DE19618762A1 - Verfahren zur Herstellung eines Türstoppers oder dergleichen, insbesondere für Automobile, sowie auch die hergestellten Türstopper - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Türstoppers oder dergleichen, insbesondere für Automobile, sowie auch die hergestellten TürstopperInfo
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Description
Die Türstopper weisen ein Gehäuse auf, welches im
allgemeinen an der Innenseite der Schmalseite der Türe
befestigt ist, und ein Türband, welches drehbar am
Türrahmen festgelegt ist. Dieses Türband weist kulissen
artige Oberflächen auf und ein Ende in Form eines Anschla
ges. Es wirkt mit Rollen zusammen, welche im Gehäuse vorge
sehen sind, um die Tür in einer Zwischenöffnungslage zu
halten und auch um die Maximalöffnung dieser Türe zu
begrenzen.
In den Fig. 1 und 2 ist so ein bekannter Typ eines
Türfeststellers dargestellt, welcher ein Türband 1 und ein
Gehäuse 2 aufweist, wobei das Türband 1 drehbar einends 1₁
an einer Lasche 1₂ befestigt ist, welche seine Anbringung
an dem Türrahmen sichert. Sein Gehäuse ist durch Schrauben
1₃ od. dgl. an der Innenseite der Schmalseite der Türe
befestigt.
Das Türband 1 wird durch Ausstanzen eines planen Metall
streifens hergestellt und weist auf seiner Schmalseite
kulissenartige Oberflächen 4 auf, welche mit Klemmrollen 5
und 6 zusammenwirken, die in dem Gehäuse vorgesehen sind,
um die Tür in einer Zwischenöffnungslage zu halten und ihre
Maximalöffnungslage zu begrenzen.
Gemäß diesem bekannten Ausführungsbeispiel weist das
Türband 1 an seinem freien Ende einen Fortsatz 7 auf,
welcher in der Streifenebene angeordnet und während des
Ausstanzens hergestellt wird, wobei dieser Fortsatz 7 dazu
bestimmt ist, mit der Rolle 5 zusammenzuwirken, um einen
Anschlag für die Begrenzung der Maximalöffnung der Türe zu
bilden.
Solche Türfeststeller, welche von einer hohen Zuverlässig
keit sind, haben den Nachteil, daß sie in Gebrauchslage
durch das Zusammenwirken der Metallrollen mit der Schmal
seite des Türbandes, seinen kulissenartigen Oberflächen und
seinem äußeren Anschlag laut sind.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, wurde daran gedacht,
Kunststoffrollen einzusetzen. Es hat sich jedoch gezeigt,
daß sich die Zuverlässigkeit der Türfeststeller erheblich,
auf eine nicht tragbare Art, verschlechtert hat, wobei
diese Verschlechterung der Zuverlässigkeit hauptsächlich
aus der sehr großen Anschlagskraft des äußeren Anschlages 7
gegen das Kunststoffmaterial der Rolle 5 resultiert, wenn
die Türe plötzlich in Maximalöffnungslage gelangt.
Um diesen neuen Nachteil zu beseitigen, wurde daran
gedacht, diesen Anschlag 7 so herzustellen, daß er nicht
mehr auf die Rolle 5 auftrifft, sondern auf die Umrandung 8
(siehe Fig. 3) des Gehäuses 2.
Dafür ist vorgesehen, das Türband 9 immer durch Ausstanzen
eines Metallstreifens herzustellen und an seinem freien
Ende ein Querstück 10 in Form eines Metallstabes
anzuordnen, welcher unter Druck in eine Öffnung,
entsprechend der Öffnung 9₁ die am Ende des Türbandes
eingeformt ist, eingepreßt wird.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß eine solche Konstruktion
unterdessen nicht erlaubt, die geforderte Zuverlässigkeit
des Türstoppers zu verbessern, denn die wiederholten
Schläge von sehr großer Kraft, welche sich einstellen, wenn
die Türe ihren maximalen Öffnungswinkel erreicht, wirken
sich einerseits durch eine Ermüdung und Deformation der
Umrandung 8 des Gehäuses 1 aus, und andererseits durch eine
fortschreitende Herauslösung des Stabes, der zum Schluß in
das Innere der Türe fällt.
Die vorliegende Erfindung hat insbesondere die Aufgabe, die
Nachteile dieser bekannten Vorrichtungen zu vermindern.
Die Erfindung beschreibt deshalb ein Verfahren für die
Herstellung eines Türstoppers od. dgl., insbesondere für
Automobile, der ein Gehäuse aufweist, das mit Klemmrollen
versehen ist, und ein Türband, welches aus einem
Metallstreifen hergestellt und mit einer Kulisse und mit
einem Anschlagkopf versehen ist, wobei das Türband zwischen
den Rollen geklemmt wird, um die Öffnung der Türe durch das
Zusammenwirken des Anschlagkopfes mit dem Gehäuse zu
begrenzen, dadurch gekennzeichnet, daß das Türband (16)
durch Ausstanzen eines flachen Metallstreifens hergestellt
wird, wobei beim Ausstanzen auf zumindest einer seiner
Seiten ein seitlicher Flügel (17₁, 17₂) ausgebildet wird,
wobei dann der Streifen direkt unter dem Flügel verdreht
wird, um diesen Flügel rechtwinklig zur Ebene des Streifens
anzustellen.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung
werden beim Ausstanzen zwei seitliche Flügel einerseits und
andererseits des Streifens ausgeformt, so daß nach der
örtlichen Verdrehung des Streifens ein Kopf, mit zwei
Anschlagflächen versehen, erhalten wird.
Die Erfindung ist, nicht einschränkend, beispielhaft in den
folgenden Zeichnungen dargestellt; diese zeigen in
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erste Art eines bekannten
Türstoppers;
Fig. 2 ein Schnittbild entlang einer Linie A-A in Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer anderen Art
eines bekannten Türstoppers;
Fig. 4 einen Querschnitt einer Herstellungsform eines
erfindungsgemäßen Türstoppers;
Fig. 5 eine Ansicht von links auf das Türband des
Türstoppers gemäß Fig. 4;
Fig. 6 das Türband gemäß Fig. 5 nach dem Ausstanzen und
vor dem Verdrehen.
Die vorliegende Erfindung hat folglich die einfache und
nicht teure Herstellung eines Türstoppers von hoher
Zuverlässigkeit zum Ziel.
Der in Fig. 4 dargestellte Türstopper besteht aus einem
metallischen Gehäuse 11, in dessen Innerem drehbar zwei
Rollen 12 und 13 angeordnet sind, wobei die Rolle 13 in
Laschen 14 gelagert ist, welche drehbar auf einer Achse 15
angeordnet sind. Diese Laschen stehen unter der Wirkung
einer nicht dargestellten Feder, welche die Rolle 13 gegen
die Rolle 12 drückt, um zwischen ihnen das Türband 16 des
Türstoppers festzuklemmen.
Dieses Türband 16, welches durch Ausstanzen eines flachen
Metallstreifens hergestellt wird, ist über eine Achse 17
drehbar mit einer Lasche 18 verbunden, welche auf der
Schmalseite des Türrahmens festgelegt ist.
Gemäß der Erfindung ist das Türband 16 durch Ausstanzen
eines flachen Metallstreifens (siehe Fig. 6) hergestellt,
wobei dieser Stanzvorgang die Ausbildung der Kulissenflä
chen 16₁ auf der Schmalseite des Streifens von Bohrungen
16₂ für die Durchdringung der Achse 17 und von zwei
gegenüberliegenden Flügel 17₁ und 17₂ sicherstellt, deren
untere Schmalseite 17₃ genau in derselben Ebene und
rechtwinklig zur Längsachse des Türbandes liegt. Nach
Ausformung dieses mit den Flügeln 17₁ und 17₂ versehenen
Streifens unterzieht man diesen einer örtlichen Verdrehung
bei 17₄ direkt unter den Flügeln, damit der Abschnitt 17₅,
welcher daraus folgt, die Flügel 17₁ und 17₂ in einer
Flucht senkrecht zur Mittelebene X-X des Streifens
ausrichtet (siehe Fig. 5).
Man erhält so ein einstückiges Türband, dessen Kopf, der
den Anschlag bildet, sich auf den Kanten 11₁ des Gehäuses
abstützen kann, ohne eine Ablösung des Anschlagkopfes zu
riskieren.
Ebenso erlaubt dies die Herstellung eines Türbandes, dessen
Kopf Abstützflächen 17₃ aufweist, deren Breite groß genug
ist und der Dicke des Streifens entspricht, wobei dies der
Herstellung des Türbandes entgegenkommt, ohne daß es
notwendig ist, diesem Kopf eine besondere Dicke mitzugeben,
wie das früher notwendig war.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung eines Türstoppers od. dgl.,
insbesondere für Automobile, der ein Gehäuse aufweist, das
mit Klemmrollen versehen ist, und ein Türband, welches aus
einem Metallstreifen hergestellt und mit einer Kulisse und
mit einem Anschlagkopf versehen ist, wobei das Türband
zwischen den Rollen geklemmt wird, um die Öffnung der Tür
durch das Zusammenwirken des Anschlagkopfes mit dem Gehäuse
zu begrenzen,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Türband (16) durch Ausstanzen eines flachen
Metallstreifens hergestellt wird, wobei beim Ausstanzen auf
zumindest einer seiner Seiten ein seitlicher Flügel (17₁,
17₂) ausgebildet wird, wobei dann der Streifen direkt unter
dem Flügel verdreht wird, um diesen Flügel rechtwinklig zur
Ebene des Streifens anzustellen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
durch Ausstanzung zwei seitliche Flügel (17₁ und 17₂)
einerseits und andererseits des Streifenendes ausgebildet
werden, so daß nach einer örtlichen Verdrehung des
Streifens ein Kopf mit zwei entgegengesetzten Flügeln
entsteht.
3. Türstopper, hergestellt nach dem Verfahren entsprechend
einem der vorliegenden Ansprüche.
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| FR (1) | FR2734017B1 (de) |
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| FR2917768A1 (fr) * | 2007-06-22 | 2008-12-26 | Coutier Moulage Gen Ind | Dispositif d'arret de porte avec amortissement pour vehicule automobile |
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- 1995-05-10 FR FR9505523A patent/FR2734017B1/fr not_active Expired - Lifetime
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