DE19514941C2 - Rückenlehne für Fahrzeugsitze, insbesondere Kraftfahrzeugsitze - Google Patents
Rückenlehne für Fahrzeugsitze, insbesondere KraftfahrzeugsitzeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rückenlehne für Fahrzeugsitze, insbesondere Kraftfahr
zeugsitze, deren Seitenholme im Bereich ihres unteren Endes mit je einem Gelenk
beschlag zu verbinden sind, durch je einen Verbindungskörper für jeden Seiten
holm, der eine blockartige Materialpartie aufweist, die sowohl mit einer Anlageflä
che für den Seitenholm als auch einer Anlagefläche für den Gelenkbeschlag verse
hen ist.
Eine dahingehende Rückenlehne ist durch die DE 43 03 006 A1 bekannt. Der
bekannte Verbindungskörper weist zwei Verbindungsbleche auf, die mit ihren
beiden Randzonen je einen Klemmkanal bilden, in dem der jeweilige Seitenholm
festklemmbar ist. Die Mittelzone der beiden Verbindungsbleche bildet eine Verbin
dungsplatte und mithin eine Anlagefläche für die Anlage des oberen Beschlagteiles
des Gelenkbeschlages aus, die über eine Schraub- und/oder Nietverbindung mit
dem Gelenkbeschlag verbindbar ist.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrun
de, die bekannte Rückenlehne für Fahrzeugsitze derart weiter zu verbessern, daß
nicht nur eine hochbelastbare Verbindung zwischen dem unteren Ende des jeweili
gen Seitenholmes und dem Verbindungskörper herstellbar ist, sondern daß sich die
dahingehende Verbindung auch mit besonders geringem Aufwand erreichen läßt.
Eine dahingehende Aufgabe löst eine Rückenlehne mit den Merkmalen des An
spruches 1.
Dadurch, daß gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 die seitliche
Anlagefläche des Verbindungskörpers für den Gelenkbeschlag nach oben, vorne
und hinten durch eine Stufe begrenzt ist, die eine formschlüssige Verbindung mit
dem Gelenkbeschlag ergibt, positioniert die Stufe den Gelenkbeschlag relativ zum
Verbindungskörper, so daß nach Anlegen des Gelenkbeschlages an die Anlageflä
che nur noch Verbindungsschrauben eingedreht zu werden brauchen. Neben einer
hochbelastbaren Verbindung zwischen den Seitenholmen und dem Verbindungs
körper läßt sich die dahingehende Verbindung mit besonders geringem Aufwand
herstellen, was sehr kostengünstig ist.
Vorteilhafterweise sind diese Verbindungsschrauben so angeordnet, daß sie in eine
nutförmige Einziehung der Rohrwand der in die Sacklochbohrungen eingesteckten
Rohrenden eingreifen und dadurch die Rohrenden formschlüssig mit dem Verbin
dungskörper verbinden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der Verbindungs
körper sowohl für Seitenholme, die aus Rohren gebildet sind, als auch für Seiten
holme geeignet ist, die als Blechprägeteile ausgeführt sind.
Für einen als Blechprägeteil ausgebildeten Seitenholm wird die Anlagefläche
zweckmäßigerweise durch eine Seitenfläche des Verbindungskörpers gebildet.
Hingegen sind als Anlageflächen für einen aus Rohren bestehenden Seitenholm
vorzugsweise Sacklochbohrungen der blockartigen Materialpartie vorgesehen,
welche die unteren Rohrenden aufnehmen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist mit der blockartigen Materialpartie
einstückig ein Arm ausgebildet, welcher der Verbindung mit einem unteren
Querholm dient. Ein solcher Arm erhöht zumindest dann, wenn der Verbin
dungskörper ein Gußteil ist, den Aufwand nur unwesentlich, ermöglicht aber in
besonders einfacher und kostengünstiger Weise die Realisierung einer Verbin
dung der unteren Enden der Seitenholme miteinander mittels eines separaten,
nicht von einem der Rohre gebildeten Querholms, der ebenfalls sehr kosten
günstig ist. Bei dem Querholm kann es sich, nämlich um einen Profilstab han
deln, der vorzugsweise aus Gewichtsgründen wenigstens einen Längskanal
aufweist.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verbindungskörpers besteht darin,
daß sich an seine der Anlagefläche für den Gelenkbeschlag abgewandten Seite
ohne weiteres ein Getriebe anschließen kann, an das ein Motor für eine
motorische Lehnenneigungseinstellung angeflanscht werden kann. Eine solche
Baugruppe ist montagetechnisch sehr vorteilhaft.
Bevorzugte Formen der Rohre, welche sich kostengünstig realisieren lassen und
auch den sonstigen an eine Rückenlehne zu stellenden Anforderungen in
hohem Maße gerecht werden, sind Gegenstand der Ansprüche 17 bis 25.
Im folgenden ist die Erfindung an Hand von in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispielen im einzelnen erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht der tragenden Struktur eines ersten Ausfüh
rungsbeispiels mit angedeuteter Kontur der Polsterung,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines der beiden Seitenholme des Ausfüh
rungsbeispiels gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht von vorne der tragenden Struktur einer Abwand
lung des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1,
Fig. 4 eine vergrößert dargestellte Draufsicht auf die Außenseite des
in Fig. 1 dargestellten Verbindungskörpers,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Innenseite dieses Verbindungskörpers,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 4,
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 6,
Fig. 8 eine Längsschnitt durch den mit dem Verbindungskörper zu
verbindenden unteren Endabschnitt eines der Rohre,
Fig. 9 einen Längsschnitt durch eines der Sacklöcher des Verbin
dungskörpers mit darin festgelegtem Rohrende,
Fig. 10 eine Draufsicht auf die Oberseite des Verbindungskörpers,
Fig. 11 eine Stirnansicht des unteren Querholms,
Fig. 12 eine perspektivisch dargestellte Ansicht der Rohre eines zwei
ten Ausführungsbeispiels,
Fig. 13 eine Seitenansicht der Rohre des zweiten Ausführungsbeispiels,
Fig. 14 eine perspektivisch dargestellte Ansicht des Verbindungskörpers
mit integriertem Getriebe und aufgesetztem Motor.
Eine Rückenlehne für einen Kraftfahrzeugsitz weist, wie Fig. 3 zeigt, zwei zu
der Längsmittelebene 1 spiegelbildlich gleich ausgebildete Seitenholme 2 auf,
die je aus einem hinteren Rohr 3 und einem vorderen Rohr 4 bestehen. Als
Rohrmaterial kommt nicht nur Stahl in Frage, sondern auch Leichtmetall. Die
hinteren Rohre 3 folgen, wie Fig. 1 zeigt, mit ihrer Vorderseite etwa dem
Verlauf der Vorderseite des Polstermittelteiles, das sich in Sitzquerrichtung von
der einen zur anderen Seitenwange 5 erstreckt. Beide Seitenwangen 5 werden
vor dem ihnen zugeordneten vorderen Rohr 4 gestützt, das etwa parallel zur
vorderen Randlinie 5' der Seitenwange verläuft. Sein unteres Ende liegt im
Abstand vor dem unteren Ende des hinteren Rohres 3. Nach oben hin nimmt
dann zunächst der Abstand des vorderen Rohres 4 vom hinteren Rohr 3 zu und
dann wieder ab. Dabei verläuft, wie Fig. 3 zeigt, das vorderer Rohr 4 zunächst
vor dem hinteren Rohr 3. Etwa ab der halben Höhe der Rückenlehne verläuft
das vordere Rohr 4 etwas mehr zur Längsmittelebene 1 hin als das hintere Rohr
3. Außerdem verläuft es so weit nach hinten, bis es, wie Fig. 2 zeigt, in der
von den beiden hinteren Rohren 3 definierten Fläche liegt. Dabei kommt die
Außenseite der vorderen Rohre 4 in Anlage an die Innenseite der hinteren
Rohre 3, wo eine Verbindung zwischen diesen Rohren vorhanden ist. Innerhalb
der beiden hinteren Rohre 3 gehen die beiden vorderen Rohre 4 in den mit
ihnen einstückig ausgebildeten, oberen Querholm 6 über, der etwas unterhalb
des oberen Lehnenrandes 7 verläuft, wie Fig. 1 zeigt. Die beiden vorderen
Rohre 4 werden also durch die Schenkel eines nach unten offenen, U-artigen,
einstückig ausgebildeten Bügels gebildet.
Die beiden hinteren Rohre 3 erstrecken sich über den oberen Lehnenrand 7
hinaus nach oben, verlaufen hier aber etwas steiler als innerhalb des Seiten
holms, damit die von ihnen getragene Kopfstütze 8 dem Kopf des Sitzbenutzers
ausreichend nahe ist. Der über den oberen Lehnenrand 7 hinausragende
Abschnitt nähert sich mehr und mehr der Mittelebene 1, wobei die beiden
hinteren Rohre 3 innerhalb der Kopfstütze einstückig über ein etwa halbkreis
förmiges Verbindungsstück miteinander verbunden sind. Die Polsterung der
Kopfstütze 8 kann von der Polsterung 9 der Rückenlehne getrennt sein, wie Fig.
1 zeigt, jedoch auch mit dieser einstückig ausgebildet sein, wie Fig. 3 zeigt. Im
letztgenannten Falle kann in der Polsterung der Kopfstütze eine Durchblicköff
nung 10 vorgesehen sein.
Das hintere Rohr 3 und das vordere Rohr 4 beider Seitenholme 2 greifen
spielfrei in Sacklochbohrungen 13 je eines Verbindungskörpers 11 ein und sind
mit diesem fest verbunden. Für diese im Ausführungsbeispiel formschlüssige
Verbindung ist der untere Endabschnitt der beiden Rohre 3 und 4 mit je einer
nutförmigen Einziehung 3' bzw. 4' versehen, die sich im rechten Winkel zur
Rohrlängsachse erstecken. Da die beiden Verbindungskörper 11 bezüglich der
Längsmittelebene 1 spiegebildlich gleich ausgebildet sind, ist im folgenden nur
der eine beschrieben.
Der Verbindungskörper 11 ist ein Gußteil aus Leichtmetall mit einer blockarti
gen Materialpartie 12, in die von oben her unter Bildung eines spitzen Winkels
die beiden Sacklochbohrungen 13 eindringen, weil, wie Fig. 2 zeigt, im Aus
führungsbeispiel die unteren Endabschnitte der Rohre 3 und 4 einen entspre
chenden Winkel einschließen. Verlaufen die unteren Enden der Rohre 3 und 4
hingegen parallel zueinander, dann haben auch die Sacklochbohrungen 13
einen parallelen Verlauf, was fertigungstechnisch günstiger ist.
Die im montierten Zustand nach außen weisende Seite der blockförmigen
Materialpartie 12 bildet eine ebene, trapezförmige Anlagefläche 14 für den
oberen Beschlagteil 15 eines ein Einstellgetriebe aufweisenden Gelenkbeschla
ges, dessen unterer Beschlagteil mit 16 bezeichnet ist. Die Anlagefläche 14 ist
an die Kontur des mit dem Verbindungskörper zu verbindenden Abschnittes
des oberen Beschlagteiles 15 angepaßt. Eine Stufe 17 begrenzt die Anlagefläche
14 nach vorne, oben und hinten, wodurch nicht nur eine Positionierung zur
Montageerleichterung erreicht wird, sondern auch eine formschlüssige Verbin
dung. Mittels zweier Schrauben, welche Bohrungen des oberen Beschlagteils
15 durchdringen und die in Gewindebohrungen 18 der blockartigen Material
partie 12 eingreifen, pressen den oberen Beschlagteil 15 an die Anlagefläche
14.
Die Gewindebohrungen 18 sind, wie die Fig. 4, 5, 7 und 9 zeigen, so angeord
net, daß sie die Sacklochbohrungen 13 anschneiden und mit den Einziehungen
3' bzw. 4' fluchten, wenn die Enden der Rohre 3 und 4 vollständig in die
Sacklochbohrungen 13 eingesteckt sind. Wie Fig. 9 zeigt, kommt deshalb je
eine der Schrauben 28 in jeder Einziehung 3' bzw. 4' zu liegen und verbindet
dadurch formschlüssig das Rohr mit dem Verbindungskörper 11. Selbstverständ
lich kann zusätzlich eine Klebeverbindung vorgesehen sein.
An die Unterseite der blockförmigen Materialpartie 12 ist ein Arm 19 einstückig
angeformt, der mit Ausnahme seines an die Materialpartie 12 anschließenden
Fußteils kreisbogenförmig gekrümmt ist und, wie Fig. 1 zeigt, innerhalb der
Außenkontur des Gelenkbeschlages konzentrisch zu dessen Gelenkachse
verläuft. An den Arm 19 sind auf der Innenseite zwei parallel zu Gelenkachse
abstehende Zapfen 20 angeformt. Diese Zapfen 20 dienen der Herstellung
einer Verbindung mit einem unteren Querholm 21, der sich vom einen zum
anderen Seitenholm 2 erstreckt und, wie Fig. 11 zeigt, eine an den gekrümmten
Abschnitt des Armes 19 angepaßte Außenkontur hat. Ferner zeigt Fig. 11, daß
der untere Querholm 21 mehrere, ihn in seiner Längsrichtung durchdringende
Kanäle aufweist, von denen die beiden äußeren Kanäle 22 der spielfreien
Aufnahme der Zapfen 20 dienen, während die beiden inneren Kammern 23 nur
der Gewichtsersparnis dienen. Insgesamt ist der untere Querholm 21, der wie
die Verbindungskörper 11 aus Leichtmetall besteht, trotz seines geringen
Gewichtes sehr verwindungs- und biegesteif. Die Verbindung zwischen dem
Querholm 21 und den Verbindungskörpern 11 ist auch auf Zug belastbar, weil
die Zapfen 20 in die äußeren Kammern 22 des unteren Querholms 21 einge
preßt und/oder eingeklebt sein können.
Wie insbesondere Fig. 6 zeigt, liegt die Innenseite 24 des Verbindungskörpers
11 einschließlich des Armes 19 mit Ausnahme des die Sacklochbohrung 13 für
das hintere Rohr 3 begrenzenden Bereiches in einer zur Anlagefläche 14
parallelen Ebene. Deshalb kann sich, wie Fig. 14 zeigt, an die Innenseite 24
problemlos ein Getriebe 25 für den Antrieb des Einstellgetriebes der Gelenk
beschläge anschließen, an das ein Elektromotor 29 angeflanscht ist. Das Gehäu
se des Getriebes 25 kann zumindest teilweise mit dem Verbindungskörper 11
einstückig ausgebildet sein. Eine aus dem Verbindungskörper 11, dem Getriebe
25 und dem Elektromotor 29 gebildete Baugruppe vereinfacht die Montage
erheblich, unabhängig davon, ob die Seitenholme der Rückenlehne aus Roh
ren oder Blechprägeteilen gebildet sind. Vorzugsweise hat dieses Getriebe 25
nicht nur eine mit der Gelenkachse fluchtende Kupplungsmöglichkeit für eine
zentrisch liegende Übertragungsstange 26, sondern auch für eine nach hinten
und oben verlegte Übertragungsstange 27, um den unterschiedlichen Anforde
rungen hinsichtlich der Lage der Übertragungsstange gerecht werden zu kön
nen.
In Fig. 14 ist mit strichpunktierten Linien angedeutet, wie ein als Blechprägeteil
ausgebildeter Seitenholm 30 unter Anlage an der Außenseite des Verbindungs
körpers 11 mit diesem verbunden sein kann.
Auch bei dem in den Fig. 12 und 13 dargestellten Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Rückenlehne wird durch den Dreieckverband, den in
jedem der beiden Seitenholme 102 das hintere Rohr 103 und das vordere Rohr
104 bilden, eine hohe Belastbarkeit in Fahrtrichtung und entgegen der Fahrt
richtung der Rückenlehne bei einem geringen Gewicht erreicht. Für die Verbin
dung im Bereich des unteren Rohrendes sind nicht dargestellte Verbindungs
körper vorgesehen, welche wie die Verbindungskörper 11 des ersten Ausfüh
rungsbeispiels ausgebildet sind. Im Bereich des oberen Endes der vorderen
Rohre 104 sind diese dort mit den zugeordneten hinteren Rohren 104 fest
verbunden, wo die Innenseite der vorderen Rohre 104 an der Außenseite der
hinteren Rohre 103 anliegen. Außer diesen Verbindungen oder zusätzlich zu
ihnen könnte eine Verbindung auch zwischen dem Übergang der vorderen
Rohre 104 in den mit ihnen einstückig ausgebildeten oberen Querholm 106
einerseits und der Rückseite der hinteren Rohre 103 andererseits vorgesehen
sein.
Wie die Fig. 12 und 13 zeigen, sind die beiden zur Längsmittelebene symme
trisch ausgebildeten hinteren Rohre 103 ein Stück oberhalb des Verbindungs
körpers leicht nach hinten abgewinkelt und etwas unterhalb des oberen Randes
der Rückenlehne wieder etwas nach vorne abgebogen. Außerdem verringert
sich der Zwischenraum zwischen den beiden hinteren Rohren 103 von der
unteren Biegungsstelle bis zur oberen Biegungsstelle zumindest um den Rohr
durchmesser. Die beiden vorderen Rohre 104 sind, wie vor allem Fig. 13 zeigt,
in Höhe der unteren Biegungsstelle der hinteren Rohre 103 ebenfalls nach
hinten abgebogen, jedoch etwas stärker als die hinteren Rohre 103. Von dieser
unteren Biegungsstelle aus erstrecken sich die vorderen Rohre 104 geradlinig
nach oben bis sie nahe dem oberen Lehnenrand in den einstückig mit ihnen
ausgebildeten oberen Querholm 106 übergehen. Im Bereich der Kreuzung mit
dem hinteren Rohr 103 liegen die vorderen Rohre 104 mit ihrer Innenseite an
der Außenseite der hinteren Rohre 103 an.
Die beiden hinteren Rohre 103 sind über den oberen Querholm 106 hinaus
nach oben verlängert. Diese beiden parallel zueinander verlaufenden Verlänge
rungen 103' dienen als Träger für eine Kopfstütze.
Bei allen Ausführungsbeispielen kann eine einstückig ausgebildete, von einer
Flachfederung getragene Polsterung sowohl für die Rückenlehne als auch für
die Kopfstütze vorgesehen sein, welche im Bereich der Rückenlehne die vorde
ren Rohre umfaßt. An den beiden hinteren Rohren und dem Querholm kann
eine Blende festgelegt sein, die beispielsweise aus einer dünnen Kunststoffplatte
besteht. Selbstverständlich kann aber das Ausführungsbeispiel gemäß den Fig.
12 und 13 auch wie dasjenige gemäß den Fig. 1 bis 3 mit voneinander ge
trennten Polsterkörpern für die beiden Seitenwangen und den Mittelteil der
Rückenlehne ausgeführt sein.
Claims (24)
1. Rückenlehne für Fahrzeugsitze, insbesondere Kraftfahrzeugsitze, deren
Seitenholme im Bereich ihres unteren Endes mit je einem Gelenkbeschlag
zu verbinden sind, durch je einen Verbindungskörper (11) für jeden
Seitenholm, der eine blockartige Materialpartie aufweist, die sowohl mit
einer Anlagefläche (13) für den Seitenholm (3, 4; 30; 103, 104) als auch
einer Anlagefläche (14) für den Gelenkbeschlag versehen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die seitliche Anlagefläche (14) des Verbindungskör
pers (11) für den Gelenkbeschlag nach oben, vorne und hinten durch eine
Stufe (17) begrenzt ist, die eine formschlüssige Verbindung mit dem
Gelenkbeschlag ergibt.
2. Rückenlehne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbin
dungskörper (11) aus Leichtmetall bestehen.
3. Rückenlehne nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Anlagefläche (13) für den unteren Endabschnitt des Seiten
holms (30) durch eine Seitenfläche des Verbindungskörpers (11) gebildet
ist.
4. Rückenlehne nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die beiden Seitenholme je zwei Rohre (3, 4; 103, 104) aufweisen
und die Anlageflächen für die unteren Endabschnitte der Rohre (3, 4; 103,
104) durch die Wandflächen von zwei Sacklöchern (13) in der blockarti
gen Materialpartie (12) gebildet sind.
5. Rückenlehne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anlagefläche (14) für den Gelenkbeschlag durch eine Seitenfläche
des Verbindungskörpers (11) gebildet ist.
6. Rückenlehne nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
im Inneren eines der Sacklöcher (13) liegende untere Endabschnitt jedes
Rohres (3, 4; 103, 104) mit wenigstens einer quer zur Rohrlängsachse
verlaufenden, nutförmigen Einziehung (3', 4') der Rohrwand versehen ist,
die mit einer Bohrung (18) des Verbindungskörpers (11) fluchtet, welche
einen auch in der Einziehung (3', 4') liegenden Bolzen (28) aufnimmt.
7. Rückenlehne nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede der
Bohrungen (18) lotrecht in der Anlagefläche (14) für den Gelenkbeschlag
mündet und die Bolzen durch Schrauben (28) gebildet sind, die den
Gelenkbeschlag mit dem Verbindungskörper (11) verbinden.
8. Rückenlehne nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß mit der blockartigen Materialpartie (12) einstückig ein Arm (19) ausge
bildet ist, der von der Unterseite der blockartigen Materialpartie (12) nach
unten absteht und der Verbindung mit einem unteren Querholm (21)
dient.
9. Rückenlehne nach Anpruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (19)
bogenförmig und von der Gelenkachse des Gelenkbeschlages (15, 16) aus
gesehen konkav gekrümmt ist.
10. Rückenlehne nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß an
den Arm (19) in dessen Längsrichtung im Abstand voneinander Ver
bindungszapfen (20) angeformt sind, welche in Kanäle (22) des unteren
Querholm (21) eingreifen.
11. Rückenlehne nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeich
net, daß der untere Querholm (21) ein Profilstab ist, der zwischen den
beiden der Verbindung mit den Armen (19) dienenden Kanälen (22) noch
wenigstens einen zusätzlichen, der Gewichtseinsparung dienenden Kanal
(23) aufweist.
12. Rückenlehne nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die An
lagefläche (14) die Form eines Trapezes hat, wobei die lange Grundlinie
durch eine untere Kante der blockartigen Materialpartie (12) gebildet ist.
13. Rückenlehne nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeich
net, daß die Anlagefläche (14) für den Gelenkbeschlag auf der nach
außen weisenden Seite der blockartigen Materialpartie (12) liegt und an
die Innenseite sich ein Getriebe (25) anschließt.
14. Rückenlehne nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
ein Teil des Gehäuses eines Getriebes (25) an den Verbindungskörper (11)
angefügt oder angeformt ist.
15. Rückenlehne nach Anspruch 13 oder 14 dadurch gekennzeichnet, daß
das Getriebegehäuse des Getriebes (25) eine mit der Gelenkachse des
Gelenkbeschlages (15, 16) fluchtende Durchtrittsöffnung und eine gegen
über dieser in radialer Richtung nach hinten und oben versetzt liegende
Durchtrittsöffnung für eine sich zum Gelenkbeschlag der anderen Seite
erstreckende Übertragungsstange (27) aufweist.
16. Rückenlehne nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeich
net, daß von den beiden Rohren (3, 4; 103, 104) jedes Seitenholms (2;
102) das eine (4; 104) zumindest im Bereich seines unteren Endabschnit
tes im Abstand vor dem anderen Rohr (3; 103) angeordnet ist und den
einen Schenkel eines U-ähnlichen Bügels bildet, dessen Jochabschnitt als
oberer Querholm (6; 106) vorgesehen ist.
17. Rückenlehne nach Anspruch 16 dadurch gekennzeichnet, daß der obere
Querholm (106) die beiden anderen Rohre (103) auf deren Rückseite
kreuzt.
18. Rückenlehne nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die sich an
den oberen Querholm (106) anschließenden Rohrabschnitte außen am
einen bzw. anderen hinteren Rohr (103) anliegen.
19. Rückenlehne nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die durch
die beiden Schenkel des U-ähnlichen Bügels gebildeten Rohre (104)
gegenüber dem jeweils anderen Rohr (103) nicht nur nach vorne, sondern
auch nach außen versetzt sind.
20. Rückenlehne nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der obere
Querholm (6) zwischen den beiden anderen Rohren (3) liegt.
21. Rückenlehne nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Rohre (4), die zumindest im Bereich ihres unteren Endabschnittes vor den
hinteren Rohren (3) liegen, auf mindestens der Hälfte ihrer Länge, be
ginnend an ihrem unteren Ende, im Abstand vor den hinteren Rohren (3)
liegen und im Anschluß an diesen Abschnitt stärker als die hinten liegen
den Rohre (3) nach innen bis zu einer Lage neben den hinteren Rohren
(3) verlaufen.
22. Rückenlehne nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der vor
dem hinteren Rohr (3) liegende Abschnitt einen von seinem unteren Ende
aus zunächst größer und dann wieder kleiner werdenden Abstand von
dem hinter ihm liegenden Rohr (3) hat.
23. Rückenlehne nach einem der Ansprüche 16 bis 22 dadurch gekenn
zeichnet, daß der sich über den oberen Querholm (6; 106) hinaus sich
nach oben erstreckende Abschnitt (103') der zumindest im Bereich ihres
unteren Endes hinten liegenden Rohre (3; 103) je einen Kopfstützenträger
bildet.
24. Rückenlehne nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die im
Bereich ihres unteren Enden hinten liegenden Rohre (3) oberhalb des
oberen Querholms (6) sich zumindest nähern und über einen U-ähnlichen
Zwischenabschnitt, den das Polster der Kopfstütze (8) überdeckt, inein
ander übergehen.
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1995
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