DE1960690A1 - Warnvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Warnvorrichtung fuer KraftfahrzeugeInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60Q—ARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
- B60Q7/00—Arrangement or adaptation of portable emergency signal devices on vehicles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60Q—ARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
- B60Q1/00—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
- B60Q1/26—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
- B60Q1/50—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating other intentions or conditions, e.g. request for waiting or overtaking
- B60Q1/52—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating other intentions or conditions, e.g. request for waiting or overtaking for indicating emergencies
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Description
- Warnvorrichtung für Kraftfahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Warnvorrichtung für Kraftfahrzeuge.
- Infolge der zunehmenden Verkehrsdichte auf Straßen und Autobahnen steigt die Zahl der Verletzten und Verkehrs toten bei Auffahrunfällen erheblich an. Die Warnung des nachfolgenden Verkehrs erfolgt bisher durch Waradreiecke und Warnblinker. Warnblinker, die nachts - besonders bei großen und hellen Riickleuchten - auf geraden Straßen auf verhältnismäßig weite Entfernungen sichtbar sind, sind Jedoch bei Tage und bei Gegenlicht oft schwer zu erkennen. Das reflektierende Warndreieck erfüllt nur dann seinen Sinn, wenn es weit genug vom Hindernis plaziert wird, was aber eine erhebliche Zeit und eine schnelle Reaktion des durch das Unfallereigais bereits schockierten Fahrens erfordert.
- Die Reaktion des nachfolgenden Verkehrsteilnehmers knnn erst einsetzen, wenn die Gefahr als solche erkannt und das Warnsignal wahrgenommen worden ist.
- Wie häufige Massenkarambolagen nachdrücklich zeigen, ist die Zeit vom Erkennen der veränderten Terkehrssituation bis zum Einleiten wirksamer, verkehrsgerechter Maßnahmen, insbesondere bei hohen Verkehrsgeschwindigkeiten, zu lang.
- Es besteht daher ein dringendes Bedürfnis für Warn-Vorrichtungen, die die Verkehrsteilnehmer bei Unfällen oder Wannen eines voraus fahrenden Fahrzeugs unmittelbar und praktisch ohne Zeitverzug eindrucksvoll er und schneller auf ein vor ihnen befindliches Hindernis aufmerksam machen.
- Eine diesen Anforderungen gerecht werdende Warnvorrichtung besteht nun gemäß der Erfindung aus einem in an sich bekannter Weise durch eine auslösbare Druckgaspatrone aufblasbaren Warnballon, der an einer Haltevorrichtung mittels einer Beine befestigt ist, die eine ein Aufsteigen des Ballons in eine oberhalb des Fahrzeugs befindlichen Stellung gestattende Länge hat.
- Die Haltevorrichtung kann fest am Fahrzeug oder ein im Fahrzeug mitgeführter, außerhalb des Fahrzeugs aufstellbarer Bauteil sein.
- Vorzugsweise ist die Haltevorrichtung mit der Druckgaspatrone zu einer Einheit vereinigt.
- Um bei Nacht besser wirksam su sein, kann eine mit dem Ballon oder dessen Leine verbundene Lichtquelle verwendet werden, die so ausgebildet ist, daß sie den Ballon und/oder das Fahrzeug anstrahlt.
- Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsformen der Erwindung anhand von schematischen Zeichnungen In der Zeichnung ist: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines am Rand einer Straße abgestellten Fahrzeugs mit aufgeblasenem Warnballon; Fig. 2 eine Draufsicht auf einen als Haltevorrichtung dienenden Kasten, der eine aus Druckpatrone, Leine und zusammengefaltetem Ballon bestehende Warnvorrichtung enthält; und Fig. 3 eine schematische Ansicht einer mit der Leine des Ballon verbundene Lichtquelle.
- Bei dem in Fig. 1 gezeigten Kraftfahrzeug, das in der Kurve einer nur in einer Richtung befahrbaren Straße über die Böschung geraten ist, hat der Fahrer die im Fahrzeug mitgeführte Warnvorrichtung hinter dem Fahrzeug am Boden aufgestellt und ausgelöst, so daß der aufgeblasene Ballon 10 sich in einer vort>resehenea Höhe oberhalb des Fahrzeugs befindet Die Warnvorrichtung bildet vorsugsweise einen einheitlichen Bauteil, der beispielsweise wie in Fig. 2 gezeigt, aus einem die Haltevorrichtung bildenden Kasten 12, einer in diesem durch Gurte befestigten Druckgaspatrone 14 und der die Patrone mit dem zusammengefalteten Ballon 16 verbindenden schlauchförmigen Leine 18 bestehen kann. Die nicht gezeigte us1öseeinrichtung für die Druckgaspatrone kann von beliebiger Bauart sein. Ferner kann beispielsweise, wenn der gefaltete Ballon, wie dargestellt, in einem Kasten untergebracht ist, eine ein Festklemmen des Ballons bei seiner schlagartigen Füllung verhindernde Freigabeeinrichtun vorgesehen sein, die beispielsweise eine die Unterlage für den gefalteten Ballon bildende Platte aus dem Kasten herausbewegende Feder aufweisen oder aus einer beim Aufblasen aufklappbaren scharnierartigen Verbindung der Kastenseitenwände mit dem Kastenboden bestehen kann.
- Der Kastenboden kann dabei in an sich bei BTarnlampen bekannter Weise magnetisch ausgebildet sein, so daß er auch auf das Fahrzeugdach oder die Motorhaube aufgesetzt werden kann.
- Die Warnvorrichtung kann auch im Fahrzeug fest angeordnet sein. Sie kann dann von dem Fahrer von der Innenseite des Fahrzeugs betätigt werden oder bei einem schweren Auffanrunfall automatisch ausgelöst werden. Falls die Warnvorrichtung fest am Fahrzeug angeordnet ist, kann sie beispielsweise an einem beim Betätigen der Warnvorrichtung automatisch nach außen klappenden Teil der Fahrzeugkarosserie, beispielsweise an einer seitlichen Klappe der Karosserie oder ei Kofferraumdeckel angeordnet sein Bei Tageslicht bildet, abgesehen bei starkem Nebel, der rötlich z.B. ziegelrot oder orange gefärbte Ballon eine weithin sichtbare Kennzeichnung einer Gefahrenstelle. Auch bei Nacht kann der vorzugsweise lichtreflektierende Ballon vom nachfolgenden Verkehr frühzeitig bemerkt werden. Um den Ballon bei Nacht noch besser sichtbar zu machen, kann unterhalb des Ballons an dessen Leine auch eine beispielsweise von Baterien gespeiste Lichtquelle angeordnet sein, die wenn sie, wie in Fig. 3 gezeigt als Doppellichtquelle 20 ausgebildet ist, sowohl den Ballon als auch das Unfallfahrzeug anstrahlen kann.
- Wie bereits erwähnt, kann für den Ballon eine gchlauchrormige Leine verwendet werden. Es kann aber auch noch eine zusätzliche schlauchlose Leine oder, wenn die Warnvorrichtung mit einer die Druckgaspatrone von dem aufgeblasenem Ballon trennenden Einrichtun6 versehen ist, nur eine schlauchlose Leine vorgesehen sein, die dann vorzugsweise an der Haltevorrichtung so befestigt ist, daß ihre wirksame Länge einstellbar ist. Die Leine kann beispielsweise auf einer Rolle angeordnet sein, so daß bei unübersichtlichem Gelände, beispielsweise bei einem Unfall in einer Kurve, der Ballon auf eine größere Höhe über dem Fahrzeug gebracht werden kann, als in übersichtlichem Gelände.
Claims (13)
1. Warnvorrichtung für Kraftfahrzeuge, gekennzeichdurch einen in an
sich bekannter Weise durch eine auslösbare Druckgaspatrone aufblasbaren Warnballon,
der an einer Haltevorrichtung mittels einer Leine befestigt ist, die eine ein Aufsteigen
des Ballons in eine oberhalb des Fahrzeug# befindlichen Stellung gestattende
Länge hat.
2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß der Ballon
(10) rötlich gefärbt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ballon
(10) lichtreflektierend ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leine (12) schlauchförmig ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Leine verwendet wird, deren wirksame Länge einstellbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltevorrichtung ein im Fahrzeug mitgeführter, außerhalb des Fahrzeugs oder
an der Außenseite des Fahrzeugs aufstellbarer Bauteil (14) ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung
einen magnetischen Teil aufweist, mittels dem sie an der Außenseite des Fahrzeugs
befestigt werden kann.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltevorrichtung mit der Druckgaspatrone (14) zu einer Einheit vereinigt
ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 5 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltevorrichtung an oder hinter einem sich beim Betätigen der Warn-Vorrichtung
nach außen öffnenden Teil der Fahrzeugaußenwand angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch eine beim auslösen der Druckgaspatrone (14) ein Festklemmen des sich aufblähenden
Ballons an der Haltevorrichtung verhiitende Preigabeeinrichtung.
11. Vorrichtung nach einem der rorhergehenden Ansprüche. gekennzeichnet
durch eine mit dem Ballon oder dessen Leine verbundene Lichtquelle.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lichtquelle mit dem Ballon oder dessen Leine 80 verbunden ist, daß sie den ballon
oder das Fahrzeug anstrahlt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lichtquelle eine Doppellichtquelle ist, von denen eine das Fahrzeug und die andere
den Ballon anstrahlt.
L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691960690 DE1960690A1 (de) | 1969-12-03 | 1969-12-03 | Warnvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691960690 DE1960690A1 (de) | 1969-12-03 | 1969-12-03 | Warnvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1960690A1 true DE1960690A1 (de) | 1971-06-09 |
Family
ID=5752873
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691960690 Pending DE1960690A1 (de) | 1969-12-03 | 1969-12-03 | Warnvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1960690A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997014580A1 (de) * | 1995-10-17 | 1997-04-24 | Moonlight S.A. | Signalisiervorrichtung für land- oder wasserfahrzeuge |
| DE19842136A1 (de) * | 1998-09-14 | 2000-03-16 | Peter Kwasny Gmbh | Sprühdose |
| DE10211239A1 (de) * | 2002-03-13 | 2003-10-09 | Guenther Geppert | Warn- und Rettungsballon zum Warnen von Straßenverkehrsteilnehmern |
-
1969
- 1969-12-03 DE DE19691960690 patent/DE1960690A1/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997014580A1 (de) * | 1995-10-17 | 1997-04-24 | Moonlight S.A. | Signalisiervorrichtung für land- oder wasserfahrzeuge |
| DE19842136A1 (de) * | 1998-09-14 | 2000-03-16 | Peter Kwasny Gmbh | Sprühdose |
| DE10211239A1 (de) * | 2002-03-13 | 2003-10-09 | Guenther Geppert | Warn- und Rettungsballon zum Warnen von Straßenverkehrsteilnehmern |
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