DE197021T1 - Verfahren zum bauen eines tunnels. - Google Patents
Verfahren zum bauen eines tunnels.Info
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- DE197021T1 DE197021T1 DE1986870032 DE86870032T DE197021T1 DE 197021 T1 DE197021 T1 DE 197021T1 DE 1986870032 DE1986870032 DE 1986870032 DE 86870032 T DE86870032 T DE 86870032T DE 197021 T1 DE197021 T1 DE 197021T1
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D29/00—Independent underground or underwater structures; Retaining walls
- E02D29/045—Underground structures, e.g. tunnels or galleries, built in the open air or by methods involving disturbance of the ground surface all along the location line; Methods of making them
- E02D29/05—Underground structures, e.g. tunnels or galleries, built in the open air or by methods involving disturbance of the ground surface all along the location line; Methods of making them at least part of the cross-section being constructed in an open excavation or from the ground surface, e.g. assembled in a trench
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Claims (11)
- Q187Q21EP 86870032.9-2303S.A. EntreprisesKoeckelbergPatentansprücheVerfahren zum Bauen einesTunnels mittels.vorgefertigter· Elemente aus Beton, die nach dem Anordnen durch Betonieren miteinander verbunden werden, gekennzeichnet durch
die folgenden Schritte:- frontales Ausheben der Baugrube;- Anordnen und Einstellen von Sohlenteilen (1) aus armiertem Beton, die im allgemeinen eine rechteckige Form haben und eine obere Auflagefläche (2) aufweisen, wobei ein Zwischenraum zwischen aufeinanderfolgenden Sohlenteilen (1) vorgesehen wird und jedes Sohlenteil (1) so angeordnet wird, daß es senkrecht zu vertikalen Wänden des auszubildenden Tunnels liegt;- Verbinden der aufeinanderfolgenden Sohlenteile (1) durch Gießen von Verbindungsabschnitten (4), die ebenfalls einen durchgehenden"Ansatz (5) längs jedes Randes des Tunnels bi lden;- Anordnen vertikaler Elemente aus armiertem Beton, die teilweise die Seitenwände des Tunnels bilden, auf jedem durchgehenden Ansatz (5), wobei zwischen aufeinanderfolgenden senkrechten Elementen der gleichen. Reihe· ein ■ Intervall vorgesehen wird und jedes senkrechte Element gerade gegenüber einem Element dieser Art auf der anderen Seite des auszubildenden Tunnels angeordnet wird,- Anbringen von zwei senkrechten Verschalungsplatten (12, "13.) in einem Abstand voneinander par al IeI zur Achse des Tunnels in jedem Intervall zwischenaufeinanderfolgenden senkrechten Elementen jeder Reihe, wobei diese beiden Platten (12,13) mit einem Teil der Außenfläche der beidenbenachbarten senkrechten Elemente eine Verschalung zum Gießen einer Säule (20) aus armiertem Beton bilden;- Einbringen einer Betonarmierug (15) in diese Verschalung;- Anordnen eines Sturzes (16) parallel zur Tunnel achse nahe dem oberen Rand der Verschalungsplatte (13), die auf der Innenseite des auszubildenden Tunnels liegt, in der Weise, daß jeder Sturz (16) mit seinen Enden an den beiden benachbarten senkrechten Elementen aufliegt, wobei jeder Sturz (16) gerade gegenüber einem Sturz.(16) auf der anderen Seite des auszubildenden Tunnels 1iegt;- Gießen einer Fundamentplatte (21) aus Beton zwischen den beiden durchgehenden Ansätzen (5);- Einsetzen von oberen Transversalträgern (17) an der Stelle der Verschalungen zwischen benachbarten senkrechten Elementen in der Weise, daß jeder Träger (17) mit seinen Enden auf den beiden Stürzen (16) anliegt, von denen einer gegenüber dem anderen angeordnet ist;- Gießen von Beton in die Verschalungen zwischen benachbarten senkrechten Elementen und Befestigen jedes Trägers (17) mit den auf diese Weise ausgebildeten Säulen (20) aus armiertem Beton, die einander gegenüberliegen;- Aufschütten hinter den Seitenwänden des Tunnels;- Einsetzen und Befestigen von Deckenplatten (18) aus armiertem Beton auf den Trägern (17) in der Weise, daß jede Deckenplatte (18) mit ihrem vorderen Rand auf einem Träger (17) und mit ihrem hinteren Rand auf dem in Vorrückrichtung der Baustelle folgenden Träger (17) aufliegt,- Betonieren der oberen Platte (19) und Auffüllen des Tunnel s, sowie- Aufschütten und Fertigstellen des Tunnels. - 2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die aufeinanderfolgenden Schritte bei der Herstellungdes Tunnels längs der Baustelle von der Vorderseite, wo sich die Erdarbeiten und die frontale Aushebung der'Baugrube befinden, bis zur Zone der Fertigstellung, wo sich die Aufschüttung und der fertiggestellte Tunnel befinden, ausgeführt werden. - 3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß die senkrechten Elemente langgestreckte Schalen (8) aus armiertem Beton sind, die eine zylindrische Wölbung(9) aufweisen, deren Mantellinie parallel zur Längsachse der Schalen (8) liegt, wobei diese Schalen (8) an jedem ihrer Enden durch eine halbmondförmige Platte (11) geschlossen sind, die senkrecht zur Längsachse liegt, wobei diese Schalen so angeordnet sind, daß ihre konkave Seite dem Inneren des Tunnels zugewandt ist, während die Wölbung (9) auf die Wand des Durchstichs gerichtet ist.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3,
. dadurch gekennzeichnet,daß die Schalen (8) zwei ebene und parallele Längsflächen(10) aufweisen, welche die Wölbung (9) auf beiden Seiten verlängern. - 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,daß die senkrechten Elemente aus armiertem Beton, die die Seitenwände des Tunnels bilden, aus Schalen bestehen, deren nach außen gewendete Fläche im wesent1ichen eben ist und sich senkrecht an die Seitenflächen dieser Elemente anschließt.
- 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 3,4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,daß die Schalen (8) auf der Außenseite (14) jeder ebenen Längsfläche (10) zwei Nuten (25,26) parallel zur Längs-achse der Schale aufweist, die zur Aufnahme der Seitenränder der beiden Schalungsplatten (12,13) dienen.
- 7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch' gekennzeichnet,daß die Nuten (26) nahe dem freien Rand der ebenen Längsflächen (10) in ihrem- oberen Abschnitt verbreitert sind, so daß sie nahe dem Niveau, das der obere Rand der Schalungsplatte (13) auf der Innenseite des Tunnels einnimmt, Schultern (27) bilden, auf denen das Ende eines Sturzes (16) zum Aufliegen kommt. - 8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß die Sohlenteile (1) aus armiertem Beton wie die Verbindungsabschnitte (4), welche zwischen den Sohlenteilen (t) eine durchgehende Fläche bilden, auf ihrer oberen Auflagefläche (2,6) mit einem Falz (3,7) versehen sind, der parallel zur Tunnelachse liegt und in das Innere des Tunnels gerichtet ist.
- 9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß der Aufbau aus einem Träger (17), den beiden Säulen (20) aus armiertem Beton, von denen jede ein Ende dieses oberen Trägers (17) abstützt, und die Sohlenteile (1), die jeweils diese Säulen (20) aus armiertem Beton tragen, ein Tor bildet, das die senkrechten Druckkräfte, die durch das Gebirge und die oberen Aufschüttungen ausgeübt werden, wie auch die horizontalen Drücke des Erdreiches aufnimmt.
- 10. Verfharne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß die senkrechten Elemente aus armiertem Beton, die die Seitenwände des Tunnels bilden, dünne gegossene Schalen (8) sind, die eine Wölbung (9). aufweisen, welche die horizontalen Kräfte des Erddruckes aufnehmen.
- 11. Tunnel, hergestelIt nach dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bi s 10.
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| FR8503619A FR2578904B1 (fr) | 1985-03-12 | 1985-03-12 | Procede pour la realisation d'un tunnel |
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Family Applications (2)
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