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DE1813599A1 - Ventile,insbesondere Haehne,mit grosser AEnderung der Durchflussmengen - Google Patents

Ventile,insbesondere Haehne,mit grosser AEnderung der Durchflussmengen

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Publication number
DE1813599A1
DE1813599A1 DE19681813599 DE1813599A DE1813599A1 DE 1813599 A1 DE1813599 A1 DE 1813599A1 DE 19681813599 DE19681813599 DE 19681813599 DE 1813599 A DE1813599 A DE 1813599A DE 1813599 A1 DE1813599 A1 DE 1813599A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
valve seat
conical surface
elastic
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681813599
Other languages
English (en)
Inventor
Andre Legris
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LEGRIS FILS SA
Original Assignee
LEGRIS FILS SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LEGRIS FILS SA filed Critical LEGRIS FILS SA
Publication of DE1813599A1 publication Critical patent/DE1813599A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/34Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K7/00Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves
    • F16K7/12Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with flat, dished, or bowl-shaped diaphragm

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • " Ventile,insbesondere Hähne,mit grosser Änderung der Durchflussmengen" Die vorliegende Erfindung betrifft ein Ventil,insbes.
  • Hahn,für grosse Änderungen der Durchflussmengen,dessen zwei wesentliche Schliesselemente aus einem ringförmige Ventilsitz und einem scheibenförmigen Ventil teller bestehen.
  • Eines der wichtigsten Probleme bei Ventilen besteht darin, dass filr bestimmte Verwendungszvecke ein Ventil benötigt wird,mit dem eine ausserordentlich grosse Durchflussmenge und eine sehr feine geringe Durchflussmenge eingestellt werden kann.Dieses Problem tritt besonders häufig in den Warmwasser-Heizanlagen auf.
  • Hierzu gehören vor allem die in Zentralheizungssystemen an den Heizkörpern vorhandenen Ventile und die rhermostatischen oder nichtthermostatischen Ventile an Beheizungssystemen für Kraftfahrzeuge.
  • Bei vielen anderen Anwendungen ist es ebenfalls notwendig, die Durchflussmenege von einem sehr grossen Wert auf einen äusserst kleinen Wert herunterzuregeln,z.B.vor allem bei Laboratoriumsventile.
  • Dieses Problem wird nachfolgend in Bezug auf die an ein Beheizungssystem für Kraftfahrzeuge zu stellenden Ansprüche untersucht.
  • Bei den Heizventilen für Kraftfahrzeuge erreicht der bei kaltem Wetter notwendige Wert einer grossen Durchflussmenge das 5oofache des Wertes der kleinsten Durchflussmenge.
  • Die sehr kleinen Durchflussmengen in der Grössenordnung von etwa 3 Liter pro Stunde können wirklich als tropfenweiser Durchfluss bezeichnet werden.Daraus ist leicht ZtI erkennen, dass die maximalen Durchflussmengen,die einen oberen Wert von mehr als 2000 Litern pro Stunde erreichen,DurchflussöfFnngen von sehr grossem Querschnitt verlangen, welche sich natürlich besonders schlecht mit den kleinen Durchflussmengen vereinbaren Bssen.Tatsächlich ist es in diesem Falle praktisch unmöglich,Ventile mit konischem Ventilteller,mit Kugelküken oder mit Stiftventil zu verwenden,sodass diese Ventile in allen Bereichen einwandfrei arbeiten.Für die Feinregulierung sind diese Ventile mit Ausnahme des Ventils mit Stiftventil nur dann zu verwenden,venn sie mit komplizierten und teuer herzustellenden Durchflussöffnungen versehen sind.Mit dem Stiftventil lSsst sich zwar eine kleine Durchflussmenge erreichen,dieses hat abc aber eine sehr grosse Durchflussöffnung,da ein grosser Querschnitt vorhanden ist.Daher muss,um kleine Durchflussmengen bei der grossen Durchflussöf£nung zu erreichen, das Stiftventil um einen sehr kleinen Wert geöffnet werden, wodurch ein einzig kleiner ringförmiger Durchflussquerschnitt entsteht,uelcher dann sehr schnell durch die geringsten Verunreinigungen oder wremdkörper verstopft wird.
  • Da derartige Verunreinigungen aber immer in Zentralheizungssysteme oder traftPahrzeugheizungen vorhanden sind, ist ein solches Ventil nicht zuverlSssig.
  • Es ist auch ein Ventil bekannt,mit dem durch eine geringe Regulierungsbewegung sehr grosse Durchflussöffnungen erreicht werden können.Will man jedoch bei einem Ventilsitz mit grossem Durchmesser eine sehr kleine Durchflussmenge einstellen,so ist auch hier dieselbe Schvierigkeit wie bei dem Stiftventil vorhanden,d.h.der für die geringe Durflhflussmenge notvendige schwache laminare Durchfluss steht dauernd in Gefahr,durch Verunreinigungen verstopft zu werden.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die NachtPile der bekannten Ventile zu beheben und ein Ventil zu schaffen,velches mit einfachen,unkomplizierten Mitteln eine grosse Änderung der Durchflussmenge erreicht, wobei das Ventil auch bei Einstellung der kleinen Durchflussmenge nicht dauernd von Verstopfungen bedroht ist.
  • Die Lösung der Aufgabe beteht darin,dass eines der Schliesselemente in seiner kontaktfläche für das andere Schliesselement mindestens eine radial verlaufende Ausnehmung mit sich in Fliessrichtung der das Ventil durchströmenden Fliissiqkeit vergrdsserden Querschnitt besitzt und ein Schliesselement aus einem elastisch verformbarem Werkstoff besteht Vorteilhaft besitzt die radiale Ausnehmung einen Querschnitt von dreieckiger Form.
  • Eine zweckmässige Ausführung der Erfindung besteht darin, dass der Ventilsitz aus elastischem Materialbesteht und eine Kegelfläche besitzt,deren den Ventilteller berührende Kante abgerundet ist und der Ventilsitz auf seiner der Kegelfläche abgewandten Fläche ein Federelement trägt.
  • Ventile gemäss der Erfindung ermöglichen es ohne weiteres, den Durchfluss von einer äusserst grossen Menye progressiv auf sehr schwache Mengen einzuregeln.Die Progressivität des Durch Flusses wird durch die Verformung eines elastischen Element erreicht,welches progressiv die immer kleiner werdenden Querschnitte der radialen Ausnehmungen schliesstX Durch die Anwendung der elastischen verformung eines der Schliesselemente ist der für die Bedienung des Ventils nötige Kraftaufwand minimal und erlaubt auch ohne weiteres die Fernsteuerung mittels. eines Kabels mit geringem Kraftaufwand Da der Querschnitt der radialen Ausnehmung in der Fliessrich tung der Flüssigkeit zunimmt,durchlaufen die in diese Ausnehmung eingetretenen Verunreinigungen oder Fremdkörper zunehmende Querschnitte,was die besten Bedingungen ergibt, dass diese Fremdkörper wieder herausgespült werden.Als Ergebnis ergibt sich also ein selbstreinigendes Ventil,weil schon bei geringer Offnung die vorzugsweise mit dreieckigem Querschnitt ausgebildete radiale Ausnehmung von einem der grossen Öffnung entsprechenden starken Strom durchgespült wird.
  • Der guten Funktion des Ventila bei kleinen Durchflussmengen steht aber auch eine gute Abdichtung bei grossen Durchflussmengen gegenüber,denn das Oberteil des Ventilsitzes 4.
  • wird gegen den Ventilteller gedrückt.
  • Andere Kennzeichnungen und VOrteile gehen aus der nachfolgenden Darstellung einer Ausführungsart hervor,die nur ein Beispiel darstellt.
  • In den Zeichnungen sind beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt und zwar zeigt: Fig.1 eine perspektivische Ansicht eines Ventilsitzes mit einer radialen Ausnehmung, Fig.2 einen radialen Schnitt eines Ventilsitzes und Ventiltellers in grösster Offenstellung der radialen Ausnehmung, Fig.3 eine Ansicht nach Figur 2 bei mittlerer Offenstellung der radialen Ausnehmung, Fig.4 eine Ansicht nach Figur 2 bei Schliesstellung des Ventils,mit verschlossener radialer Ausnehmung, Fig.5 Einen Längsschnitt einer Ausführungsform eines Ventils, Fig.6 eine perspektivische Ansicht eines Teils eines Ventiltellers mit einer radialen Ausnehmung, Fig.7 eine perspektivische Ansicht einer unter dem Ventilsitz angeordneten Blattfeder, Fig.8 einen Längsschnitt einer anderen Ausführungsform, Fig.9 einen Lkngsschnitt einer Variante des Ventils nach Fig. 8, Fig.lo einen Lkngsschnitt einer weiteren Ausführungsform, Fig.ll einen Lkngsschnitt einer anderen Ausführungsform mit Membran, Fig.12 einen Längsschnitt einer Ausführungsform mit konischer Ventilteller, Fig.13,einen Längsschnitt einer weiteren Ausführungsform mit konischem Ventilteller, Fig.l4 einen Längsschnitt einer anderen Ausführungsform mit konischem Ventilteller.
  • Nach den Figuren 1,2,3 und 4 besitzt der Ventilsitz 1 eines Hahnes Ringform und dessen Kontaktflche 2,auf die sich der Ventilteller 3 legt,ist konisch ausgeführt.Der starre Ventilsitz 1 arbeitet mit dem Ventilteller 3 aus elastischem Material zusammen.Dabei weist der Ventilsitz t eine ringförmige Kante 4 mit abgerundetem Querschnitt mit kleinem Radius auf.Auf der konischen Fläche 2 des Ventilsitzes 1 ist eine radiale Ausnehmung in Form einer Rille 5 mit treieckigem Querschnitt vorgesehen,uelcher sich in radialer Richtung vergrössert,sodass bei der Kante 4 der grösste Querschnitt vorhanden ist,welcher dann in Richtung auf die innere Kante 6 abnimmt,um beim Punkt 7 Null zu sein.
  • Wenn der Ventilteller 3 abgehoben ist und nicht mehr mit der Kante 4 in Berührung steht,ist ein grosser DurchElussquerschnitt vorhanden,welcher den grossen Durchflussmengen entspricht,wobei das Ventil in bekannter Weise arbeitet.
  • Sobald der Ventil teller 3 auf der Kante 4 des Ventilsitzes 1 soeben aufliegt,wird der Durchflussquerschnitt auf den grössten Querschnitt der Rille 5 begrenzt,wie in Figur 2 dargestellt.Diese Stellung des Ventil tellers entspricht einer der Phasen der Einstellungen für kleine Durchflussmengen.
  • Wenn der Ventilteller 3 dann weiter in Schliessrichtung bewegt wird,verformt er sich elastisch und seine Fläche 8 schmiegt sich teilweise an die konische Fläche 2 des Ventilsitzes 1 an und nimmt nach un-d nach eine beispielsweise in Figur 3 dargestellten Lagen ein.Dadurch grenzt der Ventilteller 3 mit seiner Fläche 8 abnehmende Querschnitte der Rille 5 ein,durch die dann die Flüssigkeit fliessen muss.
  • Wie aus Figur 1 zu ersehen ist,nimmt die Rille 5 in der Fliessrichtung an Querschnitt zu,sodass die Verunreinigungen oder Frendkörper die in die Rille eintreten,immer grösser werdende Querschnitte durchlaufen.
  • Wird der Ventilteller weiter in Richtung auf den Ventilsitz t bewegt,so ist das Ventil geschlossen,wenn nach Figur 4 der auf der konischen Fläche 2 de, Ventilteller 3 soweit au£1iegt,dass er die Kante 7 erreicht.Der Punkt 7 ist das Ende der radialen Rille 5,welche bei dieser Lage des Ventiltellers 3 vollständig abgedeckt ist.
  • In der Ausführungsart eines Ventils nach Figur 5 besteht das Ventil aus einem Gehäuse 9,auf dem der Deckel 11 mit Schrauben lo befestigt ist. Das Gehäuse 9 besitzt ein-e Öffnung 12 flir den Eintritt der Flüssigkeit und der Deckel 11 eine Austrittsöffnrng 13.Zwischen der Eintrittsöffnung 12 und der Austrittsöffnung 13 ist zvischen dem Gehäuse 9 und dem Deckel 11 in Höhe der Dichtung ein Vetilsitz 14 aus einem elastisch verformbaren Material angebracht.
  • Dieser Ventilsitz hat eine ringförmige Verstärkung 15,die in einer entsprechenden Vertiefung 16 des Gehäuses 9 liegt.
  • Wie in den Figuren 1,2,3 und 4 dargestellt weist der Ventilsitz 14 eine konische Flache 17 und eine obere Kante 18 auf,auf dem in der oben beschriebenen Weise ein scheibenförmiger Ventilteller 19 zur Anlage kommt'welcher durch den Stössel 20 betestigt und durch einen Fortsatz 21 in einer Ausnehmung 22 des Deckels 11 geführt wird.
  • Im Gegensatz zu dem in der Figur 1 angeführten Beispiel ist eine der Rille 5 entsprechende radiale Rille 23 im Ventilteller 19 (Figur 6) angeordnet und nicht im Ventilsitz.
  • Auf diese Art wird die progressive Schliessung der Rille 23 beim Bewegen des Ventiltellers 19 in der Pfeilrichtung A erreicht und zwar dadurch,dass sich der Ventilsitz 14 verformt.Dessen Mittelteil bevegt sich in einer kreisförmigen Vertiefung 24 des Gehäuses 9,vobei der innere Rand 25 des Ventilsitzes durch eine Anschlagring 26 gehalten uird,welcher in das Gehäuse 9 des Ventils eingesetzt ist.
  • Der verformbare Teil des Ventilsitzes 14 wird auf seiner der konischen Flcähe 17 gegenüber liegenden Fläche von einer ringEörigen Blattfeder 27 gestStzt,welche mit ihrem äusseren Rand 28 zwischen dem Ventilsitz 14 und dem Gehäuse 9 eingeklemmt ist.Eine beispielsweise Ausführung der Feder 27 ist in Figur 7 dargestellt,vobei die Feder Öffnungen 29 besitzt,die ihr eine grössere Biegsamkeit verleihen.
  • Kennzeichnend für die Erfindung ist es,die elastische Verformung dazu zu benutzen,um den dem grossen Ducrhfluss entsprechenden grossen Öffnungsquerschnitt in Schliessstellung zu halten,d.h.wenn der Ventilteller 19 mit der konischen Fläche 17 des Ventilsitzes zur Einstellung einer kleinen Durchflussmenge zusammenarbeitet,muss der Nachteil einer dauernden Verformung der elastischen Teile ausgeschlossen werden,weil z.B.die Verformung der Schliesstellung während einer längeren Ruheperiode dauernd bleiben können.Um dieser dauernden Verformung entgegenzuwirken,wird ein elastisches Element in Form der Feder 27 verwendet,um sicher und gleichmässig den elastischen Teil bei Arbeiten mit grossen Durchflussmenegen in seine normale Ruhestellung zurückzubringen.
  • In den Figuren 8 und 9 ist eine andere Ausführungsart eines Ventiles dargestellt,welches aus einem Gehäuse 30 besteht, auf dem ein Deckel 31 angebracht ist.Das Gehäuse 30 weist eine Eintrittsöffnung 32 für die Flüssigkeit auf und der Deckel 31 eine Austrittsöffnung 33.Ein scheibenförmiger Ventilteller 34 mit einem Stössel 35 legt sich auf einen Ventilsitz 36 aus elastischem Material.Der Ventilsitz 36 hat eine konische Fläche 37 und eine Rille 38,wie in Figur 1 dargestellt.Jedoch ist die Form des Ventilsitzes insoweit anders,als die konische Fläche 37 von aussen nach innen ansteigt.
  • Wie im Beispiel der Figur 5 ist eine Blattfeder 39 (Fig.8) unter dem Ventilsitz 36 zur Rückstellung dieses Ventilsitzes angeordnet.Nach Figur -9 ist als Rückstellfeder eine Schraubenfeder 40 unter dem Ventilsitz 36 angeordmet,welche sich an einem Absatz 41 des Gehäuses 30 abstützt.Zwischen dem Ventilsitz 36 und der feder 40 ist eine Hülse 42 angeordnet,um die Verbiegung des Sitzes 36 zu beschränken.
  • In Figur lo ist eine andere Ausführungsart eines Ventiles dargestellt,bei der der Ventilsitz 43 starr ist und eine konische Fläche 44 und eine radiale Rille 44a aufweist,welche mit einem elasti-schen Ventilteller 45 entsprechend den Figuren 2 bis 4 zusammenarbeitet.Der Ventilteller 45 ist an einem Stössel 46 befestigt,welcher in einer Führung 47 in der Austrittsöffnung gleitet.Der Ventilteller 45 stützt sich auf einem Stützteil 48 ab,das fest mit dem Stössel 46 verbunden ist'wobei eine Blattfeder 49 zwischen dem Ventilteller und dem Stützteil 48 angeordnet ist.Eine Spiralfeder 50,welche sich an einem Absatz 51 des Hahnkörpers abstützt,drückt den Ventil teller 45 in Öffnungsstellung.
  • Eine andere Ausführungsart ist in Fugur 11 dargestellt.
  • Das Gehäuse 52 ist durch einen Deckel 53 verschlossen, wobei der Deckel mit den Schrauben 54 am Gehäuse angeschraubt ist.Zwischen dem Deckel 53 und dem Gehäuse 52 ist eine elastisch verformbare Membran 56 mit ihrem äusseren Rand 55 eingespannt und wirkt so als Dichtung.I der Mitte der Membran ist ein Stössel 57 befestigt.Eine Blattfeder 58 ist auf der Rückseite der Membran 56 angeordnetvobei die Membran die Rolle eines elastischen Ventiltellers spielt,velcher mit einem starren Ventilsitz 59 zusammenarbeitet,vobei der Sitz eine konische Fläche 60 und die schon weiter oben beschriebene radiale Rille 61 besitzt.Bei diesem Ventil fliesst die Flüssigkeit im Mittelkanal 62 zu und im äusseren Kanal 63 ab.
  • Der in der Figur 1 2 dargestellte Hahn besitzt ein Gehäuse 64 mit einem Eintrittskanal 65 und einer Austrittsöffnung 66, sowie einen starren Ventilsitz 67,welcher in das Gehäuse 64 eingescjraubt ist und eine konische Fläche 68 und die oben beschriebene radiale Rille 69 aufweist.Bei dieser Aus -führungsart ist ein elastischer Ventilteller 70 mit einer Kegelfläche 71 vorgeshen,welche mit der konischen Fläche 68 des Ventilsitzes 67 zusammenarbeitet.Der Ventilteller 70 ist fest mit einem Stössel 72 verbunden und steht unter der Einwirkung einer Spiralfeder 73.Auf der Rückseite des V-entiltellers -70 ist eine Blattfeder 9o angeordnet.
  • Bei der Ausführungsart nach Figur t3 hat das Ventil einen starren kegelförmigen Ventilteller 74,in welchem eine radiale Rille 75 volzgeshen ist,und einen elastischen Ventilsitz 76,welcher eine ringförmige Nut 77 besitzt*in dersich ein Federring 78 befindet.
  • Nach der Ansicht rechts der Figur 13 wird der kreisförmige Rand des Ventilsitzes durch einen Ring 79 zwischen dem Gehäuse 80 und dem Deckel 81 gehalten.In der Ansicht links sichert ein konischer Ring 82,welcher mit Vorsprüngen 83 im Gehäuse 80 des Ventils befestigt ist,die Stellung des Ventilsitzes 76.
  • In diesem Fall ist der Ventilteller starr und der Ventilsitz verformt sich,wenn der Ventilteller auf den Ventilsitz gepresst wird.
  • Das in Figur 14 dargestellte Ventil hat ebenfalls einen conischen Ventilteller 84,welcher elastisch verformbar ist und einen radialen Spalt 85 aufweist.Der Ventilsitz besteht aus einem Ring 86 mit kreisförmigen Querschnitt,welcher durch einen starren Ring 87 gehalten wird,der seineraLts von einer Feder 88 beaufschlagt wird.
  • Der Ring 87 weist eine Kegelfläche 89 mit einem Winkel von ca.450 auf'an der der Ring 86 mit kreisförmigem Querschnitt anliegt.Diese Kegelfläche 89 soll die Rückkehr des Ringes 87 in seine Ausgangsstellung erleichtern.
  • Der Ring 86 mit kreisförmigem Querschnitt liegt unter Druck an dem konus des Ventil tellers 84 an und wird durch den Druck dieses Ventiltellers gesreitet,uobei der Haltering 87 nach oben verschoben wird.
  • Bei diesem Typ eines Ventilsitzes,bei dem der Ventilteller aus Teflon besteht,ist Gefahr des Festsetzens weitgehend ausgeschlossen,sodass die Betätigung eines Heizungsventils auch nach langer Ruhepause keinerlei Schwierigkeiten bietet.
  • Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungsarten beschränkt,sondern umfasst auch alle Variatione

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCHE 1.? Ventil,insbesondere Hahn,2ar arosse Änderungen der Durchflussmengen,dessen zwei wesentlicho Schliesselemente aus einem ringförmigen Ventilsitz und einem scheibenförmigen Ventilteller bestehen, dadurch gekennzeichnet,dass eines der Schliesselemente (1,19, 36,43,59,67,74,84) in seiner Kontaktfläche für das andere Schliesselement mindestens ein radial verlaufende Ausnehmung (5,23,38,44a,61,69,75,85) mit sich in Fliessrichtung der das Ventil durchströmenden Flüssigkeit vergrösserden Querschnitt sitzt und ein Schliesselement (?,14,26,45,65,7o,76,84) aus einem elastisch verformbaren Werkstoff besteht.
    2.) Ventil nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet,dass die radiale Allsnehmung (5,23,38, 44a,61,69,75,85) einen Querschnitt von dreieckiger Form besitzt.
    3.) Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet1dass der Ventilsitz(14) aus elastischem Material besteht und eine konische Fläche (17) besitzt, deren den Ventilteller (19) berührende Kante (18) abgerundet ist,und der Ventilsitz (14) auf seiner der konischen Fläche (17) abgewandten Fläche ein Federelement (27) besitzt.
    4.) Ventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,dass das Federelement (27) aus einer ringförmigen Blattfeder besteht,welche mit ihrem äußeren Rand eingespannt ist und auf ihrem IJmPana verteilte Durchbrücke (29) besitzt.
    5.) Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,dass der Ventilteller (19) eben ist und am Rand minen radialen Spalt (23) mit veränderlichem Querschnitt aufweist,wobei die ebene Fläche des Ventiltellers (19) mit dem elastischen Ventilsitz (14)zusammenarbeitet.
    6.) Ventil nach Anspruch 1.
    dadurch gekennzeichnet,dass der aus elastischem Material bestehenden Ventilsitz (36) eine konische Fläche (37) besitzt, in ddr ein radialer Spalt (38) mit veränderlichem Querschnitt angeordnet ist,wobei von einer Feder (40) eine Hülse (42) gegen die der konischen Flache (37) abgewandte Seite des inneren Randes des Ventilsitzes (36) gedrückt wird.
    7.) Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,dass der starre Ventilsitz (43) eine konische Fläche (44) mit einem radialen Spalt (44a) aufweist und der Ventilteller (45) eben ist,aus elastischem Material besteht Rand auf seiner P'ttckseite ein bbenes Federelement (49) besitzt 80) Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,dass der Ventilteller aus einer elastischen Membran (56) besteht,welche am äusseren Rand (55) als Dichtung zwischen Deckel (53) und Ventil gehäuse (52) eingespannt ist und auf der Rückseite ein Federelement (58) besitzt.
    9.5 Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnetm,dass der starre Ventilsitz (67) eine konische Fläche (68) mit einem radialen Spalt (69) aufweist Rand ein elastischer Ventilteller (70) eine Kegelfläche (71) besitzt,wobei beide Kegelflächen (68 und 71) zusammenarbeiten.
    lo.) Ventil nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet,dass der elastische Ventilsitz (76) eine Ringnut (77? besitzt,in der ein Federring (78) liegt, und in der Kegelfläche des starren Ventiltellers (74) ein radialer Spalt (75) angeordnet ist.
    11.) Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,dass der Ventilsitz von einem Ring (86) mit kreisförmigen Querschnitt gebildet ist,welcher von der konischen Fläche (89) eines unter dem Druck der Feder (88) stehenden Ringes (87) gehalten wird,und der konische Ventilteller (84) aus elastischem Material in seiner Kegelfläche einen radialen Spalt (85) besitzt.
    L e e r s e i t e
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