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DE19651765A1 - Pressenanordnung - Google Patents

Pressenanordnung

Info

Publication number
DE19651765A1
DE19651765A1 DE1996151765 DE19651765A DE19651765A1 DE 19651765 A1 DE19651765 A1 DE 19651765A1 DE 1996151765 DE1996151765 DE 1996151765 DE 19651765 A DE19651765 A DE 19651765A DE 19651765 A1 DE19651765 A1 DE 19651765A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
sealing strip
pressing surface
arrangement according
suction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1996151765
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Kotitschke
Wolfgang Mayer
Andreas Meschenmoser
Guenther Mohrhardt
Klaus Esslinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
Original Assignee
Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH filed Critical Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
Priority to DE1996151765 priority Critical patent/DE19651765A1/de
Publication of DE19651765A1 publication Critical patent/DE19651765A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/0209Wet presses with extended press nip
    • D21F3/0218Shoe presses
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/04Arrangements thereof
    • D21F3/045Arrangements thereof including at least one extended press nip

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Pressenanordnung einer Papier- oder Kartonmaschine zur Behandlung einer Faserstoffbahn in einem zwischen zwei umlaufenden Preßflächen gebildeten Preß­ spalt, bei der außer der Faserstoffbahn wenigstens ein Filz­ band durch den Preßspalt geführt ist und die aus dem Preß­ spalt auslaufende Faserstoffbahn mit einem solchen Filzband mitläuft, wobei auf der zur Faserstoffbahn entgegengesetzten Seite dieses Filzbandes ein Saugkasten angeordnet ist. Eine Pressenanordnung dieser Art ist beispielsweise aus der EP-A-0 487 483 bekannt.
Bei den bisher üblichen Doppelfilzpressen wird zur Erzielung einer möglichst sicheren Bahnführung nach dem Preßspalt ent­ weder eine Preßwalze als Saugwalze ausgeführt oder die Pa­ pierbahn zwischen den Filzen sandwichartig aus dem Preßspalt herausgeführt und von einer Saugwalze oder einem Saugkasten auf einen der beiden Filze gesaugt (vgl. EP-A-0 487 483).
Von Nachteil ist hierbei die mit einer Saugpreßwalze einher­ gehende Linienkraftbegrenzung. Zudem tritt auf der sandwich­ artigen Dichtung eine erhöhte Rückbefeuchtung auf.
Bei den bisher üblichen einseitig befilzten Pressen folgt die Papierbahn der unbefilzten glatten Preßwalze, von der sie mit einem freien, ungestützten Papierzug abgenommen werden muß.
Bei der Abnahme durch eine innerhalb der Preßfilzschlaufe liegenden zusätzlichen Saugwalze tritt ebenfalls wiederum ei­ ne erhöhte Rückbefeuchtung auf.
Ziel der Erfindung ist es, eine Pressenanordnung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Rückbefeuchtung auf ein Minimum reduziert und bei der stets gewährleistet ist, daß die Faserstoffbahn sicher mit einem betreffenden Filzband mitläuft.
Die Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Saugkasten eine in den auslaufseitigen Preßspaltzwickel hin­ einragende Dichtleiste umfaßt, die einerseits dichtend an dem die Faserstoffbahn mit sich führenden Filzband und anderer­ seits an der benachbarten Preßfläche anliegt und daß die Preßfläche und/oder die an dieser anliegende Seite der Dicht­ leiste mit allgemein in Bahnlaufrichtung verlaufenden Rillen versehen ist, über die eine in dem auslaufseitigen Preß­ spaltzwickel zwischen Preßspalt und Dichtleiste gebildete Saugzone mit einer Ansaugseite des Saugkastens verbunden ist.
Aufgrund dieser Ausbildung ist auf einfache und zuverlässige Weise eine optimal gestützte Bahnführung von einer Preßstelle zur nächsten möglich. Die Rückbefeuchtung ist auf ein Minimum herabgesetzt. Zudem ist die Anordnung auch für höhere Linien­ kräfte geeignet, nachdem auf eine gebohrte Saugwalze mit in­ nenliegendem Saugkasten verzichtet werden kann. Schließlich tritt keinerlei zusätzlicher Verschleiß an Bespannungen auf. Über die Saugzone kann ein relativ hohes Vakuum unmittelbar nach dem Preßspalt erzeugt werden. Dadurch wird die Faser­ stoffbahn sicher an das betreffende Filzband gesaugt und die Rückbefeuchtung der Papierbahn minimiert. Der Saug- oder Un­ terdruckkasten kann in der durch das betreffende Filzband ge­ bildeten Schlaufe angeordnet sein. Die Evakuierung der Saug­ zone erfolgt über eine Rillung der betreffenden Preßfläche und/oder der an dieser anliegenden Seite der Dichtleiste, durch die die in Bahnlaufrichtung betrachtete Saugzonenlänge begrenzt wird. Die Saugzone reicht bis tief in den auslaufen­ den Preßspaltzwickel hinein, um das Vakuum über eine defi­ nierte Saugzonenlänge zu erhalten und anschließend das Filz­ band zu stützen. Die Dichtleiste dichtet auf einer Seite ge­ gen den Filz ab, während sie sich auf der anderen Seite auf der benachbarten Preßfläche abstützt.
Der Saugkasten ist zur Abdichtung der Ansaugseite nach außen vorzugsweise mit einer weiteren, in Umlaufrichtung der be­ treffenden Preßfläche betrachtet hinteren Dichtleiste verse­ hen, die wiederum dichtend an dieser Preßfläche anliegt.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsvariante ist wenigstens eine Dichtleiste vorzugsweise durch einen Druckluftschlauch und/oder dergleichen federnd gegen die jeweilige Dichtfläche oder Dichtflächen gepreßt. Dadurch ist jederzeit eine optima­ le Anpassung und entsprechend eine optimale Dichtwirkung so­ wie ein Nachführen der Dichtleisten gewährleistet.
Eine vorteilhafte praktische Ausführungsvariante ist dadurch gekennzeichnet, daß die in den auslaufseitigen Preßspaltzwic­ kel hineinragende Dichtleiste in dem Saugkasten fest einge­ klemmt ist, daß nur die hintere Dichtleiste durch einen Druckluftschlauch gegen die jeweilige Dichtfläche gepreßt ist und daß der Saugkasten endseitig, vorzugsweise am zur vorde­ ren Dichtleiste entgegengesetzten Ende, schwenkbar gelagert und die in den auslaufseitigen Preßspaltzwickel hineinragende Dichtleiste dadurch gegen die jeweilige Dichtfläche preßbar ist. Dabei kann die Schwenkbewegung des Saugkastens durch ei­ nen Anschlag begrenzt sein, um die Abnutzung der vorderen Dichtleiste zu begrenzen.
Die hintere Dichtleiste kann komplementär zum Oberflächenpro­ fil der benachbarten gerillten Preßfläche kammartig ausgebil­ det sein, um gegen diese Preßfläche abzudichten.
Für eine selbständige Anpassung an die jeweils geforderte Dichtungskontur kann wenigstens eine Dichtleiste aus abrasi­ vem Material bestehen.
Um die Dichtwirkung gegen die betreffende Preßfläche zu erhö­ hen, ist die hintere Dichtleiste zweckmäßigerweise doppelt vorgesehen.
Bei einer in der Praxis bevorzugten Ausführungsform sind Mit­ tel vorgesehen, um wenigstens eine Dichtleiste nach erfolgter Anpressung an die betreffende umlaufende Preßfläche in ihrer Position zu arretieren, so daß im Anschluß daran eine Anpres­ sung entbehrlich ist. Im Anschluß an die Arretierung kann die Anpressung aufgehoben werden.
Vorteilhafterweise ist sowohl die betreffende Preßfläche als auch die in Umlaufrichtung der Preßfläche betrachtet vordere Dichtleiste mit Rillen versehen, wobei in diesem Fall die Tiefe der Rillen der Preßfläche geringer sein kann.
Zur Begrenzung der die Saugzone durchströmenden Luftmenge ist im einlaufseitigen Preßspaltzwickel vorzugsweise ein Dichtka­ sten angeordnet, der einerseits am betreffenden Filzband und andererseits an der benachbarten umlaufenden Preßfläche an­ liegt.
Zusätzlich oder alternativ kann zur Begrenzung der die Saug­ zone durchströmenden Luftmenge die betreffende umlaufende Preßfläche bereits in einem in Bahnlaufrichtung vor dem Preß­ spalt liegenden verlängerten Bereich durch die betreffende Filzbahn und die Faserstoffbahn abgedeckt sein. Hierbei kommt die Drosselwirkung in den Vakuumrillen zum Tragen.
Vorteilhafterweise ist die betreffende umlaufende Preßfläche gegenüber wenigstens einer Dichtleiste durch eine fluidge­ schmierte Stützleiste abgestützt. Hierbei kann beispielsweise eine Ölschmierung vorgesehen sein.
Der Preßspalt kann einseitig oder doppelt befilzt sein, wobei im letzteren Fall der Saugkasten einem der beiden Filzbänder zugeordnet ist und dessen vordere Dichtleiste einerseits dichtend an diesem die Faserstoffbahn mit sich führenden Filzband und andererseits an der benachbarten Preßfläche an­ liegt.
Die betreffende umlaufende Preßfläche kann beispielsweise durch einen starren oder flexiblen Preßmantel oder ein um Um­ lenkrollen geführtes flexibles Preßband gebildet sein. Im Fall eines doppelt befilzten Preßspaltes unter Verwendung zweier übereinander angeordnet er Preßeinheiten kann der Saug­ kasten dem Unterfilz oder dem Oberfilz zugeordnet sein.
In den Unteransprüchen sind weitere Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Pressenanordnung angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbei­ spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigen:
Fig. 1 eine rein schematische geschnittene Teilan­ sicht einer Pressenanordnung mit einem doppelt befilzten Preßspalt und einem dem unteren Filzband zugeordneten Saugkasten,
Fig. 2 eine weitere Ausführungsform eines Saugkastens der in Fig. 1 gezeigten Pressenanordnung,
Fig. 3 eine rein schematische geschnittene Teilan­ sicht einer Pressenanordnung mit einem einsei­ tig befilzten Preßspalt und einem zwischen dem Filzband und einem zwischen dem Filzband und der oberen Anpreßfläche angeordneten Saugka­ sten,
Fig. 4 eine rein schematische Darstellung eines im einlaufseitigen Preßspaltzwickel vorgesehenen, dem unteren Filzband der Pressenanordnung ge­ mäß Fig. 1 oder Fig. 2 zugeordneten Dichtka­ sten,
Fig. 5 eine zu der der Fig. 4 alternative Ausführung der Pressenanordnung zur Begrenzung der die Saugzone durchströmenden Luft und
Fig. 6 eine zur Fig. 1 alternative Ausführung mit festsitzender, jedoch austauschbarer vorderer Dichtleiste und drehbar gelagertem Saugkasten mit Anschlagvorrichtung.
Fig. 1 zeigt in rein schematischer Teilansicht eine Pressen­ anordnung 10 einer Papier- oder Kartonmaschine zur Behandlung einer Faserstoffbahn in einem zwischen zwei umlaufenden Preß­ flächen 12, 14 gebildeten Preßspalt 16. Außer der Faserstoff­ bahn sind ein unteres Filzband 18 und ein oberes Filzband 20 durch den Preßspalt 16 geführt. Die aus dem Preßspalt 16 aus­ laufende Faserstoffbahn läuft mit dem unteren Filzband 18 mit, was dadurch erreicht wird, daß auf der zur Faserstoff­ bahn entgegengesetzten Seite dieses unteren Filzbandes 18 ein Saugkasten 22 angeordnet ist.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist die untere Preß­ fläche 12 durch einen umlaufenden starren Preßmantel gebil­ det. Dagegen ist die obere Preßfläche 14 durch einen flexi­ blen Preßmantel gebildet, der im Bereich des Preßspaltes 16 durch eine Schuhpreßeinheit 24 gegen die untere Preßfläche 12 gepreßt und außerhalb des Bereichs des Preßspaltes 16 zumin­ dest im wesentlichen kreiszylindrisch geführt ist.
Der Saugkasten 22 umfaßt eine in den auslaufseitigen Preß­ spaltzwickel hineinragende Dichtleiste 26. Diese Dichtleiste 26 liegt einerseits dichtend an dem die Faserstoffbahn mit sich führenden unteren Filzband 18 und andererseits an der benachbarten unteren Preßfläche 12 an.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist sowohl die untere Preßfläche 12 als auch die an dieser anliegende Seite der Dichtleiste 26 mit allgemein in Bahnlaufrichtung L verlaufen­ den Rillen 28 bzw. 30 versehen. Über diese Rillen 28, 30 ist eine in dem auslaufseitigen Preßspaltzwickel zwischen Preß­ spalt 16 und Dichtleiste 26 gebildete Saugzone 32 mit einer Ansaugseite 34 des Saugkastens 22 verbunden.
Zur Abdichtung der Ansaugseite 34 nach außen ist der Saugka­ sten 22 mit einer weiteren, in Umlaufrichtung U der unteren Preßfläche 12 betrachtet hinteren Dichtleiste 36 versehen, die wiederum dichtend an dieser unteren Preßfläche 12 an­ liegt.
Mindestens eine der beiden Dichtleisten 36 und ggf. auch 26 wird jeweils durch einen Druckluftschlauch 40 bzw. 38 federnd gegen die jeweiligen Dichtflächen gepreßt.
Für eine optimale Abdichtung der Ansaugseite 34 nach außen ist die hintere Dichtleiste 36 komplementär zum Oberflächen­ profil der benachbarten gerillten unteren Preßfläche 12 kamm­ artig ausgebildet.
Um eine selbständige Anpassung an die geforderte Dichtungs­ kontur zu gewährleisten, können die Dichtleisten 26, 36 aus abrasivem Material bestehen.
An der Trittseite ist der Saugkasten 22 in der dargestell­ ten Weise mit einem Vakuumquerverteilerrohr 42 verbunden.
Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform des Saugkastens der in Fig. 1 gezeigten Pressenanordnung 10.
Dieser in Fig. 2 dargestellte Saugkasten unterscheidet sich von dem der Fig. 1 zunächst dadurch, daß die hintere Dicht­ leiste 36 doppelt vorgesehen ist. Jeder der beiden hinteren Dichtleisten 36 ist wiederum ein Druckluftschlauch 40 zuge­ ordnet. Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, liegen die beiden hinteren Dichtleisten 36 in Umlaufrichtung U der unteren Preßfläche 12 betrachtet hintereinander.
Zudem ist der vorderen Dichtleiste 26 einerseits und den bei­ den hinteren Dichtleisten 36 andererseits jeweils ein Arre­ tiermittel 44 bzw. 46 zugeordnet, um die Dichtleisten 26, 36 nach erfolgter Anpressung an die umlaufende untere Preßfläche 12 in ihrer Position zu arretieren. Sobald die Dichtleisten 26, 36 arretiert sind, wird die Anpressung aufgehoben.
Während beim in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel sowohl die untere Preßfläche 12 als auch die in Umlaufrichtung U der Preßfläche 12 betrachtet vordere Dichtleiste 26 mit Rillen 28 bzw. 30 versehen ist, so daß die Tiefe der Rillen 28 der Preßfläche 12 geringer sein kann, ist die vordere Dichtleiste 26 beim in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel nicht kammartig ausgebildet. Die Evakuierung der Saugzone 32 er­ folgt somit ausschließlich über die in der unteren Preßfläche 12 vorgesehenen Rillen 28. Die Dichtungsleiste 26 ist ohne Rillen ausgebildet.
Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform einer Pressenan­ ordnung 10 unterscheidet sich von der der Fig. 1 zunächst dadurch, daß ein einseitig befilzter Preßspalt 16 vorgesehen und der Saugkasten 22 zwischen dem Filzband 48 und der oberen Anpreßfläche 14 angeordnet ist.
Die vordere Dichtleiste 26 liegt somit einerseits dichtend an dem die Faserstoffbahn mit sich führenden Filzband 48 und an­ dererseits an der benachbarten oberen Preßfläche 14 an, die entsprechend mit allgemein in Bahnlaufrichtung L bzw. in Um­ laufrichtung U verlaufenden Rillen 50 versehen ist.
Entsprechend liegt die hintere Dichtleiste 36 dichtend an der oberen Preßfläche 14 an.
Sowohl gegenüber der vorderen Dichtleiste 26 als auch gegen­ über der hinteren Dichtleiste 36 ist die durch einen flexi­ blen Walzenmantel gebildete obere Preßfläche 14 jeweils durch eine fluidgeschmierte Stützleiste 52 bzw. 54 abgestützt.
In Fig. 3 ist zudem der Wasserauslauf 56 des Saugkastens 22 zu erkennen. Im übrigen besitzen in den Figuren einander ent­ sprechende Teile gleiche Bezugszeichen. Die vordere Dichtlei­ ste 26 ist beim vorliegenden, in Fig. 3 gezeigten Ausfüh­ rungsbeispiel nicht kammartig ausgebildet. Die Evakuierung der Saugzone 32 erfolgt somit ausschließlich über die Rillen 50 der oberen Preßfläche 14.
Fig. 4 zeigt in rein schematischer Darstellung einen im ein­ laufseitigen Preßspaltzwickel der Pressenanordnung 10 gemäß Fig. 1 oder Fig. 2 angeordneten Dichtkasten 58, der einer­ seits am unteren Filzband 18 und andererseits an der benach­ barten umlaufenden unteren Preßfläche 12 anliegt. Dieser Dichtkasten 58 dient somit zur Begrenzung der die Saugzone 32 durchströmenden Luftmenge. Bei der oberen Preßfläche zugeord­ netem Saugkasten kann ein vergleichbarer Dichtkasten auch zwischen dem betreffenden Filzband und der oberen Preßfläche angeordnet sein.
Fig. 5 zeigt eine alternative Ausführung zur Begrenzung der die Saugzone 32 durchströmenden Luftmenge. In diesem Fall ist die untere Preßfläche 12 bereits in einem in Bahnlaufrichtung L vor dem Preßspalt 16 liegenden verlängerten Bereich 60 durch die untere Filzbahn 18 und die Faserstoffbahn bedeckt. Im vorliegenden Fall ist die untere Preßfläche 12 durch einen zylindrischen starren Preßmantel gebildet, wobei zwischen der Preßebene P und dem zur Auftreffstelle der unteren Filzbahn 18 an der unteren Preßfläche 12 führenden Radius R ein Winkel α vorgesehen ist.
Im Fall einer Doppelfilzpresse kann der Anpreßsaugkasten so­ mit für die Papierhaftung am Oberfilz oder für die Papierhaf­ tung am Unterfilz vorgesehen sein. Im Fall einer einseitig befilzten Oberfilzschuhpresse ist beispielsweise eine Bahn­ führung in eine weitere Unterfilzpresse mit vollkommen ge­ stützter Papierführung möglich.
Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Saugkastens der in Fig. 1 gezeigten Pressenanordnung. In diesem Fall ist die in den auslaufseitigen Preßspaltzwickel hineinragende vordere Dichtleiste 26 in dem Saugkasten 22 fest eingeklemmt, wozu dieser mit einer Querführung 62 versehen ist. Nur die hintere Dichtleiste 36 ist durch einen Druckluftschlauch 40 gegen die betreffende Dichtfläche gepreßt. Der Saugkasten 22 ist an den Enden in einem Punkt 64 ähnlich wie bei einem Schaber drehbar gelagert. Dadurch kann die vordere Dichtlei­ ste 26 gegen die betreffende Dichtfläche angepreßt werden. Des weiteren kann ein die Schwenkbewegung des Saugkastens 22 begrenzender Anschlag 66 vorgesehen sein, um die Abnutzung der vorderen Dichtleiste 26 zu begrenzen. Wie der Fig. 6 entnommen werden kann, ist dieser Anschlag 66 im vorliegenden Fall am Saugkasten 22 vorgesehen, wobei er mit einem vorzugs­ weise verstellbaren Gegenanschlag 68 zusammenwirkt. Das zwi­ schen den beiden Anschlägen 66 und 68 eingestellte Spiel S dient dem Einschleifen und der Begrenzung der Abnutzung der vorderen Dichtleiste 26. In der Fig. 6 ist zudem eine Stirn­ seitenabdichtung 70 zu erkennen.
Bezugszeichenliste
10
Pressenanordnung
12
Preßfläche
14
Preßfläche
16
Preßspalt
18
unteres Filzband
20
oberes Filzband
22
Saugkasten
24
Schuhpreßeinheit
26
vordere Dichtleiste
28
Rillen
30
Rillen
32
Saugzone
34
Ansaugseite
36
hintere Dichtleiste
38
Druckluftschlauch
40
Druckluftschlauch
42
Vakuumquerverteilerrohr
44
Arretiermittel
46
Arretiermittel
48
Filzband
50
Rillen
52
Stützleiste
54
Stützleiste
56
Wasserauslauf
58
Dichtkasten
60
Bereich
62
Querführung
64
Punkt
66
Anschlag
68
Gegenanschlag
70
Stirnseitenabdichtung
L Bahnlaufrichtung
P Preßebene
R Radius
S Spiel
U Umlaufrichtung
α Abdeckwinkel.

Claims (14)

1. Pressenanordnung (10) einer Papier- oder Kartonmaschine zur Behandlung einer Faserstoffbahn in einem zwischen zwei umlaufenden Preßflächen (12, 14) gebildeten Preß­ spalt (16), bei der außer der Faserstoffbahn wenigstens ein Filzband (18, 20; 48) durch den Preßspalt (16) ge­ führt ist und die aus dem Preßspalt (16) auslaufende Fa­ serstoffbahn mit einem solchen Filzband (18; 48) mit­ läuft, wobei auf der zur Faserstoffbahn entgegengesetz­ ten Seite dieses Filzbandes (18; 48) ein Saugkasten (22) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugkasten (22) eine in den auslaufseitigen Preßspaltzwickel hineinragende Dichtleiste (26) umfaßt, die einerseits dichtend an dem die Faserstoffbahn mit sich führenden Filzband (18; 48) und andererseits an der benachbarten Preßfläche (12; 14) anliegt und daß die Preßfläche (12; 14) und/oder die an dieser anliegende Seite der Dichtleiste (26) mit allgemein in Bahnlauf­ richtung (L) verlaufenden Rillen (28, 30; 50) versehen ist, über die eine in dem auslaufseitigen Preßspaltzwic­ kel zwischen Preßspalt (16) und Dichtleiste (26) gebil­ dete Saugzone (32) mit einer Ansaugseite (34) des Saug­ kastens (22) verbunden ist.
2. Pressenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugkasten (22) zur Abdichtung der Ansaugseite (34) nach außen mit einer weiteren, in Umlaufrichtung (U) der betreffenden Preßfläche (12; 14) betrachtet hin­ teren Dichtleiste (36) versehen ist, die wiederum dich­ tend an dieser Preßfläche (12; 14) anliegt.
3. Pressenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Dichtleiste (26, 36) vorzugsweise durch einen Druckluftschlauch (38, 40) und/oder derglei­ chen federnd gegen die jeweilige Dichtfläche oder Dicht­ flächen gepreßt ist.
4. Pressenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Dichtleiste (36) komplementär zum Ober­ flächenprofil der benachbarten gerillten Preßfläche (12; 14) kammartig ausgebildet ist.
5. Pressenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Dichtleiste (26, 36) aus abrasivem Material besteht.
6. Pressenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Dichtleiste (36) doppelt vorgesehen ist.
7. Pressenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (44, 46) vorgesehen sind, um wenigstens eine Dichtleiste (26, 36) nach erfolgter Anpressung an die betreffende umlaufende Preßfläche (12) in ihrer Position zu arretieren, so daß im Anschluß daran eine Anpressung entbehrlich ist.
8. Pressenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die betreffende Preßfläche (12) als auch die in Umlaufrichtung (U) der Preßfläche (12) betrachtet vordere Dichtleiste (26) mit Rillen (28, 30) versehen ist.
9. Pressenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der die Saugzone (32) durchströmenden Luftmenge im einlaufseitigen Preßspaltzwickel ein Dicht­ kasten (58) angeordnet ist, der einerseits am betreffen­ den Filzband (18) und einerseits an der benachbarten um­ laufenden Preßfläche (12) anliegt.
10. Pressenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der die Saugzone (32) durchströmenden Luftmenge die betreffende umlaufende Preßfläche (12) be­ reits in einem in Bahnlaufrichtung vor dem Preßspalt (16) liegenden verlängerten Bereich (60) durch die be­ treffende Filzbahn (18) und die Faserstoffbahn abgedeckt ist.
11. Pressenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die betreffende umlaufende Preßfläche (14) gegenüber wenigstens einer Dichtleiste (26, 36) durch eine fluid­ geschmierte Stützleiste (52, 54) abgestützt ist.
12. Pressenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßspalt (16) doppelt befilzt ist, wobei der Saugkasten (22) einem der beiden Filzbänder (18, 20) zu­ geordnet ist und dessen vordere Dichtleiste (26) einer­ seits dichtend an diesem die Faserstoffbahn mit sich führenden Filzband (18) und andererseits an der benach­ barten Preßfläche (12) anliegt.
13. Pressenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die in den auslaufseitigen Preßspaltzwickel hinein­ ragende Dichtleiste (26) in dem Saugkasten (22) fest eingeklemmt ist, daß nur die hintere Dichtleiste (36) durch einen Druckluftschlauch (40) gegen die jeweilige Dichtfläche gepreßt ist und daß der Saugkasten (22) end­ seitig, vorzugsweise am zur vorderen Dichtleiste (26) entgegengesetzten Ende, schwenkbar gelagert und die in den auslaufseitigen Preßspaltzwickel hineinragende Dichtleiste (26) dadurch gegen die jeweilige Dichtfläche preßbar ist.
14. Pressenanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkbewegung des Saugkastens (22) durch einen Anschlag (62) begrenzt ist, um die Abnutzung der vorde­ ren Dichtleiste (26) zu begrenzen.
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