch die gelenkige Verbindung ist für eine Unterbringung des Knopfleistenspanners auch dann gesorgt, wenn er sich nicht in seiner Arbeitsstellung befindet. Bei einer gelenkigen Verbindung kann ferner vorgesehen sein, dass der Knopfleistenspanner in seiner von dem Blähkörper beabstandeten Stellung verriegelbar ist, um eine unbeabsichtigte Auslenkung in Richtung seiner Arbeitsstellung zu verhindern. Die Verriegelung des Knopfleistenspanners in seiner Arbeitsstellung kann in diesem Fall durch eine Arretierung der Drehbewegung in dem Gelenk erreicht werden. Auf diese Weise können sowohl die zur Anlenkung als auch die zur Verriegelung nötigen Komponenten auf engem Raum im Gelenk untergebracht werden.
- Vorteilhafterweise jedoch ist der Knopfleistenspanner an einem Ende gelenkig mit der Glättvorrichtung verbunden und weist an seinem gegenüberliegenden Ende Verbindungsmittel zur lösbaren Verbindung mit der Glättvorrichtung auf. Auf diese Weise kann eine günstigere Belastung der Verbindungsstellen erreicht werden, da der Knopfleistenspanner an seinen beiden Enden mit der Glättvorrichtung verbunden ist und keine der Verbindungsstellen ein Moment übertragen muss. Die Verbindungsmittel an den Verbindungsstellen müssen nur Zugkräfte übertragen. Zur Bereitstellung der oberen Verbindungsstelle kann die Glättvorrichtung ein Gestell aufweisen, das sich zumindest bis zur oberen Verbindungsstelle erstreckt. Das Gestell kann vorteilhafterweise zum Teil auch innerhalb des Blähkörpers angeordnet sein, so dass es beim Aufziehen von Kleidungsstücken nicht behindert und wenigstens zum Teil verdeckt ist.
- Dabei kann das Gelenk an dem unteren Ende des Knopfleistenspanners vorgesehen sein. Da der Knopfleistenspanner in seiner Arbeitsstellung in aller Regel senkrecht angeordnet ist, kann dadurch erreicht werden, dass der Knopfleistenspanner nach einem Entriegeln der Befestigung und einem Verkippen von der Schwerkraft in einer vom Blähkörper beabstandeten Stellung gehalten wird.
- Weiterhin kann der Knopfleistenspanner vollständig lösbar mit der Glättvorrichtung verbunden sein. Dazu kann der Knopfleistenspanner vorteilhafterweise mittels zwei Verbindungsmittel mit der Glättvorrichtung verbindbar sein, wobei die Verbindungsmittel vorteilhafterweise in einem großen Abstand zueinander am Knopfleistenspanner angreifen, um eine günstige Belastung der Verbindungsmittel zu erreichen. Auf diese Weise kann der Knopfleistenspanner vollständig entfernt werden, so dass er bei Aufziehen von geschlossenen Kleidungsstücken auf den Blähkörper nicht stört.
- In seiner Arbeitsstellung ist der Knopfleistenspanner so angeordnet, dass er die Ränder von zu öffnenden Kleidungsstücken nahe der Blähkörperoberfläche fixieren kann. Ziel dabei ist es, die Kleidungsstücke so zu fixieren, dass sie beim Spannen keine Falten werfen. Die Ränder werden vorteilhafterweise in der Ebene fixiert, in der sie sich befinden würden, wenn das betreffende Kleidungsstück geschlossen auf den Blähkörper aufgezogen wäre. Dazu kann der Knopfleistenspanner die Ränder des Kleidungsstücks in der Ebene fixieren, in der auch die Bereiche des Blähkörpers beiderseits des Knopfleistenspanners liegen.
- Da der Knopfleistenspanner senkrecht zur Oberfläche des Blähkörpers notwendigerweise eine gewisse Ausdehnung aufweist, kann der Fall eintreten, dass sich der Knopfleistenspanner mit seiner Rückseite etwas in den Blähkörper hineindrücken muss, um die Ränder des Kleidungsstücks in einer optimalen Stellung fixieren zu können. Dies kann zu einem Druck auf den Blähkörper führen, der möglicherweise den Blähkörper auslenkt. Um dieses zu vermeiden, kann die Glättvorrichtung Einrichtungen zum Stützen des Blähkörpers aufweisen. Vorteilhafterweise sind diese Stützeinrichtungen so eingerichtet, dass sie ihre Stützwirkung nur entwickeln, wenn der Knopfleistenspanner in seiner Arbeitsstellung ist.
- Diese Stützeinrichtungen können beispielsweise Blähkissen sein, die mit einem gegenüber dem Blähkörper erhöhten Druck aufgebläht werden und sich gegen ein Gestell im Inneren des Blähkörpers abstützen. Dabei kann das Gestell oder ein Teil des Gestells so mit dem Knopfleistenspanner wirkverbunden sein, dass es den Druck das bzw. die Blähkissen erhöht, wenn der Knopfleistenspanner in seiner Arbeitsstellung ist, um in diesem Zustand die Stützwirkung des bzw. der Blähkissen zu erhöhen.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Darin zeigt:
- Fig. 1 eine schematische Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Glätten von hemdförmigen Kleidungsstücken mit einem Blähkörper und einem Knopfleistenspanner,
- Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1 mit unmittelbar vor dem Blähkörper angeordnetem Knopfleistenspanner, und
- Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1 mit von dem Blähkörper beabstandetem Knopfleistenspanner.
- Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Vorrichtung zum Glätten von hemdförmigen Kleidungsstücken weist ein Unterteil 2 mit einem darauf befestigten Blähkörper 1 auf. Der Blähkörper 1 ist hemdförmig und weist einen Rumpfabschnitt sowie zwei Ärmelabschnitte auf. Der Blähkörper 1 besteht aus einem biegeschlaffen und luftdurchlässigen Material, wobei der Blähkörper 1 auch aus einem luftundurchlässigen Material oder zu einem Teil aus einem luftundurchlässigen und zu einem anderen Teil aus einem luftdurchlässigen Material bestehen kann.
- Das Unterteil 2 weist in seinem Inneren ein von einem Motor 5 angetriebenes Gebläse 6 auf, dessen Ausgang mittels eines Luftkanals 4 innerhalb des Unterteils 2 mit dem Blähkörper 1 verbunden ist. Mit Hilfe des Gebläses 6 kann Luft in den Blähkörper 1 geblasen werden, um in ihm einen Überdruck zu erzeugen bzw. ihn aufzublähen. Da der Blähkörper 1 aus einem luftdurchlässigen Material besteht, kann Luft aus ihm entweichen. Bei Betrieb des Gebläses 6 stellt sich somit ein Gleichgewicht bei einem Druck ein, bei dem die vom Gebläse 6 in den Blähkörper 1 geförderte Luft wieder durch die Hülle des Blähkörpers 1 entweicht. Innerhalb des Luftkanals 4 ist eine elektrische Heizeinrichtung 7 angeordnet, mit der die von dem Gebläse 6 in den Blähkörper 1 geförderte Luft erwärmt werden kann.
- Auf dem Unterteil 2 ist weiterhin ein Knopfleistenspanner 3 angeordnet, der sich in einem geringen Abstand vor dem Blähkörper 1 längs zu diesem erstreckt. Der Knopfleistenspanner 3 dient dazu, beim Glätten von Hemden, die im Allgemeinen vorne offen sind, die Knopfleiste und die Knopflochleiste eines zu glättenden Hemds zu fixieren, damit das Hemd bei Aufblähen des Blähkörpers 1 vorne geschlossen bleibt. Allgemein können mit dem Knopfleistenspanner 3 die Ränder eines vorne zu öffnenden hemdförmigen Kleidungsstücks wie beispielsweise einer Jacke zum Glätten fixiert werden. Weiterhin ist auf dem Unterteil 2 ein Gestell 8 angeordnet, das innerhalb des Blähkörpers 1 verläuft. Das obere Ende des Gestell 8 ragt über den Blähkörper 1 hinaus und trägt eine Vorrichtung zum Festklemmen und Glätten von Kragen eines zu glättenden Hemds.
- Der Knopfleistenspanner 3 ist aus einer Grundplatte 10 und zwei vorne in der Mitte der Grundplatte 10 angelenkten Spannklappen 11 aufgebaut. Die Spannklappen 11 können durch Federkraft gegen die Grundplatte 10 vorgespannt werden, um die Ränder eines vorne zu öffnenden Kleidungsstücks und insbesondere die Knopfleiste bzw. die Knopflochleiste eines Hemds gegen die Grundplatte 10 zur Fixierung zu drücken. Die Oberfläche der Grundplatte 10 bildet somit eine Spannfläche, gegen die die zu fixierenden Teile des Kleidungsstücks geklemmt werden können. Die zueinander gerichteten Oberflächen der Grundplatte 10 und der Spannklappen 11 können eine Beschichtung aus einem Material aufweisen, das die Haftung zu dem festgeklemmten Material erhöht, um das Kleidungsstück besser fixieren zu können.
- Die in Fig. 2 in Seitenansicht dargestellte Glättvorrichtung weist weiterhin oben ein Verbindungsmittel 9 auf, mit dem das obere Ende des Knopfleistenspanners 3 mit dem Gestell 8 verbindbar ist. Das Verbindungsmittel 9 ist mit dem Knopfleistenspanner 3 verbunden und so ausgestaltet, dass es mit einem nicht dargestellten Gegenstück am Gestell 8zusammenwirken und von einer Bedienperson leicht und schnell gelöst werden kann. An seinem unteren Ende ist der Knopfleistenspanner 3 über ein nicht dargestelltes Gelenk mit dem Unterteil 2 verbunden. Dieses Gelenk ist so ausgestaltet, dass der Knopfleistenspanner bei geöffnetem Verbindungsmittel 9 von dem Blähkörper 1 weggeklappt werden kann. Dabei weist das Gelenk einen Anschlag auf, der die Klappbewegung des Knopfleistenspanners 3 begrenzt. In Fig. 2 ist der Knopfleistenspanner 3 in seiner Arbeitsstellung dargestellt, in der er nahe an dem Blähkörper 1 angeordnet und in dieser Stellung mittels des geschlossenen Verbindungsmittels 9 verriegelt ist.
- Nach dem Lösen des Verbindungsmittel 9 kann der Knopfleistenspanner 3 bis zum Anschlag des Gelenks in eine Parkposition geklappt werden, in der der Knopfleistenspanner 3 in Fig. 3 dargestellt ist. In dieser Stellung ist zwischen dem Blähkörper 1 und dem Knopfleistenspanner 3 genügend Raum, um auch Kleidungsstücke auf den Blähkörper 1 zu ziehen, die nicht zu öffnen sind bzw. die geschlossen sind. In dieser Parkposition wird der Knopfleistenspanner 3 von der Schwerkraft gehalten, so dass es nicht unbeabsichtigt zurückklappen kann.
- In einer Weiterbildung kann die Glättvorrichtung auch eine Feder aufweisen, die den Knopfleistenspanner 3 in eine Klapprichtung vorspannt. Beispielsweise kann die Feder den Knopfleistenspanner 3 von dem Blähkörper 1 wegdrücken, so dass er nach dem Lösen des Verbindungsmittels 9 von selber in seine Parkposition gelangt. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Feder den Knopfleistenspanner 3 zu dem Blähkörper 1 hin drückt, wobei in diesem Fall der Knopfleistenspanner 3 in seiner Parkposition verriegelbar sein muss. Nach einem Lösen dieser Verriegelung kehrt der Knopfleistenspanner 3 von selbst in seine Arbeitsstellung zurück.
- Zum Glätten eines Kleidungsstücks wird dieses vorzugsweise im feuchten Zustand auf den Blähkörper 1 gezogen und mit Hilfe des Knopfleistenspanners 3 so fixiert, dass es vorne nicht aufgehen kann. Dazu wird die Knopfleiste bzw. die Knopflochleiste zwischen den Spannklappen 11 und der Grundplatte 10 festgeklemmt. Anschließend wird mit Hilfe des Gebläses 6 und der Heizeinrichtung 7 erwärmte Luft in den Blähkörper 1 geblasen, der sich dadurch aufbläht.
- Durch das Aufblähen legt sich der Blähkörper 1 innen an das zu glättenden Kleidungsstück an, drückt den Stoff des Kleidungsstücks nach außen und spannt es dadurch. Durch dieses Spannen wird der Stoff des Kleidungsstücks geglättet. Gleichzeitig wird das Kleidungsstück durch die erwärmte Luft, die von innen aus dem Blähkörper 1 strömt, erwärmt und getrocknet. Die glättende Wirkung des Spannens wird durch die Wärme noch weiter verstärkt. Vorzugsweise wird das Kleidungsstück im feuchten Zustand auf den Blähkörper 1 aufgezogen, gespannt und unter Spannung bis zur gewünschten Restfeuchte getrocknet.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Glätten von Kleidungsstücken, mit einem hemdförmigen
Blähkörper (1) und einem Knopfleistenspanner (3) zum Fixieren der Ränder eines zu
öffnenden Kleidungsstücks, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung
eine Verriegelungsvorrichtung (9) zur lösbaren Befestigung des
Knopfleistenspanners (3) in einer Arbeitsstellung aufweist, in der sich der Knopfleistenspanner (3)
in einem geringen oder keinem Abstand vor dem Blähkörper (1) befindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Verriegelungsvorrichtung (9) ein Gelenk aufweist, an dem der Knopfleistenspanner (3)
angelenkt ist, wobei das Gelenk so ausgestaltet ist, dass es ein Verkippen des
Knopfleistenspanners (3) aus der Arbeitsstellung heraus ermöglicht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gelenk
Begrenzungen zum Begrenzen des Kippbereichs des Knopfleistenspanners (3)
zugeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk
am unteren Ende des Blähkörpers (1) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Verriegelungsvorrichtung Verbindungsmittel (9) zum lösbaren Verbinden des
Knopfleistenspanners (3) mit der Vorrichtung aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Verriegelungsvorrichtung obere Verbindungsmittel (9) zum lösbaren
Verbinden des Knopfleistenspanners (3) an seinem oberen Ende mit einem fest mit der
Vorrichtung verbundenen Gestell (8) umfasst.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (8)
wenigstens zum Teil innerhalb des Blähkörpers (1) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Vorrichtung Einrichtungen zum Stützen des Blähkörpers (1)
aufweist, die so eingerichtet sind, dass sie den Blähkörper (1) in Richtung gegen
den Knopfleistenspanner (3) drücken können, wenn der Knopfleistenspanner (3)
in seiner Arbeitsstellung ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die
Stützeinrichtungen Blähkissen sind, die innerhalb des Blähkörpers (1) angeordnet sind, mit
einem gegenüber dem Blähkörper (1) höheren Blähdruck aufgebläht werden
können und sich gegen ein mit der Vorrichtung fest verbundenen Gestell (8) im
Inneren des Blähkörpers (1) abstützen.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der Knopfleistenspanner (3) Spannflächen aufweist, gegen die die
Ränder eines Kleidungsstücks mittels Klemmeinrichtungen (11) klemmbar sind,
und der Knopfleistenspanner (3) in seiner Arbeitsstellung so angeordnet ist, dass
die Spannflächen im Wesentlichen in einer Ebene mit den Abschnitten des
Blähkörpers (1) angeordnet sind, die sich in seiner Arbeitsstellung beiderseits des
Knopfleistenspanners (3) befinden.
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