DE19615566C2 - Dämpfungsmechanismus - Google Patents
DämpfungsmechanismusInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Dämpfungsmechanis
mus entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1, 13 und 14.
Dämpfungsmechanismen, welche eine Drehmomentschwankung eines
Motors bei kraftfahrzeugtechnischen Anwendungen absorbieren,
sind bekannt. Dämpfungsmechanismen sind normalerweise mit
einem Motor verbunden und zwischen den Motor und einem am
Motor befestigten Getriebe geschaltet. Der Dämpfungsmecha
nismus ist in einer Kupplungsscheibenanordnung oder Schwung
radanordnung aufgenommen. Der Dämpfungsmechanismus weist ein
Antriebs- bzw. Eingangselement und ein Abtriebs- bzw. Aus
gangselement auf, welche relativ zueinander drehbar sind.
Ferner umfaßt der Dämpfungsmechanismus Schraubenfedern, wel
che zur Begrenzung der Drehung der beiden Elemente angeord
net sind, wenn sich die beiden Elemente relativ zueinander
drehen. Zudem ist ein Widerstand-Erzeugungsmechanismus,
welcher Reibungswiderstände oder einen viskosen Widerstand
erzeugt, wenn sich die beiden Elemente relativ zueinander
drehen, angeordnet.
Innerhalb des Dämpfungsmechanismus wird aufgrund der Größe
der Schraubenfedern ein entsprechend großer Raum in Umfangs-
und in Axialrichtung benötigt. Demzufolge ist die Montage
des oben beschriebenen Dämpfungsmechanismus in einem Fahr
zeug mit Vorderradantrieb, bei welchem der Raum in Axial
richtung begrenzt ist, schwierig.
Seit geraumer Zeit wird anstelle von Schraubenfedern eine
ondulierte bandförmige Feder im Dämpfungsmechanismus ver
wendet. Die bandförmigen Federn werden anstelle der Schrau
benfedern eingesetzt, um den durch die Schraubenfedern eingenommenen
Raum zu verringern. Ondulierte bandförmige Federn
werden durch Biegen eines länglichen dünnen Plattenelementes
mit konstanter Breite zu wellenförmigen bzw. welligen oder
serpentinenförmigen bzw. schlangenförmigen Elementen ge
bildet. Die ondulierten bandförmigen Federn sind in bogen
förmigen Kammern aufgenommen, welche durch das Antriebs- und
Abtriebselement festgelegt werden, so daß ein Drehmoment vom
Antriebs- auf das Abtriebselement übertragen wird. Die ondu
lierten bzw. wellenförmigen Federn werden gedehnt und zusam
mengedrückt, wenn sich die Antriebs- und Abtriebselemente
relativ zueinander drehen. Folglich werden bei der Übertra
gung einer Torsionsschwingung auf das Antriebselement die
ondulierten bandförmigen Federn in wiederholender Form
gedehnt und zusammengedrückt. Das beispielsweise in die
bogenförmige Kammer gefüllte Öl strömt zwischen Bereichen
der ondulierten bandförmigen Feder und den Wandflächen der
bogenförmigen Kammern hin und her, so daß vorgegebene Fluid
widerstände bzw. viskose Widerstände erzeugt werden. Somit
kann die Torsionsschwingung gedämpft werden.
Im allgemeinen können zur Schwingungs- bzw. Vibrationsanaly
se die verschiedenen Bauteile bzw. Komponenten eines Dämp
fungsmechanismus in zwei Bereiche unterteilt werden. Die
beiden Bereiche weisen Antriebs- und Abtriebsmechanismus-
Bauteile auf. Die Abtriebs- und Antriebsmechanismus-Bauteile
werden durch die Feder oder ein elastisches Element getrennt
bzw. unterteilt. Das Trägheitsmoment der Abtriebsmechanis
mus-Bauteile sollte groß sein, so daß die Resonanzfrequenz
in einen Bereich verschoben wird, welcher gleich oder klei
ner als die Leerlaufdrehzahl des Motors ist. Hierbei wirkt
bei der im Drehzahlbereich des Motors erzeugten feinen bzw.
kleinen Vibration die Gegenmaßnahme, mit welcher die Rei
bungswiderstände (oder viskosen Widerstände) verringert
werden, als vibrations-dämpfend.
Bei dem Dämpfungsmechanismus, welcher die ondulierten band
förmigen Federn als zusammengedrückte bzw. komprimierte ondulierte
bandförmige Federn verwendet, werden gefaltete bzw.
gefalzte Bereiche auf der äußeren Umfangsseite der ondulier
ten bandförmigen Federn derart zusammengedrückt, daß sie auf
und entlang den äußeren Umfangswänden der bogenförmigen Kam
mern gleiten. Hierbei werden die in diesem Zustand erzeugten
Reibungswiderstände bei Zunahme des Verschiebungswinkels
erhöht. Die ondulierten bandförmigen Federn werden als Ein
heit durch die Zentrifugalkräfte zu den Außenumfangswänden
bewegt, so daß die Reibungswiderstände zunehmen. Das Auftre
ten derartiger Reibungswiderstände erschwert die Dämpfung
von Vibrationen bzw. Schwingungen, welche im Drehzahlbereich
des Motors erzeugt werden.
Des weiteren weisen die ondulierten bandförmigen Federn eine
hohe elastische Energie pro Einheitsvolumen auf. Somit kann
die Breite der Federn verringert werden, während eine aus
reichende Drehmoment-Übertragungskapazität beibehalten wird.
Zudem kann bei Verwendung der ondulierten bandförmigen Fe
dern ein breiter relativer Verschiebungswinkel zwischen den
Antriebs- und Abtriebselementen erzielt werden. Andererseits
besteht die Möglichkeit, daß die Steifheit der ondulierten
bandförmigen Federn bei gewissen Anwendungen nicht ausrei
chend niedrig und der Verschiebungswinkel bzw. Versetzungs
winkel zwischen den Antriebs- und Abtriebselementen nicht
ausreichend groß ist. Folglich können sich gewisse Anord
nungen ergeben, bei welchen die Torsionsschwingungen bzw.
Torsionsvibrationen nicht in geeigneter Form gedämpft wer
den.
Die Druckschrift DE 43 36 178 A1 betrifft eine gefaltete
Flachfeder, die eine Vielzahl von Flachfeder-Bindungsab
schnitten hat, die symmetrisch quer versetzt sind und sich
in Richtung zueinander öffnen, sowie eine Vielzahl von
Flachfeder-Hebelabschnitten, die sich fortlaufend an gegen
überliegende, alternierende Enden der Bindungsabschnitte an
schließen.
Die Druckschrift DE 43 41 374 A1 beschreibt einen Dreh
schwingungsdämpfer, bestehend aus zwei koaxial angeordneten
Teilen, einem primären und einem sekundären Teil, die im
Verhältnis zueinander drehbar gegen mindestens eine Feder
angebracht sind, die sich insgesamt am Kreisumfang ent
sprechend einem Kreispunkt erstreckt. Die Feder umfaßt
durchgehend aufeinanderfolgend mindestens zwei gerade Ab
schnitte, deren Mittellinien jeweils Tangenten zu dem Kreis
bogen bilden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
Reibungswiderstände zu verringern, welche durch Gleitkontakt
zwischen einer ondulierten bandförmigen Feder und den äuße
ren Umfangswänden eines Dämpfungsmechanismus erzeugt werden.
Die Erfindung wird durch die Merkmalskombination des An
spruches 1, 13 oder 14 gelöst. Die Unteransprüche haben
bevorzugte Ausgestaltungsformen zum Inhalt.
Diese und andere Aufgaben, Merkmale, Aspekte und Vorteile
der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgend
detaillierten Beschreibung der vorliegenden Erfindung in
Verbindung mit der beigefügten Zeichnung ersichtlich.
Hierbei werden gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen
bezeichnet. Es zeigt:
Fig. 1 eine seitliche Schnittansicht einer Schwungradanord
nung entsprechend einem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine teilweise geschnittene, teilweise vergrößerte
Vorderansicht der in Fig. 1 dargestellten Schwung
radanordnung, welche Elemente der Schwungradanord
nung einschließlich einer ondulierten bandförmigen
Feder darstellt;
Fig. 3 eine vergrößerte Schnittansicht eines Bereiches der
in Fig. 1 dargestellten Schwungradanordnung;
Fig. 4 eine Vorderansicht der in der Schwungradanordnung
von Fig. 1 und 3 dargestellten ondulierten bandför
migen Feder, welche aus der Schwungradanordnung entfernt
dargestellt ist;
Fig. 5 eine Vorderansicht, welche Bereiche der Schwungrad
anordnung darstellt, die eine ondulierte bandförmi
gen Feder entsprechend einem zweiten Ausführungsbei
spiel der vorliegenden Erfindung verwendet;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht einer ondulierten band
förmigen Feder entsprechend einem dritten Ausfüh
rungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 7 eine vergrößerte Vorderansicht einer ondulierten
bandförmigen Feder entsprechend dem dritten Ausfüh
rungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 8 eine seitliche Schnittansicht einer Schwungradanord
nung entsprechend einem vierten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 9 eine Querschnittansicht entlang der Linie II-II von
Fig. 8 einer ondulierten bandförmigen Feder, ent
sprechend dem vierten Ausführungsbeispiel der vor
liegenden Erfindung;
Fig. 10 teilweise eine Vorderansicht der ondulierten band
förmigen Feder von Fig. 9, wobei die ondulierte
bandförmige Feder von der Schwungradanordnung
getrennt ist;
Fig. 11 eine Seitenschnittansicht einer Schwungradanordnung
entsprechend einem fünften Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 12 eine Seitenschnittansicht einer Schwungradanordnung
entsprechend einem sechsten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 13 eine Querschnittansicht entlang der Linie VI-VI von
Fig. 12;
Fig. 14 eine Seitenschnittansicht einer Schwungradanordnung
entsprechend einem siebten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 15 eine teilweise geschnittene, teilweise vergrößerte
Vorderansicht der Schwungradanordnung von Fig. 14,
wobei Elemente der Schwungradanordnung einschließ
lich der ondulierten bandförmigen Feder in Pfeil
richtung II von Fig. 14 betrachtet, dargestellt
sind;
Fig. 16 eine Vorderansicht, welche die ondulierte band
förmige Feder von der in Fig. 14 und 15 darge
stellten Schwungradanordnung getrennt zeigt;
Fig. 17 eine perspektivische Ansicht der Anordnung aus ondu
lierten bandförmigen Federn und einem Kopplungsele
ment, welche von der in den Fig. 14 und 15 darge
stellten Schwungradanordnung getrennt ist; und
Fig. 18 eine Draufsicht eines Paares von Kopplungselementen,
entsprechend einem achten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung.
Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die
beigefügte Zeichnung beschrieben.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Kraftfahrzeug-Schwungradanord
nung, welche einen Dämpfungsmechanismus entsprechend einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung verwendet. In Fig. 1 be
zeichnet die Linie O-O die Drehachse der Schwungradanord
nung. Ein (nicht dargestellter) Motor würde bei normalem
Betrieb der vorliegenden Erfindung auf der linken Seite von
Fig. 1 und ein Getriebe würde auf der rechten Seite der Fig.
1 angeordnet sein. Nachfolgend wird die linke Seite von Fig.
1 als Motorseite und die rechte Seite von Fig. 1 als
Getriebeseite bezeichnet.
Die Schwungradanordnung besteht hauptsächlich aus einem
ersten Schwungrad 1, welches an einer (nicht dargestellten)
Kurbelwelle auf der Motorseite befestigt ist, einem zweiten
Schwungrad 3, welches am ersten Schwungrad 1 durch ein Lager
2 drehbar gestützt ist, sowie aus einem Paar von ondulierten
bandförmigen Federn 18, welche das Drehmoment zwischen den
Schwungrädern 1 und 3 übertragen.
Das erste Schwungrad 1 weist eine darin zentral angeordnete
Nabe 5, eine auf der Motorseite der Nabe 5 angeordnete
scheibenförmige Antriebsplatte bzw. Eingangsplatte 6 und
eine der Antriebsplatte 6 zugewandte scheibenförmige Platte
7 auf. Zudem umfaßt das erste Schwungrad 1 ein ringförmiges
erstes Schwungradgehäuse 8, welches am äußeren Umfangsbe
reich der Antriebsplatte 6 befestigt ist.
Die Nabe 5 und die Antriebsplatte 6 sind an der (nicht dar
gestellten) Kurbelwelle durch mehrere Bolzen 9 und eine
Sicherungs- bzw. Druckscheibe 10 befestigt. Der äußere Um
fangsbereich der Platte 7 ist zu einem äußeren umfänglich
verlaufenden Hülsenbereich 7a ausgebildet, welcher zum Motor
verläuft. Der äußere umfängliche Hülsenbereich 7a wird in
den inneren Umfangsbereich des ersten Schwungradgehäuses 8
eingefügt, wobei dessen vorderer Rand beispielsweise mit dem
äußeren Umfangsbereich der Antriebsplatte 6 und dem inneren
Umfangsbereich des ersten Schwungradgehäuses 8 verschweißt
ist. Zudem ist ein Tellerrad 11 am äußeren Umfangsbereich
des ersten Schwungradgehäuses 8 befestigt.
Das zweite Schwungrad 3 besteht hauptsächlich aus einer Ab
triebsplatte 12, einem ringförmigen zweiten Schwungradgehäuse
13 und einer zwischen die Abtriebsplatte 12 und dem
zweiten Schwungradgehäuse 13 eingefügten scheibenförmigen
Zwischenplatte 14. Das zweite Schwungradgehäuse 13, die
Zwischenplatte 14 und die Abtriebsplatte 12 sind durch
mehrere Nieten 15 miteinander gekoppelt. Die Abtriebsplatte
12 besteht aus einem inneren umfänglich verlaufenden Stütz
bereich 12a, welcher durch das Lager 2 gestützt wird, und
aus einem Befestigungs-Flanschbereich 12b, welcher vom
Stützbereich 12a radial nach außen verläuft. Die oben be
schriebenen Nieten 15 sind am Befestigungs-Flanschbereich
12b befestigt. Der Stützbereich 12a ist mit einer Oberfläche
auf der Motorseite und einer äußeren Umfangsfläche des
Lagers 2 in Kontakt. Wie vergrößert in Fig. 3 dargestellt,
ist ein Dichtungselement 12 zwischen dem äußeren Umfangsbe
reich des Befestigungs-Flanschbereiches 12b und dem inneren
Umfangsbereich der Platte 7 angeordnet, um beide Bauteile
abzudichten. Der innere Umfangsbereich der Zwischenplatte 14
steht mit einer Oberfläche des Lagers 2 auf der Getriebe
seite in Kontakt. Eine Kupplungsscheibe 4 kann mit dem zwei
ten Schwungradgehäuse 13 in Reibungseingriff gelangen.
Eine ringförmige Fluidkammer 17 wird durch die oben be
schriebene Antriebsplatte 6, die zugewandte Platte 7 und die
Abtriebsplatte 12 festgelegt. Ein viskoses Fluid, wie etwa
Schmiere oder dgl., ist innerhalb der ringförmigen Fluidkam
mer 17 angeordnet. Zudem sind, wie in den Fig. 1 und 2 dar
gestellt, Haltebereiche 7b an zwei gegenüberliegenden
Bereichen ausgebildet und verlaufen radial nach innen.
Analog sind Haltebereiche 12c am äußeren Umfangsbereich des
Stützbereiches 12a der Abtriebsplatte 12 an gegenüberliegen
den Bereichen ausgebildet und verlaufen benachbart bzw.
neben den Haltebereichen 7b radial nach außen. Durch eine
derartige Anordnung wird die ringförmige Fluidkammer 17 in
ein Paar von Unterkammern durch die Bereiche 7b und 12c
unterteilt. Jedoch kann das viskose Fluid zwischen die
Unter- bzw. Grundkammern fließen, da ein Spalt 7c zwischen
den Haltebereichen 7b und den Haltebereichen 12c festgelegt
ist. Eine ondulierte bandförmige Feder 18 ist innerhalb
jeder Teil- bzw. Unterkammer angeordnet. In Fig. 2 ist
lediglich eine Unterkammer dargestellt.
Die ondulierten bandförmigen Federn 18 werden nachfolgend
detaillierter mit Bezug auf Fig. 4 dargestellt.
Fig. 4 zeigt die ondulierte bandförmige Feder 18 im gelösten
bzw. entspannten Zustand aus den bogenförmigen Kammern ent
fernt. Im gelösten Zustand hat die ondulierte bandförmige
Feder 18 im allgemeinen eine wie in Fig. 4 dargestellte
lineare Form. Deshalb muß die ondulierte bandförmige Feder
18 bei Installation in den bogenförmigen Kammern der
Schwungradanordnung einem Krümmungs- bzw. Biegungsvorgang
und Druckkräften ausgesetzt werden, um die in Fig. 2 darge
stellte bogenförmige Gestalt anzunehmen. Wie in Fig. 4 dar
gestellt, weist die ondulierte bandförmige Feder 18 in ge
löstem bzw. nicht gedehnten Zustand die Form eines gefalte
ten Bandes mit einer wellenförmigen oder serpentinen- bzw.
schlangenförmigen Gestalt auf, wobei jede Falte oder viel
mehr jede Schleife eine vorgegebene Breite hat. Die Feder 18
kann in Form von mehreren miteinander verbundenen Feder
elementen definiert werden, welche aus Ringbereichen 20 und
Hebelbereichen 21 bestehen, die einheitlich geformt oder in
Reihe verbunden sind, um die in Fig. 4 dargestellte läng
liche Feder 18 auszubilden.
Mehrere Ringbereiche 20 weisen jeweils die Form eines ring
förmigen Elementes mit im wesentlichen gleichen Durchmesser
auf. Ein Spalt S1 mit vorgegebener Breite ist zwischen
nebeneinandergelegenen Ringbereichen 20 im gelösten Zustand
festgelegt. Eine Innenseite jedes Ringbereiches 20 ist zu
einem offenen Ringbereich 23 ausgebildet. Der offene Ring
bereich 23 weist in der Schwungradanordnung installiert
einen Spalt S2 im gelösten und in einem vorgegebenen Zustand
auf. Die Hebelbereiche 21 erstrecken sich jeweils von beiden
Seiten des offenen Ringbereiches 23. Die Hebelbereiche 21
sind derart ausgebildet, daß der Abstand zwischen den
Hebelbereichen 21 zu den Öffnungen 20f zunimmt. Zudem sind
die Ringbereiche 20 fortlaufend zu den Hebelbereichen 21
ausgestaltet.
Wiederum bezugnehmend auf Fig. 1, entspricht eine Axial
breite W1 der ondulierten bandförmigen Federn 18 im wesent
lichen bzw. im allgemeinen der korrespondierenden Axial
breite der Fluidkammer 17 oder ist geringfügig kleiner. Des
weiteren beträgt die Axialbreite W1 im allgemeinen die
Hälfte der Radialbreite W2 der Kammer 17 oder ist kleiner
als diese. Schließlich ist die Radialbreite W3 der Feder 18
geringfügig kleiner als die Radialbreite W2 der Kammer 17.
Wiederum bezugnehmend auf Fig. 4 ist für jeweils fünf Ring
bereiche 20 auf der äußeren Umfangsseite der ondulierten
bandförmigen Feder 18 ein führender bandförmiger Federbe
reich 60 ausgebildet. Die führenden bandförmigen Federbe
reiche 60 verlaufen nach außen und legen äußere umfängliche
Federelemente mit vorspringenden Ringbereichen 20a fest. Die
vorstehenden Ringbereiche 20a verlaufen um einen Raum S3 von
den Ringbereichen 20 radial nach außen.
Zudem sind die vorstehenden bzw. vorspringenden Ringbereiche
20a an jedem Ende der ondulierten bandförmigen Feder 18 auf
der äußeren Umfangsseite, wie in Fig. 2 dargestellt, und in
Kontakt mit den Haltebereichen 7b ausgebildet, wohingegen
die Ringbereiche 20 an deren beiden Enden auf der inneren
Umfangsseite die Haltebereiche 12c berühren.
Nachfolgend wird die Funktionsweise der vorliegenden Erfin
dung entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel erläutert.
Ein dem ersten Schwungrad 1 von der Kurbelwelle auf der
Motorseite zugeführtes Drehmoment wird durch die Antriebs
platte 6 und die Haltebereiche 7b der Platte 7 auf die ondu
lierten bandförmigen Federn 18 und weiter von den ondulierten
bandförmigen Federn 18 durch die Haltebereiche 12c der
Abtriebsplatte 12 auf das zweite Schwungrad 3 übertragen.
Wenn die Torsionsvibration bzw. Torsionsschwingung auf die
Schwungradanordnung übertragen wird, werden die ondulierten
bandförmigen Federn in wiederholender Weise zusammenge
drückt, so daß das viskose Fluid zwischen den ondulierten
bandförmigen Federn 18 und der Fluidkammer 17 hindurchläuft.
Der zu diesem Zeitpunkt erzeugte viskose Widerstand dient
zur Dämpfung der Torsionsschwingung.
Wenn die ondulierten bandförmigen Federn 18 zusammengedrückt
werden, nimmt der Öffnungswinkel jedes Hebelbereiches 21 ab,
so daß ein Biegemoment auf den zugeordneten Ringbereich 20
aufgebracht wird. In diesem Fall wird der Hebelbereich 21
elastisch um den offenen Ringbereich 23 verformt. Anschlies
send wird das Biegemoment gleichmäßig in Längsrichtung des
Hebelbereiches 21 verteilt und zu diesem Zeitpunkt eine in
der Vielzahl der Ringbereiche 20 akkumulierte elastische
Energie verteilt.
Hierbei werden die Torsionscharakteristika bzw. -eigenschaf
ten durch die Torsionssteifheit der ondulierten bandförmigen
Feder 18 bestimmt. Im kleinen Versetzungswinkelbereich, bei
welchem der Spalt S2 im offenen Ringbereich 23 ausgebildet
ist, werden die Ringbereiche 20 und die Hebelbereiche 21 in
der gleichen Richtung um die äußeren Umfangsbereiche der
Ringbereiche 20 der ondulierten bandförmigen Federn 18
elastisch verformt. Die Torsionssteifheit ist zu diesem
Zeitpunkt gering. Wenn der Versetzungswinkel zunimmt, nimmt
der Spalt S2 den Wert 0 ein und die elastische Energie wird
in den Ringbereichen 20 um die offenen Ringbereiche 23 ak
kumuliert. Demzufolge nimmt die Torsionssteifheit zu.
Wenn die ondulierten bandförmigen Federn 18 zusammengedrückt
werden, neigen sie dazu, sich radial nach außen auszudehnen.
Auch neigt die ondulierte bandförmige Feder 18 als Einheit
durch die Zentrifugalkräfte zu einer radial nach außen
gerichteten Bewegung. Jedoch werden hierbei die äußeren
Ringbereiche 20 in Abstand von den äußeren umfänglichen Hül
senbereichen 7a gehalten, da die vorstehenden Ringbereiche
20a mit dem äußeren umfänglichen Hülsenbereich 7a in Kontakt
treten, und somit wird der Kontakt zwischen der Feder 18 und
dem äußeren umfänglichen Hülsenbereich 7a minimiert, so daß
der Reibungskontakt verringert wird, wenn sich die ondulier
te bandförmige Feder 18 und der äußere umfängliche Hülsen
bereich 7a relativ zueinander bewegen. Als Folge werden die
dazwischen erzeugten Reibungswiderstände verringert. Die bei
Rotation des Motors im Drehzahlbereich erzeugten kleinen
bzw. feinen Schwingungen bzw. Vibrationen können mit der
niedrigen Steifheit und dem niedrigen Widerstand in ausrei
chendem Maße gedämpft werden.
Die in Fig. 5 dargestellte bandförmige Feder 18' wird bei
einem Dämpfungsmechanismus analog der im oben beschriebenen
ersten Ausführungsbeispiel verwendeten bandförmigen Feder 18
eingesetzt. Jedoch ist die Anzahl der Ringbereiche 20' und
20" der ondulierten bandförmigen Feder 18' höher als dieje
nige der ondulierten bandförmigen Feder 18 des vorgenannten
Ausführungsbeispiels. Zudem definieren alle Ringbereiche 20'
und 20" im wesentlichen konstante Radien der Feder 18', so
daß im allgemeinen keine zusätzlichen vorspringenden Ring
bereiche, wie beim ersten Ausführungsbeispiel, vorgesehen
sind. Zudem weisen bei der in Fig. 4 dargestellten ondu
lierten bandförmigen Feder 18' alle Ringbereiche 20" auf
dem äußeren Umfangsrand einen Bogendurchmesser auf, welcher
größer als der der Ringbereiche 20' auf der inneren Umfangs
seite ist. Zudem ist die Plattendicke der Ringbereiche 20"
und 20' dünner als die der Hebelbereiche 21. Ein Gleitele
ment 30 ist auf der äußeren Umfangsseite für jeweils sieben
Ringbereiche 20" auf der äußeren Umfangsseite vorgesehen.
Jedes Gleitelement 30 ist derart aufgebaut, daß es ein
Spitzenende eines der Ringbereiche 20" auf dessen innerer
Umfangsseite aufnimmt. Die äußere Umfangsseite des Gleitele
mentes 30 ist derart konzipiert, daß es in Umfangsrichtung
auf dem äußeren umfänglichen Hülsenbereich 7a der bogenför
migen Kammer gleiten kann. Da somit die Gleitelemente 30
zwischen der ondulierten bandförmigen Feder 18 und dem äus
seren umfänglichen Hülsenbereich 7a angeordnet sind, wird
ein Spalt S4 zwischen dem äußeren umfänglichen Hülsenbereich
7a und den Ringbereichen 20 auf der äußeren Umfangsseite der
ondulierten bandförmigen Feder 18 beibehalten. Demzufolge
wird ein Eingreifen der Ringbereiche 20" auf der äußeren
Umfangsseite in den äußeren umfänglichen Hülsenbereich 7a
verhindert, wenn die ondulierte bandförmige Feder 18 zusam
mengedrückt wird. Eine Teflonbeschichtung wird auf den äus
seren umfänglich verlaufenden Hülsenbereich 7a aufgebracht.
Das Gleitelement 30 besteht aus einem Material, welches
einen niedrigen Reibungskoeffizienten bezüglich dem äußeren
umfänglich verlaufenden Hülsenbereich 7a aufweist. Demzufol
ge ist der zwischen dem äußeren umfänglichen Hülsenbereich
7a und dem Gleitelement 30 erzeugte Reibungswiderstand ge
ring.
Bei der in den Fig. 6 und 7 dargestellten ondulierten band
förmigen Feder sind Rollen bzw. Walzen 33 an der Außenseite
des Gleitelementes 31 angeordnet. Das Gleitelement 31 ähnelt
dem Gleitelement 30, welches mit Bezug auf das zweite Aus
führungsbeispiel beschrieben wurde. Das Gleitelement 31 be
steht aus einem Gehäuse 32 und zwei Walzen bzw. Rollen 33,
welche auf der äußeren Umfangsseite des Gehäuses 32 angeord
net sind, welches sich in Axialrichtung erstreckt. Jede
Walze 33 ist auf dem Gehäuse 32 drehbar gestützt. Die Rollen
bzw. Walzen 33 werden mit dem äußeren umfänglich verlaufen
den Hülsenbereich 7a in Kontakt gebracht, so daß der zwi
schen dem Gleitelement 31 und dem äußeren umfänglichen Hül
senbereich 7a erzeugte Reibungswiderstand kleiner wird. Alternativ
können auch Kugellager oder sphärische Elemente
anstelle der Walzen 33 verwendet werden.
Die Fig. 8 und 9 zeigen eine Kraftfahrzeug-Schwungradanord
nung mit einem Dämpfungsmechanismus entsprechend einem vier
ten Ausführungsbeispiel der Erfindung. In Fig. 8 bezeichnet
die Linie O-O eine Drehachse der Schwungradanordnung.
Die Schwungradanordnung besteht hauptsächlich aus einem
ersten Schwungrad 101, welches an einer (nicht dargestell
ten) Kurbelwelle auf der Motorseite befestigt ist. Zusätz
lich weist die Schwungradanordnung ein zweites Schwungrad
103, welches durch ein Lager 102 an dem ersten Schwungrad
101 drehbar gestützt ist, und ein Paar von ondulierten band
förmigen Federn 118 auf, welche das Drehmoment zwischen den
Schwungrädern 101 und 103 übertragen.
Die Schwungradanordnung 101 weist eine Nabe 105, welche in
einem zentralen Bereich angeordnet ist, eine scheibenförmige
Eingangs- bzw. Antriebsplatte 106, welche auf der Motorseite
der Nabe 105 angeordnet ist, sowie eine scheibenförmige der
Antriebsplatte 106 zugewandt angeordnete Platte 107 auf.
Schließlich umfaßt die erste Schwungradanordnung 101 ein
ringförmiges erstes Schwungradgehäuse 108, welches am
äußeren Umfangsbereich der Antriebsplatte 106 befestigt ist.
Die Nabe 105 und die Antriebsplatte 106 sind an der (nicht
dargestellten) Kurbelwelle durch einen Bolzen 109 und eine
Sicherungs- bzw. Druckscheibe 110 befestigt. Zudem sind die
Nabe 105, die Antriebsplatte 106 und die Sicherungsplatte
110 durch Nieten 119 miteinander verbunden. Ein äußerer Um
fangsbereich der Antriebsplatte 106 ist zu einem äußeren
umfänglich verlaufenden Hülsenbereich 106a ausgebildet,
welcher sich auf der Getriebeseite erstreckt. Der äußere
umfängliche Hülsenbereich 106a ist mit einer inneren Um
fangsseite des ersten Schwungradgehäuses 108 verschweißt.
Der äußere Umfangsbereich der Platte 107 ist in Form eines
äußeren umfänglich verlaufenden Hülsenbereiches 107a aus
gebildet, welcher sich zum Motor erstreckt. Der äußere um
fänglich verlaufenden Hülsenbereich 107a ist mit dem inneren
Umfangsbereich des äußeren umfänglich verlaufenden Hülsen
bereiches 106a verschweißt. Zudem ist ein Tellerrad 111 am
äußeren Umfangsbereich des ersten Schwungradgehäuses 108
befestigt.
Das zweite Schwungrad 103 besteht hauptsächlich aus einer
Abtriebsplatte 112, einem ringförmigen zweiten Schwungrad
gehäuse 113 und einer scheibenförmigen Zwischenplatte 114,
welche zwischen die Abtriebsplatte 112 und das zweite
Schwungradgehäuse 113 geschaltet ist. Diese Komponenten sind
durch mehrere Nieten 115 miteinander gekoppelt. Die Ab
triebsplatte 112 besteht aus einem inneren umfänglich ver
laufenden Stützbereich 112a, welcher durch das Lager 102 und
einem Befestigungs-Flanschbereich 112b gestützt wird, der
vom Stützbereich 112a radial nach außen verläuft. Die oben
beschriebenen Nieten 115 sind am Befestigungs-Flanschbereich
112b befestigt. Der Stützbereich 112a ist mit einer Ober
fläche auf der Motorseite und der äußeren Umfangsfläche des
Lagers 102 in Kontakt. Ein (nicht dargestelltes) Dichtungs
element ist zwischen dem äußeren Umfangsbereich des Befesti
gungs-Flanschbereiches 112b und dem inneren Umfangsbereich
der Platte 107 angeordnet, um die beiden Bauteile bzw. Kom
ponenten abzudichten. Der innere Umfangsbereich der Zwi
schenplatte 114 steht mit einer Oberfläche des Lagers 102
auf der Getriebeseite in Kontakt. Eine Reibungsfläche 113a,
mit welcher die (nicht dargestellte) Kupplungsscheibe in
Reibungseingriff gelangen kann, ist auf dem zweiten Schwung
radgehäuse 113 ausgebildet.
Eine ringförmige Fluidkammer 117 wird durch die oben be
schriebene Antriebsplatte 106, die Platte 107 und die Ab
triebsplatte 112 gebildet. Ein viskoses Fluid, wie etwa
Schmiere oder dgl., ist in den Innenraum der Fluidkammer 117
gefüllt. Zudem sind, wie in Fig. 9 dargestellt, Halteberei
che 107b, welche auf der inneren Umfangsseite verlaufen, an
zwei Positionen ausgebildet, die in Radialrichtung einander
zugewandt sind. Des weiteren sind radial nach außen verlau
fende Haltebereiche 12c an zwei Positionen ausgebildet, wel
che den Haltebereichen 107b in Radialrichtung auf dem Um
fangsbereich des Stützbereiches 112a der Abtriebsplatte 112
zugewandt sind. Bei dieser Anordnung wird die ringförmige
Fluidkammer 117 in ein Paar von bogenförmigen Kammern unter
teilt bzw. getrennt. Eine ondulierte bandförmige Feder 118
ist jeweils in jeder bogenförmigen Kammer angeordnet.
Die ondulierten bandförmigen Federn 118 werden nachfolgend
detaillierter mit Bezug auf die Fig. 10 beschrieben.
Wie in Fig. 10 dargestellt, ist die ondulierte bandförmige
Feder 118 in einem gelösten bzw. nicht gespannten Zustand
wellenförmig oder serpentinenförmig mit vorgegebener Breite
gefaltet bzw. gebogen. Detaillierter ausgedrückt sind,
mehrere aus Ringbereichen 120 und Hebelbereichen 121 beste
hende Federelemente in Reihe ausgebildet.
Die Anzahl bzw. Vielzahl von Ringbereichen 120 definiert ein
ringförmiges oder bogenförmiges Element mit im wesentlichen
konstantem Innen- und Außendurchmesser. Wie in Fig. 10 dar
gestellt, ist ein Spalt S1 mit einer vorgegebenen Breite
zwischen nebeneinanderliegenden Ringbereichen 120 in einem
gelösten bzw. dehnungsfreien Zustand ausgebildet. Eine In
nenseite jedes Ringbereiches 120 ist zu einem offenen
Ringbereich 123 ausgestaltet. Der offene Ringbereich 123
weist einen Spalt S2 im gelösten bzw. entspannten Zustand
und auch in der montierten Position im Dämpfungsmechanismus
auf. Hebelbereiche 121 verlaufen von jeder Seite jedes
offenen Ringbereiches 123. Die Hebelbereiche 121 verlaufen
derart, daß ein Intervall bzw. Abstand zwischen den Hebelbe
reichen 121 zur Außenseite zunimmt und sie sind zusätzlich
fortlaufend mit einem der Hebelbereiche 121 der zugewandten
Ringbereiche 120 ausgebildet.
Wie in Fig. 8 dargestellt, entspricht die Axialbreite W1 der
ondulierten bandförmigen Federn 118 im wesentlichen der ent
sprechenden Axialbreite der Fluidkammer 117 oder ist gering
fügig kleiner. Des weiteren ist die Axialbreite W1 im all
gemeinen halb so groß wie die Radialbreite W2 der Kammer
117, oder kleiner. Schließlich ist die Radialbreite W3 der
Feder 118 geringfügig kleiner als die Radialbreite W2 der
Kammer 117.
Die Ringbereiche 120 an jedem Ende der äußeren Umfangsbe
reiche der ondulierten bandförmigen Federn 118 sind, wie in
Fig. 9 dargestellt, mit den Haltebereichen 107b in Kontakt
und die Ringbereiche 120 an den inneren Umfangsenden der on
dulierten bandförmigen Federn 118 berühren die Haltebereiche
12c.
Ein Koppelelement bzw Kopplungselement 131 ist in der Fluid
kammer 117 angeordnet und mit einem Paar von ringförmigen
Platten 132, 133 sowie einem Paar von Nietstiften 134 zum
Koppeln der ringförmigen Platten 132, 133 ausgebildet. Wie
aus Fig. 8 ersichtlich, verlaufen die ringförmigen Platten
132, 133 auf beiden Seiten des Paares von bogenförmigen
Kammern 117 und sind auf beiden Seiten in Axialrichtung des
inneren Umfangsbereiches der ondulierten bandförmigen Federn
118 drehbar angeordnet. Ein Innendurchmesser der ringförmi
gen Platten 132 und 133 ist in gewisser Form größer als der
Durchmesser des Stützbereiches 112a der Abtriebsplatte 112.
Das Paar von Nietstiften 134 läuft in Axialrichtung durch
die inneren umfänglich verlaufenden Ringbereiche 120 in der
Nähe des Mittelpunktes jeder ondulierten bandförmigen Feder
118 in Längsrichtung und sie sind an beiden Enden an den
ringförmigen Platten 132 und 133 befestigt.
Ein Paar von großen Räumen 135 ist in Axialrichtung zwischen
der ondulierten bandförmigen Feder 118 und der zugewandten
Platte 107 und in Axialrichtung zwischen der ondulierten
bandförmigen Feder 118 und der Antriebsplatte 106 auf der
äußeren Umfangsseite der Fluidkammer 117 festgelegt.
Im folgenden wird der Betrieb erläutert.
Ein dem ersten Schwungrad 101 von der Kurbelwelle auf der
Motorseite zugeführtes Drehmoment wird durch die Antriebs
platte 106 und die Haltebereiche 107b der zugewandten Platte
107 auf die ondulierten bandförmigen Federn 118 und weiter
von den Federn 118 durch die Haltebereiche 12c der Abtriebs
platte 112 auf das zweite Schwungrad 103 übertragen.
Wenn die Torsionsschwingung auf die Schwungradanordnung auf
gebracht wird rotieren das erste Schwungrad und das zweite
Schwungrad relativ zueinander, so daß die ondulierten band
förmigen Federn in wiederholender Weise in Umfangsrichtung
zusammengedrückt werden. Beim vierten Ausführungsbeispiel
wird kein hoher viskoser Widerstand erzeugt, da die Räume
135 zwischen den ondulierten bandförmigen Federn 118 und den
axialen Seitenwänden der Fluidkammer 117 ausgebildet sind.
Wenn die ondulierten bandförmigen Federn 118 zusammenge
drückt werden nimmt der Öffnungswinkel jedes Hebelbereiches
121 ab, wodurch ein Biegemoment auf den zugeordneten Ring
bereich 120 aufgebracht wird. Hierbei wird der Hebelbereich
121 um den offenen Ringbereich 123 elastisch verformt. An
schließend wird das Biegemoment gleichmäßig in Längsrichtung
des Hebelbereiches 121 verteilt und gleichzeitig eine in der
Vielzahl der Ringbereiche 120 akkumulierte elastische
Energie verteilt.
In diesem Fall werden die Torsionscharakteristika bzw. -ei
genschaften durch die Torsionssteifheit der ondulierten
bandförmigen Federn 118 bestimmt. Im schmalen Versetzungs
winkelbereich, in welchem der Spalt S2 im offenen Ringbe
reich 123 ausgebildet ist, werden die Ringbereiche 120 und
die Hebelbereiche 121 in gleicher Richtung um die äußeren
Umfangsbereiche der Ringbereiche 120 der ondulierten band
förmigen Federn 118 elastisch verformt. Gleichzeitig ist die
Torsionssteifheit gering. Wenn der Versetzungswinkel zunimmt
nimmt der Spalt S2 den Wert 0 ein und die elastische Energie
wird in den Ringbereich 120 um die offenen Ringbereiche 123
akkumuliert. Somit wird die Torsionssteifheit erhöht.
Wenn die ondulierten bandförmigen Federn 118 zusammenge
drückt werden, neigen sie zusammen mit jedem der Bauteile zu
einer Ausdehnung radial nach außen. Auch neigen die ondu
lierten bandförmigen Federn 118 als Einheit durch die Zent
rifugalkräfte zu einer Bewegung radial nach außen. Jedoch
werden die paarweise angeordneten ondulierten bandförmigen
Federn 118 kaum radial nach außen verschoben, da die radial
nach außen wirkenden Kräfte, welche auf die jeweils paarwei
se angeordneten bandförmigen Federn 118 wirken, durch das
Kopplungselement 131 kompensiert werden. Somit würden die
zwischen den ondulierten bandförmigen Federn 118 und dem
äußeren umfänglichen Hülsenbereich 117a erzeigten Reibungs
widerstände verringert. Folglich können die nach der Rota
tion des Motors im Drehzahlbereich erzeugten kleinen Vibra
tionen bzw. Schwingungen mit niedriger Steifheit und nied
rigen Widerstand in ausreichendem Maße gedämpft werden.
Die Nietstifte 134 werden in die inneren umfänglichen Ring
bereiche 120 in der Nähe des Mittelpunktes der Längsrichtung
jeder ondulierten bandförmigen Feder 118 eingefügt. Demzu
folge wird der Verschiebungswinkel jeder ondulierten band
förmigen Feder auf einem Maximalniveau gehalten.
Bei dem in Fig. 11 dargestellten Ausführungsbeispiel ent
spricht die Breite der ondulierten bandförmigen Feder 118 im
wesentlichen der Breite eines Innenraumes der Fluidkammer
117. Insbesondere wird die Dicke auf der äußeren Umfangs
seite jeder Antriebsplatte 106 und der zugewandten Platte
107 erhöht, um den Spalt zwischen den ondulierten bandförmi
gen Federn 118 und den Platten 106 und 107 (d. h. den Raum 35
im vierten Ausführungsbeispiel) zu eliminieren. Folglich
strömt das viskose Fluid zwischen die ondulierten bandförmi
gen Federn 118 und die Fluidkammer 117 beim Dehnen/Zusammen
drücken der ondulierten bandförmigen Federn 118, um den vis
kosen Widerstand zu erzeugen.
Bei der in den Fig. 12 und 13 dargestellten Schwungradanord
nung ist das Kopplungselement 141 in der Fluidkammer 117 an
geordnet. Das Kopplungselement 141 weist eine ringförmige
Platte 143, welche sich über die komplette Fluidkammer 117
erstreckt, Erstreckungsbereiche 144, welche von zwei Posi
tionen radial nach außen verlaufen, die sich in Radial
richtung der ringförmigen Platte 143 gegenüberstehen, sowie
Kontaktbereiche 145 auf, welche sich von den Erstreckungs
bereichen 144 auf der Getriebeseite erstrecken. Wie aus Fig.
12 ersichtlich, ist die ringförmige Platte 143 auf der
Motorseite der ondulierten bandförmigen Feder 118 in der
Fluidkammer 117 angeordnet. Die innere Umfangsfläche jedes
Kontaktbereiches 145 greift in die äußere Umfangsseite der
äußeren umfänglich verlaufenden Ringbereiche 120 in der Nähe
des Zentrums in der Längsrichtung jeder ondulierten bandför
migen Feder 118 ein, so daß sie sich als ein Element drehen.
Zudem ist die äußere Umfangsfläche des Kontaktbereiches 145
zu einer Form ausgestalte, so daß sie entlang dem äußeren
umfänglich verlaufenden Hülsenbereich 107a gleiten kann.
Bei diesem Ausführungsbeispiel neigt die ondulierte bandför
mige Feder 118 zu einer Ausdehnung in radial nach außen ge
richteter Richtung, wenn die ondulierten bandförmigen Federn
118 zusammengedrückt werden. Zudem werden die ondulierten
bandförmigen Federn 118 Zentrifugalkräften ausgesetzt. Da
hierbei die radial nach außen gerichteten Kräfte, welche auf
die jeweils paarweise angeordneten bandförmigen Federn 118
aufgebracht werden, durch die Kontaktbereiche 145 ausge
glichen bzw. kompensiert werden, wird jede ondulierte band
förmige Feder 118 kaum radial nach außen verschoben. Folg
lich werden die zwischen den ondulierten bandförmigen Federn
118 und dem äußeren umfänglich verlaufenden Hülsenbereich
107a erzeugten Reibungswiderstände verringert. Da zudem die
Kontaktbereiche 145 mit den äußeren umfänglich verlaufenden
Ringbereichen 120 in der Nähe der Mitte in Längsrichtung der
ondulierten bandförmigen Federn 118 eingreifen, kann ein
maximaler Versetzungswinkel der ondulierten bandförmigen
Feder 118 beibehalten werden.
Bei den vorgenannten Ausführungsbeispielen werden die paar
weise angeordneten ondulierten bandförmigen Federn bei dem
erfindungsgemäßen Dämpfungsmechanismus verwendet. Jedoch
können auch drei oder mehr ondulierte bandförmige Federn in
drei oder mehr bogenförmigen Kammern des Dämpfungsmecha
nismus eingesetzt werden.
Die Fig. 14 und 15 zeigen eine Kraftfahrzeug-Schwungradan
ordnung mit einem Dämpfungsmechanismus entsprechend einem
siebten Ausführungsbeispiel der Erfindung. In Fig. 14 be
zeichnet die Linie O-O eine Drehachse der Schwungradanord
nung. In Fig. 15 kennzeichnet die Richtung R1 eine Drehrich
tung der Schwungradanordnung. Obgleich in der Zeichnung
nicht dargestellt, ist ein Motor auf der linken Seite von
Fig. 14 und eine Kupplungsscheibe und ein Getriebe auf der
rechten Seite von Fig. 14 angeordnet.
Die Schwungradanordnung besteht hauptsächlich aus einem
ersten an einer (nicht dargestellten) Kurbelwelle auf der
Motorseite befestigten Schwungrad 201, einem zweiten durch
ein Lager 202 am ersten Schwungrad 201 drehbar gestützten
Schwungrad 203 und einer ersten und zweiten ondulierten
bandförmigen Feder 231 und 232, welche das Drehmoment zwischen
den beiden Schwungrädern überträgt.
Das erste Schwungrad 201 weist eine Nabe 205, welche in
einem zentralen Bereich angeordnet ist, eine scheibenförmige
Eingangs- bzw. Antriebsplatte 206, welche auf der Motorseite
der Nabe 205 angeordnet ist, sowie eine scheibenförmige zu
gewandte Platte 207, welche der Antriebsplatte 206 zugewandt
angeordnet ist, auf. Zudem ist ein ringförmiges erstes
Schwungradgehäuse 208 angeordnet, welches an den äußeren
Umfangsbereichen der Platten 206 und 207 befestigt ist. Die
inneren Umfangsbereiche der Nabe 205 und der Antriebsplatte
206 sind an der (nicht dargestellten) Kurbelwelle durch
mehrere Bolzen und eine Sicherungs- bzw. Druckscheibe 210
befestigt. Der äußere Umfangsbereich der zugewandten Platte
207 ist zu einem äußeren umfänglich verlaufenden Hülsenbe
reich 207a ausgebildet, welcher zum Motor verläuft. Der
äußere umfänglich verlaufende Hülsenbereich 207a wird in den
inneren Umfangsbereich des ersten Schwungradgehäuses 208
eingeführt, wobei dessen vorderer Rand mit dem äußeren Um
fangsbereich der Antriebsplatte 206 und dem inneren Umfangs
bereich des ersten Schwungradgehäuses 208 verschweißt ist.
Zudem ist ein Tellerrad 211 am äußeren Umfangsbereich des
ersten Schwungradgehäuses 208 befestigt.
Das zweiten Schwungrad 203 ist mit einem ringförmigen zwei
ten Schwungradgehäuse 213 ausgebildet. Das ringförmige zwei
te Schwungradgehäuse 213 wird mit einer Ausgangs- bzw. Ab
triebsplatte 212 verbunden und eine scheibenförmige Zwi
schenplatte 214 ist zwischen die Abtriebsplatte 212 und das
zweite Schwungradgehäuse 213 eingefügt bzw. zwischengeschal
tet. Diese Bauteile sind durch mehrere Nieten 215 miteinan
der gekoppelt. Die Abtriebsplatte 212 ist mit einem inneren
umfänglich verlaufenden Stützbereich 212a, der auf dem Lager
202 getragen ist, und mit einem Befestigungs-Flanschbereich
212b ausgebildet, welcher vom Stützbereich 212a radial nach
außen verläuft. Der Stützbereich 212a ist sowohl mit einer
äußeren Radialfläche des Lagers 202 als auch mit einer
Axialfläche des Lagers 202 auf der Motorseite in Kontakt.
Ein (nicht dargestelltes) Dichtungselement ist zwischen dem
äußeren Umfangsbereiche des Befestigungs-Flanschbereichs
212b und dem inneren Umfangsbereich der zugewandten Platte
207 angeordnet, um beide Bauteile abzudichten. Der innere
Umfangsbereich der Zwischenplatte 214 steht mit einer wei
teren Axialfläche des Lagers 202 auf der Getriebeseite in
Kontakt. Eine in die Reibungsflächen 204 eingreifende Rei
bungsfläche 213a ist auf einer Seite des Schwunggradgehäuses
213 ausgebildet.
Eine ringförmige Fluidkammer 217 ist durch die oben be
schriebene Antriebsplatte 206, die zugewandte Platte 207 und
die Abtriebsplatte 212 gebildet. Ein viskoses Fluid, wie
etwa Schmiere oder dgl., befindet sich in der Fluidkammer
217. Wie in Fig. 15 dargestellt, ist ein radial nach außen
verlaufender Haltebereich 212c auf dem Umfangsbereich des
Stützbereiches 212a der Abtriebsplatte 212 ausgebildet. Zu
dem ist ein radial nach außen verlaufender Haltebereich 212d
an einer zum Haltebereich 212c gegenüberliegenden Position
ausgebildet. Der Haltebereich 212d ist auf der Motorseite
der Kammer 217 angeordnet. Ein radial nach innen verlaufen
der Haltebereich 207b ist an einer Position des am äußeren
Umfang verlaufenden Hülsenbereiches 207a entsprechend dem
Haltebereich 212c ausgebildet. Ein zur Fluidkammer 217 ver
laufender Haltebereich 206a ist am äußeren Umfangsbereich
der Antriebsplatte 206 an einer Position ausgebildet, welche
dem Haltebereich 212d in Axialrichtung zugewandt ist. Der
Haltebereich 207b ist auf Getriebeseite der Fluidkammer 217
positioniert. Der Haltebereich 206a ist auf der Motorseite
der Fluidkammer 217 angeordnet. Bei einer derartigen Anord
nung wird die ringförmige Fluidkammer 217 in zwei bogen
förmige Kammer 217 unterteilt bzw. getrennt, obgleich ledig
lich eine Kammer 217 in Fig. 14 dargestellt ist. Das viskose
Fluid kann zwischen den beiden bogenförmigen Kammern hin-
und herfließen. Eine erste ondulierte bandförmige Feder 231
und eine zweite ondulierte bandförmige Feder 232 sind
jeweils in jedem Paar von bogenförmigen Kammern positio
niert.
Eine der bogenförmigen Kammern wird nachfolgend beschrieben.
Wie in Fig. 16 dargestellt, werden die erste und zweite on
dulierte bandförmige Feder 231 und 232 durch Biegen von
plattenförmigen Elementen mit konstanter Breite zu Wellen-
oder Serpentinenform ausgebildet. Detaillierter erläutert,
weist jede Feder 231 und 232, wie in Fig. 16 dargestellt,
mehrere Federelemente auf, die aus Ringbereichen 220 und
Hebelbereichen 221 hergestellt und in Reihe ausgebildet oder
verbunden sind.
Mehrere Ringbereiche 220 weisen jeweils die Form eines
bogenförmigen Elementes auf, wobei jeder Ringbereich 220 im
wesentlichen den gleichen bogenförmigen Durchmesser hat. Ein
Spalt S1 mit vorgegebener Länge ist zwischen den nebeneinan
derliegenden bzw. benachbarten Ringbereichen 220 in gelöstem
oder ungedehntem Zustand definiert. Eine Innenseite jedes
Ringbereiches 220 ist zu einem offenen Ringbereich 223 aus
gebildet. Der offene Ringbereich 223 weist einen Spalt S2 im
gelösten und in einem eingesetzten Zustand in der Fluidkam
mer 217 auf. Hebelbereiche 221 und 223 verlaufen zwischen
benachbarten Ringbereichen 220 der Federn 231 und 232, wie
in Fig. 16 dargestellt. Die Hebelbereiche 221 verlaufen
derart daß ein Intervall bzw. Abstand zwischen den Hebelbe
reichen 221 zur Außenseite zunimmt und sie sind mit einem
der Hebelbereiche 221 der zugewandten Ringbereiche 220 kon
tinuierlich ausgebildet.
Eine Axialbreite der kombinierten ersten und zweiten ondu
lierten bandförmigen Federn 231 und 232 entspricht der
Hälfte der Radialbreite der Fluidkammer 217 oder ist klei
ner. Die Radialbreite jeder der Federn 231 und 232 ist
kleiner als die Breite der Fluidkammer 217 analog den
vorgenannten Ausführungsbeispielen. Die erste ondulierte
bandförmige Feder 231 und die zweite ondulierte bandförmige
Feder 232 sind axial nebeneinanderliegend angeordnet. Ein
Kopplungselement 233 ist zwischen der ersten ondulierten
bandförmigen Feder 231 und der zweiten ondulierten bandför
migen Feder 232 angeordnet. Ein Gehäusebereich des Kopp
lungselementes 233 verläuft in Umfangsrichtung, um einen
Kontakt zwischen der ersten ondulierten bandförmigen Feder
231 und der zweiten ondulierten bandförmigen Feder 232 zu
verhindern. Das in Fig. 17 von der Kammer 217 entfernte
Kopplungselement 233 ist mit einem ersten Kontaktbereich 234
auf der R2-Seite des Kopplungselementes 233 ausgebildet. Der
erste Kontaktbereich 234 weist einen Haltebereich 234a auf,
welcher sich vom Gehäusebereich auf der Getriebeseite er
streckt. Zusätzlich sind ein Biegungsbereich 234b, welcher
vom Ende des Haltebereichs 234a auf einer R1-Seite gebogen
ist, und Stützbereiche 234c vorgesehen, welche auf beiden
Seiten des Haltebereiches 234a in Radialrichtung ausgebildet
sind. Der Endbereich der ersten ondulierten bandförmigen
Feder 231 auf der R2-Seite wird am erste Kontaktbereich 234
gehalten. Der Endbereich der ersten ondulierten bandförmigen
Feder 231 auf der R2-Seite ist insbesondere mit dem Halte
bereich 234a in Kontakt, so daß eine Bewegung des Endberei
ches in Axialrichtung durch den Biegungsbereich 234b und
eine Bewegung in Radialrichtung durch die Stützbereiche 234c
verhindert wird. Ein zweiter Kontaktbereich 235, welcher dem
ersten Kontaktbereich 234 entspricht oder zumindest ähnlich
ist, ist an dem R1-Endbereich des Kopplungselementes 233
ausgebildet. Der R1-Endbereich der zweiten ondulierten band
förmigen Feder 232 wird an dem zweiten Kontaktbereich 235
gehalten. Der zweite Kontaktbereich 235 weist den Haltebe
reich 235a, den Biegungsbereich 235b und die Stützbereiche
235c analog dem ersten Kontaktbereich 234 auf.
Der Haltebereich 212c ist mit dem R1-Endbereich der ersten
ondulierten bandförmigen Feder 231 an der inneren Umfangs
seite in Kontakt. Der Haltebereich 207b ist mit dem R1-End
bereich an der äußeren Umfangsseite in Kontakt. Der Haltebereich
212d ist mit dem R2-Endbereich der zweiten ondu
lierten bandförmigen Feder 232 an der inneren Umfangsseite
und der Haltebereich 206a ist mit dem R2-Endbereich an der
äußeren Umfangsseite in Kontakt.
Wie oben ausgeführt, ist lediglich ein Paar von bogenförmi
gen Kammern 217 in Fig. 15 dargestellt. Jedoch ist die An
ordnung der Federn 231 und 232 und des Kopplungselementes
233 in der anderen bogenförmigen Kammer 217 symmetrisch.
Insbesondere sind die ersten Kontaktbereiche 234 an einer
Position einander benachbart. Die Kontaktbereiche 235 sind
an der um 180° von den ersten Kontaktbereichen 234 gedrehten
gegenüberliegenden Position einander benachbart.
Die Funktionsweise wird nachfolgend erläutert.
Ein auf das erste Schwungrad 201 von der Kurbelwelle auf der
Motorseite aufgebrachtes Drehmoment wird auf die erste ondu
lierte bandförmige Feder 231 durch die Antriebsplatte 206
und die zugewandte Platte 207 und weiter auf die Antriebs
platte 212 durch die Kopplungselemente 233 und die zweite
ondulierte bandförmige Feder 232 auf das zweite Schwungrad
203 übertragen.
Wenn die Torsionsvibration auf die Schwungradanordnung auf
gebracht wird, werden die erste ondulierte bandförmigen
Feder 231 und die zweite ondulierte bandförmigen Feder 232
in wiederholender Form zusammengedrückt, so daß das viskose
Fluid durch die ersten und zweiten ondulierten bandförmigen
Federn 231 und 232 sowie die Fluidkammer 217 strömt. Der zu
diesem Zeitpunkt erzeugte viskose Widerstand dient zur
Dämpfung der Torsionsvibration bzw. Torsionsschwingung.
Wenn die ondulierten bandförmigen Federn 231, 232 kompri
miert werden, nimmt der Öffnungswinkel jedes Hebelbereichs
221 ab, so daß ein Biegemoment auf den zugeordneten Ringbe
reich 220 aufgebracht wird. Hierbei wird der Hebelbereich
221 um den offenen Ringbereich 223 elastisch verformt. An
schließend wird das Biegemoment in Längsrichtung des Hebel
bereiches 221 gleichmäßig verteilt und gleichzeitig eine in
der Anzahl bzw. Vielzahl von Ringbereichen 220 akkumulierte
elastische Energie verteilt.
In diesem Fall werden die Torsionscharakteristika bzw. -ei
genschaften durch die Torsionssteifheit der ersten und zwei
ten ondulierten bandförmigen Federn 231 und 232 bestimmt. In
dem kleinen Versetzungswinkelbereich, in welchem der Spalt
S2 im offenen Ringbereich 223 ausgebildet ist, werden die
Ringbereiche 220 und die Hebelbereiche 221 in der gleichen
Richtung um die äußeren umfänglich verlaufenden Bereiche der
Ringbereiche 220 der ersten und zweiten ondulierten bandför
migen Federn 231 und 232 elastisch verformt. Gleichzeitig
ist die Torsionssteifheit bzw. Torsionssteifigkeit klein.
Wenn der Versetzungswinkel ansteigt nimmt der Spalt S2 den
Wert 0 an und die elastische Energie wird in den Ringberei
chen 220 um die offenen Ringbereiche 223 akkumuliert. Dem
zufolge nimmt die Torsionssteifheit zu.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die ersten und zweiten
ondulierten bandförmigen Federn 231 und 232 durch die Kopp
lungselemente 233 in Reihe miteinander verbunden. Folglich
ist die gesamte Steifheit kleiner als die herkömmliche
Steifheit. Demzufolge kann ein größerer Versetzungswinkel im
Vergleich zum bekannten Versetzungswinkel sichergestellt
werden. Somit besteht die Möglichkeit, die Dämpfungscharak
teristika bzw. eigenschaften bei Torsionsvibration bzw.
Torsionsschwingung zu verbessern.
Beide Enden der in Fig. 18 dargestellten Kopplungselemente
233 sind durch die Kopplungselemente 237 fixiert. Aus diesem
Grund rotiert ein Paar von Kopplungselementen 233 als eine
Einheit. Folglich wird die radial nach außen gerichtete Bewegung
der Kopplungselemente 233 begrenzt, selbst wenn eine
Zentrifugalkraft auf die Kopplungselemente 233 aufgebracht
wird. Mit anderen Worten, die Kopplungselemente 233 könnten
nur in sehr geringem Maße mit den äußeren umfänglich ver
laufenden Hülsenbereich 207a in Kontakt treten. Aus diesem
Grund würde zwischen den beiden Bauteilen nur schwerlich ein
Reibungswiderstand erzeugt werden.
Zusammenfassend ist festzustellen, daß die Erfindung eine
Schwungradanordnung betrifft, welche aus einem ersten
Schwungrad 1, einem zweiten Schwungrad 3 und bandförmigen
Federn 18 besteht, um einen zwischen den ondulierten band
förmigen Federn und äußeren Umfangswänden erzeugten
Reibungswiderstand zu verringern. Eine Fluidkammer 17 ist
zwischen dem zweiten Schwungrad 3 und dem ersten Schwungrad
1 ausgebildet. Die ondulierte bandförmige Feder 18 ist
innerhalb der Fluidkammer 17 angeordnet. Bei einem Ausfüh
rungsbeispiel ist ein vorstehender Ringbereich 20a, welcher
sich hinter andere Ringbereiche 20 erstreckt, derart ange
ordnet, daß er mit einem äußeren Umfangsbereich 7a der
Fluidkammer 17 in Kontakt tritt, um einen Kontakt der
Hemmeinrichtung der Feder mit dem Bereich 7a der Kammer 17
zu verhindern. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist
ein Mittelbereich der ondulierten bandförmigen Feder be
grenzt, so daß eine radial nach außen gerichtete Bewegung
durch eine Platte und axial ausgerichtete Stifte begrenzt
wird, welche eine Radialbewegung der Federbereiche ver
hindern.
Claims (15)
1. Dämpfungsmechanismus, mit:
einer Antriebsplatte (6; 106; 206);
einer mit der Antriebsplatte (6; 106; 206) gekoppelten Abtriebsplatte (12; 112; 212), welche einen Drehversatz mit der Antriebsplatte begrenzt, wobei die Antriebsplat te (6; 106; 206) und die Abtriebsplatte (12; 112; 212) zumindest teilweise eine ringförmige Kammer (17; 117; 217) festlegen; und
einer ondulierten bandförmigen Feder (18; 118; 218), welche in der ringförmigen Kammer (17; 117; 217) ange ordnet ist, wobei die ondulierte bandförmigen Feder (18; 118; 218) zwischen der Antriebs- und Abtriebsplatte (6, 12; 106, 112; 206, 212) angeordnet ist, um zwischen der Antriebs- und Abtriebsplatte (6, 12; 106, 112; 206, 212) erzeugte Schwingungen entsprechend dem relativen Dreh versatz zwischen der Antriebs- und der Abtriebsplatte (6, 12; 106, 112; 206, 212) zu dämpfen;
dadurch gekennzeichnet, daß die ondulierte bandförmige Feder (18; 118; 231, 232) einen länglich geformten Materialstreifen aufweist, welcher mehrere erste Ringbereiche (20a; 20"), zweite Ringbereiche (20; 120; 220) und mehrere Hebelbereiche (21; 121; 221) ausbildet, wobei die Hebelbereiche (21; 121; 221) zwischen den ersten und zweiten Ringbereichen verlaufen, alle zweiten Ringbereiche (20; 120; 220) auf einem Rand der ondu lierten bandförmigen Feder (18; 118; 218) im wesent lichen ausgerichtet sind, um einen äußeren Umfangsrand der ondulierten bandförmigen Feder (18; 118; 218) festzulegen, und die ersten Ringbereiche (20a; 20") radial nach außen hinter den äußeren Umfangsrand der on dulierten bandförmigen Feder (18; 118; 218) verlaufen, um in die umfänglich verlaufende Außenfläche der ringförmigen Kammer (17; 117; 217) zum Hemmen einer radial nach außen gerichteten Bewegung der ondulierten bandförmigen Feder (18; 118; 218) einzugreifen, um einen Kontakt zwischen der ondulierten bandförmigen Feder (18; 118; 218) und einer äußeren Umfangsfläche der ringför migen Kammer (17; 117; 217) in Abhängigkeit von Zen trifugal- und Druckkräften zu begrenzen, welche auf die ondulierten bandförmigen Federn (18; 118; 218) wirken.
einer Antriebsplatte (6; 106; 206);
einer mit der Antriebsplatte (6; 106; 206) gekoppelten Abtriebsplatte (12; 112; 212), welche einen Drehversatz mit der Antriebsplatte begrenzt, wobei die Antriebsplat te (6; 106; 206) und die Abtriebsplatte (12; 112; 212) zumindest teilweise eine ringförmige Kammer (17; 117; 217) festlegen; und
einer ondulierten bandförmigen Feder (18; 118; 218), welche in der ringförmigen Kammer (17; 117; 217) ange ordnet ist, wobei die ondulierte bandförmigen Feder (18; 118; 218) zwischen der Antriebs- und Abtriebsplatte (6, 12; 106, 112; 206, 212) angeordnet ist, um zwischen der Antriebs- und Abtriebsplatte (6, 12; 106, 112; 206, 212) erzeugte Schwingungen entsprechend dem relativen Dreh versatz zwischen der Antriebs- und der Abtriebsplatte (6, 12; 106, 112; 206, 212) zu dämpfen;
dadurch gekennzeichnet, daß die ondulierte bandförmige Feder (18; 118; 231, 232) einen länglich geformten Materialstreifen aufweist, welcher mehrere erste Ringbereiche (20a; 20"), zweite Ringbereiche (20; 120; 220) und mehrere Hebelbereiche (21; 121; 221) ausbildet, wobei die Hebelbereiche (21; 121; 221) zwischen den ersten und zweiten Ringbereichen verlaufen, alle zweiten Ringbereiche (20; 120; 220) auf einem Rand der ondu lierten bandförmigen Feder (18; 118; 218) im wesent lichen ausgerichtet sind, um einen äußeren Umfangsrand der ondulierten bandförmigen Feder (18; 118; 218) festzulegen, und die ersten Ringbereiche (20a; 20") radial nach außen hinter den äußeren Umfangsrand der on dulierten bandförmigen Feder (18; 118; 218) verlaufen, um in die umfänglich verlaufende Außenfläche der ringförmigen Kammer (17; 117; 217) zum Hemmen einer radial nach außen gerichteten Bewegung der ondulierten bandförmigen Feder (18; 118; 218) einzugreifen, um einen Kontakt zwischen der ondulierten bandförmigen Feder (18; 118; 218) und einer äußeren Umfangsfläche der ringför migen Kammer (17; 117; 217) in Abhängigkeit von Zen trifugal- und Druckkräften zu begrenzen, welche auf die ondulierten bandförmigen Federn (18; 118; 218) wirken.
2. Dämpfungsmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die ondulierte bandförmige Feder (18)
jeweils für vier zweite Ringbereiche (20; 20') einen
ersten Ringbereich (20a; 20") aufweist.
3. Dämpfungsmechanismus nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hemmeinrichtung (7b,
12c) ein Gleitelement (30; 31) aufweist, welches in die
umfänglich verlaufende Außenfläche der ringförmigen
Kammer (17) eingreift, wobei das Gleitelement (30; 31)
zumindest in einen Bereich der ondulierten bandförmigen
Feder (18) eingreift.
4. Dämpfungsmechanismus nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die umfänglich verlaufende Außenfläche der
ringförmigen Kammer (17) mit einem Teflonmaterial be
schichtet ist.
5. Dämpfungsmechanismus nach Anspruch 3 oder 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Gleitelement (31) mindestens zwei
Rollen (33) aufweist, welche in die umfänglich verlau
fende Außenfläche der ringförmigen Kammer (17) eingrei
fen.
6. Dämpfungsmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
gekennzeichnet durch ein Paar von gegenüberliegenden
ringförmigen Platten (132, 133), wobei das Plattenpaar
(132, 133) innerhalb der ringförmigen Kammer (117) mit
dazwischen angeordneter ondulierter bandförmiger Federn
(118) angeordnet sind und die Hemmeinrichtung (7b, 12b;
107b, 12c) mindestens einen Stift (134) aufweist, wel
cher durch einen Bereich der ondulierten bandförmigen
Feder (118) und das Plattenpaar (132, 133) verläuft.
7. Dämpfungsmechanismus nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Stift (34) durch einen inneren Um
fangsbereich der ondulierten bandförmigen Feder (118)
verläuft.
8. Dämpfungsmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
gekennzeichnet durch eine ringförmige Platte (143),
welche innerhalb der ringförmigen Kammer (117) mit der
ondulierten bandförmigen Feder (118) benachbart dazu
angeordnet ist, wobei die Hemmeinrichtung (7b, 12c;
107b, 12c) mindestens einen Kontaktbereich aufweist,
welcher auf der ringförmigen Platte (143) ausgebildet
ist und in einen radial nach außen gerichteten Bereich
der ondulierten bandförmigen Feder (118) eingreift.
9. Dämpfungsmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
gekennzeichnet durch mindestens ein Paar von axial ne
beneinandergelagerten ondulierten bandförmigen Federn
(231, 232), welche in der ringförmigen Kammer (217)
angeordnet sind, wobei die Hemmeinrichtung (207b, 212c)
ein Kopplungselement (232) aufweist, welches radial
zwischen dem Paar nebeneinandergelagerter ondulierter
bandförmiger Federn (231, 232) verläuft und das Kopp
lungselement (232) an dessen ersten Ende mit einem
ersten Haltebereich (234a) und an dessen zweiten Ende
mit einem zweiten Haltebereich (235a) ausgebildet ist,
wobei die ersten Haltebereiche (234a) in ein Ende einer
ersten von den beiden axial nebeneinandergelagerten on
dulierten bandförmigen Federn (231, 232) und der zweite
Haltebereich (235a) in ein Ende einer zweiten der beiden
axial nebeneinandergelagerten ondulierten bandförmigen
Federn (232, 231) eingreifen, wobei die ersten und zwei
ten Haltebereiche (234a, 235a) eine radial nach außen
gerichtete Bewegung der beiden axial nebeneinandergela
gerten ondulierten bandförmigen Federn (231, 232) be
grenzen.
10. Dämpfungsmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Axialbreite der ondu
lierten bandförmigen Feder (18; 118; 231, 232) im we
sentlichen einer Axialbreite der ringförmigen Kammer
(17; 117; 217) entspricht oder geringfügig kleiner ist.
11. Dämpfungsmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Axialbreite der ondu
lierten bandförmigen Feder (18; 118; 231, 232) im we
sentlichen halb so groß wie eine Radialbreite der ring
förmigen Kammer (17; 117217) oder kleiner ist.
12. Dämpfungsmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Radialbreite der ondu
lierten bandförmigen Feder (18; 118; 231, 232) gering
fügig kleiner als eine Radialbreite der ringförmigen
Kammer (17; 117; 217) ist.
13. Dämpfungsmechanismus, mit:
einer Antriebsplatte (6; 106; 206);
einer mit der Antriebsplatte (6; 106; 206) gekoppelten Abtriebsplatte (12; 112; 212), welche einen Drehversatz mit der Antriebsplatte begrenzt, wobei die Antriebsplat te (6; 106; 206) und die Abtriebsplatte (12; 112; 212) zumindest teilweise eine ringförmige Kammer (17; 117; 217) festlegen; und
einer ondulierten bandförmigen Feder (18; 118; 218), welche in der ringförmigen Kammer (17; 117; 217) ange ordnet ist, wobei die ondulierte bandförmigen Feder (18; 118; 218) zwischen der Antriebs- und Abtriebsplatte (6, 12; 106, 112; 206, 212) angeordnet ist, um zwischen der Antriebs- und Abtriebsplatte (6, 12; 106, 112; 206, 212) erzeugte Schwingungen entsprechend dem relativen Dreh versatz zwischen der Antriebs- und der Abtriebsplatte (6, 12; 106, 112; 206, 212) zu dämpfen;
gekennzeichnet
durch ein Paar von gegenüberliegenden ringförmigen Platten (132, 133), wobei das Plattenpaar (132, 133) innerhalb der ringförmigen Kammer (117), mit der ondu lierten bandförmigen Feder (118) dazwischen, angeordnet ist; und
durch mindestens einen Stift (134), welcher durch einen Bereich der ondulierten bandförmigen Feder (118) und dem Plattenpaar (132, 133) zum Hemmen einer radial nach außen gerichteten Bewegung der ondulierten bandförmigen Feder (118) verläuft, um einen Kontakt zwischen der on dulierten bandförmigen Feder (118) und einer umfänglich verlaufenden Außenfläche der ringförmigen Kammer (117) in Abhängigkeit von Zentrifugal- und Druckkräften zu begrenzen, welche auf die ondulierte bandförmige Feder (118) wirken.
einer Antriebsplatte (6; 106; 206);
einer mit der Antriebsplatte (6; 106; 206) gekoppelten Abtriebsplatte (12; 112; 212), welche einen Drehversatz mit der Antriebsplatte begrenzt, wobei die Antriebsplat te (6; 106; 206) und die Abtriebsplatte (12; 112; 212) zumindest teilweise eine ringförmige Kammer (17; 117; 217) festlegen; und
einer ondulierten bandförmigen Feder (18; 118; 218), welche in der ringförmigen Kammer (17; 117; 217) ange ordnet ist, wobei die ondulierte bandförmigen Feder (18; 118; 218) zwischen der Antriebs- und Abtriebsplatte (6, 12; 106, 112; 206, 212) angeordnet ist, um zwischen der Antriebs- und Abtriebsplatte (6, 12; 106, 112; 206, 212) erzeugte Schwingungen entsprechend dem relativen Dreh versatz zwischen der Antriebs- und der Abtriebsplatte (6, 12; 106, 112; 206, 212) zu dämpfen;
gekennzeichnet
durch ein Paar von gegenüberliegenden ringförmigen Platten (132, 133), wobei das Plattenpaar (132, 133) innerhalb der ringförmigen Kammer (117), mit der ondu lierten bandförmigen Feder (118) dazwischen, angeordnet ist; und
durch mindestens einen Stift (134), welcher durch einen Bereich der ondulierten bandförmigen Feder (118) und dem Plattenpaar (132, 133) zum Hemmen einer radial nach außen gerichteten Bewegung der ondulierten bandförmigen Feder (118) verläuft, um einen Kontakt zwischen der on dulierten bandförmigen Feder (118) und einer umfänglich verlaufenden Außenfläche der ringförmigen Kammer (117) in Abhängigkeit von Zentrifugal- und Druckkräften zu begrenzen, welche auf die ondulierte bandförmige Feder (118) wirken.
14. Dämpfungsmechanismus, mit:
einer Antriebsplatte (6; 106; 206);
einer mit der Antriebsplatte (6; 106; 206) gekoppelten Abtriebsplatte (12; 112; 212), welche einen Drehversatz mit der Antriebsplatte begrenzt, wobei die Antriebsplat te (6; 106; 206) und die Abtriebsplatte (12; 112; 212) zumindest teilweise eine ringförmige Kammer (17; 117; 217) festlegen; und
einer ondulierten bandförmigen Feder (18; 118; 218), welche in der ringförmigen Kammer (17; 117; 217) ange ordnet ist, wobei die ondulierte bandförmigen Feder (18; 118; 218) zwischen der Antriebs- und Abtriebsplatte (6, 12; 106, 112; 206, 212) angeordnet ist, um zwischen der Antriebs- und Abtriebsplatte (6, 12; 106, 112; 206, 212) erzeugte Schwingungen entsprechend dem relativen Dreh versatz zwischen der Antriebs- und der Abtriebsplatte (6, 12; 106, 112; 206, 212) zu dämpfen;
gekennzeichnet
durch einem Koppplungselement (233), welches radial zwischen den beiden nebeneinandergelagerten ondulierten bandförmigen Federn (231, 232) verläuft, wobei das Kopplungselement (233) an dessen ersten Ende mit einem ersten Haltebereiche (234a) und an dessen zweiten Ende mit einem zweiten Haltebereich (235a) ausgebildet ist, wobei der erste Haltebereiche (234a) in ein Ende einer ersten der beiden axial nebeneinandergelagerten ondu lierten bandförmigen Federn (231, 232) und der zweite Haltebereiche (235a) in ein Ende einer zweiten der beiden axial nebeneinandergelagerten ondulierten band förmigen Federn (232, 231) eingreift.
einer Antriebsplatte (6; 106; 206);
einer mit der Antriebsplatte (6; 106; 206) gekoppelten Abtriebsplatte (12; 112; 212), welche einen Drehversatz mit der Antriebsplatte begrenzt, wobei die Antriebsplat te (6; 106; 206) und die Abtriebsplatte (12; 112; 212) zumindest teilweise eine ringförmige Kammer (17; 117; 217) festlegen; und
einer ondulierten bandförmigen Feder (18; 118; 218), welche in der ringförmigen Kammer (17; 117; 217) ange ordnet ist, wobei die ondulierte bandförmigen Feder (18; 118; 218) zwischen der Antriebs- und Abtriebsplatte (6, 12; 106, 112; 206, 212) angeordnet ist, um zwischen der Antriebs- und Abtriebsplatte (6, 12; 106, 112; 206, 212) erzeugte Schwingungen entsprechend dem relativen Dreh versatz zwischen der Antriebs- und der Abtriebsplatte (6, 12; 106, 112; 206, 212) zu dämpfen;
gekennzeichnet
durch einem Koppplungselement (233), welches radial zwischen den beiden nebeneinandergelagerten ondulierten bandförmigen Federn (231, 232) verläuft, wobei das Kopplungselement (233) an dessen ersten Ende mit einem ersten Haltebereiche (234a) und an dessen zweiten Ende mit einem zweiten Haltebereich (235a) ausgebildet ist, wobei der erste Haltebereiche (234a) in ein Ende einer ersten der beiden axial nebeneinandergelagerten ondu lierten bandförmigen Federn (231, 232) und der zweite Haltebereiche (235a) in ein Ende einer zweiten der beiden axial nebeneinandergelagerten ondulierten band förmigen Federn (232, 231) eingreift.
15. Dämpfungsmechanismus nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die ersten und zweiten Haltebereiche
(234a, 235a) eine radial nach außen gerichtete Bewegung
der beiden axial nebeneinandergelagerten ondulierten
bandförmigen Federn (231, 232) begrenzen, um einen Kon
takt zwischen den ondulierten bandförmigen Federn (231,
232) und einer umfänglich verlaufenden Außenfläche der
ringförmigen Kammer (217) in Abhängigkeit von Zentri
fugal- und Druckkräften zu begrenzen, welche auf die on
dulierten bandförmigen Federn (231, 232) wirken.
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