DE19710647A1 - Waschbeckeninstallation - Google Patents
WaschbeckeninstallationInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Waschbecken zur Installation an einer Wand.
Herkömmliche solche Waschbecken weisen einen sich entlang der Wand im wesentlichen
Über die Länge des Beckens erstreckenden, mehr oder weniger tiefen Installationsansatz für
die Anbringung des Beckenkörpers an der Wand auf, der als Ablagefläche für z. B. Seife
nutzbar und an dem die Waschbeckenarmatur angebracht ist.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster G 93 15 716 ist ein Waschbecken mit einem als
Schale ausgebildeten Beckenkörper bekannt, der abgesetzt von der Wand im Bereich des
Beckenablaufs auf eine von der Wand vorstehende Konsole mit einem von der Wand zum
Beckenkörper geführte Installationsleitungen aufnehmenden Innenraum aufsitzt.
Durch die vorliegende Erfindung wird gegenüber diesem Stand der Technik ein neues ver
bessertes Waschbecken geschaffen, dessen Beckenkörper einen ein Beckenvolumen bil
denden Schalenteil, der von der Wand abgesetzt ist oder mit einer Schalenrandrundung bis
an die Wand heranreicht und einen Anschlußteil, der sich unterhalb des Schalenrandes von
dem Schalenteil bis hin zur Wand unter Bildung eines Aufnahmeraums für von der Wand zu
dem Schalenteil geführte Installationsleitungen sowie vorstehende Trägerteile derart
erstreckt, daß die Installationsleitungen wenigstens in der Draufsicht und in den Seitenansich
ten des Beckenkörpers verdeckt sind, aufweist.
Somit schafft die Erfindung eine neue Lösung für ein Waschbecken mit einem von der Wand
abgesetzten Beckenteil, wobei vorteilhaft der Beckenkörper zusätzlich einen Anschlußteil
umfaßt, welcher in bezug auf die Abdeckung der Installationsleitungen teilweise die Funk
tion der aus dem Stand der Technik bekannten Konsole übernimmt. Ein wesentlicher Vorteil
des von der Wand abgesetzten Beckens besteht darin, daß es Griffmöglichkeiten am hinte
ren Beckenrand bietet, die insbesondere bei längerem Verweilen an dem Becken in
gebeugter Haltung hilfreich sind.
Vorzugsweise erstreckt sich der Anschlußteil im wesentlichen unterhalb des Schalenteils,
wobei durch den Anschlußteil ein nach unten und zur Wand hin offener Aufnahmeraum für
die Installationsleitungen gebildet ist. Insbesondere weist dieser Aufnahmeraum eine zur seit
lichen Abdeckung eines Abflußsiphons ausreichende Tiefe auf, so daß auch dieses mit der
Abflußleitung in Verbindung stehende Teil wenigstens aus normalen Betrachtungspositionen
nicht sichtbar ist.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfaßt der Anschlußteil einen sich insbeson
dere vertikal erstreckenden, im Horizontalschnitt U-förmigen Wandteil, der zur seitlichen
Abdeckung der Installationsleitungen bzw. des Abflußsiphons dient.
Der Anschlußteil ist ferner vorteilhaft so ausgebildet, daß er einen im wesentlichen U-förmi
gen, insbesondere über seine gesamte Länge gegen die Wand anlegbaren seitlichen
Endrand aufweist. Ebenso ist vorzugsweise auch ein U-förmiger unterer Endrand vorgesehen,
der über seine gesamte Länge gegen eine horizontale Installationsfläche anlegbar ist.
Durch diese Ausgestaltung kann durch den Anschlußteil ein durch den Beckenkörper, die
Wand und die horizontale Anlagefläche vollkommen umschlossener, aus keiner Position
einsehbarer Raum für die Aufnahme der Trägerteile, Installationsleitungen und des Abfluß
siphons gebildet werden.
In Richtung parallel zu der Wand erstreckt sich der Anschlußteil vorzugsweise etwa über eine
Länge, die ein Fünftel bis ein Drittel der Länge des Schalenteils beträgt.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß insbesondere
Gewindeeinsätze für eine Schraubbefestigung des Deckenkörpers aufweisende Anlagesitze
für die von der Wand in den Aufnahmeraum hinein vorstehenden Trägerteile für den
Beckenkörper gebildet sind, wobei insbesondere Anlagesitze für zwei zueinander parallele
Horizontalträger angrenzend an die U-Schenkel des U-förmigen Wandteils des Anschlußteils
vorgesehen sind.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist eine die Trägerteile für
den Beckenkörper und Anschlußeinrichtungen für die Installationsleitungen sowie in der
Wand verlegte Installationsleitungen in zueinander fester räumlicher Anordnung aufwei
sende, in der Wand verankerbare Installationseinheit vorgesehen. Durch eine solche Instal
lationseinheit, die die Anschlußeinrichtungen für die Installationsleitungen in fester Zuord
nung zu den Trägerteilen enthält, wird die Montage des Beckens und insbesondere die
Anbringung der für den Abfluß und den Wasserzufluß erforderlichen Installationsleitungen
wesentlich erleichtert, indem konstante Entfernungen zwischen den Leitungsanschlußstellen
an der Wand und am Becken vorliegen.
Vorzugsweise umfaßt die Installationseinheit eine gemeinsame Trägerplatte für die Träger
teile und die Anschlußeinrichtungen, wobei die gemeinsame Trägerplatte mit einander
gegenüberliegenden, an der Wand oder/und einem ggf. handelsüblichen Vorwandträger
rahmen montierbaren Trägerschienen verbunden ist. Vorzugsweise können die Träger
schiene mit in deren Längsrichtung positionsveränderlichen Befestigungseinrichtungen
versehen sein, so daß Anpassungen an unterschiedliche vorgegebene Befestigungsstellen
erfolgen können.
Die genannte horizontale Anlagefläche ist vorzugsweise durch eine vor der Wand anzu
ordnende Trägerplatte gebildet, welche insbesondere gegen den Fußboden vorzugsweise
einseitig abgestützt sein kann. Von der horizontalen Anlagefläche können Trägerteile nach
oben vorstehen, auf die der Beckenkörper über die genannten Sitze auflegbar und mit
denen der Beckenkörper ggf. verschraubbar ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Anschlußteil auf einer der Wand zuge
wandten Seite doppelwandig mit einem zu dem genannten Aufnahmeraum hin öffnenden
Zwischenraum ausgebildet sein, wobei eine Wand der Doppelwand vorzugsweise in den
Schaleninnenraum hinein versetzt angeordnet ist. Durch den Zwischenraum können vorteil
haft Zuleitungen für eine an dem doppelwandig ausgebildeten Teil des Schalenteils an
einem verbreiterten Schalenrand vorgesehene Waschbeckenarmatur verlegt werden.
Die Erfindung soll nun anhand von Ausführungsbeispielen und der beiliegenden, sich auf
diese Ausführungsbeispiele beziehenden Zeichnungen näher erläutert und beschrieben
werden. Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel für ein erfindungsgemäßes Waschbecken in einer Seiten
ansicht von vorn,
Fig. 2 das Waschbecken von Fig. 1 in einer Draufsicht,
Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel für ein erfindungsgemäßes Waschbecken in einer
geschnittenen Seitenansicht,
Fig. 4 eine in einer Wandnische angebrachte Installationseinheit zur Wandbefestigung eines
erfindungsgemäßen Waschbeckens,
Fig. 5 eine an einem Vorwandträgerrahmen angebrachte Installationseinheit für die Wand
befestigung eines erfindungsgemäßen Waschbeckens,
Fig. 6 ein durch die Installationseinheit von Fig. 4 bzw. 5 gehaltertes erfindungsgemäßes
Waschbecken (ausschnittsweise),
Fig. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel für ein erfindungsgemäßes Waschbecken, das zur
Montage auf einer Trägerplatte vorgesehen ist,
Fig. 8 das Waschbecken von Fig. 7 in auf die Trägerplatte von Fig. 7 aufgesetzter Position,
und
Fig. 9 ein weiteres Ausführungsbeispiel für ein erfindungsgemäßes Waschbecken in einer
Seitenansicht von vorn.
In Fig. 1 und 2 ist mit dem Bezugszeichen 1 ein schalenartig ausgebildeter Teil eines aus
einem Keramikmaterial bestehenden Waschbeckenkörpers bezeichnet. Durch den scha
lenartig ausgebildeten Teil 1 ist eine Beckenvertiefung 2 mit einer Abflußöffnung 3 gebildet.
Mit dem Bezugszeichen 4 ist in den Fig. 1 und 2 ein einstückig mit dem Schalenteil 1 verbun
dener Anschlußteil des Beckenkörpers bezeichnet, welcher sich im wesentlichen unterhalb
des Schalenteils 1 erstreckt und bis an eine Installationswand 5 heranreicht. Der Anschlußteil
4 umfaßt einen vertikalen Wandteil 6, der im horizontalen Querschnitt U-förmig ausgebildet
ist und in einer Beckenseitenansicht dem Wasserabfluß und -zufluß dienende Installationslei
tungen des Beckens verdeckt. In einem den Abstand zwischen dem Schalenteil 1 und der
Wand 5 überbrückenden Abschnitt des Anschlußteils 4 weist der Anschlußteil 4 eine
Deckenwand 7 auf, welche zusammen mit dem Schalenteil 1 die genannten Installationslei
tungen in der Draufsicht auf das Becken abdeckt.
Mit dem Bezugszeichen 8 ist in der Fig. 2 eine Öffnung für die Anbringung einer Wasch
beckenarmatur bezeichnet. Die Öffnung 8 steht mit einem Zwischenraum in Verbindung,
welcher durch doppelwandige Ausbildung des die Öffnung 8 enthaltenden Abschnitts des
Schalenteils 1 gebildet ist. Der doppelwandige Abschnitt enthält einen in die Beckenvertie
fung 2 vorspringenden Wandteil 9, wobei durch diesen vorspringenden Wandteil 9 ein ver
breiterter, die Öffnung 8 aufweisender Beckenrandabschnitt gebildet ist.
Es wird nun auf Fig. 3 Bezug genommen, wo ein dem Waschbecken von Fig. 1 und 2 ähn
liches Waschbecken gezeigt ist. Gleiche oder gleichwirkende Teile sind mit derselben,
jedoch mit dem Buchstaben a versehenen Bezugszahl bezeichnet.
In der Fig. 3 ist mit dem Bezugszeichen 10 eine Waschbeckenarmatur bezeichnet, die über
einer der Öffnung 8 in Fig. 2 entsprechenden, in der Fig. 3 nicht sichtbaren Öffnung ange
bracht und mit nicht gezeigten Zuflußleitungen für warmes und kaltes Wasser verbunden ist.
Die nicht sichtbare Öffnung steht in Verbindung mit einem Zwischenraum 11, der durch
einen doppelwandig ausgebildeten Abschnitt eines Schalenteils 1a gebildet ist und einen in
ein Beckenvolumen 2a vorspringenden Wandteil 9a und einen hinteren, einer Installations
wand zugewandten Wandteil 12 aufweist. Der Zwischenraum 11 steht mit einem Aufnahme
raum 13 in Verbindung, der durch ein eine Seitenwand 6a und eine Deckenwand 7a auf
weisenden Anschlußteil 4a des in der Fig. 3 gezeigten Beckenkörpers gebildet und nach
unten sowie hinten offen ist.
Wie der Fig. 3 zu entnehmen ist, ist in dem Aufnahmeraum 13 ein Abflußsiphon 14 unterge
bracht, dessen Länge geringer als die Tiefe des Aufnahmeraums 13 ist, so daß der Siphon 14
in einer Seitenansicht des in der Fig. 3 gezeigten Beckenkörpers nicht sichtbar ist. Von dem
Siphon erstreckt sich eine abschnittsweise dargestellte Wasserabflußleitung 15.
Mit dem Bezugszeichen 16 ist in der Fig. 3 ein in den Siphon 14 versenkbarer Verschlußstop
fen bezeichnet.
Es wird nun auf die Fig. 4 Bezug genommen, wo eine zur Anbringung eines Waschbeckens
nach den Fig. 1 bis 3 verwendbare Installationseinheit dargestellt ist. Die in einer Mauer
werksnische 17 am Mauerwerk angebrachte Installationseinheit weist eine Trägerplatte 18
auf, in der eine Anschlußöffnung 19 für ein Wasserabflußrohr sowie zwei Anschlußstücke für
Wasserzuflußleitungen (warm und kalt) vorgesehen sind, wobei in der Fig. 4 von den
Anschlußstücken das Anschlußstück 20 sichtbar ist.
Von der Trägerplatte 18 erstrecken sich zwei parallel zueinander angeordnete Horizontal
trägerteile 22, die in dem gezeigten Ausführungsbeispiel aus abgewinkelten Blechstanzteilen
hergestellt sind. Über Abwinklungen 21 sind die Horizontalträgerteile 22 mit der Trägerplatte
18 verschraubt. Abwinklungen 23 weisen Durchgangsbohrungen 24 für eine Schraubverbin
dung der Trägerteile 22 mit einem darauf aufsitzenden Waschbeckenkörper auf.
Die Trägerplatte 18 ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel mit ein Winkelprofil aufweisen
den Befestigungsschienen 25 verschweißt, wobei die Befestigungsschienen 25 über einen
Schenkel mit dem Mauerwerk verschraubt sind. An dem anderen Schenkel der Befestigungs
schienen 25 ist die Trägerplatte 18 so angebracht, daß zwischen dem Mauerwerk und der
Trägerplatte 18 ein Zwischenraum gebildet ist, durch den an die Anschlußstücke 20 und die
Anschlußöffnung 19 anschließbare Leitungen ggf. von unten oder oben zwischen dem
Mauerwerk und der Trägerplatte einführbar sind. An die Öffnung 19 der Platte 18 schließt
sich auf der dem Mauerwerk zugewandten Plattenseite ein in der Fig. 4 nicht dargestelltes
Abwasserrohranschlußstück an, das unmittelbar hinter der Trägerplatte 18 abgewinkelt und
aus dem Zwischenraum zwischen der Trägerplatte 18 und dem Mauerwerk nach unten
herausgeführt ist.
Es wird nun auf die Fig. 5 Bezug genommen, wo eine der Installationseinheit von Fig. 4 ähn
liche Installationseinheit gezeigt ist. Gleiche oder gleichwirkende Teile sind mit derselben,
jedoch mit dem Buchstaben b versehenen Bezugszahl bezeichnet.
Das Ausführungsbeispiel für eine Installationseinheit von Fig. 5 unterscheidet sich von dem
vorangehend dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch, daß Befestigungsschienen 25b mit
Befestigungslaschen 26 für die Schraubbefestigung der Installationseinheit an Horizontalträ
gern 27 und 28 eines Vorwandträgerrahmens 29 versehen sind. Die Befestigungslaschen 26
könnten im Unterschied zu dem gezeigten Ausführungsbeispiel an den Befestigungsschienen
25b verschiebbar zur Anpassung an unterschiedliche Horizontalträgerabstände angebracht
sein.
Es wird nun auf Fig. 6 Bezug genommen, wo ausschnittsweise dargestellt ist, wie ein Wasch
becken gemäß den Fig. 1 bis 3 über eine Installationseinheit gemäß den Fig. 4 und 5 an
einer Wand installierbar ist. Gleiche oder gleichwirkende Teile sind mit derselben, jedoch mit
dem Buchstaben c versehenen Bezugszahl wie in den vorangehenden Figuren bezeichnet.
In Fig. 6 ist eine Installationseinheit mit einem Horizontalträgerteil 22c, einer Trägerplatte 18c
und einer Befestigungsschiene 25c, das hinter einer mit Fliesen 30 verkleideten, z. B. durch
einen Vorwandträgerrahmen gehalterten Wand installiert ist, teilweise sichtbar. In einem
Aufnahmeraum 13c eines Anschlußteils 4c eines Beckenkörpers mit einem Schalenteil 1c ist
ein Sitz 31 für den Horizontalträger 22c gebildet, der angrenzend an einen U-Schenkel eines
vertikalen Wandteils 6c des Anschlußteils 4c angeordnet ist. Entlang dem sich abschnitts
weise über die Länge des Horizontalträgerteils 22c erstreckenden Sitzes sind im Beckenkörper
zwei Materialverdickungen 32 und 33 vorgesehen, in die in der Fig. 6 nicht sichtbare Gewin
deeinsätze für eine Schraubverbindung mit dem Horizontalträgerteil 22c eingebettet sind.
Ein dem Horizontalträgerteil 22c und dem Sitz 31 entsprechender Trägerteil bzw. entspre
chender Sitz erstreckt sich parallel im Abstand zu diesen Teilen auf der anderen Seite eines
gezeigten Siphons 14c und ist in Fig. 6 nicht sichtbar.
Wie aus der Fig. 6 hervorgeht, wird ein Waschbecken an einer Installationseinheit, wie sie in
den Fig. 4 und 5 gezeigt ist, befestigt, indem das Becken auf die Horizontalträgerteile 22c
aufgeschoben wird, wobei die Horizontalträgerteile in den Aufnahmeraum 13c hineinragen
und gegen die dort vorgesehenen Auflagesitze 31 anliegen. Zur Befestigung des Wasch
beckens an den Horizontalträgerteilen werden durch die Bohrungen 24 in den Schenkeln 23
der Trägerteile Schrauben geführt, die in die genannten, in den Materialverdickungen 32
und 33 eingebetteten Gewindeeinsätze eingeschraubt werden.
Zur Komplettierung der Installation werden anschließend an der Trägerplatte 18c zu einer
nicht gezeigten Armatur geführte Zuflußleitungen für warmes und kaltes Wasser und eine mit
dem Siphon 14c verbundene Wasserabflußleitung angeschlossen. Entsprechende, von der
gegenüberliegenden Seite der Trägerplatte 18c wegführende, im Mauerwerk verlegte
Installationsleitungen wurden vorher an die Trägerplatte 18c angeschlossen.
Weder die Trägerteile noch die Installationsleitungen sind an irgendeiner Stelle sichtbar, da
der der Installationswand zugewandte Endrand des Anschlußteils 4c über seine gesamte
Länge gegen die Wand anliegt. Die genannten Teile wären lediglich aus einer Betrach
tungsposition von unten her sichtbar, die jedoch bei normaler Benutzung des Wasch
beckens nie eingenommen wird. Vorteilhaft sind durch die Öffnung des Waschbeckens
nach unten die genannten Teile bei notwendigen Reparaturen leicht zugänglich.
Es wird nun auf die Fig. 7 und 8 Bezug genommen, wo eine gegenüber der Installationshalte
rung gemäß den Fig. 4 bis 6 alternative Installationshalterung für ein Waschbecken gemäß
den Fig. 1 bis 3 gezeigt ist. Gleiche oder gleichwirkende sind mit derselben, jedoch mit dem
Buchstaben d versehenen Bezugszahlen bezeichnet.
Mit der Bezugszahl 40 ist in den Fig. 7 und 8 eine Trägerplatte bezeichnet, die gegen einen
Fußboden 43 über Stützen 41 und 42 abgestützt ist und auf von einer mit Fliesen verkleideten
Wand 44 vorstehenden Stiften 45 aufliegt, wobei die Stifte in in der Platte 40 vorgesehene
Bohrungen hineinstehen.
Die Trägerplatte 40 weist eine U-förmige Ausnehmung 46 mit einem U-förmigen erhöhten
Rand 47 auf. An gegenüberliegenden geraden Teilen der Ausnehmung 46 stehen Blechträ
gerteile 48 mit Bohrungen 49 nach oben vor, wobei die Bohrungen 49 in eine Abwinklung 50
der Blechträgerteile 48 eingebracht sind.
Zur Beckenmontage wird das Becken auf die Trägerplatte 40 abgesenkt, wobei der erhöhte
Rand 47 eine Verblendung für eine zwischen dem unteren Rand des Beckens und der
Trägerplatte 40 vorgesehene Schattenfuge bildet und die Abwinklungen 49 der Blechträ
gerteile 48 gegen solche Sitze, wie sie auch für die vorangehend beschriebenen Horizontal
trägerteile verwendet werden, zur Anlage kommen. Zwischen den Blechträgerteilen 48 und
dem Beckenkörper erfolgt dann eine Verschraubung über Schrauben 51. Durch die gebil
dete Ausnehmung 46 ist die zur Verschraubung und nachfolgende Verlegung von Installa
tionsleitungen zwischen Beckenschale und Wand erforderliche Baufreiheit gegeben.
Wie aus der Fig. 8 hervorgeht, kann die gezeigte Beckenhalterung z. B. dazu benutzt werden,
um zwischen den Stützen 41 und 42 und der Wand Ablagemöglichkeiten zu bilden, z. B.
durch eine Glasscheibe 52, die auf sich zwischen der Wand 44 und der Stütze 41 bzw. 42
erstreckende Trägerstangen 53 auflegbar ist.
Es wird nun auf die Fig. 9 Bezug genommen, wo ein weiteres Ausführungsbeispiel für ein
erfindungsgemäßes Waschbecken mit einem Schalenteil 1e und einem Anschlußteil 4e
gezeigt ist. Durch gestrichelte Linien sind weitere Beispiele für Formvarianten eines solchen
Waschbeckens angedeutet. Im Unterschied zu dem in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausfüh
rungsbeispielen braucht der Anschlußteil 4e keine vertikale Wand umfassen, sondern der
Anschlußteil 4e kann z. B. in der Art einer nach unten öffnenden Gegenschale zu dem Scha
lenteil 1e ausgestaltet sein.
Claims (18)
1. Waschbecken zur Installation an einer Wand,
gekennzeichnet durch einen Beckenkörper mit einem ein Beckenvolumen (2) bilden
den Schalenteil (1), der von der Wand (5) abgesetzt ist oder mit einer Schalenrandrun
dung bis an die Wand (5) heranreicht, und mit einem Anschlußteil (4), der sich unterhalb
des Schalenrandes von dem Schalenteil bis hin zur Wand unter Bildung eines Aufnah
meraums für von der Wand zu dem Schalenteil (1) geführte Installationsleitungen (15)
sowie vorstehende Trägerteile (22) derart erstreckt, daß die Installationsleitungen und
die Trägerteile wenigstens in der Draufsicht und in den Seitenansichten des Beckenkör
pers verdeckt sind.
2. Waschbecken nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Anschlußteil (4) im wesentlichen unterhalb des Schalenteils (1) erstreckt.
3. Waschbecken nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmeraum (13) für die Installationsleitungen (15) und Trägerteile als nach
unten und zur Wand offener Raum ausgebildet ist.
4. Waschbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmeraum (13) zur seitlichen Abdeckung eines Abflußsiphons (14) in den
Seitenansichten des Beckenkörpers ausreichend tief ist.
5. Waschbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlußteil (4) einen sich insbesondere vertikal erstreckenden, im Horizontal
schnitt U-förmigen Wandteil (6) aufweist.
6. Waschbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schalenteil (1) insbesondere in einem der Wand zugewandten Abschnitt dop
pelwandig mit einem zu dem Aufnahmeraum (13) hin öffnenden Zwischenraum (11)
ausgebildet ist.
7. Waschbecken nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Wand (9) des doppelwandigen Abschnitts in das Beckenvolumen (2) hinein
vorspringend angeordnet ist.
8. Waschbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschußteil (4) einen im wesentlichen U-förmigen, insbesondere über seine
gesamte Länge gegen die Wand (5) anlegbaren seitlichen Endrand aufweist.
9. Waschbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlußteil (4) einen im wesentlichen U-förmigen, insbesondere über seine
gesamte Länge gegen eine horizontale Installationsfläche anlegbaren unteren Endrand
aufweist.
10. Waschbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Anschlußteil (4) in einer Richtung parallel zu der Wand (5) etwa über ein
Fünftel bis ein Drittel der Länge des Schalenteils (1) erstreckt.
11. Waschbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Beckenkörper insbesondere Gewindeeinsätze für eine Schraubbefestigung
des Beckenkörpers an den Trägerteilen (22) aufweisende Anlagesitze für die von der
Wand in den Aufnahmeraum (13) hinein vorstehenden Trägerteile (22) gebildet sind.
12. Waschbecken nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß Anlagesitze für zwei einander parallele Horizontalträgerteile (22) angrenzend an die
U-Schenkel des U-förmigen Wandteils (6) des Anschlußteils (4) gebildet sind.
13. Waschbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine die Trägerteile (22) für den Beckenkörper und Anschlußeinrichtungen (19, 20)
für die Installationsleitungen in zueinander fester räumlicher Anordnung aufweisende, in
der Wand verankerbare Installationseinheit vorgesehen ist.
14. Waschbecken nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Installationseinheit eine gemeinsame Trägerplatte (18) für die Trägerteile (22)
und die Anschlußeinrichtungen (19, 20) umfaßt.
15. Waschbecken nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die gemeinsame Trägerplatte (18) mit einander gegenüberliegenden, an der
Wand (5) oder/und einem Vorwandträgerrahmen (29), insbesondere unter Anordnung
der Trägerplatte im Abstand zu der Wand montierbaren Trägerschienen (25) verbunden
ist.
16. Waschbecken nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägerschienen mit in deren Längsrichtung positionsveränderlichen Befesti
gungseinrichtungen versehen sind.
17. Waschbecken nach einem der Ansprüche 9 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die horizontale Anlagefläche durch eine von der Wand vorstehende Trägerplatte
(40), welche insbesondere durch auf dem Fußboden (43) aufsitzende Stützen (41, 42)
abgestützt ist und eine sich mit der unteren Öffnung des Aufnahmeraums deckende
Ausnehmung aufweist, gebildet ist.
18. Waschbecken nach einem der Ansprüche 9 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß von der horizontalen Anlagefläche gegen die Sitze des Beckenkörpers anlegbare
Trägerteile (48) nach oben vorstehen.
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|---|---|---|---|
| DE1997110647 DE19710647A1 (de) | 1997-03-14 | 1997-03-14 | Waschbeckeninstallation |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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