DE1966571A1 - Druckverminderer fuer wasser - Google Patents
Druckverminderer fuer wasserInfo
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Description
26 638 Ha/gr-17. November 1972
Dr. Itberto BAVASTRO, Mailand / Italien, Via Bassini
Druckverminderer für Wasser
Die Erfindung bezieht sich auf einen Druckverminderer für Wasser, bestehend aus einem zylindrischen Raum mit
einem längsverschiebliehen, zentralen, koaxial zu einem
Ventil angeordneten stufenförmigen Körper mit axialem Durchgang im Druckminderventilgehäuse, dessen größerer
Durchmesser auf der Abströmseite liegt und dessen zuströmäeitiges Ende das Ventil bildet, das mit einem
konzentrischen Ventilsitz zusammenarbeitet.
Bekannte Druckverminderer bestehen aus einem Gehäuse mit Anschlußstücken zum Anschluß an die Hochdruckleitung
bzw. an die Speiseleitung von niedrigerem Druck, einem Ventilsystem, das einen Ventilkörper besitzt, der
mit einem ringförmigen Ventilsitz zusammenwirkt und die Durchflußmenge des Wassers bestimmt. Der Ventilkörper
ist mit einem Kolben oder eventuell mit einer Membran verbunden, die in einer Kammer auf der Niederdruckseite
liegen und eine größere Oberfläche besitzen
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als diejenige, die vom Ventilsitz begrenzt wird. Die von dem Ventilsitz begrenzte Fläche und die Flächen des
Kolbens oder der Membran sind so zueinander ins Verhältnis gesetzt, daß das Ventil unter der Wirkung des
niedrigen Druckes dauernd geschlossen sein würde. Durch elastische Mittel, im allgemeinen durch eine Spiralfeder,
werden die beweglichen Bestandteile des Ventilsystems in Durchgangsrichtung beaufschlagt. Das elastische Mittel ist
so zu eichen, daß es die auf den Kolben oder die Membran wirkende Kraft ausgleicht. Der Durchgang des Reduktionsventils öffnet sich, sobald der Niederdruck unter einen
vorbestimmten Wert sinkt und sehließt sich, sobald dieser Wert überschritten wird. Da der die Öffnung des Durchganges
bestimmende Druckwert nicht nur von der Kraft des geeicBben elastischen Mittels, sondern auch von dem Differenzdruck
auf der Hoch- bzw. Niederdruckseite abhängt, ist der öffnungsdruck von den unvermeidlichen und unkontrollierbaren
Veränderungen des Eingangsdruckes abhängig. Diese Abhängigkeit "stellt aber keinen großen Nachteil dar; denn
der Druck im Leitungsnetz variiert höchstens zwischen Wer-
2 2 ·
ten von 10 kp/cm und 15 kp/cm . Die dadurch ausgelöste
Druckschwankung auf der Niederdruckseite zwischen 2 kp/cm
2
und 2,5 kp/cm ist praktisch ohne Bedeutung.
und 2,5 kp/cm ist praktisch ohne Bedeutung.
Die Druckverhältnisse lassen sich durch die Veränderung der elastischen Mittel und des Verhältnisses zwischen den
Flächen auf der Hochdruck--bzw. Niederdruckseite variieren.
Ein größerer Nachteil von bekannten Druckvermxnderern, insbesondere
von billigeren Ausführungen, liegt in ihrer geringen Empfindlichkeit, d.h. in der großen Differenz
zwischen dem öffnungs- und Schließdruck. Diese Differenz ist wiederum von der zeitlichen Durchflußmenge abhängig.
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Diese bekannten Nachteile lassen sich teilweise durch aufwendige Maßnahmen vermindern, durch die das Gerät
aber viel komplizierter, kostspieliger und auch störungsanfälliger wird.
Ein v/eiterer Wachteil bekannter Druckverminderer liegt
in ihren hohen Herstellungskosten, die durch die Verwendung verschiedener Materialien, zahlreiche Bearbeitungen
der Einzelteile und Durchgänge sowie durch die Verwendung komplizierter Teile verursacht werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die genannten Wachteile der bekannten Druckverminderer zu vermeiden,
zumindest aber beträchtlich zu vermindern. Dabei hat die Erfindung zum Ziel, das Gehäuse so auszubilden, daß es
einfach und aus wenigen Teilen hergestellt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
das Gehäuse aus einem Zuströmanschlußstück und einem Abströmanschlußstück besteht, wobei das Zuströmanschlußstück
im wesentlichen aus einem zylindrischen Körper mit einem darin gleitbaren, mit einem Ventil versehenen dichthaltenden
Kolben besteht und ein flanschartiger Ansatz mit Aussengewinde vorgesehen ist und daß das Abströmanschlußstück
eine zylindrische Kammer besitzt, in der der Kolben mit seinem, mit einem Dichtungsring versehenen
Teil gleitet und daß der flanschartige Ansatz in das Innengewinde des Abströmanschlußstückes koaxial eingreifen kann.
Diese erfindungsgemäße Ausbildung ist insbesondere deshalb besonders vorteilhaft, weil damit eine gute und
permanente Empfindlichkeit gegenüber den Druckvariationen
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herbeigeführt wird, was durch die Kolbenbewegungen innerhalb
der zylindrischen Fläche gewährleistet wird, die durch die erfinderische Ausgestaltung stets glatt und
von äußeren Auswirkungen verschont bleibt.
In erfinderischer Ausgestaltung ist ferner vorgesehen, daß der flanschförmige Ansatz Bohrungen parallel zur Achse
des Druckverminderers aufweist, in die gleitend die Stifte eingreifen, wobei eine zylindrische Spiralfeder,
die sich auf dem Gewindering oder Schraubdeckel mit Innengewinde zum Aufschrauben auf das Aussengewinde abstützt,
den beweglichen Kolben beaufschlagt und dass teleskopartig zusammenwirkende Hülsen vorgesehen sind. Dadurch wird
gewährleistet, daß die Bolzen gut abgedichtet über die
Löcher gleiten und somit in der zylindrischen Kammer sich weder Staub noch andere zur Störung geeignete Materialien
bilden können.
Ferner ist in erfinderischer Ausgestaltung vorgesehen, daß die mit dem Ring verbundene Hülse einen Peilstrich
aufweist, der mit einer auf der Hülse angebrachten Skala gleitet.
™ Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Druckverminderers wird in der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt:
Figur 1 einen Längsschnitt durch den Druckverminderer in Verschlußstellung;
Figur 2 die Bestandteile des Druckverminderers untereinander aufgegliedert und in der Reihenfolge
der Montage dargestellt, teilweise in Seitenansicht und teilweise im Schnitt;
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BAD ORiGiNAL
Figur 3 die Ventilmembran;
Figur 4 eine Ansicht gem. III - III;
Figur 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V.
Das Gehäuse des Druckverminderers wird durch die Verschraubung
des Zuflußanschlußstückes Io mit dem Ausflußanschlußstück
11 gebildet. Im Innern des Gehäuses wird dadurch eine Kammer geschaffen, in der der bewegliche, stufenkolbenförmige
Körper 12 gleitet. Die Zufluß- und Abflußanschlußstücke weisen Gewindeanschlüsse 13 für den Zufluß
bzw. 14 für den Ausfluß auf, diese sind mit den anderen Teilen ebenfalls koaxial. Das Zuflußanschlußstück Io ist
im wesentlichen rohrförmig und hat an der dem Gewindeanschluß 13 gegenüberliegenden Seite einen flanschartigen
Ansatz 15 mit einem Aussengewinde, das in das Innengewinde des glockenförmigen Ausflußanschlußstückes eingreifen kann.
Die beiden Gehäuseteile Io und 11 besitzen in ihrem Innern
zylindrische koaxiale Oberflächen 17 bzw. 18, an welchen dichthaltende zylindrische Kolben 19 bzw. 21 mit Dichtungsringen
2o bzw. 22 gleiten. Auf den Kolben 21 wirkt sich der niedrigere Druck aus.
Der bewegliche Stufenkolben wird in Strömungsrichtung, wie in Figur 1 durch einen Pfeil angegeben, durch eine zylindrische
Spiralfeder 23, die sich auf einen Gewindering oder Schraubdeckel 24 mit Innengewinde zum Aufschrauben
auf das Aussengewinde 25 abstützt, beaufschlagt. Die Feder 23 wirkt dabei auf einen Ring 26 ein, der wenigstens
zwei oder vorzugsweise drei und mehr Stifte 27 besitzt, die in Bohrungen 28 den flanschartigen Ansatz 15
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durchsetzen und auf den Rücken des den Kolben bildenden Teiles 21 drücken.
Der von dem beweglichen Teil IQ kontrollierte Durchgang
ist von einem zwischen,der zylindrischen Fläche 17 und dem Zuflußanschluflstuck 13 eingelassenen ringförmigen
Sitz 3o begrenzt. Der eigentliche Ventilkörper besteht aus einer Scheibe 31 mit gezahntem Rand und ist vorzugsweise
aus natürlichem oder synthetischem Gummi (Fig. 3) hergestellt. Die Scheibe sorgt für die Zentrierung in
der zylindrischen Fläche 17 und gestattet gleichzeitig einen reichlichen Durchgang des Wassers um seinen Aussenrand.
Die Scheibe 31 wird durch den Boden 32 des beweglichen Teiles 12 gegen den Ringsitz 3o angedrückt. Der
Bodenteil weist an seinen Seiten zwei oder mehrere sekantförmige Aussparungen auf, durch die das Wasser in den vom
beweglichen Teil 12 gebildeten axialen Durchgang frei abfliessen kann. Die durch Aussparungen 33 gebildeten Durchgänge
sind zur Achse des Druckverminderers symmetrisch.
Die Eichung des Druckverminderers wird mittels Verändern der Vorspannung der Feder 23 durch zweckdienliches
Drehen des Gewinderinges 24 vorgenommen.
Die Feder 23 ist durch teleskopartig zusammenwirkende Hülsen 34 und 35, die an den Ringen 24 bzw, 26 befestigt
sind, abgeschirmt. Um die Eichwerte ablesen zu können, ist auf einer der Hülsen ein Peilstrich 36 und auf der anderen
Hülse eine Skala 37 angebracht worden.
Entsprechend den gewünschten Verhältnissen wird die durch den Ring 3o begrenzte Fläche der zylindrischen Fläche 18
angepaßt.
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-■ 7 -
Der Druckverminderer ist hauptsächlich durch eine strenge Koaxialität seiner Durchgänge bzw. durch deren strenge
Symmetrie in Bezug zur Strömungsrichtung, die gradlinig
ist, gekennzeichnet*
Beim Durchgang durch den erfindungsgemäßen Druckverrainderer
durchströmt das Wasser die durch den Ventilsitz 3o begrenzte Fläche und umströmt symmetrisch dis Profilbegrenzung
des Ventilkörpers 31. Die dadurch nur wenig gestörte Strömung konvergiert zur mittleren Richtung im
inneren Durchgang des beweglichen Teiles 2.2„ wird durch die g
Verengung geglättet und erreicht in ungestörtem Sustand den Raum 18, in dem der Kolben 21 gleitet. Diese ungestörten
Zustände sind von der Druckflußmenge unabhängige Der auf
den Kolben 21 wirkende Druck ist sum effektiven Druck des
Wasserverteilungsnetzes irerhältnisraässig konstant und die
Empfindlichkeit des Druckverminderers ist unabhängig von der
Entnahmemenge durch den Verbraucher unverändert« Durch eine
geeignete Auswahl der Durchmesser der Durchgangsflächen, insbesondere
jener der achsialen Verengungen oberhalb und unterhalb
der Kammer 18, in welcher der Kolben gleitet, kann die Differenz zwischen den Drücken, welche das öffnen und das
Schliessen im Druckverminderer hervorrufen, vorbestimmt werden.
Wenn es auch erwünscht ist, die Druckdifferens in ' kleinsten Werten zu halten, so ist es doch angebracht.und
notwendig, übermässig häufiges Auftreten von Pulsationserscheinungen
vibrierenden oder schwingenden Charakters zn vermeiden.
303 82 3/0397 ^" °*'Θ"*«·
Claims (3)
- 26 638 Ha/gr-17. November 1972PatentansprücheDruckverminderer für Wasser, bestehend aus einem zylindrischen Raummit einem längsverschieblichen, zentralen, koaxial zu einem Ventil angeordneten, stufenförmigen Körper mit axialem Durchgang im Druckminderventilgehäuse, dessen größerer Durchmesser auf der Abströmseite liegt und dessen zuströmseitiges Ende das Ventil bildet, das mit einem konzentrischen Ventilsitz zusammenarbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse aus einem Zuströmanschlußstück (lo) und einem Abströmanschlußstück (11) besteht, wobei das Zuströmanschlußstück (lo) im wesentlichen aus einem zylindrischen Körper (17) ψ mit einem darin gleitbaren, mit einem Ventil (32) versehenen dichthaltenden Kolben (19) besteht und ein flanschartiger Ansatz (15) mit Aussengewinde vorgesehen ist und daß das Abströmanschlußstück (11) eine zylindrische Kammer (18) besitzt, in der der Kolben (19) mit seinem, mit einem Dichtungsring (22) vesehenen Teil gleitet und daß der flanschartige Ansatz (15) in das Innengewinde (16) des Abströmanschlußstückes (11) koaxial eingreifen kann.3 0 9 8 2 3/0397 bad original
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der flanschförmige Ansatz(15) Bohrungen (28) parallel zur Achse des Druckverminderers aufweist, in die gleitend die Stifte (27) eingreifen, wobei eine zylindrische Spiralfeder (23), die sich auf dem Gewindering oder Schraubdeckel (24) mit Innengewinde zum Aufschrauben auf das Aussengewinde (25) abstützt, den beweglichen Kolben (12) beaufschlagt und daß teleskopartig zusammenwirkende Hülsen (34, 35) vorgesehen sind.
- 3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Ring (24) verbundene Hülse (34) einen Peilstrich (36) aufweist, der vor einer auf der Hülse (35) angebrachten Skala (37) gleitet.309 8 23/0397Leerseite
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