DE1948231A1 - Verfahren zur Herstellung von Trinktuben - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von TrinktubenInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Trinktuben Ausscheidung aus Patentanmeldung P 19 09 928.6 Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von Trinktuben aus Schweiss- bzw. siegelfähiger Folie, vornehmlich aus thermoplastischem Kunststoff durch Anbringen von seitlichen, ggf. teilweise schräg verlauSnden Schweissnähten, Verschweissen eines gefalteten oder eingesetzten Bodens, vorzugsweise Standbodens und Einschweissen eines Verschlusses. In herkömmlicher Weise werden Trinktuben und Trinkbeutel aus schweiss- bzw siegelfähiger Folie, vornehmlich aus thermoplastischem Kunststoff in der Weise hergestellt, das zunächst der Beutelteil durch Verschweissen eines gefalteten oder eingesetzten Bodens und durch Anbringen der seitlichen, ggf. teilweise schräg verlaufenden Schweissnähte hergestellt und dann ein Verschluss eingeschweisst wird. Diese berkömmliche Herstellungsweise hat jedoch wesentliche Mängel und Nachteile, die beispielsweise darin bestehen, dass hohe Ausschussraten auftreten und aussderdem auch im Gebrauch hin und wieder ein mangelhafter Behälter gefundn werden muss.
- Durch die Erfindung soll demgegenüber eine sichere Herstellungeweise erzielt werden, die die Ausschussrate herabsetzt und ausserdem schnell, billig und sicher durchführbar sein soll.
- Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass der V@ schluss vor der Ausführung der seitlichen Schweissnähte ang@ bracht, zumindest angesetzt wird und erst im Anschluss dara die restlichen Beutelverschweissungen durchgeführt werden.
- Eine Möglichkeit zur Durchführung dieses Verfahrens gemäss der Erfindung besteht darin, dass in einer Folie doppelter Breite wie die gewünschte Höhe der herzustellenden Trinktube eine mittige Reihe von Löchern in der gewünschten Tubenbreiten entsprechenden Abständen angebracht. In jedes d@@ Löcher ein Verschlusskörper eingesteckt und eingesch@ oder über jedes dieser Löcher ein Verschlusskörper aufgeschweisst wird, dass anschliessend die Folie entlang der @@@ Verschlusskörper enthaltenden Mittellinie derart umgelegt wird, dass die Verschlusskörper an der @@@@@@@ @@@@ stehen, dass dann die Boderelemente, beispielsweise eine V-förmig fefall@ete Folie zwischen die zusammengelegten @@ ränder eingelegt und mit diesen in bekannter Weise zur Bill eines Standbeutels verschweisst wird und dass dann in der wünschten Tubenbreite entsprechenden Abständen beide zusam mengelegten Teile der Folie verbindends Seitennahhtschweise gen angebracht und die beutelartigen Tuben entlang dieser Seitennähte aus der Folie geschnitten werden.
- Eine andere Möglichkeit zur Durchführung des Verfahrens ge@ der Erfindung hesteht darin, dass zwei Beutelwände zugesch. ten und flach aufeinandergelegt werden, dass der VerschlusH-körper mit seinem Verbindungsbereich zwischen die Poliensuschnitte eingelegt und gleichzeitig mit dem Anbringen der Seitennähte der Tube mit den Folienzuschnitten verbunden wird.
- Die Bodennähte kennen dabei nach Wahl vor oder nach dem Einlegen des Verschlusskörpers zwischen die Folienzuschnitte ausgeführt werden. Die Bodennähte können gegebenenfalls auch nach dem Anbringen der Seitennähte ausgeführt werden.
- In allen Ausführungsarten des Verfahrens gemäss der Erfindung ist es möglich, eine mehrfache Folienlage oder Verbundfolie für die Tubenwände und ggf. auch den Tubenboden zu benutzen.
- Durch die Erfindung bieten sich besondere Vorteile wie leichtes und sicheres Zuführen und Verschweissen des Verschlusskdrpers, sei es durch flaches Aufsetzen des Verschlusses auf die Folie oder durch einfaches Einführen desselben zwischen zwei Folienbahnen und nachheriges Verschweissen. Dieser Schweissvorgang ist leicht kontrollierbar und ausf«hrbar, Bo dass undichte Stellen mit Sicherheit vermieden werden. Da die eigentliche Beutelversehweissung erst im Anschluss an das flache Aufschweissen oder Einschweissen des Verslusskörpers bzw. das Einführen des Versclusskörpers stattfindet, beitet die Erfindung die Möglichkeit, jede gewünschte Art der Beutelverschweissung zu benutzen, beispielsweise das Anbrigen eines eingelegten gefalteten Bodens, der mit den Seitenteilen durch Längs- und Quernähte verbunden wird, wobei auch im Bereich des Bodens Bogen- oder Schrägnähte angebracht werden kannen, die Jeweils nur eine Seite des gefalteten Bodens mit der gegenüberliegenden Seitenfolie verbinden, während die Längsnähte oder Beutelseitennähte in diesem Bereich den gefalteten Boden in sich und mit den Seitenfolien verbinden, so dass die vier aufeinanderleigenden Folienkanten eine Einheit bilden.
- Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es seigen: Fig. 1 eine Trinktube, deren Verschlusskörper einen flachen flanschartigen Ansatz aufweist; Fig. 2 einen Abschnitt abgewandelter Ausführung des Trinktubenbodens an Fig. 1; Fig. 3 eine Trnktube gemäss der Erfinudng mit zylindrischem Veschlusskörper und Fig. 4 einen Abschnitt abgewandelter Bodenausbildung an Fig. 3.
- Die in Fig. 1 und 2 gezeigte beutelartige Trinktube besteht aus einer einzigen Tubenwandfolie 1, die zunächst etwa doppelte Breite wie die gewünschte Höhe des Beutelrumpfes hatte und in die eine Öffnung 2 gestanzt worden ist, durch welche der Verschluss 3 hindurchgesteckt und durch eine Verschlussnaht 7 mit der Folie 1 verschweisst ist. Der Verschlusskörper 5 hat hierzu einen schmalen Schulterrand 6, der ringsum gut mit der Folie 1 verschewisst werden kann. Der Verschlusskörper 5 kann auch von auesen auf die Folie 1 aufgesetzt und aufgeschweisst werden.
- Im Anschluss an das Einschweissen oder Aufschweissen des Verschlusskörpers 5 wird die Folie 1 gefaltet, so dass der Werschlusskörper 5 an ihrer Umlegestelle vorsteht, wodurch die beiden Seitenwände 1' und 1" und in dem den Verschlusskörper 5 und dessen Schulterrand 6 umgebenden Bereich ein Zwickel 4 ein stückig aus der Folie 1 gebildet werden.
- Dei Bodenfolie 8 wird in V-förmig gefaltetem Zustand so zugeführt, dass sie zwischen den Seitenwänden 1' und 1" zu liegen kommt und mit den unteren aufeinanderliegenden Bodenrändern 9 der Seitenwände 1! und 1" abschneidet Nun wird die Bodenverschweissung in den bekannten Ausführungen angebracht.
- Pigur 1 zeigt hierzu als Beispiel eine Bogennaht 10, Qie an allen vier unteren Ecken zwischen Jeweils einem Schenkel der V-förmig gefalteten eingelegten Bodenfolie 8 und Jeweils einer der Seitenwände 1' bzw. 1" anzubringen ist, Fig. 2 zeigt statt dessen eine einfache Schrägnaht 11. Fig. 3 seigt eine nur in dem Faltbereich der Bodenfolie 8 und dem Seitenkantenbereich des Beutels angebrachte kurze Verstärkungsschweissung 12, während Fig. 4 als Beispiel einige parallel zu-einander verlaufende und nach der Unterkante 9 hin mit zunehmender Länge ausgeführte Haftschweissungen 13 zeigt. In Jedem Fall wird zusammen mit diesen Bodenverschweissungen 10 bis 13 zwischen Jedem Schenkel der V-förmig gefalteten Eodenfolie und je einer Seitenwand 1' bzw. 1" eine untere Abschlussnaht 14 angebracht. Um bei dem Anbringen dieser Bodenverschweissungen 10 bis 13 und der Abschlussnähte 14 ein Durchschweissen, d.
- h. ein Verbinden aller vier Lagen in diesem Bereich su verhindern, kann in die Bodenfalte ein nicht thermisch verechweissbares oder versiegelbares Material eingeschoben werden.
- Im Anschluss an die Bodenverschweissung 10 bis 13 und die unteren Anschlussnähte 14 werden die oberen Schräg- und Seitenschweissnähte 19 angebracht.
- Die oben beschriebene Trinktube lässt eine automatische Herstellung einschliesslich des Einschweissvorganges fiir den Verschlusskörper 5 zu.
- Die in iig. 2 gezeigte Trinktube ist aus zwei getrennten Seitenwänden 1 in und 1" und einer dritten gefalteten Bodenfolie 8 aufgebaut. Der Verschlusskörper 15 ist zylindrisch oder leicht konisch ausgeführt und trägt am rückwärtigen Ende eine Schulterwulst 16 sowie in einem Abstand vor dem rückwärtigen Ende eine zweite Schulterwulst 18 als vorderen Abschluss für den Verbindungsbereich mit den Seitenwänden 1' und 1".
- Es ist zweckmässig, in diesem Beispiel als ersten Arbeitsgang die Bodenverschweissung in irgendeiner bekannten Ausführung, beispielsweise in einer der oben erläuterten Ausführungsweisen vrozunehmen. Im Anschluss daran wird der Verschlusskdrper 15 zwischen den Seitenwandfolien 1' und 1" gebracht, Gleichzeitig mit den oberen Schräg- und Seitenverschweissungen 19 wird in diesem Beispiel zu beiden Seiten des Verschlusskörpers 15 im Bereich zwischen den Schulterwülsten 16 und 18 Je eine sich axial und radial zu dem Verschlusskörper 15 erstreckende Schweisenaht 17 angebracht. Mit diesen Verschweissungen 17 werden die beiden.Wandfolien 1' und 1" im Bereich zwischen den Schulterwülsten 16 und 18 fest auf die Oberfläche des Verschlusskörpers 15 gezogen und für normale Anforderungen dicht verschlossen4 Es ist Jedoch auch möglich, noch zusätzlich eine sich ringsum erstreckende Schweissnaht anzubringen, mit der dann die Wandfolien 1' und t" ringsum auf die Aussenfläche des Verchlusskörpers 15 geschweisst sind.
- Die in den Fig. 1 bis 4 gezeigten verschiedenen Ausführungsmöglichkeiten für die Bodenverschweissung sind nur als Beispiele anzusehen. Es können atatt dessen auch Jegliche anderen denkbaren Ausbildungen des Tubenbodens, insbesondere als Standboden, in Betracht kommen Es ist ausserdem zu beachten, dass die in Fig. 1 und 2 gezeigten Bodenausführungen auch in Verbindung mit einer Verschlussausführung nach Fig. 3 angewandt werden können und die in Fig. 3 und 4 gezeigten Bodenaußfühuungen in Verbindung mit einer Verschlussausführung nach Fig. 1.
- Alle in der Beschreibung, den Patentansprüchen und der Zeichnung wiedergegebenen Merkmale des Anmeldungsgegenstandes können für sich allein oder in jeder denkbaren Kombination von wesentlicher Bedeutung für die Erfindung seine
Claims (3)
- P a t e n t a n s p r ü c h e : Verfahren zum Herstellen von Trinktuben aus schweiss- bzw.siegelfähiger Polie, vornehmlich aus thermoplastischem Kunststoff durch Anbringen von seitlichen, ggf. teilweise schräg verlaufenden Schweeissnähten, Verschweissen eines gefalteten oder eingesetzten Bodens, #vorzugsweise Standbodens, und Einschweissen eines Verachlussee, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss vor der Ausführung der seitlichen Schweissnähte angebracht, zumindest angesetzt wird und erst im Anschluss daran die restlichen Beutelverschweissungen durchgeführt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Folie doppelter Breite wie die gewünschte Höhe der herzustellenden UrinEtube eine mittige Reihe von Löchern in der gewtinschten Tubenbreite entsprechenden Abständen angebracht werden, in jedes dieser Löcher ein Verschlusskörper eingesteckt und eingeschweisst oder huber jedes dieser Löcher ein Verschlusskörper aufgeschweisst wird, dass anschliessend die Folie entlang der die Verschlusskörper enthaltenden Mittellinie derart umgelegt wird, dass die Verschlusskörper an der umgelegten Stelle vorstehen, dass dann die Bodenelemente, beispielsweise eine V-förmige gefaltete Folie, zwischen die zusammengelegten Folienränder eingelegt und mit diesen in bekannter Weise zur Bildung eines Standbodens verscbweisst werden, und dass dann in der gewünschten Tubenbreite entsprechenden Abständen beide zusammengelegten Teile der Folie verbindende Seitennahtschweissungen angebracht und die beutelartigen Tuben entlang dieser Seitennähte aus der Folie geschnitten werden.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Beutelwände zugeschnitten und flach aufeinandergelegt werden, dass der Verschlusskörper mit seinem Verbindungsbereich zwischen die Folienzuschnitte eingelegt und gleichzeitig mit dem Anbringen der Seitennähte der Tube mit den Folienzuschnitten verbunden wird.L e e r s e i t e
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