DE19618468C1 - Einspritzventil - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Einspritzventil gemäß dem Oberbe
griff des Anspruchs 1.
Aus der EP 0 426 205 B1 ist bereits ein elektro-hydraulisches
Einspritzventil bekannt, das einen Steuerkolben aufweist, der
durch eine Feder von einer Aktuatorstange beabstandet ist, so
daß zwischen dem Steuerkolben und der Aktuatorstange ein
Steuerraum ausgebildet ist. Die Aktuatorstange geht an einem
Ende in eine Düsennadel über, die mit einem Ventilsitz mit
Einspritzöffnungen zusammenwirkt. Über einen Zulauf wird
Kraftstoff über eine Leitung im Inneren des Steuerkolbens in
den Steuerraum geleitet. Die Leitung im Steuerkolben ist über
ein elektromagnetisch betätigbares Steuerventil mit einer Ab
flußleitung verbunden. Der Steuerkolben wird von der Feder
gegen eine Dichtfläche eines Anschlagteiles gedrückt, in dem
Leitungen angeordnet sind, die von der Dichtfläche zu einem
Kraftstoffzulauf geführt sind.
Das beschriebene Einspritzventil ist relativ aufwendig in der
Herstellung.
Die Aufgabe der Erfindung beruht darin, ein relativ einfach
aufgebautes Einspritzventil bereitzustellen, das ein schnel
les Schließen ermöglicht.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des An
spruchs 1 gelöst. Ein wesentlicher Vorteil des Anspruchs 1
beruht darin, daß auf der Außenseite des Steuerkolbens ein
Ringkanal eingebracht ist, der mit einen Kraftstoffzulauf in
Verbindung steht, und der Steuerkolben den Ringkanal gegen
den Steuerraum abdichtet, wobei durch eine Bewegung des Steu
erkolbens gegen ein Federelement der Ringkanal mit dem Steu
erraum verbindbar ist. Auf diese Weise ist es möglich, daß
der Druck im Steuerraum sehr schnell erhöht wird und dadurch
die Aktuatorstange nach unten gedrückt wird und somit die Dü
sennadel des Einspritzventils auf den zugeordneten Ventilsitz
gepreßt wird und die Einspritzung abrupt unterbricht.
Das erfindungsgemäße Einspitzventil ist zudem einfach zu fer
tigen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Un
teransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird anhand der Figuren näher erläutert; es
zeigen:
Fig. 1: Ein schematisch dargestelltes Einspritzventil,
Fig. 2 Ein Einspritzventil mit einer Druckplatte,
Fig. 3 Ein zweiteiliges Einspritzventil,
Fig. 4 Ein Einspritzventil mit einer Buchse und
Fig. 5 Verschiedene Varianten eines Steuerventils.
Fig. 1 zeigt ein Einspritzventil mit einem Gehäuse 13, in
das eine zylinderförmige Steuerbohrung 25 eingebracht ist, an
die sich eine zylinderförmige Aktuatorbohrung 26 anschließt.
In der Steuerbohrung 25 ist ein zylinderförmiger Steuerkolben
3 angeordnet. Der Steuerkolben 3 erstreckt sich bis in die
Aktuatorbohrung 26, wobei sich das Abschlußstück 28 des Steu
erkolbens in Richtung auf die Aktuatorbohrung 26 konisch ver
größert. Im Übergangsbereich von der Steuerbohrung 25 zur Ak
tuatorbohrung 26 ist eine ringförmig umlaufende Dichtfläche
27 im Gehäuses 13 ausgebildet, die konisch von dem größeren
Durchmesser der Aktuatorbohrung 26 zu dem kleineren Durchmes
ser der Steuerbohrung 25 überleitet. Die Dichtfläche 27 und
das Abschlußstück 28 des Steuerkolbens 3 bilden einen ring
förmig umlaufenden Dichtsitz 11. Oberhalb des Dichtsitzes 11
ist in das Gehäuse 13 eine Zulaufbohrung 1 für Kraftstoff ein
gebracht. Auf der Höhe der Zulaufbohrung 1 weist der Steuer
kolben 3 eine ringförmig umlaufende Ausnehmung auf, so daß in
diesem Bereich zwischen dem Steuerkolben 3 und der Wandung
des Gehäuses 13 ein Ringkanal 2 ausgebildet ist. Ausgehend
vom Ringkanal 2 führt eine Eingangsbohrung 29 radial zur Mit
tenlinie des Steuerkolbens 3 zu einer Zulaufdrossel 4, die zu
einem in Achsialrichtung des Steuerkolbens 3 angeordneten
Druckraum 5 führt. Der Druckraum 5 erstreckt sich nach oben
in Richtung auf eine Ablaufbohrung 30, die symmetrisch zur
Mittensymmetrielinie 31 über dem Steuerkolben 3 in das Gehäu
se 13 eingebracht ist und mit der Steuerbohrung 25 verbunden
ist. Die Ablaufbohrung 30 geht in eine Ablaufdrossel 12 über
und führt zu einem elektromagnetisch betätigbaren Steuerven
til 8, das die Ablaufdrossel 12 mit einem Ablauf 34 verbin
det.
In Richtung auf die Aktuatorbohrung 26 geht der Druckraum s
in eine Steuerdrossel 6 über, die in einen Steuerraum 7 mün
det, der zwischen dem Steuerkolben 3 und einer in der Aktua
torbohrung 26 angeordneten Aktuatorstange 9 ausgebildet ist.
Der Steuerkolben 3 weist angrenzend zum Steuerraum 7 ein zy
linderförmiges Zentrierstück 32 auf. Die Aktuatorstange 9
weist angrenzend an den Steuerraum 7 ein zweites, zylinder
förmiges Zentrierstück 33 auf, das einen kleineren Durchmes
ser als die Aktuatorstange 9 aufweist. Zwischen dem Steuer
kolben 3 und der Aktuatorstange 9 ist eine erste Feder 10 im
Steuerraum 7 angeordnet, die sowohl das erste als auch das
zweite Zentrierstück 32, 33 umfaßt. Die erste Feder 10 sorgt
für einen Abstand zwischen dem Steuerkolben 3 und der Aktua
torstange 9, so daß der Steuerraum 7 ausgebildet wird. Zudem
drückt die erste Feder 10 die Düsennadel 40, die sich an die
Aktuatorstange 9 anschließt, auf einen Ventilsitz 41, so daß
die Spritzlöcher 45 der Einspritzdüse von der Kraftstoffzu
fuhr getrennt sind. Zwischen der Düsennadel 40 und dem Gehäu
se 13 ist ein Kraftstoffraum 43 ausgebildet, der über einen
Kraftstoffzulauf 44 mit Kraftstoff versorgt wird.
Parallel zur Kraft der Feder 10 wirkt eine zweite Feder 36,
die die Aktuatorstange 9 gegen den Ventilsitz 41 drückt und
sich dabei gegen das Gehäuse 13 abstützt. Auf diese Weise
kann die Kraft, mit der der Steuerkolben 3 gegen den Dicht
sitz 11 gedrückt wird, kleiner gewählt werden, als die
Schließkraft der Düsennadel 40.
Der Steuerkolben 3, die Aktuatorstange 9, die Steuerbohrung
25 und die Aktuatorbohrung 26 sind radialsymmetrisch zur Mit
tensymmetrielinie 31 ausgebildet.
Anhand der Fig. 1 wird im folgenden die Funktionsweise des
Einspritzventils erläutert: Im geschlossenen Zustand befindet
sich die Aktuatorstange 9 in einer Schließposition, bei der
die Düsennadel 40 auf den Ventilsitz 41 gepreßt ist und die
Spritzlöcher 45 der Einspritzdüse von der Kraftstoffversor
gung getrennt sind. Es findet somit keine Einspritzung statt.
In diesem Zustand wird über die Zulaufbohrung 1 Kraftstoff in
den Ringkanal 2, davon ausgehend über die Eingangsbohrung 29,
die Zulaufdrossel 4 in den Druckraum 5 des Steuerkolbens 3
gedrückt. Vom Druckraum 5 fließt der Kraftstoff über die
Steuerdrossel 6 in den Steuerraum 7. Zudem versucht der
Kraftstoff vom Druckraum 5 über die Ablaufbohrung 30 und die
Ablaufdrossel 12 zu entweichen. In diesem Zustand ist jedoch
das elektromagnetisch betätigbare Steuerventil 8 geschlossen.
Im Druckraum 5 und im Steuerraum 7 herrscht der gleiche
Druck. Die Aktuatorstange 9 wird in Richtung auf den Ventil
sitz 41 der Düsennadel 40 gedrückt, da der Kraftstoffdruck im
Steuerraum 7 auf eine größere Fläche der Aktuatorstange 9
einwirkt als der Kraftstoffdruck auf der Unterseite der Dü
sennadel 40 im Kraftstoffraum 43. Der Steuerkolben 3 wird in
dieser Situation durch die erste Feder 10 im oberen Anschlag
gehalten, so daß der Steuerkolben 3 auf dem Dichtsitz 11 auf
sitzt und den Ringkanal 2 gegen den Steuerraum 7 abdichtet.
Wird nun das Steuerventil 8 geöffnet, so fließt der Kraft
stoff durch die Ablaufdrossel 12 über den Ablauf 34 ab. Da
der nachlaufende Kraftstoff die Zulaufdrossel 4 passieren
muß, sinkt der Druck im Druckraum 5. Die Folge davon ist, daß
aus dem Steuerraum 7 Kraftstoff durch die Steuerdrossel 6 in
den Druckraum 5 abfließt. Daraufhin sinkt im Steuerraum 7 der
Kraftstoffdruck ab und die Aktuatorstange 9 und damit auch
die Düsennadel 40 werden durch den im Kraftstoffraum 43 wir
kenden Kraftstoffdruck angehoben und Kraftstoff wird über die
Spritzlöcher 45 eingespritzt.
Wird nun das Steuerventil 8 geschlossen, so strömt weiterhin
Kraftstoff durch die Zulaufdrossel 4 in den Druckraum 5 ein.
Aufgrund der Steuerdrossel 6 steigt zunächst der Druck im
Druckraum 5 schneller an als im Steuerraum 7. Infolgedessen
wirkt auf die Oberseite des Steuerkolbens 3 eine größere
Kraft als auf die Unterseite, so daß der Steuerkolben 3 nach
unten gegen die erste Feder 10 verschoben wird und sich dabei
vom Dichtsitz 11 abhebt und so eine direkte Verbindung zwi
schen dem Ringkanal 2 und dem Steuerraum 7 freigibt. Die Fol
ge davon ist, daß der Kraftstoff aus dem Zulauf 1 über den
Ringkanal 2 direkt durch den gesamten Querschnitt des geöff
neten Dichtsitzes 11 in den Steuerraum 7 fließt. Daraufhin
erhöht sich im Steuerraum 7 der Kraftstoffdruck abrupt, so
daß die Düsennadel 40 auf den Ventilsitz 41 gedrückt wird, so
daß die Einspritzung abrupt endet.
Am Dichtsitz 11 tritt eine im Vergleich zur Zulaufdrossel 4
und zur Steuerdrossel 6 sehr geringe Drosselwirkung durch die
erste Feder 10 auf. Stellt sich ein Druckausgleich zwischen
dem Druckraum 5 und dem Steuerraum 7 ein, dann wird der Steu
erkolben 3 von der erste Feder 10 wieder nach oben in seine
Ausgangslage gedrückt, so daß der Steuerkolben 3 den Dicht
sitz 11 wieder abschließt und der Ringkanal 2 vom Steuerraum
7 wieder getrennt ist.
Fig. 2 zeigt eine Ausführung des Einspritzventils mit einem
geteilten Gehäuse, bei dem auf das Gehäuse 13 eine Druckplat
te 14 aufgelegt ist, die die Steuerbohrung 25 in Richtung auf
das Steuerventil 8 abschließt. In die Druckplatte 14 ist die
Ablaufbohrung 30, die Ablaufdrossel 12 und das Steuerventil 8
mit dem Ablauf 34 eingebracht. Die Druckplatte 14 ist über
eine Überwurfmutter fest mit dem Gehäuse 13 verschraubt. Die
Abdichtung zwischen dem Gehäuse 13 und der Druckplatte 14 er
folgt über einen ebenen Dichtsitz 15. Es kann jedoch auch ei
ne Abdichtung über einen Schneidring oder einen Kegelsitz An
wendung finden. Die Ausführung des Einspritzventils mit einer
gesonderten Druckplatte besitzt den Vorteil, daß die Steuer
bohrung 25 bei der Herstellung des Einspritzventiles leichter
zu bearbeiten ist.
Fig. 3 zeigt eine Aufteilung des Gehäuses 13, bei der der
ebene Dichtsitz 15 in der Höhe des Dichtsitzes 11 angeordnet
ist. Auf diese Weise ist der konisch zulaufende Dichtsitz 11
bei der Herstellung leicht zu bearbeiten. Justierprobleme
zwischen der Steuerbohrung 25 und dem Dichtsitz 11 treten
nicht auf, da die Steuerbohrung 25 und der Dichtsitz 11 in
das gleiche Gehäuseteil eingebracht sind.
Fig. 4 zeigt eine weitere vorteilhafte Ausbildung der Erfin
dung, bei der die Steuerbohrung 25 in Richtung auf das Steu
erventil 8 mit einer Druckplatte 14 entsprechend Fig. 2 ab
geschlossen ist und in die Steuerbohrung 25 eine Führungs
buchse 17 eingebracht ist. Vorteilhafter Weise ist die Füh
rungsbuchse 17 von einem Ringraum 18 umgeben, der an den Zu
lauf 1 angeschlossen ist. Die Verwendung der Führungsbuchse
17 bietet die Möglichkeit, die Führungsbuchse 17 genau zu
fertigen und anschließend in das Gehäuse 13 einzubringen.
Der Ringraum 18, der die Führungsbuchse 17 auf der gesamten
Außenfläche abdeckt bietet den Vorteil, daß der im Ringraum
18 vorhandene Kraftstoffdruck eine Aufweitung der Kraftstoff
buchse 17 nach außen verhindert. Dadurch wird die Spaltauf
weitung zwischen den Steuerkolben 3 und der Führungsbuchse 17
verringert.
Fig. 5 zeigt mehrere vorteilhafte Ausführungsformen des Ab
laufventils 8.
Fig. 5a zeigt einen ebenen Ventilsitz 20, bei dem die Ven
tilnadel 35 in Richtung auf den Ventilsitz 20 konisch zuläuft
und in eine parallel zum Ventilsitz 20 angeordnete Dichtflä
che übergeht.
Fig. 5b zeigt ein Steuerventil 8, bei dem die Ventilnadel 35
eine Kugel 19 in einen konusförmigen Ventilsitz 20 drückt und
somit die Ablaufdrossel 12 öffnet und schließt.
Fig. 5c zeigt ein Steuerventil 8, bei dem die Ventilnadel 35
in Richtung auf die Ablaufdrossel konisch zuläuft und auf ei
ner ebenfalls konisch zulaufende Bohrung 21 aufliegt, wobei
die konisch zulaufende Bohrung 21 in einen flacheren Winkel
zusammenläuft als die konische Spitze 22 der Ventilnadel.
Claims (10)
1. Einspritzventil zur Einspritzung von Kraftstoff in eine
Brennkraftmaschine mit einem Gehäuse (13), in das eine Aktua
torbohrung (26) eingebracht ist, in der eine bewegbare Aktua
torstange (9) angeordnet ist, die eine Düsennadel (40) auf
weist, die im geschlossenen Zustand des Einspritzventils ge
gen einen Ventilsitz (41) gedrückt ist, der eine Ein
spritzöffnung aufweist;
mit einer Steuerbohrung (25), die sich an die Aktuatorbohrung (26) anschließt, wobei in der Steuerbohrung (25) ein bewegba rer Steuerkolben (3) eingebracht ist,
wobei zwischen der Aktuatorstange (9) und dem Steuerkolben (3) ein Federelement (10) angeordnet ist, so daß zwischen dem Steuerkolben (3) und der Aktuatorstange (9) ein Steuerraum (7) ausgebildet ist;
mit einem Zulauf (1), der in das Gehäuse (13) eingebracht ist, und der über Leitungen (2, 29, 4, 5, 6, 30) mit dem Steuerraum (7) und über ein Steuerventil (8) mit einem Ablauf (34) in Verbindung steht,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitungen einen in den Randbereich des Steuerkolbens (3) eingebrachten Ringkanal (2) aufweisen, der über eine Zu laufbohrung (29, 4) mit einem Druckraum (5) im Innern des Steuerkolbens (3) verbunden ist,
daß der Druckraum (5) mit dem Ablauf (34) und dem Steuerraum (7) in Verbindung steht,
daß der Steuerkolben (3) von dem Federelement (10) gegen ei nen im Gehäuse (13) ausgebildeten Dichtsitz (11) gedrückt wird, der den Ringkanal (29) gegen den Steuerraum (7) abdich tet, und
daß der Steuerkolben (3) gegen die Federkraft des Federelements (10) bewegbar ist und dadurch der Ringkanal (29) mit dem Steuerraum (7) direkt verbindbar ist.
mit einer Steuerbohrung (25), die sich an die Aktuatorbohrung (26) anschließt, wobei in der Steuerbohrung (25) ein bewegba rer Steuerkolben (3) eingebracht ist,
wobei zwischen der Aktuatorstange (9) und dem Steuerkolben (3) ein Federelement (10) angeordnet ist, so daß zwischen dem Steuerkolben (3) und der Aktuatorstange (9) ein Steuerraum (7) ausgebildet ist;
mit einem Zulauf (1), der in das Gehäuse (13) eingebracht ist, und der über Leitungen (2, 29, 4, 5, 6, 30) mit dem Steuerraum (7) und über ein Steuerventil (8) mit einem Ablauf (34) in Verbindung steht,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitungen einen in den Randbereich des Steuerkolbens (3) eingebrachten Ringkanal (2) aufweisen, der über eine Zu laufbohrung (29, 4) mit einem Druckraum (5) im Innern des Steuerkolbens (3) verbunden ist,
daß der Druckraum (5) mit dem Ablauf (34) und dem Steuerraum (7) in Verbindung steht,
daß der Steuerkolben (3) von dem Federelement (10) gegen ei nen im Gehäuse (13) ausgebildeten Dichtsitz (11) gedrückt wird, der den Ringkanal (29) gegen den Steuerraum (7) abdich tet, und
daß der Steuerkolben (3) gegen die Federkraft des Federelements (10) bewegbar ist und dadurch der Ringkanal (29) mit dem Steuerraum (7) direkt verbindbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Übergang von der Steuerbohrung (25) zu der Aktuator
bohrung (26) eine radial umlaufende, in Richtung auf die
Steuerbohrung (25) konisch zulaufende Dichtfläche (11) auf
weist, daß sich der Steuerkolben (3) bis in die Aktuatorboh
rung (26) hinein erstreckt, daß der Steuerkolben (3) im Be
reich der Dichtfläche (11) eine an die Dichtfläche (11) ange
paßte Form aufweist, so daß der Steuerkolben (3) die Dicht
fläche (11) abdichtet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Ringkanal (29) und dem Druckraum (5) eine
Zulaufdrossel (4), daß zwischen dem Druckraum (5) und dem Ab
lauf eine Ablaufdrossel (12), und daß zwischen dem Druckraum
(5) und dem Steuerraum (7) eine Steuerdrossel (6) eingebracht
ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zulaufdrossel (4) einen kleineren Öffnungsquerschnitt
aufweist als die Ablaufdrossel (12).
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ablaufdrossel (12) in einer Druckplatte (14) einge
bracht ist, die zwischen dem Gehäuse (13) und einer Ventil
platte angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (13) aus mindestens zwei Teilen besteht, wo
bei ein Teil die Aktuatorbohrung (26) beinhaltet und der
zweite Teil die Steuerbohrung (25) beinhaltet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in die Steuerbohrung (25) eine Buchse (17) eingebracht
ist, daß zwischen dem Gehäuse (13) und der Buchse (17) ein
Ringraum (18) ausgebildet ist, und daß der Ringraum (18) mit
dem Zulauf (1) verbunden ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Steuerventil (8) als ein Nadelventil mit einem ebenen
Dichtsitz (15) ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Steuerventil (8) eine Ventilnadel (35) aufweist, die
eine Kugel (19) gegen einen konischen Sitz (20) drückt, der
mit der Ablaufdrossel (12) verbunden ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Steuerventil (8) als Nadelventil ausgebildet ist, das
eine konisch zulaufende Ventilnadel (35) aufweist, die eine
konisch zulaufende Stichbohrung (21) abdichtet, die mit der
Ablaufdrossel (12) verbunden ist.
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