DE19629497A1 - Scheibenanordnung mit Dämpfer, welche Federeingriffselemente aufweist, die eine Radialbewegung von entsprechenden Federn begrenzen - Google Patents
Scheibenanordnung mit Dämpfer, welche Federeingriffselemente aufweist, die eine Radialbewegung von entsprechenden Federn begrenzenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Scheibenanordnung
mit Dämpfer, welche bei einer Kraftfahrzeug-Kupplungsscheibe
oder dergleichen verwendet wird. Die Scheibenanordnung mit
Dämpfer weist mehrere Federn auf, wobei jedes Axialende je
der Feder mit Eingriffselementen in Eingriff steht, welche
eine Radialbewegung der Federn begrenzen.
Eine Kupplungsscheibenanordnung für eine Kraftfahrzeugkupp
lung weist eine Kupplungsplatte bzw. -scheibe und eine Hal
teplatte als antriebsseitiges Element und einen Nabenflansch
als abtriebsseitiges Element auf. Zudem ist eine Schrauben
feder angeordnet, welche mit beiden Enden in Umfangsrichtung
durch eine Fensteröffnung des Nabenflansches und erhabene
Bereiche des Flansches gestützt ist. Ferner weist die Kupp
lungsscheibenanordnung einen Mechanismus zum Erzeugen von
Reibung auf, wenn die Platten und der Nabenflansch relativ
zueinander rotieren. Bei der Kupplungsscheibenanordnung sind
zwei Schraubenfedern in einer Fensteröffnung in Reihe ange
ordnet und wirken in Umfangsrichtung, so daß die Verbin
dungssteifheit der Schraubenfedern auf einen geringeren Wert
vermindert und zudem der Verwindungs- bzw. Verdrehungswinkel
vergrößert wird.
Wenn die Kupplungsscheibenanordnung rotiert, wird die
Schraubenfeder durch die Zentrifugalkraft radial nach außen
bewegt. Wenn die Schraubenfeder in diesem Zustand kompri
miert bzw. zusammengedrückt wird, gleitet die Schraubenfeder
auf dem Außenumfang der Fensteröffnung des Flansches sowie
auf den erhabenen Bereichen der Kupplungsplatte und der Hal
teplatte. Demzufolge sind diese Elemente einer Abnutzung un
terworfen und brechen frühzeitig.
Seit geraumer Zeit werden Kraftfahrzeuge oftmals mit hoher
Geschwindigkeit angetrieben und die Häufigkeit des Kupp
lungsvorganges ist niedriger, so daß eine geringere Abnut
zung der Reibungsflächen auftritt. Demzufolge ist es wich
tig, die Abnutzung bzw. den Verschleiß des Fensteröffnungs
bereiches der Kupplungsscheibenanordnung herabzusetzen, um
die Lebens- bzw. Nutzungsdauer der Kupplung zu verlängern.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung den Abnutzungsgrad
zwischen Elementen einer Scheibenanordnung mit Dämpfer zu
verringern.
Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1, 7 oder
14 gelöst; die Unteransprüche haben weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung zum Inhalt.
Entsprechend einem Aspekt der vorliegenden Erfindung weist
eine Scheibenanordnung mit Dämpfer folgende Elemente auf:
Ein erstes Scheibenelement, welches mit mehreren in Umfangs richtung angeordneten Fensteröffnungen ausgebildet ist, und ein Paar von zweiten Scheibenelementen, von denen jede an gegenüberliegenden Seiten des ersten Scheibenelementes ange ordnet ist, wobei die zweiten Scheibenelemente aneinander befestigt und mit mehreren Eingriffsbereichen entsprechend den Fensteröffnungen ausgebildet sind. Mehrere Schraubenfe dern sind in den Fensteröffnungen zwischen den Eingriffs bereichen angeordnet. Gegenüberliegende Enden jeder Schrau benfeder kontaktieren bzw. berühren einen entsprechenden Eingriffsbereich, wobei die ersten und zweiten Scheibenele mente sich in einem torsions- bzw. spannungsfreien Zustand befinden. Ein Begrenzungsbereich ist in zumindest einer Fen steröffnung ausgebildet, wobei der Begrenzungsbereich in ein Ende einer entsprechenden Feder entsprechend einem relativen Drehversatz zwischen den ersten und zweiten Scheibenelemen ten eingreifen kann, um eine radial nach außen gerichtete Bewegung der Schraubenfedern zu begrenzen.
Ein erstes Scheibenelement, welches mit mehreren in Umfangs richtung angeordneten Fensteröffnungen ausgebildet ist, und ein Paar von zweiten Scheibenelementen, von denen jede an gegenüberliegenden Seiten des ersten Scheibenelementes ange ordnet ist, wobei die zweiten Scheibenelemente aneinander befestigt und mit mehreren Eingriffsbereichen entsprechend den Fensteröffnungen ausgebildet sind. Mehrere Schraubenfe dern sind in den Fensteröffnungen zwischen den Eingriffs bereichen angeordnet. Gegenüberliegende Enden jeder Schrau benfeder kontaktieren bzw. berühren einen entsprechenden Eingriffsbereich, wobei die ersten und zweiten Scheibenele mente sich in einem torsions- bzw. spannungsfreien Zustand befinden. Ein Begrenzungsbereich ist in zumindest einer Fen steröffnung ausgebildet, wobei der Begrenzungsbereich in ein Ende einer entsprechenden Feder entsprechend einem relativen Drehversatz zwischen den ersten und zweiten Scheibenelemen ten eingreifen kann, um eine radial nach außen gerichtete Bewegung der Schraubenfedern zu begrenzen.
Vorzugsweise ist jede Fensteröffnung mit mindestens einem
Begrenzungsbereich ausgebildet.
Bevorzugt berührt der Begrenzungsbereich einen radialen In
nenbereich der Schraubenfeder, so daß die Schraubenfeder
entsprechend dem relativen Drehversatz zwischen ersten und
zweiten Scheibenelementen radial nach innen gedrückt wird.
Vorzugsweise verläuft der Begrenzungsbereich in einen inne
ren Radialbereich der Schraubenfeder entsprechend dem rela
tiven Drehversatz zwischen den ersten und zweiten Scheiben
elementen.
Bevorzugt besteht der Begrenzungsbereich aus einem ein
stückig in Umfangsrichtung an zumindest einem Umfangsende
der Fensteröffnung ausgebildeten Vorsprung und verläuft in
Umfangsrichtung.
Vorzugsweise ist der Vorsprung an jedem gegenüberliegenden
Umfangsende der Fensteröffnung ausgebildet.
Wenn ein Drehmoment durch die Scheibenanordnung mit Dämpfer
übertragen wird, wird das Drehmoment durch die Schraubenfe
dern übertragen. Die aufgrund der Rotation der Scheibenan
ordnung mit Dämpfer erzeugten Zentrifugalkräfte wirken auf
die Schraubenfedern. Andererseits wird die radial nach außen
gerichtete Bewegung der Schraubenfeder durch den Begren
zungsbereich eingeschränkt, welcher in der Fensteröffnung
ausgebildet ist. Demzufolge wird ein Gleiteingriff zwischen
der Schraubenfeder und benachbarten Elementen vermindert.
Da der Begrenzungsbereich einstückig an den Enden der Fen
steröffnungen in Umfangsrichtung ausgebildet ist, kann der
Bereich in einfacher Form und kostengünstig ausgestaltet
werden.
Entsprechend einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfin
dung weist eine Scheibenanordnung mit Dämpfer folgende Ele
mente auf:
Ein erstes mit einer Fensteröffnung ausgebildetes Drehele ment, wobei die Fensteröffnung mit mindestens einem an einem Umfängsende der Fensteröffnung ausgebildeten ersten Ausspa rungsbereich ausgestaltet ist, ein elastisches Element, wel ches in der Fensteröffnung angeordnet ist, ein zweites dem ersten Drehelement benachbart angeordnetes Drehelement, wel ches einen zweiten Aussparungsbereich aufweist, sowie ein Begrenzungselement, welches an mindestens einem Umfangsende der Fensteröffnung innerhalb des ersten Aussparungsbereiches gehalten ist, wobei das Begrenzungselement in das elastische Element eingreift und zumindest teilweise in dem zweiten Aussparungsbereich des zweiten Drehelementes gegen eine Radialbewegung bezüglich der ersten und zweiten Drehelemente gehalten wird, und wobei das Begrenzungselement eine radial nach außen gerichtete Bewegung des elastischen Elementes begrenzt.
Ein erstes mit einer Fensteröffnung ausgebildetes Drehele ment, wobei die Fensteröffnung mit mindestens einem an einem Umfängsende der Fensteröffnung ausgebildeten ersten Ausspa rungsbereich ausgestaltet ist, ein elastisches Element, wel ches in der Fensteröffnung angeordnet ist, ein zweites dem ersten Drehelement benachbart angeordnetes Drehelement, wel ches einen zweiten Aussparungsbereich aufweist, sowie ein Begrenzungselement, welches an mindestens einem Umfangsende der Fensteröffnung innerhalb des ersten Aussparungsbereiches gehalten ist, wobei das Begrenzungselement in das elastische Element eingreift und zumindest teilweise in dem zweiten Aussparungsbereich des zweiten Drehelementes gegen eine Radialbewegung bezüglich der ersten und zweiten Drehelemente gehalten wird, und wobei das Begrenzungselement eine radial nach außen gerichtete Bewegung des elastischen Elementes begrenzt.
Vorzugsweise ist das elastische Element eine Schraubenfeder
und das Begrenzungselement weist einen Eingriffsbereich,
welcher sich in einen entsprechenden ersten und zweiten Auf
nahmebereich erstreckt, sowie einen Einfügebereich auf, wel
cher sich in die Schraubenfeder erstreckt.
Bevorzugt weist die Scheibenanordnung mit Dämpfer zudem ein
drittes Drehelement auf, welches derart neben dem ersten
Drehelement angeordnet ist, daß das dritte Drehelement und
das zweite Drehelement an gegenüberliegenden Seiten des er
sten Drehelementes positioniert sind, wobei das dritte Dreh
element einen Aussparungsbereich umfaßt, in welchem der Be
grenzungsbereich verläuft.
Vorzugsweise besteht das erste Drehelement aus einer Nabe
mit einem darauf ausgebildeten radial verlaufenden Flansch
und die Fensteröffnung ist in einem Bereich des radial ver
laufenden Flansches ausgebildet.
Bevorzugt ist die Fensteröffnung mit dem ersten Aussparungs
bereich an deren gegenüberliegenden Umfangsenden ausgebildet
und das elastische Element ist in der Fensteröffnung mit ei
nem Begrenzungsbereich an jedem Ende angeordnet, wobei jeder
Begrenzungsbereich in einem entsprechenden ersten Ausspa
rungsbereich positioniert ist.
Vorzugsweise weist die Scheibenanordnung mit Dämpfer zudem
mindestens ein Paar von elastischen Elementen auf, wobei das
erste Drehelement aus einer Nabe mit mindestens zwei radial
verlaufenden Flanschen besteht, die Fensteröffnung zwischen
den radial verlaufenden Flanschen definiert ist und beide
elastische Elemente umfänglich verlaufend innerhalb der Fen
steröffnung angeordnet sind. Ein Schwimmkörper bzw. Schwim
mer ist zwischen den ersten und zweiten Drehelementen ange
ordnet und derart ausgestaltet, daß er einen Drehversatz
zwischen den beiden ersten und zweiten Drehelementen be
grenzt, wobei der Schwimmkörper zwischen jedem der elasti
schen Elemente derart radial verläuft, daß jedes elastische
Element in Umfangsrichtung zwischen einem Ende der Fenster
öffnung und dem Schwimmkörper festgelegt ist.
Bevorzugt sind der Schwimmkörper und die radial verlaufenden
Flansche mit in Umfangsrichtung verlaufenden Haltebereichen
ausgebildet, wobei die Haltebereiche radial außerhalb der
elastischen Elemente angeordnet sind.
Entsprechend einem weiteren Aspekt der Erfindung weist eine
Scheibenanordnung mit Dämpfer folgende Elemente auf:
Eine mit mindestens zwei radial verlaufenden Flanschberei
chen ausgebildete Nabe, wobei die Flanschbereiche eine in
Umfangsrichtung verlaufende Fensteröffnung festlegen und je
der Flanschbereich mit einer Stützaussparung ausgebildet
ist. Zudem weist die Scheibenanordnung mit Dämpfer minde
stens ein neben der Nabe angeordnetes Drehplattenelement
auf, welches derart ausgestaltet ist, daß es einen Drehver
satz bezüglich der Nabe begrenzt, wobei das Drehplattenele
ment mit mindestens zwei Kontaktbereichen ausgebildet ist.
Zwei Schraubenfedern sind in Umfangsrichtung verlaufend in
der Fensteröffnung angeordnet und ein Schwimmkörper verläuft
radial zwischen den Schraubenfedern, wobei der Schwimmkörper
derart ausgestaltet ist, daß er einen Drehversatz bezüglich
der Nabe und dem Drehplattenelement begrenzt. Mindestens
zwei Begrenzungselemente sind vorgesehen, von denen ein Be
grenzungselement in ein Ende einer Schraubenfeder und das
andere Begrenzungselement in die andere Schraubenfeder ein
gepaßt ist, wobei jedes Begrenzungselement mit den Schrau
benfedern innerhalb der Fensteröffnung angeordnet ist und
sich in Kontakt mit einer entsprechenden Stützaussparung und
einem entsprechenden Kontaktbereich befindet, so daß die Be
grenzungselemente hinsichtlich einer Radialbewegung einge
schränkt werden.
Vorzugsweise ist das Begrenzungselement mit einem Eingriffs
bereich, welcher in die Stützaussparung verläuft, sowie mit
einem Einfügebereich ausgebildet, welcher in einen Bereich
der Schraubenfeder verläuft.
Bevorzugt weist der Schwimmkörper einen Hauptkörperbereich
auf, welcher derart ausgestaltet ist, daß er Enden der
Schraubenfedern kontaktiert, sowie einen Haltebereich, wel
cher vom Hauptkörper radial außerhalb der Schraubenfedern in
Umfangsrichtung verläuft.
Vorzugsweise weist die Scheibenanordnung mit Dämpfer zudem
ein zwischen der Nabe und dem ersten Drehelement angeordne
tes zweites Drehelement auf, wobei der Schwimmkörper an dem
zweiten Drehelement befestigt ist.
Entsprechend einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfin
dung weist eine Scheibenanordnung mit Dämpfer folgende Ele
mente auf:
Ein erstes Drehelement mit einer in Umfangsrichtung verlau fenden Fensteröffnung sowie ein Paar von elastischen Elemen ten, welche in Reihe in Umfangsrichtung in der Fensteröff nung angeordnet sind. Des weiteren ist ein Schwimmkörper zwischen den elastischen Elementen in der Fensteröffnung an geordnet und weist einen Hauptkörperbereich und einen Kon taktbereich auf, welcher mit den elastischen Elementen in Kontakt ist. Ein zweites Drehelement ist neben dem ersten Drehelement angeordnet und weist Stützbereiche auf, um das Paar von elastischen Elementen in Umfangsrichtung zu stüt zen.
Ein erstes Drehelement mit einer in Umfangsrichtung verlau fenden Fensteröffnung sowie ein Paar von elastischen Elemen ten, welche in Reihe in Umfangsrichtung in der Fensteröff nung angeordnet sind. Des weiteren ist ein Schwimmkörper zwischen den elastischen Elementen in der Fensteröffnung an geordnet und weist einen Hauptkörperbereich und einen Kon taktbereich auf, welcher mit den elastischen Elementen in Kontakt ist. Ein zweites Drehelement ist neben dem ersten Drehelement angeordnet und weist Stützbereiche auf, um das Paar von elastischen Elementen in Umfangsrichtung zu stüt zen.
Vorzugsweise weist die Scheibenanordnung mit Dämpfer ein
drittes Drehelement auf, welches derart angeordnet ist, daß
es relativ zum ersten Drehelement und zum zweiten Drehele
ment frei rotieren kann, und eine radiale Innenseite des
Schwimmkörpers ist am dritten Drehelement befestigt.
Obgleich die Zentrifugalkraft auf das elastische Element
wirkt, begrenzt das Begrenzungselement dessen radial nach
außen gerichtete Bewegung. Somit wird eine Gleitbewegung des
elastischen Elementes auf anderen Elementen begrenzt.
Der Schwimmkörper weist den vom Hauptkörperbereich in Axial
richtung verlaufenden Kontaktbereich auf, wobei das elasti
sche Element den Schwimmkörper in Axialrichtung berührt.
Entsprechend diesem Aufbau wird die Gefahr einer Deforma
tion, etwa einer Verbiegung des elastischen Elementes in
Axialrichtung verringert. Somit beeinflußt das elastische
Element im betriebsbereiten Zustand nicht andere Elemente,
so daß die Abnutzung bzw. der Verschleiß dieser Elemente
verringert wird.
Diese und andere Aufgaben, Merkmale, Aspekte und Vorteile
vorliegender Erfindung werden aus der nachfolgenden detail
lierten Beschreibung der vorliegenden Erfindung in Verbin
dung mit der beigefügten Zeichnung ersichtlich. In dieser
Zeichnung kennzeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Bau
teile. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenschnittansicht einer Kupplungsscheibenan
ordnung entsprechend einem ersten Ausführungsbei
spiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Teilschnittdraufsicht der in Fig. 1 dargestell
ten Kupplungsscheibenanordnung, wobei Fig. 1 einen
Schnitt entlang der Linie I-I bei Betrachtung in
Pfeilrichtung darstellt;
Fig. 3 eine Draufsicht einer Fensteröffnung eines Flansches
der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Kupplungs
scheibenanordnung;
Fig. 4 eine Fig. 3 ähnliche Ansicht, wobei der Flansch in
einem relativen Drehversatzzustand mit komprimierter
Feder dargestellt ist;
Fig. 5 eine Seitenschnittansicht einer Kupplungsscheibenan
ordnung entsprechend einem zweiten Ausführungsbei
spiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 6 eine teilweise vergrößerte Teilschnittdraufsicht der
in Fig. 5 dargestellten Kupplungsscheibenanordnung,
wobei Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V in
Pfeilrichtung betrachtet darstellt;
Fig. 7 eine Querschnittansicht eines Bereiches der in den
Fig. 5 und 6 dargestellten Kupplungsscheibenanord
nung;
Fig. 8 eine Querschnittansicht eines Bereiches der in Fig. 6
dargestellten Kupplungsscheibenanordnung mit einem
geringfügig vergrößerten Maßstab;
Fig. 9 eine Querschnittansicht entlang der Linie IX-IX von
Fig. 8;
Fig. 10 eine teilweise vergrößerte Teilschnittansicht einer
Kupplungsscheibenanordnung entsprechend einem drit
ten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 11 eine Schnittansicht entlang der Linie XI-O von Fig. 10;
und
Fig. 12 eine vergrößerte Ansicht eines Bereiches von Fig. 10.
Die Fig. 1, 2, 3 und 4 zeigen eine Kupplungsscheibenanord
nung 1 entsprechend einem ersten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung. Die Kupplungsscheibenanordnung 1
stellt eine Vorrichtung zum Übertragen eines Drehmomentes
von einem (nicht dargestellten) Schwungrad, welches in Fig. 1
auf der linken Seite angeordnet ist, auf ein (nicht darge
stelltes) Getriebe, welches in Fig. 1 auf der rechten Seite
angeordnet ist, dar. Nachfolgend wird die linke Seite von
Fig. 1 als Motorseite und die rechte Seite von Fig. 1 als
Getriebeseite bezeichnet. Die Linie O-O in Fig. 1 kennzeich
net die Drehachse der Kupplungsscheibenanordnung. Der in den
Fig. 2 bis 4 dargestellte Pfeil R1 bezeichnet die Drehrich
tung der Kupplungsscheibenanordnung 1.
Die Kupplungsscheibenanordnung 1 weist eine Kupplungsplatte
bzw. -scheibe 2 und eine Halteplatte 3 als antriebsseitiges
Element, eine erste Seitenplatte 4 und eine zweite Seiten
platte 5, welche zusammen als Zwischenelemente dienen, eine
Nabe 9, eine erste Schraubenfeder 6 und eine zweite Schrau
benfeder 7 zum Koppeln der jeweiligen Elemente in Umfangs
richtung, einen ersten Mechanismus 12 zum Erzeugen von Rei
bung, einen zweiten Mechanismus 13 zum Erzeugen von Reibung
und einen Reibungskopplungsbereich 15 auf.
Die Kupplungsplatte 2 und die Halteplatte 3 sind scheiben
förmige Plattenelemente mit mittigen bzw. zentralen Öffnun
gen, wobei sie an beiden Seiten eines Flansches 10 der Nabe
9 angeordnet sind, während sie auf den Nabenwulst- bzw. Na
benhülsenbereich der Nabe 9 drehbar aufgepaßt sind. Die
Kupplungsplatte 2 und die Halteplatte 3 sind durch einen er
sten Anschlagbolzen bzw. -stift 17 an der inneren Umfangs
seite und durch einen dritten Anschlagbolzen bzw. -stift 19
an der äußeren Umfangsseite aneinander befestigt bzw. mit
einander verbunden. In den jeweiligen Platten 2 und 3 sind
insgesamt 6 Fensteröffnungen 2a bzw. 3a in Umfangsrichtung
mit gleichen Abständen ausgebildet. In Achsialrichtung er
höhte erhabene Bereiche 2b und 3b sind an der Außenseite der
Fensteröffnungen 2a und 3a in Radialrichtung ausgestaltet.
Sowohl die erste Seitenplatte 4 als auch die zweite Seiten
platte 5 sind scheibenförmige Plattenelemente und weisen
mittige bzw. zentrale Öffnungen auf. Beide Platten 4 und 5
sind hinsichtlich des Durchmessers kleiner als die Platten 2
und 3. Die Mittelöffnung der ersten Seitenplatte 4 ist auf
die Nabe 9 aufgepaßt und ist wie die Kupplungsplatte 2 auf
der Motorseite angeordnet. Die zentrale Öffnung der zweiten
Seitenplatte 5 ist auf die Nabe 9 aufgepaßt und auf der Ge
triebeseite der Halteplatte 3 angeordnet. Die Seitenplatten
4 und 5 sind durch drei zweite Anschlagbolzen bzw. -stifte
18 an der inneren Umfangsseite miteinander verbunden bzw.
aneinander befestigt, so daß sie als eine Einheit miteinan
der rotieren. In der ersten Seitenplatte 4 und in der zwei
ten Seitenplatte 5 sind Aussparungen 4a, 5a des äußeren Um
fangsrandes an Positionen entsprechend den Fensteröffnungen
2a, 3a und 10a ausgebildet. In Umfangsrichtung verlaufende
einander gegenüberliegende Vorsprünge 4b und 5b sind an der
radialen Außenseitenkante der Aussparungen 4a und 5a ausge
bildet. Die Vorsprünge 4b und 5b werden mit dem (später zu
beschreibenden) Federblatt 29 in Kontakt gebracht.
Die Nabe 9 weist einen Nabenwulst bzw. eine Nabenhülse 9a
auf und der Flansch 10 ist einstückig um die Nabenhülse 9a
ausgebildet. Eine in eine (nicht dargestellte) von der Ge
triebeseite verlaufende Antriebswelle eingreifende Keilnut
öffnung 9b ist in der Mitte der Nabenhülse 9a ausgebildet.
Der Außendurchmesser des Flansches 10 entspricht oder ist
geringfügig größer als der Außendurchmesser der Halteplatte
5. Fensteröffnungen 10a sind im Flansch 10 an sechs Positio
nen entsprechend den Fensteröffnungen 2a und 3a ausgebildet.
In den jeweiligen Fensteröffnungen 10a sind an deren jedem
Umfangsende Vorsprünge 10b ausgebildet, welche in den Fig. 3
und 4 detaillierter dargestellt sind. Die Vorsprünge 10b
verlaufen in Umfangsrichtung von radialen Zwischenbereichen
jeder Fensteröffnung 10a. Innerhalb jeder Fensteröffnung 10a
verlaufen die entsprechenden Vorsprünge 10b aufeinander zu.
Eine erste Schraubenfeder 6 ist in den jeweiligen Fenster
öffnungen 10a angeordnet. Der Innendurchmesser jeder ersten
Schraubenfeder 6 ist größer als die Radialbreite des Vor
sprunges 10b, wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich. D.h. die
erste Schraubenfeder 6 ist in Umfangsrichtung in der Fen
steröffnung 10a beweglich und wenn die Schraubenfeder 6 zu
sammengedrückt wird, paßt der Vorsprung 10b mit seinen Ab
messungen in das Innere der Schraubenfeder 6. Im Spannungs- bzw.
torsionsfreien Zustand ist jedes Ende der Fensteröff
nungen 2a und 3a der Kupplungsplatte 2 und der Halteplatte 3
in Umfangsrichtung mit einem entsprechenden Ende der ersten
Schraubenfeder 6 in Umfangsrichtung in Kontakt. Wie aus Fig. 2
ersichtlich, weisen zwei der sechs Fensteröffnungen 10a
sowohl die Feder 6 als auch die zweite Schraubenfeder 7 auf.
In vier der sechs Fensteröffnungen 10a sind lediglich die
ersten Schraubenfedern 6 angeordnet. In den Fensteröffnungen
10a, welche sowohl die ersten als auch zweiten Schraubenfe
dern 6, 7 aufweisen, ist zudem das Federblatt 29 angeordnet,
welches die beiden Enden der Schraubenfeder 7 aufweisen. Im
torsionsfreien Zustand berührt das Federblatt 29 die Fen
steröffnungen 2a und 3a und den Vorsprung 10b.
Der innere Umfangsbereich des Flansches 10 ist in Umfangs
richtung mit einer kurzen Öffnung 10d ausgebildet, durch
welche der zweite Anschlagbolzen 18 verläuft, sowie mit ei
ner in Umfangsrichtung verlaufenden langen Öffnung 10e,
durch welche der erste Anschlagbolzen 17 verläuft. Im äuße
ren Umfangsrand des Flansches 10 sind Aussparungen 10c des
äußeren Umfangsrandes gleich beabstandet in Umfangsrichtung
ausgebildet, durch welche der dritte Anschlagbolzen 19 hin
durchläuft.
Der erste Mechanismus 12 zum Erzeugen einer Reibung weist
eine erste zwischen dem inneren Umfangsbereich des Flansches
10 und dem inneren Umfangsbereich der Halteplatte 3 angeord
nete konische Feder 30 und eine erste zwischen dem inneren
Umfangsbereich des Flansches 10 und dem inneren Umfangsbe
reich der Kupplungsplatte 2 angeordnete Reibungsscheibe 31
auf.
Der zweite Mechanismus 13 zum Erzeugen einer Reibung weist
eine zweite Reibungsscheibe 32 und eine erste zwischen den
inneren Umfangsbereichen der Kupplungsplatte 2 und der er
sten Seitenplatte 4 angeordnete Reibungsplatte 33, eine
zweite Reibungsplatte 35 und eine zweite zwischen den inne
ren Umfangsbereichen der Halteplatte 3 und der zweiten Sei
tenplatte 5 angeordnete konische Feder 36 auf.
Öffnungen sind in den jeweiligen Scheiben und Platten an Po
sitionen entsprechend dem ersten Anschlagbolzen 17 und dem
zweiten Anschlagbolzen 18 ausgebildet.
Der Reibungskopplungsbereich 15 ist am Außenumfang der Kupp
lungsplatte 2 durch mehrere Nieten 27 befestigt. Der Rei
bungskopplungsbereich 15 weist mehrere Dämpfungsplatten 25,
welche am äußeren Umfangsbereich der Kupplungsplatte 2 durch
die Nieten 27 befestigt ist, sowie ringförmige Reibungsflä
chen 26 auf, welche an beiden Oberflächen der jeweiligen
Dämpfungsplatten 25 befestigt sind.
Die Betriebsweise wird nachfolgend beschrieben.
Wenn der Reibungskopplungsbereich 15 zur Motorseite gedrückt
wird, wird ein Drehmoment vom Schwungrad des Motors auf die
Kupplungsscheibenanordnung 1 übertragen bzw. zugeführt. Das
Drehmoment wird durch die Kupplungsplatte und die Halteplat
te 2, 3, die erste Schraubenfeder 6, die ersten und zweiten
Seitenplatten 4, 5, die zweite Schraubenfeder 7 und die Nabe
9 auf eine (nicht dargestellte) Welle der Getriebeseite
übertragen.
Wenn eine Verwindungs- bzw. Verdrehungsvibration auf die
Kupplungsscheibenanordnung 1 von der Schwungradseite über
tragen wird, führen die Platten 2, 3 und die Nabe 9 eine
periodische relative Rotation aus. Zu diesem Zeitpunkt er
gibt sich eine Hysteresis aus der Beziehung zwischen dem re
lativen Verdrehungswinkel und dem Drehmoment.
Wenn die Verdrehungsvibration bzw. Schwingung mit kleinem
Versatzwinkel vom (nicht dargestellten) Schwungrad auf der
Motorseite auf die Kupplungsscheibenanordnung 1 übertragen
wird, tritt eine relative Rotation zwischen den Platten 2,
3, den ersten und zweiten Seitenplatten 4, 5 und der Nabe 9
auf. Bei einem kleinen Versatzwinkel nur wird die zweite
Schraubenfeder 7 in Umfangsrichtung zwischen den Vorsprüngen
4b und 5b der ersten und zweiten Seitenplatten 4 und 5 und
dem Vorsprung 10b der Nabe 9 zusammengedrückt. Zu diesem
Zeitpunkt wird eine geringe Reibung zwischen der Kupplungs
platte 2, der Halteplatte 3 und dem Flansch 10 durch den
ersten Mechanismus 12 zur Reibungserzeugeung erzeugt. Die
niedrigen Steifheits- und niedrigen Hysteresis-Drehmoment
charakteristika dämpfen zu diesem Zeitpunkt die Verwindungs
vibration mit kleinen Versatzwinkel.
Wenn eine Verwindungsvibration mit einem großen Versatzwin
kel auf die Kupplungsscheibenanordnung 1 übertragen wird,
wird die zweite Schraubenfeder 7 komplett zusammengedrückt,
so daß der zweite Anschlagbolzen 18 zum Verbinden der beiden
Seitenplatten 4 und 5 mit der in Umfangsrichtung verlaufen
den im Flansch 10 ausgebildeten kurzen Öffnung 10d in Kon
takt gelangt. Wenn die Relativrotation weiter fortschreitet,
werden sechs erste Schraubenfedern 6 zwischen den Platten 2
und 3, den beiden Seitenplatten 4, 5 und dem Flansch 10 zu
sammengedrückt. Hierbei erzeugt der zweite Mechanismus 13
zur Reibungserzeugung eine hohe Reibung. Entsprechend der
hohen Steifheits- und hohen Hysteresis-Drehmomentcharakte
ristika zu diesem Zeitpunkt wird die Verwindungsvibration
mit großem Versatzwinkel wirkungsvoll gedämpft. Die Relativ
rotation zwischen den Platten 2, 3 und der Nabe 9 wird ge
stoppt, wenn der erste Anschlagbolzen 17 und der dritte An
schlagbolzen 19 jeweils mit der in Umfangsrichtung ausgebil
deten langen Öffnung 10e und der äußeren in Umfangsrichtung
verlaufenden Randaussparung 10c in Kontakt gelangt.
In den Sekundärcharakteristika bzw. -eigenschaften, bei
welchen ein großer, oben beschriebener, Versatzwinkel vor
liegt, bewegt sich die Schraubenfeder 6, wenn sie in Um
fangsrichtung zusammengedrückt wird, normalerweise aufgrund
der Zentrifugalkräfte von der Rotation der Kupplungsschei
benanordnung 1 radial nach außen. Jedoch erstreckt sich zu
mindest einer der Vorsprünge 10b in die erste Schraubenfeder
6 im komprimierten Zustand, wie in Fig. 4 dargestellt, so
daß die der ersten Schraubenfeder benachbarte Schraubenfeder
6 mit dem radial inneren Bereich des Vorsprunges 10b in
Kontakt kommt. Somit wird die radial nach außen gerichtete
Bewegung der ersten Schraubenfeder 6 begrenzt, wodurch der
Kontakt mit dem radialen Außenbereich der Fensteröffnungen
2a und 3a begrenzt und somit der Verschleiß der jeweiligen
Fensteröffnungen 2a, 3a, der erhabenen Bereiche 2b, 3b und
der Fensteröffnungen 10a verringert wird.
Im torsionsfreien Zustand, in welchem kein Drehmoment auf
die Kupplungsscheibenanordnung 1 wirkt, berührt die erste
Schraubenfeder 6, wie in Fig. 3 dargestellt, nicht den
Vorsprung 10b. Da die ersten Schraubenfedern 6 in den Öff
nungen 2a und 3a im komprimierten Zustand installiert wer
den, können höchstens kleine Federbewegungen während einer
herkömmlichen Verwendung der Kupplungsscheibenanordnung 1
resultieren. Lediglich während des Zusammendrückens der
ersten Schraubenfedern 6 besteht die Möglichkeit eines Ver
schleißes bzw. einer Abnutzung zwischen den Federn und be
nachbarten Flächen. Mit anderen Worten, es ist unwahrschein
lich, daß die ersten Schraubenfedern 6 in Abnutzungskontakt
mit den Fensteröffnungen 2a, 3a und den erhabenen Bereichen
2b, 3b treten, wenn kein Verwindungswinkelversatz zwischen
Bereichen der Kupplungsscheibenanordnung 1 auftritt. Jedoch
kann mit der Zeit und regelmäßiger Verwendung eine Abnutzung
zwischen den ersten Schraubenfedern 6 und den Fensteröffnun
gen 2a und 3a auftreten. Hierbei schreitet die Abnutzung mit
der Zeit fort, wobei die erste Schraubenfeder 6 mit dem Vor
sprung 10b und anderen Fensteröffnungen 2a, 3a und dgl.
gleichzeitig in Kontakt tritt. In diesem Zustand nimmt die
Kraft, welche durch die erste Schraubenfeder 6 auf die Fen
steröffnung 2a, 3a und dgl. aufgebracht wird, ab, da die
erste Schraubenfeder 6 auch mit dem Vorsprung 10b aufgrund
der Abnutzung in Kontakt gelangt. Somit wird die Abnutzung
dieser Bereiche vermindert.
Da die Vorsprünge 10b in allen sechs Fensterbereichen 10a
ausgebildet sind, können sich die ersten Schraubenfedern 6
nur schwerlich radial nach außen bewegen. D.h. es findet in
den Platten 2, 3 und im Flansch 10 eine Abnutzung lediglich
in begrenzten Bereichen statt, so daß die Lebensdauer der
kompletten Kupplungsscheibenanordnung 1 verlängerbar ist.
Da der Vorsprung 10b in die erste Schraubenfeder 6 einfügbar
und von außen in Radialrichtung in Kontakt bringbar ist, be
darf es keines speziellen Raumes in Radialrichtung für den
Vorsprung 10b. Da ferner der Vorsprung 10b einstückig an dem
in Umfangsrichtung verlaufenden Ende der Fensteröffnung 10a
ausgebildet ist, kann der Vorsprung durch einen einfachen
Arbeitsvorgang hergestellt werden.
Der Vorsprung 10b ist nicht auf die im oben beschriebenen
Ausführungsbeispiel dargestellte Form begrenzt, sofern er
die radial nach außen gerichtete Bewegung der ersten Schrau
benfeder 6 begrenzen kann. Der Vorsprung 10b kann beispiels
weise durch Verjüngung bzw. Verringerung der Breite in Ra
dialrichtung ausgebildet werden.
Wie oben beschrieben wird entsprechend der Scheibenanordnung
mit Dämpfer der vorliegenden Erfindung die radial nach außen
gerichtete Bewegung der Schraubenfeder durch den Begren
zungsbereich beschränkt, welcher in der Fensteröffnung des
ersten Scheibenelementes ausgebildet ist. Demgemäß kann die
Schraubenfeder nur schwerlich auf dem ersten Scheibenelement
und dem Paar von zweiten Scheibenelementen gleitend so daß
die Abnutzung dieser Elemente abnimmt.
Wenn der Begrenzungsbereich in allen Fensteröffnungen vorge
sehen ist, können alle Schraubenfedern sich nur schwerlich
radial nach außen bewegen. D.h. die Abnutzung lediglich ei
nes konstanten bzw. bestimmten Bereiches im ersten und zwei
ten Scheibenelement schreitet nicht fort, so daß die Nut
zungsdauer der kompletten Scheibenanordnung mit Dämpfer ver
längert wird.
Wenn der Begrenzungsbereich mit dem radialen Innenbereich
der Schraubenfeder von außen in Radialrichtung in Kontakt
gebracht wird, erfordert der Begrenzungsbereich keinen spe
ziellen Raum in Radialrichtung. Da der Begrenzungsbereich in
das innere der Schraubenfeder in Umfangsrichtung einfügbar
ist, schränkt der Begrenzungsbereich die radial nach außen
gerichtete Bewegung der Schraubenfeder in dem Zustand ein,
in dem die Schraubenfeder in Umfangsrichtung zusammenge
drückt wird.
Wenn der Begrenzungsbereich aus einem einstückig am in Um
fangsrichtung verlaufenden Ende der Fensteröffnung ausgebil
deten Vorsprung besteht und in Umfangsrichtung verläuft,
kann der Vorsprung durch einen einfachen Arbeitsgang ausge
bildet werden.
Wenn der Vorsprung an beiden in Umfangsrichtung verlaufenden
Enden der Fensteröffnungen in der Scheibenanordnung mit
Dämpfer ausgebildet ist, wird in jedem Fall, wenn das erste
Scheibenelement und die zweiten Scheibenelemente sich zu ei
ner Seite in Umfangsrichtung verwinden, der Vorsprung in die
Schraubenfeder eingefügt, so daß die radial nach außen ge
richtete Bewegung der Schraubenfeder begrenzt wird.
Die Fig. 5, 6, 7, 8 und 9 zeigen eine Kupplungsscheibenan
ordnung 51 entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Die Anordnung überträgt ein
Drehmoment von einem (nicht dargestellten) Motor, welcher
auf der linken Seite in Fig. 5 angeordnet ist, auf ein
(nicht dargestelltes) Getriebe, welches auf der rechten Sei
te in Fig. 5 angeordnet ist, und unterbricht die Übertra
gung. In Fig. 5 stellt die Linie O-O die Drehachse der Kupp
lungsscheibenanordnung 51 dar.
Die Kupplungsscheibenanordnung 51 weist hauptsächlich eine
Nabe 52 als abtriebsseitiges Element, eine Kupplungsplatte
53 und eine Halteplatte 54 als antriebsseitiges Element,
eine Schraubenfeder 55 zum Koppeln der Nabe 52 und der Plat
ten 53, 54 in Umfangsrichtung und einen Mechanismus 56 zum
Erzeugen einer vorgegebenen Reibung auf, wenn eine Relativ
rotation zwischen den Platten 53, 54 und der Nabe 52 auf
tritt.
Die Nabe 52 ist mittig zur Kupplungsscheibenanordnung 51 an
geordnet. Eine Keilnutöffnung 52a ist an der inneren Um
fangsseite der Nabe 52 ausgebildet und greift in eine (nicht
dargestellte) sich von der Getriebeseite erstreckende Welle
ein. Ein Flansch 60 ist einstückig am Außenumfang der Nabe
52 ausgebildet. Wie aus Fig. 6 ersichtlich, weist der
Flansch 60 vier Vorsprünge 60a zwischen vier Aussparungen
60c auf, welche aus dem äußeren Umfangsrand ausgeschnitten
wurden. Eine in Umfangsrichtung verlaufende Fensteröffnung
60b ist in jedem Vorsprung 60a ausgebildet. Ferner sind, wie
in Fig. 8 dargestellt, eingreifende Aussparungsbereiche 60e
in der Fensteröffnung 60b an beiden Enden in Umfangsrichtung
und an den radialen Zwischenbereichen ausgestaltet. Die ein
greifenden Aussparungsbereiche 60e stellen Aussparungen dar,
deren Breite sich allmählich zur Außenseite in Umfangsrich
tung verjüngt.
Die Kupplungsplatte 53 und die Halteplatte 54 stellen ein
Paar von im wesentlichen scheibenförmigen Elementen dar, von
denen jede eine Mittelöffnung aufweist, welche auf die äuße
re Umfangsseite der Nabe 52 aufgepaßt und auf beiden Seiten
des Flansches 60 angeordnet sind. Die Kupplungsplatte 53 und
die Halteplatte 54 sind durch vier Kontaktstifte 61 am äuße
ren Umfangsbereich miteinander verbunden bzw. aneinander be
festigt. Die Kontaktstifte 61 laufen durch die Aussparungen
60c des Flansches 60 hindurch. Da ein vorgegebener Raum in
Umfangsrichtung zwischen dem Kontaktstift 61 und den Endflä
chen der Aussparungen 60c in Umfangsrichtung angeordnet bzw.
befestigt ist, können die Platten 53, 54 und der Flansch 60
relativ zueinander innerhalb eines vorgegebenen Winkels ro
tieren.
Ein Reibungskopplungsbereich 57 ist am Außenumfang der Kupp
lungsplatte 53 angeordnet. Der Reibungskopplungsbereich 57
besteht hauptsächlich aus einer ringförmigen Dämpfungsplatte
62 und zwei Reibungsflächen 63. Die Dämpfungsplatte 62 setzt
sich aus einem Ringbereich 62a, welcher an der Kupplungs
platte 53 durch den Kontaktstift 61 befestigt ist, und aus
mehreren Dämpfungsbereichen 62b zusammen, die an der äußeren
Umfangsseite des Ringbereiches 62a vorgesehen sind. Die
Reibungsflächen 63 sind an beiden Oberflächen des Dämp
fungsbereiches 62b befestigt. Ein (nicht dargestelltes)
Schwungrad auf der Motorseite ist auf der linken Seite des
Reibungs-Kopplungsbereiches 57 in Fig. 5 angeordnet. Wenn
der Reibungs-Kopplungsbereich 57 gegen die Schwungradseite
gedrückt wird, wird ein an der Motorseite anliegendes Dreh
moment auf die Kupplungsscheibenanordnung 51 übertragen.
Fensteröffnungen 53a, 54a sind jeweils in der Kupplungsplat
te 53 und der Halteplatte 54 an Positionen entsprechend den
Fensteröffnungen 60b des Flansches 60 ausgebildet. Die Fen
steröffnungen 53a, 54a sind aus erhabenen Bereichen 53b, 54b
gebildet, welche an beiden Radialseiten ausgestaltet sind,
wobei eine Schraubenfeder 55 in den Fensteröffnungen aufge
nommen ist. An beiden Enden der Fensteröffnungen 53a und 54a
sind in Umfangsrichtung, wie in Fig. 9 dargestellt, eingrei
fende Aussparungsbereiche 53d und 54d ausgebildet. Die ein
greifenden Aussparungsbereiche 53d und 54d sind in Umfangs
richtung kürzer als der eingreifende Aussparungsbereich 60e.
Der Abstand in Umfangsrichtung zwischen gegenüberliegenden
Enden jedes eingreifenden Aussparungsbereiches 53d und 54d
ist kürzer als der Abstand in Umfangsrichtung zwischen ge
genüberliegenden Enden jedes eingreifenden Aussparungsberei
ches 60e. Beispielsweise sind in Fig. 8 die Enden der ein
greifenden Aussparungsbereiche 53d und 54d gestrichelt dar
gestellt, welche hinter einem Federsitz 71 verlaufen.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel sind insgesamt vier Schrau
benfedern 55 angeordnet und jede besteht aus der Kombination
einer großen Schraubenfeder 55a und einer kleinen Schrauben
feder 55b.
Jedes Ende der Schraubenfeder 55 wird in Umfangsrichtung mit
gegenüberliegenden Enden der entsprechenden Fensteröffnungen
60b, 53a und 54a in Umfangsrichtung in Kontakt gebracht.
Der Federsitz 71 ist in den eingreifenden bzw. hintergrei
fenden oder auch umgreifenden Aussparungsbereichen 60e, 53d
und 54d angeordnet. Wie in den Fig. 8 und 9 dargestellt, ist
der Federsitz 71 mit einem Kontaktbereich 71a, einem Ein
griffsbereich 71b und einem Einfüge- bzw. Einführbereich 71c
ausgestaltet. Der Kontaktbereich 71a verläuft in Axialrich
tung und wird mit den entsprechenden Enden der großen
Schraubenfeder 55a und der kleinen Schraubenfeder 55b in Um
fangsrichtung in Kontakt gebracht. Der Einfügebereich 71c
erstreckt sich vom Kontaktbereich 71a und ist in die kleine
Schraubenfeder 55b eingefügt. Der Eingriffsbereich 71b ver
läuft vom Kontaktbereich 71a zu der dem Einfügebereich 71c
gegenüberliegenden Seite und ist in den eingreifenden Aus
sparungsbereich 70e eingefügt. Die eingreifenden Ausspa
rungsbereiche 53d und 54d der Platten 53 und 54 greifen je
weils in den Kontaktbereich 71a des Federsitzes 71 ein. In
diesem Zustand wird der Eingriffsbereich 71b des Federsitzes
71 zwischen die Platten 53 und 54 gesetzt. D.h. der Feder
sitz 71 ist von den Platten 53, 54 und der Nabe 52 in Um
fangsrichtung lösbar, kann jedoch nicht in Radialrichtung
oder Axialrichtung bewegt werden. Die Kraft der kleinen
Schraubenfeder 54b hält den Federsitz 71 an Ort und Stelle.
Vier Öffnungen 53c, 54c (Fig. 7), in welche ein (später zu
beschreibendes) Bauteil des Mechanismus 56 zur Reibungser
zeugung eingreift, sind in der inneren Umfangsseite der
Platten 53 und 54 in Umfangsrichtung gleich beabstandet aus
gebildet.
Der Mechanismus 56 zur Reibungserzeugung weist ein erstes
Reibungselement 65, eine konische Feder 66 und ein zweites
Reibungselement 67 auf. Das erste Reibungselement 65 und die
konische Feder 66 sind zwischen einem inneren Umfangsende
des Flansches 60 und einem inneren Umfangsende der Halte
platte 54 angeordnet. Das erste Reibungselement 65 rotiert
zusammen mit der Halteplatte 54 und ist in Axialrichtung be
wegbar. Die konische Feder 66 ist zwischen dem Reibungsele
ment 65 und dem inneren Umfangsende der Halteplatte 54 in
Axialrichtung angeordnet. Das zweite Reibungselement 67 kann
nicht bezüglich der Kupplungsplatte 53 rotieren, ist jedoch
in Axialrichtung bewegbar.
Die Betriebsweise der Kupplungsscheibenanordnung 51 wird
nachfolgend erläutert.
Wenn ein Drehmoment von einem motorseitigen Schwungrad der
Kupplungsscheibenanordnung 51 zugeführt wird, wird das Dreh
moment vom Reibungs-Kopplungsbereich 57 auf die Platten 53
und 54 übertragen. Das Drehmoment wird durch die Schrauben
feder 55 weiter auf die Nabe 52 übertragen und an eine
(nicht dargestellte) Welle eines Getriebes abgegeben.
Wenn eine Verdrehungs- bzw. Verwindungsvibration auf die
Kupplungsscheibenanordnung 51 übertragen wird, ergibt sich
eine periodische Relativ-Rotation zwischen den Platten 53,
54 und der Nabe 52. Zu diesem Zeitpunkt wird die Schrauben
feder 55 in Umfangsrichtung zusammengedrückt und das erste
Reibungselement 65 und das zweite Reibungselement 67 gleiten
mit Reibungseingriff gegen den Flansch 60 der Nabe 52, so
daß eine Hysteresis erzeugt wird. Somit wird die Verwin
dungsvibration gedämpft.
Eine durch die Rotation der kompletten Kupplungsscheibenan
ordnung 51 bedingte Zentrifugalkraft wirkt auf die große
Schraubenfeder 55a und die kleine Schraubenfeder 55b. Jedoch
wird die radial nach außen gerichtete Bewegung der großen
Schraubenfeder 55a und der kleinen Schraubenfeder 55b durch
den Federsitz 71 begrenzt. Hierdurch ist es unwahrschein
lich, daß die große Schraubenfeder 55a in Gleitkontakt mit
den erhabenen Bereichen 53b, 54b und dgl. tritt.
Die Funktion des Federsitzes 71 wird nachfolgend erläutert.
Es wird beispielsweise angenommen, daß die Platten 53 und 54
zur R2-Seite mit Bezug auf die Nabe 52 vom in Fig. 8 darge
stellten Zustand verdreht sind bzw. sich in diese Richtung
verwinden. Dann wird der Federsitz 71 der jeweiligen Fen
steröffnung 60b auf der R2-Seite fest an der Seite des
eingreifenden Aussparungsbereiches 60e gehalten und die
Platten 53 und 54 werden vom Federsitz 71 zur R2-Seite
getrennt. Andererseits bewegt sich der Federsitz 71 auf der
R1-Seite zur R2-Seite zusammen mit den Platten 53 und 54 und
wird vom eingreifenden Aussparungsbereich 60e des Flansches
60 auf der R1-Seite getrennt. Im obigen Zustand greifen die
beiden Federsitze 71 an der R1-Seite und R2-Seite in beide
Enden der kleinen Schraubenfeder 55b ein. Da ferner die
Federsitze 71 die Bewegung der kleinen Schraubenfeder 55b
begrenzen und die kleine Schraubenfeder 55b durch die Mitte
der großen Schraubenfeder 55a verläuft, begrenzen die Feder
sitze 71 zudem eine Radialbewegung der großen Schraubenfeder
55a.
Wie oben beschrieben, greifen die Federsitze 71 in beide En
den der Schraubenfedern 55b ein, selbst wenn die Schrauben
federn 55a und 55b zusammengedrückt werden, da die Federsit
ze 71 in Umfangsrichtung trennbar von beiden Platten 53, 54
und der Nabe 52 ausgebildet sind, wodurch die radial nach
außen gerichtete Bewegung der Schraubenfedern 55a und 55b
begrenzt wird. Somit kann die große Schraubenfeder 55a nur
schwerlich in Gleitkontakt mit dem äußeren Umfangsbereich
der Fensteröffnung 60b und den erhabenen Bereichen 53b und
54b der Platten 53 und 54 gelangen, so daß die Abnutzung
bzw. der Verschleiß dieser Elemente abnimmt.
Die Fig. 10, 11 und 12 zeigen eine Kupplungsscheibenanord
nung 101 entsprechend einem dritten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung. Die Linie O-O in Fig. 11 stellt die
Drehachse der Kupplungsscheibenanordnung 101 dar.
Im Zentrum der Kupplungsscheibenanordnung 101 ist eine mit
einer (nicht dargestellten) Welle eines Getriebes gekoppelte
Nabe 102 angeordnet. Die Nabe 102 weist eine rohrförmige Na
benhülse bzw. Nabenwulst 102a und einen Flansch 102b auf,
welcher von der Nabenhülse 102a radial nach außen verläuft.
Im Zentrum der Nabenhülse 102a ist eine Keilnutöffnung aus
gebildet, welche in die oben genannte Welle des Getriebes
eingreift. Im Flansch 102b sind drei Fensteröffnungen 102c
in Form von Aussparungen an der radialen Außenseite in Um
fangsrichtung längs ausgebildet. Bereiche 102d zum Verhin
dern eines Austrittes sind an jedem gegenüberliegenden ra
dial nach außen gerichteten Ende der jeweiligen Fensteröff
nungen 102c ausgestaltet. Jeder Bereich 102d zum Verhindern
eines Austrittes verläuft in Umfangsrichtung zur Mitte der
jeweiligen Fensteröffnung 102c in Umfangsrichtung. Eingrei
fende Aussparungsbereiche 102e sind in der Fensteröffnung
102c an umfänglich gegenüberliegenden Enden in Umfangsrich
tung und an deren radialem Zwischenbereich ausgebildet. Die
eingreifenden Aussparungsbereiche 102e stellen Ausschnitte
dar, deren Breite zur Außenseite in Umfangsrichtung allmäh
lich abnimmt bzw. verjüngt ist.
Eine Kupplungsplatte 103 und eine Halteplatte 104 sind an
beiden Seiten des Flansches 102b in Axialrichtung angeord
net. Beide Platten 103 und 104 sind scheibenförmige Platten
elemente, wobei jede Platte eine Mittelöffnung aufweist, die
drehbar auf die Nabenhülse 102a aufgepaßt ist. Die Kupp
lungsplatte 103 ist auf der Motorseite (linke Seite in Fig.
11) des Flansches 102b und die Halteplatte 104 ist auf der
Getriebeseite (rechte Seite in Fig. 11) des Flansches 102b
angeordnet. Die Kupplungsplatte 103 und die Halteplatte 104
werden durch mehrere Nieten 110 am äußeren Umfangsbereich
befestigt. Mehrere Dämpfungsplatten 123 sind an der Kupp
lungsplatte 103 durch die Nieten 110 befestigt. Reibungsflä
chen 124 sind auf beiden Flächen bzw. Oberflächen der Dämp
fungsplatte 123 angeordnet bzw. mit diesen verbunden.
In Umfangsrichtung längs verlaufende Fensteröffnungen 103a
(Fig. 11) und 104a sind in den Platten 103 und 104 an Berei
chen entsprechend den Fensteröffnungen 102c ausgestaltet. In
Axialrichtung erhöhte erhabene Bereiche 103b und 104b sind
im inneren und äußeren Umfangsbereich der jeweiligen Fen
steröffnungen 103a und 104a ausgebildet. Eingreifende bzw.
hintergreifende oder auch umgreifende Aussparungsbereiche
103d und 104d sind an beiden Enden der jeweiligen Fenster
öffnungen 103a und 104a in Umfangsrichtung ausgestaltet. Die
Breite der eingreifenden Aussparungsbereiche 103d und 104d
nimmt in Umfangsrichtung zur Außenseite ab. Die eingreifen
den Aussparungsbereiche 103d und 104d sind in Umfangsrich
tung kleiner als der eingreifende Aussparungsbereich 102e.
Ein Paar langer Schraubenfedern 120 ist im Raum in den je
weiligen Fensteröffnungen 102c, 103a und 104a angeordnet.
Kleine Schraubenfedern 121 sind in den jeweiligen großen
Schraubenfedern 120 positioniert. Die äußeren Endflächen der
jeweiligen großen Schraubenfedern 120 und der kleinen
Schraubenfedern 121 werden in Umfangsrichtung mit Endflächen
der Fensteröffnung 102c der Nabe 102 in Kontakt gebracht.
Ein Schwimmkörper bzw. Schwimmer 113 ist zwischen den
Schraubenfedern 120 und 121 der jeweiligen Fensteröffnungen
angeordnet. Die inneren Endflächen der jeweiligen Schrauben
federn sind in Umfangsrichtung durch den Schwimmkörper 113
gestützt.
Wie in Fig. 11 dargestellt, weisen Bereiche des Schwimmkör
pers 113 einen im wesentlichen dreieckförmigen Querschnitt
auf. Das radiale innenseitige Ende bzw. Innenende des Rota
tions-Kopplungsbereiches 113a ist in Durchmesserrichtung an
einem Paar von ersten und zweiten Unterplatten 106 und 107
befestigt. Die ersten und zweiten Unterplatten 106 und 107
sind ringförmige Plattenelemente, welche am Außenumfang des
Flansches 102b angeordnet und durch einen Befestigungsstift
114 miteinander verbunden sind.
Beide Seitenflächen des Schwimmkörpers 113 sind in Umfangs
richtung als Kontaktflächen 113b ausgebildet, welche mit den
Innenflächen der jeweiligen Schraubenfedern 120 und 121 in
Umfangsrichtung in Kontakt gebracht werden. Der Schwimmkör
per 113 weist Bereiche 113c zum Verhindern eines Heraus
springens auf, welche vom dreieckförmigen Bereich in Radial
richtung auf beide Seiten verläuft. Die Bereiche 113c zum
Verhindern eines Herausspringens begrenzen zusammen mit den
an beiden Seiten der Fensteröffnung 102c der Nabe 102 ausge
bildeten Bereichen 102d zum Verhindern eines Austrittes die
radial nach außen gerichtete Bewegung der Schraubenfedern
120 und 121 und dienen somit als erste und zweite Federhal
tebereiche. Des weiteren umfaßt der Schwimmkörper einen in
Axialrichtung verlaufenden Vorsprung 113d, welcher in Axial
richtung längs verläuft. Der in Axialrichtung verlaufende
Vorsprung 113d berührt die Federn 120 und 121 in Axialrich
tung.
Ein Federsitz 111 ist in den eingreifenden Aussparungsberei
chen 102e, 103d und 104d angeordnet. Wie in Fig. 12 detail
liert dargestellt, ist der Federsitz 111 aus einem Kontakt
bereich 111a, einem Eingriffsbereich 111b und einem Einfüge
bereich 111c ausgebildet. Der Kontaktbereich 111a erstreckt
sich in Axialrichtung längs und wird mit beiden Enden der
großen Schraubenfeder 120 und der kleinen Schraubenfeder 121
in Umfangsrichtung in Kontakt gebracht. Der Einfügebereich
111c erstreckt sich vom Kontaktbereich 111a und ist in die
kleine Schraubenfeder 121 eingefügt. Der Eingriffsbereich
111b verläuft vom Kontaktbereich 111a zur dem Einfügebereich
111c gegenüberliegenden Seite und wird in den eingreifenden
Aussparungsbereich 102e eingefügt. Die eingreifenden Ausspa
rungsbereiche 103d und 104d der Platten 103 und 104 greifen
jeweils in den Kontaktbereich 111a des Federsitzes 111 ein.
In diesem Zustand wird der Eingriffsbereich 111b des Feder
sitzes 111 zwischen die Platten 103 und 104 gesetzt. D.h.
der Federsitz 111 ist von den Platten 103 und 104 und dem
Flansch 102b in Umfangsrichtung trennbar, kann sich jedoch
nicht in Radialrichtung und Axialrichtung bewegen.
Eine erste Reibungsscheibe 115 ist zwischen einem inneren
Umfangsbereich der Kupplungsplatte 103 und einem inneren
Umfangsbereich des Flansches 102b angeordnet. Eine zweite
Reibungsscheibe 116, eine Reibungsplatte 117 und eine koni
sche Feder 118 werden von der Seite des Flansches 102b zwi
schen dem Flansch 102b und dem inneren Umfangsbereich der
Halteplatte 104 positioniert. Die zweite Reibungsscheibe 116
wird mit dem inneren Umfangsbereich des Flansches 102b in
Kontakt gebracht. Die Reibungsplatte 117 ist mit der Halte
platte 104 in Eingriff, so daß die beiden Platten nicht re
lativ zueinander rotierbar sind. Die konische Feder 118 ist
zwischen der Reibungsplatte 117 und der Halteplatte 104 im
zusammengedrückten bzw. komprimierten Zustand angeordnet und
drückt die Reibungsplatte 117 zur Motorseite und die Halte
platte 104 zur Getriebeseite.
Die Funktionsweise wird nachfolgend erläutert.
Wenn die Reibungsfläche 124 durch beispielsweise eine nicht
dargestellte Druckplatte gegen das Schwungrad gedrückt wird,
wird ein Drehmoment von den Platten 103 und 104 durch die
große Schraubenfeder 120 und die kleine Schraubenfeder 121
auf die Nabe 102 übertragen und das Drehmoment von der Nabe
102 an eine (nicht dargestellte) Welle eines Getriebes abge
geben.
Wenn eine Verdrehungs- bzw. Verwindungsvibration auf die
Kupplungsscheibenanordnung 101 von der Motorseite übertragen
wird, führen die Platten 103, 104 und die Nabe 102 durch die
große Schraubenfeder 120 und die kleine Schraubenfeder 121
eine periodische Relativrotation aus. Zu diesem Zeitpunkt
sind die große Schraubenfeder 120 und die kleine Schrauben
feder 121 zusammengedrückt und die erste Reibungsscheibe 115
und die zweite Reibungsscheibe 116 gleiten mit Reibungskon
takt zwischen dem Flansch 102b und beiden Platten 103 und
104. Dementsprechend tritt eine Hysteresis in der Beziehung
zwischen dem Verwindungswinkel und dem Drehmoment auf, so
daß die Verdrehungsvibration gedämpft wird.
Die aufgrund der Rotation der kompletten Kupplungsscheiben
anordnung 101 erzeugte Zentrifugalkraft wird auf die große
Schraubenfeder 120 und die kleine Schraubenfeder 121 aufge
bracht. Jedoch wird die radial nach außen gerichtete Bewe
gung der großen Schraubenfeder 120 und der kleinen Schrau
benfeder 121 durch den Federsitz 111 begrenzt. Hierdurch
wird die Gleitbewegung zwischen der großen Schraubenfeder
120 und den erhabenen Bereichen 103b, 104b und dgl. einge
schränkt, so daß ein Verschleiß zwischen diesen Elementen
verringert wird.
Im folgenden wird die Funktionsweise des Federsitzes 111 de
taillierter beschrieben. Es wird beispielsweise angenommen,
daß die Platten 103 und 104 zur R2-Seite bezüglich der Nabe
102 aus dem in Fig. 10 dargestellten Zustand verdreht wer
den. Anschließend wird der Federsitz 111 auf der R2-Seite in
den jeweiligen Fensteröffnungen 102c auf der R2-Seite fi
xiert gehalten und die Platten 103 und 104 werden vom Feder
sitz 111 zur R2-Seite getrennt. In diesem Zustand greifen
die große Schraubenfeder 120 und die kleine Schraubenfeder
121 auf der R2-Seite in den Federsitz auf der R2-Seite ein.
Andererseits bewegt sich der Federsitz 111 auf der R1-Seite
zusammen mit den Platten 103 und 104 zur R2-Seite und wird
vom eingreifenden Aussparungsbereich 102e des Flansches 102b
auf der R1-Seite getrennt. In diesem Zustand greift der
Federsitz 111 auf der R1-Seite in die große Schraubenfeder
120 und die kleine Schraubenfeder 121 auf der R1-Seite ein.
Wie oben beschrieben, ist der Federsitz 111 derart ausge
staltet, daß er von den Platten 103, 104 und dem Flansch
102b in Umfangsrichtung trennbar ist, wodurch die radial
nach außen gerichtete Bewegung der Schraubenfedern auf bei
den Seiten begrenzt wird. Somit ist es unwahrscheinlich, daß
die große Schraubenfeder 120 in Gleitkontakt mit den erhabe
nen Bereichen 103b und 104b der Platten 103 und 104 tritt.
Folglich wird der Abnutzungskontakt zwischen diesen Elemen
ten, verglichen mit den Ausgestaltungen des Standes der
Technik, verringert.
Da ferner der in Axialrichtung verlaufende Vorsprung 113d im
Schwimmkörper 113 ausgebildet ist, wird die große Schrauben
feder 120 durch den Schwimmkörper 113 über die Axialrichtung
gestützt. Dies verringert die Verformung, wie etwa die Ver
biegung der großen Schraubenfeder 120 in Axialrichtung bei
Kompression. Somit wird die Wahrscheinlichkeit, daß eine
wechselseitige Beeinflussung zwischen großer Schraubenfeder
120 und anderen Elementen auftritt, verringert, so daß die
Möglichkeit eines Abnutzungskontaktes zwischen diesen Ele
menten abnimmt.
Wie oben beschrieben sind bei der Scheibenanordnung mit
Dämpfer der vorliegenden Erfindung beide Enden des elasti
schen Elementes in Umfangsrichtung immer mit dem Begren
zungselement in Eingriff, so daß die radial nach außen ge
richtete Bewegung eingeschränkt wird, wenn das erste Dreh
element und das zweite Drehelement eine Relativrotation
durchführen. Somit ist der Gleitkontakt des elastischen Ele
mentes auf anderen Elementen, wie etwa dem ersten und zwei
ten Drehelement, unwahrscheinlicher, so daß die Abnutzung
zwischen diesen Elementen verringert wird.
Bei der Scheibenanordnung mit Dämpfer, bei welcher ein Paar
von elastischen Elementen in Reihe in einer Fensteröffnung
angeordnet ist, wenn das erste und zweite Drehelement eine
Relativrotation ausführen, sind die Außenenden des elasti
schen Elementpaares in Umfangsrichtung immer mit dem Begren
zungselement in Kontakt, so daß die radial nach außen ge
richtete Bewegung begrenzt bzw. eingeschränkt wird. Somit
ist die Wahrscheinlichkeit eines Gleitkontaktes zwischen dem
elastischen Elementepaar und anderen Elementen, wie etwa dem
ersten und zweiten Drehelement, unwahrscheinlicher, so daß
die Abnutzung zwischen diesen Elementen verringert wird.
Zusammenfassend betrifft die vorliegende Erfindung eine
Kupplungsscheibenanordnung 1, welche entsprechend dem ersten
Ausführungsbeispiel einen Flansch 10 mit mehreren in Um
fangsrichtung angeordneten Fensteröffnungen 10a aufweist. Ein
Paar aus Kupplungsplatte 2 und Halteplatte 3 mit dazwischen
angeordnetem Flansch 10 ist aneinander befestigt und weist
mehrere Fensteröffnungen 2a, 3a entsprechend den Fensteröff
nungen 10a des Flansches 10 auf. Mehrere erste Schraubenfe
dern 6 sind in den Fensteröffnungen 10a des Flansches 10 an
geordnet und deren beide Enden werden in Umfangsrichtung
durch die Fensteröffnungen 2a, 3a des Plattenteils 2, 3
gestützt. Ein Vorsprung 10b ist in der Fensteröffnung 10a
angeordnet, welcher in die erste Schraubenfeder 6 eingreift,
um die radial nach außen gerichtete Bewegung der ersten
Schraubenfeder 6 zu begrenzen bzw. einzuschränken. Entspre
chend dem zweiten Ausführungsbeispiel weist die Kupplungs
scheibenanordnung 51 einen innerhalb der Fensteröffnung 60a
gehaltenen Federsitz 71 auf, welcher in die erste Schrauben
feder 55 eingreift, um deren Radialbewegung zu begrenzen
bzw. einzuschränken.
Verschiedene Details der Erfindung können verändert werden,
ohne deren Schutzumfang zu verlassen. Des weiteren dient die
voranstehende Beschreibung der erfindungsgemäßen Ausfüh
rungsbeispiele lediglich zur Erläuterung und nicht zur Ein
schränkung der Erfindung, welche durch die beigefügten An
sprüche und deren Äquivalente festgelegt ist.
Claims (17)
1. Scheibenanordnung (1) mit Dämpfer, welche folgende Ele
mente aufweist:
ein erstes Scheibenelement (10), welches mit mehreren in Umfangsrichtung angeordneten Fensteröffnungen (10a) aus gebildet ist;
ein Paar von zweiten scheibenförmigen Elementen (4, 5), welche jeweils auf gegenüberliegenden Seiten des ersten Scheibenelementes (10) angeordnet sind, wobei die zwei ten Scheibenelemente (4, 5) aneinander befestigt und mit mehreren Eingriffsbereichen (4b, 5b) entsprechenden den Fensteröffnungen (10a) ausgebildet sind;
mehrere in den Fensteröffnungen (10a) zwischen den Ein griffsbereichen (4b, 5b) angeordnete Schraubenfedern (6), deren gegenüberliegenden Enden im torsionsfreien Zustand in Kontakt mit einem entsprechenden Eingriffs bereich (4b, 5b) des ersten und zweiten Scheibenele mentes (4, 5, 10) sind; und
einen Begrenzungsbereich, welcher in mindestens einer Fensteröffnung (10a) ausgebildet ist, wobei der Begren zungsbereich in ein Ende einer entsprechenden Feder (6) entsprechend einem relativen Drehversatz zwischen den ersten und zweiten Scheibenelementen (10, 4, 5) ein greifen kann, um eine radial nach außen gerichtete Bewe gung der Schraubenfeder (6) zu begrenzen.
ein erstes Scheibenelement (10), welches mit mehreren in Umfangsrichtung angeordneten Fensteröffnungen (10a) aus gebildet ist;
ein Paar von zweiten scheibenförmigen Elementen (4, 5), welche jeweils auf gegenüberliegenden Seiten des ersten Scheibenelementes (10) angeordnet sind, wobei die zwei ten Scheibenelemente (4, 5) aneinander befestigt und mit mehreren Eingriffsbereichen (4b, 5b) entsprechenden den Fensteröffnungen (10a) ausgebildet sind;
mehrere in den Fensteröffnungen (10a) zwischen den Ein griffsbereichen (4b, 5b) angeordnete Schraubenfedern (6), deren gegenüberliegenden Enden im torsionsfreien Zustand in Kontakt mit einem entsprechenden Eingriffs bereich (4b, 5b) des ersten und zweiten Scheibenele mentes (4, 5, 10) sind; und
einen Begrenzungsbereich, welcher in mindestens einer Fensteröffnung (10a) ausgebildet ist, wobei der Begren zungsbereich in ein Ende einer entsprechenden Feder (6) entsprechend einem relativen Drehversatz zwischen den ersten und zweiten Scheibenelementen (10, 4, 5) ein greifen kann, um eine radial nach außen gerichtete Bewe gung der Schraubenfeder (6) zu begrenzen.
2. Scheibenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß jede Fensteröffnung (10a) mit mindestens einem
Begrenzungsbereich ausgebildet ist.
3. Scheibenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Begrenzungsbereich einen radialen
Innenbereich der Schraubenfeder (6) berührt, um die
Schraubenfeder (6) entsprechend einem relativen Drehver
satz zwischen den ersten und zweiten Scheibenelementen
(10, 4, 5) radial nach innen zu drücken.
4. Scheibenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß der Begrenzungsbereich in die
Schraubenfeder (6) entsprechend einem relativen Drehver
satz zwischen den ersten und zweiten Scheibenelementen
(10, 4, 5) verläuft.
5. Scheibenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß der Begrenzungsbereich ein
Vorsprung (10b) ist, welcher einstückig an mindestens
einem Umfangsende der Fensteröffnung (10a) in Umfangs
richtung ausgebildet ist und in Umfangsrichtung ver
läuft.
6. Scheibenanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß der Vorsprung (10b) an jedem gegenüberliegenden
Umfangsende der Fensteröffnung (10a) ausgebildet ist.
7. Scheibenanordnung (51) mit Dämpfer, welche folgende Ele
mente aufweist:
ein erstes Drehelement (52), welches mit einer Fenster öffnung (60b) ausgebildet ist, wobei die Fensteröffnung (60b) mit mindestens einem ersten an einem Umfangsende der Fensteröffnung (60b) ausgebildeten Aussparungsbe reich ausgestaltet ist;
ein elastisches Element (55), welches in der Fensteröff nung (60b) angeordnet ist;
ein zweites dem ersten Drehelement (52) benachbart ange ordnetes und einen zweiten Aussparungsbereich (52d, 54d) aufweisendes Drehelement (52, 54); und
ein Begrenzungselement (71), welches in mindestens einem Umfangsende der Fensteröffnung (60b) innerhalb des er sten Aussparungsbereiches (60e) angeordnet ist, wobei das Begrenzungselement (71) in das elastische Element (55) eingreift, zumindest teilweise in den zweiten Aus sparungsbereichen (53d, 54d) des zweiten Drehelementes (53, 54) gegen eine Radialbewegung bezüglich der ersten und zweiten Drehelemente (60, 53, 54) gehalten wird, und wobei das Begrenzungselement (71) eine radial nach außen gerichtete Bewegung des elastischen Elementes (55) be grenzt.
ein erstes Drehelement (52), welches mit einer Fenster öffnung (60b) ausgebildet ist, wobei die Fensteröffnung (60b) mit mindestens einem ersten an einem Umfangsende der Fensteröffnung (60b) ausgebildeten Aussparungsbe reich ausgestaltet ist;
ein elastisches Element (55), welches in der Fensteröff nung (60b) angeordnet ist;
ein zweites dem ersten Drehelement (52) benachbart ange ordnetes und einen zweiten Aussparungsbereich (52d, 54d) aufweisendes Drehelement (52, 54); und
ein Begrenzungselement (71), welches in mindestens einem Umfangsende der Fensteröffnung (60b) innerhalb des er sten Aussparungsbereiches (60e) angeordnet ist, wobei das Begrenzungselement (71) in das elastische Element (55) eingreift, zumindest teilweise in den zweiten Aus sparungsbereichen (53d, 54d) des zweiten Drehelementes (53, 54) gegen eine Radialbewegung bezüglich der ersten und zweiten Drehelemente (60, 53, 54) gehalten wird, und wobei das Begrenzungselement (71) eine radial nach außen gerichtete Bewegung des elastischen Elementes (55) be grenzt.
8. Scheibenanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß das elastische Element (55) eine Schraubenfeder
ist, und daß das elastische Element (71) einen Ein
griffsbereich (71b), welcher in einen entsprechenden der
ersten und zweiten Aussparungsbereiche (60e, 53d, 54d)
verläuft, sowie einen Einfügebereich (71c) aufweist,
welcher sich in die Schraubenfeder (55) erstreckt.
9. Scheibenanordnung nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet
durch ein drittes Drehelement (54, 53), welches benach
bart dem ersten Drehelement (52) angeordnet ist, so daß
das dritte Drehelement (54, 53) und das zweite Drehele
ment (53, 54) auf gegenüberliegenden Seiten des ersten
Drehelementes (52) positioniert sind, wobei das dritte
Drehelement (54, 53) einen dritten Aussparungsbereich
(54d, 53d) aufweist, in den sich der Eingriffsbereich
(71b) erstreckt.
10. Scheibenanordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß das erste Drehelement eine Nabe (52)
mit einem sich radial erstreckenden Flansch (60) auf
weist, und daß die Fensteröffnung (60b) in einem Bereich
des radial verlaufenden Flansch (60) ausgebildet ist.
11. Scheibenanordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß die Fensteröffnung (60b) mit
dem ersten Aussparungsbereich an deren gegenüberliegen
den Umfangsenden ausgebildet ist, und daß das elastische
Element (55) in der Fensteröffnung (60b) mit einem der
Begrenzungselemente (71) an jedem Ende ausgebildet ist,
wobei jeder Eingriffsbereich (71b) in einem entsprechen
den ersten Aussparungsbereich (60e) angeordnet ist.
12. Scheibenanordnung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch:
mindestens ein Paar von elastischen Elementen (55a, 55b; 120, 121), wobei das erste Drehelement (52) eine Nabe mit mindestens zwei radial verlaufenden Flanschen (60; 102b) aufweist und die Fensteröffnung (60b) zwischen den radial verlaufenden Flanschen (60; 102b) und beiden ela stischen Elementen (55a, 55b; 120, 121) festgelegt ist, welche in Umfangsrichtung verlaufend innerhalb der Fen steröffnung (60b) angeordnet sind; und
einen Schwimmkörper (113), welcher zwischen den ersten und zweiten Drehelementen (52, 53, 54) angeordnet und derart ausgebildet ist, daß er einen Drehversatz bezüg lich der beiden ersten und zweiten Drehelemente (52, 53, 54) begrenzt, wobei der Schwimmkörper (113) zwischen je dem der elastischen Elemente (55a, 55b; 120, 121) derart radial verläuft, daß jedes elastische Element (55a, 55b; 120, 121) in Umfangsrichtung zwischen einem Ende der Fensteröffnung (60b; 102c) und dem Schwimmkörper (113) festgelegt ist.
mindestens ein Paar von elastischen Elementen (55a, 55b; 120, 121), wobei das erste Drehelement (52) eine Nabe mit mindestens zwei radial verlaufenden Flanschen (60; 102b) aufweist und die Fensteröffnung (60b) zwischen den radial verlaufenden Flanschen (60; 102b) und beiden ela stischen Elementen (55a, 55b; 120, 121) festgelegt ist, welche in Umfangsrichtung verlaufend innerhalb der Fen steröffnung (60b) angeordnet sind; und
einen Schwimmkörper (113), welcher zwischen den ersten und zweiten Drehelementen (52, 53, 54) angeordnet und derart ausgebildet ist, daß er einen Drehversatz bezüg lich der beiden ersten und zweiten Drehelemente (52, 53, 54) begrenzt, wobei der Schwimmkörper (113) zwischen je dem der elastischen Elemente (55a, 55b; 120, 121) derart radial verläuft, daß jedes elastische Element (55a, 55b; 120, 121) in Umfangsrichtung zwischen einem Ende der Fensteröffnung (60b; 102c) und dem Schwimmkörper (113) festgelegt ist.
13. Scheibenanordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, da
durch gekennzeichnet, daß der Schwimmkörper (113) und
die radial verlaufenden Flansche (60, 102b) mit umfäng
lich verlaufenden Haltebereichen ausgebildet sind, wobei
die Haltebereiche radial außerhalb der elastischen Ele
mente (55a, 55b; 120, 121) angeordnet sind.
14. Scheibenanordnung (101) mit Dämpfer, welche folgende
Elemente aufweist:
eine mit zumindest zwei radial verlaufenden Flanschbe reichen ausgebildete Nabe (102), wobei die Flanschberei che eine in Umfangsrichtung verlaufende Fensteröffnung (102c) festlegen und jeder Flanschbereich mit einer Stützaussparung ausgebildet ist;
mindestens ein neben der Nabe (102) angeordnetes Dreh plattenelement, welches derart ausgestaltet ist, daß es einen Drehversatz bezüglich der Nabe (102) begrenzt, wo bei das Drehplattenelement mit mindestens zwei Kontakt bereichen ausgebildet ist;
zwei Schraubenfedern (120, 121), welche in der in Um fangsrichtung verlaufenden Fensteröffnung (102c) ange ordnet sind;
einen Schwimmkörper (113), welcher zwischen den Schrau benfedern (120, 121) radial verläuft, wobei der Schwimm körper (113) derart ausgebildet ist, daß er einen Dreh versatz bezüglich der Nabe (102) und dem Drehplattenele ment begrenzt;
mindestens zwei Begrenzungselemente (111), von denen das eine auf das eine Ende einer Schraubenfeder (120, 121) und das anderem auf das andere Ende der Schraubenfeder (121, 120) aufgepaßt ist, wobei jedes Begrenzungselement (111) mit den Schraubenfedern (120, 121) innerhalb der Fensteröffnung (102c) angeordnet und in Kontakt mit einer entsprechenden Stützaussparung und einem entspre chenden Kontaktbereich ist, so daß die Begrenzungsele mente (111) an einer Radialbewegung gehindert werden.
eine mit zumindest zwei radial verlaufenden Flanschbe reichen ausgebildete Nabe (102), wobei die Flanschberei che eine in Umfangsrichtung verlaufende Fensteröffnung (102c) festlegen und jeder Flanschbereich mit einer Stützaussparung ausgebildet ist;
mindestens ein neben der Nabe (102) angeordnetes Dreh plattenelement, welches derart ausgestaltet ist, daß es einen Drehversatz bezüglich der Nabe (102) begrenzt, wo bei das Drehplattenelement mit mindestens zwei Kontakt bereichen ausgebildet ist;
zwei Schraubenfedern (120, 121), welche in der in Um fangsrichtung verlaufenden Fensteröffnung (102c) ange ordnet sind;
einen Schwimmkörper (113), welcher zwischen den Schrau benfedern (120, 121) radial verläuft, wobei der Schwimm körper (113) derart ausgebildet ist, daß er einen Dreh versatz bezüglich der Nabe (102) und dem Drehplattenele ment begrenzt;
mindestens zwei Begrenzungselemente (111), von denen das eine auf das eine Ende einer Schraubenfeder (120, 121) und das anderem auf das andere Ende der Schraubenfeder (121, 120) aufgepaßt ist, wobei jedes Begrenzungselement (111) mit den Schraubenfedern (120, 121) innerhalb der Fensteröffnung (102c) angeordnet und in Kontakt mit einer entsprechenden Stützaussparung und einem entspre chenden Kontaktbereich ist, so daß die Begrenzungsele mente (111) an einer Radialbewegung gehindert werden.
15. Scheibenanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß das Begrenzungselement (111) mit einem Ein
griffsbereich (111b), welcher in die Stützaussparung
verläuft, sowie mit einem Einfügebereich (111c) ausge
bildet ist, welcher in einen Bereich der Schraubenfeder
(120, 121) verläuft.
16. Scheibenanordnung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Schwimmkörper (113) einen Haupt
körperbereich, welcher derart ausgebildet ist, daß er
Enden der Schraubenfedern (120, 121) berührt, sowie
einen Haltebereich aufweist, welcher umfangsseitig des
Hauptkörpers radial außerhalb von den Schraubenfedern
(120, 121) verläuft.
17. Scheibenanordnung nach einem der Ansprüche 14 bis 16,
gekennzeichnet durch ein zweites Drehelement, welches
zwischen der Nabe (52) und dem ersten Drehelement ange
ordnet ist, wobei der Schwimmkörper (113) an dem zweiten
Drehelement befestigt ist.
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