DE1270242B - Vorrichtung zur Herstellung von Falten der verschiedensten Art ohne Naehen am oberenEnde von Vorhaengen - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Falten der verschiedensten Art ohne Naehen am oberenEnde von VorhaengenInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47H—FURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
- A47H13/00—Fastening curtains on curtain rods or rails
- A47H13/14—Means for forming pleats
Landscapes
- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
A47h
Deutsche Kl.: 34 e -12/05
Nummer: 1270 242
Aktenzeichen: P 12 70 242.0-16
Anmeldetag: 11. Mi 1963
Auslegetag: 12. Juni 1968
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Falten der verschiedensten Art ohne
Nähen am oberen Ende von Vorhängen, insbesondere von Möbelstoffen, bestehend aus einem Band,
das am oberen Ende der Vorhänge angenäht oder auf andere Weise befestigt ist.
Derartige Vorrichtungen sind bekannt. Gegenüber diesen Anordnungen hat die Vorrichtung gemäß der
Erfindung den Vorteil, daß sie in einfacher und schneller Weise hergestellt werden kann.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Band mehrere Längsreihen von vertikalen Ringen
oder Ösen besitzt, die durch Teile bestimmter Schußfäden
gebildet werden, die nicht mit den entsprechenden Kettfäden verwebt sind und an dem Band Mittel
vorgesehen sind, um die Ringe oder Ösen der Reihen auf der Seite zu nähern, die der äußeren Seite des
Vorhanges entgegengesetzt ist.
Die Mittel des Bandes können aus Metallspiralen bestehen, deren freie Enden in die einander genäherten
Ringe einer Ringreihe eingeführt sind und deren Achsen so weit gedreht sind, bis deren freie Enden
die Höhe der nächstfolgenden Reihe erreicht und die Ringe dieser Reihe, die miteinander verbunden
werden sollen, erfaßt hat, usw.
Die Metallspiralen können zweckmäßig von unten nach oben eingeführte und elastisch am Draht angebrachte
Haken aufweisen, die zum Aufhängen der Vorhänge dienen.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform eines solchen Bandes sowie verschiedene
Möglichkeiten der Bildung von Falten mit diesem Band und einer Metalldrahtspirale.
F i g. 1 zeigt die Vorderansicht eines am oberen Ende des Vorhangs befestigten Bandes in Kombination
mit dem Spiraldraht zur Bildung der gewünschten Falten;
F i g. 2 zeigt die Drahtspirale;
F i g. 3 zeigt verschiedene Falten, die auf der Außenseite des Vorhangs gebildet werden können;
F i g. 4 ist eine analoge Ansicht von oben;
F i g. 5 ist eine analoge Ansicht gemäß F i g. 3 von der Innenseite;
F i g. 6 ist eine analoge Ansicht gemäß F i g. 1 nach dem Anbringen des Befestigungshakens;
Fig. 7 ist eine Ansicht des genannten Hakens;
F i g. 8 zeigt in vergrößertem Maßstab von oben gesehen, wie eine Falte gebildet wird.
Das dargestellte Band trägt drei Längsreihen 2, 3 und 4 mit quer angeordneten Ringen 5, von denen
jeder durch einen Teil des Schußfadens gebildet wird, der nicht mit einer bestimmten Zahl angrenzender
Vorrichtung zur Herstellung von Falten der
verschiedensten Art ohne Nähen am oberen Ende von Vorhängen
verschiedensten Art ohne Nähen am oberen Ende von Vorhängen
Anmelder:
Mauricette Dhiry, geb. Schneider,
Menneval-Les-Bermay, Eure (Frankreich)
Vertreter:
Dr. A. Ullrich und Dr. T. Ullrich, Patentanwälte, 6900 Heidelberg, Gaisbergstr. 3
Als Erfinder benannt:
Mauricette Dhiry, geb. Schneider,
Menneval-Les-Bermay, Eure (Frankreich)
Mauricette Dhiry, geb. Schneider,
Menneval-Les-Bermay, Eure (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 20. Juli 1962 (904 620)
Kettfäden eingewebt ist. Dieses Band 1 ist auf der Innenfläche des oberen Endes eines Vorhangs 6 aus
Möbelstoff angenäht.
Mit einem solchen Band kann man sehr leicht ohne Nähen die verschiedensten Falten erzeugen, insbesondere
die Falten 7, 8, 9,10 und 11, wie sie in den Fig. 3, 4 und 5 gezeigt werden.
Man kann besonders zu diesem Zweck eine Metalldrahtspirale 12 verwenden, wie sie in der F i g. 2 dargestellt
ist, die zweckmäßig ein freies Ende 13 enthält, das nicht zu sehr zugespitzt ist und einen Ring
an seinem anderen Ende besitzt.
Zur Bildung einer Falte wie der Falte 7 gemäß F i g. 3 genügt es, das Ende 13 der Drahtspirale 12
■durch zwei Ringe 5 der Reihe 4 in einem entsprechenden Abstand, abhängig von der Breite der Falte,
die man zu erzeugen wünscht, hindurchzuführen, die Drahtspirale 12 um ihre Achse zu drehen unter Verwendung
des Ringes 14, bis ihr freies Ende 13 die Höhe der zweiten Reihe von Drahtringen 3 erreicht.
Man läßt dann das genannte freie Ende 13 in zwei Ringe eindringen, die mit den vorher ergriffenen in
der Reihe 4 ausgerichtet worden sind, und man beginnt von neuem mit zwei in der Reihe 2 ausgerichteten
Ringen nach vorherigem Drehen der Drahtspirale 12 um eine Anzahl Umdrehungen, wodurch
ihr freies Ende 13 die Höhe der genannten Ringe oder ösen der Reihe 2 erreicht.
809 559/19
Die Außenfläche des Vorhangs sieht dann so aus, wie es in der Fig. 1 dargestellt ist, und die Innenfläche,
wie es die Fi g. 3 zeigt.
Zur Bildung einer Falte wie der Falte 8 in Fig. 3 bringt man auf das freie Ende 13 der Metalldrahtspirale
12 vier Ringe oder Ösen der Reihe 4, zieht mit dem gewünschten Abstand irgendeinen Ring der
Reihe 3 auf und nur zwei Ringe der Reihe 2, die mit den äußeren Ringen der Reihe 4 ausgerichtet sind,
die man vorher ergriffen hat.
Zur Bildung der Falte 9 gemäß F i g. 3 nimmt man vier entsprechend voneinander entfernte Ringe der
Reihe 4 und darauf vier Ringe mit derselben Ausrichtung der Reihen 3 und schließlich der Reihe 2.
Eine solche Anordnung ist in Fig. 8 dargestellt.
Zur Bildung der Falte 10 gemäß F i g. 3 kann man wie bei der Bildung der Falte 7 der gleichen Figur
vorgehen, aber an Stelle der Abflachung der Falte läßt man sie aufblähen.
Schließlich nimmt man zur Bildung der Falte 11 der gleichen F i g. 3 nur drei Ringe in jeder Reihe von
Ösen oder Ringen 4, 3 und 2.
Zum Aufhängen eines solchen Vorhangs kann man z. B. in sehr einfacher Weise Haken bekannter Art
verwenden, z. B. einen Haken 15, wie er in der Fig. 7 dargestellt ist. Es genügt in diesem Fall, sein geradliniges
Ende 16 in das Innere der Drahtspirale 12 einzuführen, und sein den Haken bildendes Ende 17
sichert ein elastisches Zusammenziehen, nachdem der Haken nach hinten gelegt ist, wie es F i g. 6 zeigt.
Im übrigen wird bemerkt, daß die an Hand der Zeichnungen beschriebene Ausführungsform der Erfindung
nur als Beispiel anzusehen ist und keine Beschränkung bedeutet und daß zahlreiche Abänderungen
vorgenommen werden können, ohne daß vom Erfindungsgedanken in irgendeiner Weise abgewichen
wird.
So kann z. B. die Anzahl Reihen von freien Ösen oder Ringen 5 nicht drei sein, der Abstand zwischen
diesen Reihen von Ringen oder ösen muß ferner nicht immer derselbe sein, und die Ringe der verschiedenen
Reihen brauchen nicht miteinander ausgerichtet zu sein. In gewissen Fällen ist es zur Sicherung der
Annäherung und der Befestigung in angenäherter Lage der verschiedenen Ringe oder ösen von Reihen
freier Ringe oder Ösen 4, 3 und 2 angebracht, an Stelle einer Metalldrahtspirale, wie der Spirale 12,
vielleicht bequemer einen geradlinigen Draht für jede Reihe zu verwenden, d. h. man verwendet z. B. zu
diesem Zweck einen »Nylon«-Faden oder einen genügend biegsamen Metalldraht.
Man kann ebenfalls Klammern verwenden, einzelne Klammern für jede Ösenreihe, solche die verschiedenen
Reihen von Ösen der gleichen Falte gemeinsam sind. Es können auch Klammern zum Haiten
der gebildeten Falten und zur Vermeidung der Beschwerlichkeit und Abnutzung der Ringe verwendet
werden, die zur Herstellung dieser Falten zueinander angenähert gehalten werden, um besser die
Ringe hervortreten zu lassen und ihre Einf ädelung zu erleichtern. Die entsprechenden Kettfaden können
eine andere Farbe besitzen oder eine andere Anordnung gegenüber derjenigen der anderen Kettfaden des
Bandes. Es können gleichzeitig Querfäden der Längsösen vorgesehen sein, die durch Teile bestimmter
Kettfaden erhalten werden, die nicht mit bestimmten Schußfäden verwebt sind zur unmittelbaren Befestigung
der Haken zur Aufhängung der oberen Teile des Vorhangs an den zum Tragen bestimmten Gardinenstangen,
ohne daß die Drahtspiralen bei der Bildung der Falten mithelfen. Für die Metalldrahtspiralen
kann man auch Löcher im Band an Stelle der Ringe vorsehen, und insbesondere kann man ein Kanvas-
oder Gazegewebe quer über den Löchern verwenden, in das man leicht jede dieser Drahtspiralen einfügen
kann.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Herstellung von Falten der verschiedensten Art ohne Nähen am oberen Ende
von Vorhängen, insbesondere von Möbelstoffen, bestehend aus einem Band, das am oberen Ende
der Vorhänge angenäht oder auf andere Weise befestigt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Band (1) mehrere Längsreihen (2, 3, 4) von vertikalen Ringen oder Ösen (5) besitzt, die
durch Teile bestimmter Schußfäden gebildet werden, die nicht mit den entsprechenden Kettfäden
verwebt sind und an dem Band (1) Mittel vorgesehen sind, um die Ringe oder Ösen (5) der
Reihen (2, 3, 4) auf der Seite zu nähern, die der äußeren Seite des Vorhanges (6) entgegengesetzt
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel aus Metallspiralen
(12) bestehen, deren freie Enden (13) in die einander genäherten Ringe (5) einer Ringreihe (4)
eingeführt sind und deren Achsen so weit gedreht sind, bis deren freie Enden die Höhe der
nächstfolgenden Reihe (z. B. 3) erreicht und die Ringe (5) dieser Reihe, die miteinander verbunden
werden sollen, erfaßt hat, usw.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallspiralen (12) von
unten nach oben eingeführte und elastisch am Draht angebrachte Haken (15) aufweisen, die
zum Aufhängen der Vorhänge dienen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 654 295, 1 026 936; französische Patentschrift Nr. 1152 340;
USA.-Patentschrift Nr. 2 134 45L
Deutsche Patentschriften Nr. 654 295, 1 026 936; französische Patentschrift Nr. 1152 340;
USA.-Patentschrift Nr. 2 134 45L
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 559/19 5.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1270242X | 1962-07-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1270242B true DE1270242B (de) | 1968-06-12 |
Family
ID=9678405
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1270A Pending DE1270242B (de) | 1962-07-20 | 1963-07-11 | Vorrichtung zur Herstellung von Falten der verschiedensten Art ohne Naehen am oberenEnde von Vorhaengen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1270242B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE654295C (de) * | 1935-11-20 | 1937-12-15 | Vorwerk & Sohn | Tragband mit Faeltel- oder Kraeuselvorrichtung fuer Gardinen, Vorhaenge o. dgl. |
| US2134451A (en) * | 1935-05-28 | 1938-10-25 | Mogren Norman | Exercising device |
| FR1152340A (fr) * | 1956-06-14 | 1958-02-14 | Chaise longue pliante | |
| DE1026936B (de) * | 1955-05-11 | 1958-03-27 | Paul Mensching | Mit Laufrollen oder Gleitern versehene Aufhaenger fuer Gardinen, Vorhaenge u. dgl. |
-
1963
- 1963-07-11 DE DEP1270A patent/DE1270242B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2134451A (en) * | 1935-05-28 | 1938-10-25 | Mogren Norman | Exercising device |
| DE654295C (de) * | 1935-11-20 | 1937-12-15 | Vorwerk & Sohn | Tragband mit Faeltel- oder Kraeuselvorrichtung fuer Gardinen, Vorhaenge o. dgl. |
| DE1026936B (de) * | 1955-05-11 | 1958-03-27 | Paul Mensching | Mit Laufrollen oder Gleitern versehene Aufhaenger fuer Gardinen, Vorhaenge u. dgl. |
| FR1152340A (fr) * | 1956-06-14 | 1958-02-14 | Chaise longue pliante |
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