DE19618762C2 - Verfahren zur Herstellung eines Türstoppers oder dergleichen, insbesondere für Automobile - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Türstoppers oder dergleichen, insbesondere für AutomobileInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines
Türstoppers od. dgl., insbesondere für Automobile, der ein
Gehäuse aufweist, das mit Klemmrollen versehen ist, und ein
Türband, welches aus einem Metallstreifen hergestellt und
mit einer Kulisse und mit einem Anschlagkopf versehen ist,
wobei das Türband zwischen den Rollen geklemmt wird, um die
Öffnung der Tür durch das Zusammenwirken des Anschlagkopfes
mit dem Gehäuse zu begrenzen, und durch Ausstanzen eines
flachen Metallstreifens hergestellt und dieser verdreht
wird.
Türstopper weisen ein Gehäuse auf, welches im allgemeinen
an der Innenseite der Schmalseite der Türe befestigt ist,
und ein Türband, welches drehbar am Türrahmen festgelegt
ist. Dieses Türband weist kulissenartige Oberflächen auf
und ein Ende in Form eines Anschlages. Es wirkt mit Rollen
zusammen, welche im Gehäuse vorgesehen sind, um die Tür in
einer Zwischenöffnungslage zu halten und auch um die
Maximalöffnung dieser Türe zu begrenzen. Ein solcher
Türstopper ist in der DE 42 13 280 A1 gezeigt, wobei dort
eine Türhaltestange im Bereich zwischen ihrer Anlenkung
und dem Gehäuse um 90° verdrillt ist.
In den Fig. 1 und 2 ist so ein weiterer bekannter Typ
eines Türfeststellers dargestellt, welcher ein Türband 1
und ein Gehäuse 2 aufweist, wobei das Türband 1 drehbar
einenends 1₁ an einer Lasche 1₂ befestigt ist, welche seine
Anbringung an dem Türrahmen sichert. Sein Gehäuse 2 ist durch
Schrauben 1₃ od. dgl. an der Innenseite der Schmalseite der
Türe befestigt.
Das Türband 1 wird durch Ausstanzen eines planen Metall
streifens hergestellt und weist auf seiner Schmalseite
kulissenartige Oberflächen 4 auf, welche mit Klemmrollen 5
und 6 zusammenwirken, die in dem Gehäuse 2 vorgesehen sind,
um die Tür in einer Zwischenöffnungslage zu halten und ihre
Maximalöffnungslage zu begrenzen.
Gemäß diesem bekannten Ausführungsbeispiel weist das
Türband 1 an seinem freien Ende einen Fortsatz 7 auf,
welcher in der Streifenebene angeordnet und während des
Ausstanzens hergestellt wird, wobei dieser Fortsatz 7 dazu
bestimmt ist, mit der Rolle 5 zusammenzuwirken, um einen
Anschlag für die Begrenzung der Maximalöffnung der Türe zu
bilden.
Solche Türfeststeller, welche von einer hohen Zuverlässig
keit sind, haben den Nachteil, daß sie in Gebrauchslage
durch das Zusammenwirken der Metallrollen mit der Schmal
seite des Türbandes, seinen kulissenartigen Oberflächen und
seinem äußeren Anschlag laut sind.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, wurde daran gedacht,
Kunststoffrollen einzusetzen. Es hat sich jedoch gezeigt,
daß sich die Zuverlässigkeit der Türfeststeller erheblich,
auf eine nicht tragbare Art, verschlechtert hat, wobei
diese Verschlechterung der Zuverlässigkeit hauptsächlich
aus der sehr großen Anschlagskraft des äußeren Anschlages 7
gegen das Kunststoffmaterial der Rolle 5 resultiert, wenn
die Türe plötzlich in Maximalöffnungslage gelangt.
Um diesen neuen Nachteil zu beseitigen, wurde daran
gedacht, diesen Anschlag 7 so herzustellen, daß er nicht
mehr auf die Rolle 5 auftrifft, sondern auf die Umrandung 8
(siehe Fig. 3) des Gehäuses 2.
Dafür ist vorgesehen, das Türband 9 immer durch Ausstanzen
eines Metallstreifens herzustellen und an seinem freien
Ende ein Querstück 10 in Form eines Metallstabes
anzuordnen, welcher unter Druck in eine Öffnung,
entsprechend der Öffnung 9₁, die am Ende des Türbandes
eingeformt ist, eingepreßt wird.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß eine solche Konstruktion
unterdessen nicht erlaubt, die geforderte Zuverlässigkeit
des Türstoppers zu verbessern, denn die wiederholten
Schläge von sehr großer Kraft, welche sich einstellen, wenn
die Türe ihren maximalen Öffnungswinkel erreicht, wirken
sich einerseits durch eine Ermüdung und Deformation der
Umrandung 8 des Gehäuses 2 aus, und andererseits durch eine
fortschreitende Herauslösung des Stabes, der zum Schluß in
das Innere der Türe fällt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
einen Türstopper herzustellen, der die beim Öffnen der Türen
auftretenden Kräfte gleichmäßiger verteilt.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene
Erfindung gelöst.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung
werden beim Ausstanzen zwei seitliche Flügel einerseits und
andererseits des Streifens ausgeformt, so daß nach der
örtlichen Verdrehung des Streifens ein Kopf, mit zwei
Anschlagflächen versehen, erhalten wird.
Die Erfindung ist nachstehend anhand eines Ausführungsbei
spiels näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erste Art eines bekannten
Türstoppers;
Fig. 2 ein Schnittbild entlang einer Linie A-A in Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer anderen Art
eines bekannten Türstoppers;
Fig. 4 einen Querschnitt einer Herstellungsform eines
erfindungsgemäßen Türstoppers;
Fig. 5 eine Draufsicht auf das Türband des Türstoppers
gemäß Fig. 4;
Fig. 6 eine Seitenansicht des Türbandes gemäß Fig. 5 nach
dem Ausstanzen und vor dem Verdrehen.
Ein in Fig. 4 dargestellter Türstopper besteht aus einem
metallischen Gehäuse 11, in dessen Innerem drehbar zwei
Rollen 12 und 13 angeordnet sind, wobei die Rolle 13 in
Laschen 14 gelagert ist, welche drehbar auf einer Achse 15
angeordnet sind. Diese Laschen 14 stehen unter der Wirkung
einer nicht dargestellten Feder, welche die Rolle 13 gegen
die Rolle 12 drückt, um zwischen ihnen das Türband 16 des
Türstoppers festzuklemmen.
Dieses Türband 16, welches durch Ausstanzen eines flachen
Metallstreifens hergestellt wird, ist über eine Achse 17
drehbar mit einer Lasche 18 verbunden, welche auf der
Schmalseite des Türrahmens festgelegt ist.
Gemäß der Erfindung ist das Türband 16 durch Ausstanzen
eines flachen Metallstreifens hergestellt,
wobei dieser Stanzvorgang die Ausbildung der Kulissenflä
chen 16₁ auf der Schmalseite des Streifens, von einer
Bohrung 16₂ für die Durchdringung der Achse 17 und von zwei
gegenüberliegenden Flügel 17₁ und 17₂ sicherstellt, deren
untere Schmalseite 17₃ genau in derselben Ebene und
rechtwinklig zur Längsachse des Türbandes liegt. Nach
Ausformung dieses mit den Flügeln 17₁ und 17₂ versehenen
Streifens unterzieht man diesen einer örtlichen Verdrehung
bei 17₄ direkt unter den Flügeln, damit der Abschnitt 17₅,
welcher daraus folgt, die Flügel 17₁ und 17₂ in einer
Flucht senkrecht zur Mittelebene X-X des Streifens
ausrichtet.
Man erhält so ein einstückiges Türband, dessen Kopf, der
den Anschlag bildet, sich auf den Kanten 11₁ des Gehäuses
abstützen kann, ohne eine Ablösung des Anschlagkopfes zu
riskieren.
Ebenso erlaubt dies die Herstellung eines Türbandes, dessen
Kopf Abstützflächen 17₃ aufweist, deren Breite groß genug
ist und der Dicke des Streifens entspricht, wobei dies der
Herstellung des Türbandes entgegenkommt, ohne daß es
notwendig ist, diesem Kopf eine besondere Dicke mitzugeben,
wie das früher notwendig war.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung eines Türstoppers od. dgl.,
insbesondere für Automobile, der ein Gehäuse (11) aufweist,
das mit Klemmrollen (12, 13) versehen ist, und ein Türband
(16), welches aus einem Metallstreifen hergestellt und mit
einer Kulisse (16₁) und mit einem Anschlagkopf (17₁, 17₂)
versehen ist, wobei das Türband (16) zwischen den Rollen
(12, 13) geklemmt wird, um die Öffnung der Tür durch das
Zusammenwirken des Anschlagkopfes (17₁, 17₂) mit dem
Gehäuse (11) zu begrenzen, und durch Ausstanzen eines
flachen Metallstreifens hergestellt und dieser verdreht
wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß beim Ausstanzen des Metallstreifens auf zumindest
einer seiner Seiten ein seitlicher Flügel (17₁, 17₂)
ausgebildet und dann der Streifen direkt unter dem Flügel
verdreht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
durch Ausstanzung zwei seitliche Flügel (17₁ und 17₂)
einerseits und andererseits des streifenendes ausgebildet
werden, so daß nach einer örtlichen Verdrehung (17₅) des
Streifens ein Kopf mit zwei entgegengesetzten Flügeln (17₁,
17₂) entsteht.
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