DE1952119C - Sicherheitsanordnung für Kraftfahrzeuge· - Google Patents
Sicherheitsanordnung für Kraftfahrzeuge·Info
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Description
'-5 für Kraftfahrzeuge mit einem elektrischen Schaltorgan, das innerhalb eines Stromkreises für Sicherheitseinrichtungen im Kraftfahrzeug liegt und bei
einem plötzlichen Stoß gegen das Fahrzeug betätigt wird.
Aus der deutschen Patentschrift 490 463 ist eine Stoßauffangvorrichtung für Kraftfahrzeuge bekannt,
bei der an der Stoßstange des Kraftfahrzeuges Kontakte so angeordnet sind, daß beim Auftreffen der
Stoßstange auf ein Hindernis ein elektrischer Stroni-
kreis geschlossen wird. Das Schließen des elektrischen Stromkreises kann zur Steuerung einer Signaleinrichtung, einer Bremseinrichtung oder zur Abschaltung des Motors ausgenutzt werden. Die Anwendung eines elektrischen Kontaktes an einer nach-
giebig am Fahrzeug gelagerten Stoßstange hat den schwerwiegenden Nachteil, daß auch bei relativ
' schwachen Stoßen, beispielsweise durch das Auffahren auf ein haltendes Fahrzeug während der Einordnung in eine Parklücke, der Kontakt geschlossen
und damit der angeschlossene Stromkreis ausgelöst wird. Eine derartige Arbeitsweise entspricht nicht
den Anforderungen an eine moderne Sicherheitsanordnung für Kraftfahrzeuge.
Sicherheitsschalter für Kraftfahrzeuge, der durch ein
Pendel in seiner Nornulstellung gehalten wird und
bei einem Unglücksfall, z. B. bei einem Zusammenstoß, durch die Massenträgheit des Pendelgewichtes
ausgelöst wird. Die Wirksamkeit dieses Schalters
hängt weitgehend von seiner richtigen Anbringung
im Fahrzeug und von der Justierung des Pendelgewichtes ab.
Ein ähnliches Prinzip liegt bei der in der deutschen Patentschrift 692 065 beschriebenen Sicherheits
vorrichtung für Kraftfahrzeuge vor, bei dem ein
elektrischer Schalter durch die Massenträgheit einer beweglichen Kugel bei einem Unfall, beispielsweise
beim Umkippen des Fahrzeugs, selbsttätig ausgelöst wird.
Für Kraftfahrzeuge sind weiterhin energieabsorbierende Vorrichtungen zur Dämpfung eines einmaligen
Stoßes bekannt. Nach der deutschen Auslegeschril't 1256 554 dient eine solche Vorrichtung
zur Befestigung eines Sicherheitsgurtes für die In-
fio sassen von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen,
wobei die Vorrichtung einerseits mit dem Fahrzeug und andererseits mit dem Sicherheitsgurt verbunden
ist.
In der deutschen Auslegeschrift I 208 208 ist eine
Stoßstangenanordnung für Kraftfahrzeuge beschrieben, bei der die Stoßstange unter Zwischenschaltung
von energieverzehrenden Elementen am Fahrzeugrahmen befestigt ist. Diese energieverzehrenden LIe-
I 952
monte sind entweder als unelastische Zerstörungsglicder
oder als unelastische Dcformationsidieder ausgebildet. Neben den für eine Druckbeanspruchung
ausgebildeten Elementen sind auch Vorrichtungen
Die Kontaktstücke bestehen bei dei zuletzt genannten
Ausführungsform vorzugsweise aus zwei koaxial zur Stange liegenden Ringen.
Durch die Kombination eines elektrischen Schalt-
F i g. 1 eine schematische Seitenansicht eines Kraftfahrzeugs, in dem die erlindungsgemäü ausgebildete
Sicherheilsanordnung eingebaut ist,
Fi g. 2 in einer perspektivischen Darstellung einen Längsschnitt einer Vorrichtung zur Absorbierung
kinetischer Energie mit dem elektrischen Schaltorgan und
F i g. 3 in einer perspektivischen Darstellung einen
zur Absorbierung kinetischer Energie bekannt, die 5 organs mit einer Vorrichtung zur Absorbierung kincjm
wesentlichen zwei durch eine Zugbeanspruchung tischer Energie wird das Auslösen des Schaltorgans
gegeneinander verschiebbare Teile, z. B. ein Gehäuse direkt mit dem Ansprechen der rein mechanischen
und eine darin verschiebbare Stange, enthalten. Vorrichtung gekoppelt. Auf diese Weise werden
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Auslösungen bei relativ kleinen Stoßen vermieden.
Sicherheitsanordnung für Kraftfahrzeuge mit einem io Die Elemente des elektrischen Schaltorgans sind
elektrischen Schaltorgan zu schaffen, die erst bei einfach und zuverlässig in ihrer Wirksamkeit und
stärkeren Stoßen auf das Fahrzeug, bei denen es im darüber hinaus gegen äußere Beeinflussungen gebesondercn
Maße auf den Schutz der Insassen des schützt.
Fahrzeugs ar.kommt, mit relativ einfachen Mitteln Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der
this Ansprechen des elektrischen Schaltorgaris iilr 15 Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend näher
die Hinleitung entsprechender Schutzmaßnahmen erläutert. Es zeigt
bewirkt.
Diese Aufgabe wird bei einer Sicherheitsanordnung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß das Schaltorgan in einer an sich bekannten Vorrichtung zur Absorbierung kinetischer
Energie angeordnet ist und beim Ansprechen dieser Vorrichtung betätigt wird.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist eine ...
Vorrichtung zur Absorbierung kinetischer Energie 25 Längsschnitt einer zweiten Ausfiihrungsforni der
vorgesehen, die in an sich bekannter Weise aus zwei Vorrichtung zur Absorbierung kinetischer Energie
teleskopartig gegeneinander verschiebbaren Teilen mit dem elektrischen Schaltorgan,
besteht und bei der durch diese Teile in ihrer Aus- Bei dem in F i g. 1 dargestellten Kraftfahrzeug ist
gangsstellung ein an seinen Enden befestigter elck- an einem Sitz S wenigstens eine Vorrichtung A zur
trischcr Leiter als Schaltorgan derart hindurchgeführt 30 Absorbierung von Energie vorgesehen. Diese Vorist,
daß bei einer Relativverschicbiing der beiden richtung enthält zwei Teile /I1 und A.„ die teleskop-Teile
der I.eiler zerrissen und damit der Stromkreis artig ineinandergreifen und zwischen denen ein geunterbrochen
wird. eignetes Mittel zur Absorbierung von Energie an-
Die Vorrichtung zur Absorbierung kinetischer geordnet ist.
Energie kann in an sich bekannter Weise aus einem 35 Die Vorrichtung A zur Absorbierung von Energie
Gehäuse mit einer inneren Auskleidung aus einem wird als Unterbrecher eines Stromkreises C benutzt,
elastischen Material und einer in der Auskleidung '» dem die Batterie B des Fahrzeugs und ein Gerät D
verschiebbaren Stange mit einem Kopf bestehen, Hegen. Bei dem Gerät D kann es sich um irgendeine
wobei in weiterer Ausgestaltung der Erfindung der Sicherheilseinrichtung handeln, zu der Beispiele
elektrische Leiter durch eine Bohrung in dem Kopf 40 nachfolgend genannt werden.
hindurchgeführt und an seinen Enden außerhalb des Die Vorrichtung zur Absorbierung von Energie
Gehäuses an zwei Klemmen befestigt ist.
Bei einer abgewandelten Ausführiingsform mit
zwei teleskopartig gegeneinander verschiebbaren Teilen zur Absorbierung kinetischer Energie ist in
weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß eines der beiden Teile aus einem elektrisch
leitenden Material besteht und ein Kontaktelement des Schaltorgans bildet, das normalerweise offen ist.
jedoch bei einer Rclativverschiebung der Teile die Schließstellung einnimmt.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung
trägt bei einer aus einem Gehäuse, einer elastischen
Auskleidung und einer darin verschiebbaren Stange
bestehenden Vorrichtung zur Absorbierung kino- 55
tischer Energie die Stange eine erste Anschlußklemme des Schaltorgans, während die zweite
Klemme mit wenigstens einem Kontaktstück innerhalb der elastischen Auskleidung verbunden ist, wobei dieses Kontaktstück in der Normalstellung der 60 stellung des bikonischen Vorrichtung einen vorgegebenen Abstand von dem bis zum Ende des Gehaii Kopf der Stange hat. Es können bei dieser Ausfiihruncsform in wckercr Ausbildung der Erfindung
auch zwei Kontaktstiickc vorgesehen sein, die beide
mit tier zweiten Anschlußklemme des Schnltorgans 65
verbunden sind und in bezug auf die Verschieberichtung der Stange auf entgegengesetzten Seiten ties
Konfes lieiien.
trägt bei einer aus einem Gehäuse, einer elastischen
Auskleidung und einer darin verschiebbaren Stange
bestehenden Vorrichtung zur Absorbierung kino- 55
tischer Energie die Stange eine erste Anschlußklemme des Schaltorgans, während die zweite
Klemme mit wenigstens einem Kontaktstück innerhalb der elastischen Auskleidung verbunden ist, wobei dieses Kontaktstück in der Normalstellung der 60 stellung des bikonischen Vorrichtung einen vorgegebenen Abstand von dem bis zum Ende des Gehaii Kopf der Stange hat. Es können bei dieser Ausfiihruncsform in wckercr Ausbildung der Erfindung
auch zwei Kontaktstiickc vorgesehen sein, die beide
mit tier zweiten Anschlußklemme des Schnltorgans 65
verbunden sind und in bezug auf die Verschieberichtung der Stange auf entgegengesetzten Seiten ties
Konfes lieiien.
enthält folgende Teile (F i g. 2 und 3):'
a) ein Gehäuse 4, das an einem Ende in eine Cu windestange 2 übergeht und an seinem anderen
Ende durch eine Gewindekappe 3 abgeschlossen ist. Das Innere des Gehäuses 4 ist mit einem
elastischen Material 4a, 4ft, wie z. B. einem Elastomer, insbesondere Polyurethan, ausgekleidet.
b) Das zweite Teil der Vorrichtung hcstchl aus
einer Stange 5, die in einer Bohrung 6 der Gewindekappe 3 geführt ist und an ihrem äußeren
Ende ein Gewinde 7 und an ihrem inneren Ende einen bikonischen Kopf 8 aufweist.
Die in tier Auskleidung Xa. 4/>
enthaltene zentrale Aushöhlung 9 hai einen koi. 'ιοη VeiUmf. wobei
ücgebencn Ausgang
■s nach beitlen Sci 11 ■' ι
■■■•liniiut. Der Weg ü:i
■ . lies \ on vorn :ii!
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der Durchmesser von tier
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den bikonischen Kopf in; 1
das Fahrzeug gerichteten 1M<
einem Stoß \on hinten.
das Fahrzeug gerichteten 1M<
einem Stoß \on hinten.
Die Vorrichtung zu: \!
ist zusätzlich zur UntciliieJ
eingesetzt. In der in I" i μ !
rungsform ist zu diesem /■
ist zusätzlich zur UntciliieJ
eingesetzt. In der in I" i μ !
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als
..!!I'.1 '1!MMl!!.! ■- ISC
eLsK;'U'ii Aiisluhein
iMilicriei Lei-
limgsclraht K) quer von einer Seite des Gehäuses 1
durch entsprechende Bohrungen in der Wandung in der Auskleidung 4 a. 4 b und in dem bikbnischen
Kopf 8 bis zur anderen Seile des Gehäuses geführt. An den Enden ist der Leitungsdraht 10 mit Schrauben
11 aus einem nicht leitenden Werkstoff verbunden, wobei zur Vermeidung einer Kontaklbcrührung
mit dem Gehäuse Isolierscheiben 12 zwischen Gehäuse und Leitung angeordnet sind.
Mit Hilfe der Schrauben 11 wird ferner jeweils ein Kabelschuh 13,14 befestigt, die an den Enden
von Leitungen 15 und 16 sitzen. Eine dieser Leitungen ist über das Gerät /) mit einer der beiden Klemmen
der Batterie B verbunden, während die andere Leitung an die Fahrzeugmasse angeschlossen ist und
über diese mit der anderen Klemme der Batterie in
Verbindung steht.
Der Leitungsdraht 10 stellt im Ausgangszusland der Vorrichtung die Verbindung zwischen den Leitungen
15 und 16 her, die innerhalb des elektrischen Stromkreises C liegen. Die in Fig. 2 dargestellte
Vorrichtung zur Absorbierung von Energie bildet somit einen normalerweise geschlossenen Slromkreisunterbrecher.
Beim Ansprechen der Vorrichtung infolge eines heftigen Stoßes gegen das Fahrzeug bewirkt die Verschiebung
des bikonischen Kopfes'8 in der elastischen Auskleidung 4 α oder 4 ft außer der Absorbieriing
von Energie durch Abscheren des Leitungsdrahtes 10 auch eine sofortige Unterbrechung des
Stromkreises C Das Gerät D kann beispielsweise dazu dienen, die Zündung des Motors und/oder den
Hauptstromkreis der Batterie auszuschalten.
Die in F i g. 3 dargestellte Vorrichtung entspricht in ihrem Aufbau der Vorrichtung nach Fig. 2, ist
alicr für ihre Anwendung innerhalb eines Sicherheitsstromkreises
so ausgebildet, daß sie als normalerweise offener Schalter arbeitet. Zu diesem Zweck wird sie in einem Stromkreis an die Leitungen
20 und 21 angeschlossen.
Die Leitung 20 ist elektrisch mit der Stange 5 durch eine Schelle 22 verbunden. Die Leitung 2Ϊ ist
an einer Seile des Gehäuses 4 durch eine Schraube 23 aus Metall, die in einem Isolierring 24 sitzt und die
elastische Auskleidung Ab durchdringt, mit einem Metallring 25 verbunden, der im Inneren der Aushöhlung
9 in einem bestimmten Abstand von dem bikonischen Kopf 8 sitzt. Der Ring 25 kann in der
Auskleidung 4 & so eingelassen sein, daß seine innere Wandung mit der Auskleidung 4 & bündig ist.
Die Leitung 21 ist ferner durch ein Verbindungsstück 26 mit einer zweiten Schraube 27 elektrisch
verbunden, die ebenfalls in einem Isolierring 28 sitzt und durch die elastische Auskleidung 4« bis zu einem
zweiten Metallring 29 geführt ist, der ebenfalls zentral in der Aushöhlung 9 der auf der anderen Seite
des bikonischen Kopfes 8 Hegt.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform
sind die Leitungen 20 und 21 unter normalen Bedingungen nicht miteinander verbunden. Beim Ansprechen
der Vorrichtung infolge eines Stoßes auf
κι das Fahrzeug wird durch die Verschiebung des bikonischen
Kopfes 8 in der einen oder anderen Richtung während des Entlanggleitens an den Metallringen
25 bzw. 29 der Kreis zwischen den Leitungen 20 und 21 geschlossen.
Das Schließen des elektrischen Kreises kann unmittelbar oder mittelbar, z. B. durch ein Relais, zur
Einleitung von verschiedenartigen Schutzmaßnahmen ausgenutzt werden. Das Gerät D kann beispielsweise
folgende Funktionen erfüllen:
a) Unterbrechung der Zündung und/oder des Hauptstromkreises,
b) Einschaltung einer Einrichtung zur Einspritzung eines Schaumstoffes in den Kraftstoffbehälter,
c) Einschaltung eines allgemeinen oder örtlichen Löschgerätes,
d) Auslösung eines Alarmsignals,
e) Einschaltung einer Einrichtung zum sofortigen Aufblasen von Schutzsäcken vor den Fahrgästen
des Fahrzeugs usw.
Die Vorrichtung zur Absorbicrung von Energie mit einer Schaltvorrichtung, die entweder normalerweise
geschlossen oder geöffnet ist, kann auch Bestandteil einer Steuersäule, einer Stoßstange oder
eines Sicherheitsgurtes oder eines anderen Teiles eines Fahrzeugs sein.
Wenn die Vorrichtung zur Absorbierung von Energie nur für eine Beanspruchung in einer Richtung,
sei es auf Zug in Verbindung mil einem
Sicherheitsgurt oder sei es auf Druck in Verbindung mit einer Stoßstange, ausgebildet ist. braucht die
Ausführungsform nach Fig. 3 nur mit einem einzigen Mctallring 25 bzw. 29 ausgerüstet zu sein.
Es ist femer möglich, an einer einzigen Vorrichtung zur Absorbierung von Energie die elektrischen
Einrichtungen der Fig. 2 und 3 zu kombinieren, so daß gleichzeitig ein erster Stromkreis geschlossen
und ein zweiter Stromkreis geöffnet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Sicherheitsanordnung für Kraftfahrzeuge mit einem elektrischen Schultorgan, das innerhalb eines Stromkreises für Sicherheilseinrichtungen im Kraftfahrzeug liegt und bei einem plötzlichen Stoß gegen das Fahrzeug betätigt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Schaltorgan (Leitungsdraht 10, Stange 5) in einer an sich bekannten Vorrichtung (/1) zur Absorbierung kinetischer Energie angeordnet ist und
beim Ansprechen dieser Vorrichtung (A) betätigt wird.
2. Sicherheitsanordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (A)
zur Absorbierung kinetischer Energie in an sich bekannter Weise aus zwei teleskopartig gegeneinander verschiebbaren [eilen (Gehäuse 4,
Stange S) besteht und daß durch diese Teile (Gehäuse 4, Stange 5) in ihrer Ausgangssidlung
ein an seinen Enden befestigter elektrischer Leiter (Leitungsdraht 10) als Schaltorgan derart
hindurchgeführt ist, daß bei einer Relativverschiebung der beiden Teile (Gehäuse 4,
Stange 5) der Leiter (Leitungsdraht 10) zerrissen und damit der Stromkreis (C) imlerbrochen wird.
3. Sicherheitsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur
Absornierung kinetischer Energie in an sich bekannter Weise aus einem Gehäuse (4) mit einer
inneren Auskleidung (4a, 4b) au:> einem elastischen Material und einer in der Auskleidung
verschiebbaren Stange (5) mit einem Kopf (8) besteht und daß der elektrische Leiter (Leitungsdraht 10) durch eine Bohrung in dem Kopf (8)
hindurchgeführt und an seinen Enden außer halb des Gehäuses (4) an zwei Klemmen (II) befestigt ist.
4. Sicherheitsanordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (A)
zur Absorbierung kinetischer Energie in an sich bekannter Weise aus zwei teleskopartig gegeneinander verschiebbaren Teilen (Gehäuse 4.
Stange 5) besteht und daß eines der beiden Teile (Stange 5) der Vorrichtung aus einem elektrisch
leitenden Material bestellt und ein Kontuktelement des Schaltorgans bildet, das normalerweise offen ist, jedoch bei einer Relativverschiebung der Teile (Gehäuse 4, Stange 5) die Schließstellung einnimmt.
5. Sicherheitsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus
einem Gehäuse (4) und einer darin verschiebbaren Stange (5) besteht, die eine erste Anschlußklemme
(Schelle 22) des .Schaltorgans ΙιϋμΙ, während die zweite Klemme mit wenigstens
einen) Kontaktstück (Metallring 25, 20) innerhall) der elastischen Auskleidung (4</, 4b)
verbunden ist. wobei dieses Kontaktstück (Metallring 25, V)) in der Normalsli-Ilung der
Vorrichtung einen vorgegebenen Abstund von dem Kopf (H) der Stange (5) hat.
C). Sicherheitsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwe: Müiiiaklstiicke
(Melallrijige 25, V)) vorgesehen sind, die mit
• !er zweiten Anschlußklemme des Schaltorgans verbunden sind und in bezug auf die Verschieberichtung der Stange (5) auf entgegengesetzten
Seiten des Kopfes (8) liegen.
7. Sicherheitsanordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mit
dem Kopf (8) in Berührung kommenden Kon-. taktstücke aus etwa koaxial zur Stange (5) liegenden Ringen (25, 29) bestehen.
Family
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