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DE19633223A1 - Verfahren zur Ansteuerung der Auslöseeinrichtung eines Fadenspanners und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Ansteuerung der Auslöseeinrichtung eines Fadenspanners und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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Publication number
DE19633223A1
DE19633223A1 DE1996133223 DE19633223A DE19633223A1 DE 19633223 A1 DE19633223 A1 DE 19633223A1 DE 1996133223 DE1996133223 DE 1996133223 DE 19633223 A DE19633223 A DE 19633223A DE 19633223 A1 DE19633223 A1 DE 19633223A1
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DE
Germany
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thread
presser foot
sewing
state
force
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Application number
DE1996133223
Other languages
English (en)
Other versions
DE19633223C2 (de
Inventor
Guenter Raupach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Duerkopp Adler AG
Original Assignee
Duerkopp Adler AG
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Publication date
Application filed by Duerkopp Adler AG filed Critical Duerkopp Adler AG
Priority to DE1996133223 priority Critical patent/DE19633223C2/de
Priority to JP21873797A priority patent/JPH10146483A/ja
Publication of DE19633223A1 publication Critical patent/DE19633223A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19633223C2 publication Critical patent/DE19633223C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B47/00Needle-thread tensioning devices; Applications of tensometers
    • D05B47/04Automatically-controlled tensioning devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach dem Oberbe­ griff von Anspruch 2.
Das Verfahren nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 und eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 2 sind durch eine Nähmaschine DÜR­ KOPP 291 oder 292 gemäß der Druckschrift "Anleitung zur DÜRKOPP 291 und 292" Ausg. 4/84. Art.-No. 4533640, Seiten 30, 31 bekannt. Die Näh­ maschine ist mit einem Fadenspanner für den der Nadel zugeführten Faden ausgestattet, wobei die Spannkraft in dem Faden in bekannter Weise durch die Kraft einer Feder erzeugt wird. Von der Hebebewegung der Stoffdrück­ erstange wird eine Bewegung abgeleitet, die über einen Mechanismus an den Fadenspanner übertragen und hier mit einer der Federkraft entgegen­ wirkenden Kraft für die Freistellung der Spannkraft in dem Faden herange­ zogen wird.
Weiter ist der Fadenspanner mit einer Auswähleinrichtung ausgestattet, die es gestattet, mit der Stellung eines Hebels festzulegen, ob der Fadenspan­ ner bei angehobenem Drückerfuß die Spannkraft in dem Faden aufrecht er­ hält oder freistellt. Wenn die Nähmaschine mit einem Fadenabschneider ausgestattet ist, wird die für die Stichbildung erforderliche Spannkraft in dem Nadelfaden aufrecht erhalten, wenn der Drückerfuß angehoben wird. Ausgehend von dieser Normalstellung ist es durch die Umstellung des He­ bels möglich, den Fadenspanner in eine Freistellung zu versetzen, so daß die Spannkraft in dem Faden beim Hochstellen des Drückerfußes freige­ stellt wird.
Der Zustand des Fadenspanners bei angehobenen Drückerfuß richtet sich nach der jeweils gewünschten Funktion bei der Nahterstellung. So ist es in der erwähnten Normalstellung wichtig, daß die Spannkraft nach erfolgtem Fadenabschneidvorgang erhalten bleibt, damit nicht beim Entnehmen des fertig genähten Nähguts infolge der Reibung zwischen Faden und Nähgut eine unkontrollierte Menge des Nadelfadens mit herausgezogen wird.
Beim Arbeiten ohne Fadenabschneiden dagegen werden oftmals längere, beispielsweise 4 Zentimeter lange Fadenenden erwünscht, die später per Hand verknotet werden. Diese werden dadurch erzeugt, daß nach Fertig­ stellung der Naht ein manuelles Herausziehen und anschließendes Tren­ nen der Fäden erfolgt. Hierbei ist es vorteilhaft, die Spannkraft bei angeho­ benem Drückerfuß freizustellen, so daß das Herausziehen der Fäden er­ leichtert wird.
Bei der Herstellung von winklig verlaufenden Nähten, also bei mit Ecken ausgeführten Nähten, ist es erforderlich, das Nähgut bei in Tiefstellung im Nähgut befindlicher, stillstehender Nadel und angehobenem Drückerfuß zu drehen. Um zu vermeiden, daß beim Drehen des Nähguts nicht eine uner­ wünschte Lockerung des gespannten Fadens und damit eine Beeinträchtigung der Nahtfestigkeit erfolgt, ist es notwendig, daß die Auslö­ seeinrichtung nicht betätigt wird, d. h. die Spannkraft aufrecht erhalten bleibt.
Aus der Beschreibung der vorstehenden Anwendungsfälle geht hervor, daß es bei der Erzeugung einer Naht innerhalb eines Nähguts wechselnde An­ forderungen geben kann, bei denen die Spannkraft in dem Nadelfaden un­ abhängig von der Lage des Drückerfußes aufrechtzuerhalten oder freizu­ stellen ist. Die gattungsgemäße Nähmaschine ist für die Erzeugung derarti­ ger Nähte nur unzureichend geeignet. Dementsprechend können solche Nähte mit der gattungsgemäßen Nähmaschine nur mit relativ größerem Zeitaufwand und mit der besonderen Aufmerksamkeit und Geschicklichkeit der Bedienungsperson hergestellt werden.
Im Laufe der Entwicklung der gattungsgemäßen Nähmaschine wurde zu­ nächst die den Fadenspanner freistellende Auslöseeinrichtung vorgeschla­ gen, die in Abhängigkeit der Stellung der Stoffdrückerstange ansteuerbar ist. Später kam dann der Fadenabschneider hinzu, der von seinem Arbeits­ ablauf her eine kurzzeitige Freistellung des Fadenspanners erforderlich macht. Dementsprechend sind derartige Nähmaschinen heute mit zwei Aus­ löseeinrichtungen ausgebildet, um den Fadenspanner einerseits beim An­ heben des Drückerfußes und andererseits bei der Ausführung eines Faden­ abschneidvorgangs zwecks Unterbindung der Spannkraft in dem Faden zu betätigen. Die Herstellung, Montage und Wartung von zwei Auslöseeinrich­ tungen ist mit Kosten verbunden.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfah­ ren nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 und eine Auslöseeinrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 2 anzugeben, daß die aufgezeigten Schwierigkeiten abgebaut werden.
Diese Aufgabe wird durch bei dem Verfahren nach dem Oberbegriff des An­ spruchs 1 durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 und bei einer Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 2 durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil von Anspruch 2 gelöst. Mit der Erfindung wird erreicht, daß nun Arbeitsgänge mit unterschiedlichen Anforderungen an die Betriebsweisen der Auslöseeinrichtung unabhängig von der Position der Stoffdrückerstange ermöglicht werden. Weiter führt das Verfahren zu ei­ ner Vereinfachung und erleichterten Bedienung der Nähmaschine, so daß eine Zeiter- und Kostenersparnis erzielt wird. Die Weiterbildung der Vorrich­ tung mit den Merkmalen nach Anspruch 3 führt zu einer weiteren Vereinfa­ chung dadurch, daß nun nur eine einzige Auslöseeinrichtung zum Freistel­ len des Fadenspanners vorgesehen ist, werden Herstellkosten eingespart und aufgrund weniger Teile die Zuverlässigkeit der Maschine erhöht.
Fadenspanner, wie sie erfindungsgemäß eingesetzt werden, sind an sich aus den Druckschriften DT 25 16 639 A1 und DT 17 60 312 bekannt.
Aus der DE 28 09 848 C2 ist eine elektronisch gesteuerte Nähmaschine mit einer Fadenspannvorrichtung bekannt, bei der die Fadenspannung nicht nur um einen Wert geändert, z. B. am Ende eines Nähzyklus gelöst, son­ dern in einen weiteren Wertebereich schnell und genau an die sich ändern­ den Bedingungen angepaßt werden kann, die sich beim Nähen der ver­ schiedenen Zickzack - oder sonstige Mustern ergeben. In der DE 29 07 750 A1 ist eine Nähmaschine beschrieben, die eine Einrichtung zur Beein­ flussung von Arbeitsdaten für die Arbeitsweise der Nähmaschine aufweist. Bei den Nähmaschinen der letztgenannten Druckschriften kommen Faden­ spanner zum Einsatz, die von elektronischen Steuerungen entsprechend auszuführender Stichmuster ansteuerbar sind. Aus keiner der genannten Schriften sind Anregungen entnehmbar, Abhilfe gegen die eingangs ge­ schilderten Schwierigkeiten herbeizuführen.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Nähmaschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Nähmaschine gemäß dem Sichtpfeil II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht auf einen Bereich der Nähmaschine gemäß dem Sicht­ pfeil III in Fig. 2 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 4 eine Schnittansicht in vergrößertem Maßstab gemäß dem Schnittver­ lauf IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 eine abgewandelte Ausgestaltung eines Kraftgebers für die Baugrup­ pe in Fig. 4 mit einem schematisch dargestellten pneumatischen Stellglied und
Fig. 6 ein Nähgut mit herzustellenden Naht-Teilen.
Eine Nähmaschine 1 ist auf einem Tisch 2 angeordnet. Die Nähmaschine 1 weist einen sich etwa senkrecht erstreckenden Ständer 3 auf, von dem sich waagerecht ein oberer Arm 4 und eine untere Grundplatte 5 weg erstrec­ ken. Im Arm 4 ist eine Armwelle 6 gelagert, an deren Ende - außerhalb des Ständers 3 - ein Handrad 7 befestigt ist. Der Antrieb der Armwelle 6 erfolgt von einem an der Unterseite des Tisches 2 angebrachten Positionierantrieb 8, der im wesentlichen aus einem Motor 9 und einer Steuerung 10 besteht. Die Antriebsübertragung vom Motor 9 zum Handrad 7 erfolgt mittels eines Keilriementriebes 11.
Von der Armwelle 6 wird in üblicher Weise eine im vorderen Teil des Arms 4 gelagerte Nadelstange 12 auf- und abgehend angetrieben. Gleichermaßen wird von der Armwelle 6 über eine im Ständer 3 und in der Grundplatte 5 befindliche Drehantriebs-Übertragung ein Greifer 13 angetrieben. Mit der Armwelle 6 ist ein Positionsgeber 14 drehfest verbunden, der die Drehzahl der Armwelle 6 repräsentierende Signale einerseits und die Drehwinkelstel­ lung der Armwelle 6 repräsentierende Signale andererseits über eine Lei­ tung 15 zu Steuerung 10 überträgt.
Auf dem Arm 4 ist eine Spule 16 mit einem Fadenvorrat angeordnet, von dem ein Nadelfaden 17 abgezogen wird. Der Nadelfaden 17 wird über eine Umlenkung 18 zu einem Fadenspanner 19 und von dort zu einem Fadenhe­ bel 20 geführt, durch dessen Öse 21 der Nadelfaden 17 geführt wird. Von dem Fadenhebel 20 wird der Nadelfaden 17 etwa senkrecht nach unten durch eine Öse 22 zu einer Nadel 23 geführt. Die Nadel 23 ist fest in dem unteren Ende der Nadelstange 12 angebracht und weist ein Nadelöhr auf, durch das sich der Nadelfaden 17 hindurch erstreckt. Die Nadel 23 durch­ dringt bei den auf- und abgehenden Arbeitsbewegungen ein Stichloch 24 in einer etwa fluchtend mit der Oberseite des Tisches 2 und oberhalb des Greifers 13 angeordneten Stichplatte 25. Mit dem Positionierantrieb 8 ist in Verbindung mit dem Positionsgeber 14 ist die Armwelle 6 in verschiedene Winkel lagen zu positionierbar. Somit ist die Nadel 23 in eine entfernt von dem Stichloch 24 liegende Hochstellung und in eine das Stichloch 24 ein­ tauchende Tiefstellung 12 bringbar.
Parallel zur Nadelstange 12 ist eine auf- und abbewegbare Stoffdrücker­ stange 26 im Arm 4 gelagert. An der Stoffdrückerstange 26 ist an dem unte­ ren Ende ein Drückerfuß 27 angebracht. Auf der Stichplatte 25 liegt ein Nähgut 28 auf, auf dem der Drückerfuß 27 aufliegt. Die Stichplatte 25 bildet insofern eine Auflageplatte für das Nähgut 28. Unterhalb der Stichplatte 25 ist ein Fadenabschneider 29 angebracht, mit dem am Ende eines Nähvor­ ganges der Nadelfaden 17 und ein in dem Greifer 13 enthaltener Unterfa­ den 30 abgeschnitten werden können.
Auf der Stoffdrückerstange 26 befindet sich ein festgeklemmter Hebel 31, der über eine Zugstange 32 gelenkig mit einem Arm 33 eines Hebels 34 verbunden ist. Der Hebel 34 ist innerhalb des Armes 4 drehbar an einem Lager 35 aufgenommen. Ein freier Arm 36 des Hebels 34 ist gelenkig mit der Kolbenstange eines Hebeantriebs 37 verbunden, der bei entsprechen­ der Beaufschlagung mit Druckluft als ziehend wirkender Pneumatikzylinder ausgebildet und innerhalb des Ständers 3 befestigt ist. Der Hebeantrieb 37 ist über eine Druckluftleitung 38 mit einem Ventil 39 verbunden, welches un­ terhalb des Tisches 2 angeordnet ist. Das Ventil 39 ist als elektromagne­ tisch ansteuerbares Zweistellungsventil mit Federrückstellung ausgebildet und über eine Druckluftleitung 40 mit einer Druckluftquelle verbunden. Wei­ ter ist das Ventil 39 elektrisch über eine Leitung 41 mit der Steuerung 10 verbunden.
Gemäß Fig. 2 ruht auf dem mit der Stoffdrückerstange 26 verbundenen He­ bel 31 eine Druckfeder 42, die sich andererseits an einem Lager 43 ab­ stützt. Das Lager 43 ist äußerlich mit einem Gewinde versehen und in ei­ nem entsprechendem Gewinde in dem Arm 4 höhenverstellbar aufgenom­ men. Im Inneren des Lagers 43 befindet sich eine Bohrung, in der die Stoff­ drückerstange 26 verschiebbar aufgenommen ist. Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, daß somit der Drückerfuß 27 durch die Wirkung der Druckfeder 42 in Richtung zu der Stichplatte 25 hin gedrückt wird, so daß der Drückerfuß 27 eine das Nähgut 28 gegen die Stichplatte 25 andrüc­ kende Arbeitsstellung einnimmt. Die Anordnung des Hebels 34 mit der Zugstange 32 und dem Hebeantrieb 37 gestatten andererseits, die Stoff­ drückerstange 26 axial gegen die Kraft der Druckfeder 42 zu verschieben, so daß der Drückerfuß 27 in eine von dem Nähgut 28 abgehobene Ruhe­ stellung verschiebbar ist. In Fig. 2 ist die Arbeitsstellung regulär eingezeich­ net, während die Ruhestellung durch den gestrichelten Teil des Drückerfu­ ßes 27 angedeutet ist. Der Drückerfuß 27 ist somit über einen Drückerfuß­ antrieb 44 verlagerbar, der die wesentlichen Bauteile wie die Druckfeder 42 und den Hebeantrieb 37 aufweist.
Wie aus der Fig. 4 entnehmbar ist, ist der Fadenspanner 19 in einer in dem Arm 4 angeordneten Bohrung 45 aufgenommen und dort mit einer Setz­ schraube 46 festgesetzt. Die Setzschraube 46 drückt gegen eine Buchse 47, die ihrerseits im Inneren ein rohrförmiges, abgesetztes Innenteil 48 auf­ nimmt und welches dort mit einer Setzschraube 49 festgelegt ist. Auf dem Innenteil 48 sind mit Spiel zwei identisch ausgebildete Scheiben 50, 51 sei­ tenverkehrt mit Spiel aufgenommen. Die Scheibe 50 stützt sich axial an ei­ nem Rand 52 des Innenteils 48 ab. Weiter stützt sich an der Scheibe 51 ein Auslöseteil 53 ab, das ebenfalls mit Spiel auf dem abgesetzten Teil des In­ nenteils 48 aufgenommen ist. Die Bohrung (nicht bezeichnet) des Auslöseteiles 53 ist von einem Steg 54 durchsetzt, der sich mit Spiel durch einen Schlitz 55 in dem den abgesetzten Teil des Innenteils 48 erstreckt. Weiter ist das Innenteil 48 mit einer inneren Bohrung ausgebildet, in der ein Auslösestift 56 mit Spiel und axial verschiebbar aufgenommen ist. An dem Auslöseteil 53 stützt sich ein Ende einer Kegelfeder 57 ab, deren freies En­ de an einer Einstellmutter 58 ruht. Die Einstellmutter 58 und ein Ende 59 des abgesetzten Teils des Innenteils 48 sind derartig ausgebildet, das die Einstellmutter 58 über eine Feingewinde-Verbindung einjustierbar ist. Zur Erleichterung der Einstellung ist die Einstellmutter 58 von einem zylinderför­ migen Einstellrad 60 umgeben. Weiter ist in einer Aussparung im Innenteil 48 noch eine Torsionsfeder 61 aufgenommen, deren eines Ende 62 sich nach außen erstreckt und dort in einem abgewinkelten Teil 63 endet. Der Teil 63 ist hier ösenförmig ausgebildet und dient als Fadenanzugsfeder für den Nadelfaden 17.
Von der Bohrung 45 erstreckt sich weiter eine Bohrung 64, in der eine mit einer Setzschraube 65 festgesetzte Auslöseeinrichtung 66 angeordnet ist. Diese ist als Kraftgeber in Form eines Elektromagnet ausgebildet, der einen zylinderförmigen Kern 67 und eine diesen umgebende ringförmige Draht­ wicklung 68 aufweist. Die Drahtwicklung 68 ist über eine elektrische Leitung 69 mit der Steuerung 10 verbunden. Bei einer Versorgung mit Strom trach­ tet die Auslöseeinrichtung 66, den Kern 67 entsprechend der Betrachtung in Fig. 4 nach rechts zu verschieben, so daß der Auslösestift 56 gegen die Kraft der Kegelfeder 57 das Auslöseteil 53 nach rechts verschiebt.
Dementsprechend ist die auf die Scheiben 50, 51 ausgeübte axiale Kraft der Kegelfeder 57 aufgehoben, so daß sich der zwischen den Scheiben 50, 51 hindurchlaufende Nadelfaden 17 frei bewegen kann. Der Fadenspanner 19 ist also in eine Spannstellung bringbar zur Erzeugung einer Spannkraft in dem Nadelfaden 17 oder in eine Freistellung zur Unterbindung der Spannkraft in dem Nadelfaden 17 bringbar.
Auf dem Tisch 2 befindet sich eine Eingabevorrichtung in Form eines Be­ dienpultes 70, das mit einer Tastatur 71 und einer Anzeige 72 ausgebildet ist. Die Tastatur 71 weist einen Taster 73 und einen Taster 74 auf. Die Steuerung 10 ist über eine Leitung 75 mit einer Stromquelle verbunden.
Weiter ist das Bedienpult 70 elektrisch über eine Leitung 76 mit der Steue­ rung 10 verbunden.
In einer anderen Ausgestaltung ist der Fadenspanner 19 anstelle der Auslö­ seeinrichtung 66 mit einer Auslöseeinrichtung 77 ausgebildet, wobei der Kraftgeber in Form eines einfachwirkenden Pneumatikzylinders 78 ausge­ bildet ist. Dieser ist mit einem Kolben 79 versehen, der eine Kolbenstange 80 aufweist. Diese steht wiederum mit einem Auslösestift 81 in Berührung, der in seinen Abmessungen dem Auslösestift 56 entspricht. Weiter ist der Pneumatikzylinder 78 über eine Druckluftleitung 82 mit einem Ventil 83 ver­ bunden, welches als elektromagnetisch betätigbares Zweistellungsventil mit Federrückstellung ausgebildet ist. Das Ventil 83 ist über eine elektrische Leitung 84 ansteuerbar mit der Steuerung 10 und ebenfalls über die Druck­ luftleitung 40 mit der Druckluftquelle verbunden.
Wie aus der Fig. 2 hervorgeht, ragt aus der Steuerung 10 eine Stange 85 heraus, die gegen die Kraft von Federn nach unten und oben, also axial verschiebbar ist. Das freie Ende der Stange 85 ist über ein Gelenk (nicht bezeichnet) beweglich mit einem Pedal 86 als Stellglied verbunden, das über ein Lager 87 in der üblichen Weise mit einem nicht näher beschriebe­ nen Gestell der Nähmaschine 1 verbunden ist.
Aus der Beschreibung der Auslöseeinrichtungen 66/77 ergibt sich, daß die­ se einen energielosen Zustand und einen aktivierten Zustand einnehmen kann. In dem energielosen Zustand nimmt der Fadenspanner 19 eine Spannstellung ein. In dem aktivierten Zustand dagegen wird der Faden­ spanner 19 in die Freistellung verbracht.
Die mechanische Verbindung des Pedals 86 mit der Steuerung 10 ist derart, daß das Pedal 86 in verschiedene Stellungen positioniert werden kann. Die­ se Stellungen sind in Fig. 2 schematisch durch die verschiedenen Stellun­ gen des genannten Gelenks veranschaulicht, welches die Stange 85 mit dem Pedal 86 verbindet. Das Pedal 86 kann folgende Stellungen einnehmen:
  • - Stellung 88 (Ruhestellung; die Nähmaschine 1 befindet sich im Stillstand)
  • - Stellung 89 (Nähen)
  • - Stellung 90 (Drückerfuß in Ruhestellung
  • - Stellung 91 (Eckenstich / Fadenabschneiden)
Dementsprechend befindet sich das Pedal 86 ohne jegliche Betätigung in der Stellung 88.
Nachfolgend wird die Eingabe von Informationen erläutert, um die Auslöse­ einrichtung 66/77 entsprechend gewünschter Nähoperationen anhand von Nähprogrammen N1, N2, . . . Nn anzusteuern.
Nach Einschalten der Stromversorgung wird die Steuerung 10 und das Be­ dienpult 70 in einen Betriebszustand versetzt. Damit erscheint in der Anzei­ ge 72 das aktuelle Nähprogramm, beispielsweise die Kenngröße N1 für das Nähprogramm N1. Durch die Betätigung des Tasters 73 kann die Folge der Nähprogramme N1, N2, . . . Nn fortlaufend aufgerufen und damit aktiviert werden. Der Taster 73 bildet insofern eine Auswähleinrichtung.
Mit den Nähprogrammen N1, N2 . . . Nn werden unterschiedliche Ansteue­ rungen des Drückerfußantriebs 44, des Fadenabschneiders 29, des Positio­ nierantriebs 8 und der Auslöseeinrichtung 66/77 von der Steuerung 10 in Abhängigkeit von den Stellungen 88 bis 91 des Pedals 89 veranlaßt.
Für die nachfolgend noch zu beschreibende Arbeitsweise der Nähmaschine 1 werden für die Nähprogramme N1, N2, . . . Nn folgende Ansteuerungen gewählt:
  • - Nähprogramm N1:
    Naht-Leerstrecke-Naht-Eckenstich-Naht-Nahtende I
  • - Nähprogramm N2:
    Naht-Leerstrecke-Naht-Eckenstich-Naht- Nahtende II
Mit Hilfe des Tasters 74 ist es möglich, einen Programmiermodus aufzuru­ fen, der im einzelnen hier nicht weiter beschrieben wird. Der Programmiermodus gestattet der Bedienungsperson, zum einen die Folge der anzusteuernden Funktionen für das Ansteuern des des Drückerfuß 44, des Fadenabschneiders 29, des Positionierantriebs 8 und der Auslöseein­ richtung 66/77 und zum anderen die Art der Ansteuerung jeder einzelnen Funktion festzulegen. Die Programmierung selbst erfolgt über die Tastatur 71 als Eingabevorrichtung.
Die Arbeitsweise der Nähmaschine 1 wird anhand von zwei Nahtbeispielen wie folgt erläutert:
Beispiel 1
Es wird angenommen, daß in dem Nähgut 28 (Fig. 6) eine Naht 92, eine Leerstrecke 93, eine Naht 94 und eine winklig dazu verlaufende Naht 95 er­ zeugt werden soll und daß eine solche Folge von Arbeitsschritten in dem Nähprogramm N1 abgelegt sei.
Im Stillstand der Nähmaschine 1 nimmt das Pedal 86 die Stellung 88 und die Nadel 23 ihre Hochstellung ein. Weiter befindet sich die Auslöseeinrich­ tung 66/77 in einem energiefreien Zustand, so daß der Fadenspanner 19 eine Spannkraft auf den Nadelfaden 17 ausübt. Weiter befindet sich der Drückerfuß 27 in seiner Arbeitsstellung, also in Kontakt mit der Stichplatte 25.
Zwecks Einlegen des Nähguts 92 wird das Pedal 88 in die Stellung 90 ver­ bracht, so daß der Drückerfuß 27 durch Ansteuerung des Drückerfußan­ triebs 44 von seiner Arbeitsstellung in seine Ruhestellung positioniert wird. Die Auslöseeinrichtung 66/77 wird nun aktiviert, so daß der Fadenspanner keine Spannkraft auf den Nadelfaden 17 ausübt.
Nach dem Einlegen des Nähguts 92 wird das Pedal 86 wieder in die Stel­ lung 88 verbracht, womit der Drückerfußantrieb 44 wieder umgesteuert wird, so daß der Drückerfuß 27 nun das Nähgut 28 unter der Wirkung der Druckfeder 42 gegen die Stichplatte 25 andrückt. Gleichzeitig wird die Aus­ löseeinrichtung 66/77 wieder in einen energiefreien Zustand versetzt, so daß der Fadenspanner 19 eine Spannkraft auf den Nadelfaden 17 ausübt.
Mit dem Positionieren des Pedals 86 in die Stellung 89 beginnt die Erzeu­ gung der Naht 92 in einem Punkt 96. Dabei wird das Nähgut 28 in Richtung des Pfeils 97 in Bezug auf die Nähmaschine 1 verschoben. Die Naht 92 wird in einem Punkt 98 beendet. Dies erfolgt durch Positionieren des Pe­ dals 86 in die Stellung 88. Damit gelangt die Nähmaschine 1 zum Stillstand, wobei sich die Nadel 23 in ihrer Hochstellung befindet. Durch eine Verstel­ lung des Pedals 86 in die Stellung 90 erfolgt nun ein Anheben des Drücker­ fußes 27 in seine Ruhestellung und eine Ansteuerung der Auslöseeinrich­ tung 66/77, so daß der Fadenspanner 19 keine Spannkraft mehr auf den Nadelfaden 17 ausübt.
Unter Beibehaltung der Stellung 90 bleibt der letztbeschriebene Zustand der Nähmaschine 1 erhalten, so daß es der Bedienungsperson möglich ist, das Nähgut 28 neu zu positionieren, so daß ein Punkt 99 unter der in Hochstellung befindlicher Nadel 23 befindet. Durch das manuelle Verschie­ ben des Nähguts 28 werden der Nadelfaden 17 auf der Oberseite und der Unterfaden 30 auf der Unterseite des Nähguts 92 ausgezogen. Damit ent­ steht zwischen den Punkten 98, 99 eine ungenähte Strecke, die die Leer­ strecke 93 bildet.
Mit dem Verschwenken des Pedals 86 in die Stellung 89 erfolgt die Erstel­ lung der Naht 94 in Richtung auf einen Punkt 100 hin, in dem der soge­ nannte Eckenstich gebildet werden soll. Kurz vor dem gewünschten Ecken­ stich wird die Nähmaschine 1 durch Verschwenken des Pedals 86 in die Stellung 88 stillgesetzt, so daß sich die Nadel in ihrer Hochstellung, der Drückerfuß 27 sich in seiner Arbeitsstellung und die Auslöseeinrichtung 66/77 sich in energiefreiem Zustand befinden.
Durch Positionieren des Pedals 86 von der Stellung 88 über die Stellung 90 hinaus in die Stellung 91 veranlaßt die Steuerung 10, daß die Armwelle 6 der Nähmaschine 1 eine halbe Drehung der Armwelle 6 ausführt. Anschlie­ ßend steuert die Steuerung 10 den Hebeantrieb 37 an. Jetzt nimmt die Näh­ maschine 1 einen Zustand ein, in dem sich die Nadel 23 in ihrer Tiefstel­ lung, der Drückerfuß 27 in seiner Ruhestellung und die Auslöseeinrichtung 66/77 unverändert in dem energiefreien Zustand befinden.
Unter Halten des Pedals 86 in der Stellung 91 ist es der Bedienungsperson möglich, das Nähgut 28 um die in Tiefstellung befindliche Nadel 23 zu ver­ schwenken. Nach Beendigung des Verschwenkens des Nähguts 28 und Verstellen des Pedals 86 in die Stellung 88 erfolgt ein Absenken des Drüc­ kerfüßes 27 in seine Arbeitslage, so daß nachfolgend mit der Verstellung des Pedals 86 in die Stellung 89 die Naht 95 erzeugt werden kann. Diese endet in einem Punkt 101, in dem das Pedal 86 in die Position 88 verstellt wird. Nun befindet sich die Nahmaschine 1 in einem Zustand, in dem sich die Nadel 23 in ihrer Hochstellung, der Drückerfuß 27 in seiner Arbeitsstel­ lung und die Auslöseeinrichtung 66/77 in energiefreiem Zustand befinden.
Durch Verstellen des Pedals 86 von der Stellung 88 in die Stellung 90 er­ folgt wieder ein Anheben des Drückerfußes 27 in seine Ruhestellung und eine Ansteuerung des Hebeantriebs 37, so daß der Drückerfuß 27 in seine Ruhestellung und die Auslöseeinrichtung 66/77 in den aktivierten Zustand versetzt werden. Dadurch, daß nunmehr keine Spannkraft mehr auf den Na­ delfaden 17 ausgeübt wird, ist ein Entnehmen des fertig genähten Nähguts 28 bei gleichzeitigem Ausziehen der Fäden 17, 30 möglich, die anschlie­ ßend manuell abgeschnitten werden. Derartig erzeugte lange Fadenenden 102, 103 sind bei bestimmten Nähoperationen erwünscht. Die Bildung der Fadenenden 102, 103 kennzeichnen das beim Programmieren festgelegte Nahtende I.
Beispiel 2
Hier soll der vorstehend beschriebene Nähvorgang derart abgeschlossen werden, daß die Naht 95 in dem Punkt 101 mit einem Fadenabschneidvor­ gang beendet wird. Eine solche Folge von Arbeitsschritten ist in dem Näh­ programm N2 abgelegt, welches durch Betätigung des Tasters 73 aufgeru­ fen und damit aktiviert wird. Entsprechend erscheint in der Anzeige 72 die Kenngröße N2.
Sobald die Naht 95 bis zu dem Punkt 101 erzeugt worden ist, gelangt die Nähmaschine 1 durch Verschwenken des Pedals 86 in die Stellung 88 zum Stillstand. Nun befindet sich die Nadel 23 in ihrer Tiefstellung, der Drücker­ fuß 27 in seiner Arbeitsstellung in Kontakt mit dem Nähgut 28 und die Auslöseeinrichtung 66/77 in energiefreiem Zustand. Mit einem stetigen Ver­ schwenken des Pedals 86 von der Stellung 88 in die Stellung 91 und zurück zu der Stellung 88 veranlaßt die Steuerung 10 die Ausführung eines Faden­ abschneidvorgangs. Hierzu werden in bekannter Weise der Fadenab­ schneider 29 und zwischendurch kurzzeitig die Auslöseeinrichtung 66/77 aktiviert. Anschließend befindet sich die Nähmaschine im Stillstand und in einem Zustand, in dem sich die Nadel 23 in ihrer Hochstellung, der Drücker­ fuß 27 seiner Ruhestellung und die Auslöseeinrichtung 66/77 in einem energiefreien Zustand befinden. Nun kann das fertiggenähte Nähgut 28 ent­ nommen werden. Um bei dem Entnehmen des fertig genährten Nähguts 28 das Nachziehen einer unkontrollierbaren Menge des zwar abgeschnittenen, aber noch im Nähgut 28 befindlichen Nadelfadens 17 zu vermeiden, wurde die Auslöseinrichtung 66/77 absichtlich programmiert, daß sie sich in dem energielosen Zustand befindet. Erst mit der erneuten Verstellung des Pe­ dals 86 von der Stellung 88 in die Stellung 90 zwecks Einlegen eines nach­ folgend zu nähenden Nähguts 28 erfolgt die Ansteuerung der Auslöseein­ richtung 66/77, so daß der eingangs beschriebene Anfangszustand wieder erreicht ist.
Mit der Ausführung eines Fadenabschneidvorgangs weist das Nähgut 28 im Vergleich zu dem vorangehend beschriebenen Beispiel 1 relativ kurze Fa­ denenden (nicht bezeichnet) auf. Die Bildung solcher Fadenenden kenn­ zeichnet das beim Programmieren festgelegte Nahtende II.
Wie sich aus der Beschreibung der Beispiele 1 und 2 ergibt, gestattet die Erfindung, eine üblicher Fadenspannung bewährter Bauart mit Hilfe einer programmierbaren Auslöseeinrichtung in Abhängigkeit gewünschter Folgen von Arbeitsschritten unabhängig von der Stellung der Stoffdrückerstange anzusteuern.
Bezugszeichenliste
1 Nähmaschine
2 Tisch
3 Ständer
4 Arm
5 Grundplatte
6 Armwelle
7 Handrad
8 Positionierantrieb
9 Motor
10 Steuerung
11 Keilriementrieb
12 Nadelstange
13 Greifer
14 Positionsgeber
15 Leitung
16 Spule
17 Nadelfaden
18 Umlenkung
19 Fadenspanner
20 Fadenhebel
21 Öse
22 Öse
23 Nadel
24 Stichloch
25 Stichplatte
26 Stoffdrückerstange
27 Drückerfuß
28 Nähgut
29 Fadenabschneider
30 Unterfaden
31 Hebel
32 Zugstange
33 Arm
34 Hebel
35 Lager
36 Arm
37 Hebeantrieb
38 Druckluftleitung
39 Ventil
40 Druckluftleitung
41 Leitung
42 Druckfeder
43 Lager
44 Drückerfußantrieb
45 Bohrung
46 Setzschraube
47 Buchse
48 Innenteil
49 Setzschraube
50 Scheibe
51 Scheibe
52 Rand
53 Auslöseteil
54 Steg
55 Schlitz
56 Auslösestift
57 Kegelfeder
58 Einstellmutter
59 Ende
60 Einstellrad
61 Torsionsfeder
62 Ende
63 Teil
64 Bohrung
65 Elektromagnet
66 Auslöseeinrichtung
67 Kern
68 Drahtwicklung
69 Leitung
70 Bedienpult
71 Tastatur
72 Anzeige
73 Taster
74 Taster
75 Leitung
76 Leitung
77 Auslöseeinrichtung
78 Pneumatikzylinder
79 Kolben
80 Kolbenstange
81 Auslösestift
82 Druckluftleitung
83 Ventil
84 Leitung
85 Stange
86 Pedal
87 Lager
88 Stellung
89 Stellung
90 Stellung
91 Stellung
92 Naht
93 Leerstrecke
94 Naht
95 Naht
96 Punkt
97 Pfeil
98 Punkt
99 Punkt
100 Punkt
101 Punkt
102 Fadenende
103 Fadenende

Claims (5)

1. Verfahren zur Ansteuerung der Auslöseeinrichtung (66;77) für einen Fa­ denspanner (19) einer Nähmaschine (1),
wobei die Nähmaschine (1) einen Antrieb (8) mit einer Steuerung (10) und eine in ein Nähgut (28) einstechende Nadel (23) aufweist, welcher ein Faden (17) von einer Spule (16) über den Fadenspanner (19) zuge­ führt wird, mit folgenden Verfahrensschritten:
  • - Einstellen des Fadenspanners (19) in einen ersten Zustand zur Erzeu­ gung einer Spannkraft in dem Faden (17) oder in einen zweiten Zu­ stand zum Unterbinden der Spannkraft,
  • - Eingabe eines Befehls in die Steuerung (10) zum Positionieren des Drückerfußes (27) in eine auf das Nähgut (28) abgesenkte Arbeitsstel­ lung oder in eine von dem Nähgut (28) abgehobene Ruhestellung;
  • - Betätigen der Auslöseeinrichtung (66; 77) für das Einstellen des zweiten Zustands;
  • - Auswählen einer Betriebsweise des Fadenspanners (19),
  • - wobei der Fadenspanner (19) in den ersten Zustand oder in den zweiten Zustand bringbar ist, wenn der Drückerfuß (27) seine Ruhe­ stellung einnimmt; gekennzeichnet durch den Verfahrensschritt
  • - Eingabe von Informationen in die Steuerung (10) für die Betriebsweise der Auslöseeinrichtung (66; 77) entsprechend einem Nähprogramm (N1; N2; . . . Nn) und dem Befehl zum Positionieren des Drückerfußes (27).
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit folgenden Merkmalen:
  • - ein Antrieb (8) für eine Nähmaschine (1) mit einer elektronischen Steuerung (10);
  • - eine Auflageplatte (25) für ein Nähgut (28);
  • - eine auf- und abgehende Nadel (23),
  • - die Nadel (23) führt einen von einer Spule (16 ) durch einen Faden­ spanner (19) zugeführten Faden (17),
  • - wobei der Fadenspanner (19) in einen ersten Zustand mit einer Spannstellung zur Erzeugung einer Spannkraft in dem Faden (17) und in einen zweiten Zustand mit einer Freistellung zum Unterbinden der Spannkraft bringbar ausgebildet ist,
  • - und wobei die Spannstellung unter Wirkung der Kraft einer gespann­ ten Feder (57) erreichbar ist;
  • - ein Drückerfuß (27) mit einem Drückerfußantrieb (44),
  • - welcher den Drückerfuß (27) von einer das Nähgut (28) gegen die Auflageplatte (25) andrückenden Arbeitsstellung und in eine von dem Nähgut (28) abgehobenen Ruhestellung verlagernd ausgebildet ist,
  • - ein mit der Steuerung (10) verbundenes Stellglied (86) zur Ansteuerung des Drückerfußantriebs (44),
  • - der Fadenspanner (19) ist mit einer einen Kraftgeber aufweisenden Auslöseeinrichtung (66; 77) ausgebildet, wobei der Kraftgeber (65;78) der Wirkung der Kraft entgegenwirkend ansteuerbar ist;
  • - die Auslöseeinrichtung (66; 77) ist mit einer Auswähleinrichtung (73) verbunden, mit welcher der erste Zustand oder der zweite Zustand in der Ruhestellung des Drückerfußes (27) einstellbar ist, gekennzeichnet durch die Merkmale:
  • - die Auswähleinrichtung (73) ist schaltungsmäßig mit der Steuerung (10) verbunden;
  • - der Kraftgeber (65; 78) ist ansteuerbar mit der Steuerung (10) verbunden;
  • - die Auswähleinrichtung (73) ist mit einer Eingabevorrichtung (71) zur Eingabe von Informationen für die Ansteurung des Kraftgebers (65; 78) in Abhängigkeit eines auszuführenden Nähprogramms ( N1; N2 . . . Nn) ausgebildet.
3. Auslöseeinrichtung (66; 77) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nähmaschine (1) einen Fadenabschneider (29) aufweist und daß die Auslöseeinrichtung (66; 77) bei der Ausführung eines Fadenab­ schneidvorgangs kurzzeitig ansteuerbar mit der Steuerung (10) verbun­ den ist.
4. Auslöseeinrichtung (66; 77) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Kraftgeber als Elektromagnet (65) ausgebildet ist.
5. Auslöseeinrichtung (66; 77) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Kraftgeber als Pneumatikzylinder (78) ausgebildet ist.
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