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DE19629497A1 - Scheibenanordnung mit Dämpfer, welche Federeingriffselemente aufweist, die eine Radialbewegung von entsprechenden Federn begrenzen - Google Patents

Scheibenanordnung mit Dämpfer, welche Federeingriffselemente aufweist, die eine Radialbewegung von entsprechenden Federn begrenzen

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DE19629497A1
DE19629497A1 DE19629497A DE19629497A DE19629497A1 DE 19629497 A1 DE19629497 A1 DE 19629497A1 DE 19629497 A DE19629497 A DE 19629497A DE 19629497 A DE19629497 A DE 19629497A DE 19629497 A1 DE19629497 A1 DE 19629497A1
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DE
Germany
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elements
window opening
area
coil spring
hub
Prior art date
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Application number
DE19629497A
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English (en)
Other versions
DE19629497B4 (de
Inventor
Norihisa Uenohara
Hiroshi Mizukami
Shinichi Noda
Masanobu Tanaka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Exedy Corp
Original Assignee
Exedy Corp
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Publication date
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Priority claimed from JP22012195A external-priority patent/JP3422603B2/ja
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Publication of DE19629497B4 publication Critical patent/DE19629497B4/de
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/58Details
    • F16D13/60Clutching elements
    • F16D13/64Clutch-plates; Clutch-lamellae
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Scheibenanordnung mit Dämpfer, welche bei einer Kraftfahrzeug-Kupplungsscheibe oder dergleichen verwendet wird. Die Scheibenanordnung mit Dämpfer weist mehrere Federn auf, wobei jedes Axialende je­ der Feder mit Eingriffselementen in Eingriff steht, welche eine Radialbewegung der Federn begrenzen.
Eine Kupplungsscheibenanordnung für eine Kraftfahrzeugkupp­ lung weist eine Kupplungsplatte bzw. -scheibe und eine Hal­ teplatte als antriebsseitiges Element und einen Nabenflansch als abtriebsseitiges Element auf. Zudem ist eine Schrauben­ feder angeordnet, welche mit beiden Enden in Umfangsrichtung durch eine Fensteröffnung des Nabenflansches und erhabene Bereiche des Flansches gestützt ist. Ferner weist die Kupp­ lungsscheibenanordnung einen Mechanismus zum Erzeugen von Reibung auf, wenn die Platten und der Nabenflansch relativ zueinander rotieren. Bei der Kupplungsscheibenanordnung sind zwei Schraubenfedern in einer Fensteröffnung in Reihe ange­ ordnet und wirken in Umfangsrichtung, so daß die Verbin­ dungssteifheit der Schraubenfedern auf einen geringeren Wert vermindert und zudem der Verwindungs- bzw. Verdrehungswinkel vergrößert wird.
Wenn die Kupplungsscheibenanordnung rotiert, wird die Schraubenfeder durch die Zentrifugalkraft radial nach außen bewegt. Wenn die Schraubenfeder in diesem Zustand kompri­ miert bzw. zusammengedrückt wird, gleitet die Schraubenfeder auf dem Außenumfang der Fensteröffnung des Flansches sowie auf den erhabenen Bereichen der Kupplungsplatte und der Hal­ teplatte. Demzufolge sind diese Elemente einer Abnutzung un­ terworfen und brechen frühzeitig.
Seit geraumer Zeit werden Kraftfahrzeuge oftmals mit hoher Geschwindigkeit angetrieben und die Häufigkeit des Kupp­ lungsvorganges ist niedriger, so daß eine geringere Abnut­ zung der Reibungsflächen auftritt. Demzufolge ist es wich­ tig, die Abnutzung bzw. den Verschleiß des Fensteröffnungs­ bereiches der Kupplungsscheibenanordnung herabzusetzen, um die Lebens- bzw. Nutzungsdauer der Kupplung zu verlängern.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung den Abnutzungsgrad zwischen Elementen einer Scheibenanordnung mit Dämpfer zu verringern.
Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1, 7 oder 14 gelöst; die Unteransprüche haben weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung zum Inhalt.
Entsprechend einem Aspekt der vorliegenden Erfindung weist eine Scheibenanordnung mit Dämpfer folgende Elemente auf:
Ein erstes Scheibenelement, welches mit mehreren in Umfangs­ richtung angeordneten Fensteröffnungen ausgebildet ist, und ein Paar von zweiten Scheibenelementen, von denen jede an gegenüberliegenden Seiten des ersten Scheibenelementes ange­ ordnet ist, wobei die zweiten Scheibenelemente aneinander befestigt und mit mehreren Eingriffsbereichen entsprechend den Fensteröffnungen ausgebildet sind. Mehrere Schraubenfe­ dern sind in den Fensteröffnungen zwischen den Eingriffs­ bereichen angeordnet. Gegenüberliegende Enden jeder Schrau­ benfeder kontaktieren bzw. berühren einen entsprechenden Eingriffsbereich, wobei die ersten und zweiten Scheibenele­ mente sich in einem torsions- bzw. spannungsfreien Zustand befinden. Ein Begrenzungsbereich ist in zumindest einer Fen­ steröffnung ausgebildet, wobei der Begrenzungsbereich in ein Ende einer entsprechenden Feder entsprechend einem relativen Drehversatz zwischen den ersten und zweiten Scheibenelemen­ ten eingreifen kann, um eine radial nach außen gerichtete Bewegung der Schraubenfedern zu begrenzen.
Vorzugsweise ist jede Fensteröffnung mit mindestens einem Begrenzungsbereich ausgebildet.
Bevorzugt berührt der Begrenzungsbereich einen radialen In­ nenbereich der Schraubenfeder, so daß die Schraubenfeder entsprechend dem relativen Drehversatz zwischen ersten und zweiten Scheibenelementen radial nach innen gedrückt wird.
Vorzugsweise verläuft der Begrenzungsbereich in einen inne­ ren Radialbereich der Schraubenfeder entsprechend dem rela­ tiven Drehversatz zwischen den ersten und zweiten Scheiben­ elementen.
Bevorzugt besteht der Begrenzungsbereich aus einem ein­ stückig in Umfangsrichtung an zumindest einem Umfangsende der Fensteröffnung ausgebildeten Vorsprung und verläuft in Umfangsrichtung.
Vorzugsweise ist der Vorsprung an jedem gegenüberliegenden Umfangsende der Fensteröffnung ausgebildet.
Wenn ein Drehmoment durch die Scheibenanordnung mit Dämpfer übertragen wird, wird das Drehmoment durch die Schraubenfe­ dern übertragen. Die aufgrund der Rotation der Scheibenan­ ordnung mit Dämpfer erzeugten Zentrifugalkräfte wirken auf die Schraubenfedern. Andererseits wird die radial nach außen gerichtete Bewegung der Schraubenfeder durch den Begren­ zungsbereich eingeschränkt, welcher in der Fensteröffnung ausgebildet ist. Demzufolge wird ein Gleiteingriff zwischen der Schraubenfeder und benachbarten Elementen vermindert.
Da der Begrenzungsbereich einstückig an den Enden der Fen­ steröffnungen in Umfangsrichtung ausgebildet ist, kann der Bereich in einfacher Form und kostengünstig ausgestaltet werden.
Entsprechend einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfin­ dung weist eine Scheibenanordnung mit Dämpfer folgende Ele­ mente auf:
Ein erstes mit einer Fensteröffnung ausgebildetes Drehele­ ment, wobei die Fensteröffnung mit mindestens einem an einem Umfängsende der Fensteröffnung ausgebildeten ersten Ausspa­ rungsbereich ausgestaltet ist, ein elastisches Element, wel­ ches in der Fensteröffnung angeordnet ist, ein zweites dem ersten Drehelement benachbart angeordnetes Drehelement, wel­ ches einen zweiten Aussparungsbereich aufweist, sowie ein Begrenzungselement, welches an mindestens einem Umfangsende der Fensteröffnung innerhalb des ersten Aussparungsbereiches gehalten ist, wobei das Begrenzungselement in das elastische Element eingreift und zumindest teilweise in dem zweiten Aussparungsbereich des zweiten Drehelementes gegen eine Radialbewegung bezüglich der ersten und zweiten Drehelemente gehalten wird, und wobei das Begrenzungselement eine radial nach außen gerichtete Bewegung des elastischen Elementes begrenzt.
Vorzugsweise ist das elastische Element eine Schraubenfeder und das Begrenzungselement weist einen Eingriffsbereich, welcher sich in einen entsprechenden ersten und zweiten Auf­ nahmebereich erstreckt, sowie einen Einfügebereich auf, wel­ cher sich in die Schraubenfeder erstreckt.
Bevorzugt weist die Scheibenanordnung mit Dämpfer zudem ein drittes Drehelement auf, welches derart neben dem ersten Drehelement angeordnet ist, daß das dritte Drehelement und das zweite Drehelement an gegenüberliegenden Seiten des er­ sten Drehelementes positioniert sind, wobei das dritte Dreh­ element einen Aussparungsbereich umfaßt, in welchem der Be­ grenzungsbereich verläuft.
Vorzugsweise besteht das erste Drehelement aus einer Nabe mit einem darauf ausgebildeten radial verlaufenden Flansch und die Fensteröffnung ist in einem Bereich des radial ver­ laufenden Flansches ausgebildet.
Bevorzugt ist die Fensteröffnung mit dem ersten Aussparungs­ bereich an deren gegenüberliegenden Umfangsenden ausgebildet und das elastische Element ist in der Fensteröffnung mit ei­ nem Begrenzungsbereich an jedem Ende angeordnet, wobei jeder Begrenzungsbereich in einem entsprechenden ersten Ausspa­ rungsbereich positioniert ist.
Vorzugsweise weist die Scheibenanordnung mit Dämpfer zudem mindestens ein Paar von elastischen Elementen auf, wobei das erste Drehelement aus einer Nabe mit mindestens zwei radial verlaufenden Flanschen besteht, die Fensteröffnung zwischen den radial verlaufenden Flanschen definiert ist und beide elastische Elemente umfänglich verlaufend innerhalb der Fen­ steröffnung angeordnet sind. Ein Schwimmkörper bzw. Schwim­ mer ist zwischen den ersten und zweiten Drehelementen ange­ ordnet und derart ausgestaltet, daß er einen Drehversatz zwischen den beiden ersten und zweiten Drehelementen be­ grenzt, wobei der Schwimmkörper zwischen jedem der elasti­ schen Elemente derart radial verläuft, daß jedes elastische Element in Umfangsrichtung zwischen einem Ende der Fenster­ öffnung und dem Schwimmkörper festgelegt ist.
Bevorzugt sind der Schwimmkörper und die radial verlaufenden Flansche mit in Umfangsrichtung verlaufenden Haltebereichen ausgebildet, wobei die Haltebereiche radial außerhalb der elastischen Elemente angeordnet sind.
Entsprechend einem weiteren Aspekt der Erfindung weist eine Scheibenanordnung mit Dämpfer folgende Elemente auf:
Eine mit mindestens zwei radial verlaufenden Flanschberei­ chen ausgebildete Nabe, wobei die Flanschbereiche eine in Umfangsrichtung verlaufende Fensteröffnung festlegen und je­ der Flanschbereich mit einer Stützaussparung ausgebildet ist. Zudem weist die Scheibenanordnung mit Dämpfer minde­ stens ein neben der Nabe angeordnetes Drehplattenelement auf, welches derart ausgestaltet ist, daß es einen Drehver­ satz bezüglich der Nabe begrenzt, wobei das Drehplattenele­ ment mit mindestens zwei Kontaktbereichen ausgebildet ist. Zwei Schraubenfedern sind in Umfangsrichtung verlaufend in der Fensteröffnung angeordnet und ein Schwimmkörper verläuft radial zwischen den Schraubenfedern, wobei der Schwimmkörper derart ausgestaltet ist, daß er einen Drehversatz bezüglich der Nabe und dem Drehplattenelement begrenzt. Mindestens zwei Begrenzungselemente sind vorgesehen, von denen ein Be­ grenzungselement in ein Ende einer Schraubenfeder und das andere Begrenzungselement in die andere Schraubenfeder ein­ gepaßt ist, wobei jedes Begrenzungselement mit den Schrau­ benfedern innerhalb der Fensteröffnung angeordnet ist und sich in Kontakt mit einer entsprechenden Stützaussparung und einem entsprechenden Kontaktbereich befindet, so daß die Be­ grenzungselemente hinsichtlich einer Radialbewegung einge­ schränkt werden.
Vorzugsweise ist das Begrenzungselement mit einem Eingriffs­ bereich, welcher in die Stützaussparung verläuft, sowie mit einem Einfügebereich ausgebildet, welcher in einen Bereich der Schraubenfeder verläuft.
Bevorzugt weist der Schwimmkörper einen Hauptkörperbereich auf, welcher derart ausgestaltet ist, daß er Enden der Schraubenfedern kontaktiert, sowie einen Haltebereich, wel­ cher vom Hauptkörper radial außerhalb der Schraubenfedern in Umfangsrichtung verläuft.
Vorzugsweise weist die Scheibenanordnung mit Dämpfer zudem ein zwischen der Nabe und dem ersten Drehelement angeordne­ tes zweites Drehelement auf, wobei der Schwimmkörper an dem zweiten Drehelement befestigt ist.
Entsprechend einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfin­ dung weist eine Scheibenanordnung mit Dämpfer folgende Ele­ mente auf:
Ein erstes Drehelement mit einer in Umfangsrichtung verlau­ fenden Fensteröffnung sowie ein Paar von elastischen Elemen­ ten, welche in Reihe in Umfangsrichtung in der Fensteröff­ nung angeordnet sind. Des weiteren ist ein Schwimmkörper zwischen den elastischen Elementen in der Fensteröffnung an­ geordnet und weist einen Hauptkörperbereich und einen Kon­ taktbereich auf, welcher mit den elastischen Elementen in Kontakt ist. Ein zweites Drehelement ist neben dem ersten Drehelement angeordnet und weist Stützbereiche auf, um das Paar von elastischen Elementen in Umfangsrichtung zu stüt­ zen.
Vorzugsweise weist die Scheibenanordnung mit Dämpfer ein drittes Drehelement auf, welches derart angeordnet ist, daß es relativ zum ersten Drehelement und zum zweiten Drehele­ ment frei rotieren kann, und eine radiale Innenseite des Schwimmkörpers ist am dritten Drehelement befestigt.
Obgleich die Zentrifugalkraft auf das elastische Element wirkt, begrenzt das Begrenzungselement dessen radial nach außen gerichtete Bewegung. Somit wird eine Gleitbewegung des elastischen Elementes auf anderen Elementen begrenzt.
Der Schwimmkörper weist den vom Hauptkörperbereich in Axial­ richtung verlaufenden Kontaktbereich auf, wobei das elasti­ sche Element den Schwimmkörper in Axialrichtung berührt. Entsprechend diesem Aufbau wird die Gefahr einer Deforma­ tion, etwa einer Verbiegung des elastischen Elementes in Axialrichtung verringert. Somit beeinflußt das elastische Element im betriebsbereiten Zustand nicht andere Elemente, so daß die Abnutzung bzw. der Verschleiß dieser Elemente verringert wird.
Diese und andere Aufgaben, Merkmale, Aspekte und Vorteile vorliegender Erfindung werden aus der nachfolgenden detail­ lierten Beschreibung der vorliegenden Erfindung in Verbin­ dung mit der beigefügten Zeichnung ersichtlich. In dieser Zeichnung kennzeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Bau­ teile. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenschnittansicht einer Kupplungsscheibenan­ ordnung entsprechend einem ersten Ausführungsbei­ spiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Teilschnittdraufsicht der in Fig. 1 dargestell­ ten Kupplungsscheibenanordnung, wobei Fig. 1 einen Schnitt entlang der Linie I-I bei Betrachtung in Pfeilrichtung darstellt;
Fig. 3 eine Draufsicht einer Fensteröffnung eines Flansches der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Kupplungs­ scheibenanordnung;
Fig. 4 eine Fig. 3 ähnliche Ansicht, wobei der Flansch in einem relativen Drehversatzzustand mit komprimierter Feder dargestellt ist;
Fig. 5 eine Seitenschnittansicht einer Kupplungsscheibenan­ ordnung entsprechend einem zweiten Ausführungsbei­ spiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 6 eine teilweise vergrößerte Teilschnittdraufsicht der in Fig. 5 dargestellten Kupplungsscheibenanordnung, wobei Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V in Pfeilrichtung betrachtet darstellt;
Fig. 7 eine Querschnittansicht eines Bereiches der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Kupplungsscheibenanord­ nung;
Fig. 8 eine Querschnittansicht eines Bereiches der in Fig. 6 dargestellten Kupplungsscheibenanordnung mit einem geringfügig vergrößerten Maßstab;
Fig. 9 eine Querschnittansicht entlang der Linie IX-IX von Fig. 8;
Fig. 10 eine teilweise vergrößerte Teilschnittansicht einer Kupplungsscheibenanordnung entsprechend einem drit­ ten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 11 eine Schnittansicht entlang der Linie XI-O von Fig. 10; und
Fig. 12 eine vergrößerte Ansicht eines Bereiches von Fig. 10.
Erstes Ausführungsbeispiel
Die Fig. 1, 2, 3 und 4 zeigen eine Kupplungsscheibenanord­ nung 1 entsprechend einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die Kupplungsscheibenanordnung 1 stellt eine Vorrichtung zum Übertragen eines Drehmomentes von einem (nicht dargestellten) Schwungrad, welches in Fig. 1 auf der linken Seite angeordnet ist, auf ein (nicht darge­ stelltes) Getriebe, welches in Fig. 1 auf der rechten Seite angeordnet ist, dar. Nachfolgend wird die linke Seite von Fig. 1 als Motorseite und die rechte Seite von Fig. 1 als Getriebeseite bezeichnet. Die Linie O-O in Fig. 1 kennzeich­ net die Drehachse der Kupplungsscheibenanordnung. Der in den Fig. 2 bis 4 dargestellte Pfeil R1 bezeichnet die Drehrich­ tung der Kupplungsscheibenanordnung 1.
Die Kupplungsscheibenanordnung 1 weist eine Kupplungsplatte bzw. -scheibe 2 und eine Halteplatte 3 als antriebsseitiges Element, eine erste Seitenplatte 4 und eine zweite Seiten­ platte 5, welche zusammen als Zwischenelemente dienen, eine Nabe 9, eine erste Schraubenfeder 6 und eine zweite Schrau­ benfeder 7 zum Koppeln der jeweiligen Elemente in Umfangs­ richtung, einen ersten Mechanismus 12 zum Erzeugen von Rei­ bung, einen zweiten Mechanismus 13 zum Erzeugen von Reibung und einen Reibungskopplungsbereich 15 auf.
Die Kupplungsplatte 2 und die Halteplatte 3 sind scheiben­ förmige Plattenelemente mit mittigen bzw. zentralen Öffnun­ gen, wobei sie an beiden Seiten eines Flansches 10 der Nabe 9 angeordnet sind, während sie auf den Nabenwulst- bzw. Na­ benhülsenbereich der Nabe 9 drehbar aufgepaßt sind. Die Kupplungsplatte 2 und die Halteplatte 3 sind durch einen er­ sten Anschlagbolzen bzw. -stift 17 an der inneren Umfangs­ seite und durch einen dritten Anschlagbolzen bzw. -stift 19 an der äußeren Umfangsseite aneinander befestigt bzw. mit­ einander verbunden. In den jeweiligen Platten 2 und 3 sind insgesamt 6 Fensteröffnungen 2a bzw. 3a in Umfangsrichtung mit gleichen Abständen ausgebildet. In Achsialrichtung er­ höhte erhabene Bereiche 2b und 3b sind an der Außenseite der Fensteröffnungen 2a und 3a in Radialrichtung ausgestaltet.
Sowohl die erste Seitenplatte 4 als auch die zweite Seiten­ platte 5 sind scheibenförmige Plattenelemente und weisen mittige bzw. zentrale Öffnungen auf. Beide Platten 4 und 5 sind hinsichtlich des Durchmessers kleiner als die Platten 2 und 3. Die Mittelöffnung der ersten Seitenplatte 4 ist auf die Nabe 9 aufgepaßt und ist wie die Kupplungsplatte 2 auf der Motorseite angeordnet. Die zentrale Öffnung der zweiten Seitenplatte 5 ist auf die Nabe 9 aufgepaßt und auf der Ge­ triebeseite der Halteplatte 3 angeordnet. Die Seitenplatten 4 und 5 sind durch drei zweite Anschlagbolzen bzw. -stifte 18 an der inneren Umfangsseite miteinander verbunden bzw. aneinander befestigt, so daß sie als eine Einheit miteinan­ der rotieren. In der ersten Seitenplatte 4 und in der zwei­ ten Seitenplatte 5 sind Aussparungen 4a, 5a des äußeren Um­ fangsrandes an Positionen entsprechend den Fensteröffnungen 2a, 3a und 10a ausgebildet. In Umfangsrichtung verlaufende einander gegenüberliegende Vorsprünge 4b und 5b sind an der radialen Außenseitenkante der Aussparungen 4a und 5a ausge­ bildet. Die Vorsprünge 4b und 5b werden mit dem (später zu beschreibenden) Federblatt 29 in Kontakt gebracht.
Die Nabe 9 weist einen Nabenwulst bzw. eine Nabenhülse 9a auf und der Flansch 10 ist einstückig um die Nabenhülse 9a ausgebildet. Eine in eine (nicht dargestellte) von der Ge­ triebeseite verlaufende Antriebswelle eingreifende Keilnut­ öffnung 9b ist in der Mitte der Nabenhülse 9a ausgebildet.
Der Außendurchmesser des Flansches 10 entspricht oder ist geringfügig größer als der Außendurchmesser der Halteplatte 5. Fensteröffnungen 10a sind im Flansch 10 an sechs Positio­ nen entsprechend den Fensteröffnungen 2a und 3a ausgebildet. In den jeweiligen Fensteröffnungen 10a sind an deren jedem Umfangsende Vorsprünge 10b ausgebildet, welche in den Fig. 3 und 4 detaillierter dargestellt sind. Die Vorsprünge 10b verlaufen in Umfangsrichtung von radialen Zwischenbereichen jeder Fensteröffnung 10a. Innerhalb jeder Fensteröffnung 10a verlaufen die entsprechenden Vorsprünge 10b aufeinander zu. Eine erste Schraubenfeder 6 ist in den jeweiligen Fenster­ öffnungen 10a angeordnet. Der Innendurchmesser jeder ersten Schraubenfeder 6 ist größer als die Radialbreite des Vor­ sprunges 10b, wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich. D.h. die erste Schraubenfeder 6 ist in Umfangsrichtung in der Fen­ steröffnung 10a beweglich und wenn die Schraubenfeder 6 zu­ sammengedrückt wird, paßt der Vorsprung 10b mit seinen Ab­ messungen in das Innere der Schraubenfeder 6. Im Spannungs- bzw. torsionsfreien Zustand ist jedes Ende der Fensteröff­ nungen 2a und 3a der Kupplungsplatte 2 und der Halteplatte 3 in Umfangsrichtung mit einem entsprechenden Ende der ersten Schraubenfeder 6 in Umfangsrichtung in Kontakt. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, weisen zwei der sechs Fensteröffnungen 10a sowohl die Feder 6 als auch die zweite Schraubenfeder 7 auf. In vier der sechs Fensteröffnungen 10a sind lediglich die ersten Schraubenfedern 6 angeordnet. In den Fensteröffnungen 10a, welche sowohl die ersten als auch zweiten Schraubenfe­ dern 6, 7 aufweisen, ist zudem das Federblatt 29 angeordnet, welches die beiden Enden der Schraubenfeder 7 aufweisen. Im torsionsfreien Zustand berührt das Federblatt 29 die Fen­ steröffnungen 2a und 3a und den Vorsprung 10b.
Der innere Umfangsbereich des Flansches 10 ist in Umfangs­ richtung mit einer kurzen Öffnung 10d ausgebildet, durch welche der zweite Anschlagbolzen 18 verläuft, sowie mit ei­ ner in Umfangsrichtung verlaufenden langen Öffnung 10e, durch welche der erste Anschlagbolzen 17 verläuft. Im äuße­ ren Umfangsrand des Flansches 10 sind Aussparungen 10c des äußeren Umfangsrandes gleich beabstandet in Umfangsrichtung ausgebildet, durch welche der dritte Anschlagbolzen 19 hin­ durchläuft.
Der erste Mechanismus 12 zum Erzeugen einer Reibung weist eine erste zwischen dem inneren Umfangsbereich des Flansches 10 und dem inneren Umfangsbereich der Halteplatte 3 angeord­ nete konische Feder 30 und eine erste zwischen dem inneren Umfangsbereich des Flansches 10 und dem inneren Umfangsbe­ reich der Kupplungsplatte 2 angeordnete Reibungsscheibe 31 auf.
Der zweite Mechanismus 13 zum Erzeugen einer Reibung weist eine zweite Reibungsscheibe 32 und eine erste zwischen den inneren Umfangsbereichen der Kupplungsplatte 2 und der er­ sten Seitenplatte 4 angeordnete Reibungsplatte 33, eine zweite Reibungsplatte 35 und eine zweite zwischen den inne­ ren Umfangsbereichen der Halteplatte 3 und der zweiten Sei­ tenplatte 5 angeordnete konische Feder 36 auf.
Öffnungen sind in den jeweiligen Scheiben und Platten an Po­ sitionen entsprechend dem ersten Anschlagbolzen 17 und dem zweiten Anschlagbolzen 18 ausgebildet.
Der Reibungskopplungsbereich 15 ist am Außenumfang der Kupp­ lungsplatte 2 durch mehrere Nieten 27 befestigt. Der Rei­ bungskopplungsbereich 15 weist mehrere Dämpfungsplatten 25, welche am äußeren Umfangsbereich der Kupplungsplatte 2 durch die Nieten 27 befestigt ist, sowie ringförmige Reibungsflä­ chen 26 auf, welche an beiden Oberflächen der jeweiligen Dämpfungsplatten 25 befestigt sind.
Die Betriebsweise wird nachfolgend beschrieben.
Wenn der Reibungskopplungsbereich 15 zur Motorseite gedrückt wird, wird ein Drehmoment vom Schwungrad des Motors auf die Kupplungsscheibenanordnung 1 übertragen bzw. zugeführt. Das Drehmoment wird durch die Kupplungsplatte und die Halteplat­ te 2, 3, die erste Schraubenfeder 6, die ersten und zweiten Seitenplatten 4, 5, die zweite Schraubenfeder 7 und die Nabe 9 auf eine (nicht dargestellte) Welle der Getriebeseite übertragen.
Wenn eine Verwindungs- bzw. Verdrehungsvibration auf die Kupplungsscheibenanordnung 1 von der Schwungradseite über­ tragen wird, führen die Platten 2, 3 und die Nabe 9 eine periodische relative Rotation aus. Zu diesem Zeitpunkt er­ gibt sich eine Hysteresis aus der Beziehung zwischen dem re­ lativen Verdrehungswinkel und dem Drehmoment.
Wenn die Verdrehungsvibration bzw. Schwingung mit kleinem Versatzwinkel vom (nicht dargestellten) Schwungrad auf der Motorseite auf die Kupplungsscheibenanordnung 1 übertragen wird, tritt eine relative Rotation zwischen den Platten 2, 3, den ersten und zweiten Seitenplatten 4, 5 und der Nabe 9 auf. Bei einem kleinen Versatzwinkel nur wird die zweite Schraubenfeder 7 in Umfangsrichtung zwischen den Vorsprüngen 4b und 5b der ersten und zweiten Seitenplatten 4 und 5 und dem Vorsprung 10b der Nabe 9 zusammengedrückt. Zu diesem Zeitpunkt wird eine geringe Reibung zwischen der Kupplungs­ platte 2, der Halteplatte 3 und dem Flansch 10 durch den ersten Mechanismus 12 zur Reibungserzeugeung erzeugt. Die niedrigen Steifheits- und niedrigen Hysteresis-Drehmoment­ charakteristika dämpfen zu diesem Zeitpunkt die Verwindungs­ vibration mit kleinen Versatzwinkel.
Wenn eine Verwindungsvibration mit einem großen Versatzwin­ kel auf die Kupplungsscheibenanordnung 1 übertragen wird, wird die zweite Schraubenfeder 7 komplett zusammengedrückt, so daß der zweite Anschlagbolzen 18 zum Verbinden der beiden Seitenplatten 4 und 5 mit der in Umfangsrichtung verlaufen­ den im Flansch 10 ausgebildeten kurzen Öffnung 10d in Kon­ takt gelangt. Wenn die Relativrotation weiter fortschreitet, werden sechs erste Schraubenfedern 6 zwischen den Platten 2 und 3, den beiden Seitenplatten 4, 5 und dem Flansch 10 zu­ sammengedrückt. Hierbei erzeugt der zweite Mechanismus 13 zur Reibungserzeugung eine hohe Reibung. Entsprechend der hohen Steifheits- und hohen Hysteresis-Drehmomentcharakte­ ristika zu diesem Zeitpunkt wird die Verwindungsvibration mit großem Versatzwinkel wirkungsvoll gedämpft. Die Relativ­ rotation zwischen den Platten 2, 3 und der Nabe 9 wird ge­ stoppt, wenn der erste Anschlagbolzen 17 und der dritte An­ schlagbolzen 19 jeweils mit der in Umfangsrichtung ausgebil­ deten langen Öffnung 10e und der äußeren in Umfangsrichtung verlaufenden Randaussparung 10c in Kontakt gelangt.
In den Sekundärcharakteristika bzw. -eigenschaften, bei welchen ein großer, oben beschriebener, Versatzwinkel vor­ liegt, bewegt sich die Schraubenfeder 6, wenn sie in Um­ fangsrichtung zusammengedrückt wird, normalerweise aufgrund der Zentrifugalkräfte von der Rotation der Kupplungsschei­ benanordnung 1 radial nach außen. Jedoch erstreckt sich zu­ mindest einer der Vorsprünge 10b in die erste Schraubenfeder 6 im komprimierten Zustand, wie in Fig. 4 dargestellt, so daß die der ersten Schraubenfeder benachbarte Schraubenfeder 6 mit dem radial inneren Bereich des Vorsprunges 10b in Kontakt kommt. Somit wird die radial nach außen gerichtete Bewegung der ersten Schraubenfeder 6 begrenzt, wodurch der Kontakt mit dem radialen Außenbereich der Fensteröffnungen 2a und 3a begrenzt und somit der Verschleiß der jeweiligen Fensteröffnungen 2a, 3a, der erhabenen Bereiche 2b, 3b und der Fensteröffnungen 10a verringert wird.
Im torsionsfreien Zustand, in welchem kein Drehmoment auf die Kupplungsscheibenanordnung 1 wirkt, berührt die erste Schraubenfeder 6, wie in Fig. 3 dargestellt, nicht den Vorsprung 10b. Da die ersten Schraubenfedern 6 in den Öff­ nungen 2a und 3a im komprimierten Zustand installiert wer­ den, können höchstens kleine Federbewegungen während einer herkömmlichen Verwendung der Kupplungsscheibenanordnung 1 resultieren. Lediglich während des Zusammendrückens der ersten Schraubenfedern 6 besteht die Möglichkeit eines Ver­ schleißes bzw. einer Abnutzung zwischen den Federn und be­ nachbarten Flächen. Mit anderen Worten, es ist unwahrschein­ lich, daß die ersten Schraubenfedern 6 in Abnutzungskontakt mit den Fensteröffnungen 2a, 3a und den erhabenen Bereichen 2b, 3b treten, wenn kein Verwindungswinkelversatz zwischen Bereichen der Kupplungsscheibenanordnung 1 auftritt. Jedoch kann mit der Zeit und regelmäßiger Verwendung eine Abnutzung zwischen den ersten Schraubenfedern 6 und den Fensteröffnun­ gen 2a und 3a auftreten. Hierbei schreitet die Abnutzung mit der Zeit fort, wobei die erste Schraubenfeder 6 mit dem Vor­ sprung 10b und anderen Fensteröffnungen 2a, 3a und dgl. gleichzeitig in Kontakt tritt. In diesem Zustand nimmt die Kraft, welche durch die erste Schraubenfeder 6 auf die Fen­ steröffnung 2a, 3a und dgl. aufgebracht wird, ab, da die erste Schraubenfeder 6 auch mit dem Vorsprung 10b aufgrund der Abnutzung in Kontakt gelangt. Somit wird die Abnutzung dieser Bereiche vermindert.
Da die Vorsprünge 10b in allen sechs Fensterbereichen 10a ausgebildet sind, können sich die ersten Schraubenfedern 6 nur schwerlich radial nach außen bewegen. D.h. es findet in den Platten 2, 3 und im Flansch 10 eine Abnutzung lediglich in begrenzten Bereichen statt, so daß die Lebensdauer der kompletten Kupplungsscheibenanordnung 1 verlängerbar ist.
Da der Vorsprung 10b in die erste Schraubenfeder 6 einfügbar und von außen in Radialrichtung in Kontakt bringbar ist, be­ darf es keines speziellen Raumes in Radialrichtung für den Vorsprung 10b. Da ferner der Vorsprung 10b einstückig an dem in Umfangsrichtung verlaufenden Ende der Fensteröffnung 10a ausgebildet ist, kann der Vorsprung durch einen einfachen Arbeitsvorgang hergestellt werden.
Der Vorsprung 10b ist nicht auf die im oben beschriebenen Ausführungsbeispiel dargestellte Form begrenzt, sofern er die radial nach außen gerichtete Bewegung der ersten Schrau­ benfeder 6 begrenzen kann. Der Vorsprung 10b kann beispiels­ weise durch Verjüngung bzw. Verringerung der Breite in Ra­ dialrichtung ausgebildet werden.
Wie oben beschrieben wird entsprechend der Scheibenanordnung mit Dämpfer der vorliegenden Erfindung die radial nach außen gerichtete Bewegung der Schraubenfeder durch den Begren­ zungsbereich beschränkt, welcher in der Fensteröffnung des ersten Scheibenelementes ausgebildet ist. Demgemäß kann die Schraubenfeder nur schwerlich auf dem ersten Scheibenelement und dem Paar von zweiten Scheibenelementen gleitend so daß die Abnutzung dieser Elemente abnimmt.
Wenn der Begrenzungsbereich in allen Fensteröffnungen vorge­ sehen ist, können alle Schraubenfedern sich nur schwerlich radial nach außen bewegen. D.h. die Abnutzung lediglich ei­ nes konstanten bzw. bestimmten Bereiches im ersten und zwei­ ten Scheibenelement schreitet nicht fort, so daß die Nut­ zungsdauer der kompletten Scheibenanordnung mit Dämpfer ver­ längert wird.
Wenn der Begrenzungsbereich mit dem radialen Innenbereich der Schraubenfeder von außen in Radialrichtung in Kontakt gebracht wird, erfordert der Begrenzungsbereich keinen spe­ ziellen Raum in Radialrichtung. Da der Begrenzungsbereich in das innere der Schraubenfeder in Umfangsrichtung einfügbar ist, schränkt der Begrenzungsbereich die radial nach außen gerichtete Bewegung der Schraubenfeder in dem Zustand ein, in dem die Schraubenfeder in Umfangsrichtung zusammenge­ drückt wird.
Wenn der Begrenzungsbereich aus einem einstückig am in Um­ fangsrichtung verlaufenden Ende der Fensteröffnung ausgebil­ deten Vorsprung besteht und in Umfangsrichtung verläuft, kann der Vorsprung durch einen einfachen Arbeitsgang ausge­ bildet werden.
Wenn der Vorsprung an beiden in Umfangsrichtung verlaufenden Enden der Fensteröffnungen in der Scheibenanordnung mit Dämpfer ausgebildet ist, wird in jedem Fall, wenn das erste Scheibenelement und die zweiten Scheibenelemente sich zu ei­ ner Seite in Umfangsrichtung verwinden, der Vorsprung in die Schraubenfeder eingefügt, so daß die radial nach außen ge­ richtete Bewegung der Schraubenfeder begrenzt wird.
Zweites Ausführungsbeispiel
Die Fig. 5, 6, 7, 8 und 9 zeigen eine Kupplungsscheibenan­ ordnung 51 entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die Anordnung überträgt ein Drehmoment von einem (nicht dargestellten) Motor, welcher auf der linken Seite in Fig. 5 angeordnet ist, auf ein (nicht dargestelltes) Getriebe, welches auf der rechten Sei­ te in Fig. 5 angeordnet ist, und unterbricht die Übertra­ gung. In Fig. 5 stellt die Linie O-O die Drehachse der Kupp­ lungsscheibenanordnung 51 dar.
Die Kupplungsscheibenanordnung 51 weist hauptsächlich eine Nabe 52 als abtriebsseitiges Element, eine Kupplungsplatte 53 und eine Halteplatte 54 als antriebsseitiges Element, eine Schraubenfeder 55 zum Koppeln der Nabe 52 und der Plat­ ten 53, 54 in Umfangsrichtung und einen Mechanismus 56 zum Erzeugen einer vorgegebenen Reibung auf, wenn eine Relativ­ rotation zwischen den Platten 53, 54 und der Nabe 52 auf­ tritt.
Die Nabe 52 ist mittig zur Kupplungsscheibenanordnung 51 an­ geordnet. Eine Keilnutöffnung 52a ist an der inneren Um­ fangsseite der Nabe 52 ausgebildet und greift in eine (nicht dargestellte) sich von der Getriebeseite erstreckende Welle ein. Ein Flansch 60 ist einstückig am Außenumfang der Nabe 52 ausgebildet. Wie aus Fig. 6 ersichtlich, weist der Flansch 60 vier Vorsprünge 60a zwischen vier Aussparungen 60c auf, welche aus dem äußeren Umfangsrand ausgeschnitten wurden. Eine in Umfangsrichtung verlaufende Fensteröffnung 60b ist in jedem Vorsprung 60a ausgebildet. Ferner sind, wie in Fig. 8 dargestellt, eingreifende Aussparungsbereiche 60e in der Fensteröffnung 60b an beiden Enden in Umfangsrichtung und an den radialen Zwischenbereichen ausgestaltet. Die ein­ greifenden Aussparungsbereiche 60e stellen Aussparungen dar, deren Breite sich allmählich zur Außenseite in Umfangsrich­ tung verjüngt.
Die Kupplungsplatte 53 und die Halteplatte 54 stellen ein Paar von im wesentlichen scheibenförmigen Elementen dar, von denen jede eine Mittelöffnung aufweist, welche auf die äuße­ re Umfangsseite der Nabe 52 aufgepaßt und auf beiden Seiten des Flansches 60 angeordnet sind. Die Kupplungsplatte 53 und die Halteplatte 54 sind durch vier Kontaktstifte 61 am äuße­ ren Umfangsbereich miteinander verbunden bzw. aneinander be­ festigt. Die Kontaktstifte 61 laufen durch die Aussparungen 60c des Flansches 60 hindurch. Da ein vorgegebener Raum in Umfangsrichtung zwischen dem Kontaktstift 61 und den Endflä­ chen der Aussparungen 60c in Umfangsrichtung angeordnet bzw. befestigt ist, können die Platten 53, 54 und der Flansch 60 relativ zueinander innerhalb eines vorgegebenen Winkels ro­ tieren.
Ein Reibungskopplungsbereich 57 ist am Außenumfang der Kupp­ lungsplatte 53 angeordnet. Der Reibungskopplungsbereich 57 besteht hauptsächlich aus einer ringförmigen Dämpfungsplatte 62 und zwei Reibungsflächen 63. Die Dämpfungsplatte 62 setzt sich aus einem Ringbereich 62a, welcher an der Kupplungs­ platte 53 durch den Kontaktstift 61 befestigt ist, und aus mehreren Dämpfungsbereichen 62b zusammen, die an der äußeren Umfangsseite des Ringbereiches 62a vorgesehen sind. Die Reibungsflächen 63 sind an beiden Oberflächen des Dämp­ fungsbereiches 62b befestigt. Ein (nicht dargestelltes) Schwungrad auf der Motorseite ist auf der linken Seite des Reibungs-Kopplungsbereiches 57 in Fig. 5 angeordnet. Wenn der Reibungs-Kopplungsbereich 57 gegen die Schwungradseite gedrückt wird, wird ein an der Motorseite anliegendes Dreh­ moment auf die Kupplungsscheibenanordnung 51 übertragen.
Fensteröffnungen 53a, 54a sind jeweils in der Kupplungsplat­ te 53 und der Halteplatte 54 an Positionen entsprechend den Fensteröffnungen 60b des Flansches 60 ausgebildet. Die Fen­ steröffnungen 53a, 54a sind aus erhabenen Bereichen 53b, 54b gebildet, welche an beiden Radialseiten ausgestaltet sind, wobei eine Schraubenfeder 55 in den Fensteröffnungen aufge­ nommen ist. An beiden Enden der Fensteröffnungen 53a und 54a sind in Umfangsrichtung, wie in Fig. 9 dargestellt, eingrei­ fende Aussparungsbereiche 53d und 54d ausgebildet. Die ein­ greifenden Aussparungsbereiche 53d und 54d sind in Umfangs­ richtung kürzer als der eingreifende Aussparungsbereich 60e. Der Abstand in Umfangsrichtung zwischen gegenüberliegenden Enden jedes eingreifenden Aussparungsbereiches 53d und 54d ist kürzer als der Abstand in Umfangsrichtung zwischen ge­ genüberliegenden Enden jedes eingreifenden Aussparungsberei­ ches 60e. Beispielsweise sind in Fig. 8 die Enden der ein­ greifenden Aussparungsbereiche 53d und 54d gestrichelt dar­ gestellt, welche hinter einem Federsitz 71 verlaufen.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel sind insgesamt vier Schrau­ benfedern 55 angeordnet und jede besteht aus der Kombination einer großen Schraubenfeder 55a und einer kleinen Schrauben­ feder 55b.
Jedes Ende der Schraubenfeder 55 wird in Umfangsrichtung mit gegenüberliegenden Enden der entsprechenden Fensteröffnungen 60b, 53a und 54a in Umfangsrichtung in Kontakt gebracht.
Der Federsitz 71 ist in den eingreifenden bzw. hintergrei­ fenden oder auch umgreifenden Aussparungsbereichen 60e, 53d und 54d angeordnet. Wie in den Fig. 8 und 9 dargestellt, ist der Federsitz 71 mit einem Kontaktbereich 71a, einem Ein­ griffsbereich 71b und einem Einfüge- bzw. Einführbereich 71c ausgestaltet. Der Kontaktbereich 71a verläuft in Axialrich­ tung und wird mit den entsprechenden Enden der großen Schraubenfeder 55a und der kleinen Schraubenfeder 55b in Um­ fangsrichtung in Kontakt gebracht. Der Einfügebereich 71c erstreckt sich vom Kontaktbereich 71a und ist in die kleine Schraubenfeder 55b eingefügt. Der Eingriffsbereich 71b ver­ läuft vom Kontaktbereich 71a zu der dem Einfügebereich 71c gegenüberliegenden Seite und ist in den eingreifenden Aus­ sparungsbereich 70e eingefügt. Die eingreifenden Ausspa­ rungsbereiche 53d und 54d der Platten 53 und 54 greifen je­ weils in den Kontaktbereich 71a des Federsitzes 71 ein. In diesem Zustand wird der Eingriffsbereich 71b des Federsitzes 71 zwischen die Platten 53 und 54 gesetzt. D.h. der Feder­ sitz 71 ist von den Platten 53, 54 und der Nabe 52 in Um­ fangsrichtung lösbar, kann jedoch nicht in Radialrichtung oder Axialrichtung bewegt werden. Die Kraft der kleinen Schraubenfeder 54b hält den Federsitz 71 an Ort und Stelle.
Vier Öffnungen 53c, 54c (Fig. 7), in welche ein (später zu beschreibendes) Bauteil des Mechanismus 56 zur Reibungser­ zeugung eingreift, sind in der inneren Umfangsseite der Platten 53 und 54 in Umfangsrichtung gleich beabstandet aus­ gebildet.
Der Mechanismus 56 zur Reibungserzeugung weist ein erstes Reibungselement 65, eine konische Feder 66 und ein zweites Reibungselement 67 auf. Das erste Reibungselement 65 und die konische Feder 66 sind zwischen einem inneren Umfangsende des Flansches 60 und einem inneren Umfangsende der Halte­ platte 54 angeordnet. Das erste Reibungselement 65 rotiert zusammen mit der Halteplatte 54 und ist in Axialrichtung be­ wegbar. Die konische Feder 66 ist zwischen dem Reibungsele­ ment 65 und dem inneren Umfangsende der Halteplatte 54 in Axialrichtung angeordnet. Das zweite Reibungselement 67 kann nicht bezüglich der Kupplungsplatte 53 rotieren, ist jedoch in Axialrichtung bewegbar.
Die Betriebsweise der Kupplungsscheibenanordnung 51 wird nachfolgend erläutert.
Wenn ein Drehmoment von einem motorseitigen Schwungrad der Kupplungsscheibenanordnung 51 zugeführt wird, wird das Dreh­ moment vom Reibungs-Kopplungsbereich 57 auf die Platten 53 und 54 übertragen. Das Drehmoment wird durch die Schrauben­ feder 55 weiter auf die Nabe 52 übertragen und an eine (nicht dargestellte) Welle eines Getriebes abgegeben.
Wenn eine Verdrehungs- bzw. Verwindungsvibration auf die Kupplungsscheibenanordnung 51 übertragen wird, ergibt sich eine periodische Relativ-Rotation zwischen den Platten 53, 54 und der Nabe 52. Zu diesem Zeitpunkt wird die Schrauben­ feder 55 in Umfangsrichtung zusammengedrückt und das erste Reibungselement 65 und das zweite Reibungselement 67 gleiten mit Reibungseingriff gegen den Flansch 60 der Nabe 52, so daß eine Hysteresis erzeugt wird. Somit wird die Verwin­ dungsvibration gedämpft.
Eine durch die Rotation der kompletten Kupplungsscheibenan­ ordnung 51 bedingte Zentrifugalkraft wirkt auf die große Schraubenfeder 55a und die kleine Schraubenfeder 55b. Jedoch wird die radial nach außen gerichtete Bewegung der großen Schraubenfeder 55a und der kleinen Schraubenfeder 55b durch den Federsitz 71 begrenzt. Hierdurch ist es unwahrschein­ lich, daß die große Schraubenfeder 55a in Gleitkontakt mit den erhabenen Bereichen 53b, 54b und dgl. tritt.
Die Funktion des Federsitzes 71 wird nachfolgend erläutert. Es wird beispielsweise angenommen, daß die Platten 53 und 54 zur R2-Seite mit Bezug auf die Nabe 52 vom in Fig. 8 darge­ stellten Zustand verdreht sind bzw. sich in diese Richtung verwinden. Dann wird der Federsitz 71 der jeweiligen Fen­ steröffnung 60b auf der R2-Seite fest an der Seite des eingreifenden Aussparungsbereiches 60e gehalten und die Platten 53 und 54 werden vom Federsitz 71 zur R2-Seite getrennt. Andererseits bewegt sich der Federsitz 71 auf der R1-Seite zur R2-Seite zusammen mit den Platten 53 und 54 und wird vom eingreifenden Aussparungsbereich 60e des Flansches 60 auf der R1-Seite getrennt. Im obigen Zustand greifen die beiden Federsitze 71 an der R1-Seite und R2-Seite in beide Enden der kleinen Schraubenfeder 55b ein. Da ferner die Federsitze 71 die Bewegung der kleinen Schraubenfeder 55b begrenzen und die kleine Schraubenfeder 55b durch die Mitte der großen Schraubenfeder 55a verläuft, begrenzen die Feder­ sitze 71 zudem eine Radialbewegung der großen Schraubenfeder 55a.
Wie oben beschrieben, greifen die Federsitze 71 in beide En­ den der Schraubenfedern 55b ein, selbst wenn die Schrauben­ federn 55a und 55b zusammengedrückt werden, da die Federsit­ ze 71 in Umfangsrichtung trennbar von beiden Platten 53, 54 und der Nabe 52 ausgebildet sind, wodurch die radial nach außen gerichtete Bewegung der Schraubenfedern 55a und 55b begrenzt wird. Somit kann die große Schraubenfeder 55a nur schwerlich in Gleitkontakt mit dem äußeren Umfangsbereich der Fensteröffnung 60b und den erhabenen Bereichen 53b und 54b der Platten 53 und 54 gelangen, so daß die Abnutzung bzw. der Verschleiß dieser Elemente abnimmt.
Drittes Ausführungsbeispiel
Die Fig. 10, 11 und 12 zeigen eine Kupplungsscheibenanord­ nung 101 entsprechend einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die Linie O-O in Fig. 11 stellt die Drehachse der Kupplungsscheibenanordnung 101 dar.
Im Zentrum der Kupplungsscheibenanordnung 101 ist eine mit einer (nicht dargestellten) Welle eines Getriebes gekoppelte Nabe 102 angeordnet. Die Nabe 102 weist eine rohrförmige Na­ benhülse bzw. Nabenwulst 102a und einen Flansch 102b auf, welcher von der Nabenhülse 102a radial nach außen verläuft. Im Zentrum der Nabenhülse 102a ist eine Keilnutöffnung aus­ gebildet, welche in die oben genannte Welle des Getriebes eingreift. Im Flansch 102b sind drei Fensteröffnungen 102c in Form von Aussparungen an der radialen Außenseite in Um­ fangsrichtung längs ausgebildet. Bereiche 102d zum Verhin­ dern eines Austrittes sind an jedem gegenüberliegenden ra­ dial nach außen gerichteten Ende der jeweiligen Fensteröff­ nungen 102c ausgestaltet. Jeder Bereich 102d zum Verhindern eines Austrittes verläuft in Umfangsrichtung zur Mitte der jeweiligen Fensteröffnung 102c in Umfangsrichtung. Eingrei­ fende Aussparungsbereiche 102e sind in der Fensteröffnung 102c an umfänglich gegenüberliegenden Enden in Umfangsrich­ tung und an deren radialem Zwischenbereich ausgebildet. Die eingreifenden Aussparungsbereiche 102e stellen Ausschnitte dar, deren Breite zur Außenseite in Umfangsrichtung allmäh­ lich abnimmt bzw. verjüngt ist.
Eine Kupplungsplatte 103 und eine Halteplatte 104 sind an beiden Seiten des Flansches 102b in Axialrichtung angeord­ net. Beide Platten 103 und 104 sind scheibenförmige Platten­ elemente, wobei jede Platte eine Mittelöffnung aufweist, die drehbar auf die Nabenhülse 102a aufgepaßt ist. Die Kupp­ lungsplatte 103 ist auf der Motorseite (linke Seite in Fig. 11) des Flansches 102b und die Halteplatte 104 ist auf der Getriebeseite (rechte Seite in Fig. 11) des Flansches 102b angeordnet. Die Kupplungsplatte 103 und die Halteplatte 104 werden durch mehrere Nieten 110 am äußeren Umfangsbereich befestigt. Mehrere Dämpfungsplatten 123 sind an der Kupp­ lungsplatte 103 durch die Nieten 110 befestigt. Reibungsflä­ chen 124 sind auf beiden Flächen bzw. Oberflächen der Dämp­ fungsplatte 123 angeordnet bzw. mit diesen verbunden.
In Umfangsrichtung längs verlaufende Fensteröffnungen 103a (Fig. 11) und 104a sind in den Platten 103 und 104 an Berei­ chen entsprechend den Fensteröffnungen 102c ausgestaltet. In Axialrichtung erhöhte erhabene Bereiche 103b und 104b sind im inneren und äußeren Umfangsbereich der jeweiligen Fen­ steröffnungen 103a und 104a ausgebildet. Eingreifende bzw. hintergreifende oder auch umgreifende Aussparungsbereiche 103d und 104d sind an beiden Enden der jeweiligen Fenster­ öffnungen 103a und 104a in Umfangsrichtung ausgestaltet. Die Breite der eingreifenden Aussparungsbereiche 103d und 104d nimmt in Umfangsrichtung zur Außenseite ab. Die eingreifen­ den Aussparungsbereiche 103d und 104d sind in Umfangsrich­ tung kleiner als der eingreifende Aussparungsbereich 102e.
Ein Paar langer Schraubenfedern 120 ist im Raum in den je­ weiligen Fensteröffnungen 102c, 103a und 104a angeordnet. Kleine Schraubenfedern 121 sind in den jeweiligen großen Schraubenfedern 120 positioniert. Die äußeren Endflächen der jeweiligen großen Schraubenfedern 120 und der kleinen Schraubenfedern 121 werden in Umfangsrichtung mit Endflächen der Fensteröffnung 102c der Nabe 102 in Kontakt gebracht. Ein Schwimmkörper bzw. Schwimmer 113 ist zwischen den Schraubenfedern 120 und 121 der jeweiligen Fensteröffnungen angeordnet. Die inneren Endflächen der jeweiligen Schrauben­ federn sind in Umfangsrichtung durch den Schwimmkörper 113 gestützt.
Wie in Fig. 11 dargestellt, weisen Bereiche des Schwimmkör­ pers 113 einen im wesentlichen dreieckförmigen Querschnitt auf. Das radiale innenseitige Ende bzw. Innenende des Rota­ tions-Kopplungsbereiches 113a ist in Durchmesserrichtung an einem Paar von ersten und zweiten Unterplatten 106 und 107 befestigt. Die ersten und zweiten Unterplatten 106 und 107 sind ringförmige Plattenelemente, welche am Außenumfang des Flansches 102b angeordnet und durch einen Befestigungsstift 114 miteinander verbunden sind.
Beide Seitenflächen des Schwimmkörpers 113 sind in Umfangs­ richtung als Kontaktflächen 113b ausgebildet, welche mit den Innenflächen der jeweiligen Schraubenfedern 120 und 121 in Umfangsrichtung in Kontakt gebracht werden. Der Schwimmkör­ per 113 weist Bereiche 113c zum Verhindern eines Heraus­ springens auf, welche vom dreieckförmigen Bereich in Radial­ richtung auf beide Seiten verläuft. Die Bereiche 113c zum Verhindern eines Herausspringens begrenzen zusammen mit den an beiden Seiten der Fensteröffnung 102c der Nabe 102 ausge­ bildeten Bereichen 102d zum Verhindern eines Austrittes die radial nach außen gerichtete Bewegung der Schraubenfedern 120 und 121 und dienen somit als erste und zweite Federhal­ tebereiche. Des weiteren umfaßt der Schwimmkörper einen in Axialrichtung verlaufenden Vorsprung 113d, welcher in Axial­ richtung längs verläuft. Der in Axialrichtung verlaufende Vorsprung 113d berührt die Federn 120 und 121 in Axialrich­ tung.
Ein Federsitz 111 ist in den eingreifenden Aussparungsberei­ chen 102e, 103d und 104d angeordnet. Wie in Fig. 12 detail­ liert dargestellt, ist der Federsitz 111 aus einem Kontakt­ bereich 111a, einem Eingriffsbereich 111b und einem Einfüge­ bereich 111c ausgebildet. Der Kontaktbereich 111a erstreckt sich in Axialrichtung längs und wird mit beiden Enden der großen Schraubenfeder 120 und der kleinen Schraubenfeder 121 in Umfangsrichtung in Kontakt gebracht. Der Einfügebereich 111c erstreckt sich vom Kontaktbereich 111a und ist in die kleine Schraubenfeder 121 eingefügt. Der Eingriffsbereich 111b verläuft vom Kontaktbereich 111a zur dem Einfügebereich 111c gegenüberliegenden Seite und wird in den eingreifenden Aussparungsbereich 102e eingefügt. Die eingreifenden Ausspa­ rungsbereiche 103d und 104d der Platten 103 und 104 greifen jeweils in den Kontaktbereich 111a des Federsitzes 111 ein. In diesem Zustand wird der Eingriffsbereich 111b des Feder­ sitzes 111 zwischen die Platten 103 und 104 gesetzt. D.h. der Federsitz 111 ist von den Platten 103 und 104 und dem Flansch 102b in Umfangsrichtung trennbar, kann sich jedoch nicht in Radialrichtung und Axialrichtung bewegen.
Eine erste Reibungsscheibe 115 ist zwischen einem inneren Umfangsbereich der Kupplungsplatte 103 und einem inneren Umfangsbereich des Flansches 102b angeordnet. Eine zweite Reibungsscheibe 116, eine Reibungsplatte 117 und eine koni­ sche Feder 118 werden von der Seite des Flansches 102b zwi­ schen dem Flansch 102b und dem inneren Umfangsbereich der Halteplatte 104 positioniert. Die zweite Reibungsscheibe 116 wird mit dem inneren Umfangsbereich des Flansches 102b in Kontakt gebracht. Die Reibungsplatte 117 ist mit der Halte­ platte 104 in Eingriff, so daß die beiden Platten nicht re­ lativ zueinander rotierbar sind. Die konische Feder 118 ist zwischen der Reibungsplatte 117 und der Halteplatte 104 im zusammengedrückten bzw. komprimierten Zustand angeordnet und drückt die Reibungsplatte 117 zur Motorseite und die Halte­ platte 104 zur Getriebeseite.
Die Funktionsweise wird nachfolgend erläutert.
Wenn die Reibungsfläche 124 durch beispielsweise eine nicht dargestellte Druckplatte gegen das Schwungrad gedrückt wird, wird ein Drehmoment von den Platten 103 und 104 durch die große Schraubenfeder 120 und die kleine Schraubenfeder 121 auf die Nabe 102 übertragen und das Drehmoment von der Nabe 102 an eine (nicht dargestellte) Welle eines Getriebes abge­ geben.
Wenn eine Verdrehungs- bzw. Verwindungsvibration auf die Kupplungsscheibenanordnung 101 von der Motorseite übertragen wird, führen die Platten 103, 104 und die Nabe 102 durch die große Schraubenfeder 120 und die kleine Schraubenfeder 121 eine periodische Relativrotation aus. Zu diesem Zeitpunkt sind die große Schraubenfeder 120 und die kleine Schrauben­ feder 121 zusammengedrückt und die erste Reibungsscheibe 115 und die zweite Reibungsscheibe 116 gleiten mit Reibungskon­ takt zwischen dem Flansch 102b und beiden Platten 103 und 104. Dementsprechend tritt eine Hysteresis in der Beziehung zwischen dem Verwindungswinkel und dem Drehmoment auf, so daß die Verdrehungsvibration gedämpft wird.
Die aufgrund der Rotation der kompletten Kupplungsscheiben­ anordnung 101 erzeugte Zentrifugalkraft wird auf die große Schraubenfeder 120 und die kleine Schraubenfeder 121 aufge­ bracht. Jedoch wird die radial nach außen gerichtete Bewe­ gung der großen Schraubenfeder 120 und der kleinen Schrau­ benfeder 121 durch den Federsitz 111 begrenzt. Hierdurch wird die Gleitbewegung zwischen der großen Schraubenfeder 120 und den erhabenen Bereichen 103b, 104b und dgl. einge­ schränkt, so daß ein Verschleiß zwischen diesen Elementen verringert wird.
Im folgenden wird die Funktionsweise des Federsitzes 111 de­ taillierter beschrieben. Es wird beispielsweise angenommen, daß die Platten 103 und 104 zur R2-Seite bezüglich der Nabe 102 aus dem in Fig. 10 dargestellten Zustand verdreht wer­ den. Anschließend wird der Federsitz 111 auf der R2-Seite in den jeweiligen Fensteröffnungen 102c auf der R2-Seite fi­ xiert gehalten und die Platten 103 und 104 werden vom Feder­ sitz 111 zur R2-Seite getrennt. In diesem Zustand greifen die große Schraubenfeder 120 und die kleine Schraubenfeder 121 auf der R2-Seite in den Federsitz auf der R2-Seite ein. Andererseits bewegt sich der Federsitz 111 auf der R1-Seite zusammen mit den Platten 103 und 104 zur R2-Seite und wird vom eingreifenden Aussparungsbereich 102e des Flansches 102b auf der R1-Seite getrennt. In diesem Zustand greift der Federsitz 111 auf der R1-Seite in die große Schraubenfeder 120 und die kleine Schraubenfeder 121 auf der R1-Seite ein. Wie oben beschrieben, ist der Federsitz 111 derart ausge­ staltet, daß er von den Platten 103, 104 und dem Flansch 102b in Umfangsrichtung trennbar ist, wodurch die radial nach außen gerichtete Bewegung der Schraubenfedern auf bei­ den Seiten begrenzt wird. Somit ist es unwahrscheinlich, daß die große Schraubenfeder 120 in Gleitkontakt mit den erhabe­ nen Bereichen 103b und 104b der Platten 103 und 104 tritt. Folglich wird der Abnutzungskontakt zwischen diesen Elemen­ ten, verglichen mit den Ausgestaltungen des Standes der Technik, verringert.
Da ferner der in Axialrichtung verlaufende Vorsprung 113d im Schwimmkörper 113 ausgebildet ist, wird die große Schrauben­ feder 120 durch den Schwimmkörper 113 über die Axialrichtung gestützt. Dies verringert die Verformung, wie etwa die Ver­ biegung der großen Schraubenfeder 120 in Axialrichtung bei Kompression. Somit wird die Wahrscheinlichkeit, daß eine wechselseitige Beeinflussung zwischen großer Schraubenfeder 120 und anderen Elementen auftritt, verringert, so daß die Möglichkeit eines Abnutzungskontaktes zwischen diesen Ele­ menten abnimmt.
Wie oben beschrieben sind bei der Scheibenanordnung mit Dämpfer der vorliegenden Erfindung beide Enden des elasti­ schen Elementes in Umfangsrichtung immer mit dem Begren­ zungselement in Eingriff, so daß die radial nach außen ge­ richtete Bewegung eingeschränkt wird, wenn das erste Dreh­ element und das zweite Drehelement eine Relativrotation durchführen. Somit ist der Gleitkontakt des elastischen Ele­ mentes auf anderen Elementen, wie etwa dem ersten und zwei­ ten Drehelement, unwahrscheinlicher, so daß die Abnutzung zwischen diesen Elementen verringert wird.
Bei der Scheibenanordnung mit Dämpfer, bei welcher ein Paar von elastischen Elementen in Reihe in einer Fensteröffnung angeordnet ist, wenn das erste und zweite Drehelement eine Relativrotation ausführen, sind die Außenenden des elasti­ schen Elementpaares in Umfangsrichtung immer mit dem Begren­ zungselement in Kontakt, so daß die radial nach außen ge­ richtete Bewegung begrenzt bzw. eingeschränkt wird. Somit ist die Wahrscheinlichkeit eines Gleitkontaktes zwischen dem elastischen Elementepaar und anderen Elementen, wie etwa dem ersten und zweiten Drehelement, unwahrscheinlicher, so daß die Abnutzung zwischen diesen Elementen verringert wird.
Zusammenfassend betrifft die vorliegende Erfindung eine Kupplungsscheibenanordnung 1, welche entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel einen Flansch 10 mit mehreren in Um­ fangsrichtung angeordneten Fensteröffnungen 10a aufweist. Ein Paar aus Kupplungsplatte 2 und Halteplatte 3 mit dazwischen angeordnetem Flansch 10 ist aneinander befestigt und weist mehrere Fensteröffnungen 2a, 3a entsprechend den Fensteröff­ nungen 10a des Flansches 10 auf. Mehrere erste Schraubenfe­ dern 6 sind in den Fensteröffnungen 10a des Flansches 10 an­ geordnet und deren beide Enden werden in Umfangsrichtung durch die Fensteröffnungen 2a, 3a des Plattenteils 2, 3 gestützt. Ein Vorsprung 10b ist in der Fensteröffnung 10a angeordnet, welcher in die erste Schraubenfeder 6 eingreift, um die radial nach außen gerichtete Bewegung der ersten Schraubenfeder 6 zu begrenzen bzw. einzuschränken. Entspre­ chend dem zweiten Ausführungsbeispiel weist die Kupplungs­ scheibenanordnung 51 einen innerhalb der Fensteröffnung 60a gehaltenen Federsitz 71 auf, welcher in die erste Schrauben­ feder 55 eingreift, um deren Radialbewegung zu begrenzen bzw. einzuschränken.
Verschiedene Details der Erfindung können verändert werden, ohne deren Schutzumfang zu verlassen. Des weiteren dient die voranstehende Beschreibung der erfindungsgemäßen Ausfüh­ rungsbeispiele lediglich zur Erläuterung und nicht zur Ein­ schränkung der Erfindung, welche durch die beigefügten An­ sprüche und deren Äquivalente festgelegt ist.

Claims (17)

1. Scheibenanordnung (1) mit Dämpfer, welche folgende Ele­ mente aufweist:
ein erstes Scheibenelement (10), welches mit mehreren in Umfangsrichtung angeordneten Fensteröffnungen (10a) aus­ gebildet ist;
ein Paar von zweiten scheibenförmigen Elementen (4, 5), welche jeweils auf gegenüberliegenden Seiten des ersten Scheibenelementes (10) angeordnet sind, wobei die zwei­ ten Scheibenelemente (4, 5) aneinander befestigt und mit mehreren Eingriffsbereichen (4b, 5b) entsprechenden den Fensteröffnungen (10a) ausgebildet sind;
mehrere in den Fensteröffnungen (10a) zwischen den Ein­ griffsbereichen (4b, 5b) angeordnete Schraubenfedern (6), deren gegenüberliegenden Enden im torsionsfreien Zustand in Kontakt mit einem entsprechenden Eingriffs­ bereich (4b, 5b) des ersten und zweiten Scheibenele­ mentes (4, 5, 10) sind; und
einen Begrenzungsbereich, welcher in mindestens einer Fensteröffnung (10a) ausgebildet ist, wobei der Begren­ zungsbereich in ein Ende einer entsprechenden Feder (6) entsprechend einem relativen Drehversatz zwischen den ersten und zweiten Scheibenelementen (10, 4, 5) ein­ greifen kann, um eine radial nach außen gerichtete Bewe­ gung der Schraubenfeder (6) zu begrenzen.
2. Scheibenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß jede Fensteröffnung (10a) mit mindestens einem Begrenzungsbereich ausgebildet ist.
3. Scheibenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Begrenzungsbereich einen radialen Innenbereich der Schraubenfeder (6) berührt, um die Schraubenfeder (6) entsprechend einem relativen Drehver­ satz zwischen den ersten und zweiten Scheibenelementen (10, 4, 5) radial nach innen zu drücken.
4. Scheibenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß der Begrenzungsbereich in die Schraubenfeder (6) entsprechend einem relativen Drehver­ satz zwischen den ersten und zweiten Scheibenelementen (10, 4, 5) verläuft.
5. Scheibenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß der Begrenzungsbereich ein Vorsprung (10b) ist, welcher einstückig an mindestens einem Umfangsende der Fensteröffnung (10a) in Umfangs­ richtung ausgebildet ist und in Umfangsrichtung ver­ läuft.
6. Scheibenanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich­ net, daß der Vorsprung (10b) an jedem gegenüberliegenden Umfangsende der Fensteröffnung (10a) ausgebildet ist.
7. Scheibenanordnung (51) mit Dämpfer, welche folgende Ele­ mente aufweist:
ein erstes Drehelement (52), welches mit einer Fenster­ öffnung (60b) ausgebildet ist, wobei die Fensteröffnung (60b) mit mindestens einem ersten an einem Umfangsende der Fensteröffnung (60b) ausgebildeten Aussparungsbe­ reich ausgestaltet ist;
ein elastisches Element (55), welches in der Fensteröff­ nung (60b) angeordnet ist;
ein zweites dem ersten Drehelement (52) benachbart ange­ ordnetes und einen zweiten Aussparungsbereich (52d, 54d) aufweisendes Drehelement (52, 54); und
ein Begrenzungselement (71), welches in mindestens einem Umfangsende der Fensteröffnung (60b) innerhalb des er­ sten Aussparungsbereiches (60e) angeordnet ist, wobei das Begrenzungselement (71) in das elastische Element (55) eingreift, zumindest teilweise in den zweiten Aus­ sparungsbereichen (53d, 54d) des zweiten Drehelementes (53, 54) gegen eine Radialbewegung bezüglich der ersten und zweiten Drehelemente (60, 53, 54) gehalten wird, und wobei das Begrenzungselement (71) eine radial nach außen gerichtete Bewegung des elastischen Elementes (55) be­ grenzt.
8. Scheibenanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich­ net, daß das elastische Element (55) eine Schraubenfeder ist, und daß das elastische Element (71) einen Ein­ griffsbereich (71b), welcher in einen entsprechenden der ersten und zweiten Aussparungsbereiche (60e, 53d, 54d) verläuft, sowie einen Einfügebereich (71c) aufweist, welcher sich in die Schraubenfeder (55) erstreckt.
9. Scheibenanordnung nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch ein drittes Drehelement (54, 53), welches benach­ bart dem ersten Drehelement (52) angeordnet ist, so daß das dritte Drehelement (54, 53) und das zweite Drehele­ ment (53, 54) auf gegenüberliegenden Seiten des ersten Drehelementes (52) positioniert sind, wobei das dritte Drehelement (54, 53) einen dritten Aussparungsbereich (54d, 53d) aufweist, in den sich der Eingriffsbereich (71b) erstreckt.
10. Scheibenanordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das erste Drehelement eine Nabe (52) mit einem sich radial erstreckenden Flansch (60) auf­ weist, und daß die Fensteröffnung (60b) in einem Bereich des radial verlaufenden Flansch (60) ausgebildet ist.
11. Scheibenanordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, da­ durch gekennzeichnet, daß die Fensteröffnung (60b) mit dem ersten Aussparungsbereich an deren gegenüberliegen­ den Umfangsenden ausgebildet ist, und daß das elastische Element (55) in der Fensteröffnung (60b) mit einem der Begrenzungselemente (71) an jedem Ende ausgebildet ist, wobei jeder Eingriffsbereich (71b) in einem entsprechen­ den ersten Aussparungsbereich (60e) angeordnet ist.
12. Scheibenanordnung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch:
mindestens ein Paar von elastischen Elementen (55a, 55b; 120, 121), wobei das erste Drehelement (52) eine Nabe mit mindestens zwei radial verlaufenden Flanschen (60; 102b) aufweist und die Fensteröffnung (60b) zwischen den radial verlaufenden Flanschen (60; 102b) und beiden ela­ stischen Elementen (55a, 55b; 120, 121) festgelegt ist, welche in Umfangsrichtung verlaufend innerhalb der Fen­ steröffnung (60b) angeordnet sind; und
einen Schwimmkörper (113), welcher zwischen den ersten und zweiten Drehelementen (52, 53, 54) angeordnet und derart ausgebildet ist, daß er einen Drehversatz bezüg­ lich der beiden ersten und zweiten Drehelemente (52, 53, 54) begrenzt, wobei der Schwimmkörper (113) zwischen je­ dem der elastischen Elemente (55a, 55b; 120, 121) derart radial verläuft, daß jedes elastische Element (55a, 55b; 120, 121) in Umfangsrichtung zwischen einem Ende der Fensteröffnung (60b; 102c) und dem Schwimmkörper (113) festgelegt ist.
13. Scheibenanordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, da­ durch gekennzeichnet, daß der Schwimmkörper (113) und die radial verlaufenden Flansche (60, 102b) mit umfäng­ lich verlaufenden Haltebereichen ausgebildet sind, wobei die Haltebereiche radial außerhalb der elastischen Ele­ mente (55a, 55b; 120, 121) angeordnet sind.
14. Scheibenanordnung (101) mit Dämpfer, welche folgende Elemente aufweist:
eine mit zumindest zwei radial verlaufenden Flanschbe­ reichen ausgebildete Nabe (102), wobei die Flanschberei­ che eine in Umfangsrichtung verlaufende Fensteröffnung (102c) festlegen und jeder Flanschbereich mit einer Stützaussparung ausgebildet ist;
mindestens ein neben der Nabe (102) angeordnetes Dreh­ plattenelement, welches derart ausgestaltet ist, daß es einen Drehversatz bezüglich der Nabe (102) begrenzt, wo­ bei das Drehplattenelement mit mindestens zwei Kontakt­ bereichen ausgebildet ist;
zwei Schraubenfedern (120, 121), welche in der in Um­ fangsrichtung verlaufenden Fensteröffnung (102c) ange­ ordnet sind;
einen Schwimmkörper (113), welcher zwischen den Schrau­ benfedern (120, 121) radial verläuft, wobei der Schwimm­ körper (113) derart ausgebildet ist, daß er einen Dreh­ versatz bezüglich der Nabe (102) und dem Drehplattenele­ ment begrenzt;
mindestens zwei Begrenzungselemente (111), von denen das eine auf das eine Ende einer Schraubenfeder (120, 121) und das anderem auf das andere Ende der Schraubenfeder (121, 120) aufgepaßt ist, wobei jedes Begrenzungselement (111) mit den Schraubenfedern (120, 121) innerhalb der Fensteröffnung (102c) angeordnet und in Kontakt mit einer entsprechenden Stützaussparung und einem entspre­ chenden Kontaktbereich ist, so daß die Begrenzungsele­ mente (111) an einer Radialbewegung gehindert werden.
15. Scheibenanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich­ net, daß das Begrenzungselement (111) mit einem Ein­ griffsbereich (111b), welcher in die Stützaussparung verläuft, sowie mit einem Einfügebereich (111c) ausge­ bildet ist, welcher in einen Bereich der Schraubenfeder (120, 121) verläuft.
16. Scheibenanordnung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Schwimmkörper (113) einen Haupt­ körperbereich, welcher derart ausgebildet ist, daß er Enden der Schraubenfedern (120, 121) berührt, sowie einen Haltebereich aufweist, welcher umfangsseitig des Hauptkörpers radial außerhalb von den Schraubenfedern (120, 121) verläuft.
17. Scheibenanordnung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, gekennzeichnet durch ein zweites Drehelement, welches zwischen der Nabe (52) und dem ersten Drehelement ange­ ordnet ist, wobei der Schwimmkörper (113) an dem zweiten Drehelement befestigt ist.
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