Eine Knopflochnähmaschine, in welcher ein Knopfloch an
einem Nähgut ausgebildet wird und ein Knopflochstich um das Knopfloch
herum von einer Nadelstange, die mit einer gehalterten Nähnadel vertikal be
weglich ist, ausgebildet wird, ein Nähgutpresser, der durch elektrisch angetrie
bene Presserantriebsmittel in einer vertikalen Richtung und in einer horizonta
len Richtung beweglich vorgesehen ist und dazu dient, in der Nähe einer Näh
position des Nähgutes in einer absteigenden Position zu pressen, und Nähgut
schneidmittel, befähigt, das Knopfloch am Nähgut durch Herabbringung eines
beweglichen Gliedes auszubilden, das an einem Nähmaschinenarm vertikal
beweglich und entfernbar in einer aufsteigenden Position vorgesehen ist, um
fassend:
Steuermittel zum Steuern der Presserantriebsmittel, um den Nähgut
presser in einer solchen Richtung zu bewegen, daß er von dem beweglichen
Glied in der aufsteigenden Position wegläuft.
Die Knopflochnähmaschine nach Anspruch 1, bei welcher
der Nähgutpresser in Abwärtsrichtung weg bewegt wird.
Die Knopflochnähmaschine nach Anspruch 1, bei welcher
der Nähgutpresser in horizontaler Richtung weg bewegt wird.
Die Knopflochnähmaschine nach Anspruch 1, weiterhin
umfassend Nähgutschneidantriebsmittel zum elektrischen Antreiben des be
weglichen Gliedes, wobei,
die Steuermittel dazu dienen, die Leitung zu den Nähgutschneidan
triebsmitteln zu unterbrechen und das bewegliche Glied manuell zu veranlas
sen, vertikal beweglich zu werden.
Die Knopflochnähmaschine nach Anspruch 3, weiterhin
umfassend einen Vorschubschlitten, befähigt, mit einem darauf angeordneten
Nähgut in einer horizontalen Richtung bewegt zu werden, wobei
der Nähgutpresser einstückig mit dem Vorschubschlitten beweglich ist,
und
die Presserantriebsmittel den Vorschubschlitten verschieben und hier
durch den Nähgutpresser in einer solchen Richtung bewegen, daß er vom be
weglichen Glied weg läuft.
Die Knopflochnähmaschine nach Anspruch 1, weiterhin
umfassend Drehmittel zur axialen Verdrehung der Nadelstange, wobei
die Steuermittel einen Antriebsvorgang der Drehmittel steuern, um die
Nadelstange um etwa 180° zu verdrehen.
Eine Knopflochnähmaschine, umfassend eine Nadelstange,
die mit einer gehalterten Nähnadel vertikal beweglich ist, einen Nähgutpresser,
der in einer vertikalen und in einer horizontalen Richtung beweglich ist und
dazu dient, die Nähe einer Nähposition eines Nähgutes in einer absteigenden
Position zu pressen, Drehmittel zum Verdrehen der Nadelstange und Be
triebsmittel zum Ausgeben eines Befehlssignals zur Verdrehung der Nadel
stange durch die Drehmittel um etwa 180°, wenn ein Nähfaden ausgewechselt
wird, umfassend:
Steuermittel zum Steuern der Drehmittel, um die Nadelstange um etwa
180° umzukehren jedesmal wenn die Betriebsmittel betätigt werden.
Die Knopflochnähmaschine nach Anspruch 4, bei welcher
die Nähgutschneidmittel einen solchen Aufbau haben, daß ein Messeraufneh
mer und ein Nähgutschneidmesser abnehmbar vorgesehen sind, um vertikal
gegenüberliegend an einem Nähmaschinenarm und einem Nähmaschinenbett
zu sein, und wobei wenigstens einer von dem Nähgutschneidmesser und dem
Messeraufnehmer vertikal bewegt wird, und
Steuermittel einschließt, befähigt zur Unterbrechung der Leitung zu den
Nähgutschneidantriebsmitteln und zur manuellen Bewegung des Nähgut
schneidmessers und des Messeraufnehmers, wenn das Nähgutschneidmesser
oder der Messeraufnehmer entfernt und angebracht werden.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Gewerbliches Anwendungsgebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Knopflochnähmaschine zur Aus
bildung eines Knopfloches und eines Knopflochstiches im Umfangsrandbereich
des Knopfloches.
Stand der Technik
Im allgemeinen war eine Nähmaschine bekannt (eine Knopflochnähma
schine) zur Ausbildung eines geradlinigen oder sogenannten augenförmigen
Schnittes (Knopfloch) an einem Nähgut und zur Ausführung einer Reihe von
Knopflochstichoperationen rund um das Knopfloch herum, um eine Knopfloch
naht zu bilden.
Die Nähmaschine umfaßt ein Paar aus einem Nähgutschneidmesser und
einem Messeraufnehmer, die in einer Position vorgesehen sind, in welcher ein
Nähgut in einer vertikalen Richtung zwischengelegt ist, um ein Knopfloch am
Nähgut auszubilden, einen Nähgutvorschubschlitten, befähigt, wahlweise in
einer horizontalen Ebene zusammen mit dem auf einer oberen Fläche ange
ordneten Werkstücken bewegt zu werden, und einen Nähgutpresser zum An
drücken des Nähgutes gegen die obere Fläche des Nähgutvorschubschlittens
und zur einstückigen Bewegung mit dem Nähgutvorschubschlitten.
Wie in Fig. 9 dargestellt, umfaßt der Nähgutpresser 100 einen Presser
arm 101 und einen Presserschenkel 102, der an einer der Stirnseiten des Pres
serarms 101 vorgesehen ist. Ein Stirnende an der anderen Seite des Presser
arms 101 ist über eine Mehrzahl von Kupplungsgliedern 103 an einen Luftzy
linder 105 angekoppelt, der unter einem Nähgutvorschubschlitten 104 vorge
sehen ist und den Presserarm durch Antrieb des Luftzylinders 105 in einer na
hezu vertikalen Richtung bewegen kann.
Durch Herabbringen entweder des Messeraufnehmers oder des Nähgut
schneidmessers, von denen eines an der Nähmaschinenarmseite gegenüber
dem anderen beispielsweise befestigt ist, wobei ein Nähgut, das vom Nähgut
presser 100 auf dem Nähgutvorschubschlitten 104 gehalten ist, wird ein
Knopfloch am Nähgut ausgebildet.
In den letzten Jahren war darüber hinaus eine Knopflochnähmaschine
bekannt mit einem solchen Aufbau, daß ein Messeraufnehmer oder ein Näh
gutschneidmesser von einem Motor, beispielsweise einem Impulsmotor an
stelle eines herkömmlichen Betätigers, beispielsweise eines Elektromagneten,
angetrieben ist.
In einer Knopflochnähmaschine, die befähigt ist, einen Augenknopfloch
stich auszuführen, war weiterhin eine Nähmaschine bekannt zur Ausbildung
eines Knopflochstiches um einen Augenabschnitt herum, während eine Nadel
stange verdreht wurde. Eine solche Nähmaschine umfaßt Betriebsmittel zum
Verdrehen einer Nadel derart, daß die Fadeneinsetzrichtung eines Nadelöhrs
zur Seite der Bedienungsperson eingestellt wird, und zwar durch Ausnutzung
der Nadelstangendrehfunktion, wenn ein Nähfaden ausgewechselt werden soll.
Die Bedienungsperson manipuliert die Betriebsmittel, um die Nadel zu verdre
hen, wenn der Nähfaden ausgewechselt werden soll.
Probleme, welche die Erfindung lösen soll
Im allgemeinen ist der Nähgutpresser in einer Position vorgesehen, in
welcher das Nähgutschneidmesser oder der Messeraufnehmer an seinen bei
den linken und rechten Seiten dazwischen angeordnet ist. Daher gibt es ein
Problem, das darin besteht, daß der Nähgutpresser zu einem Hindernis wird,
wenn das Nähgutschneidmesser oder der Messeraufnehmer entsprechend der
Form eines auszubildenden Knopfloches ausgewechselt werden muß, was in
einer Reduzierung des Wirkungsgrades einer Auswechselarbeit resultiert.
In einer Nähmaschine mit einem solchen Aufbau, daß ein Messeraufneh
mer oder ein Nähgutschneidmesser von einem Nähgutschneidmotor angetrie
ben wird, wird weiterhin an dem Nähgutschneidmotor Elektrizität auch abge
geben, wenn der Messeraufnehmer oder das Nähgutschneidmesser in einer
aufsteigenden Position angebracht und entfernt werden soll. Um den Messer
aufnehmer oder das Nähgutschneidmesser manuell zu verschieben, um eine
Befestigungsposition zu bestätigen, muß die Energiequelle der Nähmaschine
abgeschaltet werden. Auch dies verursacht eine Reduzierung im Wirkungsgrad
der Auswechselarbeit.
In dem Falle, in dem ein Nähfaden ausgewechselt werden soll, wird
weiterhin ein Verfahren zur Auswechslung eines Nähfadens angewandt, bei
welchem ein verbrauchter Nähfaden in der Nähe eines Fadenstückes abge
schnitten wird, beispielsweise auf einer Bahn, welche eine Verbindung herstellt
von dem Fadenstück zu einer Nadel, wobei der Nähfaden durch ein Nadelöhr
verläuft, der abgeschnittene Teil wird an einen neuen Nähfaden angebunden,
und ein Ende der anderen Seite des abgeschnittenen Teils des verbrauchten
Fadens wird gezogen, um den neuen Faden durch das Nadelöhr zu leiten, ne
ben einem Verfahren der Hindurchleitung des vorderen Endes des neuen Näh
fadens durch das Nadelöhr. Jedoch mußte eine Nadelstange herkömmlicher
weise einfach derart gedreht werden, daß die Fadeneinführrichtung eines Na
delöhrs zur Seite der Bedienungsperson hin eingestellt ist, wenn der Nähfaden
ausgetauscht werden sollte. Während ein solches Verfahren für den Fall be
quem ist, in welchem der Faden durch das erstere Verfahren ausgewechselt
werden soll, muß der Faden in der entgegengesetzten Richtung zur Bedie
nungsperson gezogen werden, wenn der Faden durch letztere Methode aus
gewechselt werden soll, was in einer sehr geringen Bearbeitbarkeit resultierte.
In Anbetracht der Umstände hat die Erfindung ein Ziel, eine Knopfloch
nähmaschine zu vermitteln, die zu einer Verbesserung der Ausführbarkeit
eines Knopflochnähvorgangs befähigt ist.
Mittel zur Lösung der Probleme
Um das Ziel zu erreichen, ist ein erster Aspekt der Erfindung auf eine
Knopflochnähmaschine (20) gerichtet, in welcher ein Knopfloch an einem Näh
gut ausgebildet wird und ein Knopflochstich um das Knopfloch herum von einer
Nadelstange (40), die mit einer gehalterten Nähnadel (41) vertikal beweglich
ist, ausgebildet wird, ein Nähgutpresser (70), der durch elektrisch angetrie
bene Presserantriebsmittel (ein Nähgutpresszylinder 86, ein X-Achsen-Motor
82, ein Y-Achsen-Motor 83) in einer vertikalen Richtung und in einer horizon
talen Richtung beweglich vorgesehen ist und dazu dient, in der Nähe einer
Nähposition des Nähguts in einer absteigenden Position zu pressen und Näh
gutschneidmittel (50), befähigt, das Knopfloch am Nähgut durch Herabbringen
eines beweglichen Gliedes (ein Messeraufnehmer 51 oder ein Nähgutschneid
messer 52) auszubilden, das an einem Nähmaschinenarm entfernbar und ver
tikal beweglich in einer aufsteigenden Position vorgesehen ist, umfassend
Steuermittel (eine CPU 13) zum Steuern der Presserantriebsmittel, um den
Nähgutpresser in einer solchen Richtung zu bewegen, daß er von dem be
weglichen Glied in der aufsteigenden Position wegläuft.
Gemäß der Knopflochnähmaschine in Übereinstimmung mit dem ersten
Aspekt der Erfindung steuern die Steuermittel dann, wenn das bewegliche
Glied in der aufsteigenden Position befestigt oder entfernt werden soll, den
Antriebsvorgang der Presserantriebsmittel, um den Nähgutpresser in eine sol
che Position zu verschieben, daß er sich von der Position, in welcher das be
wegliche Glied vorgesehen ist, entfernt. Daher wird der Nähgutpresser nicht zu
einem Hindernis während des Austausches des beweglichen Gliedes, so daß
die Austauscharbeit leicht ausgeführt werden kann.
Das bewegliche Glied gibt das Nähgutschneidmesser (nachstehend als
"Messer" bezeichnet), ausgebildet ähnlich wie beispielsweise eine gerade Linie
oder ein Auge, an, oder den Messeraufnehmer, der in der dem Messer gegen
überliegenden Position vorgesehen ist. Dementsprechend können das Messer
oder der Messeraufnehmer auf der absteigenden Seite vorgesehen werden. In
diesem Falle kann der Messeraufnehmer ein Glied sein, das beispielsweise aus
einem Kunstharz geformt ist und eine Elastizität besitzt, und kann weiterhin in
einfacher Weise mit einer Öffnung zum Einsetzen des Messers versehen sein.
Ein zweiter Aspekt der Erfindung richtet sich auf die Knopflochnähma
schine gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung, wobei der Nähgutpresser in
Abwärtsrichtung weg bewegt wird.
Gemäß der Knopflochnähmaschine in Übereinstimmung mit dem zweiten
Aspekt der Erfindung können die gleichen Effekte wie diejenigen im ersten
Aspekt der Erfindung erzielt werden, und weiterhin wird der Nähgutpresser
vom beweglichen Glied durch die Abwärtsbewegung weg bewegt, was die
normale Betätigung des Nähgutpressers während der Befestigung und Entfer
nung des beweglichen Gliedes sein soll. Daher braucht keine neue Vorrichtung
zur Bewegung des Nähgutpressers vorgesehen zu werden, so daß die Herstel
lungskosten der Nähmaschine reduziert werden können.
Ein dritter Aspekt der Erfindung ist auf die Knopflochnähmaschine ge
mäß dem ersten Aspekt der Erfindung gerichtet, wobei der Nähgutpresser in
horizontaler Richtung weg bewegt wird.
Gemäß der Knopflochnähmaschine in Übereinstimmung mit dem dritten
Aspekt der Erfindung lassen sich die nämlichen Effekte wie diejenigen bei dem
ersten Aspekt der Erfindung erzielen, und weiterhin wird in dem Falle, in wel
chem beispielsweise die Nähmaschine eine Vorrichtung zur Bewegung des
Nähgutpressers in einer horizontalen Richtung umfaßt, der Nähgutpresser
durch Benutzung der Vorrichtung während der Befestigung und Entfernung des
beweglichen Gliedes verschoben, so daß der Nähgutpresser von dem bewegli
chen Glied weg bewegt werden kann, und es braucht keine neue Vorrichtung
zur Bewegung des Nähgutpressers vorgesehen zu werden, so daß die Herstel
lungskosten der Nähmaschine verringert werden können.
Ein vierter Aspekt der Erfindung ist auf die Knopflochnähmaschine ge
mäß dem ersten Aspekt der Erfindung gerichtet und umfaßt weiterhin Nähgut
schneidantriebsmittel (ein Nähgutschneidmotor 85) zum elektrischen Antrei
ben des beweglichen Gliedes, wobei die Steuermittel dazu dienen, die Leitung
zu den Nähgutschneidantriebsmitteln zu unterbrechen und das bewegliche
Glied manuell zu veranlassen, vertikal beweglich zu werden.
Gemäß der Knopflochnähmaschine in Übereinstimmung mit dem vierten
Aspekt der Erfindung können die gleichen Effekte wie diejenigen im ersten
Aspekt der Erfindung erzielt werden, und weiterhin wird die Leitung zu den
Nähgutschneidantriebsmitteln unterbrochen, so daß das bewegliche Glied ma
nuell in vertikaler Richtung bewegt werden kann. Durch manuelle Verbringung
des beweglichen Gliedes nach unten während der Befestigung und Entfernung
des beweglichen Gliedes, kann daher die Befestigungsposition des beweglichen
Gliedes oder die Nähgutschneidposition bestätigt werden, so daß ein Knopf
loch mit hoher Präzision ausgebildet werden kann.
Ein fünfter Aspekt der Erfindung ist auf die Knopflochnähmaschine ent
sprechend dem dritten Aspekt der Erfindung gerichtet und umfaßt weiterhin
einen Vorschubschlitten (60), befähigt, mit einem darauf angeordneten Nähgut
in einer horizontalen Richtung bewegt zu werden, wobei der Nähgutpresser
einstückig mit dem Vorschubschlitten beweglich ist, und die Presserantriebs
mittel den Nähgutpresser in eine solche Position verschieben, daß er durch die
Bewegung des Vorschubschlittens von dem beweglichen Glied weg geht.
Gemäß der Knopflochnähmaschine in Übereinstimmung mit dem fünften
Aspekt der Erfindung können die gleichen Effekte wie diejenigen beim dritten
Aspekt der Erfindung erhalten werden, und weiterhin kann der Nähgutpresser
einstückig mit dem Vorschubschlitten zur Bewegung des Nähgutes bewegt
werden. Daher ist es nicht erforderlich, eine neue Vorrichtung zur Verschie
bung des Nähgutpressers während der Befestigung und Entfernung des be
weglichen Gliedes vorzusehen, so daß die Herstellungskosten der Nähmaschine
verringert werden können.
Ein sechster Aspekt der Erfindung richtet sich auf die Knopflochnähma
schine entsprechend dem ersten Aspekt der Erfindung und umfaßt weiterhin
Drehmittel (ein Drehmotor 84) zur axialen Verdrehung der Nadelstange, wobei
die Steuermittel einen Antriebsvorgang der Drehmittel steuern, um die Nadel
stange um etwa 180° zu verdrehen.
Gemäß der Knopflochnähmaschine in Übereinstimmung mit dem sech
sten Aspekt der Erfindung können die gleichen Effekte wie diejenigen beim er
sten Aspekt der Erfindung erhalten werden, und weiterhin wird die Nadel
stange um etwa 180° während der Befestigung und Entfernung des bewegli
chen Gliedes axial verdreht. Infolgedessen kann beispielsweise eine Bedie
nungsperson, die an der Vorderseite der Nähmaschine positioniert ist, d. h.
eine Bedienungsperson, die in einer Richtung entlang einer Nähgutvorschub
richtung arbeitet, einen Faden durch eine Nähnadel von dieser Seite von sich
selbst (ihr selbst) leiten, wenn der Faden durch die Nähnadel verläuft. Somit
kann eine Fadeneinführungsarbeit leicht ausgeführt werden.
Ein siebter Aspekt der Erfindung ist auf eine Knopflochnähmaschine ge
richtet, umfassend eine Nadelstange (40), die mit einer gehalterten Nähnadel
(41) beweglich ist, einen Nähgutpresser (70), der in einer vertikalen und in
einer horizontalen Richtung beweglich vorgesehen ist und dazu dient, die Nähe
einer Nähposition eines Nähgutes in einer absteigenden Position zu pressen,
Drehmittel (der Drehmotor 84) zum Verdrehen der Nadelstange, und Be
triebsmittel (eine Austauschmodustaste 90d) zum Ausgeben eines Befehlsi
gnals zur Verdrehung der Nadelstange durch die Drehmittel um etwa 180°,
wenn ein Nähfaden ausgewechselt wird, umfassend Steuermittel (die CPU 13)
zum Steuern der Drehmittel, um die Nadelstange um etwa 180° umzukehren,
jedes Mal wenn die Betriebsmittel betätigt werden.
Gemäß der Knopflochnähmaschine in Übereinstimmung mit dem siebten
Aspekt der Erfindung kann dann, wenn der Nähfaden ausgewechselt werden
soll, die Nadelstange jedesmal dann, wenn die Betriebsmittel betätigt werden,
um 180° umgekehrt werden. Daher kann die Nadelstange in eine Richtung
eingestellt werden, die einem Verfahren zur Auswechselung des Fadens ent
spricht, so daß die Fadenauswechselarbeit in wirksamer Weise durchgeführt
werden kann. Mehr im einzelnen: in dem Falle, in welchem das vordere Ende
eines neuen Nähfadens durch ein Nadelöhr hindurchgeleitet werden soll, um
den Nähfaden auszuwechseln, kann der Faden durchgeleitet werden, wobei die
Fadeneinführseite des Nadelöhrs in Richtung der Bedienungsperson eingestellt
ist. In dem Fall, in welchem ein neuer Faden an dem verbrauchten Faden an
gebunden wird, um den Nähfaden auszuwechseln, kann der Faden mit der ge
genüberliegenden Seite zur Fadeneinführseite des Nadelöhrs gezogen werden,
d. h. der Seite, auf welcher der gezogene Faden herauskommt und die zur Be
dienungsperson hin eingestellt ist. Somit kann der Faden leicht ausgetauscht
werden.
Ein achter Aspekt der Erfindung ist auf die Knopflochnähmaschine ge
mäß dem vierten Aspekt der Erfindung gerichtet, wobei ein Messeraufnehmer
und ein Nähgutschneidmesser abnehmbar vorgesehen sind, um vertikal ge
genüberliegend an einem Nähmaschinenarm und einem Nähmaschinenbett zu
sein, und wenigstens einer von dem Nähgutschneidmesser und dem Messer
aufnehmer vertikal bewegt wird, und Steuermittel einschließt (die CPU 13),
befähigt zur Unterbrechung der Leitung zum Nähgutschneidmotor und zur ma
nuellen Bewegung des Nähgutschneidmessers oder des Messeraufnehmers,
wenn das Nähgutschneidmesser oder der Messeraufnehmer entfernt und an
gebracht werden.
Gemäß der Knopflochnähmaschine in Übereinstimmung mit dem achten
Aspekt der Erfindung wird die Leitung zum Nähgutschneidmotor unterbrochen,
so daß das Nähgutschneidmesser oder der Messeraufnehmer manuell entfernt
werden können. Durch manuelle Veranlassung des Messerschneidmessers
oder des Messeraufnehmers, sich an eine wechselseitige Schließposition anzu
nähern, wenn das bewegliche Glied befestigt wird, ist es daher möglich, die
wechselseitige Positionsbeziehung mit dem Nähgutschneidmesser oder dem
Messeraufnehmer zu bestätigen, so daß ein Knopfloch mit hoher Präzision
ausgebildet werden kann.
Art und Weise zur Durchführung der Erfindung
Eine Knopflochnähmaschine 20 gemäß der Erfindung wird unten mit Be
zug auf die Zeichnungen beschrieben.
Wie in Fig. 1 und 4 dargestellt, gibt eine vertikale Richtung in der fol
genden Beschreibung die axiale Richtung einer Nadelstange 40 an, eine
Längsrichtung gibt eine Nähgutvorschubrichtung und eine Querrichtung gibt
eine Richtung senkrecht zur Längsrichtung in einer horizontalen Ebene an.
Wie in Fig. 1 und 5 dargestellt, umfaßt die Knopflochnähmaschine 20
(die nachstehend als eine "Nähmaschine 20" bezeichnet wird) einen Nähma
schinenrahmen 30, eine Nadelstange 40, Nähgutschneidmittel 50, einen Vor
schubschlitten 60, einen Nähgutpresser 70 und einen Antriebsteil 80 ein
schließlich verschiedener Betätiger, und eine Steuervorrichtung (Steuermittel)
10 dient dazu, die Antriebsvorgänge verschiedener Betätiger des Antriebsteils
80 zu steuern.
Der Nähmaschinenrahmen 30 wird schematisch gebildet von einem
Bettabschnitt 31, der die Gestalt eines etwa rechtwinkligen Kastens einnimmt,
einem längsweisen Zylinderteil 32, der nach oben von der Rückseite des Bett
abschnitts 31 absteht, und einem Nähmaschinenarm 33, der sich von der
Oberseite des längsweisen Zylinderteils 32 nach vorne erstreckt, der An
triebsteil 80 (ein Hauptspindelmotor 81, und ein X-Achsen-Motor 82, was wei
ter unten beschrieben werden wird) zum Antrieb verschiedener Mechanismen
(der Nadelstange 40, der Nähgutschneidmittel 50, des Vorschubschlittens 60
und des Nähgutpressers 70), welche die Nähmaschine 20 bilden, ist im Näh
maschinenrahmen 30 untergebracht. Da ein spezifisches Antriebsverfahren
verschiedener Mechanismen durch den Antriebsteil 80 eine an sich bekannte
Technik ist, unterbleibt eine detaillierte Beschreibung.
Die Nadelstange 40 ist am vorderen Endteil des Nähmaschinenarms 33
in einer vertikalen Richtung vorgesehen und haltert an ihrem unteren Endteil
eine Nähnadel 41 und ist vertikal einstückig mit der Nähnadel 41 beweglich, in
Querrichtung schwenkbar und axial verdrehbar.
Nähgutschneidmittel 50 sind vorgesehen zur Ausbildung eines Knopflo
ches an einem Nähgut und schließen ein: einen Messeraufnehmer 51, der ein
bewegliches Glied ist, und ein Nähgutschneidmesser 52, das ein ortsfestes
Nähgutschneidglied ist.
Der Messeraufnehmer 51 steht nach unten von der Unterflächenseite
des Nähmaschinenarms 33 ab und ist durch einen Nähgutschneidmotor 85, der
im Nähmaschinenarm 33 untergebracht ist, in einer vertikalen Richtung be
weglich.
Weiterhin sind eine Mehrzahl von Messeraufnehmern 51 vorbereitet ent
sprechend der Gestalt eines zu bildenden Knopfloches und können von der
Seite des Maschinenarms 33 entfernt und daran befestigt werden. Das Be
zugszeichen 51a bezeichnet eine Feststellschraube zum Fixieren des Messer
aufnehmers 51.
Das Nähgutschneidmesser 52 ist im Bettabschnitt 31 so vorgesehen,
daß es dem Messeraufnehmer 51 gegenüberliegt. In einem Zustand, in wel
chem ein Nähgut zwischen dem Messeraufnehmer 51 und dem Nähgut
schneidmesser 52 vorgesehen ist, wird der Messeraufnehmer 51 nach abwärts
verschoben und mit dem Nähgutschneidmesser 52 in Eingriff gebracht, so daß
ein Knopfloch mit einer vorbestimmten Form auf dem Nähgut ausgebildet wer
den kann.
Der Vorschubschlitten 60 ist eine Vorrichtung zur Bewegung des Näh
gutes in eine wahlweise Position in Längs- und Querrichtungen, wobei das
Nähgut auf der Schlittenoberfläche angeordnet ist.
Der Vorschubschlitten 60 hat die Gestalt eines dünnen rechtwinkligen
Kastens und ist an einen X-Achsen-Motor 82 und einen Y-Achsen-Motor 83
angekoppelt, was unten beschrieben werden wird, und die Steuervorrichtung
10 steuert die Antriebsvorgänge dieser Motoren, wodurch die Bewegung in die
wahlweise Position ausgeführt wird. Infolgedessen kann ein Knopfloch in der
vorbestimmten Position des auf dem Vorschubschlitten 60 angeordneten Näh
gutes ausgebildet werden, und es kann weiterhin eine Knopflochnaht gebildet
werden. Außerdem sind seitlich symmetrisch auf der Oberseite des Vorschub
schlittens 60 um die Achse der Nähmaschine herum, die sich in der Längs
richtung erstreckt (eine Linie in Längsrichtung, welche durch die vertikale Bahn
der Nähnadel 41 erstreckt) eine rechte Vorschubplatte 61 und eine linke Vor
schubplatte 62 vorgesehen.
Der Nähgutpresser 70 ist ein Glied, das einen rechten Nähgutpresser 71
und einen linken Nähgutpresser 72 einschließt und dazu dient, das Nähgut ge
gen den Vorschubschlitten 60 durch den rechten Nähgutpresser 71 und den
linken Nähgutpresser 72 anzudrücken und einstückig mit dem Vorschubschlit
ten 60 bewegt zu werden. Der rechte Nähgutpresser 71 und der linke Nähgut
presser 72 sind in Querrichtung gegenüberliegend um die Achse der Nähma
schine angeordnet und haben mit Bezug auf die Achse symmetrische Formen.
Daher wird in der nachfolgenden Beschreibung lediglich der rechte Nähgut
presser 71 erläutert.
Der rechte Nähgutpresser 71 schließt einen Presserarm 71a und einen
Presserschenkel 71b ein.
Der Presserarm 71a ist schwenkbar an einem Halteteil 63 abgestützt,
der am Vorschubschlitten 60 vorgesehen ist. Der Presserschenkel 71b, der ein
etwa rechtwinkliges Plattenglied ist, ist schwenkbar an einem der Enden des
Presserarms 71a gehaltert und am anderen Ende über eine Mehrzahl von
Kupplungsgliedern an einen Nähgutpresszylinder 86, der an der Unterseite des
Vorschubschlittens 60 vorgesehen ist, angekoppelt.
Durch Antreiben des Nähgutpresszylinders 86 kann dementsprechend
der rechte Nähgutpresser 71 in einer Ebene senkrecht zur Nähgutvorschubflä
che um eine Achse 63a verdreht werden.
Der Presserschenkel 71b legt sich auf der rechten Vorschubplatte 61 auf
der Oberseite des Nähgutvorschubschlittens 60 in einem solchen Zustand an,
daß der rechte Nähgutpresser 71 zu der untersten Seite hin bewegt wird, d. h.,
der Presserarm 71a wird im Gegenuhrzeigersinn um die Achse 63a in Fig. 2
verdreht.
Da der Nähgutpresser 70 eine solche Struktur hat, kann er sowohl linke
wie auch rechte Seiten eines Teils des Nähguts andrücken, in welchem ein
Knopfloch während der Bildung des Knopfloches ausgebildet werden soll, und
weiterhin kann er einstückig mit dem Nähgutvorschubschlitten 60 in einem
solchen Zustand bewegt werden, daß sowohl die linken wie auch rechten Sei
ten des so gebildeten Knopfloches während der Knopflochvernähung gepreßt
werden.
Der X-Achsen-Motor 82, der Y-Achsen-Motor 83, der Drehmotor 84 und
der Nähgutschneidmotor 85 sind mit einem X-Achsen-Ursprungsensor 82b,
einem Y-Achsen-Ursprungsensor 83b, einem Drehursprungsensor 84b und
einem Nähgutschneidursprungsensor 85b versehen, welche dazu dienen,
jeweils die Ursprungspositionen festzustellen, was hier nicht dargestellt ist.
Als nächstes wird der Aufbau der Steuervorrichtung 10 mit Bezug auf
das Blockdiagramm vom Fig. 5 beschrieben.
Die Steuervorrichtung 10 schließt ein ROM 11, ein RAM 12 und eine CPU
13 ein.
Eine Betriebstafel 90, ein Preßschalter 91 und ein Startschalter 92 sind
über eine Schnittstelle (I/F) 14 mit der Steuervorrichtung 10 verbunden, und
weiterhin sind verschiedene Betätiger des Antriebsteils 80 einschließlich des
Hauptspindelmotors 81, des X-Achsen-Motors 82, des Y-Achsen-Motors 83,
des Drehmotors (Drehmittel) 84, des Nähgutschneidmotors
(Nähgutschneidantriebsmittel 85) und des Nähgutpresszylinders 86 mit der
Steuervorrichtung 10 verbunden.
Ferner sind zwischen der Schnittstelle 14 und dem Hauptspindelmotor
81, dem X-Achsen-Motor 82, dem Y-Achsen-Motor 83, dem Drehmotor 84 und
dem Nähgutschneidmotor 85 eine Hauptspindelmotortreiberschaltung 82a,
eine X-Achsen-Motortreiberschaltung 82a, eine Y-Achsen-Motortreiberschal
tung 83a, eine Drehmotortreiberschaltung 84a und eine Nähgutschneidmotor
treiberschaltung 85a vorgesehen, und ein elektromagnetisches Ventil 86a zum
Antreiben des Nähgutschneidzylinders ist zwischen der Schnittstelle 14 und
dem Nähgutpresszylinder 86 vorgesehen.
Weiterhin sind mit der Steuervorrichtung 10 über die Schnittstelle 14 ein
X-Achsen-Ursprungsensor 82b, ein Y-Achsen-Ursprungsensor 83b, ein Drehur
sprungsensor 84b und ein Nähgutschneidursprungsensor 85b verbunden.
Das ROM 11 speichert ein Antriebssteuerprogramm zur Steuerung der
Antriebsvorgänge verschiedener Betätiger des Antriebsteils 80.
Das RAM 12 speichert eine Mehrzahl von Musterdaten, die unten
beschrieben werden, entsprechend jeder voreingestellten Stichform (Nähmus
ter), und speichert weiterhin die Musterdaten die gegebenenfalls durch die
Betriebstafel 9 geändert wurden.
Weiterhin speichert das RAM 12 zeitweise Daten (Stichdaten) betreffend
beispielsweise das Ausmaß des Nähgutvorschubs für einen Stich, welches von
der CPU 13 basierend auf dem Antriebssteuerprogramm berechnet wird.
Die Musterdaten zeigen eine Reihe eingestellter Daten an, die erforder
lich sind, um beispielsweise eine Knopflochnaht zu bilden, eine Nählänge und
die Anzahl der Stiche. Diese Daten können an der Betriebstafel 90 wahlweise
geändert werden.
Die CPU 13 berechnet Stichdaten einschließlich des Nähgutvorschub
ausmaßes und des Drehausmaßes einer Nadel in jeder Nadelstellung basierend
auf den eingestellten Musterdaten und dem Antriebssteuerprogramm. Basie
rend auf den Stichdaten wird der Antriebsvorgang jedes Motors über jede
Treiberschaltung gesteuert.
Weiterhin dient die CPU 13 dazu, die Antriebsvorgänge anderer Einzel
teile der Nähmaschine 20 steuern, beispielsweise eines Fadenschneiders und
eines Greifers, und zur Gewährleistung, ob oder ob nicht diese Einzelteile nor
mal betrieben werden, was nicht dargestellt ist.
Wie in Fig. 6 gezeigt, ist die Betriebstafel 90 mit einem Musternummer
betriebsteil 90a zur Auswahl und Darstellung einer Musternummer, bestimmt
für jedes Nähmuster, versehen, ferner mit einem Datenbetriebsteil 90b zur
Anzeige der Musterdaten eines ausgewählten Musters und zur Änderung der
Musterdaten falls notwendig, mit einer Vorbereitungstaste 90c zur Einstellung
verschiedener Daten betreffend die Knopflochnähung und zur anschließenden
Hervorbringung eines Vorbereitungszustandes, und mit einer Austauschmo
dustaste 90d, die ausgewählt werden soll, wenn der Messeraufnehmer 51 und
ein Faden S ausgewechselt werden.
Der Presserschalter 91 wird ausgewählt, wenn der Nähgutpresser 70
vertikal bewegt werden soll.
Der Startschalter 92 wird ausgewählt, wenn die Knopflochnähung aus
geführt werden soll.
Die Hauptspindelmotortreiberschaltung 81a ist zur Steuerung des An
triebsvorgangs des Hauptspindelmotors 81 vorgesehen, wodurch der An
triebsmechanismus der Nadelstange 40 und des Greifers gesteuert werden. Da
der Hauptspindelmotor 81 mit einem (nicht dargestellten) Detektor ausge
stattet ist, um eine Nadelposition festzustellen, kann die Nadelstange 60 syn
chron mit der Nadelposition bewegt werden, und die Nadelstange 40 und der
Greifer können verdreht werden basierend auf den Stichdaten, die, wie unten
noch beschrieben, von der CPU 13 berechnet werden.
Die X-Achsen-Motortreiberschaltung 82a und die Y-Achsen-Motortrei
berschaltung 83a sind zur Steuerung der Antriebsvorgänge des X-Achsenmo
tors 82 und des Y-Achsen-Motors 83 vorgesehen, wodurch die Bewegung der
Nadelstange 60 in X-Achsen-Richtung (eine Querrichtung) und in Y-Achsen-
Richtung (eine Längsrichtung) jeweils gesteuert werden.
Die Drehmotortreiberschaltung 84a ist zur Steuerung des Antriebsvor
gangs des Drehmotors 84 vorgesehen, um die Nadelstange 40 und den Greifer
zu verdrehen, wenn radial ein Stich gebildet wird, beispielsweise der Augenab
schnitt einer Augenknopflochnaht.
Die Nähgutschneidmotortreiberschaltung 85a ist zur Steuerung des An
triebsvorganges des Nähgutschneidmotors 85 vorgesehen, wodurch der Mes
seraufnehmer 51 vertikal bewegt wird. Die Treiberschaltung 85a empfängt von
der CPU 13 ein Motorstromausschalt-Ausgangssignal und unterbricht (schaltet
aus), einen Strom, der dem Nähgutschneidmotor 85 zugeführt werden soll.
Falls der dem Nähgutschneidmotor 85 zuzuführende Strom auf diese Weise
unterbrochen ist, kann der mit dem Nähgutschneidmotor 85 gekoppelte Mes
seraufnehmer 51 manuell in vertikaler Richtung verschoben werden.
Wie in Fig. 1 bis 4 dargestellt, ist ein Drehknopf 87 vorgesehen, um zu
dieser Zeit den Messeraufnehmer 51 vertikal zu verschieben, und kann den
Messeraufnehmer 51 vertikal durch manuelle Verdrehung bewegen, wenn er
mit dem Messeraufnehmer 51 durch einen Kupplungsmechanismus, der nicht
dargestellt ist, gekuppelt ist, und der dem Nähgutschneidmotor 85 zuzufüh
rende Strom ist abgeschaltet.
Als nächstes wird mit Bezug auf die in Fig. 7 und 8 dargestellten Fluß
diagramme ein Verfahren zur Steuerung der Nähmaschine über die Steuervor
richtung 10 gemäß dem Ausführungsbeispiel beschrieben.
Zuallererst werden in einem in Fig. 7 dargestellten Hauptablauf ver
schiedene Daten, die für die Knopflochnähung erforderlich sind, durch den
Musternummerbetriebsteil 90a und den Datenbetriebsteil 90b in der Betriebs
tafel 90 eingestellt (Schritt S100).
Als nächstes wird die Betätigung der Vorbereitungstaste 90c überwacht
(Schritt S101). Wenn die Vorbereitungstaste 90c EIN geschaltet ist (JA), wird
der Nähgutpresser 70 nach unten verbracht und legt sich an die Oberseite des
Nähgutvorschubschlittens 60 an (S102), und der Vorgang läuft zum Schritt
S103 weiter. Bei NEIN kehrt der Vorgang zum Schritt S100 zurück, in welchem
Daten erneut eingestellt werden und ein Bereitstellungszustand hervorge
bracht wird, bis die Vorbereitungstaste 90c auf EIN geschaltet wird.
Im Schritt S103 wird ein Ursprung wiedereingenommen, um über die
Ursprungsensoren die Ursprungspositionen des Nähgutvorschubschlittens 60,
der Nadelstange 40, des Greifers und des Messeraufnehmers 51 festzustellen.
Dann wird der Vorschubschlitten 60 in eine sogenannte Einstellposition
verschoben, die nach vorne hin so eingestellt ist, daß das Nähgut im Schritt
S104 leicht auf dem Vorschubschlitten 60 eingestellt werden kann, und der
Nähgutpresser 70 wird im Schritt S105 angehoben. In diesem Zustand ist der
Messeraufnehmer 51 in einer aufsteigenden Position plaziert, wenn die Näh
maschine 20 von der in Fig. 1 dargestellten Seite aus betrachtet wird, und der
Presserarm 71a, des Nähgutpressers 70 ist über dem Messeraufnehmer 51
angeordnet, insbesondere der Fixierschraube 51a.
Im Schritt S106 geht der Vorgang in dem Falle, in welchem die Betäti
gung der Austauschmodustaste 90d überwacht wird, d. h., die Austauschmo
dustaste 90d nicht auf EIN (NEIN) geschaltet ist, zum Schritt S108 weiter,
wenn es nicht notwendig ist, eine Nähgutschneidbasis oder die Nähnadel 41
auszuwechseln. Bei JA, d. h., wenn die Austauschmodustaste 90d auf EIN ge
schaltet ist, geht der Prozeß weiterhin zu einem Austauschmodusteilprogramm
über, das in Fig. 8 dargestellt ist (Schritt S107).
Im Austauschmodusteilprogramm wird, wie in Fig. 2 dargestellt, der
Nähgutpresser 70 zunächst nach unten verbracht (Schritt S200) und der Vor
schubschlitten 60 wird in eine rückwärts eingestellte Ursprungsposition ver
schoben, und weiterhin werden die Nadelstange 40 und der Greifer von der
Ursprungsposition aus um etwa 180° verdreht (Schritt S201), und der Strom
des Nähgutschneidmotors 85 wird auf AUS geschaltet (S202). Dann wird die
Betätigung der Austauschmodustaste 90d überwacht (Schritt S203).
Mittlerweile wechselt eine Bedienungsperson die Nähnadel 41 und den
Nähfaden S zusammen mit dem Messeraufnehmer 51 aus. Da der Strom des
Nähgutschneidmotors 85 nicht ausgeschaltet ist, kann der Messeraufnehmer
51 in der ansteigenden Position durch manuelles Verdrehen des Drehknopfes
87 manuell vertikal verschoben werden, so daß die Befestigungsposition des
Messeraufnehmers 51 oder die Nähgutschneidposition bestätigt werden kann.
Falls die Bedienungsperson wünscht, die Richtung der Nadelstange 40
wieder zu verdrehen, so daß sie einem gewünschten Verfahren zum Auswech
seln eines Nähfadens während des Endes der Austauscharbeit entspricht, wird
die Austauschmodustaste 90d im Schritt S203 auf EIN geschaltet. Weiterhin
wird in dem Falle, in dem die Richtung der Nadelstange 40 nicht verdreht zu
werden braucht, die Austauschmodustaste 90d nicht auf EIN geschaltet und
der Vorgang geht zum Schritt S207 weiter.
Im Schritt S204 wird festgestellt, ob die Nadelstange 40 in der Ur
sprungsposition plaziert ist oder nicht.
Wenn die Nadelstange 40 in der Ursprungsposition plaziert ist (JA), wird
die Nadelstange 40 axial um etwa 180° verdreht (Schritt S205). Wenn die Na
delstange 40 nicht in der Ursprungsposition plaziert ist sondern in einer um
180° verdrehten Position (NEIN), wird die Nadelstange 40 in die Ursprungspo
sition (Schritt S206) verdreht, vergleiche Fig. 3.
Somit wird jedesmal wenn die Austauschmodustaste 90d im Schritt
S203 auf EIN geschaltet ist, ein Steuersignal zur Umkehrung der Nadelstange
40 um etwa 180° ausgegeben, so daß die Nadelstange 40 um 180° umgekehrt
wird. Infolgedessen kann die Bedienungsperson die Nähnadel 41 rasch austau
schen oder den Faden S auswechseln.
Im Schritt S207 wird die Betätigung der Vorbereitungstaste 90c über
wacht. Wenn die Vorbereitungstaste 90c nicht auf EIN geschaltet ist, kehrt der
Vorgang zum Schritt S203 zurück, in welchem ein Bereitstellungszustand her
vorgebracht wird, bis die Vorbereitungstaste 90c auf EIN geschaltet ist.
Wenn die Vorbereitungstaste 90c auf EIN geschaltet ist, wird dem
Nähgutschneidmotor 85 ein Strom zugeführt (Schritt S208) und eine Ur
sprungsposition wird vom Messeraufnehmer 51 nach dem Austausch wieder
eingenommen (Schritt S209).
Dann wird der Vorschubschlitten 60 wieder in die eingestellte Position
verschoben, und die Nadelstange 40 und der Greifer werden in die Ursprungs
positionen verdreht (Schritt S210). Wenn die Nadelstange 40 und der Greifer
im Schritt S210 in die Ursprungspositionen eingestellt sind, werden sie nicht
verdreht.
Hierauf wird der Nähgutpresser 70 angehoben (Schritt S211), so daß
das Austauschmodusteilprogramm beendet ist und der Vorgang dann zu,
Schritt S106 zurückkehrt.
Wenn, wie oben beschrieben, die Austauschmodustaste 90d im Schritt
S106 nicht auf EIN geschaltet ist, wird im Schritt S108 die Betätigung des
Presserschalters 91 überwacht. Wenn der Presserschalter 91 nicht auf EIN ge
schaltet ist, läuft der Vorgang zum Schritt S106 weiter, in welchem der Bereit
stellungszustand hervorgebracht wird, bis der Presserschalter 91 auf EIN ge
schaltet wird. Wenn der Presserschalter 91 auf EIN geschaltet ist, wird der
Nähgutpresser 70 nach unten verbracht, um das Nähgut gegen die Presserba
sis zu drücken (Schritt S109). Vor diesem Zeitpunkt wird das Nähgut in einer
eingestellten Stellung auf dem Vorschubschlitten 60 angeordnet.
Wenn das Nähgut zu diesem Zeitpunkt zurückgestellt werden soll, wird
im Schritt S110 der Presserschalter 91 auf EIN geschaltet, der Nähgutpresser
70 wird angehoben (Schritt S111), und der Vorgang kehrt zum S106 zurück.
Wenn der Presserschalter 91 im Schritt S110 nicht auf EIN geschaltet
ist, wird die Betätigung des Startschalters 92 überwacht (Schritt S112).
Wenn der Startschalter 92 im Schritt S112 nicht eingeschaltet wird,
kehrt der Vorgang zum Schritt S110 zurück, in welchem ein Bereitstellungszu
stand hervorgebracht wird, bis der Startschalter 92 eingeschaltet wird. Wenn
der Startschalter 92 auf EIN geschaltet ist, wird der Messeraufnehmer 51 nach
unten verbracht, um ein Knopfloch auf einem Nähgut auszubilden, das gegen
den Vorschubschlitten 60 gepreßt ist, und um einen Knopflochnähvorgang
auszuführen (Schritt S113). Nachdem der Knopflochnähvorgang abgeschlos
sen ist, kehrt der Vorgang zum Schritt S114 zurück. Im Schritt S114 wird, da
der Vorschubschlitten 60, die Nadelstange 40 und der Greifer in Positionen zu
gegen sind, in welchen der Knopflochnähvorgang abgeschlossen ist, der Vor
schubschlitten in eine Einstellposition verschoben, und die Nadelstange 40 und
der Greifer werden in ihre Ursprungspositionen bewegt.
Dann wird der Nähgutpresser 70 angehoben (Schritt S115) und der
Vorgang kehrt zum Schritt S106 zurück.
Auf diese Weise werden eine Reihe von Steuervorgängen der Steuer
vorrichtung der Nähmaschine beendet.
Wenn gemäß der Knopflochnähmaschine 20 in Übereinstimmung mit
dem Ausführungsbeispiel der Messeraufnehmer 51 ausgetauscht werden soll,
wird die Austauschmodustaste 90d, einfach auf EIN geschaltet, so daß sich der
Nähgutpresser 70 nach abwärts bewegt, d. h. in eine Position, in welcher der
Nähgutpresser dem Messeraufnehmer 51, insbesondere der Fixierschraube
51a, von einer Seitenfläche her gesehen, nicht überlagert ist, der Vorschub
schlitten 60 wird in die Ursprungsposition bewegt, und der Nähgutpresser 70,
der auf dem Vorschubschlitten 60, vorgesehen ist, wird in einer solchen Rich
tung verschoben, daß er sich vom Messeraufnehmer 51 entfernt. Dement
sprechend wird der Nähgutpresser 70 während der Auswechslung des Messer
aufnehmers 51 nicht zu einem Hindernis, so daß der Auswechselvorgang leicht
ausgeführt werden kann.
Weiterhin wird der Nähgutpresser 70 nach unten verbracht und in die
Ursprungsposition des Vorschubschlittens 60 verschoben, so daß der Nähgut
presser 70 in eine solche Position verschoben wird, daß er sich von der Näh
nadel 41 entfernt. Infolgedessen kann eine Fadenauswechselarbeit und eine
Fadendurchleitarbeit leicht ausgeführt werden.
Ferner ist es nicht erforderlich, eine neue Vorrichtung zur Verschiebung
des Nähgutpressers 70 vorzusehen, und es ist möglich, den Nähgutpresser 70
vom Messeraufnehmer 51 durch Benutzung des allgemeinen Vorschubschlit
tens 60 zu entfernen, der bei einer normalen Knopflochnähmaschine vorgese
hen ist. Dementsprechend können die Herstellungskosten der Nähmaschine
reduziert werden.
Weiterhin wird die Nadelstange 40 um etwa 180° durch die Einschalt
betätigung der Austauschmodustaste 90 im Hauptprogramm axial verdreht.
Dementsprechend kann die Bedienungsperson, die gewöhnlich vor der Nähma
schine 20 Aufstellung nimmt, beispielsweise den Faden S von dieser Seite her
durch die Nähnadel 41 leiten. Infolgedessen kann die Fadenauswechselarbeit
leicht ausgeführt werden.
Ferner kann die Nadelstange 40 axial um etwa 180° bei jeder Einschalt
betätigung der Austauschmodustaste 90d im Austauschmodusteilprogramm
umgekehrt werden. Dementsprechend wird in einem Zustand, in dem der ver
wendete Faden S während der Auswechslung des Fadens S durch die Nähnadel
41 geleitet wird, beispielsweise die Nähe eines Fadenstückes auf dem Weg des
Fadens S abgeschnitten, der abgeschnittene Teil wird an das Ende eines neuen
Nähfadens S angebunden und ein Ende auf der anderen Seite des abgeschnit
tenen Teils des benutzten Fadens S wird angezogen. Auch in dem Falle, indem
der neue Faden S nicht durch die Nähnadel 41 geleitet werden soll, wird infol
gedessen die Nähnadel 41 in einer gewünschten Richtung verdreht, so daß
beispielsweise eine solche Richtung, daß der Nähfaden S leicht gezogen wird,
eingestellt werden kann (eine Richtung eines Pfeiles A in Fig. 3). Somit kann
die Durchführbarkeit der Fadenauswechselarbeit verbessert werden.
Ferner kann durch Ausschalten des Stromes des Nähgutschneidmotors
85 der Messeraufnehmer 41 in vertikaler Richtung manuell verschoben wer
den. Daher ist es möglich, die Position des Nähgutschneidmessers 52 zu be
stätigen und ein Knopfloch mit hoher Präzision auszubilden, indem der Messer
aufnehmer 51 beispielsweise manuell nach unten in eine Position dicht bei dem
Nähgutschneidmesser 52 gebracht wird.
Während ferner die Knopflochnähmaschine 20 den Vorschubschlitten 60
umfaßt und der Nähgutpresser 70 im Ausführungsbeispiel zusammen mit dem
Vorschubschlitten 60 verschoben wird, sind sie nicht beschränkt und der Vor
schubschlitten 60 braucht nicht notwendigerweise immer vorgesehen zu wer
den. In diesem Falle wird der Nähgutpresser 70 während des Austausches des
Messeraufnehmers 51 nach abwärts bewegt, so daß die Durchführbarkeit der
Austauscharbeit verbessert werden kann.
Während weiterhin im Ausführungsbeispiel der Fall beschrieben wurde,
in welchem der Messeraufnehmer 51 als das bewegliche Glied und das Näh
gutschneidmesser 52 als das ortsfeste Glied vorgesehen sind, ist es nicht dar
auf beschränkt, sondern es können auch das Nähgutschneidmesser 52 als be
wegliches Glied und der Messeraufnehmer 51 als ortsfestes Glied vorgesehen
werden.
Wenn außerdem die Nadelstange 40 um 180° jedesmal, wenn die Aus
tauschmodustaste 90d betätigt ist, umgekehrt wird, wenn der Nähgutpresser
70 während der Auswechslung des Messeraufnehmers 51 nach unten ver
bracht wird und der Vorschubschlitten 60 ferner in die Ursprungsposition ver
schoben wird oder die Leitung zum Nähgutschneidmotor 85 unterbrochen wird,
sind sie (hierauf) nicht beschränkt, sondern die Nadelstange 40 kann in einfa
cher Weise jedesmal, wenn die Austauschmodustaste 90d betätigt wird, um
180° umgekehrt werden, ohne den Nähgutpresser 70 und den Nähgutschlitten
60 zu bewegen und die Leitung zum Nähgutschneidmotor 85 zu unterbrechen.
Während außerdem der Nähgutpresser 70 während der Auswechslung
des Messeraufnehmers 51 nach unten verbracht wird und der Vorschubschlit
ten 60 ferner in die Ursprungsposition verschoben wird, sind sie (hierauf) nicht
beschränkt, sondern der Messeraufnehmer 51 kann beispielsweise in vertikaler
Richtung durch Ausschalten des Stromes zum Nähgutschneidmotor 85 ohne
Verschiebung des Nähgutpressers 70 des Vorschubschlittens 60 manuell be
weglich sein, und es ist auch möglich, einen solchen Aufbau zu haben, daß die
Nadelstange 40 in diesem Fall verdreht werden kann.
Bei der Knopflochnähmaschine gemäß der Erfindung kann weiterhin ir
gendeine Reihenfolge des Knopflochnähvorganges Anwendung finden. Mit an
deren Worten ist es auch möglich, ein sogenanntes "früheres Messer" anzu
wenden, welches am Knopfloch an einem Nähgut ausbildet und dann den
Knopflochstich um das Knopfloch herum auszuführen, oder ein späteres Mes
ser, wobei den Knopflochstich im vorbestimmten Abschnitt des Nähgutes aus
geführt und dann erst das Knopfloch gebildet wird.
Ferner ist das Verfahren zur Steuerung der Knopflochnähmaschine 20
durch die Steuervorrichtung 10 nicht auf das Ausführungsbeispiel der Erfin
dung beschränkt sondern kann ohne Abweichung vom Erfindungsbereich ge
ändert werden.
Effekt der Erfindung
Wenn gemäß der Knopflochnähmaschine in Übereinstimmung mit dem
ersten Aspekt der Erfindung das bewegliche Glied in der aufsteigenden Position
befestigt oder entfernt werden soll, steuern die Steuermittel den Antriebsvor
gang der Presserantriebsmittel, um den Nähgutpresser in eine solche Position
zu verschieben, daß er sich vom beweglichen Glied entfernt. Daher wird der
Nähgutpresser nicht zu einem Hindernis während der Auswechslung des be
weglichen Gliedes, so daß der Auswechselvorgang leicht ausgeführt werden
kann.
Gemäß der Knopflochnähmaschine in Übereinstimmung mit dem zweiten
Aspekt der Erfindung können die gleichen Effekte wie diejenigen unter dem
ersten Aspekt der Erfindung erreicht werden, und weiterhin wird der Nähgut
presser von dem beweglichen Glied durch die Abwärtsbewegung weg bewegt,
welche während der Befestigung und der Abnahme des beweglichen Gliedes
die normale Betätigung des Nähgutpressers ist. Daher muß keine neue Vor
richtung zur Bewegung des Nähgutpressers vorgesehen werden, so daß die
Herstellungskosten der Nähmaschine reduziert werden können.
Gemäß der Knopflochnähmaschine in Übereinstimmung mit dem dritten
Aspekt der Erfindung können die gleichen Effekte wie diejenigen beim ersten
Aspekt der Erfindung erzielt werden, und weiterhin wird in dem Falle, in wel
chem die Nähmaschine beispielsweise eine Vorrichtung zur Bewegung des
Nähgutpressers in eine horizontale Richtung besitzt, der Nähgutpresser durch
Benutzung der Vorrichtung während der Befestigung und Abnahme des be
weglichen Gliedes verschoben, so daß der Nähgutpresser vom beweglichen
Glied entfernt werden kann und keine neue Vorrichtung für die Verschiebung
des Nähgutpressers vorgesehen werden muß, so daß die Herstellungskosten
der Nähmaschine verringert werden können.
Gemäß der Knopflochnähmaschine in Übereinstimmung mit dem vierten
Aspekt der Erfindung können die gleichen Effekte wie diejenigen bei dem er
sten Aspekt der Erfindung erhalten werden, und weiterhin wird die Leitung zu
den Nähgutschneidantriebsmitteln hin unterbrochen, so daß das bewegliche
Glied manuell in vertikaler Richtung verschoben werden kann. Durch manuelle
Verbringung des beweglichen Gliedes nach unten kann daher die Befesti
gungsposition des beweglichen Gliedes oder die Nähgutschneidposition bestä
tigt werden, so daß ein Knopfloch mit hoher Präzision ausgebildet werden
kann.
Gemäß der Knopflochnähmaschine in Übereinstimmung mit dem fünften
Aspekt der Erfindung können die gleichen Effekte wie diejenigen unter dem
dritten Aspekt der Erfindung erzielt werden, und weiterhin kann der Nähgut
presser einstückig mit dem Vorschubschlitten zur Verschiebung des Werkstüc
kes bewegt werden. Infolgedessen ist es nicht nötig, eine neue Vorrichtung zur
Verschiebung des Nähgutpressers während der Befestigung und Abnahme des
beweglichen Gliedes vorzusehen, so daß die Herstellungskosten der Nähma
schine verringert werden können.
Gemäß der Knopflochnähmaschine in Übereinstimmung mit dem sech
sten Aspekt der Erfindung können die gleichen Effekte wie diejenigen beim er
sten Aspekt der Erfindung erhalten werden, und weiterhin wird die Nadel
stange während der Befestigung und Entfernung des beweglichen Gliedes um
etwa 180° axial verdreht. Infolgedessen kann beispielsweise eine Bedienungs
person, die an der Vorderseite der Nähmaschine Aufstellung genommen hat,
d. h. eine Bedienungsperson, die in einer Richtung entlang einer Nähgutvor
schubrichtung arbeitet, einen Faden durch eine Nähnadel von dieser Seite von
sich selbst (ihr selbst) leiten, wenn der Faden durch die Nähnadel geleitet wird.
Somit kann eine Fadeneinleitarbeit leicht durchgeführt werden.
Gemäß der Knopflochnähmaschine in Übereinstimmung mit dem siebten
Aspekt der Erfindung, kann, wenn der Nadelfaden ausgewechselt werden soll,
die Nadelstange jedesmal wenn die Betätigungsmittel betätigt sind um 180°
umgekehrt werden. Daher kann die Nadel in einer Richtung eingestellt werden,
die einem Verfahren zur Auswechslung des Fadens entspricht, so daß die Fa
denaustauscharbeit in wirksamer Weise ausgeführt werden kann. Mehr in ein
zelnen kann in dem Falle, in welchem das Vorderende eines neuen Nähfadens
durch eine Nadelöhröffnung geleitet werden soll, um den Nähfaden auszu
wechseln, der Faden eingeleitet werden, wobei die Fadeneinsetzseite der
Nadelöhröffnung in die Richtung der Bedienungsperson eingestellt ist. In dem
Falle, in welchem ein neuer Faden an den verbrauchten Faden angebunden
wird, um den Nähfaden auszutauschen, kann der Faden gezogen werden, wo
bei die der Fadeneinsetzseite der Nadelöhröffnung gegenüberliegende Seite,
das ist die Seite, an welcher der gezogene Faden herauskommt, zur Richtung
der Bedienungsperson hin eingestellt werden. Auf diese Weise kann der Faden
leicht ausgewechselt werden.
Gemäß der Knopflochnähmaschine in Übereinstimmung mit dem achten
Aspekt der Erfindung können die gleichen Effekte wie diejenigen beim vierten
Aspekt der Erfindung erhalten werden, und weiterhin wird die Leitung zum
Nähgutschneidmotor unterbrochen, so daß das Nähgutschneidmesser oder der
Messeraufnehmer manuell verschoben werden können. Daher ist es durch
manuelle Veranlassung des Nähgutschneidmessers oder des Messeraufneh
mers, sich aufwärts an eine wechselseitige Schließposition anzunähern, wenn
das bewegliche Glied befestigt wird, möglich, die wechselseitige Positionsbe
ziehung mit dem Nähgutschneidmesser oder dem Messeraufnehmer zu bestä
tigen, so daß ein Knopfloch mit hoher Präzision ausgebildet wird.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Fig. 1 ist eine Seitenansicht mit der Darstellung des Hauptteils einer
Nähmaschine gemäß einem Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 ist eine Seitenansicht mit der Darstellung des Hauptteils der Näh
maschine gemäß dem Ausführungsbeispiel,
Fig. 3 ist eine Seitenansicht mit der Darstellung des Hauptteils der Näh
maschine gemäß dem Ausführungsbeispiel,
Fig. 4 ist eine Vorderansicht mit der Darstellung des Hauptteils der
Nähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung des Aufbaus der Näh
maschine,
Fig. 6 ist ein Diagramm mit der Darstellung einer Betriebstafel,
Fig. 7 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung eines Verfahrens zur
Steuerung der Nähmaschine,
Fig. 8 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung des Verfahrens zur
Steuerung der Nähmaschine, und
Fig. 9 ist eine Seitenansicht mit der Darstellung des Hauptteils eines all
gemeinen Nähgutpressers und eines Nähgutvorschubschlittens.
Beschreibung der Bezugsziffern und Zeichen
10
Steuermittel (CPU)
20
Knopflochnähmaschine
33
Nähmaschinenarm
40
Nadelstange
41
Nähnadel
50
Nähgutschneidmittel
51
Messeraufnehmer
52
Nähgutschneidmesser
60
Vorschubschlitten
70
Nähgutpresser
82
X-Achsen-Motor
83
Y-Achsen-Motor
84
Drehmittel (Drehmotor)
85
Nähgutschneidantriebsmittel (Nähgutschneidmotor)
86
Nähgutpresszylinder
90
d Betriebsmittel (Austauschmodustaste)