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DE1949975C - Gemusterte Gardine - Google Patents

Gemusterte Gardine

Info

Publication number
DE1949975C
DE1949975C DE19691949975 DE1949975 DE1949975C DE 1949975 C DE1949975 C DE 1949975C DE 19691949975 DE19691949975 DE 19691949975 DE 1949975 DE1949975 DE 1949975 DE 1949975 C DE1949975 C DE 1949975C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
curtain
distance
sections
carrier tape
hooking holes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19691949975
Other languages
English (en)
Other versions
DE1949975B (de
DE1949975A1 (de
Inventor
Der Anmelder Ist
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE1949975C publication Critical patent/DE1949975C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung richtet sich auf eine gem'jsterte Gardine mit eingewebtem oder eingewirktem Trägerband, das Einhaklöcher für die Gardinenhaken aufweist. De:n' älteren Vorschlag entspricht die Maßnahme, die Einhaklöcher in einem dem Musterrapport entsprechenden Abstand voneinander anzuordnen, um dadurch das Rüschen der Gardine und das Infaltenlegen auch Ungeübten ohne besondere Vorkehrungen und Fertigkeiten zu ermöglichen. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Umstand zu, daß diese Arbeit in voller Berücksichtigung der jeweiligen Musterung der Gardine vorgenommen werden kann, was schließlich bei aufgehängter Gardine einen besonders wirkungsvollen Effekt hervorruft.
In weiterer Ausgestaltung der in dem Hauptpatent gekennzeichneten Maßnahme sind in dem in die gemusterte Gardine eingearbeiteten Trägerband im Abstand voneinander Abschnitte mit mehreren Einhaklochern vorgesehen, und die Länge dieser Abschnitte ist größer als der Abstand dei Abschnitte voneinander.
Mit Hiife der gebräuchlichen Zugfäden, die das eingearbeitete Trägerband aufweist, lassen sich die einzelnen Abstände der Gardine, die in Übereinstimmung mit dem Musterrapport stehen, ohne weiteres rüschen bzw. in Falten legen, während die dazwischenliegenden Abstände ungerüscht bleiben. Diese Handhabung läßt sich, was besonders vorteilhaft ist, an Hand der noch nicht aufgehängten Gardine ausführen. Die Gardine wird dann erst in fertig gerüschtem Zustand aufgehängt, und eine weitere Nacharbeit ist nicht erforderlich. Durch die Anordnung der Einhaklöcher wird der jeweilige Faltenwurf vorbestimmt.
Zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 die Draufsicht auf einen Teil einer Gardine in ungefaltetem Zustand und
F i g. 2 eine Schrägsicht auf die in Falten gelegte Gardine,
F i g. 3 die Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Gardine in ungefaltetem Zustand, F i g. 4 die Draufsicht auf diese Gardine nach dem Faltenlegen und
F i g. 5 eine Schrägsicht auf einen Teil der in Falten gelegten Gardine.
Die in der Zeichnung wiedergegebene gewebte oder gewirkte Gardinenbahn 1 ist mit einem Muster aus parallelen Reihen unter- und nebeneinander angeordneter, sich ständig wiederholender Ornamente 2 versehen. In einem Abstand e von der Käme 3 der
ίο Gardinenbahn 1 ist in diese ein Trägerband 4 mit einem mäanderartig geführten Verstärkungsfaden S eingearbeitet, d. h. eingewebt oder eingewirkt. Dieses Trägerband 4 weist gemäß F i g. 1 und 2 abwechselnd in einem weiteren Abstand α und einem engerer Abstand b voneinander Einhaklöcher 6 auf, deren Anordnung dem Rapport des Musters insofern entspricht, als jeweils in der Mitte zwischen zwei der Einhaklöcher 6 eine Reihe der Muster-Ornamente 2 verläuft.
Durch die Anordnung des Trägerbandes 4 im Abstand e von der Kante 3 verbleibt zwischen Trägerband 4 und Kante 3 der Gardinenbahn 1 ein schmaler Streifen 7, welcher bei aufgehängter Gardine das sogenannte Köpfchen bildet. An jeder Längskante
»5 des Trägerbandes 4 ist je ein Zugfaden 8 eingearbeitet. Um die Gardinenbahn 1 in Falten zu legen, wird sie durch Aufschieben auf diese beiden Zugfäden 8 gerüscht. !Ts wird hierzu jeweils der größere Abstand α zwischen zwei Einhaklöchern 6 durch Zusammenschieben der Gardinenbahn 1 verkürzt, so daß sich je ein Bereich mit mehreren benachbarten Falten 9 ergibt. Der engere Abstand b zwischen zwei Einhaklöchern 6 hingegen bleibt, wie F i g. 2 erkennen läßt, ungefaltet bzw. gestreckt. Er bildet dann die glatte Spannfläche 10, die zwischen je zwei Gruppen 11 von Falten 9 liegt.
Die Einhakiöcher 6 der Gardine der Ausführungsform nach den Fig. 3 bis 5 sind in Abschnitten 12 angeordnet, welche beispielsweise jeweils sechs mit dem Abstand c aufeinanderfolgende Einhaklöcher 6 umfassen. Die Länge d jedes dieser Abschnitte 12 ist größer als der Abstand b zwischen zwei der Abschnitte 12. Die Ornamente 2 des in die Gardine eingearbeiteten Musters liegen symmetrisch zu den Abschnitten 12. Bei dieser Gardine sind keine Zugfäden vorgesehen.
Vor dem Aufhängen der Gardine wird sie im Bereich der Abschnitte 12 zu mehreren eine Gruppe II bildenden Falten 9 gerafft und der Haken 13 einer Gardinenrolle 14 durch die Einhakiöcher 6 einer Faltengruppe 11 gesteckt. Dieser die Einhaklöcher 6 durchsetzende Haken 13 hält die Falten 9 zusammen, so daß die bei dem Ausführungsbeispiel der F i g. 1 und 2 vorhandenen Zugfäden 8 nicht erforderlich sind.
Zwischen den Faltengruppen 11 verbleiben, jeweils durch den Abstand b zweier aufeinanderfolgender Abschnitte 12 vorgegeben, glatte Spannflächen 10 der Gardine.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
prcTolatt zur Patentschrift 19 49 975»2
ί·π. A 47 H Gr. 23/04 aucgeseoe- v-.
'Das Patent 19 4-9 975 ist durch Nichtigerklärung des Hauptpster. 19 39 4-31 selbständig geworden.

Claims (1)

  1. I 949 975
    Patentanspruch:
    Gemusterte Gardine mit eingewebtem oder eingewirktem Trägerband, das Einhaklöcher für die Gardinenhaken aufweist, nach Patent 1939431, dadurch gekennzeichnet, daß im Trägerband (4) im Abstand (<.·) voneinander Abschnitte (12) mit mehreren Eir.haklöchern (6) vorgesehen sind und die Länge (d) dieser Abschnitte (12) größer ist als der Abstand (b).
DE19691949975 1969-10-03 Gemusterte Gardine Expired DE1949975C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1949975C true DE1949975C (de) 1972-12-28

Family

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