DE3928912A1 - Kraftstoffeinspritzduese fuer brennkraftmaschinen - Google Patents
Kraftstoffeinspritzduese fuer brennkraftmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kraftstoffeinspritzdüse für Brenn
kraftmaschinen, mit sitzgebohrten Düsenöffnungen und einer in
einer Bohrung im Düsenkörper geführten, mit einer Druckfeder
beaufschlagten Düsennadel, welche die Verbindung zwischen ei
nem stromauf des Dichtsitzes der Düsennadel ein von dieser und
dem Düsenkörper begrenzten Druckraum und den Düsenöffnungen in
Abhängigkeit vom Kraftstoffdruck steuert.
Einspritzdüsen dieser Art haben die Aufgabe, die Kraftstoff
einspritzung so zu steuern, daß die Menge des einzuspritzenden
Kraftstoffes zunächst langsam ansteigt und erst in einer spä
teren Phase der Spritzdauer die Hauptmenge eingespritzt wird.
Dabei soll auch die Möglichkeit einer Voreinspritzung gegeben
sein. Der Schließvorgang der Düsennadel soll in kürzester Zeit
erfolgen. Mit einem derartigen Verlauf des Einspritzvorganges
können sowohl die schädlichen Bestandteile im Abgas als auch
das Verbrennungsgeräusch vermindert werden.
Eine Kraftstoffeinspritzdüse der eingangs genannten Art, bei
der sich der eingangs geforderte Einspritzverlauf realisieren
läßt, ist aus der DE-OS 31 17 665 bekannt. Dabei wird am Be
ginn der Kraftstoffeinspritzung, wenn die Düsennadel von ihrem
Dichtsitz abhebt, eine sich am Schaft der Düsennadel befindli
che Entlastungsbohrung, die mit einem von der Düsennadel und
vom Düsenkörper gebildeten Raum im Schaftbereich zu
sammenwirkt, aufgesteuert. Dieser Raum steht mit einer Bohrung
mit dem Leckölraum in Verbindung. Das bedeutet, daß der Kraft
stoff in dieser Bewegungsphase der Düsennadel sowohl über die
Düsenbohrungen als auch über die aufgesteuerten Öffnungen der
Entlastungsbohrung abströmen kann, sodaß die Öffnungsbewegung
der Düsennadel verlangsamt wird. Nachteilig ist der für die
Aufsteuerung der Entlastungsbohrung notwendig definierte Hub
der Düsennadel, welcher technisch praktikabel größer ist als
derzeit übliche Nadelhübe von etwa 0,2 mm für
PKW-Einspritzdüsen, wodurch ein Steuerorgan dieser Art hier
praktisch nicht möglich ist.
Beim Betrieb von kleinen, direkt einspritzenden Dieselmotoren,
insbesondere von Zweitakt-Dieselmotoren, ist das Verkoken der
Düsenspitze bzw. der Düsenlöcher schwer zu beherrschen, da die
relativ kleinen Einspritzmengen zur Kühlung der Düse nicht
ausreichen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Kraftstoffein
spritzdüse der eingangs genannten Art so auszubilden, daß auch
bei geringsten Nadelhüben und unkompliziertem Aufbau der Dü
sennadel ein verzögertes Öffnen bzw. ein rasches Schließen der
Düsennadel erreicht werden kann. Dabei soll auch die Möglich
keit einer Voreinspritzung gegeben sein. lnsbesondere soll
auch sichergestellt sein, daß auch bei kleinsten Einspritzmen
gen eine ausreichende Kühlung der Einspritzdüse sichergestellt
ist, um deren Verkokung sicher zu verhindern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß dieser
Druckraum bei vom Nadelsitz abgehobener Düsennadel ständig mit
einem Leckölraum verbunden ist. Dadurch besteht auch während
der Anlage des Absatzes der Düsennadel an ihrem Anschlag die
Verbindung vom Druckraum zum Leckölraum und somit wird während
der gesamten Einspritzdauer Kraftstoff in den Leckölraum abge
steuert. Wird die Nadel im Einspritzdruckverlauf auch nur mi
nimal angehoben, so erfolgt sofort die weitere Teilströmung
über die Verbindung zum Leckölraum. Bedingt durch den durch
diese Teilströmung zur Niederdruckseite während der gesamten
Einspritzung ausgelösten Druckabfall, ergibt sich ein verzö
gertes Öffnen der Düsennadel und durch beide Teilströme eine
ständig gute Kühlung der Düse, welche das Verkoken der Düsen
spitze verhindert. Außerdem kommt es zu einem raschen
Schließen der Düse am Ende der Einspritzung.
Bei einer erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzdüse, bei der
die Düsennadel eine Bohrung aufweist, welche einen vom Düsen
körper und von der Düsennadel begrenzten Raum mit dem Druck
raum verbindet, welcher Druckraum eine Strömungsverbindung zum
Leckölraum aufweist, kann weiters vorgesehen sein, daß sofort
nach dem Öffnen der Düsennadel Kraftstoff über die Strömungs
verbindung vom Druckraum in den Leckölraum abfließt, daß in an
sich bekannter Weise ein den Hub der Düsennadel begrenzender
Anschlag vorhanden ist, daß sich der Anschlag im Bereich der
Strömungsverbindung befindet und zumindest indirekt mit einem
Absatz der Düsennadel zusammenwirkt, wobei in an sich bekann
ter Weise die Bohrung in der Düsennadel, ausgehend von deren
Spitze bis in den Raum reicht, welcher an seiner dem Lecköl
raum zugewandten Seite von einer Zwischenplatte begrenzt ist,
und daß in der Zwischenplatte mindestens ein eine ständige
Strömungsverbindung zwischen dem vom Düsenkörper und der Dü
sennadel gebildeten Raum und dem Leckölraum herstellender Ka
nal eingearbeitet ist.
Bei dieser Lösung ergibt sich eine Teilströmung, deren Quer
schnitt bei an der Zwischenplatte anliegendem Ansatz der Dü
sennadel in diesem Bereich gegebenenfalls eine Engstelle auf
weisen kann, sodaß der Teilstrom bei an der Zwischenplatte an
liegendem Ansatz gedrosselt wird, wodurch die Einspritzung nur
wenig beeinflußt wird. Durch den größeren Querschnitt des
Teilstromes bei den Übergangslagen der Düsennadel von der
Schließ- zur Offenstellung und umgekehrt, ergibt sich ein ent
sprechend verzögertes Öffnen der Düsennadel. Am Ende der Ein
spritzung wird, sobald sich die Düsennadel vom Anschlag wegbe
wegt, die Verbindung vom Druckraum zum Leckölraum gegebenen
falls weiter geöffnet, wodurch zusätzlich Kraftstoff abfließen
kann und ein schneller Nadelschluß erfolgt. Durch geeignete
Wahl des Durchmessers der Bohrung in der Düsennadel können die
Steuerzeiten der Düsennadel beeinflußt werden, wobei durch
kleine Abmessungen der Bohrungen ein geringes Schadvolumen er
reicht wird.
In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die
Bohrung in der Düsennadel mit einem Axialspalt in Verbindung
steht, welcher dem vom Düsenkörper und von der Düsennadel ge
bildeten Raum vorgelagert und vorzugsweise zweiteilig ausge
führt ist, wobei die einzelnen Teilräume durch die Bohrung im
Düsenkörper einerseits und durch Anflächungen am Schaft der
Düsennadel andererseits gebildet sind. Damit kann sehr leicht
über die Tiefe dieser Anflächungen ein entsprechend verzöger
tes Öffnen bzw. ein schnelles Schließen der Düsennadel reali
siert werden.
Weiterführend kann bei einer Einspritzdüse, bei welcher die
Bohrung in der Düsennadel axial verläuft, erfindungsgemäß vor
gesehen sein, daß und die Teilräume durch auf die Anflächungen
normal stehende radiale Bohrungen mit der axialen Bohrung ver
bunden sind. Das ergibt eine besonders einfache Herstellung
möglichkeit, wobei durch geeignete Wahl des Durchmessers der
auf die Anflächungen normal stehenden radialen Bohrungen ein
weiterer Parameter zur Beeinflussung der Steuerzeiten der Dü
sennadel gegeben ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen
sein, daß die Bohrung der Düsennadel vom Raum ausgehend im Be
reich deren Dichtsitzes endet. Durch diese Maßnahme ist es bei
Sacklochdüsen möglich, die Bohrung der Düsennadel und damit
auch den Leckölraum gasdicht gegenüber dem Druckraum und dem
Sackloch abzudichten.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vor
gesehen sein, daß im Dichtsitz der Düsennadel Bohrungen ange
ordnet sind, die in einem von der Außenseite des Düsenkörpers
und einer diesen umgebenden Hülse gebildeten Kanal münden, der
mit dem Leckölraum strömungsverbunden ist. Dies ermöglicht
einen sehr einfachen Aufbau einer Einspritzdüse, die aufgrund
der guten Kühlung durch den Teilstrom zum Leckölstrom auch für
sehr kleine Einspritzmengen geeignet ist.
Die Erfindung wird nun anhand der in der Zeichnung dargestell
ten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine erfindungsgemäße
Kraftstoffeinspritzdüse,
Fig. 1a eine Variante der Ausführung nach Fig. 1,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in
Fig. 1, und die
Fig. 3 und 4 Details anderer Ausführungsbeispiele in
vergrößertem Maßstab jeweils im Axialschnitt.
Die in Fig. 1 dargestellte Einspritzdüse besteht im wesentli
chen aus einem Düsenkörper 1, mit einer Bohrung 2, in welcher
die Düsennadel 3 im Bereich ihres Schaftes 4 axial geführt
ist. Die kegelige Spitze 5 der Düsennadel 3 wird durch die
Kraft einer hier nicht dargestellten Vorspannfeder auf den
Dichtsitz 6 des Düsenkörpers 1 gepreßt, wodurch die sitzge
bohrten Düsenöffnungen 7 im einspritzseitigen Teil 8 des Dü
senkörpers 1 - in der dargestellten Stellung der Düsennadel -
geschlossen sind. Ausgehend von einem als Ringraum ausge
führten Ringraum 9 im Düsenkörper 1, führt ein von der Boh
rung 2 und der Düsennadel 3 begrenzter Zwischenraum 10 zu den
Düsenöffnungen 7. Der Zwischenraum 10 entsteht durch den im
einspritzseitigen Teil 8 des Düsenkörpers 1 im Vergleich zum
Schaft 4 verminderten Durchmesser der Düsennadel 3. Die Zulei
tung des Kraftstoffes zum Ringraum 9, und in weiterer Folge
über den Zwischenraum 10 zu den Düsenöffnungen 7, erfolgt über
eine schräg durch den Düsenkörper 1 verlaufende Hochdrucklei
tung 11, die direkt in einen Leitungsabschnitt 12 einmündet,
der sich in einer zwischen dem Düsenkörper 1 und den Düsenhal
ter 13 angeordneten Zwischenplatte 14 befindet und seinerseits
mit dem Leitungsabschnitt 15 im Düsenhalter 13 fluchtet.
Der Schaft 4 der Düsennadel 3 weist an seinem dem Ringraum 9
abgewandten Ende 30 einen Absatz 16 auf, welcher bei voll ge
öffneter Düsennadel 3 mit einem durch die Zwischenplatte 14
gebildeten Anschlag 17 zusammenwirkt. Durch diesen Anschlag 17
wird der, hier überhöht dargestellte, Hub 18 der Düsennadel 3
begrenzt. Durch die Düsennadel 3 mit ihrem Absatz 16 einer
seits und durch die Bohrung 2 im Düsenkörper 1 bzw. die Zwi
schenplatte 14 andererseits wird ein Raum 23 gebildet, dessen
äußerer Durchmesser gleich dem Durchmesser der Bohrung 2, des
sen innerer Durchmesser gleich dem Durchmesser des Fort
satzes 20 der Düsennadel 3 und dessen veränderliche Höhe
gleich dem Hub 18 der Düsennadel 3 ist. Der durch die Boh
rung 19 in der Zwischenplatte 14 reichende Fortsatz 20 der Dü
sennadel 3 wirkt mit der hier nicht dargestellten Vorspann
feder zusammen und taucht in den im Düsenhalter 13 angeordne
ten Leckölraum 27 ein.
Die Düsennadel 3 weist ausgehend von ihrer Spitze 5 eine
axiale Bohrung 21 auf, die bis in den Bereich des Schaftes 4
der Düsennadel 3 reicht und dort in radiale Bohrungen 22 ein
mündet, die in einen Axialspalt 34 zwischen Düsennadel 3 und
Düsenkörper 1, welcher an den Raum 23 angrenzt, reichen. Durch
Anflächungen 24 am Schaft 4 der Düsennadel 3 ist der Axial
spalt 34 in zwei Teilräume 28, 29 unterteilt, wobei wie aus
Fig. 2 noch deutlicher ersichtlich, zwischen diesen Teil
räumen 28, 29 der Schaft 4 der Düsennadel 3 an der Bohrung 2
im Düsenkörper 1 anliegt. Die Teilräume 28, 29, in welche die
radialen Bohrungen 22 münden, weisen kreisabschnittförmige
Grundflächen auf. Die Anflächungen 24 weisen eine Tiefe 25
auf, und erstrecken sich über eine Höhe 26 des Schaftes 4 der
Düsennadel 3. Durch die Bohrung 19 in der Zwischenplatte 14,
die den Fortsatz 20 der Düsennadel 3 mit genügend Spiel durch
setzt, wird die Verbindung 31 zwischen dem Raum 23 bzw. den
Teilräumen 28, 29 und dem Leckölraum 27 hergestellt.
Die Bohrung 32, die in einem Sackloch 33 des Düsenkörpers 1
endet, dient vermittels eines nicht dargestellten Stiftes zur
Lagezentrierung des Düsenhalters 13 und der Zwischenplatte 14
mit dem Düsenkörper 1.
Es ist natürlich auch möglich - wie in einer Variante in
Fig. 1a dargestellt - ausgehend von der axialen Bohrung 21
eine schräg durch den Schaft 4 der Düsennadel 3 verlaufende
Drosselbohrung 42 vorzusehen, welche direkt an der durch den
Absatz 16 gebildeten Fläche des Schaftes 4 in den Raum 23 mün
det.
Aus Fig. 2 sind insbesondere die beiden Teilräume 28, 29 mit
kreisabschnittförmigem Grundriß ersichtlich, die einerseits
von auf die radialen Bohrungen 22 normal stehende Anflä
chungen 24 mit der Tiefe 25 und andererseits von der Bohrung 2
im Düsenkörper 1 begrenzt sind. Sowohl durch die Wahl der
Tiefe 25, des Durchmessers der radialen Bohrungen 22, als auch
die Anzahl der Bohrungen 22 und Anflächungen 24, läßt sich die
gewünschte Drosselwirkung beim Abfließen des Kraftstoffes ein
stellen.
Die beschriebene Kraftstoffeinspritzdüse arbeitet wie folgt:
Sobald der Kraftstoff unter Druck zugeführt wird, hebt die Dü
sennadel 3 von ihrem Sitz 6 ab, und die Einspritzung beginnt.
Gleichzeitig tritt auch an der Spitze 5 der Düsennadel 3
Kraftstoff in die axiale Bohrung 21 der Düsennadel 3 ein und
strömt über die radialen Bohrungen 22 in die Teilräume 28, 29,
bzw. über die schräge Bohrung 42 direkt in den Raum 23, ab.
Diese Teilräume 28, 29 sind am Beginn der Einspritzung noch
über den Raum 23 und die durch die Bohrung 19 in der Zwi
schenplatte 14 hergestellte Verbindung 31 mit dem Lecköl
raum 27 verbunden. Dadurch kann ein Teil des Kraftstoffes aus
dem Hochdruckbereich im Druckraum 9 in den Niederdruckbereich
im Leckölraum 27 abfließen, wodurch die Düsennadel verzögert
öffnet. Die Geschwindigkeit sowie die Form des Öffnungsvorgan
ges der Düsennadel läßt sich durch die vorgebbare Drosselwir
kung der radialen Bohrungen 22 bzw. durch die Tiefe 25 der
Anflächungen 24 einstellen. Sobald die Düsennadel 3 am Ende
ihres Hubes 18 mit ihrem Absatz 16 an dem Anschlag 17 im Be
reich der Bohrung 19 der Zwischenplatte 14 anliegt, kann der
Kraftstoff noch über den Kanal 40 oder die Bohrung 35 weiter
vom Raum 23 in den Leckölraum 27 strömen, wodurch eine ent
sprechende Kühlung der Düse sichergestellt wird. Durch diese
Verbindung vom Hochdruckbereich zum Leckölraum 27 ergibt sich
beim Schließen der Düsennadel 3 aufgrund des Abflusses des
Kraftstoffes ein schneller Nadelschluß.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform sind gleiche
Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Bei diesem Aus
führungsbeispiel ist eine Sacklochdüse vorgesehen. Dabei muß
die Längsbohrung 21′ der Düsennadel 3 im Bereich des Nadelsit
zes 5′ münden. Dadurch wird beim Aufsetzen der Nadel auf ihren
Sitz die Verbindung vom Sackloch 8′ zur schräg verlaufenden
Längsbohrung 21′ und des Leckölraumes gegenüber dem Druckraum
gasdicht unterbrochen. Durch die Radialbohrung 22′ ist der
Raum 30 ständig mit der Bohrung 21′ verbunden, sodaß der Ka
nal 40 trotz Drehens der Düsennadel 3 mit der Bohrung 21′
strömungsverbunden bleibt.
Eine weitere Variante einer gekühlten Einspritzdüse ist in der
Fig. 4 dargestellt. Hier wird die Kühlmenge über vorzugsweise
zwei oder mehrere Bohrungen 36 im Bereich des Nadelsitzes in
einem Ringraum 37, welcher von einer Hülse 38 und dem Düsen
körper 8 gebildet wird, und in weiterer Folge über eine Boh
rung 39 in den Leckölraum 27 des Düsenhalters abgesteuert.
Claims (6)
1. Kraftstoffeinspritzdüse für Brennkraftmaschinen, mit sitz
gebohrten Düsenöffnungen und einer in einer Bohrung im Dü
senkörper geführten, mit einer Druckfeder beaufschlagten
Düsennadel, welche die Verbindung zwischen einem stromauf
des Dichtsitzes der Düsennadel ein von dieser und dem Dü
senkörper begrenzten Druckraum und den Düsenöffnungen in
Abhängigkeit vom Kraftstoffdruck steuert, dadurch gekenn
zeichnet, daß dieser Druckraum (9) bei vom Nadel
sitz (6, 5′) abgehobener Düsennadel (3) ständig mit einem
Leckölraum (27) verbunden ist.
2. Kraftstoffeinspritzdüse nach Anspruch 1, bei der die Dü
sennadel (3) eine Bohrung (21) aufweist, welche einen vom
Düsenkörper (1) und von der Düsennadel (3) begrenzten
Raum (10) mit dem Druckraum (9) verbindet, welcher Druck
raum eine Strömungsverbindung zum Federraum (27) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß sofort nach dem Öffnen der Dü
sennadel (3) Kraftstoff über die Strömungsverbindung (31)
vom Druckraum (9) in den Federraum (27) abfließt, daß in
an sich bekannter Weise ein den Hub (18) der Düsenna
del (3) begrenzender Anschlag (17) vorhanden ist, daß sich
der Anschlag (17) im Bereich der Strömungsverbindung (31)
befindet und zumindest indirekt mit einem Absatz (16) der
Düsennadel (3) zusammenwirkt, wobei in an sich bekannter
Weise die Bohrung (21) in der Düsennadel (3), ausgehend
von deren Spitze (5) bis in den Raum (23) reicht, welcher
an seiner dem Federraum (27) zugewandten Seite von einer
Zwischenplatte (14) begrenzt ist, und daß in der Zwischen
platte (14) mindestens ein eine ständige Strömungsverbin
dung zwischen dem vom Düsenkörper (1) und der Düsenna
del (3) gebildeten Raum (23) und dem Federraum (27) her
stellender Kanal (35; 40) eingearbeitet ist.
3. Kraftstoffeinspritzdüse nach Anspruch 2 dadurch gekenn
zeichnet, daß Bohrung (21) in der Dpüsennadel (3) mit ei
nem Axialspalt (34) in Verbindung steht, welcher dem vom
Düsenkörper (1) und von der Düsennadel (3) gebildeten
Raum (23) vorgelagert und vorzugsweise zweiteilig ausge
führt ist, wobei die einzelnen Teilräume (28, 29) durch
die Bohrung (2) im Düsenkörper (1) einerseits und durch
Anflächungen (24) am Schaft (4) der Düsennadel (3) ande
rerseits gebildet sind.
4. Kraftstoffeinspritzdüse nach Anspruch 3, wobei die Bohrung
in der Düsennadel axial verläuft, dadurch gekennzeichnet,
daß die Teilräume (28, 29) durch auf die Anflächungen (24)
normal stehende radiale Bohrungen (22) mit der axialen
Bohrung (21) verbunden sind.
5. Kraftstoffeinspritzdüse nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Bohrung (21′) der Düsennadel (3) vom
Raum (23) ausgehend im Bereich deren Dichtsitzes endet.
6. Kraftstoffeinspritzdüse nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß im Dichtsitz (6) der Düsennadel (3) Bohrun
gen (36) angeordnet sind, die in einem von der Außenseite
des Düsenkörpers (8) und einer diesen umgebenden
Hülse (38) gebildeten Kanal (37) münden, der mit dem Fe
derraum (27) strömungsverbunden ist.
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