[go: up one dir, main page]

DE10115384A1 - Zyklus-Nähmaschine - Google Patents

Zyklus-Nähmaschine

Info

Publication number
DE10115384A1
DE10115384A1 DE10115384A DE10115384A DE10115384A1 DE 10115384 A1 DE10115384 A1 DE 10115384A1 DE 10115384 A DE10115384 A DE 10115384A DE 10115384 A DE10115384 A DE 10115384A DE 10115384 A1 DE10115384 A1 DE 10115384A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
sewing
thread
drive
lifting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10115384A
Other languages
English (en)
Inventor
Takayuki Shiina
Yasushi Kakizaki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Juki Corp
Original Assignee
Juki Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Juki Corp filed Critical Juki Corp
Publication of DE10115384A1 publication Critical patent/DE10115384A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B19/00Programme-controlled sewing machines
    • D05B19/02Sewing machines having electronic memory or microprocessor control unit
    • D05B19/12Sewing machines having electronic memory or microprocessor control unit characterised by control of operation of machine
    • D05B19/14Control of needle movement, e.g. varying amplitude or period of needle movement
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/12Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for fastening articles by sewing
    • D05B3/14Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for fastening articles by sewing perforated or press buttons
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/06Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for sewing buttonholes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B65/00Devices for severing the needle or lower thread
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B65/00Devices for severing the needle or lower thread
    • D05B65/06Devices for severing the needle or lower thread and for disposing of the severed thread end ; Catching or wiping devices for the severed thread
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/30Details
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B73/00Casings
    • D05B73/04Lower casings
    • D05B73/12Slides; Needle plates
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2207/00Use of special elements
    • D05D2207/05Magnetic devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Abstract

Gegenstand der Erfindung DOLLAR A Ein Gegenstand der Erfindung ist es, eine Zyklus-Nähmaschine zu vermitteln, in welcher ein Fadenschneidvorgang lediglich unabhängig von der Nähgutklemmeinrichtung ausgeführt wird, wenn er benötigt wird. DOLLAR A Aufbau DOLLAR A Eine Einzelfaden-Kettenstich-Nähmaschine 100 schließt Fadenschneidmittel mit einem beweglichen Messer 13 etc., einen Klemmenhubhebel 5 zum Anheben eines Klemmenmechanismus 7 zum Pressen eines Nähgutes, einen Antriebsarm 4, der die Schneidmittel und den Hubhebel 5 veranlaßt, entsprechend der Bewegungsposition in einer Richtung des Armes 4 betätigt zu werden, und einen Antriebselektromagneten 1 ein. Der Arm 4 wird nacheinander aus einer Bereitschaftsstellung in eine Schneidendposition (eine Hubstartposition) und in eine Hubendposition verschoben, wenn er sich in einer Richtung bewegt. Die Maschine schließt ferner eine CPU 53 zur Steuerung des Arbeitsverhältnisses des Stromes ein, der dem Elektromagneten 1 zugeführt wird, so daß der Arm 4 in der Hubstartposition stehenbleiben kann.

Description

Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zyklus-Nähma­ schine, welche eine Fadenschneideinrichtung und eine Nähgut­ klemmeinrichtung hat.
Beschreibung des verwandten Standes der Technik
Es ist eine Zyklus-Nähmaschine bekannt, die eine Faden­ schneideinrichtung mit Messern und eine Nähgutklemmeinrich­ tung zum Pressen eines Nähguts während der Vernähung ein­ schließt, wobei die Fadenschneideinrichtung und die Nähgut­ klemmeinrichtung von einer gemeinsamen Antriebsquelle ange­ trieben sind. Bei einer solchen Nähmaschine werden am Ende einer Zyklusvernähung ein Fadenschneidvorgang durch die Fa­ denschneideinrichtung und eine Nähgutklemmenhubbewegung durch die Nähgutklemmeinrichtung durch Antreiben der Antriebsquelle kontinuierlich ausgeführt.
Probleme, die von der Erfindung gelöst werden sollen
Beim Nähvorgang unter Verwendung einer solchen Zyklus-Nähmaschine folgt auf eine erste Zyklusvernähung manchmal kontinuierlich eine zweite Zyklusvernähung. Wenn beispiels­ weise ein vier Löcher aufweisender Knopf BT, wie in Fig. 6 dargestellt, auf ein Nähgut aufgenäht wird, wird zunächst die Naht S1 zwischen zwei Löchern gebildet und anschließend wird die Naht S2 zwischen den beiden anderen Löchern erzeugt. Wenn die Nähte S1 und S2 kontinuierlich ausgebildet werden, er­ scheint zwischen den Nähten ein Überkreuzfaden x. Wenn das Auftreten dieses Überkreuzfadens x unerwünscht ist, wird der Überkreuzfaden x nach der Ausbildung der Naht S1 abgeschnit­ ten, und anschließend wird die Naht S2 erzeugt.
Wenn jedoch die Fadenabschneidung nach Ausbildung der Naht S1 durch die herkömmliche Zyklusmaschine ausgeführt wird, wird auch die Nähgutklemmeinrichtung sukzessive auf­ wärts bewegt, um das Nähgut zu entfernen, so daß hierdurch das Problem auftritt, daß die Startposition der nächsten Naht aus einer gewünschten Position heraus verschoben wird.
Insbesondere bei einer Zyklus-Nähmaschine, bei der die Nähgutklemmeinrichtung ein Nähgut mit einem darauf gehaltenen Knopf preßt, veranlaßt die Hubbewegung der Nähgutklemmein­ richtung das Nähgut dazu, zusammen mit dem Knopf angehoben zu werden, wodurch ein weiteres Problem entsteht, wenn die Klemmeinrichtung wieder abgesenkt wird, so daß der Knopf ver­ schoben und/oder das Nähgut übereinandergefaltet wird. Als ein Ergebnis treten Störungen, beispielsweise ein Nadelbruch manchmal im Zeitpunkt des nächsten Nähvorgangs auf. Infolge­ dessen war zum Anheben der Klemmeinrichtung eine längere Zy­ kluszeit erforderlich, und die Produktivität wurde herabge­ setzt.
Es ist daher ein Gegenstand der Erfindung, die Produkti­ vität bei Anwendung einer Zyklus-Nähmaschine zu erhöhen, bei welcher eine Fadenschneideinrichtung und eine Nähgutklemmein­ richtung von einer gemeinsamen Antriebsquelle angetrieben sind, durch Ausführung des Fadenschneidvorgangs lediglich ohne Antrieb einer Nähgutklemmeinrichtung nach Beendigung eines Zyklusnähvorgangs.
Mittel zur Lösung der Probleme
Zur Lösung der oben erwähnten Probleme sieht die Erfin­ dung eine Zyklus-Nähmaschine (Einzelfaden-Kettenstich-Nähma­ schine 100) vor, die aufweist: Fadenschneidmittel (Fadenschneidhebel 6, Verbindungshebel 8, erster Verbindungs­ arm 10, zweiter Verbindungsarm 11, bewegliches Messer 13 und stationäres Messer 14) zum Schneiden eines Fadens und Klem­ menhubmittel (Hubhebel 5) zum Anheben einer Nähgutklemmenein­ richtung (Klemmechanismus 7) für ein freizugebendes gepreßtes Nähgut.
In einem ersten Aspekt der Erfindung schließt die Ma­ schine ein: ein Antriebsglied (Antriebsarm 4), der sowohl mit den Fadenschneidmitteln als auch den Klemmenhubmitteln ver­ bunden ist, um diese beiden Mittel entsprechend der Bewe­ gungsposition des Antriebsgliedes zu bewegen, und ein An­ triebsmittel (Antriebselektromagnet 1) zum Antreiben des An­ triebsgliedes in einer Richtung. Das Antriebsglied bewegt sich in einer Richtung aus einer Bereitschaftsstellung in eine Schneidstartposition, um das Schneiden durch die Schneidmittel zu starten, in eine Schneidendposition, um das Schneiden durch die Schneidmittel zu beenden, in eine Hub­ startposition, um das Anheben der Nähgutklemmeinrichtung durch die Hubmittel zu starten, und in eine Hubendposition, um das Anheben der Nähgutklemmeinrichtung durch die Hubmittel zu beenden. Die Maschine schließt weiterhin Steuermittel (CPU 53) ein zur Steuerung der Antriebsmittel derart, daß es er­ möglicht ist, das Antriebsglied in die Position zwischen der Schneidendposition und der Hubstartposition zu bewegen und dort abzustoppen.
Unter dem ersten Aspekt der Erfindung werden der Schneidvorgang und der Anhebevorgang sukzessive entsprechend der Bewegung des Antriebsgliedes ausgeführt. Wenn sich das Antriebsglied weiterhin über die Hubstartposition hinaus be­ wegt, startet die Hubbewegung. Da es jedoch den Antriebsmit­ teln ermöglicht ist, zwischen der Schneidendposition und der Hubstartposition abzustoppen, kann der Schneidvorgang ledig­ lich ohne den Anhebevorgang nach dem Schneidvorgang ausge­ führt werden.
Wenn dementsprechend ein sukzessives Nähen innerhalb einer derart kurzen Distanz durchgeführt wird, daß kein Anhe­ bevorgang benötigt wird, treten Störungen, die durch das An­ heben der Nähgutklemmeinrichtung veranlaßt sind durch Ausfüh­ rung des Schneidvorganges lediglich ohne unnötigen Anhebevor­ gang nicht auf. Dies steigert die Produktivität und verbes­ sert den Arbeitswirkungsgrad.
In der obigen Beschreibung schließt die Position "Zwi­ schen der Schneidendposition und der Hubstartposition" die Schneidendposition, die Hubstartposition und die dazwischen gelegene Position ein. Die Hubstartposition kann näherungs­ weise die gleiche Position wie die Schneidendposition sein.
Ferner kann als Antriebsmittel ein Elektromagnet mit einem Stößel, ein Schrittmotor, usw. benutzt werden.
Unter einem zweiten Aspekt der Erfindung sind die Steuermittel befähigt, die Antriebsmittel so zu steuern, daß sich das Antriebsglied in eine gegebene Position zwischen der Schneidendposition und der Hubstartposition mit Bezug auf die Bereitschaftsstellung bewegt und hierauf in die Bereit­ schaftsstellung zurückkehrt. Um das Antriebsglied in die Be­ reitschaftsstellung zurückzuführen, kann die Antriebskraft des Antriebsmittels selbst oder eine Federkraft ausgenutzt werden.
Unter einem dritten Aspekt der Erfindung schließt die Maschine ein: die Fadenschneidmittel, die befähigt sind, den von einer Nadel zum Nähgut verlaufenden Faden unter einem Nähgut zu schneiden, Fadenwischmittel (Wischeinrichtung 40) zum Abdrängen des von der Nadel über dem Nähgut nach dem Schneiden verlaufenden Fadens, ein Auswahlmittel (Betriebs­ tafel 52) zum Auswählen einer Aktivierung oder Inaktivierung des von den Wischermitteln ausgeführten Abdrängvorgangs, und die Steuermittel dazu befähigt, den Abdrängvorgang in solcher Weise zu steuern, daß dann, wenn die Aktivierung des Abdräng­ vorgangs ausgewählt ist, der Abdrängvorgang nach dem Schnei­ den immer ausgeführt wird, und dann, wenn die Inaktivierung des Abdrängvorgangs ausgewählt ist, der Abdrängvorgang nicht ausgeführt wird, falls sich das Antriebsglied aus der Bereit­ schaftsstellung in die Hubendposition bewegt und hierauf zu­ rückkehrt, und der Abdrängvorgang ausgeführt wird, wenn sich das Antriebsglied aus der Bereitschaftsstellung in eine gege­ bene Position zwischen der Schneidendposition und der Hub­ startposition bewegt und hierauf in die Bereitschaftsstellung zurückkehrt.
Selbst wenn unter dem dritten Aspekt der Erfindung die Inaktivierung des Wischvorgangs gewählt ist, wird der Ab­ drängvorgang ausgeführt, falls sich das Antriebsglied in die gegebene Position zwischen der Schneidendposition und der Hubstartposition bewegt und anschließend in die Bereit­ schaftsstellung zurückkehrt, das heißt, dann, wenn das An­ triebsglied lediglich nach dem Schneidvorgang in die Bereit­ schaftsstellung zurückkehrt. Infolgedessen wird in dem Falle, in dem wenige Nähzyklen sukzessive innerhalb einer kurzen Di­ stanz, die keine Anhebung der Nähgutklemmeinrichtung erfor­ dert, ausgeführt werden, der Abdrängvorgang immer nach jedem der Nähzyklen ausgeführt, um so das Ende des von der Nadel ausgehenden Fadens frei zu machen, wodurch ein glattes, kon­ sekutives Nähen erreicht wird.
Wenn sich das Antriebsglied in die Hubendposition be­ wegt, das heißt, wenn die Nähgutklemmeinrichtung nach dem Schneidvorgang bei ausgewählter Inaktivierung angehoben wird, wird der Abdrängvorgang nicht durchgeführt. Jedoch ist der Abdrängvorgang in diesem Falle nicht nötig, weil das Ende des von der Nadel ausgehenden Fadens durch Entfernung des Nähgu­ tes frei wird, während die Nähgutklemmeinrichtung angehoben wird. Daher kann der unnötige Abdrängvorgang während des An­ hebevorgangs der Nähgutklemmeinrichtung durch Auswahl der In­ aktivierung des Abdrängvorgangs eliminiert werden.
Unter einem vierten Aspekt der Erfindung bestehen die Antriebsmittel aus einem Elektromagneten, die Hubmittel wei­ sen einen Anlegeteil (Vorsprung 5a) auf, der an einem Teil der Nähgutklemmeinrichtung anlegbar ist, um die Nähgutklemm­ einrichtung durch den Anlegeteil anzuheben, wenn sich das An­ triebsglied in die Hubstartposition bewegt, und die Steuer­ mittel sind befähigt, einen vorbestimmten Wert an Strom für eine gegebene Anfangsdauer zu liefern, wenn das Antriebsglied seine Bewegung aus der Bereitschaftsstellung in eine Richtung beginnt, und den Strom nach der gegebenen Dauer mit einem kleineren Wert als der vorbestimmte zu liefern, so daß sich das Antriebsglied nicht über die Hubstartposition hinaus be­ wegt.
Gemäß dem vierten Aspekt der Erfindung wird die Erfin­ dung insbesondere in die Praxis umgesetzt. Das heißt, das An­ triebsglied steht an der Hubstartposition mit dem gegebenen Strom, der, wie oben beschrieben, gesteuert wird.
In diesem Falle werden verschiedene Methoden zur Steue­ rung des Stromes ergriffen. Beispielsweise wird der wirksame Stromwert, der dem Elektromagneten zugeführt wird, durch Än­ derung des Arbeitsverhältnisses einer Impulsstromkette ge­ steuert. In einem anderen Beispiel kann der Stromwert selbst durch einen Stromsteuerkreis gesteuert werden.
Bezüglich des Ausdrucks "eine gegebene Dauer" kann der Stromwert zum kleineren Strom hin verändert werden, bevor das Antriebsglied die Schneidendposition erreicht, wenn der Schneidvorgang in der Lage ist, durch den kleineren Strom nach dem Starten der Bewegung des Antriebsgliedes abgeschlos­ sen zu werden.
Unter dem fünften Aspekt der Erfindung wird die Erfin­ dung auf eine Knopf-Nähmaschine zum Annähen eines vier Löcher aufweisenden Knopfes an ein Nähgut angewandt. Die Steuermit­ tel steuern die Maschine in der Weise, daß nach einem ersten Nähvorgang zum Vernähen eines Paares von Knopflöchern mit dem Nähgut sich das Antriebsglied aus der Bereitschaftsstellung in die Position zwischen der Schneidendposition und der Hub­ startposition bewegt und nach dem Schneiden in die Bereit­ schaftsstellung zurückkehrt, und sich dann das Antriebsglied nach einem zweiten Nähvorgang zur Vernähung des anderen Knopflochpaares mit dem Nähgut aus der Bereitschaftsstellung in die Hubendposition bewegt.
Gemäß dem fünften Aspekt der Erfindung wird beim Annähen eines Vier-Loch-Knopfes ein Schneidvorgang nur ohne Antrieb der Nähgutklemmeinrichtung nach Vernähung eines Paares von Knopflöchern ausgeführt, so daß hierdurch eine unnötige Bewe­ gung der Nähgutklemmeinrichtung in der Mitte zwischen der er­ sten und zweiten Vernähung eliminiert ist. Dies verbessert die Betriebseffizienz. Weiterhin treten Störungen, beispiels­ weise ein Nadelbruch nicht auf, die durch die Verschiebung des Knopfes und/oder des Nähgutes beim Start der zweiten Ver­ nähung veranlaßt sind, so daß auch hierdurch die Betriebsef­ fizienz verbessert ist. Im Ergebnis kann beim Knopfannähen eine höhere Produktivität erreicht werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Fig. 1 ist ein schematisches Blockdiagramm einer Ein-Fa­ den-Kettenstich-Nähmaschine gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 2 ist eine schaubildliche Ansicht mit der Darstel­ lung einer Ausführungsform einer Fadenschneid- und Klemmen­ hubeinrichtung 70, die als Ausrüstung bei der Ein-Faden-Ket­ ten-Nähmaschine der Fig. 1 vorgesehen ist.
Fig. 3 ist eine schaubildliche Ansicht mit der Darstel­ lung eines Teiles der Einrichtung 70 aus Fig. 2.
Fig. 4 ist eine Vorderansicht mit der Darstellung einer Ausführungsform einer Wischereinrichtung, die als Ausrüstung bei der Ein-Faden-Ketten-Nähmaschine der Fig. 1 vorgesehen ist.
Fig. 5 ist eine Seitenansicht mit der Darstellung eines Teiles der Wischereinrichtung.
Fig. 6 ist eine Draufsicht eines Vier-Loch-Knopfes.
Fig. 7 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung eines Nähprozesses für den Vier-Loch-Knopf, ausgeführt durch eine Steuereinrichtung in Fig. 1.
Fig. 8 sind Zeitsteuerdiagramme zur Erläuterung der Be­ wegungsposition eines Antriebsarmes und eines Wischergliedes im Nähprozeß für den Vier-Loch-Knopf.
Fig. 9 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung eines Fadenabdrängvorganges.
Fig. 10 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung eines Fadenschneidvorganges A.
Fig. 11 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung eines Fadenschneidvorganges B.
Fig. 12 ist eine schaubildliche Ansicht einer anderen Ausführungsform einer Fadenschneid- und Klemmenhubeinrich­ tung.
Ausführungsformen der Erfindung
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nunmehr im einzelnen mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Figuration, wie sie zur Erläuterung der Erfindung bei einer Einzel-Faden-Kettenstich-Knopfloch-Näh­ maschine 100 erforderlich ist, und andere Sensoren oder dergleichen sind weggelassen. Die Maschine 100 schließt eine Steuereinrichtung 50, einen Nähmotor 59, einen Antriebselek­ tromagneten 1 und einen Wischerelektromagneten 42 ein, die mit der Steuereinrichtung 50 verbunden sind.
Die Steuereinrichtung 50 schließt eine CPU (zentrale Steuereinheit) 53, ein RAM (Random Access Memory) 54 und ein ROM (Read Only Memory) 55 ein. Das ROM 55 speichert verschie­ dene Nähdaten, Programme und dergleichen. Das RAM 54 spei­ chert Daten, die von einer Betriebstafel 52 eingegeben wer­ den, berechnete Resultate usw. Die CPU 53 führt verschiedene Operationen aus, basierend auf der Information, die aus dem ROM 55 und dem RAM 54 eingegeben werden, und wirkt als ein Steuermittel zum Steuern und Antreiben verschiedener Einrich­ tungen, welche die Nähmaschine 100 bilden.
Ein Einschaltpedal 51 erzeugt bei Betätigung durch die Bedienungsperson ein Signal zum Starten der Nähmaschine.
Die Betriebstafel 52 hat verschiedene Tasten und Druck­ knopfschalter zum Eingeben verschiedener Nähparameter, insbe­ sondere weist sie einen Druckknopfschalter auf, der als ein Auswahlmittel der Erfindung wirkt zur Auswahl der Aktivie­ rung/Inaktivierung eines Fadenabdrängvorgangs.
Gemäß Fig. 2 führt eine Einrichtung 70 in der Maschine 100 ein Schneiden eines Fadens und ein Anheben einer Nähgut­ klemme aus.
Der Antriebselektromagnet 1, der als Antriebsmittel wirkt, ist an einem (nicht dargestellten) Rahmen der Nähma­ schine befestigt und arbeitet unter der Steuerung der CPU 53 über einen Antriebsschaltkreis 57. Der Antriebselektromagnet 1 wird durch einen Spannungsimpulszug angetrieben, und die Veränderung des Arbeitsverhältnisses des Impulses kann die magnetische Kraft des Elektromagneten 1 steuern. Das nahelie­ gende (proximale) Ende des Antriebsarmes 4, der als Antriebs­ glied wirkt, ist an dem Ende eines Stößels 1a des Elektro­ magneten 1 befestigt. Eine erste Feder 2 ist zwischen dem vorderen Ende des Antriebsarms 4 und einem Stift 20 angeord­ net, der am Maschinenrahmen befestigt ist, so daß der Arm 4 in eine in Fig. 2 angegebene Richtung R gedrückt wird, was es dem vorderen Ende des Armes 4 ermöglicht, in Kontakt mit einem an dem Maschinengestell vorgesehenen Anschlag 3 zu tre­ ten.
Mit der oberen Stirnseite des Antriebsarms 4 ist drehbar das eine Ende eines Hubhebels 4 verbunden, der als Hubmittel dient. Der Hubhebel 5 ist etwa in L-Form gefertigt und an seinem gekrümmten Teil drehbar am Nähmaschinenrahmen befe­ stigt. Am anderen Ende des Hebels 5 ist horizontal ein Vor­ sprung 5a gehaltert.
Ein Klemmechanismus 7 ist am nahegelegenen (proximalen) Ende des Maschinenrahmens an diesem durch eine Achse 7b abge­ stützt, so daß er mit Bezug auf eine (nicht dargestellte) Vorschubbasis auf und ab geschwenkt werden kann. Am fernlie­ genden (distalen) Ende dieses Klemmechanismus 7 ist eine Knopfklemme 21 angebracht, die der Halterung eines Knopfes beim Annähen des Knopfes dient.
Unter der Knopfklemme 21 ist eine Nadelplatte 21 vorge­ sehen, die am Maschinenbett befestigt ist.
Eine zweite Feder 15, die eine beträchtlich größere Kraft als die der ersten Feder 2 besitzt, ist zwischen dem Mittelteil des Klemmechanismus 7 und einem (nicht dargestell­ ten) angeordneten Zapfen eingesetzt und drückt den ganzen Klemmechanismus 7 nach unten. Diese Druckkraft der Feder 15 preßt das Nähgut zwischen der Knopfklemme 21 und der Nadel­ platte 12.
Am Klemmechanismus 7 steht ein L-förmiger Haken 7a nach oben ab. Der horizontale Teil des Hakens 7a erstreckt sich mit einem vorgegebenen Zwischenraum E gegenüberliegend über den Vorsprung 5a, so daß der Vorsprung 5a den Haken 7a bei seinem Anliegen anheben kann, wenn sich der Hubhebel 5 in einer Aufwärtsbewegung im Gegenuhrzeigersinn dreht.
Andererseits ist der Antriebsarm 4 an seiner nahegelege­ nen Stirnseite drehbar mit dem einen Ende eines Fadenschneid­ hebels 6 verbunden, dessen Mittelpunkt drehbar am Maschinen­ rahmen abgestützt ist. Eine Nockenrolle 6a steht vom anderen Ende des Hebels 6 nach vorne ab.
Ein Verbindungshebel 8 ist an seinem oberen Ende drehbar am Maschinengestell gelagert und hat in seinem Mittelteil eine bogenförmige Nockennut 8a. Der Verbindungshebel 8 ist mit dem Fadenschneidhebel 6 dadurch verbunden, daß die Nockenrolle 6a gleitend in die Nockennut 8a eingepaßt ist.
Der vertikale Teil einer L-förmigen Verbindungsplatte 9 ist mit dem unteren Ende des Hebels 8 über einen Verbindungs­ stift 22 verbunden.
Der horizontale Teil der Verbindungsplatte 9 steht dreh­ bar in Verbindung mit dem einen Ende eines ersten Verbin­ dungsarmes 10, und das andere Ende des Armes 10 ist an dem einen Ende eines zweiten Verbindungsarmes 11 befestigt. Das andere Ende 11a des zweiten Verbindungsarmes 11 ist unter der Nadelplatte 12, wie in Fig. 3 dargestellt, drehbar mit einem beweglichen Messer 13 verbunden, das mit Bezug auf die Nadel­ platte 12 drehbar durch einen vertikalen Stift 23 abgestützt ist. Ein ortsfestes Messer 14 ist gegenüber dem beweglichen Messer 13 an der Nadelplatte 12 befestigt, wobei dazwischen eine Nadelöffnung 25 angeordnet ist.
Eine Verdrehung im Gegenuhrzeigersinn des beweglichen Messers 13 in Fig. 3 ermöglicht es, den Nadelfaden, der durch die Nadelöffnung 25 verläuft, zu erfassen, was durch das Zu­ sammenwirken mit dem ortsfesten Messer 14 zu einem Abschnei­ den des Nadelfadens führt.
Somit schließen die Fadenschneidmittel den Fadenschneid­ hebel 6, den Verbindungshebel 8, den ersten Verbindungsarm 10, den zweiten Verbindungsarm 11, das bewegliche Messer 13 und das ortsfeste Messer 14 ein.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ist die Maschine 100 mit einer Wischervorrichtung 40 zum Beseitigen oder Abdrängen des Fadens T nach dem Abschneiden des Fadens versehen, wobei der Faden T sich ausgehend von einer Nadel 30 erstreckt. Auf diese Weise wird der Faden T von der Unterseite des Nähgutes über dasselbe ausgezogen.
Die Wischereinrichtung 40 weist eine Elektromagnetein­ richtung 41 auf, die an der Seitenfläche des Armes 102 der Maschine 100 installiert ist, ferner ein Wischerglied 44, einen Wischer 45 und eine Montageplatte 46. Die Elektromag­ neteinrichtung umfaßt den Wischer-Elektromagneten 42 und einen Stößel 43, wobei der Elektromagnet 42 von der CPU 53 über eine Antriebsschaltung 58 (vergleiche Fig. 1) gesteuert wird, und der Stößel 43 ist ständig durch eine nicht darge­ stellte Feder in A-Richtung eines Doppelpfeils vorgespannt.
Ein Ende des Wischergliedes 44 ist drehbar mit dem Stößel 43 verbunden, und das andere Ende über einen Zapfen 24a mit dem Wischer 45. Von der Seite betrachtet, liegt der Wischer 45, wie in Fig. 5 gezeigt, an der linken Seite der Nadel 30 und besitzt einen Vorsprung 45a, der sich an seinem unteren Ende nach rechts erstreckt. Die Montageplatte 46 ist mit ihrem einen Ende am Maschinenarm 102 befestigt und am an­ deren Ende ist der Wischer 45 über einen Zapfen 24b drehbar gehaltert.
Wenn bei diesem Aufbau der Wischereinrichtung 40 der Stößel 43 nach dem Fadenschneidvorgang gegen die Vorspann­ kraft der Feder in die Richtung B gedrängt wird, verdreht sich der Wischer 45 um den Zapfen 24b in Richtung C, wie in Fig. 4 gezeigt, was es ermöglicht, daß der Faden T durch den Vorsprung 45a abgedrängt wird, wobei sich der Faden T von der Nadel 30 zur Unterseite des Nähguts erstreckt. Nach Abdrän­ gung des Fadens kehrt der Stößel 23 unter Wirkung der Feder­ kraft in seine Bereitschaftsstellung zurück.
Unterdessen kann eine Aktivierung oder Inaktivierung des Abdrängvorgangs nach der Fadenabschneidung durch die Wi­ schereinrichtung 40 über die Betriebstafel 52 ausgewählt wer­ den. Wenn "Aktivierung" ausgewählt ist, arbeitet die Einrich­ tung 40 immer nach dem Schneiden, und wenn "Inaktivität" aus­ gewählt ist, arbeitet die Einrichtung 40 grundsätzlich nicht.
Mit der Maschine 100 wird der Knopf, der durch die Knopfklemme 21 gehalten ist, mit dem Nähgut vernäht, das zwi­ schen die Knopfklemme 21 und die Nadelplatte 12 eingepreßt ist. Die Einrichtung 70 wirkt nach der Vernähung folgender­ maßen:
Wenn der Antriebselektromagnet eingeschaltet ist, wird der Stößel 1a gegen die Vorspannkraft der ersten Feder 2 an­ gezogen, so daß sich der Antriebsarm 4 in Richtung eines Pfeiles P bewegt, was es dem Fadenschneidhebel 6 und dem Hub­ hebel 5 ermöglicht, eine Verdrehung im Gegenuhrzeigersinn zu beginnen.
Die Verdrehung des Hebels 6 veranlaßt den ersten Verbin­ dungsarm 10 und den zweiten Verbindungshebel 11 zu einer Be­ wegung in Richtung eines Pfeiles Q, und zwar über den Verbin­ dungshebel 8, so daß sich das bewegliche Messer 13 in Fig. 3 im Gegenuhrzeigersinn verdreht. Dies führt zu einem Abschnei­ den des Fadens zwischen dem ortsfesten Messer und dem beweg­ lichen Messer 13.
Während des Schneidvorganges veranlaßt die im Gegenuhr­ zeigersinn erfolgende Bewegung des Hubhebels 5 eine Aufwärts­ bewegung des Vorsprunges 5a, in der Anfangsbewegungsperiode des Hebels 5 liegt der Vorsprung 5a, der über den Zwischen­ raum E läuft, nicht am Haken 7a an. Im Zeitpunkt der Beendi­ gung des Schneidvorganges, das heißt dann, wenn der Hebel 5 den Zwischenraum E durchlaufen hat, liegt der Vorsprung 5a am Haken 7a an. Ein Weiterlaufen des Hebels 5 ermöglicht es dem Haken 7a gegen die Vorspannkraft der zweiten Feder 15 durch den Vorsprung 5a angehoben zu werden. Ein Anheben des Hakens 7a ermöglicht es, daß der Klemmechanismus 7 sich um die Trä­ gerachse 7b verdreht, so daß sich die Klemme 21 von der Na­ delplatte 12 abtrennt. Wenn der Antriebsarm 4 in einer vorge­ gebenen Position anhält, stoppt auch der Mechanismus 7 seine Drehbewegung ab. In diesem Zustand können der Knopf und das Nähgut entfernt werden.
Unterdessen läßt während des Anhebens des Mechanismus 7 (Anhebevorgang) die Bewegung des Antriebsarmes 4 in Richtung P den Schneidhebel 6 seine Verdrehung fortsetzen, jedoch ver­ hindert die Form der Nockennut 8a den Verbindungshebel 8 an einer Rotation.
Wenn der Antriebselektromagnet 1 auf AUS geschaltet wird, kehrt die Einrichtung 70 in ihre Bereitschaftsstellung zurück. Die Wischereinrichtung 40 führt nach der Fadenab­ schneidung den Abdrängvorgang aus, wodurch der von der Nadel 30 ausgehende Faden über das Nähgut ausgezogen wird, so daß er für den nächsten Nähvorgang bereit ist.
Wie oben beschrieben, wird in einer Reihe von Faden­ schneid- und Klemmenanhebevorgängen der Fadenschneidvorgang dadurch ausgeführt, daß jeder betreffende Teil gegen die ziemlich schwache Vorspannkraft der ersten Feder 2 bewegt wird, während der Klemmenanhebevorgang gegen die starke Vor­ spannkraft der zweiten Feder 15 erfolgt, um den gesamten Klemmechanismus 7 anzuheben, wobei die erforderliche Anhebe­ kraft viel größer als diejenige für den Schneidvorgang ist.
In der obigen Beschreibung des Betriebs der Vorrichtung 70 nach dem Nähvorgang kann die Steuerung zur Betätigung des Schneidvorgangs ohne Hubbewegung wie erforderlich gewählt werden.
Beispielsweise im Falle des Annähens eines mit vier Lö­ chern versehenen Knopfes BT ohne einen Überkreuzfaden mit der Maschine 100 der Erfindung ist der Anhebevorgang nicht erfor­ derlich, wenn das Nähen des Naht S2 kontinuierlich auf die Vernähung der Naht S1 folgt, daher wird lediglich der Schneidvorgang ausgeführt. Wenn in diesem Falle das Nähen der Naht S2 nach dem Schneiden der Naht S1 ohne Abdrängvorgang beginnt, verbleibt das Ende des geschnittenen Fadens im Näh­ gut bei der Position eines Knopfloches H, so daß der Über­ kreuzfaden zu verbleiben scheint. Daher wird die Wischervor­ richtung 40 mit der Betätigung des Wischerelektromagneten 42 immer nach dem Schneiden betätigt, selbst wenn über die Be­ triebstafel 42 die "Inaktivierung" des Abdrängvorgangs ge­ wählt ist.
Es erfolgt nun eine Beschreibung des Annähens des Vier- Loch-Knopfes ohne Überkreuzfaden mit Bezug auf das Flußdia­ gramm der Fig. 7 und das Zeitsteuerdiagramm der Fig. 8.
Das Zeitsteuerdiagramm in Fig. 8 zeigt die Beziehung zwischen der Bewegungsposition des Antriebsarmes 4 und jedes Schrittes des Nähprozesses parallel mit der Bewegungsposition des Wischergliedes 44, das den Wischer 45 antreibt. Die Ab­ szisse der Fig. 8 repräsentiert die Zeit, die den Nähschrit­ ten in Fig. 7 entspricht, und die Ordinate repräsentiert re­ lativ die Bewegungspositionen des Armes 4 bzw. des Gliedes 44.
Wie zuvor beschrieben, werden die Vorgänge des Faden­ schneid- und des Klemmenanhebevorgangs ausgeführt entspre­ chend wie sich der Arm 4, der von dem Antriebselektromagneten 1 angetrieben wird, in Fig. 2 in der P-Richtung bewegt. Das heißt, die Bewegungsposition des Armes 4 in P-Richtung hat eine gewisse Beziehung mit einer Reihe von Nähvorgängen. Die Bewegungsposition des Armes 4, um das Schneiden durch die Fa­ denschneidmittel zu starten, ist als "Schneidstartposition" repräsentiert, die Position zur Beendigung des Schneidens als "Schneidendposition", die Position zum Start des Anhebens des Klemmenmechanismus 7 durch den Hubhebel 5 als "Hubstartposi­ tion" und die Position zur Beendigung der Anhebung des Mecha­ nismus 7 als "Hubendposition".
In dem in Fig. 8 dargestellten Beispiel ist die Bereit­ schaftsstellung nahezu die gleiche wie die Schneidstartposi­ tion, und die Schneidendposition wie die Hubstartposition. Und die parallele Darstellung der Bewegungsposition des Glie­ des 44 und des Armes 4 zeigt den zeitlichen Verlauf des Wischvorganges beim Abdrängvorgang.
Fig. 7 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung des Näh­ vorganges zum Annähen eines Vier-Loch-Knopfes BT, wie in Fig. 6 dargestellt, auf ein Nähgut. Dieser Vorgang ist unterteilt in den ersten Vorgang zur Ausbildung der Naht S1 (erstes Ver­ nähen) und den zweiten Vorgang zur Ausbildung der Naht S2 (zweite Vernähung).
Wenn der Nähprozeß in Fig. 7 startet (Zeit t0 in Fig. 8) befindet sich der Klemmechanismus 7 in einer obersten Posi­ tion, die Hubendposition in Fig. 8, um den Knopf und das Näh­ gut zu plazieren, wo der Arm 4 am dichtesten am Elektromagne­ ten 1 liegt. Das Wischerglied 44 ist ebenfalls in seiner obersten Bereitschaftsstellung in Fig. 4, und zwar durch eine (nicht dargestellte) Federkraft.
Mit Bezug auf Fig. 7 startet das Nähen der Naht S1 dann, wenn die Bedienungsperson das Nähgut und den Knopf einstellt und das Einschaltpedal 51 betätigt. Zunächst wird im Schritt S1 der Antriebselektromagnet 1 auf AUS geschaltet, um den Arm 4 in Fig. 2 in der R-Richtung zu bewegen und den Anschlag 3 zu berühren, um hierdurch in die Bereitschaftsstellung zu­ rückzukehren, wie in Fig. 8 dargestellt. Die Einrichtung 70 kehrt ebenfalls in ihre Bereitschaftsstellung zurück.
Als nächstes beginnt im Schritt S2 (Zeit t1 in Fig. 8) der erste Vorgang, wobei der Nähmotor 59 betätigt wird. Im Schritt S3 wird überprüft, ob ein Schneidbefehl ausgegeben ist, bis das Nähen der Naht S1 endet.
Wenn der Schneidbefehl nach dem Nähen festgestellt wird, wird der Schneidvorgang A (Fig. 10) im Schritt S4 und der Fa­ denabdrängvorgang (Fig. 9) im Schritt S5 ausgeführt. Bei die­ sem Vorgang beginnt der Arm 4 sich in der P-Richtung in Fig. 2 (nach der Zeit t2) zu bewegen und erreicht die Schneidend­ position. Der Arm 4 verbleibt während einer gegebenen Zeit in der Schneidendposition und kehrt dann (nach der Zeit t3 in Fig. 8) in die Bereitschaftsstellung zurück, wobei der Elek­ tromagnet 1 auf AUS geschaltet wird. Der Schneidprozeß wird später beschrieben.
Während der Arm 4 beim Schneidvorgang in der Schneidend­ position steht, wird der Wischerelektromagnet 42 betätigt, so daß sich das Wischerglied 44 von der Bereitschaftsstellung in die Wischendposition bewegt und sukzessive in die Bereit­ schaftsstellung zurückkehrt, wobei der Elektromagnet 42 aus­ geschaltet wird.
Nachdem der Antriebselektromagnet 1 zur Zeit t3 in Fig. 8 auf AUS geschaltet ist, geht der Vorgang zum Schritt S6 weiter, wobei der Nähmotor 59 angehalten wird. Wenn der Arm 4 näherungsweise in die Bereitschaftsstellung zurückkehrt, wird der Motor 59 wieder betätigt, um das Nähen der Naht S2 im Schritt S7 erneut zu starten. Im Schritt S8 wird der Schritt in der gleichen Weise wie Schritt S3 wiederholt bis der Schneidbefehl nach Beendigung des Nähvorganges festgestellt ist, und dann geht der Schritt weiter zum Schritt S9, um zu überprüfen ob eine Aktivierung oder Inaktivierung des Ab­ drängvorgangs ausgewählt ist. Wenn eine Aktivierung des Ab­ drängvorgangs nicht ausgewählt ist, wird lediglich der Schneidvorgang B im Schritt S10 ausgeführt, und wenn "Akti­ vierung" ausgewählt ist, werden der Abdrängvorgang (im Schritt S12) und der Schneidvorgang B (im Schritt S11) ausge­ führt, wobei der Schneidvorgang B den Klemmenanhebevorgang einschließt.
Diese Operationen werden, wie in Fig. 8 dargestellt, durchgeführt, wobei sich der Arm 4 aus der Bereitschaftsstel­ lung (nach der Zeit t5) in die Schneidendposition bewegt und weiterhin in die Hubendposition.
Wenn von der Bedienungsperson vorher "Aktivierung" des Wisch- oder Abdrängvorgangs ausgewählt ist, werden im Schritt S11 und im Schritt S12 sowohl der Schneidvorgang als auch der Abdrängvorgang ausgeführt, wobei sich das Wischerglied 44 aus der Bereitschaftsstellung in die Wischendposition bewegt und, wie in Fig. 8 dargestellt, zurückkehrt. Schließlich hält der Motor 59 im Schritt S13 an um den Vorgang zu beenden.
Fig. 9 zeigt einen Fadenabdrängvorgang. Im Schritt S21 wird überprüft, ob eine bestimmte Zeit (hier 50 ms) vergangen ist. Diese Zeit ermöglicht es, das Ende des Schneidvorgangs abzuwarten.
Nach der bestimmten Zeit wird der Wischerelektromagnet 42 angetrieben, um den Abdrängvorgang im Schritt S22 zu star­ ten, und der Vorgang geht zum Schritt S23 weiter, in dem überprüft wird, ob eine bestimmte Zeit (hier 50 ms) vergangen ist. Diese Zeit bestimmt hier die Zeit zum Abdrängen des Fa­ dens von der Zeit für den Bewegungsbeginn des Wischers 45 an.
Als nächstes wird im Schritt S24 der Elektromagnet 42 auf AUS geschaltet, um den Wisch- oder Abdrängvorgang zu be­ enden.
Wie in Fig. 8 dargestellt, steht während des Nähvorgangs der Fig. 7 der Arm 4 nach dem ersten Vorgang in der Schneid­ endposition und bewegt sich weiter nach dem zweiten Vorgang in die Hubendposition.
Fig. 10 zeigt ein Flußdiagramm des Fadenschneidvorgangs A entsprechend dem Schritt S4 in Fig. 7.
Der Fadenschneidvorgang A beginnt bei Schritt J1, wobei der Antriebselektromagnet 1 mit 100% Leistungsverhältnis an­ getrieben wird. Im Schritt J2 wird überprüft, ob eine be­ stimmte Zeit (hier 60 ms) vergangen ist. Wenn sie nicht ver­ flossen ist, wird der Schritt wiederholt, und wenn sie ver­ flossen ist, geht der Vorgang weiter zum Schritt J3. Das Lei­ stungsverhältnis wird im Schritt J3 auf 50% reduziert, und der Vorgang bewegt sich zum Schritt J4, in dem während einer bestimmten Zeit (hier 240 ms) gewartet wird, um hierdurch den Fadenschneidvorgang vollständig zu beenden.
Als nächstes wird im Schritt J5 der Elektromagnet 1 auf AUS geschaltet, um diesen Vorgang zu beenden. Nach dem Aus­ schalten des Elektromagneten 1 kehren alle Teile, beispiels­ weise der Stößel 1a, der Arm 4, usw. unter der Vorspannkraft der ersten Feder 2 in ihre Bereitschaftsstellung zurück.
Der Grund zum Antreiben des Elektromagneten mit 100% Leistungsverhältnis im Schritt J1 liegt darin, daß die An­ fangskraft zur Bewegung des Armes 4 entgegen der Kraft der Feder 2 eine beachtlich hohe Kraft erfordert. Jedoch ist die Antriebsperiode mit 100% Leistung auf die bestimmte Zeit (hier 60 ms) beschränkt und wird hierauf unmittelbar auf 50% reduziert, welches einen Leistung erzeugt, die nicht genügt, um den Klemmechanismus 7 anzuheben. Infolgedessen steht der Arm 4 in der Position, in welcher der Vorsprung 5a gerade am Haken 7a anliegt, nämlich in der Hubstartposition.
Fig. 11 ist ein Flußdiagramm zur Darstellung des Faden­ schneidvorgangs B entsprechend den Schritten S10 und S11 in Fig. 7.
Zuerst wird im Schritt J11 der Antriebselektromagnet 1 mit 100% Leistung eingeschaltet. Als nächstes wird im Schritt J12 überprüft, ob der Elektromagnet 1 während einer bestimmten Zeit (hier 75 ms) angetrieben war. Wenn nicht, wird dieser Entscheidungsschritt wiederholt, und wenn ja, geht der Vorgang weiter zum Schritt J13. Der Grund für die Fortsetzung des Antriebs des Elektromagneten 1 mit 100% Lei­ stung während einer längeren Zeit (75 ms) als diejenige im Flußdiagramm der Fig. 10 liegt darin, nach dem Fadenschneiden genügend Kraft zum Anheben des Klemmechanismus 7 zu erzeugen. Nach dem Anheben des Mechanismus 7 wird das Antriebslei­ stungsverhältnis im Schritt J13 auf 50% reduziert, um den angehobenen Zustand aufrechtzuerhalten, und dieser Faden­ schneidvorgang ist beendet.
Beim Annähen eines Vier-Loch-Knopfes an ein Nähgut unter Verwendung der erfindungsgemäßen Maschine 100 wird nach Been­ digung des ersten Nähvorganges zunächst der Antriebselektro­ magnet 1 mit 100% Leistungsverhältnis des Impulsstromes be­ tätigt und nach 60 ms auf 50% Leistung reduziert, was nicht ausreicht, um den Klemmechanismus 7 anzuheben, wodurch es aber dem Arm 4 ermöglicht wird, in der Hubstartposition abzu­ stoppen. Infolgedessen wird nach dem ersten Vorgang lediglich eine Fadenschneidoperation ausgeführt ohne unnötigen Anhebe­ vorgang des Mechanismus 7, und weiterhin treten Störungen, die durch das Anheben des Mechanismus 7 verursacht sind, bei­ spielsweise eine Verschiebung der Knopfposition und ein ge­ faltetes Nähgut nicht auf, was zu einer höheren Produktivität mit Verbesserung des Betriebswirkungsgrades führt.
Wenn über die Betriebstafel 52 die "Inaktivierung" des Abdrängvorgangs ausgewählt ist, wird der Abdrängvorgang nicht ausgeführt, während sich der Arm 4 in die Hubendposition be­ wegt, das heißt, während auf das Anheben des Mechanismus 7 das Fadenschneiden folgt. Der Abdrängvorgang ist im allgemei­ nen nicht erforderlich, da das abgeschnittene Fadenende, das sich von der Nadel 30 aus erstreckt, frei wird, wenn das ge­ nähte Nähgut entfernt wird. Infolgedessen ermöglicht es die Auswahl der Inaktivierung des Abdrängvorgangs, wie oben be­ schrieben, eine Eliminierung des unnötigen Abdrängvorgangs zur Zeit der Anhebung des Mechanismus 7.
Selbst wenn andererseits die "Inaktivierung" des Ab­ drängvorgangs ausgewählt ist, wird der Abdrängvorgang nur nach dem Schneidvorgang des ersten Vorganges ausgeführt, wäh­ rend der Arm 4 sich gerade in die Hubstartposition bewegt und in die Bereitschaftsstellung zurückkehrt. Infolgedessen wird das abgeschnittene Fadenende, das sich von der Nadel 30 aus erstreckt, nach dem ersten Prozeß frei, um hierdurch den zweiten Nähvorgang glatt zu starten.
Während die Einschaltung des Leistungsverhältnisses des Antriebselektromagneten 1 in Fig. 10 und 11 durch zwei Schritte von 100% und 50% gegeben ist, kann es alternativ auch in drei Schritte oder mehr geändert werden, und auch die Antriebsdauer jedes Schritts kann passend eingestellt werden. Weiterhin kann die magnetische Kraft des Elektromagneten 1 dadurch gesteuert werden, daß der Antriebsstromwert über einen Stromsteuerkreis geändert wird, anstatt das Leistungs­ verhältnis, wie bei dem Ausführungsbeispiel, zu ändern.
Obwohl ein Elektromagnet als Antriebsmittel bei dem obi­ gen Ausführungsbeispiel verwendet ist, kann auch ein Schritt­ motor, wie in Fig. 12 gezeigt, als Alternative eingesetzt werden.
In Fig. 12 zeigt die Fadenschneid- und Klemmenhubein­ richtung 80 ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung. Da die Einrichtung 80 der in Fig. 2 dargestellten Einrichtung 70 ähnlich ist, bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile, und es werden lediglich unterschiedliche Einzelheiten be­ schrieben.
Bei der Einrichtung 80 wird ein Schrittmotor 81 als An­ triebsmittel benutzt. Ein Getrieberitzel 82 ist an der Aus­ gangswelle des Motors 81 befestigt.
Lager 83 und 83 sind am Maschinenrahmen befestigt. Diese Lager 83 und 83 stützen gleitend eine Zahnstange 84 ab, die mit dem Ritzel 82 in Eingriff ist, und das vordere Ende der Zahnstange 84 ist mit dem einen Ende des Antriebsarmes 4 fest verbunden.
Der Antrieb des Motors 81 veranlaßt den Arm 4 über die Zahnstange 84, sich in P- oder R-Richtung zu verschieben. In diesem Falle bewegt sich der Arm 4 mit Pulssignalen, die dem Motor 81 mitgeteilt werden, in einem gewünschten Ausmaß, um auf diese Weise die gleiche Bewegung zu erreichen, wie bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform, dargestellt in Fig. 8.
Die Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Aus­ führungsbeispiele beschränkt und es können verschiedene Va­ riationen gemacht werden. Beispielsweise ist bei den Ausfüh­ rungsbeispielen die Schneidendposition näherungsweise die gleiche wie die Hubstartposition, jedoch kann die Hubstartpo­ sition sequentiell nach der Schneidendposition eingestellt werden.
Die Ausführungsbeispiele finden Anwendung beim Annähen eines Vier-Loch-Knopfes, das aus zwei Vorgängen besteht, je­ doch kann die Erfindung auch auf andere Nähvorgänge, die aus drei oder mehr Vorgängen bestehen, Anwendung finden.
Weiterhin ist eine Zyklus-Nähmaschine nicht auf eine Einzelfaden-Kettenstich-Nähmaschine beschränkt.
Effekte der Erfindung
Gemäß den ersten und zweiten Aspekten der Erfindung kann, weil die Antriebsmittel zwischen der Schneidendposition und der Hubstartposition abgestoppt werden können, der Schneidvorgang lediglich ausgeführt werden, ohne den Anhebe­ vorgang nach dem Schneidvorgang. Wenn dementsprechend eine sukzessive Vernähung innerhalb eines derart kurzen Abstandes ausgeführt wird, daß kein Anhebevorgang erforderlich ist, treten Störungen, die durch das Anheben der Nähgutklemmein­ richtung verursacht sind, durch die Ausübung des Schneidvor­ gangs lediglich ohne unnötigen Anhebevorgang nicht auf. Dies steigert die Produktivität und verbessert die Betriebseffi­ zienz.
Selbst wenn gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung die Inaktivierung des Abdrängvorgangs gewählt ist, wird der Ab­ drängvorgang ausgeführt, wenn sich das Antriebsglied in die gegebene Position zwischen der Schneidendposition und der Hubstartposition bewegt und hierauf in die Bereitschaftsstel­ lung zurückkehrt, das heißt, wenn das Antriebsglied in die Bereitschaftsstellung nur nach dem Schneidvorgang zurück­ kehrt. Infolgedessen wird in dem Falle, in dem wenige Näh­ zyklen sukzessive innerhalb einer kurzen Entfernung ausge­ führt werden, die kein Anheben der Nähgutklemmeneinrichtung erfordert, der Abdrängvorgang immer nach jedem Nähzyklus aus­ geführt, so daß das Fadenende, das von der Nadel ausgeht, freigemacht wird, wodurch ständig die Ausbildung eines Über­ kreuzfadens verhindert wird. Wenn sich weiterhin das An­ triebsglied in die Hubendposition bewegt, das heißt wenn die Nähgutklemmeneinrichtung nach dem Schneidvorgang angehoben wird, wobei die Inaktivierung gewählt ist, wird der Abdräng­ vorgang nicht ausgeführt. Jedoch ist der Abdrängvorgang in diesem Falle nicht erforderlich, da das Fadenende, das von der Nadel ausgeht, durch Entfernen des Nähgutes während des Anhebens der Nähgutklemmeinrichtung frei wird. Dementspre­ chend kann ein unnötiger Abdrängvorgang während des Anhebe­ vorgangs der Nähgutklemmeinrichtung durch Auswahl der Inakti­ vierung des Abdrängvorgangs eliminiert werden.
Gemäß dem vierten Aspekt der Erfindung wird die Erfin­ dung insbesondere in die Praxis umgesetzt. Das heißt, das An­ triebsglied steht in der Hubstartposition, wobei ein gegebe­ ner Strom anfänglich eingespeist wird, und nach einer gewis­ sen Zeit ein kleinerer Strom als der gegebene zugeführt wird.
Wenn gemäß dem fünften Aspekt der Erfindung ein Vier-Loch-Knopf angenäht wird, wird der Schneidvorgang lediglich ausgeführt ohne Antrieb der Nähgutklemmeinrichtung nach Ver­ nähung eines Paares von Knopflöchern, um hierdurch eine unnö­ tige Bewegung der Nähgutklemmeinrichtung in der Mitte des er­ sten und zweiten Nähvorgangs zu eliminieren. Dies verbessert die Arbeitswirksamkeit. Weiterhin treten Störungen, wie Na­ delbruch, nicht auf, die durch die Verschiebung des Knopfes und/oder des Nähgutes verursacht werden, wenn der zweite Näh­ vorgang gestartet wird, so daß auch hierdurch der Arbeitswir­ kungsgrad verbessert ist. Im Ergebnis kann beim Knopfannähen eine höhere Produktivität erzielt werden.

Claims (5)

1. Zyklus-Nähmaschine mit Klemmenhubmitteln (5) zum Anheben einer Nähgutklemmeinrichtung (7, 21), um das Nähgut freizugeben, und mit Fadenschneidmitteln (13, 14) zum Schneiden eines Nähfadens (T) in der Nähe der Nähgut­ klemmeinrichtung, wobei die Maschine umfaßt:
ein Antriebsglied (4), das sowohl mit den Fadenschneid­ mitteln (13, 14) als auch mit den Klemmenhubmitteln (5) derart verbunden ist, daß sowohl die Schneidmittel (13, 14) als auch die Hubmittel (5) entsprechend der Bewe­ gungsposition des Antriebsgliedes (4) bewegbar sind, wo­ bei das Antriebsglied (4) nacheinander in einer Richtung aus einer Bereitschaftsstellung in eine Schneidstartpo­ sition zum Starten des Schneidens durch die Schneidmit­ tel (13, 14) in eine Schneidendposition zur Beendigung des Schneidens durch die Schneidmittel, in eine Hub­ startposition zum Starten des Anhebens der Nähgutklemm­ einrichtung (7, 21) durch die Hubmittel (5) und in eine Hubendposition zur Beendigung des Anhebens der Nähgut­ klemmeinrichtung durch die Hubmittel beweglich ist;
Antriebsmittel (1, 81) zum Bewegen des Antriebsgliedes (4) in jede der obigen Positionen; und
Steuermittel (50, 52, 53) zum Steuern der Antriebsmittel (1, 81) derart, daß ein Bewegen und Abstoppen des An­ triebsgliedes (4) in der Position zwischen der Schneid­ endposition und der Hubstartposition möglich ist.
2. Zyklus-Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Steuermittel (50, 52, 53) die Antriebsmit­ tel (1, 81) so steuern, daß sich das Antriebsglied (4) bezüglich der Bereitschaftsstellung in eine vorbestimmte Position zwischen der Schneidendposition und der Hub­ startposition bewegt und hierauf in die Bereitschafts­ stellung zurückkehrt.
3. Zyklus-Nähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Fadenschneidmittel (13, 14) den Faden, der von einer Nadel (30) zu einem Nähgut verläuft, unter dem Nähgut schneiden, wobei die Maschine weiterhin umfaßt:
Fadenwischmittel (45) zum Abdrängen des von der Nadel (30) über dem Nähgut verlaufenden Fadens nach dem Schneiden;
Auswahlmittel zum Auswählen einer Aktivierung oder Inak­ tivierung des von den Wischmitteln (45) ausgeführten Ab­ drängvorgangs; und
die Steuermittel (50, 52, 53) den Abdrängvorgang in der Weise steuern, daß dann, wenn die Aktivierung des Ab­ drängvorgangs ausgewählt ist, der Abdrängvorgang nach dem Fadenschneiden immer ausgeführt wird, und dann, wenn die Inaktivierung des Abdrängvorgangs ausgewählt ist, der Abdrängvorgang nicht ausgeführt wird, falls sich das Antriebsglied (4) aus der Bereitschaftsstellung in die Hubendposition bewegt und hierauf zurückkehrt, und daß der Abdrängvorgang ausgeführt wird, wenn sich das An­ triebsglied (4) aus der Bereitschaftsstellung in eine vorbestimmte Position zwischen der Schneidendposition und der Hubstartposition bewegt und hierauf in die Be­ reitschaftsstellung zurückkehrt.
4. Zyklus-Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel aus einem Elektromagneten (1) bestehen, die Klemmenhubmittel (5) einen Anlegeteil (5a) aufweisen, der an einem Teil (7a) der Nähgutklemmeinrichtung (7, 21) anlegbar ist, um die Nähgutklemmeinrichtung durch den Anlegeteil (5a) anzuhe­ ben, wenn sich das Antriebsglied (4) in die Hubstartpo­ sition bewegt, und die Steuermittel (50, 52, 53) einen vorbestimmten Wert an Strom für eine gegebene Anfangs­ dauer liefern, wenn das Antriebsglied (4) seine Bewegung aus der Bereitschaftsstellung in eine Richtung beginnt, sowie den Strom nach der gegebenen Dauer mit einem klei­ neren Wert als der vorbestimmte Wert zu liefern, so daß sich das Antriebsglied nicht über die Hubstartposition hinaus bewegt.
5. Zyklus-Nähmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß die Maschine eine Knopf-Nähma­ schine zum Annähen eines Knopfes (BT) mit vier Löchern (H) an ein Nähgut ist, und daß die Steuermittel (50, 52, 53) die Maschine derart steuern, daß nach einem ersten Nähvorgang zur Vernähung eines Paares von Knopflöchern (H) mit dem Nähgut sich das Antriebsglied (4) aus der Bereitschaftsstellung in die Position zwischen der Schneidendposition und der Hubstartposition bewegt und nach dem Schneiden in die Bereitschaftsstellung zurück­ kehrt, und sich dann das Antriebsglied nach einem zwei­ ten Nähvorgang zur Vernähung des anderen Knopflochpaares mit dem Nähgut aus der Bereitschaftsstellung in die Hub­ endposition bewegt.
DE10115384A 2000-04-12 2001-03-28 Zyklus-Nähmaschine Withdrawn DE10115384A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2000111100 2000-04-12
JP2001062025A JP4782295B2 (ja) 2000-04-12 2001-03-06 サイクルミシン

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10115384A1 true DE10115384A1 (de) 2001-11-15

Family

ID=26589975

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10115384A Withdrawn DE10115384A1 (de) 2000-04-12 2001-03-28 Zyklus-Nähmaschine

Country Status (5)

Country Link
JP (1) JP4782295B2 (de)
KR (1) KR100658273B1 (de)
CN (1) CN1325715C (de)
DE (1) DE10115384A1 (de)
TW (1) TW499523B (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10321538B4 (de) * 2002-05-14 2008-07-03 Juki Corp., Chofu Nähmaschine
US7438011B2 (en) 2005-09-08 2008-10-21 Tokai Kogyo Mishin Kabushiki Kaisha Apparatus and method for cutting sewn material in sewing machine
EP2644764A1 (de) * 2012-03-29 2013-10-02 Dürkopp Adler AG Faden-Schneid-Baugruppe für eine Schnürloch-Nähmaschine
WO2015004469A1 (en) * 2013-07-11 2015-01-15 Taltech Limited Sewing machine throat plate assembly
EP3006615A1 (de) * 2009-10-13 2016-04-13 JUKI Corporation Nähmaschine
DE102006039155B4 (de) * 2005-08-22 2016-07-21 Janome Sewing Machine Co., Ltd. Nähmaschine mit automatischer Fadenschneidvorrichtung
CN112210909A (zh) * 2020-10-14 2021-01-12 刘爱鸣 一种服装加工用切线装置

Families Citing this family (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
KR20020080156A (ko) * 2001-04-12 2002-10-23 페이-룽 구 재봉틀 보조장치
JP3973484B2 (ja) * 2002-05-14 2007-09-12 Juki株式会社 糸切り装置付ミシン
CN100371514C (zh) * 2003-10-29 2008-02-27 星锐缝纫机股份有限公司 缝纫机的自动切线双向电磁铁装置
JP5160030B2 (ja) * 2005-10-14 2013-03-13 Juki株式会社 ボタン付けミシン及びボタン付け方法
JP5216407B2 (ja) * 2008-04-30 2013-06-19 ペガサスミシン製造株式会社 送り出し腕型ミシン
JP2009268788A (ja) * 2008-05-09 2009-11-19 Juki Corp サージングマシン
JP5408946B2 (ja) * 2008-09-29 2014-02-05 Juki株式会社 ミシン
CN101899752B (zh) * 2010-02-26 2013-03-20 顾飞龙 防止车缝链目松脱的勾切装置
JP6108742B2 (ja) * 2012-09-28 2017-04-05 Juki株式会社 ボタン穴かがりミシン
CN102926139B (zh) * 2012-11-02 2015-02-11 谭英 一种自动钮扣绕脚机
JP2017023379A (ja) * 2015-07-22 2017-02-02 株式会社オリンピア 遊技機
JP7152185B2 (ja) * 2018-05-18 2022-10-12 株式会社ジャノメ 針板着脱機構及びそれを備えたミシン
CN109487445B (zh) * 2019-01-03 2024-04-05 浙江乐江机械有限公司 一种缝纫机的驱动机构
CN109811480B (zh) * 2019-03-11 2020-11-27 浙江越隆缝制设备有限公司 一种刺绣机用多点反馈的勾线装置
CN112430912A (zh) * 2020-11-13 2021-03-02 拓卡奔马机电科技有限公司 一种钉扣机及其抬压剪线机构

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3509838A (en) * 1969-01-07 1970-05-05 Union Special Machine Co Sewing machine for attaching articles to workpieces
JPS56151089A (en) * 1980-04-25 1981-11-21 Hitachi Ltd Controller for sewing machine
JPS6015277A (ja) * 1983-07-04 1985-01-25 長谷 実 使い捨てサドルカバーおよびその製造方法
JPS6168085A (ja) * 1984-09-10 1986-04-08 三菱電機株式会社 ミシンの糸払い装置
JPH0137584Y2 (de) * 1984-09-29 1989-11-13
JPS61134793A (ja) * 1984-12-05 1986-06-21 三菱電機株式会社 画像処理装置
JPH02177995A (ja) * 1988-12-28 1990-07-11 Juki Corp ボタン付けミシンのボタン保持機構
JPH04276288A (ja) * 1991-03-05 1992-10-01 Brother Ind Ltd 縫製装置
JP2833685B2 (ja) * 1993-11-20 1998-12-09 ジューキ株式会社 ミシンの糸払い装置
JPH11156073A (ja) * 1997-11-26 1999-06-15 Brother Ind Ltd 穴かがり縫いミシン
JP2001017756A (ja) * 1999-05-06 2001-01-23 Juki Corp 環縫いボタン付けミシン

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10321538B4 (de) * 2002-05-14 2008-07-03 Juki Corp., Chofu Nähmaschine
CZ305427B6 (cs) * 2002-05-14 2015-09-16 Juki Corporation Šicí stroj
DE102006039155B4 (de) * 2005-08-22 2016-07-21 Janome Sewing Machine Co., Ltd. Nähmaschine mit automatischer Fadenschneidvorrichtung
US7438011B2 (en) 2005-09-08 2008-10-21 Tokai Kogyo Mishin Kabushiki Kaisha Apparatus and method for cutting sewn material in sewing machine
DE102006041825B4 (de) * 2005-09-08 2009-04-09 Tokai Kogyo Mishin K.K., Kasugai Vorrichtung und Verfahren zum Schneiden eines Nähguts in einer Nähmaschine
EP3006615A1 (de) * 2009-10-13 2016-04-13 JUKI Corporation Nähmaschine
EP2644764A1 (de) * 2012-03-29 2013-10-02 Dürkopp Adler AG Faden-Schneid-Baugruppe für eine Schnürloch-Nähmaschine
WO2015004469A1 (en) * 2013-07-11 2015-01-15 Taltech Limited Sewing machine throat plate assembly
CN112210909A (zh) * 2020-10-14 2021-01-12 刘爱鸣 一种服装加工用切线装置

Also Published As

Publication number Publication date
JP2001353385A (ja) 2001-12-25
JP4782295B2 (ja) 2011-09-28
TW499523B (en) 2002-08-21
KR20010098522A (ko) 2001-11-08
CN1325715C (zh) 2007-07-11
CN1317607A (zh) 2001-10-17
KR100658273B1 (ko) 2006-12-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10115384A1 (de) Zyklus-Nähmaschine
DE10321538B4 (de) Nähmaschine
DE102007056132A1 (de) Nähmaschine
DE4302094B4 (de) Antriebseinrichtung für den Drückerfuß einer Näh- oder Stickmaschine
DE3124795C1 (de) Fadenabschneidvorrichtung fuer Zickzack-Naehmaschinen
DE10321537B4 (de) Nadelfadensteuerungs- oder -regelungseinrichtung einer Nähmaschine
DE3637601C2 (de)
DE10116506B4 (de) Knopfannähmaschine
DE4027060C2 (de) Nadelfaden-Halteeinrichtung für eine Nähmaschine
DE19611793B4 (de) Fadenschneider für eine Kettenstich-Nähmaschine
DE10160282B4 (de) Fadenabschneider
DE3436366C2 (de) Nähmaschine zur Herstellung eines Nähmusters
DE102009004219A1 (de) Schaltbare Nadelstangen-Antriebsvorrichtung
DE3636548C2 (de)
DE10215012A1 (de) Knopflochnähmaschine
DE102009013155A1 (de) Lochnähmaschine
DE10125778B4 (de) Nähgut-Ausbreitvorrichtung für eine Knopfloch-Nähmaschine
DE10307020A1 (de) Nähmaschine
DE19633223C2 (de) Vorrichtung zur Ansteuerung der Auslöseeinrichtung eines Fadenspanners für eine Nähmaschine
DE102004019143A1 (de) Knopfannäh- und Stielumwickelmaschine
DE19709753A1 (de) Nähmaschine mit Fadenschneidemechanismus
DE10161264B4 (de) Knopfannäh- und Stielumwickelmaschine
DE10222759A1 (de) Fadenabschneider für eine Nähmaschine
DE10307022A1 (de) Nähmaschine
DE4238962A1 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
ON Later submitted papers
8139 Disposal/non-payment of the annual fee