DE10115384A1 - Zyklus-Nähmaschine - Google Patents
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Abstract
Gegenstand der Erfindung DOLLAR A Ein Gegenstand der Erfindung ist es, eine Zyklus-Nähmaschine zu vermitteln, in welcher ein Fadenschneidvorgang lediglich unabhängig von der Nähgutklemmeinrichtung ausgeführt wird, wenn er benötigt wird. DOLLAR A Aufbau DOLLAR A Eine Einzelfaden-Kettenstich-Nähmaschine 100 schließt Fadenschneidmittel mit einem beweglichen Messer 13 etc., einen Klemmenhubhebel 5 zum Anheben eines Klemmenmechanismus 7 zum Pressen eines Nähgutes, einen Antriebsarm 4, der die Schneidmittel und den Hubhebel 5 veranlaßt, entsprechend der Bewegungsposition in einer Richtung des Armes 4 betätigt zu werden, und einen Antriebselektromagneten 1 ein. Der Arm 4 wird nacheinander aus einer Bereitschaftsstellung in eine Schneidendposition (eine Hubstartposition) und in eine Hubendposition verschoben, wenn er sich in einer Richtung bewegt. Die Maschine schließt ferner eine CPU 53 zur Steuerung des Arbeitsverhältnisses des Stromes ein, der dem Elektromagneten 1 zugeführt wird, so daß der Arm 4 in der Hubstartposition stehenbleiben kann.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zyklus-Nähma
schine, welche eine Fadenschneideinrichtung und eine Nähgut
klemmeinrichtung hat.
Es ist eine Zyklus-Nähmaschine bekannt, die eine Faden
schneideinrichtung mit Messern und eine Nähgutklemmeinrich
tung zum Pressen eines Nähguts während der Vernähung ein
schließt, wobei die Fadenschneideinrichtung und die Nähgut
klemmeinrichtung von einer gemeinsamen Antriebsquelle ange
trieben sind. Bei einer solchen Nähmaschine werden am Ende
einer Zyklusvernähung ein Fadenschneidvorgang durch die Fa
denschneideinrichtung und eine Nähgutklemmenhubbewegung durch
die Nähgutklemmeinrichtung durch Antreiben der Antriebsquelle
kontinuierlich ausgeführt.
Beim Nähvorgang unter Verwendung einer solchen Zyklus-Nähmaschine
folgt auf eine erste Zyklusvernähung manchmal
kontinuierlich eine zweite Zyklusvernähung. Wenn beispiels
weise ein vier Löcher aufweisender Knopf BT, wie in Fig. 6
dargestellt, auf ein Nähgut aufgenäht wird, wird zunächst die
Naht S1 zwischen zwei Löchern gebildet und anschließend wird
die Naht S2 zwischen den beiden anderen Löchern erzeugt. Wenn
die Nähte S1 und S2 kontinuierlich ausgebildet werden, er
scheint zwischen den Nähten ein Überkreuzfaden x. Wenn das
Auftreten dieses Überkreuzfadens x unerwünscht ist, wird der
Überkreuzfaden x nach der Ausbildung der Naht S1 abgeschnit
ten, und anschließend wird die Naht S2 erzeugt.
Wenn jedoch die Fadenabschneidung nach Ausbildung der
Naht S1 durch die herkömmliche Zyklusmaschine ausgeführt
wird, wird auch die Nähgutklemmeinrichtung sukzessive auf
wärts bewegt, um das Nähgut zu entfernen, so daß hierdurch
das Problem auftritt, daß die Startposition der nächsten Naht
aus einer gewünschten Position heraus verschoben wird.
Insbesondere bei einer Zyklus-Nähmaschine, bei der die
Nähgutklemmeinrichtung ein Nähgut mit einem darauf gehaltenen
Knopf preßt, veranlaßt die Hubbewegung der Nähgutklemmein
richtung das Nähgut dazu, zusammen mit dem Knopf angehoben zu
werden, wodurch ein weiteres Problem entsteht, wenn die
Klemmeinrichtung wieder abgesenkt wird, so daß der Knopf ver
schoben und/oder das Nähgut übereinandergefaltet wird. Als
ein Ergebnis treten Störungen, beispielsweise ein Nadelbruch
manchmal im Zeitpunkt des nächsten Nähvorgangs auf. Infolge
dessen war zum Anheben der Klemmeinrichtung eine längere Zy
kluszeit erforderlich, und die Produktivität wurde herabge
setzt.
Es ist daher ein Gegenstand der Erfindung, die Produkti
vität bei Anwendung einer Zyklus-Nähmaschine zu erhöhen, bei
welcher eine Fadenschneideinrichtung und eine Nähgutklemmein
richtung von einer gemeinsamen Antriebsquelle angetrieben
sind, durch Ausführung des Fadenschneidvorgangs lediglich
ohne Antrieb einer Nähgutklemmeinrichtung nach Beendigung
eines Zyklusnähvorgangs.
Zur Lösung der oben erwähnten Probleme sieht die Erfin
dung eine Zyklus-Nähmaschine (Einzelfaden-Kettenstich-Nähma
schine 100) vor, die aufweist: Fadenschneidmittel
(Fadenschneidhebel 6, Verbindungshebel 8, erster Verbindungs
arm 10, zweiter Verbindungsarm 11, bewegliches Messer 13 und
stationäres Messer 14) zum Schneiden eines Fadens und Klem
menhubmittel (Hubhebel 5) zum Anheben einer Nähgutklemmenein
richtung (Klemmechanismus 7) für ein freizugebendes gepreßtes
Nähgut.
In einem ersten Aspekt der Erfindung schließt die Ma
schine ein: ein Antriebsglied (Antriebsarm 4), der sowohl mit
den Fadenschneidmitteln als auch den Klemmenhubmitteln ver
bunden ist, um diese beiden Mittel entsprechend der Bewe
gungsposition des Antriebsgliedes zu bewegen, und ein An
triebsmittel (Antriebselektromagnet 1) zum Antreiben des An
triebsgliedes in einer Richtung. Das Antriebsglied bewegt
sich in einer Richtung aus einer Bereitschaftsstellung in
eine Schneidstartposition, um das Schneiden durch die
Schneidmittel zu starten, in eine Schneidendposition, um das
Schneiden durch die Schneidmittel zu beenden, in eine Hub
startposition, um das Anheben der Nähgutklemmeinrichtung
durch die Hubmittel zu starten, und in eine Hubendposition,
um das Anheben der Nähgutklemmeinrichtung durch die Hubmittel
zu beenden. Die Maschine schließt weiterhin Steuermittel (CPU
53) ein zur Steuerung der Antriebsmittel derart, daß es er
möglicht ist, das Antriebsglied in die Position zwischen der
Schneidendposition und der Hubstartposition zu bewegen und
dort abzustoppen.
Unter dem ersten Aspekt der Erfindung werden der
Schneidvorgang und der Anhebevorgang sukzessive entsprechend
der Bewegung des Antriebsgliedes ausgeführt. Wenn sich das
Antriebsglied weiterhin über die Hubstartposition hinaus be
wegt, startet die Hubbewegung. Da es jedoch den Antriebsmit
teln ermöglicht ist, zwischen der Schneidendposition und der
Hubstartposition abzustoppen, kann der Schneidvorgang ledig
lich ohne den Anhebevorgang nach dem Schneidvorgang ausge
führt werden.
Wenn dementsprechend ein sukzessives Nähen innerhalb
einer derart kurzen Distanz durchgeführt wird, daß kein Anhe
bevorgang benötigt wird, treten Störungen, die durch das An
heben der Nähgutklemmeinrichtung veranlaßt sind durch Ausfüh
rung des Schneidvorganges lediglich ohne unnötigen Anhebevor
gang nicht auf. Dies steigert die Produktivität und verbes
sert den Arbeitswirkungsgrad.
In der obigen Beschreibung schließt die Position "Zwi
schen der Schneidendposition und der Hubstartposition" die
Schneidendposition, die Hubstartposition und die dazwischen
gelegene Position ein. Die Hubstartposition kann näherungs
weise die gleiche Position wie die Schneidendposition sein.
Ferner kann als Antriebsmittel ein Elektromagnet mit
einem Stößel, ein Schrittmotor, usw. benutzt werden.
Unter einem zweiten Aspekt der Erfindung sind die
Steuermittel befähigt, die Antriebsmittel so zu steuern, daß
sich das Antriebsglied in eine gegebene Position zwischen der
Schneidendposition und der Hubstartposition mit Bezug auf die
Bereitschaftsstellung bewegt und hierauf in die Bereit
schaftsstellung zurückkehrt. Um das Antriebsglied in die Be
reitschaftsstellung zurückzuführen, kann die Antriebskraft
des Antriebsmittels selbst oder eine Federkraft ausgenutzt
werden.
Unter einem dritten Aspekt der Erfindung schließt die
Maschine ein: die Fadenschneidmittel, die befähigt sind, den
von einer Nadel zum Nähgut verlaufenden Faden unter einem
Nähgut zu schneiden, Fadenwischmittel (Wischeinrichtung 40)
zum Abdrängen des von der Nadel über dem Nähgut nach dem
Schneiden verlaufenden Fadens, ein Auswahlmittel (Betriebs
tafel 52) zum Auswählen einer Aktivierung oder Inaktivierung
des von den Wischermitteln ausgeführten Abdrängvorgangs, und
die Steuermittel dazu befähigt, den Abdrängvorgang in solcher
Weise zu steuern, daß dann, wenn die Aktivierung des Abdräng
vorgangs ausgewählt ist, der Abdrängvorgang nach dem Schnei
den immer ausgeführt wird, und dann, wenn die Inaktivierung
des Abdrängvorgangs ausgewählt ist, der Abdrängvorgang nicht
ausgeführt wird, falls sich das Antriebsglied aus der Bereit
schaftsstellung in die Hubendposition bewegt und hierauf zu
rückkehrt, und der Abdrängvorgang ausgeführt wird, wenn sich
das Antriebsglied aus der Bereitschaftsstellung in eine gege
bene Position zwischen der Schneidendposition und der Hub
startposition bewegt und hierauf in die Bereitschaftsstellung
zurückkehrt.
Selbst wenn unter dem dritten Aspekt der Erfindung die
Inaktivierung des Wischvorgangs gewählt ist, wird der Ab
drängvorgang ausgeführt, falls sich das Antriebsglied in die
gegebene Position zwischen der Schneidendposition und der
Hubstartposition bewegt und anschließend in die Bereit
schaftsstellung zurückkehrt, das heißt, dann, wenn das An
triebsglied lediglich nach dem Schneidvorgang in die Bereit
schaftsstellung zurückkehrt. Infolgedessen wird in dem Falle,
in dem wenige Nähzyklen sukzessive innerhalb einer kurzen Di
stanz, die keine Anhebung der Nähgutklemmeinrichtung erfor
dert, ausgeführt werden, der Abdrängvorgang immer nach jedem
der Nähzyklen ausgeführt, um so das Ende des von der Nadel
ausgehenden Fadens frei zu machen, wodurch ein glattes, kon
sekutives Nähen erreicht wird.
Wenn sich das Antriebsglied in die Hubendposition be
wegt, das heißt, wenn die Nähgutklemmeinrichtung nach dem
Schneidvorgang bei ausgewählter Inaktivierung angehoben wird,
wird der Abdrängvorgang nicht durchgeführt. Jedoch ist der
Abdrängvorgang in diesem Falle nicht nötig, weil das Ende des
von der Nadel ausgehenden Fadens durch Entfernung des Nähgu
tes frei wird, während die Nähgutklemmeinrichtung angehoben
wird. Daher kann der unnötige Abdrängvorgang während des An
hebevorgangs der Nähgutklemmeinrichtung durch Auswahl der In
aktivierung des Abdrängvorgangs eliminiert werden.
Unter einem vierten Aspekt der Erfindung bestehen die
Antriebsmittel aus einem Elektromagneten, die Hubmittel wei
sen einen Anlegeteil (Vorsprung 5a) auf, der an einem Teil
der Nähgutklemmeinrichtung anlegbar ist, um die Nähgutklemm
einrichtung durch den Anlegeteil anzuheben, wenn sich das An
triebsglied in die Hubstartposition bewegt, und die Steuer
mittel sind befähigt, einen vorbestimmten Wert an Strom für
eine gegebene Anfangsdauer zu liefern, wenn das Antriebsglied
seine Bewegung aus der Bereitschaftsstellung in eine Richtung
beginnt, und den Strom nach der gegebenen Dauer mit einem
kleineren Wert als der vorbestimmte zu liefern, so daß sich
das Antriebsglied nicht über die Hubstartposition hinaus be
wegt.
Gemäß dem vierten Aspekt der Erfindung wird die Erfin
dung insbesondere in die Praxis umgesetzt. Das heißt, das An
triebsglied steht an der Hubstartposition mit dem gegebenen
Strom, der, wie oben beschrieben, gesteuert wird.
In diesem Falle werden verschiedene Methoden zur Steue
rung des Stromes ergriffen. Beispielsweise wird der wirksame
Stromwert, der dem Elektromagneten zugeführt wird, durch Än
derung des Arbeitsverhältnisses einer Impulsstromkette ge
steuert. In einem anderen Beispiel kann der Stromwert selbst
durch einen Stromsteuerkreis gesteuert werden.
Bezüglich des Ausdrucks "eine gegebene Dauer" kann der
Stromwert zum kleineren Strom hin verändert werden, bevor das
Antriebsglied die Schneidendposition erreicht, wenn der
Schneidvorgang in der Lage ist, durch den kleineren Strom
nach dem Starten der Bewegung des Antriebsgliedes abgeschlos
sen zu werden.
Unter dem fünften Aspekt der Erfindung wird die Erfin
dung auf eine Knopf-Nähmaschine zum Annähen eines vier Löcher
aufweisenden Knopfes an ein Nähgut angewandt. Die Steuermit
tel steuern die Maschine in der Weise, daß nach einem ersten
Nähvorgang zum Vernähen eines Paares von Knopflöchern mit dem
Nähgut sich das Antriebsglied aus der Bereitschaftsstellung
in die Position zwischen der Schneidendposition und der Hub
startposition bewegt und nach dem Schneiden in die Bereit
schaftsstellung zurückkehrt, und sich dann das Antriebsglied
nach einem zweiten Nähvorgang zur Vernähung des anderen
Knopflochpaares mit dem Nähgut aus der Bereitschaftsstellung
in die Hubendposition bewegt.
Gemäß dem fünften Aspekt der Erfindung wird beim Annähen
eines Vier-Loch-Knopfes ein Schneidvorgang nur ohne Antrieb
der Nähgutklemmeinrichtung nach Vernähung eines Paares von
Knopflöchern ausgeführt, so daß hierdurch eine unnötige Bewe
gung der Nähgutklemmeinrichtung in der Mitte zwischen der er
sten und zweiten Vernähung eliminiert ist. Dies verbessert
die Betriebseffizienz. Weiterhin treten Störungen, beispiels
weise ein Nadelbruch nicht auf, die durch die Verschiebung
des Knopfes und/oder des Nähgutes beim Start der zweiten Ver
nähung veranlaßt sind, so daß auch hierdurch die Betriebsef
fizienz verbessert ist. Im Ergebnis kann beim Knopfannähen
eine höhere Produktivität erreicht werden.
Fig. 1 ist ein schematisches Blockdiagramm einer Ein-Fa
den-Kettenstich-Nähmaschine gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
Fig. 2 ist eine schaubildliche Ansicht mit der Darstel
lung einer Ausführungsform einer Fadenschneid- und Klemmen
hubeinrichtung 70, die als Ausrüstung bei der Ein-Faden-Ket
ten-Nähmaschine der Fig. 1 vorgesehen ist.
Fig. 3 ist eine schaubildliche Ansicht mit der Darstel
lung eines Teiles der Einrichtung 70 aus Fig. 2.
Fig. 4 ist eine Vorderansicht mit der Darstellung einer
Ausführungsform einer Wischereinrichtung, die als Ausrüstung
bei der Ein-Faden-Ketten-Nähmaschine der Fig. 1 vorgesehen
ist.
Fig. 5 ist eine Seitenansicht mit der Darstellung eines
Teiles der Wischereinrichtung.
Fig. 6 ist eine Draufsicht eines Vier-Loch-Knopfes.
Fig. 7 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung eines
Nähprozesses für den Vier-Loch-Knopf, ausgeführt durch eine
Steuereinrichtung in Fig. 1.
Fig. 8 sind Zeitsteuerdiagramme zur Erläuterung der Be
wegungsposition eines Antriebsarmes und eines Wischergliedes
im Nähprozeß für den Vier-Loch-Knopf.
Fig. 9 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung eines
Fadenabdrängvorganges.
Fig. 10 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung eines
Fadenschneidvorganges A.
Fig. 11 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung eines
Fadenschneidvorganges B.
Fig. 12 ist eine schaubildliche Ansicht einer anderen
Ausführungsform einer Fadenschneid- und Klemmenhubeinrich
tung.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nunmehr im
einzelnen mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Figuration, wie sie zur Erläuterung
der Erfindung bei einer Einzel-Faden-Kettenstich-Knopfloch-Näh
maschine 100 erforderlich ist, und andere Sensoren oder
dergleichen sind weggelassen. Die Maschine 100 schließt eine
Steuereinrichtung 50, einen Nähmotor 59, einen Antriebselek
tromagneten 1 und einen Wischerelektromagneten 42 ein, die
mit der Steuereinrichtung 50 verbunden sind.
Die Steuereinrichtung 50 schließt eine CPU (zentrale
Steuereinheit) 53, ein RAM (Random Access Memory) 54 und ein
ROM (Read Only Memory) 55 ein. Das ROM 55 speichert verschie
dene Nähdaten, Programme und dergleichen. Das RAM 54 spei
chert Daten, die von einer Betriebstafel 52 eingegeben wer
den, berechnete Resultate usw. Die CPU 53 führt verschiedene
Operationen aus, basierend auf der Information, die aus dem
ROM 55 und dem RAM 54 eingegeben werden, und wirkt als ein
Steuermittel zum Steuern und Antreiben verschiedener Einrich
tungen, welche die Nähmaschine 100 bilden.
Ein Einschaltpedal 51 erzeugt bei Betätigung durch die
Bedienungsperson ein Signal zum Starten der Nähmaschine.
Die Betriebstafel 52 hat verschiedene Tasten und Druck
knopfschalter zum Eingeben verschiedener Nähparameter, insbe
sondere weist sie einen Druckknopfschalter auf, der als ein
Auswahlmittel der Erfindung wirkt zur Auswahl der Aktivie
rung/Inaktivierung eines Fadenabdrängvorgangs.
Gemäß Fig. 2 führt eine Einrichtung 70 in der Maschine
100 ein Schneiden eines Fadens und ein Anheben einer Nähgut
klemme aus.
Der Antriebselektromagnet 1, der als Antriebsmittel
wirkt, ist an einem (nicht dargestellten) Rahmen der Nähma
schine befestigt und arbeitet unter der Steuerung der CPU 53
über einen Antriebsschaltkreis 57. Der Antriebselektromagnet
1 wird durch einen Spannungsimpulszug angetrieben, und die
Veränderung des Arbeitsverhältnisses des Impulses kann die
magnetische Kraft des Elektromagneten 1 steuern. Das nahelie
gende (proximale) Ende des Antriebsarmes 4, der als Antriebs
glied wirkt, ist an dem Ende eines Stößels 1a des Elektro
magneten 1 befestigt. Eine erste Feder 2 ist zwischen dem
vorderen Ende des Antriebsarms 4 und einem Stift 20 angeord
net, der am Maschinenrahmen befestigt ist, so daß der Arm 4
in eine in Fig. 2 angegebene Richtung R gedrückt wird, was es
dem vorderen Ende des Armes 4 ermöglicht, in Kontakt mit
einem an dem Maschinengestell vorgesehenen Anschlag 3 zu tre
ten.
Mit der oberen Stirnseite des Antriebsarms 4 ist drehbar
das eine Ende eines Hubhebels 4 verbunden, der als Hubmittel
dient. Der Hubhebel 5 ist etwa in L-Form gefertigt und an
seinem gekrümmten Teil drehbar am Nähmaschinenrahmen befe
stigt. Am anderen Ende des Hebels 5 ist horizontal ein Vor
sprung 5a gehaltert.
Ein Klemmechanismus 7 ist am nahegelegenen (proximalen)
Ende des Maschinenrahmens an diesem durch eine Achse 7b abge
stützt, so daß er mit Bezug auf eine (nicht dargestellte)
Vorschubbasis auf und ab geschwenkt werden kann. Am fernlie
genden (distalen) Ende dieses Klemmechanismus 7 ist eine
Knopfklemme 21 angebracht, die der Halterung eines Knopfes
beim Annähen des Knopfes dient.
Unter der Knopfklemme 21 ist eine Nadelplatte 21 vorge
sehen, die am Maschinenbett befestigt ist.
Eine zweite Feder 15, die eine beträchtlich größere
Kraft als die der ersten Feder 2 besitzt, ist zwischen dem
Mittelteil des Klemmechanismus 7 und einem (nicht dargestell
ten) angeordneten Zapfen eingesetzt und drückt den ganzen
Klemmechanismus 7 nach unten. Diese Druckkraft der Feder 15
preßt das Nähgut zwischen der Knopfklemme 21 und der Nadel
platte 12.
Am Klemmechanismus 7 steht ein L-förmiger Haken 7a nach
oben ab. Der horizontale Teil des Hakens 7a erstreckt sich
mit einem vorgegebenen Zwischenraum E gegenüberliegend über
den Vorsprung 5a, so daß der Vorsprung 5a den Haken 7a bei
seinem Anliegen anheben kann, wenn sich der Hubhebel 5 in
einer Aufwärtsbewegung im Gegenuhrzeigersinn dreht.
Andererseits ist der Antriebsarm 4 an seiner nahegelege
nen Stirnseite drehbar mit dem einen Ende eines Fadenschneid
hebels 6 verbunden, dessen Mittelpunkt drehbar am Maschinen
rahmen abgestützt ist. Eine Nockenrolle 6a steht vom anderen
Ende des Hebels 6 nach vorne ab.
Ein Verbindungshebel 8 ist an seinem oberen Ende drehbar
am Maschinengestell gelagert und hat in seinem Mittelteil
eine bogenförmige Nockennut 8a. Der Verbindungshebel 8 ist
mit dem Fadenschneidhebel 6 dadurch verbunden, daß die
Nockenrolle 6a gleitend in die Nockennut 8a eingepaßt ist.
Der vertikale Teil einer L-förmigen Verbindungsplatte 9
ist mit dem unteren Ende des Hebels 8 über einen Verbindungs
stift 22 verbunden.
Der horizontale Teil der Verbindungsplatte 9 steht dreh
bar in Verbindung mit dem einen Ende eines ersten Verbin
dungsarmes 10, und das andere Ende des Armes 10 ist an dem
einen Ende eines zweiten Verbindungsarmes 11 befestigt. Das
andere Ende 11a des zweiten Verbindungsarmes 11 ist unter der
Nadelplatte 12, wie in Fig. 3 dargestellt, drehbar mit einem
beweglichen Messer 13 verbunden, das mit Bezug auf die Nadel
platte 12 drehbar durch einen vertikalen Stift 23 abgestützt
ist. Ein ortsfestes Messer 14 ist gegenüber dem beweglichen
Messer 13 an der Nadelplatte 12 befestigt, wobei dazwischen
eine Nadelöffnung 25 angeordnet ist.
Eine Verdrehung im Gegenuhrzeigersinn des beweglichen
Messers 13 in Fig. 3 ermöglicht es, den Nadelfaden, der durch
die Nadelöffnung 25 verläuft, zu erfassen, was durch das Zu
sammenwirken mit dem ortsfesten Messer 14 zu einem Abschnei
den des Nadelfadens führt.
Somit schließen die Fadenschneidmittel den Fadenschneid
hebel 6, den Verbindungshebel 8, den ersten Verbindungsarm
10, den zweiten Verbindungsarm 11, das bewegliche Messer 13
und das ortsfeste Messer 14 ein.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ist die Maschine 100 mit
einer Wischervorrichtung 40 zum Beseitigen oder Abdrängen des
Fadens T nach dem Abschneiden des Fadens versehen, wobei der
Faden T sich ausgehend von einer Nadel 30 erstreckt. Auf
diese Weise wird der Faden T von der Unterseite des Nähgutes
über dasselbe ausgezogen.
Die Wischereinrichtung 40 weist eine Elektromagnetein
richtung 41 auf, die an der Seitenfläche des Armes 102 der
Maschine 100 installiert ist, ferner ein Wischerglied 44,
einen Wischer 45 und eine Montageplatte 46. Die Elektromag
neteinrichtung umfaßt den Wischer-Elektromagneten 42 und
einen Stößel 43, wobei der Elektromagnet 42 von der CPU 53
über eine Antriebsschaltung 58 (vergleiche Fig. 1) gesteuert
wird, und der Stößel 43 ist ständig durch eine nicht darge
stellte Feder in A-Richtung eines Doppelpfeils vorgespannt.
Ein Ende des Wischergliedes 44 ist drehbar mit dem
Stößel 43 verbunden, und das andere Ende über einen Zapfen
24a mit dem Wischer 45. Von der Seite betrachtet, liegt der
Wischer 45, wie in Fig. 5 gezeigt, an der linken Seite der
Nadel 30 und besitzt einen Vorsprung 45a, der sich an seinem
unteren Ende nach rechts erstreckt. Die Montageplatte 46 ist
mit ihrem einen Ende am Maschinenarm 102 befestigt und am an
deren Ende ist der Wischer 45 über einen Zapfen 24b drehbar
gehaltert.
Wenn bei diesem Aufbau der Wischereinrichtung 40 der
Stößel 43 nach dem Fadenschneidvorgang gegen die Vorspann
kraft der Feder in die Richtung B gedrängt wird, verdreht
sich der Wischer 45 um den Zapfen 24b in Richtung C, wie in
Fig. 4 gezeigt, was es ermöglicht, daß der Faden T durch den
Vorsprung 45a abgedrängt wird, wobei sich der Faden T von der
Nadel 30 zur Unterseite des Nähguts erstreckt. Nach Abdrän
gung des Fadens kehrt der Stößel 23 unter Wirkung der Feder
kraft in seine Bereitschaftsstellung zurück.
Unterdessen kann eine Aktivierung oder Inaktivierung des
Abdrängvorgangs nach der Fadenabschneidung durch die Wi
schereinrichtung 40 über die Betriebstafel 52 ausgewählt wer
den. Wenn "Aktivierung" ausgewählt ist, arbeitet die Einrich
tung 40 immer nach dem Schneiden, und wenn "Inaktivität" aus
gewählt ist, arbeitet die Einrichtung 40 grundsätzlich nicht.
Mit der Maschine 100 wird der Knopf, der durch die
Knopfklemme 21 gehalten ist, mit dem Nähgut vernäht, das zwi
schen die Knopfklemme 21 und die Nadelplatte 12 eingepreßt
ist. Die Einrichtung 70 wirkt nach der Vernähung folgender
maßen:
Wenn der Antriebselektromagnet eingeschaltet ist, wird
der Stößel 1a gegen die Vorspannkraft der ersten Feder 2 an
gezogen, so daß sich der Antriebsarm 4 in Richtung eines
Pfeiles P bewegt, was es dem Fadenschneidhebel 6 und dem Hub
hebel 5 ermöglicht, eine Verdrehung im Gegenuhrzeigersinn zu
beginnen.
Die Verdrehung des Hebels 6 veranlaßt den ersten Verbin
dungsarm 10 und den zweiten Verbindungshebel 11 zu einer Be
wegung in Richtung eines Pfeiles Q, und zwar über den Verbin
dungshebel 8, so daß sich das bewegliche Messer 13 in Fig. 3
im Gegenuhrzeigersinn verdreht. Dies führt zu einem Abschnei
den des Fadens zwischen dem ortsfesten Messer und dem beweg
lichen Messer 13.
Während des Schneidvorganges veranlaßt die im Gegenuhr
zeigersinn erfolgende Bewegung des Hubhebels 5 eine Aufwärts
bewegung des Vorsprunges 5a, in der Anfangsbewegungsperiode
des Hebels 5 liegt der Vorsprung 5a, der über den Zwischen
raum E läuft, nicht am Haken 7a an. Im Zeitpunkt der Beendi
gung des Schneidvorganges, das heißt dann, wenn der Hebel 5
den Zwischenraum E durchlaufen hat, liegt der Vorsprung 5a am
Haken 7a an. Ein Weiterlaufen des Hebels 5 ermöglicht es dem
Haken 7a gegen die Vorspannkraft der zweiten Feder 15 durch
den Vorsprung 5a angehoben zu werden. Ein Anheben des Hakens
7a ermöglicht es, daß der Klemmechanismus 7 sich um die Trä
gerachse 7b verdreht, so daß sich die Klemme 21 von der Na
delplatte 12 abtrennt. Wenn der Antriebsarm 4 in einer vorge
gebenen Position anhält, stoppt auch der Mechanismus 7 seine
Drehbewegung ab. In diesem Zustand können der Knopf und das
Nähgut entfernt werden.
Unterdessen läßt während des Anhebens des Mechanismus 7
(Anhebevorgang) die Bewegung des Antriebsarmes 4 in Richtung
P den Schneidhebel 6 seine Verdrehung fortsetzen, jedoch ver
hindert die Form der Nockennut 8a den Verbindungshebel 8 an
einer Rotation.
Wenn der Antriebselektromagnet 1 auf AUS geschaltet
wird, kehrt die Einrichtung 70 in ihre Bereitschaftsstellung
zurück. Die Wischereinrichtung 40 führt nach der Fadenab
schneidung den Abdrängvorgang aus, wodurch der von der Nadel
30 ausgehende Faden über das Nähgut ausgezogen wird, so daß
er für den nächsten Nähvorgang bereit ist.
Wie oben beschrieben, wird in einer Reihe von Faden
schneid- und Klemmenanhebevorgängen der Fadenschneidvorgang
dadurch ausgeführt, daß jeder betreffende Teil gegen die
ziemlich schwache Vorspannkraft der ersten Feder 2 bewegt
wird, während der Klemmenanhebevorgang gegen die starke Vor
spannkraft der zweiten Feder 15 erfolgt, um den gesamten
Klemmechanismus 7 anzuheben, wobei die erforderliche Anhebe
kraft viel größer als diejenige für den Schneidvorgang ist.
In der obigen Beschreibung des Betriebs der Vorrichtung
70 nach dem Nähvorgang kann die Steuerung zur Betätigung des
Schneidvorgangs ohne Hubbewegung wie erforderlich gewählt
werden.
Beispielsweise im Falle des Annähens eines mit vier Lö
chern versehenen Knopfes BT ohne einen Überkreuzfaden mit der
Maschine 100 der Erfindung ist der Anhebevorgang nicht erfor
derlich, wenn das Nähen des Naht S2 kontinuierlich auf die
Vernähung der Naht S1 folgt, daher wird lediglich der
Schneidvorgang ausgeführt. Wenn in diesem Falle das Nähen der
Naht S2 nach dem Schneiden der Naht S1 ohne Abdrängvorgang
beginnt, verbleibt das Ende des geschnittenen Fadens im Näh
gut bei der Position eines Knopfloches H, so daß der Über
kreuzfaden zu verbleiben scheint. Daher wird die Wischervor
richtung 40 mit der Betätigung des Wischerelektromagneten 42
immer nach dem Schneiden betätigt, selbst wenn über die Be
triebstafel 42 die "Inaktivierung" des Abdrängvorgangs ge
wählt ist.
Es erfolgt nun eine Beschreibung des Annähens des Vier-
Loch-Knopfes ohne Überkreuzfaden mit Bezug auf das Flußdia
gramm der Fig. 7 und das Zeitsteuerdiagramm der Fig. 8.
Das Zeitsteuerdiagramm in Fig. 8 zeigt die Beziehung
zwischen der Bewegungsposition des Antriebsarmes 4 und jedes
Schrittes des Nähprozesses parallel mit der Bewegungsposition
des Wischergliedes 44, das den Wischer 45 antreibt. Die Ab
szisse der Fig. 8 repräsentiert die Zeit, die den Nähschrit
ten in Fig. 7 entspricht, und die Ordinate repräsentiert re
lativ die Bewegungspositionen des Armes 4 bzw. des Gliedes
44.
Wie zuvor beschrieben, werden die Vorgänge des Faden
schneid- und des Klemmenanhebevorgangs ausgeführt entspre
chend wie sich der Arm 4, der von dem Antriebselektromagneten
1 angetrieben wird, in Fig. 2 in der P-Richtung bewegt. Das
heißt, die Bewegungsposition des Armes 4 in P-Richtung hat
eine gewisse Beziehung mit einer Reihe von Nähvorgängen. Die
Bewegungsposition des Armes 4, um das Schneiden durch die Fa
denschneidmittel zu starten, ist als "Schneidstartposition"
repräsentiert, die Position zur Beendigung des Schneidens als
"Schneidendposition", die Position zum Start des Anhebens des
Klemmenmechanismus 7 durch den Hubhebel 5 als "Hubstartposi
tion" und die Position zur Beendigung der Anhebung des Mecha
nismus 7 als "Hubendposition".
In dem in Fig. 8 dargestellten Beispiel ist die Bereit
schaftsstellung nahezu die gleiche wie die Schneidstartposi
tion, und die Schneidendposition wie die Hubstartposition.
Und die parallele Darstellung der Bewegungsposition des Glie
des 44 und des Armes 4 zeigt den zeitlichen Verlauf des
Wischvorganges beim Abdrängvorgang.
Fig. 7 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung des Näh
vorganges zum Annähen eines Vier-Loch-Knopfes BT, wie in Fig.
6 dargestellt, auf ein Nähgut. Dieser Vorgang ist unterteilt
in den ersten Vorgang zur Ausbildung der Naht S1 (erstes Ver
nähen) und den zweiten Vorgang zur Ausbildung der Naht S2
(zweite Vernähung).
Wenn der Nähprozeß in Fig. 7 startet (Zeit t0 in Fig. 8)
befindet sich der Klemmechanismus 7 in einer obersten Posi
tion, die Hubendposition in Fig. 8, um den Knopf und das Näh
gut zu plazieren, wo der Arm 4 am dichtesten am Elektromagne
ten 1 liegt. Das Wischerglied 44 ist ebenfalls in seiner
obersten Bereitschaftsstellung in Fig. 4, und zwar durch eine
(nicht dargestellte) Federkraft.
Mit Bezug auf Fig. 7 startet das Nähen der Naht S1 dann,
wenn die Bedienungsperson das Nähgut und den Knopf einstellt
und das Einschaltpedal 51 betätigt. Zunächst wird im Schritt
S1 der Antriebselektromagnet 1 auf AUS geschaltet, um den Arm
4 in Fig. 2 in der R-Richtung zu bewegen und den Anschlag 3
zu berühren, um hierdurch in die Bereitschaftsstellung zu
rückzukehren, wie in Fig. 8 dargestellt. Die Einrichtung 70
kehrt ebenfalls in ihre Bereitschaftsstellung zurück.
Als nächstes beginnt im Schritt S2 (Zeit t1 in Fig. 8)
der erste Vorgang, wobei der Nähmotor 59 betätigt wird. Im
Schritt S3 wird überprüft, ob ein Schneidbefehl ausgegeben
ist, bis das Nähen der Naht S1 endet.
Wenn der Schneidbefehl nach dem Nähen festgestellt wird,
wird der Schneidvorgang A (Fig. 10) im Schritt S4 und der Fa
denabdrängvorgang (Fig. 9) im Schritt S5 ausgeführt. Bei die
sem Vorgang beginnt der Arm 4 sich in der P-Richtung in Fig.
2 (nach der Zeit t2) zu bewegen und erreicht die Schneidend
position. Der Arm 4 verbleibt während einer gegebenen Zeit in
der Schneidendposition und kehrt dann (nach der Zeit t3 in
Fig. 8) in die Bereitschaftsstellung zurück, wobei der Elek
tromagnet 1 auf AUS geschaltet wird. Der Schneidprozeß wird
später beschrieben.
Während der Arm 4 beim Schneidvorgang in der Schneidend
position steht, wird der Wischerelektromagnet 42 betätigt, so
daß sich das Wischerglied 44 von der Bereitschaftsstellung in
die Wischendposition bewegt und sukzessive in die Bereit
schaftsstellung zurückkehrt, wobei der Elektromagnet 42 aus
geschaltet wird.
Nachdem der Antriebselektromagnet 1 zur Zeit t3 in Fig.
8 auf AUS geschaltet ist, geht der Vorgang zum Schritt S6
weiter, wobei der Nähmotor 59 angehalten wird. Wenn der Arm 4
näherungsweise in die Bereitschaftsstellung zurückkehrt, wird
der Motor 59 wieder betätigt, um das Nähen der Naht S2 im
Schritt S7 erneut zu starten. Im Schritt S8 wird der Schritt
in der gleichen Weise wie Schritt S3 wiederholt bis der
Schneidbefehl nach Beendigung des Nähvorganges festgestellt
ist, und dann geht der Schritt weiter zum Schritt S9, um zu
überprüfen ob eine Aktivierung oder Inaktivierung des Ab
drängvorgangs ausgewählt ist. Wenn eine Aktivierung des Ab
drängvorgangs nicht ausgewählt ist, wird lediglich der
Schneidvorgang B im Schritt S10 ausgeführt, und wenn "Akti
vierung" ausgewählt ist, werden der Abdrängvorgang (im
Schritt S12) und der Schneidvorgang B (im Schritt S11) ausge
führt, wobei der Schneidvorgang B den Klemmenanhebevorgang
einschließt.
Diese Operationen werden, wie in Fig. 8 dargestellt,
durchgeführt, wobei sich der Arm 4 aus der Bereitschaftsstel
lung (nach der Zeit t5) in die Schneidendposition bewegt und
weiterhin in die Hubendposition.
Wenn von der Bedienungsperson vorher "Aktivierung" des
Wisch- oder Abdrängvorgangs ausgewählt ist, werden im Schritt
S11 und im Schritt S12 sowohl der Schneidvorgang als auch der
Abdrängvorgang ausgeführt, wobei sich das Wischerglied 44 aus
der Bereitschaftsstellung in die Wischendposition bewegt und,
wie in Fig. 8 dargestellt, zurückkehrt. Schließlich hält der
Motor 59 im Schritt S13 an um den Vorgang zu beenden.
Fig. 9 zeigt einen Fadenabdrängvorgang. Im Schritt S21
wird überprüft, ob eine bestimmte Zeit (hier 50 ms) vergangen
ist. Diese Zeit ermöglicht es, das Ende des Schneidvorgangs
abzuwarten.
Nach der bestimmten Zeit wird der Wischerelektromagnet
42 angetrieben, um den Abdrängvorgang im Schritt S22 zu star
ten, und der Vorgang geht zum Schritt S23 weiter, in dem
überprüft wird, ob eine bestimmte Zeit (hier 50 ms) vergangen
ist. Diese Zeit bestimmt hier die Zeit zum Abdrängen des Fa
dens von der Zeit für den Bewegungsbeginn des Wischers 45 an.
Als nächstes wird im Schritt S24 der Elektromagnet 42
auf AUS geschaltet, um den Wisch- oder Abdrängvorgang zu be
enden.
Wie in Fig. 8 dargestellt, steht während des Nähvorgangs
der Fig. 7 der Arm 4 nach dem ersten Vorgang in der Schneid
endposition und bewegt sich weiter nach dem zweiten Vorgang
in die Hubendposition.
Fig. 10 zeigt ein Flußdiagramm des Fadenschneidvorgangs
A entsprechend dem Schritt S4 in Fig. 7.
Der Fadenschneidvorgang A beginnt bei Schritt J1, wobei
der Antriebselektromagnet 1 mit 100% Leistungsverhältnis an
getrieben wird. Im Schritt J2 wird überprüft, ob eine be
stimmte Zeit (hier 60 ms) vergangen ist. Wenn sie nicht ver
flossen ist, wird der Schritt wiederholt, und wenn sie ver
flossen ist, geht der Vorgang weiter zum Schritt J3. Das Lei
stungsverhältnis wird im Schritt J3 auf 50% reduziert, und
der Vorgang bewegt sich zum Schritt J4, in dem während einer
bestimmten Zeit (hier 240 ms) gewartet wird, um hierdurch den
Fadenschneidvorgang vollständig zu beenden.
Als nächstes wird im Schritt J5 der Elektromagnet 1 auf
AUS geschaltet, um diesen Vorgang zu beenden. Nach dem Aus
schalten des Elektromagneten 1 kehren alle Teile, beispiels
weise der Stößel 1a, der Arm 4, usw. unter der Vorspannkraft
der ersten Feder 2 in ihre Bereitschaftsstellung zurück.
Der Grund zum Antreiben des Elektromagneten mit 100%
Leistungsverhältnis im Schritt J1 liegt darin, daß die An
fangskraft zur Bewegung des Armes 4 entgegen der Kraft der
Feder 2 eine beachtlich hohe Kraft erfordert. Jedoch ist die
Antriebsperiode mit 100% Leistung auf die bestimmte Zeit
(hier 60 ms) beschränkt und wird hierauf unmittelbar auf 50%
reduziert, welches einen Leistung erzeugt, die nicht genügt,
um den Klemmechanismus 7 anzuheben. Infolgedessen steht der
Arm 4 in der Position, in welcher der Vorsprung 5a gerade am
Haken 7a anliegt, nämlich in der Hubstartposition.
Fig. 11 ist ein Flußdiagramm zur Darstellung des Faden
schneidvorgangs B entsprechend den Schritten S10 und S11 in
Fig. 7.
Zuerst wird im Schritt J11 der Antriebselektromagnet 1
mit 100% Leistung eingeschaltet. Als nächstes wird im
Schritt J12 überprüft, ob der Elektromagnet 1 während einer
bestimmten Zeit (hier 75 ms) angetrieben war. Wenn nicht,
wird dieser Entscheidungsschritt wiederholt, und wenn ja,
geht der Vorgang weiter zum Schritt J13. Der Grund für die
Fortsetzung des Antriebs des Elektromagneten 1 mit 100% Lei
stung während einer längeren Zeit (75 ms) als diejenige im
Flußdiagramm der Fig. 10 liegt darin, nach dem Fadenschneiden
genügend Kraft zum Anheben des Klemmechanismus 7 zu erzeugen.
Nach dem Anheben des Mechanismus 7 wird das Antriebslei
stungsverhältnis im Schritt J13 auf 50% reduziert, um den
angehobenen Zustand aufrechtzuerhalten, und dieser Faden
schneidvorgang ist beendet.
Beim Annähen eines Vier-Loch-Knopfes an ein Nähgut unter
Verwendung der erfindungsgemäßen Maschine 100 wird nach Been
digung des ersten Nähvorganges zunächst der Antriebselektro
magnet 1 mit 100% Leistungsverhältnis des Impulsstromes be
tätigt und nach 60 ms auf 50% Leistung reduziert, was nicht
ausreicht, um den Klemmechanismus 7 anzuheben, wodurch es
aber dem Arm 4 ermöglicht wird, in der Hubstartposition abzu
stoppen. Infolgedessen wird nach dem ersten Vorgang lediglich
eine Fadenschneidoperation ausgeführt ohne unnötigen Anhebe
vorgang des Mechanismus 7, und weiterhin treten Störungen,
die durch das Anheben des Mechanismus 7 verursacht sind, bei
spielsweise eine Verschiebung der Knopfposition und ein ge
faltetes Nähgut nicht auf, was zu einer höheren Produktivität
mit Verbesserung des Betriebswirkungsgrades führt.
Wenn über die Betriebstafel 52 die "Inaktivierung" des
Abdrängvorgangs ausgewählt ist, wird der Abdrängvorgang nicht
ausgeführt, während sich der Arm 4 in die Hubendposition be
wegt, das heißt, während auf das Anheben des Mechanismus 7
das Fadenschneiden folgt. Der Abdrängvorgang ist im allgemei
nen nicht erforderlich, da das abgeschnittene Fadenende, das
sich von der Nadel 30 aus erstreckt, frei wird, wenn das ge
nähte Nähgut entfernt wird. Infolgedessen ermöglicht es die
Auswahl der Inaktivierung des Abdrängvorgangs, wie oben be
schrieben, eine Eliminierung des unnötigen Abdrängvorgangs
zur Zeit der Anhebung des Mechanismus 7.
Selbst wenn andererseits die "Inaktivierung" des Ab
drängvorgangs ausgewählt ist, wird der Abdrängvorgang nur
nach dem Schneidvorgang des ersten Vorganges ausgeführt, wäh
rend der Arm 4 sich gerade in die Hubstartposition bewegt und
in die Bereitschaftsstellung zurückkehrt. Infolgedessen wird
das abgeschnittene Fadenende, das sich von der Nadel 30 aus
erstreckt, nach dem ersten Prozeß frei, um hierdurch den
zweiten Nähvorgang glatt zu starten.
Während die Einschaltung des Leistungsverhältnisses des
Antriebselektromagneten 1 in Fig. 10 und 11 durch zwei
Schritte von 100% und 50% gegeben ist, kann es alternativ
auch in drei Schritte oder mehr geändert werden, und auch die
Antriebsdauer jedes Schritts kann passend eingestellt werden.
Weiterhin kann die magnetische Kraft des Elektromagneten 1
dadurch gesteuert werden, daß der Antriebsstromwert über
einen Stromsteuerkreis geändert wird, anstatt das Leistungs
verhältnis, wie bei dem Ausführungsbeispiel, zu ändern.
Obwohl ein Elektromagnet als Antriebsmittel bei dem obi
gen Ausführungsbeispiel verwendet ist, kann auch ein Schritt
motor, wie in Fig. 12 gezeigt, als Alternative eingesetzt
werden.
In Fig. 12 zeigt die Fadenschneid- und Klemmenhubein
richtung 80 ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung. Da
die Einrichtung 80 der in Fig. 2 dargestellten Einrichtung 70
ähnlich ist, bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile,
und es werden lediglich unterschiedliche Einzelheiten be
schrieben.
Bei der Einrichtung 80 wird ein Schrittmotor 81 als An
triebsmittel benutzt. Ein Getrieberitzel 82 ist an der Aus
gangswelle des Motors 81 befestigt.
Lager 83 und 83 sind am Maschinenrahmen befestigt. Diese
Lager 83 und 83 stützen gleitend eine Zahnstange 84 ab, die
mit dem Ritzel 82 in Eingriff ist, und das vordere Ende der
Zahnstange 84 ist mit dem einen Ende des Antriebsarmes 4 fest
verbunden.
Der Antrieb des Motors 81 veranlaßt den Arm 4 über die
Zahnstange 84, sich in P- oder R-Richtung zu verschieben. In
diesem Falle bewegt sich der Arm 4 mit Pulssignalen, die dem
Motor 81 mitgeteilt werden, in einem gewünschten Ausmaß, um
auf diese Weise die gleiche Bewegung zu erreichen, wie bei
der zuvor beschriebenen Ausführungsform, dargestellt in
Fig. 8.
Die Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Aus
führungsbeispiele beschränkt und es können verschiedene Va
riationen gemacht werden. Beispielsweise ist bei den Ausfüh
rungsbeispielen die Schneidendposition näherungsweise die
gleiche wie die Hubstartposition, jedoch kann die Hubstartpo
sition sequentiell nach der Schneidendposition eingestellt
werden.
Die Ausführungsbeispiele finden Anwendung beim Annähen
eines Vier-Loch-Knopfes, das aus zwei Vorgängen besteht, je
doch kann die Erfindung auch auf andere Nähvorgänge, die aus
drei oder mehr Vorgängen bestehen, Anwendung finden.
Weiterhin ist eine Zyklus-Nähmaschine nicht auf eine
Einzelfaden-Kettenstich-Nähmaschine beschränkt.
Gemäß den ersten und zweiten Aspekten der Erfindung
kann, weil die Antriebsmittel zwischen der Schneidendposition
und der Hubstartposition abgestoppt werden können, der
Schneidvorgang lediglich ausgeführt werden, ohne den Anhebe
vorgang nach dem Schneidvorgang. Wenn dementsprechend eine
sukzessive Vernähung innerhalb eines derart kurzen Abstandes
ausgeführt wird, daß kein Anhebevorgang erforderlich ist,
treten Störungen, die durch das Anheben der Nähgutklemmein
richtung verursacht sind, durch die Ausübung des Schneidvor
gangs lediglich ohne unnötigen Anhebevorgang nicht auf. Dies
steigert die Produktivität und verbessert die Betriebseffi
zienz.
Selbst wenn gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung die
Inaktivierung des Abdrängvorgangs gewählt ist, wird der Ab
drängvorgang ausgeführt, wenn sich das Antriebsglied in die
gegebene Position zwischen der Schneidendposition und der
Hubstartposition bewegt und hierauf in die Bereitschaftsstel
lung zurückkehrt, das heißt, wenn das Antriebsglied in die
Bereitschaftsstellung nur nach dem Schneidvorgang zurück
kehrt. Infolgedessen wird in dem Falle, in dem wenige Näh
zyklen sukzessive innerhalb einer kurzen Entfernung ausge
führt werden, die kein Anheben der Nähgutklemmeneinrichtung
erfordert, der Abdrängvorgang immer nach jedem Nähzyklus aus
geführt, so daß das Fadenende, das von der Nadel ausgeht,
freigemacht wird, wodurch ständig die Ausbildung eines Über
kreuzfadens verhindert wird. Wenn sich weiterhin das An
triebsglied in die Hubendposition bewegt, das heißt wenn die
Nähgutklemmeneinrichtung nach dem Schneidvorgang angehoben
wird, wobei die Inaktivierung gewählt ist, wird der Abdräng
vorgang nicht ausgeführt. Jedoch ist der Abdrängvorgang in
diesem Falle nicht erforderlich, da das Fadenende, das von
der Nadel ausgeht, durch Entfernen des Nähgutes während des
Anhebens der Nähgutklemmeinrichtung frei wird. Dementspre
chend kann ein unnötiger Abdrängvorgang während des Anhebe
vorgangs der Nähgutklemmeinrichtung durch Auswahl der Inakti
vierung des Abdrängvorgangs eliminiert werden.
Gemäß dem vierten Aspekt der Erfindung wird die Erfin
dung insbesondere in die Praxis umgesetzt. Das heißt, das An
triebsglied steht in der Hubstartposition, wobei ein gegebe
ner Strom anfänglich eingespeist wird, und nach einer gewis
sen Zeit ein kleinerer Strom als der gegebene zugeführt wird.
Wenn gemäß dem fünften Aspekt der Erfindung ein Vier-Loch-Knopf
angenäht wird, wird der Schneidvorgang lediglich
ausgeführt ohne Antrieb der Nähgutklemmeinrichtung nach Ver
nähung eines Paares von Knopflöchern, um hierdurch eine unnö
tige Bewegung der Nähgutklemmeinrichtung in der Mitte des er
sten und zweiten Nähvorgangs zu eliminieren. Dies verbessert
die Arbeitswirksamkeit. Weiterhin treten Störungen, wie Na
delbruch, nicht auf, die durch die Verschiebung des Knopfes
und/oder des Nähgutes verursacht werden, wenn der zweite Näh
vorgang gestartet wird, so daß auch hierdurch der Arbeitswir
kungsgrad verbessert ist. Im Ergebnis kann beim Knopfannähen
eine höhere Produktivität erzielt werden.
Claims (5)
1. Zyklus-Nähmaschine mit Klemmenhubmitteln (5) zum Anheben
einer Nähgutklemmeinrichtung (7, 21), um das Nähgut
freizugeben, und mit Fadenschneidmitteln (13, 14) zum
Schneiden eines Nähfadens (T) in der Nähe der Nähgut
klemmeinrichtung, wobei die Maschine umfaßt:
ein Antriebsglied (4), das sowohl mit den Fadenschneid mitteln (13, 14) als auch mit den Klemmenhubmitteln (5) derart verbunden ist, daß sowohl die Schneidmittel (13, 14) als auch die Hubmittel (5) entsprechend der Bewe gungsposition des Antriebsgliedes (4) bewegbar sind, wo bei das Antriebsglied (4) nacheinander in einer Richtung aus einer Bereitschaftsstellung in eine Schneidstartpo sition zum Starten des Schneidens durch die Schneidmit tel (13, 14) in eine Schneidendposition zur Beendigung des Schneidens durch die Schneidmittel, in eine Hub startposition zum Starten des Anhebens der Nähgutklemm einrichtung (7, 21) durch die Hubmittel (5) und in eine Hubendposition zur Beendigung des Anhebens der Nähgut klemmeinrichtung durch die Hubmittel beweglich ist;
Antriebsmittel (1, 81) zum Bewegen des Antriebsgliedes (4) in jede der obigen Positionen; und
Steuermittel (50, 52, 53) zum Steuern der Antriebsmittel (1, 81) derart, daß ein Bewegen und Abstoppen des An triebsgliedes (4) in der Position zwischen der Schneid endposition und der Hubstartposition möglich ist.
ein Antriebsglied (4), das sowohl mit den Fadenschneid mitteln (13, 14) als auch mit den Klemmenhubmitteln (5) derart verbunden ist, daß sowohl die Schneidmittel (13, 14) als auch die Hubmittel (5) entsprechend der Bewe gungsposition des Antriebsgliedes (4) bewegbar sind, wo bei das Antriebsglied (4) nacheinander in einer Richtung aus einer Bereitschaftsstellung in eine Schneidstartpo sition zum Starten des Schneidens durch die Schneidmit tel (13, 14) in eine Schneidendposition zur Beendigung des Schneidens durch die Schneidmittel, in eine Hub startposition zum Starten des Anhebens der Nähgutklemm einrichtung (7, 21) durch die Hubmittel (5) und in eine Hubendposition zur Beendigung des Anhebens der Nähgut klemmeinrichtung durch die Hubmittel beweglich ist;
Antriebsmittel (1, 81) zum Bewegen des Antriebsgliedes (4) in jede der obigen Positionen; und
Steuermittel (50, 52, 53) zum Steuern der Antriebsmittel (1, 81) derart, daß ein Bewegen und Abstoppen des An triebsgliedes (4) in der Position zwischen der Schneid endposition und der Hubstartposition möglich ist.
2. Zyklus-Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Steuermittel (50, 52, 53) die Antriebsmit
tel (1, 81) so steuern, daß sich das Antriebsglied (4)
bezüglich der Bereitschaftsstellung in eine vorbestimmte
Position zwischen der Schneidendposition und der Hub
startposition bewegt und hierauf in die Bereitschafts
stellung zurückkehrt.
3. Zyklus-Nähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Fadenschneidmittel (13, 14) den Faden, der
von einer Nadel (30) zu einem Nähgut verläuft, unter dem
Nähgut schneiden, wobei die Maschine weiterhin umfaßt:
Fadenwischmittel (45) zum Abdrängen des von der Nadel (30) über dem Nähgut verlaufenden Fadens nach dem Schneiden;
Auswahlmittel zum Auswählen einer Aktivierung oder Inak tivierung des von den Wischmitteln (45) ausgeführten Ab drängvorgangs; und
die Steuermittel (50, 52, 53) den Abdrängvorgang in der Weise steuern, daß dann, wenn die Aktivierung des Ab drängvorgangs ausgewählt ist, der Abdrängvorgang nach dem Fadenschneiden immer ausgeführt wird, und dann, wenn die Inaktivierung des Abdrängvorgangs ausgewählt ist, der Abdrängvorgang nicht ausgeführt wird, falls sich das Antriebsglied (4) aus der Bereitschaftsstellung in die Hubendposition bewegt und hierauf zurückkehrt, und daß der Abdrängvorgang ausgeführt wird, wenn sich das An triebsglied (4) aus der Bereitschaftsstellung in eine vorbestimmte Position zwischen der Schneidendposition und der Hubstartposition bewegt und hierauf in die Be reitschaftsstellung zurückkehrt.
Fadenwischmittel (45) zum Abdrängen des von der Nadel (30) über dem Nähgut verlaufenden Fadens nach dem Schneiden;
Auswahlmittel zum Auswählen einer Aktivierung oder Inak tivierung des von den Wischmitteln (45) ausgeführten Ab drängvorgangs; und
die Steuermittel (50, 52, 53) den Abdrängvorgang in der Weise steuern, daß dann, wenn die Aktivierung des Ab drängvorgangs ausgewählt ist, der Abdrängvorgang nach dem Fadenschneiden immer ausgeführt wird, und dann, wenn die Inaktivierung des Abdrängvorgangs ausgewählt ist, der Abdrängvorgang nicht ausgeführt wird, falls sich das Antriebsglied (4) aus der Bereitschaftsstellung in die Hubendposition bewegt und hierauf zurückkehrt, und daß der Abdrängvorgang ausgeführt wird, wenn sich das An triebsglied (4) aus der Bereitschaftsstellung in eine vorbestimmte Position zwischen der Schneidendposition und der Hubstartposition bewegt und hierauf in die Be reitschaftsstellung zurückkehrt.
4. Zyklus-Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel aus einem
Elektromagneten (1) bestehen, die Klemmenhubmittel (5)
einen Anlegeteil (5a) aufweisen, der an einem Teil (7a)
der Nähgutklemmeinrichtung (7, 21) anlegbar ist, um die
Nähgutklemmeinrichtung durch den Anlegeteil (5a) anzuhe
ben, wenn sich das Antriebsglied (4) in die Hubstartpo
sition bewegt, und die Steuermittel (50, 52, 53) einen
vorbestimmten Wert an Strom für eine gegebene Anfangs
dauer liefern, wenn das Antriebsglied (4) seine Bewegung
aus der Bereitschaftsstellung in eine Richtung beginnt,
sowie den Strom nach der gegebenen Dauer mit einem klei
neren Wert als der vorbestimmte Wert zu liefern, so daß
sich das Antriebsglied nicht über die Hubstartposition
hinaus bewegt.
5. Zyklus-Nähmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die Maschine eine Knopf-Nähma
schine zum Annähen eines Knopfes (BT) mit vier Löchern
(H) an ein Nähgut ist, und daß die Steuermittel (50, 52,
53) die Maschine derart steuern, daß nach einem ersten
Nähvorgang zur Vernähung eines Paares von Knopflöchern
(H) mit dem Nähgut sich das Antriebsglied (4) aus der
Bereitschaftsstellung in die Position zwischen der
Schneidendposition und der Hubstartposition bewegt und
nach dem Schneiden in die Bereitschaftsstellung zurück
kehrt, und sich dann das Antriebsglied nach einem zwei
ten Nähvorgang zur Vernähung des anderen Knopflochpaares
mit dem Nähgut aus der Bereitschaftsstellung in die Hub
endposition bewegt.
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